ErntEdank - Schottenpfarren.at
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Liebe Pfarrgemeinde!
Das Zusammenleben in unserer Gesell- achtet ihrer Stärken und Schwächen, Danke
schaft ist vielfältig. Ein Teil davon ist die eine Identitätskrise für viele Pfarren in
Pfarrgemeinde. Jede/r von uns kann Wien. Mit dem Seelsorgeraum, den wir Für mich bleibt nur Danke zu sagen,
Talente, Fähigkeiten, Erfahrung und schließlich gemeinsam mit Strebersdorf für die vielen netten Menschen, die ich
Muskelkraft einbringen. Es liegt in un- und Cyrill und Method bilden, sind es in und über die Pfarre kennengelernt
seren Händen das Gesellschaftsleben drei Pfarren, die weitgehend eigenstän- habe, von denen ich gelernt habe und
mitzugestalten. Es sollte auch jede Kri- dig entscheiden können. die mein Welt- und Gottesbild geformt
tik, wohlwollend und konstruktiv, das haben. Ich bin auch dankbar dafür, dass
Zusammenleben verbessern helfen. Ich lade Sie ein vieles möglich war, was unsere pfarrli-
che und dörfliche Gemeinschaft gefes-
An alle, die Verbesserungspotential in tigt hat.
Pfarrgemeinderat unserer Pfarre sehen, mein Appell: Brin-
gen Sie Ihre Kraft in das Pfarrleben ein, Um die Zukunft mache ich mir keine
In katholischen Pfarrgemeinden ent- Sorgen. Es gibt bei uns viele mit Ta-
scheidet der Pfarrer in Glaubensfragen, im Pfarrgemeinderat arbeiten Sie aktiv
an der Zukunft dieser Gemeinschaft lenten und Fähigkeiten, die ihr Können
aber die Gestaltung des Gesellschafts- in den Dienst der Gemeinschaft stel-
lebens liegt am Pfarrgemeinderat. Der mit. Sie sind, wie das Motto lautet,
„mittendrin“, zwischen Glaubensleben len und sie finden dabei Unterstützung
PGR ist ein demokratisch gewähltes durch Pfarrer Georg Papp.
Gremium von allen in der Pfarre woh- und Gesellschaftsleben, also eine Ver-
nenden oder sich zur Pfarrgemeinde be- bindung zwischen Himmel und Erde. Vielen Dank für alles!
kennenden Personen. Die Wahlen dazu Kandidieren Sie! Robert Nebel PGR Vors.-Stv.
sind alle fünf Jahre, die nächste am 20.
März 2022. Neben den gewählten Per-
sonen können auch welche vom Pfarrer
ernannt werden. Die Auswahl der Kan-
didat/innen sollte eine gute Mischung
Ich wünsche mir
sein, die die Pfarrbevölkerung abbildet, Eine einladende Kirche
damit ist gemeint, dass sich alle Pfarr- Eine Kirche der offenen Türen
angehörigen vertreten fühlen. Der Vor-
sitzende des PGR ist immer der Pfarrer, Eine wärmende, mütterliche Kirche
der/die Stellvertreter/in wird in den ei- Eine Kirche der Generationen
genen Reihen auf fünf Jahre gewählt, Eine Kirche derer, die vor uns waren,
auch wenn in dieser Zeit die Pfarre mit
einem anderen Pfarrer besetzt wird. die mit uns sind und nach uns kommen
Eine Kirche des Verstehens und Mitfühlens,
Zeit für einen Wechsel des Mitdenkens, Mitfreuens und Mitleidens
Seit 2002, also vier Perioden, lag es an Eine Kirche, die mit den Menschen lacht
mir, den stellvertretenden Vorsitz im und mit den Menschen weint
PGR Stammersdorf zu führen. Ich dan- Eine Kirche, der nichts fremd ist
ke für das in mich gesetzte Vertrauen
und finde es an der Zeit, einen Genera- Eine Kirche, die ihre Kinder sucht und ihnen nachgeht
tionenwechsel durchzuführen. Deshalb Eine Kirche, die den Menschen dort
werde ich bei der nächsten Wahl nicht begegnet, wo sie sind: bei der Arbeit und
mehr antreten.
beim Spaß, auf dem Fußballplatz und in ihren Häusern
In den letzten 20 Jahren gab es viele
wichtige Entscheidungen für die Zu- Eine Kirche der festlichen Tage und
kunft der Pfarre zu treffen. Von den eine Kirche des täglichen Kleinkrams
Renovierungsarbeiten von Pfarrheim, Eine Kirche, die keine Vorleistungen
Pfarrhof und Kirche, die von Georg
Weiland als Pfarrgemeinderat für Bau- verlangt und keine Verhaltenszeugnisse ausstellt
angelegenheiten und Finanzen wesent- Eine Kirche der Kleinen, der Armen, der
lich geleitet wurden, über Pfarrerwech- Erfolglosen und Gescheiterten – im
sel, Neubesetzung von Pfarrkanzlei und
Pastoralassistent/in bis zum langwieri- Leben, im Beruf oder in der Ehe
gen und kräfteraubenden Eintritt in den Eine Kirche der Weinenden und Trauernden
Seelsorgeraum Floridsdorf Nord.
Eine Kirche – nicht der frommen Sprüche,
Das war für mich persönlich die schwie- sondern der helfenden Tat
rigste Zeit. Mit dem Zwang zu „Pfarre Kardinal Franz König
Neu“ wurde versucht, mehrere Pfar-
ren in ein Schema zu pressen, unge-
2„Ja! Ja, ich bin bereit!“
Diese Antwort habe ich immer wieder Kind übernimmt alles von den Eltern.
gehört. Gehört vor einer Taufe auf die Was leben also die Eltern dem Kind
Frage, ob den Eltern und dem Paten vor? Erlebt das Kind, dass die Eltern mit
oder der Patin bewusst ist, das Kind im ihm beten, mit ihm in die Kirche gehen?
