SCHLAF Ausgabe 8 Februar / März 2022 - Ev. Stephanus-Kirchengemeinde Berlin-Zehlendorf
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Inhalt und Sprengel
Aus dem Impressum
Inhalt
Geistliches Wort .................................... Seite 3
Gottesdienstplan Sprengel .................... Seite 4/5
Thema: Winterschlaf.............................. Seite 6 ACHTUNG:
Thema: … ein langer Schlaf .................. Seite 7 Änderungen möglich!
Thema: Schlafmohn ............................... Seite 7 Je nachdem, wie sich die Infektions-
Die Jünger schlafen................................. Seite 8 zahlen entwickeln, kann es sowohl
Besondere Termine im Sprengel........... Seite 9 bei den Gottesdiensten als auch bei
Taizé-Andachten in Stephanus ............ Seite 10 allen anderen Veranstaltungen zu
Mittwochswanderung ........................... Seite 10 Änderungen kommen. Bitte infor-
mieren Sie sich kurzfristig über
Gottesdienst mit Bibliolog .................... Seite 11 unsere Webseiten (siehe Rückseite)
Weltgebetstag ......................................... Seite 11 und Aushänge.
Begrüßung Pfarrerin Nguyen-Huu ..... Seite 12 Ob Gruppen und Kreise sich treffen,
Abschied Pfarrerin Katharina Loh....... Seite 13 erfahren Sie direkt bei der jeweiligen
Schönow-Buschgraben .......................... Seite 14-16 Leitung.
Zur Heimat ............................................. Seite 18-20
Stephanus ................................................ Seite 21-23
Kontakte und Adressen ........................ Seite 27/28
Südlicht – Magazin für den Pfarrsprengel Zehlendorf Süd
Für Anregungen und Hinweise ist die Redaktion dankbar. Namentlich Thema der nächsten Ausgabe
gekennzeichnete Artikel müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. (April bis Juni 2022): „Stein“
Die Redaktion behält sich Korrekturen vor; sollte der Redaktion die Kürzung Wenn Sie eine Idee zu diesem Thema
eines Artikels notwendig erscheinen, geschieht dies nach Rücksprache haben, wenden Sie sich bitte direkt an die
mit dem / der Verfasser:in. Herausgeber: Pfarrsprengel Zehlendorf Süd; Redaktion.
Redaktion: Helga Galli, Christian Penzlin, Karin Purmann, Angelika Rakowsky,
Redaktionsschluss:
Cornelia Trojahn, Pfarrerin Thora Weintz; Kontakt: redaktion@sydlicht.de;
Anzeigen: Bettina Apel, info@schoenow-buschgraben.de, Tel. 815 45 54; 1. März 2022
Satz und Layout: p+s grafik / F. Offik; Druck: Druckerei Friedrich, Ubstadt;
Bitte denken Sie daran, dass später
Auflage: 5.900 Exemplare
eintreffende Beiträge nicht mehr
b e r ü c k s i c h t i g t w e rd e n kö n n e n .
Titelbild: Edoardo Tommasini/Pexels
2Leitwort
Aus dem Sprengel
Schlafen
Pfarrerin Katharina Loh
L iebe Leser*innen,
die erste Ausgabe dieses noch
jungen Jahres 2022, wir haben sie
Schlafen ist wichtig. Mindestens
sechs, besser noch sieben, optimal
acht Stunden jede Nacht. Damit wir
Diesen Vers will ich Ihnen mitge-
ben in dieses Jahr, es ist ihr und mein
Versprechen, dass Gott wach bleibt.
einem Wort der Nacht und der Ruhe zur Ruhe finden, Gewesenes verar- Bei den Wegen, Aufgaben und Zumu-
gewidmet. Nämlich dem „Schlaf “. beiten, dem Körper und der Seele tungen dieses Jahres.
Denn Schlaf ist wichtig. Für den Zeit geben, Kraft zu schöpfen für den Er passt auf, wo wir uns niederlegen,
Körper und die Seele. nächsten Tag. wo wir Kraft sammeln, angreifbar
Wer jung ist, spürt das vor allem daliegen im neuen Jahr.
durch die Sätze der Großen. Und manchmal hilft es, wenn
Beteuert das Kind, es sei „noch gar du weißt, dass ein anderer wacht, Und wenn sie einmal nicht in
nicht müde!“, so wird es in der Regel während du schläfst. Das wünschen den Schlaf finden, dann haben wir
doch ins Bett geschickt. Weil es sein sich Kleine und Große, die brauchen hier ein kleines Kästchen für Sie frei
muss. Weil Schlaf wichtig ist. Und das manchmal auch. gelassen. Legen Sie es zusammen mit
weil die Ins-Bett-Bringer das sehr einem Stift auf ihren Nachttisch, als
genau wissen. Du lernst es später, So betet der Mensch in den Psalmen: Parkplatz für ihre Gedanken.
Kind, sei gewiss. Ich hebe meine Augen auf zu den Ber- Und dann, wenn sie alles auf-
gen. Woher kommt mir Hilfe? geschrieben haben, sagen Sie sich –
Ja, man sammelt sie ein über die Und dann antwortet er sich und al- gerne laut – Gott passt auf mich auf,
Jahre. len, die ihn hören können: er schläft nicht!
Die Erfahrungen schlafloser Nächte, Meine Hilfe kommt vom Herrn, der
die Stunden langen Wachliegens Himmel und Erde gemacht hat. In diesem Sinne wünsche ich
und das geräderte Gefühl des näch- Er wird deinen Fuß nicht gleiten Ihnen ein gutes Jahr – mit wachem
sten Morgens. lassen, und der dich behütet, schläft Geist und ausreichend Schlaf.
Aufregung, Trauer, Sorgen und of- nicht. Gott ist mit uns, Tag und Nacht.
fene Fragen. Ratlosigkeit oder schli- Siehe, der Hüter Israels schläft noch
cht „zu viel im Kopf “. schlummert nicht.
All das kann einem den Schlaf rauben. Psalm 121, 3
Den Schlaf lernt schätzen, wer groß ist.
Denn ohne Schlaf gibt es kein rich-
tiges Wachsein.
Und Wachsein müssen wir, es dient
dem Leben.
Ich erinnere mich, dass meine
Mutter früher oft einen Zettel neben
ihrem Bett liegen hatte. Daneben ein
Stift und dann sagte sie mir: „Da
schreibe ich drauf, was mir durch den
Kopf geht, wenn ich nicht einschlafen
kann. Dann habe ich das Gefühl,
ich habe aufgeräumt, alles gesichert,
damit ich nichts vergesse. Und dann
kann ich einschlafen.“
3Gottesdienste Februar
SONNTAG, 6. Februar 4. Sonntag vor der Passionszeit
10.00 Schönow-Buschgraben Gottesdienst mit Abendmahl | Vikarin Erdmann | Predigtnachgespräch
11.00 Zur Heimat Gottesdienst mit Abendmahl | Prädikantin Dr. Michel-Lipowsky
11.30 Stephanus Mitmachkirche für Klein und Groß | Kinderkirchenteam
SONNTAG, 13. Februar Septuagesimä
Gottesdienst mit Verabschiedung von Pfarrerin Loh |
10.00 Schönow-Buschgraben
Pfarrerin Loh, Pfarrerin Weintz, Vikarin Erdmann, Superintendent Krug
11.30 Zur Heimat Gottesdienst | Pfarrer Ehrhardt
SONNTAG, 20. Februar Sexagesimä
10.00 Stephanus Gottesdienst | Pfarrerin Weintz
11.30 Schönow-Buschgraben Gottesdienst | Pfarrerin Weintz
FREITAG, 25. Februar
19.00 Stephanus Taizéandacht | Prädikantin Klaus und Team
SONNTAG, 27. Februar Estomihi
10.00 Stephanus Der Andere Gottesdienst | Prädikantin Klaus | Open Gate Music
11.00 Zur Heimat Gottesdienst | Prädikant Dr. Palm
18.00 Schönow-Buschgraben Der Andere Gottesdienst | Prädikantin Klaus | Open Gate Music
Monatsspruch Februar Monatsspruch März
Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne Betet und bittet zu jeder Zeit! Lasst euch
nicht über eurem Zorn untergehen. dabei vom Heiligen Geist leiten.
Epheser 4,26 Seid dabei stets wachsam und hört nicht
auf, auch für alle, die an Christus glauben,
zu bitten.
