Karlheinz - Neue Musik in Köln 100 JAHRE KGNM EIN ARCHIVBESUCH - Neue Musik Köln

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Karlheinz - Neue Musik in Köln 100 JAHRE KGNM EIN ARCHIVBESUCH - Neue Musik Köln
karlheinz                            2021   siebenundzwanzig

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September - Oktober 2021

Neue Musik in Köln
100 JAHRE KGNM
                    EIN ARCHIVBESUCH
           POLYMER
                           REIHE FÜR EXPERIMENTALELEKTRONIK
ON PAPER
            MUSIK UND RECHT
Karlheinz - Neue Musik in Köln 100 JAHRE KGNM EIN ARCHIVBESUCH - Neue Musik Köln
impressum
karlheinz erscheint fünfmal jährlich
als gemeinsame Produktion von
ON – Neue Musik Köln e.V. und
Kölner Gesellschaft für Neue Musik e.V.
© Copyright 2021 by ON – Neue Musik Köln e.V.
Alle Rechte vorbehalten.

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Herausgeber:
ON – Neue Musik Köln e.V.
Melchiorstraße 3
50670 Köln
www.on-cologne.de
Redaktion:
Helene Heuser
Karl Ludwig
Daniel Mennicken (V.i.S.d.P.)
Redaktion der „kgnm und
Neue Musik Termine“:
Verena Barié
Angelika Sheridan
www.kgnm.de
Gestaltung:
Mella Hövelborn

Die kommende Ausgabe für die Monate
November bis Dezember erscheint Ende Oktober.
Deadline für den Konzertkalender (kgnm) und
Anzeigen (ON) ist der 29.09.2021.

ON – Neue Musik Köln und die kgnm
werden gefördert durch die Stadt Köln.
Die Veranstaltungen von ON werden außerdem
gefördert durch das Ministerium für Kultur
und Wissenschaft NRW.
Karlheinz - Neue Musik in Köln 100 JAHRE KGNM EIN ARCHIVBESUCH - Neue Musik Köln
editorial

                                                Liebe Leser*innen,
       …willkommen zurück aus der Sommerpause. Willkommen im Kölner Kulturherbst.
       Inzidenzen hin, Varianten her – würde bei uns der Ball rollen und nicht die Musik spie-
       len, dann wär‘ die Welt nur halb so schwer. Aber darüber jetzt zu schwadronieren ist
       wiederum müßig, denn zwischen Verfassen des Editorials und Veröffentlichung der
       karlheinz liegen gut und gerne vier Wochen, da kann die Welt wieder ganz anders
       aussehen – und Zukunftsprognosen haben wir uns doch mittlerweile sowieso alle
       abgewöhnt.

       So oder so, drin oder draußen, digital oder analog: Es gibt so einiges zu sehen, zu
       hören, zu besuchen. Wir bei ON haben außerdem einen produktiven Sommer hinter
       uns, haben mit etwas Verspätung das Beethoven-Jahr nachzelebriert, haben uns mit
       Polymer im Bereich der Experimentalelektronik umgetan und stehen mit unserer
       Workshopreihe ONpaper vor vier besonders spannenden Ausgaben unter dem Thema
       „Musik und Recht“.

       Darüber hinaus veranstaltet die Initiative Freie Musik Köln (ifm) Ende September ein
       Symposium zur Gegenwart und Zukunft der Freien Szenen in der Musik. Hier sind wir
       mit ON als Kooperationspartner dabei, weil wir uns in den Themen- und Fragestellungen
       perfekt wiederfinden und auch in unserer täglichen Arbeit immer wieder versuchen,
       Ist- und Wird-Zustand von Freier Musik positiv zu beeinflussen. Ich persönlich glaube,
       dass an dieser Baustelle in den kommenden Jahren große und größere Aufgaben zu
       bewältigen sind und bin deshalb sehr gespannt auf die Veranstaltungen am 24.&25.9.

                                                                              Bleiben Sie gesund
                                                                            Ihr Daniel Mennicken

                                               Anzeigefläche für die Freie Szene Kontakt info@on-cologne.de
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100 Jahre
  kgnm
Liebe Leser:innen,
als scheidender Vorstand der Kölner Gesell-
schaft für Neue Musik melden wir uns mit einem
kurzen Gruß- und Dankeswort. Für uns war es
äußerst spannend und ereignisreich, das Vor-
standsamt in den letzten drei Jahren auszuüben.
Die Möglichkeit, eine Stadt kulturell mitzuge-
stalten sollte eine Herzenssache sein und so ha-
ben wir es auch empfunden.

