PC Connect Online-Hilfe (gedruckte Fassung) - Bestell Nr. 00 8802 79
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Inhaltsverzeichnis
Grundsätzliches Vorgehen zur Programmierung . . . . . . . . . . . 2
Bildschirmaufbau . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3
Hauptmenüleiste . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4
Funktionsübersicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5
Basisfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6
Telefonnummern & Geräte-IDs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7
IP-Konfiguration (nur PiperFon IP Conncet+) . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9
Wählsequenzen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10
Aktivitätskontrolle . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12
Funksender . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14
Uhrzeit & Datum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16
Funktionssicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17
Periodischer Ruf & Funkstreckenüberwachung . . . . . . . . . . . . 18
Störungsüberwachung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 21
Komfortfunktionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25
Wählsequenzen - Erweiterte Einstellungen . . . . . . . . . . . . . . . . 26
Klingeln . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 28
Notrufe & Ereignisse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29
Ereignis konfigurieren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30
Sprachansagen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32
Schalteingang & Schaltausgang . . . . . . . . . . . . . . . 34
Schalteingang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35
Schaltausgang (nur PiperFon Connect+, PiperFon IP Conncet+) . . . . 36
Techniker-Informationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38
TAPIT-Interface-Box . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39
Manuelle Eingabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 40
Firmware-Update . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 42
Spezialanwendungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 43
Einbruchüberwachung & Abwesenheitstaste . . . . . . . . . . . . . . 44
Erinnerungen (nur PiperFon Connect+, PiperFon IP Conncet+) . . . . . . 47
Zugang ohne Schlüssel (PiperFon Connect+, PiperFon IP Conncet+) 49
Kritische Besuche (nur PiperFon Connect+, PiperFon IP Conncet+) . . 54
Virtuelle Sensoren (nur PiperFon Connect+, PiperFon IP Conncet+) . 55
Automatische Annahme (PiperFon Connect+, PiperFon IP Conncet+) 59
ADLife (nur PiperFon Connect+, PiperFon IP Conncet+) . . . . . . . . . . . 61
PC Connect Online-Hilfe, Gedruckte Fassung, 00 8802 79, 06/2011 (Rev. 4.0)Grundsätzliches Vorgehen zur Programmierung
Die PC Connect-Software dient zur Programmierung der folgenden PiperFon-Modelle: PiperFon Connect, PiperFon Connect+ und PiperFon IP
Connect+ Geräten:
Bildschirmaufbau, hier klicken.
Hauptmenüleiste, hier klicken.
Übersicht der Funktionen, hier klicken.
PiperFon Connect, PiperFon Connect+ PiperFon IP Connect+
So gehen Sie zur Programmierung vor:
Schließen Sie die TAPIT-Interface-Box an das PiperFon an. Beim PiperFon Connect oder PiperFon Connect+ benutzen Sie den AUX-
Anschluss (Anschlussleitung Bestell-Nr. S2601053) . Beim PiperFon IP Connect+ benutzen Sie den Anschluss mit dem Telefon-Symbol
(Anschlussleitung Bestell-Nr. D5305003A).
Schließen Sie den anderen Anschluss der TAPIT-Interface-Box an Ihren Computer an. Entweder schließen Sie die Leitung an den COM-
Port an oder Sie schließen die Leitung über den mitgelieferten USB-Seriell-Adapter an einen USB-Port des Computers an.
Hinweis! Für den USB-Seriell-Adapter wird ein Treiber benötigt. Dieser ist auf der Programm-CD vorhanden.
Doppelklicken Sie auf das Programmsymbol der PC Connect-Software, um die PC Connect-Software zu starten.
Die Software wird gestartet, stellt die Verbindung zu dem PiperFon her und liest die aktuellen (Parameter-)Einstellungen des PiperFon aus.
Die PC Connect-Software erkennt, um welches PiperFon-Modell es sich handelt. Funktionen, die bei der angeschlossenen Variante nicht
verfügbar sind, sind nicht zugänglich. Die entsprechenden Symbole sind grau dargestellt.
Die aktuellen Einstellungen des PiperFon können nun in den verschiedenen Fenstern der PC Connect-Software eingesehen und verändert
werden.
Stellen Sie alle Einstellungen des PiperFon nach den Bedürfnissen des Teilnehmers ein. Wie Sie hierzu vorgehen, entnehmen Sie den
Kapiteln dieser Hilfe. Sie können in jedem Fenster auf "Hilfe" klicken, um Informationen zu den Einstellungen des Fensters zu bekommen.
Wenn Sie alle Einstellungen in der Software vorgenommen haben, übertragen Sie die Daten zu dem PiperFon
Wenn Sie mit der Programmierung fertig sind, schließen Sie die PC Connect-Software und trennen dann das PiperFon von der TAPIT-
Interface-Box.
Achtung! Beenden Sie die PC Connect-Software, bevor Sie das PiperFon von der TAPIT-Interface-Box trennen. Wenn Sie das PiperFon von
der TAPIT-Interface-Box trennen, während PC Connect noch läuft, verbleibt das PiperFon für 5 Minuten in einem Testmodus. In dem
Testmodus erweckt das PiperFon den Eindruck, als wenn es nicht korrekt funktioniert. Nach 5 Minuten kehrt das PiperFon automatisch in den
normalen Betriebsmodus zurück.
Um sich über alle Funktionen der PC Connect-Software zu informieren, lesen Sie das Kapitel "Funktionsübersicht" und das Kapitel
"Hauptmenüleiste".
2Bildschirmaufbau
Der Bildschirm teilt sich in zwei Bereiche:
Hauptmenüleiste
Funktionsübersicht
Hinweis! Funktionen, die bei dem angeschlossenen PiperFon-Modell nicht verfügbar sind, sind grau dargestellt.
3Hauptmenüleiste
Die Hauptmenüleiste stellt die folgenden Funktionen zur Verfügung. Zum Auslösen der jeweiligen Funktion, klicken Sie auf das Symbol.
Sie können mit der PC Connect-Software einzelne PiperFon-Geräte direkt programmieren. Sie können die
Einstellungen aber auch als Konfigurationsdatei auf Ihrem Computer speichern und später wieder öffnen, um
Öffnen
weitere PiperFon-Geräte mit denselben Einstellungen zu programmieren. "Öffnen" öffnet eine zuvor erstellte
Konfigurationsdatei (*.ee) von Ihrem Computer.
Sie können mit der PC Connect-Software einzelne PiperFon-Geräte direkt programmieren. Sie können die
Einstellungen aber auch als Konfigurationsdatei auf Ihrem Computer speichern und später wieder öffnen, um
Speichern
weitere PiperFon-Geräte mit denselben Einstellungen zu programmieren. "Speichern" speichert die aktuellen PC
Connect-Einstellungen in einer Konfigurationsdatei (*.ee) für spätere Verwendung.
liest die aktuellen Einstellungen des angeschlossenen PiperFon aus und zeigt sie in den Fenstern von PC Connect
Auslesen an. Wenn Sie ein PiperFon von Ihrem PC getrennt haben und nun ein neues PiperFon angeschlossen haben,
müssen Sie die Schaltfläche "Auslesen" anklicken.
überträgt die aktuellen Einstellungen in PC Connect auf das angeschlossene PiperFon. Achtung! Erst wenn Sie die
Einstellungen auf das angeschlossene PiperFon übertragen haben, werden die Funktionen im PiperFon
Übertragen eingestellt. Wählen Sie entweder "Alle Parameter übertragen AUßER Datum/Uhrzeit" oder "Nur geänderte
Parameter übertragen". Uhrzeit und Datum sollten immer separat zum PiperFon übertragen werden, um
sicherzustellen, dass die interne Uhr korrekt eingestellt wird.
