Ideenküche Braunschweig Stadt der Wissenschaft 2007 - Programm von Februar bis April 2007 - Stadt Braunschweig

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Ideenküche Braunschweig Stadt der Wissenschaft 2007 - Programm von Februar bis April 2007 - Stadt Braunschweig
Ideenküche Braunschweig   Stadt der Wissenschaft 2007

                 Programm   von Februar bis April 2007
Ideenküche Braunschweig Stadt der Wissenschaft 2007 - Programm von Februar bis April 2007 - Stadt Braunschweig
2   Inhaltsverzeichnis

                                                    Inhalt

    Unsere    Zutaten                               Grußworte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .          3
     in der Ideenküche Braunschweig                 Editorial . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .    6
                                                    Die Ideenküche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .             8
    ...Spirelli und Desoxyribonukleinsäure (DNS),   Veranstaltungsreihen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                  11
    Appetit und Neugier, Küche und Wissen-          Besondere Leckerbissen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    16
    schaft. Als Stadt der Wissenschaft 2007         Die Speisekarte von Februar bis April 2007 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                                18
    bringen wir sie zusammen und wollen Appe-       Ausblick auf weitere Highlights im Jahr . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                             62
    tit auf Wissenschaft machen. Wir freuen uns,    Veranstaltungsorte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                66
    Sie als Gast in unserer Ideenküche begrüßen     Sponsoren und Förderer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .                    67
    zu dürfen.
                                                    Dieses Programm ist mit großer Sorgfalt und mit Hilfe zahlreicher Projektpartner erstellt worden. Dennoch sind alle Angaben
                                                    ohne Gewähr und Änderungen vorbehalten. Wir danken allen Projektpartnern für die Informationen und Zuarbeiten zu ihren
                                                    Projekten, auf denen das vorliegende Programm basiert.
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Grußwort    3

Grußwort der Schirmherrin
Wissenschaft kann dort besonders erfolgreich gedeihen, wo sie mit den Menschen und der Gesellschaft in einen intensiven Dialog eintritt. Dafür muss die
Wissenschaft ihre gewohnte Umgebung an Hochschulen und Instituten verlassen und sich auf Sichtweisen und Sprachen einlassen, die ihr möglicherweise
ungewöhnlich erscheinen. Gleichzeitig bringt gerade dieses Zusammentreffen besonders interessante Themen hervor und kombiniert Inhalte, wie man es auf
diese Weise vielleicht nicht immer erwartet hätte. Wer denkt bei Raumfahrt schon an Kultur? Gemeinsam zeigen das „Seminar für Philosophie“und das
„Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik“ der TU Braunschweig, das „Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt“ und das „Braunschweigische
Landesmuseum“ in der Reihe „Kultur und Raumfahrt“ wie sehr der Wunsch, die Sterne zu erreichen, Kulturen geprägt hat, wie die kulturellen Überzeugungen
dazu geführt haben, immer neue Versuche zu unternehmen, zu den Sternen zu fliegen – durch Forschung, Bildung und Ausbildung und durch das feste
Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit. Die Raumfahrtprogramme von heute sind deshalb nicht mehr, aber auch nicht weniger als ein Kind des
kulturellen Umfelds, in dem sie erdacht wurden.

Mit dem Wettbewerb Stadt der Wissenschaft ermutigt der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft Städte dazu, ihre Potenziale in Wissenschaft,
Forschung und Technologie optimal auszuschöpfen, die regionale Öffentlichkeit für Wissenschaft zu begeistern und vielfältige fruchtbare Kontakte zwischen
Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadt zu stärken oder neu zu schaffen. Für die Menschen in Braunschweig und Umgebung sind die Veranstaltungen
eine hervorragende Gelegenheit, Wissenschaft in ihrer Vielfalt zu erleben. Als Stadt der Wissenschaft beweist Braunschweig einmal mehr, wie sehr Bildung
und Forschung den Herzschlag der Zukunft bestimmen.

                                                                        Dr. Annette Schavan, MdB
                                                       Bundesministerin für Bildung und Forschung
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4   Grußwort

                                Was ist in Braunschweig anders an der
                                Zusammenarbeit von Wissenschaft und
                                Wirtschaft als anderswo?
                                 1 Dr. Gert Hoffmann: In Braunschweig bringen wir
    Die Gastgeber               die Menschen zusammen: Aus dem Anliegen neben
                                dem gut organisierten Technologietransfer vor allem
                                Menschen zueinander zu bringen, die sich sonst nur
                                zufällig kennenlernen würden, aus dem „kontrollierten
                                Zufall“ wie wir das nennen, entstehen ganz neue Kon-
                                takte über die Disziplingrenzen und gesellschaftlichen
                                Gruppen hinweg. Das weckt Kreativität und Erfinder-
                                geist und es schafft Vertrauen. Unser Bemühen als
                                Stadt der Wissenschaft ist es, diese kreativen Milieus
                                und neue Kontakte untereinander und zwischen Wis-
                                senschaft, Wirtschaft, Kultur und Stadt zu schaffen.
                                Möglich ist das, weil Braunschweig zwar eine Großstadt
                                ist, man sich hier aber persönlich kennt, und weil wir
                    1   2   3
                                diese offene Gesprächskultur etablieren konnten.
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Grußwort      5

Warum müssen wir überregional für die                                         Was habe ich als Bürger davon, wenn
Stadt der Wissenschaft werben?                                                Wissenschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten?
 2 Prof. Jürgen Hesselbach: Die Stadt, die Hochschulen und For-                3 Dr. Wolf-Michael Schmid: Die Zusammenarbeit
schungseinrichtungen und die Wirtschaft haben ein zentrales ge-               von Wirtschaft und Wissenschaft bei der Umsetzung
meinsames Ziel: Wir stehen in harter Konkurrenz mit anderen deut-             des Konzeptes der Stadt der Wissenschaft öffnet neue
schen und europäischen Regionen. Dabei geht es zum Beispiel um                Informationswege und bewirkt Synergieeffekte, wobei
Geldmittel und – noch wichtiger – um die besten Köpfe. Deshalb                der Dialog zugunsten eines verbesserten Technologie-
ist es wichtig, junge befähigte Menschen in Braunschweig zu halten            transfers intensiviert wird. Wenn Wissen, das von wis-
und von außerhalb anzuziehen. Wir wollen sie begeistern, hier zu              senschaftlichen Institutionen des Braunschweiger Wirt-
studieren und hier zu arbeiten. Unsere Stadt ist als herausragender           schaftsraums erforscht wurde, hier umgesetzt werden
Wissenschaftsstandort bekannt, und dies wird vom Interesse und der            kann, entstehen Arbeitsplätze in der Region.
Sympathie der Bevölkerung mitgetragen. Das macht die Attraktivität
von Braunschweig aus und wir wollen, dass möglichst viele Menschen
davon erfahren.

                              Dr. Gert Hoffmann                   Prof. Dr.-Ing. Jürgen Hesselbach                        Dr. Wolf-Michael Schmid
                              Oberbürgermeister                   Vorstandsvorsitzender des ForschungRegion               Präsident der Industrie- und
                              der Stadt Braunschweig              Braunschweig e.V. und Präsident der Technischen         Handelskammer Braunschweig
                                                                  Universität Braunschweig
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6   Editorial

                Aus der Ideenküche
                Gutes Essen kommt von erfahrenen Köchen, die gute Zutaten und Rezepte haben, aber auch
                Experimentieren und Neues versuchen. Das gilt auch für Wissenschaft und Forschung. Täglich
                wird dort auf Basis bestehenden Wissens experimentiert und Neues erforscht. Das kommt Ihnen
                sicherlich bekannt vor: Sie probieren Rezepte aus, variieren die Zutaten und entwickeln eigene Ideen
                in der Küche. Sie arbeiten dann in der Küche wie die Forscher im Labor – ausprobieren, mal geht‘s
                schief, mal gelingt‘s und Sie lernen immer mehr dazu. Das ist das Prinzip der Wissenschaft und
                Forschung. Also haben wir unsere „Köche“ in der Praxis getestet und die Partner aus Wissenschaft,
                Wirtschaft und Stadt zum gemeinsamen Kochen eingeladen. Schon beim Zwiebelschneiden war
                man sich näher als bei vielen Gesprächsrunden in Schlips und Anzug zuvor, und das gemeinsame
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Editorial   7

