HALTESTELLE UND STADTRAUM - Tiefbauamt - Amazon AWS
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Tiefbauamt
21 | 08 | 2020
WETTBEWERBSPROGRAMM
H A LT E S T E L L E U N D S TA D T R A U M
Z E H N T E N H A U S P L AT Z
Zürich-Affolter n
P ro je k t w e t t b e w e rb i m s e l e k t i v e n Verf ahrenHerausgeberin
Stadt Zürich
Amt für Hochbauten
Postfach, 8021 Zürich
Tel. 044 412 11 11
www.stadt-zuerich.ch/ahb
Juni, 2020
Redaktionelle Bearbeitung
Sven Ricman
November 2019
Gestaltung Vorlage_WW_Programm_Wohnen.indt
blink design, Zürich M-System 337I N H A LT
KURZFASSUNG 5
1 AUFGABE 6
Ausgangslage 6
Kontext 6
Perimeter 10
Aufgabe 12
Projektabgrenzung 14
Ablauf/Etappierung 14
Ziele 15
Beurteilungskriterien 16
Raumprogramm / Randbedingungen 16
2 VERFAHREN 21
Auftraggeberin 21
Präselektion 22
Teilnahmeberechtigung 23
Preisgericht 24
Preise 24
Weiterbearbeitung 25
Termine 27
Ausgegebene Unterlagen 28
Einzureichende Arbeiten 28
Veröffentlichung 29
3 RAHMENBEDINGUNGEN 30
Massgebende Bauvorschriften 30
Wirtschaftlichkeit 30
Ökologische Nachhaltigkeit 31
Stadtklima 33
Hindernisfreies und sicheres Nutzen 33
Erschliessung 34
Aussenraum 35
Baugrund 36
GENEHMIGUNG 384 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern
K U R Z FA S S U N G
Aufgabe
Mit dem Bau der Tramlinie Affoltern wird der Zehntenhausplatz umge-
staltet und mit einer Spezialhaltestelle versehen. Im Rahmen des Wett-
bewerbs sollen Projektvorschläge für die Wartehalle sowie die
Gestaltung des Zehntenhausplatzes erarbeitet werden. Die Gestaltung
des Platzes erfolgt unter Berücksichtigung der neuen Raumkanten der
angrenzenden Bebauungen gemäss Leitbild zur neuen Zentrumsent-
wicklung Affoltern. Als Betrachtungsperimeter ist das Leitbild zu berück-
sichtigen.
Verfahren
Einstufiger, selektiver Projektwettbewerb. Für den Wettbewerb sind die
Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen und Landschaftsarchitektur
vorgeschrieben.
Zielkosten Erstellung (BKP 1–9)
CHF 2.5 Mio.
Preisgeld
CHF 100 000 exkl. MwSt.
Termine
Abgabe Präqualifikationsunterlagen: Donnerstag, 8. Oktober 2020
Präqualifikation: Ende Oktober
Ausgabe Unterlagen: voraussichtlich Dienstag, 15. Dezember 2020
Abgabe Pläne inkl. 3D-Modell: Donnerstag, 1. April 2021
Ergebnis Wettbewerb: Ende Juni 2021
Preisgericht
Sachpreisrichterinnen und -richter
Jacqueline Parish, Tiefbauamt (TAZ)
Clara Jörger, Tiefbauamt (TAZ)
David Borschberg, Verkehrsbetriebe Stadt Zürich (VBZ)
Martin Suter, Verkehrsbetriebe Stadt Zürich (VBZ)
Fachpreisrichterinnen und -richter
Ursula Müller, Amt für Hochbauten (AHB), (Vorsitz)
Caspar Bresch, Amt für Städtebau (AfS)
Christoph Haerle, Architekt, Zürich
Jürg Senn, Architekt, Zürich
André Schmid, Landschaftsarchitekt, Zürich
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 51 AUFGABE
Ausgangslage
Das Quartier Affoltern hat sich in den vergangenen Jahren stark entwi-
ckelt. Heute wohnen rund 26'000 Personen im Quartier, rund 40% mehr
als vor 15 Jahren. Bis zum Jahre 2035 werden voraussichtlich weitere
5'000 Einwohner*innen hinzukommen und viele zusätzliche Arbeits-
plätze entstehen. Die Erschliessung Affolterns soll mittels einer neuen
Tramlinie verbessert werden.
Mit der Bevölkerungszunahme hat Affoltern ein starkes Wachstum
erfahren und ist zu einem städtisch geprägten Quartier geworden. Nicht
im gleichen Masse hat sich dabei das Gebiet rund um den Zehnten-
hausplatz entwickelt. Vor diesem Hintergrund, aber auch hinsichtlich der
projektierten Tramlinie und den anstehenden baulichen Erneuerungen im
unmittelbaren Umfeld, wurde mit Beteiligung der Quartierbevölkerung
sowie der Grundeigentümer*innen und unter der Leitung des Amts für
Städtebau eine gemeinsame Idee für das Zentrum Affoltern entwickelt.
Das Leitbild schafft die Basis für die Entwicklung eines beliebten Begeg-
nungsorts, der mit einer attraktiven Mischung aus Geschäften, Ge-
werbe, Dienstleistungen, Wohnen und Freiraum einen deutlichen
Mehrwert für das Quartier bietet.
Zur Betonung der Wichtigkeit des neuen Zehntenhausplatzes ist eine
speziell für diesen Ort entworfene Wartehalle auf den Tramperrons
vorgesehen. Mit dem vorliegenden Wettbewerb wird ein Projektbeitrag
für diese Spezialhaltestelle sowie den heutigen Zehntenhausplatz
gesucht. Im Gegensatz zur Normhaltestelle, die mit standardisierten
Wartehallen ausgerüstet ist, wird die Spezialhaltestelle unter anderem
mit einem besonderen Haltestellendach ausgebildet.
Kontext
Projekt Tram Affoltern
Geplant ist die Realisierung einer knapp 4 km langen Tramstrecke. Die
bestehende Tramlinie 11 wird ab der Haltestelle Radiostudio entlang der
Wehntalerstrasse bis zur Endhaltestelle Holzerhurd verlängert und
ersetzt die Buslinie 32. Gemäss dem heutigen Planungsstand (abge-
schlossenes Vorprojekt) ist die Realisierung der Tramlinie im Zeitraum
von 2024 bis 2027 vorgesehen.
Das neue Tramtrassee wird grundsätzlich zweigleisig und grösstenteils
vom motorisierten Individualverkehr (MIV) getrennt in Mittellage geführt.
Auf der insgesamt 3.9 km langen Strecke werden 7 Haltestellen bedient.
