FH OÖ CAMPUS LINZ PROJECT LETTER 02/2019 - MASTERSTUDIUM GESUNDHEITS-, SOZIAL- UND PUBLIC MANAGEMENT

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FH OÖ CAMPUS LINZ PROJECT LETTER 02/2019 - MASTERSTUDIUM GESUNDHEITS-, SOZIAL- UND PUBLIC MANAGEMENT
Foto: FH OÖ

              FH OÖ CAMPUS LINZ
              PROJECT LETTER 02/2019
              Fakultät für Medizintechnik und
              Angewandte Sozialwissenschaften
              MASTERSTUDIUM GESUNDHEITS-, SOZIAL-
              UND PUBLIC MANAGEMENT

              www.fh-ooe.at
FH OÖ CAMPUS LINZ PROJECT LETTER 02/2019 - MASTERSTUDIUM GESUNDHEITS-, SOZIAL- UND PUBLIC MANAGEMENT
EDITORIAL
                                                Masterstudium Gesundheits-, Sozial- und
                                                Public Management
                                                Die Lehre an Fachhochschulen soll auf einer         Lernen im Projektteam
                                                fundierten wissenschaftlichen Basis stattfin-
                                                den, zugleich aber von einer berufsbezogenen        In Teams von 5-7 Studierenden geht es dar-
Foto: FH OÖ

                                                Praxisorientierung gekennzeichnet sein. Was         um, unter Begleitung eines facheinschlägigen
                                                bedeutet dies für ein berufsbegleitendes Mas-       Lehrenden den Projektauftrag kompetent zu
                                                terstudium, wo der Großteil der Studierenden        bearbeiten und die Ergebnisse nach Abschluss
                                                bereits berufliche Erfahrungen hat? Teilweise       des Projekts den Auftraggebern zu präsentie-
                                                haben sie ihre Berufserfahrungen in anderen         ren. Neben dem Kompetenzgewinn im fach-
                    Prof. Dr. Markus Lehner     Branchen gesammelt und wollen mit dem               lichen Bereich ergeben sich dabei zusätzliche
                    markus.lehner@fh-linz.at
                                                Studium in den öffentlichen Sektor bzw. in den      Qualifizierungschancen: Erfahrungen mit der
                                                Gesundheits- oder Sozialbereich wechseln.           praktischen Umsetzung von Methoden des
                                                Viele GSP-Studierende sind jedoch bereits in        Projektmanagements; die Förderung von Sozial-
                                                diesen Bereichen beruflich tätig und bringen ihre   kompetenz durch die zielorientierte Teamarbeit;
                                                Praxiserfahrungen in den Lehrveranstaltungen        die Übernahme von Verantwortung für Teilberei-
                                                ein.                                                che des Projekts oder der Teamleitung. All dies
                                                                                                    sind Schlüsselkompetenzen für die Karriere von
                                                Kompetenz durch Projekte                            Nachwuchs-Führungskräften.

                                                Damit die in den Lehrveranstaltungen neu er-        Networking
                                                worbenen Kompetenzen und Qualifikationen
                                                nicht nur Bücherwissen bleiben, müssen sie in       Die Akquisition der Projekte erfolgt weitgehend
                                                der Praxis erprobt und weiterentwickelt werden.     über die Netzwerke der ProfessorInnen des Stu-
                                                Dies kann natürlich jeder einzelne in seinem        diengangs GSP. In den Projekten erhalten auch
                                                beruflichen Umfeld tun - gezielt aufbauend auf      die beteiligten Studierenden Zugang zu diesen
                                                die Studieninhalte geschieht es im Rahmen von       Netzwerken, lernen Führungskräfte kennen und
                                                Praxisprojekten.                                    können sich durch eine kompetente Projekt-
                                                                                                    arbeit profilieren.
                                                Zwei zentrale Themen des Studiums GSP - In-
                                                novation und Strategie - sind deshalb nicht nur     Strategieprojekte WS 2018/19
                                                Thema von theoretischen Lehrveranstaltungen
                                                sondern auch von Praxisprojekten: Ein Projekt       Wie vielfältig die damit gegebenen beruflichen
                                                Innovationsmanagement im 2. Semester, ein           Möglichkeiten sind, zeigt der in diesem Newslet-
                                                Projekt Strategische Planung im 3. Semester.        ter vorgestellte Überblick über die Projekte des
                                                Hier sollen die in den vorangegangenen Lehrver-     Wintersemesters 2018/19. Ergänzend wird ein
                                                anstaltungen erworbenen Kenntnisse umgesetzt        Überblick über die Masterarbeitsprojekte jener
                                                werden. Die im Curriculum dafür vorgesehen          AbsolventInnen geboten, die ihr Studium im
                                                ECTS entsprechen einer Arbeitsleistung von          Herbst 2018 abgeschlossen haben.
                                                300 Stunden.

