Portfolio Projekte 2008 bis 2018 - mépp | Ménard Partner Projekte AG
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Wohnen Millefeuille Ersatzneubau Wohn- und Gewerbehaus, Otelfingen GWZ Moos Umnutzung von Gewerbefläche zu Wohnraum und Aufstockung Penthouse Mehrfamilienhäuser, Küsnacht Studios 696 Umnutzung Aufstockung Gewerbehaus, Zürich Schriberweid Neubau Wohnüberbauung, Pfäffikon Twins Mehrfamilienhäuser, Zürich 2000-Watt Neubau Mehrfamilienhaus, Zürich Lofthouse Neubau Wohn- und Gewerbehaus, Zürich Lake View Neubau Wohnüberbauung, Küsnacht Cocoon Neubau Wohnüberbauun, Zürich Rosenhof Neubau Wohnüberbauung, Mollis Top of Horgen Neubau Wohn-und Gewerbehaus, Horgen Lake View II Einfamilienhaus, Männerdorf Land - Haus Neubau Einfamilienhaus, Bonstetten Haus am See Neubau Einfamilienhaus, Küsnacht
Costummade Neubau Einfamilienhaus, Uetikon am See L&S Schlossmattstrasse Mehrfamilienhaus, Kilchberg Brothuuse Temporöre Wohnsiedlung, Zürich-Affoltern Gesamtsanierung Mehrfamilienhäuser, Adliswil Roth Umbau und Sanierung mehrfamilienhäuser, Regens- dorf Verenahof Neubau- und Umbau Wohn- und Geschäftshaus, Ba- den
Millefeuille
Ersatzneubau Wohn-
und
Gewerbehaus,
Otelfingen
Südfassade
Im Westen von Otelfingen, in unmittelbarer Nähe
zum Bahnhof und nur wenige Autominuten von der
A1 entfernt, entsteht ein Wohn- und Gewerbeareal.
In enger Zusammenarbeit mit den Behörden wurde
der private Gestaltungsplan „Talacher“ entwickelt.
Die 3. Bau-etappe wurde darin zwingend als
Umbauvorhaben definiert. Genauere Analysen
konnten aufzeigen, dass betreffend Altlasten, Statik,
Erdbebensicherheit, Raumhöhen, Ausnutzung
etc. zu viele Problemfelder nicht mit vernünftigem
Aufwand zu beseitigen sind. Weitere Gespräche mit
der Gemeinde führten zur Erkenntnis, dass nur ein Bilder: DL+, Barcelona
Ersatzneubau sinnvoll und verhältnismässig ist.
In Anlehnung an den Bestandsbau ist das Vorhaben
in drei Teile gegliedert. Der Sockelbau im Erdgeschoss Grundriss Regelgeschoss
mit Gewerbenutzungen, der Hauptbau mit drei
Wohngeschossen und der Turmbau mit weiteren
exklusiven Wohnungen bilden die wesentlichen
Elemente des Neubauprojektes. Sämtliche Wohnungen
sind nach Süden ausgerichtet.
UK.R.ST.: +1.90
UK F.ST.: +1.84
OK.F.BR: +0.42
OK R.BR.:+0.35
RAF
Adresse Bahnhofstrasse
8112 Otelfingen
Bauherr Park im Talacher AG
Leistung Projektentwicklung, Architektur,
Ausführungsplanung
Fläche 7‘000 m2
Volumen 28‘000 m3
Termine 2010 – 2018
Kosten BKP 1-9 29 Mio. CHF N
Grundriss ErdgeschossGWZ Moos
Umnutzung von
Gewerbefläche zu
Wohnraum
und Aufstockung
Das Gewerbezentrum Moos liegt an zentraler Lage
in der Gemeinde Weisslingen. Es handelt sich um
ein historisches Industrieareal - über Jahrzehnte
gewachsen - welches in der Gemeinde einen hohen
Identifikations-Wert geniesst. Das bestehende Areal
wird heute ausschliesslich gewerblich genutzt und
bildet in seiner räumlichen Ausgestaltung eine in
sich mehr oder weniger geschlossene Welt. Dieser
Charakter soll durch die Ansiedlung von zusätzlichen
Wohn- und öffentlichen Nutzungen aufgeweicht
werden, welche das Gebiet ergänzen und bereichern.
Neuer Wohnraum wird vor allem in den bestehenden
oberen Geschossen geschaffen, während die unteren
Stockwerke der gewerblichen Nutzung vorenthalten Westansicht Bilder: DL+, Barcelona
bleiben. Ein neues Attikageschoss erstreckt sich über
die gesamte Länge des Baukörpers und ermöglicht
eine imposante Fernsicht in die umliegenden
Hügelzüge. Die vorgeschlagene Bebauung reagiert
sensibel auf die städtebauliche Situation, innerhalb
klarer gesetzlicher und betrieblicher Vorgaben.
Eine der prägenden Kräfte des Entwurfes ist die
Darstellung des Kontrastes zwischen der rohen
Industriesubstanz und dem sich absetzenden, leichten
und frischen Attikagesschoss. Zusammenfassend
zielt das Gesamtkonzept darauf ab, die bestehenden
Qualitäten des Areals, wie räumliche Dichte und
industriellen Charakter, zu bewahren, und gleichzeitig
mit massvollen Ergänzungen das Gebiet in eine
lebhafte Zukunft zu führen.
Adresse Dorfstrasse 6
8484 Weisslingen
Bauherr PLUSIMMO AG
Leistung Projektierung +
Ausführungsplanung
Fläche 2‘900 m2
Volumen 12‘700 m3
Termine 2015 - 2017
Kosten BKP 1-9 7.0 Mio. CHF
Grundriss Attika
NPenthouse Zürichstrasse
Mehrfamilienhäuser,
Küsnacht
Das Projekt integriert sich - sowohl was die
Abmessungen als auch die Setzungen betrifft -
gut in den Kontext. Die Grundsätze des Leitbildes
‚Teilquartier Zürichstrasse’ bildeten dabei die
Bild: DL+, Barcelona
Basis für den Entwurf bezüglich Massstäblichkeit,
Durchgrünung, Gestaltung der Vorgärten, Morphologie
oder Atmosphäre. Die beiden Neubauten haben in
Ihrer Grundrisstypologie und Genetik unter einander
grosse Ähnlichkeiten; man kann fast sagen: ‚Grosser
und kleiner Bruder’. Zudem ist es ein wichtiges
5
Projektziel, mittels der vorzüglichen Lage, der
Ausrichtung im Hang und der attraktiven Seesicht
sämtliche Wohnungen aufzuwerten. Die Adressierung
und Erschliessung der Gebäude erfolgt einmal über
e
Goldbacherstrass
die Zürichstrasse und einmal über den Gustav-
Siberweg, wobei die Hauszugänge jeweils westseitig
angelegt sind. Beim Entwurf der Grundrisse wurden
verschiedene Elemente aus dem Typus des Penthouse
verwendet: Zusammenhängendes eigenes Geschoss,
gute Aussichtsoptionen, Direktzugang über Lift,
Zimmer mit verschiedenen Ausrichtungen. In beiden r-Weg
v-Sibe
Gebäuden tritt man über das Treppenhaus oder
Gusta
direkt mit dem Lift in die einzelne Wohnung hinein.
Die privateren Räume wie ‚Masterbedrooms’, Ensuite-
Bäder, Gästebäder und Ankleiden wurden entlang
N
der Nord- und Ostseiten angelegt. Die attraktiven
Wohnflächen zum See dienen dem Kochen, Essen
und Wohnen mit grosszügigen Verglasungen und Grundriss Ebene 2
einladenden Balkonen. Beide Gebäude werden über
eine Tiefgarage miteinander verbunden. Die Zufahrt
der Tiefgarage erfolgt ostseitig über den Gustav-
Siberweg.
