Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen

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Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Schildgener
                                      Pfarrbrief
Gemeinsamer Pfarrbrief der ev. und kath. Gemeinden Andreas und Herz Jesu in Schildgen

                                               Herbst 2018
                                            Schwerpunktthema:
                                                 „Zeichen setzen“
Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Inhalt

Grußwort...................................................................................................3
Zum Schwerpunktthema
Zeichen gesetzt?......................................................................................5
Was der Einzelne tun kann …..................................................................7
Die Zeichen führten mich nach Uganda ................................................8
Zeichen setzen.......................................................................................10
Zeichenweg durch Schildgen.................................................................12
Der Schwebende Engel .........................................................................13
Zeichen setzen in Diakonie und Caritas.................................................14
Aus den Gemeinden
Abschied von Frau Grunwald-Nonte......................................................15
Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Schildgen“ bittet um Spenden......16
Neues aus der Kath. Bücherei...............................................................17
Neues aus der Ev. Bücherei...................................................................18
Infos aus dem Kath. Familienzentrum....................................................19
Infos aus dem Ev. Familienzentrum Schneckenhaus............................20
Jugendbegegnung in Mazedonien.........................................................21
Gelbe Seiten...................................................................................23 – 26
Kinderseite.............................................................................................27
Impressionen vom ökumenischen Gemeindefest..................................28
Offenes Singen zum 1. Advent...............................................................29
Blech und Heiteres.................................................................................29
Neues Musical von und mit dem Jugendchor der Andreaskirche .........29
Adventsfenster 2018..............................................................................30
Die Weihnachtsgeschichte erzählt von Engel und Esel.........................30
Gebetswoche für die Einheit der Christen 2019.....................................31
48. Kinderkleiderbörse...........................................................................31
Weltgebetstag der Frauen 2019 aus Slowenien.....................................32
Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Grußwort

Liebe Leserinnen und Leser,

bitte schauen Sie jetzt einmal genau hin: „Der Mann sagt, die
Frau kann nicht Auto fahren.“ Und jetzt bitte noch einmal:
„Der Mann, sagt die Frau, kann nicht Auto fahren“.
Haben Sie es gemerkt? Kleine Ursache – große Wirkung: wird
nur ein weiteres Komma in diesem Satz gesetzt, dann ergibt
sich ein völlig anderer Sinn! Wir lassen es jetzt einmal offen,
ob „Sie“ oder „Er“ wirklich nicht Auto fahren kann. Aber
dieses kleine Beispiel zeigt, wie wichtig Zeichensetzung ist.
Wir haben diesen Pfarrbrief unter das Thema „Zeichen
setzen“ gestellt. Natürlich haben wir zuerst an den Deutsch-
unterricht und unsere sehr unterschiedlichen Erfahrungen
mit Komma, Semikolon und Punkt gedacht. Doch das Thema
„Zeichen setzen“ ist viel umfassender.
Wer sich Zeit für einen traurigen Menschen nimmt und ihn
tröstet, der setzt ein Zeichen. Wer sich in der Flüchtlings-
hilfe engagiert, setzt ein Zeichen für Menschlichkeit. Wer
sich für den Schutz von Bienen und Bäumen einsetzt, setzt
ein Zeichen für die Bewahrung der Schöpfung. Wer Gottes-
dienst feiert, setzt ein Zeichen des Vertrauens auf Gott, den
Liebhaber des Lebens. Wer Zeichen setzt, der tut etwas und
belässt es nicht bei Worten.
Christen sind dazu aufgerufen, Zeichen der Liebe, der
Barmherzigkeit, der Vergebung, des Gedenkens und der
Mitmenschlichkeit zu setzen. Aber nicht, um selbst damit zu
glänzen, sondern um auf Gott hinzuweisen, der auf unüberbiet-
bare Weise selbst ein Zeichen gesetzt hat.

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Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Zum Schwerpunktthema

Er ist zu uns Menschen gekommen und ist selbst Mensch ge-
worden. Das schreibt und liest sich leicht und fühlt sich sehr
vertraut an. Und doch hat Gott darin ein Zeichen gesetzt,
das wir nie ergründen, sondern am Ende immer nur bestaunen
und anbeten können.
Wenn wir bald wieder auf Advent und Weihnachten zugehen,
dann tauchen wir ein in die Geschichte Jesu Christi, in dem
Gott sich so unfassbar klein gemacht hat. Als Maria und Jo-
sef das Kind zur Beschneidung in den Jerusalemer Tempel
bringen, da spricht der alte Simeon ein prophetisches Wort
über Jesus: „Er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen
wird“. Als Jesus später viele Zeichen und Wunder tut, als er
in bis dahin ungehörter und unerhörter Weise von Gott und
seiner Herrschaft spricht, da erntet er viel Widerspruch
– bis hin zur radikalen Verneinung seiner Liebe, indem man
ihn ans Kreuz schlägt. Aber diese Liebe lässt sich nicht be-
graben. Zum Zeichen für den Anbruch der neuen Schöpfung
ist Christus von den Toten auferstanden und ruft uns auf, in
seiner Nachfolge Zeichen der Liebe zu setzen.
Lassen Sie uns in ökumenischer Verbundenheit nicht darin
nachlassen – auch wenn Widerspruch und Häme laut werden.
In einem Lied heißt es: „Liebe ist nicht nur ein Wort, Liebe
das sind Worte und Taten. Als Zeichen der Liebe ist Jesus
geboren als Zeichen der Liebe für diese Welt.“ In diesem
Sinne wünschen wir Ihnen eine gesegnete Zeit der liebevollen
Zeichensetzungen – vor allem im Advent und an Weihnachten!

Ihre Pfarrer

       Wilhelm Darscheid und Thomas Biju
            Eva und Jürgen Manderla

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Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Zum Schwerpunktthema

                        Zeichen gesetzt?
Gott macht Geschichte – mit Frauen:            gegen die herrschende Sitte verstieß. Durch
     Durch eine Frau, Maria von Nazareth,      diese Unterhaltung kam zuerst die Frau, nach
kam Gott als Mensch in diese Welt.             ihrem Zeugnis kamen dann auch viele Sama-
                                               riter aus dem Dorf zum Glauben.
     Jesus wirkte sein erstes Wunder bei der
Hochzeit zu Kana - auf Veranlassung einer           Aus Sorge um ihr krankes Kind und im
Frau, seiner Mutter.                           Vertrauen auf die Heilkraft Jesu brachte eine
                                               heidnische Frau Jesus dazu, sich nicht „nur
     Frauen gehörten von Anfang an selbst-
                                               um die verlorenen Schafe des Hauses Isra-
verständlich zur Jüngerschaft Jesu dazu. Sie
                                               el“ zu kümmern, sondern sich auch hilfreich
dienten ihm und unterstützten ihn mit dem,
                                               denen zuzuwenden, die (noch) nicht zu ihm
was sie besaßen.
                                               gehörten.
     Die Schwiegermutter des Petrus, des
                                                    Die Frauen, die mit Jesus aus Galiläa ge-
ersten „Oberhirten“ der christlichen Kirche,
                                               kommen waren – einige hatte er von Krank-
bewirtete und bediente Jesus und seine Ge-
                                               heiten befreit – begleiteten ihn nicht nur auf
folgschaft in ihrem Haus, nachdem er sie von
                                               seinen Wanderungen und hörten seinen Re-
ihrem Fieber geheilt hatte.
                                               den zu, sie standen auch unter seinem Kreuz
     Jesus lobte Maria, die seinen Worten      und beobachteten später, wie und wo er ins
lauschte, während ihre Schwester Marta als     Grab gelegt wurde.
„Dienstmädchen“ mit den Hausarbeiten für
                                                    Die ersten Zeugen der Auferstehung wa-
den Gast beschäftigt war.
                                               ren Frauen, die den Leichnam salben wollten
     Eine Frau, vom Pharisäer als „Sünderin“   und die nun Petrus und den Jüngern diese
bezeichnet, durfte Jesus die Füße küssen und   Botschaft bringen sollten.
mit wohlriechendem Öl salben.
                                                    Einer Frau, Maria aus Magdala, Ma-
     Jesus sprach am Brunnen mit der Sama-     ria Magdalena, erschien der auferstandene
riterin und bat sie um erfrischendes Wasser,   Christus zuerst und beauftragte sie, die Os-
obwohl damals ein Gespräch in der Öffent-      terbotschaft den Jüngern zu verkünden: „Ich
lichkeit zwischen einem Rabbi und einer Frau   habe den Herrn gesehen!“

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Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Zum Schwerpunktthema

