Kontakt April & Mai 2021 - Freie evangelische Gemeinde Kassel Ost - Freuet Euch, das Grab ist leer, ER ist auferstanden. Dem Tode ist die Macht ...

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April & Mai 2021

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Freuet Euch, das Grab ist leer,
ER ist auferstanden.
Dem Tode ist die Macht genommen,
Jesus ist der Herr!

Freie evangelische Gemeinde Kassel‐Ost
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an (ge) dacht                                                                                        3

„Das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es
nicht auslöschen können.” | Johannes 1,5

Vor vielen Jahren war ich einmal in einem Dun‐        Die Dunkelheit war seiner Seele nicht fremd. Und
kel‐Restaurant essen. Es war stockfinster, man hat     über allem Dunklen in seinem Leben kann er
nichts gesehen. Das Essen war lecker, aber ich        doch sagen “Beglänzt von seinem Lichte, hält
muss sagen, ungewohnt war es schon. Nichts was        euch kein Dunkel mehr”. Die Botscha des Evan‐
dort geschah war bedrohlich, und doch war die         geliums ist nicht, dass es nun keine Finsternis
Dunkelheit schwer zu ertragen. Wie gerne hä e         mehr in unserem Leben gibt. Vielmehr ist das
ich zumindest beim Essen gesehen, was ich da          Evangelium das manchmal unter Tränen geflüs‐
auf der Gabel habe. Licht ist kostbar, das wurde      terte Bekenntnis, dass die Finsternis nicht das
mir neu klar da unten in dem Keller.                  letzte Wort hat. Sein Licht wird nicht überwun‐
In einer Zeit wie dieser von Licht zu sprechen, hat   den, und mag die Nacht noch so dunkel sein. In
etwas unerträglich Leichtes, oder? Verschließen       der letzten Strophe des Liedes heißt es:
wir Christen die Augen vor der Wirklichkeit? Vor      “Go will im Dunkel wohnen und hat es doch er‐
der Not, die uns ‐ mal mehr, mal weniger sicht‐       hellt.”
bar‐ diese Tage umgibt. Normalerweise würden          Go will gerade da wohnen, wo Menschen sein
wir davon sprechen, dass das Licht alle Finsternis    Licht schon fast abgeschrieben haben. Und er er‐
vertreibt. Wenn die Dunkelheit Angst macht, na        leuchtet es grade damit, dass er dahin geht, wo
dann mache ich das Licht an. Das Licht der Kerze      es am finstersten ist. Johannes sagt bewusst
drängt alle Dunkelheit zurück. Hier, am Anfang        nicht, dass das Licht damals leuchtete, vor langer
des Johannesevangeliums, macht das Licht aber         Zeit. Dieses Licht, auf das wir alle angewiesen
einen deutlich anderen Eindruck. Ja, es leuchtet      sind, leuchtet hier und heute. Oder besser ge‐
in der Finsternis, aber die Finsternis versucht es    sagt; es leuchtet trotzdem hier und heute.
ak v auszulöschen. Es scheint mehr, als ob das
Licht hier scheinbar in der Defensive steckt.         Mein Wunsch ist, dass wir gemeinsam immer
Das Licht, von dem hier die Rede ist, ist Jesus       wieder erleben dürfen, wie Go gerade in unse‐
Christus selbst. Er spricht “Ich bin das Licht der    rer Finsternis Wohnung nimmt. Denn sein Licht
Welt”. Und wie gerne hä en wir, dass sein Licht       vertreibt das Dunkel. Und daher werden wir von
einfach jede Finsternis auf Armlänge von uns          Johannes im letzten Buch der Bibel mit hineinge‐
weghalten würde. Wie schön wäre es zu wissen,         nommen in den Ausblick auf die vollendete
dass die Dunkelheit nie unsere Seele berühren         Schöpfung.
kann.                                                 “Und es wird keine Nacht mehr sein, und sie be‐
Mi en zu der Zeit, als der Na onalsozialismus auf     dürfen nicht des Lichts einer Lampe und nicht des
dem Höhepunkt seiner Macht war, schreibt der          Lichts der Sonne; denn Go der Herr wird über ih‐
Komponist Jochen Klepper folgende Zeilen:             nen leuchten, und sie werden regieren von Ewig‐
Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid        keit zu Ewigkeit.” Offenb. 22,5
und ‐schuld. Doch wandert nun mit allen der
Stern der Go eshuld. Beglänzt von seinem Lichte,      Euer Mar n Schönewerk
hält euch kein Dunkel mehr, von Go es Angesich‐
te kam euch die Re ung her.
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    Zum Mit‐Beten, Vorplanen und Dabeisein:
               !!! alle Termine unter Vorbehalt !!!

    Mai
    27.05.          Gemeindegebet

    Juni
    10.06.          Anstöße mit Prof. Dr. Christoph Raedel zum Thema
                     "Toleranz und Akzeptanz ‐ Die neue Intoleranz im Zeichen
                      der Gleichheit"
    12.06.          FeG Frauentag mit Anne Löwen zum Thema
                     "Befreit, ‐ wie Vergebung schön macht"
    17.06.          Mitgliederversammlung

             16. Mai 2021 ‐ Redak onsschluss "Juni & Juli"
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gemeinde aktuell                                                                                       5

Wir sind die Neuen ...
Familie Schönewerk stellt sich vor
Hallo, wir sind „die Neuen“: Familie Schönewerk.      bens in Baden‐Wür emberg verbracht. Dort ha‐
Seit Ende Januar wohnen wir hier in Kassel, ge‐       be ich auch Mar n kennen gelernt, bin in Tübin‐
nauer in Kaufungen‐Papierfabrik.                      gen Logopädin geworden und habe in Reutlingen
Ich heiße Mar n Schönewerk. Ursprünglich kom‐         gearbeitet.
me ich aus dem Nordschwarzwald. Nach meiner           Seit Dorothea und Simeon unsere Familie berei‐
Schulzeit bin ich zum Studium der alten Sprachen      chern, bin ich in Elternzeit.
nach Krelingen in die Lüneburger Heide gezogen        Wir freuen uns, nun in Kassel zu sein, in der „gol‐
und habe im Anschluss an der Uni in Tübingen          denen Mi e“ zwischen Süd und Nord.
evangelische Theologie studiert. Im Jahr 2016 bin     Sollte ich mal Freizeit haben, fülle ich sie gerne
ich als Pastor in die FeG Stade berufen worden.       mit Begegnungen mit Freunden, Musik oder mit
Seit dem 1.2.2021 bin ich nun hier in der FeG         frischer Lu , besonders mit Spaziergängen oder
Kassel‐Ost, in der Perle Nordhessens, mit am          Wanderungen.
Start. Ich gebe gerne meiner Begeisterung für die     An der frischen Lu sind auch unsere Kinder ger‐
Bibel Raum und freue mich, wenn Menschen              ne: Dorothea (5) und Simeon (2). Sie sind offen
echte Freiheit in Christus erleben. In meiner Frei‐   und neugierig mit nach Kassel gezogen. Aufgrund
zeit mache ich gerne Musik (Kontrabass und E‐         der Corona‐Situa on ist es aber nicht einfach,
Bass). Außerdem bin ich begeisterter Füller‐          neue Freunde zu finden.
Schreiber und wandere sehr gerne!                     Eins haben wir vier gemeinsam: Wir freuen uns,
Ich bin Nadine Schönewerk. Gebür g komme ich          mit euch in Kontakt zu kommen!
aus NRW, habe aber die meiste Zeit meines Le‐
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Passionsandachten 2021
Aufgrund der aktuellen Unvorhersehbarkeit der    Falls die äußerlichen Umstände es zulassen,
Pandemiesitua on haben wir uns dieses Jahr       suchen wir nach Möglichkeiten, auch die
dazu entschlossen, die Passionsandachten im      Passionsandachten vor Ort in der FeG Kassel‐Ost
kontakt zu veröffentlichen. Der vorliegende       durchzuführen. Bi e Ansagen via Newsle er und
Liturgielei aden und die Gedanken zu dem Tag     Go esdienst beachten!
sollen euch helfen, eine entsprechende Andacht
zu Hause durchzuführen.

                         Besinnungen
                          zur Passion
          Passionsandachten von Karmontag bis Gründonnerstag 2021
                                       ‐ für zu Hause
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passionsandachten                                                                       7

   Eingangslied O Haupt voll Blut und Wunden (F&L 241)
   1) O Haupt voll Blut und Wunden,                   3) Nun, was du, Herr, erduldet,
   voll Schmerz und voller Hohn,                      ist alles meine Last;
   o Haupt, zum Spo gebunden                          ich hab es selbst verschuldet,
   mit einer Dornenkron, o Haupt,                     was du getragen hast.
   sonst schön gezieret                               Schau her, hier steh ich Armer,
   mit höchster Ehr und Zier,                         der Zorn verdienet hat.
   jetzt aber hoch schimpfieret:                       Gib mir, o mein Erbarmer,
   gegrüßet seist du mir!                             den Anblick deiner Gnad.

   2) Du edles Angesichte,                            7) Ich danke dir von Herzen,
   davor sonst schrickt                               o Jesu, liebster Freund,
   und scheut das große Weltgewichte:                 für deines Todes Schmerzen,
   wie bist du so bespeit,                            da du´s so gut gemeint.
   wie bist du so erbleichet!                         Ach gib, dass ich mich halte
   Wer hat dein Augenlicht,                           zu dir und deiner Treu
   dem sonst kein Licht nicht gleichet,               und, wenn ich einst erkalte,
   so schändlich zugericht'?                          in dir mein Ende sei.