Essen der neuen Gerichte tat sein Übriges     können auch selbst ausprobieren und mitmachen. Als Stadt der Wissenschaft 2007 wollen wir
zur Verbindung. So entstand die „Ideenküche   Appetit auf Wissenschaft wecken. Komplizierte Themen aus Forschung und Wissenschaft wollen wir
Braunschweig“ und sie wird in der Stadt       verständlich darstellen. Wir freuen uns, Sie als Gast in unserer Ideenküche begrüßen zu können,
der Wissenschaft 2007 nach den gleichen       wenn sich mit Kreativität, Mut und Experimentierfreude Kochen und Wissenschaft verbinden. „Wir“,
Regeln funktionieren: Unsere Köche bringen    das sind über einhundert Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Stadt und Gesellschaft –
beste Zutaten mit und werden Einblicke        ein starkes Team für Braunschweig. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Studieren dieser
in ihre neusten Rezepte und Experimente       Speisekarte, der 2007 noch zwei weitere Ausgaben folgen werden.
gewähren. Und natürlich sind Sie nicht nur
eingeladen die Ergebnisse zu genießen, Sie    Ihr Koordinationsbüro Stadt der Wissenschaft 2007, Braunschweig Stadtmarketing GmbH
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8   Die Ideenküche

                                    Die Ideenküche
                                    Unter dem Motto „Ideenküche“ waren schon die „Vorspeisen“ vorzüglich. Zum Beispiel zeigte sich
                                    die Physikalisch-Technische Bundesanstalt in der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober 2006 „auf der
                                    Höhe der Zeit“. 10.000 Besucher erlebten, wie in Braunschweig mit Atomuhren die „Zeit gemacht
                                    wird“. Den ersten Teil des Hauptgangs 2007 finden Sie jetzt in diesem Programm. Wie in einer
                                    Menükarte sind die Frühjahrsveranstaltungen bis Ende April nach fünf Rezeptkategorien geordnet.
                                    Sie bieten ganz bestimmt für jeden Geschmack und Anlass das Richtige. Im Mai und Anfang
                                    September können Sie sich dann auf weitere aktuelle Programmhefte mit vielen neuen spannenden
                                    Ereignissen für den Sommer und Herbst 2007, dann auch Open Air, freuen.

        Eine köstliche Vorspeise:
        Die lange Nacht der Zeit

                                                                                                       Fotos: PTB
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Die Ideenküche    9

Und so sieht der Menüplan
der Ideenküche aus:
                               Mit den „Tagesgerichten“ geht                 Die „Bunte Küche“ verbindet Na-
                               die Wissenschaft auf die                      turwissenschaft mit Kunst und
                               Öffentlichkeit zu und begegnet Ih-            Kultur. Die „Wissenschaftskonzer-
                     nen im Alltag. Wenn es z. B. heißt „Wissen     te“ geben zum Beispiel Antworten auf die
                     findet Stadt“ brodelt die Ideenküche vier      Frage, warum Geigen aus Holz und Trompe-
                     Tage lang mitten in der Braunschweiger In-     ten aus Metall sind und überraschen durch
                     nenstadt und präsentiert spannende High-       eindrucksvolle Konzerte.
                     lights aus der regionalen Forschungs-
                     landschaft.                                              „Geschäftsessen“ fördern Be-
                                                                              gegnungen zwischen Wissenschaft
                              Der „Juniorteller“ hält wissen-                 und Wirtschaft. Zum Beispiel tref-
                              schaftliche Leckerbissen für Kinder   fen sich Wissenschaftler und Unternehmer
                              und Jugendliche bereit. Im „Flying    beim „Blind Date“.
                     Science Circus“, der Braunschweiger Gym-
                     nasien ansteuert, wird beispielsweise For-              „Spezialitäten“ bieten in den
                     schung zum Kinderspiel. Beim „Ideenwett-                Kompetenzbereichen der Region
                     bewerb MacGyver“ können Jugendliche ihr                 einen nahrhaften Austausch zwi-
                     technisches Geschick unter Beweis stellen.     schen Experten. Zum Beispiel rücken die
                                                                    „Kompetenztage“ die regionalen Kernkom-
                                                                    petenzen Mobilität, Kommunikation, Mikro-
                                                                    produktion und Infektionsforschung in den
                                                                    Fokus des Interesses.
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Veranstaltungsreihen 11

Veranstaltungsreihen

                                                                                                                Foto: TUC, Fank Gehrmann
                       Hinter den Kulissen…
                       Von A wie Avionik bis Z wie Zellkulturen:
                       Wussten Sie, dass dies einige der For-
                       schungsgebiete sind, mit denen sich Wis-
                       senschaftler der Region Tag für Tag
                       beschäftigen? Wenn Sie neugierig sind, was
                       sich dahinter verbirgt und wie diese For-
                       schung unseren Alltag beeinflusst, bieten
                       wir Ihnen die Gelegenheit, hinter die Ku-        Flying Science Circus
                       lissen zu schauen… Jeden Donnerstag,             Wie können Sonnenlicht und ein Katalysa-
                       um 17 Uhr (außer an Feiertagen und               tor Abwasser reinigen? Wie viele Belastun-
                       während der niedersächsischen Sommerfe-          gen hält ein Mountainbikelenker aus? Wa-
                       rien) gewähren führende Forschungseinrich-       rum landen Katzen auf den Füßen? – der
                       tungen in Braunschweig und Umgebung In-          Wissenschaftszirkus gibt Antworten. Er be-
                       teressentinnen und Interessenten von 8 bis       sucht Gymnasien, verblüfft mit Experimen-
                       88 Jahren Einblicke in den Forschungsalltag.     ten, Apparaturen und Forschungsthemen
                       Wir laden Sie herzlich ein, mit uns direkt vor   und zeigt, wo sich der Mensch die vor-
                       Ort die faszinierende Welt aus Technik, Kul-     gestellten Phänomene in der Technik zunut-
                       tur und Leben im Rahmen einer kostenlosen        ze macht. Schülerinnen und Schüler aufge-
                       Führung zu entdecken und zu begreifen.           passt!
12 Veranstaltungsreihen

   Kompetenztage                                 Blind Date                                      Zeitphänomene - Zeitreisen
   Auf insgesamt vier „Kompetenztagen“ von       NORD/LB und Öffentliche Versicherung            Reisen Sie gemeinsam mit dem FEMO Geo-
   April bis Oktober 2007 werden Wissen-         Braunschweig laden zwischen Februar und         park, der Experimentierlandschaft phæno,
   schaft, Wirtschaft und Industrie gemeinsam    November einmal im Monat eine                   der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt,
   die vielfältigen regionalen Innovationen in   ausgewählte Gästeschar zu einem wissen-         dem Staatlichen Naturhistorischen Museum
   den Bereichen der Wachstumsbranchen Mi-       schaftlichen Mittags-Menü. Und wie bei ei-      und der Technischen Universität durch die
   krosystemtechnik, Kommunikation, Infek-       nem richtigen Blind Date weiß man vorher        Zeit und entdecken Sie „Zeit“ aus vielen
   tionsforschung und Mobilität vorstellen.      nicht, was einen erwarten wird. Weder der       wissenschaftlichen Blickwinkeln: Tauchen Sie
   Ob in Form von Ausstellungen, Exponat-        besondere Ort noch der interessante Re-         in die Tiefe des Erdreiches und untersuchen
   vorführungen, Podiumsdiskussionen und         ferent oder das spannende Thema werden          Sie dessen geologische Vergangenheit. Ent-
   Vorträgen – sie alle eint das Ziel, die       im Vorfeld verraten. Sicher ist nur, dass die   decken Sie selbst, was Zeit ist, wie stark sie
   Spitzenposition der Wissenschafts- und        Faszination Forschung genussvoll angerich-      unser Leben beeinflusst, wie sie wahrgenom-
   Wirtschaftsregion Braunschweig weiter zu      tet wird – lassen Sie sich überraschen!         men wird und wie man Zeit physikalisch
   stärken und regional, national und interna-                                                   messen kann. Gehen Sie auf Exkursionen zu
   tional präsenter zu machen.                                                                   geologisch interessanten Fundorten in der
                                                                                                 Region. Lauschen Sie Wissenschaftlern, die
                                                                                                 sich mit Zeit beschäftigen, oder schreiben
                                                                                                 Sie über Ihre eigenen Erfahrungen mit der
                                                                                                 Zeit. Ein ganzes Jahr Zeit für die Zeit!
Veranstaltungsreihen 13