     Die Kirchenväter (u.a. Augustinus)
gaben ihr dafür den Ehrentitel „apostola
                                             Wenn eine Frau das Wort geboren hat,
apostolorum“, die „Apostelin der Apostel“.
                                             warum sollten Frauen dann das Wort nicht
     Jesus hat eine neue Umgangsweise        von der Kanzel künden?
mit Frauen praktiziert. Er war auch be-
reit, von den Frauen zu lernen, wodurch      Wenn eine Frau für ihr Zuhören gelobt wird,
er in der damaligen Zeit auch Anstoß und     warum sollten Frauen dann das Gelernte
Aufsehen erregte. Die ersten Adressaten      nicht auch lehren?
seiner Botschaft vom Reich Gottes waren
die Armen und Bedrängten. Dazu gehör-        Wenn eine Frau die Füße Jesu küsste,
ten Zöllner und Sünder, aber eben auch       warum sollten Frauen dann nicht den Altar
die Frauen, die damals in der Gesellschaft   küssen können?
nur eine untergeordnete Stellung hatten.
Die Gleichbehandlung der Frauen durch        Wenn eine Frau den Leib Christi salben
Jesus beruht auf der gleichen Würde, die     konnte,
Mann und Frau durch die Schöpfung von        warum sollten Frauen dann nicht zum
Gott erhalten haben.                         Salbungsdienst befähigt sein?
     Durch sein konkretes Verhalten zu
den Frauen hat Jesus eine neue Praxis        Wenn eine Frau Jesu Sinneswandlung
grundgelegt, die leider später wieder von    durch ein Brotwort wirkte,
männlich geprägten Strukturen verdrängt      warum sollten Frauen dann bei der Wand-
wurde. Jedoch – nach biblischer Überlie-     lung nicht das Brotwort sprechen?
ferung sind Männer und Frauen in gleicher
Weise von Jesus gerufen und zur Nach-        Wenn eine Frau von Jesus Krüge voller
folge aufgefordert. Durch Jesus selbst       Wein erbitten konnte,
haben auch Frauen die Legitimation zu        warum sollten Frauen dann über einen
Verkündigung und Aposteldienst!              Kelch mit Wein nicht auch den Segen
     Und für die Glaubwürdigkeit der Kir-    beten?
che Christi – als Glaubensgemeinschaft
auch in unserer Zeit – kann es doch nur      Wenn eine Frau den Jüngern als Apostelin
ein Vorteil und ein Segen sein, wenn Män-    vorausging,
ner und Frauen in ihr gleiche Rechte und     warum sollten Frauen dann zur Apostel-
Pflichten haben – in allen Bereichen.        nachfolge nicht auch gerufen sein?
     Dazu hat Jesus schon vor rund zwei-     Betrachtung von Pater Andreas Knapp,
tausend Jahren die – Zeichen gesetzt!        veröffentlicht in „Christ in der Gegenwart“ 22/2015
                        Gertrud Geraedts

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Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Zum Schwerpunktthema

        Was der Einzelne tun kann …
Einst schrieb Albert Einstein in einem Brief an         Täglich wird uns suggeriert, was richtig
Max Born: „Was der einzelne tun kann, ist nur      ist. Aber Kant hat es uns hinterlassen: „Un-
ein sauberes Beispiel geben und den Mut ha-        mündigkeit ist das Unvermögen, sich seines
ben, ethische Überzeugungen in der Gesell-         Verstandes ohne Leitung eines anderen zu
schaft von Cynikern ernsthaft zu vertreten.“       bedienen.“ Sankt Martin hat sich für das ent-
     Wir leben in einer Zeit, die das Vorbild      schieden, was er als Christ für richtig erachte-
des Einzelnen notwendiger hat denn je. Doch        te. Er hat sich dabei von seiner inneren Über-
was sind die richtigen Vorbilder? Wessen           zeugung leiten lassen, welche ihr Fundament
Zeichensetzung ist ehrlich? Wo verläuft die        in dem Glauben an Gott hat.
Trennlinie zwischen Wahrheit, Halbwissen                Es gibt für uns täglich Gelegenheit, Zei-
und Propaganda?                                    chen zu setzen. Mit einem freundlichen Wort,
     Mir fällt an so einer Stelle immer Sankt      wo andere Häme verbreiten. Mit ausgleichen-
Martin ein. Er reitet nicht einfach an dem Bett-   dem Handeln, wo andere nur zwischen den
ler vorbei. Er hat ein offenes Auge für die Not    Extremen pendeln. Einfach mit der Bereit-
zu seinen Füßen. Aber er verschenkt auch           schaft zu riskieren, dass wir im ersten Mo-
nicht einfach seinen Mantel, ohne an die vor       ment für unsere Meinung keinen Beifall er-
ihm liegende Nacht zu denken. Er teilt den         halten werden.
Mantel mitten durch. So werden der Bettler              Wer sich immer anpasst, der ist wie ein
und er den nächsten Tag erreichen und nicht        Wurm, der sich überall durchschlängelt. Und
erfrieren. Sankt Martin erträgt es, dass die an-   wie meinte schon Kant dazu: „Wer sich zum
deren über ihn spotten oder zumindest wenig        Wurm macht, kann nachher nicht klagen,
Verständnis für seine Tat zeigen.                  wenn er mit Füßen getreten wird.“
                                                                                  Ferdinand Erbe

                                                                                                 7
Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Zum Schwerpunktthema

              Die Zeichen führten mich
                    nach Uganda
2012 wurde in Schildgen eine Gemeinde-               den Norden des Landes geführt, an die Gren-
fahrt nach Uganda angeboten. War das ein             ze zum Südsudan, in ein Dorf mit dem Namen
Zeichen? Uganda – Afrika: Hier leben meine           Pakele in der Gemeinde St. Mary Assumpta.
geliebten Elefanten. Mein Kopf sagte mir: Da         Dort lebe ich mit den Menschen zusammen,
                                                           teile ihre Freuden und Sorgen und bin
                                                           Teil ihrer Gemeinschaft. Die Zeichen ha-
                                                           ben mich gelehrt, dass es nicht wichtig
                                                           ist, ein schönes Haus mit fließend Was-
                                                           ser, Strom und allen anderen Annehm-
                                                           lichkeiten zu besitzen. Wichtig ist es, für-
                                                           einander da zu sein und zu helfen, wo es
                                                           einem möglich ist. Mein Herz gehört den
                                                           Kindern und Jugendlichen.
                                                                So führte mich der Weg zur Monsig-
                                                           nor Bala Secondary School, die zur Ge-
                                                           meinde gehört. Dort arbeite ich mit Fa-
                                                           ther Thomas Opolot, der dort gleichzeitig
                                                           als Schulleiter tätig ist, eng zusammen.
                                                           Die Schule ist sehr arm. Die Menschen
muss ich hin, ich will die Elefanten in freier Na-   in Pakele haben ein nur sehr geringes Ein-
tur erleben. Mein Entschluss stand fest. Ich         kommen. Deshalb ist es für sie sehr schwer,
konnte damals noch nicht ahnen, was sich da-         das Schulgeld von umgerechnet 120 € im Jahr
raus alles entwickelt. Klar war mir vom ersten       für ihre Kinder aufzubringen (dreimal 154.000
Augenblick: Uganda ist mein Land, hier
fühle ich mich wohl und ich möchte ganz
viel vom Land und den Leute lernen.
Heute, sechs Jahre später, bin ich dem
Land Uganda und den Menschen dort
sehr verbunden. Ich habe Freunde ge-
funden und sehr viel erlebt. Ich war in den
Slums unterwegs, habe mit Straßenkin-
dern gearbeitet und auch die Schönheit
des Landes gesehen. Jetzt verbringe ich
viele Monate im Jahr in Uganda und kann
sagen, dass ich in zwei unterschiedlichen
Welten lebe, was nicht immer ganz ein-
fach ist. Mein Zeichen hat mich ganz in

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Zum Schwerpunktthema

Uganda Schilling). Staat-
liche Zuschüsse gibt es
nicht und die Lehrer müs-
sen von dem Schulgeld
bezahlt werden. Für mich
ist es eine große Berei-
cherung, mit den Schü-
lern und Lehrern vor Ort
zu arbeiten und Gedan-
ken auszutauschen. Ich
bin sehr froh, dass ich den
Zeichen, nach Uganda zu
reisen, gefolgt bin. Es hat
meine Einstellung zu vie-
len Dingen verändert.
     Es freut mich sehr,
dass unsere Pfarreien-
gemeinschaft Uganda als Projekt
aufgenommen hat. So besteht die
Möglichkeit, über Schulpatenschaf-
ten oder Spenden Hilfe in Pakele zu
leisten. Spendenkonto: KGV Bergisch
Gladbach West, Stichwort Uganda,                  Ein Tag für
                                                 Uganda
IBAN: DE19 3706 2600 3117 5910 41,
BIC: GENODED1PAF.
     In Zukunft planen wir auch Fahr-
ten nach Uganda. Ich hoffe, dass viele
von Ihnen die Möglichkeit wahrneh-            am 24. Nov. 18 ab 11 Uhr
men, unser Projekt Uganda/Pakele
zu besuchen. Die Zeichen stehen auf
                                         im Pfarrsaal der Herz-Jesu Kirche
Kontaktaufnahme, eine andere Welt
                                                           d
kennen lernen und viele neue Erfah-                     un
rungen zu sammeln.                                en s it      i
                                                                  Ta
                                                                     i    1
     Wenn Sie gerne mehr erfahren                Es n m ping G n de zé L 8 U
                                               r              lüh r       ic hr
möchten, sprechen Sie mich bitte an        c ke inke hop         we Kir hte
                                         Le Tr nt     s            in che rf
unter dheppekausen@aol.com.                         e                  im       e
                                                  v                          a ie
               Dagmar Heppekausen
                                               Ad                         Pf nsc r
                                                                            ar hl
                                                                              rs .
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                                                                               l

