Pfarrblatt Pfarrei Hl. Cäcilia 06/2020 29.08. bis 22.11.2020 - Pfarrei Hl. Caecilia Ludwigshafen
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Zum Geleit
Zum Geleit
Liebe Mitchristen,
just in diesem Sommer fiel mir die auf diesem Pfarrblatt abgedruckte Arbeit
von Annemarie Baumgarten ins Auge, einer Künstlerin, mit der unsere
Familie seit Jahrzehnten befreundet ist und mich eine tiefe geistliche und
künstlerische Freundschaft verbindet.
Das Werk gehört zu einem Zyklus über die Lauretanische Litanei und trägt
den Titel „Offen für das Kommende“. Damit wird Maria, die Mutter Gottes,
beschrieben. Es gilt aber auch für uns: Offenheit für das Kommende ist eine
Haltung, die uns gut in die Zukunft trägt. Der Begriff Zukunft beschreibt ja,
dass jemand bzw. etwas auf uns zukommt. Menschen kommen auf uns zu,
Ereignisse, Überraschungen… Und zutiefst ist Gott derjenige, der immer wie-
der auf uns zukommen und bei uns ankommen möchte.
Wenn wir genau hinschauen, leben wir eigentlich immer auf Zukunft hin.
Manchmal merken wir das gar nicht, weil es so alltäglich ist. Manchmal mer-
ken wir es durchaus, wenn eine größere Veränderung ansteht.
Offen sein bedeutet nicht, dem Kommenden gegenüber gleichgültig zu sein.
Es ist nicht egal, wer oder was kommt. Eher ist damit die Bereitschaft be-
schrieben, Neues, Kommendes in das je eigene Leben einzulassen; zuzulas-
sen, dass es sich in die persönliche Geschichte hineinwebt, und zu vertrauen,
dass die Geschichte gut wird, weil Gott sie mit uns schreibt.
Seit gut acht Jahren waren wir einander in der Pfarrei Kommende. Ich durfte
eine große Offenheit erfahren, für die ich Ihnen allen sehr dankbar bin! Jetzt
führen uns die Wege wieder auseinander. Auch dieser Einschnitt wird Teil
unserer Geschichte. Dafür wünsche ich Ihnen, auf diesem Wege zu letzten
Mal, Gottes reichen Segen!
Ihr Pfarrer Udo Stenz3
Zum Geleit
Zum Abschied
Als wir vor Kurzem erfuhren, dass unser Pfarrer Udo Stenz ab dem 1. Okto-
ber nicht mehr da ist, war es ein ganz schöner Schock - für uns, die wir sehr
oft und eng mit ihm zusammenarbeiten, die Mitarbeiter und Ehrenamtli-
chen und sicher auch viele sonst in der Pfarrei. Wir haben uns doch gut an-
einander gewöhnt, es sind Freundschaften entstanden, die Ausschüsse und
Gremien funktionieren. Vieles in der Pfarrei läuft rund und in ruhigen Bah-
nen. So hätte es noch eine Weile bleiben dürfen…
Aber so ist das Leben nun mal nicht und Udo Stenz wäre nicht der, der er
ist, wenn er der Anfrage des Bischofs nicht nachgekommen wäre.
Ich möchte hier nun keine Chronik seiner Dienstzeit in Ludwigshafen schrei-
ben, nur so viel: Als Pfarrer Stenz vor acht Jahren zu uns kam, sah vieles noch
ganz anders aus. Da waren wir noch nicht Pfarrei Heilige Cäcilia, sondern die
Pfarreiengemeinschaft St. Dreifaltigkeit-St. Gallus-St. Josef, die frisch ge-
gründet und sich noch ganz fremd war. Es gab keine gemeinsamen Räte, kein
Pfarrblatt für alle, noch drei getrennte Pfarrbüros …Es mussten viele kleine
und auch große Schritte in der Verwaltung und im pastoralen Leben geplant
und diskutiert und schließlich gegangen werden.
Das war keine einfache Zeit. Sie hat sowohl den Seelsorgern, als auch den
Gläubigen einiges abverlangt.
In dieser Situation half es sicher, dass Pfarrer Stenz die „ermöglichende Lei-
tung“ einer Pfarrgemeinde, die auch im Pastoralkonzept Gemeindepastoral
2015 das „Wunschmodell“ ist, zur Umsetzung brachte. Es bringt den leitenden
Pfarrer eher in die Moderatoren- oder Unterstützerrolle als in die des Allein-
Zuständigen und des „Machers“.4
Zum Geleit
Wir können sehr dankbar sein für die Art und Weise, wie Udo Stenz in den
vergangenen Jahren die Pfarrei geleitet hat: (Dazu möchte ich drei Punkte
nennen!!!)
mit viel Gelassenheit und Zutrauen in die Fähigkeiten anderer, was ermutigt,
Neues zu probieren und Verantwortung zu übernehmen,
mit einer Menge Toleranz, für die vielen verschiedenen Ansichten und „Strö-
mungen“ innerhalb unseres bunten „Pfarreivölkchens“, die Menschen zu-
sammenbringt,
und mit Humor und Freude an seiner Aufgabe, die ausstrahlt und andere an-
steckt.
So hat er uns sicher manches mitgegeben an Haltungen und Einsichten in den
gemeinsamen Jahren. Er hat uns eigentlich „fit“ gemacht …, trotzdem ist es
sehr schade, dass er schon geht!
Lieber Herr Pfarrer Stenz, lieber Udo!
Wir wünschen Ihnen und Dir für die neue, bestimmt spannende Aufgabe in
der neuen Pfarrei Queidersbach viel Freude und Kraft, eine glückliche Hand
und Gottes Segen.
Monika Sommer,
Vorsitzende Pfarreirat5
Zum Geleit
Zwei besondere Ereignisse,
die wir nicht ganz so besonders feiern können,
sind…
… der 95. Geburtstag von Pfarrer Ramstetter
Am 20.09.2020 findet um 11.00 Uhr die Festmesse mit
besonderer musikalischer Gestaltung statt. Direkt im
Anschluss nimmt Pfarrer Ramstetter als Ehrenbürger
der Stadt Ludwigshafen in der Kirche die musikalisch
umrahmte Glückwunschrede der Oberbürgermeisterin
Jutta Steinruck entgegen. Weitere Beiträge sind nicht
vorgesehen. Im Anschluss findet ein Essen im kleinen
Kreis statt. Pfarrer Ramstetter bittet um Verständnis
für den kleinen Rahmen.
Foto Pressestelle Bistum Speyer
Es ist wie für jeden Gottesdienst die vorherige Anmeldung notwendig. Ein
Kontingent von 25 Plätzen ist für Gäste reserviert, die die Oberbürgermeiste-
rin persönlich einlädt. Sollten diese Plätze nicht ausgeschöpft werden, wer-
den auch sie kurzfristig durch das Pfarrbüro vergeben.