Glauben zu erziehen. Ob sie bereit sind, Erzählen die Eltern über Gott, Jesus und
diese Aufgabe und Verantwortung zu von seiner Gemeinschaft? All diese Er-
übernehmen. lebnisse sind für das Kind die Grundprä-
gungen; darauf warten, dass das Kind
Bei ca. 1000 Taufen habe ich noch nie-
in der Schule im Religionsunterricht et-
mals ein NEIN gehört, aber manchmal
was Religiöses erlebt, ist schon zu spät.
lautete dieses JA schon ein bisschen ab-
geschwächt: „Jaja, ok, das mach ma Immer wieder kommt es vor, dass ein
schon!“ Elternteil (manchmal beide!) aus der
Kirche ausgetreten ist. Wie wird in so
Wie aber wird dieses JA dann einem Fall das Kind erzogen? Was be-
interpretiert? kommt das Kind durch die Eltern vom
Glauben und Religion? Das JA-Wort
Ein Kabarettist sagte einmal: „Ihr sollt vor der Taufe zur religiösen Erziehung
eure Kinder gar nicht erziehen! Sie wer- ist dann nur ein Schauspiel? Eine „Tra-
den eh, wie ihr!“ – Ein Schmäh! dition“ ohne Inhalt?
VERANTWORTETE ELTERNSCHAFT
Lasst die Kinder zu mir
bedeutet, dass die Eltern das Kind ganz-
kommen
heitlich (geistig, körperlich und seelisch)
erziehen, der Pate oder die Patin kann
Ich freue mich immer von Herzen,
dabei mithelfen. Die Hauptverantwor-
wenn ich Kinder, Kleinkinder und Babys
tung liegt für die Erziehung des Kin-
in den Gottesdiensten sehe, und mich
des bei den Eltern. Mit ihrem JA-Wort
stört überhaupt nicht, wenn sie manch-
(vor der Taufe) verpflichten sich die El-
mal sehr laut sind. Eine Kirche ohne
tern dieses Kind im Glauben zu erzie-
Kindergeschrei ist tot, sagte einmal
hen. Das ist also eine Voraussetzung für
mein Vater. Ähnlich sprach in einem In-
eine gültige Kindertaufe. Das Kind hat
terview auch Papst Franziskus.
Was meinen sie zu diesem
noch keinen persönlichen Glauben an Thema?
Jesus Christus. Dieses JA-Wort von den „LASST DIE KINDER ZU MIR KOM-
Eltern ist also wie ein Vertrauensvor- MEN, HINDERT SIE NICHT DARAN!“ Ich würde mich freuen, wenn Sie, liebe
schuss, ein GLAUBENSVORSCHUSS! sagte Jesus zu seinen Apostel und Brüder und Schwestern, im Gespräch
Jüngern. Seit der Taufe sind wir auch oder in unserem Pfarrblatt einige Ge-
Vorbild sein CHRISTEN, wir tragen seinen Namen danken mitteilen würden.
und sind seine Jüngerinnen und Jünger.
Entscheidend ist, was die Eltern dem Also dieser Aufruf gilt auch uns Eltern
Kind vorleben. Das Kind nimmt am Le- heute! Wir dürfen nicht das Hindernis Ihr Pfarrer
ben und auch am Glaubensleben der El- daran sein, dass unsere Kinder schon im
tern teil. Das Kleinkind hat ein blindes, Kleinkindalter eine lebendige Gemein-
kritikloses Vertrauen in die Eltern, das schaft mit Jesus haben!
Katholische Gottesdienste im Seelsorgeraum Floridsdorf Nord
Kirche, Adresse Samstag Sonntag „Dazu beizutragen,
Pfarrkirche Cyrill & Method – 8.00 Uhr dass die Mehrheit der
1210 Wien, Theumermarkt 2 10.00 Uhr
www.pfarre-cyrill-method.at 18.30 Uhr
Menschen geimpft wird,
Pfarrkirche Stammersdorf 18.30 Uhr 9.30 Uhr
ist ein Akt der Liebe –
1210 Wien, Stammersdorfer Straße 35 Liebe zu uns selbst,
www.stammersdorf.at/stammersdorf-pfarre gegenüber Familie und
Pfarrkirche Strebersdorf 18.00 Uhr 8.00 Uhr Freunden und allen
1210 Wien, Edmund-Hawranek-Platz 3 10.00 Uhr Menschen.“
www.pfarre-strebersdorf.at
Papst Franziskus
Klosterkirche der Schulbrüder Strebersdorf – 8.45 Uhr
1210 Wien, Anton-Böck-Gasse 16
3Zehn kleine Christen Sag mir, wo die Toten sind
Kürbisse, wohin man schaut. Über-
all Halloween. Ein neuer Brauch,
Zehn kleine Christen sich ihres Glaubens freun, der auf ein altes keltisches Fest zu-
doch einem gefiel die Predigt nicht, rückgeht. Es war wohl ursprüng-
da waren’s nur noch neun. lich ein Totenfest. Die Toten waren
unheimlich und gefährlich. Man
Neun kleine Christen hatten alles treu gemacht, musste sie mit Riten und Opfern
der eine hat die Lust verlorn, besänftigen. Die Angst vor den
da waren’s nur noch acht. Geistern der Toten. Lebt sie heute
Acht kleine Christen hörten was von „Nächstenlieben“, wieder auf?
der eine fand es viel zu schwer, Das Christentum gedenkt
da waren’s nur noch sieben. der Toten anders
Sieben kleine Christen macht Beichten ganz perplex,
Allerheiligen. Allerseelen. Viele ge-
und einer sagt „Ich mag nicht mehr!“
hen in diesen Tagen auf die Friedhö-
da waren’s nur noch sechs.
fe. Friedhof hat mit Frieden zu tun.
Sechs kleine Christen, meinten: „Die Kirche hat Ruhen die Toten in Frieden? Lassen
alle Trümpf‘!“ der eine war dann sehr enttäuscht, sie uns in Frieden? Und wir sie? Aber
da waren’s nur noch fünf. wo sind die Toten? Und gibt es Ver-
bindung mit ihnen? Müssen wir sie
Fünf kleine Christen, die waren der Kirche Zier,
fürchten? Müssen wir unseren eige-
doch einer fühlt sich nicht geehrt,
nen Tod fürchten?
da waren’s nur noch vier.