                                                                                   9
Schildgener Pfarrbrief - Herbst 2018 Schwerpunktthema: "Zeichen setzen" - Andreaskirche Schildgen
Zum Schwerpunktthema

                        Zeichen setzen
Wenn ich das Motto Zeichen setzen höre,     Zeichen, die im Kleinen gesetzt werden, die
assoziiere ich einerseits                   keinen Glamour-Faktor mitbringen und doch
= Sich exponieren!                          weite Kreise ziehen; viel weitere, als sich die
= Vorbild sein!                             meisten Menschen vorstellen können.
= Großes schaffen!,                             Seit Anfang des Jahres bin ich Mitglied bei
und andererseits                            der Freiwilligen-Börse RheinBerg e.V. (FWB).
= Wer kann das schon?                       Wir arbeiten als Informations- und Vermitt-
= Wer hat eine solche Persönlichkeit?       lungscenter und haben es uns zur Aufgabe
= Werden mir andere folgen?                 gemacht, Menschen, die sich ehrenamtlich
    Aber muss es immer das Große, das He-   für Vereine und gemeinnützige Organisati-
rausragende sein, was wir anstreben? Muss   onen engagieren möchten, zu beraten, zu
man immer im Rampenlicht stehen und mit     vermitteln und zu begleiten.
der Fahne voran gehen, oder gibt es auch

                 Flucht aus dem Schlaraffenland
                       Dir fällt die Decke auf den Kopf?
                                 Dann geh hinaus.
                    Du weißt nicht, was du machen sollst?
                       Dann mach, was andere erfreut.
                           Du fühlst dich überflüssig?
                 Dann suche dir eine sinnvolle Beschäftigung.
                   Suche dir ein Ehrenamt; eine Tätigkeit,
                     mit der du für andere da sein kannst.
                        Warte nicht ungeduldig darauf,
                                 dass dich endlich
                   deine Kinder und Enkelkinder besuchen
                         und dir wie gebratene Tauben
                              in den Mund fliegen.
                        Flieh aus dem Schlaraffenland,
                       denn dort ist es nach einiger Zeit
                                 elend langweilig.
                 Geh auf andere zu, reiche ihnen deine Hand
                    - und wenn du das nicht mehr kannst,
                        dann falte für sie deine Hände.
                                   Reinhard Ellsel

10
Zum Schwerpunktthema

     Ich tauchte in eine Welt ein, mit der ich         in Kontakt kommen, Anerkennung zu erfah-
persönlich immer nur am Rande zu tun hatte.            ren, all das sind nur drei von tausend guten
Die Welt des Ehrenamtes oder wie es heute              Gründen sich zu engagieren. Und alle folgend
vielfach benannt wird, des bürgerschaftlichen          dem Motto: Tun Sie gelegentlich etwas, womit
Engagements. Was für ein weites Feld! Ge-              Sie gar nichts verdienen. Es zahlt sich aus.
schätzt mehr als 30 Millionen Menschen en-                  Es gibt aber auch viele Menschen, die
gagieren sich hierzulande auf verschiedenste           sich überwinden müssen, sich zu engagieren.
Art. Und die Zahl wächst. In Schulen, Sport-           Ein häufiges Argument ist die Angst, zu stark
vereinen oder Pflegeheimen, im Zivilschutz,            eingebunden zu werden und nicht mehr frei
in der Flüchtlingshilfe, in Stadtteilinitiativen, in   über die eigene Zeit disponieren zu können.
Kirchen oder bei den großen Wohlfahrtsver-             Sie haben einen Fulltime-Job oder müssen
bänden: bürgerschaftliches Engagement hat              sich um die Enkel kümmern.
ganz viele Gesichter und ist von entschei-
                                                            Doch die Anforderungen der Ehrenäm-
dender Bedeutung für den Zusammenhalt
                                                       ter sind so vielfältig. Manche Organisationen
der Gesellschaft.
                                                       suchen in der Tat Menschen für regelmäßi-
     Mittlerweile habe ich viele kennengelernt,        ge, sogar tägliche Arbeiten. Bei anderen ist
die sich für andere engagieren wollen. Die             Hilfe nur alle paar Wochen gefragt und viele
Gründe sind so vielfältig wie die Menschen.            haben gar kein Problem, Wochenend- oder
Und so hat der französische Klassiker J. de            Urlaubsplanungen in ihren Abläufen zu be-
La Fontaine es auf den Punkt gebracht: Man             rücksichtigen. Dispositionsfreiheit ist also
muss sich gegenseitig helfen, das ist ein Na-          kein Hinderungsgrund, sich zu engagieren,
turgesetz.                                             es findet sich für jeden etwas.
     Hilfe zu geben, ist das eine was die Frei-             Wer also keine Fahne voran tragen möch-
willigen, die zu uns kommen, bewegt. Genau-            te, wem Scheinwerferlicht zu grell erscheint,
so ist es aber auch ein gesunder Egoismus,             wer keine laute Stimme hat und doch ein Zei-
über den man kein Mäntelchen des Schwei-               chen setzen möchte, der engagiere sich, denn
gens hüllen muss. Im Gegenteil. Den Tag                Hilfsbereitschaft spricht sich schnell herum.
oder die Woche zu strukturieren, mit anderen
                                                                                     Gerhard Heilig

     02202 - 1 88 27 17 + info@fwb-direkt.de + www.fwb-direkt.de
     Hauptstraße 86, (im Haus des ASB), 51465 Berg. Gladbach

                                                                                                 11
Zum Schwerpunktthema

         Zeichenweg durch Schildgen
 Als ich von dem Schwerpunktthema des öku-          die Wiedervereinigung Deutschlands. Denn
menischen Pfarrbriefes hörte, fehlte mir zu-        seither regeln sie das Warten und das Gehen.
nächst die zündende Idee, außerdem fehlte           Ich will nicht behaupten, dass der angedeu-
mir die Zeit, denn ich wollte unbedingt noch        tete schnelle Schritt des grünen Männchens
einen Besuch machen.                                ein Zeichen sein soll, die Straße schnell zu
     Schon als ich aus der Haustür trat, fiel mir   überqueren, weil es in Ampeln wohnt, wo die
ein erstes Zeichen auf: aus dem Briefkasten         Grünphase besonders kurz ist. Die vielen
schaute ein Teil der kostenlosen, regionalen        Geschäftsschilder, die alle mit Bildern oder
Zeitung heraus – zieh mich heraus, ich will         Bezeichnungen Zeichen setzen für das, was
gelesen werden = 1. Zeichen. Das geöffnete          man erwarten darf, wenn man ihren Hinwei-
Garagentor meines Nachbarn bemerkte ich             sen folgt, will ich nun nicht mehr aufzählen
als 2. Zeichen, das darauf hinwies, dass der        und nummerieren. Oben in Schildgen ange-
Herr mit dem Auto unterwegs war. Das veran-         kommen, ist die Kirche mit ihren sechs Tür-
lasste mich, von meinem Vorhaben, mit dem           men ein starker Hinweis, dass es auch Zei-
Auto zu fahren, abzulassen und zu Fuß zu            chen gibt, die vom Himmel kommen. Mit der
gehen, so konnte ich ein 3. Zeichen setzen,         baldigen Adventszeit und dem nahen Weih-
dass ich den Umweltschutz ernst nahm. Nach          nachtsfest hat Gott ein Zeichen gesetzt, wie
wenigen Metern begegnete ich schon dem 4.           er seine Menschenliebe mit uns Menschen le-
Zeichen, der Bushaltestelle. Da weiß jeder,         ben will. Jesus, das Kind in der Krippe, Jesus
ab hier kannst du den Fußweg gegen ein              aus Nazareth, der Mann am Kreuz und Jesus
komfortables Gefahrenwerden eintauschen.            Christus, der Auferstandene, immer wieder
Ganz in der Nähe das 5. Zeichen: Das war die        hat Gott Zeichen gesetzt, die uns Menschen
Fußgänger-Ampel, wie alle Verkehrszeichen,          in den unterschiedlichsten Lebenszeiten die
ein wichtiges Zeichen, wie ich sicher und ver-      Richtung weisen, wie unser Leben gelingen
lässlich als Verkehrsteilnehmerin meine Ziele       kann, wie wir Glück und Segen erfahren und
erreichen kann. Auf der gegenüberliegenden          wie wir selbst zu Zeichen der göttlichen Lie-
Straßenseite warteten Schulkinder auf ihr           be werden können, wenn wir Christus folgen.
„Grün“. Sie hatten hoffentlich zuvor schon im           Nun bin ich bei meinem Zeichenweg von
Unterricht etwas über Zeichensetzung gelernt        der lockeren Beobachtung ohne Tiefgang zu
und gehörten nicht zu der Vielzahl derer, die       ernsten, sogar zu der lebensentscheidenden
den Umgang mit Punkt, Komma, Strich und             Einsicht gelangt: Zeichen, die gesetzt werden,
anderen Verständnis- und Lesehilfen für be-         weisen über sich hinaus; sie wollen unsere
liebig und unverbindlich halten, – mein 6. Zei-     Aufmerksamkeit wecken und nicht überse-
chengedanke. Noch ein Blick auf die Ampel           hen werden. Sie wollen uns in eine bestimmte
und ein 7., jedoch indirektes Zeichen auf mei-      Richtung ziehen und beeinflussen.
nem Weg fiel mir ein: Das rote Ampelmänn-               Doch erst die Herz-Jesu-Kirche vor Augen
chen mit seinem grünen Bruder, beide mit Hut        und den Glockenklang der Andreaskirche im
und aus dem Osten, die an vielen anderen            Ohr wurden für mich – fast möchte ich sa-
Stellen leuchten, sind ein schönes Zeichen für      gen – zur Offenbarung, denn unter den vie-