Anstelle persönlicher Geschenke bittet Pfarrer Ramstetter um Spenden an:
Heinrich-Pesch-Stiftung
IBAN: DE91 7509 0300 0000 0603 72
Stichwort „Msgr. Ramstetter“6
Zum Geleit
… der Abschied von Pfarrer Stenz
Am 30.09.2020 feiert er vor seiner Abfahrt nach Quei-
dersbach um 18.30 Uhr zum letzten Mal als Pfarrer die
Hl. Messe (als stille Messe) in der Kirche, in der er am
01.08.2012 begann: St. Josef.
Zur Orgelmatinee mit dem Titel Im Aufbruch am
03.10.2020 kehrt er noch einmal nach St. Josef zurück;
dieser Anlass ist zugleich ein offizieller Moment des
Foto: Konrad
Abschieds, zu dem Mandatsträger, Geistliche und Geschwister aus den ver-
schiedenen Kirchen eingeladen werden. Auch hierfür ist eine Anmeldung er-
forderlich.
Eine weitere eigene Abschiedsfeier ist nicht möglich und Abschiedsreden
sind nicht vorgesehen. Es wird aber in den kommenden Wochen immer wie-
der Gelegenheiten der persönlichen Begegnung geben, insbesondere im
Anschluss an die Gottesdienste, gerne auch nach Terminabsprache.
Am 16.09.2020 empfängt Pfarrer Stenz von ca. 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr Gäs-
te im Pfarrgärtchen. Bei schlechtem Wetter muss dies ausfallen.
Von Geschenken bittet Pfarrer Stenz abzusehen.7
Zum Geleit
Priesterweihe von Stefan Häußler und Artur Noras
am 12. September 2020 in Speyer
Liebe Pfarrangehörige,
neun Monate durfte ich mit Ihnen in der Pfarrei Hl. Cäcilia und den drei Ge-
meinden Sankt Dreifaltigkeit, Sankt Josef und Sankt Gallus verbringen. Das ist
eine kurze Zeit. Aber wie Sie alle wissen, und wie es vor allem Eltern erfah-
ren, kann in neun Monaten viel passieren. Ja, in nur neun Monaten kann
sogar etwas ganz Neues entstehen: etwas, das Hand und Fuß hat!
In mir jedenfalls ist in der Ludwigshafener Zeit vieles entstanden und ge-
wachsen. Vielfältige Erfahrungen in der Seelsorge, die Einübung in die Feier
der Gottesdienste von der „anderen Seite“ des Altars aus, viele schöne Er-
lebnisse geschwisterlicher Zusammenarbeit. Für alles das bin ich Ihnen sehr
dankbar!
Die Coronakrise hat die gemeinsame Zeit leider seit März für uns alle über-
schattet. Sie war eine Zeit der Sorge und der Verunsicherung. Aber sie wird
mir auch als eine Zeit der Suche nach neuen Wegen der Gemeinschaft in Er-
innerung bleiben. Trotz der Last, die uns das Virus auferlegt hat, haben mich
die neuen und oft einfallsreichen Wege, das Zupacken und Mithelfen sehr
beeindruckt. Die große Fürsorge, die so viele von Ihnen für ihre Mitchristen
gezeigt haben, ist auch ein Grund für Zuversicht! Der gemeinsame Glaube
kann uns auch in schweren Zeiten tragen.
Für jedes gute Wort, für jede Begegnung, für jedes gemeinsame Arbeiten
und Beten sage ich Ihnen herzlichen Dank!
Seit dem 31. Juli bin ich in Kaiserslautern in der Pfarrei Heiliger Martin einge-
setzt. Dort werde ich voraussichtlich für drei Jahre bleiben. Das sind sogar
vier Mal neun Monate! Auch deswegen bin ich sehr optimistisch und freue
mich auf die Zeit in der Westpfalz.
Liebe Gemeinden, am 12. September werde ich zum Priester geweiht, ge-
meinsam mit Artur Noras, den Sie ja alle gut kennen. Unter normalen Um-
ständen wäre das eine Gelegenheit, gemeinsam zu feiern. Leider können
aber in diesem Jahr nur sehr wenige Menschen am Gottesdienst in Speyer8
Pfarrei – Im Heiligen Geist auf dem Weg
teilnehmen. Herr Noras und ich haben aber immerhin einige Vertreterinnen
und Vertreter aus den Gremien, Gruppen und dem Pastoralteam der Pfarrei
Heilige Cäcilia einladen können. Sie können sicher sein, dass Artur und ich an
diesem besonderen Tag auch an die vielen Menschen denken werden, mit
denen wir in Ludwigshafen einen wichtigen Teil unseres Weges gehen durf-
ten.
Der Weihegottesdienst wird ab 9 Uhr im Internet als Livestream übertragen
(www.bistum-speyer.de). Ich würde mich freuen, viele von Ihnen dort zu
„sehen“.
Herzliche Grüße, alles Gute und Gottes Segen!
Ihr Stefan Häußler, Diakon
Pfarrei – Im Heiligen Geist auf dem Weg
Gottesdienstordnung
von 29. August 2020
Wir feiern Eucharistie zu folgenden Zeiten:
Samstag 18.00 Uhr, Kirche St. Dreifaltigkeit
(in italienischer Sprache)
Samstag 18.30 Uhr, Kirche St. Gallus
Sonntag 09.30 Uhr, Kirche St. Dreifaltigkeit
Sonntag 11.00 Uhr, Kirche St. Josef
Werktagsmessen finden bis auf Weiteres nicht statt.9
Gottesdienst zu Hause feiern
Gottesdienst zu Hause feiern
Es kursieren viele Vorschläge, wie zu Hause gefeiert und gebetet werden
kann.
Wir empfehlen die sehr schöne Seite unseres Bistums, insbesondere:
https://www.bistum-speyer.de/bildung/spirituelle-bildung/anstoesse/
Weitere Vorschläge für jeden Tag sind zum Beispiel:
1 Vaterunser, 1 Ave Maria, 1 Glaubensbekenntnis
„Gotteslob-/Bibel-Daumenkino“: Wahllos eine Seite aufschlagen
und beten oder lesen, was dort steht (ggfs. mehrmals versuchen)
1 Person anrufen und mir ihr über den Glauben sprechen
Sich 1 x täglich 2 – 5 Minuten still hinsetzen
Sich mindestens 1 x täglich was Gutes gönnen und Gott danken
Schutzmaßnahmen gegen die Ausbreitung von Corona
werden aufrechterhalten
Die eingetretenen Lockerungen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass
das Corona-Virus nach wie vor sehr gefährlich und höchst ansteckend ist.