Es gab viele Zusammenarbeiten, an erster Stelle     Zum Rückblick gehört auch das Sortieren, Ord-
die mit ON ­— Neue Musik Köln, die wir als außer-   nen und Dokumentieren. Neben Fundstücken
ordentlich fruchtbar erlebt haben. Bedanken         aus dem Kassetten-Archiv der kgnm freuen wir
möchten wir uns auch bei den Förderern und Ko-      uns darauf, im Herbst unseren Workshop “wea-
operationspartnern der letzten Jahre, bei Her-      ving the future” mit dem Schlagquartett Köln
mann-Christoph Müller vom Kulturamt der Stadt       2020/21 in Form einer Videodokumentation mit
Köln, dem Musikfonds e.V., dem Ministerium für      euch teilen zu können. Wer jetzt schon einen klei-
Kultur und Wissenschaft NRW, der Kunststiftung      nen Blick zurückwerfen will, kann die Projekte
NRW, der De la Motte-Musikstiftung sowie der        der kgnm der letzten Jahre auf unserer Website
Universität zu Köln. Ein Dank geht natürlich auch   finden.
an alle Mitglieder der kgnm, ebenso an die Veran-
staltungsorte in und um Köln, mit denen wir zu-     Vieles wurde im letzten Jahr an kulturpolitischen
sammengearbeitet haben: Artheater, Alte Feuer-      Gedanken angestoßen. Es wird spannend, wie
wache, LTK4, Kunst-Station Sankt Peter, Kunst-      die nächsten Schritte gegangen werden. Welche
raum Fuhrwerkswaage, Kirche der katholischen        Ideen in der Neugestaltung kultureller Struktu-
Hochschulgemeinde Köln – St. Johannes XXIII.        ren werden sich durchsetzen? Wo stoßen wir
                                                    weiterhin auf dicke Bretter? Und wo braucht es
                                                    noch mehr das gemeinsame und entschlossene
                                                    Handeln der Akteure und Akteurinnen, um die In-
                                                    teressen und Bedürfnisse der Freien Szene
                                                    durchzusetzen?

                                                    Dem neuen Vorstand wünschen wir viel Erfolg
                                                    und gutes Gelingen für die anstehenden
                                                    Arbeiten, das Netzwerken und Kooperieren.

                                                    Es grüßt der ehemalige
                                                    kgnm-Vorstand
                                                    Dorrit Bauerecker
                                                    Luís Antunes Pena
                                                    Roman Pfeifer
                                                    Timm Roller
                                                    Rie Watanabe
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Karlheinz - Neue Musik in Köln 100 JAHRE KGNM EIN ARCHIVBESUCH - Neue Musik Köln
Nachts im kgnm Archiv
                                                        wo ALT
                                     sich auf den TENOR stützt
                                        und kollektive Texturen
                                                  schlummern

Wir tummeln uns im kgnm Büro, lüften Programmhefte, entstauben Fotofilme, beleuchten Belege.
Denn nachts im Archiv ist der Blick auf eine zukunftsweisende Gegenwart am schärfsten. Konzert-
formate, Interviews, Stücke und Eindrücke unserer Vorgänger der letzten 100 Jahre möchten wir
als sich findender Vorstand kgnm Vorstand kreativ bewässern. Die daraus wachsende Inspiration
lässt uns mit unseren Mitgliedern und allen Förderern auf geebneten Pfaden weitergehen und und
diese ausbauen.

Wir freuen uns auf euch!           Angelika, Benni, Lorenz, Pablo, Verena
Karlheinz - Neue Musik in Köln 100 JAHRE KGNM EIN ARCHIVBESUCH - Neue Musik Köln
Jeden zweiten Mittwoch 17-19 Uhr      Im zweiten Teil der diesjährigen ONpaper-Reihe
                                                    vermittelt RA Prof. Clemens rechtliche Grund-
                                      29/09         lagen für Musiker*innen. Vom Vertragsrecht über
                            Vertragsrecht           die Altersvorsorge, das Urheber- und Steuer-
Was ist beim Abschluss von Verträgen zu             recht bis hin zu Fragen zu Konzerten im Ausland,
beachten? Wie verhandelt man Verträge mit oft       Mutterschutz oder Gemeinnützigkeit bieten die
übermächtigen Vertragspartnern? Welche              vier Sitzungen einen Überblick zum Themenkom-
Pflichten müssen die Vertragsparteien erfüllen?     plex Musik und Recht.

                                                    Vor dem Hintergrund eigener musikalischer Er-
                                       13/10        fahrungen berät Prof. Clemens Pustejovsky nati-
              Sozialversicherung und                onal wie international renommierte CD-Labels,
                      Altersvorsorge                Rundfunkanstalten, Opernhäuser, Festivals, Or-
Wann besteht Sozialversicherungspflicht? Wer        chester, Chöre, Ensembles und Musiker*innen in
kann Mitglied in der KSK werden? Wie funktio-       sämtlichen Fragen des Musikrechts. Er lehrt un-
niert die KSK und welche Vorteile bietet sie für    ter anderem an der Albert-Ludwigs-Universität.
Musiker*innen?
                                                    Erstmals bieten die initiative neue musik berlin /
                                                    field notes und ON – Neue Musik Köln dieses Jahr
                                       27/10        gemeinsam eine Workshopreihe zu den Themen
                             Urheberrecht           Positionierung, Kommunikation und Audience
  Was schützt das Urheberrecht unter welchen        Development sowie Musik und Recht an. In meh-
 Voraussetzungen? Was müssen Musiker*innen          reren Sitzungen vor und nach der Sommerpause
   bei Konzerten beachten? Wie können eigene        vermitteln Expert*innen aus den jeweiligen
            Kompositionen geschützt werden?         Bereichen grundlegende Kompetenzen für die
                                                    selbstständige Existenz.

