EVANGELISCHE BRÜDERGEMEINE BERLIN - GEMEINDEBRIEF
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GEMEINDEBRIEF
EVANGELISCHE
BRÜDERGEMEINE
BERLIN
AUGUST - OKTOBER 2021
Ich weiß, dass mein Erlöser
lebt.
Hiob 19,25 (Losung 13.8.21)
„Wir brachten diesen und folgen-
den Tag in einer stillen und freudi-
gen Fassung zu und lernten
lieben.“
Aus dem Herrnhuter Tagebuch von
1727 zu dem, was am 13.8. und im
Anschluss daran geschah
Liebe Schwestern und Brüder,
was haben die zwei Sätze oben
über das Tagesdatum hinaus
gemeinsam? Sie erzählen beide
von einer tiefen Einsicht, die
alles Weitere prägt. Hiob und
die Herrnhuter, sie sind auf
etwas gestoßen, über das
nichts hinausgeht. Alles, was
hungsfrage. Darum kann auch
sonst noch gesagt oder getan
jedes Projekt, das mit Liebe
werden kann, hat damit zu
umgesetzt wird, bei uns ein
tun. Hiob wirft sich Gott an
Gottesdienst sein.
den Hals, setzt alles auf diese
Neulich, als sein Opa sagte:
eine Karte. Die Herrnhuter
„Ich gehe in die Kirche“, ant-
stellen sich selbst bloß mit ih-
wortete der sechsjährige
rer Liebeserklärung. Von da an
Jonathan: „Da komme ich mit!
ist bei ihnen alles eine Bezie-
Ich nehme die Harke!“
Foto: serhat-beyazkaya/unsplashEs dauerte einen Augenblick, men, spricht Hiob von diesem
dann fiel es dem verblüfften einen, das trotzdem bleibt. Er
Opa ein: Sein Enkel hatte bei hat die Kinder, die Familie ver-
einem der letzten Garteneinsät- loren, alles, was er hatte. Aber
ze rings um den Kirchsaal mit- an dem einen hält er fest. Und
gemacht. Offenbar hatte ihn damit tritt er gegen alle from-
das schwere Werkzeug beein- men Redner und klugen Ratge-
druckt, das er dabei auf dem berinnen an, die vorgeben, sie
Gelände in Aktion sah, auf dem müssten ihm erklären, was er
wiederum einige Wochen vorher alles zu tun und zu lassen ha-
sein Vater am E-Piano im be. „Bei aller Rechthaberei -
Sonntagsgottesdienst den Ge- Da ist eine Liebe, die mich er-
meindegesang begleitet hatte. löst.“ Viel mehr kann kein
Was wir oft umständlich zu be- Mensch sagen. Bestenfalls tun
gründen versuchen, das hat wir etwas dafür, dass die eine
Jonathan schon nach seinen oder der andere so einen Satz
ersten Besuchen bei uns – oh- glauben kann und überhaupt
ne Erklärung – intuitiv verstan- etwas Gutes fühlt. Gartenarbeit
den: Kirche riecht – jedenfalls ist da eine von vielen hilfrei-
in ihren interessanteren Berei- chen Übungen.
chen - nach Erde und Gras.
Und Kompost durchsieben und Ihr werdet selbst merken,
Sträucher beschneiden ist, was worauf es gerade ankommt.
Menschen in der Kirche tun – Mit herzlichen Grüßen!
zumindest an besonders guten Euer
Tagen. Dem ist nicht viel hin-
zuzufügen. Alles was uns
„Liebe lernen“ lässt, ist unsere
Sache.
Darum der Garten, die Schau-
fel und die Erde und alles was
auf ihr wächst. Darum pflücke
ich einen Blumenstrauß, gieße
ich die Beete, pflanze ich Kräu-
ter. Und manchmal atme ich
tief und singe. Und alles ist hei-
lig, wird zum Gottesdienst,
wenn es der Liebe dient, sie
auffrischt, oder sie auch nur
sucht. Am Tiefpunkt angekom-
Shahid Alam - Kalligrafie Ausstellung 2017 St.Thomaskirche
2AUS DEM ÄLTESTENRAT
Mit Pixeln punkten: Digitale Angebote in der Gemeinde
Es war bereits klar: Konferenzen und andere Treffen werden teils
auch nach der Pandemie online veranstaltet, und Angebote der
Gemeinden werden weiterhin Videofilme und Livestream enthal-
ten, da traf die Nachricht der Direktion ein, dass für Technik und
Maßnahmen, die der Verbesserung der entsprechenden Angebote
der Gemeinden dienen, im begrenzten Umfang finanzielle Mittel
bereitgestellt werden. Für die Anschaffung einer Streaming – Ka-
mera und Zubehör wurde inzwischen unkompliziert Unterstüt-
zung gewährt und die komplette Rechnung übernommen. Der Äl-
testenrat ist auch dafür sehr dankbar, dass Veronika Ullmann,
unterstützt von Jonas Lorenz und Kai Lüke, von vornherein bereit
war, sich mit der Technik auseinanderzusetzen. Ein erster „Erfolg“
in diesem Zusammenhang war die Übertragung des Konfirmati-
onsgottesdienstes am 6. Juni im Internet.