Epheser 6,18
4Gottesdienste März
Freitag, 4. März
19.00 Schönow-Buschgraben Gottesdienst zum Weltgebetstag | WGT-Team
SONNTAG, 6. März Invokavit
10.00 Schönow-Buschgraben Gottesdienst | Prädikantin von Negenborn
10.00 Stephanus Gottesdienst | Pfarrerin Nguyen-Huu
11.00 Zur Heimat Gottesdienst mit Abendmahl | Prädikantin Dr. Michel-Lipowsky
SONNTAG, 13. März Reminiszere
10.00 Schönow-Buschgraben Gottesdienst | Pfarrer Ehrhardt
10.00 Stephanus Gottesdienst | Pfarrerin Nguyen-Huu
11.30 Zur Heimat Gottesdienst | Pfarrer Ehrhardt
SONNTAG, 20. März Okuli
10.00 Stephanus Gottesdienst | Pfarrerin Nguyen-Huu
11.00 Zur Heimat Gottesdienst | Pfarrer Ehrhardt
11.30 Schönow-Buschgraben Gottesdienst | Pfarrerin Nguyen-Huu
FREITAG, 25. März
19.00 Stephanus Taizéandacht | Taizé-Team
SONNTAG, 27. März Lätare
10.00 Stephanus Gottesdienst | N.N.
11.00 Zur Heimat Gottesdienst | N.N.
18.00 Schönow-Buschgraben Gottesdienst mit Bibliolog | Pfarrerin Weintz | siehe auch S. 11
SONNTAG, 3. April Judika
10.00 Schönow-Buschgraben Gottesdienst | Pfarrerin Weintz
11.00 Zur Heimat Gottesdienst | N.N.
11.30 Stephanus Gottesdienst | Pfarrerin Weintz
Zum Zeitpunkt der Drucklegung stand noch nicht fest, in welchem Rahmen unsere Gottesdienste stattfinden
können. Bitte beachten Sie darum unbedingt die Aushänge in den Schaukästen und
sehen Sie auf unsere Webseiten, bevor Sie zum Gottesdienst kommen!
Bitte beachten Sie außerdem, dass in allen Gemeinden die Hygienevorschriften der Landeskirche gelten. Sie
benötigen in jedem Fall einen Mund-Nase-Schutz. Die Kontaktdaten aller Besucher müssen erfasst werden;
planen Sie darum etwas mehr Zeit vor dem Gottesdienst ein. Vielen Dank!
5Aus dem
Thema
Sprengel
Winterschlaf
Ludwig Schlottke
D en Schlaf benötigen wir alle:
Menschen und Tiere, sogar die
Pflanzen. Jedenfalls wenn wir den
und drastisch abgesenktem Stoff-
wechsel und Herzschlag.
wochenlange Schlafperioden. Aber
Winterschlaf ist kein Tiefschlaf von
Oktober bis März, er verläuft in Ab-
Begriff Schlaf weit fassen. Eine eige- Der Impuls der Tiere, sich zum schnitten. Meistens wechseln sich
ne Art des Schlafes ist der Winter- Winterschlaf zurückzuziehen, ist Ruhephasen ab mit kurzen Wach-
schlaf, an den man so allgemeingül- bisher nicht eindeutig geklärt. Nach phasen, in denen die Tiere aktiv sind.
tig denkt. Dabei ist auch dort eine den bisherigen Erkenntnissen spielt Obwohl Winterschläfer ihre Tempe-
Unterteilung erforderlich, denn es der Jahresrhythmus der „inneren ratur drastisch absenken, bleibt die
gibt den echten Winterschlaf und Uhr“, hormonelle Umstellungen Temperaturregulation erhalten. Und
daneben die Winterruhe. Wo liegt und die Tageslänge eine Rolle, also wenn die Umgebungstemperatur
der Unterschied? nicht der Temperaturabfall oder unter die Schlaftemperatur sinkt,
Nahrungsmangel. Zu den Winter- springt der Thermostat an und gibt
Den “echten Winterschlaf” gibt schläfern gehören in Mitteleuropa Signal zum „Nachheizen“, um nicht
es bei Tieren, die mit dem Winter- Fledermäuse, Siebenschläfer, Igel, zu erfrieren – allerdings auf Kosten
schlaf die kalte und dunkle Jahres- Hamster und Murmeltiere. Sie in der begrenzten Fettreserven.
zeit, in der sie keine ausreichende der Zeit des Winterschlafes zu stö-
Nahrung finden, in einem geschütz- ren, kann für die Tiere tödlich sein! Zur Winterruhe begeben sich
ten Raum verbringen. Sie senken Aus diesem Grund werden viele z.B. Dachs, Eichhörnchen, Wasch-
dabei ihre Körpertemperatur und Fledermaushöhlen, die man sonst bär und Braunbär: Bei der Win-
alle Körperfunktionen drastisch he- besuchen kann, über den Winter für terruhe erfolgt keine Absenkung
rab. Ihre Lebensfunktionen laufen Besucher geschlossen. der Körpertemperatur. So kann es
auf Sparflamme. Und das über meh- Wie extrem die Veränderungen durchaus passieren, daß man im
rere Monate, meist von Oktober / im Körper der Winterschläfer sind Winter mal einem Eichhörnchen
November bis zum April oder Mai, zeigen folgende Zahlen: Igel atmen oder Waschbären begegnet.
je nach Tierart. Durch die Redukti- statt 40 bis 50 Mal pro Minute noch
on aller lebenswichtigen und kraft- ein bis zwei Mal, das Herz schlägt In Winterstarre dagegen fal-
stoffzehrenden Funktionen sind statt 200 noch fünf Mal pro Minu- len Amphibien und Reptilien wie
Winterschläfer dem Tode näher als te. Die Körpertemperatur sinkt von Frösche, Lurche und Schlangen.
dem Leben. Bewegungslos verbrin- 36 Grad auf ein bis acht Grad Cel- Ihr Körper passt sich als Kaltblüter
gen sie den Winter in einem hilflo- sius. Zwischen zwei Atemzügen der Umgebungstemperatur an und
sen Starrezustand, ausgekühlt, mit können 60 bis 90 Minuten verge- die Tiere verbringen den Winter
unregelmäßiger, seltener Atmung hen. Winterschläfer haben tage- bis in Kältestarre in etwas geschützten
Nischen oder Höhlen. Sie können
selbst aktiv nichts für ihren Wär-
mehaushalt tun und erwachen erst
wieder bei steigenden Temperaturen
ihrer Umgebung.
Wie wäre es wohl wenn wir als Mit-
teleuropäer uns in eine Winterru-
he begäben? Dies würde die CO -
²
Belastung deutlich reduzieren!
© Wolfgang Matern Also: Schlafen Sie gut!
6Aus dem
Thema
Sprengel
Tod ist ein Ein vermeintlich universelles Heilmittel
langer Schlaf Karin Purmann
Angelika Rakowsky
Tod ist ein langer Schlaf, E ine uralte Heilpflanze ist der
Schlafmohn, eine einjährige
krautige Pflanze. Nach der Blüte
man fühlte sich kreativer damit, be-
vor die Abhängigkeit entstand. Erst
nach und nach wurde die suchter-
Schlaf ist ein kurzer Tod,
bildet sie eine Kapsel, die ölhaltige zeugende, unter Umständen auch
der lindert dir Samen enthält. Diese Mohnsamen tödliche Wirkung eines längeren
und jener tilgt des Lebens Not, werden vor allem für Süßspeisen Gebrauchs so offensichtlich, dass
verwendet, aber auch das Öl wird als immer mehr Staaten sich zu einer
Tod ist ein langer Schlaf.
Lebensmittel verwendet. Außerdem Reglementierung entschlossen.
enthält die Kapsel einen Milchsaft
L ässt man diesen kurzen Text
auf sich wirken – was besonders
beim wiederholten Singen als
voller besonderer Alkaloide, insbe-
sondere Morphin. Der getrocknete
Milchsaft heißt Opium.
1930 trat in Deutschland das
„Opiumgesetz“, der Vorläufer un-
seres heutigen Betäubungsmittel-
Kanon gut gelingt - merkt man, Schon die alten Ägypter nutz- gesetzes in Kraft. Seitdem kann
dass das Hauptthema eher der Tod, ten Opium für Kulthandlungen, Opiumtinktur nur noch mit einer
denn der Schlaf ist. Der Textdichter was vermutlich auf die rauschhafte ärztlichen Verordnung in Apothe-
Friedrich Logau (1605 – 1655) Wirkung zurückzuführen ist. Aber ken erworben werden. Heute ist sie
verfasste diesen Text – zu finden in bereits im Altertum schätzte man nur noch zugelassen für die Behand-
seinen Sinnsprüchen – um 1638 besonders seine schmerzstillende lung schwerer Durchfälle, z.B. bei
mitten im Dreißigjährigen Krieg. Wirkung. Tumorerkrankungen.