                                       10/11        Die Teilnahme ist kostenfrei, die Anzahl der
                             Urheberrecht           Plätze jedoch begrenzt. Die Workshops finden
  Welche Grundsätze der Besteuerung muss ich        digital über Zoom statt.
  kennen? Welche Sonderregelungen gelten für
      Musiker*innen? Was ist bei Konzerten im       Anmeldungen auf
                        Ausland zu beachten?        https://littleticket.shop/onpaper/

 Die inm – initiative neue musik berlin e.V. wird unterstützt von der Senatsverwaltung für Kultur und
  Europa, dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Programm Stärkung
                                                         des Innovationspotenzials in der Kultur (INP).

  ON – Neue Musik Köln wir gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und dem Ministerium für Kultur
                                             und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
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P   O   L  Y  M    E  R
REIHE FÜR EXPERIMENTALELEKTRONIK
                                             2021
         Ein Polymer [poliˈmeːɐ ]̯ (von altgriechisch πολύ, polý ‚viel‘ und μέρος, méros ‚Teil‘)
         ist ein Stoff, der aus Makromolekülen besteht. Die Makromoleküle eines Stoffes
         sind aus einer oder mehreren konstitutionellen Struktureinheiten aufgebaut.

Vier Versuchsaufbauten. Analog-digital, human-animal, online-lokal, klanglich-visuell, multi-medial.
Im Sommer 2021 führen wir die Polymer – Reihe für Experimentalelektronik mit der IV e+k fort. Selbst
entwickelte Instrumente, junge Kooperationen und lang gehegte Forschungsvorhaben reagieren zu
neuen Klang-Verbindungen. An vier verschiedenen Orten werden die Variablen neu geordnet. Men-
schen, Medien, Materialien – die stoffliche Vielfalt bleibt unbegrenzt.

Drei Projekte verbinden sich lokal oder digital zu Videoarbeiten.

             Labor Ebertplatz                                     tba         Seehundstation Norddeich

         Hackmeck                                         A.001             Polyphonie für
       Benjamin Grau,                    Tim Gorinski, Paul                    träumende
     Vincent Michalke,                                Faltz                       Robben
          Philipp Lack                                                       Maria Wildeis, Alisa
                                                                                         Berger
Fraktale. Selbstähnlichkeit.        Effektgeräte. Eigenbau. Loop.
Modularität. Drei Computer          Die erste Baureihe eines Mo-          Glitch. Seerobben. Collage. Im
verschalten sich zu einem Me-       dularsystems stellt seine Fä-         Schlaf senden Seehunde Bot-
ta-Instrument.        Optische      higkeiten vor. DIY und AI. Loop.      schaften aus Klicklauten, Glis-
Strukturen übersetzen sich in       Variable Klangeinheiten wer-          sandi und Pfeifgeräuschen
Klang übersetzen sich in Visu-      den wiederholt, zerteilt, ver-        durch das Wasser. Die nauti-
alisierungen ihrer verborgenen      schoben und neu sortiert. Re-         schen Rufe werden zu einer
Verschaltung. Die erste Iterati-    aktives Licht und Nebel-              außerweltlichen Collage kom-
on eines unabgeschlossenen          maschine. Loop.                       poniert. Im Expeditionsanzug
Projekts.                                                                 zu großem Forschungsprojekt:
                                                                          Wildice-Berger and the Arctic
                                                                          Symphony.

                           Die Videos werden im Herbst auf unseren digitalen Kanälen veröffentlicht.
                                                                               www.on-cologne.de

Polymer ist eine Veranstaltungsreihe von ON – Neue Musik Köln, ausgehend von einem Call der
Interessenvertretung Elektronik+Klangkunst (IV e+k), gefördert vom Ministerium für Kultur und
Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen sowie dem Kulturamt der Stadt Köln.
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                                                                           Die vierte Verbindung reagiert vor Ort mit den
                                                                           Biodaten der Besucher*innen.
                                                     Gemeinde Ebertplatz   Live Installation!

                                    22–26/09
                                     jeweils 14–18 Uhr
                  Telekinetic Dreams
                                 Claudia Robles-Angel,
                                         Hubert Steins
Biodaten. Lichtinstallation. Klangstrukturen.                              Claudia Robles-Angel arbeitet bereits seit vielen
Datenströme der Besucher*innen sind Grundla-                               Jahren mit verschiedenen Messgeräten als
ge für eine vielschichtige Installation in der                             Schnittstellen zum Körper und der Verarbeitung
Gemeinde am Ebertplatz. Medizinische Mess-                                 von Biodaten in Echtzeit. Die Klang- und Medien-
apparate transformieren Körperdaten in elektro-                            künstlerin kreiert Skulpturen, Installationen und
mechanische Audiosignale. Sie dienen als                                   Performances weltweit.
Energiequelle für ein analoges System aus
Monochorden, Objekten und Projektoren.                                     Hubert Steins ist Klangkünstler und Medienpäd-
Resonanz und Licht.                                                        agoge. Seine Arbeiten umfassen performative
                                                                           Versuchsaufbauten, installative Klangkunst so-
Diese Geräusche werden erneut verstärkt und in                             wie Hörstücke für den Rundfunk. Er lehrt unter
den Raum projiziert. Es entfaltet sich eine im-                            anderem an der Universität Köln.
mersive Skulptur der Körperprozesse. Mehrfach
transformiert entzieht sie sich der willentlichen
Beherrschung. Ein Telekinetisches Phantasma in
digital-analogen, klingend-leuchtenden Synthese-
techniken.
Karlheinz - Neue Musik in Köln 100 JAHRE KGNM EIN ARCHIVBESUCH - Neue Musik Köln
interview
                           Hackmeck
                           		       im Interview am Rande der
                           Videoproduktion am 15. Juli 2021