Mit der Umgestaltung des Strassenquerschnittes werden gemäss den
6 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternDatenauszug
Ersteller GLOBAL\ahbris
Erstellungsdatum 09.05.2020
Erstellt für Maßstab 1:10’000
0 90 180 270 360
m
Holzerhurd
Hungerbergstrasse
11
Zehntenhausplatz
Einfangstrasse
Glaubtenstrasse
Neuaffoltern
Birchdörfli
10
Radiostudio
6
9
Situationsplan mit projektierter Tramlinie M1:20 000
5
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 7
4übergeordneten Planungsvorgaben auch Verbesserungen für den Velo-
und Fussverkehr, die Verkehrssicherheit und die Aufenthaltsqualität
umgesetzt. Wo möglich werden die Trottoirbereiche verbreitert, die
bestehende Baumallee ersetzt und entlang der Wehntalerstrasse durch-
gängige Velostreifen in beide Fahrtrichtungen vorgesehen.
Ziel der Strassenraumgestaltung ist eine selbstverständliche Einbettung
der Tramlinie in das Stadtbild. Der Strassenraum wird als Stadt- und
Lebensraum verstanden. Der künftige Strassenraum mit dem neuen
Tram in Mittellage und einer Baumallee verlängert das typische Erschei-
nungsbild wichtiger Zürcher Stadtachsen bis nach Affoltern. Von Bedeu-
tung ist auch die Gestaltung der Vorzonen. Hierzu wurden verschiedene
räumliche Typologien entworfen, die je nach Situation abschnittsweise
umgesetzt werden. So wird sowohl den heutigen Bedürfnissen als auch
der zukünftig erwarteten Siedlungsentwicklung entlang des Tramtras-
sees Rechnung getragen.
Das Betriebskonzept sieht im Zentrumsbereich von Affoltern eine neue
Führung von MIV und öffentlichen Verkehr (öV) vor. Damit wird die
verkehrliche Leistungsfähigkeit dieses für das Gesamtsystem leistungs-
bestimmenden Knotens gewährleistet.
Leitbild Zentrumsentwicklung Affoltern
Das Leitbild zur Zentrumsentwicklung Affoltern besteht aus sechs
Leitsätzen und einer Entwicklungsvorstellung. Die Leitsätze beschreiben
einen anzustrebenden Zielzustand und beinhalten Aussagen zu den
wichtigsten Themenschwerpunkten und deren Verknüpfung. Die Ent-
wicklungsvorstellung beschreibt die räumliche und funktionale Ausprä-
gung und deren Qualitäten. Dabei wird zwischen der Entwicklungs-
vorstellung der Stadträume sowie der Entwicklungsvorstellung der
angrenzenden baulichen Teilgebiete unterschieden. Das Leitbild bildet
für den Wettbewerb die konzeptionelle Grundlage, an der sich die
Beiträge zu orientieren haben (vgl. Leitbild Zentrumsentwicklung sowie
Kapitel 4 Bericht Zentrumsentwicklung Affoltern). Die wichtigsten
Aussagen aus dem Leitbild für den Projektperimeter sind:
– – Das Zentrum wird baulich verdichtet. Neue Gebäude, Erdgeschoss-
nutzungen und öffentlicher Raum werden aufeinander abgestimmt.
Zusammen mit dem historischen Ensemble um das Zehntenhaus
und den Löwen ergibt sich ein belebter und attraktiver Stadtraum
mit einer abwechslungsreichen Mischung aus Alt und Neu. Der
Zentrumsplatz bildet den neuen Mittelpunkt.
– – Mit dem Tram erhält die Wehntalerstrasse den Charakter eines
Boulevards. Sie wird gesäumt von einer charaktergebenden Baumal-
lee, die rund um die neue Tramhaltestelle pausiert. Im Bereich der
Tramhaltestelle weitet sich der Boulevard zu einem Stadtraum aus,
obwohl die angrenzende Bebauung im Vergleich zu heute näher an
8 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternWohnen
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Im Plan sind die wichtigsten Erkenntnisse zu unterschiedlichen Themen räumlich verortet und festgehalten. Die zukünftige Entwicklung soll sich an diesen Regeln orientieren.
Publikumsorientierte Erdgeschossnutzungen Raumkante
Zentrumsplatz
Erwünschte Erdgeschossnutzungen Zu definierende Raumkante
Ankunftsorte
Mögliche Erdgeschossnutzungen Offene Bebauung
Soziokulturelle Nutzungen
Grünräume mit hoher Aufenthaltsqualität
Verbindende Grünräume Übergeordnete Verbindung Möglicher Hochpunkt
Sport- und Freizeitanlage Lokale Verbindung Haltestelle
Plan aus dem Leitbild Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern (nicht massstäblich)
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 9den Strassenraum heranrückt. Durch publikumsorientierte Erdge-
schossnutzungen, Gebäudevorzonen für zu Fuss gehende und
ebenerdige Querungsmöglichkeiten, wird ein strassenübergreifender
Stadtraum geschaffen. Dieser ist von Fassade zu Fassade gestaltet
und mit einer Spezialhaltestelle als baulichem Akzent ausgestattet.
Der Löwen wird als Erkennungsmerkmal in den Stadtraum einbezo-
gen. Die Jonas-Furrer-Strasse ist die quartierinterne Achse, die das
Zentrum von der Wehntalerstrasse über den neuen Zentrumsplatz
und die Quartierverbindung beim Bahnhof mit den nördlichen Quar-
tierteilen verbindet.
Perimeter
Auf den angrenzenden privaten Parzellen nördlich und südlich der
Haltestelle sind Ersatzbauten geplant. Gemäss Leitbild rücken mit den
Neubauten die Raumkanten entlang der Wehntalerstrasse näher zusam-
men und die öffentliche Parzelle wird in diesem Bereich zukünftig
zugunsten der privaten Parzellen angepasst. Die südliche Parzelle ist im
Eigentum der Albert-Lück-Stiftung. Hier ist weiterhin Wohnen mit einer
publikumsorientierten Erdgeschossnutzung vorgesehen. Die nördlichen
Parzellen sind im Eigentum der Anlagestiftung der Migros-Pensions-
kasse. Hier ist zum Zehntenhausplatz hin eine Mischnutzung aus Ge-
werbe und Wohnen vorgesehen.
Der Projektperimeter umfasst den Zehntenhausplatz mit Spezialhalte-
stelle sowie den nördlichen und den südlichen Vorbereich entlang der
Wehntalerstrasse (siehe Abb. Projektperimeter S.11). Die wichtigsten
Aspekte des Wettbewerbsperimeters sind:
– – Als Grundlage gelten das Vorprojekt vom Tram Affoltern sowie das
Leitbild zur Zentrumsentwicklung.
– – Die Postionierung der zukünftigen Haltestelle wird durch das Tram-
projekt vorgegeben. Der nördliche und der südliche Bereich des
Zehntenhausplatzes müssen unabhängig voneinander funktionieren,
da die Bereiche allenfalls zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Ab-
stimmung zu den Hochbauprojekten fertiggestellt werden.