Vier kleine Christen, die waren echt und treu, Der Tod ist nicht das Ende
doch einer schafft das Tempo nicht, Die Seele des Menschen stirbt
da waren’s nur noch drei. nicht. Der Leib wird begraben. Die
Seele geht zu Gott. Was erwartet
Drei kleine Christen, waren noch immer dabei,
sie dort? Zuerst: die Wahrheit über
doch einer fand die Schar zu klein,
das ganze eigene Leben. Alles liegt
da waren’s nur noch zwei.
klar vor mir: Nichts ist vor Gottes
Zwei kleine Christen – ein Anfang? Licht verborgen. Wie wird meine
jedoch Nein!, der eine hat den Mut verloren, Lebensbilanz aussehen?
da waren es nur noch ein‘. Alle Fehler, Versäumnisse, Sünden
Ein kleiner Christ, ach, der erscheint so klein, sehe ich völlig klar. Aber auch das
wenn auch die Neun verlaufen sind, Gute, das ich getan habe. Ich kann
Gott lässt ihn nicht allein. mich gar nicht erinnern, dass es al-
les das Gute gab – jetzt sehe ich es
Ein kleiner Christ holt seinen Freund herbei, wieder, in Gottes Licht. Was wird
und der ging mit ihm in die Kirch‘, überwiegen? Licht oder Schatten?
da waren’s wieder zwei. Gutes oder Böses? Was werde ich
Zwei aktive Christen, denen macht’s Plaisir. Gott vorweisen können?
Sie nahmen beide noch jemand mit, Nicht vor einem unbarmherzigen
da waren es schon vier. Richter stehen die Toten, sondern
Vier überzeugte Christen, die glauben vor dem barmherzigen Vater: Ich
Tag und Nacht, das wirkte wie ein Virus, stelle mir das so vor: Sterben ist
da waren es schon acht. wie ein Heimkehren. „Da bist du
ja, mein Kind“, wird Gott zu mir
Noch zwei dabei und man wird es seh’n, sagen. Und ich werde mir ganz
wenn du und ich auch mitmachen, schäbig vorkommen, weil ich so
dann sind es wieder zehn. gar nichts Ordentliches vorzuwei-
sen habe.
Aus: Andrea Pinz, „Kirche und Sakramente“, Religionspädagogisches Institut der Erzdiözese Wien
Er wird mich in die Arme nehmen,
und alles wird gut sein! Dieser Ge-
danke bewegt mich, wenn ich auf
Anmeldung zur Erstkommunion und zur Firmung dem Friedhof an die vielen Toten
denke.
Anmeldung zur Erstkommunion: 12. Oktober, 16.00 bis 17.00 Uhr Dazu brauche ich keine Kürbisse
14. Oktober, 16.00 bis 17.00 Uhr und kein Halloween.
Aus „Antworten“ von
Anmeldung zur Firmung: 19. Oktober, 16.00 bis 17.00 Uhr Kardinal Christoph Schönborn
21. Oktober, 16.00 bis 17.00 Uhr
4Was ist ein Ende, was ein Anfang?
Nachdenken über Dietrich Bonhoeffer, 1906 – 1945
rück, weil er sich einer anderen, damals
Von guten Mächten treu und still umgeben, besonders unzeitgemäßen Ethik ver-
pflichtet wusste:
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns, am Abend und am Morgen „Nicht das ist Ungehorsam, dass wir so
wenig religiös sind, sondern dass wir ei-
und ganz gewiss an jedem neuen Tag. gentlich ganz gern religiös wären . . . ,
sehr beruhigt darüber, wenn irgend-
„Gefangener Bonhoeffer, fertigmachen vor der Machtergreifung Hitlers warn- eine Regierung die christliche Weltan-
und mitkommen!“ – Und Bonhoeffer te er auf unterschiedlichste Art vor den schauung proklamiert . . . je frömmer
sagte zu seinen Mitgefangenen: „Das Folgen dieser Politik und was es bedeu- wir sind, umso weniger [lassen] wir [es]
ist das Ende. Für mich beginnt das Le- tet, wenn sich die protestantische Kir- uns sagen, dass Gott gefährlich ist, dass
ben!“ che hier nicht klar positioniert. Gott seiner nicht spotten lässt“
Ostermontag, 9. April 1945. Dietrich Als sich am 31. Mai 1934 die Beken- Nach dem Ende der Nazidiktatur ta-
Bonhoeffer ist gerade dabei, in einem nende Kirche mit der Barmer Theologi- ten sich weiterhin viele Landeskirchen
weiteren Zimmer des KZ Flossenbürg schen Erklärung formierte, war er von schwer, Leben und Werk Bonhoeffers
einen Ostergottesdienst zu feiern, als Anfang an dabei. Jene Landeskirchen, zu würdigen. Übrigens auch die Judi-
ihn dieser Befehl ereilte. Die Worte die aus dem Staatskirchentum kamen, katur der Bundesrepublik: noch 1956
Bonhoeffers waren nicht spontan. Eini- konnten und/oder wollten da nicht mit. wurde das Urteil gegen Bonhoeffer als
ge Tage zuvor hatte er in diesem Sinn Die „Deutschen Christen“, die sich mit „rechtmäßig“ klassifiziert. Erst in den
auch zu einem Mitgefangenen gespro- den neuen Machthabern arrangierten, 1990ern wurde Dietrich Bonhoeffer of-
chen, und ihn gebeten, dies seinem wenn nicht gar ihnen andienerten, wur- fiziell durch die generelle Aufhebung
Freund George Bell, Bischof von Chi- den Bonhoeffer immer mehr zum er- der Unrechtsurteile rehabilitiert.
chester, auszurichten. Es ging alles sehr klärten Feindbild: so geht Kirche nicht,
schnell: Anfang April wurden er und Als wir von der katholischen Hoch-
das ist Verrat an dem was Christus uns schulgemeinde zur Erarbeitung eines
unter anderem sein Schwager, Hans aufgetragen hat. Kirche hat hier, in die-
von Dohnanyi, der Dokumente gesam- Martyrologiums im Vorfeld des Katholi-
ser Welt sich zu bewähren, sie hat auf kentages 1983 eingeladen wurden, war
melt hatte, um nach Kriegsende Ver- der Seite der Armen zu stehen (Befrei-
brechen der Nazis beweisen zu können, es uns äußerst wichtig, dass auch Diet-
ungstheologen wie Gustavo Gutierrez rich Bonhoeffer und Franz Jägerstätter
dem Verschwörerkreis des 20. Juni zu- und Jon Sobrino werden sich später auf
gerechnet. Am 5. April hatte Hitler be- genannt wurden. Unwichtig zu erwäh-
Bonhoeffer berufen): nen, dass wir da auf teils heftigen Wi-
fohlen, alle Beteiligten des gescheiter-
ten Anschlags hinzurichten, am 8. April „Allein weil Gott ein armer, elender, derstand stießen.
war der Prozess, am 9. April die Hin- unbekannter, erfolgloser Mensch wur- Die deutsche Bischofskonferenz erstellt
richtung durch Hängen. de, und weil Gott sich von nun an allein ab den 90erjahren ein Martyrologium
in dieser Armut, im Kreuz, finden las- des 20. Jahrhunderts, in das auch Diet-
Dietrich Bonhoeffer war evangelischer
sen will, darum kommen wir von dem rich Bonhoeffer aufgenommen wurde.