Er weist hin auf das unsägliche Auch wenn man mit Paracelsus
Leid, das der Krieg unter die Seit dem 16. Jahrhundert wurde sagen könnte „Alle Dinge sind Gift,
Menschen brachte. Opiumtinktur, eine Lösung des ge- und nichts ist ohne Gift; allein die
trockneten Milchsaftes in Alkohol, Dosis machts, dass ein Ding kein
Die Vertonung von Joseph in Europa verwendet. Als „Lauda- Gift sei.“ und damit für den Schlaf-
Haydn (1732 – 1809) als Kanon num“ war es sehr populär, es war mohn eine Lanze bräche, ist durch
habe ich als Jugendliche im Chor nicht teuer und legal zu erwerben, die in ihrer Konzentration nicht
kennengelernt. Text und Melodie man schätzte seine schmerzstil- abzuschätzende Zusammensetzung
haben sich mir fest eingeprägt. Das lende und beruhigende Wirkung. der Inhaltsstoffe die Anpflanzung
Thema dieser Ausgabe ist Schlaf, Verdünnt wurde es selbst Kindern von Schlafmohn in Deutschland nur
und das erste, das mir dazu einfiel, zum Einschlafen gegeben. Auch in mit einer behördlichen Genehmi-
war dieser Kanon. Künstlerkreisen war es verbreitet, gung erlaubt.
Tod ist ein langer Schlaf
Kanon zu 4 Stimmen
Text: Friedrich von Logau (1605-1655)
Melodie: Joseph Haydn (1732-1809)
7Aus dem
Thema
Sprengel
Die Jünger schlafen
Thora Weintz
D ie Evangelien erzählen in der
Passionsgeschichte von der
Nacht im Garten Gethsemane vor
ins Gesicht sehen kann, was einen
umgibt und vielleicht noch kommt,
und man flieht in den Schlaf, das
man es nicht. Manchmal bekommt
man nochmal Zeit geschenkt.
Vielleicht wussten sie nicht,
der Gefangennahme Jesu. Er wacht selige Nicht-Denken für eine Zeit. was sie damit tun sollten: Jesus, der
und betet, am Rand der Verzweif- sonst so Starke, Gelassene, verzwei-
lung – und die Jünger, die er mit Sie waren so müde. felt. Ihn, der sonst tröstet, trösten.
sich genommen hat, schlafen. Ein Da wissen Sie nicht wie. Und wer
Text, entstanden zum Gründon- Ob ihnen klar war, dass es die nicht weiß, was er tun kann, der
nerstag 2021, den wir in Schönow- Zeit des Abschieds war? Die letzten kann genauso gut schlafen. Oder?
Buschgraben als Abend des Wa- Stunden mit Jesus, bevor er ihnen Vielleicht wussten sie, dass
chens und Betens gefeiert haben. genommen wurde? Hätten sie es etwas zu Ende geht. Aber was da
dann geschafft, wach zu bleiben, kommt, ist noch unvorstellbar.
Sie waren so müde. um jede Minute seiner Gegenwart Sie sind so müde, Petrus, Johannes
in sich hineinzutrinken? Manchmal und Paulus. Und was ist mit den an-
Die Jünger waren so müde, weiß man so etwas, und oft weiß deren?
dass sie die Augen nicht aufhalten
konnten, nicht einmal jetzt. Als Je-
sus, der ihnen so lieb war, dem sie
so lang gefolgt waren, verzweifelt
war. Betrübt bis an den Tod. Und
so schliefen die drei. Unter sich das
Gras, das langsam feucht werdende.
Den Kopf an einen Baum gelehnt.
Petrus, Johannes, Jakobus.
Sie waren so müde.
Vielleicht nach einem langen
Tag, einem langen Weg. Hinauf
nach Jerusalem, hinein in die Stadt.
So viele Begegnungen. Das Fest-
essen am Abend, mit den Worten
Jesu, die nachklingen. Einer, der hi-
nausläuft in die Dunkelheit.
Sie waren so müde.
Vielleicht waren sie auch vol-
ler Angst. Es gibt eine Müdigkeit,
die aus der Angst kommt und dem
Schmerz, wenn der Adrenalinschub
vorbei ist und die Erschöpfung ein-
setzt. Wenn man dem nicht mehr Santi di Tito
8Aus dem Sprengel
Besondere Termine im Sprengel
So, 13.02.
Gospelchor Joyful Fr, 04.03.
bis 19.00 Uhr
Noise sucht noch So, 24.04.
Mitstreiter für den
Neustart
Ausstellung in der Kirche Zur Weltgebetstag in Schönow-
Heimat Buschgraben
Nach nahezu zwei sehr
herausfordernden Jahren, die Unter dem Titel „Sonne, Farben Frauen aus England, Wales
von Pandemie, Lockdowns, und Licht und Mee(h)r“ stellt die und Nordirland haben diesen
Singverboten und dem Malerin Christiane Hochbaum Weltgebetstag vorbereitet. Unter
Wechsel des Chorleiters ihre Bilder in der Kirche Zur dem Motto „Zukunftsplan:
geprägt waren, wagt der Heimat aus. Eröffnung ist am 13. Hoffnung” wollen wir mit
Gospelchor Joyful Noise den ihnen den Spuren der Hoffnung
Februar; die Ausstellung läuft bis
Neustart. nachgehen: Freitag, 4. März um
24. April. Näheres s.S. 20. 19 Uhr in Schönow-Buschgraben.
Näheres s.S. 11.
Wir haben nun einen
Modus gefunden, unter 2G+-
Bedingungen proben zu
können und freuen uns, mit der Fr, 25.02.
kompetenten und engagierten So, 27.03.
Chorleiterin Kerstin Greaves Fr, 25.03. 18.00 Uhr
unser musikalisches Jahr zu jeweils 19.00 Uhr
eröffnen.
Wir proben ab sofort Taizéandachten in Stephanus Bibliolog in Schönow-Busch-
immer dienstags um 19 graben
Uhr in der Stephanus- Einmal im Monat die Woche mit
Kirche und freuen uns über gesungenen Gebeten ausklingen las- Bibliolog ist eine Form der Bibelaus-
Verstärkung insbesondere sen, eine Kerze entzünden und mit legung, die Menschen spielerisch
in den Männerstimmen. den Worten des Evangeliums in die beteiligt und ihnen die Gelegenheit
Besuchen Sie uns bei Interesse Stille gehen. gibt, von „innen“ auf biblische Tex-
auf unserer Webseite: https:// Auch im neuen Jahr wollen wir te zu schauen. Am 27. März wollen
joyfulnoise-berlin.de . Von unsere Taizéandachten feiern, im- wir den Abendgottesdienst in Schö-
dort aus können Sie uns auch mer am letzten Freitag im Monat now-Buschgraben auf diese Weise
per Mail kontaktieren. um 19 Uhr in der Stephanuskirche. feiern. Näheres s.S.11.
Nähere Informationen finden Sie sind herzlich willkommen!
Claudia Untiedt Sie auf Seite 10.
9Die Taizé-Andachten in Stephanus (trotz Corona) (oder: nicht im Corona-Schlaf
– wenn das den „Schlaf“ nicht überstrapaziert:)) Aus dem Sprengel
„Nichts führt in innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott als ein ruhiges gemeinsames
Die Taizé-Andachten in Stephanus
Gebet, das seine höchste Entfaltung in anhaltenden Gesängen findet, die danach, wenn man wieder
allein ist, in der Stille des Herzens weiterklingen.“ (Frère Roger, Taizé)
nicht im Corona-Schlaf
Die Taizé-Andachten in Stephanus haben sich mittlerweile auch im Sprengel etabliert. Sie erfreuen
GiselaMenschen,
Klaus die an einem Freitag abend die Woche mit gesungenen Gebeten ausklingen lassen
wollen. Denn das sind die Taizélieder: eingängige Gebetstexte oder Verheißungen, die bis ins Herz
klingen.
4 SolistInnen tragen die Lieder vor; die Gemeinde hört zu, singt mit – soweit es die Hygiene-
„N ichts führt
Bestimmungen
(Klavier, Geige,
digen Gott als
in innigere
zulassen
meinschaft
Cello,
ein ruhiges
Ge-mitsingt
- und geht
mitFlöten)
dem leben-
ihnen
begleiten
gemein- mit
mitgetröstet
Bestimmungen
– soweitnach
stimmungsvoll
ihnen
es die
zulassen
getröstet
Hause.
– und
die sich
nach
Unsereliums
Hygiene- in die Stille und entzünden eine
Instrumentalisten
geht Kerze amStrophen.
wiederholenden
Hause.
