Gemeindebrief - Evangelische Kirchengemeinde Stuttgart Nord

 
Evangelische Kirchengemeinde                                        Stuttgart Nord

Gemeindebrief
Nr. 3 / 2019 1. Juni 2019 – 31. Juli 2019

                                Meine Oma
                                Meine Oma ist schon lange tot. So lange, dass wir letzten
                                Sommer ihr Grab abräumen mussten. Das war eine mulmige
                                Angelegenheit für mich. War doch die Grabstätte die letzten
                                20 Jahre ein Ort, meiner Oma nahe zu sein oder einfach nur
                                ein Ziel für den Sonntagsausflug. Vor Kurzem habe ich den
                                Friedhof wieder mal besucht. Nichts ist mehr übriggeblieben.
                                Es ist Gras über das Grab gewachsen.
                                Anfangs, in den ersten Monaten nach ihrem Tod, beschlich
                                mich manches Mal die merkwürdige Angst, ich würde meine
                                Oma einfach irgendwann vergessen. Würde vergessen, wie sie
                                aussah, mit ihren grau silbrigen Haaren und dem Dutt auf dem
                                Hinterkopf. Würde vergessen, wie es in ihrem Treppenhaus
                                roch, so herrlich modrig feucht mit einer Note von Bohner-
                                wachs. Ich würde vergessen, wie sie mir bei jedem Besuch
                                mit ihrer knöchrigen Hand ein Markstück schenkte. Würde
                                vergessen, wie sie sich immer mit meinem Vater so herrlich auf
                                Plattdeutsch unterhalten hat, und ich als Enkel nur „Bahnhof“
                                verstanden habe.
                                Und in der Tat, manche Erinnerungen an meine Oma sind ver-
                                blasst. Die Augenblicke, in denen sie mir in den Sinn kommt,
                                sind weniger geworden. Das Leben geht weiter – ohne sie.
                                Doch: immer wieder blitzt meine Oma in meinem Alltag auf
                                oder besser gesagt, sie grätscht in mein Leben mit einem be-
                                stimmten Satz, den sie immer wieder gesagt und geprägt hat:
                                „Es wird alle Tage Abend!“. Was sie damit meinte? Immer,
                                wenn schwierige Aufgaben anstehen, ein schwieriges Ge-
                                spräch, ein Konflikt, ein Arztbesuch oder ein besonders langer
                                Arbeitstag. Manches, das mir morgens beim Aufstehen Angst
                                macht, und ich noch nicht recht weiß, wie ich das alles an

                                www.evangelischenordgemeinde.de - optimiert für Smartphone und Tablet
Inhalt                                   diesem Tag packe. „Es wird alle Tage Abend!“: die Gewiss-
                                         heit, ich werde die Aufgabe meistern, den Tag bewältigen.
Meine Oma                           1    Schwierige Gespräche, Begegnungen – sie werden vorbei
Kirchenwahlen 2019                  3    gehen. Auch heute wird es Abend werden.
Besondere Gottesdienste             7    Nun war meine Oma nicht besonders religiös und auch nicht
Aus dem Kirchengemeinderat          9    philosophisch angehaucht. Meine Oma war eine einfache
Mitarbeiter                         9    Frau, zupackend, herzlich und mit einem Rucksack voller
                                         Lebenserfahrung. Und in diesem einfachen Satz steckt wohl
Musik und Kultur                    10
                                         ganz viel von diesen Erfahrungen. Und schwierige, ja sogar
Veranstaltungen                     12
                                         dramatische, lebensbedrohliche Ereignisse gab es in ihrem Le-
Alle Termine                        13   ben nicht wenige. War es doch ihre Generation, die Krieg und
Gottesdienstplan                    14   Vertreibung hautnah miterlebt hat. Und immer wieder auch
Mitarbeitende, Anschriften          16   die Erfahrung wohlbehalten und behütet weiterzugehen, Kraft
Familien, Kinder und Jugend         22   und Mut für den nächsten Schritt zu bekommen.
Kirchenkreis, Stadtteil und Stadt 25     „Es wird alle Tage Abend!“ Ich mag diesen Satz, weil er mich
Freud und Leid                      25   in meinem Alltag begleitet und weil dadurch auch meine Oma
Begegnung in Gruppen                26   einen ständigen Platz an meiner Seite gefunden hat.
Impressum                           27   „Es wird alle Tage Abend“, oder anders formuliert: „Und ob
Rückblicke                          28   ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück;
                                         denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“
Titelseite: Zeichnung Bernd Stolz        Der Beter von Psalm 23 hat wohl ähnliche Erfahrungen ge-
                                         macht wie meine Oma und in die uns bekannten wundervol-
                                         len Bilder gefasst. Unzählig viele Generationen haben durch
                                         diese Worte Trost und Zuspruch erfahren. Auch am allerletz-
                                         ten Abend eines Menschen, beim Abschiednehmen, am Grab
                                         – dein Stecken und Stab trösten mich!
                                         Meine Oma, ich mag sie.
                                         			Diakon Martin Pomplun

Editorial                                Liebe Leserinnen und Leser,
                                         „Dass die Sonne jeden Tag neu am Himmel steht“, lautet der
                                         Text aus dem neuen Liederbuch für das Monatslied im Juli,
                                         und es stimmt auf den Sommer ein. Dieser Gemeindebrief zählt
                                         mancherlei vorsommerliche und sommerliche Veranstaltungen
                                         auf: Die Pfingstgottesdienste in unseren Kirchen, der Sonntag­
                                         abendgottesdienst in der Martinskirche und im Gemeindehaus,
                                         zweimal monatlich um 18 Uhr. Ökumenisches Rettichfest in der
                                         Kleingartenanlage ist am 17. Juli um 11 Uhr, und am 21. Juli
                                         findet die Sommerserenade um 18 Uhr in der Erlöserkirche und
                                         auf dem Platz unter der Linde statt.
                                         In den Pfingstferien zieht das MARTINsCafé ins Martinsgemein­
                                         dehaus um. Die Nutzung dort ist uns bis Ende 2020 und somit
                                         während des gesamten Umbaus der Martinskirche zugesichert
                                         worden. Eine gute Zwischenlösung, wie wir finden! Am 30.
                                         Juni begehen wir im Gottesdienst gemeinsam den Umzug ins
                                         Gemeindehaus.
                                         Neue Gesichter in der Gemeinde stellen sich vor: Der Kinderchor
                                         hat wieder eine Chorleiterin, wir freuen uns, dass Frau Klöp­
                                         fer sich dafür gewinnen ließ. Was sich in der Partnergemeinde
                                         Roßdorf in Thüringen verändert hat, berichtet die neue Pfarrerin
                                         Reinhardt.
                                         Eine schöne Sommerzeit wünscht Ihnen Ihr Redaktionsteam
                                         		                 A. Grüßhaber, I. Stallbörger u. J. Maurer

Feiertage der Kirchen und                 6.5.-4.6. Ramadan (muslimisch)
Religionen                                  5.-7.6. Ramadan-Fest zum Ende des Fastenmonats
                                           8.-10.6. Schawuot (jüdisch)

Jahreslosung 2019                        Suche Frieden und jage ihm nach! Psalm 34, 15

Monatsspruch Juni                        Freundliche Reden sind Honigseim, süß für die Seele und
                                         heilsam für die Glieder. Spr. 16, 24
Monatsspruch Juli                        Ein jeder Mensch sei schnell zum Hören, langsam zum Reden,
                                         langsam zum Zorn. Jak. 1, 19

