Psychische Gesundheit und Veränderungs bereitschaft als Erfolgsfaktoren agiler Transformation

 
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Psychische Gesundheit und Veränderungs bereitschaft als Erfolgsfaktoren agiler Transformation
Faktenblatt 50

     Psychische Gesundheit und Veränderungs­
     bereitschaft als Erfolgsfaktoren agiler
     ­Transformation

Abstract
Viele Unternehmen versuchen mit neuen Arbeitsweisen und Strukturen anpassungsfähiger und agiler zu
werden. Dafür brauchen sie Mitarbeitende, die sich aktiv in diese Veränderungen einbringen. Häufig haben
Reorganisationen jedoch negative Auswirkungen auf die Mitarbeitenden, da deren psychische Grundbedürf­
nisse nach Autonomie, Kompetenzerleben und Zugehörigkeit beeinträchtigt werden. Agile Transformationen
bieten das Potenzial für eine gesundheitsförderliche organisatorische Veränderung. Hierzu wird eine enge
Zusammenarbeit von Geschäftsleitung, Human Resources und der für die Transformation zuständigen Pro­
jektleitung benötigt, die gemeinsam eine bedürfnisorientierte agile Transformation gestalten. Agile Trans­
formation wird hierbei selbst agil umgesetzt und ist somit mehr als nur das Übernehmen eines bestehenden
Frameworks.

 Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt               Inhaltsverzeichnis
 Psychische Gesundheit wird häufig als Erleben
 von Wohlbefinden oder als positiver energeti­          1 An wen richtet sich dieses Faktenblatt? 2
 scher Zustand betrachtet. Darüber hinaus be­           2	Psychische Grundbedürfnisse: Der blinde
 deutet psychische Gesundheit das erfolgreiche             Fleck bei Reorganisationen             2
 Bewäl­tigen der alltäglichen Anforderungen.            3	Agile Transformation – Grundbedürfnisse
 Gelungene Arbeitsorganisation zeichnet sich               fokussieren3
 durch Ressourcen aus, die engagiertes und ge­          4	Drei Hauptakteure setzen gemeinsam
 meinsames Handeln im Arbeitsalltag ermögli­               auf eine bedürfnisorientierte agile
 chen und so die wichtigsten psychischen Bedürf­           Trans­formation                        4
 nisse nach Autonomie, Kompetenzerleben und             5 Literaturverzeichnis                    5
 Zugehörigkeit stillen. Wenn die Arbeitsorganisa­
 tion so angelegt ist, dass diese psychischen
 Grundbedürfnisse befriedigt werden, fördert sie
 die psychische Gesundheit der Erwerbstätigen.
2   Psychische Gesundheit und Veränderungsbereitschaft als Erfolgsfaktoren agiler Transformation

1      An wen richtet sich dieses Faktenblatt?                    So ergibt sich ein Kreislauf (Abbildung 1), ausgehend
                                                                  von der organisationalen Veränderung, die sich auf
Dieses Faktenblatt zeigt auf, wie eine agile Trans­               die Befriedigung der Grundbedürfnisse auswirkt,
formation die Gesundheit der Mitarbeitenden positiv               was wiederum die Gesundheit und die Veränderungs­
beeinflussen kann.                                                bereitschaft beeinflusst. Veränderungsbereitschaft
Zielgruppe sind Personen, die sich mit agiler Trans­              der Mitarbeitenden ist ihrerseits einer der wichtigs­
formation beschäftigen und bereits über Erfah­                    ten Faktoren für den Erfolg einer organisationalen
rungen mit agilem Arbeiten sowie dem Gestalten                    Veränderung [7].
organi­sationaler Veränderungen verfügen.1                        Das Berücksichtigen der Grundbedürfnisse ist bei
Insbesondere sind drei Personengruppen mit dem                    einem klassischen Change-Prozess allerdings
Faktenblatt angesprochen:                                         schwierig zu bewerkstelligen, da dieser in der Regel
• Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungs­                     top-down angelegt ist. Eine Beteiligung der Mit­
  träger, die Strukturen und Rahmenbedingungen                    arbeitenden erfolgt höchstens punktuell und zeit-
  in ihrer Organisation beeinflussen können,                      lich sehr beschränkt. Die meisten Mitarbeitenden
• Projektleiterinnen und Projektleiter, die die agile             erleben sich in solchen Veränderungen als fremd­
  Transformation prägen und umsetzen,                             gesteuert; die Grundbedürfnisse nach Autonomie
• Human-Resources-Fachpersonen, die die agile                     und Kompetenzerleben werden nicht befriedigt. Die
  Transformation begleiten und unterstützen.                      Gesundheit leidet [8, 9, 10].