Pastor, mit 21 Jahren summa cum lau-
Menschen und von der Welt nicht los,
de promoviert. Studienaufenthalte in Die Namen seiner Richter sind heute in
darum lieben wir die Brüder.“
Rom, Barcelona, ein Jahr als Stipendi- Vergessenheit geraten, der Name Bon-
at in New York, 1933 bis 1935 Pfarrer Bonhoeffer war klar, dass sein Engage- hoeffer lebt hingegen weiter: als Mah-
deutschsprachiger Gemeinden in Lon- ment ein Höllenritt war, dass sein Re- nung ebenso wie als Vorbild.
don sind Beleg für seinen immerwäh- den und Handeln ihn das Leben kosten
renden Blick über den Tellerrand. Schon konnte. Er war im Exil, kehrte aber zu- Herbert Wogowitsch
Und reichst du uns den schweren Kelch den bittern, Die Zitate sind dem Wikipedia Eintrag
zu Dietrich Bonhoeffer entnommen.
des Leids gefüllt bis an den höchsten Rand:
*) Das Gedicht „Von guten Mächten“
dann nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern, schrieb Bonhoeffer aus dem Gefäng-
aus deiner guten und geliebten Hand. *) nis an seine Verlobte zu Weihnachten
1944.
Wir laden herzlich zu einem gemeinsamen Gebetsabend ein –
jeden Donnerstag von 19–20 Uhr, Pfarrkirche Stammersdorf
5Der HERR ist mein Licht und mein Heil
Ausbildung zum Diakon gegenseitige Austausch bei den Tref- folgenden Samstag mit dem Kardinal
fen. und Erzbischof von Wien zu einem ge-
Das dritte Ausbildungsjahr ist mit der meinsamen Frühstück. Als Gesprächs-
Sommerstudienwoche zu Ende gegan- Die weiteren Ausbildungsthemen
für Herbst und Winter waren ne- stoff diente das Schreiben der Glau-
gen. Das Schwergewicht dieser Woche benskongregation über den Segen für
war, den eigenen Weg als Diakon klar ben der kirchlichen Öffentlichkeitsar-
beit die Aufgaben des Lektorates und gleichgeschlechtliche Paare und die
definieren zu können und seine eige- Stellung der Frau des Diakons. Dieser
nen Stärken bewusst wahrzunehmen. Akolythats kennenzulernen. Den Ab-
schluss sollte die Übertragung der Äm- Termin, unter Einhaltung der gültigen
Mit verschiedenen Methoden wurden Corona-Schutzmaßnahmen, war auch
wir an unser eigenes Ich herangeführt. der erste Schritt in eine Normalisierung
Wir sollten erkennen, wo wir uns als nach den strengen Einschränkungen zur
zukünftige Diakone sehen und uns ein- Eindämmung der COVID-Infektionen.
ordnen wollen.
Mit den Themen Taufe und Trauung
Unter anderem wurde uns mit der per- wurde unsere Ausbildung im Präsenz-
sonalen Existenzanalyse nach Längle unterricht fortgesetzt.
unser eigener Austausch mit unserer Neben den gemeinsamen Ausbil-
Umgebung veranschaulicht. dungsabenden und Tagesseminaren
Durch zahlreiche Übungen und dem an Wochenenden war auch die praxi-
Dialog mit unserem eigenen Ich waren sorientierte Arbeit in der Pfarre weiter
wir angehalten, unser eigenes Verhal- durchzuführen.
ten zu reflektieren und zu erkennen. Nach diesem doch sehr abwechslungs-
reichen Jahr, sowohl was die Ausbil-
Interessante dungsthemen, als auch die Unter-
Ausbildungsabschnitte richtsmethoden betraf, durften wir die
bereits zu Beginn dieses Artikels kurz
Aber zurück an den Anfang des drit-
vorgestellte Sommerstudienwoche im
ten Ausbildungsjahres, welches mit ter Lektor und Akolyth im Februar 2021 Bildungshaus St. Benedikt in Seitenstet-
dem Eröffnungsgottesdienst im Sep- bilden. Bedingt durch die Einschrän- ten besuchen.
tember 2020 begann. Mit den Ausbil- kungen zur Eindämmung von Corona
dungsschwergewichten Ehepastorale konnten wir diese Feier erst im März Und so geht es weiter
und Sprechtraining im September und abhalten.
Oktober, war es wegen der COVID19- Das vierte Ausbildungsjahr wird mit
Sehr interessant war der Ausbildungs-
Schutzmaßnahmenverordnung auch den Inhalten zu Begräbnisgespräch und
abschnitt „Der Gesang des Diakons“,
mit den Präsenzveranstaltungen vor- Trauerfeier fortgesetzt werden. So rund
da wir diesen auch über Videoschal-
bei. um Weihnachten wird dann die Aus-
tung absolvierten. Neben dem Erlernen
bildung ein Ende finden. Dann begin-
Das Ausbildungsprogramm wurde, so- der Psalmtöne war das Singen des Ex-
nen wir mit den Vorbereitungen für die
weit wie möglich auf Videokonferen- sultet die wahre Herausforderung.
Weihe.
zen umgestellt. Dies wurde insofern Nachdem wir am 16. März mit dem
Im Februar werden wir in einem eige-
von vielen Diakon-Anwärtern positiv Bischofsvikar Schutzki die Beauftra-
nen Gottesdienst die Admissio feiern,
bewertet, da die Fahrzeiten ausfielen. gungsfeier in der Pfarre Stammersdorf
die Zulassung als Weihekandidat für das
Jedoch fehlte uns der persönliche und nachholen konnten, trafen wir uns am
Amt des Diakons. Zu Christi Himmel-
fahrt fährt der Weihejahrgang gemein-
sam mit den Ehefrauen und Kindern
nach Rom, wo wir an einer Papstaudi-
enz teilnehmen werden. Die letzte ge-
meinsame Vorbereitung für die Weihe,
welche im September 2022 geplant ist,
sind die Weiheexerzitien im August.