Adresse Zürcherstrasse 44,
8700 Küsnacht
Bauherr Privat
Leistung Projektentwicklung,
Architektur, Vorprojekt
Fläche 840 m2
Volumen 4‘900 m3
Termine 2014 - 2017
Kosten BKP 1-9 5.0 Mio. CHF
LängsschnittStudios 696
Umnutzung
Aufstockung
Gewerbehaus, Zürich
Ostfassade
Bilder: DL+, Barcelona
Adresse Badenerstrasse 696a / Jakob-
Fügli-Str. 16+18 / Bachmattst-
rasse 53
8048 Zürich
Neuer Boden 0.20 m2
Bauherr Pretium AG
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2
2
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Leistung Bauprojekt, Ausführungspla-
1
nung Steigzone REI60
Fläche 7‘000 m2
Volumen 18‘900 m3
Termine 2015 - 2017
N
Kosten BKP 1-9 8.0 Mio. CHF
Grundriss ObergeschossSchriberweid
Neubau
Wohnüberbauung,
Pfäffikon
Wohnen an stadtnahen Sonnenwiesen: Hier an der
Schriberweidstrasse, am Rande eines beliebten
Wohnquartiers, unmittelbar angrenzend an freie
Felder, bauen wir sechs Mehrfamilienhäuser mit 38
Eigentumswohnungen. Die Wohnungen bestechen
Bild: mépp ag, Zürich
W/T
durch grosszügige, raffinierte Grundrisse. Jede ist
W/T
W/T
15 16
auf mindestens drei Seiten ausgerichtet. So geniesst
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man: Viel Licht, Privatsphäre, Weit- und Weidsicht. Wie
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kubische Dorfvillen stehen die sechs Gebäude am
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Rande der Gemeinde, diagonal versetzt, harmonisch
in die Topografie mit leichter Hanglage eingebettet.
Die hellen, offenen Grundrisse bieten geschickt
abgetrennte Rückzugsorte, Panoramafenster öffnen
den Blick in die Weite. Die erdige Fassade mit elegant
gerahmten Aussichtsfenstern verleiht dem Baukörper
Nachströmöffnung
einen noblen Charakter. Es ist eine moderne und dabei
W/T
W/T
W/T
zeitlose Architektur, gewachsen aus der Landschaft,
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16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4
an der Schnittstelle von Siedlung und Natur.
W/T
W/T
W/T
Bilder: raumgleiter gmbh
N
Erdgeschoss
Adresse Schriberweidstrasse
8330 Pfäffikon
Bauherr Steiner AG, 8050 Zürich
Leistung Vorprojekt bis Ausführungspla-
nung
Gesamtleitung Bauprojekt Liftüberfahrt
Solaranlage
Liftüberfahrt
Liftüberfahrt Solaranlage
Liftüberfahrt
45.00° 45.00°
Fläche 4‘000 m2
Liftüberfahrt
153 x 92.2cm
Liftüberfahrt
97.1 x 112.2 cm
153 x 92.2cm
153 x 112.2cm
97.1 x 112.2 cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
45.00°
194.3 x 210 cm 194.3 x 210 cm
97.2 x 210 cm
153 x 112.2cm
97.2 x 210 cm 194.3 x 210 cm
194.3 x 162.2cm
45.00°
194.3 x 210 cm
153 x 112.2cm
45.00°
194.3 x 162.2cm
97.2 x 92.2cm
194.3 x 137.2cm 45.00°
194.3 x 210 cm
153 x 112.2cm 153 x 112.2cm 194.3 x 137.2cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm 153 x 217.5 cm 194.3 x 210 cm
Parzellengrenze
Parzellengrenze
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm 153 x 112.2cm
97.2 x 92.2cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
Volumen 25‘450 m3
293 x 210 cm
153 x 112.2cm 194.3 x 137.2cm
293 x 210 cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
97.2 x 92.2cm
153 x 112.2cm 194.3 x 137.2cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
97.2 x 92.2cm 153 x 112.2cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
153 x 112.2cm 194.3 x 137.2cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
293 x 210 cm
gew. Terrain 194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
97.2 x 92.2cm
153 x 217.5 cm 293 x 210 cm
153 x 112.2cm 194.3 x 137.2cm
153 x 217.5 cm 293 x 210 cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
gew. Terrain 97.2 x 92.2cm
153 x 112.2cm 194.3 x 137.2cm
gew. Terrain 194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
153 x 112.2cm
194.3 x 162.2cm 194.3 x 162.2cm
gew. Terrain
Termine 2014 – 2018
293 x 210 cm
-3.20 = 548.23 m ü.M. 194.3 x 162.2cm
153 x 112.2cm 194.3 x 137.2cm
Ebene 0 Ebene 0 194.3 x 162.2cm gew. Terrain gew. Terrain
153 x 112.2cm 194.3 x 137.2cm
194.3 x 162.2cm
194.3 x 162.2cm
Ebene 0
-6.735
Ebene -1
HAUS 1 HAUS 4 HAUS 2 HAUS 5 HAUS 3 HAUS 6
Kosten BKP 1-9 20 Mio. CHF
-7.79
Ebene -1
Ost FassadeTwins
Mehrfamilienhäuser,
Zürich
Die zwei Gartenhäuser liegen eingebettet in den
durchgrünten Stadtkörper in Zürich Altstetten. Eine
geradlinige und kubische Architektur und präzis
modellierte Baukörper bringen den Umgang mit dem
gewachsenen Kontext zum Ausdruck. Klassische
Grundrisse und geschickt verschachtelte Wohnun-
gen erlauben grösstmögliche Privatsphäre und ideale Längsschnitt
Ausblicke. Die hellen und offenen Wohnungen mit
teilweise raumhohen Fenstern werden durch ein zen-
trales Treppenhaus erschlossen und durch attraktive
Aussenräume in zwei Himmelsrichtungen ins grüne
Quartier erweitert. Die helle und hochwertige Fassade
mit den markant gerahmten Aussichtsfenstern verleiht
den Häusern einen eleganten Ausdruck.
Bilder: aPix Alex Buschor, Zürich
Adresse Stampfenbrunnenstrasse 28
8048 Zürich
Bauherr Privat
Leistung Vorprojekt bis Realisierung
Fläche 1‘290 m2
Volumen 8‘060 m3
Termine 2012 – 2016
Kosten BKP 1-9 6,5 Mio. CHF N
Grundriss Erdgeschoss2000 - Watt
Neubau Mehrfamilien-
haus, Zürich
Über einen Direktauftrag konnten mittels einer
Potentialanalyse die Möglichkeiten auf dem
Grundstück im ruhigen Oerlikoner Wohnquartier
ausgelotet werden. Dabei wurde neben
städtebaulichen, marketingtechnischen und
wirtschaftlichen Aspekten auch vertieft das
Thema Nachhaltigkeit behandelt. Das Wohnhaus
als allseitig orientiertes Punkthaus fügt sich
selbstverständlich in das durchgrünte Wohnquartier
ein. In seiner Volumetrie gliedert es sich klar an
die bereits verdichtete, neue Stadtstruktur an. Die
Fassade ist horizontal gegliedert, nimmt mit dem
Verputz Bezug zur Umgebung und zeigt mit der
Verwendung einer vorvergrauten Holzverkleidung
die Eleganz eines nachwachsenden Rohstoffs.
Sowohl Geschosswohnungen als auch Wohnungen Schnitt
mit 1.5-geschossigen Wohnräumen sorgen für
eine Vielzahl verschiedener Wohnungstypen.
Eine grosszügige, überhöhte Eingangshalle und
ein in seiner Materialität prägendes Treppenhaus
sind die Visitenkarte für den individuellen und
architekturbewussten Bewohner. Das Projekt
Ringstrasse setzt Massstäbe im nachhaltigen Bauen,
sind doch die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft
für Wohnhäuser in dieser Grösse nicht leicht zu
erreichen. Ein ausgeklügeltes Lüftungssystem mit
Abluftanlage und Aussenluftdurchlässen vermeidet
einen grossen Installationsaufwand und trägt mit
vielen weiteren Massnahmen wie Betondecken von
nur 22cm Höhe dazu bei, die verlangten Zielwerte bei
Energieverbrauch und CO2-Ausstoss zu erreichen. Bilder: aPix Alex Buschor, Zürich
Adresse Ringstrasse 33
8047 Zürich
Bauherr Privat
Leistung Projektentwicklung,
Generalplanung, Architektur
Fläche 1‘720 m2
Volumen 10‘200 m3
Termine 2010 – 2013
Kosten BKP 1-9 9 Mio. CHF N
Grundriss ErdgeschossLofthouse
Neubau Wohn- und
Gewerbehaus,
Zürich
Nach intensiven Typologiestudien (Hochhaus,
Streusiedlung, Mäander etc.) drängte sich durch
eindeutige Vorteile das „Dampfer-Konzept“ auf. Die
Grossform behauptet sich in seinem heterogenen
Umfeld durch seine klare und selbstbewusste Form
und Gestalt. Die regelmässig strukturierte Lochfassade
ist konstruktiv durch Sichbetonelemente gegliedert
und nimmt auf subtile Weise den Charakter der
Umgebung auf und interpretiert ihn neu. Augenfällig
Grundriss Regelgeschoss
sind dabei die abgerundeten Ecken, die dem
grossen Volumen eine vornehme Eleganz verleihen.