2	Psychische Grundbedürfnisse:                                    ABBILDUNG 1
   Der blinde Fleck bei Reorganisationen
                                                                  Kreislauf bei einer organisationalen Veränderung
Veränderungen sind nichts Aussergewöhnliches,
sondern notwendiger Bestandteil jeder Organisation.
Dabei ist wichtig zu verstehen, dass gesunde Mit-                                        Organisationale
arbeitende eine höhere Bereitschaft zeigen, sich                                          Veränderung
aktiv bei solchen Veränderungen einzubringen – sie
sind innovativer, kreativer und mit mehr Elan bei der
Arbeit [4].
Aber wie können Mitarbeitende auch in Zeiten organi­
                                                                                                          Grundbedürfnisse
sationaler Veränderung gesund bleiben? Die psychi­                       Veränderungs­                       a) Autonomie
sche Gesundheit von Mitarbeitenden hängt mass­                            bereitschaft                  b) Kompetenzerleben
                                                                                                           c) Zugehörigkeit
geblich mit dem Ausmass der Befriedigung von drei
psychischen Grundbedürfnissen zusammen: Auto­
nomie, Kompetenzerleben und Zugehörigkeit. Wer­
den diese Grundbedürfnisse bei der Arbeit bedient,
sind Mitarbeitende gesünder, motivierter und berich­                                       Gesundheit
ten höheres Wohlbefinden [5, 6]. Es lohnt sich daher,
diese Grundbedürfnisse genauer anzuschauen:
• Autonomie: Wichtige, die eigene Arbeit und
  den Arbeitskontext betreffende Entscheidungen
  können selbst getroffen werden.
• Kompetenzerleben: Die eigene Arbeit bringt
  gewünschte Resultate hervor und hat positive
  Folgen.
• Zugehörigkeit: Teil einer Gruppe in der Organisa­
  tion sein und dort einen festen Platz haben.

1 Falls Sie jedoch Einsteigerin oder Einsteiger sind, können Sie beispielsweise mit Hasebrook et al. [1], Häusling [2] oder
   Oesterreich & Schröder [3] starten.
Psychische Gesundheit und Veränderungsbereitschaft als Erfolgsfaktoren agiler Transformation 3

3	Agile Transformation – Grundbedürfnisse                     lichen Rahmenbedingungen entwickeln sich zahl­
   fokussieren                                                 reiche Möglichkeiten, wie die Grundbedürfnisse
                                                               befriedigt und so Gesundheit und Veränderungs­
Agile Transformationen verabschieden sich von der              bereitschaft der Mitarbeitenden auf Dauer erhal-
Vorstellung, dass erfolgreiche organisationale Ver­            ten bleiben können. Die wichtigsten Punkte sind
änderungen primär top-down über das Neuausrich­                in Tabelle 1 zusammengefasst und stammen aus
ten von Prozessen und Strukturen zu erreichen sind.            Übersichtsbeiträgen zu den Erfolgsfaktoren agiler
Eine agile Transformation erfolgt selbst nach agilen           Transformationen [11, 12, 13].
Prinzipien – ist also eine stetige Ver­änderung, die           Gelingt es mithilfe solcher Vorgehensweisen die
regelmässig reflektiert und angepasst und von                  Grundbedürfnisse der Mitarbeitenden miteinzube­
den Mitarbeitenden entscheidend mitgestaltet wird.             ziehen, kann ein Kreislauf entstehen, der zu einer
Voraus­setzung für gelingende fortlaufende Ver­                Stärkung der psychischen Gesundheit und Verände­
änderung ist ein hohes Mass an Selbstorganisation.             rungsbereitschaft führt, was wiederum die agile
In den für Selbstorganisation notwendigen betrieb­             Transformation unterstützt (Abbildung 1).