                                                                                                    Prof. Dr. Markus Lehner
                                                                                                    Studiengangsleitung

                                  Impressum:
                                 Herausgeber:
              FH OÖ Studienbetriebs GmbH,
              A-4020 Linz, Garnisonstraße 21
                Redaktion: Dr. Markus Lehner
                    Tel.: +43 (0)50804-52410

               Seite 2                          FH OÖ CAMPUS LINZ 02/2019
FH OÖ CAMPUS LINZ PROJECT LETTER 02/2019 - MASTERSTUDIUM GESUNDHEITS-, SOZIAL- UND PUBLIC MANAGEMENT
STRATEGIEPROJEKT GSP JG 2017
          Initiative Gesundheitstourismus – Status und
          Grundlagen einer Weiterentwicklung des
          Gesundheitstourismus in OÖ

                                                              um weitere Ableitungen für den Gesundheitstou-
          Ausgangslage                                        rismus treffen zu können.
          Der allgemeine Gesundheits-Tourismus in Öster-
          reich hat sich in den letzten Jahren sehr positiv
          entwickelt und dabei ein modernes Image in
                                                              Ergebnisse
          Richtung Wellness-Tourismus aufgebaut.              Aus den Analyseergebnissen des (ober-)österrei-
                                                              chischen und internationalen Gesundheitstouris-
                                                              mus als auch aus den gesellschaftlichen Trends
          Zielsetzung                                         und Aussagen der Tourismusexperten ist abzu-
          Das Projekt zielte darauf ab, eine Analyse der      leiten, dass durch den zunehmenden Arbeits-
          IST-Situation (Statusanalyse) des oberösterrei-     druck der Bevölkerung negative Auswirkungen
          chischen Gesundheitstourismus durchzuführen         auf die physische und psychische Gesundheit
          und anschließend Potentiale und Ressourcen          vorherrschen. Die Bevölkerung äußert daher ihren
          für neue Formen des Gesundheitstourismus zu         Wunsch nach Erholung, persönlichem Wohlbe-
          ermitteln bzw. abzuleiten. Durch diese neuen        finden, Gesundheit, Sport, Fitness und Beauty.
          Impulse sollen innovative Konzepte für den          Um diese Wünsche im Gesundheitstourismus
          oberösterreichischen Gesundheitstourismus ent-      abzudecken sollen gut geplante Reiseangebote
          wickelt werden.                                     zum idealen Gesundheitsurlaub führen. Reise-
                                                              pakete die Schönheit, Erholung und Bewegung
                                                              kombinieren und gleichzeitig Kombinationen
          Vorgangsweise                                       von Freizeit, Kultur und Natur schaffen, werden
          Zu Beginn wurden Literatur- und Datenbank-          immer beliebter. Derartige Angebote sollen ein
          recherchen zum oberösterreichischen Gesund-         positives Gefühl bei den Reisenden erzeugen,
          heitstourismus und auch im internationalen          welches ein Ausdruck von Vitalität ist und für
          Bereich durchgeführt. Nach dieser Statusana-        das Gesundheitsbewusstsein von großer Be-
          lyse wurden gesellschaftliche Trends in die Be-     deutung ist. Durch die Fortführung dieses Pro-
          arbeitung miteinbezogen, sodass auf zukünftige      jekts im Sommersemester 2019 soll ein markt-
          Entwicklungen und Interessen der Bevölkerung        konformes Geschäftsmodell für den zukünftigen
          eingegangen werden kann. Diese Recherchen           Gesundheitstourismus entwickelt werden.
          bildeten das Grundkonzept für diese Projekt-
          arbeit. Weiters wurden die wichtigsten globalen     Folgende Studierende haben an dem Projekt
          Kriterien für den Gesundheitstourismus den          teilgenommen:
          gesellschaftlichen Trends gegenübergestellt.        Christina Fasching (Projektleitung), Bettina
          Das Ergebnis dieser Strukturierungsphase war        Schöngruber (stv. Projektleitung), Verena Gradl,
          ein bewertbares Skalenniveau – ein Kriterien-       Anna Gruber, Claudia Höllmüller, Theres Kaiser,
          katalog. Alle relevanten Motive für den Gesund-     Verena Reinmüller, Nina Schauer, Petra Zwerger
          heitstourismus sind in diesem Kriterienkatalog
          abgebildet. In einem weiteren Schritt wurden        Projektcoach war
          Tourismusexperten über ihre Einschätzungen in       FH-Prof. Mag. Dr. Klaus Hubatka
          Bezug auf die Wichtigkeit der Kriterien befragt,