Eine Lebens—Aufgabe: Der Gottesacker
Zu einem ersten Austausch nach einem Jahr in der Friedhofsver-
waltung hatte der ÄR Sylvia Hussinger eingeladen. Eine ganze Lis-
te von Fragen kam dabei ins Gespräch, die im Zusammenhang
mit den Veränderungen in der Verwaltung und in der Anstellung
der Mitarbeiter auf dem Gottesacker aus Sicht des ÄR geklärt wer-
den müssen. Dazu gehört das Thema der Weisungsbefugnis für
die Friedhofsmitarbeiter genauso wie die dringend notwendige
Überarbeitung der Kostensätze für die Anlage der Grabstellen und
die Übernahme der Anstellung des Friedhofsgärtners von Seiten
der Evang. – reformierten Gemeinde. Nachdrücklich wurde Frau
Hussinger für ihre äußerst engagierte, umsichtige Arbeit gedankt,
die sie u.a. immer wieder vom Schreibtisch zum Ort des Gesche-
hens selbst führt.
Mit Anstand den Abstand klären
Bauprojekt Karl-Marx-Platz 4
Abstandsflächen werden die Bereiche eines Grundstückes ge-
nannt, die nach dem Bauordnungsrecht von Bauwerken freizuhal-
ten sind. Sie sind auch abhängig von der Höhe des jeweiligen Ge-
bäudes. Die soll sich nach dem Willen der Eigentümerin des Hau-
ses Karl-Marx-Platz 4 demnächst verändern, so dass in diesem
Fall die besagten Flächen auf den Gottesacker fallen.
3AUS DEM ÄLTESTENRAT Um die Frage der dafür anfallenden Ausgleichzahlungen zu klä- ren, hat der ÄR nun dafür plädiert, einen Anwalt einzubeziehen. Um diese Entscheidung überhaupt treffen zu können, half ihm die Beratung von Immobilienökonom Professor Dr. Ramón Sotelo. Er hatte die Gemeinde über Veronika Ullmann kennen gelernt und war gleich zur Unterstützung bereit. Immerhin ziehen sich die Verhandlungen nun schon mehrere Jahre hin, in denen vor allem Urs Bankmann als Architekt dafür gesorgt hat, dass Standpunkte sachlich erörtert werden konnten und inzwischen der Entwurf einer nachbarschaftlichen Vereinba- rung vorliegt. Dieser enthält vor allem Vorgaben für die Bauher- rin, die wichtig sind, um den Charakter des Ortes zu erhalten. Wackelt und lässt Luft: Der Dienstwohnungsflügel In der Junisitzung erläuterte Urs Bankmann seine detaillierten Vorlagen für die Sanierung des zweiten Seitenflügels des Gemein- dezentrums. Während der Flügel, in dem sich die Ergotherapie befindet, vor deren Einzug im Mai 2015 umfangreich saniert wur- de, ist auf der anderen Seite seit einer Dacherneuerung in Eigen- leistung (unter Anleitung von Br. Max Lessing), die einige Jahr- zehnte zurück liegt, nicht mehr viel passiert. Noch im Juli muss der ÄR die Entscheidung über die Intensität der jeweiligen Eingriffe treffen, die sich in den Kosten deutlich un- terscheiden. Dringend erforderlich ist u.a. die Erneuerung der Dachoberlichter und eine teilweise Sanierung der Dienstwohnung, vor allem im Sanitärbereich. Letztere Arbeiten sollen möglichst zeitnah nach dem Auszug von Hartmanns Mitte August in Angriff genommen werden. Über wei- tere erforderliche Baumaßnahmen, auch an anderen Gebäuden, u.a. die Dachsanierung des Wohnhauses Donaustr. 67, hat sich Urs Bankmann ebenfalls eine Übersicht verschafft. 4
AUS DEM ÄLTESTENRAT
Für einen klaren Kurs der Steuerungsgruppe
Gleich in ihrer ersten, der Maisitzung der Steuerungsgruppe des
STATTbereich Brüdergemeine, hat sich Damaris Enkelmann be-
reit erklärt, die Moderation dieses Gremiums zu übernehmen. Es
ist (bestenfalls paritätisch) mit von außen und aus der Gemeinde
kommenden Mitgliedern besetzt. Zur Zeit gehören zur ersten
Gruppe Friederike Hammann und Daniel Kisters. Michael Stei-
genberger ist vom Archivverein in die Runde delegiert worden.