Firmware aktualisiert die Firmware (= Software im PiperFon-Gerät) des angeschlossenen PiperFon.
Hilfe öffnet diese Hilfe zur PC Connect-Software.
beendet die PC Connect-Software. Wenn die Einstellungen noch nicht auf das angeschlossene PiperFon
Schließen
übertragen wurden, wird ein Hinweisfenster eingeblendet, das zur Übertragung auffordert.
Inhaltsverzeichnis der Hilfe
4Funktionsübersicht
Symbol Funktion Bedeutung
Oben im Fenster sind die Schaltflächen für die wichtigsten Funktionen zu finden, wie z.B. Auslesen von
Hauptmenüleiste
Einstellungen aus einem PiperFon oder Übertragen der Einstellungen in ein PiperFon.
Hier werden die Telefonnummern von Servicezentralen oder anderen Empfängern eingetragen, die im
Telefonnummern & IDs
Falle eines Notrufs oder einer anderen Meldung angerufen werden sollen.
Aktivitätskontrolle Hier kann die Aktivitätskontrolle für den Teilnehmer eingeschaltet und konfiguriert werden.
Hier werden die 10 möglichen Wählsequenzen eingestellt. Eine Wählsequenz legt fest, in welcher
Wählsequenzen
Reihenfolge welche Telefonnummer angerufen werden soll.
Hier kann die Einbruchüberwachung eingeschaltet und konfiguriert werden Außerdem wird die
Einbruchüberwachung
Funktion der gelben Abwesenheitstaste festgelegt.
Hier können Funksender, die dem PiperFon bereits zugeordnet wurden, konfiguriert werden.
Funksender Außerdem können neue Funksender zugeordnet werden und die Zuordnung von Funksendern
gelöscht werden.
Hier wird die Sicherheitsfunktionen "Periodischer Ruf" konfiguriert. Außerdem wird die
Period. Ruf & Funkstr.
Funkstreckenüberwachung für Funksender konfiguriert.
An den Schalteingang kann z.B. ein fest-verdrahtetes Rufgerät angeschlossen werden. Hier wird der
Schalteingang
Schalteingang dafür konfiguriert.
Hier können sämtliche Notrufe und Ereignisse konfiguriert werden, d.h. Sie legen fest, wie sich das
Notrufe & Ereignisse
PiperFon bei einem bestimmten Notruf oder Ereignis verhält.
Alle Einstellungen des PiperFon sind als Parameter im Speicher des PiperFon abgelegt. Hier ist es
Manuelle Eingabe und
möglich die Parameter direkt durch Eingabe von Parameter-Nummer und Parameter-Wert oder durch
Quickcodes
Eingabe eines Quickcode zu programmieren.
Hier werden alle Funktionen zur Störungsüberwachung des PiperFon (z.B. Überwachung der
Störungsüberwachung
Stromversorgung, der Telefonleitung und der Gerätebatterie) konfiguriert.
Erinnerungen
PiperFon Connect+ und PiperFon IP Connect+ können den Teilnehmer z.B. an die Einnahme von
(nur PiperFon Connect+,
Medikamenten erinnern. Hier kann diese Erinnerungsfunktion eingeschaltet und konfiguriert werden.
PiperFon IP Connect+)
Kritische Besuche PiperFon Connect+ und PiperFon IP Connect+ können überwachen, ob bestimmte, geplante Besuche
(nur PiperFon Connect+, bei dem Teilnehmer auch wirklich erfolgen. Hier kann diese Funktion "Kritische Besuche" eingeschaltet
PiperFon IP Connect+) und konfiguriert werden.
Zugang ohne Schlüssel Für Pflegepersonal ist es möglich, ohne Schlüssel in die Wohnung eines Teilnehmers mit PiperFon
(nur PiperFon Connect+, Connect+ oder PiperFon IP Connect+ zu gelangen. Diese Funktion kann hier eingeschaltet und
PiperFon IP Connect+) konfiguriert werden.
Automatische Annahme
Die Funktion "Automatische Annahme" ermöglicht, dass PiperFon Connect+ und PiperFon IP
(nur PiperFon Connect+,
Connect+ komfortabel ohne Beteiligung des Teilnehmers fern-programmiert werden können.
PiperFon IP Connect+)
Uhrzeit & Datum Hier wird Uhrzeit und Datum für die interne Uhr des PiperFon eingestellt.
Das PiperFon gibt in verschiedenen Situationen gesprochene Nachrichten aus. Hier können diese
Sprachansagen
Sprachansagen konfiguriert werden.
Ausgang fernsteuern
(nur PiperFon Connect+, Funktion zurzeit nicht benutzt.
PiperFon IP Connect+)
Schaltausgang PiperFon Connect+ und PiperFon IP Connect+ besitzen einen potentialfreien Schaltausgang, an den
(nur PiperFon Connect+, z.B. ein Türöffner angeschlossen werden kann. Hier wird dieser Ausgang für seine Funktion
PiperFon IP Connect+) konfiguriert.
Virtuelle Sensoren Virtuelle Sensoren stellen ein Kombination aus mehreren "normalen" Sensoren dar. Hier können
(nur PiperFon Connect+, folgende virtuelle Sensoren für das PiperFon Connect+ und das PiperFon IP Connect+ konfiguriert
PiperFon IP Connect+) werden: virt. Belegungssensor, virt. Inaktivitätssensor, virt. Abwesenheitssensor.
ADLife
PiperFon Connect+ und PiperFon IP Connect+ können Daten an ADLife senden. Hier können Sie die
(nur PiperFon Connect+,
ADLife-Daten konfigurieren und die ADLife-ID-Nummer eingeben.
PiperFon IP Connect+)
Hier können Sie die Klingeleinstellungen des PiperFon ändern. Dazu gehört die anfängliche
Klingeln
Klingellautstärke und die Häufigkeit von Lautstärkeanstiegen.
IP-Konfiguration Das PiperFon IP Connect+ wird direkt an einen Internet-Netzwerkanschluss angeschlossen. Unter IP-
(nur PiperFon IP Konfiguration werden die hierfür spezifischen Einstellungen programmiert, wie z.B. verschiedene
Connect+) Zeiten und die PiperFon IP Connect+ Rückrufnummer.
Das PiperFon wird über die TAPIT-Interface-Box an den Computer mit PC Connect-Software
Hilfe für TAPIT
angeschlossenen. Hier erhalten Sie hilfreiche Informationen.
5Basisfunktionen
Die folgenden Funktionen stellen die Basisfunktionen des PiperFon dar:
Telefonnummern & Geräte-IDs
Wählsequenzen
Nur PiperFon IP Connect+: IP-Konfiguration
Aktivitätskontrolle
Funksender
Uhrzeit & Datum
6Telefonnummern & Geräte-IDs
Telefonnummern
Sie müssen die Telefonnummern eingeben, die das PiperFon bei einem Notruf oder einem anderen Ruf anruft. Das PiperFon hat Speicherplatz
für 10 verschiedene Telefonnummern. Jede Telefonnummer darf maximal 20 Ziffern umfassen.
Für jede Telefonnummer muss die entsprechende Empfängerart eingestellt werden. Die folgenden Empfängerarten sind einstellbar:
Empfängerart Bedeutung
Servicezentrale Wenn das PiperFon eine Servicezentrale anruft, kommuniziert es mit der Servicezentrale über elektronische
Töne (Datenübertragungsprotokoll).
