Landsmannschaft Schlesien - Nieder- und Oberschlesien Landesfrauenreferat Bayern - Rundschreiben Jahresende 2020 - Landsmannschaft Schlesien Bayern

 
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Landsmannschaft Schlesien
  Nieder- und Oberschlesien
 Landesfrauenreferat Bayern

      4. Rundschreiben
      Jahresende 2020
                         © Anneliese Woschke
Landsmannschaft Schlesien
  2           Landesfrauenreferat Bayern

Grüß Gott,
liebe Mitstreiterinnen in den Frauengruppen
und Freunde Schlesiens!
Das Jahr 2020 hat uns leider sehr negativ beeinflusst. So mussten wir unsere
Verbandstätigkeiten total einschränken bzw. unsere geplanten Vorhaben ab-
sagen. Dies alles trifft uns sehr hart! Das Zwischenmenschliche in unserer
Schlesierfamilie bleibt durch fehlende Kontakte teilweise auf der Strecke.
Selbst Telefonate und diverse Schreiben per E-Mail, WhatsApp und Karten
können da nicht mehr allzu viel bewirken. Dann kommt auch noch die Angst
und Sorge vor Ansteckungen dazu. Die Folgen dieser Pandemie haben unse-
re Lage sehr erschwert.
Liebe Freunde, bei allen Sorgen um die Vereinstätigkeiten steht doch die Ge-
sundheit an erster Stelle. Wir müssen uns fügen, Hygienemaßnahmen befol-
gen und notfalls auch Quarantänebeschränkungen in Kauf nehmen.
Wer hätte vor einem Jahr gedacht oder sich vorstellen können, dass ein frei-
gesetzter Virus weltweite Entwicklungen beeinflusst. Schade, dass gerade
das kulturelle Leben eingegrenzt, ja sogar ausgebremst wird.
Wir schauen voll Gottvertrauen und Zuversicht in die Zukunft und hoffen,
dass sich dieses außerordentliche Jahr 2020 in 2021 zum Guten wendet.
Dessen ungeachtet stellen wir uns gedanklich auf die Weihnachtszeit ein. Es
soll ja eigentlich eine ruhige, besinnliche Zeit bis zum Heiligen Abend werden.
So grüße ich Sie mit dem folgenden Lied

      O du stille Zeit,                     In der Einsamkeit
      Kommst, eh wir’s gedacht              rauscht es nun sacht,
      über die Berge weit,                  über die Berge weit,
      über die Berge weit                   über die Berge weit,
      Gute Nacht!                           Gute Nacht!
                                                         Joseph von Eichendorff
 Frohe und gesegnete Weihnachten sowie
 ein gesundes, segensreiches neues Jahr
 wünscht Ihnen und Ihren Familien von Herzen,
 Ihre
 Anneliese Woschke
Landesfrauenreferentin
Bundesfrauen- und Bundeskulturreferentin
Landsmannschaft Schlesien
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         Weihnachten ohne meine Mutter
Ich bin jedes Jahr zur Weihnachtszeit in Gedanken bei dir,
aber dich gibt es leider nicht mehr.
Ich reise zurück in die Vergangenheit.
Damals gab es für mich eine schöne Vorweihnachtszeit.
    Damals hat es eine schöne Zeit für uns alle gegeben.
    Damals warst du, meine Mutter, noch am Leben.
    Du hast Plätzchen gebacken, du hast gekocht.
    Ich habe die Vorweihnachtszeit an deiner Seite gemocht.
Jetzt erscheint mir diese Zeit so unendlich leer,
denn dich, meine Mutter, die gibt es nicht mehr.
Ich sehe die Vorfreude in manchem Menschengesicht.
Für mich gibt es diese Vorfreude ohne dich nicht.
    Mama, gerade jetzt wünschte mir, du könntest bei mir sein.
    Ich fühle mich in dieser Zeit ohne dich unendlich allein.
    Mama, Tränen laufen über mein Gesicht.
    Weihnachten ohne dich, das gibt es für mich nicht.
Dann wandert mein Blick zum Himmelszelt.
Er sucht einen Stern, der mir gut gefällt.
Ich projiziere auf diesen Stern dein Gesicht.
Mama, Weihnachten ohne dich gibt es für mich nicht.
    Mama, es ist Vorweihnachtzeit, ich backe, ich koche,
    weil ich darin deine Nähe suche.
    Mama, bin ich diese Weihnachten ohne dich auch schrecklich allein,
    so werde ich in Gedanken immer bei dir sein.         Autor: Chrissy55
Landsmannschaft Schlesien
 4          Landesfrauenreferat Bayern

         Das „Schlesische Schaufenster in Bayern -
               Museum und Dokumentation“
      Das „Schlesische Schaufenster“ ist momentan geschlossen!

Aktuelle Infektionsschutzmaßnahmen machen ist es dringend erforderlich,
dass Sie sich wegen der Öffnungszeiten an unsere Museumsaufsicht, Frau
Maria Stalker aus Mitterfels, ( 09961-6841) wenden. Es lohnt sich, einen
Blick in das „Schlesische Schaufenster“ zu werfen.
Unser "Schlesisches Schaufenster" befindet sich im Herzogschloss in Strau-
bing, Schlossplatz 2 b, momentan aber zum „Winterschlaf“ verurteilt. Ansons-
ten ist es mittwochs und sonntags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet.
Weitere Fragen beantwortet Ihnen gerne der Stiftungsvorstand:
           Stiftungsvorsitzender Christian Kuznik ( 06022-8795),
           Christiane Biedermann ( 09132-63120 für Trachten usw.)
           Dr. Gotthard Schneider ( 089-6099580)
           Paul Hansel ( 08106-32995)
           Jürgen Tanne ( 09422-4032518)