   Gebet
   Vorschlag:
   Unser Herr, Jesus Christus,
   wie ef bist du hinabges egen:
   Bis in die schlimmste Sünde, bis in die dunkelste Nacht,
   bis in die letzte Einsamkeit, bis in die quälendste Sorge,
   bis in den bi ersten Tod, bis in die schändlichste Entehrung,
   bis in die schmerzlichste Kränkung, bis in das irrsinnigste Schicksal.
   Und das alles aus lauter Liebe
   Und reiner Barmherzigkeit
   Mit mir und allen Menschen,
   um uns zu locken und zu werben, zu finden und zu re en,
   zu verwandeln und uns mit neuem Leben zu beschenken.
   Tausend, tausend Mal sei dir, liebster ]esus. Dank dafür!

   alterna v oder anschließend ‐ freies Gebet
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    Bekenntnis (allein oder in Gemeinscha im Wechsel)
    Habt im Umgang miteinander stets vor Augen, was Jesus Christus für Euch getan
    hat und vorlebte:
           Er war in allem Go gleich, und doch hielt er nicht gierig daran fest,
           so wie Go zu sein.
    Er gab alle seine Vorrechte auf und wurde einem Sklaven gleich.
           Er wurde ein Mensch in dieser Welt und teilte das Leben der Menschen.
    Im Gehorsam gegen Go erniedrigte er sich so ef,
    dass er sogar den Tod auf sich nahm, ja, den Verbrechertod am Kreuz.
           Darum hat Go ihn auch erhöht und ihm den Rang und Namen verliehen,
           der ihn hoch über alle stellt.
    Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen – alle, die im Himmel sind,
    auf der Erde und unter der Erde;
           alle müssen feierlich bekennen: »Jesus Christus ist der Herr!«
           Und so wird Go , der Vater, geehrt.
                                                                            Phil. 2,5‐11

    Kehrvers (2x)
                                                                 Schweige und höre,
                                                           neige deines Herzens Ohr,
                                                                  suche den Frieden
                                                                            Gesang aus Taizé
    S lle
    Gebet
    Worte der Bibel (Bibeltext für den jeweiligen Tag)
    gemeinsames Lied
    1. Jesus Christus starb für mich. Jesus Christus starb für Dich.
    Für die ganze Welt starb er am Kreuz. Er nahm unsre Schuld auf sich.
    Refr.: Herr, ich danke Dir dass Du mich liebst.
           Deine Gnade gilt auch mir.
           Danke, Herr, dass Du die Schuld vergibst.
           ich will leben, Herr, mit Dir.

    2. Jesus ist der Weg für mich. Jesus ist der Weg für Dich.
    Jesus ist der Weg zum Vaterhaus. Er nahm unsre Schuld auf sich.
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  3. Jesus Christus, er ru mich. Jesus Christus, er ru Dich.
  Mach dich auf und folge Jesus nach. Er nahm unsre Schuld auf sich.
                                                          Text u. Melodie: Peter Strauch 1975

   Gedanken zum Andachtstext
   Persönliches Gebet//Gebetsgemeinscha
   Vaterunser

   Segen
   Abendgebet:

   Ich danke Dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn,
   dass Du mich diesen Tag gnädiglich behütet hast,
   und bi e dich, du wollest mir vergeben alle meine Sünde,
   wo ich Unrecht getan habe, und mich diese nacht auch gnädiglich behüten. Denn
   ich befehle mich, meinen Leib und Seele
   und alles in deine Hände. Dein Heiliger Engel sei mit mir,
   dass der böse Feind keine Macht an mir finde.

   Alsdann flugs und fröhlich geschlafen
   (Luthers Abendsegen)

   Morgengebet:

   Ich danke dir, mein himmlischer Vater, durch Jesus Christus, deinen lieben Sohn,
   dass du mich diese Nacht vor allem Schaden und Gefahr behütet hast, und bi e
   dich, du wollest mich diesen Tag auch behüten vor Sünden und allem Übel, dass
   dir all mein Tun und Leben gefalle. Denn ich befehle mich, meinen Leib und Seele
   und alles in deine Hände. Dein heiliger Engel sei mit mir, dass der böse Feind
   keine Macht an mir finde.

   Alsdann mit Freuden an dein Werk gegangen
   und etwa ein Lied gesungen
   oder was dir deine Andacht eingibt.
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29.März

Der König auf dem Esel (Ma                            häus 21, 1‐11)
Jesus und seine Jünger waren gerade in der Stadt      „Hosianna dem Sohn Davids“ zu. Das heißt so viel
Bethphage angekommen. Da schickte er zwei sei‐        wie, der Herr hil oder re et. Es kommt aus dem
ner Jünger los, um ihm aus dem nächsten Dorf          Psalm 118 und ist ein Ausruf des Lobpreises, ein
einen Esel zu holen. Er ist noch nie in diesem Dorf   messianischer Titel und beinhaltet die Abstam‐
gewesen und konnte nicht wissen, wo dieser zu         mung Jesu als Sohn Davids und Nachkomme
finden war. Trotzdem gab er genaue Anweisun‐           Abrahams (Ma h 1,1). Für alle Anwesenden
gen, wo der Esel zu finden sein und was sie zu         musste die Erfüllung der Prophezeiung sichtbar
antworten ha en, wenn sie jemand fragen wür‐          gewesen sein. Das Volk jubelte und feierte das
de, wofür sie ihn brauchen. Hier sieht man Go es      Kommen des Re ers. Das Volk setzte all seine
Allwissenheit. Auch das Vertrauen der Jünger in       Hoffnung und Erwartung auf Jesus, dass er sie in
Jesus ist beeindruckend. Sie handelten so, wie er     ein besseres Leben führt.
es sagte und hinterfragten nicht.
                                                      Doch die menschlichen Erwartungen an Jesus als
Auf diesem jungen Esel zieht Jesus in Jerusalem       König wurden en äuscht. Jesus herrschte nicht
ein. Wenn ich mir den Einzug eines Königs in sei‐     unter den Feinden und errichtet auch nicht die
ne Stadt vorstelle, dann auf einem edlen Pferd.       Herrscha Go es, zumindest nicht so, wie sich
Jesus aber ist nicht wie jeder andere König. Er,      die Menschen das vorstellten. Die En äuschung
der König von Jerusalem, zieht auf einem Esel in      der Hoffnung spiegelte sich im Handel des Volkes
die Stadt ein. Ein Pferd steht für Luxus und Hoch‐    wider, als es nicht mal eine Woche später forder‐
mut. So ist Jesus aber nun mal nicht. Ihm geht es     te, dass Jesus gekreuzigt werden solle. Jesus
nicht um Aussehen oder Image, er kommt ganz in        wusste aber, dass es ein schwerer Gang werden
Gegenteil demü g, echt und klar. Deshalb hören        würde. Für Ihn ist es nicht wich g, wie er den
ihm die Menschen zu. Jesus reitet auf einem           Weg des Re ers geht, sondern dass er ihn geht.
zwar unauffälligen Esel, aber das Fohlen war           Menschen können Go es Handeln nicht verste‐
stark, jung und wurde noch nie geri en. Ein Esel      hen. Uns fehlen die Allwissenheit und die Weit‐
ist ein Zeichen für Frieden, Einfachheit, Demut       sicht. Jesus re et durch den Tod am Kreuz, nicht
und für den messianischen Friedefürst. Jesus          durch eine Herrscha auf Erden.
fehlt jede kämpferische Ader, was der Esel unter‐
streicht.                                             Der König auf dem Pferd kommt aus der gewon‐
                                                      nenen Schlacht. Jesus reitet als König auf dem
Mit dem Einzug auf dem Esel erfüllt sich die 500      Esel seiner eigenen Hinrichtung entgegen. Er
Jahre alte Prophezeiung des Sachaja. Vers 5 ist       weiß, dass er diesen Weg gehen muss. Nur durch
ein exaktes Zitat von Sach 9,9. „Der König kommt      seinen Tod am Kreuz kann Go es Herrscha kom‐
zu dir, Tochter Zions“. Jeder in der damaligen Zeit   men und Jesus zum Ewigen Sieger werden. Der
in Jerusalem, besonders die Juden, kannte diese       wahre Sieg Go es kommt nach dem Fall des Kö‐
Worte. Die Menschenmenge feierte Jesus als den        nigs. Wir dürfen als Christen genauso mit Jesus in
König. Das Ausbreiten von Kleidung und Ästen          die Stadt ziehen und mit ihm feiern wie seine
war eine damalige Form der Huldigung, die nur         Jünger. Wir dürfen Jesus zu den Menschen be‐
Königen vorbehalten war. Es war ein Zeichen da‐       gleiten und den Menschen die Botscha vom Tod
für, dass das Volk den Anspruch von Jesus als Kö‐     am Kreuz, der Auferstehung und des ewigen Le‐
nig der Juden anerkannte.          Sie riefen ihm     bens bringen.
passionsandachten                                                                               11