Zukunftspotenziale der Region                                          Zukunftsuniversität
Zukunftsfähig zu sein setzt Vernetzung des Wissens und der Kom-        Der forward2business-ThinkTank ist bekannt für seine radikalen Thesen
petenzen voraus – für die Forschungs- und Wissenschaftsregion          in der Entertainmentindustrie. Jährlich treffen sich die 200 Vordenker
Braunschweig eine Verpflichtung! Auf den monatlich stattfindenden      und Visionäre fast konspirativ und denken die Geschäftsmodelle der
„Transferabenden zu den Zukunftspotenzialen der Region“ wollen Indu-   kommenden 10 Jahre vor. Doch einmal im Jahr trägt Deutschlands
strie- und Handelskammer Braunschweig, BRAUNSCHWEIG Zukunft            innovativster Entertainmentkongress seine Zukunftsdebatten an die
GmbH, projekt REGION BRAUNSCHWEIG GMBH und Mitglieder der              Universitäten. Nach Gastspielen in Leipzig, Berlin und Frankfurt gastiert
ForschungRegion Braunschweig e.V. – gemeinsam mit Vertretern aus       die forward2business-Zukunftsuniversität von April bis Juli 2007 in der
Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft – den Wissens-      Ideenküche Braunschweig. In einer außergewöhnlichen Vortragsreihe dis-
austausch und Kooperationen in Stadt und Region fördern, Ideen         kutieren die Vordenker der Entertainmentbranche ihre Thesen und Visio-
für neue Arbeitsplätze, Produkte, Produktionen identifizieren sowie    nen über die Entertainmentgesellschaft des Jahres 2020 mit Studenten
Wertschöpfung und Lebensqualität in der Region steigern helfen. Ihr    und Akademikern. Die Zukunftsuniversität richtet sich vor allem an Stu-
Ziel? – das Forschungs- und Entwicklungspotenzial für die Region –     denten und Professoren der Medien-, Informatik- und Entertainmentberei-
und damit auch für Sie – nachhaltig nutzbar zu machen.                 che, ebenso wie an zukunftsinteressierte Manager und Mitarbeiter aus
                                                                       Unternehmen im Braunschweiger Raum sowie an Visionäre und Zukunfts-
                                                                       strategen. Unser Anspruch: Hier sollen Sie von Dingen hören, an die
                                                                       Sie noch nie im Leben gedacht haben. Die Vorträge sind öffentlich und
                                                                       kostenlos. Die forward2business-Zukunftsuniversität wird unterstützt von
                                                                       New Yorker.
14 Veranstaltungsreihen

                          Wissenschaftskonzerte
                          Die Wissenschaftskonzerte zeigen in einer Reihe von spannenden Veranstaltungen Verbindungen
                          von Musik und Wissenschaft. Dabei wird am 10. März in Zusammenarbeit mit der Pianofabrik
                          Schimmel das Klavier unter die physikalische Lupe genommen: Warum klingt ein Cembalo anders
                          als ein Klavier? Klingt ein Klavier heute anders als vor zweihundert Jahren? Und wie kann man
                          das physikalisch beweisen? Im Juni soll ein Konzert für junge Hörer die Gemeinsamkeiten und
                          Unterschiede von Musik und Bildender Kunst aufzeigen und dabei die generellen Arbeitsweisen der
                          Kunstwissenschaften deutlich machen, bevor die Wissenschaftskonzerte mit den FESTLICHENTA-
                          GENNEUERMUSIK 2007, die unter dem Titel MUSIK UND MASCHINE ebenfalls im Juni stattfinden,
                          einen weiteren Höhepunkt erreichen. Dabei wird nicht nur gezeigt, wie musikalische Mittel zur Imi-
                          tation von maschinellen Geräuschen und Klängen eingesetzt werden, sondern auch die Fragestellung
                          behandelt, welche „maschinellen“ Qualitäten sich Musiker aneignen müssen, um überhaupt Musik
                          spielen zu können. Außerdem soll es auch zum spannenden qualitativen Vergleich zwischen Mensch
                          und Maschine kommen, wenn beide musizieren. Nachdem dann noch geklärt wird, welche Einflüsse
                          die Entwicklung von Technik und Maschinen auf unsere Musik hatten und haben, befasst sich
                          das Orchester der Technischen Universität Braunschweig im Juli mit der Verbindung von Musik
                          und Wissenschaft. Anschließend verspricht das Staatsorchester Braunschweig im September unter
                          der Überschrift MASCHINENMUSIK einen weiteren Leckerbissen der Reihe, die im November mit
                          Schulprojekten und einem Sinfoniekonzert des Staatsorchesters ausklingen wird.
Veranstaltungsreihen 15
16 Besondere Leckerbissen

                                                         Besondere Leckerbissen
                                                         aus der Ideenküche

                                                         Über die Köche und Töpfe der Ideenküche
                                                         „Mikrofilm.tv“ geht auf Sendung – im Internet. In einem pointierten Format informiert dieses
                                                         Online-Magazin über die Forschungsprojekte und die Forschungslandschaft Braunschweig sowie
                                                         über seine Macherinnen und Macher unmittelbar dahinter. Nachrichten, Reportagen, Interviews:
                                                         direkt und aktuell aus der Stadt der Wissenschaft. Ungewöhnlich und multimedial auch die Platt-
                                                         form zum Präsentieren und Diskutieren: Denn Nachwuchsforscher, -wissenschaftler und Tüftler
                                                         sind aufgerufen, das Magazin aktiv mitzugestalten. Wie das geht? Informieren Sie sich unter
                                                         www.mikrofilm.tv!

   Täglich grüßt die Wissenschaft
   Wo und wie möchten Sie der Wissenschaft begegnen? Nur im Labor oder Hörsaal? Oder auch in der Zeitung? Die Murmeltier-Redakteure bieten
   Ihnen jeden Tag in diesem Jahr eine unterhaltende Wissenschafts-Kolumne in der BZ. Aber damit nicht genug. Vielleicht darf es auch ein ganz kurzer
   Wissensschnipsel sein? Die Rästelfrage, der Slogan, die merkwürdige Zahl. Zu finden an ungewöhnlichen Orten, von der Speisekarte über die Milchtüte bis
   zum Einkaufsbeutel? Haben Sie Ideen oder Vorschläge? Oder haben Sie gar Platz für Wissenschaft – in welcher Form auch immer? Vielleicht lässt sich auch
   zwischen Ihnen oder Ihrer Firma eine Brücke zur Stadt der Wissenschaft schlagen. Beraten Sie sich doch mit der Murmeltier-Redaktion. Mit Ihren Ideen und
   unseren Texten kommt Wissenschaft aus den Reservaten in den Alltag. Und täglich grüßt…
   Kontakt: murmeltier@braunschweig.de – In Zusammenarbeit mit der Braunschweiger Zeitung.
Besondere Leckerbissen 17

                                                        Ganz im Zeichen der Kugel steht
                                                        die Arbeit von Arnold Nicolaus in
                                                        der PTB in Braunschweig.
                                                        (Foto: okerland-archiv/PTB)

Täglich grüßt die Wissenschaft

Wir wissen nicht, was Frau Nicolaus gedacht haben mag, als sie dereinst ihrem Sohn Arnold in der Wiege das berühmte Lied
vorsang: „Weißt du wieviel Sternlein stehehen …“. Üblicherweise kommen bei solch frühkindlichen Vorträgen ja ganz bestimmte
Berufsbilder heraus. In diesem Fall vorzugsweise Astronomen. Allerdings verlief die Geschichte dann doch anders. Vielleicht lernte
der erwachsen werdende Arnold, dass die Astronomen die Sternenfrage mit „Einhundert mal eine Milliarde mal eine Milliarde“
längst beantwortet haben. Was also tun? Lässt sich etwas anderes zählen, das den mütterlichen Wegweisungen mindestens
ebenso genüge tut? Und auf irgendeine Weise fiel der Gedanke auf etwas, das gar nicht fern, sondern vielmehr sehr naheliegend
ist: auf Atome. Wieviel Atome, etwa der Sorte Silizium, braucht man eigentlich, bis man ein Kilogramm zusammen hat?
Diese Zählaufgabe geht weit über Sterndimensionen hinaus, da die Antwort so in der Gegend von „einige zehn Millionen mal
eine Milliarde mal eine Milliarde“ liegen wird. Noch ist Arnold Nicolaus, inzwischen Physiker in der Physikalisch-Technischen
Bundesanstalt, mit dem Zählen nicht fertig. Aber wenn es soweit ist, wird das alte Kilogramm ausgedient haben und Frau
Nicolaus wird sich gewiss des alten Kinderliedes erinnern. Mehr unter: www.braunschweig.de/murmeltier
18 Die Speisekarte von Februar bis April 2007