Trotz aller Bemühungen, auch der Corona-Krise wegen, erbitten wir immer
noch Ihre finanzielle Unterstützung. Darum hier unsere Bankverbindungen:
           Stiftung Schlesien.Bayern -MMIX-
           Sparkasse Erlangen, IBAN: DE19 7635 0000 0060 0180 18;
           BIC: BYLADEM1ERH
           Förderverein: IBAN: DE78 7539 0000 0001 0878 51,
           BIC: GENODEF1WEV
           Landsmannschaft Schlesien - LV Bayern:
           Sparkasse Erlangen, IBAN DE25 7635 0000 0006 0089 89;
           BIC BYLADEM1ERH
      DANKE und „Vergelt’s Gott“ für Ihre Unterstützung!
Landsmannschaft Schlesien
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So               14.03.2021 Sommersingen am Sonntag Laetare

Fr. - So.    25.-27.06.2021 „Schlesien verbindet“ -
                            Deutschlandtreffen der Schlesier in Hannover
So.              25.07.2021 Mutter-Anna-Wallfahrt in Velbert-Neviges
Mi. - So.   04. - 08.08.2021 57. Europeade in Klaipéda (Litauen)
Mi. - Fr.   13. - 15.10.2021 Bundesfrauen- und Bundeskulturseminar in
                             Haus Schlesien
Sa.              06.11.2021 Landesfrauenseminar in Nürnberg
                            „Schlesien in seiner Vielfalt - Schlesien in
                            Vergangenheit und Gegenwart“

  70 Jahre Landsmannschaft Schlesien – Landesverband Bayern e.V.
Am 5. September 2020 konnte unser Landesvorsitzender Christian Kuznik Corona-
bedingt nur eine begrenzte Anzahl von Gästen im großen Saal des Sudetendeut-
schen Hauses in München zum 70-jährigen Gedenken des Bestehens unserer
Landsmannschaft Schlesien begrüßen. Mit Einhaltung der vorgeschriebenen Vor-
sichtsmaßnahmen konnte doch eine festliche und würdige Veranstaltung durchge-
führt werden. Nach den Grußworten hielt die Festansprache Frau Staatsministerin
für Familie, Arbeit und Soziales, Carolina Trautner.
Zwei verdiente Mitglieder - Herr Rudolf Maywald für langjährige Mitarbeit in vielen
Vorstandsämtern und Herr Andreas Tiedemann als Landesvorsitzender der Schle-
sischen Jugend in Bayern - wurden mit dem Schlesierkreuz, der höchsten Aus-
zeichnung des Verbandes geehrt.
Die Riesengebirgstrachtengruppe und die Rübezahls Zwerge begeisterten mit ihren
Tänzen - unter Berücksichtigung der starken Corona-Einschränkungen - das Publi-
kum.                                                    Text: Christiane Biedermann
Landsmannschaft Schlesien
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Bildunterschrift: Stephan Rauhut, Bundesvorsitzender der Landsmannschaft Schlesien, Nieder- und Ober-
schlesien, Andreas Tiedemann, Christian K. Kuznik, Landesvorsitzender Bayern der Landsmannschaft
Schlesien, Nieder- und Oberschlesien, Rudolf Maywald.                  Foto: Biedermann Christiane

Bildunterschrift von links: Christian Knauer, Landesvorsitzender im BdV Bayern, Sylvia Stierstorfer, MdL,
Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Christian K. Kuznik, Carolina
Trautner, Staatsministerin für Familie, Arbeit und Soziales, Stephan Rauhut.          Foto:J. Friedlhuber
Landsmannschaft Schlesien
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                   Neuwahlen beim BdV-Landesverband
Am 24. Oktober hatte der BdV Landesverband zur Landesversammlung mit
Neuwahlen in den Heiligenhof nach Bad Kissingen eingeladen. Ich muss ge-
stehen, als Delegierte war ich das erste Mal in Heiligenhof, einer internationa-
len Bildungs- und Begegnungsstätte und von dieser Einrichtung sehr ange-
tan. Träger des Heiligenhofs ist die Stiftung Sudetendeutsches Sozial- und
Bildungswerk.
Ob seiner unermüdlichen Anstrengungen und vielseitigen Tätigkeiten wurde
Landesvorsitzender Christian Knauer von allen vertretenen Verbänden ge-
lobt. Bei den Neuwahlen bestätigte die Versammlung einstimmig Christian
Knauer als Landesvorsitzenden. Wir Schlesier sind im BdV Landesverband
vertreten durch Paul Hansel als Schatzmeister und Dr. Gotthard Schneider
als Beisitzer.

    Bundesvorstand im Amt bestätigt – neuen Präsidenten gewählt
Am Samstag, 10. Oktober wählten die Mitglieder der Bundesdelegiertenver-
sammlung der Landsmannschaft Schlesien – Nieder- und Oberschlesien e.V.
in Hannover turnusgemäß einen neuen Bundesvorstand. Der bisherige Bun-
desvorsitzende Stephan Rauhut wurde erneut in seinem Amt bestätigt. Eben-
falls wiedergewählt wurden die beiden Stellvertreter Renate Sappelt und Dr.
Heinz-Werner Fleger. Bundesschatzmeister bleibt Christfried Krause. Auch
Bundesschriftführerin Monika Schultze wurde von den Delegierten bestätigt.
Die bisherige Bundesfrauenreferentin Anneliese Woschke wird ebenfalls ihr
Amt weiterführen und übernimmt zusätzlich die Funktion der Bundeskulturre-
ferentin. Um die Jugendarbeit zu intensivieren, wurde mit dem 23-jährigen
Tobias Schulz ein Jugendbeauftragter ernannt. Silvia Koziolek-Beier ist neue
Beauftragte des Bundesvorstandes für grenzüberschreitende Aktivitäten.