12
Zum Schwerpunktthema

len nötigen Zeichensetzungen hat nur eines       und spürbar im Heiligen Geist, der uns die
ewige Geltung für Schildgen, die Welt und        Zeichen erkennen lässt, die uns geschenkt
die Menschen: Der große Gott wird hörbar         sind und die uns zeigen, wie wir selbst Zei-
und sichtbar in seinem Sohn Jesus Christus       chen sein können.
                                                                             Ilse Brachtendorf

                 Der Schwebende Engel
Zur 700-Jahr-Feier des Güstrower Doms            ner Antoniterkirche findet der Schwebende
schuf Ernst Barlach als Mahnmal für die im       Engel am 15. Mai 1952 seinen Platz.
Ersten Weltkrieg Gefallenen die Skulptur „Der        Der neue Schwebende Engel erreicht am
Schwebende“ oder auch „Schwebender En-           4. Juni 1952 nachmittags, aus Berlin kom-
gel“. Er selbst führte dazu aus: „In den Engel   mend, seine neue Heimatstätte, den Dom
ist mir das Gesicht von Käthe Kollwitz hinein-   Güstrow. Aber erst am 8. März 1953 kann er
gekommen, ohne dass ich es mir vorgenom-         seinen Platz im Dom einnehmen.
men hatte. Hätte ich so was gewollt, wäre es
                                                     Helmut Schmidt macht 1981 seinen Be-
mir wahrscheinlich missglückt.“
                                                 such der DDR von der Möglichkeit abhän-
     Waren die Erinnerungen an die Gefalle-      gig, den Schwebenden Engel in Güstrow zu
nen meist mit Soldaten oder Symbolen des         besuchen. Am dritten Advent 1981 ist es so
Krieges gestaltet, so ist der Schwebende En-     weit. Helmut Schmidt und Erich Honecker be-
gel in sich gekehrt. Man merkt ihm die Trauer    suchen den Dom von Güstrow und nehmen
um die erloschenen jungen Leben an.              gemeinsam am Gottesdienst teil. Es wird
     So ist es nicht verwunderlich, dass das     noch bis 1985 dauern, bis die Komposition
Original 10 Jahre später als sogenannte          von 1927 wieder vollständig sein wird.
„entartete Kunst“ aus dem Güstrower Dom              In diesem Jahr ist der 80. Todestag von
entfernt wurde. Gelagert in der Garage des       Ernst Barlach. Mit seinem Schwebenden En-
Landesbischofs Schultz, wurde die Plastik        gel hat er ein Zeichen gesetzt. Und es gibt
1941 auf Betreiben der Machthaber gestoh-        Menschen, denen wir dafür danken, dass
len, nach Schwerin gebracht und im Rahmen        wir dieses Zeichen heute in Köln in der Anto-
der Metallspende des deutschen Volkes ein-       niterkirche betrachten
geschmolzen. Freunden des Künstlers ist es       können.
zu verdanken, dass das Kunststück gelang,               Ferdinand Erbe
mit der noch existierenden Form ein neuen
                                                 Bild: Der Schwebende,
Abguss zu schaffen, der versteckt den Krieg      auch Güstrower
überstand.                                       Ehrenmal genannt,
                                                 Ernst Barlach, 1927,
     Nach dem Krieg sollte der Abguss nach       Gesicht mit dem Abbild
Güstrow zurückkehren. Doch die Angst war         von Käthe Kollwitz, 21.
                                                 Juni 2011, von Jens
groß, dass mit den Reparationsansprüchen         Burkhardt-Plückhahn
der Abguss das Schicksal des Originals teilt.    [CC BY-SA 3.0 (https://
So wird die Entscheidung gefällt, dass der       creativecommons.org/
                                                 licenses/by-sa/3.0)], vom
Abguss im Westen bleibt und ein weiterer         Wikimedia Commons
Abguss in Auftrag gegeben wird. In der Köl-

                                                                                          13
Zum Schwerpunktthema

                    Zeichen setzen
               in Diakonie und Caritas
Wie in unseren Nachbargemeinden sind auch
in Schildgen Diakonie und Caritas stets be-
müht, sich für die Benachteiligten in unserer
Gesellschaft einzusetzen.
     Caritas und Diakonie stehen für Überzeu-
gungen und Werte. Zum Beispiel, dass geleb-
te Solidarität mit anderen Menschen wichtig
ist. Dass das Recht des Stärkeren nicht das
letzte Wort haben darf.                          lich mehrere Gutschein-Aktionen für sie: für
     Caritas und Diakonie wollen nicht gei-      die Kinderkleiderbörse, im Sommer für das
zen. Nicht mit Nächstenliebe, Barmherzig-        Schwimmbad in Paffrath und für Schulbedarf,
keit, Hilfsbereitschaft, Zeit, Aufmerksamkeit.   im Herbst für Winterschuhe, für Kinderbücher
Als Anwalt der Schwachen nehmen sie sich         und für die ganze Familie zum Einkauf für das
der Menschen an. In der Not schnell, unkon-      Weihnachtsfest. Auch können Fahrten antei-
ventionell, unbürokratisch.                      lig bezuschusst werden. Natürlich haben wir
                                                 auch ein offenes Ohr für andere Hilfesuchen-
     Darum gehen auch die Sammlerinnen
                                                 de, für Alleinstehende und Familien und hel-
und Sammler von Tür zu Tür. Haussammlun-
                                                 fen beim Ausfüllen von Formularen und bei
gen sind ein öffentliches Zeugnis für Herz und
                                                 Behördengängen.
Mut. Das Leitwort der diesjährigen Samm-
lungen lautet: Hoffnung geben. Im nächsten            Das alles ist nur möglich, wenn Sie für
Jahr stehen die beiden Caritas- und Diako-       sich ein Zeichen setzen und uns weiterhin
niesammlungen unter dem Leitwort: Zeichen        unterstützen durch Spenden, Caritas- und
setzen.                                          Diakoniesammlung und besonders gewid-
                                                 mete Kollekten in den Gottesdiensten. Die
     Wir in Schildgen tun das seit 2005 z.B.
                                                 Spendenkonten von Caritas Herz Jesu und
auch in unserem Gemeinsamen Beratungs-
                                                 der ev. Gemeinde Andreaskirche finden Sie
büro Altenberger-Dom-Straße 138 hinter der
                                                 in der Mitte des Pfarrbriefs in den gelben Sei-
Herz-Jesu-Kirche. Dreimal im Monat – am 1. +
                                                 ten, Kennwort: Beratungsbüro.
3. Donnerstag von 10 – 12 Uhr und am 4. Mitt-
woch von 16 – 18 Uhr – stehen zwei Mitarbei-          Wir bedanken uns ganz herzlich für die
tende aus einem Team von insgesamt zehn          Unterstützung von einzelnen Spendern und
Ehrenamtlichen bereit, um Hilfesuchende zu       für Spenden aus der Schildgener Geschäfts-
beraten und zu unterstützen. Telefonisch er-     welt, so z.B. von Apothekerin Ruth Wahl,
reichbar während der Öffnungszeiten unter        die schon mehrmals die Buchgutscheine zu
8 30 16 , sonst AB.                              Weihnachten finanziert hat.
                                                                     Bettina Groth für Caritas
     Besonders wichtig sind uns die Kinder
                                                                  Anne Akkerman für Diakonie
aus bedürftigen Familien. Darum gibt es jähr-