Wie jeder aus den Nachrichten wissen kann, sind Gottesdienste,
Zusammenkünfte und Publikumsverkehr in öffentlichen Räumen besonders
riskant. In unserer Pfarrei nehmen wir das nicht auf die leichte Schulter.
Deshalb
- finden bis auf Weiteres Eucharistiefeiern am Wochenende, nicht aber
unter der Woche statt,
- sind die zur Verfügung stehenden Plätze in den Kirchen bis auf Weiteres
beschränkt,
- besteht weiterhin die Anmelde- und Registrierungspflicht für Gottes-
dienste, Sie können sich telefonisch oder per Mail im Pfarrbüro melden,
und auch direkt beim Empfangsdienst für das kommende Wochenende.
- sind die Kontaktstellen St. Josef und St. Gallus geschlossen,10
Gottesdienst zu Hause feiern
- ist das Pfarrbüro für den Publikumsverkehr geschlossen; persönliche
Vorsprache ist nur nach vorheriger Vereinbarung und Registrierung
möglich. Die Sekretärinnen sind aber telefonisch und per E-Mail er-
reichbar.
- sind beim Eintritt in die Kirchen und ins Pfarrbüro Masken zu tragen,
- gilt nach wie vor auch unsererseits der Ratschlag: Bleiben Sie zu Hau-
se, jedenfalls aber auf 1,5 Meter Abstand.
Wir rechnen nicht damit, dass vor Frühjahr 2021 unser pfarrliches Leben
ohne diese Einschränkungen stattfinden kann. Wir vertrauen aber darauf,
dass dennoch Neues entsteht. Hie und da ist schon etwas sichtbar.11
Gottesdienst zu Hause feiern
Aus dem Pfarreirat
Die Sitzung am 18.08.20 war einerseits von Corona und den Auswirkungen
auf unser pfarrliches Leben, insbesondere die Gottesdienste geprägt, ande-
rerseits auch vom Abschied von Pfarrer Stenz. Unter anderem wurde fol-
gendes beraten und beschlossen:
Eine Verabschiedung von Pfarrer Stenz ist im großen Stil nicht möglich, es
gibt aber verschiedene Möglichkeiten der persönlichen Begegnung, siehe da-
zu den eigenen Beitrag in diesem Heft.
Das Große Gebet soll dieses Jahr im Rahmen von täglichen stillen Betstunden
in den Kirchen in der Woche vom 15. – 22.11.20 stattfinden. Die Präsenz,
Kreativität und Initiative von Pfarrangehörigen ist hierzu erwünscht.
Werktagsgottesdienste bleiben bis auf Weiteres ausgesetzt. Zu gegebener
Zeit ist die werktägliche Gottesdienstordnung neu zu konzipieren. Gebetsini-
tiativen von Gläubigen in den Kirchen sind nach Absprache selbstverständlich
möglich.
Zu Weihnachten soll jeder nach Möglichkeit EINEN Gottesdienst aussuchen,
den er besucht. Zur Auswahl stehen in unsere Pfarrei:
24.12.20 16.00 Uhr GA Christmette mit integriertem Krippenspiel
16.00 Uhr JO Krippenspiel
17.00 Uhr DR Christmette n deutscher Sprache
20.00 Uhr DR Christmette in italienischer Sprache
22.30 Uhr JO Christmette
22.30 Uhr DR Christmette
25.12.20 08.00 Uhr GA Hirtenmesse
09.30 Uhr DR Weihnachtsgottesdient in deutscher Sprache
11.00 Uhr JO Weihnachtsgottesdienst
18.00 Uhr GA Weihnachtsvesper
26.12.20 09.30 Uhr GA Weihnachtsgottesdienst
10.30 Uhr JO Weihnachtsgottesdienst des BDKJ
11.00 Uhr DR Weihnachtsgottesdienst in italienischer Sprache12
Gottesdienst zu Hause feiern
Neubürgerempfang der katholischen
Kirchengemeinden in Ludwigshafen
Es ist eine Premiere: Für den 19.09.2020 lädt der Gesamtkirchenbezirk
Ludwigshafen alle seit Jahresbeginn neu nach Ludwigshafen gezogenen Ka-
tholiken zu einem Neubürgerempfang in das Heinrich Pesch Haus ein.
Von 10.00 bis 13.00 Uhr haben neue Gemeindemitglieder die Gelegenheit,
die vielfältigen Angebote der katholischen Kirche in unserer Stadt kennenzu-
lernen und Kontakte zu knüpfen. Der Ablauf ist wie folgt geplant: Nach einer
kurzen Begrüßung öffnet der „Marktplatz“ im Park des HPH. Hier stellen sich
die Gemeinden, Vereine, Institutionen und Initiativen des Gesamtkirchenbe-
zirks mit Ständen und Aktionen für Kinder und Erwachsene vor. In der Kapel-
le des Hauses wird es Impulse geben, ein Diskussionsplenum mit einem Ver-
treter der Stadt ist geplant. Ein Café lädt zum Verweilen und Plaudern mit
Pfarrern, Haupt- und Ehrenamtlichen ein. Der Empfang endet mit einem Mit-
tagessen aus der Küche des Heinrich Pesch Hauses um 13.00 Uhr. Der Tag,
der selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Reglungen stattfindet,
bietet die Gelegenheit, die vielfältigen Initiativen in unserem Gesamtkir-
chenbezirk kennenzulernen, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue
Netzwerke zu knüpfen. Es sind deshalb übrigens nicht nur Neubürger, son-
dern Alteingesessene willkommen. Eine Anmeldung ist erforderlich; sie wird
erbeten direkt an die Regionalverwaltung Ludwigshafen mit nachstehend
abgedrucktem Coupon.
Anmeldung zum Neubürgerempfang am 19. September 2020
Ich/wir komme/n mit __________ Personen zum Neubürgerempfang
Vorname und Name: _____________________________________________
Straße und Hausnummer: __________________________________________
Postleitzahl und Wohnort: ___________________________________________
Telefonnummer (für Rückfragen): ______________________________________
Datum: _____________ Unterschrift: _________________________________
Anmeldecoupon bitte schicken an:
Regionalverwaltung Ludwigshafen
Stefanie Müller
Madrider Weg 17
67069 Ludwigshafen
rv.ludwigshafen@bistum-speyer.de13
Sonntag, 30. August 2020 – 22. SonntagGottesdienst
im Jahreskreis
zu Hause feiern
Evangelium Mt 16,21-27
Jesus begann seinen Jüngern zu erklären: Er müsse nach Jerusalem gehen und
von den Ältesten und Hohepriestern vieles erleiden, getötet und am dritten Tag
auferweckt werden… Petrus begann ihn zurechtzuweisen:… Das darf nicht mit
dir geschehen!