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STRATEGIEPROJEKT GSP JG 2017
          Wirkungsmessung in der Angehörigenpflege
          (WIDA)
                                                             Angehörigen. Daher besteht die Notwendigkeit,
                                                             diesen Beitrag der Servicestelle abzubilden, um
                                                             die Wirkungen sowohl der Öffentlichkeit als auch
                                                             den Fördergebern vermitteln zu können.
                                                             Ziel des Projekts war es, ein Wirkungsmodell
                                                             zu entwickeln und mit dementsprechenden
                                                             Wirkungszielen und Indikatoren zur Messung
                                                             der Wirkung zu versehen. Ein weiteres Ziel
                                                             stellte die Evaluierung der Wirkungen der An-

                                                                                                          Foto: CaritasPWS
                                                             gebote dar.

                                                             Aufbau der Arbeit
                                                             Um die verfolgten Ziele erreichen zu kön-
                                                             nen, wurde ein methodisch multidisziplinärer
                                                             Ansatz gewählt. Im ersten Schritt wurde eine
                                                             intensive Literaturrecherche durchgeführt, um
                                                             anschließend den Leitfaden für die ExpertIn-
                                                             neninterviews und die Fokusgruppe, sowie die
                                                             Fragebögen entwickeln zu können. Auf Basis
                                                             der Literaturrecherche und der Erhebungen
                                                             aus Interviews, Fokusgruppen und Fragebogen
                                                             wurde ein Wirkungsmodell für die Servicestelle
                                                             für pflegende Angehörige erarbeitet.

                                                             Ergebnisse
                                                             Das entwickelte Wirkungsmodell beinhaltet
                                                             einen Stakeholder, die pflegenden Angehöri-
                                                             gen, die die Hauptzielgruppe der Servicestelle
          Ausgangslage                                       darstellen. Um das Wirkungsmodell passend zu
          Die Servicestelle für pflegende Angehörige der     visualisieren, wurde das Symbol der Sonnen-
          Caritas Oberösterreich bietet diverse Angebote     blume gewählt. Mit dem Bild der Blume wird die
          (psychosoziale Beratung, Treffpunkt, Demenz-       komplexe Thematik der Wirkungsorientierung
          kursreihe) an, um pflegende Angehörige zu          greifbar und anschaulich dargestellt, damit bei
          unterstützen und zu entlasten. Da dieser Bereich   der Implementierung eine stärkere Identifikation
          der Caritas OÖ mit immer knapper werdenden         mit dem Thema möglich ist.
          Ressourcen und gleichzeitig höher werdenden
          Anforderungen konfrontiert ist, ist es wichtig,    Das Projektteam:
          den Fokus auf angestrebte Wirkungen der Leis-      Bergthaler Maria, Hanz Elisabeth, Hauzenberger
          tungen zu legen.                                   Martin, Hofmair Bernd, Krahofer Daniela, Lang-
                                                             bauer Sabine, Lehner Gerda, Scheibenreif Anna,
                                                             Sulyok Martin, Winklberger Sophie
          Zielsetzung
          Die Angebote der Servicestelle für pflegende An-   Die Projektcoaches:
          gehörige der Caritas zeigen vielfältige Wirkun-    FH-Prof. Mag. Dr. Renate Kränzl-Nagl,
          gen in der Gesellschaft und für die pflegenden     FH-Prof. Mag. Dr. Thomas Prinz