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Kirchenwahlen am 1. Dezember 2019
Statement von Christian Schwinge
Dankbar blicke ich auf die vielen Jahren zurück, in denen ich
mit Menschen für Menschen Gemeinde im Stuttgarter Norden
gestalten durfte.
Kirche in der Großstadt zu sein und bei aller Fülle an Angebo-
ten und täglichen Verpflichtungen Menschen mit unseren             Die wichtigsten Fragen zum
Gottesdiensten und Angeboten zu erreichen, ist keine einfache      Ablauf der Wahl finden Sie
Aufgabe. Umso spannender wird es sein, im Team aus Haupt-          hier beantwortet:
und Ehrenamtlichen neue Ideen und damit neue Lebensinhalte         www.kirchenwahl.de/
und -mittelpunkte für Menschen zu entwickeln. Ich glaube           die-kirchenwahl/so-wird-
daran, dass wir die Botschaft unserer Kirche weiter im Alltag      gewaehlt/
der Menschen platzieren können.
Unsere Gemeinde wird und muss sich auch in den kommenden
Jahren weiterentwickeln. Es gilt, sich weiter mit Partnern in
Gemeinde und Stadtteil auf ein Miteinander zu verständigen.
Nur gemeinsam können wir die Fülle unserer Begegnungs­
formen aufrechterhalten. Genauso wichtig sind Strukturen, die
unsere Arbeit unabhängig von personellen oder finanziellen
Ressourcen möglich machen. Mein Ehrenamt erfüllt mich mit
Freude. Im Vertrauen auf Gottes Segen für unsere Vorhaben
möchte ich mich auch in der nächsten Amtsperiode für die
Menschen in unserer Gemeinde, im Stadtteil und darüber
hinaus einsetzen.
Statement von Sabine Mezger
Seit nunmehr zwei Amtsperioden durfte ich zusammen mit
meinen Kolleginnen und Kollegen im Kirchengemeinderat die
Nordgemeinde nach innen und nach außen in die Stadtge-
sellschaft vertreten. Schwerpunkt dabei war und ist für mich,
unseren evangelischen Glauben zu zeigen, wie er ist: weltof-
fen, tolerant, fröhlich und lebendig. Hinter der wichtigen und
notwendigen Organisationsarbeit steht immer der Mensch im
Mittelpunkt inmitten einer sich verändernden Gesellschaft. So
wie sich die Gepflogenheiten und Bedürfnisse nicht nur unserer
Gemeindemitglieder, sondern auch der Bürgerinnen und Bür-
ger in unserer Stadt verändern, so muss auch unserer Kirche
der Spagat zwischen Veränderung und guten, sinnvollen Tra-
ditionen gelingen. Daran arbeite ich gerne mit meinen Mög-
lichkeiten mit. Darüber hinaus war es mir immer wichtig, die
Botschaft unseres Glaubens in die Stadtgesellschaft zu bringen,
sei es in der Politik, oder sei es gegenüber der Kirchenkreissy-
node, deren Mitglied ich bin. Kirche muss sich zu gesellschaft-
lichen Themen äußern und, wo notwendig, Stellung beziehen.
Auch dies ist eine gute evangelische Tradition. Ich blicke auf
viele spannende Jahre in unserer Gemeinde und interessante
Begegnungen zurück und bin sehr gespannt darauf, welche
weiteren Wege wir zukünftig einschlagen werden.
Statement von Sabine Winkler-Tosta
Was für ein Glück, 14 Jahre als Kirchengemeinderätin in der
Evangelischen Nordgemeinde mitwirken zu dürfen und das
Leben im Stadtteil so intensiv kennenzulernen, vielfältig mit-
zugestalten und dabei heimatliche Wurzeln zu vertiefen, neue
Wurzeln zu finden und den Blick über die Kirchtürme hinaus
zu schärfen. Dabei war und ist die Arbeit als ehrenamtliche
Mesnerin in der Christophkirche genauso wichtig und berei-
chernd wie die Mitarbeit in der Koordinationsgruppe des KiFaZ
Martinskirche, im Gottesdienst- und Kirchenmusik-Ausschuss,
im AugenBLICKE-Team oder im ökumenischen Vorbereitungs-
team für die jährlichen Weltgebetstags-Gottesdienste. Viel-
fältig, herausfordernd, bereichernd und wertvoll werden die
Aufgaben der Evangelischen Nordgemeinde im Stadtteil auch
in Zukunft sein; dafür wünsche ich ihr weiterhin viele enga-
gierte Gemeindeglieder und ehrenamtlich Mitarbeitende und
Gottes guten Segen.

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Unterstützen Sie ein klingendes Stück Weltkulturerbe
                            Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder der Nordgemein-
                            de, im Juli beginnen die Umbauarbeiten in der Martinskirche,
                            und eine der ersten Aufgaben wird sein, die Orgel zu demon-
                            tieren und einzulagern, eine Aufgabe, die ein Orgelbauer
                            übernehmen wird. Wenn der Umbau abgeschlossen sein wird,
                            dürfen Sie sich auf eine Martinskirche mit einer rundum erneu-
                            erten, von drei auf zwei Manuale verkleinerten Orgel freuen.
                            Wie gut, dass dieses für evangelische Kirchenräume so kenn-
                            zeichnende Musikinstrument auch künftig zu sehen, vor allem
                            aber zu hören sein wird, insbesondere nachdem für einige Zeit
                            der Verkauf der Weigle-Orgel erwogen wurde, eine Option,
                            die den Verzicht auf dieses große Instrument vorgesehen
                            hätte. Stellen sie sich vor: Keine festlichen Orgelklänge mehr!
                            Nein! Viel besser und viel schöner ist es, stattdessen Vorfreude
                            zu schüren: Welche Musik ein Organist wohl auswählen mag
                            für den Gottesdienst zur Neueinweihung der Martinskirche?
                            Welche Werke für die ersten Konzerte? Welche Klänge werden
                            den Einzug der ersten Hochzeiter oder die erste Konfirmation
                            in Martins seit vielen Jahren begleiten?
                            Mir persönlich wäre es eine Vision für die neugestaltete Mar-
                            tinskirche, dass sie ein Ort für das ganze Repertoire, das die
                            Kirchenmusik hergibt, wird: Bandmusik so gut wie klassische
                            Orgelliteratur – und gerne immer wieder auch spannende Be-
                            gegnung beider oder ganz neue Töne. Was für eine Herausfor-
                            derung, welche Möglichkeiten für die drei so unterschiedlichen
                            Nutzer und für den neu entstehenden Ort, an dem Kirche in
                            unserem sich so stark verändernden Stadtteil erfahrbar werden
                            wird.
                            Schön ist auch, dass, bei allen Neuerungen im Kleinen und
                            Großen im Zuge des Umbaus, die Ansicht des Instruments im
                            Kirchenraum der ursprünglichen Situation der 1937 eingeweih-
                            ten Martinskirche entsprechen wird: Eine klare, rechtwinklige
                            Anordnung mit einem Prospekt der großen Pfeifen vor der
                            Empore, die ebenfalls auf die ursprüngliche Gestalt zurückge-
                            baut werden soll.
                            Ich erinnere mich noch sehr lebhaft, wie wir in der entschei-
                            denden Sitzung des Kirchengemeinderats die Entscheidung
                            für die Orgel in Martins trafen, und wie in derselben Sitzung
                            eine erste Stiftung bekanntgegeben werden konnte, die dieses
                            wichtige Vorhaben fördern wird. 120.000-160.000 Euro sind
                            dafür veranschlagt, diesen Betrag wird ausschließlich die Nord-
                            gemeinde als Ortsgemeinde aufbringen müssen. Aus diesem
© Archiv der Nordgemeinde
                            Grund bitten wir nun um die tatkräftige Unterstützung unserer
                            Gemeindeglieder, denen in Martins, aber ebenso auch der-
                            jenigen, die in Erlöser, Brenz oder im Fleckenweinberg woh-
                            nen: Die neue Martinskirche ist ein Projekt für unsere ganze
                            Gemeinde, und das gilt selbstverständlich auch und gerade für
                            die Orgel. Wir freuen uns über jede Form der Unterstützung:
                            Kleine Beträge, aber natürlich auch große Zuwendungen sind
                            herzlich willkommen. Alles, was uns hilft, den Orgelbauern
© Archiv der Nordgemeinde
                            zu ermöglichen, ihr Handwerk nach allen Regeln ihrer Kunst
                            auszuüben. Jede und jeder, der dazu beitragen möchte, darf
                            wissen, dass er/sie dabei hilft, immaterielles Weltkulturerbe
                            auch für künftige Hörer*innen zu erhalten. Seit Sommer ver-
Wir bitten um Ihre Unter-   gangenen Jahres ist ja dieser kulturelle Schatz, sind die Orgeln
stützung für die Neu- und   in Deutschland, dazu die Orgelbaukunst und die Profession der
Umgestaltung der Orgel in   Organisten als immaterielles Weltkulturerbe von der UNESCO
der Martinskirche           anerkannt worden.
                            Ich bin sicher, das wird viele freuen, die spenden werden. Aber
                            letztlich, da bin ich ebenso sicher, werden Sie, liebe Leserinnen
                            und Leser, spenden, weil Sie den Wert der Orgelmusik kennen
                            und schätzen.
                            				Pfr. Jochen Maurer

                              4
Worauf es ankommt – was mir in meinem Glauben
wichtig ist
Kirche soll das Sinnangebot des Glaubens unmissverständlich
zum Ausdruck bringen und Gespräche auslösen ohne aber so
zu tun, als habe sie die Wahrheit gepachtet, so wird heute im-
mer wieder gefordert. Wie aber können wir in Glaubensfragen
und bei der Deutung unseres Lebens profiliert und für andere
Meinungen offen zur Diskussion anregen? Doch nur, indem
wir Gespräche in Gang bringen. Wir sehen den Gemeindebrief
als ein Forum des Gedankenaustausches. Im Redaktionsteam
haben wir uns Gedanken gemacht und einen Fragekatalog
erstellt, der zum Nachdenken über Fragen des christlichen
Glaubens und der Lebensethik anregen soll. Wir haben
Menschen aus unserer Gemeinde angeschrieben, die in ganz
verschiedenen Bereichen unserer Gesellschaft Verantwortung
tragen. Sie haben aus dem Fragenkatalog jeweils drei Fragen
ausgewählt und beantwortet. Hier der Fragenkatalog und
einige Antworten, die wir Ihnen in diesem und den nächsten
Ausgabe des Gemeindebriefs vorstellen:
- Was bedeutet Ihnen der Kontakt zu Ihrer Ev. Kirchen-
  gemeinde Stuttgart Nord?
- Wie ist es für Sie, als Kirchenmitglied zu einer Minderheit
  zu gehören?
- Was heißt für Sie „Christsein im Alltag“?
- Wie ist Ihre Vorstellung vom Paradies?
- Was ist für Sie Nächstenliebe?
- Glauben Sie an Wunder?
- Dürfen Menschen, die glauben, auch Zweifel haben?
- Was umfasst für Sie der Begriff „Barmherzigkeit“?
- Welche religiösen Feste feiern Sie?
- Was gibt Ihnen Trost und Halt im Leben?