An der südöstlichen Seite des Gebäudes wurde
ein sich von der Topografie abhebender Grünraum
vorgeschlagen, der die Bewohner zum Verweilen
einlädt. Das Projekt Badenerstrasse ist insofern
ungewöhnlich, als dass sich sein ursprüngliches
Nutzungskonzept veränderte, bei der Projektierung
aber das Grundkonzept beibehalten wurde. Daraus
entstand ein hoch verdichtetes Wohngebäude mit
einem ungewöhnlichen Erschliessungskonzept. Über
einen einzigen Zugang und eine rund 70m lange
Halle werden insgesamt 119 auf sechs Geschossen
verteilte Wohnungen erschlossen. Diese Typologie
hat damit einen 24-Spänner (Regelgeschoss) zur
Konsequenz. Die innere Halle wird zum zentralen
Begegnungsort und schafft mit ihrer Grosszügigkeit
und Farbgestaltung eine starke Identität.
1
Bilder: aPix Alex Buschor, Zürich
Adresse Badenerstrasse 434
8004 Zürich
Bauherr Swisscanto Anlagestiftung
Leistung Projektentwicklung, Architek-
tur, Ausführungsplanung
Fläche 11‘800 m2
Volumen 69‘000 m3
Termine 2008 – 2011
Kosten BKP 1-9 70 Mio. CHF
N
Grundriss ErdgeschossLake View
Neubau
Wohnüberbauung,
Küsnacht
Ansicht Süd-West
Die beiden Gebäude „Villa“ und „Mehrfamilienhaus“
sind so positioniert, dass maximale Privatsphäre
gewährleistet wird und doch spannungsvoller
Aussenraum entsteht. Durch ihre Position an den
beiden ruhigen Quartierstrassen spannen die
Gebäude einen Zwischenraum mit wunderbar intimen
Gartenbereichen auf. Die zurückhaltende Gestaltung
der beiden Solitäre sorgt dafür, dass sich die
modernen Baukörper harmonisch in die gewachsene
Umgebung integrieren, ohne zu dominieren oder
sich anzubiedern. Der Ort und das Quartier werden
so zeitgemäss weiter gedacht, verwoben und
Bilder: Roger Frei, Zürich
aufgewertet. Grundriss Regelgeschoss
Die inneren Qualitäten des Mehrfamilienhauses
erschliessen sich bereits in der Eingangshalle mit
grosszügigem Treppenhaus. Hier fällt viel Tageslicht
über die grosszügige Verglasung im Dach und sorgt
so für ein angenehm helles, einladendes Ambiente. Die
teilweise eingezogenen, als Loggien ausgebildeten
Balkone und Terrassen brechen den Körper auf und
geben ihm Leichtigkeit und Transparenz. In Anlehnung
an Bündner Vorbilder erzeugen die hellen Felder,
welche mit einem feinen Putz die Fenster einfassen,
ein freundliches Fassadenbild mit gut lesbarer Struktur
und gleichzeitig leicht irritierendem Effekt. Das vom
Auge eingefangene Bild löst beim Betrachter einen
Denkprozess zum Themenfeld Wahrnehmung aus.
Adresse Rudolf-Brunnerstrasse
8700 Küsnacht
Bauherr Privat
Leistung Projektentwicklung, General-
planung, Architektur
Fläche 3‘000 m2
Volumen 10‘200 m3
Termine 2009– 2011
Kosten BKP 1-9 8.2 Mio. CHF
N
Grundriss ErdgeschossCocoon
Neubau
Wohnüberbauung,
Zürich
Wohnzimmer / Loggia
Das bestehende Gebäude musste aufgrund
der schlechten Bausubstanz abgebrochen Grundriss 1.-3. Obergeschoss Grundriss Dachgeschoss
Hausnr. 80 Hausnr. 80
werden. Marketinganalysen, Zielgruppen- sowie
Produktedefinitionen und Steuerruling waren die Basis
für die präzise Entwicklung dieser Stockwerkeinheiten.
Die zwei Punkthäuser wurden im Minergie-Standard
ausgeführt, der einem zeitgenössischen, nachhaltigen,
urbanen und verdichtetem Wohnen gerecht
wird. Die kompakten Volumen beinhalten jeweils
8 Wohnungen und werden über je eine zentrale
Treppen- und Liftanlage erschlossen. Aufgrund
dieser Anordnung konnte ein Tragwerkskonzept Wohnzimmer / Küche
entwickelt werden, welches eine hohe Flexibilität
bei der Grundrissgestaltung aufweist. Die
Regelgeschosse erschliessen als Zwei-Spänner jeweils
zwei 3½-Zimmerwohnungen oder je eine 2½- und
4½-Wohnung. Neben den grosszügigen und hellen
Räumen wird jede Wohnung mit einer eingezogenen
Loggia aufgewertet. Im Attikageschoss befinden sich
5 1/2 Zimmerwohnungen mit je zwei grosszügigen
Terrassen. Ein Garagen- und Kellergeschoss verbindet
die beiden Häuser unterirdisch.
Für mépp steht dieses Projekt exemplarisch für
einen wesentlichen Bereich unserer Tätigkeit: Die
Aussenvisualisierung Bilder: DesignRaum GmbH,
Entwicklung einer Immobilie über alle 6 Phasen des Winterthur
SIA; Strategische Planung, Vorstudien, Bauprojekt,
Vorbereitung der Ausführung, Realisation, Betrieb.
Adresse Friesenbergstrasse 78/80
8055 Zürich
Bauherr Bevelopment AG
Leistung Projektentwicklung, Architek-
tur, Ausführungsplanung
Fläche 1‘900 m2
Volumen 10‘200 m3
Termine 2008 - 2012
N
Kosten BKP 1-9 8.8 Mio. CHF
Grundriss ErdgeschossRosenhof
Neubau
Wohnüberbauung,
Mollis
Nachdem zwei namhafte Glarner Architekturbüros in
den 13 Jahren zuvor Konzepte erarbeiteten, bekam
Aussenansicht Bilder: Patrick Stumm,
mépp 2005 die Chance, einen eigenen Ansatz zu
Zürich
entwickeln. Die Siedlung Rosenhof mit ihren sieben
Mehrfamilienhäusern liegt auf einem rund zwei
Hektaren grossen Areal. Mittels vorgeschaltetem
Überbauungsplanverfahren (Gestaltungsplan)
konnte die Dichte massiv erhöht werden. Trotzdem
entstanden um die kompakten Häuser Freiräume,
die Lebensqualität generieren. Das äusserst enge
Kostenkorsett konnte nur eingehalten werden
durch einen hohen Grad an Präfabrikation:
Geschossdecken, Badezimmer, Garderobenmöbel,
Küchen, Blumentröge, Balkongeländer etc. wurden
sehr einheitlich vorgefertigt und auf der Baustelle nur
noch montiert. Ein weiterer Erfolgsfaktor des Projektes
war ein selten guter Teamspirit, an dem sich Bauherr,
Planer, Behörden, General- und Subunternehmer und
Vermarkter hielten. Total 99 Wohnungen, von 2½ bis
5½ Zimmer, nehmen die äussere Formensprache auf
und präsentieren sich mit grosszügigen, schlichten
und funktionalen Räumen. Der Rosenhof: klassisch,
harmonisch und formschön, wie die edle Blume,
die ihm den Namen gab. Heute gilt die Anlage im
Kanton als Kristallisationskern, durch dessen dahinter
steckendem Mut sich viele weitere Investoren
ebenfalls zu Neubauvorhaben entscheiden konnten.