   Speisekarte
                  der Ideenküche

                 >>>>>>
                   Leckerbissen von Februar bis April 2007
01.02.
03.02.
         06.02.
         08.02.
         10.02.
                  13.02.
                  15.02.
                  17.02.
                           20.02.
                           22.02.
                           24.02.
                                    27.02.
                                             Ausstellung „SAHARA – Wüste lebt“. (S. 20)
                                             ich entdecke! – Die Technik-Werkstatt (S. 21)
                                             Ideenküche Ausbildung (S. 21)
                                             ich entdecke! – Verräterische Gene (S. 21)
                                             ich entdecke! – Den allwissenden GenAnalysator (S. 22)
                                             Der erste geklonte Mensch (S. 22)
                                             ich entdecke! – Den Schall (S. 22)
                                             ich entdecke! – Die Wandlung von Energie (S. 23)
                                             Neue Aspekte der Stammzell-Medizin (S. 24)
                                             Getränke drive 24 (S. 24)
                                             Hinter den Kulissen… der PTB (S. 24)
                                             Flying Science Circus (S. 25)
                                             Winston Churchill. Die Kriegsberichterstattung (S. 25)
                                             Hermann Hesse (S. 26)
                                             Faszination Karosserie (S. 26)
                                             Blind Date (S. 26)
                                             Hinter den Kulissen… des Landesmuseums (S. 27)
                                                                                                      Februar 2007 im Überblick

                                             Der gestirnte Himmel über mir und
                                             das moralische Gesetz in mir (S. 27)
                                             Aktuelle Trends in der Prophylaxe und Behandlung
                                             von Infektionskrankheiten im Kindesalter (S. 27)
                                             Handschriften für Frauen & von Frauen (S. 28)
                                             ArchiSafe – Innovative Langzeitarchivierung (S. 28)
                                             Faulheit. Lust und Last nichts zu tun. (S. 28)
                                             Wissen schaf(f)t Spaß (S. 29)
                                             Maschinen für alle – Thema: Cyborgs (S. 29)
                                             Die Kinder-Uni im phæno (S. 30)
                                             Erdbeben (S. 30)
                                             Braunschweiger ZeitSchiene (S. 31)
                                             Politische Strategien zur Sicherung
                                             des Energiebedarfs (S. 31)
                                             Thomas Mann (S. 32)
                                             Überlebenskünstler der Namib-Wüste (S. 32)
                                             Hybridfahrzeuge und Energiemanagement 2007 (S. 33)
                                             Hinter den Kulissen… des Fraunhofer-Instituts
                                             für Holzforschung/ Wilhelm-Klauditz-Instituts (S. 33)
                                             Einsteins Relativitätstheorien (S. 34)
                                             Wissenschaft im Dialog (S. 34)
                                             Niedersächsisches Grundwasserkolloquium 2007 (S. 35)
                                             Hinter den Kulissen… des Klinikum Braunschweig (S. 35)
                                             Die Kinder-Uni im phæno (S. 35)
                                             GeT Univation! (S. 36)
                                             8. Symposium AAET 2007 (S. 36)
                                             ITech³ Informationstechnik (S. 37)
                                                                                                                        Die Speisekarte Februar 2007 19
20 Die Speisekarte Februar 2007

                                  Ausstellung „SAHARA – Wüste lebt“

   Ausstellung                              Die größte Wüste der Welt gilt gemeinhin als lebensfeindlich – und doch leben in ihr Tiere, Pflanzen
   bis 06.05.2007                           und Menschen. Wer lebt unter solch extremen Bedingungen? Wie passen sich Lebewesen solchen
   Di. bis So. 9 bis 17 Uhr                 Umweltbedingungen an? Wie sieht deren Lebensalltag aus? Antworten auf diese Fragen erhalten Sie
   Mi. 9 bis 19 Uhr               in der Sonderausstellung des Staatlichen Naturhistorischen Museums Braunschweig. Sie gewährt Einblicke in
   Mo. geschlossen                die beeindruckenden Landschaften der Sahara und vermittelt vielfältige Aspekte dieses faszinierenden Lebens-
                                  und Naturraums. Zusammen mit spannenden Entdeckungsräumen und anschaulichen und leicht verständlichen
                                  Informationen in Text, Bild und Ton wird der Ausstellungsbesuch zum Erlebnis. Bitte beachten Sie auch das
                                  umfangreiche Begleitprogramm.

                                  Informationen unter www.saharaausstellung.de und im Museum unter 0531-288920. Eine Kooperation mit
                                  dem Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Braunschweigischer
                                  Kulturbesitz und Brainworxx.

                                  Ort: Staatliches Naturhistorisches Museum, Pockelsstr. 10, Braunschweig Ansprechpartner: Gerhard
                                  Pohl, gerhard.pohl@snhm.Niedersachsen.de Veranstalter: Staatliches Naturhistorisches Museum
                                  Kosten: Erwachsene 4 Euro, erm. 3 Euro, Kinder 4-14 Jahre 2 Euro
                                                   Fotos: SNHM
Die Speisekarte Februar 2007 21

                                                                                             Workshop
Experimentier-Workshop                        Workshop                                       bis 23.03.2007, an Schultagen
bis 23.03.2007, täglich                       bis 31.03.2007                                 ich entdecke! – Verräterische Gene
ich entdecke! – Die Technik-Werkstatt         Ideenküche Ausbildung                          Auf den Spuren der Gene

          Im Technik-Labor bauen Besu-                  Das Projekt „hotfive“ bietet unter             Schülerinnen und Schüler gehen in
          cherinnen und Besucher verschie-              der Überschrift „Ideenküche Aus-               diesem Workshop in einem fiktiven
          dene Modelle zum Mitnehmen.                   bildung“ zwei Workshops zur be-                Kriminalfall auf Verbrecherjagd. Sie
Das UMT-System (Universelles Mediensy-        ruflichen Vorbereitung von Schülern/innen      analysieren DNS-Proben von Verdächtigen
stem für den Technikunterricht) vermittelt    der Sekundarstufe I und II an. Unter dem       und vergleichen sie mit der am Tatort
den Konstrukteuren solide handwerkliche       Titel „Schüler wählen ihr Menü“ werden         gefundenen DNS. Dabei lernen sie elemen-
Fertigkeiten und fördert zugleich kreatives   den Schülern Berufsfelder aus dem Bereich      tare Methoden der Gentechnik kennen: Das
Arbeiten und technisches Verständnis. Es      Hochtechnologie vorgestellt, die sie mit       Schneiden von DNS mit Restriktionsenzy-
besteht die Wahl zwischen Mini-Windrad,       ihrem eigenen Kompetenzprofil abgleichen       men und das Auftrennen der entstehenden
Kurbelleuchte, Monstertruck, Radlader und     können. „Die schmackhafte Bewerbung“           DNS-Bruchstücke mithilfe der Gel-Elektro-
Rennwagen.                                    bringt den Schülern/innen den entsprechen-     phorese.
                                              den Bewerbungsverlauf und dessen Gestal-
Ort: phæno, Willy-Brandt-Platz 1, Wolfsburg   tung näher.                                    Ort: phæno, Willy-Brandt-Platz 1, Wolfsburg
Veranstalter: phæno – die Experimentier-                                                     Veranstalter: phæno – die Experimentier-
landschaft                                    Ansprechpartner: Daniel Kreßner,               landschaft
                                              d.kressner@abv-braunschweig.de
                                              Veranstalter: Ausbildungsverbund
                                              Braunschweig/Magdeburg e.V.                     Anmeldung erforderlich
 Anmeldung erforderlich                                                                       phæno-Info-Telefon 0180/1060600 (aus
 phæno-Info-Telefon 0180/1060600 (aus                                                         dem Festnetz bundesweit zum Ortstarif)
 dem Festnetz bundesweit zum Ortstarif)        Anmeldung von Schulen oder Klassen             Zielgruppe: 11. bis 13. Jahrgangsstufe
 4 bis 7 Euro pro Modell                       Telefon: 0531/70129-0 oder d.kressner@         max. 18 Personen 90 Euro pro
 zzgl. phæno-Eintritt                          abv-braunschweig.de                            Schülergruppe zzgl. phæno-Eintritt
22 Die Speisekarte Februar 2007