TABELLE 1

Grundbedürfnisse und ihr Bezug zu Erfolgsfaktoren agiler Transformation

Autonomie             • Freiwilligkeit: Zu Beginn bringen sich experimentierfreudige Mitarbeitende freiwillig ein. Mit
                       positiven Erfahrungen in der Pilotphase wächst die Bereitschaft bei Kolleginnen und Kollegen,
                       sich ebenfalls einzubringen.
                      • Teamautonomie: Mitarbeitende können insbesondere über ihre Teams neue Prozesse und
                       Methoden mitgestalten und mitbestimmen. Auch so wird eine anfängliche Skepsis gegenüber
                       Change überwunden.

Kompetenzerleben      • Ausreichend Mittel zur Verfügung stellen, zum Beispiel für Trainings und Coachings, sodass
                       die persön­lichen Kompetenzen mit den sich ändernden Anforderungen wachsen.
                      • Pilotieren bzw. gemeinsame Experimente: Gemeinsam die Erfahrung machen, was gelingt.
                       Durch das Feedback zwischen den am Pilotprojekt Beteiligten wird die eigene Kompetenz sehr
                       schnell erfahrbar gemacht.

Zugehörigkeit         • Erlebbare Unterstützung des Top-Managements und Investment zeigen auf: Alle ziehen am
                       selben Strick.
                      • Konzentration auf Prinzipien und Werte: Fokus auf gemeinsame Werte, die im Arbeitsalltag
                       be­sprochen und konkretisiert werden, also auch realitätsnah und nicht wirklichkeitsfern sind,
                       steigern ein Wir-Gefühl in der Organisation. So werden auch die uneinheitlichen Auffas­sungen
                       und Schwierigkeiten an Schnittstellen innerhalb der Organisation reduziert.
                      • Die Vertreterinnen und Vertreter des mittleren Managements entwickeln eine Perspektive, welche
                       veränderten, neuen Rollen sie in der Organisation wahrnehmen können, auch wenn ihre frühere
                       hierarchisch legitimierte Führungsrolle entfällt.
4   Psychische Gesundheit und Veränderungsbereitschaft als Erfolgsfaktoren agiler Transformation

4	Drei Hauptakteure setzen gemeinsam                              ein. Es übernimmt Verantwortung für die Unter­
   auf eine bedürfnisorientierte agile Trans­                      stützung und Befähigung der Mitarbeitenden
   formation                                                       während der Transformation.