                                                                      ndete Prinzip der
                                           das wiederholt angewe
                    Fraktale bilden durch                        e Str ukturen. Die drei
                                         plexe und einzigartig
                 Selbstähnlichkeit kom                          t Mic  hal ke und Philipp
                                                     u, Vin cen
                                siker Benjamin Gra
           Komponisten und Mu                               men ein    Mu  sikinstrument
                                    von den visuellen For
            Lack haben ausgehend                          zes se   auc h in die musikali-
                                   mathematischen Pro
            programmiert, das die                      spr ech en   sie übe  r Metadaten,
                                     gt. Im Intervie w
             sche Dimension überträ                            ativ  en Pro  zess zu drit t.
                                       Kontrolle und den kre

Ihr seid das erste Mal hier in Aktion als „Hack-             Benjamin Aber wir spielen nicht jeder ein Inst-
meck“. Was verbindet Euch, wann habt ihr das                 rument, sondern wir spielen alle an einem Instru-
Projekt begonnen?                                            ment.
Vincent Ja, das war letztes Jahr im Mai oder
Juni als die Pandemie voll im Gange war. Da bin              Es geht also auch darum, ab einem gewissen
ich irgendwann auf die Idee gekommen, ein Lap-               Punkt die Kontrolle und den Zugriff auf be-
top-Ensemble zu gründen. Etwas, das man dann                 stimmte Parameter abzugeben?
möglicherweise auch nur über das Internet ma-                Philipp Tatsächlich geht es bei Musik und ins-
chen kann. Ich habe spontan an die beiden ge-                besondere bei Komposition viel um Kontrolle.
dacht und einfach gefragt. Ich weiß gar nicht                Aber das technische System, das wir erschaffen
mehr wie ich angekommen bin...                               haben, hilft uns dabei das gewissermaßen zu or-
Philipp Du hast es ziemlich klar beschrieben:                ganisieren. Wir werden teilweise selbst über-
ein Ensemble, das Metadaten herumschickt.                    rascht, was dabei herauskommt, und kuratieren
Benjamin Klar für wen? [Lachen]                              dann eigentlich nur noch. Ich habe etwas wegge-
Philipp Ich habe sofort zugesagt, weil ich mir               geben, der technische Apparat gibt etwas zurück
darunter direkt etwas vorstellen konnte.                     und dann nicken wir in dem Augenblick nur noch
                                                             ab, was aus dem Gesamtprozess heraus ent-
Was sind denn Metadaten? Du hast auch gesagt:                standen ist.
Ihr formt ein Metainstrument. Wie hängt das zu-              Vincent Ich empfinde diesen Prozess aber gar
sammen?                                                      nicht so sehr als ein Gefühl von Kontrollverlust.
Vincent Das heißt grob gesagt, dass wir nicht                Es ist eher ein positiv Überrascht-Werden. Man
die rohen Daten austauschen, also keinen Audio-              muss sich nicht um alle musikalischen Parame-
Stream irgendwohin schicken. Sondern die Da-                 ter kümmern, dabei kommt etwas Spannendes
ten, die wir austauschen, sind auf einer gewissen            heraus, ohne dass man individuell so viel Arbeit
Abstraktionsebene. Da geht es dann zum Bei-                  hineinstecken muss.
spiel um Skalen oder Formen, Strukturen und                  Benjamin Ja, wobei... [Lachen] Die Program-
Klangfarben. Diese Daten schicken wir dann hin               mierung alleine hat vier Monate gedauert. Dass
und her und die lösen dann bei jedem etwas An-               wir in einer Programmiersprache arbeiten und
deres aus.                                                   eben nicht auf vorgefertigte Lösungen zurück-
                                                             greifen, setzt ein unglaubliches Maß an Konzep-
k bei den
                                                                                            Hackmec
                                                                                                         Labor
                                                                                                 eite im
                                                                                                     n
                                                                                         Dreharb          © ON