Gebetsbaum.Alle
gemeinsam beten oder loben mit dem Wochenpsalm, gehen mit den Worten des Evangeliums in die
sames
Stille Gebet, das eine
und entzünden seine höchste
Kerze Unsere Instrumentalisten (Klavier,
am Gebetsbaum. Wir laden Sie herzlich ein dabei zu
Entfaltung in anhaltenden Gesängen Geige, Cello, Flöten) begleiten stim- sein, ab 19.00 Uhr am jeweils letzten
wenn man wieder mungsvoll die sich wiederholenden Freitag in der Stephanuskirche. Die
Wirfindet,
ladendie
Siedanach,
herzlich ein dabei zu sein, ab 19:00 Uhr am jeweils letzten Freitag in der
allein ist, in der Stille des Herzens Strophen. Alle gemeinsam beten nächsten Taizé-Andachten feiern wir
Stephanuskirche. Die nächsten Taizé-Andachten feiern wir am 28.1., 25.2., 25.3., und 29.4.22
weiterklingen.“ (Frère Roger, Taizé) oder loben mit dem Wochenpsalm, am 28.1., 25.2., 25.3., und 29.4.2022.
gehen mit den Worten des Evange-
Die Taizé-Andachten in Stepha-
Gisela Klaus für das Taizé-Team
nus haben sich mittlerweile auch im
Sprengel etabliert. Sie erfreuen Men-
schen, die an einem Freitagabend
die Woche mit gesungenen Gebeten
ausklingen lassen wollen. Denn das
sind die Taizélieder: eingängige Ge-
betstexte oder Verheißungen, die bis
ins Herz klingen.
Vier SolistInnen tragen die Foto: © Gisela Klaus
Lieder vor; die Gemeinde hört zu,
Ausgeschlafen zur Mittwochswanderung
Ulrich Conrad
W ir hatten bei einer der letzten Wanderungen in
unserer Schönow-Buschgrabener Wandergrup-
pe bereits darüber gesprochen, die Mittwochstouren
hof Zehlendorf treffen werden. Dadurch kommen wir
nicht nur ausgeschlafener zusammen, sondern haben
auch bessere Anschlüsse, falls wir z.B. einmal mit der
in Zukunft etwas später als bisher beginnen zu lassen, Fähre nach Kladow fahren wollen.
weil es einigen durchaus schwer fiel, rechtzeitig aus den
Federn zu kommen, vor allem mir selbst. Ein gesunder Hoffen wir, dass uns im neuen Jahr keine Viren
Schlaf ist aber wichtig und wir wollen richtig munter unsere Planungen durchkreuzen und dass wir immer
sein, wenn wir uns am 23. März zu unserer ersten Wan- schönes Wetter haben.
derung der neuen Saison wiedersehen.
Deshalb gilt von da an, dass wir uns regelmäßig am
vierten Mittwoch im Monat um 10.30 Uhr am Bahn-
10Aus dem Sprengel
Gottesdienst Zukunftsplan Hoffnung
mit Bibliolog Annette Petzold
Thora Weintz
I m Gottesdienstplan finden Sie Den Weltgebetstag 2022 aus Eng- Christ*innen jedoch glauben wir
für den Abendgottesdienst am land, Wales und Nordirland feiern an die Rettung dieser Welt, nicht
27.3. in Schönow-Buschgraben ein wir am 4. März 2022 um 19 Uhr in an ihren Untergang! Der Bibeltext
neues Wort: Er ist beschrieben als der Kirchengemeinde Schönow- Jeremia 29,11 des Weltgebetstags
Gottesdienst mit Bibliolog. Was Buschgraben. 2022 ist ganz klar: „Ich gebe euch
heißt das denn schon wieder? wieder Zukunft und Hoffnung …“
Schon seit einiger Zeit finden Z usammen mit Menschen aus
150 Ländern der Erde wollen
wir unter dem Motto „Zukunfts-
Über Länder- und Konfessi-
onsgrenzen hinweg engagieren sich
in unserem Sprengel Bibliologe
per Zoom statt. (Die jeweils plan: Hoffnung” den Spuren der Frauen für den Weltgebetstag. Seit
aktuellen Termine erfahren Sie Hoffnung nachgehen. Frauen aus über 100 Jahren macht die Bewe-
auf der Webseite von Schönow- England, Wales und Nordirland er- gung sich stark für die Rechte von
Buschgraben oder durch Rückfrage zählen uns von ihrem stolzen Land Frauen und Mädchen in Kirche und
bei Pfarrerin Weintz.) Bibliolog mit seiner bewegten Geschichte Gesellschaft. Rund um den 4. März
ist eine Form der Bibelauslegung, und der multiethnischen, -kultu- 2022 werden allein in Deutschland
die Menschen spielerisch beteiligt rellen und -religiösen Gesellschaft. hundertausende Frauen, Männer,
und ihnen die Gelegenheit gibt, Aber mit den drei Schicksalen von Jugendliche und Kinder die Gottes-
von „innen“ auf biblische Texte zu Lina, Nathalie und Emily kommen dienste und Veranstaltungen zum
schauen. auch Themen wie Armut, Einsam- Weltgebetstag besuchen.
keit und Missbrauch zur Sprache.
Das heißt für den Gottesdienst: Gemeinsam wollen wir Samen
Statt einer klassischen Predigt Weltweit blicken Menschen mit der Hoffnung aussäen in unserem
erwartet Sie die Gelegenheit, Verunsicherung und Angst in die Leben, in unseren Gemeinschaf-
in eine biblische Geschichte Zukunft. Die Corona-Pandemie ten, in unserem Land und in dieser
einzutauchen und für einige verschärfte Armut und Ungleich- Welt.
Momente einer Gestalt daraus heit. Zugleich erschütterte sie das
ihre Gedanken und Ihre Stimme Gefühl vermeintlicher Sicherheit Seien Sie mit dabei und werden Sie
zu leihen – still für sich oder in den reichen Industriestaaten. Als Teil der weltweiten Gebetskette!
nach außen. Das macht Spaß, ist
gar nicht schwer und führt oft
zu interessanten Perspektiven.
Gehen Sie also gerne mit uns auf
Entdeckungsreise!
11Aus dem Sprengel
Zur Begrüßung
Pfarrerin Anna Nguyen-Huu
Und jedem Anfang wohnt ein
Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns
V or fünf Jahren um diese Zeit
war ich „Die Neue“. Und
manchmal passiert es mir heute
hilft, zu leben. noch, dass in Begegnungen Men-
(Hermann Hesse) schen zu mir sagen: „Ach, Sie sind
doch unsere neue Pfarrerin.“ An
I n diesem Sinne freue ich mich da-
rauf, mich Ihnen hier vorstellen
zu dürfen, und bin sehr gespannt
manchen Orten bleibst du lange
„neu“. Eigentlich schön ist das! Man
verbraucht sich nicht so schnell.
auf alles, was kommt! Und doch gehöre ich bald zu
den „Alten“, denn zum 15. Feb-
Anna Nguyen-Huu, 1977 ge- ruar wechsele ich in die künftige
© privat
boren – in meiner West-Berliner Emmaus-Kirchengemeinde, noch
Kindheit und Jugend geprägt von bekannt unter dem Namen Ernst-
(Kirchen-)Musik, Waldorfschule Moritz-Arndt-Gemeinde in Zeh-
und der Kommunität Imshausen. lendorf.
Diese lernte ich durch Kinderzelt- dungsdienst war ich in Wilmers-
lager und Jugendwochen kennen, dorf und die letzten gut zehn Jahre Fünf Jahre lang war unser ge-
und lebte nach dem Abitur ein Jahr war ich an der Dorfkirche Britz in meinsamer Weg. Und ich erinnere
lang mit in dieser Gemeinschaft. Neukölln. Dort habe ich mich auch mich noch heute, wie Sie mich emp-
Von daher zieht sich das Thema gerne im Kirchenkreis engagiert – fangen haben.
Spiritualität durch mein Leben, ver- im Pfarrkonventsrat und im Präsi- Mit Freude und Segen und lau-
schiedene Arten von Gebeten und dium der Kreissynode. ter Wünschen auf bunten Zetteln,
Stille und Pilgerwege … die an einen Strauch gehängt wa-
Nun sind die zehn Jahre um, ren. Wünsche für die gemeinsame
In meinem Studium war be- und die Zeit ist gekommen, weiter Zeit. Manche haben sich erfüllt, und
sonders prägend das Jahr 2003/4 in zu wandern. Ich freue mich darauf, andere flattern noch immer umher
Jerusalem. Seitdem bin ich immer in Zehlendorf viele neue Menschen und suchen ihre richtige Zeit und
wieder bei Themen des jüdisch- kennenzulernen, zu diskutieren, die richtigen „Hände“.
christlichen Dialoges aktiv (schrei- Gedanken auszutauschen, und
be etwa für die gleichnamigen Pre- ich freue mich darauf, zusammen Und jenseits aller Wünsche wa-
digtmeditationen) oder auch bei zu arbeiten – entweder bei Got- ren wir einfach hier. Haben mitei-
Themen des Gedenkens. tesdiensten aller Art und ähnlich nander Leben geteilt, gebetet und
schönen Veranstaltungen (Festen, gefeiert. Wir haben den Altar abge-
Von der Musik ist der Gesang Themen-Abenden, Ausflügen) räumt, als Jesus starb. Und ihn wie-
geblieben und die Liedbegleitung – oder auch in ungeliebteren Be- der geschmückt, als die Zeit dafür
auf dem Klavier. reichen, die man aber gemeinsam war.
doch mit Spaß meistern kann. Wir haben Taufen mit Wasser
Mein Vikariat habe ich in Tegel- und Licht geteilt und so manchen
Konradshöhe gemacht, im Entsen- Sprechen Sie mich gerne an! schweren Gang über den Friedhof
beschritten.