30.März

Die Hoffnung (Ma                    häus 24‐25)
Die Frage danach, wer dieser Jesus von Nazareth      bruch und Lüge nicht Teil eines ewigen und
wohl ist, mag wohl die zentralste Frage über‐        ziellosen Kreislaufes sind, sondern von Jesus
haupt sein. An der Antwort hängt viel, grade         ein Ende gesetzt bekommen?
wenn Jesus der ist, für den er sich ausgibt. Jesus
ist auf dem Weg zu seinem Tod am Kreuz; und          Der Vers geht steil weiter: “[…]aber meine
gerade seine Jünger tun sich schwer damit. In        Worte werden nicht vergehen.” (Mt 24,35) Je‐
dieser letzten großen Rede vor Jesu Tod berichtet    sus geht auf das Kreuz zu, er weiß, was ihm be‐
uns Ma häus von einer besonderen Hoffnung             vorsteht. Was er zusagt, wird er tun. Wer ist
(Mt 24‐25). Die sogenannten Endzeitreden Jesu        es, der solche Sätze sagen kann? Nicht einmal
sind für viele nicht gerade die ersten Texte, die    der größte Dichter der Geschichte kann sich
sie mit Hoffnung verbinden würden. Zumindest          anmaßen, dass seine Worte Himmel und Erde
nicht auf den ersten Blick. Jesus spricht hier von   überdauern. Nicht einmal der selbstsicherste
harten Brocken:                                      Mensch könnte sagen “meine Worte werden
Krieg (24,6)                                         nicht vergehen”. Ma häus schenkt uns hier
Hungersnot und Naturkatastrophen (Vers 7)            einen Blick auf Jesus, der nicht das unglückli‐
Verfolgung und Hinrichtung von Christen (Vers 9)     che Opfer eines poli schen Mordkomplo s
Hass und Verrat (Vers 10)                            war. Er zeigt uns Jesus als den, der allem Mor‐
Verführung (Vers 11)                                 den ein Ende bes mmt hat. Jesus weckt nicht
Erkalten der Liebe ( Vers 12)                        nur Hoffnung, er vollendet sie. Und in diesen
                                                     bi ersüßen Ausblick gibt uns Jesus diese Hoff‐
Kurzum, es geht um das Ende dieser Welt. Bei all     nung mit:
dem Leid und der Verwüstung ist die Frage, was        “Und er wird seine Engel senden mit hellen
das alles mit Hoffnung zu tun hat. Gericht und        Posaunen, und sie werden seine Auserwählten
Hoffnung; sind das nicht Gegensätze? Viele Men‐       sammeln von den vier Winden, von einem En‐
schen, auch viele Christen, sehen in Jesus Chris‐    de des Himmels bis zum andern.” (Mt 24,31)
tus entweder den liebevollen Op misten, der
Hoffnung s et. Oder sie sehen in Ihm den har‐         Wir sind gerufen vom König aller Könige, vom
ten Propheten, der das Gericht Go es über die        Herrn der Herrlichkeit. Seht, welch ein
Welt ankündigt. Aber hier sehen wir das eine in      Mensch. Seht, welch ein Go .
dem anderen. Die Hoffnung im Gericht. Denn
“[w]er den Gerichtsgedanken aus seiner Verkün‐
digung herausnimmt, der hat das ganze Evangeli‐
um zu Fall gebracht.”(Gerhard Maier)

Inmi en dieses düsteren Ausblicks spricht Jesus
die Worte: “Himmel und Erde werden verge‐
hen.” (Mt 24,35) Was ist das für eine Botscha ?
Was löst sie bei dir aus? Hörst du diese Worte als
For ührung aller furchtbaren Ereignisse zuvor?
Oder sind sie eher eine Hoffnung für dich; die
Hoffnung, dass aller Hass, Krieg, Verfolgung, Zer‐
12                                                                     passionsandachten

31.März

Der Schrei (Ma               häus 26, 69‐74; Markus 14, 66‐7; Lukas 22, 54‐62)
Petrus war bereits drei Jahre bei Jesus in der „Bi‐   nenden Tag mit den vielen Ereignissen in den
belschule“. Er war, nachdem Jesus ihn aufgefor‐       Knochen.
dert ha e, das Fischen aufzugeben, ihm gefolgt,       Und trotz all seiner Angst tat er das, wozu sich al‐
er ha e sehr viel Zeit mit Jesus verbracht, ihn       le anderen Jünger nicht entscheiden konnten: In
sehr gut kennenlernen dürfen und viel von ihm         der Dunkelheit der Nacht folgte er dem verha e‐
gelernt. Petrus war einer von den engsten Jün‐        ten Jesus, er ließ nicht los! Trotz all der Verunsi‐
gern Jesu, er war häufig mit dabei, wenn nur zwei      cherung in ihm konnte er nicht anders, als Jesus
oder drei der Jünger zugegen waren. Petrus liebte     zu folgen. Kennst du das? Diesen Satz in der Dun‐
Jesus von ganzem Herzen, war Feuer und Flamme         kelheit deiner Tage, den Petrus selbst ausgespro‐
für ihn, und diese drei Jahre ha en sein Leben to‐    chen ha e? „»Herr, zu wem sollten wir gehen? ...
tal auf den Kopf gestellt. Nun kamen sie nach Je‐     Du hast Worte, die zum ewigen Leben füh‐
rusalem, Jesus wurde gefeiert wie ein König und       ren“ (Johannes 6,68) Völlig allein, und er ging bis
irgendwie sah alles nach Veränderungen aus,           zum Palast des Hohepriesters, zu dem Jesus ge‐
vielleicht würde er die Königsherrscha bekom‐         führt wurde. Er wollte sehen, was mit ihm ge‐
men? Und trotzdem war da auch ein Scha en             schieht, er wollte einfach in seiner vertrauten
über der ganzen Zeit. Immer wieder ha e Jesus         Nähe bleiben. Im Innenhof des Palastes brannte
von seinem Tod gesprochen und dass er wieder          ein Feuer gegen die Kälte der Nacht. Petrus
auferstehen würde. Und dann kam ein Tag, der          wärmte sich dort mit Dienern und Palastwachen.
länger kaum sein könnte. Die Vorbereitungen für       Doch es half sicher nur gegen die körperliche Käl‐
das Passahfest, Jesu Fußwaschung, das letzte          te, die Kälte und Einsamkeit in seinem Herzen
Abendmahl mit Wein und gutem Essen, Jesu              konnte damit nicht ges llt werden. Und in seine
Worte, dass alle, auch Petrus, ihn verlassen wür‐     gefühlte Go verlassenheit hinein sagte plötzlich
den, spät abends eine Wanderung zum Ölberg,           eine Dienerin, dass Petrus auch zu Jesus gehört.
um zu beten. Und schon da ist zu sehen, wie k.o.      Ich vermute stark, dass er aus Angst abstri , Je‐
Petrus war, er schlief ein.                           sus zu kennen. Der Hahn krähte das erste Mal!
                                                      Doch Petrus war so in seinem Gedanken‐Tohuwa‐
Und plötzlich kam das unfassbare, Jesus wurde         bohu gefangen, dass ihm dies gar nicht bewusst
von einem seiner engsten Freunden verraten, von       auffiel. Kennst du solche Situa onen? Und trotz
Judas, der mit ihm die drei Jahre eng an eng ver‐     der Gefahr, die Petrus spürte, blieb er. Er lief nicht
bracht ha e. Petrus war mu g und verteidigte Je‐      wie alle anderen Jünger fort, sondern er blieb!
sus mit einem Schwert, doch Jesus fügte sich in       „Herr, zu wem sollten wir gehen?“ Doch es kam,
sein Schicksal, er wollte Petrus Hilfe nicht.         wie es kommen musste, eine zweite Dienerin er‐
                                                      kannte Petrus als Jünger Jesu. Diesmal stri er es
Die Soldaten führten Jesus ab und alle Jünger ver‐    nicht nur ab, sondern er schwor sogar, Jesus nicht
schwanden in der Dunkelheit. Petrus war plötz‐        zu kennen. Hast Du Jesus schon mal verleugnet
lich allein, verlassen von all seinen Freunden,       und schämst dich bis heute dafür? Und trotzdem
verlassen und getrennt von Jesus, dem Zentrum         blieb Petrus weiter vor Ort, im Innenhof des Ho‐
seines Lebens! Wie einsam muss er sich wohl ge‐       hepriesters, trotz aller Gefahr, aller Angst und
fühlt haben, wieviel Angst muss in ihm gesteckt       dem Gefühl, Mu erseelenallein zu sein. Er woll‐
haben, wieviel Fragen ha e er wohl in seinem          te, nein er mußte wissen, was mit Jesus ge‐
Kopf ‐ und zudem noch den schier endlos schei‐        schieht. Der Hahn krähte das zweite Mal. Auch
passionsandachten                                                                                  13

diesmal rü elte ihn der Hahnenschrei nicht auf       scher zurückgekehrt. Es kam zu einer bemer‐
aus seinem Tief. Die Nacht war inzwischen weiter     kenswerten Szene: Jesus machte Petrus keinerlei
voran geschri en, die Müdigkeit und Kälte muss       Vorwürfe, sondern er fragte ihn nur dreimal, ob
  ef in Petrus gesteckt haben, als er wieder er‐     Petrus in liebt! Nachdem Petrus ihm dies von
kannt wurde. Diesmal fluchte und schimp e er            efstem Herzen her beteuert ha e, war ihre Be‐
und verleugnete ein dri es Mal, dass er Jesus        ziehung wieder hergestellt! Es geht Jesus nicht
kannte. Der Hahn krähte zum dri en Mal! Und da       um unsere Perfek on, sondern um unsere Bezie‐
wurde Petrus seine Schuld bewusst, die Tränen        hung zu IHM! Und in dieser engen Beziehung, die
und die Trauer über sein Scheitern übermannten       Petrus durch die Sendung des Heiligen Geistes er‐
ihn und er lief weg. Bist du auch schon einmal       fuhr, war Petrus für den Rest seines Lebens in der
weggelaufen vor Jesus, weil du gedacht hast, dass    Lage, Jesus mu g zu verkündigen. Nicht, weil Pe‐
er dir das nie wieder verzeihen kann?                trus so stark war, sondern weil Jesus in Ihm so
Würde die Geschichte hier zu Ende sein, wäre sie     stark war! Und so kann es auch uns heute erge‐
sehr deprimierend! Doch sie ging weiter!             hen!
Nach Jesu Auferstehung erschien er Petrus wie‐
der, Petrus war wieder in sein altes Leben als Fi‐