Andrea Kachelrieß machte sich Gedanken über folgende
Fragen:
Was bedeutet Ihnen der Kontakt zu Ihrer Ev. Kirchen­
gemeinde Stuttgart Nord?
Ethik, Engagement, Emanzipation, Kultur: Die evangelische
Kirche hat eine Tradition, der ich mich verbunden fühle. Der
ideelle Ort nimmt in der Nordgemeinde Form an, und man
trifft nette Menschen.
Glauben Sie an Wunder?
Wunder dauern bekanntlich etwas länger... Beim aktuellen
Zustand der Welt wird das Warten jedoch so sehr zur Qual,
dass nur Handeln bleibt. Das einzige Wunder, an das ich
glaube, ist das Engagement Einzelner für das Wohl aller.
Was umfasst für Sie der Begriff „Barmherzigkeit“?
Schaue ich auf dieses Wort, sehe ich Herz und Arm, dann das
Eigenschaftswort arm. Ich stelle mir eine Umarmung vor, die
vom Herz gelenkt wird, nicht vom Hirn. Barmherzigkeit ist für
mich bedingungslose Hinwendung, eine Mitmenschlichkeit
ohne jedes Kalkül, die in ihrer Spontaneität nicht nach richtig
oder falsch fragt.

Wenn Sie Lust bekommen mitzuschreiben, schicken Sie
uns bitte Ihre Texte unter der Überschrift „Drei Fragen –
Drei Antworten“ an die Redaktions­Email
redaktion.nordgemeinde@elkw.de. Ihre Antworten sollten
gesamt etwa 500 Zeichen (mit Leerzeichen) umfassen und
bis zum nächsten Abgabetermin des Gemeindebriefs 19.4
am 17. Juni vorliegen.
                                    Ihr Redaktionsteam

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Website-Relaunch der Ev. Kirche in Stuttgart
                              verspricht mehr Service und schnellere Orientierung
                             Die Evangelische Kirche in Stuttgart bekommt ein neues digita-
                             les Gesicht: Unter www.stuttgart-evangelisch.de ging zum
                             1. März die neue Website an den Start. „Wir haben uns bereits
                             beim Domain-Namen für eine ganz klare lokale und religiöse
                             Verortung entschieden, denn wir wollen in der digitalen Welt
                             gefunden und im realen Leben entdeckt, erkundet und erlebt
                             werden“, so Stadtdekan Søren Schwesig. Technisch basiert
                             die Website der Evangelischen Kirche in Stuttgart auf dem
www.stuttgart-evangelisch.de Internet-Gemeindebaukasten aus dem Evangelischen Medien-
                             haus. Anlass für die Überarbeitung war die Umstellung auf
                             ein modernes mobilfähiges Layout. Geblieben ist eine gewisse
                             Grundstruktur, wobei beim Aufbau der Seiten gezielt nach der
                             Nutzerstruktur geschaut wurde, sprich welche Seiten werden
                             häufig aufgerufen, und wo sucht der/die Internetuser*in wel-
                             che Informationen.
                              Die neue Website wurde bewusst zu einem Einstiegsportal ver-
                              schlankt und leitet die Internetuser*innen z.B. bei den Einrich-
                              tungen der Evangelischen Kirche in Stuttgart schneller auf die
                              jeweiligen Websites weiter.
                              Neu ist neben der Stuttgarter Farbgebung (blau, lila, gelb,
                              grau), welche von anderen evangelischen Kirchengemeinden
                              in Stuttgart mit Gemeindebaukasten-System übernommen
                              werden kann, auch der Navigationspunkt Kirche im Leben.
                              Hier werden sämtliche Fragen (FAQ) rund um seelsorgerische
                              Bedürfnisse und kirchliche Amtshandlungen beantwortet.
                              Neben dem Gottesdienst- und Veranstaltungsfinder gibt es
                              unter Kirchengemeinden nun auch den Gemeindefinder der
                              Evangelischen Landeskirche in Württemberg. So kommt jede/r
                              ganz schnell zu ihrer bzw. seiner Stuttgarter Kirchengemeinde
                              vor Ort, egal ob eine Taufbescheinigung oder ein Trauge-
                              spräch gewünscht wird.
                              „Unter ‚Über uns‘ bekommen neue interessierte Website-Be-
                              sucher*innen im wahrsten Sinne des Wortes schon mal unser
                              digitales Gesicht (Dekanate und Schuldekane) zu sehen, und
                              kirchennahe Menschen finden hier aktuelle Nachrichten,
                              wichtige Adressen, unsere Stellenbörse oder alle Termine
                              unserer öffentlichen Sitzungen (Gremien und Sitzungen). Die
                              neue Website ist einfach getreu unserem Motto „In der Stadt.
                              Mit der Stadt. Für die Stadt. Evangelische Kirche in Stuttgart.“
                              entstanden“, so Stadtdekan Søren Schwesig.

                                 6
Besondere Gottesdienste
Pfingsten
Pfingsten ist das dritte unserer großen Feste, das zweitägig
begangen wird: Fest des Heiligen Geistes und, weil dieser
Heilige Geist Beistand und ermutigende Kraft ist, auch Fest der
Gemeinschaft der Heiligen. Viele tun sich schwer mit diesem
Begriff und können sich allenfalls spöttisch damit auseinander-
setzen. Es ist viel leichter, sich davon zu distanzieren. Nicht nur,
weil die Pfingstferien für viele heutzutage ein gesetzter Neben-
ferientermin sind, sind die Gemeinden zu diesem Fest in der
Regel klein. Das hat seinen Grund sicherlich auch in der feh-
lenden Anschaulichkeit des Festgegenstandes. Die Geistkraft,
der Wind, ein Lufthauch, die Stärkung der Herzen, von Seele
und Geist, um die Abwesenheit des Auferstandenen unbeirrt
und mit fester Zuversicht als Erfahrung des Gegenteils, von
Nähe, Fülle, Wärme und Mut zu verstehen, ja zu erleben. Das
war wohl immer schon eine Sache, die nicht die große Masse
angesteckt hat, so ist das Rot, die Farbe des Heiligen Geistes,
ja auch die Farbe der Zeugen, eher kleiner Zahlen. Wir feiern
dieses Fest fröhlich und unbeirrt: Atme in uns, Heiliger Geist!
Am Pfingstsonntag um 10 Uhr in der Erlöserkirche in einem              Pfingstsonntag, 9. Juni
Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Maurer und Julia Na-                10 Uhr, Erlöserkirche
roschnaja und um 11 Uhr in der Kleinen Kirche mit Pfarrer              11 Uhr, Kleine Kirche,
Fischer und anschließendem Mittagessen.                                Brenzkirche
In der ganzen Stadt, d.h. überall in den vier Dekanaten, sind          19-23 Uhr Nacht der offenen
Sie eingeladen, sich von 19-23 Uhr zur Nacht der offenen Kir-          Kirchen in der Stadt
chen einzufinden. Infos unter www.stuttgart-evangelisch.de.
Am Pfingstmontag geht es in einer Prozession von der                   Pfingstmontag, 10. Juni
Martinskirche nach St. Georg. Beginn ist vor der Martinskirche         10 Uhr, Martinskirche
um 10 Uhr mit Pfarrerin Bay-Schwenzer und Pfarrer Heil.
					jm
Rettich und Gottes Segen
Am 13. und 14. Juli findet beim Kleingartenverein in der Otto- Sonntag, 14. Juli
Umfrid-Straße das diesjährige Rettichfest statt. Und zu einer     11 Uhr, Kleingartenverein
schönen Tradition gehört, dass wir direkt vor Ort am Sonntag Otto-Umfrid-Straße
einen ökumenischen Gottesdienst miteinander feiern, musika-
lisch umrahmt vom Blasorchester der SSB. Inmitten von Blu-
men- und Gemüsebeeten Gottesdienst feiern und dabei spü-
ren: An Gottes Segen ist alles gelegen. Feiern Sie mit! Christine
Göttler-Kienzle und Martin Pomplun freuen sich auf Sie.
					mp
Sonntagabend-Team-Gottesdienst
Alltag, immer wieder anders, stressig, langweilig,
wertgeschätzt
Freunde, Bekannte, manchmal auch wir selbst, alle seufzen              Sonntag, 2. Juni
hin und wieder über die Anforderungen, Erwartungen und                 18 Uhr, Martinskirche
Aufgaben, die alltäglich auf den Schultern lasten. Kleine Fluch-
ten helfen ein bisschen, Urlaubszeiten sind oft nach ein oder
zwei Tagen schon wieder ganz weit weg. Auch der Überdruss
ist im Alltag ein häufiger Gast, wenn man bestimmten Dingen,
Zeiten oder Abläufen einfach nicht entkommen kann. Nicht
weit davon entfernt ist allerdings auch die Vertrautheit, Wert-
schätzung dessen, was wir gut kennen, ja mögen.
From a Distance – aus der Ferne betrachtet
Nicht mehr lange, dann beginnen die Ferien und für viele               Sonntag, 7. Juli
auch der Urlaub. Die Vorfreude vibriert schon in den Schulen,          18 Uhr, Martinsgemeinde-
wer kurz vor dem Urlaub steht, zählt die Tage und beginnt              haus!
zu packen, sich vorzubereiten. Die Urlaubenden gehen auf
Distanz, lernen Neues kennen. Wer nicht fort fährt, hat auch
hier Gelegenheit, etwas Ausnahmezustand zu genießen. Im
Gottesdienst nehmen wir uns etwas Distanz und blicken auf
den nahen Sommer, aufs Leben.
					jm