– – Für den vorliegenden Wettbewerb gelten die neuen Raumkanten
sowie alle weiteren Vorgaben gemäss Leitbild Zentrumsentwicklung.
Die Gebäudevolumen der Ersatzbauten werden über spätere Pro-
jektwettbewerbe bestimmt. Die siegreichen Entwürfe der Hochbau-
ten werden an ihren Übergängen mit dem Gewinnerprojekt des
vorliegenden Zehntenhausplatz-Wettbewerbs in einer ersten Pla-
nungsphase aufeinander abgestimmt und verwoben. Die Hochbau-
wettbewerbe sind voraussichtlich auf Herbst 2020 - Sommer 2021
geplant.
10 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern0 10 20 m
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Projektperimeter
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Betrachtungsperimeter Ersatz geplant Tramprojekt
Projektperimeter mit der neuen Strassenführung, Strassenübergänge, Bushaltestellen aus dem Projekt Tram Affoltern M1:2000
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Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern
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nhal nhal nhal
dens dens dens
tras tras tras
s s sAufgabe
Die Bebauungslinien der nördlichen und südlichen Platzkanten werden
sich zukünftig erheblich verändern. Die heute bestehende Fussgänger-
unterführung wird zurückgebaut; für den Fussverkehr werden oberirdi-
sche Querungen eingerichtet. Im Zusammenhang mit dem Tram
Affoltern muss die Verkehrsführung angepasst werden und der Platz
erhält mit der Haltestelle einen neuen stadträumlichen Schwerpunkt. Der
Zehntenhausplatz wird zu einem Ankunftsort (siehe Plan Vorprojekt Tram
Affoltern).
Um dieser Bedeutung gerecht zu werden, soll die Tramhaltestelle mit
architektonisch hochwertigen und im Erscheinungsbild größeren Halte-
stellendächern ausgerüstet werden. Vorgesehen ist je ein Haltestellen-
dach pro Perron. Referenzobjekte im Raum Zürich 1 haben gezeigt, dass
mit einer Perronbreite von 3.40 m verschiedene Optionen einer Spezial-
haltestelle möglich sind. Die vom Tramprojekt vorgegebenen Strassen-
und Perronkanten sind nicht veränderbar. Weiter sind die Vorbereiche
mit geeigneten Mitteln (Belag, Bepflanzung, Möblierung) zu gestalten.
Grundsätzlich sind für die Gestaltung der Umgebung Standardelemente
gemäss Elementekatalog der Strategie Stadträume Zürich anzuwenden,
aufgrund der stadtweiten Bedeutung der neuen Haltestelle ist jedoch
eine Abweichung vom Standardmobiliar denkbar.
Die heutige ZüriWC-Anlage in der südlichen Platzhälfte wurde 1977
erstellt und letztmals 2001 erneuert. Die 1977 erstellten Beton-Norm-
bauten weisen altersbedingt immer häufiger Schäden auf und erfordern
einen grossen Unterhaltsaufwand. Die ZüriWC-Anlage soll daher, zu-
sammen mit dem Projekt Tram Affoltern, durch einen Neubau ersetzt
werden. Der Ersatzneubau ist im Projektperimeter so anzuordnen, dass
das WC von der Tramhaltestelle aus gut sichtbar und erreichbar ist. Der
Solitärbau soll sich in die Platzgestaltung integrieren. Bei Bedarf kann
dieser für die Integration technischer Anlagen der Lichtsignalsteuerung
oder des EWZ genutzt werden.
Die Gestaltung des neuen Zehntenhausplatzes ist im Kontext des
Betrachtungsperimeters zu entwickeln. Der übergeordnete Zusammen-
hang der verschiedenen Stadträume spielt für die Identität des neuen
Quartierzentrums eine wichtige Rolle, insbesondere der Übergang zum
neuen Zentrumsplatz.
1
z.B. Tramhaltestellen Tram Züri West, Limmattalbahn und Glattalbahn
12 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternZehntenhausstrasse
4
In Böden 441
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Louis-Conne-Weg Ersatz geplant Tramprojekt
Zehntenhausplatz mit Projekt Tram Affoltern M1:1000
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Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern
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sProjektabgrenzung
Die Gleisgeometrie einschliesslich Strassen- und Haltestellenkanten
wurde vorgängig im Vorprojekt Tram Affoltern ermittelt und ist nicht
Gegenstand des Projektwettbewerbs. Veränderungen dieser Geometrie
sind nicht möglich.
Ablauf/Etappierung
Die Spezialhaltestelle wird parallel und in Abstimmung mit dem Projekt
Tram Affoltern entwickelt und realisiert. Das Tramprojekt befindet sich
aktuell in der Bauprojektphase. Für das Gesamtprojekt wird ein Plange-
nehmigungsverfahren (PGV) erstellt. Die terminlichen Vorgaben für das
PGV sind gemäss Terminprogramm Tram Affoltern einzuhalten. Die
Haltestelle wird aus diesem Grund zu diesem frühen Zeitpunkt ausge-
schrieben und bis zur Phase Bauprojekt geplant. Die Realisierung wird
voraussichtlich erst im Zeitraum 2026/2027 erfolgen. Dadurch ergibt
sich in der Planung der Tramhaltestelle Zehntenhausplatz ein längerer
Unterbruch. Die Inbetriebnahme der Tramlinie ist für 2027 vorgesehen.
Die privaten Bauträger nördlich und südlich des Zehntenhausplatzes
haben bereits mit der Planung der Verfahren zur Entwicklung ihrer
Parzellen gestartet oder stehen kurz davor. Die Planungen basieren auf
dem städtebaulichen Leitbild für die Zentrumsentwicklung. Die Albert-
Lück-Stiftung sieht südlich der Haltestelle eine Entwicklung in 2 Etap-
pen vor; der Baubeginn ist voraussichtlich 2025. Auf den Parzellen der
Migros-Pensionskasse sowie der Post Immobilien im Norden des
Zehntenhausplatzes ist ein Baustart 2026 vorgesehen.
Für die Gestaltung des neuen Zentrumsplatzes, der teilweise auf Privat-
parzellen entstehen wird, ist die Stadt aktuell bezüglich des Planungs-
prozesses mit den privaten Grundeigentümern in Diskussion. Im
Vordergrund steht ein Dialogverfahren unter Einbezug des Quartiers und
der Grundeigentümer, sowie in zeitlicher Abhängigkeit zu den Hochbau-
wettbewerben.
14 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternZiele
Im vorliegenden Wettbewerb werden – im Sinne eines umfassenden
Nachhaltigkeitsgedankens – Projekte mit den folgenden Eigenschaften
gesucht:
Gesellschaft
– – Vorbildliche Projekte, die mit ihrem architektonischen Ausdruck und
mit ihrer Materialisierung gut auf die Situation im Quartier reagieren
können.