tion voraus: Was braucht man, was nicht? Was          Ihr nennt Euch „Ensemble“, aber seid ja eigent-
wollen wir machen und was nicht? Nur danach           lich nur zu dritt…
richtet sich, was mit diesen Tools dann auch          Vincent Wir sind uns nicht so ganz sicher, wie
möglich ist.                                          wir uns nennen sollen. „Ensemble“ oder „Trio“
Philipp Der Computer macht nur das, was man           rutscht manchmal so raus.
ihm sagt und hat darin alle Möglichkeiten. Das ist    Benjamin Das sind ja auch so Neue Musik-Be-
eigentlich das Problem: du musst dich am Anfang       zeichnungen. In Gesprächen mit den Videoleu-
entscheiden, was du willst, und dann mit dem Er-      ten, auch für das Projekt, das im September auf-
gebnis leben, das zurück kommt.                       gezeichnet werden wird, fiel immer der Begriff
Vincent Ich finde, es ist eine Balance dazwi-         „Boyband“
schen, einerseits genau vorzugeben, was klingen       Philipp [Lacht] Deswegen sind wir auch heute in
soll, und im anderen Extrem den Algorithmus           Uniform gekommen…
einfach wild laufen zu lassen. Für mein Gefühl        Benjamin Ich weiß nicht. Wir machen zu dritt
sind wir jetzt ganz gut dort angekommen, wo wir       Musik, eben wirklich in der Gruppe, sodass es ei-
nicht alles per Hand komponiert haben – ganz          gentlich eher ein Bandprozess ist, bei dem man
und gar nicht – aber auch sehr viele Stellen so ge-   zusammenkommt und gemeinsam an etwas ar-
zähmt haben, dass man sich das auch anhören           beitet. Vor allen Dingen bei den Programmierar-
mag, vielleicht.                                      beiten muss man einfach ein Konzept entwi-
                                                      ckeln, wie man das ganze umsetzen will, was die
Welche Rolle nimmt das Visuelle dann in dieser        Rahmenbedingungen sind und was überhaupt
Konstellation ein?                                    die Zielsetzung ist. In diesem kreativen Prozess
Vincent Konzeptionell eigentlich eine ziemlich        jeden Schritt gemeinsam zu gehen und sich auch
große, weil wir uns wünschen, dass dieser Pro-        um eine Konsensbildung zu bemühen, ist glaube
zess, der die Musik generiert, nicht eine Black-      ich total zentral. Deswegen eben „Ensemble“
box ist, in der niemand merkt, wann sich Dinge        und vielleicht auch ein bisschen „Boyband“.
ändern. Es soll möglichst deutlich gemacht wer-
den, welche Strukturen und Prozesse sich ab-                    Das Gespräch führten Karl Ludwig und
spielen, deshalb ist das Visuelle auch sehr plaka-                                    Helene Heuser
tiv.
listening / hearing
internationales symposium /
international conference —
bonn hoeren 2021

20. — 23.10.                              l v r— l a n d e s m u s e u m b o n n
                                 2021

vorträge, gespräche, konzerte, soundwalks, installationen
/ lectures, talks, concerts, soundwalks, installations
mit / with: sam auinger, barry blesser, gernot böhme, joseph clarke, christoph cox, helga de la motte-haber,
max eastley, stefan evers, bill fontana, anne holzmüller, christina kubisch, bernhard leitner, raoul mörchen,
gordon monahan, sandra müller, sven oliver müller, jonas obleser, andreas oldörp, jens gerrit papenburg,
lucia ronchetti, hartmut rosa, stefan rummel, linda-ruth salter, holger schulze, carsten seiffarth, richard
sennett, erwin stache, jonathan sterne, akio suzuki, maia urstad, edwin van der heide ...

                                                                                                        www.bonnhoeren.de
bonn hoeren — ein projekt der:          ein projekt im rahmen von:   gefördert durch:

                                                                                  Anzeigefläche für die Freie Szene Kontakt info@on-cologne.de
IFM e.V. (Initiative Freie Musik, Köln) lädt ein zum Symposium

BLAUPAUSE
				                         Zukunftsmodelle der freien Szenen
                             oder „Welche Freiheit meinen wir?“ Freie Szenen und offene Gesellschaft
                             Dialoge, Vorträge, Keynote

         Freitag, 24/09   DIE KULTUR 13–22 Uhr          Samstag, 25/09       DIE STADT 11– 22 Uhr
                                                          STADTGARTEN, Venloer Str. 40, 50672 Köln

Das Wort „Blaupause“ steht umgangssprachlich
als Synonym für Vorlage, Vorbild, Entwurf oder
Konzept. Das Symposium fragt nach dem Status
Quo der freien Szene im Spannungsfeld von In-
nenperspektiven der Akteur:innen zu Außenper-
spektiven auf die Kultur in Köln und darüber hin-
aus. Wie können Solidarisierungsprozesse sowie
das kulturelle Erbe Kölns gemeinsame Zukunfts-
szenarien befördern? Wie lässt sich die Kultur-
szene Kölns wieder internationalisieren? Wie
entstehen kreative Keimzellen und neue Reso-
nanzräume? Das zweitägige Programm fördert
einen Dialog zwischen den diversen Akteur:innen
der freien Szenen, Repräsentant:innen von Kul-
turpolitik, Verwaltung und Verbänden sowie kul-
                                                                                                Zukunft
turinteressierten Bürger:innen. Vorgestellt wer-                 „Wie wollen wir unsere
den auch Impulse anderer Städte und Länder,                                 m  etw   as  sch   ein en wir
                                                           gestalten? Kau
nach dem Motto „Von Anderen Lernen“, aber kein                     t drin gen der   zu  ben   ötigen als
                                                            derzei
                                                                                        en und Pläne,
Nur-weiter-so. Dazu möchte BLAUPAUSE auch                Utopien, Ideen, Hoffnung
einen Rahmen schaffen für Folgeprojekte mit                                 en  kön   nte  . Obwohl wir
                                                         wie es weitergeh
                                                                                     s alles mit allem
Kooperations- und Netzwerkpartnern wie ON –             inzwischen wissen, das
                                                                                    und   konstruktive
Neue Musik Köln e.V., KulturNetzKöln, Initiative              zusammenhängt
Kölner Jazz Haus e.V. (Stadtgarten), Institut für                       est alt ung   nur    aus diesem
                                                             Zukunftsg
                                                                                     hen    kan  n, folgen
Betrachtung Köln, u.a.                                    Wissen heraus gesche
                                                                             tnis  nic  ht   die entspre-
                                                             dieser Erkenn
Detaillierte Informationen zum BLAUPAUSE                           Sch lüs se. ..... Kun   st  und Kultur
                                                         chenden
                                                                                        ndigen Gestal-
Programm und zur Voranmeldung finden Sie auf                 setzen hier mit notwe
www.musik-in-koeln.de. Die Teilnahme ist                        tungsproz  ess  en   ein : Es entstehen
                                                                                    tive Weltentwürfe,
kostenlos. Eine Verpflegungspauschale kann               Gedanken und alterna
                                                                                            und Möglich-
hinzugebucht werden.                                        die das Blickfeld iten
                                                                                we
                                                                              keitsräume eröffnen.“

