Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

 
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck
Pressespiegel der Medizinischen
     Universität Innsbruck
                          23.11.2010

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Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

Inhaltsverzeichnis
Politik für den ländlichen Raum                                                                          Seite 4

   Tiroler Tageszeitung vom 19.11.2010 (Seite 37)
Österreichische Bauernzeitung: Alkoholmissbrauch und Suizidprävention                                    Seite 5

   WebSelect vom 11.11.2010
Depression und Burnout                                                                                   Seite 6

   Österr. Bauernzeitung vom 04.11.2010 (Seite 16)
Bezirk: Medizin für Land und Leute noch einmal zu Gast im Bezirk Imst                                    Seite 7

   WebSelect vom 04.11.2010
Info-Abend über Suizid und Alkohol                                                                       Seite 8

   Tiroler Tageszeitung vom 03.11.2010 (Seite 38)
Burnout: Die Dinge ansprechen                                                                            Seite 9

   Tiroler Tageszeitung vom 29.10.2010 (Seite 37)
Die Dinge ansprechen                                                                                    Seite 10

   Österr. Bauernzeitung vom 28.10.2010 (Seite 16)
Depression und Burnout - Suizid und Alkohol                                                             Seite 12

   Österr. Bauernzeitung vom 28.10.2010 (Seite 16)
Gesundheit nicht ignorieren, sondern ernst nehmen                                                       Seite 13

   Österr. Bauernzeitung vom 21.10.2010 (Seite 16)
Depression und Burnout als neue Volkskrankheit?                                                         Seite 15

   Österr. Bauernzeitung vom 21.10.2010 (Seite 16)
Medizin für Land und Leute                                                                              Seite 16

   Bezirksblätter Tirol vom 20.10.2010 (Seite 2, 3)
Bezirk: Medizin für Land und Leute                                                                      Seite 18

   WebSelect vom 20.10.2010
Heilen von Burnout und Depressionen                                                                     Seite 19

   Tiroler Tageszeitung vom 15.10.2010 (Seite 38)
Medizin kommt zum Menschen                                                                              Seite 20

   Tiroler Tageszeitung vom 14.10.2010 (Seite 35)
Österreichische Bauernzeitung: Medizin für Land und Leute                                               Seite 21

   WebSelect vom 14.10.2010
Medizin für Land und Leute startet im Bezirk Imst                                                       Seite 22

   Bezirksblätter Tirol vom 13.10.2010 (Seite 47)
Neue Vortragsreihe: Spitzenärzte der Klinik referieren in den Tälern                                    Seite 23

   Die Krone vom 12.10.2010 (Seite 13)
ORF: Klinik-Professoren dozieren am Land                                                                Seite 24

   WebSelect vom 12.10.2010
Uni trifft Bevölkerung                                                                                  Seite 25

   Tiroler Tageszeitung vom 11.10.2010 (Seite 8)
Im Gespräch mit Experten der Altersmedizin                                                              Seite 26

   Österr. Bauernzeitung vom 07.10.2010 (Seite 16)
Rektor Lochs: "Ernährung ist immer ein Thema der Gesellschaft."                                         Seite 27

   Österr. Bauernzeitung vom 07.10.2010 (Seite 16)

                                                                           Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 2
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Medizin für Land und Leute startet im Bezirk Imst                                                      Seite 29

   Österr. Bauernzeitung vom 30.09.2010 (Seite 16)

                                                                          Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 3
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"Tiroler Tageszeitung" Nr. 318-IM vom 19.11.2010 Seite: 37 Ressort: LO1 Imst Ausgabe Imst

Politik für den ländlichen Raum
Silz - Mit der diesjährigen Aktion „Medizin für Land und Leute" hat das VP-nahe Forum Land in
Zusammenarbeit mit der Medizin-Uni Innsbruck eine gut besuchte Veranstaltungsreihe ins Leben
gerufen. „Wir haben gesehen, dass psychische Erkrankungen unter anderem zunehmend ein
Problem im ländlichen Raum darstellen", begründet die Imster Bezirksobfrau Claudia Hirn-Gratl
die Fortsetzung im Jahr 2011.
Forum Land versteht sich aber vor allem als „starke Stimme des ländlichen Raumes", so Hirn-
Gratl weiter. Das sei auch notwendig, sollten doch laut Studien in 20 Jahren bereits 70 Prozent der
Weltbevölkerung in Städten wohnen. Die Bezirksobfrau will sich daher vermehrt um die Belange
der kleinen Gemeinden bemühen. Im kommenden Jahr werde deshalb ein Schwerpunkt in Sachen
Raumordnung Neu gestaltet. Hier würden für Gemeinderäte und Bürgermeister Schulungen
angeboten.
Auch sei jeder willkommen, „wenn es um Zukunftsfragen für die ländlichen Regionen geht".
(pascal)

                                         Faksimile Seite 37 Imst

                                                                               Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 4
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"Österreichische Bauernzeitung - Bundesländer" found 11-11-2010 09:12:11

Österreichische Bauernzeitung: Alkoholmissbrauch und
Suizidprävention
Medizin für Land und Leute - vergangene Woche zu Gast in Umhausen - weckte die Frage: "Was
kann ich persönlich tun?"
Weblink: http://bauernzeitung.at/?id=2500%2C102427%2C%2C

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 5
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"Öt. BauernZeitung" Nr. 44/2010 vom 04.11.2010 Seite 16 Mutation: Tirol/Vbg Ressort: Forum Land Tirol/Vbg

Depression und Burnout
Medizin für Land und Leute - Über 130 Interessierte am Kranebitterhof.
Bereits zum zweiten Mal referierte Univ.-Prof. Dr. Barbara Sperner-Unterweger zu den
brennenden Themen Depression und Burnout. Mehr als 130 Betroffene oder Interessierte kamen
vergangenen Freitag zum Kranebitterhof in Innsbruck, um den Ausführungen der exquisiten
Expertin zu lauschen. Im Anschluss daran ging Sperner-Unterweger auf zahlreiche Fragen
der Zuhörer ein. Dabei wurde diskutiert: wie man mit Freunden/Angehörigen umgeht, die
sich selber eine psychische Erkrankung nicht eingestehen, wie sehr eine Depression die
ganze Familie belastet wo man kompetente Betreuung finden kann, welche Kosten bei einer
Therapie übernommen werden, welche Gefahr einer Abhängigkeit bezüglich der notwendigen
Medikamente besteht und weitere, brennende Fragen, welche die Bevölkerung bewegen.
"Medizin für Land und Leute" ist eine Vortragsreihe, die in Zusammenarbeit von Forum Land
und der Medizin-Uni entstanden ist. Wissenschaft und Medizin soll der ländlichen Bevölkerung
nähergebracht werden.