– – Stadträumlich klare Konzepte für den neuen Zehntenhausplatz,
welche die Entwicklungsvorstellungen gemäss Leitbild Zentrumsent-
wicklung vertiefen.
– – Projekte, welche die Haltestelle Zehntenhausplatz einladend, über-
sichtlich, hell und attraktiv wirken lassen sowie bei Tag und Nacht
ein Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden vermitteln und allen
Menschen eine hindernisfreie Nutzung ermöglichen. Dabei sollen
grosszügige Dächer und komfortable Sitzgelegenheiten das Warten
bei jedem Wetter bequem gestalten. Die hohen Ansprüche an
Dienstleistungen und Kundenservice sollen mit einer zeitgemässen
Architektur verbunden sein.
Wirtschaft
Wirtschaftlich vorbildliche Projekte, die niedrige Erstellungskosten sowie
einen kostengünstigen Betrieb und Unterhalt erwarten lassen. Die
Haltestelle soll innerhalb einer kurzen Planungs- und Erstellungszeit
realisiert werden können.
Umwelt
Ökologisch nachhaltige Projekte, die einen niedrigen Energiebedarf in
der Erstellung, im Betrieb und Unterhalt aufweisen sowie bauökologisch
sinnvolle Konstruktionssysteme und Materialien einsetzen. Hitzemin-
dernde Massnahmen gemäss dem Fachplan Hitzeminderung wie Ent-
sieglung und Begrünung der Oberflächen und Beschattung durch
Bäume sind vorzusehen.
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 15Beurteilungskriterien
Das Preisgericht nimmt unter Abwägung der folgenden Kriterien, die
sich von den Zielen ableiten lassen, eine Gesamtwertung vor. Die
folgende Reihenfolge der Kriterien enthält keine Wertung.
Gesellschaft
– – Stadtraum, Architektur, Konstruktion
– – Raumprogramm
– – Funktionalität, Gebrauchswert, Hindernisfreiheit
Wirtschaft
– – Erstellungskosten
– – Betriebs- und Unterhaltskosten
Umwelt
– – Bauökologie
– – Hitzeminderung
Raumprogramm / Randbedingungen
Strassenraum / Verkehr
Die Verkehrsführung am Zehntenhausplatz wird neu organisiert. Der
grossflächige 5-armige Knoten ist lichtsignalgesteuert, diverse Buslinien
queren den Platz. Die Tramhaltestelle befindet sich in der Platzmitte.
Neue Bushaltestellen sind in der Jonas-Furrer- und Schauenbergstrasse
sowie beim Bahnhof Affoltern vorgesehen.
Die heutige Personenunterführung wird inklusive Rampen und Treppen
zurückgebaut. Der Fussverkehr wird neu oberirdisch geführt. Die Que-
rung der Wehntalerstrasse, auf der Tempo 50 signalisiert ist, ist über
lichtsignalgeregelte Fussgängerübergänge vorgesehen. Für den Velover-
kehr sind stadteinwärts und stadtauswärts durchgehende Radstreifen
geplant. Auf der Jonas-Furrer-Strasse ist Tempo 30 signalisiert.
Haltestelle
Die Haltestelle soll einladend und übersichtlich wirken und bei Tag und
Nacht ein Gefühl von Sicherheit und Wohlbefinden vermitteln. Die hohen
Ansprüche an Dienstleistungen und Kundenservice der VBZ sollen mit
einer zweckmässigen und wirtschaftlichen Ausführung erfüllt werden.
Die Haltestelle verbindet die beiden Platzseiten. Die beiden Perrons sind
je grosszügig zu überdachen. Die zwei Haltestellendächer müssen pro
Seite durchgehend sein, eine lichte Höhe von 3.50 Meter und eine
16 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternMindestlänge von 20 Meter aufweisen. Eine Begrünung der Dächer ist
wünschenswert. Ein optimaler Witterungsschutz im Wartebereich
einschliesslich seitlichem Windschutz muss gewährleistet sein. In den
Wartebereichen sind pro Perron mindestens 12 geschützte Sitzplätze
vorzusehen.
Es sind statische und digitale Informationselemente vorzusehen. Beide
Elemente können auch an der Haltestellenbedachung angebracht
werden. Unter den Elementen des neuen Wartehallendachs muss eine
lichte Höhe von 2.50 m vorhanden sein. Zudem ist pro Haltekante
genügend Fläche für die Anbringung von Standardimprimaten (Fahrplan,
Liniennetz usw.) anzubieten, möglichst im Bereich der Automaten.
Die Lautsprecher müssen in regelmässigen Abständen auf den Halte-
stellen verteilt werden, so dass eine optimale Beschallung der Wartebe-
reiche garantiert ist. Die gesamthaft zum Betrieb der Anlage nötige
Ausrüstung muss eingeplant werden. Die Haltestelle muss nicht mit
einer Video-Überwachungsanlage ausgerüstet werden, die entspre-
chende Leerrohre sind jedoch vorzusehen, um eine allfällige spätere
Nachrüstung zu ermöglichen.
An jeder Haltekante ein Ticketautomat (Total 2) so zu platzieren, damit
sie für die Kunden gut sicht- und erreichbar sind aber keine Behinde-
rung für zirkulierende Personen verursachen. Wichtig ist, dass die
Fahrgastinformation in unmittelbarer Nähe der Automaten platziert wird.
Auf allen Haltekanten müssen zwei Abfalleimer (Total 4) platziert werden.
An wichtigen Umsteigepunkten werden Zusatzangebote geschaffen. Am
Zehntenhausplatz sind folgende vorgesehen:
– – Standorte für das Stellen von Gratiszeitungsboxen. Die genaue
Anzahl an Boxen wird im Projektverlauf definiert.
– – In die Haltestelleninfrastruktur sind 6 Werbeflächen F200 (116,5 ×
170 cm, je drei pro Haltekante) zu integrieren. Die Standorte sind so
vorzusehen, dass der Einbau von herkömmlichen Formaten wie auch
der spätere Einbau von digitalen Werbeträgern möglich ist (Mass
Aussparungen: 2000 x 1378 x 265 mm). Freistehende Werbeflächen
auf den Haltestellen sind nicht erlaubt.
– – FTTH-Netz; die Hochbauten sind an das Glasfasernetz des ewz
anzuschliessen.
– – Smart Technologies; die VBZ erarbeiten aktuell Ideen für die Umset-
zung von intelligenten Systemen an Haltestellen. Teile davon können
in die Planung der Hochbauten einfliessen.
Eine gute Beleuchtung steigert Sicherheit und Wohlbefinden. In Ergän-
zung zu der Verkehrsbeleuchtung ist eine attraktive Haltestellenbeleuch-
tung mit Standardleuchtelementen (LED) umzusetzen und an die
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 17Gestaltung der Perrondächern anzupassen. Erwartet wird ein Lichtkon-
zept über die gesamte Haltestellenbedachung. Die Kompatibilität mit
dem "plan lumière" ist zu beachten.