31.März

Die Verurteilung (Johannes 19,1‐5 // Ma                          häus 27,1‐31)
In dem vorliegenden Abschni beschreibt Johan‐        der Zeloten, die durch gewal ä ge Angriffe auf
nes die Grausamkeit der Folterung von Jesus.         die Römer versuchten, das Land zurück zu gewin‐
Auch Paul Gerhardt nimmt diese Szene in seinem       nen und Israel Freiheit zu bringen. Hier steht also
Passionslied „Oh Haupt voll Blut und Wunden“         zum einen Jesus Barabbas, der versuchte, durch
auf (Vgl. Liturgie). Es führt uns sinnbildlich das   Gewalt das Volk zu befreien. Und zum anderen
Leiden von Jesus vor Augen. Inmi en dieser Sze‐      Jesus von Nazareth, der sein Volk befreien würde,
ne von Spo und Schmerzen, steht Jesus mit der        indem er die Gewalt der anderen auf sich nimmt
Dornenkrone und dem königlichen Purpurge‐            und demü g für sie s rbt. Zweimal Jesus ‐ aber
wand, in dem Pilatus den Satz spricht: „Seht,        nur ein wahrer König und Befreier.
welch ein Mensch!“. Die Ironie und Tragik der Si‐    „Seht, welch ein Mensch!“.‐ Der Schuldige
tua on könnte nicht grei arer sein: Inmi en von      kommt frei, der Unschuldige bleibt gefangen. Der
Leid und Schmerz steht der wahre König Israels,      Gewal äter wird freigesprochen, der Demü ge
der Sohn Davids, der Herrscher des Universums.       und San mü ge wird verurteilt. Der Sünder ent‐
„Seht, welch ein Mensch!“. ‐ Jesus ist nicht nur     rinnt dem Tod, der Sündlose nimmt den Tod auf
der wahre König, er ist auch der unschuldige Kö‐     sich.
nig, der für die Schuldigen s rbt. Judas erkennt,    Seht – welch ein Mensch! Für sie ist Jesus mehr
dass Jesus unschuldig ist (Mt 27,3). Die Frau des    als ein Opfer von Gewalt und Willkür. Er ist ein
Pilatus erkennt, dass Jesus unschuldig ist (Mt       Mensch, der sein Leben freiwillig hingibt um der
27,19). Selbst Pilatus durchschaut die Vorwürfe      Liebe willen: „Es ist vollbracht“, lauten im Johan‐
und erkennt die Unschuld von Jesus. Aber im          nesevangelium die letzten Worte Jesu. Noch im
Austausch gegen Barabbas wird die ganze Tiefe        Sterben bleibt er Go es Au rag für die Men‐
der Ereignisse sichtbar. Jesus Barabbas war ein      schen treu. Weit geöffnet sind die Arme Jesu, im
Aufrührer gewesen, also ein Mitglied der Gruppe      Leben, am Kreuz und darüber hinaus.
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Das FeG‐Zoom‐Café

Wie schmeckt eigentlich eine virtuelle Tasse         lässt, hat sich eine Gruppe Gemeindemitglieder
Kaffee?                                               auf den Weg gemacht, aus der verordneten Ein‐
Davon soll hier berichtet werden: das Schönste       samkeit auszubrechen. Gemeinsam mit Frederik,
am Go esdienst in der FeG waren für meine            Michael, Clemens, Ria und Chris an, Ulrike und
Tochter immer die Kekse im Café nach dem             Jürgen wurde das FeG‐Zoom‐Café gezimmert.
Go esdienst … und für die Erwachsenen … noch         Nach inzwischen 8 Sonntags‐Cafés können wir
ein bisschen am Bücher sch hängen bleiben …          schon ein bisschen Resümeé ziehen.
ein Gespräch am Garderoben‐Ständer … in der          Jeweils um 11:15 nach dem Go esdienst wird
Gebetsecke … und dann einen Kaffee und ein gu‐        das Café eröffnet. Man wählt sich über den
tes Gespräch zu viert am runden Tisch in der Ca‐     Zoom‐Link, der auf unserer FeG‐Web‐Seite unter
feteria, ringsherum sitzen die anderen               den regelmäßigen Veranstaltungen zu finden ist,
Gemeinde‐Mitglieder … das alles hat uns Corona       ein und betri das virtuelle Café. Die Moderato‐
ganz genommen.                                       rIn ist schon da. Beim ersten Mal haben wir erst‐
Ganz?                                                mal eine Vorstellungsrunde gemacht und
Nein, das wollten wir so nicht stehen lassen. Im     Frederik als Moderator hat die Aufwärm‐Frage
Vertrauen darauf, dass der Heilige Geist sich auch   gestellt, welches Getränk wir eigentlich im Bistro
durch einen Corona‐Virus nicht gefangen nehmen       der FeG bestellen würden, wenn wir uns das
gemeinde aktuell                                                                                      15

wünschen könnten. Danach hat uns Frederik in           Themen zuwände, sondern dass man doch ge‐
zwei Gruppen eingeteilt und in zwei virtuelle Ge‐      meinsam noch die Predigt Revue passieren lassen
sprächsräume geworfen. Um genau zu sein, war           solle. Das haben wir dann bis heute so gehand‐
es Frederiks Frau Dörte, die eigentliche Zoom‐Ex‐      habt und es hat sich gezeigt, dass das für jeden
per n im Hause O o. Der Zoom‐Master holte uns          eine Wiederholung und Ver efung des Predig n‐
dann wieder zurück ins Plenum und dann ging es         haltes dargestellt hat. Wir waren am Anfang et‐
wieder, mit neuer Gesprächteilnehmer‐Konstella‐        was skep sch, ob das zwangha                    oder
  on, in die Räume.                                    überfordernd sein würde. Aber das Gegenteil war
Nach diesem Erst‐Versuch waren wir uns einig,          der Fall – es wurde bisher immer ein gutes, ge‐
dass das Ganze eigentlich nicht so kompliziert sei     meinsames Gespräch daraus, über das wir dann
und Frederik hat uns dann zu weiteren Modera‐          selbstverständlich auch auf das persönliche Le‐
torInnen in der Zoom‐Bedienung ausgebildet. Es         ben und Erleben gekommen sind.
ist gleich deutlich geworden, dass das Zoom‐Café       Am letzten Sonntag war auch unser neuer Pastor
eine konzentrierte Gesprächsatmosphäre her‐            Mar n Schönewerk dabei – und wie sich herau‐
stellt. Die Umgebungsgeräusche eines realen            stellte, befand er sich gar nicht in Kassel, sondern
Cafés sind weg und die Disziplin, sich gegensei g      bei seinen Eltern im Schwarzwald. Wenn er es
zuzuhören, ist hoch. Ich meine sagen zu können,        nicht gesagt hä e, hä en wir das nicht bemerkt.
dass ich in wenigen Wochen viel mehr von mei‐          Will sagen: Sei es, dass man aus irgendwelchen
nen Mitgemeinde‐Schwestern und –Brüdern er‐            Gründen zu Hause angebunden ist oder sich weit
fahren und gelernt habe, als in Jahren zuvor. Es ist   weg auf Reisen befindet … die FeG‐Ost ist nur
auch deutlich geworden, dass es Gemeindemit‐           einen WLAN‐Access‐Point weit en ernt. Diese Ei‐
gliedern, die entweder aufgrund von En ernung,         genscha und Errungenscha scheint mir von so
Corona‐Ansteckungs‐Gefahr, Alter, oder mit klei‐       eigener Qualität zu sein, dass ich mir vorstellen
nem Kind angebunden sind, ermöglicht, die              kann, dass das FeG‐Zoom‐Café auch nach
En ernung zu den anderen Gemeindemitgliedern           hoffentlich baldigem Ende der Corona‐Krise seine
zu überwinden. Das ist vielleicht der größte Erfolg    Bedeutung für unser gemeindliches Miteinander
des Cafés.                                             und unsere Gemeinscha und Anteilnahme an‐
Nach den ersten Malen hat Ria vorgeschlagen,           einander behalten kann.
dass sie es schön fände, wenn sich das Gespräch        Clemens Hoffmann
nicht sofort allgemeinen oder individuellen
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Das Evangelium nach Jesaja