Um den positiven, sich verstärkenden Kreislauf in               3)	Projektleitung Transformation
Unternehmen in Gang zu setzen, sind drei Akteure                    (z. B. Transformation Lead)
notwendig, die mit unterschiedlichem Fokus auf ein              	Als eigentliche Umsetzungsinstanz entscheidet
gemeinsames Ziel hinarbeiten.                                       die Projektleitung, mit welchen Methoden und
                                                                    Vorgehensweisen die Transformation umgesetzt
1) Topmanagement (z. B. Geschäftsführung)                          wird. Sie tauscht sich bezüglich Strategie und
	Als Entscheidungsgremium liegt es am Topma­                       Rahmenbedingungen mit dem Topmanagement
    nagement, die Grundbedürfnisse der Mitarbeiten­                 und bezüglich Befähigung und notwendiger
    den in die Strategie einzubeziehen. Insbesondere                Unterstützung mit dem HR aus.
    gilt dies beim Gestalten der Rahmenbedingungen
    für die agile Transformation, indem beispiels­              Notwendig ist eine enge Zusammenarbeit der drei
    weise genügend Mittel zur Begleitung gespro­                Akteure, um die jeweiligen Verantwortlichkeiten
    chen werden.                                                untereinander klar zu benennen und erfüllen zu
                                                                können. Insbesondere die in Abbildung 2 in der Mitte
2) Human Resources (z. B. HR Business Partner)                 aufgeführten Gesprächsinhalte sollten zu Beginn
	Als konstante Begleitung des Transformations­                 ­einer geplanten agilen Transformation geklärt und
    prozesses bringt HR die Expertise zu den sozialen            den Verantwortlichkeiten entsprechend umgesetzt
    Aspekten der Veränderung und der Entwicklung                 werden. An den folgenden Leitfragen zur Gestaltung

ABBILDUNG 2

Drei betriebliche Akteure verantworten den Erfolg agiler Transformation
(grün: zu klärende Gesprächsthemen für eine bedürfnisorientierte agile Transformation)

                                                         Fokus:
                                                      Strategie und
                                                   Rahmenbedingungen

                                                      Topmanagement
                                                  (Entscheidungsgremium)

                                                    Werte und Prinzipien
                                              Führungsarbeit und neue Rollen
                                                                                         Fokus:
                           Fokus:
                                                   Training und Coaching             Befähigung und
                        Methoden und
                                                 Selbstorganisierte Teams           Unter­stützung der
                      Vorgehensweisen
                                                                                     Mitarbeitenden
                                                 Unterstützende Strukturen
                        Projektleitung
                                                                                         Human
                       Trans­formation
                                                                                       Resources
                         (Umsetzung)
                                                                                   (Prozessbegleitung)
Psychische Gesundheit und Veränderungsbereitschaft als Erfolgsfaktoren agiler Transformation 5

