LEITBILDER - Pro Pressbaum SPÖ

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LEITBILDER - Pro Pressbaum SPÖ
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

                                                        Juni 2018
                                            www.pro-pressbaum.at

                  LEITBILDER

Mobiltität mit weniger                                     Umweltfreundliche
        „MIV“                                                Energiepolitik

                         Belebtes Zentrum

  Mehr Kunst & Kultur-                                   Gesunde Sport-
       aktivitäten                                         gemeinde

                         Generationen-
                         gemeinschaft

                         FÜR DIE

STADTERNEUERUNG
                                              ........ mehr ab Seite 3
LEITBILDER - Pro Pressbaum SPÖ
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

    POLITIK

     Liebe Pressbaumerinnen und Pressbaumer,
     der Starkregen Anfang Mai hat auch Pressbaum heimgesucht: Überschwemmte Keller,
     Strassenvermurungen und Verklausungen waren die ungeliebten Begleiter, die Feuerwehren
     und Mitarbeiter des Bauhofes der Stadtgemeinde oft die Retter dieser grauenvollen Nacht. Mit
     verursacht durch den Klimawandel . Allein die Unterspülung und der Zusammenbruch einer
     einzigen Bachbegrenzungsmauer im Stadtzentrum hat einen Schaden von ca. 60.000.-€
     verursacht, wovon 1/3 auf die Gemeinde entfällt. 2/3 wird das Land rückvergüten. Jede
     und jeder soll sich daher eigenverantwortlich mit der Notwendigkeit auseinandersetzen,
     welcher Beitrag geleistet werden kann, um den Klimawandel einzudämmen.

     Nachdem allein im Jahr 2017 der Individualverkehr auf Österreichs Straßen um 3,7%
     gestiegen ist, könnte es ein Ansatz sein, die Freizeitmöglichkeiten verstärkt in Pressbaum zu genießen und weniger
     mit dem Auto in die Ferne zu fahren (siehe auch Seite 17 “Wir sind Klima“). Unser schönes Pressbaum bietet
     vom neuen Strandbad über „Tut Gut“- Wege bis hin zum „Fahrrad-Biken“ vieles für die Freizeit, aber auch eine
     vielschichtige Gastronomie. So manches Fest der örtlichen Vereine würde sich auch Ihren Besuch verdienen.
     Geselligkeit und das Gefühl unterstützend für das Vereinsleben gewirkt zu haben, erscheint doch sinngebend.

     In diesem Sinn würden wir uns als PRO Pressbaum SPÖ auch freuen, Sie beim diesjährigen Sommernachtsfest
     am 28.07. beim Gasthaus Mayer in Rekawinkel begrüßen zu dürfen oder Sie mit Ihren Kindern bei unserem Ferien-
     spielausflug in den BOGI Park dabei zu haben. Und nicht zu vergessen: Am 8.September sind auch für unsere
     Exkursion nach Mauthausen (siehe Seite 24) Geschichtsinteressierte herzlich willkommen.

                                                                         Schönen Sommer in Pressbaum wünscht Ihnen
                                                                                           Ihr Reinhard Scheibelreiter

                              UNSERE THEMEN IM JUNI 2018
        Politik                                                       Gesellschaft und Soziales
     2 Begrüßung                                                 17   Klima sind wir alle
     3 Vorwort zum Hauptartikel                                  18   Wettkampf-Highlights im Jiu Jitsu
     4 Stadterneuerung: Leitbilder und Handlungsziele            19   E-Mobil Pressbaum: Auffrischung in Erster Hilfe
        NÖ Landtasgwahl 2018: Pressbaum ist anders               20   Interview mit Frank Hoffmann:
     7 SPÖ.Gebiet - Maifeier - Wienerwald                             „Weekend im Paradies“
     9 EU-Parlament: Gemeinsames Asylverfahren                   21   Ferienspiel: Mit den Kids in den Bogipark
     9 Abschied Michael Häupl                                    22   Tattoo-Studio Pressbaum: Nadel verpfilchtet
     11 Waldfriedhof Pressbaum???                                23   Ziwilschutz: Selbsthilfe-Basis
                                                                 24   Exkursion nach Mauthausen
          wirtschafts, Verkehr, Umwelt, Arbeitswelt              24   Vernissage der besonderen Art
     13   Fahrplauskunft per Maus-Click                          25   Rekawinkel: Maifeier mit Musik
     14   E-Mobil Presbaum: Neue e-mobile Autos im Einsatz       26   Von Pressbaum starken Männern
     15   Pressbaum goes Future                                  27   Dritte Pressbaumer Bärlauchtage
     15   Strandbad Pressbaum: Offizielle Eröffnung              27   Pressbaumer Kulturvorschau

                                         Pro-Pressbaum SPÖ
                                    wünscht eine schöne Sommerzeit!

                                                       IMPRESSUM
            Herausgeber: SPÖ-Pressbaum, Kremslehnergasse 3/1,3021 Pressbaum, spoe.pressbaum@kabsi.at.Redaktion:
                    Dr. Peter Grosskopf, 0664 430 75 95, peter.grosskopf@a1.net; Layout: Christine Lüdemann;
                                 Druck: Hartmann und Partner KG, Bennogasse 8/11, 1080 Wien

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

POLITIK

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
kurz nachdem die SPÖ im März 2015 mit der ÖVP als Partner die Verantwortung für die
Gemeindeführung übernommen hatte, war das Thema Stadtentwicklung ein wesentlicher
und wichtiger Punkt des gemeinsamen Programms. Es war uns klar, dass die Entwicklung
unserer Stadtgemeinde eine gesamthaft vorausschauende Betrachtung erfordert und
daher ein zukunftsorientiertes nachhaltiges Leitbild benötigt, an dem sich ein konkretes
Entwicklungskonzept und die darauf aufbauenden Maßnahmen zu orientieren haben. Schon
damals formulierten wir in den Pressbaumer Mitteilungen Leitbildbegriffe wie Wohlfühlstadt,
Stadt mit Lebenszentrum, Verkehrsberuhigte Stadt, Sportstadt, Kultur- und Musikstadt. Aber
es war uns auch schon damals klar, dass Leitbilder und Stadtentwicklung etwas sind, das
von der ganzen Bevölkerung getragen werden sollte und im Einklang mit der Regionalpolitik
des Landes stehen müsste. Beides ist erfolgt.

Zwar dauerte es aufgrund notwendiger Gespräche und                           Die zweite Überraschung war dann, dass auch fast alle
diesbezüglicher Überzeugungsarbeit noch einige Zeit bis                      Angemeldeten tatsächlich zu den Sitzungen kamen und
ernsthaft mit der Konzeption begonnen werden konnte.                         Ihre Freizeit der Zukunft von Pressbaum widmeten.
2017 beantragte dann die Gemeindeführung aufgrund                            Jeder Arbeitskreis absolvierte im März und April je
eines Gemeinderatsbeschlusses, die Aufnahme ins                              zwei workshops unter der Devise SMART (Spezifisch,
Dorf- und Stadterneuerungsprogramm des Landes                                Messbar, Akzeptabel, Realistisch, Terminisiert), mit der
NÖ. Diesem Antrag wurde Ende 2017 vom Land                                   Zielsetzung , zum einen Leitvorstellungen als Visionen
stattgegeben, wodurch eine professionelle Begleitung                         für die Zukunft bis 2021 und auch für später zu entwickeln
durch die nö. Regional GmbH gewährleistet war und                            und zum anderen Handlungsziele sowie Ansätze für
dadurch auch finanzielle Förderungen möglich sind. Das                       Maßnahmen und Projektideen zur Realisierung der
Projekt Stadterneuerung konnte gestartet werden.                             Zielsetzungen zu erarbeiten.