Seit vielen Jahrhunderten haben sich Christen in   iden fiziert. Während wir uns mit diesen Be‐
den Wochen vor Ostern in ihren Go esdiensten       schreibungen von Jesus aus dem Alten Testament
in besonderer Weise mit der Person Jesus Chris‐    befassen, werden wir nicht nur den Sohn Go es
tus beschä igt. Als FeG Kassel‐Ost glauben wir,    besser kennenlernen, sondern auch uns selbst.
dass die Beschä igung mit Jesus uns als Gemein‐    Und dabei hoffentlich erleben, dass das Evangeli‐
scha ausrichtet, eint und verändert. Im Buch des   um (die wirklich “gute Nachricht”) bei Jesaja tat‐
al estamentlichen Propheten Jesaja wird von ei‐    sächlich die Kra hat, in den Wochen vor und
ner mysteriösen Figur, dem “Knecht Go es” be‐      nach Ostern unser Fühlen, Denken und Handeln
richtet. Im Neuen Testament, mehr als 700 Jahre    zu erneuern.
später, wird dieser “Knecht Go es” mit Jesus

      14.03. Jesaja 42,1‐9 V. 4   „Das geknickte Rohr werde ich nicht zerbrechen.“
      21.03. Jesaja 49,1‐7        „Siehe, ich habe deinen Namen in meine Hand geschrieben,
                                   ich habe Dich immer vor Augen.“
      28.03.   Jesaja 50,4‐11     „Um unsere Übertretungen durchbohrt“
      02.04.   Jesaja 52,13‐53,12 „Der leidende Go esknecht“‐
      04.04.   Ostern
      11.04.   Jesaja 54,1‐10     „Denn der Herr, der dich erschaffen hat, ist dein Ehemann“
      18.04.   Jesaja 56,1‐8      „Der ewige Name“
gemeinde aktuell                                                                                  17

Über die "KiTa"‐Idee
Bericht von der außerordentlichen MGV am 11.03.2021
Wie gut, dass wir wissen dürfen, dass der Vers       die KiTa aus. Nun war eine knappe Stunde Zeit,
aus Jeremia 29 Recht behalten wird!                  noch einmal Fragen zu beantworten, die Gemein‐
Denn ich weiß ja, was Ich mit euch vorhabe,          demitgliedern noch auf der Seele lagen. Diese
spricht Jahwe. Ich habe Frieden für euch im Sinn     Fragerunde war sehr angenehm und wertschät‐
und kein Unheil. Ich werde euch Zukun schen‐         zend. Alle Fragen wurden beantwortet und
ken und Hoffnung geben. Jer. 29, 11                   schließlich kam es zur Abs mmung.
                                                     Das Ergebnis war und ist für einige von uns si‐
In der außerordentlichen Mitgliederversammlung       cherlich traurig und nach menschlichem Denken
am 11.03.2021, durch die uns Wolfang Harle her‐      auch nicht leicht zu verstehen. Für andere ist es
vorragend geleitet hat, wurden nach einer An‐        vielleicht auch eine Erleichterung?! Es haben je‐
dacht von Pastor Mar n Schönewerk ein paar           denfalls 62 % für eine Kita ges mmt. Um das Pro‐
wich ge Eckdaten von der Spurgruppe mit zwei         jekt tatsächlich umzusetzen hä en wir eine
Statements zur Kita Idee präsen ert. Diese bezo‐     Mehrheit von 75 % gebraucht.
gen sich sowohl auf die Finanzierung, als auch auf   Schauen wir noch einmal auf den Vers aus Jere‐
die Doppelnutzung unserer Räumlichkeiten, aber       mia.
auch der Umbau wurde noch einmal grob vorge‐         Wie gut, dass wir mit dieser Gewissheit weiter
stellt. So bekam jeder, der bisher noch nicht so     denken können.
ganz im Bilde war, einen guten Überblick. Danke      Möge der Herr uns die rich gen Gedanken und
an Katharina Lohmann an dieser Stelle. Lutz Mül‐     Ideen schenken, wie wir den Menschen im
ler und Ma hias Tasche ließen uns dann auch alle     Stad eil Be enhausen näher kommen können.
noch einmal teilhaben an ihren Gedanken zur          Wie es gelingen kann, sein Wort und seine Liebe
Idee. Auch hier, vielen Dank euch beiden. Auch       weiter zu geben.
die Gemeindeleitung bewegte noch einmal das          Natalie Tasche
Für und Wider und sprach sich mehrheitlich für
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10. Juni, 19:30 Uhr

Toleranz und Akzeptanz ‐
Die neue Intoleranz im Zeichen der Gleichheit
Zum Inhalt:
Wer möchte schon gerne als intolerant gelten?                                         Zur Person:
Doch tolerant zu sein genügt längst nicht mehr.                                       Prof. Dr. Christoph
Toleranz und Akzeptanz sind die Kernforderungen                                       Raedel hat in Ro‐
einer poli schen Korrektheit, bei der eine Gleich‐                                    stock, Halle (Saa‐
wer gkeit aller Lebensweisen und Wertvorstel‐                                         le), Cambridge
lungen unterstellt wird. Doch wie tolerant sind                                       und      Reutlingen
solche Forderungen tatsächlich? Wie verändert                                         evangelische
sich eine Deba enkultur, wenn nicht um das                                            Theologie        stu‐
stärkste Argument gerungen wird, sondern sich                                         diert. Er lehrte von
niemand verletzt fühlen soll? Und was wird Chris‐                                     2005‐2014         am
ten abverlangt, wenn zum Beispiel in der Schule                                       CVJM‐Kolleg und
die Akzeptanz sexueller Vielfalt zum Lernziel er‐                                     der CVJM‐Hoch‐
klärt wird?                                                                           schule Kassel.
Christoph Raedel zeigt, dass es bei der Akzeptanz     Seit 2014 ist er Professor für Systema sche Theo‐
als der „neuen Toleranz“ um einen Paradigmen‐         logie an der Freien Theologischen Hochschule
wechsel mit weitreichenden Konsequenzen geht.         Gießen und leitet das dor ge Ins tut für Ethik &
Er legt die blinden Flecken der Diskussion frei und   Werte.
macht deutlich, dass das Evangelium von Jesus
Christus die Anerkennung schenkt, die wir als         Wir bi en um Anmeldung unter
Menschen wirklich brauchen. Nicht die Rela vie‐       anstoesse@kassel‐ost.feg.de
rung von Überzeugungen, sondern allein die            damit wir entsprechend planen und dem Hygie‐
Wahrheit macht wirklich frei.                         nekonzept gerecht werden können.
gemeinde aktuell                                                                                     19

12. Juni,

FeG Frauentag
                                                                        Thema: Befreit
                                                                         ‐ wie Vergebung schön macht
                                                                        Wir alle werden verletzt. Nicht
                                                                        vergeben zu können, bringt uns
                                                                        in ein Gefängnis. Vergebung
                                                                        macht in erster Linie dich selbst
                                                                        frei. Kaum etwas kann dich
                                                                        schöner machen als ein verge‐
                                                                        bendes Herz und eine liebevolle
                                                                        Ausstrahlung.
                                                                        Allerdings ist es kein leichter
                                                                        Schri , sich zur Vergebung
                                                                        durchzuringen. Welche Schri e
                                                                        können dir auf dem Weg zur
                                                                        Vergebung helfen?

      Referen n:
      Anne Löwen
      (Jg. 1984) aus Bischoffen.,
      begeisterte 4‐fach Mama,
      Buchautorin, liebt Öle,
      Minimalismus und Jesus.

  Als gute Gastgeber benö gen wir noch eure Unterstützung
  Wer ist bereit ...
   ‐ Kuchen zu backen
   ‐ kleine Snacks herzustellen
  Bi e bei Silvia Friedrich melden oder in die im Foyer ausgelegte Liste eintragen.
  VIELEN DANK!
20                                                                     gemeinde aktuell

Wir heißen jetzt die "Minimäuse"

„10 kleine Minimäuse krabbeln auf und nieder,
10 kleine Minimäuse tun das immer wieder…“

So hört man einige Kinder am Mi wochvormi ag         Ein großes Dankeschön an Katharina Lohmann,
in ihren Wohn‐ und Kinderzimmern singen, wäh‐       die das Programm für jede Woche vorbereitet
rend sie vor dem PC sitzen und über Zoom am         und die Kinder immer wieder neu begeistert und
Spielkreis unserer Gemeinde teilnehmen. Der hat     mitnimmt.
inzwischen auch einen Namen bekommen:               Wir freuen uns natürlich schon sehr darauf, uns
„Minimäuse“                                         endlich wieder in „echt“ zu sehen und dass die
Da es zur Zeit leider nicht möglich ist, dass wir   Kinder dann wieder gemeinsam spielen können,
uns als Gruppe vor Ort treffen können, kam die       aber bis dahin sind wir sehr dankbar für diese
Idee auf, den Gemeinde‐Zoom‐Raum auch für           Möglichkeit, in Kontakt bleiben zu können und
den Spielkreis zu nutzen. So treffen wir uns jetzt   einen so tollen Input für die Kleinsten zu bekom‐
seit mi lerweile 4 Monaten fast jede Woche und      men.
haben den großen Vorteil, uns ohne Masken zu        Ihr seid herzlich eingeladen, mit euren Kindern
sehen und lauthals miteinander singen zu kön‐       oder auch Enkelkindern von 0‐3 Jahren dazuzu‐
nen. Es konnten auch schon Mamas mit Kindern        kommen und mitzumachen! Nähere Informa o‐
teilnehmen, die gar nicht in Kassel wohnen.         nen (z.B. den Zoom‐Link) erhaltet ihr bei
Wir machen gemeinsam jede Menge Fingerspiele        Katharina Lohmann.
und begeben uns mit dem „Geschichtenzug“ in         Anne Lenke
die Zeit Jesu.