Adresse Rosenhof Areal
8753 Mollis
Bauherr Swisscanto Asset Manage-
ment AG
Leistung Projektentwicklung, General-
planung, Architektur
Fläche 9‘600 m2
Volumen 48‘000 m3
Termine 2005 - 2010
N
Kosten BKP 1-9 30 Mio. CHF
Grundriss ErdgeschossTop of Horgen
Neubau Wohn- und
Gewerbehaus,
Horgen
Für einmal ist der Marketingname „Top of Horgen“
nicht geschummelt; das Objekt steht tatsächlich am
höchsten möglichen Punkt von Horgen, unmittelbar Wohnbereich mit Seeblick
zum Waldrand. An der Tödistrasse entsteht
auf einer früheren Gewerbe-/Industriezone ein
Mehrfamilienhaus mit 10 Wohnungen und einer etwas
gleich grossen Büro-/Gewerbefläche. Längsschnitt
Das Gebäude zeichnet sich durch eine hohe
architektonische Qualität sowie einem Optimum an
Nutzungsfreiheit aus. Die Raumhöhen betragen im
Rohbau drei Meter. Die grossflächigen Verglasungen
ermöglichen helle und somit zeitgemässe
Arbeitsräume. Die Wohnungen im Obergeschoss
sowie die Attikawohnungen verfügen über eine
herrliche Sicht auf den Zürichsee. Alle Wohnungen
sind grosszügig gestaltet und bieten eine Wohnfläche Aussenvisualisierung Bilder: Grischa Design GmbH,
zwischen 130m2 und gut 200m2 im Attikageschoss. Hofgeschoss Watt/Regensdorf
Alle Wohnungen werden hell und modern ausgebaut
und mit den neusten Geräten ausgestattet. Zwischen
den beiden Häusern befindet sich ein halbprivater
Innenhof, der zum Spielen für Kinder oder für eine
kleine Plauderei mit den Nachbarn einlädt. Auf diesen
Hof orientieren sich auch ein paar Ateliers; ideale
Orte zum Arbeiten, fürs Kleingewerbe oder auch für
„Einliegerwohnungen“. Für die beiden Häuser steht
eine Autoeinstellhalle zur Verfügung.
Adresse Tödistrasse 56
8810 Horgen
Bauherr All Immo Invest AG
Leistung Architektur, Ausführungspla-
nung
Fläche 5‘300 m2
Volumen 20‘100 m3
Termine 2011 - 2014
Kosten BKP 1-9 11.7 Mio. CHF
N
Grundriss WohngeschossLake View II
Einfamilienhaus
In exklusiver Lage durften wir dieses neue Eigenheim
für eine junge Familie planen. Um den Anforderungen
der Bauherrschaft in allen Belangen Rechnung zu
tragen, wurde das Bauprojekt eines vormals mit dieser Aussenansichten
Aufgabe betrauten Büros, bis auf die Mantellinien,
komplett neu gestaltet und konstruktiv umgesetzt.
5
So war das bestreben einerseits, das Gebäude als
einen monolithisch wirkenden Körper zu schaffen,
der andererseits auch einen fliessenden Übergang
von Innen nach Aussen zu leisten vermag. Dem
Haus sollte auch ein starker farblicher, wie auch
haptischer Charakter verliehen werden, was
durch die Wahl von groben, natursteinähnlichen
Horizontal-Fliesenbändern erreicht wurde. Die
Innere Organisation und Gestaltung des Entwurfes Schnitt
wurde in enger Abstimmung mit der Bauherrschaft
so gewählt, dass ein grosszügiger Wohn- und Küche
Essbereich mit offener Küche einen gemeinsamen
Aufenthaltsort für alle Familienmitglieder bietet,
und einen familieninternen „öffentliches Bereich“
darstellt. Im Obergeschoss wiederum befinden sich
die Schlaf- und Ruheräume der Eltern mit eigenem,
in das Bad integriertem Spa-Bereich. Die Jugend-
und Kinderzimmer sind mit jeweils eigenen Bädern
ausgestattet. Ein Fitnessraum für Eltern und Kinder
ergänzt das Raumprogramm. Das Untergeschoss
bietet für Übernachtungsgäste eine vollwertige, helle
Einliegerwohnung. Auch die Wirtschaftsräume sind
hier zu finden, jedoch diskret in die Raumabfolge
integriert.
Badezimmer Bilder: aPix Alex Buschor,
Zürich
Bauherr Privat
Leistung Bauprojekt, Ausführungsplan
Fläche 592 m2
Volumen 1‘910 m3
Termine 2013-2015
N
Grundriss ErdgeschossLand - Haus
Neubau Einfamilien-
haus, Bonstetten
Das ‚Land-Haus’ steht in Bonstetten auf einer
schönen Liegenschaft in der Landwirtschaftszone.
Als Ersatzbau wurde es nach seinem ursprünglichen
Volumen und nach neuen Nutzungsanforderungen der
privaten Bauherrschaft konzipiert. Neben der äusseren
Erscheinung des Gebäudes wurde auch grosse
Beachtung der Umgebungsgestaltung geschenkt. Schnitt AA Ansicht Süd-West Ansicht Süd-Ost Treppenhaus / Korridor
Dies führte frühzeitig zu einer engen Zusammenarbeit
zwischen Landschaftsarchitekt und Architekt. Das
langgezogene Gebäude liegt rechtwinklig zum
Hang. Südostseitig wird es von einem Vorfahrtshof
und Terrasse umgeben. Auf dieser Seite erfolgt die
Erschliessung, wo der Bau als Pavillon in Erscheinung
tritt. Das Zugangsgeschoss wird mit einem tragenden
Erschliessungskern gegliedert, welcher eine freie
A
Anordnung der Räume zulässt. Als Dachabschluss
wurde eine gefaltete zeitgenössische Dachform
gewählt, welche das ursprüngliche Pultdach zitiert.
Über den Versatz des Faltdach’ wird mittels Oblichtern
die Erschliessungszone und die Räume belichtet. Wohnbereich
Wohn- und Esszimmer wurden bewusst auf die
Südwestseite platziert. Hier wird das dreidimensionale
Raumkontinuum wahrnehmbar, welches sich durch
das Pultdach ergibt. Zusätzlich werden diese Räume
mit grosszügigen Panoramafenstern aufgewertet.
A
Dabei wird die umliegende Landschaft in einzelne
Bilder gefasst. Im Untergeschoss befinden sich die
Kinderzimmer und verschiedene Nebenräume.
Grundriss E99 Aussenansicht Terrasse Bilder: Roger Frei,
Adresse Sunnebergweg Zürich
8906 Bonstetten Grundriss E00
Bauherr Privat
Leistung Architektur, Ausführungspla-
nung
Fläche 450 m2
Volumen 2‘100 m3
Termine 2010 - 2012
Kosten BKP 1-9 4.2 Mio CHF NLEGENDE
Stand Baueing
Abbruch
Neu
Haus am See
Neubau Einfamilien-
haus, Küsnacht
In Küsnacht durften wir ein Einfamilienhaus für
eine private Bauherrschaft konzipieren. Das
rechteckige Grundstück liegt zwischen dem
Zürichsee und der Seestrasse. Wichtige räumliche Attikageschoss mit Seeblick
Elemente sind das nahegelegene Seeufer und ein
wildromantischer Vegetationsgürtel mit angrenzenden
Nachbarsgebäuden. Als letztes Element ergänzt
das neue Volumen die bestehende Häuserzeile. Ein Schnitt
Nebenbau entlang der Baulinie bildet den Abschluss
zur Strasse und dient als Schallpuffer. Die Setzung des
Neubau’s schafft südwestseitig einen grosszügigen
Aussenraum.
Das Herzstück des Hauses bildet das Atrium, welches
zenitales Licht einführt, als grosszügige Eingangshalle
und vertikale Erschliessung dient, und die Galerien
verbindet. Im Erdgeschoss wurden die Tagesräume
sehr offen angeordnet und im Obergeschoss die Treppenhaus
ruhigen privateren Nachträume. Das Attikageschoss
bildet mit Arbeitszimmern, einem weiteren Wohnraum
und grossen Terrassen den vertikalen Abschluss.