Nach entsprechender Vorarbeit wurde ein Projektbeirat                        Nach Abschluss der Arbeiten in den Arbeitskreisen
eingerichtet, dem Bm Schmidl-Haberleitner, Frau VzBm                         wurden nun die von den Bürgerinnen und Bürgern
Wallner-Hofhansl und ich angehören und die Bevölkerung                       erarbeiteten Ergebnisse zusammengefasst und dem
für 15.02.2018 zu einer Präsentation des Projekts in                         Projektbeirat sowie Delegierten aus allen Arbeits-
den Stadtsaal sowie zur Mitarbeit in Arbeitskreisen                          kreisen präsentiert. In der Gemeinderatsitzung am
eingeladen. Solche wurden zunächst für:                                      20. Juni sollen dann die Leitbilder und Handlungsziele
          “Umwelt, Energie und Natur“                                        grundsätzlich beschlossen werden. Heuer im Herbst
          „Zentrumsentwicklung und Wirtschaft“                               wird dann mit der Realisierung von Maßnahmen sowie
          „Mobilität“,                                                       mit der Konzeption von Projekten zur Verwirklichung der
         „Kunst, Kultur und Bildung“ und                                     Handlungsziele begonnen werden. Die Leitvorstellungen
         „Soziales und Generationen“                                         und die formulierten Handlungsziele stellen wir ihnen
eingerichtet. Später auch einer für „Sport und Freizeit“                     nun im folgenden Artikel kurzgefasst vor. Nicht aber
Dann erlebten wir die erste Überraschung mit der auch                        ohne uns schon jetzt bei allen Pressbaumerinnen und
der Projektbegleiter von der nö. Regional GmbH, Herr                         Pressbaumern zu bedanken, die daran mitgearbeitet
DI Brüll, nicht gerechnet hatte. Über 200 Bürgerinnen                        haben.
und Bürger füllten den Stadtsaal und fast 100 davon                          				                               VzBm Alfred Gruber
meldeten sich zur Mitarbeit in den Arbeitskreisen an.                                                         spoe.gruber @kabsi.at

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                                                                                                                      Unser Klassiker:
                                                                                                              Wiener Schnitzel mit Erdäpfelsalat

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                                                                                                                                                                          3
LEITBILDER - Pro Pressbaum SPÖ
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

    POLITIK

     Zusammenfassung Arbeitskreise Stadterneuerung
     LEITBILDER UND HANDLUNGSZIELE
     Handlungsfeld
     „Energie, Umwelt UND Natur“
     Leitbild 1: Pressbaum ist nachhaltig energieautark!
     Leitbild 2: Pressbaum ist aktive Biosphärenparkgemeinde!
     Leitbild 3: Pressbaum plant ressourcenschonend!

     Handlungsziele Energie
     -Bis 2028 Versorgung weiterer acht öffentlicher Gebäude der Gemeinde
      Pressbaum im Bereich Wärme zur Gänze mit erneuerbaren Energien.
     -Bis 2022 Versorgung von 60% auch der privaten Haushalte in Pressbaum mit erneuerbaren Energien.
     -Im Jahr 2022 ist die Gebäudesanierungsrate bei privaten Haushalten in Pressbaum doppelt so
      hoch wie im österreichischen Durchschnitt.

     Handlungsziele Umwelt und Natur
     -Die Anzahl an Projekten und Aktivitäten Pressbaum sauber zu halten („Stop Littering“) wird auf drei
      Maßnahmen pro Jahr gesteigert.
     -Beitritt zum Bodenbündnis und Umsetzung von einem Projekt mit Bodenbezug pro Jahr. Signifi-
      kante Senkung des Flächenverbrauchs (Versiegelung) laut Bodenbündnis-Parametern im privaten
      und öffentlichen Bereich.
     -Parkplatzflächen (öffentlich, privat) sollen bei Neubau und Sanierung nicht mehr versiegelt werden
      („Natur-Parken“).

     Handlungsfeld
     „ZENTRUMSBELEBUNG UND WIRTSCHAFT“
     Leitbild 1: Pressbaum trifft sich im Zentrum!
     Leitbild 2: Pressbaum hat vielfältige Angebote!
     Leitbild 3: Pressbaum ist eine Gemeinschaft!

     Handlungsziele Zentrumsbelebung
     -Bis 2023 entsteht ein autofreier und barrierefreier Zentrumsbereich als
      Begegnungs- und Kommunikationsraum für alle Bürgerinnen und Bürger von Pressbaum.
     -Bis 2023 werden neue und bereits existierende Flächen durch Gestaltungs- und Bepflanzungsmaß-
      nahmen mit neuen Aufenthaltsqualitäten versehen und laden zum Rasten und Erholen ein.
     -Bis 2023 werden ein neues Angebot und neue Flächen für den ruhenden Verkehr geschaffen.
     -Innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre wird auf der B44 70% weniger motorisierter Durch-
      zugsverkehr das Zentrum belasten (Umfahrung oder Untertunnelung)
     -Baukulturell wird das Ortsbild durch die Etablierung von Gestaltungsbeiräten und die Einbeziehung
      vorhandener „Know How-Träger“ harmonisiert und verschönert.

     Handlungsziele Verkehr im Zentrum (siehe auch Handlungsziele Mobilität)
     -Ein verkehrsberuhigtes Stadtzentrum wird errichtet und der ruhende Verkehr im Zentrumsbereich
      teilweise an einem neuen Platz organisiert
     -Bis 2025 soll der Verkehr im Zentrum durch eine bessere Öffi-Anbindung sowie Ausbau der Rad-
      und Fußwege signifikant reduziert werden (sowohl fließender als auch ruhender Verkehr.)
     -Es werden Angebote entwickelt, dass zu den Stoßzeiten (Bring und Holverkehr- Verkehrsspitzen) der
      MIV verringert wird.
     -Parkplätze zur Entlastung des Zentrums werden innerhalb von 5 Jahren errichtet.

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

POLITIK
 -Auf überregionaler Ebene und in enger Kooperation mit den Nachbargemeinden wird die Reduktion
  des überregionalen Transitverkehrs forciert.

 Handlungsziele „Wirtschaft“
 -Gute Kooperation der Wirtschaftsbetriebe mit der Gemeinde
 -Neue Konzepte für Nutzungen von leeren Geschäfts- und Büroflächen werden erstellt und die
  Anzahl der Leerstände verringert.
 -Die Eigentümer werden in die Aktivitäten der Stadtgemeinde zur Zentrumsbelebung einbezogen und
  animiert, leerstehende Objekte auf den Markt zu bringen.
 -Regionale Anbieter für Wirtschaft, Versorgung, Gesundheit und Kultur sollen ihre Dienste im Zentrum
  anbieten.
 -Durch die Ansiedlung neuer Betriebe und gezielte Förderinstrumente für Neuansiedlungen werden
  mehr Arbeitsplätze geschaffen und dadurch mehr Kommunalsteuer erwirtschaftet.
 -Ein Co-Working Angebot wird aufgebaut.

 Handlungsfeld
 „MOBILITÄT“

 Leitbild 1: Pressbaum ist vom motorisierten Individualverkehr (MIV)
             entlastet!
 Leitbild 2: Pressbaum bietet Mobilitätsalternativen!
 Leitbild 3: Pressbaum denkt Regional!

 Handlungsziele Mobilität (siehe auch Arbeitskreis Zentrumsbelebung und
 Wirtschaft)
 -Eine umfassende Datenanalyse als Entscheidungsbasis für weitere Entwicklungsprozesse wird
  durchgeführt.
 -Der individuelle Hol- und Bringverkehr von und zu den Schulen wird durch Information, Kooperation
  und verschiedene Angebote um 50% reduziert.
 -Eine sichere, direkte und bequeme Rad- und Gehwege-Infrastruktur motiviert zur Nutzung.
 -Bei allen zukünftigen Baustellen wird die gesamte Verkehrssituation berücksichtigt.
 -Es gibt verbesserte Angebote für Park & Ride sowie Bike & Ride.
 -Das Bewusstsein für Verkehrsalternativen außerhalb des MIV wird auf Basis einer Mobilitätsanalyse
  gestärkt.
 -Eine regionale Verkehrsreduktion wird angestrebt und der lokale und regionale MIV verringert.
 -Die Erreichbarkeit der Bahnhaltestelle Pressbaum für ältere und gehbehinderte Menschen wird
  verbessert.
 -Das derzeitige Angebot an „Öffis“ muss bleiben und wird stetig verbessert. Ein neues Öffi-System
  (z.B.Gemeindebus) wird angeboten.

