Sonnenstrahl - Kirchenregion Stuhr
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
Sonnenstrahl
Ich wünsche dir,
dass nach schweren Zeiten
ein Sonnenstrahl auf dich fällt
und dich ermutigt,
den Kopf zu heben.
Damit das, was blühen will,
sich entfalten kann,
knittrig, filigran
und umwerfend schön
wie ein Klatschmohn am Wegesrand. (Tina Willms)
-2-Liebe Gemeindeglieder,
nun liegt der Sommer vor uns und mit ihm
kehrt hoffentlich auch eine gewisse Unbe-
schwertheit in unseren Alltag zurück, die
wir uns so sehr wünschen: Rausgehen, im
Garten sein, auf der Terrasse Tee trinken,
die Wärme genießen und die langen hellen
Tage.
Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit,
heißt es im Buch des Predigers im Alten Testament. (Prediger 3, 11)
Und so hat gerade der Sommer seine schönen Zeiten für uns alle. Für
mich sind es auch die Farben der Blumen, sei es im Garten oder am
Wegesrand, die mir ins Auge fallen. Narzissus und die Tulipan, die
ziehen sich viel schöner an als Salomonis Seide, dichtet Paul Gerhard
in seinem Lied „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“.
Und so wünsche ich Ihnen in diesem Sommer immer wieder, bewusst
durch einen Tag zu gehen. Helfen mögen Ihnen dabei diese Worte:
Ich gehe nur einmal durch diesen Tag. So will ich alles Gute, das ich
tun will, gleichtun. Jede Freundlichkeit, die möglich ist, will ich den
Menschen erweisen. Und wenn ich Grund zur Freude habe, will ich
mit dieser Freude nicht bis morgen warten. Ich kann auch nicht jeden
Tag etwas Großes und Wichtiges tun, wohl aber das Richtige.
Gott hat alles schön gemacht zu seiner Zeit.
Einen gesegneten Sommer!
Ihr
Pastor Marc Heinemeyer
-3-Haustürbesuche an Ostern
Pünktlich zu Ostern besuchte der mobile Besuchsdienst unserer Kirchen-
gemeinde die Damen von unserem Frauenkreis. Franziska Kressmann (Mitglied
im Kuratorium der Klosterstiftung), Gabriele Parke (Mitarbeiterin in der
Friedhofsverwaltung), Daniela Stellmann (Vorstand des Fördervereins) und
Angela Wilken (1. Vorsitzende Kirchenvorstand) gehen gemeinsam mit Pastorin
Tabea Rösler auf Ostertour. Auch Angelika Kratz (Gemeindebrief;
Klosterstiftung) gehört dem Besuchsteam an.
Der mobile Besuchsdienst kam an die Haustüren der Damen, alle
Besucherinnen trugen eine Maske. Hausbesuche sind leider zurzeit noch nicht
möglich. Die Besuchsdamen überreichten eine selbstgestaltete Osterüberraschung.
Auch unsere Konfirmanden beteiligten sich an der Besuchsaktion. Im Konfi-Club
von Pastorin Rösler haben sie Briefe für die älteren Damen geschrieben. Keiner
soll sich in dieser besonderen Zeit allein fühlen! In ihren Briefen fanden die
Jugendlichen ermutigende Worte, gespickt mit einer liebenswerten Portion Humor.
vlnr:
Gabriele
Parke,
Angela
Wilken,
Daniela
Stellmann,
Tabea
Rösler,
Franziska
Kressmann
Wer sich für den Frauenkreis unserer Kirchengemeinde interessiert, darf sich
gerne bei Pastorin Tabea Rösler (Tel. 348) melden.
Dasselbe gilt für unseren Rentnertreff (Heinz-Hermann Speckmann, Tel.
1051). Wir hoffen sehr, dass sich unsere beiden Seniorenkreise bald wieder „live“
im Gemeindesaal zu Kaffee, Kuchen, Gesang und Kartenspiel versammeln dürfen.
(TR)
-4-Aus dem Kirchenvorstand
Abschied von Silke Krüger und neuer Vorsitz
Nach 15 Jahren Amtszeit im Heiligenroder Kirchenvorstand verabschiedet
sich zur Halbzeit dieser Legislaturperiode unsere 1. Vorsitzende Silke Krüger
aus unserer Runde. Berufliche Veränderungen und der Wunsch nach mehr
persönlicher Freizeitgestaltung lassen Silke Krüger in ihrer letzten
Vorstandssitzung am 18. Mai von „ihrem“ Kirchenvorstand Abschied nehmen. Auf
eine lange und vielfältige, manchmal anstrengende und insgesamt doch immer
erlebnisreiche Dienstzeit im „besten Kirchenvorstand, den sie sich vorstellen
kann“, blickt Silke Krüger nun zurück.