                                       Faksimile Seite 16 Tirol/Vbg

                                                                               Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 6
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"Bezirk" found 04-11-2010 14:00:16

Bezirk: Medizin für Land und Leute noch einmal zu Gast
im Bezirk Imst
von Ingrid Schönnach aus Tarrenz | vor 4 Minuten | 2 mal gelesen | 0 Kommentare | 0
Bildkommentare | 0 Bilder
Weblink:    http://regionaut.meinbezirk.at/oetz/chronik/medizin-fuer-land-und-leute-noch-einmal-
zu-gast-im-bezirk-imst-d28793.html

                                                                       Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 7
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"Tiroler Tageszeitung" Nr. 302-IM vom 03.11.2010 Seite: 38 Ressort: LO2 IM Ausgabe Imst

Info-Abend über Suizid und Alkohol
Umhausen - "Medizin für Land und Leute" nennt sich die Vortragsreihe von Forum Land
und der Medizin-Uni. Die Themen des zweiten Abends, der heute Mittwoch ab 19.30 Uhr im
Gasthof Andreas Hofer in Umhausen stattfindet, sind Suizid und Alkohol. Referenten sind Prof.
Dr. Eberhard Deisenhammer, Uni-Klinik für Allgemeine und Sozialpsychiatrie, und Prof. Dr.
Wolfgang Fleischhacker, Uni-Klinik für Biologische Psychiatrie. Zaunhof - "Mit Freu(n)den leben
- Von der Fähigkeit, sich miteinander zu freuen" lautet der Titel des Vortragsabends des Kath.
Bildungswerkes mit Barbara Pichler, der heute Mittwoch um 20 Uhr im Vereinshaus Zaunhof
stattfindet. Imst - Diätologin und Ernährungsexpertin Angelika Kirchmaer macht Station in Imst.
Unter dem Motto "Xund backen! Süße Ideen - gesunde Rezepte fürs ganze Jahr gibt sie am
Freitag, 5. November, in der Tyrolia Buchhandlung Einblicke in die gesunde Ernährung. Alle
Rezepte sind auch bei Diabetes geeignet. Beginn ist um 19 Uhr. Karres - "Was wir aus Gott
machen" lautet das Thema des Vortrags mit Theologe Johannes Esser, den das Bildungshaus
St. Stefanus am Dienstag, 9. November, um 20 Uhr bietet. Anmeldungen werden noch bis Freitag
unter Tel. 05412/61507 angenommen. Nesselwängle - Ein TT-Leser aus Weißenbach traute
seinen Augen nicht, als er am Wochenende in Nesselwängle auf große Mengen von Innereien
stieß. Der Nesselwängler Jäger Adrian Schatz, der sieben Stück Rotwild erlegt und "die Innereien
über eine Böschung geworfen" hat, ärgert sich massiv über die Kritik: "Das ist doch in ganz Tirol
so üblich. Der Ort ist mehr als 300 Meter vom nächsten Haus entfernt." Wenns - Am Sonntag
feierte OSR Franz Xaver Perkhofer seinen 105. Geburtstag. Die treuen Musikkameraden spielten
ihrem Ehrenkapellmeister zu diesem seltenen Fest ein Ständchen. Vom Fenster aus sah der
Jubilar auf die große Schar der Gratulanten, unter ihnen auch die Vertreter der Gemeinde,
Bürgermeister Walter Schöpf und Vizebürgermeisterin Andrea Lechleitner, die dem Ehrenbürger
der Gemeinde Wenns ein Geschenk und die Grüße der Bevölkerung überbrachten. Auch vom
Wenner Seniorenbund erhielt der ehemalige Obmann einen Blumenstrauß zum Festtag. (TT)
Imst - Um gerechtes Handeln geht es am Samstag beim Theateraktionsmarsch durch die Imster
Innenstadt. Treffpunkt ist um 11 Uhr in der Kramergasse, hernach geht's mit Trommelwirbel zum
Issba in der Schustergasse. Dort wird um 12.30 Uhr zum veganen Essen geladen. Die Aktion
wird vom Theater Ein-Aus, dem gemeinnützigen Verein Issba und dem Weltladen veranstaltet.
Imst - Eine Info-Stunde zu Schulbesuchen im Ausland gibt es heute Mittwochvon 18 bis 19 Uhr
im InfoEck Imst, Lutterottistraße 2.

                                         Faksimile Seite 38 Imst

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 8
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"Tiroler Tageszeitung" Nr. 298-RE vom 29.10.2010 Seite: 37 Ressort: LO1 Reutte Ausgabe Reutte