Kontaktperson Wenn das PiperFon das Telefon oder Handy einer Kontaktperson (z.B. Verwandter oder Nachbar) anruft,
sagt es der Kontaktperson Informationen zu dem Notruf an.
Telefon ohne Quittierung Diese Empfängerart ist nicht für Notrufe vorgesehen! Hier muss nur eine Telefonnummer hinterlegt werden,
wenn die gelbe Abwesenheitstaste als Kurzwahltaste benutzt werden soll.
IP-Adresse Servicezentrale Nur für PiperFon IP Connect+: Dieses ist die IP-Adresse der Servicezentrale für Notrufe des PiperFon IP
Connect+ über die Internetverbindung. Angabe im Format: aaa.aaa.aaa.aaa:pppp:ssss (aaa.aaa.aaa.aaa =
IP-Adresse, pppp = Primärer IP-Port, ssss = Sekundärer IP-Port)
IP Seniorenheim Nicht benutzen, vorgesehen für zukünftige Anwendung!
Hinweis! Das PiperFon Connect+ sagt der Kontaktperson wesentlich mehr Informationen über den Notruf an als das PiperFon
Connect. Deshalb wird die Verwendung des PiperFon Connect+ empfohlen, wenn Notrufe ausschließlich an Kontaktpersonen geleitet
werden sollen.
Geräte-ID
Die Geräte-Identifikationsnummer (Geräte-ID) ist die Nummer, die das PiperFon zu dem Notrufempfänger (Servicezentrale oder
Kontaktperson) übermittelt, um sich zu identifizieren. Geben Sie hier deshalb dieselbe Nummer ein, die in der Datenbank der Servicezentrale
für dieses PiperFon hinterlegt ist.
Im Normalfall geben Sie eine Geräte-ID ein, die für alle Telefonnummern gilt. Diese tragen Sie in das Feld der obersten Telefonnummer ein.
Sie können jedoch bei Bedarf für jede Telefonnummer eine eigene Geräte-ID eingeben.
Die Felder "Mit Präfix" / "Mit Suffix" müssen nur angewählt werden, wenn das unten eingetragene Präfix bzw. Suffix benutzt werden soll.
Hinweis: Die Felder können erst angewählt werden, wenn unten im Fenster das Präfix bzw. Suffix eingetragen wurde.
Telefonnummer Präfix
Die Nummer in diesem Feld wird vor der Telefonnummer angewählt, bei der das Feld "Mit Präfix" angewählt ist. Dieses ist z.B. erforderlich,
wenn das PiperFon an einer Nebenstellenanlage angeschlossen ist und z.B. eine 0 vorweg zur Amtsholung wählen muss. Zwischen dem Präfix
und der Telefonnummer wird automatisch eine Pause von zwei Sekunden eingelegt. Die Pause kann im Fenster "Wählsequenz Erweiterte
Einstellungen" verändert werden.
Telefonnummer Suffix
Die Nummer in diesem Feld wird nach der Telefonnummer angewählt, bei der das Feld "Mit Suffix" angewählt ist. Dieses ist z.B. erforderlich,
wenn das PiperFon eine Nebenstellenanlage anruft, wobei eine Nebenstelle angewählt werden muss, nachdem die Hauptrufnummer
geantwortet hat. Zwischen der Telefonnummer und dem Suffix wird automatisch eine Pause von zwei Sekunden eingelegt. Die Pause kann im
Fenster "Wählsequenz Erweiterte Einstellungen" geändert werden.
Schaltfläche "Übernehmen"
7Nachdem Sie alle Einstellungen in diesem Fenster vorgenommen haben, klicken Sie auf "Übernehmen". Dadurch werden die Einstellungen in
PC Connect gespeichert und das Fenster geschlossen.
Achtung! Die Einstellungen sind noch nicht im PiperFon gespeichert. Wenn Sie alle Einstellungen in der PC Connect-Software
vorgenommen haben, müssen Sie die Einstellungen zu dem PiperFon übertragen.
Wenn Sie auf "Abbrechen" klicken, wird das Fenster geschlossen ohne die neuen Einstellungen zu speichern.
Inhaltsverzeichnis der Hilfe
8IP-Konfiguration (nur PiperFon IP Connect+)
Zeiten
Verändern Sie die Einstellungen in dieser Registerkarte nur nach Absprache mit Tunstall GmbH.
Konfiguration
Geräte-Rückrufnummer
Tragen Sie hier die Telefonnummer des Anschlusses ein, an dem das PiperFon IP Connect+ angeschlossen ist, d.h. die Telefonnummer, über
die das PiperFon IP Connect+ von der Servicezentrale angerufen werden kann.
Übrige Einstellungen
Verändern Sie die übrigen Einstellungen in dieser Registerkarte nur nach Absprache mit Tunstall GmbH.
Schaltfläche "Übernehmen"
Nachdem Sie alle Einstellungen in diesem Fenster vorgenommen haben, klicken Sie auf "Übernehmen". Dadurch werden die Einstellungen in
PC Connect gespeichert und das Fenster geschlossen.
Achtung! Die Einstellungen sind noch nicht im PiperFon gespeichert. Wenn Sie alle Einstellungen in der PC Connect-Software
vorgenommen haben, müssen Sie die Einstellungen zu dem PiperFon übertragen.
Wenn Sie auf "Abbrechen" klicken, wird das Fenster geschlossen ohne die neuen Einstellungen zu speichern.
Inhaltsverzeichnis der Hilfe
9Wählsequenzen
Eine Wählsequenz legt fest, in welcher Reihenfolge und wie oft die eingestellten Telefonnummern angerufen werden sollen.
Das PiperFon ruft die Telefonnummern in der angezeigten Reihenfolge an. Im Fenster "Wählsequenzen - Erweiterte Einstellungen" können Sie
festlegen, ob das PiperFon die Wählsequenz wiederholt, wenn vorher niemand geantwortet hat.
Maximal 10 verschiedene Wählsequenzen können eingestellt werden. Diese finden Sie hinter den Registerkarten 1 bis 10 oben im Fenster.
Telefonnummern
Die Liste der Telefonnummern (links) ist die Liste, die bei "Telefonnummern & IDs" eingegeben wurde. Erst wenn die Telefonnummern
eingegeben wurden, kann die Wählsequenz eingestellt werden. Telefonnummern, die noch nicht eingetragen wurden, werden als
"Telefonnummer leer" angezeigt.
Wählsequenz
Die Wählsequenz kann aus 10 Telefonnummern bestehen, die mehrmals angewählt werden (Anzahl der Wählversuche in Klammern hinter der
Telefonnummer).
Bedeutung der Schaltflächen
Um eine Telefonnummer der Wählsequenz hinzuzufügen, markieren Sie die Telefonnummer im Feld "Telefonnummern",
indem Sie sie anklicken, und klicken dann auf den blauen Pfeil nach rechts.
Die Telefonnummer erscheint im Feld "Wählsequenz".
Um eine Telefonnummer aus der Wählsequenz zu entfernen, markieren Sie die Telefonnummer im Feld "Wählsequenz",
indem Sie sie anklicken, und klicken dann auf den blauen Pfeil nach links.
Die Telefonnummer verschwindet aus dem Feld "Wählsequenz".
Um eine Telefonnummer in der Wählsequenz nach oben zu schieben, markieren Sie die Telefonnummer im Feld
"Wählsequenz", indem Sie sie anklicken, und klicken dann auf den grünen Pfeil nach oben.
Um eine Telefonnummer in der Wählsequenz nach unten zu schieben, markieren Sie die Telefonnummer im Feld
"Wählsequenz", indem Sie sie anklicken, und klicken Sie dann auf den grünen Pfeil nach unten.