Hier öffnet sich ein herrliches Panorama mit Blick auf Grundriss Attikageschoss
den Zürichsee und die Alpen. Die klare geordnete
Tragstruktur, welche auf dem Prinzip von palladischen
Grundrissen basiert, lässt viele Möglichkeiten für
Umnutzungen zu. Um die Flexibilität umfassend und
nachhaltig zu gewähren, wurde auch die Haustechnik
so umgesetzt, dass spätere Umbauten oder Teilung
des Hauses möglich sind.
Bilder: Roger Frei,
Zürich
Grundriss Obergeschoss
Adresse Seestrasse
8700 Küsnacht
Bauherr Privat
Leistung Generalplanung, Architektur,
Aussenansicht
Ausführung
Fläche 900 m2
Volumen 2‘600 m3
Termine 2009 - 2012
Kosten BKP 1-9 4.2 Mio CHF
N
Grundriss ErdgeschossCostummade
Neubau Einfamilien-
haus, Uetikon am See
Aussenansicht - Zufahrt / Eingang
Für eine fünfköpfige junge Familie durften wir über
Jahre nach der geeigneten Parzelle suchen, was
schlussendlich am rechten Zürichseeufer gelang. In
einem sehr eng geführten partnerschaftlichen Prozess
konnte zusammen mit der Bauherrschaft ein sehr
detailliertes Raumprogramm erarbeitet werden. Dieses
war die Basis für die Entwurfskonzepte, welche lange
Zeit szenarisch und mehrfach mitgeführt wurden.
Die definitive Lösung ist eine Antwort auf den Ort,
die Nutzerbedürfnisse, die Materialwünsche, den
Ausdruck, das look&feel. Ansicht West
Ein weiträumiges Untergeschoss bietet Raum für Innenansicht Küche / Wohnen
die Dreifachgarage, den Hauptzugang, Spielzimmer,
Abstellräume, Keller, Weinlager und Haustechnik.
Das Erdgeschoss wird bespielt von ineinander
fliessenden Raumzonen für Kochen, Essen, Wohnen,
Media, Arbeiten und Musik und verschiedenen
Aussenräumen mit Poolzugang. Das Obergeschoss
beheimatet die privateren Räume für Schlafen,
Ankleiden, Baden. Die Fassade ist eingekleidet mit
... Blechpannels, was zusätzlich zur plastikartigen
äusseren Gestalt des Hauses eine haptisch-taktile
Wirkung und eine feine Poesie erzeugen.
Innenansicht Badezimmer Bilder: Patrick Stumm,
Zürich
Adresse Binzigerstrasse 78
8707 Uetikon am See
Bauherr Privat
Leistung Generalplanung, Architektur,
Ausführung
Fläche 240 m2
Volumen 1‘600 m3
Termine 2008 - 2010
Kosten BKP 1-9 3.2 Mio CHF N
Grundriss Eingangsgeschoss Grundriss Wohngeschoss Grundriss SchlafgeschossL&S Schlossmattstrasse
Gesamtsanierung
Mehrfamilienhaus,
Kilchberg
Das Grundstück liegt auf erhöhter Lage in Kilchberg
nahe der Grenze zur Gemeinde Adliswil. In der näheren Südfassade
Nachbarschaft befinden sich vorallem Wohnbauten, Südansicht
B
sowie ein Sportplatz und die Autobahn A3 Zürich/
Chur. Der Autobahnlärm war bei der Besichtigung
nicht hörbar.
Das Mehrfamilienhaus mit fünf Wohneinheiten
wurde ca. 1960 gebaut und umfasst ein UG mit
Kellerräumen,Heizungsraum, Waschküche und
Veloraum, zwei Vollgeschosse mit je zwei Wohnungen A A
sowie einem Dachgeschoss mit einer Wohnung und
nicht gedämmten Estrichräumen. Die angrenzende
Garage wurde wahrscheinlich später an die
Liegenschaft angebaut.
Das Untergeschoss ragt aus dem gewachsenen
Terrain hervor, aus diesem Grund sind die
Erdgeschosswohnungen hochparterre und sind nicht
B
ebenerdig erschlossen. Es gibt keinen Aufzug im Dachgeschoss Ostansicht
Gebäude. Der Zugang befindet sich auf der Nordseite
und die Balkone sind nach Süden gerichtet.
Die Parzelle grenzt an die Gemeinde Adliswil und liegt
im Bezirk Horgen.
In der Nachbarschaft der Liegenschaft befinden sich
weitere Bauten aus der gleichen Zeit. Einige dieser
B
Bauten wurden in den vergangenen Jahren durch
Neubauten ersetzt.
Das Quartier ist geprägt durch die dreigeschossigen
Wohnbauten mit ruhigen Quartierstrassen. Markante
Ausnahmen sind der grosse grüne Sportplatz, sowie
die Autobahn A3. Bei der Besichtigung war die
Autobahn nicht wahrnehmbar.
A A
Adresse Schlossmattstrasse 15, Kies
8802 Kilchberg
Bauherr PPensionskasse
Lindt&Sprüngli
Leistung Generalplanung, Architektur,
Ausführung
Fläche 860 m2
B
Volumen 3‘100 m3
Termine 2016-2018
N
Kosten BKP 1-9 1.6 Mio. CHF
Grundriss EGL&S Schoorenstrasse
Sanierung
Mehrfamilienhaus,
Kilchberg
Aussenansicht Bild: mépp Zürich
N
Grundriss Erdgeschoss
Adresse Schoorenstrasse 51
8802 Kilchberg
Bauherr Pensionskasse
Lindt&Sprüngli
Leistung Vorprojekt bis Realisierung
Fläche 460 m2
Volumen 1490 m3
Termine 2014-2015
Kosten BKP 1-9 1.5 Mio. CHF
Ost FassadeBrothuuse
Temporäre
Wohnsiedlung,
Zürich-Affoltern
Durch die Initiative von Pfarrer Ernst Sieber wurde in Aussenansicht Bild: David Coulin,
Zürich-Affoltern eine temporäre Wohnsiedlung für Weggis
mindestens 40 Menschen in Not erstellt. Die Parzelle
wird von der Stadt Zürich zur Verfügung gestellt. Südfassade
Eine angemessene Architektursprache versucht
die drei Gebäudevolumen durch die sorgfältige
Auswahl der Materialen möglichst selbstverständlich
zu präsentieren. So stellt die vorgehängte rohe
Faserzementplatte den Dialog zum südlich liegenden
Industriegebäude her und gleichzeitig den Kontrast
zur Baumgruppe im Norden. Um die Orientierung zu
gewährleisten, gliedern zarte Farben die jeweiligen
Eingänge und verleihen den Gebäuden eine Identität.
Die grosszügigen Fensterfronten verweben das Innen Innenansicht - Zimmer Bild: David Coulin,
mit dem Aussen und lassen so einen Dialog entstehen. Weggis
Für das Projekt wurden rund 300 m3 Fichtenholz
verbaut. Diese Menge wächst in der Schweiz in ca.
20 min nach. Die massive Holzbauweise reguliert
durch ihre grosse Masse zudem die Luftfeuchtigkeit Grundriss Obergeschoss
und erzeugt ein angenehmes Raumklima. Dank
industrieller CNC-Vorfertigung sind die Wohnmöbel
exakt und kostengünstig umgesetzt. Nebst der
Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung wird
zusätzlich mittels Kleinstwärmepumpe Energie
aus der verbrauchten Abluft entzogen, um so das
Brauchwarmwasser und im Winter die Zuluft zu
erwärmen. Das Projekt unterschreitet die Vorgaben
Aussenansicht Bild: mépp,
der „2000-Watt-Gesellschaft“ deutlich. Zürich
Adresse Zehntenhausstrasse 4
8046 Zürich-Affoltern
Bauherr SWS Sieber Stiftung
Leistung Projektentwicklung, Architek-
tur
Fläche 674 m2
Volumen 2‘362 m3
Termine 2011-2012
Kosten BKP 1-9 2.5 Mio. CHF
N
Grundriss ErdgeschossGesamtsanierung
Mehrfamilienhäuser,
neue Photovoltaikanlage
neue Photovoltaikanlage
WOHNEN
Adliswil
WOHNEN ENTREE TREPPENHAUS WOHNEN
WOHNEN
WOHNEN ENTREE TREPPENHAUS WOHNEN WOHNEN
RT
WOHNEN ENTREE TR. H. WOHNEN RAIN UNVERÄNDE
GEW. TER
WOHNEN
WOHNEN ENTREE TR. H. WOHNEN LUFTSCHUTZ
WOHNEN ENTREE TREPPENHAUS KELLER
LUFTSCHUTZ
WOHNEN ENTREE TREPPENHAUS KELLER
ALBIS. STRASSE
OELTANK HEIZUNG OELTANK
Längsschnitt Bild: mépp, Zürich
Die Basler Versicherung AG beauftragte die LBM
Partner AG als Gesamtleiter und die mépp ag
als Architekten für die Planung und Ausführung
der Sanierung ‚Wohnsiedlung in Adliswil’. Die
Wohnsiedlung mit 46 Wohnungen, bestehend aus
3 versetzten Bauvolumen, organsiert über sechs
3-Spänner, wurde in den späten 70-er Jahren
erbaut. Bestandesanalysen haben ergeben, dass die
Bausubstanz in guten Zustand war. Die Gebäudehülle
(Fassade und Flachdach) wurde nach heutigen
Anforderungen saniert, die Haustechnikanlagen
wurden komplett ersetzt, sämtliche Nasszelle und
Küchen wurden ebenso erneuert. Durch die gut
organisierte Etappierung, konnte gewährleistet
werden, dass verschiedene Mieter während der
Realisierung in der Siedlung weiterhin gewohnt
haben.