 Handlungsfeld
 „Kunst, Kultur und Bildung“
 Leitbild: Pressbaum von der „Schlafstadt“ zur „Aktivitätsstadt!“

 Handlungsziele „Kunst, Kultur und Bildung“
 -Informationen zu Veranstaltungen und Angeboten von Vereinen, Gemeinde,
  Organisationen kommen bei allen Pressbaumerinnen und Pressbaumern an.
 -Es gibt eine bessere Vernetzung aller Kulturinitiativen in Pressbaum. Durch
  gemeinsame Organisation entsteht eine neue Kulturmarke.
 -Jugendkultur: Es gibt ein Jugendangebot, welches „konsumfrei, zwanglos und selbstbestimmt“ ist.
  Eine neue Jugendscene wird geschaffen.
 -Eine moderne, den heutigen Anfordernissen gerechte öffentliche Veranstaltungsstruktur wird
  geschaffen und damit die Anzahl der Besucher erhöht.

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

    POLITIK

     -Mehr zentrierte Veranstaltungen mit Wertigkeit werden angeboten und damit das kulturell-
      künstlerische Interesse der Bevölkerung gestärkt.

     Handlungsziele „Bildung“
     -Erwachsenenbildungsangebote werden in dafür geeigneten Räumlichkeiten angeboten.
     -Bis 2021 entwickeln sich in Bezug auf Räumlichkeiten und Infrastruktur attraktive Strukturen für
      Bildung, Medien und Begegnung.
     -Es entstehen Strukturen zur Bewahrung und der Präsentation des historischen Erbes, welches
      vermehrt das Interesse in der Bevölkerung weckt.

     Handlungsfeld
     „Soziales, Generationen“
     Leitbild 1: Pressbaum – soziale Musterstadt!
     Leitbild 2: Pressbaum ist eine Gemeinschaft!

     Handlungsziele „Soziales und Generationen“
     -Schaffung von Räumlichkeiten für Jugend, Familie, Senioren.
     -Betreuungsangebote für Kleinstkinder werden geschaffen.
     -Es gibt eine umfassende, zentrale und barrierefreie Gesundheitsvorsorge.
     -Zielgerichtete Informationen und Angebote im Sozialbereich werden an die Bevölkerung
      geleitet.
     -Bis 2021 werden weitere ehrenamtliche Initiativen für ein besseres generationenübergreifendes
      Miteinander und einen sozialen Zusammenhalt umgesetzt.
     -Initiativen und Kooperationen für die Integration von Zuzüglern werden geschaffen.

     Handlungsziele „Jugend“
     -Es gibt einen Treffpunkt für gemeinsame Aktivitäten.
     -Das Angebot an öffentlich zugänglichen Freizeiteinrichtungen ist erhöht.
     -Das Hierbleiben wird durch einen Maßnahmen- und Angebotsmix attraktiver und leistbarer.

     Handlungsfeld
     „Sport und Freizeit“
     Handlungsziele „Sport und Freizeit“
     -Öffentlich zugängliche Sportstätten bringen ein neues Angebot für
      Freizeitnutzung.
     -Schaffung neuer in den Biosphärenpark eingebundener Sport-, Freizeit-
      und Erholungseinrichtungen.
     -Randsportarten werden mehr wahrgenommen, Vereine werden bekannter
      gemacht.
     -Vereine werden vernetzt, mehr Mitglieder erfolgen und gemeinsame
      Kooperationen entstehen.
     -Sportfeste, Sponsoringaktivitäten und Jugendaktionen finden statt.
     -Die Öffentlichkeitsarbeit und das Marketing werden verbessert.

            Auf Basis der Leitbilder und der Handlungsziele in den einzelnen
          Handlungsfeldern werden ab Herbst 2018 Umsetzungsprojekte und
                                 Realisierungsmaßnahmen erarbeitet.

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LEITBILDER - Pro Pressbaum SPÖ
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

POLITIK
SPÖ-pro Pressbaum und SPÖ Eichgraben
GEBIETS – MAIFEIER – WIENERWALD
Diesmal hatten sich die sozialdemokratischen
Parteien der beiden Gemeinden zusammenge-
tan, um in einer gemeinsamen Feier den Tag
der Arbeit zu feiern oder besser um des Tages
der Arbeit zu gedenken. Denn fast alle sozialen
Leistungen, die heute für die Österreicherinnen
und Österreicher selbstverständlich geworden
sind, wurden von der SPÖ herbeigeführt.
Von der Einführung der Kinderbeihilfe über
die Arbeitslosenversicherung bis zu den
Gratisschulbüchern, von der 40 Stundenwoche
über 5 Wochen Mindesturlaub bis zum be-
zahlten Pflege- und Karenzurlaub sowie zur
bedarfsorientierten Mindestsicherung. Für die
Sicherung dieser sozialen Errungenschaften
muss heute neuerlich gekämpft werden, denn vieles
steht wieder auf dem Spiel, wenn es nach Türkis/Blau
geht.

Denn es soll laut Ex-Bundesministerin Dr. Sonja Hammerschmid, die die Festrede bei der Feier in Eichgraben
hielt, gespart werden. Aber nicht bei den Wohlhabenden, sondern bei den Armen und Ärmsten, von denen es im
reichen Österreich 1,2 Millionen gibt. So soll bei der Familienbeihilfe für im Ausland lebende Kinder, deren Elternteile
in Österreich arbeiten und Sozialabgaben zahlen, gespart werden, z.B. bei den slowakischen oder rumänischen 24
Stunden-Betreuerinnen. Diese Leistungen sollen indexiert und entsprechend gekürzt werden, weil man diesen Menschen
den bisschen Wohlstand neidig ist. Dafür werden anderseits Familien mit Kindern, die mehr als 1.700 € verdienen einen
Steuerbonus von bis zu 1.500 € erhalten. Davon haben die Wohlhabenderen deutlich mehr als die Ärmeren, die keine
oder nur geringe Lohnsteuer zahlen. Sie schauen nämlich durch die Finger. Damit wird der sozialen Ungleichheit
Vorschub geleistet. Reichere bekommen mehr und Kinder werden nicht mehr wertgleich behandelt.

Auch um das Recht auf Arbeit als Existenzgrundlage für Menschenwürde und um den Schutz vor Ausbeutung muss
gekämpft werden. Wenn es nach Türkis/Blau geht, soll ohne entsprechende parlamentarische Begutachtung der 12
Stundentag bzw. die 60 Stundenwoche per Bundesgesetz eingeführt werden. Nicht - so Hammerschmid- dass die
Flexibilisierung der Arbeitszeit schlecht wäre, in vielen Berufen gibt es das ja bereits auf der Basis von partnerschaftlich
ausverhandelten Betriebsvereinbarungen, aber nicht um den Arbeitgebern legal die Möglichkeit zu geben,
Überstundenzahlungen einzusparen.

Auch andere soziale Leistungen sind durch den unsozialen Sparkurs von Türkis/Blau gefährdet oder wurden bereits
eingestellt. So die begonnene Aktion 20.000 für 50+ Langzeitarbeitslose, bei der nicht einmal der Probebetrieb abgewartet,
sondern die von Rot/Schwarz 2017 beschlossene Aktion sofort abgeblasen wurde. Dafür wurde der ebenfalls unter Rot/
Schwarz bereits beschlossene Ausbau der für unser Bildungssystem so wichtigen und Chancengleichheit bedeutenden
Ganztagesschule von Türkis/Blau bis zum Jahr 2030 hinausgeschoben. Den Kindern von bildungsferneren Schichten
wird dadurch ein Stück Zukunft genommen und deren Integration durch das Kürzen der Deutschkurse behindert.

Begründet wird dies alles mit dem Ziel des ausgeglichenen Budgets, obwohl der Budgetausgleich - laut Hammerschmid
- aufgrund der derzeitigen Konjunkturlage ohne diese unsozialen Einsparungen durchaus möglich gewesen wäre. Dass
notwendige Reformen so z.B. beim AMS oder bei der Unfallversicherungsanstalt derart ungeschickt und inkompetent
angegangen wurden, dass bereits im Vorfeld jede Menge an Porzellan zerschlagen wurde, beweist
die Unfähigkeit von Türkis/Blau echte Reformen partnerschaftlich zu erarbeiten und umzusetzen.