Burnout: Die Dinge ansprechen
Höfen - Rein statistisch leiden 1320 Außerferner und Außerfernerinnen an einer Depression. In
Tirol sind es gar 30.000 Menschen. Jedes Jahr sterben im Bezirk Reutte mehr als doppelt so viele
Menschen durch Suizid als etwa im Straßenverkehr. "Nur jede zweite Depression wird erkannt
und lediglich ein Drittel der Erkrankten auch vernünftig behandelt", erklärte Barbara Sperner-
Unterweger im Gemeindesaal in Höfen. Die Innsbrucker Universitätsprofessorin für Psychiatrie
war im Rahmen der Vortragsreihe "Medizin für Land und Leute" von Forum Land und der Med-
Uni ins Außerfern gekommen. Ihr Thema: Depression und Burnout - die neue Volkskrankheit.
Die mangelnde Versorgung depressiver Menschen sei auf fehlende finanzielle Ressourcen
zurückzuführen. Im Extremfall könne dadurch eine Depression, die bei entsprechender
Behandlung in weniger als drei Monaten ausgestanden wäre, chronisch werden.
"Depressionen sind potenziell tödliche Erkrankungen. Bis zu 20 Prozent der Erkrankten sterben
durch Selbstmord. Deshalb ist es wichtig, die Warnsignale zu erkennen und darauf zu reagieren",
betont Sperner-Unterweger. Kernsymptome seien schlechte Stimmung, mangelnder Antrieb und
Erschöpfung. Auch der Verlust von Interessen und Gefühlen seien Anzeichen. "Beobachtet man
depressives Verhalten, sollte man auf jeden Fall versuchen, in einer vertrauten Umgebung das
Gespräch zu suchen und den Betroffenen nicht alleine lassen", empfiehlt die Psychiaterin.
"Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Prozess, der sich über Jahre hin entwickelt. Es kann
jeden treffen", erklärt Sperner-Unterweger. Besonders betroffen seien Berufsgruppen, die mit sehr
viel Engagement und Motivation ihre tägliche Arbeit verrichten.
"Burnout kann in Stadien eingeteilt werden und äußert sich anfangs durch Erschöpfung. Später
entwickeln Betroffene einen Zynismus mit einer oft abwertenden Sicht der Dinge", sagt die Ärztin.
In welcher Form auch immer man erkranke, eine Behandlung sowie die Unterstützung von Familie
und Freunden sei von wesentlicher Bedeutung.
In der Diskussion meldete sich auch der Höfener Bürgermeister und Obmann der
Regionalentwicklung, Vinzenz Knapp, zu Wort: "Depression und Burnout gibt es auch im
ländlichen Raum. Die Politik ist gefordert, hier die Versorgung sicherzustellen." Er selbst wolle in
seiner Gemeinde und in der Region für eine verbesserte Information sorgen, denn viele Betroffene
wüssten gar nicht, an wen sie sich wenden können. (hm)

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 9
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Öt. BauernZeitung" Nr. 43/2010 vom 28.10.2010 Seite 16 Mutation: Tirol/Vbg Ressort: Forum Land Tirol/Vbg

Die Dinge ansprechen
Offene Worte - Univ.-Prof. Dr. Barbara Sperner-Unterweger, Universitätsklinik Innsbruck,
referierte in Höfen zu Depression und Burnout.
Die Zahlen betreffend Depression und Burnout sind alarmierend. Mangelnde Strukturen und
Information bezüglich Anlaufstellen erschweren das Leben der Betroffenen und Angehörigen.
Dazu kommt die Angst, im eigenen Umfeld über die Depression zu sprechen - ein Umstand, der
sich ändern muss.
Die Vortragsreihe von Forum Land und der Medizinischen Universität "Medizin für Land und
Leute" beschäftigte sich vergangenen Mittwoch mit dem spannenden Thema "Depression und
Burnout - die neue Volkskrankheit?". Univ.-Prof. Dr. Sperner-Unterweger, die stellvertretende
Direktorin der Univ.-Klinik für Biologische Psychiatrie, präsentierte den zahlreichen Teilnehmern
wesentliche Fakten zu diesen Themen, was im Anschluss zu einer aufschlussreichen Diskussion
führte.
Alarmierende Zahlen
"30.000 Menschen in Tirol leiden an Depression. Aus internationalen Untersuchungen weiß
man, dass nur jede zweite Depression erkannt wir und lediglich ein Drittel der Erkrankten
auch vernünftig behandelt wird", erklärt Dr. Barbara Sperner-Unterweger gleich zu Beginn
ihres Vortrages. Die mangelnde Versorgung depressiver Menschen ist unter anderem auf
fehlende finanzielle Ressourcen zurückzuführen. Daraus resultiert oft ein verlängertes Leiden der
Betroffenen. Im Extremfall kann dadurch eine Depression, die bei entsprechender Behandlung in
weniger als drei Monate ausgestanden wäre, chronisch werden und langfristig beeinträchtigen.
Warnsignale
"Depressionen sind potenziell tödliche Erkrankungen. Bis zu 20 Prozent der Erkrankten sterben
durch Selbstmord. Deshalb ist es wichtig, die Warnsignale zu erkennen und darauf zu
reagieren", betont Sperner-Unterweger. Kernsymptome der Depression sind schlechte Stimmung,
mangelnder Antrieb und Erschöpfung sowie der Verlust von Interessen und Gefühlen. Die
Betroffenen sehen häufig für Alltagsschwierigkeiten keine Lösung - alles erscheint nicht mehr
bewältigbar, der Berg an unlösbaren Problemen wird immer größer und höher. "Diese scheinbar
auswegslose Situation kann dazu führen, dass depressive Menschen ihr Leben nur noch beenden
wollen. "Beobachtet man depressives Verhalten, sollte man auf jeden Fall versuchen, in einer
vertrauten Umgebung das Gespräch zu suchen, und den Betroffenen nicht alleine lassen",
empfiehlt Dr. Sperner-Unterweger.
Depression betrifft die ganze Familie
"Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren auf die Entstehung von Depressionen. Auch Medikamente
können als Nebenwirkung Auslöser für die Erkrankung sein. Depression hat außerdem ganz
viele Gesichter. In welcher Form auch immer man erkrankt, eine Behandlung sowie die
Unterstützung von Familie und Freunden ist von wesentlicher Bedeutung", betont die Ärztin. Auch
Angehörige benötigen in dieser belastenden Situation Unterstützung. "Die Politik ist gefordert, für
funktionierende Strukturen, auch in den ländlichen Regionen, zu sorgen", wofür sich Forum Land
und die Medizin-Uni stark machen werden.
Burnout - keine Managerkrankheit
"Burnout ist keine Krankheit, sondern ein Prozess, der sich über Jahre hin entwickelt. Es
kann jeden treffen," erklärt Dr. Sperner-Unterweger. Besonders betroffen sind Berufsgruppen,
die mit sehr viel Engagement und Motivation ihre tägliche Arbeit verrichten: "Dazu gehören

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 10
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Führungskräfte, aber auch zum Beispiel Angestellte im Sozialbereich", so Sperner-Unterweger.
Burnout kann in Stadien eingeteilt werden und äußert sich anfangs durch Erschöpfung und dem
Gefühl, ausgelaugt zu sein. Resultierend daraus entwickeln Betroffene einen Zynismus mit einer
oft abwertenden Sicht der Dinge. Das bittere Ende der Entwicklung von Burnout ist eine komplette
Ineffizienz, Menschen sind nicht mehr leistungsfähig - und fühlen sich wie ausgebrannt. Burnout ist
definitiv - so Sperner-Unterweger - Auslöser vieler Erkrankungen, wie eben auch der Depression.
In der Diskussion meldete sich auch der Höfener Bürgermeister und Obmann des
Regionalmanagements, Vinzenz Knapp, zu Wort: "Depression und Burnout gibt es auch im
ländlichen Raum. Die Politik ist gefordert, hier die Versorgung sicher zu stellen. Das ist eine
Zukunftsaufgabe." Er selbst wolle in seiner Gemeinde und in der Region für eine verbesserte
Information sorgen, denn viele Betroffene wissen gar nicht, an wen sie sich wenden können.