Und dem anderen Teil gehören Tini Rosenthal -Schöne und Karin
Zwick an, die sich gegenseitig vertreten. Dazu kommt Katrin
Langerfeld als „Gast“. Damaris übernimmt nun von Christoph das
Einladen und Moderieren. Der ÄR hat dieses Aufgabenfeld für die
neue Mitarbeiterin im Pfarramt bestätigt. Dazu gehört auch die
Vertretung im Quartiersrat des sich gerade neu formierenden
Quartiersmanagement Rixdorf. Denn dort geht es ebenso um die
Menschen im „Kiez“ und die „Begegnung“, für die unser Zentrum
offen steht.
Christoph Hartmann
5ABSCHIED Wechsel Wirkungen Ein (paar) Wort(e) zum Abschied Wenn ich jetzt hier im Kiez, am Land- wehrkanal oder Richtung Tempelhof- er Feld unterwegs bin, begegnen mir eine bunte Kuh, kunstvoll an eine Mauer gesprüht, überraschend farbi- ge Grasstreifen an einem Trafohäus- chen, Lerchen, die über ihren Nes- tern auf der Wiese flattern. Ich sehe viel „Natur“, Atmendes, Lebendiges, fühle mich diesem Organismus Groß- stadt irgendwie zugehörig. Vor drei- zehn Jahren noch hatte ich – wie be- rauscht von Berlin – vor allem einen Blick für imposante Häuser- fassaden, Kunstgalerien, Straßenführungen. Mich interessierte eher, was die Stadt plakativ und technisch zu bieten hatte, habe ihr staunend zugeschaut. Das tue ich zeitweise immer noch und immer wieder. Aber die Begeisterung hat sich mit Nachdenklich- keit gemischt, hat – gefühlt – mehr Tiefe bekommen. Und was für mein Verhältnis zur Stadt gilt, trifft ebenso für die Gemeinde und das weite Beziehungsnetz zu, in das ich hier im Pfarramt einge- bunden bin. Ich habe vor allem Menschen vor Augen, unter- schiedliche Reaktions- und Ausdrucksweisen, Gesichtszüge, Per- sönlichkeiten. Die Abläufe, Daten und Termine, denen ich zu Be- ginn stur gefolgt bin, sind jetzt mehr eine Hintergrundfolie für die jeweiligen Begegnungen, die sich damit verbinden. Selbst das Ge- meindezentrum scheint mit seinen geheimnisvollen Ecken und Apparaturen manchmal mit mir zu reden. Diese dazu gewonnene Beweglichkeit und Tiefe, dieses vielseitige Miteinander in das ich eingebunden bin und das mich trägt, ist ein unfassbares und vielleicht das größte Geschenk, das Ihr mir machen konntet. Und dafür sage ich – neben meiner Frau – die nicht müde geworden ist, mich auf vielfache Weise aus meinen sturen Abläufen ins Freie zu holen – Euch allen Dank! Ihr habt auf Impulse reagiert und eigene gegeben, habt Interesse gezeigt und geweckt, habt Wi- derspruch akzeptiert und selbst widersprochen, habt Euch einge- bracht und Hand angelegt, so dass der „Garten Gemeinde“ – nicht zuletzt eben auch für mich - blüht und Früchte trägt. 6
ABSCHIED
Ein Wunsch von mir für Euch verbindet sich damit unmittelbar:
Möge es, auch wenn es manche Regeln und Schließzeiten gibt,
weiterhin ein „offener Garten“ sein, in den Menschen aus allen
Richtungen kommen, in dem sie an seinen Gaben teilhaben und
sich einbringen können. Die reichen Erträge, die er bringt, weil so
vieles und viele fröhlich zusammenwirken, mögen selbst die größ-
ten Skeptiker*innen fortwährend davon überzeugen, dass der Se-
gen des Himmels sich nur vermehrt, umso mehr er geteilt wird.
Wenn diese Offenheit Kraft gewinnen und gelingen soll, braucht
es allerdings immer wieder Klärung im Blick auf Missverständnis-
se, Fehler und Irrtümer, zu denen es zwangsläufig kommt. Und
Initiativen sind nötig, um Fremdheit zu überwinden und Ver-
ständnis zu fördern. Da bin ich selbst jede Menge schuldig geblie-
ben. Und dafür bitte ich alle, die ich verletzt habe, die vergeblich
auf mich, einen Anruf, einen Besuch, eine hilfreiche Geste gewar-
tet haben, um Verzeihung! Aber es sind jetzt nicht die Fehler und
Fehlstellen an die ich denke, sondern es ist ein überwältigendes
Gefühl der Dankbarkeit und der Verbundenheit, mit dem wir wei-
terziehen. Auch von Andrea ein „Macht’s gut!“ und „Bleibt behü-
tet!“ Euer Christoph!
Herzliche Einladung
zu Gottesdienst und
Abschiedsfest!