Die Festveranstaltung der beiden SPÖ-Fraktionen zum 1.Mai, die auf dem Eichgrabner Rathausplatz
stattgefunden hat, war ein sichtbares positives Zeichen der regionalen Sozialdemokratie. Dass die
Festrednerin ihre Ansprache wegen des lauten Messgeläutes der Pfarrkirche zweimal unterbrechen
musste, war zweifellos nicht beabsichtigt und wurde mit Schmunzeln quittiert.
                                                                            GR Dr. Peter Grosskopf
                                                                           peter.grosskopf@a1.net

                                                                                                                               7
LEITBILDER - Pro Pressbaum SPÖ
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

                                         Gesundheit
                                         &tŽŚůďĞĮŶĚĞŶ
                                      CRANIO SACRAL
                                  im WIENTAL
                                                         Michael Swoboda
                             Hauptstrasse 23                        Mobil: 0676 35 95 677
                             3021 Pressbaum
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LEITBILDER - Pro Pressbaum SPÖ
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

POLITIK
Europäisches Parlament

Gemeinsames Asylverfahren ist auf dem Weg
Asylanträge sollen künftig in der EU schneller bearbeitet
werden, dank neuer Regeln, die der Bürgerrechtausschuss
des Europäischen Parlaments verabschiedet hat. Asylwerber
sollen ihren Antrag in dem Mitgliedstaat stellen, in dem
sie zum ersten Mal in die EU eingereist sind, oder im nach
der    überbearbeiteten      Dublin-Verordnung      zuständigen
Mitgliedsstaat. Sollten sich Asylsuchende weigern, ihre
persönlichen Daten anzugeben (Name, Geburtsdatum,
Geschlecht, Nationalität, Personalausweis), biometrische
Daten nicht zur Verfügung stellen oder den Behörden nicht
erlauben, ihre Dokumente zu prüfen, wird der Antrag abgelehnt.
Die Europaabgeordneten stärken dabei auch die Schutzrechte
besonders von Kindern. Diese Verordnung soll nach den
Vorstellungen des EU-Parlaments ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Schaffung eines echten Gemeinsamen
Europäischen Asylsystems (GEAS) sein. Die Verhandlungen über die Verordnung mit dem Rat (Gremium der
Staats- und Regierungschefs aller EU-Mitgliedsstaaten) sollen beginnen, sobald sich die EU-Minister auf ihre
Position geeinigt haben.
Die geplante Vorgangweise des EU-Parlaments hat nichts und “sicheres Drittland” dürfen nicht auf unbegleitete
mit Fremdenfeindlichkeit zu tun. Auch das Menschenrecht Minderjährige angewandt werden, es sei denn, dass dies
auf Asyl für Schutzsuchende wird davon nicht negativ eindeutig in ihrem Interesse liegt.
berührt,    aber Ordnung muss sein.          Anträge auf
internationalen Schutz können abgelehnt werden, wenn                                SPÖ-Fraktion EU-Parlament
der Antragsteller bereits als Flüchtling in einem Nicht-
EU-Land (erstes Asylland) anerkannt wurde oder eine
„ausreichende Verbindung“ - zum Beispiel ein früherer
Aufenthalt - zu einem sicheren Land hat - in dem er oder
sie Schutz beantragen kann“.

Sichere Herkunftsländer
In einem Anhang der Verordnung werden “sichere
Herkunftsländer” aufgelistet - Demokratien, die im
Allgemeinen keine Verfolgung, Folter, willkürliche Gewalt
oder bewaffneten Konflikt ausüben. Albanien, Bosnien
und Herzegowina, die ehemalige jugoslawische Republik
Mazedonien, Kosovo, Montenegro und Serbien. Die Türkei
wurde aber von den Europaabgeordneten von dieser Liste
gestrichen, wurde also aufgrund der Politik Erdogans nicht
mehr als sicheres Herkunftsland eingestuft. Diese Liste
der sicheren Herkunftsländer soll allerdings in Zukunft von
den Mitgesetzgebern auf der Grundlage der Informationen
der EU-Mitgliedstaaten, des UNHCR, des Europarats und
anderer Organisationen geändert werden können.                Trotz Abschied ein
Zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen für Kinder
Entscheidungen über Anträge von Kindern müssen
                                                              offenes Ohr für
Vorrang haben, fordern die Abgeordneten des EU-
Parlaments. Alle unbegleiteten Minderjährigen sollten
                                                              Pressbaum
innerhalb von 24 Stunden nach der Antragstellung und
immer vor der Erfassung biometrischer Daten einem             Bei der Verabschiedung von Michael Häupl als Wiener
Vormund zugewiesen werden. Kinder, ob mit oder ohne           Bürgermeisters nützte Stadtrat Scheibelreiter die
Begleitung, müssen verständliche Informationen über ihr       Gelegenheit, den Bürgermeister über Pressbaumer
Recht auf Asyl enthalten. Die Konzepte “erstes Asylland”      Verkehrsanliegen zu informieren.

                                                                                                                    9
LEITBILDER - Pro Pressbaum SPÖ
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

POLITIK

 wALDFRIEDHOF PRESSBAUM ???
                                            Dieser Artikel ist informativ und mit dem
                                            Ersuchen um Rückmeldung verbunden. Die
                                            Verantwortlichen der Stadt werden immer öfter
                                            mit dem Wunsch konfrontiert, in Pressbaum
                                            die Baumbestattung auf einem Friedhof zu
                                            ermöglichen. Viele von Ihnen kennen den Wald
                                            der Ewigkeit in Mauerbach. Dort ist es möglich,
                                            Urnenbestattungen auf einem frei zugänglichen
                                            Waldstück durchzuführen. Dieses Areal ist nur
                                            zu Fuß über einen unbefestigten Weg (ca.300 Meter von einem Parkplatz
 und der Bus Haltestelle) erreichbar. Außer Hinweistafeln, wessen Urne bei welchem Baum liegt, gibt es keine
 Infrastruktur. Der Laubwald ist sehr ruhig gelegen und mit stattlichen Bäumen bewachsen.
 Ähnliche Voraussetzungen wären auch bei uns zu schaffen. Prinzipiell sieht die Gesetzeslage vor, dass Friedhöfe
 nur auf Eigengrund der Gemeinde betrieben werden können. Die Stadtgemeinde könnte bei entsprechendem
 Bürgerinteresse demnach versuchen, eine geeignete Waldparzelle zu erstehen.
 Für den Betrieb kann sich allerdings die Gemeinde Partner (meist Bestattungsunternehmen) suchen.
 Die Gemeinde hätte dafür bei Realisierung des Projektes auch eine Friedhofsgebührenverordung zu erarbeiten.

 Gerne erfahren wir dazu Ihre Meinung: r.scheibelreiter@pke.at oder 0664/804701151.

                                                                                                                    11
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

                                                Sie brauchen den Gartenweg belegt, Stufen gemauert
                                                oder verkleidet, Mauerwerk und Steinzäune errichtet
                                                oder saniert, den Rasen oder den Pool eingefasst?
                                                Bei uns gibt‘s alles für Ihren Garten. Und aus einer

                                                                                                       www.zappe.at
                                                Hand: Von der ersten Skizze bis zur Detailplanung.
                                                Von der Entwässerung über sämtliche Erdarbeiten bis
                                                zur Frostschutzschüttung.

                                                Wir sind Partner der Garten Tulln.