                                                                                                        zel,
                                                                              Dr. Phil. Ann-Katrin Gün
                                                                       ten twü rfe und  Mög lichkeitsräume
                                                          „Utopia. Wel
                                                                                               in der Kunst“

Das Symposium ist gefördert vom Landschaftsverband Rheinland und dem Kulturamt der Stadt Köln
BTHVN
                       Nachlese

Am ersten Juniwochenende fand unser Projekt „Wir
bringen die Blase zum Platzen“ online und im öffentlichen
Raum statt. Mit schönen Nachbarschaftserlebnissen bei
einer Reihe von Fensterkonzerten sowie vier eigenwilligen
Interpretationen von Klarenz Barlows „Variazioni e un
pianoforte meccanico“ im Livestream konnten wir die
musikalischen Interventionen zum Beethovenjahr endlich
mit Akteuren unserer Szene verwirklichen.

DANKE allen Beteiligten!

Nun freuen wir uns auf die drei Werke, die das Ensemble
hand werk am 05/06 eingespielt hat

Dariya Maminova Der natürliche Ort

Żaneta Rydzewska The winner is…

Tamon Yashima Rohöl und summende Apparate

Die Ursendungen der drei für das BTHVN-Projekt entstan-
denen Kompositionen werden nach der Sommerpause auf
unserem Youtube-Kanal stattfinden.
Auch die Publikation anwesend ist weiterhin persönlich
oder auf unserer Website zu bestellen.

www.on-cologne.de | www.youtube.de
„ON Neue Musik Köln“
© Karl Ludwig,
                 Daniel Menn
                               icken, Tara Wi
                                             ssel
                                          für ON