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FH OÖ CAMPUS LINZ PROJECT LETTER 02/2019 - MASTERSTUDIUM GESUNDHEITS-, SOZIAL- UND PUBLIC MANAGEMENT
STRATEGIEPROJEKT GSP JG 2017
          Konzept für assistierende hybride Dienstleis-
          tungen unter Einsatz von SAR in Alten- und
          Pflegeheimen

          Ausgangslage
          Eine der wichtigsten Voraussetzungen für das
          Funktionieren qualitativer Altenbetreuung und –
          pflege sind arbeitsfähige Mitarbeiter. Seit einigen
          Jahren werden jedoch Arbeitskräfte in der Alten-
          betreuung zunehmend knapper. Verschärft wird
          diese Knappheit durch den demographischen
          Wandel. Neben dem höheren Alter hat zudem
          der Pflege- und Betreuungsbedarf aufgrund von
          oft multimorbiden Bewohnern in den Alten- und
          Pflegeheimen deutlich zugenommen.
          Einen möglichen Lösungsansatz stellen die
          Digitalisierung und der Einsatz moderner Tech-
          nologien im Bereich der Pflege dar. Während

                                                                                                              Foto: Care_O_bot
          diese Thematik in anderen Branchen bereits seit
          Jahren Einzug gehalten hat, zählt der Pflege-
          bereich zu den „digitalen Nachzüglern“.

          Zielsetzung
          Durch die unterschiedlichen Einsatzmöglich-           leistungen unter Einsatz von SAR ein. Es wurde
          keiten von Robotik im Bereich Service- und            auf ein Geschäftsmodellraster nach Kriegel et
          Transportrobotik, pflegenaher Robotik, Emotions-      al. zurückgegriffen, welches speziell für den Be-
          und Rehabilitationsrobotik kann ein Beitrag zur       reich des Gesundheitswesens erarbeitet wurde.
          Lösung des Pflege-Fachkräftemangels sowie zur         Im SAR-Geschäftsmodell werden die Bausteine
          Sicherstellung der Betreuung und Pflege älterer       Wertangebot, Emotionen, Schlüsselpartner-
          Menschen geleistet werden. Ziel war die Ent-          schaften und Kundensegmente dahingehend
          wicklung eines Dienstleistungskonzepts, das sich      näher betrachtet.
          schwerpunktmäßig dem Thema der „Service- und          Abschließend wurden aus den Ergebnissen
          Transportrobotik“ widmet. Damit sollte aufgezeigt     folgende Handlungsempfehlungen formuliert:
          werden, welchen Beitrag Sozial Assistive Roboter      Mitarbeiter sensibilisieren und schulen, Bewoh-
          (SAR) zur Unterstützung und Optimierung der Ver-      nerarbeit zur Förderung der Akzeptanz, konkrete
          sorgungssicherheit und -qualität leisten können.      Anwendungsfelder und „Quick-Wins“ planen,
                                                                Transparenz schaffen, Technologiekompatibilität
                                                                prüfen, externe Partner bereitstellen, passende
          Vorgangsweise                                         Infrastruktur schaffen.
          Auf Basis von Literaturrecherchen sowie quali-
          tativen und quantitativen Expertenbefragungen         Das Projektteam:
          wurden die Anforderungen an SAR und deren             Enzenebner Stefan, Freinschlag Richard,
          mögliche Einsatzgebiete in der stationären            Grabner Victoria, Gusenbauer Barbara, Kührer
          Altenbetreuung identifiziert. Die gewonnenen          Michaela, Scharrer Simone, Stecher Monika,
          Erkenntnisse flossen schließlich in die Gestal-       Sturm Marco, Wiesinger Elisabeth
          tung eines neuen Geschäftsmodelles für die
          Nutzung von assistierenden hybriden Dienst-           Projektcoach: FH-Prof. Dr. Johannes Kriegel

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STRATEGIEPROJEKT GSP JG 2017
                                     Analyse des Dienstleistungsangebots der Kinder-
                                     freunde Oberösterreich für Unternehmen