                                                             7 
Wo wir dich loben + 4
                             Ein neues Liederbuch als Rezeptvorschlag, dann vier Freunde
                             der Musik, anspruchsvoller Rhythmen und Harmonien, dazu
                             gebe man einen Haufen Menschen, die gerne Neues hören
Sonntag, 30. Juni            aber auch das Singen schätzen. Das alles gebe man in die
18 Uhr, Erlöserkirche        letztmals vor dem Umbau klingende Martinskirche, das ergibt
                             in Summe „Wo wir dich loben + 4“. Im Anschluss ziehen
                             wir mit Abendmahlsgeschirr, Altarbibel und Kerzen aus und
                             ins Gemeindehaus der Martinskirche hinüber, wo wir das
                             MARTINsCafé am neuen Interims-Ort mit einem Vesper
                             eröffnen werden.
                             Sommerserenade
                             Lassen Sie sich im AugenBLICKE Gottesdienst von allen
Sonntag, 21. Juli
                             Musikern und musikalischen Gruppen aus unserer Gemeinde
18 Uhr, Erlöserkirche
                             verzaubern. Sie präsentieren uns ein buntes Programm.
                             Siehe Sommerserenade unter Musik und Kultur.          jm

                             Friedensgebet
Mittwoch, 5. Juni            Wir treffen uns jeden zweiten Mittwoch im Monat in der
Mittwoch, 10. Juli           Brenzkirche, um nach der Liturgie der Gemeinschaft von Taizé
19.30 Uhr, Brenzkirche       zur Ruhe zu kommen und die Welt ins Gebet zu nehmen. Das
                             Gebet ist eine ungebrochene Macht, die im Menschen wirkt
                             und ihn durchformt; sie lässt es nicht zu, dass wir die Augen
                             vor dem Bösen, vor Kriegen und vor dem, was unschuldige
                             Menschen auf der Erde bedroht, verschließen. Im Gebet findet
                             man Kraft für den Kampf, Lebensbedingungen zu verändern
                             und die Erde bewohnbar zu machen.“ (Frère Roger,
                             Communauté de Taizé).				                                 kef
                             „Nimm du mich, heiliger Atem“,
Monatslied Juni              Ein modernes Heilig-Geist-Lied im schwingenden Dreiviertel-
Nr. 72 aus „Wo wir dich      takt, auf die Leichtigkeit des göttlichen Atems hinweisend, wird
loben, wachsen neue Lieder   bei uns in der Nordgemeinde ab Pfingsten im Gottesdienst
plus“                        erklingen. Im Lied „Nimm du mich, heiliger Atem“ ist eine in-
                             nige Zwiesprache zwischen dem einzelnen Menschen und dem
                             Gottesgeist spürbar: nimm - zünde an - zeig - komm und be-
                             rühre - lehr - wecke - mach bereit - komm und erleuchte - sag
                             - fass - treib an. Es vermittelt zwischen dem heutigen Lebens-
                             gefühl sowie Bildern und Begriffen der biblischen Tradition, wie
                             es in der 4. Strophe zusammengefasst wird: „Sag: Der Herr tut
                             heute, was er vor Zeiten tat.“Die Melodie von 1978 stammt
                             vom finnischen Komponisten Illka Kuusisto (*1933). Sie steht
                             in d-Moll und spannt sich in vier eingängigen Melodiebögen
                             über eine Oktave hinauf und wieder hinunter. Den Text von
                             Pia Perkiö übersetzte 1993 kongenial der evangelische Theolo-
                             ge und Pastor Jürgen Henkys (1929 – 2015) ins Deutsche.
                             					swt
                             „Dass die Sonne jeden Tag“
Monatslied Juli              Die deutsche Liedermacherin und Verlegerin Kathie Stimmer-
Nr. 15 aus „Wo wir dich      Salzeder (*1957) schuf 1991 Text und Melodie dieses fröhli-
loben, wachsen neue Lieder   chen Dankliedes, das man unter der Nummer 15 im neuen Lie-
plus“                        derbuch „Wo wir dich loben, wachsen neue Lieder plus“ fin-
                             det. Kathie Stimmer-Salzeder lebt in Aschau/Inn in Oberbayern
                             und wuchs dort in einer musikalischen Familie mit bayrischer
                             Volksmusik auf. Im Internat in Altötting kam sie mit dem Neu-
                             en Geistlichen Liedgut in Berührung; ihr erstes Lied entstand
                             im Alter von 13 Jahren. Bis heute hat sie rund 500 Lieder und
                             Instrumentalstücke verfasst. „Dass die Sonne jeden Tag wieder
                             neu am Himmel steht...“ ist in F-Dur im 2/4-Takt geschrieben.
                             Das Lied hat eine leicht zu lernende Melodie, die sich in jeder
                             Strophe wiederholt. Der Kehrvers kreist dann in- nerhalb einer
                             Oktave in kleinen, tanzenden Melodieabschnitten um den
                             Grundton „f“. Mit dem sich in allen fünf Strophen wieder-
                             holenden Kehrvers wird der zentrale Satz „Dafür danken wir
                             dir Gott, der du alles mit uns teilst, unsre Freude unser Leid, ja
                             unser Leben“ in den Mittelpunkt gestellt. swt

                               8
Aus dem Kirchengemeinderat
Öffentliche Kirchengemeinderatssitzungen
Die nächsten öffentlichen Sitzungen des Kirchengemeinde-
rats finden am Dienstag, 25. Juni und am Dienstag, 23. Juli
um 19.30 Uhr im Erlösergemeindehaus statt.

Rückblick KGR-Wochenende 22. – 24. März
Wunderbares Frühlingswetter verschönerte das KGR-
Wochenende im Kloster Lichtental in Baden-Baden. Inhaltlich
hat sich der KGR sowohl mit dem Rückblick auf die zurück-
liegende Amtszeit sowie mit den anstehenden Projekten
beschäftigt. Auch Anfragen und Themen von Gemeindeglie-
dern wurden bearbeitet und Überlegungen zur anstehenden
KGR-Wahl getroffen. 			                   ag

© Gabi Maier

© Andreas Gubitz                                               © Sabine Winkler-Tosta

Mitarbeiter
Neue Pfarrerin in Roßdorf und Wernshausen
Mein Name ist Stephanie Reinhardt. Am 1. April wurde ich
in der St. Lukaskirche zu Wernshausen in mein neues Amt
eingeführt. Ich übernehme die Pfarrstelle in Roßdorf-Werns-
hausen mit den neu zugehörigen Kirchengemeinden Werns-
hausen, Roßdorf, Helmers, Eckardts und Rosa mit Georgen-
zell. Mein Weg führte mich zum Studium nach Jena und
Halle/Saale. Und, Gott sei Dank, trotz mancher innerer Wenn
und Aber, habe ich das Ziel nie aus den Augen verloren: Ich    © Stephanie Reinhardt
wollte Pfarrerin werden. Die Gemeindemitglieder sind froh,
nun wieder eine neue Pfarrerin zu haben. Feierlich-lebendig
wurde im Gottesdienst gesungen, verkündet, gebetet und das
Abendmahl gefeiert. Das symbolische Miteinander des neuen
Pfarramts wurde durch die Abendmahlsgefäße auf dem Altar
dargestellt. Jede Gemeinde hatte einen entsprechenden
Gegenstand bereitgestellt. Fingerzeige, Dosen mit weisen
Sprüchen hingen an den Außenseiten der Kirchenbänke.
Fingerzeige hinterließen auch alle Gottesdienstbesucher
gemeinsam in Form von Fingerabdrücken auf einer Leinwand.
Ich freue mich auf nette Begegnungen mit Ihnen!
			Pfarrerin Stephanie Reinhardt