Ihre Pfarrerin Wir haben in Sitzungen geses-
Anna Nguyen-Huu sen. Manche davon war grausam
ß
12Aus dem Sprengel
Zum Abschied
Pfarrerin Katharina Loh
langweilig, andere haben uns so viel Und Elija ist ein kräftiger Geist. Gott mischt sich heilvoll ein, in
ß
weiter gebracht. Voll und ganz setzt er sich ein für eure Leben, in diese Südregion, in
Und wir haben manchmal ein- seinen Gott. Kämpft, streitet und die müden Diskussionen und die
fach getan, was getan werden muss- riskiert einiges. Mit Leidenschaft wachen Projekte.
te. Laub harken, Frittenfett wech- und sehr viel Eifer.
seln und zerschlagene Tontöpfe mit Aber irgendwann passiert auch Bleibt gütig miteinander.
Goldkitt kleben, weil Leben auch Elija, was einem Menschen dann Ihr wart Seelen von Menschen,
das ist. Zerbrochenes miteinander und wann passiert. Er hat mehr jede*r für sich.
auflesen und es Gott hinhalten, da- Kraft eingesetzt, als gesund gewe- Alles Gute.
mit er es heilt. sen wäre.
Wir haben aufgeräumt, man- Erschöpft legt Elija sich unter einen Eure und Ihre Pfarrerin
ches verabschiedet und manches Ginsterstrauch. Er muss jetzt drin- Katharina Loh
bewahrt. Und einiges haben Sie so- gend schlafen und lange.
gar vor mir bewahrt, weil Sie wuss- Die Zeit vergeht und dann das:
ten, ich hätte es weggetan. Und das „Steh auf und iss!“
war gut so! Ein Engel rührt Elija an, stellt Brot
und Wasser hin.
Über diese paar Sommer und Und Elija isst und trinkt und schläft
Winter waren Sie mein berufliches gleich wieder ein. Er ist noch nicht
zu Hause und ich Ihre Pfarrerin, so weit.
Ihre Begleiterin auf Zeit. Und der Engel ist geduldig, wartet, Verabschiedet wird Pfarrerin Loh
füllt Brot und Wasser auf und nach am Sonntag, den 13. Februar 2022
Heute sage ich von Herzen „Auf einiger Zeit dann wieder: „Steh auf um 10 Uhr in der Kirche in Schö-
Wiedersehen“ und „Danke“. und iss!“ now-Buschgraben.
So kommt Elija zu Kräften, steht
Danke für Ihr Vertrauen, auf und geht seinen Weg weiter.
für die Geschichten, die Sie mit mir
geteilt haben, Mit dieser Geschichte, liebe
für all die guten Worte, mit denen Gemeinde in Schönow-Buschgra-
viele von Ihnen mich gestärkt, ge- ben und liebe Menschen in der
nährt und gelehrt haben. Südregion, verabschiede ich mich
heute von Ihnen.
Und weil diese Ausgabe „Schlaf “
heisst, und ich Ihnen nicht nur mei- Gott berührt, richtet auf, trös-
nen Dank hier lassen möchte, son- tet und stärkt – Er wartet auf uns,
dern auch etwas von meinem Glau- gibt uns Zeit, aber wiederholt seine
ben, so möchte ich der Geschichte Aufträge auch. Damit wir unse-
das letzte Wort geben, die Gott so re Aufgaben nicht verschwenden.
zeigt, wie er für mich nur unser Gott Das gilt für die unter uns, die jetzt
sein kann. Und das ist die Geschich- erschöpft und müde am Eingang
te von Elija. dieses Jahres stehen und es gilt all
Elija ist ein Prophet, unterwegs jenen, die jetzt wach sind und mit
© privat
im Auftrag Gottes. Kraft dabei.
13Schönow-Buschgraben
Bericht aus dem Gemeindekirchenrat Unser neues
Pfarrerin Thora Weintz Projekt
Elisabeth Tischer
U nter wechselnden Bedingun-
gen haben wir im Gemeinde-
kirchenrat in den letzten Monaten
Außerdem haben wir uns ein
neues Aufgabenfeld für unser diako-
nisch-ökumenisches Engagement
A us dem Bericht des Gemein-
dekirchenrats in dieser Aus-
gabe des SÜDLICHT geht hervor,
gearbeitet – mal haben wir uns gesucht, nachdem wir nach langem dass die Gemeinde ein neues dia-
persönlich getroffen und uns ausge- Überlegen Abschied genommen ha- konisches Projekt gestartet hat, um
sprochen darüber gefreut, mal sind ben vom medizinischen Projekt in weiterhin über den engen eigenen
wir wieder ins Digitale umgezogen. Bolivien, das unsere Gemeinde über „Tellerrand“ hinauszuschauen.
Verschiedene Themen haben lange Jahre unterstützt hat. Obwohl
uns dabei neben dem Tagesgeschäft der Bedarf für medizinische Infra- In der letzten Gemeindever-
beschäftigt. Ein großes war sicher- struktur in entlegenen Gebieten si- sammlung waren dazu drei poten-
lich die Neubesetzung der Pfarrstel- cher nach wie vor vorhanden ist, hat tielle Projekte vorgestellt worden.
le mit Dienstsitz in der Stephanus- es sich doch als immer schwieriger Die Entscheidung unter diesen
Gemeinde, an der wir als Teil des erwiesen, auf die Entfernung und fiel schließlich zugunsten der VAR
Sprengels beteiligt waren. Nun tritt mit ehrenamtlichen Möglichkeiten „Vereinigte Aktion Rumänien“ e.V.,
Pfarrerin Anna Nguyen-Huu An- die Arbeit vor Ort angemessen zu eine schon seit vielen Jahren im
fang März ihren Dienst an, und Sie begleiten. Was noch an Spendenmit- Kirchenkreis bekannte und darü-
werden sie in Gottesdiensten und teln vorhanden ist, wird natürlich ber hinaus renommierte Vereini-
darüber hinaus auch in unserer Ge- weiter dorthin überwiesen. Aber gung. Im Blick auf die begrenzten
meinde kennenlernen. Die nächste wenn wir in Zukunft Spenden sam- personellen und finanziellen Ka-
Ausschreibung einer Pfarrstelle meln, um jenseits des eigenen Tel- pazitäten einer kleinen Gemeinde
wird uns gleich im Anschluss be- lerrands zu helfen, sollen diese für wie Schönow-Buschgraben einer-
schäftigen: Katharina Loh wechselt die „Vereinigte Aktion Rumänien- seits, auf die Vorteile einer bereits
Mitte Februar in die neu so benann- hilfe e.V.“ (VAR) bestimmt sein. Der bestehenden Projektstruktur an-
te Emmaus-Kirchengemeinde in Verein ist mit Partnern in Rumäni- dererseits, erschien die Beteiligung
unserem Kirchenkreis, und so ist en vor Ort und hier gut vernetzt, so an einem gut laufenden Projekt
auch ihre Stelle neu zu besetzen. dass wir guter Dinge sind, auch mit erfolgversprechender und eher
ß
unseren begrenzten Möglichkeiten
Immer wieder neu war auch im dort einen hilfreichen Beitrag leisten
zweiten Jahr der Pandemie auszu- zu können. (Mehr dazu können Sie
loten, wie wir Gemeindeleben ge- u.a. nebenstehend nachlesen).
stalten und was wir verantworten
können. Das bedeutete leider unter Sehr direkt im eigenen Kiez
anderem, Martinszug und Advents- spielt sich dagegen die Zusammen-
markt ein weiteres Jahr auszusetzen, arbeit mit dem Projekt „Barrierefrei
aber auch, Weihnachtsgottesdienste wohnen in Zehlendorf“ ab, das in
in verkürzter und veränderter Form den Straßen rund um die Kirche er-
doch wieder in der Kirche zu feiern. forscht, wie gut es sich als Mensch mit
Außerdem haben wir die Anschaf- Rollator, Kinderwagen oder anderen
fung von kleinen Tonbechern be- Herausforderungen dort klarkom-
schlossen, um unsere Möglichkeiten men lässt – verschiedene Veranstal-
für die Feier des Abendmahls auch tungen dazu sollen auch in unserer
in der aktuellen Situation zu erwei- Gemeinde stattfinden.