Impuls Aktion
Manche werden sich an der Aufforderung Wenn Sie das Lied „Gott ruft
Jesu stören: „Geht nicht zu den Heiden!“ Nur sein Volk zusammen“ (GL 477)
zu den eigenen Leuten, das geht nicht so lesen, dann geht es weiter
in unser Bild. Doch voraus geht die Wahr- „rings auf dem Erdenrund“.
nehmung: Jesus sieht: die Menschen sind Das Lied der frohen Botschaft
müde und erschöpft – wie Schafe, die geht durch und in die ganze
keinen Hirten haben. Er sieht diese Not und Welt.
schickt die ersten zwölf Apostel mit Voll-
macht zu heilen. Und es heißt: „ihre Namen
sind…“ Gott, unser Hirte kennt uns. Er meint
mich. Er fängt bei mir an – bei uns, seinem
Volk.
Gebet
Gott, Du bist unsere Hoffnung und unsere Kraft. Sende uns Deinen Geist,
damit wir denken, reden und tun, was Dir gefällt. Amen.14
Sonntag,
Gottesdienst 06. September
zu Hause feiern 2020 – 23. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium Mt 18,15-20
Wenn dein Bruder auf dich hört, hast du ihn zurückgewonnen.
Impuls Aktion
Zurückgewonnen Achten wir einmal darauf:
Für wen Wo kann ich zurückgewinnen?
Für mich Wie verhalte ich mich…
Für alle …damit Beziehungen gelingen – oder dass
Für Gott sie scheitern?
Für das Leben Versöhnung oder Verhärtung
Was rate ich der Freundin in der
Beziehungskrise:
das musst Du Dir nicht gefallen lassen!
oder:
was könnten wir noch versuchen?
Gebet
Guter Gott, Du hast uns als Deine Kinder angenommen. In Jesus sind wir einander
Schwestern und Brüder geworden. Sie auf uns Christen und schenke uns immer
wieder die Gabe der Vergebung und des Neubeginns. Amen.15
Sonntag, 13. September 2020 – 24. Sonntag im Jahreskreis
Gottesdienst zu Hause feiern
Evangelium: Mt 18,21-35
Jesus spricht in einem Gleichnis von der Pflicht zur Vergebung. Der Herr vergibt
uns, also müssen auch wir einander vergeben. Mt 18,21-35
Impuls Aktion
Ich verzeihe dir! Leichter gesagt als ge- Überlegen Sie, wo sie
tan. Wer hat es nicht schon gesagt aber vergeben haben aber inner-
nicht wirklich so empfunden. Zu tief der lich noch nicht ganz davon
Schmerz. Die Wut. Wäre es nicht ehrli- durchdrungen sind. Versu-
cher nicht zu vergeben? Oder geschieht chen sie im Gedanken an
Vergebung einfach schrittweise und es Gottes umfassender Verge-
braucht seine Zeit bis sie unser innerstes bung auch selbst ganz zu ver-
durchdringt? Müssen wir nur genug geben.
daran arbeiten?
Gebet
Guter Gott du vergibst uns Menschen unsere Schuld. Hilf dass auch wir einander
vollständig vergeben.16
Sonntag, 20.
Gottesdienst zu September
Hause feiern 2020 – 25. Sonntag im Jahreskreis
Vangelo Mt 18,21-35
Il regno dei cieli è simile a un padrone di casa che uscì all'alba per prendere a
giornata lavoratori per la sua vigna
Spunto di riflessione Azione
Non è facile, anche per noi cristiani, C'é, per noi cristiani, il rischio
coprire il vero volto del Padre che Gesú ci di mettersi con Dio in un con-
ha fatto conoscere. Gli operai della prima tatto di tipo sindacale, dove la
ora si aspettavano qualcosa in piú, erano mia retribuzione é stabilitá in
convinti di essersi meritati una paga piú base al mio merito. La logica di
alta di coloro che erano stati assunti verso Dio invece, per fortuna, non è
la fine della giornata. Proprio qui sta l'at- come la nostra. Questo ci ri-
tualitá della parabola e il punto su cui og- corda Isaia nella prima lettu-
ni comunitá dovrebbe interrogarsi e cias- ra:"Perché i miei pensieri non
cuno di noi dovrebbe fare il punto della sono i vostri pensieri, le vostre
propria fede. vie non sono le mie vie"
(Isaia 55,8).
Preghiera
O Padre giusto e grande nel dare all'ultimo operaio come al primo, le tue vie dis-
tano dalle nostre vie quanto il cielo dalla terra; apri il nostro cuore all'intelligenza
delle parole del tuo Figlio, perché comprendiamo l'impagabile onore di lavorare nel-
la tua vigna fin dal mattino. Foto: pfarrbriefservice © Christian Schmitt17
Sonntag, 27. September 2020 – 26. Sonntag im Jahreskreis
Gottesdienst zu Hause feiern
Evangelium Mt 21,32
„Johannes ist zu euch gekommen auf dem Weg der Gerechtigkeit. Ihr habt es ge-
sehen, und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt.“
2. Lesung Phil 2,1-2
„Wenn es eine Ermahnung in Christus gibt, dann ihr eines Sinnes seid. …
In Demut schätze einer den anderen höher ein als sich selbst.“
Impuls Aktion
Eines Sinnes sein bedeutet nicht, dieselben Schreiben Sie die Namen
Meinungen zu haben. Es bedeutet, in allen von zehn Personen, die Sie
Unterschieden gemeinsam auf den Herrn zu kennen, auf ein Blatt.
schauen. Er ist unser Sinn und das Ziel allen Überlegen Sie sich zu jeder
Sinnens. Person, wie Sie sie einschät-
zen – höher oder niedriger
als sich?
Gebet
Großer Gott, du offenbarst deine Macht vor allem im Erbarmen und in Verscho-
nen. Gib auch mir (uns) die Kraft, Erbarmen und Verschonen anderen gegenüber
zu zeigen. Amen.18
Sonntag, 04. Oktober2020 – 27. Sonntag im Jahreskreis
Gottesdienst zu Hause feiern
Evangelium Mt 21,33-43
Er wird den Weinberg an andere Winzer verpachten
Impuls Aktion
Achten wir auf das Erbe. Gehört mir die Welt,
Es ist uns anvertraut. oder ist sie mir anvertraut?
Es ist nicht nur uns gegeben. Wo sehe ich mich?
Auch anderen – auch durch die Fehler der Wo sieht Gott mich?
Erben.
Gott kann aus Fehlern Gutes machen.
Doch wir passen auf, möglichst wenige zu
begehen.