                                                         9 
Julia Klöpfer übernimmt Leitung des Kinderchors
                              Liebe Gemeinde, mein Name ist Julia Klöpfer, und ich tref-
                              fe mich nun schon seit Ende März jeden Dienstag mit den
                              Kinderchorkindern, um gemeinsam zu singen, neue Lieder
                              zu lernen und sich zur Musik zu bewegen. Dass Singen und
                              Musik im Allgemeinen glücklich macht, habe ich schon früh in
                              meinem Leben erfahren dürfen und mich deshalb nach dem
                              Abitur dazu entschieden Schul- und Kirchenmusik zu studie-
                              ren. Im Rahmen meines Studiums an der Musikhochschule
                              Stuttgart beschäftige ich mich nun seit einigen Semestern mit
© Julia Klöpfer
                              Kinderchorleitung und (Kinder-)Stimmbildung und habe wäh-
                              rend meines Auslandssemesters in Nairobi in Kenia schon Er-
                              fahrungen in einem Grundschulchor sammeln dürfen. Zudem
                              war ich zu Schulzeiten viel in der Kinder- und Jugendarbeit
                              meiner Heimatgemeinde eingebunden und habe von Zeltlager
                              bis Kinderbibelwoche überall mitgeholfen.
                              Aufgewachsen bin ich in einem sehr ländlich geprägten Dorf
                              bei Backnang, weshalb mir die Natur genauso wichtig ist wie
                              die Musik und gesellige Abende mit Freunden.
                              Wieviel Spaß man beim gemeinsamen Singen hat, darf jedes
                              Kind gerne selbst ausprobieren und bei uns in der Probe vor-
                              beischauen! Immer dienstags von 16-17 Uhr (außer in den Fe-
                              rien) im Gemeindehaus der Brenzkirche. Herzliche Einladung!
                                                                          Julia Klöpfer

                              Musik und Kultur

                              Kinderchor
                              „Singen macht Spaß, singen tut gut, ja singen macht munter
                              und singen macht Mut!“ So heißt der Beginn eines Liedes, das
                              schon längst zum Motto unserer wöchentlichen Chorproben
Kinderchor weiterhin          geworden ist. Gemeinsames Singen hat nicht nur positiven
dienstags, 16-17 Uhr          Einfluss auf die körperliche und geistige Entwicklung, es macht
Dora-Veit-Saal, Brenzkirche   vor allem erstmal Freude und fördert das soziale Miteinander.
                              Angereichert mit Bewegungsspielen und kurzen Geschichten
Auftritt an Himmelfahrt       wird die Chorprobe so zu einem rundum spaßigen Erlebnis.
Donnerstag, 30. Mai           Wir singen fröhliche Lieder, traurige Lieder, Lieder zur Som-
11 Uhr, Bergheide             mer- wie zur Winterszeit, christliche Lieder, Quatschlieder,
                              ruhige Lieder und Bewegungslieder sowie viele mehr. Immer
                              dienstags von 16-17 Uhr treffen wir uns dafür im Gemein-
                              dehaus der Brenzkirche. Herzlich eingeladen sind alle Kinder
                              zwischen 5 und 7 Jahren. In naher Zukunft soll es auch ein
                              Angebot für Kinder zwischen 8 und 10 Jahren geben. Bei
                              Interesse darf man sich gerne bei Julia Klöpfer melden. Wer
                              uns hören möchte, ist herzlich zum Gottesdienst an Christi
                              Himmelfahrt auf der Bergheide eingeladen!
                                                                          juk

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Kirchenmusik – Vertretungsregelungen
In der Nordgemeinde wird, obwohl Frau Kaiser zum 31. März
gekündigt hat, immer noch Musik gemacht. Wir freuen uns
über Frau Julia Klöpfer, die bis auf Weiteres den Kinderchor
führen wird. Sie macht es mit viel Schwung und Spaß. Alles
Gute dabei und herzlich willkommen! Auf der Bergheide kön-
nen Sie sie an Himmelfahrt mit den Kindern in Aktion erleben.
Die Organistendienste werden in der nächsten Zeit über
Vertretungen geregelt: Herr Dmitrij Hotcenko ist ja schon
lange in der Nordgemeinde tätig, z.Zt. bereitet er sich auf die
C-Prüfung als Organist vor. Wir wünschen gute Vorbereitung!
Außerdem übernimmt Frau Christiane Gödecke Gottesdienste,
auch Herr Klenk wird in den nächsten Monaten öfter zu hören
sein, daneben übernehmen Frau Hangleiter und Herr Wiest
einzelne Dienste. Wir danken allen Musiker*innen für die
zuverlässige und gute Arbeit in und für unsere Gemeinde.
Und wie geht es weiter? Es zeichnet sich ab, dass wir eine
Interessentin haben, die sich auf die Kirchenmusik-Stelle in
der Nordgemeinde bewerben möchte. Es geht dabei um einen
ca. 60%-Stellenumfang, in dem Orgeldienste und die Chor-
arbeit zusammengefasst wären. Wir sind im Moment in guten
Gesprächen, wenn es dazu Konkretes gibt, werden wir sie
darüber informieren.
					jm

Sommerserenade
Die 50er-Jahre sind der Schwerpunkt, zu dem die Musik-             Sonntag, 21. Juli,
gruppen in und um die Gemeinde, das Flötenensemble, der            18 Uhr, Erlöserkirche
Posaunenchor, der Kinderchor, der Kirchenchor sowie die
Band Flashlight mit ihren Musikern und der Stadtteilchor ihre
Beiträge auswählen werden: Es ist Sommerserenaden-Zeit,
und Sie dürfen sich auf ein abwechslungsreiches, unterhaltsa-
mes Programm einstellen. Herzliche Einladung, die Freude an
der Musik miteinander zu teilen. Im Anschluss hoffen wir auf
einen schönen Sommerabend auf unserem Kirchplatz unter
der Linde, wo Sie es sich in guter Gesellschaft besonders gut
schmecken lassen können!
					jm

Der Stadtteilchor auf gutem Weg
Dass sich der Stadtteilchor Stuttgart Nord auch in diesem Jahr
wieder an der Sommerserenade beteiligt, ist keine Selbstver-
ständlichkeit. Seit Ende letzten Jahres hat sich einiges für den
Chor verändert, der sich nach der Ära Josef Wiest neu aufstel-
len und eine neue Chorleitung finden musste. Diese Aufgabe
hat Jonas Plattner mit viel jugendlichem Engagement interims-
weise übernommen und mit einem Konzert am 26. Mai zu
einem guten Ziel geführt. Die Spanne von J. S. Bach bis Ola
Gjeilo war reizvoll. Quasi als Zugabe wird Jonas Plattner den
Chor auch bei der Sommerserenade dirigieren.
Im September geht es dann unter neuer Leitung in eine neue
Runde: Der Initiativkreis des Chors konnte Luis Ramos dafür
gewinnen, den Stadtteilchor zu leiten, zunächst für ein Pro-
jekt. Luis Ramos ist den Mitgliedern des Chors aus diversen
Probenvertretungen bekannt. Gebürtig aus Kolumbien, kam
er nach seinem Diplom in Komposition und Querflöte 2009
nach Deutschland, wo er in Hamburg, Lübeck und Freiburg
Musiktheorie, Gehörbildung und Dirigieren studierte. Als
Chorleiter hat Luis Ramos sich schon mehrfach bewährt. Der         Ausblick:
Stadtteilchor und sein neuer Leiter sind gespannt aufeinander.     Adventskonzert
Höhepunkt der Zusammenarbeit wird das Adventskonzert am            Sonntag, 8. Dezember
8. Dezember sein. Für diese neue, spannende Etappe sucht
der Stadtteilchor weitere Männerstimmen, vor allem Tenöre.
				                                         uh

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Starkes Blech im Alten Schloss
Öffentliche Hauptprobe        Starkes Blech steht zum einen als Motto über allen Veranstal-
Freitag, 7. Juni, 20 Uhr      tungen des Bläserreferats der ejus im Kirchenkreis Stuttgart.
                              Zum anderen ist das Starke Blech im Alten Schloss DIE Kon-
Konzert
                              zertveranstaltung der Stuttgarter Posaunenchöre. Alle zwei
Samstag, 8. Juni, 20 Uhr
                              Jahre, alternierend mit dem Landesposaunentag in Ulm,
Innenhof Altes Schloss
                              musizieren 300 Bläserinnen und Bläser beim traditionellen
                              Serenadenkonzert umrahmt von den Arkaden im Innenhof
                              des Alten Stuttgarter Schlosses.             jr

                              Chor der Kulturen sucht weitere Sänger
                              Der Chor der Kulturen wird unter der Leitung von Adrian We-
                              rum an einer Kirchenlieder-CD Aufnahme mit dem bekannten
                              Tenor Jay Alexander mitarbeiten. Hierfür suchen wir dringend
                              noch weitere Chorsänger*innen. Kommen Sie gerne einfach
mittwochs, 19.30 – 21 Uhr     zu unseren Proben mittwochs 19.30 – 21 Uhr in der Martins-
Martinskapelle,               kapelle (während des Umbaus dann im Martinsgemeinde-
ab Juli Martinsgemeindehaus   haus). Wir freuen uns auf Sie!                      is

                              Sommerkonzert des Paulus Orchesters Stuttgart
Samstag, 6. Juli, 20 Uhr      Das Paulus Orchester Stuttgart lädt zum Sommerkonzert
Erlöserkirche                 unter der Leitung von Frank Kleinheins Werke von Engelbert
                              Humperdinck, Wladimir A. Peskin, Claude Debussy und
                              Max Bruch in die Erlöserkirche ein.
                                                                        is

                              Veranstaltungen
                              Wir weisen darauf hin, dass bei Gemeindeveranstaltungen
                              evtl. Fotoaufnahmen gemacht werden, die im Gemeindebrief
                              abgedruckt werden. Dies macht den Gemeindebrief anschau­
                              licher. Wenn Sie nicht auf Fotos erkennbar sein möchten, so
                              teilen Sie dies bitte dem Gemeindebüro mit.