tern – vielleicht haben Sie sie schon
in Aktion erlebt. Foto: © Florin Tala
14Schönow-Buschgraben
Die neue Kreativwerkstatt
Annette Petzold, Ingrid Siebenschuh
machbar als eine Einarbeitung in
I m Keller des Gemeindehauses chen. Die Leiterinnen der Gruppen
ß
neue Kontakte, Herausforderun- gibt es seit dem letzten Herbst sorgten für den Umzug der Regale
gen und Notwendigkeiten. eine Kreativwerkstatt, die sich und des Materials.
nach und nach mit Leben füllt. Ihre
Die VAR setzt sich für arme Entstehung verdankt sie sie dem Nun können viele kreative Ar-
Roma-Familien in der Umgebung Umzug des Töpferkellers aus dem beiten in dem neu geschaffenen
von Klausenburg (Cluj Napoca) Holzhaus. Raum entstehen, getreu dem alten
in Rumänien ein. Konkret geht es Als 2019 die Räumung des Motto:
um: Hilfe für kranke Alte, Klei- Holzhauses für die Schulstiftung „Mit der Hände Tun lockern sich
derspenden, Gesundheitsvorsor- beschlossen wurde, waren die Herz und Mund zum Gespräch”.
ge, insbesondere Förderung der Ängste groß, dass dieser Treffpunkt
Schulbildung u.a. Einheimische für gemeinschaftliches kreatives Montags von 18.30 bis 20.00 Uhr
Mitarbeiter vor Ort betreuen die Arbeiten verloren gehen könnte. Es und
Kinder, über 40 werden zurzeit im gab viele Teilnehmer – jüngere und mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr
Rahmen von Partnerschaften un- ältere –, die gerne weitermachen bietet Frau Menzel jeweils eine
terstützt. In unserer Gemeinde ha- wollten. Töpfergruppe an. Als Fachfrau
ben wir einen Kindergarten, eine Trotz einiger Bedenken be- kann sie Interessierten gezielt Hil-
Schule beginnt ihre Arbeit – wir schloss der GKR, dass es weiter- festellung und Anleitung geben. Sie
wissen, welche Bedeutung die Er- gehen sollte. So wurde der Umzug übernimmt auch das Bestücken des
fahrung von Fürsorge und Gebor- in die Kellerräume der Kirche re- Töpferofens und kümmert sich um
genheit, die Vermittlung von Wis- alisiert. Herr Apel, Herr Nitzsche die Brennvorgänge.
sen für Kinder hat. Wir erhoffen und Herr Bernhard verbrachten Mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr
uns von daher viele Sympathisan- unglaublich viele Stunden mit der gibt es eine weitere Töpfergruppe,
ten, Mitarbeiterinnen und Mitar- Umsetzung dieses Vorhabens. Es die von Frau Heße geleitet wird.
beiter an unserem neuen Projekt musste Platz geschaffen, entrüm- Ihre Gruppenmitglieder arbeiten
und werden dazu, sobald Corona pelt und verschoben werden. überwiegend selbständig.
es erlaubt, in einer Veranstaltung Sie organisierten den Um-
und/oder in den nächsten Ausga- zug des Töpferofens in den Keller. Alle, die gerne etwas mit den
ben des SÜDLICHT mehr berich- Wasser– und Strominstallationen Händen tun, sind herzlich ein-
ten. wurden angepasst, es erfolgte der geladen zur „offenen Werkstatt”,
Einbau neuer Fenster und es wurde donnerstags von 17.00 bis 19.00
für eine gute Beleuchtung gesorgt, Uhr im Kreativraum (natürlich
Wände und Fußboden neu gestri- vorbehaltlich der aktuellen Coro-
naverordnungen).
Es gibt ein vorbereitetes An-
gebot. Beginnen wollen wir mit
Papierarbeiten, z.B. Kleister- oder
Foto: © I. Siebenschuh
Batikpapier.
Sie können aber auch eigene
Vorstellungen einbringen und um-
setzen. Soweit es uns möglich ist,
werden wir Sie gerne dabei unter-
stützen.
Wir starten am 10.02.2022
15Schönow-Buschgraben
Erinnerung an Sigrid Schwiderski Mitteilungen
Christel Kästner
Taufe
Charlotte Emilia E***t
S igrid Schwiderski war eine lie-
benswürdige, Lebensfreude aus-
strahlende, stets hilfsbereite Frau
Beisetzungen
voller Gedanken und Ideen. Weit Bettina S***e, 53 Jahre
gespannt war ihr Interesse am po- Ilse G***h, 96 Jahre
litischen Geschehen, natürlich an Monika P***l, 83 Jahre
medizinischen Gesichtspunkten –
Christine D***e, 69 Jahre
von Haus aus war sie Zahnärztin
–, an Musik und unserer Sprache Eva K***m, 97 Jahre
und Literatur – man denke nur an Wulf-Dieter von D***z, 89 Jahre
die von Gesang und Klavier einge- Renate H***t, 85 Jahre
rahmten Balladenabende in ihrem
Wohnzimmer, anheimelnd fast in Gerda D***p, 91 Jahre
der Art früherer Berliner Salons. © Wolfgang Kästner Ingrid A***f, 84 Jahre
Fragen klangen dabei an nach Gott, Jürgen W***d, 82 Jahre
dem väterlichen Schöpfer, nach Re-
Margot K***n, 97 Jahre
ligion und Kirche, nach Leben in Bei all ihren Planungen und
Dichtung und Wahrheit. Tätigkeiten ging es ihr letztlich um Erna W***i, 97 Jahre
den Dienst am Menschen. Rolf S***d, 76 Jahre
In den acht Jahren seit ihrer Wer mit ihr in Berührung kam, Gisela A***l, 87 Jahre
Rückkehr nach Zehlendorf orga- wird sie vermissen.
Rita R***e, 91 Jahre
nisierte sie im Clubraum unserer Als ich sie am Krankenbett be-
Kirche – um ein lebendiges Ge- suchte, sagte sie: „Wenn der liebe Michael S***e, 36 Jahre
meindeleben bemüht – zahlreiche Gott diesen Weg für mich so vor- Sigrid S***i, 79 Jahre
Literaturveranstaltungen, geogra- gesehen hat, dann will ich ihn auch
phisch-länderkundliche sowie his- gehen.“
torische Vorträge bei Wein, Gebäck Sigrid Schwiderski kehrte am
und ihren beliebten Suppen. Silvestervormittag 2021 zu Gott
nach Hause zurück.
Als Mitglied im GKR über-
nahm sie von mir die Aufgabe der
Ehrenamtsbeauftragten. Gemein-
sam richteten wir das monatliche
Gemeindefrühstück her. Sie war
auch sofort bereit, als Frau Kröger
sie bat, deren Frauenkreis zu über-
nehmen.
Für ihren 79. Geburtstag im
Oktober 2021 hatte sie einen lite-
rarischen Nachmittag vorgesehen,
um Spenden für die Ahrtal-Hilfe zu
sammeln. Dazu kam es nicht mehr.
16Schönow-Buschgraben
Termine Schönow-Buschgraben
Bitte erkundigen Sie sich bei den Ansprechpersonen, ob die Gruppe momentan stattfindet.
Sonntag Kinderchor, Klaus Treu
Eine-Welt-Stand nach dem Gottesdienst • Kinderchor 1 (ca. 5–7 Jahre): 15.30–16.15 Uhr
• Kinderchor 2 (ca. 8–12 Jahre): 16.30–17.15 Uhr
Gesprächsrunde zu aktuellen Themen
Montag 15.00 Uhr, Gabriele Wardakas (14-täglich)
Gedächtnistraining – Fit im Kopf Sommercafé WINTERPAUSE
11.00–12.00 Uhr, Marie-Christine Rambaud-Schulze Töpfern für Erwachsene
Tel. 811 36 31, Beitrag: 5,– € 16.00–18.00 Uhr, Claudia Heße
Malwerkstatt für Erwachsene
16.00–18.00 Uhr (2× monatlich), Beitrag: 15,– €,
Frau Ott-Seelow, Tel. 84 41 70 00 Donnerstag
Töpfern für Erwachsene ehem. Mittwochskreis
18.30 Uhr, M.Menzel (Unkostenbeitrag) 15.00–17.00 Uhr, Edith Jörn, Tel. 817 67 84
Posaunenchor Offene Werkstatt im Kreativraum
19.00–21.00 Uhr 17.00 bis 19.00 Uhr
Steffi Bindemann, Thomas Gerhardt (Gertschie) Komm, tanz mit uns!
posaunenchor@schoenow-buschgraben.de Kreis- und Reihentänze aus aller Welt
17.30–19.00 Uhr, Karla Krassowsky
Chor
Dienstag 20.00–21.30 Uhr, Klaus Treu
Gitarrengruppe für Kinder
ab 6 Jahre Musik und Spiel PAUSIERT
15.00–16.00 Uhr, Ulrich Hansmeier Freitag
Frauenkreis Singkreis
15.30–17.00 Uhr (1× monatlich), G. Kroeger 19.00 Uhr (1. Freitag im Monat) Nadja Herdic
Biblischer Gesprächskreis Erwachsen in Schönow
17.00–18.30 Uhr (alle 4 Wochen), Pfn. Weintz 18.30 Uhr (2. Fr. im Monat) Annette Petzold
Qi Gong Meditation und Stille
19.00–19.30 Uhr, Dr. Matthias Vondung, 19.00 Uhr (2. Fr. im Monat) Dr. Vondung
Tel. 0179 290 45 09; Spende erbeten
Workshop Fotografieren
19.30–21.00 Uhr (letzter Di. im Monat), M. Nitzsche Samstag
Offene Kirche, 10 bis 12 Uhr
Gemeindefrühstück (pausiert)
Mittwoch 10.00–12.00 Uhr (1. Sa.)