Walter Rohringer
Die
Gewaltpräventions-Beauftragte
der Pfarre Stammersdorf ist
Frau Dipl.-Ing. Herlinde Savic
Direkt erreichbar unter:
hinsehen-pfarre@stammersdorf.at
6Klimaoase 2021 – ÖkoEventPlus
Im Sommer 2020, während einer ge- mersdorfer kamen zu Besuch in den
meinsamen Sitzung der Caritasplatt- wunderschönen Pfarrgarten. Aber be-
form C&M und Stammersdorf, spra- sonders haben wir uns über die unge-
chen wir über gemeinsame Aktionen, fähr 25 unterstützenden Personen ge-
die Caritas in unseren Pfarren besser freut, die durch ihre Zeit vor Ort oder
sichtbar zu machen. Wir entschieden, durch Kuchenspenden diese Klimaoase
Wärmestuben in C&M und Klimaoasen erst ermöglichten.
in Stammersdorf zu starten. Es wur-
de vereinbart, dass die veranstaltende ÖkoEventPlus
Pfarre sowohl die Organisations- als Darüber hinaus hatten wir uns bei den
auch die Führungsverantwortlichkeit Vorbereitungen dazu entschlossen, eine
hat. umweltfreundliche Veranstaltung zu
Noch im Herbst begann das Caritas- planen. Für uns war es wichtig, dass wir
Kernteam der Pfarre Stammersdorf mit bei unserer Klimaoase wenig bis keinen
den ersten Überlegungen, wie mit die- Müll produzieren, dass wir nur Produk-
ser jungen Veranstaltung der Caritas te verwenden, die den Qualitätskriteri-
Wien umgegangen werden soll. en der Bio-Richtlinien entsprechen und
regional waren. Wir haben im Vorfeld
Nachdem drei Termine gefunden wur- der Veranstaltung auf die Ausrichtung
den und die grundlegenden Kriterien als ökologisch nachhaltiges Ereignis
erstellt waren, gaben wir der Caritas hingewiesen und alle Mitarbeiter und
die notwendigen Eckdaten für die Er- Unterstützer dahin informiert. Unse-
stellung der Plakate. re Planungen haben wir bei der Stadt
Und dann hieß es warten. Welche Wien, ÖkoEvent, eingereicht. Nach
Überraschungen bringen noch die Co- Prüfung wurden wir mit dem „Gütesie-
rona-Maßnahmen? und 17 Helfern vor Ort der stärkste gel ÖkoEventPlus“ ausgezeichnet, da
Veranstaltungstag. wir nahezu alle Kriterien der Prüfliste
Los gehts! Für den letzten Termin am 6. August erfüllten.
Aber Ende Juni war es dann soweit. Ge- erwarteten wir zwischen 50 und 60 Rückblickend können wir sagen, dass
rade dieser erste Termin war eine gro- Personen. Leider war an diesem Tag auch dieses Vorhaben ein Erfolg war.
ße Herausforderung für uns alle. Trotz langanhaltender und schwerer Regen. Wir haben jeden unnützen Stromver-
Bekanntmachung und Information in Trotz dieser widrigen Wetterverhältnis- brauch unterlassen. Angeboten wurde
allen Medien, die der Pfarre zur Ver- se haben wir mit den Vorbereitungen ausschließlich Wiener Hochquellwas-
fügung standen, wussten wir nicht ge- begonnen und durften ab ca. 15 Uhr ser mit Bio-Dicksäften und Most aus
nau, wer aller mithelfen wird oder wer die ersten Gäste begrüßen. Leider hat der regionalen Erzeugung in Mehr-
sich mit Aufstrichen oder Kuchen betei- das Mutter-Kind-Haus Frida abgesagt, wegflaschen. Der angebotene Kaffee
ligen wird. da das Wetter zu schlecht war. Aber wir war bio und fair gehandelt. Es wurde
konnten an diesem Tag über 20 Perso- ausschließlich das Mehrweggeschirr
Und dann war er da, der erste Termin. nen begrüßen. Zu diesem Termin wa- der Pfarre verwendet. An Abfällen pro-
Zahlreiche Helferinnen und Helfer ha- ren fast genauso viele Helfer, wie Besu- duzierten wir gerade mal einen halben
ben sich eingefunden. Jetzt mussten cher anwesend, was uns im Team sehr Kilo an Servietten.
wir nur mehr auf die Besucher warten. freute.
Aber wir warteten nicht lange. Schon Ein herzliches Vergelt‘s Gott für alle,
20 Minuten vor der offiziellen Eröff- Wir konnten an allen drei Terminen die ihren Teil dazu beigetragen haben,
nung waren die ersten „Kunden“ vor knapp 90 Personen bei uns im Pfarr- dass diese Klimaoase ein wirklicher Er-
dem Tor. garten begrüßen und bewirten. Auch folg wurde.
einige Stammersdorferinnen und Stam- Das Pfarrcaritas-Team
Nach der Abendmesse, zu der auch Be-
sucher geblieben sind, ließen wir den
Nachmittag nochmals durch unsere
Köpfe gehen und besprachen einige
Änderungen für den zweiten Termin.
An diesem 25. Juni, der erste Termin,
konnten wir 26 Personen begrüßen.
Zum zweiten Termin begannen wir mit
. . . werden wir auch heuer wieder zu Beginn der Adventzeit die Christkindlbriefe
der Vorbereitung etwas früher und be-
vom Kinderheim St. Benedikt, 1160 Wien, bekommen. Wer Interesse, aber keine
schlossen, die spontan entstandene
Möglichkeit hat sich nach einer Sonntagsmesse einen Brief zu holen, kann mich
Musikgruppe beizubehalten. Am 9. Juli
gerne kontaktieren.
erwarteten wir auch Besucher der Le-
benshilfe aus Strebersdorf. Dieser zwei- Meine Kontaktdaten erhalten Sie in der Pfarrkanzlei.
te Termin war mit fast 40 Besuchern Erika Pail
7S Dank
telle
VERBORGEN ABER SEHR
WERTVOLL
ist die treue Arbeit von drei Damen:
Adventkranzbinden
Wer seinen Adventkranz selber bin-
den möchte, ist dazu ins Pfarrheim der
Pfarre Stammersdorf am 27. November
2021 von 11.00 – 17.30 Uhr herzlichst
eingeladen.
Eine Voranmeldung unter pfarre.stam-
mersdorf@katholischekirche.at oder
Tel. 0699/18131180 (Sonja Sejdi) ist
bis spätestens 10. November 2021 un-
bedingt erforderlich.