14
Aus den Gemeinden

                      Abschied von
                  Frau Grunwald-Nonte
              als Ehrenamtsbegleiterin in der Flüchtlingshilfe

                    Vor einigen Jahren traf       tung. Daher bin ich sehr froh, dass es ge-
                    nach Informationen auf        lungen ist, für uns eine entsprechende Stelle
                    Bürgerversammlungen in        gefördert von der Aktion Neue Nachbarn des
                    Schildgen und Paffrath        Erzbistums Köln, einzurichten. Seit 1. Oktober
                    eine große Zahl von Flücht-   2016 konnte der Kirchengemeindeverband
                    lingen in unseren Stadttei-   BGL-West mit Frau Margret Grunwald-Non-
                    len ein. Nur wenige Tage      te die Stelle der Ehrenamtsbegleiterin in der
                    später kamen die ersten       Flüchtlingshilfe hervorragend besetzen. Ihr
                    Menschen im Haus Bleg-        Tätigkeitsfeld war vielfältig: Es umfasst die
                    ge und am Haus Pohle          Mitgliedschaft und Zusammenarbeit mit den
an. Da nicht bekannt war, wann, wer, woher        Leitungsteams der Flüchtlingsinitiativen, die
in welcher Zahl eintreffen würde, war eine        Unterstützung Ehrenamtlicher in Einzelfra-
gezielte Vorbereitung auf ihre Ankunft nicht      gen und ihre psychosoziale Begleitung; dazu
möglich. Erste hilfreiche Unterstützung wur-      kam die Vernetzung mit dem DRK, der Stadt
de mit großem Einsatz von der Nachbarschaft       Bergisch Gladbach, der Caritas, und der Aus-
und weiterführend von den neu gegründeten         tausch im Rheinisch-Bergischen Kreis. Sie
Flüchtlingsinitiativen geleistet. Ohne den Ein-   arbeitete als Mitglied im Pastoralteam, über-
satz vieler ehrenamtlich engagierter Frauen       nahm die Koordination bei Wohnungssuche,
und Männer wäre die Hilfe für Kinder und Er-      Krankheitsfällen und Krisensituationen. Dazu
wachsene, die ihre Heimat verlassen muss-         nahm sie an öffentlichen Veranstaltungen und
ten, nicht möglich gewesen. Nur dadurch war       Qualifizierungsmaßnahmen teil.
die Tür geöffnet, dass die Menschen im Haus           Nachdem in 2017 die Verlängerung der
Pohle, in Katterbach, bei den Schwestern im       befristeten Stelle um ein weiteres Jahr er-
Haus Blegge, die als eine der ersten Flücht-      folgreich gelungen war, endete sie nun zum
linge aufgenommen hatten, und später in der       30. September 2018.
Flüchtlingsunterkunft Paffrath neue Nachbarn
                                                      Beide Flüchtlingsinitiativen und ich ha-
werden konnten. In der ökumenischen Flücht-
                                                  ben daraufhin gemeinsam beraten, wie sich
lingsinitiative Willkommen in Schildgen, der
                                                  der Bedarf an Unterstützung geändert hat,
Flüchtlingsinitiative Willkommen in Paffrath-
                                                  welche Hilfen notwendig sind und geleistet
Hand und den Mobilen Nachbarn Schildgen
                                                  werden können, um die künftige Arbeit gut
fand das Engagement evangelischer, katho-
                                                  zu begleiten.
lischer und konfessionell nicht gebundener
Menschen gut zusammen.                                Ohne Zweifel wird uns Margret Grunwald-
                                                  Nonte als Ehrenamtsbegleiterin fehlen. Für
    Die große Zahl ehrenamtlich engagierter
                                                  ihre fachlich kompetente Arbeit, ihre hilfrei-
Menschen brauchte eine fachliche Beglei-
                                                  che Begleitung der Leitungsteams und der

                                                                                            15
Aus den Gemeinden

Ehrenamtlichen insgesamt, ihr oft persönliche       freuen wir uns, dass sie ehrenamtlich – natür-
Belange zurücknehmendes Engagement für              lich in geringerem Umfang als bisher – in der
Flüchtlinge und die sehr gute Zusammenar-           Flüchtlingsarbeit weiterhin mitarbeiten wird
beit im Pastoralteam danken wir ihr beson-          und unseren Gemeinden verbunden bleibt.
ders herzlich. Die Verabschiedungen beim                 Mit Dank für die gemeinsame, von Hoff-
Stammtisch in Paffrath, dem Flüchtlingscafé         nung getragene intensive Zeit, und Gottes
in Schildgen und im Pastoralteam haben be-          Segen für die Zukunft wünschen wir ihr al-
reits stattgefunden.                                les Gute!
     Aber … niemals geht man so ganz: So                              Wilhelm Darscheid, Pfarrer

           Die Flüchtlingsinitiative
          „Willkommen in Schildgen“
         bittet dringend um Spenden
Obwohl es in Schildgen keine größeren                    Finanzielle Unterstützung brauchen wir
Flüchtlingsunterkünfte mehr gibt, sind wir je-      deshalb für Hilfen in persönlichen Notlagen,
doch unverändert aktiv in der Betreuung von         für gemeinsame Freizeitangebote und Ausflü-
Flüchtlingen. Die Themen haben sich seit drei       ge, für Hilfen bei Wohnungseinrichtungen und
Jahren gewandelt, aber nach wie vor sind wir        Kautionszahlungen, bei anwaltlicher Unter-
dringend auf Spenden angewiesen, um die             stützung und für die Übersetzung von Doku-
Betreuung der Flüchtlinge in vielfältigen Auf-      menten, die das Jobcenter nicht übernimmt.
gaben zu gewährleisten.                             Bankverbindung:
     Ca. 25 ehrenamtliche Helfer von „Will-         Ev. Kirchegemeinde Altenberg/Schildgen
kommen in Schildgen“ betreuen immer noch            IBAN: DE41 3506 0190 1011 5040 15
ca. 80 Flüchtlinge, die mittlerweile in verschie-   Verwendungszweck: Flüchtlingsinitiative
denen Unterkünften (Privatwohnungen, ande-          Willkommen in Schildgen
re Flüchtlingsunterkünfte der Stadt) wohnen.             Wenn Sie Ihren Namen und ihre An-
Wenn die Menschen die großen Unterkünfte            schrift auf der Überweisung vermerken, er-
verlassen, gibt es noch viel zu tun: es müs-        halten Sie selbstverständlich eine Spenden-
sen Wohnungen eingerichtet werden, Prak-            bescheinigung.
tika und Ausbildungen vermittelt werden und                                Sabine Gresser-Ritter
gerade für Flüchtlinge aus Syrien und Afgha-
nistan ist häufig auch rechtliche Unterstützung
wichtig, um ihren Aufenthaltsstatus zu
klären. Bei einigen Flüchtlingen treten
aufgrund der auf der Flucht erlebten
Traumata jetzt vermehrt gesundheitli-
che Probleme und psychosomatische
Störungen auf, die behandelt werden
müssen.

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Aus den Büchereien

                                                 Katholische Öffentliche
                                                 Bücherei Herz Jesu Schildgen

                                    Buch-Empfehlung
Willibert Pauels:
Lachen, Leiden, Lust am Leben – Die befreiende Kraft der Religion –
Ist es nicht bekloppt, in der heutigen Zeit noch an der Religion festzuhal-
ten?
Und doch! Willibert Pauels hat seine Gründe zusammengetragen und lässt
auch unbequeme Fragen nicht aus. In gewohnt lockerer Art und Weise
schreibt er über das, was ihn bewegt und was er erfahren hat: Ernsthaf-
tes, nachdenklich Machendes und Humorvolles. Willibert Pauels erzählt
Geschichten und Witze, zitiert Lieder und Gedichte – es ist ein Buch voller
Lebensfreude.

Lutz, Wilhelm, Kellerhoff:
Die Tote im Wannsee
Berlin 1968. Eine junge Mutter wird tot im Wannsee gefunden. In der
politisch aufgeheizten Zeit wird dieser Fall für den jungen Kommissar Wolf
Heller zur Zerreißprobe. Bei seinen Ermittlungen gerät er zwischen Stasi-
Agenten, Nazi-Seilschaften und radikale Studenten.
Ein spannender Krimi, den man bis zu letzten Seite am liebsten ohne Un-
terbrechung lesen möchte.
                                                            Ursula Langenstück

Termine 2019 – Herz Jesu

Montag, 1. April 2019: 15:00 Uhr Literarischer Kaffeeklatsch in der Bücherei
Bei Kaffee und Kuchen satt stellt Frau Friedel Neuerscheinungen der
Leipziger Buchmesse vor.
Gebühr: 7,00 € – Zur besseren Planung bitten wir ab März um Voranmel-
dung in der Bücherei.