Gebet
Gott, Du bist unsere Hoffnung und unsere Kraft. Sende uns Deinen Geist,
damit wir denken, reden und tun, was Dir gefällt. Amen.19
Sonntag, 11. Oktober 2020 – 28. SonntagGottesdienst
im Jahreskreis
zu Hause feiern
Evangelium Mt 22, 1-14
Gott lädt alle ein. Er freut sich und möchte diese Freude teilen. Wer aber zur
Feier kommt und sich nicht mitfreut, wird rausgeworfen.
Impuls Aktion
Diese Miesmacher. Wer kennt sie nicht. Auf Stellen Sie sich die Frage:
Geburtstagen und anderen Feiern. Sie kom- Wo habe ich vermeidbar
men schon mit schlechter Laune. Und dann schlechte Laune verbreitet?
versauen sie die Stimmung, das ganze Fest. Wo habe ich die Stimmung
„Unser Leben sei ein Fest“ heißt es so schön vermiest?
in einem Lied. Ein Fest mit Gott.
Versuchen Sie in der kom-
Vermiesen wir auch die Stimmung?
menden Woche bewusst jede
Verstimmung zu unterbinden.
Gebet
Herr allmächtiger Gott, du lädst uns ein. Stärke unsere Liebe und schenke uns die
Kraft unser ganzes Leben voll Freude auf dich und deine Einladung auszurichten20
Sonntag,zu 18.
Gottesdienst Oktober
Hause feiern 2020 – 29. Sonntag im Jahreskreis
Evangelium Mt 16,21-27
Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen,
oder nicht? Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das?
Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was
dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört
Impuls Aktion
Das Schlusswort des heutigen Evangeliums Nehmen Sie sich Zeit, über
bildet die Kernbotschaft dieses Textes –– Ihre Beziehung zu Gott nach-
„So gebt… Gott, was Gott gehört “. Das ist zudenken. Wie steht es um
die Antwort Jesu auf eine verbale Provoka- Ihre Beziehung zu Gott in die-
tion der Schriftgelehrte, die Ihn mit einer ser Zeit der Pandemie? Wann
Fangfrage über die Steuer eine Falle stellen haben Sie das letzte Mal mit
wollten. Jesus weist ihnen den Weg zum jemandem, über Ihren Glau-
Vater, indem er ihnen offenbart, worauf es ben gesprochen?
im Leben eines Menschen ankommen,
nämlich Gott das zu geben, was ihm ge-
hört. Was ist das, was Gott gehört? Wir
sind es: Menschen, die Gott gehören, denn
wir tragen das Bild Gottes in uns, das
Siegel unserer Gotteszugehörigkeit.
Gebet Allmächtiger Gott, wir vertrauen uns deiner liebenden Fürsorge an und emp-
fehlen uns deiner Barmerzigkeit. Schenke uns ein Herz, das bereit ist Mitmenschen
zu lieben, einen Geist, der uns den Mut gibt, deine Treue und Gnade – mag es gele-
gen oder ungelegen sein – zu verkünden. Amen.21
Sonntag, 25. Oktober 2020 – 30. SonntagGottesdienst
im Jahreskreis
zu Hause feiern
Evangelium Mt 22,37.39
„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seel
und mit deinem ganzen Denken. … Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich
selbst.“
2. Lesung Thess 1,6-7
„Ihr habt das Wort trotz großer Bedrängnis mit der Freude aufgenommen, die
der Heilige Geist gibt. … So wurdet ihr ein Vorbild für alle Glaubenden.“
Impuls Aktion
Wir zerbrechen uns oft den Kopf darüber, Haben Sie eine Lieblings-
was wir tun müssen, damit wir Menschen zur schriftstelle, die Sie jeden Tag
Kirche bringen. Das Wort Gottes macht uns begleitet? Wenn nein, wäre es
Mut: Wenn wir es aufnehmen, bringt es uns vielleicht Zeit, eine zu suchen?
zum Leuchten. Auch für andere.
Gebet
Dein Wort, o Herr, ist meinem Fuß eine Leuchte. Es leuchtet mir auf allen meinen
Wegen. (Ps 119,105)22
Sonntag, 01. November 2020
Gottesdienst zu Hause feiern
– Allerheiligen
Evangelium Mt 5, 1-12a
Freut euch und jubelt, denn euer Lohn wird groß sein im Himmel!
Impuls Aktion
Wie werde ich heilig? Ich blicke auf das Ziel
Die Heiligkeit ist ein Geschenk Gottes. Vom Ziel her denken wir un-
Und sie ist unser Auftrag. sere Schritte.
Wir sind zur Heiligkeit berufen. Diese Was ist dann Weg und was
Berufung kann unser ganzes Leben prägen. Umweg?
Nicht weil wir so gut leben, werden wir
Heilige, sondern, weil Gott uns heiligt, wird
unser Leben gut.
Gebet
Ein für alle Mal soll dir dies den Weg weisen: Liebe – und dann tu, was du willst.
Wenn du schweigst, dann schweige aus Liebe. Wenn du ermahnst, mahne aus
Liebe. Wenn du verzeihst, verzeihe aus Liebe. In der Tiefe deines Herzens trage die
Wurzel der Liebe. Aus dieser Wurzel kann nur Gutes hervorgehen.
Aurelius Augustinus23
Sonntag, 08. November 2020 – 32. Sonntag im Jahreskreis
Gottesdienst zu Hause feiern
Evangelium Mt 25, 1-13
Jesus erzählt von den klugen und den törichten Jungfrauen. Er mahnt: Seid
wachsam und vorbereitet
Impuls Aktion
Alltagsstress! Von einem Punkt zu nächsten. Versuchen Sie diese Tage ganz
Wie leicht gehen da auch wichtige Kleinig- bewusst ein- zweimal inne zu
keiten wie die Gebete zu Mahlzeiten usw. halten und in voller Konzent-
unter. ration einem kurzen Gebet
Unbemerkt. Übersehen. Vergessen. Raum zu geben.
Es war einfach zu viel. Oder ist es doch nur
ein Konzentrationsproblem?