Adresse Albistrasse 70-80
8134 Adliswil
Bauherr Basler Versicherung AG
4002 Basel
Leistung Vorprojekt, Ausführungspla-
nung
Fläche 3‘700 m2
Volumen 18‘500 m3
Termine 2014-2015
Kosten BKP 1-9 7.0 Mio. CHF
N
Grundriss ObergeschossRoth
Umbau und Sanierung
Mehrfamilienhäuser,
Regensdorf
Nordfassade Westfassade
Bilder: mépp,
Zürich
Schnitt
Adresse Bergstrasse 44,
8105 Regensdorf
Bauherr Privat
Leistung Vorprojekt bis Realisierung
Fläche 1‘530 m2
Volumen 4‘130 m3
Termine 2014 N
Kosten BKP 1-9 1.3 Mio. CHF
Grundriss ErdgeschossVerenahof
Neubau- und Umbau
Wohn- und Geschäfts-
haus, Baden
27
Ansicht Ost
In Baden an der Ostschlaufe der Limmat liegt das
Bäderquartier. Seine Ursprünge sind aus dem Zeitalter
der Römer zurückzuführen, was geologische Befunde
belegt haben. Im 17., 18. und 19. Jahrhundert wurden
verschiedene Hotels gebaut. Mit den Thermalquellen
Modellfoto Bild: mépp, Zürich
ist es seit dem als Bäderquartier bekannt. Die Historie,
die bemerkenswerte Architektur und der besondere
Quartiercharakter waren ausschlaggebend genug Schnitt
verschiedene Gebäude unter Denkmalschutz zu
setzen oder zumindest zu inventarisieren. Im Auftrag
der Verenahof AG, welche sich als Aufgabe gesetzt
hat, dem Quartier wieder Leben einzuhauchen,
wurde als weitere Ergänzung ein Büro- und
Verwaltungsneubau geplant, welcher sich mit einem
zurückhaltenden Verbindungstrakt an die Depandance
Ochsen anfügt. Südseitig vom geschützten
Bäderquartierpark bildet das Neubauvolumen und
die bestehende Depandance Bären den Abschluss
zum Park. Intakte römische Mauern wurden im
Neubauprojekt integriert, um auf die Geschichte
hinzuweisen. Zusätzlich wurde die Depandance Bären
in ein Bürogeäbude umgenutzt, welches wiederum
mit einem unterirdischen Trakt zum Neubauprojekt
verbunden ist. Die Projekte wurden in enger
Zusammenarbeit mit den Stadtbehörden und der
Denkmalpflege entwickelt und geplant. Mittlerweile
sind verschiedene Gebäude im Bäderquartier saniert
Grundriss 3.OG
worden. Das Quartier erscheint in neuem Glanz und ist
wieder belebt.
Adresse Bäderstrasse
5400 Baden
Bauherr Verenahof AG, Baden
Leistung Projektentwicklung, Archi-
tektur
Fläche 2‘000 m2
Volumen 10‘000 m3
Termine 2009 - 2011
Kosten BKP 1-9 8.9 Mio. CHF
N
Grundriss EGGewerbe, Hotel, Schulen Hochhaus zur Bastei Umbau und Sanierung Bürogebaude, Zürich Helvetia Büro- gechäfthaus, Zürich Kantonsschule Wiedikon Sofortmassnahmen Brandschutz/Gebäudetechnik, Zürich Raiffeisen Umbau Bankfiliale, Zürich City Office Umbau Bürogebäude, Zürich Guggach Umbau Boardinghouse, Zürich NIMO Umbau Bed & Breakfast, Zürich Rüti 9 Umbau Gewerbehalle, Pratteln Workplace K9 Umbau Büro, Zürich-Altstetten Areal Korkfabrik Büroneubaus, Näfels KEZO Logistik- und Informationszentrum, Hinwill SV System Büroeinbau in Lagerhalle, Dietikon GABS Gewerbe- un Industriebetriebe, Tägerwilen X-CORP Neubau Industrie- und Gewerbegebäude, Otelfingen Kinderkrippe Umnutzung zur Kinderkrippe, Uitikon Hungerbühl Sanierung Schulanlage, Embrach
Hochhaus zur Bastei
Umbau und Sanierung
Bürogebäude, Zürich
Aussenansicht Bild: mépp,
Zürich
Im Mai 2013 hat die mépp ag den Zuschlag für den
Umbau des 9-geschossigen Bürogebäudes und
Annexbau durch die Euro Real Estate Suisse S.à.r.l.
Luxembourg erhalten.
Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude umfasst
eine Bürofläche von rund 2‘700 m2 und wurde im Jahr
1955 von dem Architekten Werner Stücheli geplant
Visualisierung Direktorenraum
und gebaut. Aufgrund der hervorragenden Lage am
Schanzengraben setzt das sogenannte Hochhaus zur
Bastei einen städtebaulichen Akzent und bildet ein
‚Tor‘ zur City. PP1 PP2
PP3
Realisiert wurde eine vollständige Sanierung der
Aussenfassade, der Haustechnik inklusive eines
PP
4
Edelrohbaus und der Ausbau des Attikageschosses. A
PP5
Westansicht
PP6
PP8
PP9
PP7
Visualisierung Eingang Bilder: DL+,
Barcelona
Adresse Bärengasse 29, 8001 Zürich
Bauherr Emch + Berger AG, Zürich
Leistung Generalplanung, Architektur
e
Ausführungsplanung
nad e
om
Fläche 2‘750 m2
npr be
Volumen 8‘640 m3 Baulinie
gra
A
en
Termine 2013 - 2015
anz
Sch
Kosten BKP 1-9 18.5 Mio. CHF
N
Grundriss ErdgeschossHelvetia
Buro- und
Geschäfthaus, Zürich
+413.76
Das Bürohaus Gartenstrasse 25 in Zürich, wurde
zwischen 1963 und 1969 vom bedeutenden
schweizer Nachkriegsarchitekten Werner Frey
erbaut und erhielt 1972 die Auszeichnung für
gute Bauten der Stadt Zürich. Ausgehend von
einer umfassenden Sanierung, wurde im Verlauf
des Bauprojektes (2013) das Gebäude in die
Inventarliste der Stadt Zürich aufgenommen.
Die schlichte Eleganz des gut proportionierten
Rasterbildes der Fassade, sowie die Farbgebung
des Hauses, sollten unbedingt erhalten bleiben. So
wurde in enger Abstimmung mit der Denkmalpflege
eine 1-zu-1 Ersatzfassade gem. Original erstellt.
Besonderen Wert wurde auch auf die erhaltene
Raumausstattung des Treppenhauses und deren
behutsamen Integration gelegt. Das Haus als
Zeitzeuge der Nachkriegsmoderne konnte so (nun
auch alle aktuellen Normen und technischen
Vorgaben erfüllend) von der Vergangenheit in
die Zukunft geführt werden, und bietet so wieder
modernste und zeitgemässe Büroflächen im Herzen
der Stadt.