   Workshop                                        Mitmachtheater                                  Workshop
   bis 23.03.2007, an Schultagen                   bis 23.03.2007,                                 bis 23.03.2007, an Schultagen
   ich entdecke! – Den allwissenden                an einzelnen Wochenenden                        ich entdecke! – Den Schall
   GenAnalysator.                                  Der erste geklonte Mensch
   Auf den Spuren der Gene                         Auf den Spuren der Gene
                                                                                                             Was ist eigentlich Schall? Warum
             Wer darf das individuelle Genprofil            Stellen Sie sich vor, Sie begegnen               können wir Musik, Töne und Klänge
             und die damit zusammen-                        dem ersten geklonten Menschen.                   hören? Wie funktionieren Schall-
             hängenden Veranlagungen                        Was würden Sie ihn fragen? Eine        wandler? Was bringt einen Lautsprecher
   kennen? Der Arzt? Die Familie? Der Arbeit-      ganz besondere Mitmachtheater-Vorstellung       zum Sprechen oder Singen? Wie kann man
   geber? Die ethischen Aspekte der Gen-           im Wissenschaftstheater von phæno.              Schall speichern? Ausgehend von Schwin-
   technik sind oft Gegenstand kontroverser                                                        gungen und Wellen können Schülerinnen
   Debatten. Mit einem Theaterstück werden         Ort: phæno, Willy-Brandt-Platz 1, Wolfsburg     und Schüler anhand einfacher Experimente
   die Schülerinnen und Schüler auf das            Info: phæno-Info-Telefon 0180/1060600           die Physik hinter diesen Fragestellungen ent-
   Thema eingestimmt und diskutieren               (aus dem Festnetz bundesweit zum Ortsta-        decken.
   anschließend mithilfe zweier Moderatoren        rif) Veranstalter: phæno – die Experimentier-
   ihre persönliche Meinung.                       landschaft                                      Ort: phæno, Willy-Brandt-Platz 1, Wolfsburg
                                                                                                   Veranstalter: phæno – die Experimentier-
   Ort: phæno, Willy-Brandt-Platz 1, Wolfsburg                                                     landschaft
   Veranstalter: phæno – die Experimentier-
   landschaft                                        Täglich grüßt die Wissenschaft:

    Anmeldung erforderlich
                                                     1:                                             Anmeldung erforderlich
                                                     Wer Atome zu Hilfe nimmt, um ein
    phæno-Info-Telefon 0180/1060600 (aus                                                            phæno-Info-Telefon 0180/1060600 (aus
                                                     Kilogramm „abzuzählen“, darf sich alle
    dem Festnetz bundesweit zum Ortstarif)                                                          dem Festnetz bundesweit zum Ortstarif)
                                                     50 Millionen Atome nur um eines ver-
    Zielgruppe: 9. bis 13. Jahrgangsstufe max.                                              r       Zielgruppe: 5. bis 11. Jahrgangsstufe max.
                                                     tun. www.braunschweig.de/murmeltie
    35 Personen 35 Euro pro Schülergruppe                                                           16 Personen 30 Euro pro Schülergruppe
    zzgl. phæno-Eintritt                                                                            zzgl. phæno-Eintritt
Die Speisekarte Februar 2007 23

Workshop
bis 23.03.2007, an Schultagen
ich entdecke! – Die Wandlung von Energie

         In diesem Workshop entdecken Schülerinnen und Schüler
         Energieformen wie Wind-, Solar-, Wärme- oder Druckenergie.
         Da nutzbare Energie aber meist nicht am Ort und zum Zeit-
punkt ihrer Bereitstellung benötigt wird, werden auch der Transport
und die Speicherung von Energie thematisiert. Durch eigenes Experi-
mentieren entwickeln die Gruppen ein Gefühl für Wärmekapazität,

                                                                                             Foto: phæno/Rainer Jensen
Wirkungsgrad, Energie oder Leistung.

Ort: phæno, Willy-Brandt-Platz 1, Wolfsburg
Veranstalter: phæno – die Experimentierlandschaft

 Anmeldung erforderlich
 phæno-Info-Telefon 0180/1060600 (aus
 dem Festnetz bundesweit zum Ortstarif)
 Zielgruppe: 5. bis 9. Jahrgangsstufe max.
 16 Personen 30 Euro pro Schülergruppe
 zzgl. phæno-Eintritt
24 Die Speisekarte Februar 2007

   Symposium                                      Eröffnungsfeier                                Führung
   01.02.2007, 14 bis 18 Uhr                      01.02.2007, 12 Uhr                             01.02.2007, 17 Uhr
   Neue Aspekte der Stammzell-Medizin             Getränke drive 24 – Der erste vollauto-        Hinter den Kulissen… der Physikalisch-
                                                  matische Getränkemarkt der Welt                Technischen Bundesanstalt
                                                                                                 „Schall – von hörbar bis unhörbar“
             Die regenerative Medizin entwik-                Das Konzept „Getränke drive 24“     Hinter den Kulissen
             kelt sich in rasanten Schritten.                stellt eine grundsätzliche Neue-
             Grundlage dafür bilden geeignete                rung des Getränkeeinkaufs dar und            In der Reihe „Hinter den Kulissen“
   Stammzellen, von denen besonders die em-       wurde von der Firma Staake in Zusammen-                 gewähren führende Forschungsein-
   bryonalen Stammzellen leistungsfähig aber      arbeit mit Siemens in Braunschweig entwik-              richtungen in Braunschweig und
   auch ethisch umstritten sind. Der aktuelle     kelt. Der Kunde bekommt die Möglichkeit,       Umgebung Interessentinnen und Interessen-
   Stand des Wissens wird aus Sicht der Bio-      rund um die Uhr und an jedem Tag im Jahr       ten von 8 bis 88 Jahren Einblicke in den
   wissenschaft, der Medizin, des Rechts und      seinen Getränkebedarf zu decken. Darüber       Forschungsalltag.
   der Ethik zur Diskussion gestellt.             hinaus entfällt für den Kunden nahezu jegli-
                                                  che körperliche Anstrengung, die mit dem       Ort: Physikalisch-Technische Bundesanstalt,
   Ort: Kongresssaal IHK, Altstadtmarkt,          Verladen von Getränkekisten im Markt, an       Bundesallee 100, Braunschweig
   Braunschweig Ansprechpartner:                  der Kasse und letztendlich am Pkw verbun-      Ansprechpartnerin: Dr. Heike Hümme,
   Prof. Dr. Joachim Klein, poststelle@bwg.       den ist. Ein Besuch des derzeit im Bau be-     h.huemme@forschungregion-braunschweig.de,
   niedersachsen.de Fax: 0531 / 1 44 60           findlichen Marktes lohnt sich, weil die Be-    Telefon: 0531/239 29 07 Veranstalter:
   Veranstalter: Braunschweigische Wissen-        dienung anhand eines Films erklärt wird.       Physikalisch-Technische Bundesanstalt
   schaftliche Gesellschaft, Akademie für Ethik
   in der Medizin e. V. Göttingen,                Ort: Gelände des Hornbach-Baumarktes
   Klosterforum Braunschweig                      an der Frankfurter Straße, Braunschweig         Anmeldung erforderlich
                                                  Veranstalter: Staake Investment & Consul-       (max. 30 Teilnehmer)
                                                  ting GmbH & Co. KG

                                                  Einladung erforderlich.
                                                  Bei der Eröffnung handelt es sich um eine
                                                  nicht-öffentliche Veranstaltung.
Die Speisekarte Februar 2007 25

                                                                                                                        Vortrag
                                                                                                                        05.02.2007, 19 Uhr
Schülerexperimente                                                                                                      Winston Churchill. Die Kriegsberichter-
05.02.2007                                                                                                              stattung auf dem Weg vom 19. ins 20.

                                                                                             Foto: TUC, Fank Gehrmann
Flying Science Circus                                                                                                   Jahrhundert am Beispiel einer Ausnahme-
                                                                                                                        Biographie
                                                                                                                        Paradigmatische Gestalten
                                                                                                                        des 19. Jahrhunderts

          Das Programm der Veranstaltung                                                                                          Ein Vortrag von Ute Daniel in einer
          für die Sekundarstufe II besteht                                                                                        Vortragsreihe der Deutschen Ge-
          aus zwei rund 30-minütigen                                                                                              sellschaft für die Erforschung des
Fachvorträgen zu laufenden Forschungsvor-                                                                               19. Jahrhunderts. Die vielfältige Landschaft
haben an der Technische Universität Claust-   Ort: Gymnasium Raabeschule, Stettinstr.1,                                 des 19. Jahrhunderts und die Bedeutsamkeit
hal mit Laborprüfständen, an denen Ex-        Braunschweig Ansprechpartner: Jochen                                      für die Gegenwart wird an herausgehobenen
perimente vorgeführt werden sowie der         Brinkmann, brinkmann@tu-clausthal.de                                      Beispielen erwiesen.
Vorführung verblüffender chemischer oder      Veranstalter: Technische Universität Claust-
physikalischer Phänomene. Mit den             hal Projektpartner: Landesschulbehörde,                                   Ort: Aula in der Hochschule für Bildende
Schülerinnen und Schülern werden die          Abteilung Braunschweig, Salzgitter AG,                                    Künste, Johannes-Selenka-Platz 1,
Hintergründe und Ursachen dieser              Volkswagen AG                                                             Braunschweig Ansprechpartner: Arne Zerbst,
Phänomene im Anschluss geklärt und Bei-                                                                                 a.zerbst@hbk-bs.de Veranstalter: Hochschule
spiele gesucht, bei denen sich der Mensch     www.we.tu-clausthal.de/                                                   für Bildende Künste Braunschweig
diese Phänomene zunutze macht. Es werden      flying-science-circus/
Experimente, Apparaturen und Forschungs-
themen ausgewählt, die mit Schulwissen
verstanden, aber mit der vorhandenen
Schulausstattung nicht realisiert werden
könnten.
26 Die Speisekarte Februar 2007