         70 Jahre Landsmannschaft Schlesien – Bundesverband
Am Sonntag, 11. Oktober feierte die Bundeslandsmannschaft mit Delegierten
und Freunden ihr 70jähriges Bestehen in Hannover. Bundesvorsitzender Ste-
phan Rauhut wurde durch den scheidenden Präsidenten der Bundesdele-
giertenversammlung - Schlesische Landesvertretung, Dr. Gotthard Schnei-
der, für seine Verdienste um die Landsmannschaft und seinen Einsatz für
Schlesien mit dem Schlesierkreuz ausgezeichnet.
Landsmannschaft Schlesien
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Dieses ist die zweithöchste Auszeichnung, die von der Landsmannschaft
vergeben wird. Rauhut war „sehr überrascht, dankbar und überwältigt“. Es ist
eine große Ehre und ein Ansporn zugleich, sich weiter für Schlesien, die
Schlesier und die Landsmannschaft Schlesien zu engagieren, was er seit
seinem Amtsantritt im Jahr 2013 vorbildlich tut.
Lieber Gotthard, auch von hier aus nochmals ein herzliches „DANKE“ und
„Vergelts Gott“ für Deine Aktivitäten an „vorderster Front“. Du hast Deine Sa-
che auch beim Bundesverband sehr gut gemacht. Wir Schlesier sind stolz
auf Dich!!!

              Neuer Präsident der Schlesischen Landesvertretung

Gruppenbild von links: Anneliese Woschke, Stephan Rauhut, Christfried Krause, Sappelt Renate, Dr. Heinz-
Werner Fleger, neuer Präsident Peter Beyer, MdB.

Einen Wechsel gab es im Amt des Präsidenten der Bundesdelegiertenver-
sammlung – Schlesische Landesvertretung. Der langjährige Präsident Dr.
Gotthard Schneider trat nicht erneut zur Wahl an und leitete damit einen Ge-
nerationswechsel im höchsten Amt der Landsmannschaft ein. Dr. Schneider
wurde von den Delegierten für seine Arbeit und Verdienste um die Lands-
mannschaft und um Schlesien mit viel Beifall verabschiedet.
Die Nachfolge im Amt des Präsidenten tritt der Bundestagsabgeordnete Peter
Beyer an. Der 49-jährige Jurist vertritt im Bundestag den Wahlkreis Mettmann
II (Heiligenhaus, Ratingen, Velbert und Wülfrath). Er ist dort Mitglied des
Auswärtigen Ausschusses und Koordinator für die transatlantische Zusam-
menarbeit der Bundesregierung im Auswärtigen Amt. Beyer lebt in Ratingen
und hat zwei Kinder.
Landsmannschaft Schlesien
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              Edith-Stein-Preis 2020 in Breslau verliehen
                      „Ich bin unglaublich dankbar”
Am 13. Oktober wurde in Breslau der Edith-Stein-Preis verliehen. In diesem
Jahr ging die Auszeichnung unter anderem an Renate Zajączkowska, lang-
jährige Vorsitzende der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau.
Wie in den Jahren zuvor, wurde die Preisverleihung mit einer heiligen Messe
in der Erzengel-Michael-Kirche in Breslau und einer zweitägigen wissen-
schaftlichen Konferenz eingeleitet.
Eine reine Frauensache: In diesem Jahr erhielten den Edith-Stein-Preis
gleich drei Damen: Prof. Hanna Barbara Gerl-Falkovitz, Vizepräsidentin der
Edith-Stein-Gesellschaft Deutschland, Prof. Anna Grzegorczyk, Mitbegründe-
rin des Posener Edith-Stein-Forschungszentrums und als einzige Breslauerin
Renate Zajączkowska, Mitbegründerin der Edith-Stein-Gesellschaft.
Edith Steins nächste Nachbarin:In ihrer Dankesrede erinnerte sich Renate
Zajączkowska an die Anfänge der Edith-Stein-Gesellschaft, als es endlich ge-
lungen war, das Familienhaus der Steins für die Begegnungs- und Erinne-
rungsstätte der Gesellschaft zu gewinnen.
„Ich war die einzige Deutsche in der Gesellschaft,
aber ich fühlte mich hier immer sehr wohl. Ich ver-
suchte zu helfen, wo ich helfen konnte. Dank der fi-
nanziellen Unterstützung des deutschen Konsulats
ist es uns gelungen, das Buch „Die siebten Edith-
Stein-Tage” und zweimal den Edith-Stein-Stadtführer
herauszugeben. Ich bin immer Edith Steins nächste
Nachbarin gewesen, weil ich in der Nähe wohne.
Wenn eine Besuchergruppe kam, dann bin ich gleich
hinüber gegangen, habe die Gäste empfangen und ihnen alles gezeigt“, erin-
nert sich Renate Zajączkowska, die sowohl als Mitglied der Revisionskom-
mission als auch als Sekretärin in der Edith-Stein-Gesellschaft tätig war. Der
Edith-Stein-Preis bedeute der Preisträgerin sehr viel. „Ich freue mich un-
glaublich und bin unglaublich gerührt. Ich habe in dieser Gesellschaft wun-
derschöne Jahre gehabt. Wir haben alle Anfangsschwierigkeiten bewältigt
und haben ein wunderbares Haus, wo viele Symposien und Konferenzen
stattfinden. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagte Renate Zajączkowska.
                                                    Anna Durecka/wochenblatt.pl
Liebe Renate,
herzliche Gratulation und aufrichtiger Dank für alle Deine Bemühungen!
Landsmannschaft Schlesien
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                                         Deutsche Sozial-Kulturelle
                                         Gesellschaft (DSKG)
                                         in Breslau
                                         ul. Saperow 12, 53-151 Breslau,

                                         Tel: 0048 - 71 361 42 31,
                                         Fax: 0048 - 71 361 62 06

Liebe Mitglieder und Freunde der DSKG,
in dieser schwierigen Pandemie-Situation und angesichts der erschwerten
persönlichen Kontakte, möchten wir Sie auf dem schriftlichen Wege errei-
chen. Wir spüren Ihre Unterstützung und sind Ihnen für Ihre herzlichen Ge-
danken an uns sehr dankbar. Wir möchten Ihnen viel Gesundheit wünschen
wie auch die Hoffnung zum Ausdruck bringen, dass wir uns bald sehen dür-
fen.
Mit den besten Wünschen und herzlichsten Grüßen
Krystyna Kadlewicz

       Landesfrauenseminar „Schlesien in seiner Vielfalt -
       Schlesien in Vergangenheit und Gegenwart“ - 2021
Dieses Seminar für Frauenreferentinnen, Kulturreferenten/Innen und Interes-
sierte, soll nach Möglichkeit am Samstag, 06. November 2021 im „Haus der
Heimat“ in Nürnberg durchgeführt werden. Für 2020 musste die Maßnahme
wegen der Corona-Krise und Baumaßnahmen beim Haus der Heimat abge-
sagt werden. Projektförderung für 2021 habe ich beantragt.