                                        Köln Box
                 karlheinz | Postkultur

                                                                    l der Kölnbox
                                            unserer karlheinz Tei
                  Wir freuen uns sehr mit               str en Kün stle r*innen und
                                         n! Neben illu
                  von Postkultur zu sei                        sze ne uns erer
                                         wir die freie Musik
                  Kunstwerken tragen                    Vie len Dank an Postkultur
                                         Pos t reic ht.
                  Stadt nun soweit die
                                           der karlheinz#26!
                  und alle Beteiligten in
                             -ku ltur.co m
                   ww w.post
september
Sa, 20:00   04
                                      Niehler Freiheit
RATIONAL x WORLD
Performance von ANIMISTIC_SYNCHRONISATION,                Mit Franziska Windisch, Frauke Eckhardt,
experimenteller Kurzfilm ANSAGE ENDE                      Echo Ho, Susanna Schoenberg, Ralf Schreiber,
 Verena Barié: blockflöten                                Therapeutische Hörgruppe Köln u.a.
 Gerri Jäger: schlagzeug
 Sjoerd Leijten: elektronik                              So, 20:30 Uhr   12
 Stijn Verhoeff & Sjoerd Leijten: film                                                        LOFT Köln
                                                         Plattform Nicht Dokumentierbarer Ereignisse
So, 20:00   05                                            Marlies Debacker: Klavier, Clavinet
                Kunsthafen im Kunsthaus Rhenania          Carl Ludwig Hübsch: Tuba, Objekte
Chamber Remix Cologne                                     Salim Javaid: Saxophon
remix intergrated                                         Elliott Sharp: E-Gitarre
eigene Kompositionen und gemeinsame Kompositi-
on WOODEN WORLDS                                         Di, 16:00   14
  Claudia Robles Angel: video, live electronics                                                       674.fm
  Javier A. Garavaglia: viola, live electronics          FUNKT sessions No 9
                                                         Elektronik und Sound Art aus Köln
Di, 20:00   07                                            vorgestellt von Georg Dietzler & tba
                        Atelier Dürrenfeld / Geitel       gerngesehen.de/funkt
SOUNDTRIPS NRW: Andrej Zhang Zimmermann
 Hyazintha Andrej:Violoncello                            Do, 20:00   16
 Kay Zhang: Saxophon                                                            Alte Feuerwache -Saal, Köln
 Tizia Zimmermann: Akkordeon                             hw21c_#3 STIMMEN IN DER FERNE –
 Stefan Schönegg, Kontrabass und Silvan Schmid:          Musik im Negev und in Brandenburg
 Trompete                                                Kooperation zwischen hand werk aus Köln
                                                         und Meitar Ensemble aus Tel Aviv, mit Stücken von
jeweils 00:00   09 / 10 / 11 / 12                        Sarah Nemtsov, Adam Maor, Julia Mihaly,
                              Basilika St. Aposteln      Eliav Kohl, Malte Giesen, Hadas Pe’eri
13. Ambientfestival ANNUM PER ANNUM                       hand werk & Meitar Ensemble
Das Ambientfestival zelebriert 1000 Jahre Basilika
St. Aposteln mit 3 Auftragskompositionen für elekt-      Mi, 20:00   22
ronische Musik                                                                       Kulturbunker Mülheim
  Auftragskompositionen von Alvin Lucier, Phillip        Acts 'n Sounds 5 - The Right Ear
  Schulze und Marcus Schmickler                          Musiktheater von François Sarhan
                                                          François Sarhan: Komposition, Konzept, Video,
Sa, 20:00   11                                            Bühnenbild
                Kunsthafen im Kunsthaus Rhenania          Yann Philippe: Video-Assistenz
Now that the audience is / versammelt                     Kamil Kęska: Klangregie
Eine Klangperformance nach David Grubbs, von              Ensemble Garage
Lyrik Sound & Co:
  Victor Calero: voice,                                  Fr, 13:00   24       und Sa, 11:00   25
  Klaus Mages: perc., electr., comp.,                                                              Stadtgarten
  Norbert Rodenkirchen: fl., electr., e-bass, comp.      „Blaupause – Zukunftsmodelle der freien Szenen“
                                                         oder „Welche Freiheit meinen wir? Freie Szenen
So, 20:30 Uhr   12                                       und offene Gesellschaft“
                     Neuland e.V. Gartengelände          Dialoge, Vorträge, Keynote
Raummusik und so – Common Ground                          IFM e.V. (Initiative Freie Musik, Köln) Symposium
Sounding the Landscape – »Landschaft«, welche             musik-in-koeln.de
Landschaft? A
Di, 16:00   28                                         Di, 20:00   12
                                             674.fm                                     KOMED-Saal, Köln
FUNKT sessions No 10                                   Parts of the Horse are Notably Present
Elektronik und Sound Art aus Köln –                    Ingar Zach - Parts of the Horse are Notably Present
Portrait Michael Rüsenberg vorgestellt von             (2019/20) Uraufführung
 Dietmar Bonnen & Georg Dietzler                       für Harry Partch- und klassische Instrumente
 gerngesehen.de/funkt                                    Ensemble Musikfabrik
                                                         Ingar Zach
Mi, 20:00   29
                LTK4 - Klangbasierte Künste Köln       Mi, 19:30   13
SOIRÈE SONIQUE #51: VBMP                                                    ON – Neue Musik Köln | online
 Mark Polscher (München): Synthesizer,                 ON-Paper | Sozialversicherungen und
 Sopransaxophon, E-Gitarre                             Altersvorsorge
 Verena Barié (Köln): Blockflöten, Elektronik, Video   Die Künstlersozialversicherung und andere Formen
                                                       der Absicherung
Mi, 17:00   29                                          Workshop mit RA Prof. Clemens Pustejovsky
                    ON – Neue Musik Köln | online       on-cologne.de/onpaper-fieldnotes
ONpaper | Vertragsrecht
Verhandlung, Vertragsschluss, Vertragsauflösung        Mi, 19:30   20
 Workshop mit RA Prof. Clemens Pustejovsky                                    Kunststation St. Peter Köln
 on-cologne.de/onpaper-fieldnotes                      Ich glaube an die Sonne, auch wenn sie nicht
                                                        scheint
Mi, 20:00   29                                         Schon seit einigen Jahren beschäftigt sich das
                                        Loft, Köln     Liedduo mit der Aufführung verfemter Musik,
WISSEL&LYTTON                                          die auch heute noch zu sehr in Vergessenheit
Geräusch-Klang-Kunst-Musik, akustische Werk-           geraten ist.
statt ohne vorbestimmte Konzepte oder versteckte         Pia Davila: Sopran
Absprachen mit großer Lust am Klang                      Linda Leine: Klavier
  Paul Lytton: Percussion
  Georg Wissel: Saxophone und Präparationen            Mi, 20:00   20
                                                                                       KOMED-Saal, Köln
Do, 20:30 Uhr   30                                     Fünf Reflexionen
                          Atelier Dürrenfeld/Geitel    Uraufführungen Estnischer Komponistinnen
  Birgit Ulher: Trompete, Objekte                      (Helena Tulve, Age Veeroos, Monika Mattiesen,
                                                       Elis Hallik, Marianna Liik)
                                                         Ensemble Musikfabrik

                              oktober
                                                         Clement Power: Dirigent