8. August 2021
Beginn 11 Uhr
7THEMEN UND TERMINE
Weltgebetstag der Frauen 2022
Für die Vorbereitung zum Weltgebetstag am
04.03.2022 werden noch Schwestern ge-
sucht, die bereit sind mitzuarbeiten. Ab Ok-
tober/November wird es dazu einige Vorbe-
reitungstreffen geben. Thema 2022 ist
„Zukunftsplan: Hoffnung“ .
„I know the plans I have
for you.“ Mit diesem Bibelvers laden uns Frau-
en aus England, Wales und Nordirland ein,
den Weltgebetstag zu feiern. Aus unserem Vor-
bereitungsteam wollen sich zwei Schwestern
aus Altersgründen zurückziehen. Bitte meldet
Euch im Büro, wenn Ihr Lust habt in der Vor-
bereitungsgruppe mitzuarbeiten. Wir würden
uns sehr freuen. 2022 wird unsere Gemeinde
die Ausrichtung haben und der Gottesdienst
im Saal stattfinden.
Liebe Familien,
Wir freuen uns, dass wir nun wieder planen können und regelmä-
ßige Treffen im Gemeindezentrum stattfinden . Das ist der perfek-
te Moment, um ein neues altes Format auszuprobieren: der
Familientreff.
Eingeladen sind alle Familien mit Kindern (ca. bis 13/14 Jahre).
Es soll eine Möglichkeit sein, sich zu begegnen, sich auszutau-
schen, gemeinsam zu essen, zu spielen und einfach eine gute Zeit
zu haben.
Zu einem ersten Treffen und Kennenlernen lade ich am
04. September von 11 - 14 Uhr ins Gemeindezentrum ein.
Wenn ihr dabei sein wollte, dann schreibt mir zum besseren Pla-
nen gerne eine Nachricht:
d.enkelmann@evbg-berlin.de oder unter 01738975815
Wer nicht kann, aber in Zukunft trotzdem mal kommen möchte,
meldet sich am besten auch bei mir. Ich werde dann einen E-Mail
Verteiler für weitere Infos erstellen. Ich freue mich auf euch!
Damaris
8THEMEN UND TERMINE
broken aleluja geplant am 9. Oktober 2021 um 15 Uhr
„Der Sohn verkündet die frohe Botschaft denen, die Lieder haben,
um den Herrn bei seiner Ankunft zu begrüßen“ – so hat der Chor
im Mai gesungen. Wenn die Tage wieder kürzer und dunkler wer-
den, wird es in der konzertanten Andacht broken aleluja um das
Loslassen gehen und um das Gefühl, losgelassen, von Gott allein
gelassen zu sein. Und das am Ende doch nur an ihn adressieren
zu können. Der Titel ist dem bekannten „Halleluja“ von Leonard
Cohen entnommen, das wir in einer deutschen Nachdichtung sin-
gen wollen. Unser ganzes Leben – mit Streben und Misslingen,
mit Begehren und Begreifen – steht darin am Ende vor dem „Gott
der Lieder“, mit einem Aleluja, das „nur gebrochen klingt“. Und
vom Licht Gottes durchdrungen wird.
Weitere Lieder von Leonard Cohen, Stücke aus der Misa Criolla
von Ariel Ramírez, das altkirchliche „Verleih uns Frieden“ sowie
Gospel wollen wir singen. Wir, das sind der Rixdorfer Kammer-
chor (der bei uns im Saal probt) unter Leitung von Daniel Kisters,
der Sängerchor und Instrumentalisten. So, wie es aussieht: drau-
ßen, am Samstag, dem 9. Oktober, um 15 Uhr, Dauer: eine knap-
pe Stunde. Wenn es da regnet, verschieben wir evtl. kurzfristig
auf Sonntag, den 10. Oktober um 15 Uhr. Wenn wir drinnen mu-
sizieren können und unter Wahrung der Abstände hinein passen,
singen wir im Saal. Winfried Müller-Brandes
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Termine bitte telefonisch erfragen.