                                  Dieses Projekt wurde/wird gefördert aus
                                  Mitteln des Bayerischen Staatsministeri-
                                  ums für Familie, Arbeit und Soziales.
Landsmannschaft Schlesien
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   Bundesfrauenseminar in Haus Schlesien
     „Erbe erhalten – Zukunft gestalten -
      Starke schlesische Frauen“ 2020
fand, wie geplant, in der Zeit vom 14. mit 16. Oktober
2020 statt. Einen besonderen Dank richte ich an Sie,
sehr verehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, an die Bundesgeschäftsstelle
und an alle Referentinnen und Referenten. Mein Seminarbericht wurde allen
Teilnehmern bereits zugesandt. Trotz Corona ermöglichte uns Haus Schle-
sien die Durchführung und einen reibungslosen Ablauf des Seminars. Danke!

Hier nur kurze Auszüge aus meinem Seminarbericht.

Silke Findeisen, Mitarbeiterin in der Bibliothek und im Archiv im Haus Schle-
sien, hatte „Alltagsheldinnen“ als Titel ihres Referats gewählt. Sie zielte
dabei auf die „heldenhaften Leistungen“ der Frauen während Flucht und Ver-
treibung und der Zeit danach ab. Ohne ihre Männer oder älteren Söhne, die
im Krieg bzw. Kriegsgefangenschaft oder gefallen waren, waren diese auf
sich gestellt und mussten nicht nur sich selbst, sondern auch die Kinder, Al-
ten und Kranken durchbringen. Viele sind dabei über sich selbst hinausge-
wachsen, weshalb Silke Findeisen sie als „Heldinnen“ betitelte.
An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion an, weckte der Vortrag
bei den Zuhörerinnen doch viele Erinnerungen, an Geschichten, die sie
selbst von ihren Müttern oder anderen Zeitzeuginnen gehört hatten. Dabei
wurde auch deutlich, wie sehr die Erlebnisse ganze Familien bis in die Nach-
folgegenerationen hinein geprägt haben. .…….. usw.

Max Niehoff, Beirat der Edith Stein Gesellschaft, beschrieb
Edith Stein – Ihr Leben und Wirken.
Wer war Edith Stein? - „Am 12. Oktober 1891 wurde ich als Tochter des ver-
storbenen Kaufmanns Siegfried Stein und seiner Frau Auguste geb. Courant
in Breslau geboren. Ich bin preußische Staatsangehörige und Jüdin.”, so be-
ginnt Edith Stein ihren Lebenslauf für die Universität. Jüdin, Preußin, Ag-
nostikerin, Philosophin, Frauenrechtlerin, Lehrerin, Christin, Ordensfrau…
Edith Stein lässt sich nicht in einem Wort fassen.
Bei ihr sind Leben und Denken, Glauben und Handeln eine Einheit und nicht
unverbundene Teile. Tiefe Frömmigkeit verbindet sich bei ihr mit rationalem
Denken und vor allem weltzugewandtem Engagement. Sie selbst bringt es
auf den Punkt: „Je tiefer jemand in Gott hineingezogen wird, desto mehr
muss er auch aus sich herausgehen, das heißt in die Welt hinein, um das
göttliche Leben in sie hineinzutragen.“ .…….. usw.
Landsmannschaft Schlesien
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Lisa Warring vom Käthe-Kollwitz-Museum Köln verdeutlichte das Wirken
von Käthe Kollwitz – „Ich will wirken in dieser Zeit …“
Mit ihrer Druckgrafik, mit Ausstellungen und mit Veröffentlichungen in weit-
verbreiteten Publikationsorganen gelingt es ihr, über den Kunstbetrieb hinaus
die Adressaten ihrer Appelle zu erreichen. In ihrem Tagebuch schreibt sie:
„Freilich reine Kunst ... ist meine nicht. Aber Kunst doch. Ich bin einverstan-
den damit, daß meine Kunst Zwecke hat. Ich will wirken in dieser Zeit, in
der die Menschen so ratlos und hilfsbedürftig sind."
Käthe Kollwitz' entscheidender und unverwechselbarer Beitrag besteht darin,
dass es ihr, der Künstlerin bürgerlicher Herkunft, gelang, tief empfundenes
soziales Engagement und daraus resultierende Aufrufe zur Verbesserung
misslicher Zustände überzeugend in eine weitgehend populäre und ganz ei-
gene Bildsprache von großer Eindringlichkeit umzusetzen. .…….. usw.

Marek Dziony, Ständiger Diakon aus Zülz/OS - Der Jüdische Frauenbund
in Breslau
Der Jüdische Frauenbund (JFB) wurde im Jahre 1904 durch Initiativen von
Berta Pappenheim (1859-1936), Sidonie Werner (1860-1932) und Henriette
May (1862-1928) gegründet. Im Jahr 1929 zählte der Bund 430 Filialen und
34 Abteilungen mit 50.000 Mitgliedern, was 25 % aller deutschen Jüdinnen
über 30 Jahre zu dieser Zeit ausmachte. In der Vorkriegszeit erreichte die
Mitgliederzahl bis zu 80.000 Personen.
Die Mitglieder des Jüdischen Frauenbundes in Breslau haben gut die Zeichen
und Nöte der Zeit erkannt, dabei aber ihre Identität nicht aufgegeben. Dank
ihnen konnte sich ein Netz von medizinischen Einrichtungen in Schlesien
entwickeln, denn das wichtigste, was sie erkannt haben war die Tatsache,
dass Vorbeugen mehr als Heilen bedeutet. .…….. usw.