Gebet
Guter Gott, du willst in unser Leben kommen. Gib uns die Ruhe, dein Kommen zu
bemerken und gebührend zu feiern.24
Sonntag,zu15.Hause
Gottesdienst November
feiern 2020 – 33. Sonntag im Jahreskreis
Vangelo Mt 25,14-30
"Un uomo, partendo per un viaggio, chiamò i suoi servi e consegnò loro i suoi
beni. A uno diede cinque talenti, a un altro due, a un altro uno, a ciascuno se-
condo le sue capacità"
SPUNTO DI RIFLESSIONE AZIONE
Come spesso succede nelle parabole, Gesù Questa Parola del Signore è attuale
parlando dei talenti affidati ai servi (il anche oggi per noi personalmente
talento era una supermoneta di quei e per la nostra Chiesa.Quante delle
tempi ) non vuole darci una lezione di eco- nostre comunità cristiane vivono
nomia, ma vuole invece portare la nostra come il terzo servo che, per paura,
attenzione su realtà, che, per lui, sono si accontenta del suo modo di
molto piú importanti nella nostra vita. vivere e vuole continuare come
Vuole che ci domandiamo se, proprio per sempre. Gesù qui direbbe: perché
le capacità che abbiamo ricevuto in dono, non sapete leggere i segni dei tem-
ci siamo accorti di avere delle grandi re- pi!E ancora: quanti cristiani con-
sponsabilità nei confronti di noi stessi e del fondono l'umiltà con un elegante
mondo in cui viviamo. rifiuto delle
proprie responsabilità e non met-
tono a disposizione della comunità,
con tutta semplicità, i doni ricevuti
da Dio?
PREGHIERA O Padre, che affidi alle mani dell'uomo e della donna tutti i beni
delle creazione e della grazia, fa' che la nostra buona volontà moltiplichi i frutti
della tua provvidenza.25
Sonntag, 22. November 2020 –34. SonntagGottesdienst
im Jahreskreis
zu Hause feiern
Evangelium Mt 25, 40
„Was ihr einem meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“
2.. Lesung Ez 34,12
„Wie ein Hirt sich um seine Herde kümmert, so werde ich mich um meine
Schafe kümmern. Und ich werde sie retten aus all den Orten, wohin sie sich
zerstreut haben.“
Impuls Aktion
Als wir den Namen unserer Pfarrei ausge- Im Evangelium ist die Rede
sucht haben, spielte es auch eine Rolle, dass von Hungernden, Fremden,
es unter uns einige Frauen mit dem Namen Kranken, Gefangenen. Machen
Cäcilia gibt. Wir tragen die Namen von Heili- Sie doch mal dazu eine Liste
gen, wir gehören mit ihnen in die Gemein- mit Namen von Menschen, die
schaft mit Gott, schon jetzt. Sie kennen. Kommen Ihnen
Ideen?
Gebet
Herr Jesus Christus, du hast uns das Gebot der Liebe gegeben. Wir kommen dabei
oft an unsere Grenzen. Wir bitten dich: Zeige uns in unseren Grenzen deine Wei-
te. Erfülle uns mit deiner Liebe, dass unser Herz davon überfließen möge. Amen.26 Gottesdienst zu Hause feiern Deutscher Text zu den Impulsen 20.09.2020 Evangelium Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. (Matthäus 20, 1-16) Impuls Es ist nicht einfach, auch nicht für uns Christen, das wahre Antlitz des Vaters zu entdecken, das Jesus uns zeigt. Die Arbeiter der ersten Stunde erwarten mehr Lohn. Sie sind überzeugt, einen größeren Lohn zu verdienen als jene, die erst gegen Ende des Tages angeworben wurden. Genau hier liegt die Ak- tualität des Gleichnisses und die Frage, die sich jede Gemeinde heute stellen sollte. Auch jeder von uns sollte sich die Frage stellen: Habe ich meinen Glauben im Sinne Jesu verstanden? Aktion Für uns Christen besteht eine Gefahr: sich mit Gott in eine Art Arbeitsvertrag zu stellen, wo die Entlohnung genau dem Verdienst entspricht. Die Logik Got- tes ist aber - GOTT SEI DANK - nicht wie unsere. Daran erinnert uns Jesaja in der heutigen ersten Lesung: "Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und Eure Wege sind nicht meine Wege" (Jesaja 55,8). Gebet Du, gerechter Vater, bist groß im Geben. Du gibst dem letzten Arbeiter wie dem ersten denselben Lohn. Deine Wege sind so weit von unseren Wegen wie der Himmel von der Erde. Öffne unser Herz, damit wir die Weisheit der Worte deines Sohnes verstehen und die unbezahlbare Würde, in deinem Weinberg schon vom Morgen an zu arbeiten. 15. 11.2020 Evangelium "Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging. Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten" (Matthäus 25, 14-30).
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Gottesdienst zu Hause feiern
Impuls
Wie es oft in den Gleichnissen geschieht, will uns Jesus keine Lektion über
Wirtschaft erteilen, wenn es um die Talente geht, die den Dienern anvertraut
werden (ein Talent war eine immens großer Geldwert). Er will vielmehr unse-
re Aufmerksamkeit lenken auf Dinge, die für ihn viel wichtiger in unserem
Leben sind. Er möchte, dass wir uns fragen, gerade aufgrund der Fähigkeiten,
die wir bekommen haben, ob wir uns der großen Verantwortung bewusst
sind gegenüber uns selbst und der Welt, in der wir leben.
Aktion
Das Gleichnis Jesu ist aktuell auch in unserer Zeit für uns persönlich und für
die Kirche. Wie viele unserer Gemeinden leben wie der dritte Diener, der sich
aus Angst zufriedengibt mit seiner Lebensweise und so für immer wie gehabt
weiterleben will. Jesus würde hier sagen: Warum könnt ihr die Zeichen der
Zeit nicht lesen? Und noch dazu: wie viele Christen verwechseln Demut mit
einer eleganten Ablehnung der eigenen Verantwortlichkeiten und stellen die
von Gott empfangenen Gaben in aller Einfachheit nicht zur Verfügung der
Gemeinde?
Gebet
Vater, du vertraust den Menschen alle Gaben der Schöpfung und der Gnade
an. Gib, dass unser guter Wille die Früchte deiner Vorsehung mehrt.28
Gottesdienst zu Hause feiern
Auch in dieser Zeit beten wir
für unsere Verstorbenen:
- für alle, die in den letzten zehn Jahren
verstorbenen sind,
- in allen bestellten Intentionen
Woche vom 29.08. bis zum 04.09.2020
Maria-Loana Leichnam, Kurt Horn, Thorsten Hauffe, Hans Ull-
rich, Michael Hoffmann, Patric Müller, Egon Müller, Margarete
Reil, Herta Zimmermann, Maria Hällmayer, Legin Jelka, Hein-
rich Lehr
Woche vom 05.09. bis zum 11.09.2020
Anna Weiler, Helke Kurzschenkel, Manfred Kapp, Katharina
Heinowski, Maria Cordsmeier, Patrick Kott, Ruth Benninger,
Gerda Traina, Linda Wack, Ruth Dissinger, Helga Clade, Eu-
gen Scherz
Woche vom 12.09. bis zum 18.09.2020
Egon Nunn, Elisabetha Brändle, Manfred Lange, Monika
Schehr, Gertrud Mayer, Charlotte Gauer, Gruber Rosa,
Gaetano Scoma, Karl Adam, Maria Magdalena Engert, Dr.