  Spielkreis "Minimäuse" für Kinder von 0‐3 Jahren
  Treffen: Mi wochs ab 10:15 Uhr per Zoom
  Kontakt: Katharina Lohmann, katharina.lohmann@live.de
gemeinde aktuell   21
22                                                 rückblick

Einführung von Pastor Mar n Schönewerk
Am 21.Februar wurde Mar n Schönewerk als
zweiter Pastor unserer Gemeinde in seinen
Dienst eingeführt. Bundessekretär Bernd
Kanwischer interpre erte in seiner Predigt dafür
den Satz aus Sacharja 4,6: "Nicht durch
menschliche Macht und Gewalt wird es dir
gelingen, sondern durch meinen Geist. Zwar
türmen sich Widerstände wie Berge vor dir auf,
doch ich werde sie wegschaffen. Vertraue ganz
auf mich."
Die Einführung von Mar n fand unter Einhaltung
der Hygieneregeln im Gemeindehaus sta . Fast
alle vorhandenen Plätze waren gefüllt. Per Live‐
Stream konnte der Go esdienst von zu Hause aus
verfolgt werden.
Erfrischende Grußworte gab es von der
Schwestergemeinde aus Kassel‐Wilhelmshöhe,
von der Gemeindeleitung und vom Hessen‐
Waldeck‐Kreis.
Den Abschluss bildeten die Segensgebete. Das
Segnen per Handauflegen musste dabei leider
ausfallen (was die Segensverheißung zum Glück
nicht mindert:‐)).
Wir wünschen ihm und seiner Familie einen
guten Start in unserer Gemeinde, krea ve Wege
des gegensei gen Kennenlernens und ein
herzliches Miteinander.
Sigrid Rehfeldt
rückblick                                                                                         23

Jugend 3:17 ‐ sta Winterfreizeit
am 27. Februar ha en wir, die „Jugend 3:17“, un‐
seren "Wintertag". Dies war ein Ersatz für die
Winterfreizeit, die leider in diesem Jahr wegen
Corona nicht sta inden konnte. Wir trafen uns
um 13 Uhr auf dem Gelände der Buga. Dort wur‐
den von uns Mitarbeitern rund um den See ver‐
schiedene Sta on aufgebaut. Diese sollten sie in
2er Teams abklappern. Z.B. mussten sie verschie‐
dene Fragen zu Indien und Russland beantwor‐
ten. Warum gerade zu diesen Themen? Diese
Frage wird gleich beantwortet. Dann mussten sie,
wie auf dem Bild zu sehen ist, einen Turm bauen,
der entweder hoch oder schön sein sollte. Dies
taten sie auch mit viel Einsatz und guten Ideen.

Wenn die Jugendlichen eine Sta on gescha
ha en, bekamen sie einen Briefumschlag, der für
das kommende Online‐Zoom‐Krimidinner am              Zum Glück hat sich Josua Engelha…. , ich meine
Abend wich g war. Was ein Online‐ Zoom‐ Krimi‐       natürlich „Dimitri Janzen“, am Schluss als Mörder
dinner ist, fragt ihr euch.                          geoutet.
Man tri sich in einer Gruppe zum Essen (dies‐        Es war ein superschöner Tag, für den wir sehr
mal Online). Während dieses Essens muss ein          dankbar sind.
Mordfall aufgeklärt werden. Also wie beim Tatort,    Danke, liebe Jugendliche, dass ihr dabei wart und
nur, dass dabei gegessen wird. (Und natürlich wa‐    uns einfach eine geniale Zeit möglich gemacht
ren wir als Gruppe viel besser als jedes Ermi ler‐   habt.
team). Jeder ha e dazu von Saskia Kaiser eine        Eure Jugend 3:17 Mitarbeiter
Rolle zugeteilt bekom‐
men. Denn man klärt
diesen Mordfall nur
auf, wenn alle die
zugeteilte Rolle gut
spielen und nichts ver‐
gessen. Auch wenn wir
waschechte Profi‐Er‐
mi ler auf einer „rus‐
sisch indischen Hoch‐
zeit“ (deshalb die Fra‐
gen zu Indien und
Russland) waren und
fast alle ein Mo v
ha en, konnten wir
den Mörder nicht klar
herausfinden.
24                                                         menschen der gemeinde

Mein Name ist Diana Eysert, ich bin 30 Jahre und
bin seit 2012 verheiratet mit meinem Ehemann
Philipp. Wir haben drei Kinder: Sophie (6 J.), Hen‐
ning (4 J.) und Elisa (2 J.)
Ich zähle eher zu den Menschen, die nicht unbe‐
dingt gern im Mi elpunkt stehen. Ich würde mich
auch eher als ruhige Person beschreiben, die aber
trotzdem gern Gemeinscha mit anderen Men‐
schen hat.
Ich gehe seit klein auf in die Gemeinde und habe
Go es Führung in meinem Leben o erleben
dürfen. Welches mich auch heute noch veran‐
lasst, mein Vertrauen in Go zu setzten. Ich darf
erleben, wie Go unsere Familie auch durch tur‐
bulente Zeiten trägt.
Kra gibt mir dabei das Wissen um Fürbi e aus
der Gemeindefamilie und dass man immer für
einander da ist. Dieser Zusammenhalt ist das,         chen wir in der FeG Kassel‐Ost haben. Ich selbst
was für mich Gemeindeleben wertvoll macht.            engagiere mich im KiGO bei den Kleinen (4‐6 Jäh‐
Ich wünsche mir für unsere drei Kinder, dass sie      rigen). Dies bereitet mir große Freude.
Go auch als diesen Halt in ihrem Leben kennen‐        Darüber hinaus empfinden wir als Familie es als
lernen dürfen.                                        Bereicherung, neue Kontakte zu schließen.
Als besonders wertvoll finde ich den KiGO, wel‐        Diana Eysert
menschen der gemeinde                                                                                25

Liebe Mitglieder und Freunde der FeG Kassel‐Ost,       res Lebens zu suchen und zu entdecken. Finanzen
mein Name ist Chris an (Markus) Reith, ich bin         interessieren mich, weil ich einerseits eine kauf‐
32 Jahre alt und komme gebür g aus NRW. Seit           männische Ausbildung abgeschlossen habe und
Anfang 2015 wohne ich in Kassel und bin kurz da‐       andererseits die Buchführung ein Indikator für
nach Mitglied der Gemeinde geworden. Mein              verschiedene Parameter ist, z.B. das Wachstum
Herz schlägt für Go , für meine Frau Ria, für          der Gemeinde, das zu mehr Finanzkra führt. Ein
Menschen, die ich kenne oder noch kennenlerne,         gezielter Einsatz von Finanzen kann aber auch zu
für Poli k und Geschichte. Deshalb habe ich ein        Gemeindewachstum führen. Um diese Themen in
Studium der Geschichte und Poli k absolviert.          Zukun verstärkt „gewinnbringend“ – nicht unbe‐
Gerade mein Interesse für Geschichte und alles,        dingt monetär gemeint – in die Gemeinde ein‐
was alt, aber funk onsfähig ist, führt dazu, dass      bringen zu können, plane ich eine berufliche
ich mich lang und gerne über viele Themen un‐          Weiterbildung in dieser Richtung.
terhalte. Das tue ich bisweilen so detailliert, dass   Gemeinde ist für mich vor allem Heimat. Ein Ort
Freunde spaßen, ich sei wohl dabei gewesen.            der Gemeinscha mit lieben Menschen und mit
Mein Trauzeuge hat diesen Spaß einmal so weit          Go . An der FeG Kassel‐Ost hat mich von Anfang
geführt, dass er mir zum Geburtstag eine Helene        an begeistert, dass sie eine lebendige Gemeinde
Fischer‐CD schenkte, „um meinen kulturellen Ho‐        mit Menschen aller Altersgruppen ist. Das nehme
rizont zu erweitern“. Dazu muss man wissen: Es         ich vor allem als Segen und Bereicherung wahr,
gibt kaum Musik, die ich weniger schätze, als          denn wo viele Menschen mit unterschiedlichen
Schlager.                                              Hintergründen zusammenkommen, kann Go in
Seit letztem Jahr gehe ich gezielter meinem Poli‐      einer Vielfäl gkeit wirken, die ihresgleichen
  k‐Interesse nach. Dies ist – neben anderen ge‐       sucht.
wich geren Ursachen – der Grund, warum ich             Ich grüße Sie und euch herzlich und hoffe, dass
meine ehrenamtliche Mitarbeit in der Gemeinde          wir uns bald wieder häufiger persönlich begeg‐
reduziert habe und nach rund drei Jahren die Co‐       nen.
Leiterscha in der Jugend niedergelegt habe. So‐        Chris an Reith
mit wirke ich „nur“ noch
in den Arbeitskreisen An‐
stöße und Finanzen mit.
Ersterer interessiert mich,
weil regelmäßig Experten
aus verschiedenen Berei‐
chen wie Wissenscha ,
Poli k usw. eingeladen
werden, um zu berichten,
in welchen Bereichen ih‐
res Fachwissens sie Go
erkennen. Diese Verknüp‐
fung aus o mals komple‐
xen Inhalten mit der
Begegnung mit Go kön‐
nen uns zum Vorbild wer‐
den und helfen, Go in
den Komplexitäten unse‐
26                                                                  neues aus uzhgorod