Die Haltestellen sind seh- und gehbehindertentauglich auszubilden. Das
bedeutet, dass die Manövrierfläche für Rollstühle und Betreuungsperso-
nen vorhanden sein muss, die Möblierung sinnvoll im Raum platziert
wird und die Informationselemente den sehbehindertentauglichen
Anforderungen entsprechend installiert sind.
Vorzonen und Platzgestaltung
Am Zehntenhausplatz sind diverse Geschäfte, Dienstleistungsbetriebe
und Restaurants angesiedelt. Heute erscheint er jedoch primär als
Verkehrsknotenpunkt. Mit der neuen Verkehrsführung und der Tramhal-
testelle bekommt der Platz eine neue Identität. Die Raumkanten entlang
des Platzes rücken zwar mit den geplanten Bauten näher zusammen,
die charakteristische Weitung bleibt jedoch spürbar. Die frei werdenden
Flächen der Treppen- und Rampenabgänge der Unterführung werden
den jeweiligen Platzbereichen zugeschlagen.
Für die Vorzonen wird eine einfach umsetzbare Gestaltungsidee ge-
sucht, die eine langfristige Prägung des Ortes ermöglicht und die an die
mittelfristige Veränderung in den Randbereichen des Platzes anpassbar
ist. Die entlang der Wehntalerstrasse vorgesehene Allee pausiert im
Bereich Zehntenhausplatz, der so einen Sonderstatus erhält. Der zum
Erhalt empfohlene Baumbestand ist mit Neupflanzungen zu ergänzen.
Es ist ein möglichst grosser Anteil an versickerungsfähigen und begrün-
ten Flächen anzustreben.
In der nördlichen Vorzone befinden sich ein historischer Brunnen, der
Standort für die Weihnachtstanne und ein Holztisch des Gemein-
schaftszentrums. Es ist vorgesehen, einige diese Nutzungen auf den
geplanten Zentrumsplatz zu transferieren. Bis dahin sind diese jedoch
im Gestaltungskonzept zu berücksichtigen. Ebenfalls ist die bestehende
Stele mit dem Cityplan zu integrieren. Es sind genügend Sitzgelegenhei-
ten, vorzugsweise mit Lehne, in einer kommunikativen Anordnung und
ergänzt mit Standorten für Abfalleimer je Sitzraumgruppe vorzusehen.
In der südlichen wie auch in der nördlichen Vorzone ist je ein Angebot
von rund 10 Veloabstellplätzen vorzusehen. Mit der Neugestaltung des
Zehntenhausplatzes werden keine Parkplätze mehr angeboten.
ZüriWC
Der Ersatzneubau soll mit einem Normsolitär erfolgen. Der Solitär kann
18 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affolternmit einer der Umgebung angepassten Fassade versehen werden 2 . Darin
sind eine modular kombinierbare WC-Anlage mit einem multifunktiona-
len WC-Modul, einem behinderten- und familiengerechten WC-Modul
sowie ein integrierter Serviceraum einzuplanen. Der Serviceraum kann
mit entsprechender Grösse auch für den Einbau von Haltestellen-Infra-
strukturen mitgenutzt werden wie z.B. VBZ-Videoüberwachung (CCTV),
Verkehrsregelung, Elektroverteiler und dergleichen.
Der Gebäudestandort ist so zu wählen, dass das WC von der Tramhal-
testelle aus sichtbar und in dienlicher Zeit erreichbar ist. Die Baurichtli-
nien und Standards zur Planung der WC-Anlagen sind aus dem ZüriWC-
Masterplan zu entnehmen. (https://www.stadt-zuerich.ch/content/dam/
stzh/gud/Deutsch/UGZ/gesundheitsschutz/zueriwc/dokumente/master-
plan_low.pdf.)
Werkleitungen
Im Zusammenhang mit dem Bau des Trams Affoltern sind umfangreiche
Werkleitungsarbeiten vorgesehen. Grundsätzlich können diese Arbeiten
in drei Kategorien unterteilt werden:
– – Umlegung bestehender Werkleitungen aufgrund von Konflikten mit
dem Tramtrassee und dadurch ausgelösten Strassenanpassungen
– – Neue Werkleitungen für den Betrieb der neuen Tramverbindung
– – Erweiterung oder Sanierung der bestehenden Netze
Mit der Anpassung der Verkehrsführung und der Raumkannten entlang
des Zehntenhausplatzes wird eine Anpassung der Werkleitungen not-
wendig sein. Die Gestaltung der Vorbereiche und die Werkleitungspla-
nung sind aufeinander abzustimmen.
Kosten
Die geschätzten Zielerstellungskosten betragen rund 2.5 Mio. CHF (BKP
1-9, inkl. 7.7% Mwst, exkl. Kreditreserven). Die Zusammensetzung nach
BKP lässt sich wie folgt aufstellen:
0 Grundstück 0 CHF
1 Vorbereitungsarbeiten 100 000 CHF
2 Gebäude 1 000 000 CHF
3 Betriebseinrichtung 450 000 CHF
4 Umgebung 250 000 CHF
5 Baunebenkosten 650 000 CHF
9 Ausstattungen 50 000 CHF
Total 2 500 000 CHF
2
Referenz-Objekt: ZüriWC Haltestelle Stauffacher
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 1920 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern
2 VERFAHREN
Auftraggeberin
Die Stadt Zürich, vertreten durch das Tiefbauamt der Stadt Zürich (TAZ),
die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ) sowie der Immobilien Stadt
Zürich (IMMO) beauftragen das Amt für Hochbauten (AHB) als aus-
schreibende Stelle, einen einstufigen Projektwettbewerb im selektiven
Verfahren durchzuführen, um Projektvorschläge für die neue Spezialhal-
testelle und den Stadtraum Zehntenhausplatz in Zürich-Affoltern zu
erhalten. Das Preisgericht kann bei Nichterreichen der Wettbewerbsziele
ein oder mehrere Projekte anonym überarbeiten lassen. Diese optionale,
anonyme Bereinigungsstufe wird zusätzlich entschädigt.
Das Amt für Hochbauten wickelt seine Architekturwettbewerbe seit
Anfang 2015 digital über Konkurado ab. www.konkurado.ch
Konkurado wird laufend optimiert. Bei Problemen und Fragen im Zusam-
menhang mit Konkurado wenden Sie sich bitte direkt an die Stiftung
Forschung Planungswettbewerbe
(Kontakt +41 79 631 41 04 / admin@konkurado.ch).
Bei allgemeinen Fragen zum Wettbewerbsverfahren steht Ihnen Britta
Walti, Assistentin, Amt für Hochbauten, zur Verfügung
(Kontakt +41 44 412 41 13 / britta.walti@zuerich.ch).