Die Anzahl der Wählversuche für eine Telefonnummer in der Wählsequenz wird in Klammern () hinter der Telefonnummer
angezeigt. Um die Anzahl zu erhöhen, markieren Sie die Telefonnummer im Feld "Wählsequenz", indem Sie sie anklicken,
und klicken dann auf das Plus-Zeichen.
Die Anzahl der Wählversuche für eine Telefonnummer in der Wählsequenz wird in Klammern () hinter der Telefonnummer
angezeigt. Um die Anzahl zu verringern, markieren Sie die Telefonnummer im Feld "Wählsequenz", indem Sie sie
anklicken, und klicken dann auf das Minus-Zeichen.
Wählsequenz wiederholen
Das Kontrollkästchen "Wählsequenz wiederholen" ist nur sichtbar, wenn im Fenster für die erweiterten Einstellungen zu den Wählsequenzen
im Feld "Wählsequenz nach Beendigung wiederholen" die Auswahl "Gemäß Wählsequenz" eingestellt wurde. Hier können Sie also für jede
einzelne Wählsequenz einstellen, ob sie wiederholt werden soll, wenn nach Beendigung der vollständigen Wählsequenz der Notruf immer noch
nicht angenommen wurde.
Schaltfläche "Erweitert"
Klicken Sie hier für erweiterte Einstellungen zu den Wählsequenzen.
Schaltfläche "Übernehmen"
10Nachdem Sie alle Einstellungen in diesem Fenster vorgenommen haben, klicken Sie auf "Übernehmen". Dadurch werden die Einstellungen in
PC Connect gespeichert und das Fenster geschlossen.
Achtung! Die Einstellungen sind noch nicht im PiperFon gespeichert. Wenn Sie alle Einstellungen in der PC Connect-Software
vorgenommen haben, müssen Sie die Einstellungen zu dem PiperFon übertragen.
Wenn Sie auf "Abbrechen" klicken, wird das Fenster geschlossen ohne die neuen Einstellungen zu speichern.
Inhaltsverzeichnis der Hilfe
11Aktivitätskontrolle
Das PiperFon kann die Aktivität eines Teilnehmers überwachen. Teilnehmer bei denen Aktivitätskontrolle durchgeführt wird, müssen
regelmäßig Aktivität zeigen. Wenn ein Teilnehmer inaktiv war, löst das PiperFon automatisch einen Inaktivitätsnotruf aus.
Folgende Vorgänge werden als Aktivität erkannt:
Drücken der grünen Abstelltaste am PiperFon
Aktivierung aller Geräte, die als Aktivitätssensoren programmiert wurden (z.B. Bewegungsmelder).
Annahme von Telefongesprächen am PiperFon
Hinweis! Telefonate, die der Teilnehmer mit seinem normalen Telefon führt, werden von dem PiperFon nicht als Aktivität erkannt.
In der Werkseinstellung ist die Aktivitätskontrolle ausgeschaltet.
Damit Aktivitätskontrolle durchgeführt wird, wählen Sie "Aktivitätskontrolle EIN" an.
Es gibt drei Arten der Aktivitätskontrolle. Jedoch stehen nicht alle Arten bei allen PiperFon-Geräten zur Verfügung:
Aktvitätskontroll- verfügbar bei Bedeutung
methode
Einfach PiperFon Connect Inaktivitätsnotruf, wenn der Teilnehmer 12 oder 24 Stunden (je nach Einstellung der
PiperFon Connect+ Inaktivitätszeit) lang inaktiv war.
PiperFon IP Connect+
Uhrzeit PiperFon Connect+ Inaktivitätsnotruf, wenn der Teilnehmer zwischen einer eingestellten Startzeit und Stoppzeit
PiperFon IP Connect+ inaktiv war. Zwei Zeiträume können überwacht werden. Zeitraum 1 könnte z.B. 07:00 Uhr bis
10:00 Uhr sein. Wenn der Teilnehmer in diesem gesamten Zeitraum inaktiv war, wird ein
Inaktivitätsnotruf ausgelöst. Ein zweiter Zeitraum kann ebenfalls überwacht werden, z.B. 16:00
Uhr bis 19:00 Uhr.
Inaktivitätszeit PiperFon Connect+ Inaktivitätsnotruf, wenn der Teilnehmer für eine Inaktivitätszeit innerhalb eines Zeitraums inaktiv
PiperFon IP Connect+ war. Zwei Zeiträume können überwacht werden. So kann z.B. ein Inaktivitätsnotruf ausgelöst
werden, wenn der Teilnehmer eine Stunde lang inaktiv war innerhalb des Zeitraums von 7:00
Uhr bis 10:00 Uhr und 40 Minuten innerhalb des Zeitraums von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr. Die
Inaktivitätszeit muss kürzer sein als der Zeitraum zwischen Startzeit und Stoppzeit. Wenn die
Inaktivitätszeit länger als 23:59 Std. sein soll, müssen Start- und Stoppzeit auf 00:00
(dauerhafte Überwachung); d.h. das PiperFon löst einen Notruf aus, immer wenn der
Teilnehmer länger als 36 Std. inaktiv war. Bei längeren Inaktivitätszeiten als 24:00 Std. werden
die Minuten nicht benutzt.
Hinweis! PiperFon Connect+ und PiperFon IP Connect+ können jeweils zwei Zeiträume überwachen. PiperFon Connect kann nur
einen Zeitraum überwachen.
Dauer der Inaktivitätswarnung
Bei allen Arten der Aktivitätskontrolle erhält der Teilnehmer eine Inaktivitätswarnung, bevor ein Inaktivitätsnotruf ausgelöst wird. Die
Inaktivitätswarnung soll den Teilnehmer daran erinnern, doch noch Aktivität zu zeigen und damit den Inaktivitätsnotruf zu verhindern. Die Dauer
dieser Inaktivitätswarnung kann zwischen 0 und 9 Minuten eingestellt werden.
Verhalten nach Inaktivitätsnotruf (nur bei "Uhrzeit-" und "Inaktivitätszeit"-Methode)
Nachdem ein Inaktivitätsnotruf ausgelöst wurde, kann die Aktivitätskontrolle entweder ausgesetzt werden, bis wieder (irgendeine) Aktivität
erkannt wird (bei allen Methoden), oder die Aktivitätskontrolle wird direkt neu gestartet (nur bei "Uhrzeit-" oder "Inaktivitätszeit"-Methode).
Schaltfläche "Inaktivitätsnotruf"
Um die Einstellungen zu verändern, wie sich das PiperFon bei einem Inaktivitätsnotruf verhält, klicken Sie auf "Inaktivitätsnotruf", um das
12Fenster zur Einstellung zu öffnen. Für weitere Informationen klicken Sie hier.
Schaltfläche "Übernehmen"
Nachdem Sie alle Einstellungen in diesem Fenster vorgenommen haben, klicken Sie auf "Übernehmen". Dadurch werden die Einstellungen in
PC Connect gespeichert und das Fenster geschlossen.
Achtung! Die Einstellungen sind noch nicht im PiperFon gespeichert. Wenn Sie alle Einstellungen in der PC Connect-Software
vorgenommen haben, müssen Sie die Einstellungen zu dem PiperFon übertragen.
Wenn Sie auf "Abbrechen" klicken, wird das Fenster geschlossen ohne die neuen Einstellungen zu speichern.
Inhaltsverzeichnis der Hilfe
13Funksender
Jedes PiperFon wird mit einem persönlichen Funksender (PiperAmie) ausgeliefert. Dieser wurde dem PiperFon im Werk zugeordnet. Es
können jedoch noch weitere Funksender zugeordnet werden:
PiperFon Connect: max. 12 Funksender
PiperFon Connect+, PiperFon IP Connect+: max. 35 Funksender
Unter Funksender versteht man sämtliche Geräte, die ihre Informationen per Funk zum PiperFon senden (Rauchmelder, Bewegungsmelder,
Wassermelder etc.)