der bedürfnisorientierten agilen Transformation kön­          [5] D   eci, E. L., Olafsen, A. H. & Ryan, R. M. (2017).
nen sich die drei Akteure untereinander eingangs                     Self-Determination Theory in Work Organi­
orientieren:                                                         zations: The State of a Science. Annual Review
• Haben wir in unserer Organisation ausreichend                      of Organizational Psychology and Organi­zational
  Orientierung für das tägliche Handeln mithilfe                     Behavior, 4(1), 19–43.
  gemeinsamer Werte und Prinzipien?                           [6] O   lafsen, A. H., Deci, E. L. & Halvari, H. (2018).
• Wie verteilen wir die Führungsarbeit? Welche                       Basic psychological needs and work motiva­tion:
  neuen Rollen brauchen wir dafür?                                   A longitudinal test of directionality. Motivation
• Wie stellen wir sicher, dass interessierte Mitar­                  and Emotion, 42(2), 178–189.
  beitende, die sich freiwillig für Pilotversuche             [7] Paulsen, H., Klonek, F., Rutsch, F. & Kauffeld,
  melden, auch die zeitlichen Ressourcen haben,                     S. (2015). Ready, steady, go! Veränderungs­
  mitzumachen? Wie laufen Pilotversuche ab?                         bereitschaft in der Interaktion messen.
  Wie werden sie ausgewertet und Erkennt­nisse                      ­PersonalQuarterly, Heft 2, 22–27.
  daraus abgeleitet?                                          [8] K   öper, B. & Richter, G. (2016). Restrukturie-
• Was brauchen die Mitarbeitenden an Coaching,                       rung und Gesundheit. In B. Badura, A. Ducki,
  Training und Prozessbegleitung und wie setzen                      H. Schröder, J. Klose & M. Meyer (Hrsg.),
  wir diese Unterstützung um (intern, extern)?                       Fehlzeiten-­Report 2016. Vielfalt managen: Ge-
• Welche Strukturen brauchen selbstorganisierte                      sundheit fördern – Potenziale nutzen (159–170).
  Teams, damit sie möglichst barrierefrei arbeiten                   Berlin: Springer.
  können? [14]                                                [9] R   igotti, T. & Otto, K. (2012). Organisationaler
                                                                     Wandel und die Gesundheit von Beschäftigten.
Das gemeinsame und abgestimmte Vorgehen der                          Zeitschrift für Arbeitswissenschaft, 66(4), 253–267.
drei Akteure prägt die Kultur im Unternehmen und             [10] O  lafsen, A. H., Niemiec, C. P., Halvari, H.,
so kann ein positiver, sich verstärkender Kreislauf                 Deci, E. & Williams, G. C. (2017). On the dark
entstehen, der die Grundbedürfnisse und somit die                   side of work: a longitudinal analysis using
psychische Gesundheit, die Veränderungsbereit­                     ­self-determination theory. European Journal
schaft und auch die agile Transformation stärkt und                 of Work and Organizational Psychology, 26(2),
unterstützt.                                                        275–285.
                                                             [11] Conboy, K. & Carroll, N. (2019). Implementing
                                                                   Large-Scale Agile Frameworks: Challenges
5     Literaturverzeichnis                                        and Recommendations. IEEE Software, 36(2),
                                                                  44–50.
 [1]	Hasebrook, J., Kirmsee, S. & Fürst, M. (2019).         [12] Dikert, K., Paasivaara, M. & Lassenius, C. (2016).
      Wie Organisationen erfolgreich agil werden.                  Challenges and success factors for large-­
      Hinweise zur erfolgreichen Umsetzung in Zusam-               scale agile transformations: A systematic lite­
      menarbeit und Strategie. Wiesbaden: Springer.                rature review. Journal of Systems and Software,
 [2]	Häusling, A. (2020). Agile Organisationen.                   119, 87–108.
      Transformationen erfolgreich gestalten – Beispiele     [13] K alenda, M., Hyna, P. & Rossi, B. (2018). Scaling
      agiler Pioniere. Freiburg: Haufe.                            agile in large organizations: Practices,
 [3]	Oesterreich, B. & Schröder, C. (2019). Agile                 challenges, and success factors. Journal of
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 [4]	Kleine, A. K., Rudolph, C. W. & Zacher, H. (2019).            of psychological empowerment. International
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6    Psychische Gesundheit und Veränderungsbereitschaft als Erfolgsfaktoren agiler Transformation

Impressum                                                        Reihe und Nummer
                                                                 Gesundheitsförderung Schweiz, Faktenblatt 50
Herausgeberin
Gesundheitsförderung Schweiz                                     © Gesundheitsförderung Schweiz, Februar 2021

Projektleitung                                                   Auskünfte/Informationen
• Gerson Schärli, Gesundheitsförderung Schweiz                   Gesundheitsförderung Schweiz
                                                                 Wankdorfallee 5, CH-3014 Bern
Autoren                                                          Tel. +41 31 350 04 04, Fax +41 31 368 17 00
• Marcel Baumgartner, Hochschule für                             office.bern@promotionsante.ch
  Angewandte Psychologie FHNW                                    www.gesundheitsfoerderung.ch/publikationen
• Prof. Dr. Andreas Krause, Hochschule für
  Angewandte Psychologie FHNW
• Jonas Mumenthaler, Hochschule für
  Angewandte Psychologie FHNW

                                                                                                                             03.0351.DE 02.2021

    Wankdorfallee 5, CH-3014 Bern           Avenue de la Gare 52, CH-1003 Lausanne            www.gesundheitsfoerderung.ch
    Tel. +41 31 350 04 04                   Tél. +41 21 345 15 15                             www.promotionsante.ch
    office.bern@promotionsante.ch           office.lausanne@promotionsante.ch                 www.promozionesalute.ch
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