Tel.: 030-440 491 30 E-Mail: m.witter@reisedienst-witter.de
9THEMEN UND TERMINE Endlich wieder Kino! Neustart der Filmsonntage Wir freuen uns auf viele spannende Filme und viele interessierte Gäste. „Die liebe Verwandtschaft“ lau- tet der Titel unserer Reihe dieses Mal. Der Eintritt ist wie im- mer frei und durch das Programm führen Doris und Stefan. 29. August 20:00 Uhr Astrid (D, DK, SWE 2018) 123 Min. Die dänische Regisseurin Pernille Fischer Christensen erzählt nicht von der berühmten Astrid Lindgren, sondern von dem unbekann- ten Mädchen Astrid. Von den Ereignissen, mit denen dieses Mäd- chen in ihrer Jugend zu kämpfen hatte, und die sie zu der Frau und der Schriftstellerin machten, als die sie auf der ganzen Welt bekannt wurde. (Zitat Steinitz, SZ) 05. September 20:00 Uhr Maudie (CAN, IR 2016) 116 Min. R.: Aisling Walsh Der von Arthritis geplagten Maud gelingt es mit Mit- te 30, ihr Leben endlich selbst in die Hand zu nehmen. Zum Er- staunen aller lässt sie sich vom wortkargen Hausierer Everett als Haushälterin anstellen. In der Abgeschiedenheit seiner Hütte und seiner Kaltschnäuzigkeit zum Trotz, beginnt Maud die Wände des Hauses, Blumentöpfe und kleine Holzplatten zu bemalen. Als eine Frau aus New York eines ihrer Bilder erwirbt, wird Maud schlag- artig in der Kunstszene bekannt. Biopic über das Leben der kana- dischen Malerin Maud Lewis. 12. September 20:00 Uhr Little Miss Sunshine (US 2006) 102 Min. Die junge Olive hat einen Traum: Sie möchte Schönheitskö- nigin werden. Ihre Chancen stehen zwar alles andere als gut, den- noch setzt ihre chaotische Familie alles daran, sie dabei zu unter- stützen. Gemeinsam macht sich das Mädchen mit seiner Familie auf den Weg nach Kalifornien, wo der `Little Miss Sunshine'- Wettbewerb stattfindet. Unterwegs verläuft allerdings nicht alles nach Plan und als sie beim Wettbewerb ankommen, trifft Olive auf nicht immer freundliche Konkurrenz. 26. September 20:00 Uhr Der Junge muss an die frische Luft (D 2018)100 Min. Hans Peter Kerkeling wächst mitten im Ruhrpott auf. Vater Heinz ist beruflich viel unterwegs während Mutter 10
THEMEN UND TERMINE
Magret immer tiefer in eine Depression rutscht. Der kleine Hape
versucht Sie mit parodistischen Einlagen und witzigen Einfällen
immer wieder aufzumuntern.
10. Oktober 20:00 Uhr Capernaum – Stadt der Hoffnung (Lbn.
2018)126.Min. Zain wird auf zwölf Jahre geschätzt. Papiere be-
sitzt er nicht und auch seine Familie weiß nicht mehr genau,
wann der Junge zur Welt kam. Zain steht vor Gericht und klagt
gegen seine Eltern, die ihn auf die Welt gebracht haben, ohne
sich ausreichend um ihn kümmern zu können. Er erzählt dem
Richter seine rührende Geschichte. Nachdem er von zu Hause ab-
gehauen ist, fand Zain Zuflucht bei einer jungen Mutter aus Äthi-
opien
17. Oktober 20:00 Uhr Mahana – Eine Maori-Saga (Neuseel.
2016) 102 Min. Die beiden Schafscherer-Familien Mahana und
Poata liefern sich einen unerbittlichen Konkurrenzkampf. Inmit-
ten des Gefechts steht der junge Mahana-Sohn Simeon, der regel-
mäßig mit seinem Vater in einen Streit gerät. Als er sich dann
auch noch in eine Poata-Tochter verliebt, verschlimmert sich das
Verhältnis zwischen den Familien. Simeon versucht, den wahren
Grund des Streits zu ergründen, und reißt damit alte Wunden
auf.
24. Oktober 20:00 Uhr Wallay (Burkina Faso 2016) 84 Min. R:
Berni Goldblat. Nach einem Streit wird der 13-jährige Mig-
rantensohn Ady von seinem Vater nach Burkina Faso geschickt.
Dort soll der Junge seine Heimat und den Rest seiner Familie
kennenlernen. Doch vor allem mit Amadou, dem Patriarch der
Familie, kommt er überhaupt nicht klar. Erst nach einem mächti-
gen Kulturschock kann Ady langsam beginnen, seine Wurzeln zu
entdecken und sich mit ihnen anzufreunden.
31. Oktober 20:00 Uhr Birds of Passage - Das grüne Gold der
Wayuu (Mex, Kol. 2018) 124 Min. Der junge Rapayet verkauft et-
was Marihuana an Amerikaner des Friedenskorps. Das Geschäft
boomt und er steigt bald zum reichsten Mann der abgelegenen
Steppenregion auf. Eine epische Geschichte in beeindruckenden
und surrealen Bildern, in der die Mythen der Wayuu mit den har-
ten Realitäten des Drogenhandels verwoben werden .
11THEMEN UND TERMINE
Halleluja - Alhamdulillah — Das Leben kehrt langsam zu-
rück...Die lange Zeit, ohne Euch alle zu sehen und hören, ist an-
scheinend - zunächst? - überstanden.
Im August dürfen wir uns erstmals wieder treffen zur interreligiö-
sen Begegnung mit Essen und Singen:
Lieder der Religionen für den Frieden.
Shalom Habibi - Friede, mein Freund!
Nach fast einem Jahr eine neue Begegnung mit köstlichen Spei-
sen und wohltuendem Gesang. Erinnert Ihr euch noch:
11:30 gemeinsam essen, trinken, sprechen
13:00 miteinander lauschen und singen
Immer noch: Es macht Freude und ein fröhliches Herz.