Interview mit Stefan Bogdan,
Leiter der Ukrainehilfe in Uzhgorod
Lieber Stefan, erzählst du uns ein wenig über        Olexandra (Sascha) singt und macht beim Club
dich und deine Familie?                              „Zukun “ mit. Wir alle sind Mitglieder der Ge‐
Ich heiße Stefan Bogdan und bin 52 Jahre alt. Zu     meinde Blagodach.
meiner Familie gehört meine Frau Natascha. Sie
ist 46 Jahre alt. Wir haben zwei Kinder. Mein        Warum inves erst du so viel Zeit und Kra in die
Sohn heißt Alexej (Aljoscha). Er ist 27 Jahre alt.   Verkündigung des Evangeliums?
Meine Tochter heißt Olexandra (Sascha) und ist       Schon als junger Mann ha e ich verstanden, dass
16 Jahre alt. Wir wohnen in dem Dorf Konzovo in      Jesus Christus mein Herr ist und ich habe danach
der Nähe von Uzhgorod.                               gestrebt, für Ihn zu leben und für Erweiterung der
                                                     Grenzen seines Reiches auf der Erde zu arbeiten.
Was machst du beruflich?                              Leider hat das nicht immer geklappt.
Von Beruf bin ich Zahnarzt. Ich arbeite seit 1996    Das wertvollste auf der Welt sind die menschli‐
als Zahnarzt und seit 2017 in einer Privatpraxis.    chen Seelen. Nur das Evangelium kann sie errei‐
Meine Frau Natascha arbeitet als Personalsach‐       chen. Solange mir Go Kra und Leben gibt,
bearbeiterin in einem Werk, das „Eurocar“ heißt.     werde ich danach streben, jede
Mein Sohn ist auch Zahnarzt, arbeitet aber im        Möglichkeit zu benutzen, damit es noch mehr Je‐
Moment nicht. Meine Tochter ist Schülerin.           sus‐Anhänger in Uzhgorod gibt.

Wann hast du dich für den Glauben an Go ent‐         Kannst du dich noch daran erinnern, wann du
schieden? Was hat dich dazu mo viert?                das erste Mal mit unserer Gemeinde in Kontakt
Schon als Jugendlicher habe ich die Gemeinde in      gekommen bist?
meinem Heimatdorf Ugla besucht. Ich hab be‐          Erstkontakt mit der Gemeinde in Kassel fand im
gonnen die Bibel zu lesen und dann mit 18 Jahren     Frühjahr 2005 sta . Das war unser erster Besuch
die Entscheidung getroffen, mich taufen zu las‐       in Deutschland, obwohl wir Nelli Biber und viele
sen.                                                 andere Geschwister schon vorher kannten (sie
Ich ha e verstanden, dass Jesus der einzige Weg,     kamen mit der Gruppe in die Ukraine).
die Wahrheit und das Leben ist.                      Wir erinnern uns o an die Fahrten nach
Im Laufe des Lebens ha e ich sehr viele Versu‐       Deutschland. Wir danken herzlich unserem Herrn
chungen, aber Go ist treu und er hat mich nicht      und unseren Geschwistern aus Kassel für ihre
verlassen.                                           Gas reundscha und Gutar gkeit.

Welche Aufgaben hast du aktuell in der Gemein‐       Welche Wünsche hast du für unsere
de in Uzghorod?                                      Gemeinde‐Partnerscha ?
Heute bin ich fest in der Gemeinde Blagodach in      Wenn ich mich an die letzten Jahre erinnere,
der Stadt Uzhgorod.                                  dann denke ich, dass uns heutzutage diese
Go ‐sei‐Dank ist meine Familie auch ak v im Ge‐      Treffen fehlen, die wir ha en, als zweimal im Jahr
meindedienst. Natascha ist für die Lieder und für    unsere Freunde aus Kassel in die Ukraine gereist
die Schulung der Jugendlichen in der Gemeinde        sind.
verantwortlich.
Alexej (Aljoscha) ist für den Mediendienst zustän‐
dig und er predigt am Sonntag ab und zu.
neues aus uzhgorod                                                                                27

            Stefan und Natascha Bogdan                 Aljoscha und Olexandra Bogdan

                                                                                       Besuch aus der
                                                                                       Ukraine in 2017

                                    Nachtrag/Nachruf
 Am Sonntag, 28. Februar ist Nataschas Mu er im Alter von 68 Jahren ganz plötzlich verstorben.
 Im März ist ein Diakon aus der Gemeinde in Uzhgorod an den Folgen einer Corona‐Infek on
 verstorben.
 Lasst uns im Gebet an sie denken und Go um Trost und Kra bi en. Vielen Dank!
 Wir haben beiden Familien im Namen unserer Gemeinden unser herzliches Beileid ausgesprochen.
 Sigrid Rehfeldt
28   neues vom büchertisch
april                                                           29

Karfreitag, 02.04.
10:15       Go esdienst

Ostersonntag, 04.02.
10:15     Go esdienst

Mi woch, 07.04..
06:30    Gebetsfrühstück
10:15    Minimäuse‐Spielkreis

Sonntag, 11.04.
10:15     Go esdienst

Mi woch, 14.04.
10:15    Minimäuse‐Spielkreis

                                                            t
Sonntag, 18.04.
10:15     Go esdienst ‐ Open Doors
                                                 e    a l
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Mi woch, 21.04.
10:15    Minimäuse‐Spielkreis
                                            r
Freitag, 23.04.                        Ter Vo
16:00
18:00
            Biblischer Unterricht
            Jugend 3:17
                                        t e
Sonntag, 25.04.
                                     un
10:15     Go esdienst

Mi woch, 28.04.
10:15    Minimäuse‐Spielkreis
30                                                                                               mai

Sonntag, 02.05.                                 Mi woch, 26.05.
10:15     Go esdienst                           10:15    Minimäuse‐Spielkreis

Mi woch, 05.05.                                 Freitag, 28.05.
06:30    Gebetsfrühstück                        16:00       Biblischer Unterricht
10:15    Minimäuse‐Spielkreis                   18:00       Jugend 3:17

Freitag, 07.05.                                 Sonntag, 30.05.
16:00       Biblischer Unterricht               10:15     Go esdienst
18:00       Jugend 3:17

Sonntag, 09.05.
10:15     Go esdienst

Mi woch, 12.05.
                                                            l            t
10:15    Minimäuse‐Spielkreis
                                                     e    a
                                                   in e h
Donnerstag, 13.05. Chris Himmelfahrt

                                                r m rb
                                           Ter Vo
          Go esdienst FeG Wilhelmshöhe

                                              e
Freitag, 14.05.

                                            t
16:00       Biblischer Unterricht

                                         un
18:00       Jugend 3:17

Sonntag, 16.05.
10:15     Go esdienst

Mi woch, 19.05.
10:15    Minimäuse‐Spielkreis

Freitag, 21.05.
16:00       Biblischer Unterricht
18:00       Jugend 3:17
                                                 Nähere Informa onen zu unseren Go es‐
                                                  diensten erhalten Sie auf unserer Seite
Pfingstsonntag, 23.05.                                      „go esdiens nfos“.
10:15     Go esdienst

                                                Unsere Gemeindetermine können auch im Internet unter
                                                kassel‐ost.feg.de nachgesehen werden.
gefeiert                                                      31

                                                      e   n
                                                  n d
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                        In rech blen
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32                                                                 gottesdienstinfos

April
                           ­­ Planung unter Vorbehalt ­­
        Über eventuell erforderliche Änderungen wird in dem regelmäßigen
                  Newsletter bzw. auf der homepage informiert.

                                           10:15 Uhr
                                          Go esdienst
       2
 Karfreitag
                                  Predigt: Pastor Mar n Schönewerk
                                           Thema: Jesaja 52
                                         Leitung: Dirk Wacker
                                 Kollekte: Gemeindearbeit allgemein

                                           10:15 Uhr
       4
Ostersonntag
                                          Go esdienst
                                   Predigt: Pastor Christoph Staub
                                       Leitung: Peter Beckhoff
                                 Kollekte: Evangelische Allianz Kassel

                                           10:15 Uhr
                                          Go esdienst
     11
     Sonntag
                                   Predigt: Pastor Christoph Staub
                                          Thema: Jesaja 54
                                        Leitung: Dirk Wacker
                                      Kollekte: FeG Eschwege

                                           10:15 Uhr
                                          Go esdienst
     18
     Sonntag
                                       Predigt: Chris ne Faber
                                         Thema: Open Doors
                                       Leitung: Ulrike Wi ch
                                        Kollekte: Open Doors

                                           10:15 Uhr
                                          Go esdienst
     25
     Sonntag
                                    Predigt: Pastor Christoph Staub
                                           Thema: Jesaja 56
                                        Leitung: Corina Wacker
                               Kollekte: Material für Kindergo esdienst
gottesdienstinfos                                                  33

Mai

                                     10:15 Uhr
     2
  Sonntag
                                    Go esdienst
                                 Predigt: Thomas Schech
                                 Leitung: Wolfgang Harle
                                 Kollekte: Allianz Mission