Fr. WILFRIEDE SCHADEN, Fr. ERIKA Das Reisig wird von der Pfarre zur Ver- Wir freuen uns auf einen gemeinsamen
HAINDL und Fr. CHRISTINE HAM- fügung gestellt, die restlichen Uten- vorweihnachtlichen Nachmittag.
MERSCHMID kommen jeden Freitag silien müssen bitte selbst mitgebracht Erika und Sonja
in unsere Kirche. Gründlicher Kirchen- werden.
putz, Blumen herrichten für den kom-
menden Sonntag – das ist ihr Dienst an
der Pfarrgemeinde. Kaum einer nimmt
das wahr, und es ist schon selbstver-
ständlich für uns alle, dass wir in ei-
ner sauberen, gepflegten Kirche unsere
Gottesdienste feiern. Ja, das geschieht
verborgen und wie im Hintergrund.
Jetzt aber möchte ich im Namen der
ganzen Pfarrgemeinde dafür danken.
Vom Herzen danken wir diesen drei
Damen für ihre Tätigkeit, für ihre auf-
opfernde Arbeit für unser Wohl und zur
Lobe Gottes. Wir wünschen Ihnen gute
Gesundheit und Gottes reichen Segen.
ASTRID ZEDERBAUER, JOHANNA BI- Pfarr-Newsletter
NOT MACHT ERFINDERISCH LIK, PHILIPP ROHRINGER vom Herzen
danken und sie ermutigen diesen schö- Um wichtige Informationen schneller
Die Corona-Zeit ist wirklich eine gro- verbreiten zu können, geben wir seit
nen Dienst weiterzumachen.
ße Herausforderung. Regelmäßig ka- Kurzem einen elektronischen Newslet-
men von der Bischofskonferenz und Das gleiche gilt für das ter heraus, der immer dann erscheint,
von der Diözese die aktuellen Corona- wenn wichtige Informationen schnell
Pfarrcafé
Anweisungen für die Gottesdienste und weitergegeben werden sollen.
für das Gemeindeleben. Lange Zeit war Die Pfarrcafé-Liste blieb lange leer; der
der Volksgesang untersagt, daher – Not Wunsch nach gemeinsamen Treffen Ein kurzes Mail genügt:
macht erfinderisch – kam aus Eigeniniti- beim Pfarrcafé war aber da. pfarre.stammersdorf@
ative eine kleine Gruppe von Musikern katholischekirche.at oder an
So stellten sich Sonntag für Sonntag herbert.wogowitsch@
und Sängern zusammen: Wir wollen die
besonders Fr. ASTRID ZEDERBAUER katholischekirche.at
Gottesdienste lebendig gestalten! Und
und Pass. HERBERT WOGOWITSCH
nachdem die Gemeinde wieder singen
zur Verfügung. Seit mehreren Sonn- Dann habe ich Ihre Mailadresse und der
kann, blieb die kleine Musikergruppe
tagen machen sie diese Arbeit für uns; DSGVO ist genüge getan. Dieser News-
als Gestalterin und musikalische Leite-
wir sagen dafür euch beiden herzlichen letter kann natürlich genau so jederzeit
rin in den Gottesdiensten zusammen.
Dank. auch wieder abbestellt werden.
So möchte ich dieser kleinen Kerngrup-
pe ANDREAS HACKL, SONJA SEJDI, Pfarrer Georg PAss Herbert Wogowitsch
Hans Teufel Steinmetzmeister und Bestatter
Beratung im Trauerfall, Überführungen im In-
und Ausland, Organisation und Durchführung
von Begräbnissen, Exhumierungen, Grab- und
Gruftanlagen, Renovierungen, Inschriften,
Vergoldungen, Vasen und Laternen
1210 Wien, Stammersdorferstr.218,
2301 Groß-Enzersdorf, Prinz Eugenstr.2
Tel. + Fax 01/2923661, 02249/2377
Mobil 0664/3713395, 0664/1420197
hans.teufel@utanet.at erreichbar von 0 – 24 Uhr
8Elisabeth Klaus –10 Jahre in Stammersdorf
Unsere langjährige Sekretärin Ulli Stangl
wollte mit Ende August 2011 in die ver- Die Tätigkeit unserer
diente Pension gehen. Natürlich stellte Pfarrsekretärin
sich die Nachfolgefrage, die Stelle wur- Buchhaltung: Führung des
de dann ausgeschrieben. Einige Bewer- Kassabuchs, Verbuchung der
berinnen haben sich gemeldet, als sie Begräbnisgebühren, Verwaltung
aber die Verdienstmöglichkeit erfuh- der Handkassa, Kontrolle der
ren, haben sie schnell „Danke, nein!“ Eingangsrechnungen, Verbuchen
gesagt. der Eingangsrechnungen, Ver-
Und dann kam Elisabeth Klaus; sie ar- buchen der Kirchenrechnung,
beitete in einer Bank, wollte aber ein Online-Banking.
neues Gebiet ausprobieren. Nach dem Monatliche Abrechnungen:
ersten Gespräch war ich begeistert von Intentionen, Trauungsstolen,
ihr, hatte aber ein wenig Angst, was sie Abrechnung und Verteilung der
gen. Danke für deine Mühe und deinen
zur Bezahlung in der Diözese sagt (Die Betriebskosten, Abrechnung
Dienst, ich wünsche dir und deiner gan-
niedrige Bezahlung einer Angestellten
„
zen Familie Gottes reichen Segen, viel Einsegnungsdienst und Verteilung
in einer Pfarre kritisiere ich scharf). der Begräbnisgebühren, Kontrolle
Freude an deinem Tun und immer gute
Doch dann kam der Anruf: Sie möchte Gesundheit! der Mieteingänge
die Nachfolgerin von Ulli werden. Einmal jährlich: Kirchenrechnung
Pfarrer Georg
Mit 1. September 2011 ist sie die neue und Haushaltsplan
Sekretärin unserer Pfarre geworden. Matriken: Aufnahme,
Natürlich liefen die Einschulung und Anmeldung und Verwaltung von
die Ausbildung neben der Arbeit. Die Elisabeth ist für mich das Organisa-
Taufen, Trauungen, R evertiten,
Buchhaltung hat Ulli mit einigen Wo- tionstalent mit Herz in unserer Pfarr-
Konvertiten, E rstkommunion,
chenstunden noch weitergemacht. Ei- kanzlei und ich schätze vor allem ihre
Firmung, M atrikeneintrag in
nige Zeit später machte Elisabeth auch ruhige Art und lösungsorientierten Ar-
und V erantwortung über die
auf diesem Gebiet die Ausbildung, und beitsstil.