Dr. David Skrabania, Kulturreferent für Oberschlesien der Stiftung Haus
Oberschlesien, informierte über die Rolle der Frauen, speziell über „Ruhrpo-
linnen“, Frauen in den Migrationsprozessen aus den preußischen Ostpro-
vinzen an Rhein und Ruhr um 1900 wie folgt:
Frauen waren ein wesentlicher Antrieb für den sozialen Aufstieg, über sie
verlief häufig die Annäherung an die deutsche Mehrheitsgesellschaft. Über-
dies versorgten sie neben Haushalt samt Kleingarten und Stall bisweilen
auch Kostgänger, die für zahlreiche Familien mit Arbeiterwohnung einen wirt-
schaftlichen Faktor darstellten. Mit diesem Hinzuverdienst und durch abhän-
gige Arbeitsverhältnisse als Dienstmädchen oder Fabrikarbeiterinnen trugen
Landsmannschaft Schlesien
                         Landesfrauenreferat Bayern                     13

Frauen somit auch unmittelbar zum Haushaltseinkommen bei. Auch waren
es die Frauen, die in den insbesondere nach 1900 entstehenden Handwerks-
und Dienstleistungsbetrieben der „Ruhrpolen“ die Geschäfte führten, da ihre
Ehemänner in einer Übergangsphase von abhängiger zu unabhängiger Er-
werbstätigkeit oft weiterhin als Industriearbeiter beschäftigt waren. Aus den
Migrationsprozessen aus den Ostprovinzen in das rheinisch-westfälische In-
dustrierevier erwuchsen demnach auch Emanzipationsprozesse von Frauen.
.…….. usw.

Ein Tagesabschluss besonderer Art sollte wie in den Vorjahren das gemütli-
che Wiedersehen sein. Aufgrund der Corona-Pandemie und der besonderen
Hygienevorschriften musste umdisponiert werden. Joachim Karwoczik
dachte sich ein musikalisches Quiz aus: Lieder von schlesischen Künst-
lern und „Schöpfern“ sollten erraten und die beginnenden Texte sowie die
Entstehung der Lieder und Balladen erklärt werden. Froh gestimmt und sich
besser kennen gelernt zu haben, ging ein erfreulicher Tag zu Ende.
Programmgemäß sollte Dr. Idis Hartmann über Friederike Gräfin von Re-
den- Leben und Wirken berichten. Doch leider war sie gestürzt und konnte
das Referat nicht selbst halten. Anneliese Woschke erfüllte den TOP und las
den Teilnehmern die übersandte Fassung (Manuskript) von Dr. Hartmann
vor. .…….. usw.
Mit Applaus und herzlichem Dank wurden alle Referenten verabschiedet.
Sie können den kompletten Bericht von mir bzw. von der Bundesgeschäfts-
stelle erhalten.

Bundesfrauenseminar, gemeinsam mit Bundeskulturreferenten
„Erbe erhalten – Zukunft gestalten“ in Haus Schlesien
soll im nächsten Jahr in der Zeit von Mittwoch, 14. bis Freitag, 16. Oktober
2021, durchgeführt werden. Dieser Termin steht fest und ist für uns im Haus
Schlesien reserviert. Hoffen wir doch, dass die Corona-Pandemie in abseh-
barer Zeit abebbt und wir uns wieder frei bewegen dürfen und können. The-
men und Seminarinhalte, die Ihnen wichtig sind, können in das Seminar ein-
gebaut werden. Bitte teilen Sie mir Ihre Vorschläge schriftlich mit und merken
Sie sich diesen Termin vor. DANKE!
Diese Veranstaltungen wurden/werden durch die Beauftragte der Bundesre-
gierung für Kultur und Medien über das Kulturreferat für Schlesien am Schle-
sischen Museum in Görlitz gefördert.
Landsmannschaft Schlesien
 14         Landesfrauenreferat Bayern

Folgende Zeitschriften empfehle ich Ihnen: Hiermit erhalten Sie aufschluss-
reichen und lohnenden Lesestoff für lange und kalte Tage in der warmen
Stube. Gerade in den kultur- und kontaktarmen Monaten sind dies Heimat-
verbindende Informationsschriften. Der Bezugspreis liegt meines Erachtens
im „sich leisten können“.

        „SCHLESISCHE NACHRICHTEN“
        das offizielle Organ der Landsmannschaft Schlesien
        Dollendorfer Straße 412, 53639 Königswinter,  02244/9259-0,
        erscheint monatlich, Bezugspreis 44,00 €
        E-Mail: nachrichten@schlesien-lm.de
„SCHLESIEN HEUTE“ - unsere Verbandszeitschrift
unabhängiges Magazin für Nieder- und Oberschlesien
Senfkorn Verlag Alfred Theisen
Brüderstraße 13, 02826 Görlitz,  03581/402021
erscheint monatlich, Bezugspreis jährlich 39,00 €
E-Mail: info@senfkornverlag.de

        „SCHLESISCHER GOTTESFREUND“
        Gemeinschaft evangelischer Schlesier e.V.
        Postfach 1419, Sprengelweg 17
        32440 Porta Westfalica,  0571/9719974
        erscheint monatlich, Bezugspreis 36,00 €
        E-Mail: info@gesev oder k-u@swpw.de

„HEIMATBOTE DER DEUTSCHEN KATHOLIKEN
DER ERZDIÖZESE BRESLAU“
Dr. Marian Bernhard Arndt,
Pater und Seelsorger der deutschen Katholiken in Breslau.
ul. Jana Kasprowicza 26, PL 51-161 Breslau 8
 0048-71-372 66 52
Bezugspreis auf Spendenbasis unter: PKO BP 26 1020 5242 0000 2102
0051 5502 und erscheint vier bis fünf Mal im Jahr
E-Mail: marndt@wp.pl