Rainer Tolksdorf, Lilli Rose Jantschke, Wilhelm Bittig, Horst
Ederle, Bruno Ungricht, Markus Schitter, Maria Gräf
Woche vom 19.09. bis zum 25.09.2020
Michael Weber, Herbert Brütting, Johanna Drieß, Wilhelm
Bauer, Klaus Hanny, Irma Jakob, Magdalena Posmayer, Josef
Albrecht, Helene Heppe, Elisabeth Kroll, Karl Dillmann, Mar-
garete Manghi, Johanna Herrmann, Hans Bauswein, Rosa
Schmidt, Margarethe Sommer, Egon Müller, Beate Stripf, Jo-
sef Albert, Cäcilia Klett29
Gottesdienst zu Hause feiern
Woche vom 26.09. bis zum 02.10.2020
Irma Gerling, Karsten Bischoff, Edeltraud Wenzel, Maria Bal-
thasar, Hedwig Schmidt, Katharina Knierim, Inge Weiß, Maria
Kottmus, Hildegard Herkert, Anna Englert, Kurt Nothaft, Ve-
neranda Tragni, Richard Harlander, Monika Hartmetz, Christi-
an Fischer
Woche vom 03.10. bis zum 09.10.2020
Ilse Eppel, Klaus Wenz, Luisa Mormone, Manfred Steeg, Inge
Heiler, Wühl Vitus, Margarete Deutschle, Annemarie Stindl,
Ernst Lauer, Gudrun Faust, Leonardo Leone
Woche vom 10.10. bis zum 16.10.2020
Wolfgang Lauer, Eugen Csati, Heinz Müller, Johanna Raczek,
Maria Lutz, Johann Szabo, Oskar Leipold, Martin Draschil,
Wilhelmine Fröhlich, Rainer Bock, Jürgen Menges, Elfriede
Hubele, Herbert Schier, Margarete Moggioli, Detlev Krieger,
Franz Heller, Erwin Sarreither, Siegfried Schuhmacher, Fried-
rich Boudgoust, Hans Otterstätter, Renate Schlosser
Woche vom 17.10. bis zum 23.10.2020
Helmut Schneider, Nina Braun, Maria Krauß, Mathias Oeste-
reicher, Martha Schneider, Walburga Nell, Rainer Schlick,
Magdalena Knecht, Anneliese Fischer, Antonio Amato, Frieda
Tag, Ernst Friedel Werry, Luiza Blazi, Gerlinde Magin, Karl Lo-
renz, Rosa Adam, Henny Meckel, Dr. Raimund Bard
Woche vom 24.10. bis zum 30.10.2020
Barbara Hottenträger, Anna Klein, Lucia Boudgoust, Manfred
Klein, Hannelore Fischer, Erhard Neumann, Bonifacio Randisi30 Gottesdienst zu Hause feiern Woche vom 31.10. bis zum 06.11.2020 Elisabeth Spiridon, Elise Würker, Johann Eichner, Paula Bechtold, Veronika Anné, Magdalena Becker, Giovanna Leone, Karl-Josef Chikhi, Marianne Klein, Franz Löffelholz, Fred Keppler, Johanna Rusch, Franz Willkofer, Ingrid Weiß, Herbert Unger, Valentine Damien, Hildegard Hechelhammer, Karl Fritz Woche vom 07.11. bis zum 13.11.2020 Elisabeth Morweiser, Gertrud Zick, Maria Bräunig, Günter Grabmeier, Maria Bauer, Maria Scheibel, Hildegard Hem- merich, Irma Eberspach, Johanna Haberer, Käthe Kramb, Lothar Portz, Stefan Wachter Woche vom 14.11. bis zum 20.11.2020 Maria Schlemb, Georg Pfundstein, Maria Bee, Klara Stroh, Heribert Böhler, Maria Hund, Jörns Ernst, Peter Fröhlich, Eli- sabeth Görgen, Adelheid Schmidts, Hildegard Prokubek, Gisela Karch, Katharina Scherrer, Rudolf Müller, Werner Kron Woche vom 21.11. bis zum 27.11.2020 Rudolf Backes, Otto Beck, Rudolf Impertro, Heidi Machmer, Ilse Dominikowski, Waltraud Grau, Helmut Wandscher, Peter Simon, Gisela Simon, Luzie Mischler, Helga Hopfinger, Hubert Schüßler, Eleonore Fritz, Maria Keppler, Erna Brunck, Annelie- se Engelberger Woche vom 28.11. bis zum 04.12.2020 Franz Boltner, Ditlinde Kopf, Elfriede Albrecht, Lucia-Doina Loch, Isolde Borst, Magda Rohe, Christa Weber, Gertrud Bergdoll, Renate Flender, Carmelo Tolaro, Hans Schulze, Clothilde Umminger, Michal Wierczynski, Vasile Matusan, Magdalena Danner
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Gottesdienst zu Hause feiern
Intentionen:
06.09. für Beate und Irmgard Werling (DR)
08.09. für Alexander Janoch
13.09. für die Familien Hasselwander und Jakob (DR)
19.09. für Josef Wöllhaf (GA)
22.09. für Constantia und Braunislav Janocha
25.09. für Katharina Schmidt
11.10. für Familie Gherca (DR)
15.10. für Angela und Alfred Boltner
17.10. für Josef Wöllhaf (GA)
18.10. für Johanna Raczek (DR)
22.10. frü Familien Mueköster und Leipold
14.11. für Josef Wöllhaf (GA)
28.11. frü Franz Boltner (GA)
29.11. für Anneliese und Helmut Wandscher, Maria und Hans Joachim
Hauch, Ruth und Ernst Schneider (DR)
Weitere Intentionen können bestellt werden.32
Gottesdienst zu Hause feiern
Jährliches Totengedenken der Pfarrei
An Allerseelen findet unser besonderes Gedenken an die Verstorbenen aus
unserer Gemeinde und unseren Familien statt. Wegen des arbeitsfreien
staatlichen Feiertages hat sich der Besuch auf den Friedhöfen am Vortag, an
Allerheiligen eingebürgert.
Um diese Tage herum feiern wir auch immer den Gottesdienst für unsere
Verstorbenen des vergangenen Jahres, wie wir die Kreuze aufstellen, die
nach jeder Beerdigung mit dem Namen beschriften werden und zum Ge-
dächtnis in der Kirche angebracht werden. Wir wollen unsere Verstorbenen
und die Trauernden nicht alleine lassen!
Dieser Gottesdienst ist dieses Jahr am Vorabend von Allerheiligen, am Sams-
tag, 31.10.2020 um 1830 Uhr in St. Gallus vorgesehen.