Matrikenbücher.
so macht sie nun alles allein in unserer Besonders danken möchte ich ihr für die
Pfarrkanzlei. Begräbnisverwaltung: Entgegen
vielen Gespräche und unsere Freund-
nahme der Begräbnisdaten des
In ihrer Wohnpfarre (Leobendorf) ist schaft, die sich daraus entwickelt hat.
Einzusegnenden, Kontakt mit
“
sie seit Jahren auch Organistin, aber ich Sonja Sejdi dem Einsegnungsdienst und dem
bin sicher, sie fühlt sich auch in Stam- Bestattungsunternehmen bei
mersdorf in der Zwischenzeit wirklich Aufbahrung in der Kirche.
zuhause.
Schlüsselverwaltung
Liebe Elisabeth, mit dir ist Ruhe und Be- Liebe Elisabeth!
sonnenheit da, das strahlst du aus und Terminverwaltung
das steckt auch andere an. Deine Ruhe Ich möchte dir auch namens der Pfarr-
gemeinde herzlich dafür danken, was Pfarrsaalvergabe
und Geduld ist ausschlaggebend, dass
viele, die in unsere Pfarrkanzlei kom- du für unsere Pfarre leistest. Feste: Mitorganisation, Getränke
men, sich gut aufgehoben fühlen. Oft Den Worten unseres Pfarrers Georg organisation, Abrechnung nach
bist du da als Erste, wenn es um Seel- ist da nicht viel hinzuzufügen, außer: dem Fest
sorge geht. dass man sich auch außerhalb deiner Schriftverkehr und Ablage
Ich weiß nicht, wie du ausschaust, wenn „Dienstzeit“, die ja wöchentlich nur 20
Einkauf/Bestellung: Büromaterial,
du wütend oder angefressen bist, das Stunden beträgt, voll auf dich verlas-
Organisation bzw. Neubesorgung
habe ich noch nie erfahren. Ich habe sen kann. Bei Festen und Feiern, beim
kaputter Sachen
von dir noch nie ein lautes Wort oder Flohmarkt, immer wenn viele helfen-
de Hände gebraucht werden, leistest Wöchentliche Ausschreibungen:
einen Schrei gehört. Ich weiß aber: dass
du deinen Beitrag für die Pfarrgemein- Wochenzettel, Vermeldungen
du deine Kirche liebst und auch deine
Arbeit als einen Dienst an der Kirche de. Du hast den weitesten Anfahrtsweg Entgegennahme Messintentionen
betrachtest. und trotzdem stehst du uns in deiner
Freizeit zur Seite, manchmal auch dei- Onlineportale: Mitarbeit an der
Seit 10 Jahren arbeiten wir im Frieden ne Familie. Pfarr-Homepage und an der
und in Freude zusammen, wir verste- Schottenpfarren-Seite
hen uns ausgezeichnet. Du bist – was Deine unkomplizierte und lösungsori-
entierte Zusammenarbeit schätze ich Verwaltung der Kirchenzeitung
unsere Pfarre betrifft – sehr umsichtig,
hast immer alles rechtzeitig fertig. persönlich am meisten. Und dann noch: Während der
Es ist schön, dass du bei uns in Stam- Kanzleizeiten und am Telefon ein
Für diese 10 Jahre möchte ich dir, liebe offenes Ohr für alles Mögliche
Elisabeth, in meinem eigenen Namen mersdorf bist.
und Unmögliche.
und im Namen der Pfarre Danke sa- Robert Nebel, PGR Vors.-Stv.
9Bus-Wallfahrt
Wir gedenken
unserer
Verstorbenen
nach Mariazell Ernst WEIS, Christine MONOT, Adolf
ROTTER, Stephanie REITHNER,
16. Oktober 2021
Katharina MATTL, Manfred SCHATZER,
Adelheid REIN, Friederike MAYER
HOFER, Leopoldine PAIL, Ingeborg
KÖHLER, Heinrich BEHRINGER
8.00 Uhr Abfahrt von Stammersdorf
11.15 Uhr Hl. Messe in der Basilika von Mariazell
Zeit zur freien Verfügung Die Pfarre Stammersdorf
bedankt sich herzlich bei den
16.00 Uhr Abfahrt von Mariazell
Familien Pail und Behringer
16.45 Uhr Andacht in der Pfarrkirche Annaberg für die Kranzablöse-Spenden
Zeit zur freien Verfügung zugunsten der Pfarre.
18.00 Uhr Abfahrt von Annaberg
20.30 Uhr Ankunft in Stammersdorf
Buskosten: € 25,– pro Person,
für Kinder und Ministranten
Nikolofeier
übernimmt die Pfarre die Buskosten.
Eine Teilnahme ist nur
unter den dann geltenden
Corona-Regeln möglich.
6. 12.
16 Uhr
Der
Pfarrcaritas-Beauftragte
der Pfarre Stammersdorf ist
Walter Rohringer
Bei Bedürftigkeit und Mithilfe
direkt erreichbar unter:
© Bwag
pfarrcaritas@stammersdorf.at
10Kind + Gottesdienst = fad? Muss nicht sein!
Gottesdienst muss nicht immer nur Or-
gelmusik, brav sein und stillsitzen be-
deuten. Und dabei vielleicht auch nur
??? zu verstehen.
Nach der pandemiebedingten Pau-
se gibt es ab jetzt wieder regelmäßig
Kindermessen und Kinderwortgottes-
dienste. Dabei wird das Evangelium
kindgerecht aufbereitet und mittels
verschiedenster Methoden und Materi-
alien, wie etwa Rollenspiele oder Nach-
stellen mit biblischen Figuren, den Kin-
dern spielerisch nähergebracht.
Häufig gibt es auch eine Mitmachakti-
on, bei der zum Beispiel eigene Beiträge
und Gebetsanliegen in Form von Zeich-
nungen zu einem gemeinsamen Plakat
zusammengestellt werden oder auch
eine Kleinigkeit für zu Hause gebastelt
wird.
Die Orgel macht bei Kindermessen
meist Pause, stattdessen gibt es Gitar-
ren- und Querflötenbegleitung. Es darf
Einladung zu den
und soll lebendig und laut mitgesungen Kindermessen
und mitgewirkt werden.