                                   Faksimile Seite 16 Tirol/Vbg

                                                                       Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 11
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"Öt. BauernZeitung" Nr. 43/2010 vom 28.10.2010 Seite 16 Mutation: Tirol/Vbg Ressort: Forum Land Tirol/Vbg

Depression und Burnout - Suizid und Alkohol
Zwei Vorträge - Im Bezirk Innsbruck-Stadt und Land und im Bezirk Imst
Zwei Bezirke laden herzlich ein! Ao. Univ.-Prof. Dr. Barbara Sperner- Unterweger referiert am
Freitag, dem 29. Oktober, von 19. 30 bis 21. 30 Uhr im Kranebitterhof in Innsbruck in der Reihe
"Medizin für Land und Leute" zum Thema "Depression und Burnout - Vorbeugung und Heilung".
"Selbstmord und Alkoholprobleme" stehen im Mittelpunkt des zweiten Themenabends im Bezirk
Imst, am 3. November 2010 im Gasthof Andreas Hofer in Umhausen.
Prof. Dr. Eberhard Deisenhammer, Univ. Klinik für Allgemeine und Sozialpsychiatrie, wird über
das Thema Selbstmord sprechen. Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker, Univ. Klinik für Biologische
Psychiatrie, behandelt das Thema Alkohol.
Kostenlose Teilnahme
Forum Land freut sich auf zahlreiche Besucher. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist
kostenlos.

                                       Faksimile Seite 16 Tirol/Vbg

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 12
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Öt. BauernZeitung" Nr. 42/2010 vom 21.10.2010 Seite 16 Mutation: Tirol/Vbg Ressort: Forum Land Tirol/Vbg

Gesundheit nicht ignorieren, sondern ernst nehmen
Vortragsreihe - Medizin für Land und Leute widmet sich dem Thema Alter.
Die neue Vortragsreihe "Medizin für Land und Leute" ist gestartet und hat mit prominenten
Referenten in der Gemeinde Ötz Station gemacht: Univ. Prof. Dr. Herbert Lochs, Rektor der
Medizinischen Universität und Gastroenterologe, informierte über die richtige Ernährung und
Lebensstil als ein Garant für gesundes Altern. Denn: Wer sich falsch ernährt, wird schneller
alt. Der Leiter der Universitätsklinik für Chirurgie, Prof. Dr. Johann Pratschke, sprach über
die Herausforderung bei operativen Eingriffen bei Patienten und Patientinnen über 75 Jahre.
ÄrztIn und PatientIn stehen vor der Frage: Nutzen vor Risiko - ist die Lebensqualität oder die
Lebensverlängerung entscheidend?
Die Initiatoren der Vortragsreihe, Vizerektor Prof. Dr. Norbert Mutz und Magnus Gratl,
Geschäftsführer von Forum Land, begrüßten die interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer herzlich
zum ersten Vortragsabend von "Medizin für Land und Leute". Auch LAbg. Bgm. Mag. Jakob
Wolf richtete Grußworte an die Anwesenden, bevor die Experten der Medizinischen Universität
Innsbruck ihre Referate begannen.
"Altern ist ein progressiver, struktureller und funktionaler Abbau von Organen", erklärte Rektor
Prof. Dr. Lochs gleich zu Beginn seines Vortrags 'Ernährung und Altern'. Je älter wir werden,
desto mehr verändern sich das Gefäßsystem, der Knochenaufbau, Muskeln, Haut, Nerven sowie
das Immunsystem. "Bis zu 25 Prozent sind unsere Gene für unser Alter verantwortlich, 75%
aber hängen von unserem Lebensstil ab." Bewegung und Ernährung, Blutdruck und Blutzucker,
vor allem aber auch der soziale Kontakt sind wesentliche Faktoren, die unser Lebensalter
beeinflussen.
Im Alter nicht mehr abnehmen
"Wir haben es also selbst in der Hand, wie alt wir werden bzw. ob wir gesund altern!" so der
Gastroenterologe Lochs. Er rät zu abwechslungsreicher Ernährung - viel Obst und Gemüse,
verschiedene Ballaststoffe, ein bewusster Anteil von Eiweiß und vor allem viel Bewegung. Fünf
Mal 30 Minuten moderate körperliche Aktivitäten in der Woche reduzieren beispielsweise das
Risiko für Dickdarmkrebs um 50 Prozent.
Seine weiteren Tipps für die Ernährung ab 70 Jahren lauten: Portionsgröße im Alter anpassen
- "lieber fünf bis sechs kleinere Portionen für ältere Menschen", Vitamin- und Zusätze von
Spurenelementen extra zuführen, das Essen sollte leicht zu kauen und zu schlucken sein. Eine
besondere Botschaft gab der Rektor am Schluss noch mit auf den Weg: "Nehmen Sie im Alter
nicht ab! Gewichtsabnahme ab 70 bedeutet Muskelverlust - und dies führt oft zu körperlicher
Schwäche und Reservemangel. Dann ist die Gefahr eines Sturzes die größere als jene des
erhöhten Blutdrucks!"
Operationen bei älteren Menschen
In der chirurgischen Universitätsklinik Innsbruck werden jährlich bis zu 7. 000 Operationen
vorgenommen. Die operativen Eingriffe bei Menschen über 75 Jahre sind seit 1996 ebenfalls um
50 Prozent gestiegen. "Weil unsere älteren Mitmenschen heute eindeutig fitter sind als vor 20
Jahren", so Prof. Dr. Johann Pratschke, Leiter der Chirurgie, in seinem Vortrag. "Beispielsweise
sind Herz- oder Lebertransplantationen ab 65 durchaus noch sinnvoll." Nicht immer aber ist die
Entscheidung zu einer Operation bei älteren Menschen einfach, erklärt der Chirurg. "Wir müssen
hier gemeinsam mit dem Patienten oder der Patientin Risiko gegen Nutzen abwägen. Nicht nur
die Lebensdauer, sondern gerade auch die Lebensqualität stehen im Vordergrund."