Dienstag, 7. Mai 2019: „Neues auf dem Büchertisch“
Frau Friedel stellt Urlaubs- und Sommerlektüre vor.
Gebühr: 3,00 € – Keine Anmeldung erforderlich.

                                                                           17
Aus den Büchereien

                           ... Das besondere Buch

                           Eine Empfehlung der Evangelischen Bücherei der Andreaskirche

                             Tyll

                             Daniel Kehlmann

                             Rowohlt 2017, 473 Seiten
                             ISBN 978 3 498 03567 9

                            Daniel Kehlmann hat einen beeindruckenden Roman über den
                            Dreißigjährigen Krieg geschrieben, diesen europäischen Glau-
                            benskrieg, der Deutschland in weiten Teilen verwüstete. Dahinein
                            versetzt er den Narren Tyll Ulenspiegel, der als umherziehender
Gaukler im 14. Jahrhundert auf allen Marktplätzen zuhause gewesen sein soll. Er lässt Tyll in
verschiedenen Stationen seines Lebens historischen Personen wie dem böhmischen ‚Winter-
könig’ und seiner Frau begegnen. Tyll erlebt die Grausamkeiten der Inquisition und die verhee-
renden Auswirkungen der Machtspiele der Großen auf das Dasein der einfachen Bevölkerung.
Mit seiner anschaulichen Sprache versetzt uns Daniel Kehlmann mitten in die Kriegsjahre des
17. Jahrhunderts - eine fesselnde Lektüre für historisch interessierte Leserinnen und Leser.
Werkgetreu auf die Bühne gebracht hat Stefan Bachmann die Handlung des Romans. Anzu-
sehen und zu erleben im Depot 1 des Schauspiel Köln.
Diesen Roman und viele weitere aktuelle Literatur können Sie ausleihen in der

Evangelische Öffentliche Bücherei der Andreaskirche
Schüllenbusch 2
51467 Bergisch Gladbach / Schildgen
Tel. 0 22 02/9 89 90 03 buecherei@andreaskirche-schildgen.de

Öffnungszeiten:
Dienstag 9:00 Uhr – 11:00 Uhr
Freitag 15:00 Uhr – 18:00 Uhr
Sonntag 11:00 Uhr – 12:00 Uhr

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Aus den Familienzentren

                              Infos aus dem Kath.
                                Familienzentrum
                                 Die einzelnen Angebote finden Sie:

im Kath. Familienzentrum Schildgen       im gemeinsamen Beratungsbüro von
Altenberger-Dom-Str. 136                 Caritas und Diakonie,
Treffen für alleinerziehende             Altenberger-Dom-Str. 138
Eltern „Stunden für mich“                Schuldnerberatung
Offener Gesprächskreis                   jeden 2. Mittwoch, von 9.00 bis 12.00 Uhr
Termine: (mit Kinderbetreuung)           Anmeldung erforderlich unter Tel. 8 23 58
Samstags: 10.00 bis 12.15 Uhr
                                         in unsern drei Einrichtungen
1. Dezember
Kostenbeitrag: 2 € fürs Frühstück        Mädchen- und Frauenberatung
Anmeldung unter Tel. 0 22 02/8 23 58     Verein Frauen helfen Frauen e.V.
Elterntreff mit Kinderbetreuung          Frau Magdalene Holthausen, Diplom-Sozial-
Mittwochs 14.30 bis 16.45 Uhr:           arbeiterin und Entspannungspädagogin, bie-
7. November und 5. Dezember              tet kostenlose Beratungstermine an für Frau-
                                         en und Mädchen ab 12 Jahren.
Oasentag                                 Beratung für Frauen
1. Dezember, 10.00 – 15.00 Uhr           Terminvereinbarung: 4 51 12 oder
Entspannungstechniken für Frauen (ohne   frauenberatungsstelle-bgl@t-online.de
Kinder).                                 www.frauenberatung-bgl.de (Internetseite)
Anmeldung bei Frau Ommer,                www.frauenberatung-online.de (Online-Beratung)
Tel. 0 22 02/8 23 58                     Beratung für Mädchen
Babysittervermittlung                    Terminvereinbarung: 9 89 11 55 oder
donnerstags 14.00 bis 18.00 Uhr,         maedchenberatungsstelle-bgl@t-online.de
                                         www.maedchenberatung-bgl.de (Internetseite)
Tel. 98 19 05                            www.maedchenberatung-online.de (Online-B.)
in der Caritas KiTa Katterbach
22. November, 19.30 Uhr
Infoabend zur Sprachentwicklung und
Sprachförderung
von Kindern im Alter von 0-6 Jahren

                                                                                    19
Aus den Familienzentren

          Infos aus dem
      Ev. Familienzentrum
         Schneckenhaus
im Ev. Familienzentrum                         im Vorraum des Gemeindebüros,
Schneckenhaus, Schüllenbusch 4                 Schüllenbusch 2

Offene Sprechstunde der                        Seniorensprechstunde
Ev. Beratungsstelle für Kinder,                im Gemeindebüro der Andreaskirche
Jugendliche und Erwachsene                     Voranmeldung unter Tel. 0 22 02/8 31 24
In der Regel am letzten Donnerstag im Monat    im Gemeindezentrum Andreaskirche
von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
im Personalraum des Familienzentrums           Musikschule
29. November, 13. Dezember                     mit Angeboten von musikalischer Früherzie-
Voranmeldung unter Tel. 0 22 02/8 51 99        hung bis zum Einzelunterricht für verschie-
                                               den Instrumente (s. auch Seite 33)
Elterncafé
                                               über Musikakademie Spieler,
Wir treffen uns in der Eingangshalle des Fa-
                                               Tel. 02 21/47 13 744
milienzentrums ab Januar wieder regelmäßig
                                               info@musikakademie-spieler.de
– bitte Aushang beachten
                                               www.musikakademie-spieler.de
im Gemeindezentrum Andreaskirche,
                                               Veranstaltungen
Schüllenbusch 2
                                               St. Martin-Feier, Montag, 12. November,
Eltern-Kind-Gruppen                            Beginn 17.00 Uhr in der Andreaskirche
für Kinder von 11 bis 24 Monaten
                                               Adventsfenster,
mit einem Elternteil
                                               Montag, 10. Dezember, 18.00 Uhr
im Spielgruppenraum der Andreaskirche,
                                               Adventsfenster im Schneckenhaus
Teilnehmerbeitrag je Halbjahr
                                               Aktuelle Infos finden Sie auch immer unter
mittwochs von 9.00 bis 10.30 Uhr bzw. von      www.kita-schneckenhaus.com/informationen
10.30 bis 12.00 Uhr
Leitung: Katrin Albrecht-Kölln,
Tel. 02 14/73 48 83 51
Spielgruppe Rappelkiste
für Kinder ab 2 Jahren (nur mit Anmeldung)
montags, dienstags und donnerstags,
9.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Leitung: Katrin Albrecht-Kölln,
Tel. 02 14/73 48 83 51

20
Aus den Gemeinden

  Jugendbegegnung in Mazedonien
Mitte Juli brachen wir mit der deutschen Grup-   Seite brachten wir die kölschen Karnevals-
pe nach Mazedonien auf, um dort unsere           lieder ein. Bei „Piraten“ oder der „Karawane“
serbischen, bosnischen und mazedonischen         hatten alle viel Spaß.
Partnerjugendlichen zu treffen. Unser erster          Das Thema „Gemeinsamkeiten und Un-
Aufenthalt war in Bitola, der zweitgrößten       terschiede der Kulturen“, das sich die Jugend-
Stadt Mazedoniens. Die Jugendlichen von Bi-      lichen gewünscht hatten, passte wunderbar.
tola hatten sich mit großem Engagement dar-      Die Gruppen aus den verschiedenen Ländern
auf vorbereitet, uns ihre Heimatstadt – und in   stellen jeweils ihr Land und ihre Kultur vor,
der zweiten Woche den wunderschönen
Ohridsee - zu zeigen. Wir bekamen eine
Einführung mit einer selbst gestalteten
Power-Point-Präsentation und wurden
dann in der Stadt herumgeführt. Es war
eine Stadtführung, in der es nicht nur um
die schönen Gebäude ging, sondern vor
allem darum, wie die Jugendlichen ihre
Stadt wahrnehmen. Einen Vormittag ver-
brachten wir in der antiken Stadt Hera-
klea, wo viele Fotos zwischen den Rui-
nen und Gruppenfotos im noch sehr gut
erhaltenen Amphitheater gemacht wur-
den. Wir erlebten abends im türkischen           was für die Deutschen nicht so einfach war,
Bazarviertel ein Festival mit Folklorebands.     da unser Land ja doch sehr vielfältig ist, aber
Die Folkloremusik hat dort einen ganz ande-      wir haben es geschafft, die Eigenheiten der
ren Stellenwert als bei uns. Die Jugendlichen    verschiedenen Regionen vorzustellen und die
können alle noch die Lieder singen und viele     Partner fanden es sehr gelungen. Ein wei-
Tänze tanzen, was unsere Jugendlichen sehr       teres Highlight dazu war ein gemeinsamer
beeindruckt hat, da wir einmal eine mazedoni-    „Kochtag“. Jede Nation kochte verschiedene
sche Tanzgruppe zu Gast hatten und abends        Speisen aus ihrem Land, stelle es den Ande-
oft gemeinsam getanzt haben. Von unserer         ren vor und dann wurde mit großem Appetit
                                                      gemeinsam gegessen, weil es so lecker
                                                      schmeckte.
                                                          In der zweiten Woche hatten wir viel
                                                      Spaß beim Baden im See, bei Spielen,
                                                      die die Jugendlichen vorbereitet hatten,
                                                      bei einer Bootstour zum Kloster Sveti
                                                      Naum, wunderschön in den Bergen ge-