Die Gradlinigkeit, Zielgerichtetheit und das stets offene Ohr unserer scheidenden
1. Vorsitzenden werden uns fehlen. Doch spüren wir auch, wie sehr wir im
Kirchenvorstand zusammengewachsen und einander zu Freunden geworden sind.
„Ich arbeite gerne bei Kirchens, denn keiner ist hier allein unterwegs mit
seinen Aufgaben. Es sind immer Mitstreiter da“ – eine der Weisheiten Silke
Krügers, von denen auch wir Pastoren oft lernen durften.
Und es geht weiter, mit neuer Besetzung! Als 1. Vorsitzende frisch gewählt
wurde unsere Kirchenvorsteherin Angela Wilken. Angela Wilken bringt ein
hohes Maß an Expertise in den Bereichen Verwaltung, Finanzen und
Friedhofswesen mit. Als 2. Vorsitzenden wählten wir den jüngsten
Kirchenvorsteher in unserer Runde, Philipp Kattau. Als Leiter des Jugendtreffs
ist Philipp Kattau bei der jungen Generation gut bekannt. Weiter ist er kompetent
in den Bereichen Gartenbau und Friedhofswesen und vertritt unseren neuen
Waldkindergarten auf Kirchenkreisebene. Unserem Kirchenvorsteher Heinz-
Hermann Speckmann danken wir herzlich für seinen Dienst als 2.
Vorsitzender. Auch wenn er dieses Amt nun an Philipp Kattau übergibt, bleibt er
unserem Kirchenvorstand
weiter erhalten.
Gottes Segen,
liebe Silke Krüger!
Und frohes Schaffen
unseren neu gewählten
Vorstandsvorsitzenden
Angela Wilken und
Philipp Kattau!
Pastorin Tabea Rösler
Pastor Marc Heinemeyer Das Foto zeigt den Heiligenroder Kirchenvorstand
(nach erfolgreich absolviertem negativen Corona-Schnelltest.)
-5-„In 15 Jahren habe ich viel erlebt“
Silke Krüger
gibt ihr Amt als
Kirchenvorstands-
vorsitzende auf
Im Gespräch überlegten wir
zusammen, wie lange wir beide
eigentlich in Heiligenrode sind.
Silke Krüger als Mitglied des
Kirchenvorstandes und ich als
Pastor in der Kirchengemeinde.
Für Silke Krüger war es das
Jahr 2006 als sie in den Kirchenvorstand berufen wurde, und für mich das Jahr
2007 als ich meinen Dienst in der Gemeinde begonnen habe. So blicken wir
zusammen auf rund 15 Jahre in Heiligenrode zurück.
Aber es soll hier um Silke Krüger gehen. Denn wir haben ihr viel zu
verdanken. „Ich habe mich hier gerne engagiert“, sagt sie und schiebt hinterher
„wir haben viel bewegt in dieser Zeit“. Es war noch der langjährige Pastor
Roland Kennerknecht, der inzwischen verstorben ist, der Silke Krüger den Weg
in den Kirchenvorstand ebnete. Ihre Kinder waren beide im Spielkreis der
Kirchengemeinde und auch die Mutter-Kind-Gruppen hat sie mit ihren Kindern
besucht. Dazu war ihr Schwiegervater, Ernst Krüger, in der Kirche aktiv im
Lesedienst. Er schrieb noch den Lesungstext für den Sonntag mit der Hand,
ohne Computer ab. Wahrscheinlich aber liegen die „kirchlichen Wurzeln“, so
Silke Krüger, noch weiter zurück, wenn sie von ihrer Konfirmation erzählt in
Findorff und davon, dass sie in der Jugendgruppe dort aktiv war. Auch ihre
Großmutter sei der Kirche verbunden gewesen und habe sich für andere
Menschen engagiert. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus allem gewesen
und der Wunsch, sich ehrenamtlich zu engagieren, der sie zur „Kirchenarbeit“
gebracht habe, sagt sie im Rückblick.
Inzwischen gehöre sie zu den „alten Hasen“, aber der Anfang sei nicht einfach
gewesen. „Kirche ist schon speziell, da muss man sich erst reinfinden, das
dauert“. Aber es gab Menschen, die ihr geholfen haben, sich einzufinden in die
Arbeit im Kirchenvorstand. „Es waren viele schöne Jahre dabei“, sagt sie im
Rückblick und denkt an die Sommerfeste und die Weihnachtsmärkte, an schöne
Gottesdienste und viel Musik in der Gemeinde. Hierzu zählt auch der
Posaunenchor, durch Iris Rose wurde sie geschult und somit zur
Posaunenchormusik gebracht.