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 13
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

Entscheidungsfaktoren für Operation ab 75
Prinzipiell ausschlaggebend für eine Operation sind die Prognose, die Fitness des Patienten,
eventuelle Begleiterkrankungen, das Umfeld und die Betreuung sowie der PatientInnenwunsch
selbst. Weiteren Einfluss auf den Behandlungserfolg hat auch die Wahl der richtigen
Operationsmethode: Gewebeschonend laparoskopische Eingriffe haben Vorrang, der Stress soll
reduziert werden, auch das Nüchtern-Sein vor und nach einer Operation ist zu überdenken, denn
ältere Patienten und Patientinnen haben von vornherein weniger Ressourcen. Besonders aber
mahnte der Chirurg zu regelmäßigen ärztlichen Kontrollen, denn "eine Notfalloperation im hohen
Alter ist immer risikobehafteter als eine Operation, auf die man sich eventuell vorbereiten konnte!"
Abschließend appellierten die Experten der Medizinischen Universität noch an das Publikum:
"Sehen Sie uns ÄrztInnen der Universitätsklinik als Ihre Serviceleister auf hohem Niveau. Wir sind
für Sie da!"

                                   Faksimile Seite 16 Tirol/Vbg

                                                                        Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 14
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Öt. BauernZeitung" Nr. 42/2010 vom 21.10.2010 Seite 16 Mutation: Tirol/Vbg Ressort: Forum Land Tirol/Vbg

Depression und Burnout als neue Volkskrankheit?
Vortrag - Medizin für Land und Leute im Bezirk Innsbruck Stadt und Land
Ao. Univ.-Prof. Dr. Barbara Sperner- Unterweger referiert am Freitag, den 29. Oktober, von
19.30 bis 21.30 Uhr im Kranebitterhof in Innsbruck in der Reihe "Medizin für Land und Leute"
zum Thema "Depression und Burnout - Vorbeugung und Heilung". Unterweger-Sperner ist
stellvertretende Direktorin der Univ.-Klinik für Biologische Psychiatrie. Depression und Burnout
sind Erkrankungen, die heute in aller Munde sind. Viele Menschen leiden unter diesen
Krankheiten. Es ist wichtig, die Symptome richtig und rechtzeitig zu erkennen, sodass rasch eine
Behandlung erfolgen kann. Besonders bedeutsam sind auch gesundheitsfördernde Maßnahmen,
die eine Verschlechterung oder ein neuerliches Auftreten verhindern können.
Kostenlose Teilnahme
Forum Land freut sich auf zahlreiche Besucher. Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist
kostenlos.

                                       Faksimile Seite 16 Tirol/Vbg

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 15
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Bezirksblätter Tirol" vom 20.10.2010 Seite: 2, 3 Mutation: Kitzbühel Kitzbühel

Medizin für Land und Leute
Universität öffnet sich; hochkarätige Gesundheitsvorträge in allen Regionen Tirols
Die Medizinische Universität und Forum Land gehen gemeinsame Wege.
TIROL/BEZIRK (niko). Zusammen rief man die Veranstaltungsreihe "Medizin für Land und Leute"
ins Leben. Wissenschaft und Medizin sollen den Menschen durch Referenten der Innsbrucker
Universitätsklinik von Landeck bis Kitzbühel und Lienz nahegebracht werden. Denn: Das Land
braucht gesunde, aktive Menschen. Mehr denn je sind daher die richtige Vor- und Versorgung, das
Wissen um die Gesundheit und der geeignete Zugang zu unserem Gesundheitssystem gefragt.
Als Schirmherren fungieren Vize rektor Norbert Mutz, LH-Stv. Anton Steixner und Forum Land-
Landesobmann Bgm. Sebastian Eder (Hochfilzen).
In allen Bezirken Vorträge Monatlich werden nun in allen Bezirken Vorträge mit anschließender
Fragerunde stattfinden
(Auftakt in der Vorwoche in Ötz).
"Eine gute Gesundheitsversorgung ist eine Uraufgabe der öffentlichen Hand. Das hat auch mit
einer hohen Lebensqualität zu tun, egal ob ich in der Stadt oder am Land wohne", erklärt NR
Hermann Gahr (Bez. Schwaz).
"Medizin und Forschung sollen nicht hinter verschlossenen Türen der Universitätsklinik
stattfinden. Im Gegenteil, die Medizinische Universität möchte sich öffnen, denn: Gesundheit und
ihre Erhaltung gehen uns alle an", so VR Mutz.
Die Themen der Vorträge in den Bezirken wurden mit Gemeindevertretern ausgewählt.
Als Referenten stehen u. a. auch die Leiter der Uni-Kliniken zur Verfügung. "Es sind
jeweils zweistündige Abendveranstaltungen, die der Information und Diskussion dienen. Jeder
Berufstätige soll die
Möglichkeit haben, die Vorträge zu besuchen. Wir haben ein Raster erstellt und sind in jedem
Bezirk im ersten Durchlauf mindestens einmal zu Gast", führt Bgm. Eder aus. Dabei hat man sich
auf die vier Themenbereiche Altern, Unverträglichkeiten, Schönheitschirurgie und psychiatrische
Erkrankungen geeinigt.
Termin im Bezirk: Di, 11. Jänner 2011, 19. 30 Uhr beim Reitherwirt in Reith. Teilnahme kostenlos!
Univ.-Prof. Wolfgang Fleischhacker: Alkohol - Genussmittel oder Problem?
Vortragsreihen Schon bisher gab und gibt es medizinische Vortragsreihen. Am BKH St. Johann
fanden bereits zwei Mal medizinische Vortragsserien statt. Derzeit läuft am Gesundheitszentrum
Kitzbühel eine Reihe über Vorsorgemedizin im 14-Tages-Rhythmus (bis 1. Dezember).