                                                                                            21
Aus den Gemeinden

legen, oder wir bekamen von unseren ma-           das Programm sehr interessant. Wir sind im-
zedonischen Jugendlichen Stadtführungen           mer mehr zusammen gewachsen. Ich habe
durch die Weltkulturerbe-Stadt Ohrid und an-      die Gruppe sehr lieb gewonnen und würde
dere schöne Städte am See. Abends saßen           gerne nächstes Jahr wieder dabei sein.
wir oft am Seeufer oder im Foyer des Hotels            Ich weiß nicht, ob es den mazedonischen
zusammen. Eine Gruppe Jugendlicher ging           Gastgebern bewusst ist, wie schön die Be-
auf den Sportplatz im Dorf und spielte „inter-    gegnung war. Das Kennenlernen der Kulturen
nationale“ Ballspiele. Da wird dann ganz viel     und von Elementen des Lebens der anderen
auch non-verbal kommuniziert, obwohl die          Kulturen waren sehr schön.
Umgangssprache untereinander Englisch ist,
                                                       Ich bin sehr froh, dass ich teilgenommen
da das fast alle zumindest ein wenig sprechen
                                                  und etwas über andere Kulturen gelernt habe.
können. Bei den offiziellen Programmpunkten
                                                  Der Ort hier ist sehr schön, weil die Gruppe
hatten wir allerdings Ana dabei. Sie hat in Bi-
                                                  gut zusammenbleiben konnte. Als ich gekom-
tola Deutsch studiert und konnte wunderbar
                                                  men bin, waren alle noch Fremde, jetzt sind
übersetzen.
                                                  alle meine Familie.
    Hier noch ein paar Statements aus un-
                                                       Ich fand die Kulturen auf dem Balkan sehr
serer Abschluss-Feedback-Runde, die am
                                                  ähnlich, aber hatte jetzt die Gelegenheit, et-
besten ausdrücken, wie die Jugendlichen die
                                                  was über deutsche Kultur zu erfahren, auch
Begegnung erlebt haben:
                                                  schon in der Schule und jetzt auf der Jugend-
    Ich trage meine eigene Kultur in mir, aber    begegnung, aber ich würde gerne noch viel
mich faszinieren immer wieder neue Kultu-         mehr darüber wissen. Alles war sehr schön
ren; das Treffen hat mir ermöglicht, die Un-      und wir haben uns gut verstanden. Ich nehme
terschiede aber auch die Gemeinsamkeiten          zum ersten Mal an einer Jugendbegegnung
kennen zu lernen.                                 teil und danke euch alle.
    Ich habe viel über Kulturen gelernt. Mir                             Sabine Gresser-Ritter
haben beide Wochen gut gefallen und ich fand

22
Ev. Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Andreaskirche, Voiswinkeler Straße 40
Internet: www.andreaskirche-schildgen.de
E-Mail: buero@andreaskirche-schildgen.de
Pfarrerehepaar: Eva und Jürgen Manderla, Tel. 0 22 02/8 28 20
Gemeindesekretärin: Steffi Kallies, Tel. 8 31 24, Fax 8 46 20
Bürozeit: Mo, Di, Do, Fr 9.00 bis 12.00 Uhr, mittwochs geschlossen
Rendantur: über Ev. Verwaltungsverband Köln-Rechtsrheinisch,
Wuppertalerstraße 21a in Köln-Buchheim, Tel. 02 21/27 85 61-52
Küsterin: Cornelia Beheng, Tel. 8 31 24, kuesterin@andreaskirche-schildgen.de
Organist/in: Andreas Meisner, Tel. 01 71/7 02 70 38
Kornelia Kupski, Tel. 01 63/8 68 61 91
Gemeindeleitung: Vorsitz: Pfr. Jürgen Manderla, Tel 8 28 20
stellv. Vorsitz: Jürgen Gnest, Tel. 01 72/2 99 22 04,
Kirchmeisterin: Anne Akkerman, Tel. 8 21 84
Jugendleiterin: Sabine Gresser-Ritter, Tel. 98 99 004
jugend@andreaskirche-schildgen.de
Familienzentrum „Schneckenhaus”: Leiterin Christine Koslowski,
Tel. 8 51 99, Fax 86 26 26, Familienzentrum@andreaskirche-schildgen.de
OGS „Villa Concordia": Leiter Jörg Schwagereit,
Tel. 9 64 97 01, Fax 9 64 97 02, OGS@andreaskirche-schildgen.de
Konfirmandentreffen:
in festen Gruppen nach Anmeldung, begleitende Elternabende
Predigtnachgespräch bei einer Tasse Kaffee nach dem Gottesdienst
Bankverbindung der Ev. Kirchengemeinde Altenberg/Schildgen
Kreissparkasse Köln, IBAN DE92 3705 0299 0311 0209 15
KD-Bank, IBAN DE41 350 601 90 1011 504 015
Förderverein der Ev. Kindertagesstätte Schneckenhaus
Volksbank Berg eG, IBAN DE40 3706 9125 2108 2000 17
Förderverein Gemeindezentrum Andreaskirche e.V.
Volksbank Berg eG, IBAN DE08 3706 9125 2113 6610 14
Kreissparkasse Köln, IBAN DE38 3705 0299 0365 0025 81
Regelmäßige Gottesdienste in der Andreaskirche:
Sonntag         9.30 Uhr KiK (Kleinkindergottesdienst)                       (2. Sonntag i.M.)
 10.30 Uhr Abendmahlsgottesdienst                                   (Taufen nach Anmeldung)
		(immer mit Wein und Saft)
Montag         15.00 Uhr Seniorengottesdienst                   (nach jedem 3. Sonntag i.M.)
Donnerstag      8.00 Uhr Schul‑GoDi GGS Schildgen                         (1. Donnerstag i.M.)
Freitag         8.00 Uhr Schul‑GoDi GGS Katterbach                             (1. Freitag i.M.)
                9.15 Uhr Kindergarten‑GoDi                                      (1x im Monat)
               19.30 Uhr Taizégebet                             (2.+ 4. Freitag vom 1.11.‑1.5.)
Samstag        10.30 Uhr bis 12.00 Uhr Kinderkirche                           (3. Samstag i.M.)