                                     Ausgangslage                                      Vorgangsweise
                                     Bis heute sind die Lebensbedingungen, Bedürf-     Das Projekt startete mit einem Kick-Off Meeting
                                     nisse und Interessen der Kinder im Zentrum der    zur genauen Abklärung der Ziele und Rah-
                                     Arbeit der 1908 gegründeten Kinderfreunde.        menbedingungen. Im Anschluss wurden die
                                     In den letzten Jahren konnten die Kinderfreun-    theoretischen Grundlagen zur betrieblichen
                                     de Oberösterreich einen steigenden Trend zur      Kinderbetreuung sowie die notwendigen
                                     Positionierung von Unternehmen als „kinder-       Informationen für den Leistungsvergleich der
                                     freundliche Betriebe“ feststellen. Gleichzeitig   relevanten Marktteilnehmer mit Hilfe einer

                                                                                                                                   Foto: CaritasPWS
                                     steigt bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern    umfassenden Literaturrecherche ausgearbei-
                                     der Wunsch nach betrieblicher Kinderbetreuung.    tet. Zeitgleich wurde eine Online-Befragung
                                     Aus diesem Grund haben sich die Kinderfreun-      der Beschäftigten der ausgewählten Unter-
                                     de Oberösterreich zum Ziel gesetzt, auf diesen    nehmen gestartet und anschließend quan-
                                     Trend zu reagieren und Unternehmen bei der        titativ ausgewertet. Basierend auf diesen
                                     Umsetzung mit einem passenden Leistungsan-        Ergebnissen wurden Handlungsempfehlungen
                                     gebot familienfreundlicher Dienstleistungen zu    entwickelt, nach denen die Kinderfreunde Ober-
                                     unterstützen.                                     österreich ihr Leistungsangebot anpassen bzw.
                                                                                       erweitern können.
Foto: FH OÖ

                                                                                       Ergebnisse
                                                                                       Die Auswertung der Online-Befragung macht
                                                                                       deutlich, dass in den vier analysierten Unter-
                                                                                       nehmen der Wunsch nach betrieblicher Kinder-
                                                                                       betreuung vorhanden ist. Dies betrifft besonders
                                                                                       die Betreuung in den Sommer- und Semesterfe-
                                                                                       rien, aber auch an schulautonomen und Zwi-
                                                                                       ckeltagen. Bei der Art der Betreuung werden vor
                                                                                       allem Kindergärten und Nachmittagsbetreuung
                                                                                       bzw. Hort gewünscht. Der Betreuungsbedarf pro
                                                                                       Woche lag dabei mehrheitlich bei 8-16 Stunden
                                                                                       pro Woche. Der Leistungsvergleich zeigt weiters
                                                                                       auf, dass im Raum Oberösterreich bereits einige
                                                                                       Angebote zur betrieblichen Kinderbetreuung,
                                                                                       vor allem Kindergärten, von anderen Marktteil-
                                                                                       nehmern existieren. Leistungen wie das Angebot
      1. Reihe (v.l.n.r.): Roland    Zielsetzung                                       von betrieblicher Nachmittagsbetreuung bzw.
  Schwandner, MBA (Landes-
   vorsitzender Ehrenamtliche        Im Rahmen des Projekts sollte das aktuelle        Betreuung durch Tagesmütter und -väter sind
Mitarbeiter der Kinderfreunde        Leistungsangebot der Kinderfreunde Oberöster-     derzeit nur zum Teil abgedeckt.
  OÖ) und Carina Raffetseder
                 (Projektleitung)    reich analysiert und mit den Angeboten rele-      Die Kinderfreunde Oberösterreich verfügen mit
      2. Reihe (v.l.n.r.): Mirjam    vanter Marktteilnehmer verglichen werden. Ein     den ausgewerteten Daten und recherchierten
      Wagner, Christine Hess,        weiteres Ziel war die Erhebung der Bedürfnisse    Informationen aus dem Projekt über eine um-
  Sarah Steininger (Projektlei-
tung Stellvertretung), Barbara
                                     von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von vier    fassende Basis für eine Erweiterung der eigenen
Weigl, FH-Prof. Dr. Sebastian        ausgewählten Unternehmen hinsichtlich familien-   Dienstleistungen und der Neuerschließung des
         Martin (Projektcoach)       freundlicher Dienstleistungsangebote sowie die    Marktes der betrieblichen Kinderbetreuung, ins-
3. Reihe (v.l.n.r.): Anna Kaiser,                                                      besondere bei den im Projekt befragten Unter-
                                     Erarbeitung möglicher Handlungsempfehlungen
 Sonja Orschulik, Doris Man-
del, Daniela Richter, nicht am       für das zukünftige Dienstleistungsangebot der     nehmen.
                  Bild: Iris Hofer   Kinderfreunde Oberösterreich für Unternehmen.