Leider wird es voraussichtlich nicht möglich sein, allen Trauernden, die wir
einladen, Platz bieten zu können. Dennoch wollen wir möglichst vielen die
Teilnahme ermöglichen und auch mit denen verbunden sein, die vielleicht
auch aus Angst vor einer Ansteckung nicht kommen können.
Zudem findet an diesem Abend um 18.00 Uhr auch ein Gottesdienst der ita-
lienischen Gemeinde in der Dreifaltigkeitskirche statt, so dass es insgesamt
mehr Raum für die Teilnahme gibt.33
Gottesdienst zu Hause feiern
Die Angehörigen haben wir persönlich eingeladen und bitten sie, sich recht-
zeitig anzumelden. Die übrigen Plätze stehen den Gottesdienstbesuchern der
Gemeinde zu Verfügung. Auch in den anderen Gottesdiensten in diesen Ta-
gen und durch unsere persönliche Verbundenheit wollen wir unsere Verstor-
benen nicht vergessen und den Trauernden auf vielerlei Weise beistehen und
unsere Verbundenheit im Gebet und in Leben zeigen.
Marcus Wolf
Weltladen Friesenheim
Liebe Mitchristen!
Wir alle erleben derzeit eine schwierige,
bedrückende Zeit. Liebgewordene Gewohn-
heiten sind in Frage gestellt, vertraute
Kontakte erschwert oder unmöglich geworden; wir sind verunsichert, wir lei-
den darunter. Und dazu kommen in vielen Fällen finanzielle Schwierigkeiten,
berufliche Probleme, Zukunftsängste. Dabei haben wir in Deutschland noch
die Hoffnung, daß sich die Wirtschaft langsam erholt und wir haben ein recht
gutes soziales Netz, das die schlimmsten Folgen abfedert, Abstürze aufzufan-
gen hilft. Ganz anders sieht es aber in weiten Teilen der Welt aus. Viele Han-
delspartner der Weltläden in Afrika, Asien und Lateinamerika sind hart ge-
troffen. Ausgangssperren lassen die Arbeit in den Werkstätten vielerorts nicht
mehr zu, bereits fertig produzierte Ware kann zum Teil nicht verschifft wer-
den. Und staatliche Rettungsschirme fehlen. Deshalb haben die Weltläden
beschlossen, die Mehrwertsteuerabsenkung an einen Fonds zur Unterstüt-
zung von Handelspartnern weiterzugeben, um ein Zeichen der Solidarität zu
setzen. Wir wollen zeigen, daß wir auch in für uns selbst schwierigen Zeiten
unsere ärmsten Brüder und Schwestern in ihrer ungleich größeren Not nicht
im Stich lassen. Und wir bauen auf Ihr Verständnis für diese Aktion.
Ihr Weltladen-Team34
Unsere Kitas
Unsere Kitas
Kath. Kita St. Dreifaltigkeit Hemshofstraße 42, 67063 Ludwigshafen
Tel.: 0621/52 32 89
E-Mail: kita.lu.st-dreifaltigkeit@bistum-speyer.de
Leitung: Frau Miriam Georgens
Kath. Kita Heilig Kreuz Burgundenstraße 2, 67059 Ludwigshafen
Tel.: 0621/685 668 93
E-Mail: kita.lu.heilig-kreuz@bistum-speyer.de
Leitung (Vertretung): Frau Julia Köglmeier
Kath. Kita St. Josef Leuschnerstr. 149, 67063 Ludwigshafen
Tel. 0621/69 68 00
E-Mail: kita.lu.st-josef@bistum-speyer.de
Leitung: Frau Julia Knörr
Kath. Kita St. Gallus 1 Spatenstr. 17, 67063 Ludwigshafen
Tel. 0621/69 15 17
E-Mail: kita.lu.st-gallus@bistum-speyer.de
Leitung: Frau Katharina Ruppert
Kath. Kita Arche Noah Hagellochstr. 33, 67063 Ludwigshafen
Tel. 0621/69 23 69
E-Mail: kita.lu.arche-noah@bistum-speyer.de
Leitung: Herr Lukas Ruep
Kontaktdaten des Pastoralteams und des Pfarrbüros
Pfarrer Dr. Udo Stenz udo.stenz@bistum-speyer.de
Tel. 0621/514705
Pfarrer Marcus Wolf marcus.wolf@bistum-speyer.de
Tel. 0151 14879926
PR Jürgen ter Veen juergen.ter-veen@bistum-speyer.de
Tel. 514705
Diakon J.-J. Kambakamba Jean-Jacques.Kambakamba@bistum-speyer.de35
Spendenaufruf
Zentrales Pfarrbüro Hl. Cäcilia - Pfarramt St. Dreifaltigkeit
Rohrlachstraße 32, 67063 Ludwigshafen Tel.: 0621/51 47 05,
Fax 0621/62 84 95
E-Mail:
pfarramt.lu.hl-caecilia@bistum-speyer.de Internet: www.hl-caecilia-lu.de
Bankverbindung:
Kirchengemeinde Heilige Cäcilia, IBAN DE97 7509 0300 0000 0646 29 Liga Regensburg
Das Pfarrbüro und die Kontaktstellen sind bis auf Weiteres geschlossen. Kontaktauf-
nahme ist per E-Mail und Telefon (bitte Anrufbeantworter nutzen) möglich.
Herausgeber: Kirchengemeinde Heilige Cäcilia, Ludwigshafen, Rohrlachstraße 32,
Verantwortlich: Dr. Udo Stenz, Pfarrer, 10 Ausgaben jährlich. Druck: Gemeindebriefdruckerei
Spendenaufruf
Spendenaufruf zur Kollekte für die Gemeinde
Nicht nur die Gottesdienste fallen aus, auch die Kollekten. Die Einnahmen
hieraus sind im Haushalt eingeplant und helfen, die laufenden Kosten zu de-
cken. Dürfen wir Sie deshalb darum bitten, Ihren finanziellen Beitrag zur Kol-
lekte auf das Konto der Kirchengemeinde zu überweisen? Die Bankverbin-
dung ist:
Kirchengemeinde Heilige Cäcilia
IBAN DE97 7509 0300 0000 0646 29 Ligabank Regensburg
Gerne können Sie einen Verwendungszweck angeben, z. B. für die Armen,
Heizung, Kirchenmusik, Pfarrblatt,…
Bild:M icrosoft Office
Vergelt’s Gott!36
Spendenaufruf
Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen
Ludwigshafen
Ökumenischer Gottesdienst zum Tag der
Schöpfung
„WEINklang“
04. September 2020, 18:00
HackGarten Ludwigshafen
Bei Regen: Melanchthonkirche, Maxstraße 38Sie können auch lesen