   Vorlesung                                       Symposium                                       07.02.2007, 12 bis 15 Uhr
   06.02.2007, 18.30 Uhr                           06.02 bis 07.02.2007                            Blind Date
   Hermann Hesse                                   Faszination Karosserie
   Ringvorlesung                                                                                             Die NORD/LB und die Öffentliche
   »Nobelpreisträger – neu gelesen«                           Schwerpunkte dieses Symposiums                 Versicherung Braunschweig laden
                                                              sind innovative Ansätze im auto-               zwischen Februar und November
             Ein Vortrag von Prof. Dr. Gottfried              mobilen Karosseriebau, Lösungen      einmal im Monat eine ausgewählte
             Orth, Seminar für Evangelische        für eine intelligente Verknüpfung von Bau-      Gästeschar zu einem wissenschaftlichen
             Theologie, Technische Universität     weisen, angepasste Fertigungstechnologien       Mittags-Menü. Und wie bei einem richtigen
   Braunschweig. Die Ringvorlesung „Haupt-         und neue Werkstoffe. Mit dem gleichna-          Blind Date weiß man vorher nicht, was ei-
   werke der Weltliteratur“ findet seit 2001 an    migen Gemeinschaftsprojekt verfolgen die        nen erwarten wird. Weder der besondere
   der Technischen Universität in Braunschweig     TU Braunschweig und die Volkswagen-Kon-         Ort noch der interessante Referent oder das
   statt. Braunschweiger Wissenschaftler, aber     zernforschung das Ziel, innovative Strukturen   spannende Thema werden im Vorfeld verra-
   auch ausgewiesene Experten auswärtiger          für Fahrzeugkarosserien unter Aspekten einer    ten. Sicher ist nur, dass die Faszination For-
   Universitäten stellen ein Werk ihrer Wahl       Großserientauglichkeit zu entwickeln. Das       schung genussvoll angerichtet wird – lassen
   vor. Entscheidend ist dabei der persönliche     Symposium soll visionäre Lösungsansätze         Sie sich überraschen!
   und engagierte Blick auf den jeweiligen Text    aufzeigen, das Machbare und das Umsetzba-
   und die Bereitschaft, traditionelle Sichtwei-   re diskutieren und zugleich ein Podium für      Ort: wird erst am Treffpunkt bekannt
   sen zugunsten einer kritischen Lektüre jen-     den Erfahrungsaustausch zwischen Industrie      gegeben Ansprechpartnerin: Kathrin Vehlin-
   seits ausgetretener Pfade aufzubrechen.         und universitärer Forschung bieten.             Alpert, kathrin.vehling-alpert@
                                                                                                   oeffentliche.de Veranstalter: NORD/LB und
   Ort: Technische Universität Braunschweig,       Ort: MMI, Riddagshausen, Klostergang 53,        Öffentliche Versicherung Braunschweig
   Hörsaal PK 11.1, Pockelsstr. 11, Braun-         Braunschweig Ansprechpartner: Andreas
   schweig Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Renate     Redeker, redeker@gzvb.de, Telefon:
   Stauf, ndlit@tu-braunschweig.de Veranstal-      0531/35406-73 Veranstalter: Gesamtzen-           Für eine kleine Anzahl von Interessenten
   ter: Technische Universität Braunschweig        trum für Verkehr Braunschweig e.V.               werden Einladungen bereit gehalten. Sie
                                                                                                    können sich bei kathrin.vehling-alpert@
   www.tu-braunschweig.de/sdsl/abt/                 Anmeldung erforderlich                          oeffentliche.de für ein Date anmelden.
   neulit/aktuell                                   Infos unter www.gzvb.de
Die Speisekarte Februar 2007 27

Führung                                       Vortrag                                           Vortrag
08.02.2007, 17 Uhr                            08.02.2007, 19.30 Uhr                             08.02.2007, 20.15 Uhr
Hinter den Kulissen…                          Der gestirnte Himmel über mir und das             Aktuelle Trends in der Prophylaxe
des Braunschweigischen Landesmuseums          moralische Gesetz in mir – Peenemünde.            und Behandlung von
„Museum zwischen Forschung und                Naturwissenschaftlich-Philosophisches Kol-        Infektionskrankheiten im Kindesalter
Vermittlung – Sammlungen, Magazine,           loquium »Kultur und Raumfahrt«
Werkstätten, Ausstellungen“                                                                             Prof. Dr. Hans Georg Koch, Klinik
Hinter den Kulissen                                      Ein Vortrag von Prof. Dr. Karl-Heinz           für Kinder- und Jugendmedizin,
                                                         Glaßmeier im Kooperationsprojekt               Städtisches Klinikum
         In der Reihe „Hinter den Kulissen“              des Seminars für Philosophie, des      Braunschweig, Veranstaltung der Deutschen
         gewähren führende Forschungsein-     Instituts für Geophysik und extraterrestri-       Pharmazeutischen Gesellschaft (DPhG)
         richtungen in Braunschweig und       sche Physik, des Deutschen Zentrums für
Umgebung Interessentinnen und Interessen-     Luft- und Raumfahrt, des Landesmuseums            Ort: Pharmaziezentrum der Technischen
ten von 8 bis 88 Jahren Einblicke in den      Braunschweig. Es werden Vorträge zu den           Universität, Hörsaal MS 1.1, Mendelssohnstr.
Forschungsalltag.                             kulturellen Ursprüngen und ideengeschicht-        1, Braunschweig Ansprechpartner:
                                              lichen Kontexten sowie zu den gesellschaft-       Timo Paepenmüller, t.paepenmueller@
Ort: Braunschweigisches Landesmuseum,         lichen Folgewirkungen der Raumfahrt gehal-        tu-braunschweig.de Veranstalter:
Burgplatz 1, Braunschweig Ansprech-           ten. Die Reihe wird ab Mitte April 2007           Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft
partnerin: Dr. Heike Hümme, h.huemme@         fortgesetzt mit Vorträgen zum Weltraum-           (DPhG)
forschungregion-braunschweig.de, Telefon:     tourismus, zur bemannten Raumfahrt und
0531/239 29 07 Veranstalter: Braunschwei-     zu den deutschen Raumfahrtpionieren.
gisches Landesmuseum
                                              Ort: Braunschweigisches Landesmuseum,
                                              Burgplatz 1, Braunschweig Ansprechpartne-
 Anmeldung erforderlich                       rin: Dr. Marie-Luise Heuser, m-l.heuser@tu-
                                              braunschweig.de Veranstalter: Technische
                                              Universität Braunschweig, Deutsches Zentrum
                                              für Luft- und Raumfahrt, Braunschweigisches
                                              Landesmuseum Info: www.kultur-raumfahrt.de
28 Die Speisekarte Februar 2007

                                               Vortrag                                          Vortrag                                        Symposium
                                               08.02.2007, 19 Uhr                               08.02.2007, 19 Uhr                             09.02.2007, 10 bis 18 Uhr
                                               Handschriften für Frauen und von Frauen.         ArchiSafe –                                    Faulheit.
                                               Buchkultur aus norddeutschen                     Innovative Langzeitarchivierung                Lust und Last nichts zu tun.
                                               Frauenklöstern im 13. Jahrhundert