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MASTERARBEITSPROJEKTE STUDIENJAHR 2017/18
          Gesundheits-, Sozial- und Public Management
          Im Folgenden ein Überblick über die Masterarbeiten, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 ab-
          geschlossen wurden. Für die Öffentlichkeit freigegebene Arbeiten können über die FH-Bibliothek im
          Volltext downgeloadet werden:
          https://search-fho.obvsg.at/primo_library/libweb/action/search.do?vid=FHO

           AbsolventIn        Titel der Masterarbeit
                              Optimierungspotenziale in der Kommunikation und Vernetzung der Gesund-
           Auer Maria
                              heitsdienstleister im Bezirk Rohrbach

           Brandstätter       Künstliche Intelligenz im Krankenhaus: Entwicklungspotenziale durch künstliche
           Sylvia             Intelligenz in der onkologischen Versorgung

                              Konzeptionierung eines Vorgehensmodells zur Einführung eines ISO-konformen
           Edelmayr Bernd
                              Kompetenzmanagementsystems am Beispiel des Kepler Universitätsklinikums

           Hemetsberger       Untersuchung der Arbeitsbelastungen des Pflegepersonals auf onkologischen
           Luisa              Stationen im stationären Setting

                              Inklusive Bildung: Einstellungen und Kompetenzen von Lehramtsstudierenden
           Hofer David
                              für die Neue Mittelschule

                              Auswirkungen der Änderung der EU-Umweltmanagement-Verordnung (EMAS)
           Hutflesz Jürgen
                              auf das Unternehmen Synthesa Chemie GesmbH
                              Perspektiven für die Ausbildung und Integration von Alten- und Pflegeheimlei-
           Julia Freinhofer   tungen in Oberösterreich auf Basis der Identifikation von Aufgabenschwerpunk-
                              ten in der aktuellen Heimleitungstätigkeit
           Koblmüller
                              Kontinuierliche Stimmungsanalyse in Organisationen
           Bernadette

                              Vergleich der internen und externen Wäscheversorgung am Beispiel des Caritas
           Kuna Michaela
                              Seniorenheims Schloss Hall

           Lopez Birgit       Wirkungsorientierung in Alten- und Pflegeheimen

                              Konzeptionierung eines Vorgehensmodells zur Einführung eines ISO-konformen
           Neuhold Natasa
                              Kompetenzmanagementsystems am Beispiel des Kepler Universitätsklinikums

           Ortner Belinda     Maßnahmen zur Reduktion der Fluktuation in den Mobilen Diensten

                              Eine solidarische Landwirtschaft als Arbeits- und Förderstätte für Menschen mit
           Plöchl Anja
                              psychischen Erkrankungen - Ein Konzeptvorschlag

                              Ausbau der Kosten- und Leistungsrechnung der Caritas Vorarlberg durch Ein-
           Rünzler Michael
                              führung einer Kostenträgerrechnung am Beispiel des Fachbereichs Suchtarbeit

           Schürz             Die Implementierung der neuen Pflegeberufe am Beispiel des Ordensklinikums
           Franziska          Linz Barmherzige Schwestern
                              Management logistischer Unterstützungsprozesse in österreichischen Kranken-
           Schwarz Stefan     anstalten. Herausforderungen und Lösungsansätze in der Medizinproduktever-
                              sorgung
           Schwarzlmüller     Erhebung der Maßnahmen der oberösterreichischen Sozialversicherungsträger
           Eva                zur Stärkung der Gesundheitskompetenz der Versicherten

                              Innovatives BGF Angebot für die Lehrlinge des Magistrates der Stadt Linz -
           Strauß Sandra
                              Betriebliche Gesundheitsförderung für die Generation "C" (wie connected)

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SPONSION GSP, NOVEMBER 2017
          Herzlichen Glückwunsch!

          18 Studierende des Masterstudiums „Gesundheits-, Sozial- und Public Management“ haben im
          September und November 2018 das Studium erfolgreich abgeschlossen. Wir gratulieren zum
          „Master of Arts in Business“ und wünschen weiterhin alles Gute und viel Erfolg!
           Foto: © Land Oberösterreich

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