                                                                                    3013 Pressbaum
                                                                             Wilhelm-Kress-Gasse 25
                                                                                   Tel. 02233/57917
                                                                                    office@zappe.at

     Design: Grafikstudio Sacher, Tullnerbach

12
 Zappe Inserat A4 0217_A.indd 1                                                                              28.02.17 10:59
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

wIRTSCHAFT, VERKEHR, UMwELT, ARBEITSwELT
Neuer Service auf der Gemeinde-Homepage
FAHRPLANAUSKUNFT
PER MAUS-CLICK
Immer wieder wird von Teilen der Bevölkerung Klage geführt, dass es für Pressbaum keine Bus-Angebote gibt bzw.
wann und wohin es solche gibt. Das hat sich geändert. Der Verkehrsverbund Ostregion hat hier einen Routenplaner als
elektronischen Service entwickelt. Er wurde jetzt auch mit der Pressbaumer Homepage “www,pressbaum.at” verlinkt
und findet sich ganz rechts unten mit der Bezeichnung
                                                  von A nach B
                                                  Routenplaner
Dort können Sie Ihren   Startpunkt und Ihr Ziel mit Fahrtdatum und gewünschter Uhrzeit angeben. Dann brauchen
Sie nur mehr auf
                                                   ABFRAGEN
zu klicken und sie erhalten die entsprechende Fahrplanauskunft.
Den Link finden Sie derzeit auf der Rathaus-Homepage auch beim Aufrufen der Seite Wirtschaft & Verkehr, Hotels,
Pensionen.
Ziel dieses neuen Gemeinde-Service ist ganz klar die Steigerung der Nutzung des Öffentlichen Verkehrsangebots
bzw. die Realisierung von sanfter Mobilität, um auf diese Weise eine Reduzierung der CO²-Emmissionen zu erreichen
und damit eine Maßnahme gegen die Erderwärmung und den Klimawandel zu setzen. Neben Infos zum Öffentlichen
Verkehr, werden Unterseiten zum Thema zu Fuß gehen, Radfahren und Autoverkehr, mit vielen Tipps und nützlichen
Links, zur Verfügung gestellt.
Mit dem integrierten österreichweiten VOR - A nach B Routenplaner- und dem VOR-Preisauskunfts-Widget bestimmten
Standpunkt, beispielsweise dem Gemeindeamt oder zu einer bestimmten Ziel finden oder einen VOR-Tarif ermitteln.
Der „VOR - A nach B - Routenplaner“ auch mit der Gem2Go App abrufbar (Gem2Go ist Österreichs einzige mobile
Bürgerservice App, welche alle Gemeinden Österreichs in einer App vereint. Informationen über alle Gemeinden in
Österreich sind nun schnell und bequem abrufbar erhältlich. Die Gem2Go App können Sie einfach auf Ihr Handy
herunterladen und installieren. Sie werden dort über den Link zur Gemeinde Pressbaum auf den Routenplaner
weitergeleitet, können dort Ihre Startadresse angeben und erhalten so ihre Mobilitätsinformation mit öffentlichen
Verkehrsmitteln, Fahrrad, Auto oder zu Fuß.                                                        Die Redaktion

  Stefan Burger                                                                          Keine Feier,
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 3021 Pressbaum                                            3031 REKAWINKEL                  DO u. FR 11-21 Uhr
 Tel. 02233 52455                           Ordiantion:    TELEFON: 02233 57013               SA So u. FEIERTAG
 Mobil 0664 165 85 31             Mo - Fr 10.00 - 11.00    MOBILE: 0699 1982 24 07             11:00 - 17:00 Uhr
 burgerstefan44@gmx.at              und 17.30 - 20.00      EMAIL: ROLI.MAYER@GMX.AT          DI u. MI RUHETAG
 www.tierarztburger.at                Sa 13.00 - 15.00

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

     Wirtschaft, Verkehr, Umwelt, Arbeitswelt
     Pressbaum

     NEUE e-mobile AUTOS IM EINSATZ

                                            Seit Ende März ist unser eigener Nissan Leaf
                                            (Foto links) mit 40 KW im Dauereinsatz. Mit
                                            seiner Reichweite von nicht ganz 300 km
                                            ist dieser PKW auch für stressige Tage mit
                                            vielen Fahrten geeignet.
                                            Gleichzeitig mit Ende März startete auch
                                            das Carsharing mit unserem Zweitauto –
                                            dem Renault Zoe (Foto re.). Jeder Fahrer
                                            von e-Mobil Pressbaum hat nun die Möglichkeit, den Renault Zoe, falls der nicht
                                            gerade als Reserveauto für den Nissan benötigt wird, für private Fahrten auch
                                            außerhalb des Gemeindegebietes zu nutzen. Somit kann man auch mal schnell
                                            einen Weg in die Nachbargemeinde oder sogar nach Wien umweltfreundlich mit
                                            dem Elektroauto zurücklegen.
                                            Wie gut der Verein von der Pressbaumer Bevölkerung angenommen wird zeigt
                                            folgende an die Gemeinde gerichtete Mail:
                                            „Ein Hoch und ein Dankeschön den “Initiatoren” des Pressbaumer E-Mobils!
     Eine glänzende Idee, den Bürgern auf diese umweltfreundliche Art mehr Mobilität zu ermöglichen.
     Die erstklassige Organisation, der bewundernswerte Einsatz jener Mitbürger, die ihre Freizeit in dieser selbstlosen
     Weise uns zur Verfügung stellen, ist ein nicht hoch genug zu schätzendes, wertvolles Beispiel einer funktionierenden
     Gemeinschaft (und dies immer freundlich, gut gelaunt und pünktlich durch Pressbaum kutschieren). Bitte allen (in
     welcher Form auch immer) Beteiligten unseren Dank und Hochachtung zu vermitteln“.
     Herzlichst Helmut & Brigitte Lackner
     Weitere Informationen (Anmeldung, Betriebszeiten etc.) zum Verein unter http://www.elektromobil-pressbaum.at/cms/.
                                                                                         Für den Verein e-Mobil Pressbaum
                                                             Energie- und Umweltstadtrat DI Fritz Brandstetter, Kassenführer

14
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018
wIRTSCHAFT, VERKEHR, UMwELT, ARBEITSwELT

 Bernhard Diernegger Consulting e.U.
 PRESSBAUM GOES FUTURE
                              Digitalisierung, Networking und IT-Beratung sind Schlagworte, mit denen die Meisten
                              von uns nichts verbinden können – Das wird sich jetzt ändern! Der Jungunternehmer
                              Bernhard Diernegger – Pressbaumer mit Leib und Seele - bringt diese visionären
                              Entwicklungen zu uns. Im September (genaues Datum folgt) findet ein Event der
                              Bernhard Diernegger Consulting e.U. statt, die auch durch den Wirtschaftsausschuss
                              der Stadtgemeinde Pressbaum unterstützt wird. Hier erfahren Sie wie professionelles
                              Networking und IT-Beratung ihr Unternehmerleben erleichtern kann. Wirtschaftsstadtrat
                              Scheibelreiter: „Pressbaum ist eine junge und dynamische Stadt. Gerne unterstützen
 wir Unternehmensgründer mit leistbaren Büroräumlichkeiten und Steuererleichterungen in der Gründungsphase.
 Wir wissen wie wichtig es ist, die richtigen Kontakte im Business zu haben und unterstützen deshalb die Bernhard
 Diernegger Consulting e.U. auch mit Wirtschaftskontakten“. Egal ob etabliertes Unternehmen, Ein-Mann-Betrieb
 oder Start-up, mit den richtigen Partnern leben nicht nur Gründer leichter. Sie wollen sich jetzt Ihr Ticket für das
 Networking-Event der Bernhard Diernegger Consulting e.U. sichern? Holen Sie sich eine der limitierten Gratis-
 Karten bei:

                                                                           Bernhard Diernegger Consulting e.U.
                                                    www.diernegger.at, bernhard@diernegger.at oder auf Facebook

 Strandbad Pressbaum:
 DAS NEUE FREIZEITZENTRUM
 IM wIENERwALD
 Offizielle Eröffnung: Samstag 30.Juni 2018

 Endlich geht Pressbaum wieder baden. Aber nicht im negativen
 Sinn. Im Gegenteil. Nachdem das alte Strandbad 2014 seinen Geist
 aufgegeben hat, das heißt, aus verschiedenen Gründen ab 2015
 keine Betriebsgenehmigung mehr bekam, stand die seit März 2015
                                  amtierende neue Rathausführung
                                  aus ÖVP und SPÖ vor der Frage
                                  „Sein oder Nichtsein eines
                                  Bades“. Und sie hatte sich
                                  entschlossen, im Sinne gelebter direkter Demokratie, die Bürger an dieser
                                  Entscheidung über den Neubau des Bades zu beteiligen. Dafür musste
                                  sie der Bevölkerung aber reinen wein einschenken, sie über die Pläne
                                  in Form einer Aussendung und einer Sonderausstellung im Rathaus
 informieren und ihr mitteilen, dass das neue Bad einen jährlichen Zuschuss von 100.000 € benötigen wird
 (das alte Bad hatte die Gemeinde jährlich auch bis zu 85.000 € gekostet). Im Frühjahr 2015 gab es dann
 die angekündigte Bürgerbefragung. Von 7.054 wahlberechtigten beteiligten sich 923 (13,1%) gültig an der
 Entscheidung und 802 (86,9%) Bürgerinnen und Bürger sagten „JA“. Den anderen war es anscheinend
 egal, aber sie stimmten nicht dagegen, mussten also das Ergebnis - wie es das wesen der Demokratie ist
 - zur Kenntnis nehmen.