                                                                                  Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 16
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

Faksimile Seite 2 Kitzbühel

Faksimile Seite 3 Kitzbühel

Faksimile Seite 2 Kitzbühel

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Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Bezirk - Innsbruck" found 20-10-2010 08:24:08

Bezirk: Medizin für Land und Leute
von Klaus Kogler aus Waidring | vor 8 Stunden, 21 Minuten | 4 mal gelesen | 0 Kommentare |
0 Bildkommentare
Weblink: http://regionaut.meinbezirk.at/waidring/leute/medizin-fuer-land-und-leute-d26799.html

                                                                      Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 18
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Tiroler Tageszeitung" Nr. 284-RE vom 15.10.2010 Seite: 38 Ressort: LO2u3 RE 284-RE Ausgabe Reutte

Heilen von Burnout und Depressionen
Höfen - Eine neuartige Veranstaltungsreihe "Medizin für Land und Leute" gastiert im Außerfern. In
Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Innsbruck und dem Forum Land soll Medizin
den Menschen nahe gebracht werden. Die Medizinerin Barbara Sperner-Unterweger spricht
über das Thema "Depression und Burnout" am Mittwoch, den 20. Oktober, um 19.30 Uhr im
Gemeindesaal Höfen.

                                       Faksimile Seite 38 Reutte

                                                                            Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 19
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Tiroler Tageszeitung" Nr. 283-IA vom 14.10.2010 Seite: 35 Ressort: Lo2u3I Ausgabe Innsbruck

Medizin kommt zum Menschen
Innsbruck - Vorbeugung ist die beste Medizin, lautet ein altes Sprichwort. Das und das Verständnis
für Wissenschaft und Medizin wollen die Medizinische Universität Innsbruck und das Forum Land
mit einer neuen Veranstaltungsreihe wecken. Unter dem Titel "Medizin für Land und Leute" wollen
die beiden Partner die Medizin zu den Menschen in die Bezirke bringen. Monat für Monat finden
von Reutte bis Lienz Vorträge mit anschließender Fragerunde und Diskussion statt. "Gesundheit
geht uns alle an. Wir wollen den gläsernen Turm der Medizinischen Universität aufbrechen",
betont Vizerektor Norbert Mutz. Das Forum Land sehe sich gemäß dem Motto "Zukunft der
Region" als idealen Partner, fügt dessen Obmann, Bürgermeister Sebastian Eder hinzu.
Für die Vorträge (Termine siehe Kasten) haben sich die Organisatoren auf vier Themenfelder
geeinigt: Altern, Unverträglichkeiten, Schönheitschirurgie und psychiatrische Erkrankungen. Der
Eintritt zu den zweistündigen Veranstaltungen (19.30-21.30 Uhr) ist frei. (TT)

                                      Faksimile Seite 35 Innsbruck

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 20
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Österreichische Bauernzeitung - Bundesländer" found 14-10-2010 09:33:13

Österreichische Bauernzeitung: Medizin für Land und
Leute
Vizerektor Univ.-Prof. Dr. Norbert Mutz: "Gesundheit geht uns alle an. Wir wollen den gläsernen
Turm der Med-Uni aufbrechen".
Weblink: http://bauernzeitung.at/?id=2500%2C100887%2C%2C

                                                                             Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 21
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Bezirksblätter Tirol" vom 13.10.2010 Seite: 47 Mutation: Imst Imst

Medizin für Land und Leute startet im Bezirk Imst
BEZIRK. Forum Land - Eine neuartige Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der
Medizinischen Universität Innsbruck und der Bäuerinnenorganisation beginnt. Forum Land
und die Medizinische Universität Innsbruck haben eine Zusammenarbeit beschlossen: die
Vortragsreihe "Medizin für Land und Leute".
Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Gleich an drei Abenden und zu drei
verschiedenen Themen wird im Bezirk Imst geladen.
Den Auftakt macht der Themenblock "Medizin im Alter" heute Mittwoch, 13. Oktober, um 19.
30 Uhr im Saal EZ in Oetz. Prof. Dr. Herbert Lochs, Rektor der Medizinischen Universität und
Gastroenterologe, widmet sich der Frage, wie man die Ernährung im Alter umstellen muss. Denn
wer sich falsch ernährt, wird schneller alt!
Prof. Dr. Johann Pratschke, Univ. Klinik für Chirurgie, beschäftigt sich mit den Herausforderungen
von Erkrankungen im hohen Alter und behandelt die Frage nach medizinisch und menschlich
sinnvollen Therapieansätzen
Weitere Veranstaltungen: Durchaus schwierigen, aber immer wieder aktuellen Themen widmet
sich der zweite
Abend: "Selbstmord und Alkoholprobleme". Am Mittwoch, dem 3. November, findet der Vortrag
samt Diskussion ab 19. 30 Uhr im Gasthof Andreas Hofer in Umhausen statt.
Den vorläufigen Abschluss im Bezirk Imst bildet am Donnerstag, dem 11. November der Abend
zum Thema "Plastische Chirurgie". Dieser beginnt um 19. 30 Uhr im Hotel "Drei Mohren in Oetz".

                                            Faksimile Seite 47 Imst

                                                                                 Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 22
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Kronen Zeitung" vom 12.10.2010 Seite: 13 Ressort: lokal Ti, Morgen

Neue Vortragsreihe: Spitzenärzte der Klinik referieren in
den Tälern
Die neue Vortragsreihe "Medizin für Land und Leute" soll in Zukunft Wissen um die Gesundheit
und die richtige Vorsorge unter die Leute bringen. Organisiert werden diese Vorträge vom Forum
Land gemeinsam mit der Medizinischen Universität Innsbruck. Das Land Tirol unterstützt diese
Reihe. Monatlich finden in den verschiedenen Tiroler Bezirken Vorträge mit Experten statt. Die
Veranstaltungen sind kostenlos. Gestartet wird morgen im Ötztal.