Im Menü "Funksender" können Sie Funksender dem PiperFon zuordnen oder die Zuordnung löschen. Außerdem können Sie zugeordnete
Funksender konfigurieren.
Funksender zuordnen
Um einen Funksender zuzuordnen klicken Sie auf "Hinzufügen".
In dem erscheinenden Fenster "Neuer Funksender" geben Sie die 6-stellige Funksender-ID ein und klicken dann auf "OK".
Sie finden die 6-stellige Funksender-ID auf dem Etikett des Funksenders:
Funksender löschen
Um die Zuordnung eines Funksenders zu dem PiperFon zu löschen, markieren Sie den Funksender in der Liste, indem Sie ihn anklicken, und
klicken dann auf "Löschen".
Funksender-Einstellungen konfigurieren
Die Einstellungen des Funksenders, der gerade markiert ist, werden rechts im Fenster angezeigt.
Funksender-ID
Dieses ist die 6-stellige Zahl, die den Funksender eindeutig identifiziert. Sie ist auf dem Etikett des Funksenders zu finden (siehe oben).
Standort
Wählen Sie den Standort des Funksenders aus der Liste aus. Achtung! Standorte, die mit einem Sternchen * gekennzeichnet sind, können nur
in Verbindung mit Servicezentralen mit der Software PNC5, PNC6 oder PNC Evita verwendet werden.
Funksender-Art
14Wählen Sie die Funksender-Art aus der Liste aus.
Funksender-Verwendung / Einbruchzone
Wenn Sie eine Funksender-Art ausgewählt haben, erscheinen im Feld "Funksender-Verwendung" und "Einbruchzone" die
Einstellungsmöglichkeiten für diese Funksender-Art. Ein Pfleger-Funksender kann z.B. benutzt werden für Kritische Besuche,
Anmelden/Abmelden oder Zugang ohne Schlüssel. Bewegungsmelder für die Einbruchüberwachung können als Typ "Eingang" eingestellt
werden und eine Einbruchzone kann eingestellt werden.
Die Funksender-Verwendung kann Sensoren auch einem virtuellen Sensor zugeordnet werden, indem die Felder für virtuelle Sensoren
angewählt werden.
Schaltflächen zum Konfigurieren der Ereignisse
Abhängig von der ausgewählten Funksender-Art erscheinen im Fenster ein oder mehrere Schaltflächen, die die Rufe/Ereignisse beschreiben,
die mit dieser Funksender-Art ausgelöst werden können. Beispiele: Aktiviert, Taste gedrückt etc. Wenn Sie auf eine dieser Schaltflächen
klicken, erscheint ein Fenster, in dem Sie einstellen können, wie sich das PiperFon bei diesem Ruf/Ereignis verhalten soll. Klicken Sie hier für
weitere Informationen.
Automatischer Notruf bei geringer Batteriekapazität
Funksender überprüfen ihre Batterie alle 7 Tage. Wenn die Batterie in Ordnung ist, zeigt der Funksender nichts an. Nach weiteren 7 Tagen
führt er denselben Test durch. Wenn die Batteriekapazität gering ist, sendet der Funksender ein Signal zum PiperFon. Das PiperFon ruft die
Servicezentrale (oder wenn eingestellt: Kontaktperson) an und meldet diesen Zustand. In diesem Feld können Sie den Zeitraum von 7 Tagen
und die Anzahl empfangener Signale verstellen. Tunstall empfiehlt jedoch die Einstellungen in diesem Feld nicht zu verändern.
Hinweis! Der beschriebene Test ist derselbe, als wenn Sie die Taste am persönlichen Funksender drücken.
Um das Verhalten des PiperFon bei einem automatischen Notruf bei geringer Batteriekapazität einzustellen, klicken Sie auf die Schaltfläche
"Ger. Batteriekap.". Ein Fenster wird geöffnet, in dem Sie die Einstellungen vornehmen können. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Funkstreckenüberwachung
Die Funkstreckenüberwachung ist eine Sicherheitsfunktion, die mit dem PiperFon in Verbindung mit der Funksender-Art "persönliche
Funksender Funkstr." möglich ist:
PiperAmie, Modelle: 68005/02, 68005/04, 68005/06, 67005/54
PiperGem, Modell: 67005/55
Achtung! Die Modell-Nummer ist nicht identisch mit der Bestell-Nummer des Funksenders. Die Modell-Nummer steht auf dem Etikett des
Funksenders:
Informieren Sie sich zunächst zum Thema Funkstreckenüberwachung, indem Sie auf folgenden Link klicken: "Period. Ruf &
Funkstreckenüberwachung". Schalten Sie dort die Funkstreckenüberwachung für das PiperFon ein.
Achtung! Nachdem Sie die Funkstreckenüberwachung für das PiperFon im Menü "Period. Ruf & Funkstreckenüberwachung"
eingeschaltet haben, müssen Sie in das Fenster "Funksender" wechseln und die Option "Funkstreckenüberwachung" für alle bereits
zugeordneten "persönlichen Funksender mit Funkstreckenüberwachung" auf "EIN". (Hinweis: Für später zugeordnete Funksender
wird diese Option automatisch gesetzt).
Für die Funkstreckenüberwachung eines "persönlichen Funksenders Funkstr." gibt es 3 mögliche Einstellungen:
AUS Funkstreckenüberwachung ausgeschaltet für diesen Funksender.
EIN Funkstreckenüberwachung eingeschaltet für diesen Funksender
Bereit Funkstreckenüberwachung wird für diesen Funksender eingeschaltet, sobald das PiperFon das erste Funksignal von diesem
Funksender erhält. (Gilt aber nur für Funksender, die zugeordnet wurden, nachdem die Funkstreckenüberwachung am PiperFon
eingeschaltet wurde!) Anwendungsbeispiel: Wenn Sie einen Funksender für ein PiperFon vorprogrammieren, den Sie dann dem
Teilnehmer per Post zuschicken, stellen Sie den Funksender auf "Bereit" ein. Wenn Sie ihn auf EIN einstellen, wird möglicherweise
ein Ruf "Keine Funkverbindung" ausgelöst, bevor der Funksender bei dem Teilnehmer angekommen ist.
Wenn Sie das Verhalten des PiperFon bei einem Ruf "Keine Funkverbindung" einstellen wollen, klicken Sie auf die Schaltfläche "Keine
Funkverbind.". Das Fenster erscheint, in dem Sie die Einstellungen vornehmen können. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Schaltfläche "Speichern"
Wenn Sie die Einstellungen in dem Fenster speichern wollen, klicken Sie auf "Speichern".
Sie erhalten die Information "Funksender gespeichert"
Achtung! Die Einstellungen sind noch nicht im PiperFon gespeichert. Die Einstellungen sind zunächst nur in der PC Connect-
Software gespeichert. Sie müssen die Einstellungen noch zum PiperFon übertragen.
Um das Fenster zu verlassen, klicken Sie auf "Schließen".
Inhaltsverzeichnis der Hilfe
15Datum und Uhrzeit
Hier stellen Sie Datum und Uhrzeit für die interne Uhr des PiperFon ein.
CLIP-Update erlauben
Funktion zurzeit nicht benutzt.
Anpassung der Sommerzeit
Diese Einstellung legt fest, ob das PiperFon automatisch zwischen Sommer- und Winterzeit umschaltet.