             Für Telefonnummern ohne Vorwahl gilt die Vorwahl 0 22 02
Diakonie und Caritas                                       Ökumenische Gebete
Caritas‑Aktionskreis:                                       Abendgebet mit Liedern aus Taizé
2. Dienstag im ungeraden Monat 18.00 Uhr                    am 2. + 4. Freitag im Monat um 19.30 Uhr
im Pfarrsaal Herz Jesu                                      Marien-Kapelle am Concordiaweg (Sommer)
Bettina Groth, Tel. 98 15 84                                Andreaskirche (Winter)
Caritas‑Pflegestation                                       Ansprechpartnerin: Anne Smeets, Tel. 01 78-3 34 26 15
Essen auf Rädern und Mobiler Sozialer Hilfsdienst:          Hauskreise in der Andreasgemeinde:
Tel. 9 77 90-0, Fax 9 77 90-27                              Info / Vermittlung über Gemeindebüro, Tel. 8 31 24
Diakoniekreis:                                                          Gruppen und Kreise
jeden letzten Montag im Monat
15.00 Uhr im kl. Gemeindesaal                               Kath. Frauengemeinschaft:
Anne Akkerman, Tel. 8 21 84                                 Angebote siehe aktuelles,
                                                            Ilse Brachtendorf, Tel. 86 26 05
Diakoniestation im Ev. Krankenhaus:
                                                            Gertrud Geraedts, Tel. 8 52 63
Tel. 1 22-71 00
                                                            Frauentreff – Frauenspätstück:
Essen auf Rädern:
                                                            einmal monatlich dienstags 20.00 Uhr,
über Ev. Krankenhaus, Tel. 1 22 - 71 71
                                                            ev. Gemeindezentrum
Hospiz – Die Brücke, Berg. Gladbach:                        Info: Antje Rinecker, Tel. 01 74 - 9 98 24 42
Tel. 1 22-72 14 (AB), in dring. Fällen 122-71 00
                                                            Literaturkreis im ev. Gem.-Zentrum:
Diakonische Hilfen über:                                    jeden 1. und 3. Donnerstag i. M. 9.30 Uhr
ev. Gemeindebüro, Tel. 8 31 24                              Leitung: Ingrid Kotterothe
Pfarrbüro Herz Jesu, Tel. 8 12 30
                                                            Wandergruppe:
Beratungsbüro von Diakonie und Caritas:
                                                            Treffpunkt: mittwochs 14.00 Uhr, Parkplatz Bürgerzentrum
Altenberger-Dom-Str. 138, hinter Herz-Jesu-Kirche
                                                            Frau Löhr, Tel. 8 20 04
1. und 3. Donnerstag von 10.00 bis 12.00 Uhr und
4. Mittwoch von 16.00 bis 18.00 Uhr, während Öffnungszeit   Kunstkreis:
Tel. 8 30 16, sonst Anrufbeantworter                        Info: Walburga Benzler, Tel. 8 12 66
Gruppe für Menschen mit Demenz:                             Theatergruppe Kryptologen:
Dienstag, 15 - 18 Uhr, kl. Gemeindesaal                     Proben in der Krypta der Andreaskirche
Info/Anmeldung bei Hannelore Herd, Tel. 0 21 74/ 4 10 92    Info bei Siegfried Pietsch, Tel. 25 54 99
Anonyme Alkoholiker:                                        DLP:
dienstags 20.00 Uhr im ev. Gem.‑Zentrum                     Gesprächskreis für Menschen in der dritten Lebensphase
Eine‑Welt‑Laden:                                            Termine siehe aktuelles/Mitteilungsblatt
Verkauf jetzt im Begegnungs-Café Himmel & Ääd               Karlheinz Sybertz, Tel. 8 39 09
                                                            St. Sebastianus Schützenbruderschaft:
           Angebote für Senioren                            Bernd Gabriel, Tel. 02 21-96 26 59 97
Ev. Seniorentreff:                                          Hans Heppekausen, Tel. 8 47 91
montags, 15.00 bis 17.00 Uhr, im Gemeindesaal               Stefan Wester, Tel. 29 36 65 (Jugendliche)
(Montag nach dem 3. Sonntag Gottesdienst zu Beginn)         Ökum. Begegnungs-Café Himmel & Ääd:
Infos bei Karin Kreisfeld, Tel. 8 35 20                     Altenberger-Dom-Str. 125, Tel. 2 60 92 96,
Kath. Seniorenclub:                                         E-Mail: kontakt@himmel-un-aeaed.de,
mittwochs ab 15.00 Uhr im Pfarrsaal Herz Jesu               Infos: Antje Rinecker oder Achim Rieks
Marianne Hortig, Tel. 8 20 14
Damengymnastik:
dienstags, 10.00 bis 11.00 Uhr und 11.15 bis 12.15 Uhr
im Pfarrsaal Herz Jesu
Seniorentanz:
montags 9.30 bis 10.30 Uhr im Pfarrsaal Herz Jesu

                          Für Telefonnummern ohne Vorwahl gilt die Vorwahl 0 22 02
                                    Für Telefonnummern ohne Vorwahl
Kirchenmusik                                       Für Kinder und Jugend
Domkantorei Altenberg:                                     Eltern-Kind-Kurse der kath. Gemeinde:
mittwochs, 19.30 Uhr im Martin‑Luther‑Haus                 für Kinder unter 1 Jahr und Mütter/Väter:
Leitung: Andreas Meisner, Tel. 01 71/7 02 70 38            Mo, 10.30-12.00 Uhr in der Turnhalle des Familienzentrums
Frauenchor Andreaskirche Schildgen                         für Kinder ab 1. Geburtstag und Mütter/Väter:
mittwochs, 9.30 Uhr und 2.+4. Donnerstag i.M. 19.30 Uhr    do 9.00 – 10.30 Uhr und 10.30 – 12.00 Uhr in der „Alten
Leitung: Sieglinde Underberg, Tel. 5 86 14                 Bücherei“ Herz Jesu,
World-Music-Band Laute Nachbarn:                           Info und Anmeldung bei Frau Ditscheid und Frau Groos
montags,19.00 Uhr, Empore Andreaskirche                    Spielgruppen im ev. Gem.-Zentrum:
Leitung: M. Höhler, Tel. 02 21/68 21 05
                                                           Eltern‑Kind-Gruppe Schneckenkiste
Ensemble Dhünnthaler:                                      für Kinder ab 11 Monate (nur nach Anmeldung)
mittwochs, 18.00 Uhr, Empore Andreaskirche                 Mittwochs, 9.00 Uhr - 10.30 Uhr bzw. 10.30 Uhr - 12.00 Uhr
Leitung: Egon Bohnet                                       Leitung/Info: Kathrin Albrecht-Kölln, 02 14/73 48 83 51
Info über Jürgen Hamann, Tel. 7 01 68
                                                           Spielgruppe Rappelkiste
Musikschule an der Andreaskirche                           für Kinder ab 2 Jahre (nur nach Anmeldung)
Infos und Anmeldung: W. R. Spieler, Tel. 02 21/47 13 744   mo+di+do 9.00‑12.00 Uhr
Ev. Jugendchor:                                            Leitung: Kathrin Albrecht-Kölln, 02 14/73 48 83 51
montags, 19.00 Uhr im ev. Gemeindezentrum,
Leitung: Kornelia Kupski, Tel. 01 63/8 68 61 91            Katholische Jugendgruppen:
Posaunenchor Altenberg:                                    KJG Pfarrleitungsteam:
dienstags, 19.30 Uhr im ev. Gemeindezentrum                Almut Piper, Tel. 01 63/7 18 35 82
Nachwuchsbläser freitags, 15.30 Uhr                        Julia Reusch, Tel. 01 57/86 50 96 06
Leitung: Gerhard Heywang, Tel. 8 24 59                     FrESch:
Cäcilienchor Herz Jesu:                                    Am Schild 33, Tel. 8 56 65
donnerstags, 20.00 Uhr, im Pfarrsaal Herz Jesu             Leiter: Christoph Schwiedergall
Leitung: Dr. M. Albus, Tel. 0 22 04/30 38 39               Angebote unter www.fresch.net
Chor „a tempo“ im Seelsorgebereich:                        Evangelische Jugendgruppen:
montags, 20.00 Uhr, St. Konrad, Hand
                                                           Jugendleiterin:
Leitung: Werner Etzenbach, Tel. 5 82 33
                                                           Sabine Gresser-Ritter, Tel. 98 99 004
und Stefan Katirzis, Tel. 8 59 25
Kinderchor Herz Jesu:
                                                           Mädchengruppen:
                                                           Mädelsgruppe:         ab 10 Jahre, mi, 17.00 Uhr
für Kinder 6 bis 10 Jahre,
                                                           Mädchengruppe:        fr, 16.30 Uhr
montags 17.00 Uhr im Pfarrsaal Herz Jesu
Leitung: Susanne Rolofs, Tel. 8 23 54                      CVJM Schildgen:
                                                           Vorsitzender: Rainer Lindlar, Tel. 8 39 81
           Gemeindebüchereien                              Mini-Jungen           mo, 16.30 Uhr
Ev. öffentl. Bücherei – Öffnungszeiten:                     Achtung, wichtig:
sonntags 11.00 ‑ 12.00 Uhr
                                                            Durch das neue Datenschutzgesetz dürfen
dienstags 9.00 ‑ 11.00 Uhr
                                                            wir nur noch Namen mit Telefonnummern
freitags 15.00 - 18.00 Uhr
                                                            veröffentlichen, wo uns eine schriftliche
Regina Petri, Tel. 98 99 003
                                                            Erlaubnis vorliegt.
          (während der Öffnungzeit)
                                                            Das ist nicht bei allen Ansprechpartnern
Kath. öffentl. Bücherei – Öffnungszeiten:                   auf dieser Doppelseite der Fall. Sie
sonntags 10.00 ‑ 12.00 Uhr                                  bekommen aber dann Infos über das Ge-
dienstags 16.00 ‑ 18.00 Uhr                                 meindebüro/Pfarrbüro. Wenn zukünftig
donnerstags 8.45 ‑ 10.00 + 15.00 ‑ 17.00 Uhr                wieder Name und Telefonnummer
Tel. 98 99 391 (während der Öffnungzeit)                    erscheinen sollen, bitte im
                                                            ev. Gemeindebüro melden.
                          Für Telefonnummern ohne Vorwahl gilt die Vorwahl 0 22 02
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