Wandergruppe Treffpunkt Ökogarten
10.30 Uhr, S-Bahnsteig Zehlendorf, 15.00 Uhr, Ludwigsfelder Str. 30
4. Mittwoch, März bis November Tagesausflug
Ulrich Conrad, Tel. 813 31 56 / 0177 789 13 17 (2. Sa.) April bis Dezember,
ulrichconrad@yahoo.de Ulrich Conrad, Tel. 813 31 56 / 0177 7 89 13 17
Töpfern für Erwachsene
10.00-12.00 Uhr, M.Menzel (Unkostenbeitrag)
Seniorenberatung Ohne festen Termin
nach Vereinbarung, G. Wardakas, Tel. 84 59 26 98 Imkergruppe Treffen n.V., Rüdiger Apel,
Familien- und Trauerberatung 0178 516 52 15, ruediger.apel@gemeinsam.ekbo.de
nach Vereinbarung, Tel. 84 59 26 98 G. Wardakas Museumsgruppe monatl., E. Schielzeth, Tel. 601 01 07
17Zur Heimat
Mitteilungen Termine Zur Heimat
Beisetzungen Glauben und Leben
Ingeborg A***s, 95 Jahre Bibelkreis
PAUSIERT; grundsätzlich 1. und 3. Dienstag (nach
Dr. Jürgen B***s, 83 Jahre
Absprache), 20 bis 21 Uhr im Gelben Saal
Annette B***r, 87 Jahre Kontakt: Ulrich Purmann, Tel. 36 46 95 82
Ulrich B***e, 81 Jahre Gesprächskreis „Mit Gott leben“
Herbert L***n, 95 Jahre PAUSIERT
Kontakt und Thema auf Nachfrage bei
Harry P***l, 84 Jahre Bettina Wehrle, Tel. 89 65 84 12
Geburtstagsclub
Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte Mi, 16. Februar 2022, 16.30 bis 17.30 Uhr im Gel-
ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken ben Saal. Zur Planung und Durchführung des vier-
und Stab trösten mich. teljährlichen Geburtstagscafés im Gemeinderaum
Psalm 23,4 der Kirche Zur Heimat. pausiert ggf.!
Weitere Mitstreiter*innen sind herzlich willkom-
men!
Marion Michel-Lipowsky, Annette Petzold:
generationen@heimatgemeinde.de
Männertreff
2. und 4. Do im Monat, 19.30 Uhr
Wie schön, dass Du geboren bist! Gemeindehaus, Gelber Saal
Ansprechpartner: Bernd Schulze Tel. 815 13 13,
gemeinsam Geburtstag feiern W. Michael Hager Tel. 771 74 06
„Offener Gesprächskreis“
fristige
h ä n g ig ggf. kurz jeden letzten Montag im Monat, 15.00 Uhr
b
Coronaa nachrichtigung Gemeinderaum in der Kirche
Be
Auskunft: Waltraud Radtke, Tel.: 801 87 41
Jugendtreff
D er Geburtstagsclub lädt im Namen der Ge-
meinde Zur Heimat alle „Geburtstagskinder“,
die im Dezember, Januar und Februar Geburtstag
Gemeindehaus, Jugendcafé, Termine nach Abspra-
che Kontakt: jugend@heimatgemeinde.de
Abenteuer Kirche
haben, zu einer gemeinsamen Geburtstagsparty Eine Kindergruppe ab 5 Jahren
am 23.2.2022, von 15 bis 17 Uhr in den Gemein- Di von 15.15 bis 16.15 Uhr im Gemeindehaus
deraum der Kirche ein. Es gibt Geburtstagskuchen, Kontakt: generationen@heimatgemeinde.de
dazu ein Ständchen, ein kleines, buntes Programm
und natürlich ein geistliches Wort. Wer mitfeiern
möchte, melde sich bitte bis Mittwoch, 16.2.2022, Musik & Bühne
12 Uhr im Gemeindebüro an, entweder telefonisch
unter 815 1839 oder per E-Mail an: Kindertheatergruppe
kontakt@heimatgemeinde.de. PAUSIERT (sonst: Fr, 16.30–18.00 Uhr: Kinder ab 7
Wenn sie einen Fahrdienst benötigen, geben Sie 18.15–19.45 Uhr: Jugendliche. Julia Schwebke)
uns bitte Bescheid! www.Julia-Schwebke.de; kinder@heimatgemeinde.de
Annette Petzold und Marion Michel-Lipowsky oder mobil: 0174 692 55 44
18Zur Heimat
Termine Zur Heimat
Instrumentalgruppe Sport & Tanz
Die Kinder können ihre Instrumente mitbringen.
Wir proben projektbezogen zusammen mit der Tanzgruppe Beran
Kindertheatergruppe. Probentermine bitte erfragen: Di, 19.00 Uhr, Großer Saal
Ulrich Hansmeier, Tel. 01632 40 61 07 Astrid Beran, Tel. 01577 578 57 75
Kirchenchor Tanzgruppe Gesellschaftstanz
Mi, 19.45–21.30 Uhr im Gemeinderaum der Kirche PAUSIERT; sonst: Mo, 20 Uhr, Großer Saal, Ehepaar
Leitung: Katharina Daur Vees, Tel. 03329 / 61 63 70 nicht in den Ferien
Tel. 771 69 32, kirchenmusik@heimatgemeinde.de Seniorengymnastik
Kinderchor Mi, 9.30–10.30 Uhr, Großer Saal
donnerstags 15.30–16.00 Uhr (5–7 Jahre) 30,– Euro für 10 Stunden
donnerstags 16.15–17.00 Uhr (ab 8 Jahre) Information: Jutta Kemps Tel. 81 29 87 31
im Gemeinderaum der Kirche
Andrea Eckhardt, Tel. 32 76 48 60 info@singlust.de
Gospelchor „Spirit of Gospel“
Di, 19.00–21.00 Uhr im Gemeinderaum der Kirche Weitere Angebote
Leitung: Scott Clemons. Auskunft/Kontakt: Reinhild
Biesler, Tel. 817 61 56, r-biesler@t-online.de Gitarrenunterricht
Posaunenchor Gitarrenunterricht für Erwachsene und Kinder ab 6
Mi, 20.00–22.00 Uhr im Großen Saal Jahren Sandra Kögel
Leitung: Traugott Forschner, Tel. 033203 / 826 57 Tel.: 23 62 90 73 sandra_koegel@web.de
Cellounterricht
Gemeindehaus
Termin nach Vereinbarung; Cornelia Hampel,
Rat & Tat Tel. 68 08 93 30, info@cellostreich.de
Aerobic-Kurs
Heimat-Basar-Treff Mo, 18.15–19.45 Uhr, Großer Saal
PAUSIERT (sonst: Mo, 14.00–17.00 Uhr im Gemein- Gebühr: 4 Euro / Abend
dehaus.) Sprecherin: Monika Massow Tel. 815 84 19 Auskunft und Anmeldung:
Stellv. Sprecherin: S. Schütrumpf, Tel. 0160 293 00 37 Kristina Ambos, Tel. 84 72 22 57
Kindertagesstätte des Diakonischen Werkes Tanz-Gruppen Krause
Steglitz-Teltow-Zehlendorf für Kinder von 1– 6 Jahre Großer Saal
Mo.–Fr. 7.00–17.00 Uhr, Leo-Baeck-Straße 6. Auskunft / Anmeldung:
Leitung: Elke Scholz Caroline Krause, tanz-zentrum-berlin@gmx.de
Schularbeitszirkel Tel. 0157 30 41 92 94
ab 3. Klasse, Mo, 16.00 Uhr, außer in den Ferien
Gemeindehaus: Souterrain
Anmeldung: Renate Jonas, Tel. 033 20 37 05 37 Gemeinsame Werktage
Selbsthilfe-Fahrradwerkstatt
2x monatlich Sa jeweils 10–12 Uhr, auf Anfrage! Monatliche Sonnabende ab 9 Uhr
hinter dem Gemeindehaus. nächste Termine:
Günter Dirks-Woweries, Hauke Reich 5. Februar, 5. März, 2. April
fahrrad@heimatgemeinde.de vor dem Gemeindehaus,
wie immer mit der fachkundigen Anleitung von
Ludwig Schlottke, Tel. 817 74 04
19Zur Heimat
Christiane Hochbaum, Malerei Der Männertreff in
Ausstellung unserer Gemeinde
13.02. - 24.04.2022 Bernd Schulze
„Sonne, Farben und Licht und Mee(h)r“ Auf Anregung unseres damaligen Gemeindepfar-
… und die Freude am Glück … rers Kreibohm wurde die Idee einer Männergruppe im
Jahr 2006 realisiert. Ein entsprechendes Angebot fehlte
Meine Motive finde ich unterwegs, hier in der bis dahin in unserer Gemeinde.