                              Das Projekt neue Martinskirche: Gemeindezentrum –
                              Heimat für drei Nutzer – Ev. Kirche im Stadtteil
Mittwoch (!), 26. Juni        Am 30. Juni feiern wir einen letzten Gottesdienst in der alten
19.30 Uhr, Martinskirche      Martinskirche. Im Juli beginnen die Umbauarbeiten, und
                              dabei werden dicke Bretter (resp. Betonwände) zu bearbeiten
                              sein. Was ist geplant? Wie wird sich der Bauablauf gestalten?
                              Worauf darf man gespannt sein bzw. sich freuen? Gemeinsam
                              mit der Bauherrin, der Ev. Gesamtkirchengemeinde, laden wir
                              zu einem besonderen ImPULS-Abend ein. Das Architekturbüro
                              wird die Planungen sowie die geplanten Abläufe vorstellen.
                              Bauherrschaft und künftige Nutzer kommen ebenfalls zu Wort.
                              Es gibt viel Gelegenheit, sich aufs Laufende bringen zu lassen.
                              Wir können versprechen, dass Sie danach allen Grund haben
                              werden, sich auf die Eröffnung zu freuen. jm

                              Die Brenzkirche: Zurück in die Zukunft
Donnerstag, 18. Juli          Mit der unmittelbar bevorstehenden Neubebauung an der
19.30 Uhr, Brenzgemeinde-     Roten Wand, der Aufnahme der Corbusierhäuser ins Welt-
zentrum                       kulturerbe, der benachbarten Weißenhofsiedlung, und der
                              für 2027 geplanten Internationalen Bauausstellung iba27 ist
                              wieder Bewegung in die Diskussion um die Neugestaltung der
                              Brenzkirche gekommen. Neue Perspektiven und Dimensionen
                              eröffnen sich, und es wird die Gründung eines Vereins in
                              Erwägung gezogen (Stand 3. Mai), um das Projekt auf eine
                              breitere Basis zu stellen. Im Gesprächskreis im Mai haben wir
                              bereits informiert und diskutiert. Bei diesem ImPULS-Abend
                              wollen wir das Gespräch mit Experten fortführen. Für weitere
                              Informationen beachten Sie bitte unsere Internetseiten (www.
                              evangelischenordgemeinde.de, www.atelierkirche.de), die
                              Aushänge in den Schaukästen und den Newsletter.
                                                                            kef

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Alle Termine auf einen Blick
Weitere Hinweise zu den Veranstaltungen finden Sie auf den Seiten der Spalte rechts und links außen,
alle Gottesdiensttermine finden Sie auf den mittleren Seiten dieses Gemeindebriefes.

Tag Datum Zeit    Ort    Veranstaltung                                                            Seite
Do 30.05. 11.00 GB       Himmelfahrts-Gottesdienst mit Brunch u. Kinderchor-Auftritt    11
Fr 31.05. 19.00		        Jugendkirche, ARTatNIGHT im Haus 44, Jugendwerk Stuttgart      23
So 02.06. 18.00 MK       SamstagAbendGottesdienst zum Thema „Alltag“                     7
Di 04.06. 15.00		        Blauer Montag, Treffpunkt 14.45 Uhr im Haus der Geschichte     19
Di 04.06. 16.00 DV       Kinderchor                                                     10
Mi 05.06. 09.00		        Ausflug nach Bad Urach und Blaubeuren                          19
Mi 05.06. 16.00 FAZ      Beratungscafé, Unterstützung rund um das Thema Ausbildung      24
Mi 05.06. 17.00		        Stadtteilspaziergang mit S. Mezger u. J. Klegraf (Wagenhallen) 17
Mi 05.06. 19.30 BK       Friedensgebet                                                   8
Sa 08.06. 20.00		        Konzert Starkes Blech im Innenhof des Alten Schlosses          12
So 09.06. 19.00		        Pfingstnacht in Stuttgart                                       7
Mo10.06. 10.00 MK        Pfingstprozession von der Martinskirche nach St. Georg          7
Mi 12.06. 15.30 CK       Mittwochsrunde, Bilder einer Polenreise mit Hannelore Sponer   19
Mi 19.06. 16.00 FAZ      Gerontpsychatrische Beratung und Begleitung Angehöriger        24
Di 25.06. 16.00 DV       Kinderchor                                                     10
Di 25.06. 17.00 DV       Gesprächskreis „Homo Deus: Yuval Harari und die Religion“      17
Di 25.06. 19.30 EG       Öffentliche Sitzung des Kirchengemeinderats                     9
Di 25.06. 15.30 DV       Tanzen                                                         17
Mi 26.06. 19.30 MK       ImPULS „Projekt neue Martinskirche, Heimat dreier Nutzer“      12
Do 27.06. 20.00		        Abendsegen #therealsing im Café 44, Jugendwerk Stuttgart       23
Fr 28.06. 18.00 MG       Jugendkirche, interkultureller Kochabend                       23
So 30.06. 18.00 MK       AugenBLICKE-Auszugsgottesdienst „Wo wir dich loben + 4“         8
Di 02.07. 15.00		        Blauer Montag, Treffpunkt 14.45 Uhr im Foyer der Staatsgalerie 19
Di 02.07. 16.00 DV       Kinderchor                                                     10
Mi 03.07. 14.00 MG       Seniorenkreis Martins                                          19
Fr 05.07. 09.00 MG       Freitagsbrunch                                                 19
Sa 06.07.		20.00 EK      Sommerkonzert des Paulus Orchesters Stuttgart                  12
So 07.07. 11.00		        Jugendgottesdienst „Brunch-Slam-Share“ im Café 44, Jugendwerk23
So 07.07. 18.00 MG       SamstagAbendGottesdienst zum Thema „From a Distance“            7
Di 09.07. 16.00 DV       Kinderchor                                                     10
Di 09.07. 19.30 DV       Tanzen                                                         17
Mi 10.07. 15.30 CK       Mittwochsrunde, Tanzen mit Birgit Blana                        19
Mi 10.07. 16.00 FAZ      Beratungscafé, Unterstützung rund um das Thema Ausbildung      24
Mi 10.07. 19.30 BK       Friedensgebet                                                   8
Do 11.07. 18.15 FAZ      AK Abraham                                                     17
Sa 13.07. 10.00 DV       Die Jungschar geht Minigolfspielen                             22
Sa 13.07. 14.30		        Sommer- und Abschiedsfest Charlottenkindergarten im Hof        24
So 14.07. 11.00		        Rettichfest mit ökumen. Gottesdienst am Kleingartenverein       7
Di 16.07. 16.00 DV       Kinderchor                                                     10
Mi 17.07. 14.00 MG       Seniorenkreis Martins                                          19
Do 18.07. 19.30 EG       Literaturgruppe „Isabel Allende: Der japanische Liebhaber“     17
Do 18.07. 19.30 DV       ImPULS „Die Brenzkirche: Zurück in die Zukunft“                12
Do 18.07. 20.00		        Abendsegen #therealsing im Café 44, Jugendwerk Stuttgart       23
Fr 19.07. 18.00 MG       Jugendkirche, interkultureller Kochabend                       23
So 21.07. 11.00		        Sommerfest bei den Institutionen auf dem Killesberg            25
So 21.07. 18.00 EK       Sommerserenade im Rahmen des AugenBLICKE Gottesdienstes        11
Di 23.07. 16.00 DV       Kinderchor                                                     10
Di 23.07. 17.00 DV       Gesprächskreis „Homo Deus: Yuval Harari und die Religion“      17
Di 23.07. 19.30 EG       Öffentliche Sitzung des Kirchengemeinderats                     9
Di 23.07. 19.30 DV       Tanzen                                                         17
Sa 27.07. 10.00 DV       Jungschar, Abenteuerspiel und Wasserspiele                     22
Mi 31.07. 14.00 EK       Sommerkino mit anschl. Vesper auf dem Kirchplatz               21
Mi 31.07. 16.00 FAZ      Gerontpsychatrische Beratung und Begleitung Angehöriger        24

Ausblick
Sa 07.12. 11.00		        Nikolausmarkt in der Helfferichstraße                                     21
So 08.12.		 EK           Adventskonzert mit dem Stadtteilchor                                      11

BK Brenzkirche                     MK Martinskirche                   GB Gartenheim Bergheide
CK Gemeindezentrum                 MG Gemeindehaus 		                 HH Hospitalhof
   Christophkirche                     Martinskirche                  H49 HAUS 49
DV Dora-Veit-Saal Brenzkirche      FAZ Familien- und Stadtteil-		     SG St.Georg Gemeindezentrum
EG Gemeindehaus Erlöserkirche          zentrum                        SGK St.Georg Kirche
EK Erlöserkirche                   KIF KiFaZ Martins                  WK Waldkirche

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Martinskirche   Erlöserkirche    Brenzkirche    Christophkirche

Gottesdienste

Juni 2019
Sonntag, 2. Juni                10.00 Uhr Erlöserkirche mit Taufen
Exaudi                          Pfarrerin Bay-Schwenzer, Hotcenko
Kollekte: Gemeindebrief         11.00 Uhr Christophkirche
                                Pfarrer Maurer, Gödecke
                                18.00 Uhr Martinskirche
                                Abendgottesdienst, Pfarrer Maurer, Musikteam