                                                       Mi, 22:00   20
Sa, 18:00   02                                                                                      674.fm
                      Funkhaus Wallrafplatz/ WDR       FUNKT sessions No 11
Musik der Zeit [1]                                     Elektronik und Sound Art aus Köln – Studiogast:
 70 Jahre Musik der Zeit                               Sophia Bauer über ihre Projekte in Kenia und
 Werke von Igor Stravinsky, Iannis Xenakis, Klaus      Kooperationen mit Kenianischen MusikerInnen,
 Ospald, Justé Janulyté                                 vorgestellt von Georg Dietzler & tba
                                                        gerngesehen.de/funkt
Do, 17:00   07
                                Alte Feuerwache        Mi, 17:00   27
SPARK: Vorglühen                                                            ON – Neue Musik Köln | online
 Künstlerische Beiträge aus dem aktuellen Musik-       ON-Paper | Urheberrecht
 theater                                               Fragen, Probleme, Neuerungen des Urheberrechts >
und das System der Verwertungsgesellschaften           Second hand. Musik über Musik, Kaffeehaus-
 Workshop mit RA Prof. Clemens Pustejovsky             Geigenschmalz der zwanziger Jahre, Gamelan-
 on-cologne.de/onpaper-fieldnotes                      Klänge aus Indonesien, Gassenhauer,
                                                       Musik aus Mittelalter und Barock, Pop, Jazz
Mi, 19:00   27
                        Japanisches Kulturinstitut       So, 16:00   19
Drumming - KATÔ Kuniko spielt Steve Reich                                              frauenmuseum bonn
 minimal music, als erste Künstlerin spielt KATÔ,      Gedok Konzert 4 BTHVN2020
 auch hier mit mehreren Tonspuren in Kombination       4 Musikerinnen zeigen aktuelle Perspektiven auf
 mit dem Livespiel auf der Bühne, alle 13 Teile des    Beethovensche Originale
 Werkes komplett selbst.                                 Sieglinde Schneider: Stimme; Anja Lautermann:
                                                         Elektronik, Platten, weitere Klangkörper;
Fr, 20:00   29                                           Anne Krickeberg: Cello, Komposition;
                        Alte Feuerwache -Saal, Köln      Viola Kramer: Flügel, Komposition
ONE WOMAN EXPERIMENTAL MUSIC CIRCUS
Werke von Moritz Eggert, Oxana Omelchuk,               So, 18:30     19
Niklas Seidl, Julia Wolfe, Stephan Montague,                                  Jazzschmiede, Düsseldorf
J.Ph. Rameau und Paul McCartney                        New Counterpoints – Rhizome,
  Dorrit Bauerecker: Klavier, Akkordeon, Toy Piano     Schleimpilz-Klänge
  und Zusatzinstrumente                                10 Komponist*innen schrieben Musik zu Videos
  Gast: Moritz Eggert: Klavier und Sonder-             von wachsenden Schleimpilzen, Schleimpilze sind
  instrumente                                          hybride Wesen zwischen Pflanze und Tier; sie
  Chris Grammel: Szenische Einrichtung                 wachsen chaotisch, Rhizom-artig und exponentiell.
                                                        Dominik Oppel: Saxophone; Marko Kassl:
Sa, 20:00   30                                          Akkordeon; Theodor Pauß: Klavier
                   Klaus-von-Bismarck-Saal / WDR
Musik der Zeit [2] Tetras                              Do, 00:00     20 – 23
Werke von Héctor Parra, Jennifer Walshe,                                         Beethvoven-Haus, Bonn
Iannis Xenakis, Patricia Alessandrinia                 bonn hoeren LISTENING / HEARING Symposium
  Vanessa Porter: Schlagzeug, JACK Quartet              Vorträge, Gespräche, Konzerte, Soundwalks,
                                                        Installationen
                                                        aktuellster Stand der Hörforschung und die Rolle

                          anderswo
                                                        des Hörens und Zuhörens in der Gesellschaft

                                                       oktober
september                                              Sa, 22:00     2
                                                                                        Lichtturm Solingen
So, 19:00   5                                          LTS4 x Licht.Ton.Sicht
                         Lokal Harmonie, Duisburg      Dialektik 4: FANTASY x ILLUSION
INTERSTELLAR 2 2 7                                      Mark Polscher (München): Synthesizer,
KUNSTLIED und IMPROVISATION                             Sopransaxophon, E-Gitarre
Die zwei Musikerinnen von INTERSTELLAR 2 2 7 ex-         Verena Barié (Köln): Blockflöten, Elektronik, Video
perimentieren mit bereits bestehendem und neuem
Material. Ihr Laboratorium unterliegt keiner Epoche,   So, 20:15   19
sondern will vermeintliche Gegensätze zueinander                               Jazzschmiede, Düsseldorf
stellen.                                               New Counterpoints – Josef Beuys 100
  Barbara Schachtner: Gesang/Elektronik,               Dieses Konzert feiert den 100. Geburtstag von
  Dorrit Bauerecker: Akkordeon/Toypiano                Josef Beuys.
                                                        Pawel Kuterbach: Klarinetten,
Di, 20:00   14                                          Martin Schminke: Violine, Othello Liesmann:
             Kultur- und Medienzentrum Pulheim          Violoncello, Theodor Pauß: Klavier
Martin Zingsheim meets E-MEX A
IM MEDIAPARK

                                                           IM MEDIAPARK
                          KOMED SAAL

                                                           KOMED SAAL
                DI       MI
                12       20
              OKT 20   OKT 20
              2021 UHR 2021 UHR
Parts Of the hOrse are FÜNF ReflExiOnen
       nOtably present Uraufführungen Estnischer
                                         Komponistinnen
     für Harry Partch- und klassische
                         Instrumente     Ensemble Musikfabrik
                                         Clement Power, Dirigent
Ensemble Musikfabrik und Ingar Zach

EINTRITT FREI · MEHR INFOS AUF: MUSIKFABRIK.EU

                                          Anzeigefläche für die Freie Szene Kontakt info@on-cologne.de
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