                                                         Begleitvortrag von Prof. Dr. Christa             In seinem Vortrag stellt Prof.                  Um die verschiedenen Spielarten
                                                         Bertelsmeier-Kierst, Marburg, zur                Dr. Siegfried Hackel, Fachbereich               des Nichtstuns, wie Faulheit, Lan-
                                                         Ausstellung „Geschrieben und ge-                 Informationstechnologie, Physika-               geweile und Muße genauer zu
                                               malt: Gelehrte Bücher aus Frauenhand. Eine       lisch-Technische Bundesanstalt, das Projekt    betrachten, sind sechs ReferentInnen aus
                                               Klosterbibliothek sächsischer Benediktine-       ArchiSafe vor. Das Pilotsystem für eine        Kunst, Philosophie, Theologie und der indu-
                                               rinnen des 12. Jahrhunderts“                     kostengünstige und skalierbare elektroni-      striellen Arbeitswelt zu einem Symposium
                                                                                                sche Archivlösung ist in der Kategorie „In-    eingeladen, moderiert von Dr. Viola Vahrson
                                               Ort: Augusteerhalle der Bibliotheca Augusta      novativster Technikeinsatz“ Gewinner des       und Prof. Dr. Hannes Böhringer, HBK. Auftakt
                                               Lessingplatz 1, Wolfenbüttel Ansprechpart-       eGovernment-Wettbewerbs unter Schirm-          des Reiseforschungsprojektes „In den Archi-
                                               nerin: Dr. Anne Tilkorn, tilkorn@hab.de,         herrschaft des Bundesinnenministers.           tekturen des Alltags: Gewohnheit, Faulheit,
                                               Telefon: 05331-808213 Veranstalter:                                                             Muße“ mit der Moholy-Nagy University of
                                               Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel            Ort: Technische Universität Braunschweig,      Arts and Design Budapest.
                                                                                                Hörsaal SN 19.2, Pockelsstr. 4, Braunschweig
                                                                                                Ansprechpartnerin: Anja Schaar-Goldapp,        Ort: Aula in der Hochschule für
Fotos: Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel

                                                                                                gi@lineas.de Veranstalter: Gesellschaft für    Bildende Künste, Johannes-Selenka-Platz 1,
                                                                                                Informatik Regionalgruppe Braunschweig         Braunschweig Ansprechpartnerin:
                                                                                                                                               Dr. Viola Vahrson, violavahrson@gmx.de
                                                                                                                                               Veranstalter: Hochschule für Bildende
                                                                                                                                               Künste Braunschweig
Die Speisekarte Februar 2007 29

Experimentierkurs für Kinder von 5–7 Jahren
09.02.2007 (weitere Termine:
16.02.07, 23.02.07), 14 bis 15.30 Uhr           Science & Art Festival
Wissen schaf(f)t Spaß                           09.02. bis 11.02.2007
                                                Maschinen für alle - Thema: Cyborgs
          An drei Kurstagen werden All-         phaenomenale
          tagsbeobachtungen unter die Lupe
          genommen und dabei naturwis-
senschaftliches Beobachten und Fragen
gefördert. Durch kleine ungefährliche Experi-                                      Die erste phaenomenale ist der Schnittstelle von Mensch und
mente werden Wissbegier und Lernfähigkeit                                          Maschine gewidmet und trägt den Titel „Maschinen für alle“.
der Kinder angesprochen.                                                           Mit dieser Thematik werden aktuelle Tendenzen und Zukunftsvi-
09.02.07 Thema: Wasser geht in Pflanzen ver-                             sionen angesprochen, die durch die Entwicklungen von Wissenschaft und
schiedene Wege.                                                          Technik direkt auf den Körper einwirken, ihn ergänzen, verändern oder
16.02.07 Thema: Salz und Eis – Schaden sie                               den Menschen als Modell verwenden. Das Festival fragt danach, wie die
den Pflanzen?                                                            digitale Kultur den menschlichen Körper und das Bild vom Menschen
23.02.07 Thema: Blaukraut bleibt Blaukraut –                             transformiert. Es macht deutlich, welchen Raum neue Technologien in
Chamäleon bleibt Chamäleon.                                              unserem Alltag bereits einnehmen. In einem speziellen Programm für
                                                                         Kinder und Jugendliche werden Workshops angeboten, die Kenntnisse im
Ort: Staatliches Naturhistorisches Museum,                               Umgang mit Maschinen, aber auch ihre kreative und reflektierte Anwen-
                                                   Fotos: phæno

Pockelsstr. 10, Braunschweig Ansprech-                                   dung fördern. An drei Wochenenden werden drei Aspekte dieser Thematik
partner: Gerhard Pohl, gerhard.pohl@                                     in verschiedensten Veranstaltungsformaten und Medien behandelt.
shnm.niedersachsen.de Veranstalter:
Staatliches Naturhistorisches Museum                                     Ort: Kunstverein Wolfsburg, phæno Veranstalter: Kunstverein Wolfsburg,
                                                                         phæno – die Experimentierlandschaft Weitere Informationen unter
                                                                         www.phaenomenale.de oder am phæno-Info-Telefon 0180/1060600
 Anmeldung unter 0531/28892-0                                            (aus dem Festnetz bundesweit zum Ortstarif)
 Kosten für 3 Kurstage: 15,- Euro
30 Die Speisekarte Februar 2007

   Experimentierkurs                               Vortrag
   10.02.2007, ab 10 Uhr                           10.02.2007, 10.30 Uhr
   Die Kinder-Uni im phæno –                       Erdbeben
   das Experimentiererlebnis in Wolfsburg          Physik am Samstagmorgen
   KinderUni

             Einen Tag an über 250 Experimen-                Ein Vortrag von Prof. Dr. Andreas Hördt: Durch die Beobachtung von Erdbeben können wir
             ten forschen – das ist der Experi-              sehr viel über das Erdinnere lernen. Erdbeben erzeugen verschiedene Arten von Wellen,
             mentiertag bei phæno. In beiden                 die sich entweder an der Erdoberfläche ausbreiten und dort ihre zerstörerische Kraft
   phæno-Laboren gibt es spannende Experi-         entfalten, oder tief durch den Mantel und den Erdkern laufen. Aus der Messung der Bodenbewegung
   mental-Vorführungen. Die kreativsten For-       an verschiedenen Orten kann man herausfinden, wo das Gestein in der Erdkruste gebrochen
   schungsergebnisse werden prämiert. Fünf         ist und in welcher Richtung der Bruch stattgefunden hat. Daraus lässt sich das Abtauchen von
   Nachwuchs-Forscher können ein Jahr lang         Kontinentalplatten rekonstruieren, und Nuklearexplosionen sind leicht von echten Erdbeben zu
   kostenlos bei phæno experimentieren. Kin-       unterscheiden. Aus den Laufzeiten der Erdbebenwellen wissen wir, dass es einen flüssigen äußeren,
   der, die mindestens fünf Vorlesungen be-        und einen festen inneren Erdkern gibt. Wie das alles funktioniert, und welche physikalischen
   sucht haben, erhalten gegen Vorlage ihres       Überlegungen dahinter stecken, wird in der Vorlesung erklärt.
   Kinder-Uni-Ausweises einmalig freien Ein-
   tritt. www.phaeno.de/kinderuni                  Ort: Technische Universität Braunschweig,
                                                   Physikzentrum, Hörsaal MS 3.1, Mendels-
                                                   sohnstraße 2-3 Ansprechpartner: Prof. Jürgen
   Ort: phæno, Willy-Brandt-Platz 1, Wolfsburg     Blum, j.blum@tu-bs.de Veranstalter:
   Info: phæno-Info-Telefon 0180/1060600           Physikalische Institute der Technischen
   (aus dem Festnetz bundesweit zum Ortsta-        Universität Braunschweig
   rif) Veranstalter: phæno – die Experimentier-
   landschaft
Die Speisekarte Februar 2007 31

Kolloquium
11.02.2007, 14 bis 17 Uhr
Braunschweiger ZeitSchiene –                                              Vortrag                Politische Strategien zur Sicherung
Technikgeschichte in Weg und Zeit –                                       12.02.2007,            des zukünftigen Energiebedarfs
Präsentation in neuer Museumsform                                         18.30 Uhr
                                                                          Ringvorlesung                     Vortrag von Sigmar Gabriel, Bun-
           Aufgrund ihrer Lage im Stadtgebiet bietet die Umnutzung        „Energien für die                 desminister für Umwelt, Naturschutz
           einer 5,5 km langen, stillgelegten Eisenbahnstrecke zu einem   Zukunft – Potenziale              und Reaktorsicherheit, Berlin. Unter
           Erlebnismuseum für Braunschweig die einmalige Chance, pu-      der Region“            Beteiligung von Wissenschaftlern verschiede-
blikumswirksam die Aufmerksamkeit auf diese traditionellen Kompe-                                ner Fakultäten der Technischen Universität
tenzen Braunschweigs im Verkehrswesen zu lenken. Nicht nur zu Zei-                               Braunschweig sowie auswärtiger Referenten
ten Heinrich Büssings und Max Jüdels waren Braunschweiger Erfinder                               bietet die Ringvorlesung „Energien für die Zu-
und Unternehmer maßgeblich an der Entwicklung des Verkehrswesens                                 kunft – Potenziale der Region“ Gelegenheit,
beteiligt. Auch heute sind in Braunschweig viele Industriebetriebe                               einen Themenkomplex im Facettenreichtum
und Forschungseinrichtungen in diesem wichtigen Wirtschaftsbereich                               unterschiedlicher Erkenntnisinteressen zu be-
führend tätig. Innerhalb des Kolloquiums wird das Projekt und die                                leuchten und damit zugleich Einblicke in ande-
thematische Ausgestaltung durch Vorträge präsentiert und diskutiert.                             re Disziplinen zu gewinnen.