Schaltfläche "Übertragen"
Nachdem Sie alle Einstellungen in diesem Fenster vorgenommen haben, klicken Sie auf "Übertragen". Dadurch werden die Einstellungen in
PC Connect gespeichert und direkt zum PiperFon übertragen.
Wenn Sie auf "Abbrechen" klicken, wird das Fenster geschlossen ohne die neuen Einstellungen zu speichern.
Hinweis! Wenn Sie später andere Daten zum PiperFon übertragen, indem Sie "Übertragen" aus der Hauptmenüleiste wählen, müssen
Sie "Alle Parameter übertragen AUßER Datum/Uhrzeit" anwählen. Andernfalls würde die interne Uhr wieder verstellt.
Inhaltsverzeichnis der Online-Hilfe
16Funktionssicherheit
Folgende Funktionen dienen dazu, die Funktionssicherheit des PiperFon regelmäßig zu überprüfen und mögliche Funktionsausfälle umgehend
zu melden:
Periodischer Ruf & Funkstreckenüberwachung
Störungsüberwachung
17Periodischer Ruf & Funkstreckenüberwachung
Die Funktion "Periodischer Ruf" dient zur Sicherstellung, dass das PiperFon funktionsbereit ist.
Die Funktion "Funkstreckenüberwachung" dient zur Sicherstellung, dass die persönlichen Funksender funktionsbereit sind.
Registerkarte "Periodischer Ruf"
Das PiperFon kann so eingestellt werden, dass es regelmäßig automatisch einen Kontrollruf zur Servicezentrale (oder wenn eingestellt:
Kontaktperson) schickt. In der Regel werden diese periodischen Rufe in der Servicezentrale im Hintergrund abgearbeitet. Wenn die
Servicezentrale diesen regelmäßigen Ruf nicht erhält (vorausgesetzt, sie ist dafür konfiguriert), erhält der Rufkoordinator eine entsprechende
Information angezeigt. In der Werkseinstellung des PiperFon ist der periodische Ruf ausgeschaltet.
Periodischer Ruf Art
Die periodischen Rufe können auf zwei verschiedene Arten erfolgen:
AUS Keine periodischen Rufe.
Festgelegter Zeitraum Zwischen zwei Rufen liegt immer derselbe Zeitraum. Der Abstand zwischen den Rufen wird wahlweise in
Sekunden, Minuten, Stunden oder Tagen angegeben.
Festgelegte Uhrzeit Der periodische Ruf erfolgt immer zur gleichen Uhrzeit. Der Abstand zwischen den Rufen wird in Tagen
angegeben.
Festgelegter Zeitraum
Um diese Art des periodischen Rufs zu verwenden, wählen Sie bei "Periodischer Ruf Art" "Festgelegter Zeitraum" aus.
Bei Zeitabstand klicken Sie zunächst die Einheit (Sekunden, Minuten, Stunden oder Tage) an und tragen dann den Wert unten im Feld ein.
Im Feld "Zeitversatz" können Sie einen Zeitversatz für den ersten Ruf eingeben. Da es wünschenswert ist, dass die periodischen Rufe nachts
in der Servicezentrale eintreffen, die PiperFon-Geräte jedoch tagsüber beim Teilnehmer angeschlossen werden, können Sie eingeben um
welche Zeit der periodische Ruf später ausgelöst werden soll als die Zeit des Anschlusses beim Teilnehmer. Auch bei dem Zeitversatz können
Sie wählen zwischen Tagen, Stunden, Minuten oder Sekunden.
Hinweis!
Die Zeitmessung des PiperFon beginnt mit dem Anschluss des PiperFon an die Stromversorgung.
Bei Angabe ohne Zeitversatz erfolgt der erste Ruf nach der Zeit im Feld "Zeitabstand".
Bei Angabe mit Zeitversatz erfolgt der erste Ruf nach der Zeit im Feld "Zeitversatz".
Festgelegte Uhrzeit
Um diese Art des periodischen Rufs zu verwenden, wählen Sie bei "Periodischer Ruf Art" "Festgelegte Uhrzeit" aus.
Bei dieser Methode muss im Feld "Uhrzeit (HH:MM)" die Uhrzeit des periodischen Rufs eingegeben werden.
Im Feld "Zeitabstand" geben Sie die Anzahl Tage zwischen den periodischen Rufen an.
Schaltfläche "Periodischer Ruf"
Um die Einstellung zu verändern, wie sich das PiperFon bei einem periodischen Ruf verhält, klicken Sie auf "Periodischer Ruf". Das Fenster mit
den Einstellungen erscheint. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Registerkarte "Funkstreckenüberwachung"
18Die Funkstreckenüberwachung ist eine Sicherheitsfunktion, die mit dem PiperFon in Verbindung mit folgenden Funksendern ("persönliche
Funksender Funkstr.") möglich ist:
PiperAmie, Modelle: 68005/02, 68005/04, 68005/06, 67005/54
PiperGem, Modell: 67005/55
Achtung! Die Modell-Nummer ist nicht identisch mit der Bestell-Nummer des Funksenders. Die Modell-Nummer steht auf dem Etikett des
Funksenders:
Was ist Funkstreckenüberwachung?
Bei Funkstreckenüberwachung meldet das PiperFon dem Notrufempfänger nach einer bestimmten Zeit, wenn ein persönlicher Funksender mit
Funkstreckenüberwachung nicht funktionsbereit ist. Dieser Funksender ist defekt oder befindet sich außerhalb der Reichweite zu dem
PiperFon, z.B. weil der Teilnehmer den Funksender mit in den Urlaub genommen hat, ohne sich am PiperFon abzumelden.
Wie funktioniert Funkstreckenüberwachung?
Der persönliche Funksender sendet in regelmäßigen Abständen ein spezielles Funksignal zum PiperFon (PiperAmie, PiperGem: alle 4
Sunden). Das PiperFon wertet diese Funksignale aus und löst einen Ruf „Keine Funkverbindung“ zum Notrufempfänger aus, wenn dieses
Signal ausbleibt.
Die Anzahl der fehlenden Funksignale, bevor der Ruf zum Notrufempfänger gesendet wird, ist einstellbar. Die Werkseinstellung ist 18. Das
heißt, wenn das PiperFon das Funksignal eines Funksenders 18 mal nicht empfängt, löst es den Ruf nach etwa 72 Stunden (18 x 4) bzw. 3
Tagen aus.
Funkstreckenüberwachung aktivieren
Damit Funkstreckenüberwachung eines Funksenders erfolgt, muss Funkstreckenüberwachung am Funksender und am PiperFon eingeschaltet
werden. Lesen Sie in den folgenden Abschnitten, wie Sie hierzu vorgehen.
Funkstreckenüberwachung am Funksender einschalten
Bei folgenden Funksendern ist die Funkstreckenüberwachung immer eingeschaltet und kann nicht ausgeschaltet werden:
PiperAmie, Modelle: 68005/02, 68005/04, 68005/06.
Bei folgenden Funksendern kann die Funkstreckenüberwachung ein- und ausgeschaltet werden:
PiperAmie, Modell: 67005/54
PiperGem, Modell: 67005/55
So schalten Sie bei dem PiperAmie 67005/54 und PiperGem 67005/55 die Funkstreckenüberwachung ein:
Halten Sie die Ruftaste des Funksenders 10 Sekunden gedrückt.
Wenn die Funkstreckenüberwachung vorher ausgeschaltet war, wird sie nun eingeschaltet. Die LED blinkt schnell.