                                     Faksimile Seite 13 Tirol Morgen

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 23
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"ORF - Tirol" found 12-10-2010 05:54:07

ORF: Klinik-Professoren dozieren am Land
Von Landeck bis Lienz werden Professoren der Klinik Vorträge zu aktuellen medizinischen
Themen halten. Im Rahmen der Reihe "Medizin für Land und Leute" will die Med-Uni vor Ort
informieren und die Scheu vor der Klinik nehmen.
Weblink: http://tirol.orf.at/stories/475306/

                                                                   Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 24
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Tiroler Tageszeitung" Nr. 280-TO vom 11.10.2010 Seite: 8 Ressort: Tirol3 / Oberland Tirol Aktuell Oberland

Uni trifft Bevölkerung
Oetz - Forum Land und die Medizinische Universität Innsbruck haben eine Zusammenarbeit
beschlossen - die Vortragsreihe "Medizin für Land und Leute". Die Medizinische Universität öffnet
sich und sucht das Gespräch mit der Tiroler Bevölkerung. Den Auftakt macht der Themenblock
"Medizin im Alter" am Mittwoch, 13. Oktober, um 19.30 Uhr, im Saal EZ in Oetz. Prof. Dr. Herbert
Lochs, Rektor der Medizin-Uni und Gastroenterologe, erklärt, wie man die Ernährung im Alter
umstellen muss. Chirurg Prof. Dr. Johann Pratschke beschäftigt sich mit Erkrankungen im hohen
Alter und der Frage nach medizinisch und menschlich sinnvollen Therapieansätzen. (TT)

                                        Faksimile Seite 8 Oberland

                                                                                 Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 25
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Öt. BauernZeitung" Nr. 40/2010 vom 07.10.2010 Seite 16 Mutation: Tirol/Vbg Ressort: Forum Land Tirol/Vbg

Im Gespräch mit Experten der Altersmedizin
Medizin für Land und Leute - Im Rahmen der Auftaktveranstaltung im Bezirk Imst werden
"Ernährung und Altern" sowie "Medizin im Alter" besprochen.
Forum Land und die Medizinische Universität Innsbruck haben eine Zusammenarbeit
beschlossen: die Vortragsreihe "Medizin für Land und Leute". Die Medizinische Universität öffnet
sich und sucht das Gespräch mit der Tiroler Bevölkerung. Wissenschaft und Medizin soll den
Menschen von Landeck bis Lienz nahe gebracht werden.
Anknüpfend an das Jahresmotto von Forum Land beantworten Klinikleiter und Experten der
Medizinischen Universität Ihre Fragen zur Gesundheit, zu aktuellen Gesundheitsthemen und
erklären, wie man mit der Gesundheit "haushalten" kann.
Experten im Gespräch
Am Mittwoch, 13. Oktober 2010, findet im Saal EZ in Ötz von 19. 30 Uhr bis 21. 30 Uhr
die Auftaktveranstaltung zum Thema "Altersmedizin" statt. Prof. Dr. Herbert Lochs, Rektor und
Gastroenterologe der Medizinischen Universität Innsbruck, und Dr. Johannes Pratschke von der
Univ.-Klinik für Chirurgie werden dort mit der Bevölkerung ins Gespräch kommen. Bereits im
Vorhinein führte die Bauern-Zeitung ein Gespräch mit den Referenten.

                                       Faksimile Seite 16 Tirol/Vbg

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 26
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Öt. BauernZeitung" Nr. 40/2010 vom 07.10.2010 Seite 16 Mutation: Tirol/Vbg Ressort: Forum Land Tirol/Vbg

Rektor Lochs: "Ernährung ist immer ein Thema der
Gesellschaft."
Warum ist es Ihnen ein Anliegen, mit den Menschen am Land in Kontakt zu treten?
Die Medizinische Universität innsbruck hat zwar eine lange Tradition, besteht als eigenständige
Universität aber eigentlich erst seit 2004. als solche möchten wir uns der Tiroler Bevölkerung
öffnen - und Hemmschwellen oder eine gewisse Scheu vor der Universitätsklinik abbauen. Denn
gesundheit und Forschung geht uns alle an - und mit unserer vortragsreihe "Medizin für Land und
Leute" gehen wir aufs Land, und zwar von Landeck bis Lienz!
Warum genießt der Bereich Ernährung Ihr besonderes Interesse?
Als Gastroenterologe beschäftige ich mich besonders mit dem Thema Ernährung. Essen ist immer
ein Thema der gesellschaft: als genussmittel, als Sozialthema, als Problem aber ernährung in
Zusammenhang mit altern wird kaum thematisiert - und oft unterschätzt. Denn: Wer sich falsch
ernährt, wird schneller alt. Um das zu verhindern, ist es notwendig, mit zunehmendem alter auch
liebgewonnene ernährungsgewohnheiten abzulegen. Daneben gibt es auch noch den aspekt
der Mangelernährung im höheren Lebensalter. Diese erscheinung tritt nicht akut auf. Meist führt
vielmehr eine verkettung mehrerer einflüsse dazu, dass Senioren über Monate oder sogar Jahre
an gewicht verlieren. Körperliche Begleitphänomene der Mangelernährung werden sehr oft als
alterserscheinungen fehlinterpretiert. Dabei könnten Schwäche, Kopfschmerzen, apathie und
Demenz durchaus Symptome einer Mangelernährung sein.
Jeder Lebensabschnitt erfordert eine unterschiedliche Ernährungsweise, so auch das Alter.
Können Sie ein paar wesentliche Punkte zur Ernährung bzw. Ernährungsirrtümer im Alter nennen?
Fortschreitender Muskelabbau ist zu einem relevanten Teil durch eine Mangelernährung vor allem
im eiweißbereich bedingt. Heute wissen wir: sie sollten schlank und rank sein, bis sie etwa 65 sind.
aber nach 65 sollte man nicht mehr abnehmen, trotzdem aber nach wie vor weiter körperlich aktiv
bleiben. einem alten Menschen eine Diät zum abnehmen zu verordnen oder zu empfehlen, ist
sicher heutzutage aus medizinischer Sicht nicht richtig. Mit dem alter sinkt zwar der energiebedarf,
was dazu führen kann, dass man bei gleichbleibendem essverhalten plötzlich zunimmt. Jetzt
jedoch einfach weniger zu essen, wäre erstens schwierig und zweitens falsch. geändert werden
muss nämlich die Zusammensetzung der Nahrung, denn nur der energiebedarf sinkt. Der Bedarf
an Mikronährstoffen, wie vitaminen, Kalzium oder eisen, bleibt jedoch gleich oder steigt sogar an.
Mein prinzipieller appell an die Menschen aber ist, dass sie ständig und in jedem alter körperlich
aktiv sind. ab 65 muss man sich keine Sorgen mehr machen, ein paar gramm zu viel zu haben.
Wichtiger ist, dass man körperlich agil und fit ist, um zum Beispiel einem gefährlichen Sturz
vorzubeugen.
Tiroler Landwirte erzeugen hochwertige Produkte. Wie wertvoll sind regionale/saisonale
Lebensmittel für unsere Gesundheit und unseren Körper?
Wir haben das glück, in einem Land zu leben, in welchem die wichtigsten grundnahrungsmittel
verfügbar sind. in meinen augen sollten regionale Lebensmittel bei Speisen und getränken
generell die erste Wahl sein - einerseits, um die heimische Landwirtschaft nachhaltig zu
unterstützen, andererseits machen sie unsere esskultur aus. Die regionale versorgung hat aus
gesundheitlichen gründen große vorteile: Wenn wir beispielsweise Käse aus unserer region
essen, ist dieser probiotisch. generell lässt sich über regionale Milchprodukte sagen, dass
sie qualitativ die hochwertigsten Produkte sind. ein anderes Beispiel dafür, wie essenziell die
versorgung mit regionalen Lebensmitteln für die gesundheit ist, sind Obst und gemüse: ihr