Grundriss Erdgeschoss
N
Bilder: aPix Alex Buschor,
Zürich
Adresse Gartenstrasse 25, 8002 Zürich
Bauherr Helvetia Versicherungen
Schweiz, 4002 Basel
Leistung Vorprojekt bis Realisierung
Fläche 2‘570 m2
Volumen 7‘400 m3
Termine 2012 - 2015
Kosten BKP 1-9 8.5 Mio. CHF
Längsschnitt Querschnitt0 10 35 70 m
Kanti Wiedikon
1 : 700
Sofortmassnahmen
Brandschutz/Gebäu-
detechnik, Zürich
B
Die Kantonsschule Wiedikon ist eine öffentliche
Zürcher Mittelschule. Sie liegt auf dem Bühl-Hügel in
Wiedikon und ist dank unmittelbarer Nähe zu ver-
schiedenen Knotenpunkte des öffentlichen Verkehrs
sehr gut erschlossen. Die rund 800 Schülerinnen
und Schüler gelangen im Lang- oder Kurzgymnasi-
um zu einer eidgenössisch anerkannten Maturität in
A A
zwei sprachlich-literarischen Profilen und in einem
musisch-gestalterischen Profil. Die Schule ist, neben
den regulären Schulzimmern, mit Laboren für den
naturwissenschaftlichen Unterricht, einer grosszügi-
gen Musikaula, einer dreifach Turnhalle, der Mediothek
und diversen Arbeitsplätzen für individuelles Lernen
ausgestattet. Die Kantonsschule Wiedikon Zürich
entspricht an diversen stellen nicht mehr den heutigen
feuerpolizeilich Vorschriften. Auch bezüglich Asbest
und PCB besteht Handlungsbedarf. Im Teilprojekt
„Sofortmassnahmen Gebäudetechnik/Brandschutz“
werden die notwendige Instandsetzungen der Ge- Projektpläne M 1:700
bäudetechnik, bauliche Massnahmen bezüglich des
N
Brandschutzes sowie kleine betriebliche Anpassungen
im Innern umgesetzt. Das äussere Erscheinungsbild
der Kantonsschule verändert sich durch die Massnah-
men des Teilprojekt „Sofortmassnahmen Gebäude-
technik/Brandschutz“ nur sehr geringfügig. Lediglich
die Ergänzung des Fluchtweges an der Nordostfassa-
de und einige gebäudetechnischen Anpassungen sind N
Bilder: mépp, Zürich
B
sichtbar. Der Projektperimeter umfasst im Wesentli- Grundriss EG
chen die zentrale Erschliessungshallen, die Turnhalle-
nerschliessung, die Laborräume, die Tiefgarage sowie
die Elektro- und HLKS-Verteilung.
Grundriss Ebene 0
Adresse Schrennengasse 0 7, 8003 Zü-10 35 70 m
rich
1 : 700
Bauherr Baudirektion Kanton Zürich
Leistung Generalplanung
Vorprojekt bis Realisierung
Fläche 3‘500 m2
Volumen 12‘300 m3
Termine 2016 - 2019
Kosten BKP 1-9 6.8 Mio. CHF
Schnitt AA
Schnitt A-A
0 10 35 70 m
1 : 700Raiffeisen
Umbau Bankfiliale,
Zürich
Die Zusammenlegung zweier Geschäftsstellen der Empfang 1. OG
Privatbank Notenstein La Roche in Zürich erforder-
te die Anpassung der bestehenden Räumlichkeiten
an der Fraumünsterstrasse an die neuen Bedürfnis-
se. Auf r elativ kleiner Fläche wurde daher über drei
Geschosse ein neues Raumprogramm formuliert, das
den betrieblichen, sicherheitstechnischen und ge-
stalterischen Ansprüchen des Geldinstitutes Rech-
nung tragen sollte. Das Untergeschoss erhielt eine
neue Kundenzone mit neuem Tresorraum, sowie ein
E
grosszügiges Sitzungszimmer mit Oblicht. Das Erd-
geschoss auf der strassenzugewandten Seite , das
früher ein Ladenlokal beheimatete, wurde ebenfalls
Sitzungszimmer EG
G G
zu einem attraktiven Sitzungszimmer umgebaut. Im 1. D D
Obergeschoss kam der neue Empfang zu liegen. Für
F
diese Nutzung wurde die stattliche Theke am ehe-
maligen Standort am Rennweg zerlegt, an den neuen
Bestimmungsort transportiert, angepasst und wieder
E
F
eingebaut. Das neu platzierte Logo an der Rückwand Grundriss EG Grundriss 1.OG
der Theke unterstützt adäquat den Firmenauftritt.
Nach Abschluss der Arbeiten erhielt der Auftraggeber
massgeschneiderte, sowohl kunden- wie auch mitar-
beiterfreundliche Räumlichkeiten, welche die beste- Schnitt D-D
hende Infrastruktur gediegen, jedoch unaufgeregt, wie
es sich für eine Privatbank gehört, ergänzen.
Sitzungszimmer UG Bilder: aPix Alex Buschor,
Zürich
Adresse Fraumünsterstrasse 27, 8001
Zürich
D
Bauherr Reiffeisen Schweiz Genossen-
3.41
A A
schaft
B 2 B
Leistung Vorprojekt bis Realisierung
Fläche 130 m2
Volumen 340 m3
2.435
D D
Termine 2016 - 2017
Kosten BKP 1-9 800‘000.-
D
Grundriss UG Schnitt DDCity Office
Umbau Bürogebäude,
Zürich
Das Bürogebäude aus den frühen 80er Jahren
wurde als Skelettbau mit nobler Metallhaut erstellt
und verfügt über einen typisch mittels rotem Sitzungszimmer
Sichtbeton materialisierten Versorgungskern im
Gebäudeinneren. Der Verwaltungsbau ist ein typischer
und bemerkenswerter Zeitgenosse und besticht durch
seine hohe architektonische Qualtität. Deswegen
ist die Gebäudehülle denkmalpflegerisch geschützt.
Diverse vorherige Umbaueingriffe im Gebäude zeigen
unterschiedliche Oberflächengestaltungen der
Innenräume und somit eine ungleichmässige Alterung
und Abnutzung der Materialien. Im zentral gelegenen
Eingangsbereich wird eine Lobby als Empfang und
Begegnungszone gestaltet, die sämtliche Büros
miteinander verbindet. Die neuen Büroräume sollen
Medium GMD Office Medium GEB Office Büro
zukünftig einer klassischen, stilvollen Linie folgen und
werden mittels bewusst gesetzten, kleinen Highlights
N
akzentuiert. Im Hinblick auf die Umbaukosten wurden
zwei Varianten erarbeitet, die unterschiedlich stark
in den Bestand eingreifen. Variante light zeigt den
minimal erforderlichen Eingriff, der nötig ist, um den
neuen Anforderungen gerecht zu werden. Variante
medium optimiert die vorhandenen Raumgeometrien
und schafft gleichwertige Bürogrössen der Einzelbüros
für die Mitglieder der Konzernleitung. Ein hohes Niveau
an Fragestellungen betreffend des angemessenen
Ausdrucks, der Konnotation, des Corporate Design
oder der Corporate Identity machen das Projekt in Empfang Bilder: Roger Frei,
einem guten Sinn anspruchsvoll. Zürich
Adresse Bärengasse 16
8001 Zürich
Bauherr UBS
8001 Zürich
Leistung Generalplanung, Architektur
Fläche 1‘640 m2
Volumen 5‘250 m3
Termine 2012 - 2013
Kosten BKP 1-9 2.0 Mio. CHF
N
GrundrissGuggach
Umbau Boardinghouse,
Zürich
An prominenter Lage am Bucheggplatz in Zürich Schnitt
steht ein bemerkenswertes Gebäude, welches in
den frühen 70er-Jahren von Stücheli Architekten
entworfen und erbaut wurde. Der klare Baukörper
mit den aussenliegenden Stützen und den
Bandfenstern ist ein typischer Zeitgenosse und
besticht durch seine Qualität. Eine Bestandesanalyse
ergab, dass der Zustand hohes Potential für eine
Umnutzung ermöglicht. Die zentrale Lage mit dem
Anschluss an wichtige Verkehrsknoten von Zürich
waren ausschlaggebend für die Grundidee, das
Gebäude in ein Appartementhaus umzunutzen. In
enger Zusammenarbeit zwischen Innenarchitekt
und Architekt wurde ein Umbaukonzept mit rund Innenansichten Bilder: Klaus Pichler
100 Zimmern entworfen. Die Gebäudehülle des Regelgeschoss Photographie
Hauptvolumens wurde sanft saniert. Dabei wurden
die bestehenden Bandfenster durch neue, schwarz
gefärbte Fenster (3-fach Isolierverglasungen) ersetzt,
die Fassadenstützen weiss gestrichen und die
Brüstungsbänder mit Wärmedämmung und einem
hellen mineralischen Verputz ausgeführt. Der etwas
unruhig erscheinende Sockelbau wurde mit einem
ummantelnden Band aus Mosaikreamik ergänzt. Damit
konnten die charakteristischen Elemente der Fassade
erhalten, neu betont und gleichzeitig die heutigen
Energiegesetze eingehalten werden.