 Dann erhielt die der Gemeinde gehörende PKomm GmbH den Auftrag,
 den Neubau zu planen und zu realisieren. Das Planungskonzept sah
 einen Bau als Erlebnisbad mit Freizeitcharakter für Alt und Jung vor. Da
 durfte auch ein Gastronomiebereich nicht fehlen. Das Konzept sah gut
 aus und fand auch wirtschaftlich die Zustimmung des Aufsichtsrates der
 PKomm. Dann ging‘s los. Ziel war die Eröffnung für die Badesaison 2017.
 Wetterkapriolen und unvorhersehbare technische Probleme verhinderten
 allerdings die Fertigstellung zu diesem Termin. Aber 2018 war es so weit.
 Pünktlich am 01.Mai 2018 und sogar bei schönem Wetter, konnten die

                                                                                                                        15
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

     WIRTSCHAFT, VERKEHR, UMWELT, ARBEITSWELT
                                                  ersten Gäste ins blaue Nass köpfeln oder sich im gleichzeitig eröffneten
                                                  Bistro laben. Der erste Eindruck aller Besucher war positiv. Der
                                                  PKomm war im Auftrag der Gemeinde eine Wohlfühloase gelungen, ein
                                                  modernes Freibad und Freizeitzentrum. Kurz darauf ein Schock. Wegen
                                                  eines Rohrbruchs musste die Feuerwehr 2 Meter Wasser abpumpen
                                                  und das Bad wegen Reparatur geschlossen werden. Allerdings nur
                                                  vorübergehend. Mitte Mai nahm es wieder den Betrieb auf. Damit ist
                                                  die Badesaison gerettet und der offiziellen Eröffnung am 30.Juni wird
                                                  nichts mehr im Wege stehen. Sie wird als Familienfest zum Spielen,
                                                  Entspannen und Genießen gestaltet.

         Programm der Eröffnungsfeier für unser neues Strandbad und Freizeitzentrum im Wienerwald

                 13.00                                                                AUREUM SAXOPHON QUARTETT
                 14.00                                                                Begrüßung durch den Bürgermeister
                 14.15 – 15.00                                                 AUREUM SAXOPHON QUARTETT
                                                    Ab 13.00 Uhr
            für Kinder:  Riesen-Spiele, Bewegungsspiele, Hüpfburg, Malstation/ Bastelstation, Schminken
           für Erwachsene: Schach (ein Meister vom Schachclub Pressbaum spielt auf mehreren Brettern
                                             simultan gegen Freiwillige)

                Um 15.00, 16.00 und 17 Uhr:  20 Minuten Kasperltheater (Puppenbühne Amadeus),

                                          PREISLISTE SAISON 2018
              Tageskarte: Erwachsene: € 6,50
              Senioren & Jugendliche: (JG 1999 – 2003): € 6,00, Kinder (JG 2004 - 2012): € 4,00
              Kurzticket / Zeitkarte: für 2 Stunden (ab 09:00 Uhr – Badeschluss): € 2,80
              Zeitkarten: 1000 min (inkl. Frühschwimmen) € 40,00
                            3000 min (inkl. Frühschwimmen) € 98,00
                            5000 min (inkl. Frühschwimmen) € 150,00
              Halbtageskarte (ab 13 Uhr): Erwachsene € 5,50
                                               Senioren & Jugendliche (JG 1999 – 2003) € 5,00
                                               Kinder (JG 2004 - 2012) € 3,00
              Abendkarte (ab 17 Uhr): Für Alle € 2,50
              Schulklassen mit Lehrer: € 1,50 pro Kind (Begleitung frei) 3 Stunden gültig
              Saisonkarten: Erwachsene € 95,00 …Aufzahlung Frühschwimmen € 45,00
                                Senioren € 90,00
                                Jugendliche (JG 1999 - 2003) € 75,00
                                Kinder (JG 2004 - 2012) € 60,00
                                Familienkarte 1 (1 Erw. + Kinder) € 150,00
                                Familienkarte 2 (2 Erw. + Kinder) € 190,00
              Kabinen: € 90,00, Liegen (pro Tag): € 3,00, Sonnenschirm (pro Tag): € 1,50

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

WIRTSCHAFT, VERKEHR, UMWELT, ARBEITSWELT

                                                  Stadterneuerung und Umwelt

                                                  KLIMA SIND WIR ALLE
                                                  - BEWUSSTSEINSBILDUNG
                                                  IST GEFRAGT
In der Nacht vom 2. auf den 3. Mai war Pressbaum der Hotspot eines Unwetters mit extrem lang andauerndem
Gewitter, prasselndem Starkregen und sogar Hagel. Schon lange in Pressbaum wohnende Menschen
erzählten, so etwas noch nicht erlebt zu haben. War das normal oder war das eine Folge des Klimawandels?
Letzterer hat sicher dabei mit eine Rolle gespielt, denn bei der internationalen Klimaschutzkonferenz am
15.Mai in Wien wurde wieder einmal bestätigt, dass die Treibhausgaskonzentration der wesentliche Faktor
für den Klimawandel ist.
Den Klimawandel hat es zwar immer gegeben, so die Klimaforscherin Helga Kromp-Kolb, aber der Prozess der
Veränderung hat sich in keiner der bisher untersuchten Perioden so rasch vollzogen wie jetzt. Die Erderwärmung
nimmt zu. Die Sommer werden heißer und die Durchschnittstemperatur könnte dabei bald bei mehr als 30 Grad
liegen. Die Gletscher schmelzen weiter und verdunsten. Die Folgen sind dabei nicht nur Dürreperioden, sondern
auch heftige Unwetter mit Hochwasser wie Anfang Mai. Im Pariser Klimaschutzabkommen aus 2016 haben sich
alle Staaten der Erde verpflichtet, den Ausstoß von Treibhausgasen drastisch zu drosseln, um die Erderwärmung
auf +1,5° zu begrenzen. Was also tun? Wir müssen
weltweit aus Kohle, Öl und Gas aussteigen. Und
zwar rasch, schon bis 2050. Österreich hinkt da
ziemlich nach, denn bei uns steigt der CO2 Ausstoß
statt zu sinken. Die ÖVP-Umweltministerin Elisabeth
Köstinger hat zwar die Klimastrategie zu ihrem
Hauptanliegen gemacht, aber wenn das wie bei den
vielen anderen Projekten der türkisblauen Regierung
nur eine Überschrift oder ein Lippenbekenntnis ist,
könnte es bald zu spät sein.
Und die Gemeinden? Pressbaum ist eine der über
950 Klimabündnisgemeinden und bezieht ausschließlich Öko-Strom aus erneuerbarer Energie. Das aber wird
nicht reichen. Auch nicht das jährliche Klimafest, bei der Elektrofahrzeuge ausgestellt werden und sonst Jahrmarkt
geboten wird. Elektroautos und sind noch zu teuer und die Ladeinfrastruktur lässt auch noch zu wünschen übrig.
Zu wenige Tankstellen, zu unterschiedliche Systeme. So betreibt die Gemeinde zwei Tankstellen beim Rathaus mit
Strombezug über A1 und eine weitere Tankstelle beim neuen Bad mit EVN-Strom Ladekarte. Zwar werden durch den
                                            Elektrofahrtendienst E-Mobil Pressbaum bei einer Fahrleistung von fast
                                            50.000 Jahreskilometern allein im Jahr knapp 5 Tonnen CO2 eingespart,
                                            aber das reicht bei weitem nicht. So wie in ganz Österreich müsste auch
                                            bei uns der motorisierte Individualverkehr mit Benzin und Diesel deutlich
                                            reduziert werden. Dazu bräuchte es als echte Alternative eine Verdichtung
                                            des öffentlichen Verkehrsangebots, wie den Halbstundentakt der
                                            Schnellbahn bis Neulengbach, den die Gemeinde seit Jahren vom Land
                                            NÖ vergeblich fordert, mehr Busverkehr auch tagsüber und es bräuchte
                                            vor allem Bewusstseinsbildung bei der motorisierten Bevölkerung. Es
                                            nützt nichts, wenn sich die Menschen beklagen, dass der Verkehr auf
                                            der B44 so zugenommen hat, dass man zeitweise gar nicht mehr über
                                            die Straße kommt, wenn sie anderseits selbst alle ihre Wege mit dem
                                            Auto zurücklegen oder wenn dutzende Autos mit je einem Kind im Fond
                                            in der Früh zum Sacré Coeur unterwegs sind. Viele
                                            Wege könnten auch zu Fuß zurückgelegt werden oder
                                            mit dem Rad. Auch eine ökonomische Fahrtenplanung
                                            kann die Anzahl der Wege reduzieren. Man muss nicht
                                            täglich fahren. Einteilung ist alles und vor allem das
                                            Bewusstsein: Klima sind wir alle.
                                                                                Dr. Peter Grosskopf
                                                                            peter.grosskopf@a1.net