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 27
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

vitamingehalt nimmt mit der Lagerzeit dramatisch ab, deshalb ist es auch wichtig, dass wir frische
Lebensmittel kaufen - die aus der Nähe angeliefert werden. auch was unseren Fleischkonsum
anbelangt, verlasse ich mich auf unsere strengen Lebensmittelgesetze: Das was "drauf ist,
ist auch drin". Persönlich verspüre ich ein gewisses grundvertrauen, wenn ich Tiroler oder
österreichische Produkte kaufe.

                                  Faksimile Seite 16 Tirol/Vbg

                                                                       Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 28
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

"Öt. BauernZeitung" Nr. 39/2010 vom 30.09.2010 Seite 16 Mutation: Tirol/Vbg Ressort: Forum Land Tirol/Vbg

Medizin für Land und Leute startet im Bezirk Imst
Forum Land - Eine neuartige Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit der
Medizinischen Universität Innsbruck und der Bäuerinnenorganisation beginnt.
Forum Land und die Medizinische Universität Innsbruck haben eine Zusammenarbeit
beschlossen: die Vortragsreihe "Medizin für Land und Leute". Die Medizinische Universität öffnet
sich und sucht das Gespräch mit der Tiroler Bevölkerung. Wissenschaft und Medizin soll den
Menschen von Landeck bis Lienz nahegebracht werden.
Auftakt in Imst
Anknüpfend an das Jahresmotto von Forum Land beantworten Klinikleiter und Experten der
Medizinischen Universität Ihre Fragen zur Gesundheit, zu aktuellen Gesundheitsthemen und
erklären, wie man mit der Gesundheit "haushalten" kann. Die Teilnahme an den Veranstaltungen
ist kostenlos. Gleich an drei Abenden und zu drei verschiedenen Themen wird im Bezirk Imst
geladen.
Medizin im Alter
Den Auftakt macht der Themenblock "Medizin im Alter" am Mittwoch, den 13. Oktober 2010 mit
Beginn um 19. 30 Uhr im Saal EZ in Ötz. Prof. Dr. Herbert Lochs, Rektor der Medizinischen
Universität und Gastroenterologe, widmet sich der Frage, wie man die Ernährung im Alter
umstellen muss. Denn wer sich falsch ernährt, wird schneller alt!
Prof. Dr. Johann Pratschke, Univ. Klinik für Chirurgie, beschäftigt sich mit den Herausforderungen
von Erkrankungen im hohen Alter und behandelt die Frage nach medizinisch und menschlich
sinnvollen Therapieansätzen.
Selbstmord und Alkohol
Durchaus schwierigen, aber immer wieder aktuellen Themen widmet sich der zweite Abend:
"Selbstmord und Alkoholprobleme". Am Mittwoch, dem 3. November 2010, findet der Vortrag
samt Diskussion ab 19. 30 Uhr im Gasthof Andreas Hofer in Umhausen statt. Als Referenten
stehen zwei hochkarätige Vertreter der Medizin-Uni zur Verfügung. Denn Selbstmord und
Alkoholprobleme gehen uns alle an!
Prof. Dr. Eberhard Deisenhammer, Univ. Klinik für Allgemeine und Sozialpsychiatrie, wird über
das Thema Selbstmord sprechen. Wer ist besonders gefährdet? Welche Warnsignale gibt es?
Wie kann man suizidgefährdeten Menschen helfen?
Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker, Univ. Klinik für Biologische Psychiatrie, behandelt das Thema
Alkohol. Während einerseits der gemäßigte Konsum von alkoholhaltigen Getränken in vielen
Lebenssituationen bereichernd sein kann, ist übermäßiger Alkoholgenuss für manche zum
Problem geworden.
Schönheitschirurgie
Den vorläufigen Abschluss im Bezirk Imst bildet am Donnerstag, den 11. November 2010 der
Abend zum Thema "Plastische Chirurgie". Dieser beginnt um 19.30 Uhr im Hotel "Drei Mohren
in Ötz".
Über Möglichkeiten und Grenzen der Schönheitschirurgie spricht Prof. Dr. Gerhard Pierer,
Univ. Klinik für Plastische und Wiederherstellungschirurgie. Er beleuchtet Aspekte der
Rekonstruktiven, Plastischen und Ästhetischen Chirurgie. Das Fachgebiet reicht von Extremen
wie lebensbedrohlichen medizinischen Notfällen bis hin zur Erfüllung von Mode- und
Schönheitstrends.

                                                                              Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 29
Pressespiegel der Medizinischen Universität Innsbruck

Reutte führt Reihe weiter
Bereits am Mittwoch, den 20. Oktober 2010 wird die Veranstaltungsreihe im Bezirk Reutte
fortgesetzt. Im Höfener Gemeindesaal referiert Prof. Dr. Barbara Sperner-Unterweger ab 19. 30
Uhr zum Thema "Depression und Burn-out - die neue Volkskrankheit".
Sie ist stellvertretende Leiterin der Univ. Klinik für biologische Psychiatrie in Innsbruck.
Vortrag am Kranebitterhof
Am Freitag, den 29. Oktober 2010 findet für den Bezirk Innsbruck-Land der erste Abend zum
selben Thema wie in Reutte statt. Beginn ist um 19. 30 Uhr im Kranebitterhof.
Forum Land hofft auf zahlreiche Teilnehmer. Für weitere Auskünfte stehen wir unter der Tel.
0512/59 900 - 43 oder tirol@ forum-land. at zur Verfügung.

                                    Faksimile Seite 16 Tirol/Vbg

                                                                         Copyright: APA DeFacto Gmbh - Seite 30
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