Sonntag, 01.08.2021 - 11:30 bis 14:30
Cornelia Dette, Musik der Religionen
und zum letzten Mal:
Christoph Hartmann, STATTbereich Brüdergemeine
Die nächsten Termine (nach momentaner Planung):19. Septem-
ber, 17. Oktober, 21. November (jeweils der dritte Sontag im Mo-
nat) Info: +49 176 9684 9656 - Cornelia Dette
12IMPRESSUM und KONTAKTE
EVANGELISCHE BRÜDERGEMEINE BERLIN - DIE HERRNHUTER
Kirchgasse 14 . 12043 Berlin . www.herrnhuter-in-berlin.de
E-Mail: kontakt@evbg-berlin.de
Gemeindebüro
Renate Brilla 030/688 091 21 kontakt@evbg-berlin.de
Ältestenratsvorsitzender
Roland Künzel rolkue@gmx.de
Pfarrer
Christoph Hartmann 030/688 091 22 ch.hartmann@evbg-berlin.de
(noch bis 8. August 2021)
Pfarrerin
Veronika Ullmann 030/23971433 V.Ullmann@evbg-berlin.de
Redaktion Gemeindebrief
Gemeindepädagogin
Damaris Enkelmann D.Enkelmann@evbg-berlin.de
Archiv Stefan Butt 030/689 997 20 boehmischesdorf@yahoo.com
Kantor
Winfried Müller-Brandes 030/681 71 07 w.mueller-brandes@t-online.de
Bläserchorleitung
Volker Dittmar 0170 192 5123 volker.dittmar@peix.de
Kindertagesstätte
Brüdergemeine 030/686 32 31 kita-bruedergemeine@veks.de
Konten der Gemeinde
KD-Bank Dortmund BIC: GENODED1DKD IBAN: DE36 3506 0190 1559 9190 19
Spendenkonto: KD-Bank Dortmund BIC: GENODED1DKD IBAN: DE11 3506 0190 0000 5511 55
Fotonachweis für diese Ausgabe
Almut Clemens: S. 20 Veronika Ullmann: S. 5
Christoph Hartmann: S. 1,18,19,24,25 Tini Rosenthal-Schöne: S. 6,7,27
Birgit Fricke: S. 21,22 Katrin Langerfeld: S. 28
Pixabay: S. 2 Sandra Borgarts: S. 7
17RÜCKBLICKE In Frage gestellt - Nach dem Besuch der Fotoausstellung „Über den Wolken“ im Kirchsaal – 48h Neukölln, 18.-20.6. 2021 Fast schien es diesmal bei uns im Saal während der 48h Neukölln eine Art schlichte „Stilleübung“ zu sein: Sechs Fotograf*innen mit einer speziellen Kollektion ihrer Aufnahmen, platziert ringsherum und mitten im Saal sowie auf der Empore. Bilder einfach „nur“ zum Betrachten, zum (Ent-)Rätseln vielleicht auch, so unter- schiedlich, wie sie in Erscheinung traten. Und dann war ich doch, kaum, dass ich mich umsah, mir ein wenig Zeit nahm, die Ge- schichten zu entdecken, die hinter den Fotografien hervortraten, einfach überwältigt. Es stimmt, die Ausstellung aufzubauen, das hatten die Künstler*innen diesmal in wenigen Stunden geschafft. Doch der unfassbare Aufwand, das ganze Wagnis der Fotokunst, die große Redlichkeit der Auseinandersetzung mit dem Thema der Fotografien und der Objekte an sich, die waren plötzlich von den Bildern abzulesen, wurden fast greifbar. Dabei hat jede*r der Fo- tokünstler*innen auf ganz eigene Weise diese Tiefendimension er- schlossen. Franca Wohlt u.a. mit dem exakten Nachbau ihrer Stu- dienobjekte aus dem Bereich der Weltraum – Erkundung. Jedes Detail der technischen Szenarien, die sie von Darstellungen im Internet übernommen hatte, so nachgebaut und schattenlos ins Bild gesetzt, dass die Fragen: Was ist Fiktion? Was ist verhei- ßungsvolle Vision - was ist eher ein Alptraum? unmittelbar mit- schwangen. Bei den reportageartigen Aufnahmen von Solveig Faust ließ jede einzelne eine eigene Geschichte vom Menschsein 18
RÜCKBLICKE
Fotografin Franca Wohlt (rechts) erläutert
erkennen, das sich, eingeschlossen von lärmenden Autobahnen,
phänomenal unbeeindruckt behauptet. Die großformatigen Foto-
zeitungs – Blätter von Jan Bechberger wiederum erzählten von
einer andauernden Suche nach Freiräumen im Alltag. Die in der
Pandemiezeit weggeworfenen und von Inga Alice Lauenroth aufge-
lesenen Sachen wurden von ihr so ins Bild gesetzt, dass ein
Kunststoffkügelchen unglaubliche Gültigkeit ausstrahlt und die
üblichen Vorstellungen von Wertigkeit völlig durcheinanderbrin-
gen. Zweimal wurde der Blick Richtung Himmel in den fotografi-
schen Positionen zitiert, doch wieder diametral verschieden. Wäh-
rend Jörg Steinbach Ausschnitte einer grellfarbigen Achterbahn