Aussenansicht Bild: mépp ag,
Zürich
Adresse Hofwiesenstrasse
8050 Zürich
Bauherr Guggach AG
Leistung Architektur, Ausführungspla-
nung
Fläche 13‘500 m2
Volumen 41‘100 m3
Termine 2009 - 2011
N
Kosten BKP 1-9 22 Mio. CHF
ErdgeschossNIMO
Umbau Bed &
Breakfast, Zürich
Die Bauherrin ist eine Weltenbummlerin, sie ist viel
herumgekommen, hat in Hotels auf allen Kontinenten
übernachtet. Doch oft hat ihr dort etwas gefehlt: Zimmer Lindenhof
In Business-Hotels vermisste sie das Persönliche,
in familiären Herbergen fehlte der Komfort. Die
Möglichkeit, ihren Traum zu verwirklichen, bot
sich der Auftraggeberin in einem der schönsten
Viertel ihrer Heimatstadt, in unmittelbarer Nähe
zum See und mitten in einem der kulturellen und
kulinarischen Zentren Zürichs. Im Seefeld hat sie
zwei übereinanderliegende Altbauwohnungen
und ein Ladenlokal unter Federführung von mépp
in ein Bed and Breakfast verwandelt. Die zehn
verschieden grossen Zimmer sind nach Zürcher
Sehenswürdigkeiten benannt; sie heissen Bellevue,
Lindenhof oder Bahnhofplatz und sind mit ihren Zimmer Enge Bilder: Felix Aeberli,
Namen entsprechenden Werken des einheimischen Zürich
Fotografen Felix Aeberli geschmückt. Obwohl
die Zimmer schlicht und zeitgemäss umgebaut
und ausgestattet sind, spürt man doch, dass man
sich in einer ehemaligen Stadtwohnung befindet.
Grundriss Obergeschoss
Die alte Bausubstanz wurde respektiert. An den
ursprünglichen Grundrissen und der Raumaufteilung
änderte man nichts; eine Veranda wurde zum
Badezimmer mit Ausblick auf die Seefeldstrasse, die
Diele fungiert als grosszügiger Vorraum. Aus dem
Treppenhaus in eine der beiden “Hotel-Wohnungen“
zu treten, ist wie nach Hause zu kommen.
Adresse Seefeldstrasse 16
8008 Zürich
Bauherr Privat
Leistung Architektur, Innenarchitektur,
Ausführungsplanung
Fläche 280 m2
Volumen 1‘130 m3
Termine 2011
Kosten BKP 1-9 1.1 Mio CHF
N
Grundriss ErdgeschossRüti 9
Umbau Gewerbehalle,
Pratteln
Ost Ansicht
Visualisierung Bild: DL+, Barcelona
Schnitt
Adresse Rütiweg 9,
4133 Pratteln
Bauherr Helvetica Property Investors
AG, 8002 Zürich
Leistung Vorprojekt bis Realisierung
Fläche 9‘000 m2
Volumen 38‘500 m3
Termine 2014 - 2017
Kosten BKP 1-9 14.5 Mio CHF
N
Grundriss ErdgeschossWorkplace K9
Umbau Büro,
Zürich-Altstetten
Neben dem Bahnhof Zürich-Altstetten steht ein Ge-
bäudekomplex aus den späten 70ern, welcher in zwei Teeküche Personal
Gebäudeteile geteilt ist. Von Aussen sind die über-
hohen ersten zwei Geschosse klar ablesbar. Darüber
werden die weiteren zwei Regelgeschosse mit Band-
fenstern belichtet. Das Volumen wird von Stützen und
Platten getragen und mit den Erschliessungskernen
im Inneren ergänzt. Aufgabe des GP-Teams war es,
im Gebäude für die Zukunft weitere Arbeitsplätze zu
schaffen. Aufgrund der gegebenen Gebäudedimension
wurden die Arbeitsflächen entlang der Gebäudehül-
le angeordnet. Um die Erschliessungskerne wurden
Nebenräume wie Sanitärräume, Archive, Mitarbeiterkü-
chen und Sitzungszimmer platziert. Zudem wurden die
Büroflächen mit sogenannten „Small Boxes“ für kleine- Sitzungszimmer Bilder: mépp, Zürich
re Teammeetings, und „Fokus-Boxen“welche konzen-
triertem Arbeiten als Rückzugsmöglichkeit dienen
sollen, ausgestattet. Die Elektro- und Lüftungstechnik
wurde in abgehängten Decken und den Doppelböden Längsschnitt
geführt. Das aktuelle „Branchformat“ diente für die
Innengestaltung der Räume.
Bei der Fassadengestaltung wurden die bestehenden
Achsen übernommen, um gleichzeitig eine flexible
Aufteilung zu ermöglichen. Diese Achsen zeichnen
sich bei den Metallpaneelen und den Fensterteilungen
ab. Besonders anspruchsvoll waren die Komplexität,
die Logistik, die Sicherheit und die Technologie.
Adresse Max-Högerstrasse 81
8048 Zürich-Alstetten
Bauherr
Leistung Architektur, Ausführungspla-
nung
Fläche 18‘700 m2
Volumen 55‘000 m3
Termine 2008 - 2012
Kosten BKP 1-9 22 Mio. CHF
Fassade Nord-WestAreal Korkfabrik
Büroneubaus, Näfels
Verwaltungsrat und Geschäftsführung sind sich einig,
Visualisierung Bild: mépp ag, Zürich
dass alle Liegenschaften der AG (konkret die Parzelle
776) verkauft werden sollen. Ein zeitlicher Druck be-
Ostfassade
steht nicht. Man möchte die günstige wirtschaftliche
Entwicklung der Region nutzen, aber den richtigen
Zeitpunkt auch nicht verpassen.
Im Papier Verkaufsgegenstand vom 10. März 2013 sind
die zum Verkauf stehenden Liegenschaften beschrie-
ben. Es wird eine Etappierung vorgeschlagen. Die mut-
masslichen Verkaufserlöse sind festgehalten. Dieser
Auftrag umfasst die 3. Etappe.
Im Papier „Veräusserungsvarianten“ vom 10. März
2013 sind die möglichen „Verkaufsszenarien“ festge-
halten. Das grösste Optimierungspotential sieht die
Geschäftsführung bei der Variante 3 (Glasbalken).
Ziel ist der Verkauf der Liegenschaft, bzw. des Liegen-
schaftenteils inklusive Vorprojekt. Alle andern Szena-
rien bleiben aber vorläufig im Rennen. Man möchte
Opportunitäten nutzen.
Die Schlittler AG wird somit nicht als Bauherrin auftre- Grudriss Obergeschoss
ten. Sie kann sich an einer Gesellschaft, die das Objekt
realisiert, beteiligen.
Aus den Papieren zur Bauermittlung können die
Eckwerte bezüglich Bauhöhen und Gewässerabstand
entnommen werden.
Die bereits vorhandene Planungsstudie Potentialana-
lyse Schlittler AG wird ausdrücklich als gut befunden.
Die weitere Planung kann sich darauf abstützen.
Adresse Am Linthi 1 8752 Näfels
Bauherr Schlitter AG, 8752 Näfels
Leistung Studienauftrag
Fläche 3‘450 m2
Volumen 11‘000 m3
Termine 2013 - 2014
Kosten BKP 1-9 10 Mio. CHF
N
Grundriss ErdgeschossSie können auch lesen