                                                                                                                        17
Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

     GESELLSCHAFT UND SOZIALES

                                                         April 2018

                                                         WETTKAMPF-HIGH-
                                                         LIGHTS IM JIU JITSU
                                                Beim Weltranglistenturnier in Paris am 28. und
                                                29. April waren Minesa & Mirneta BECIROVIC
                                                wieder unschlagbar. 10 Teams kämpften hier um
                                                Gold. Die Pressbaumer Supertwins im Jiu Jitsu
                                                belegten souverän den ersten Platz. Im Finale
                                                siegten sie über die starke Konkurrenz aus Italien.
                                                Einen Achtungserfolg mit Platz 5 gab es auch für
                                                unsere Vize-Weltmeister im Duo Mix, Jaqueline
                                                HORAK und Daniel REJZEK. Da Jaqueline, die
                                                unter der Woche in der Polizeischule büffeln muss,
                                                zwangsläufig einen gewissen Trainingsrückstand
                                                hatte, verpassten die Beiden mit einem halben
                          Punkt Rückstand den Finaleinzug. Trotzdem eine tolle Leistung, die den
                          Weg in die Zukunft weist. Pressbaum gratuliert.

                           Vor diesem Highlight in Paris wurden unsere Jiu-Jitsu Joungsters, also
                           der Pressbaumer Nachwuchs, einem Härtetest unterzogen. Sie traten
                           mit Erfolg in die Fußstapfen ihrer großen Vorbilder und konnten die
                            ersten Medaillen einhamstern. 5x Gold, 3x Silber und 4x Bronze waren
                            die stolze Ausbeute. Pressbaum kann auch auf ihre Jiu Jitsu Jugend
                            stolz sein.
                                                                                    Die Redaktion
                                            Symbolfoto

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

GESELLSCHAFT UND SOZIALES

E-Mobil Pressbaum
Fahrer erneuerten
Kenntnisse
in Erster Hilfe
             Weil den Fahrerinnen und Fahrern des Pressbaumer Vereinsfahrtendienstes bewusst
             ist, dass immer, wenn sie werktäglich im gesamten Gemeindegebiet von Pressbaum
             und in weiten Teilen von Tullnerbach mit dem E-Mobil für ihre Mitglieder unterwegs sind,
             Situationen eintreten können, bei denen erste Hilfe geleistet werden sollte, besuchten
             12 Fahrer und 3 Fahrerinnen heuer am 05. Mai freiwillig einen Auffrischungskurs beim
             Roten Kreuz in Purkersdorf. Zwar hatte jeder von ihnen bereits irgendwann einmal einen
             erste Hilfekurs besucht, aber eine Erneuerung vorhandenen Wissens schadet ja nie. Auch
             Vereinsobmann Peter Grosskopf und sein Vertreter Dieter Wedermann waren sich - so
             wie alle anderen Teilnehmer - nicht zu gut für diesen achtstündigen Kurs und alle teilten
             sich sogar mit dem Verein die Kosten des Kurses.

             Kursleiter Christoph Schipany legte vor allem auf die praktische Anwendung der
             vermittelten Theorie wert und jeder Teilnehmer bekam die Gelegenheit, die einzelnen
             Rettungsmaßnahmen praktisch zu üben. Wie sich überzeugen, ob jemand atmet,
             bei Bewusstsein ist oder nicht. Wie man die verletzte Person der jeweiligen Situation
             entsprechend am besten und am einfachsten platziert, also in die für die Person
             günstigste Lage bringt. Wie man z.B. einem gestürzten Motorradfahrer in der Rücken-
             oder Seitenlage am besten den Helm abnimmt oder wie man ein Unfallopfer am besten
             und leichtesten aus dem Fahrzeug bringt. Letzteres wurde nicht nur im Saal auf einem
             Sessel simuliert, sondern auch aus einem echten Auto in der Tiefgarage geübt, um die
             Situation so realistisch wie möglich darzustellen.

             Auch Herzmassage und Beatmung sowie der ergänzende Einsatz eines Defillibrators (Defi)
             zur Wiederbelebung mit Elektroschocks nach Herzstillstand wurde theoretisch erläutert
             und von allen praktisch geübt. Wichtig ist es dabei zu wissen, dass vor seinem Einsatz,
             weil der Defi ja zumeist von irgendwoher besorgt werden muss, sofort mit händischer
             Herzmassage und Beatmung begonnen wird und nach jedem mit dem Defi ausgelösten
             Elektroschock die händische Herzmassage (30 mal mit Tempo 100 in der Minute) und
             die dreimalige Mund zu Mund Beatmung abwechselnd fortgesetzt werden. In Pressbaum
             befindet sich z.B. ein derartiger lebensrettender Defillibrator (Defi) im jederzeit öffentlich
             zugänglichen Foyer der Raiffeisenbank Wienerwald. Alle Standorte in Österreich mit den
             Möglichkeiten kann man auch auf www.144.at/defi/ finden.

             Auch für alltäglich mögliche Verletzungen, wie z.B. bei Schnittwunden Versorgung mit
             Druckverband, wurden erste Hilfe Maßnahmen erläutert und geübt. Am Schluss waren
             sich alle Teilnehmer einig, dass es sinnvoll und leerreich war, sich wieder mit dem Thema
             zu beschäftigen, denn man weiß ja nie.
                                                                Die Vereinsleitung E-Mobil Pressbaum

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

     GESELLSCHAFT UND SOZIALES

     Interview mit Frank Hoffmann
     “Weekend im Paradies”
     Am sonnigen Nachmittag des
     28. Mai 2018 stellten sich im
     schattigen Gastgarten des Press-
     baumer „Cafe Corso“ unsere
     verehrte   Kammerschauspielerin
     Else Ludwig und ihr charman-
     ter Ehemann, der Intendant
     des Güssinger Kultursommers,
     Frank Hoffmann zum Interview
     ein. Interviewt haben GR Anton
     Strombach und GR Markus Naber
     gemeinsam mit Bürgermeiser Josef
     Schmidl-Haberleitner,    während
     Vize-Bürgermeister Alfred Gruber
     bei dringenden Bauverhandlungen
     die Gemeinde im Rathaus vertrat.