als ein technisches Kunstwerk in das strahlend Blaue hineinproji-
zierte, verschwammen die Wolkenbilder von Fred Hüning zu
phantastischen Traumgebilden. So brachte gerade diese Arbeit
explizit zum Ausdruck, dass in der scheinbar so „schnellen“, dem
Augenblick gewidmeten Kunst der Fotografie eine existentielle Tie-
fe dazu kommt. Auf der fortwährenden Suche nach Freiheit, in
der wir manchmal festhängen, manchmal abstürzen, Dinge los-
werden wollen, brauchen wir die Fragen nach uns selbst. Sie las-
sen uns innehalten. Und umso ehrlicher wir ihnen nachgehen,
werden wir fündig. Mein Dank gilt den sechs Fotograf*innen, die
diese Fragen so überaus eindringlich und berührend gestellt ha-
ben, ihrem sagenhaften Engagement u.a. beim fortwährenden Re-
de und Antwort Stehen während der spannenden „48h“ in unse-
rem Saal! Christoph Hartmann
19RÜCKBLICKE Tag der offenen Gärten und Textil-Ausstellung „Fadenscheiniges“ Wie in jedem Jahr haben wir Wendekreis- schwestern un- sere Räumlich- keiten geöffnet und unsere Be- sucher mit Crêpes und Li- monade ver- wöhnt. Ebenso konnten textile Arbeiten erwor- ben werden. Der Erlös geht an ein Flüchtlingscamp in Mali, wo Frauen jetzt meh- rere Nähmaschinen anschaffen können, um Schuluniformen für die Kinder zu nähen, damit diese die Schule besuchen können. So haben die Frauen ein kleines Einkommen und auch den Kindern ist geholfen. Foto oben: Erdmann Becker hat am Buffet die Qual der Wahl rechts: Textilarbeiten wurden zu- gunsten des Projektes der Herrnhuter Missionshilfe in Mali verkauft 20
RÜCKBLICKE
Im Saal wurde eine Textil-Ausstellung ge-
zeigt, die aus Quilts und Patchwork-
Arbeiten bestand. Das Kernstück aber wa-
ren Gedanken zum Thema Faden, die mir
während der Näharbeiten kamen.
Diese Gedanken wurden in 5 Bildern um-
gesetzt. Er zieht sich durch unser Leben
oder das Gespräch, der sprichwörtliche ro-
te Faden, den man nicht verlieren sollte,
an den man aber anknüpfen oder wieder
ihn aufnehmen kann.
Der Lebensfaden, der auch plötzlich abreißen kann, oh-
ne unser Zutun. Wie oft Anzeige
hängt in unserem Leben
etwas am seidenen Fa-
den; etwas Wichtiges mit
ungewissem Ausgang.
Täglich zerrt man an un-
serem Geduldsfaden und
immer wieder laufen wir
Gefahr, dass er die Zer-
reißprobe nicht besteht.
Plötzlich stehen wir im Fa-
denkreuz des Interesses
anderer. Ob gewünscht
oder ungewünscht, auf
jeden Fall eine anspannte
Situation. So symbolisiert
der Faden wichtige Situa-
tionen in unserem Leben.
Birgitt Fricke
21RÜCKBLICKE
Kulturwelten-
Kunsttherapie
Am 28. Mai fand in
unserem Saal ein
Kunsttherapie- Work-
shop zum Thema
„Integration“ statt.
Eingeladen hatte der
Verein „Passa porte“,
der in Abständen in
unseren Räumen Veranstaltungen abhält. Der Workshop
„Geschichten integrieren“ wurde von dem international bekannten
amerikanischen Kunsttherapeuten Joan Louis durchgeführt und
richtete sich an geflüchtete, eingewanderte und länger hier ansäs-
sige Menschen. Beflügelt von südamerikanischer Musik, fiel das
Malen individueller und kollektiver Bilder leicht. Eine Gruppe von
15 Teilnehmern kam darüber in Kontakt, auch unter Einhaltung
der Hygieneregeln. So war der Abend ein gelungener Beitrag, Men-
schen dabei zu helfen und zu ermutigen, in unserer Gesellschaft
Wurzeln zu schlagen. Birgitt Fricke
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22ZUKUNFT
Liebe Gemeinde,
In Kürze wird es ernst: Das Vakanzjahr beginnt. Schon während
des Frühjahrs haben wir gemerkt, dass uns die bisher meist auf
oder in der Nähe des Geländes wohnenden Gemeinhelfer immer
gut verwöhnt haben in Sachen Vorbereitung des Sonntagsgottes-
dienstes (Saaldienst). Bis zum September 2022 wird nun keine
hauptamtlich Mitarbeitende in Neukölln wohnen. Viele Menschen
sind es schon im Kreis derer, die sich immer wieder in die Listen
eintragen, sie sind am Sonntag eine Stunde früher da und bleiben
nach dem Gottesdienst auch so lange, bis alles aufgeräumt ist.