Die Teilnahmebewerbung, Ausgabe und Abgabe erfolgen sowohl digital
über die Plattform Konkurado als auch physisch (vgl. Abgabeadressen
bzw. Abgabe der Pläne, Unterlagen und Modelle, S. 27).
Grundlagen und Rechtsweg
Der Projektwettbewerb untersteht der Interkantonalen Vereinbarung
über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB) sowie der Submissions-
verordnung (SVO) des Kantons Zürich. Subsidiär dazu gilt die Ordnung
sia 142 für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe (Ausgabe 2009).
Die sia-Kommission für Wettbewerbe und Studienaufträge prüft das
vorliegende Wettbewerbsprogramm.
Das Programm und die Fragenbeantwortung sind für die Auftraggeberin,
die Teilnehmenden und das Preisgericht verbindlich. Durch die Abgabe
eines Projekts anerkennen alle Beteiligten diese Grundlagen und den
Entscheid des Preisgerichts in Ermessensfragen. Gerichtsstand ist
Zürich, anwendbar ist schweizerisches Recht. Die Verfahrenssprache ist
Deutsch.
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 21Präselektion
Verlangte Bewerbungsunterlagen
– – Referenzprojekte: Von den Fachleuten aus den Bereichen Architek-
tur, Bauingenieurwesen und Landschaftsarchitektur werden jeweils
zwei A3-Seiten verlangt. Wird die Bauleitung/das Baumanagement
an ein externes Büro vergeben, hat auch dieses zusätzlich eine
eigene A3-Seite mit Referenzprojekten vorzulegen. Die einseitig
bedruckten A3-Seiten sollen Referenzen von Projekten und realisier-
ten Bauten von vergleichbarer Komplexität aufzeigen.
– – Selbstdeklaration: Von den Fachleuten aus den Bereichen Architek-
tur, Bauingenieurwesen und Landschaftsarchitektur wird je eine
separat ausgefüllte Selbstdeklaration mit Nachweis einer ausrei-
chenden fachlichen und organisatorischen Leistungsfähigkeit ver-
langt. Wird die Bauleitung/das Baumanagement an ein externes
Büro vergeben, muss dieses auch eine separate Selbstdeklaration
einreichen.
Die angegebenen Referenzprojekte in der Selbstdeklaration zum Nach-
weis der fachlichen und organisatorischen Eignung sollen mit den
dargestellten Referenzprojekten auf den A3-Seiten übereinstimmen. Es
werden nur die vorgeschriebenen A3-Seiten zur Beurteilung aufge-
hängt. Sämtliche Bewerbungsunterlagen werden auf Konkurado gespei-
chert und gehen ins Eigentum der Veranstalterin über.
Konkurado
Die geforderten A3-Seiten bitte im PDF-Format auf Konkurado unter der
Rubrik «Dokumente» hochladen sowie die Selbstdeklarationen auf
Konkurado in der dafür vorgesehenen Eingabemaske ausfüllen.
Abzugeben in Papierform
Die auf Konkurado ausgefüllten Selbstdeklarationen sind auszudrucken,
zu unterzeichnen und zusammen mit den A3-Seiten der Referenzpro-
jekte in einem Umschlag mit der Aufschrift «Projektwettbewerb Halte-
stelle und Stadtraum Zehntenhausplatz» bei der ausschreibenden Stelle
bis zum genannten Datum einzureichen (Abgabeadresse vgl. Termine S.
27). Das Aufgabedatum bei der Post oder einem Kurierdienst ist nicht
massgebend.
Eignungskriterien Präselektion
– – Projektierungskompetenz/-potenzial und Ausführungskompetenz/-
potenzial (Grundlage Referenzprojekte).
Bewertet werden Kompetenz und Potenzial, in hoher stadträumli-
cher, architektonischer und baustatischer Qualität funktionale und
nachhaltige Bauten zu projektieren und auszuführen.
– – Organisatorische Eignung/Projektmanagement (Grundlage Selbstde-
22 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affolternklaration). Vorausgesetzt wird ein qualitätsvolles Projektmanage-
ment, das der Komplexität der anstehenden Aufgabe entspricht.
Die Präselektion erfolgt gemäss diesen Eignungskriterien durch das
Preisgericht.
Teilnahmeberechtigung
Die Teilnahmeberechtigung richtet sich nach Art. 9 der Interkantonalen
Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen (IVöB). Zulässig
und gefordert sind Bewerbungen von Fachleuten aus den Bereichen
Architektur, Bauingenieurwesen und Landschaftsarchitektur mit Firmen-
oder Wohnsitz in der Schweiz oder in einem Staat, der dem Staatsver-
trag zum öffentlichen Beschaffungswesen (WTO-Agreement on
Government Procurement GPA) verpflichtet ist. Stichtag der Teilnahme-
berechtigung ist der Abgabetermin der Bewerbungsunterlagen.
Mehrfachnennungen bei den geforderten Teammitgliedern aus den
Fachbereichen Architektur und Landschaftsarchitektur sind nicht zuläs-
sig. Mehrfachbewerbungen und Mehrfachselektionen sind bei den
Bauingenieur - und optionalen Baumanagementbüros möglich.
Aufgrund der eingereichten Bewerbungsunterlagen nimmt das Preisge-
richt eine Selektion nach Eignung vor. Es werden 8 Teams bestehend
aus Fachleuten der Bereiche Architektur, Bauingenieurwesen und
Landschaftsarchitektur zum Projektwettbewerb zugelassen. Weiter
werden zwei Ersatzteams nominiert, die im Falle einer Absage in der
nominierten Reihenfolge angefragt werden.
Teilnehmende
(Werden nach der Präselektion genannt)
––
––
––
––
––
––
––
––
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 23Preisgericht
Sachpreisrichterinnen und -richter
David Borschberg, Verkehrsbetriebe Stadt Zürich (VBZ)
Martin Suter, Verkehrsbetriebe Stadt Zürich (VBZ)
Jacqueline Parish, Tiefbauamt (TAZ)
Clara Jörger, Tiefbauamt (TAZ)
Fachpreisrichterinnen und -richter
Ursula Müller, Amt für Hochbauten (AHB), (Vorsitz)
Caspar Bresch, Amt für Städtebau (AfS)
Christoph Haerle, Architekt, Zürich
Jürg Senn, Architekt, Zürich
André Schmid, Landschaftsarchitekt, Zürich
Expertinnen und Experten
– – Simon Diggelmann, Projektleiter AE & Planung, AfS
– – René Volken, Projektleiter Fahrweg, VBZ
– – Urs Brunner, Fachbereich ZüriWC, IMMO
– – Andrea Nützi Poller, Freiraumberatung, GSZ
– – Ian Jenkinson, Fachstelle Projektökonomie, AHB
– – Armin Grieder, Fachstelle Ingenieurwesen, AHB
– – Niko Heeren, Fachstelle nachhaltiges Bauen, AHB
– – Reinhold Stukator, Demmel Bauleitung, externe Kostenplanung
– – Kurt Graf, Quartiervertretung
– – Thomas Weilenmann, Migros-Pensionskasse
– – Nicolas Mumenthaler, Post Immobilien
– – Philippe Brändle, Albert-Lück Stiftung
Weitere Expertinnen und Experten werden nach Bedarf beigezogen.