Auch in diesem Jahr soll die Adventszeit und Weihnachten, das Fest der
Freude und Liebe, nichts von seinem Zauber verlieren: Lesen Sie die folgen-
den Seiten.
Landsmannschaft Schlesien
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                      Schlesische Baude im Riesengebirge

                       Advent in Schlesien
Wenn Weihnachten kommt und das Land ist verschneit,
beginnen wir Menschen zu träumen von der vergangenen Zeit.
Wie sah sie aus, die gute Stube, in der wir einst gewohnt,
wo in der Ecke behaglich der alte Kachelofen thront?
An der Wand steht das schöne Sofa aus grünem Plüsch,
auf dem der Vater sich niederließ.
Die Mutter brachte für die Füße ihm eine Ritsche,
damit er auch ja bequem und gemütlich sitze.
Die kleine Trudel ihm noch die Pootschen bringt,
ehe sie sich mit ihren kurzen Beinchen auf seine Knie schwingt.
Die Mutter holt sich den Strickstrumpf und setzt sich daneben,
denn gleich wird der Vater das Neueste aus der Zeitung vorlesen.
Auf der Ofenbank sich behaglich der Kater ausstreckt,
während der Wind heult, als hätte er sich hinter dem Hause versteckt.
Die Mutter steht auf und holt ein paar rote Äpfel hervor,
und Ernstel legt sie nebeneinander ins warme Rohr.
Die Scheite im Ofen prassen, dass es kracht,
und der Bratapfelduft zieht in die Nase, dass uns das Herze lacht.
Auch die Mohnkließla wollten wir alle gleich versuchen.
Man hat sie nur in Schlesien gekannt, genau wie den Streuselkuchen.
Und während der Vater das Pfeifla schmaucht,
ist das Petroleum in der Lampe fast verbraucht.
Da zündet die Mutter die Adventskerze an,
in deren Schein eine rote Kugel sich zu spiegeln begann.
Landsmannschaft Schlesien
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Die Trudel schläft ein mit der Puppe im Arm,
auf dem Gesichtchen ein Lächeln selig und warm.
Vielleicht träumt sie vom Christkind, was kommt schon bald,
von weit her durch den verschneiten Winterwald.
Der Ernstel holt sich noch einen Bratapfel aus dem Rohr,
dann wird auch er müde und legt sich aufs Ohr.
Der Kater schnurrt und zieht ein seinen Kopf,
nur das Wasser singt leise im tönernen Topf.
Die Eltern schauen sich an, nicken zufrieden sich zu
und genießen die besinnliche Stunde nun in Ruh.
Man muss sie erlebt haben, die schlesische Adventszeit.
Sie gab es nur einmal, sie ist lange schon Vergangenheit!
                   Edith Heine * 12.02.1922 in Breslau - † 15.08.2006 in Straubing.

                                  Advent
          Bald geht er zu Ende der stille Advent;
          im Kranze aus Tannen das vierte Licht brennt.
          Bald läuten die Glocken das Weihnachtsfest ein,
          das gläubigen herzen bringt Frieden hinein.
          Besinnliche Stunden, wenn kurz auch der Tag;
          und länger die Nächte – der Schnee deckt den Hag.
          Der alternde Mensch im Heim oft allein –
          für ihn bringt Gemeinschaft auch Freud mit herein.
          Im Kreislauf des Jahres das Leben oft schwer -
          und Leiden, Gebrechen, am Weg nebenher - -
          das soll unserm Denken der Leitstern stehts sein:
          Dem Bruder, der Schwester in Liebe sich weihn.
          Wie oft sind die Menschen von Unruh verzehrt:
          besinnliche Stunden – so wenig begehrt
          Und doch ist die Stille von seelischem Wert -
          allein sie im Herzen den Frieden vermehrt.
          Dann bring auch die Weihnacht viel Gnade und Licht,
          dem alternden Herzen dems daran gebricht.
          Das wollen wir hoffen und gläubig stets sein -
          dann schließt auch die Liebe den Frieden mit ein.
                              Heinrich Wesner, Görtelsdorf
Landsmannschaft Schlesien
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                „...denn euch ist heute der Heiland geboren …“
Fresko aus dem Josef-Zyklus der Josefkirche im Kloster Grüssau von Michael Willmann,
* 27.09.1630 in Königsberg; † 26.08.1706 in Leubus           Foto: Joachim Lukas

                              WEIHNACHTSLÄUTEN
Über dem Brausen der großen Stadt schwingen die Glocken voll und matt,
hier mit dröhnendem dumpfen Schlagen, dort vom Winde verwirrt, vertragen;
Über Giebel und Gassen fern rufen die Klänge: Lobt Gott den Herrn.
Flute herab von Dach und Turm, Heilige Weihnacht, im Gebersturm.
Treuer Arbeit gib allerwegen trotziges Trauen auf Gottes Segen;
Wolle des Lebens häßlichste Lücken, Willkür und Selbstsucht, mild überbrü-
cken.
Männer gib uns und Wahrheitszeugen, die vor Gott nur den Nacken beugen.
Gib den Kanzelherr´n zumeist kurze Predigt voll Frühlingsgeist,
Gib den Herzen der Hörer ringsum tätiges Evangelium.
Durch Gefängnis und Krankenräume trage silberne Lichterbäume,
zünde dem ärmsten, verlorensten Mann helle Hoffnungszeichen an;
Gib uns das höchste Weihnachtsglück, gib unserem Volke den Glauben zu-
rück.
Über Giebel und Gassen fern läutet ihr Glocken: Lobt Gott den Herrn;
Über den Dächern tief verschneit läutet dem Leben zur Ewigkeit.
                                                              Emil Prinz von Schönaich-Carolath
                                * 8.04.1852 in Breslau, † 30.04.1908 auf Gut Haseldorf, Holstein
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Fürchtet euch nicht!
Siehe, ich verkünde euch eine große Freude, die allem Volk widerfahren wird:
Heut ward in der Stadt Davids der Heiland geboren, welcher ist Christus.
Und dies soll euch zum Zeichen sein: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln
gewickelt und in einer Krippe liegend.
Lasst uns nach Bethlehem gehen und sehen dieses Wort, das Fleisch ge-
worden ist. Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe liegt.
Ehre sei Gott in der Höhe und auf Erden Friede den Menschen guten Willens.
Lasst uns gehen und schauen die himmlischen Heerscharen, die Gott loben.
Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe liegt.
Lasst uns gehen und sehen was geschehen ist.