Mittwoch, 5. Juni               19.30 Uhr Brenzkirche
                                Friedens-Gebet
Sonntag, 9. Juni                10.00 Uhr Erlöserkirche mit Abendmahl
Pfingstsonntag                  Pfarrer Maurer, Naroschnaja
Kollekte: LKO                   11.00 Uhr Brenzkirche Kleine Kirche
Aktuelle Notstände              Pfarrer Fischer, Varga, Mittagessen
Montag, 10. Juni                10.00 Uhr von Martinskirche zu St. Georg
Pfingstmontag                   Gemeinsamer Prozessionsgottesdienst
Kollekte: WMP                   Pfarrerin Bay-Schwenzer, Pfarrer Heil
Schneller-Schulen Amman

Sonntag, 16. Juni               10.00 Uhr Erlöserkirche Musik-Gottesdienst mit Taufe
Trinitatis                      Pfarrer Schlecht, Naroschnaja, mit Mittagessen
Kollekte: KiFaZ Martinskirche   11.00 Uhr Christophkirche
                                Pfarrerin Frank, Ruth Hangleiter (Klavier)
Sonntag, 23. Juni               10.00 Uhr Erlöserkirche
1. Sonntag nach Trinitatis      Prädikant Dr. Kouros, Naroschnaja
Kollekte: DMF                   11.00 Uhr Brenzkirche mit Abendmahl
Telefonseelsorge Stuttgart      Diakon Pomplun, Ruth Hangleiter (Klavier)
Sonntag, 30. Juni               10.00 Uhr Erlöserkirche, mit Taufen
2. Sonntag nach Trinitatis      Pfarrer Maurer, Naroschnaja
Kollekte: Konfirmandenarbeit    18.00 Uhr Martinskirche AugenBLICKE
                                Wo wir dich loben – plus 4. Gottesdienst mit dem neuen
                                Liederheft und zum Auszug aus der Martinskirche
                                (letzter Gottesdienst in der Martinskirche vor Beginn der
                                Renovierung)
                                Pfarrer Maurer, Diakon Pomplun, Wiest und Friends
                                Im Anschluss ziehen wir aus und ins Gemeindehaus der
                                Martinskirche hinüber, wo wir das MARTINsCafé am
                                neuen (Interims-)Ort mit einem Vesper eröffnen werden.

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Juli 2019
Sonntag, 7. Juli               10.00 Uhr Erlöserkirche mit Taufe
3. Sonntag nach Trinitatis     Pfarrerin Bay-Schwenzer, Wiest
Kollekte: LKO                  11.00 Uhr Christophkirche
‚Für die Diakonie‘             Pfarrer Fischer, Naroschnaja
                               18.00 Uhr Martinsgemeindehaus, Nordbahnhofstr. 58
                               Pfarrer Maurer, Musikteam
Mittwoch, 10. Juli             19.30 Uhr Brenzkirche
                               Friedens-Gebet
Sonntag, 14. Juli              10.00 Uhr Erlöserkirche mit Abendmahl
4. Sonntag nach Trinitatis     Pfarrer Maurer, Naroschnaja
Kollekte: Gemeindebrief        11.00 Uhr Brenzkirche Kleine Kirche
                               Pfarrer Fischer, Varga, mit Mittagessen
                               11.00 Uhr bei der Martinskirche Kleingartenanlage Prag
                               Ökumenischer Gottesdienst beim Rettichfest
                               Diakon Pomplun, Gemeindereferentin Göttler-Kienzle,
                               SSB Blasorchester
Sonntag, 21. Juli              11.00 Uhr Christophkirche mit Abendmahl
5. Sonntag nach Trinitatis     Pfarrer Fischer, Naroschnaja
Kollekte: Kirchenmusik         18 Uhr Erlöserkirche AugenBLICKE Sommerserenade
                               Pfarrer Maurer, Band „Flashlight“, Naroschnaja,
                               Kirchenchor, Kinderchor, Posaunenchor, Stadtteilchor,
                               Flötenensemble
Freitag, 26. Juli              9.00 Uhr Brenzkirche
Kollekte: Kinderkirche         Ökumenischer Gottesdienst zum Schuljahresabschluss der
                               Mühlbachhofschule
                               Pfarrer Fischer, Pfarrer Heil, Varga
Beginn                         10.00 Uhr Erlöserkirche
Sommerpredigtreihe             Pfarrer NN
Sonntag, 28. Juli              11.00 Uhr Christophkirche
6. Sonntag nach Trinitatis     Pfarrer NN
Kollekte: Kindergottesdienst   (siehe Gemeindebrief August/September)

Tauftermine                    Bitte sprechen Sie unser Pfarrerteam an.
                               Keine Taufe zu den Abendmahls-Gottesdiensten.

Regelmäßige Gottesdienste in den Seniorenheimen
Freitag, 21. Juni              11.00 Uhr Haus auf dem Killesberg, Diakon Pomplun
                               15.30 Uhr Haus am Birkenwald, Diakon Pomplun
                               17.00 Uhr Augustinum, Diakon Pomplun

Freitag, 19. Juli              11.00 Uhr Haus auf dem Killesberg, Pfarrer Maurer
                               15.30 Uhr Haus am Birkenwald, Pfarrer Maurer
                               17.00 Uhr Augustinum mit Abendmahl, Pfarrer Maurer

Hinweise zur Kollekte:         DMF: Diakonisch-Missionarische Förderliste
                               LKO: Landeskirchliche Kollekte
                               WMP: Weltmissionsprojekt

Legende:                          Abendmahl
                                  Kinderkirche/Kleine Kirche
                                  AugenBLICKE Gottesdienst
                                  Taufe

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Alle Mitarbeitenden und Anschriften auf einen Blick

Pfarramt Erlöserkirche         Pfarrer Jochen Maurer, Geschäftsführender Pfarrer
                               Birkenwaldstraße 26, 70191 Stuttgart      Telefon 2 59 79 84,Fax 259 79 81
                               Jochen.Maurer@elkw.de
Gemeindebüro Erlöserkirche     Birgit Wildermuth, Claudia Nolte und das ehrenamtliche Büroteam
                               Bürozeiten Mo bis Fr 9-12 Uhr, Mi und Do 14-16 Uhr, Do abends 17-19 Uhr
                               Pfarramt.Stuttgart.Nordgemeinde.Erloeserkirche@elkw.de
Mesner                         Rodolfo Becke 			                           Telefon 0175 - 786 43 77
Kirche und Gemeindehaus        Birkenwaldstr. 24, 70191 Stuttgart, Bus 44 Postdörfle, U 5-15 Stadtbibliothek

Pfarramt Brenzkirche           Pfarrer Karl-Eugen Fischer
                               Am Kochenhof 7, 70192 Stuttgart             Telefon 25 13 91, Fax 256 72 66
                               Karl-Eugen.Fischer@elkw.de
Gemeindebüro Brenzkirche       Claudia Nolte
                               Bürozeiten Dienstag und Freitag 9 - 12 Uhr Telefon 25 13 91, Fax 256 72 66
                               Pfarramt.Stuttgart.Nordgemeinde.Brenzkirche@elkw.de
Mesnerin                       Ana Vinogradac     		Telefon 0177 - 867 9838
                               ana.vinogradac@elkw.de
Gemeindezentrum Brenzkirche    Am Kochenhof 7, 70192 Stuttgart, U5 Killesberg, Bus44 Kunstakademie
Christophkirche                Fleckenweinberg 29, 70192 Stuttgart, U5 Killesberg, Bus43 Feuerbacher Weg
Pfarramt Martinskirche         Vertretungspfarrerin Dorothee Bay-Schwenzer
                               Bei Besuchswunsch bitte vorherige telefonische Kontaktaufnahme
                               Nordbahnhofstr. 58, 70191 Stuttgart         Telefon 256 9786 Fax 259 79 81
                               Dorothee.Bay-Schwenzer@elkw.de
Gemeindebüro Martinskirche     Bitte wenden Sie Sich telefonisch an das Gemeindebüro der Erlöserkirche
                               Pfarramt.Stuttgart.Nordgemeinde.Martinskirche@elkw.de
Mesnerin Martinskirche         Leila Golemohammad 		                       neu !! Telefon 0178 - 310 64 95
                               Eckartstraße 2, 70191 Stuttgart, U 12 Milchhof

Diakonat                       Diakon Martin Pomplun                       Telefon 25 971 765
                               martin.pomplun@elkw.de

Jugendreferentin               Nicole Röhrer			                            Telefon 18 771 52
                               Nicole.Roehrer@ejus-online.de

Kirchenpflegerin               Marlene Lober			                            Telefon 69 98 52 89
                               marlene.lober@elkw.de

Kirchengemeinderat             Christian Schwinge, Vorsitzender            Telefon 25 85 60-0
                               christian.schwinge@elkw.de

Organistinnen                  Julia Gillich-Naroschnaja		 Telefon / Fax 8 89 55 33
                               Vakant, wird vertreten		 Telefon
Kirchenchor                    Josef Wiest			                              Telefon 29 24 54
Kinderchor                     Julia Klöpfer                               Email kloepfer.julia@web.de