Wettbewerbsorganisation
– – Sven Ricman, Projektleiter, AHB
– – Britta Walti, Administrative Assistentin Projektentwicklung, AHB
Preise
Für die Teilnahme am Präselektionsverfahren wird keine Entschädigung
ausgerichtet.
Für Preise, Ankäufe und feste Entschädigungen steht eine Summe von
CHF 100'000,- (exkl. MwSt.) zur Verfügung. Die Ankäufe betragen max.
40 % der Gesamtpreissumme. Die feste Entschädigung für jedes zur
Beurteilung zugelassene Projekt beträgt 5'000 Franken (exkl. MWST).
24 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternEs ist vorgesehen, 3 bis 4 Preise und Ankäufe zu vergeben.
Das Urheberrecht an den Wettbewerbsbeiträgen verbleibt bei den
Teilnehmenden. Sämtliche Wettbewerbsbeiträge werden unter Konku-
rado gespeichert (www.konkurado.ch). Die eingereichten Unterlagen der
mit Preisen und Ankäufen ausgezeichneten Wettbewerbsbeiträge gehen
ins Eigentum der Auftraggeberin über.
Weiterbearbeitung
Der Entscheid über die Auftragserteilung zur Weiterbearbeitung der
Bauaufgabe liegt bei der Auftraggeberin. Sie beabsichtigt, vorbehältlich
der Kreditgenehmigung, die weitere Projektbearbeitung entsprechend
der Empfehlung des Preisgerichts zu vergeben. Die Auftraggeberin
behält sich vor, in begründeten Fällen Einfluss auf die Zusammenset-
zung des Planungsteams zu nehmen.
Die vorgeschriebenen Mitglieder des Siegerteams (Architektur, Bauinge-
nieurwesen und Landschaftsarchitektur) werden mit der Weiterbearbei-
tung beauftragt. Die Gesamtleitung ist bei den Fachleuten aus dem
Bereich Architektur vorgesehen.
Es ist vorgesehen, unmittelbar nach Abschluss des Verfahrens mit den
Projektierungsarbeiten für die Spezialhaltestelle zu beginnen. Das Einrei-
chen des Plangenehmigungsgesuchs beim Bundesamt für Verkehr (BAV) ist
im 4. Quartal 2021 geplant. Aufgrund der Abstimmung mit der Planung
Tram Affoltern kann es zwischen Planung und Ausführung zu einem längeren
Unterbruch kommen.
Die weitere Projektbearbeitung durch das siegreiche Team richtet sich nach
der jeweils gültigen Praxis der Stadt Zürich. Die Bauherrschaft behält sich
vor, im weiteren Verlauf des Projektes die Projektierung datengestützt
gemäss der Methode Building Information Modeling (BIM) nach ISO EN
19650 einzufordern. Hierfür werden vor Vertragserstellung die Ziele definiert.
Die Stadt Zürich bevorzugt Arbeit und Resultate mit offen dokumentierten
Datenstrukturen. Mit der Teilnahme erklären sich die Projektverfassenden
bereit, die Planung in diesem Sinne und gemäss den Grundleistungen nach
den SIA-Ordnungen für Leistungen und Honorare auszuführen.
Aktuell gelten folgende Honorarkonditionen (die Phasen werden einzeln
freigegeben):
Honorarkonditionen
– – Grundleistungen gemäss sia Ordnung 102 / Ausgabe 2014 und den
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 25allgemeinen Bedingungen des Amts für Hochbauten.
– – Besonders zu vereinbarende Leistungen werden nach effektivem
Zeitaufwand gemäss Stadtratsbeschluss Januar 2018 verrechnet
(Honorierung von Planungsleistungen).
– – Die aufwandbestimmenden Baukosten gelten über das gesamte
Projekt.
– – Für die Honorarberechnung der Baukosten gilt:
FAKTOREN ARCHITEKTUR L-ARCH. BAUING.
Schwierigkeitsgrad n 1.0 1.0 1.0
Anpassungsfaktor r 1.1 1.1 1.1
Teamfaktor i 1.0 1.0 1.0
Umbau, Unterhalt, Denkmalpflege U 1.0 -- --
Faktor für Sonderleistungen s 1.0 1.0 1.0
Teilleistungen %, q 100 100 --
Stundenansatz CHF, h 132 132 132
Koeffizient Z1 0.062 0.062 0.075
Koeffizient Z2 10.58 10.58 7.23
Weitere Honorarbedingungen gemäss Merkblatt zu Planungsaufträgen
AHB (April 2020): www.stadt-zuerich.ch/honorarwesen-vertragsma-
nagement
Allfällige Reisekosten und Spesen werden nicht zusätzlich vergütet.
26 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternTermine
Für die Abwicklung des Wettbewerbs ist folgender Ablauf vorgesehen:
ABLAUF DATUM, ZEIT BEMERKUNGEN
Ausgabe Präselektions- Freitag, 21.08.2020 Ab diesem Datum stehen unter www.konkurado.ch/wettbewerbe/
unterlagen th_zehntenhausplatz folgende Unterlagen zum Download bereit:
- Auszug Wettbewerbsprogramm
- Luftbild
Abgabe Präselektions- Donnerstag, 08.10.2020 Die Unterlagen (unterschriebene Selbstdeklaration und A3-Referen-
unterlagen 16.00 Uhr zen) sind beschriftet mit «Haltestelle Bahnhofquai» im Amt für
Hochbauten, Lindenhofstrasse 21, 8001 Zürich, Empfang, 2. Stock,
Raum 205, abzugeben.
Wettbewerbsausgabe Dienstag, 15.12.2020 Ab diesem Datum stehen unter www.konkurado.ch/wettbewerbe/
th_zehntenhausplatz sämtliche Unterlagen zum Download bereit
Fragenstellung Mittwoch, 13.01.2021 Fragen unter www.konkurado.ch/wettbewerbe/th_zehntenhaus-
platz einreichen. Es werden nur Fragen beantwortet, die sich
innhaltlich auf das vorliegende Verfahren beziehen.
Fragenbeantwortung Dienstag, 28.01.2021 Beantwortete Fragen unter www.konkurado.ch/wettbewerbe/th_
zehntenhausplatz
Abgabe Unterlagen Donnerstag, 01.04.2021 Sämtliche Unterlagen und Pläne sind anonym, mit einem Kennwort
(Papierform) 14.00 bis 16.00 Uhr (keine Nummern) und dem Vermerk «Haltestelle Bahnhofquai»
versehen, direkt im Ausstellungsraum des Amts für Hochbauten,
Pavillon Werd, Amt für Hochbauten Wettbewerbe, Morgartenstrasse
40, 8004 Zürich (Zufahrt über Tiefgarage Werdgässchen), abzugeben.