Wenn die Funkstreckenüberwachung vorher eingeschaltet war, wird sie nun ausgeschaltet. Die LED blinkt langsam. Um die
Funkstreckenüberwachung einzuschalten, müssen Sie die Ruftaste erneut 10 Sekunden gedrückt halten.
Hinweis: Gleichzeitig wird ein Notruf ausgelöst, den Sie durch Drücken der grünen Abstelltaste löschen können.
Die Funkstreckenüberwachung an diesem Funksender ist eingeschaltet. Nun müssen Sie die Funkstreckenüberwachung am PiperFon
einschalten.
Funkstreckenüberwachung am PiperFon einschalten
Die Funkstreckenüberwachung am PiperFon schalten Sie im Menü "Periodischer Ruf & Funkstreckenüberwachung" ein:
19Art
Hier sind drei Einstellungen möglich:
AUS Keine Funkstreckenüberwachung
Überwachung neu starten nach Ruf "Keine Fu.verb." Nachdem ein Ruf "Keine Funkverbindung" ausgelöst wurde, wird die
Funkstreckenüberwachung sofort neu gestartet. Das heißt, das PiperFon prüft
erneut auf 18 fehlende Funksignale.
Überwachung aussetzen nach Ruf "Keine Fu.verb." Nachdem ein Ruf "Keine Funkverbindung" ausgelöst wurde, wird die
Funkstreckenüberwachung erst wieder gestartet, wenn das PiperFon ein
Funksignal von demselben Funksender empfängt.
Wählen Sie die Einstellung "Überwachung neu starten nach Ruf "Keine Fu.verb.""
Minim. Tage zw. Rufen bei ger. Batt.kap.
Automatische Rufe bei geringer Batteriekapazität werden nur alle 7 Tage zur Servicezentrale geschickt.
Abstand Funksignale
Tunstall empfiehlt diese Einstellung nicht zu verändern.
Schaltfläche "Keine Funkverbindung"
Das Verhalten des PiperFon bei einem Ruf "Keine Funkverbindung" können Sie einstellen, indem Sie auf diese Schaltfläche klicken und das
erscheinende Fenster ausfüllen. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Achtung! Wenn Sie diese Einstellung übernommen haben, müssen Sie in das Fenster "Funksender" wechseln und die Option
"Funkstreckenüberwachung" für alle bereits zugeordneten "persönlichen Funksender mit Funkstreckenüberwachung" auf "EIN".
(Hinweis: Für später zugeordnete Funksender wird diese Option automatisch gesetzt).
Schaltfläche "Übernehmen"
Nachdem Sie alle Einstellungen in diesem Fenster vorgenommen haben, klicken Sie auf "Übernehmen". Dadurch werden die Einstellungen in
PC Connect gespeichert und das Fenster geschlossen.
Achtung! Die Einstellungen sind noch nicht im PiperFon gespeichert. Wenn Sie alle Einstellungen in der PC Connect-Software
vorgenommen haben, müssen Sie die Einstellungen zu dem PiperFon übertragen.
Wenn Sie auf "Abbrechen" klicken, wird das Fenster geschlossen ohne die neuen Einstellungen zu speichern.
Inhaltsverzeichnis der Hilfe
20Störungsüberwachung
Registerkarte "Netzstrom"
Akustik Stromausfall
Wenn die Stromversorgung ausfällt, gibt das PiperFon in der Werkseinstellung eine akustische Warnung aus. Wenn Sie das Feld abwählen,
gibt das PiperFon diese akustische Warnung nicht mehr aus. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie die akustische Warnung immer eingeschaltet
lassen.
Konfigurationsport AUS
Lassen Sie dieses Feld immer abgewählt.
Ausfallnotruf spätestens (Std.)
Hier können Sie einstellen, nach wie viel Stunden Stromausfall spätestens ein Stromausfallnotruf an die Servicezentrale (oder wenn eingestellt:
Kontaktperson) geschickt wird.
Hinweis! Wenn der Strom ausfällt, gibt es eine Zufallszeit von maximal einer Stunde in Verbindung mit der Zeit für den Notruf. Dadurch wird
verhindert, dass nicht viele PiperFon-Geräte aus dem selben Wohngebiet diesen Notruf gleichzeitig abschicken.
Wiederherg.-Notruf spätestens (Std.)
Hier können Sie einstellen, wie viel Stunden, nachdem die Stromversorgung wieder hergestellt wurde, spätestens die Information an die
Servicezentrale (oder wenn eingestellt: Kontaktperson) geschickt wird.
Ausfallnotruf wiederholen / Std. zwischen Ausfallnotrufen
Wenn Sie "Ausfallnotruf wiederholen" anwählen, wiederholt das PiperFon den Stromausfallnotruf immer wieder. Im Feld "Std. zwischen
Ausfallnotrufen" stellen Sie ein wie viele Stunden zwischen zwei dieser Stromausfallnotrufe liegen. Wenn Sie z.B. "4 Stunden" einstellen, wird
alle 4 Stunden ein Stromausfallnotruf ausgelöst, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist oder der Geräteakku entladen ist.
Schaltfläche "Stromausfall-Notruf"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, öffnet sich ein Fenster, indem Sie einstellen können, wie sich das PiperFon bei einem
Stromausfallnotruf verhält. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Schaltfläche "Stromversorgung wiederhergestellt"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, öffnet sich ein Fenster, indem Sie einstellen können, wie sich das PiperFon verhält, wenn die
Stromversorgung wieder hergestellt ist. Klicken Sie hier für weitere Informationen.
Registerkarte "Telefonie"
21Akustik AUS bei Tel.leit. unterbrochen
Wenn die Telefonleitung unterbrochen ist, gibt das PiperFon in der Werkseinstellung eine akustische Warnung aus. Wenn Sie dieses Feld
abwählen, ertönt die Warnung nicht. Der Teilnehmer hätte dann nur noch eine optische Warnung (Kontrollleuchte blinkt grün). Aus
Sicherheitsgründen sollten Sie die akustische Warnung immer eingeschaltet lassen.
Warnung bei Tel.lei. unterbrochen
Lassen Sie dieses Feld immer angewählt. Wenn Sie es abwählen, erhält der Teilnehmer weder eine akustische noch eine optische Warnung,
wenn die Telefonleitung unterbrochen wurde.
Anrufende CLIP-Nummer ansagen
Wenn der Telefonanschluss die Übermittlung der Rufnummer (CLIP) unterstützt, kann das PiperFon so eingestellt werden, die Telefonnummer
von Anrufern anzusagen.
Telefoneinstellungen
Nur verändern in Absprache mit Tunstall-Techniker.
Umschalten auf Telefon erlauben
Wenn Sie Umschalten auf Telefon erlauben, haben Sie zwei Möglichkeiten:
1. Auflegen -> Freisprechmodus - Wenn der Teilnehmer einen Anruf mit dem PiperFon annimmt und dann den Hörer des angeschlossenen
Telefons aufnimmt, wird die Freisprecheinrichtung am PiperFon ausgeschaltet und das Telefonat wird mit dem Telefonhörer geführt. Wenn
der Teilnehmer den Telefonhörer auflegt, wird die Freisprecheinrichtung des PiperFon wieder eingeschaltet. Das Telefonat kann nur durch
Drücken der Abstelltaste am PiperFon oder der Ruftaste am persönlichen Funksender beendet werden.
2. Auflegen beendet Telefonat - Wenn der Teilnehmer einen Anruf mit dem PiperFon annimmt und dann den Hörer des angeschlossenen
Telefons aufnimmt, wird die Freisprecheinrichtung am PiperFon ausgeschaltet und das Telefonat wird mit dem Telefonhörer geführt. Wenn
der Teilnehmer den Telefonhörer auflegt, wird das Telefonat beendet.