Dafür sagen wir an dieser Stelle Dank! Es wäre wunderbar, wenn
sich die Saaldienst- und Lektorinnenlisten weiter füllen. Weiter-
hin werden wir diese Listen an den großen Emailverteiler schi-
cken—doch man kann auch telefonisch von uns erfahren, an wel-
chem Sonntag noch kein Dienst eingetragen ist.
Wir freuen uns auf ein gutes Jahr miteinander!
Veronika Ullmann, Damaris Enkelmann und Renate Brilla
Anzeige
70
23RÜCKBLICKE Konfirmierte auf Fahrt Vom 24.– 27. Juni 2021 waren die „frisch konfirmierten“ Jugendli- chen mit Damaris Enkelmann, Christoph Hartmann und Gerhard Braisch auf Tour nach Herrnhut und Umgebung. Eine in den Oster- ferien geplante Tour nach Turnov in Tschechien musste coronabe- dingt ausfallen—so waren alle froh, dass sich die Gelegenheit nach der Konfirmation doch noch bot, zusammen unterwegs zu sein. Anzeige Foto: A.Hartmann 24
RÜCKBLICKE
Während eines span-
nenden dreistündigen
Streifzuges durch den
Herrnhuter Wald mit
Revierförster M.
Clemens
Der Gipfel des Töpfer im
Zittauer Gebirge hat ne-
ben seinen 600 m Höhe
viele interessante Fels-
Formationen zu bieten,
auf denen sich gut klet-
tern lässt
Besonders gut im Liegen zu
genießen mit dem Blick zu
den Baumkronen: die Vierer
-Spezialschaukel
25RÜCKBLICKE
Wendekreis trifft sich wieder!
Nachdem wir uns mehrmals digital gesehen und gesprochen hat-
ten, fand am 28.06.2021 endlich unser 1. Treffen auf der Gemein-
dewiese statt. Das Wetter spielte mit und so konnten wir die letz-
ten Vorbereitungen für Christophs Abschied besprechen und et-
was über den Weltgebetstag 2022 hören. Birgitt Fricke zeigte uns
ihre Arbeiten zum Thema „Der rote Faden“, die sie für den Tag
der offenen Gärten im Saal ausstellte und die nicht jeder gesehen
hatte. So entstanden interessante Gespräche. Wir werden uns, so
lange es besser ist, etwas mehr Abstand zu halten, weiterhin im
Gemeindezentrum treffen.
Am 02.07. fuhren einige aus unserem Kreis gemeinsam nach
Herrnhut, genossen einen Besuch im Kloster Marienstern mit dem
Kräutergarten, die Kaffeetafel bei Almut Clemens mit einem Wie-
dersehen mit Esther Kreusel, ein Konzert „Mein kleiner grüner
Kaktus“ im Schloss Bertelsdorf, einen Rundgang durch Herrnhut
und den Besuch der Sternelei, sowie eine sehr schöne Wande-
rung durch das Zittauer Gebirge. Abends durften wir auf Roland
Künzels Geburtstag anstoßen und dabei von der Terrasse bei
Schwester Hertzsch den Blick genießen. Am Sonntag gingen wir in
den Gottesdienst, bewunderten die wieder neu entstandene Em-
pore und trafen viele bekannte Geschwister, mit denen wir noch
nette Gespräche führten. Krönender Abschluss war eine Führung
durch Bautzen mit kundiger Leitung von Ulrike, Almut Clemens‘
Schwester, die dort Stadtführerin ist.
Ein großer Dank an Almut Clemens, die die Unterbringung im
Komenský organisiert und alles super vorbereitet hatte.
Tini Rosenthal-Schöne
26Rechts: auf der Neuköllner
Wiese
Unten: Vor der „Sternelei“ in
Herrnhut
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27ZU GUTER LETZT
Der Bläsertag mit seinen meist etwa 200 Teilnehmen-
den konnte zwar nicht stattfinden, dafür genoss die Ge-
meinde den vollen, schönen Klang auf der Wiese mit
sechs Bläsern am Pfingstsonntag zum Gottesdienst.
Hatha-Yoga für Einsteiger und Fortgeschrittene im großen Saal.
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Sabine Wehofsky. Telefon 0178/3302352
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Tel. und Fax +49 30 6874880
Eintritt € 3,00
Öffnungszeiten:
Donnerstag 14-17 Uhr/1.u.3.Sonntag
im Monat 12-14 Uhr / Führungen von
Gruppen nach Vereinbarung
www.museumimboehmischendorf.de
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