Stadt, unserer Umgebung und auf Reisen; ich bringe sie
als Skizzen, Aquarelle oder auch, wenn die Zeit fehlt Zum ersten Treffen fanden sich mehr als zwölf
oder die Hitze zu groß ist, als Fotos mit nach Hause. Männer ein, die ihre organisatorischen und inhaltli-
chen Gedanken und Vorstellungen zusammentrugen.
Viele Bilder sind die Weiterführung und Abstra- Mehr Teilnehmer sind wir leider bisher nicht gewor-
hierung von erlebten Eindrücken und ich lege Wert den.
auf Leuchtkraft, Tiefenwirkung und Farbintensität. Oft
habe ich die Motive in weiche, geometrische Formen Inzwischen ist der Männertreff der Heimat-Ge-
aufgelöst. meinde eine über die Gemeindegrenzen hinaus be-
kannte und anerkannte Institution.
Die Eindrücke von Sonne, Weite, Licht, Luft, Wind
und der Stille sind mir wichtig. Wasser, Himmel, der Wir haben uns dem von J.F. Kennedy entlehnten
Duft des Windes, ein Rest Sonnenlicht, ein blauer, Motto verpflichtet: „Frage nicht, was die Gemeinde für
schwebender Farbklang, zu erleben in der Stille am Dich tun kann, frage Dich, was Du für Deine Gemein-
Ufer eines Sees. de tun kannst.“
Die Stadt liegt in der Ferne … In der Gruppengemeinschaft stärken wir unseren
… einen letzten Moment der Ruhe aufnehmen, bevor Glauben und halten unseren Geist rege.
uns wieder die grauen Straßen schlucken.
Das sind die Momente, die ich festhalten möchte. Für unser gedeihliches Gruppenklima sind Tole-
ranz, Aufrichtigkeit und gegenseitige Achtung selbst-
verständlich.
Jeder bringt sich nach seinen Kenntnissen, Fähig-
keiten und individuellen Möglichkeiten in die Grup-
penarbeit ein; das verspricht Vielfalt und Abwechslung.
Wir würden uns freuen, wenn weitere Männer jeden
Alters Lust hätten, sich mit uns zu treffen.
An jedem 2. und 4. Donnerstag im Monat kommen
wir um 19.30 Uhr im Gemeindehaus Heimat 27 zusam-
men.
Ansprechpartner sind
Wolfgang Michael Hager, Tel. 771 74 06 und
© Ch. Hochbaum
Bernd Schulze, Tel. 815 13 13.
20Stephanus
OpenGate:Music schläft und schlummert …
Harald Klaus
… auch in Corona-Zeiten nicht!
Im Gegenteil: Im Verlauf der
Pandemie hat die Kirchenmusik-
Foto: © Gisela Klaus, 2021
Band, die nun seit mehr als sechs
Jahren in Stephanus ihre Heimat
hat, Gottesdienste, Andachten
und Veranstaltungen in allen Ge-
meinden unseres Sprengels mu-
sikalisch unterstützt. Zeit für ein
kleines Resumé und ein großes
DANKESCHÖN!
D er Name OpenGate erinnert
sofort an „Macht hoch die Tür,
die Tor macht weit“ - und das mit
Hut und Schal man nützlich findet,
wenn‘s in der Kirche zieht und windet
Absicht: Wir sind als Band offen
für unterschiedliche musikalische
Strömungen – und experimentier-
freudig, was neue Formen und For-
mate angeht. So hat die Band 2015 Dies führte zu einer Entdeckung:
in der üblichen Band-Besetzung Unsere Kirche hat eine erstaun-
für Pop-Musik begonnen: Lead- lich gute Akustik, wenn die
Gesang, Gitarre, Piano, Percussion Sänger:innen direkt vor den Al-
und E-Bass. Das war auch die For- tarfenstern stehen. Dieses Format
mation unseres ersten Konzertes macht allen viel Freude und wird
auf dem Kirchentag 2017 in Berlin- gewiss die Pandemie überdauern.
Mitte. Die Band hat in jüngster Zeit auch
in den beiden anderen Sprengelge-
In der Folge stießen gute meinden musiziert und die „An-
Musiker:innen mit Violine/Viola, deren Gottesdienste“ bereichert.
Cello, Querflöte und zuletzt Block-
flöte dazu, und damit wurde das An dieser Stelle möchte ich al-
musikalische Spektrum breiter: len Musikerinnen und Musikern
Unsere Taizé-Andachten werden ein großes Dankeschön ausspre-
durch ein Instrumental-Ensemble chen für ihr regelmäßiges, ver-
mit Violine oder Viola, Flöte(n), antwortungsvolles ehrenamtliches
Cello und Piano getragen. Die Engagement ein bis zweimal im
Corona-Einschränkungen, die der Monat, und dies seit vielen Jahren!
Gemeinde zeitweilig das Singen
untersagten, gestatteten zumindest
das solistische Singen – zwar mit
großem Abstand zueinander und
zur Gemeinde, aber immerhin.
21Stephanus
trotz(t) CORONA
Margret Freitag und Gisela Klaus
T rotz aller Einschränkungen in
den mittlerweile fast zwei Co-
rona-Jahren gibt LAIB und SEELE
wir traurig darüber, dass „die SEELE“ ein bisschen zu kurz kommt, weil
längere Gespräche mit unseren Kund*innen kaum möglich sind und wir
mehr als sonst auf „Abstand“ gehen müssen. Andachten finden nicht
in Stephanus jeden Dienstag Le- statt, weil sich nicht zu viele Menschen auf einmal in der Kirche aufhal-
bensmittel aus. ten sollen usw.
Dennoch tun wir unser Möglichstes, und trotz aller Widrigkeiten läuft
LAIB und SEELE wie ein Uhrwerk. Unser großer und von Herzen kom-
mender Dank gilt allen unseren Mitarbeiter*innen, die dieses wöchentli-
che Wunder so beständig vollbringen!
Wenn Sie zu den Personen gehören, die berechtigt sind, Lebensmittel von
uns zu bekommen (https://www.berliner-tafel.de/laib-und-seele/die-pra-
xis/kunden), heißen wir Sie dienstags von
ca. 11 – 13.30 Uhr herzlich willkommen. Bitte beachten Sie zu Ihrer und
unserer Sicherheit folgende Regeln:
• Bei uns gelten keine 2 oder 3G-Regeln, denn wir gelten quasi als
„Laden des täglichen Bedarfs“. Tragen Sie daher bitte während des
Foto: © Dietmar Gust
gesamten Aufenthalts bei uns eine FFP2-Schutzmaske, und achten Sie
auf ausreichend Abstand zum Nächsten.
• Bis Sie aufgerufen werden, dürfen Sie gerne in der Kirche warten.
Dort stehen die Stühle im richtigen Abstand voneinander und es wird
regelmäßig gelüftet.
• Zurzeit gehen wir folgendermaßen vor: Sie ziehen eine Losnummer
für den folgenden Ausgabetag. Dann wissen Sie ungefähr, zu welcher
Unsere Ehrenamtlichen arbeiten Zeit Sie beim nächsten Mal Lebensmittel bekommen werden. Das hat
allerdings zu härteren Bedingun- den Vorteil, dass die Zahl der Wartenden geringer ist.
gen als zuvor: Wir dürfen nicht zu
viele sein, weil die Zahl an Perso- • Wenn Sie zum ersten Mal zu uns kommen, werden Sie zwischen-
nen, die sich im Raum aufhalten durch aufgerufen.
dürfen, begrenzt ist. So dauern
die Ausgaben viel länger als frü- • Es finden zurzeit weder Andacht noch Kaffeeausschank statt. Ein
her, und wir tragen fast durchge- kleiner Basar findet unregelmäßig in der Kirche oder, wenn es wieder
hend eine Maske. Manchmal sind wärmer wird und das Wetter es zulässt, im Freien statt.
22Sie können auch lesen