Ort: Braunschweigisches Landesmuseum, Burgplatz 1, Braunschweig                                  Ort: Technische Universität Braunschweig,
Ansprechpartner: Dr. Angela Klein, klein@landesmuseum-bs.de Katja                                Hörsaal PK 11.1, Pockelsstr. 11, Braunschweig
Ortseifen, k.ortseifen@tu-braunschweig.de Veranstalter: Braunschwei-                             Ansprechpartner: Prof. Dr. Herbert Oberbeck,
gisches Landesmuseum, Technische Universität Braunschweig                                        h.oberbeck@tu-braunschweig.de Veranstalter:
Projektpartner: Verein Braunschweiger Verkehrsfreunde e.V.                                       Technische Universität Braunschweig

Ausführliches Programm: www.landesmuseum-bs.de                                                   www.tu-braunschweig.de/
oder www.braunschweigerzeitschiene.de                                                            studiumintegrale/ws/ringvorlesung
32 Die Speisekarte Februar 2007

   Vortrag                                                                          Vortrag
   13.02.2007, 18.30 Uhr                                                            14.02.2007, 20 Uhr
   Thomas Mann                                                                      Den Überlebenskünstlern der
   Ringvorlesung »Nobelpreisträger – neu gelesen«                                   Namib-Wüste auf der Spur.

              Ein Vortrag von Prof. Dr. Jürgen Stenzel, Institut für Germanistik,             Ein Vortrag von Dr. Maik Veste, Hamburg. Die Namib und
              TU Braunschweig/Hamburg. Die Ringvorlesung „Hauptwerke der                      die Karoo im südlichen Afrika zählen zu den artenreichsten
              Weltliteratur“ findet seit 2001 fächerübergreifend an der TU                    Wüsten der Erde. Hier wachsen auch die außergewöhnlichen
   Braunschweig statt. Braunschweiger Wissenschaftler, aber auch ausgewie-          Welwitschia-Pflanzen. Dr. Maik Veste erklärt die Anpassungen der
   sene Experten auswärtiger Universitäten stellen ein Werk ihrer Wahl vor.         Pflanzen, wie Wasserspeicherung und Verdunstungsschutz, sowie Un-
   Entscheidend ist dabei der persönliche und engagierte Blick auf den              terschiede zwischen ein- und mehrjährigem Wachstum anhand von
   jeweiligen Text und die Bereitschaft, traditionelle Sichtweisen zugunsten        vielen Beispielen. Ein Vortrag im Rahmen der Ausstellung „SAHARA –
   einer kritischen Lektüre jenseits ausgetretener Pfade aufzubrechen.              Wüste lebt“.

   Ort: Technische Universität Braunschweig, Hörsaal PK 11.1, Pockelsstr. 11,       Ort: Technische Universität Braunschweig, Hörsaal PK 11.2, Pockelsstr.
   Braunschweig Ansprechpartnerin: Prof. Dr. Renate Stauf, ndlit@                   11, Braunschweig Ansprechpartner: Gerhard Pohl, gerhard.pohl@shnm.
   tu-braunschweig.de Veranstalter: Technische Universität Braunschweig             niedersachsen.de Veranstalter: Gesellschaft für Naturkunde, Staatliches
                                                                                    Naturhistorisches Museum Kosten: 2 Euro / Mitglieder der Gesellschaft
   www.tu-braunschweig.de/                                                          für Naturkunde frei
   sdsl/abt/neulit/aktuell
Die Speisekarte Februar 2007 33

Symposium                                                                   Führung
14.02. bis 15.02.2007                                                       15.02.2007, 17 Uhr
Hybridfahrzeuge und                                                         Hinter den Kulissen… des Fraunhofer-Instituts
Energiemanagement 2007                                                      für Holzforschung / Wilhelm-Klauditz-Instituts
                                                                            Hinter den Kulissen

           Derzeit stehen Lösungen hybrider Antriebstechniken bei Fahr-             In der Reihe „Hinter den Kulissen“ gewähren führende For-
           zeugen und effiziente Energiemanagementsysteme im Blick-                 schungseinrichtungen in Braunschweig und Umgebung Interes-
           punkt. Ergänzend zum technischen Konzept gilt es, hinsicht-              sentinnen und Interessenten von 8 bis 88 Jahren Einblicke in den
lich der Kunden- und Umweltanforderungen insbesondere auch die              Forschungsalltag.
Minimierung konzeptbedingter Nachteile und die Optimierung der Vor-
teile des hybriden Antriebssystems bezüglich Energieverbrauch, Emis-        Ort: Fraunhofer-Institut für Holzforschung/Wilhelm-Klauditz-Institut,
sionen, Leistungsprofil, Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit,   Bienroder Weg 54E, Braunschweig Ansprechpartnerin: Dr. Heike Hümme,
Komfort und Einbindung des Fahrzeugführers geeignet darzustellen.           h.huemme@forschungregion-braunschweig.de, Telefon: 0531/239 29 07
Das Symposium soll die Entwicklung effizienter Fahrzeugantriebssy-          Veranstalter: Fraunhofer-Institut für Holzforschung / Wilhelm-Klauditz-
steme unter kombinierter Nutzung von Verbrennungsmotoren, Elek-             Institut
troantrieben, Systemen zur Speicherung und Erzeugung elektrischer
Energie, notwendigen Kennungswandlern einschließlich Steuer- und
Regelungselektronik fokussieren und fördern.                                 Anmeldung erforderlich

Ort: Stadthalle Braunschweig, Leonhardplatz 1, Braunschweig
Ansprechpartner: Andreas Redeker, redeker@gzvb.de Telefon: 0531
35406-73 Veranstalter: Gesamtzentrum für Verkehr Braunschweig e.V.

 Anmeldung erforderlich
 Infos unter www.gzvb.de
34 Die Speisekarte Februar 2007

   Vortrag
   15.02.2007, 19 Uhr
   Einsteins Relativitätstheorien

               Im Jahr 1905 postulierte Albert
               Einstein (Einsteins Wunderjahr) die   16.02.2006, 18 Uhr                       Der Abend beginnt mit dem Impulsreferat
               Spezielle Relativitätstheorie. Im     Wissenschaft im Dialog                   „Haus der Wissenschaft – Begegnung
   Jahr 1916 folgte die Allgemeine                   Transferabende –                         zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und
   Relativitätstheorie, die eine neue Theorie        Zukunftspotenziale der Region   Öffentlichkeit“ von Prof. Dr. Gerold Wefer, Vorstand
   der Schwerkraft enthält. Beide Theorien sind                                      des Haus der Wissenschaft e. V., Bremen.
   heute zusammen mit der Quantentheorie
   die tragenden Pfeiler der Physik. In diesem                                       Im Anschluß: Podiumsdiskussion zu Planung und
   Vortrag von Dr. Horst Zuse, Berlin, werden                                        Konzept eines Hauses der Wissenschaft auf dem
   in Form eines Diskurses die unterschied-                                          Campus der Technischen Universität Braunschweig
   lichen Auffassungen von Isaac Newton in                                           mit Repräsentanten aus Wissenschaft, Wirtschaft,
   seiner Principia (1686) und Albert Einstein                                       Bildung, Politik und Medien. Anschließend gibt es ein
   bezüglich der beiden o.g. Theorien darge-                                         Get together.
   stellt. Illustriert werden in diesem Diskurs
   die Auswirkungen auf technische Anwen-                                            Ort: Technische Universität Braunschweig, Aula 3.
   dungen der heutigen Zeit und damit u.U.                                           OG, Pockelsstr. 11, Braunschweig Ansprechpartner:
   auch auf das tägliche Leben.                                                      Klaus-Dieter Kühn, k.kuehn@tu-bs.de Veranstalter:
                                                                                     ForschungRegion Braunschweig e. V.
   Ort: Braunschweigisches Landesmuseum,
   Burgplatz 1, Braunschweig Ansprechpartner:
   Horst Splett, horst.splett_vdi@spn2u.de
   Veranstalter: VDI – Braunschweiger Bezirks-
   verein, Braunschweigisches Landesmuseum
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