                                   10:15 Uhr
     9
  Sonntag
               Go esdienst ‐ Kreiskonferenz Hessen‐Waldeck‐Kreis
                               Predigt: Dr. Arndt Schnepper
                                  Leitung: Simon Kaiser

   13
 Himmelfahrt
                             Gemeinsamer Go esdienst
                    in den Räumlichkeiten der FeG Wilhelmshöhe

                                     10:15 Uhr
   16
  Sonntag
                                    Go esdienst
                                     Predigt: CS / MS
                                Leitung: Michael Lohmann
                               Kollekte: FeG‐Wilhelmshöhe

                                     10:15 Uhr
   23
  Sonntag
                                    Go esdienst
                                      Predigt:CS /MS
  Pfingsten                       Leitung: Peter Beckhoff
                                Kollekte: Junge Genera on

                                     10:15 Uhr
   30
  Sonntag
                                    Go esdienst
                                    Predigt: Holger Stoy
                               Leitung: Deborah Leibundgut
                                     Kollekte: Fron ers
34                                                           in kontakt kommen

Unsere Kleingruppen laden herzlich ein:
Treffpunkt Bibel                              Fuldabrück
im Gemeindehaus                              Beate & Ralf Küllmer
Ansprechpartner: Pastor Mar n Schönewerk     0561 46053
0176 952737

Wolfsanger                                   Kassel‐Mi e
Heinz Eckel                                  Deborah Leibundgut
0561 8160024                                 0176 71552693

Wolfsanger
Horst Best
0561 872501

Frauen‐Bibelkreis
im Gemeindehaus
Anne Hoffmann
05605 91061

                                                          ch ne u
                                                      n o        n
                                               g e rne komme
                                             n
                                       kö nne se hinzu
                               r Stelle uskrei
                      n d ies nde Ha
                             e
                     A tehe
                      ents
in kontakt kommen                                 35

Vellmar                    Kaufungen
Edeltraud & Reinhold       Ma hias Schmidt
Bauch                      05605 7008220
0561 827566

Großalmerode               Kaufungen
Silvia & Bernhard          Lilli Kock
Friedrich                  05605 926820
05604 5703                 Gabi Engel
                           05605 3057980

Wolfsanger                 Männersache
Frauenhauskreis            Hauskreis für Männer
Brigi e Eckel              Jörg Pröhl
0561 8160024               01577 1267933

Kassel und Umgebung
Dorothea & Jonathan Kunz
05674 7467158
0177 6029052
36                                           in kontakt kommen

Pastor                   Pastor
Christoph Staub          Mar n Schönewerk
0157 88111098            0176 95273137
Büro: 0561 3149661       Büro: 0561 3149661
christoph.staub@feg.de   mar n.schoenewerk@feg.de

Gemeindeleitung          Gemeindeleitung
Wolfgang Harle           Marc Schnitger
0561 827705              0561 5299397

Gemeindeleitung          Gemeindeleitung
Karin Sinning            Ulrike Wi ch
05603 3099               05605 7222

Gemeindefinanzen          Gemeindebüro
Markus Haf               Daniel Friedrich
05605 928454             gemeindebuero@kassel‐ost.feg.de

Kindergo esdienst        Jungschar
Natalie Tasche           Freitags, 17:30
Ma hias Tasche           Sebas an Ernst
05605 7003126            0151 16115376
kigo@kassel‐ost.feg.de

Jugend 3:17              Krabbelkreis
Freitags, 18:00          Mi wochs, 10:15
Simon Kaiser             Katharina Lohmann
0173 5316021             0561 83099570
simon.kaiser@web.de      katharina.lohmann@live.de
in kontakt kommen                                                      37

Gesamtleitung der Diakonate
Ma hias Tasche
05605 7003126

Diakonat
Go esdienste
Deborah Leibundgut
0176 71552693
go esdienste@kassel‐ost.feg.de

Diakonat
Gas reundscha
Frederik O o
01590 2696643
gas reundscha @kassel‐ost.feg.de

Diakonat
Öffentlichkeitsarbeit
Michael Lohmann
0561 83099570
oeffentlichkeitsarbeit@kassel‐ost.feg.de

Diakonat                                  Hausmeister
Haus und Technik                          David Steinmetz
Stefan Wagner                             0561 97980946
01590 4244749                             hausmeister.feg‐ost@gmx.de
Lutz Müller
0561 98123787
0179 8361289
38                                                                 in kontakt kommen

Wir möchten herzlich zu den Gebetsbasisgruppen unserer Gemeinde einladen, in denen wir für unsere
Gemeinde, für persönliche Anliegen und Verschiedenes darüber hinaus beten:

Gebetsfrühstück                                   Frei.Mann.Sein
jeden 1. Mi woch im Monat                         „Mu g, radikal und absolut hingegeben. Das sind
um 6:30 Uhr im Gemeindehaus                       die Eigenscha en von Männern nach dem Herzen
                                                  Go es.“‐
                                                  O leichter gesagt, als gelebt. Eine kleine Gruppe
Gebetsmail:                                       von Männern aus Kassel widmen sich gemeinsam
Kontakt über                                      dem Thema „Pornografie“ mit Hilfe des Buches
Anne‐Sophie Lenke: 0561 45004069                  „Frei.Mann.Sein“ von Jeremy Hammond.
gebet@kassel‐ost.feg.de                           Vielleicht wünschst auch du dir ein Leben ohne
                                                  Pornografie und würdest gerne unsere Gruppe
                                                  kennenlernen?
Endlich‐Leben‐Gruppen                             Dann schreib uns einfach eine E‐mail:
Kassel‐Ost                                        christoph.staub@feg.de
Koordinatorin:
Brigi e Eckel: 0561 8160024

CDs                                               Seelsorge im Go esdienst
Christof Weyer: 01575 2768186                     Brigi e Eckel: 0561 8160024

Bücher                                            AK Anstöße
Silvia Friedrich: 05604 5703                      Peter Beckhoff: 0561 49174083
silvia_friedrich@gmx.net                          anstoesse@kassel‐ost.feg.de

Zeitschri en                                      AK Ukraine‐Hilfe
Sigrid Rehfeldt: 0561 8701279                     Sigrid Rehfeldt: 0561 8701279
                                                  Spenden für diesen Arbeitsbereich bi e mit dem
Homepage                                          Vermerk "Ukraine‐Hilfe" auf das Gemeindekonto.
Michael Lohmann
webmaster@kassel‐ost.feg.de

Tee und Kaffee
Lilli Kock: 05605 926820
Silke Sauer‐Fes ng: 05604 8080180

Musik im Go esdienst
Jonathan Kunz: 05674 7467158
Anna Steinmetz: 0561 601398
musikteam@kassel‐ost.feg.de
39

           Freie evangelische Gemeinde Kassel‐Ost
In der Freien evangelischen Gemeinde kommen        Weitere Informa onen über unsere Gemeinde
wir als Menschen zusammen, die bewusst als         erhalten Sie auch unter: kassel‐ost.feg.de
Christen leben wollen und sich freiwillig dieser   Wir laden Sie herzlich ein, uns kennenzulernen!
Gemeinde angeschlossen haben. Uns verbindet        Impressum
der Glaube an Jesus Christus und der Wille, ge‐    „kontakt“ Nr. 080, April/Mai 2021
meinsam von ihm zu lernen, mit ihm zu leben        Auflage : 250
und seine Liebe weiterzugeben.                     V. i. S. d. P. : Bernhard Friedrich, Tel. 05604 5703
Der Mi elpunkt unseres Gemeindelebens ist der      Beiträge bi e unbedingt unforma ert
Go esdienst am Sonntagmorgen. Hier loben wir       als doc oder docx, Bilder separat als JPG an
                                                   kontakt@kassel‐ost.feg.de
Go in Liedern und Gebeten, hören auf das, was
                                                   Redak onsteam:
er uns durch die Bibel sagen möchte, erleben Ge‐   Wolfgang Pitz, Christoph Staub, Michael Lohmann, Ma hias
meinscha miteinander und erfahren Go es Ge‐        Pröhl, Bernhard Friedrich
genwart.                                           FeG Kassel‐Ost, Sandershäuser Str. 19, 34123 Kassel
Im Laufe der Woche laden wir in unserem Ge‐        www.kassel‐ost.feg.de
meindehaus zu den unterschiedlichsten Veran‐       Spar‐ und Kreditbank 58452 Wi en
staltungen ein: Gebets‐ und Bibelabende,           IBAN: DE78452604750001675800
Angebote für Kinder, Teens, Jugendliche, Frauen,   Bei Überweisungen bi e gegebenenfalls Verwendungszweck
                                                   angeben!
Männer, Senioren und andere Gruppen, Freizei‐
                                                   Bilder: mein‐buecher sch.de, R. Piesbergen ©
ten und Seminare. In Hauskreisen in Kassel und     GemeindebriefDruckerei.de, pixabay
Umgebung lernen wir uns in der persönlichen At‐
mosphäre “zu Hause” kennen, sprechen über un‐
sere Lebens‐ und Glaubenserfahrungen, lesen
                                                                Redak onsschluss „kontakt“
gemeinsam die Bibel, disku eren, reden, singen
                                                                       Juni / Juli :
und beten miteinander. So helfen wir uns gegen‐
sei g, unseren Glauben im Alltag prak sch umzu‐
setzen.
                                                                        16.05.2021
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