Wir laden alle Kinder, Eltern und Großeltern
Wir freuen uns auf viele Messbesucher,
ganz herzlich zu den Kindermessen ein.
egal ob groß oder klein.
Hier die nächsten Kindertermine:
Das Kinderliturgieteam
26. 9. 9.30 Erntedankmesse im Pfarrgarten
Sie möchten bei der 17. 10. 9.30 Kindermesse in der Kirche
14. 11. 17.00 Martinsfest im Pfarrgarten
Vorbereitung der Messen
21. 11. 9.30 Kindermesse in der Kirche
mitarbeiten? 6. 12. 16.00 Nikolofeier in der Kirche
Bitte sprechen Sie uns nach der Messe 24. 12. 16.00 Kindermette
an oder melden Sie sich im Pfarrbüro. 6. 1. 9.30 Sternsingermesse
Wir freuen uns auf Sie!
RÄTSEL - Hl. Martin“ Martinsfest
1. Was war der Hl. 2. In welcher Stadt 3. Was gab Martin
mit Laternenumzug
Martin von Beruf? wurde Martin zum dem Bettler?
Bischof ernannt? 14. November
S) Hirte E) Tours M) Brot
T) Soldat O) Paris I) Mantel
17.00 Uhr
Pfarrgarten
4. Wo begegnete 5. Welche Farbe hatte 6. Welche Tiere haben
Martin dem Bettler? Martins Mantel? Martins Versteck
verraten?
M) Marktplatz E) rot K) Kühe
L) Stadttor O) braun N) Gänse
Der heilige Martin ist der
Patron des
LÖSUNG: Burgenlandes. Aber
Trage die Buchstaben der richtigen Antworten ein! auch Soldaten,
Reisende, Tuchhändler,
Schneider, Bettler und
1 2 3 4 5 6 Hirten verehren ihn als
ihren Patron.
11Termine (mit Vorbehalt – nähere Info unter Tel. 292 14 87 im Pfarrbüro)
1. 10. 18.30 Abendmesse
anschl. eucharistische Anbetung
2. 10. 18.30 Vorabendmesse
3. 10. Silbersonntag
9.30 Hl. Messe für die Pfarrgemeinde
Mini-Startfest
9. 10. 9.30 Firmung
Gottesdienste
14.00 Firmung Mittwoch 18.30 Uhr
18.30 Vorabendmesse
Freitag 18.30 Uhr
10. 10. 9.30 Hl. Messe für die Pfarrgemeinde
12. 10. 16.00 – 17.00 Erstkommunion – Anmeldung
Samstag 18.30 Uhr
14. 10. 16.00 – 17.00 Erstkommunion – Anmeldung Sonntag, Feiertag 9.30 Uhr
16. 10. Wallfahrt nach Mariazell
18.30 Vorabendmesse Rosenkranz:
†
17. 10. 9.30 Kindermesse Mittwoch 18.00 Uhr
19. 10. 16.00 – 17.00 Firmanmeldung Freitag 18.00 Uhr
21. 10. 16.00 – 17.00 Firmanmeldung Samstag 18.00 Uhr
23. 10. 18.30 Vorabendmesse Totengedenken
24. 10. Weltmissionssonntag
9.30 Hl. Messe 1. November Beichtgelegenheit:
30. 10. 18.30 Vorabendmesse 15.00 Uhr Kriegerdenkmal Freitag 18.00 Uhr
31. 10. 9.30 Hl. Messe anschließend Friedhofgang oder nach tel. Vereinbarung
1. 11. Allerheiligen
9.30 Festgottesdienst Eucharistische Anbetung:
15.00 Gedenken beim Kriegerdenkmal
anschl. Friedhofsgang 1. Freitag im Monat, 19 Uhr
2. 11. Allerseelen
18.30 Hl. Messe mit besonderem Gedenken an alle
Verstorbenen in der Kirche
5. 11. 18.30 Abendmesse
anschl. eucharistische Anbetung Bankverbindung
6. 11. 18.30 Vorabendmesse
Raiffeisenbank Gerasdorf
7. 11. Silbersonntag
9.30 Hl. Messe für die Pfarrgemeinde IBAN: AT61 3209 2000 0065 1141
13. 11. 18.30 Vorabendmesse BIC: RLNWATWWGAE
14. 11. 9.30 Hl. Messe für die Pfarrgemeinde
Vielen Dank, wir sind auf
17.00 Martinsfeier im Pfarrhof
Ihre Spenden angewiesen!
20. 11. 18.30 Vorabendmesse
21. 11. Christkönigssonntag
9.30 Kindermesse
27. 11. 11.00 – 17.30 Adventkranzbinden,
Anmeldung bis 10. 11. unbedingt erforderlich Pfarrkanzleizeiten
18.30 Vorabendmesse mit Adventkranzsegnung
28. 11. 1. Adventsonntag Dienstag 9.00 – 12.00 Uhr
9.30 Hl. Messe mit Adventkranzsegnung Mittwoch 14.00 − 18.00 Uhr
Tel. 292 14 87
Informationen zum Pfarrleben finden sie online unter: 1210, Stammersdorfer Straße 35
www.stammersdorf.at/stammersdorf-pfarre/
www.facebook.com/pfarre.stammersdorf pfarre.stammersdorf@
www.youtube.com/channel/UCOWBMGlJBJHl2GoEcgshRxQ katholischekirche.at
www.nik-net.at www.stammersdorf.at/
www.schottenpfarren.at stammersdorf-pfarre
Impressum Sprechstunden des Pfarrers:
Eigentümer, Herausgeber und Verleger: Pfarre Stammersdorf.
Für den Inhalt verantwortlich: PGR-Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit.
nach tel. Vereinbarung
Alle 1210 Wien, Stammersdorfer Straße 35.
Der St. Nikolaus-Bote informiert über das pfarrliche und dörfliche Geschehen in Stammersdorf.
Caritas und Sprechstunden des
Informationen zum Pfarrleben finden Sie auch auf folgenden Pfarrmedien: Pastoralassistenten:
www.stammersdorf.at/stammersdorf-pfarre, www.nik-net.at, Mittwoch 15.00 − 17.00 Uhr
www.facebook.com/pfarre.stammersdorf und www.schottenpfarren.at.
Fotos: Wenn nicht anders angegeben, privat zur Verfügung gestellt.
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