Sek. bis Ausfallnotruf
Dieses ist die Zeitverzögerung, bevor jegliche Ausfallmeldung des PiperFon zur Servicezentrale (oder wenn eingestellt: Kontaktperson)
geschickt wird.
Sek. bis Wieder-OK-Ruf
Dieses ist die Zeitverzögerung, bevor jegliche Meldung "Wieder-OK" des PiperFon zur Servicezentrale (oder wenn eingestellt: Kontaktperson)
geschickt wird.
Schaltfläche "Telefonleit. unterbrochen" / Schaltfläche "Telefonl. wiederhergestellt"
Hier können Sie ein Fenster aufrufen, indem Sie einstellen, wie sich das PiperFon verhält, wenn die Telefonleitung unterbrochen wurde bzw.
wiederhergestellt wurde. Hierzu klicken Sie auf die jeweilige Schaltfläche. Für weitere Informationen hier klicken.
Registerkarte "Akku"
22Das PiperFon prüft regelmäßig den Zustand des eingebauten Geräteakkus. Wenn der Ladezustand von einem definierten Wert abweicht, löst
das PiperFon automatisch den Notruf "Geräteakku schwach" aus.
Min. Anzahl Tage zwischen Notrufen bei schwachem Geräteakku
Das PiperFon löst jedes Mal dann, wenn der Ladezustand unter den definierten Wert fällt, den Notruf "Geräteakku schwach" aus. Es kann
vorkommen, dass der Akku um diesen Wert herum schwankt, z.B. wenn der Akku schon alt ist oder wenn das PiperFon im Akkubetrieb
arbeitet. In diesem Fall würde das PiperFon den Notruf "Geräteakku schwach" im Abstand von mehreren Minuten oder Stunden immer wieder
auslösen. Das ist nicht nötig, weil die Servicezentrale bereits durch den ersten Ruf informiert wurde. In dem Feld "Min. Anzahl Tage zwischen
Notrufen bei schwachen Geräteakku" stellen Sie deshalb ein, wie viele Tage mindestens vergehen müssen, bis das PiperFon zum nächsten
Mal einen Notruf "Geräteakku schwach" auslösen kann. Maximal 9 Tage einstellbar. 0 = Notruf sofort möglich.
Min. Anzahl Tage nach Neustart vor Notrufen bei schwachem Geräteakku
Wenn ein PiperFon in Betrieb genommen wird, ist der Geräteakku schwach und muss zunächst vollständig geladen werden. In dem Feld "Min.
Anzahl Tage zwischen Notrufen bei schwachen Geräteakku" stellen Sie ein, wie viele Tage mindestens vergehen müssen, bis das PiperFon
zum ersten Mal, nachdem es neu gestartet wurde, einen Notruf "Geräteakku schwach" auslösen kann. Maximal 9 Tage einstellbar. 0 = Notruf
sofort möglich.
Schaltfläche "Geräteakku schwach"
Wenn Sie auf diese Schaltfläche klicken, erscheint ein Fenster, indem Sie einstellen können, wie sich das PiperFon verhält, wenn der
Geräteakku schwach ist. Für weitere Informationen hier klicken.
Registerkarte "Andere Störungen"
Um das Verhalten des PiperFon bei einer Störungsart festzulegen, markieren Sie die Störungsart in der Liste, indem Sie sie anklicken, und
klicken dann auf "Ereignis konfigurieren". Ein Fenster erscheint, indem Sie das Verhalten einstellen. Für weitere Informationen hier klicken.
Schaltfläche "Übernehmen"
Nachdem Sie alle Einstellungen in diesem Fenster vorgenommen haben, klicken Sie auf "Übernehmen". Dadurch werden die Einstellungen in
PC Connect gespeichert und das Fenster geschlossen.
Achtung! Die Einstellungen sind noch nicht im PiperFon gespeichert. Wenn Sie alle Einstellungen in der PC Connect-Software
23vorgenommen haben, müssen Sie die Einstellungen zu dem PiperFon übertragen.
Wenn Sie auf "Abbrechen" klicken, wird das Fenster geschlossen ohne die neuen Einstellungen zu speichern.
Inhaltsverzeichnis der Hilfe
24Komfortfunktionen
Die folgenden Funktionen des PiperFon sind Komfortfunktionen. Sie können bei Bedarf eingestellt werden. Die Werkseinstellungen reichen
jedoch für die meisten Anwendungen aus:
Wählsequenzen - Erweiterte Einstellungen
Notrufe & Ereignisse
Ereignis konfigurieren
Sprachansagen
25Wählsequenzen - Erweiterte Einstellungen
Registerkarte "Wählen"
Wahlverfahren
Man unterscheidet das Impuls-Wahlverfahren (IWV) und das Mehrfrequenz-Wahlverfahren (MFV). Standardmäßig wird das MFV benutzt.
Wenn das PiperFon jedoch an einer älteren Telefonanlage mit IWV angeschlossen wird, müssen Sie es auf IWV einstellen.
Freizeichenerkennung
Diese Einstellung wird in Deutschland nicht benutzt. Der Eintrag wird ignoriert.
Wählsequenz nach Beendigung wiederholen
Diese Einstellung legt fest, ob das PiperFon die Wählsequenz wiederholt, wenn niemand vorher geantwortet hat.
Einstellung Bedeutung
Ja Alle einstellbaren Wählsequenzen wird unbegrenzt wiederholt.
Nein Jede Wählsequenz wird nur einmal durchlaufen.
Gemäß Wählsequenz Ob eine Wählsequenz wiederholt wird, wird für jede Wählsequenz einzeln eingestellt und zwar im Fenster
"Wählsequenzen" mit dem Kontrollkästchen "Wählsequenz wiederholen"
Zur nächsten Nummer springen wenn Nummer leer
Lassen Sie diese Option immer angewählt.
Pause nach Präfix und/oder vor Suffix
Hier wird eingestellt, ob zwischen Präfix bzw. Suffix und der Telefonnummer eine Pause gemacht wird.
Länge der Pause (Sekunden)
Hier wird die Länge der Pause zwischen Präfix bzw. Suffix und der Telefonnummer in Sekunden eingestellt. Maximal 9 Sekunden.
Bestätigungsrufe erzeugen
Es ist möglich, dass sog. Bestätigungsrufe zur Servicezentrale geschickt werden, wenn ein Notruf von einer Kontaktperson (Telefon mit
Quittierung) bearbeitet wurde. Die Servicezentrale kann über Bestätigungsrufe über die Vorfälle informiert werden.
Warnung, wenn normales Telefon bei Notrufauslösung in Benutzung (nur PiperFon Connect+, PiperFon IP
Connect+)
Bei einem PiperFon Connect+ oder PiperFon IP Connect+ können Sie hier einstellen, ob eine Warnung ausgegeben wird, wenn das normale
Telefon ("Paralleltelefon") gerade in Benutzung ist, während ein Notruf ausgelöst wird. Die Warnung lautet: "Bitte legen Sie auf. Es wird ein
Notruf ausgelöst".
Wartezeit für Rufe mit gering. Priorität (10 Min.-Steps)
Aus Sicherheitsgründen werden normale Telefonate, die mit dem normalen Telefon geführt werden, durch Notrufe des PiperFon unterbrochen.
Doch es gibt Rufe von geringerer Priorität (z.B. periodischer Ruf), die nicht sofort durchgeleitet werden müssen. Diese Rufe können warten,
während ein normales Telefonat geführt wird. Bei "Wartezeit für Rufe mit gering. Priorität" stellen Sie in 10-Minuten -Schritten ein, wie lange
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