Wir sagen euch an den lieben Advent.          Wir sagen euch an den lieben Advent
Sehet, die dritte Kerze brennt.               Sehet, die vierte Kerze brennt.
Nun tragt eurer Güte hellen Schein,           Gott selber wird kommen, er zögert nicht.
weit in die dunkle Welt hinein.               Auf, auf, ihr Herzen, werdet Licht.
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr!   Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr
Schon ist nahe der Herr!                      Schon ist nahe der Herr!
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Für Ebermannstädter Schlesier ist es unvorstellbar, bei der Weihnachtsfeier
das Lied „Für uns alle“ nicht zu singen:

     Leis’ fällt der Schnee,
     tief ist das Schweigen.                 Für uns alle hier auf Erden
     Weihnacht kommt bald,                   Glück und Frieden in dieser Zeit.
     die Sehnsucht erwacht.                  Lass die Hoffnung
     Hoch droben ein Stern,                  Wahrheit werden,
     will allen zeigen:                      schenk den Menschen
     Es scheint ein Licht für dich           Menschlichkeit.
     und für mich in heiliger Nacht.
     Die Welt kommt zur Ruh
     für ein paar Stunden                    Für uns alle hier auf Erden
     und unsichtbar fliegt                   Glück und Frieden in dieser Zeit.
     ein Engel vorbei.                       Lass die Hoffnung
     Kann sein, es passiert                  Wahrheit werden,
     wirklich ein Wunder                     schenk den Menschen
     ganz tief in mir und ganz tief in dir   Menschlichkeit.
     und für alle hier.
     Die Zeichen des Himmels,                Für uns alle hier auf Erden
     die kann jeder seh'n,                   Glück und Frieden in dieser Zeit.
     jeder hier kann                         Lass die Hoffnung
     mit dem Herzen versteh'n                Wahrheit werden,
     und ein leises Lied                     schenk den Menschen
     klingt dann wie ein Gebet.              Menschlichkeit.

          Für uns alle hier auf Erden Glück und Frieden in dieser Zeit.
                      Lass die Hoffnung Wahrheit werden,
                     schenk den Menschen Menschlichkeit.
                        Glück und Frieden in dieser Zeit.

          Der Stern von Bethlehem ist ein Stern in dunkler Nacht –
                             auch heute noch.
                                    Edith Stein
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         Unseren Trauernden zum Trost
                    Allen, die um Verstorbene trauern,
                    gilt unser aufrichtiges Mitgefühl.
                    Alles Liebe möge Sie begleiten
                    und alle Hoffnung Ihnen Kraft geben.
                    Von der Heimat einst vertrieben,
                    die man doch so sehr geliebt.
                    Kehrst man heim in Gottes Frieden,
                     wo der Herr nun Ruhe gibt.
Leicht kann ein Mensch vergessen, was im Traum verfliegt.
doch nie vergisst er einen Menschen, den er von Herzen liebt.
                                       Unsere Heimat ist im Himmel. Phil. 3,21
                     Dem Auge so fern, dem Herzen so nah.
Ruhet sanft und schlaft in Frieden!
                        Der Tod ordnet die Welt neu.
  Scheinbar hat sich nichts verändert, und doch ist alles anders geworden.

                     UNSEREN Patienten ……
     wünschen wir von Herzen und mit Gottes Hilfe rasche,
   völlige Genesung und Heilung sowie alles erdenklich Gute!
  Das Gestern ist fort,
  das Morgen nicht da:
  Leb also heute!
  Pythagoras - griech. Philosoph

                  Allen Kranken im Allgemeinen
                  ist das Bett als Aufenthalt gewiss ganz nett.
                  Doch ist man krank, gefällt es einem nicht so recht.
                  Drum gilt der Wunsch, der stets schon galt:
                  „Recht gute Besserung“ und zwar bald.
                  Mit diesem Gruß soll sich der Wunsch verbinden,
                  ihr möget baldige Genesung finden.
                  Dass nach all dem Schweren, das euch geschehen,
                  wir euch bald gesund und heiter wiedersehen.
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             Herzliche Glückwünsche
         für jeden Tag im neuen Lebensjahr.
Wir gratulieren zum Geburtstag und wünschen Gottes Segen,
Gesundheit, Glück und Kraft.        Alles Gute!
          Die Welt ist reizend, viel zu lieben drin,
          sich damit begnügen, ihr innerster Sinn.
          Rahel Varnhagen

Geburtstage zählt man nicht – man feiert sie!

          Freude, Kraft und Gottes reicher Segen
          sei mit dir auf allen deinen Wegen.
          Jakob Abrell

                    Zum Hochzeitstag
 Was wäre,
 wenn wir heute einfach einmal dankbar sind für alles,
 was wir haben.
        Glück im Leben heißt jemanden zu finden,
        der weiß, dass du nicht perfekt bist,
        Dich aber so behandelt, als wärst du es.

 Macht brauchst Du nur, wenn Du etwas Böses vorhast.
 Für alles andere reicht Liebe um es zu erledigen.
 Charlie Chaplin.