Kindergärten                   Birkenhof, Birkenwaldstraße 98		            Telefon 25 18 35
                               Charlotten, Nordbahnhofstraße 58            Telefon 2 56 82 75
                               Fleckenweinberg, Fleckenweinberg 29         Telefon 85 15 44
Kindertagesstätte              Ökumenische Kindertagesstätte 		            Telefon 21 74 73 20
                               Killesberghöhe, Stresemannstr. 9
Familienzentren                Kinder- und Familienzentrum 		              Telefon 2 56 90 91
                               Nordbahnhofstraße 58
                               Familienzentrum, Heilbronner Str. 109       Telefon 2 53 56 16

Gartenheim Bergheide           Bergheide 2, 70376 Stuttgart (beim Robert-Bosch-Krankenhaus)
                               Bus 57 ab Pragsattel           		         Kontakt Telefon 2 59 79 84

Diakoniestation Nord           Alten- und Krankenpflege, Hauswirtschaft, mobile Dienste
                               				                                      Telefon 226 44 29 Fax 226 97 94

Sozial- und Lebensberatung     Diakonische Bezirksstelle (KOMPASS)         Telefon 9 97 88 74
Begleitung von Schwerkranken   Hospiz Stuttgart, Ambulanter Bereich        Telefon 2 37 41 53
und Sterbenden                 für Erwachsene und Kinder
                               Sitzwache des Hospiz Stuttgart              Telefon 72 23 44 70

Stadtteilzentren               FaZ Familien- und Stadtteilzentrum Nord, Heilbronner Str. 109
                               Silvia Rodrigues, Claudia Jablonowski, Berit Mann, Telefon 2 53 56 16
                               Internationales Stadtteilzentrum HAUS49
                               Mittnachtstraße 18			                      Telefon 2 57 14 79
                               Info-Laden Rosenstein - Auf der Prag e.V.,
                               Nordbahnhofstraße 81, Email mail@infoladen-rosenstein.de

Kirchenpflege Konto            Kirchenpflege der Evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart Nord
                               BW-Bank Stuttgart IBAN DE10 6005 0101 0002 1192 29 BIC SOLADEST600

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Stadtteilspaziergang
Am Mittwoch, den 5. Juni, haben Sie wieder Gelegenheit,             Mittwoch, 5. Juni, 17 Uhr,
den Stuttgarter Norden zu erkunden. Wir treffen uns um 17           Wagenhallen
Uhr an den Wagenhallen. Robin Bischoff, der Geschäftsführer
des Kunstvereins Wagenhallen wird uns dieses Kleinod und
die sich anschließende Containercity präsentieren. Gegen 18
Uhr gehen wir dann in das nahe gelegene Büro Rosenstein,
wo uns Jupp Klegraf und Sabine Mezger alles Wissenswerte
über den Fortgang des Projektes Rosenstein erläutern werden.
Dauer ca. 2 Stunden, max. 30 Personen. Anmeldung bitte an
sabine.mezger@stuttgart.de.
					sm
Interreligiöser Dialog
Der AK Abraham ist eine offene Gesprächsrunde für Men-
schen, die sich mit Fragen des interreligiösen Dialogs im Allge-
meinen und dem Gespräch zwischen Juden, Christen und                Donnerstag, 11. Juli
Muslimen befassen wollen. Wir greifen aktuelle oder grund-          18.15 Uhr
sätzliche Themen auf, die die Beteiligten oder das Zeitgesche-      FAZ, Heilbronner Str. 109
hen mit sich bringen.
					kef
Tanzen
„Es gibt einfach keine Worte, um das Gefühl der Freude, das
Entzücken über sich selbst, die Lust am Dasein zu beschreiben,
die den tanzenden Menschen umgibt.“ Trudi Schoop                    Dienstag, 25. Juni und
Ich freue mich auf Ihre Anmeldung zum Tanzen bei Marianne           9. u. 23. Juli, 19.30-21 Uhr
Pauli-Aretz, Tel. 2560456 oder mpaulinaretz@gmx.de                  Dora-Veit-Saal, Brenzkirche
					mpa

Homo Deus: Yuval Harari und die Religion                                     SPR
                                                                         E
In der Reihe „Gott (neu) denken“ beschäftigen wir uns mit
                                                                                   Ä
                                                                    :G

                                                                                   CH

Yuval Hararis Ansichten über die Religion. Er ist Professor für
                                                                    IS

Geschichte an der Hebrew University of Jerusalem und erregt              KRE
                                                                               S
mit seinen Büchern, „Eine kurze Geschichte der Menschheit“,
„Homo Deus“ und „21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“,
zur Zeit allgemeines Aufsehen. Harari setzt sich dabei auch mit     Dienstag, 25. Juni, 17 Uhr
dem Phänomen der Religionen auseinander. Wie alle Weltan-           Dora-Veit-Saal, Brenzkirche
schauungen hält er sie für Erfindungen der Menschen. Wäh-
rend sie heutzutage oft als Ursache für Ausgrenzung, Streit         Dienstag, 23. Juli, 17 Uhr
und Hass gelten, sieht Harari in der Erfindung der Religion,        Dora-Veit-Saal, Brenzkirche
neben der Erfindung des Geldes und der Bildung von Imperien,        bei Butterbrezeln und
die dritte große Kraft, die zur Einigung der Menschheit bei-        Getränken
trägt. Ob dies für unseren Planeten Segen oder Fluch bedeu-
tet, entscheidet sich in den kommenden Jahren.
Durch die digitale Revolution steht der Mensch laut Harari kurz
davor, sich selbst zum „Gott“(Homo Deus) zu machen und
sich selber abzuschaffen, indem er menschliche „Cyborgs“ kre-
iert, die mit der heutigen Menschheit nur noch wenig zu tun
haben werden. Ein kühner Gedanke! Ist es eine Warnung oder
ein Prophezeihung oder nur die Spinnerei eines Historikers,
der sich in fremde Gefilde verirrt hat? Jedenfalls wirbelt Harari
Staub auf, und wir versuchen zu verstehen, was die Popularität
seiner Gedanken für uns bedeutet. In „Eine kurze Geschichte
der Menschheit“ Teil 3: Die Vereinigung der Menschheit“ gibt
Harari einen guten Überblick über seine Auffassung von Re-
ligion. Dieses Buch ist meines Erachtens grundlegend für sein
Denken. Es gibt im Internet aber zahlreiche Beiträge, anhand
derer man sich einen Eindruck von ihm verschaffen kann.
					kef
Literaturgruppe
Im Juni macht die Literaturgruppe eine kreative Pause               donnerstags,
18. Juli       Isabel Allende: Der japanische Liebhaber             19.30 Uhr
Die Literaturgruppe freut sich sehr über neue Interessenten!        Gemeindehaus
Kommen Sie einfach bei einem der nächsten Treffen vorbei.           Erlöserkirche
Für Fragen steht Ihnen Frau Fauth gerne zur Verfügung.
			                        		uf

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MARTINsCafé
                              Nun ist es soweit, die Umbau- und Sanierungsarbeiten in der
                              Martinskirche starten in wenigen Wochen. Für das MARTINs-
                              Café bedeutet das: wir brauchen ein neues Zuhause auf Zeit.
dienstags und donnerstags     Bis zur Wiedereröffnung der Martinskirche werden wir im Ge-
11 – 13.30 Uhr,               meindehaus nur wenige Meter entfernt mit dem MARTINs-
Gemeindehaus Martins          Café eine vorübergehende Heimat finden.
                              Dazu werden im Moment noch einige kleinere Umbauar-
                              beiten vorgenommen und vor allem: Unsere Küche mit der
                              schnellen Spülmaschine wird im Gemeindehaus eingebaut.
                              Wir freuen uns auf die „neuen“ Räumlichkeiten in der Nord-
                              bahnhofstraße 58.
                              Wenn alles nach Plan läuft, werden wir am Dienstag, 2. Juli,
                              das MARTINsCafé im Gemeindehaus eröffnen. Zur Feier des
                              Tages servieren wir Nudelsalat und Bratwurst.
                              Schauen Sie doch einfach vorbei!
                              					mp

                    Blumen, Floristik, Dekorationen, Grab- und Gartenpflege

                    Wir sind Partner von „Die weiße Lilie - Bestattungsdienst”
                    www.die-weisse-lilie.de

                    Friedhofsgärtnerei Koch
                    Heilbronner Straße 120,
                    70191 Stuttgart • Tel.: 07 11 / 2 56 96 10

                                         HOLGER KURT JÄGER – Hallo Echo

                                         Ausstellungsdauer:
                                         29.06. – 06.09.2019
                                         (geschlossen vom 06. - 31.08.2019)

                                         Öffnungszeiten:
                                         Di – Fr: 11 – 18 Uhr
                                         Sa:      11 – 16 Uhr u.n.V.

                                         Abbildung:
                                         Holger Kurt Jäger, Die Möglichkeit eines Wolfes, 2019
                                         Öl auf Leinwand, 160 x 115 cm

                                         Rotebühlstr. 87   T +49 (0)711 . 52 85 14 50   www.galerie-braunbehrens.de
                                         70178 Stuttgart   F +49 (0)711 . 52 85 14 59   art@galerie-braunbehrens.de

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