     Interviewer: Als Intendant des Güssinger Kultursommers
     präsentieren Sie heuer im Theater auf der Burg Güssing das
     „Weekend im Paradies“. Was erwartet das von der „Pension Schöller“ 2017 verwöhnte
     Publikum?
     Frank Hoffmann: Wir haben in diesem Jahr wahrscheinlich aufgrund des außerordentlichen Erfolgs mit der „Pension
     Schöller“ im vergangenen Jahr um ein Drittel mehr Vorverkauf und Karten-Nachfragen. Das ist für´s Überleben des
     GÜSSINGER KULTUR SOMMERs deshalb von größter Wichtigkeit, weil uns vom neuen Kulturminister Blümel die
     Hälfte der bisher üblichen Unterstützung gestrichen wurde.

     Interviewer: Kann man in ein paar Worten sagen, worum es im Stück geht?
     Frank Hoffmann: Ja! Ein braver, pflichtbewusster Beamter des Innenministeriums ist 15 Jahre lang nicht befördert
     worden, während alle seine Kollegen in der Hierarchie gestiegen sind und er fragt sich zu Recht, warum das so ist. Er
     spricht deshalb seinen direkten Vorgesetzten, einen Ministerialrat, an und bekommt von diesem zur Antwort: „Wissen
     Sie, Sie sind einfach zu unauffällig. Sie haben keine Ellenbogen und Sie sind keiner, der von sich Reden macht. Sie
     müssen gelegentlich einmal ordentlich auf den Tisch hauen“. Als er noch über diesen Satz nachgrübelt, stürmt ein Mann
     in sein Büro und beschwert sich darüber, dass in direkter Nähe zu seinem neu gebauten Haus ein sog. Wochenend-
     Hotel eröffnet hat, in dem am „Weekend“ betuchte Herren mit ihren „Wochenend-Sekretärinnen“ absteigen. Da müsse
     mal einer kommen, der diesem Treiben ein Ende macht und ordentlich auf den Tisch haut. Darauf unser braver Beamter:
     „ Sie haben ihren Mann gefunden. Ich werde dieses Bordell ausräuchern.“
     Er kommt im zweiten Akt voller Tatendrang in dieses Hotel und wen trifft er dort an? Die gesamte Riege seiner
     Vorgesetzten. Ministerialräte, Sektionsräte etc. etc. und sogar seine eigene Ehefrau, die aber glaubhaft erklären kann,
     dass sie nur deshalb dort ist, weil sie dem vorgesetzten Ministerialrat das Versprechen der Beförderung für ihren
     Ehemann abluchsen möchte. „Wurmser“, so heißt unser Beamter, verfasst über den gesamten Vorfall ein Protokoll.
     Im dritten Akt - wieder zurück im Innenministerium – kommen die Gäste aus dem Weekend-Hotel nach und nach zu ihm
     und erkundigen sich, ob sie denn in diesem von „Wurmser“ angefertigten Protokoll erwähnt würden. Nach Bestätigung
     dieser Tatsache dreht und windet sich jede(r) Einzelne und fragt schüchtern an, ob das denn nicht vermeidbar sei und
     alle Vorgesetzten bieten ein Gegengeschäft an. Mehr soll nicht verraten werden, sonst ist ja die Pointe weg.

     Interviewer: Wer brilliert in den Hauptrollen?
     Frank Hoffmann: Sie werden die Herrschaften nicht kennen, weil das Leute sind, die aus der Amateurszene
     kommen und alle stammen aus Güssing und Umgebung. Ich arbeite mit ihnen mittlerweile 19 Jahre zusammen.
     Das sind größtenteils erwachsene Menschen, keine jungen SchauspielschülerInnen mehr, die innerhalb unserer
     Zusammenarbeit alles aufgesogen haben, was wir während all der langen Jahre bei den Proben besprochen
     haben und sind mittlerweile mit allen schauspielerischen Wassern gewaschen und von Profis nicht mehr

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Pressbaumer Mitteilungen / Juni 2018

GESELLSCHAFT UND SOZIALES
zu unterscheiden. Die ehemalige Unterrichtsministerin Claudia Schmied war einmal bei einer Vorstellung zu
Gast und meinte: „Diese Truppe kannst Du mit nach Salzburg nehmen!“. Darauf ich: „Ans Landestheater?
Sie: „Nein, zu den Festspielen!“ Ein schöneres Kompliment aus berufenem Mund ist schwer vorstellbar.
Der Darsteller des „Wurmser“, um den sich in diesem Stück alles dreht, heißt Manfred Semler und ist Referent der BH
in Güssing…

Interviewer: Ist er schon Chef?“
Frank Hoffmann: Nein, an der BH noch nicht. Aber er wird es im Stück. Der Zweite, der dort die männliche Hauptrolle
spielt, heißt Otto Konrath, der ehemalige Direktor der Golf-HAK in Stegersbach. Mittlerweile ist er in Pension und ist „im
zweiten Bildungsweg“ ein ganz hervorragender Schauspieler geworden. Als vor einigen Jahren der „Jedermann“ auf
unserem Programm stand, spielte er die Titelrolle mit nachhaltigem Erfolg.

Interviewer:Und die weibliche Hauptrolle?
Frank Hoffmann: Da gibt es mehrere. Eine ist in diesem Stück die selbsternannte Beauftragte zur Bekämpfung der
Nacktheit – also die Moral-Polizei – wie einst der selige Humer in Oberösterreich, der dort mit einer Truppe williger
Helfer die Sex-Shops ausgeräumt hat. Vielleicht erinnert sich der eine oder die andere noch daran. Dann gibt es da
noch die hübsche, knackige „Fifi“, die den Männern reihenweise den Kopf verdreht. Insbesondere ein Sektionsrat wird
ihr williges Opfer. Privat heißt sie Niki Kracher und tritt in diesen Tagen beim „Grand Prix der Volksmusik“ in Velden auf
– sie hat eine sehr hübsche Stimme und das Güssinger Ensemble hält ihr stets geschlossen die Daumen!

Interviewer: Am 14. Juli ist eine Aufführung am 20. Juli ist eine Aufführung und genau in der Mitte am 16. Juli feiern Sie
zum zweiten Mal ihren vierzigsten Geburtstag. Wie werden Sie den Festtag begehen – auf der Bühne?
Frank Hoffmann: Nein wir haben ja einen Teil der Verwandtschaft in Deutschland. Das Wochenende wäre so geplant,
dass alle am Samstag, den 14.07. zur Vorstellung kommen - übrigens auch die Freunde aus Pressbaum. Und am
Sonntag, den 15. gibt es dann für Alle einen vorgeburtstäglichen Brunch in unserer burgenländischen „Dependance“.

    Ein zweiter Teil des Interviews wird voraussichtlich im Herbst erscheinen mit Informationen über gemeinsame
                               Bühnenerfahrungen von Else Ludwig und Frank Hoffmann.

                                                Karten für das „Weekend im Paradies“ auf Burg Güssing am
                                                23./29./30. Juni & 6./7./13./14./20./21. Juli um 20:30 Uhr sind unter
                                                www.kultursommer.net oder telefonisch unter Tel.Nr: 05 9010 8510
                                                erhältlich. Wir schauen uns das an!              Ing. Anton Strombach

                                        SPÖ- Angebot beim „Ferienspiel 2018“
                                               MIT DEN KIDS
                                            IN DEN BOGI-PARK
                                            Im Rahmen der Gemeindeaktion für die
                                            heurigen Ferien fahren wir mit den Kindern zum
                                             BOGI-Park in Wien Liesing (www.bogipark.
                                                                              at). Das ist ein
                                                                              5.000 m2 großer
                                                                              Indoor-Spielplatz und eine bewegungs-
                                                                              orientierte Fantasiewelt, wo Kinder
                                                                              das tun dürfen, was ihnen am meisten
                                                                              Spaß macht: Spielen, Toben, Laut sein.
                                                                              Und das bei jedem Wetter und zu jeder
                                                                              Jahreszeit.
                                                                      Los geht’s am 25.Juli um 09:15 vor dem
                                                                      Rathaus. Transportmöglichkeit ist gegeben.
                                                                       Rückkehr 14:00
                                                                              Anmeldungen im Rathaus unter
                                                                                 02233/52232-63 bzw. E-Mail
                                                                            vedrana.passin@pressbaumn.gv.at

                                                                                                                             21
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