                         Die Friedenslichtaktion 2020 steht unter dem Motto:
                         „Frieden überwindet Grenzen“ und findet seit Sonntag,
                         13. Dezember 2020, zum 27. Mal in Deutschland statt.
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                               Die Wompakitte
       Schön war doch die Sitte          In die Bunzelschissel
       mit der Wompa-Kitte.              kam ein großes Bissel
       Leute, die Kartuffeln,            Wurstfüllsel vom Schwein,
       die se heute muffeln              Sauerkraut kam rein,
       nach französ`scher Sitte          dann wurd bis zur Mitte
       aus der Plastik-Titte,            aufgefüllt mit Kitte.
       nennse „Pommes-Fritte“.           Ja, das war a Frassa,
       Da mach ich nie mitte,            was mer nie vergassa.
       denn die alte Sitte               Pommes in ranziger Fritte
       mit der Wompa-Kitte,              nu ihr Leute, ich bitte.
       die mer alle aßen,                Nach alter schlesischer Sitte
       liebe ich dermaßen,               wähl ich stets Wompakitte.
       weil sichs wirklich lohnt         Nach wie vor hängt mein Herz
       und die Därme schont.             am Kartoffelsterz.
                                         Klaus Dietrich, Hohenfriedeberg

Liebe Landsleute,
mit dem folgenden Segenswunsch gratulierte mir Frau Erna Rademacher.
         Gott mache dein Herz froh und deinen Schritt fest,
         Er lasse dich willkommen sein, wo immer du hingehst
         und gebe dir immer wieder Gelegenheit zum Staunen.
         Gott führe dich sicher durch diese turbulenten Zeiten
         und schenke uns ein fröhliches Wiedersehen.
         Behüt Euch Gott!
Sie bedankte sich für die Rundschreiben, die ihrer Meinung nach „professio-
nell, informativ und nicht langweilig sind“. Sie schrieb auch, dass sie mit Frau
Kempgen (Referentin beim Seminar 2019) viele schöne Reisen durch Schle-
sien und darüber hinaus unternahm. Viele Male ist sie auch Renate Zającz-
kowska begegnet. Weil mir der Segenswunsch gut gefiel, gib ich Ihnen die-
sen weiter.

Ein herzliches Danke an alle Verantwortlichen, angefangen bei den Arbeits-
kreisen bis hin zum Landes- und Bundesverband: Wer zählt die Stunden, An-
strengungen, Bemühungen und „Opfer“ bis zum Gelingen und Funktionieren
unserer Ehrenämter? Schlesien lebt – machen Sie mit!
Landsmannschaft Schlesien
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Stille Nacht! Heilige Nacht!          Stille Nacht! Heilige Nacht!
Alles schläft, einsam wacht           Wo sich heute alle Macht
Nur das traute hochheilige Paar.      Väterlicher Liebe ergoss
Holder Knabe im lockigen Haar,        Und als Bruder huldvoll umschloss.
Schlaf in himmlischer Ruh!            Jesus, die Völker der Welt,
Schlaf in himmlischer Ruh!            Jesus, die Völker der Welt.

Stille Nacht! Heilige Nacht!          Stille Nacht! Heilige Nacht!
Gottes Sohn, o wie lacht              Lange schon uns bedacht,
Lieb aus deinem göttlichen Mund,      Als der Herr vom Grimme befreit,
Da uns schlägt die rettende Stund‘.   In der Väter urgrauer Zeit
Christ, in deiner Geburt!             Aller Welt Schonung verhieß,
Christ, in deiner Geburt!             Aller Welt Schonung verhieß.

Stille Nacht! Heilige Nacht!          Stille Nacht! Heilige Nacht!
Die der Welt Heil gebracht,           Hirten erst kundgemacht
Aus des Himmels goldenen Höh‘n        Durch der Engel Halleluja,
Uns der Gnaden Fülle lässt seh‘n      Tönt es laut von ferne und nah:
Jesus, in Menschengestalt,            Christus, der Retter, ist da!
Jesus, in Menschengestalt             Christus, der Retter ist da!
Landsmannschaft Schlesien
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                      Welch Geheimnis ist ein Kind!
                      Gott ist auch ein Kind gewesen.
         Weil wir Kinder Gottes sind, kam ein Kind, uns zu erlösen.
                       Welch Geheimnis ist ein Kind!
          Wer dies einmal je empfunden, ist den Kindern überall
                      durch das Jesuskind verbunden.
Clemens Wenzeslaus Brentano de La Roche (* 9.09.1778 in Ehrenbreitstein, † 28.07.1842 in
                                  Aschaffenburg)

                                 Zum Neuen Jahr
       Neues wird geschehen, Verborgenes ist noch unbekannt.
       Erwartungen, Wünsche und Vorsätze werden genannt.
       Doch was sich erfüllt und wie sich kommende Tage gestalten –
       unser Leben liegt allein in Gottes Hand und Walten.
       Neues wird geschehen, wohl dem, der sich weiß geborgen.
       Wer Hoffnung und Vertrauen hat, macht sich keine Sorgen.
       Nur das, was uns näher bringt zum Ziel, lässt Gott geschehen.
       So lernen wir Gott im Leiden und in der Freude verstehen.
       Neues wird geschehen, was wird sich ereignen in der Welt?
       Wird auch das neue Jahr von Kriegen schwer entstellt?
       Gott sitzt im Regiment, in Gerechtigkeit hält Er Gericht.
       Zu den Seinen spricht Er: „Kind fürchte dich nicht“.
                                           Ursula Wulf

          i nni gen Dan k f ü r I hre Mi ta rb ei t,
              U n ters tü tzu n g u n d treu e.
                 B i tte Da um en drüc ken ,
          da ss 2021 wieder n orma ler wi rd!

                                                         Ihre Anneliese Woschke
                                                                  Reuther Straße 45
                                                                   91301 Forchheim
                                                                     09191-80048
                                                     E-Mail: schlesien@woschke.de
                                                         Impressum: © Anneliese Woschke
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