Abgabe Unterlagen Donnerstag, 01.04.2021 Digitale Pläne und Unterlagen über Konkurado unter www.konkura-
(digital) inkl. 3D-Modell bis 23.59 Uhr do.ch/wettbewerbe/th_zehntenhausplatz einreichen.
Wichtige Hinweise
– – Die Verantwortung für die termingerechte Einreichung der Wettbe-
werbsunterlagen liegt bei den Teilnehmenden. Sie müssen sicher-
stellen, dass Ihre Arbeiten spätestens an den erwähnten
Abgabeterminen bei den genannten Abgabestellen eintreffen. Bitte
beachten Sie, dass das Aufgabedatum bei der Post oder einem
Kurierdienst für die Unterlagen nicht massgebend ist.
– – Allfällige Planabgaben vor den genannten Abgabeterminen sind bei
der ausschreibenden Stelle einzureichen: Amt für Hochbauten,
Empfang, 2. Stock, Büro 205, Lindenhofstrasse 21, 8001 Zürich.
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 27Ausgegebene Unterlagen
1. Wettbewerbsprogramm (PDF)
2. Luftaufnahme des Areals (JPG)
3. Übersichtsplan 1:500 (TIFF)
4. 2D-Daten Katasterplan mit 1m-Höhenkurven (DXF/DWG)
5. 2D-Daten Tramprojekt (DXF/DWG)
6. 3D-Daten mit Gelände und Gebäuden (DXF/DWG)
7. 3D-Modell
8. Teilnahmeformular
9. Leitbild Zentrumsentwicklung Zürich-Affoltern, Juni 2018
10. Zentrumsentwicklung Affoltern, Beteiligungsprozess, Leitbild und
Umsetzung, März 2019
11. Tram Affoltern Vorprojekt, Technischer Bericht, Dezember 2019
12. Haltestelle Zehntenhausplatz, Pflichtenheft Haltestellenbedachung
und Haltestelleninfrastruktur (HSI), Mai 2020
13. Pläne ZüriWC-Anlage (PDF/DXF/DWG)
14. Baumkataster (PDF/DXF/DWG)
Einzureichende Arbeiten
1. Plansatz 1-fach 4 x A0 mit:
– – Situationsplan 1:500 mit projektierter Haltestelle (Dachaufsicht)
und dem übergeordneten Konzept zu Quartiervernetzung gemäss
Leitbild, Freiräumen und Erschliessung
– – Situationsplan 1:200 mit relevante Höhenkoten und den geforder-
ten Betriebseinrichtungselementen, Möblierung sowie wo nötig
Flächenangaben.
– – Grundrisse, Schnitte und Ansichten 1:200. In den Schnitten und
Ansichten sind die Gebäudevolumetrien (mit angedeuteter Ge-
schossigkeit) der unmittelbaren Umgebung darzustellen. Ein
Querschnitt durch die Wehntalerstrasse ist erforderlich.
– – Detaildarstellungen Wartehalle 1:20, mit Angaben zum konstrukti-
ven Aufbau und zur Materialisierung. Die Materialien sind schriftlich
zu bezeichnen.
– – 1-2 einfache räumliche Darstellungen
– – Erläuterungsbericht einschliesslich Tragkonstruktion und Funda-
tion auf dem Plan.
2. Einfaches 3D-Modell (Detaillierungsmassstab 1:200)
3. Kompletter Plansatz mit Reproduktionsfaktor 40 % auf Papier
(bitte nicht auf A3 verkleinern).
4. Ausgefülltes Teilnahmeformular (Vorlage verwenden) sowie Einzah-
lungsschein in verschlossenem Briefumschlag mit Kennwort verse-
hen. Wichtiger Hinweis: Das Teilnahmeformular darf nicht auf die
28 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternWettbewerbs-Plattform Konkurado hochgeladen werden!
PDF-Dateien des kompletten Plansatzes A0 inkl. Schemen zu den
Flächenberechnungen sind auf die Wettbewerbs-Plattform Konkurado
hochzuladen. Ebenso ist das Datenblatt Wirtschaftlichkeit als Excel-File
und als PDF-File hochzuladen.
Jedes Team darf nur ein Projekt einreichen, Varianten sind nicht zuläs-
sig. Die Wettbewerbsteilnehmenden müssen um die Wahrung der
Anonymität besorgt sein. Verstösse gegen das Anonymitätsgebot führen
zum Ausschluss vom Verfahren.
Art der Darstellung
Für die Abgabe ist das Format A0 quer (84 x 120 cm) verbindlich. Die
Pläne werden auf Tafeln von 120 cm Breite und 180 cm Höhe aufge-
hängt. Pro Projekt stehen zwei Tafeln zur Verfügung. Die Teilnehmenden
sind gebeten, eine möglichst Platz sparende und leserliche Darstellung
zu wählen. Die Grundrisse sind wenn möglich nach dem Situationsplan
zu orientieren und zu beschriften (Norden oben).
Die Projekte sind in Mappen abzuliefern. Sämtliche Bestandteile des
Projekts sind mit einem Kennwort (keine Nummern) zu bezeichnen. Es
ist Folgendes zu beachten:
– – Die Pläne dürfen keine Hochglanzoberflächen aufweisen.
– – Die Pläne bitte nicht rollen und nicht auf feste Materialien aufziehen.
Veröffentlichung
Die Beiträge des Verfahrens werden nach der Beurteilung unter Na-
mensnennung aller Verfassenden während 10 Tagen öffentlich ausge-
stellt. Der Bericht des Preisgerichts wird den Teilnehmenden sowie der
Presse nach Erscheinen zugestellt und elektronisch zum Download für
Abonnentinnen und Abonnenten unter www.konkurado.ch publiziert.
Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-Affoltern 29GENEHMIGUNG
Dieses Wettbewerbsprogramm wurde vom Preisgericht genehmigt.
Zürich, 13. Mai 2020, das Preisgericht:
David Borschberg Sachpreisrichter
Simon Diggelmann Sachpreisrichter
Martin Suter Sachpreisrichter
Jacqueline Parish Sachpreisrichterin
Clara Jörger Sachpreisrichterin
Ursula Müller (Vorsitz) Fachpreisrichterin
Caspar Bresch Fachpreisrichterin
Christoph Haerle Fachpreisrichter
Jürg Senn Fachpreisrichter
André Schmid Fachpreisrichter
38 Projektwettbewerb im selektiven Verfahren | Zentrum Affoltern, Haltestelle und Stadtraum | Zürich-AffolternSie können auch lesen