-6-Abschied von Silke Krüger
Der Zusammenhalt im Kirchenvorstand und die Gemeinschaft habe sie
getragen in all den Jahren, auch bei schweren Entscheidungen. Dafür sei sie
dankbar. Und noch etwas ist ihr wichtig zu betonen: „Nur in der Kirche geht es
um den Menschen, so wie er ist. Du bist was wert, ohne Leistung, das gibt es
nur in der Kirche“ davon ist sie überzeugt.
Jetzt stehen Veränderungen an, sagt sie, und blickt auf ein Jahr mit weniger
Terminen zurück, bedingt durch Corona. „Das hat auch gutgetan“, erzählt sie.
Sie habe im Kirchenvorstand gerne gearbeitet und sich für die Belange der
Gemeinde und andere Menschen eingesetzt, aber es sei jetzt auch an der Zeit,
für sich selbst zu sehen, was dran sei. „Mehr Zeit für mich“, sagt sie, „das
brauche ich jetzt“ vor allem, weil sich bei ihr auch beruflich was verändert hat.
Im Alten Testament finden wir die Worte „Ein jegliches hat seine Zeit und alles
Vorhaben unter dem Himmel hat seine Zeit…“
Wir danken Silke Krüger für Ihr Engagement, für Ihre Zeit für uns
und andere, und bitten um Gottes Segen für Sie und ihre Familie.
Danke, Silke, für deine Zeit.
Der Artikel ist aus einem Gespräch
von Silke Krüger und Pastor Heinemeyer heraus entstanden.
.
-7-Auf dem Spielplatz
Liebe Kinder und Familien,
habt Ihr auf dem Kirchenspielplatz
schon unseren neuen Mitbewohner
entdeckt? Ein neues Holzpferd
freut sich hier auf einen Ausritt.
Matthias Breitkreuz‘ Patenkind Lina
ist mit ihren 14 Jahren dem Spiel-
platzalter entwachsen. Sie schenkt
unserer Kirchengemeinde ihr Holz-
pferd. Gesagt, getan! Matthias, Elia
und Jakob streichen das Pferd mit
Farbe – und schon kann’s losgehen.
Eine große Bitte
in gemeinsamer Sache:
Unser Kirchenspielplatz wird von Kindern
und Familien intensiv genutzt. In der
Corona-Zeit hat die Nutzung nochmals
zugenommen. Wir stellen Euch unsere
Spielgeräte gerne zur Verfügung. Bitte
achtet darauf, mit unseren Spielgeräten
sorgsam umzugehen. Bitte schmeißt keine
Kinderstühle herum, da sie zerbrechen.
Bitte unterlasst es, mit harten Fußbällen
gegen die Kirchenmauer zu schießen; neue
Kirchenfenster sind sehr, sehr teuer... Bitte
klettert nicht über den Metallzaun, sondern
benutzt, wie zu Hause auch, die
Eingangspforten.
Verhaltet Euch einfach so, wie man sich als Gast bei Freunden verhält.
Sprechen Sie mit Ihren Kindern darüber, wie man respektvoll mit dem
Eigentum anderer Menschen umgeht.
Wir freuen uns auch über Spenden für unseren Kirchenspielplatz. Wer kein
Kirchenmitglied ist, kann so einen kleinen Beitrag zum Erhalt des Spielplatzes
leisten. Auch das kommt immer gut an! Für jede Spende stellen wir Ihnen eine
Spendenbescheinigung aus.
(TR)
-8-Neues vom Förderverein
Trotz der derzeitigen Einschränkungen
sind wir – mit der gebotenen Distanz –
natürlich weiter aktiv:
Es wurden neue Entnahmekästen für den
Gemeindebrief installiert – beim Schau-
kasten in Stelle, an der Fanger Straße und
in Neukrug im Kleeweg. Weitere Kästen
liegen bereit und werden noch z.B. in Groß
Mackenstedt positioniert – schauen Sie
mal, ob Sie einen beim Spazierengehen
sehen. Apropos Spazierengehen: Wie
bereits im letzten Gemeindebrief erwähnt,
sind die Verteiler des Gemeindebriefes
weniger geworden. Bitte helfen Sie,
unseren Gemeindebrief möglichst allen
Mitmenschen zur Verfügung zu stellen –
alle zwei Monate beim gewohnten Spazier-
oder Hundeausführgang. Ansprechpartner
ist Philipp Kattau.
Auch auf dem Spielplatz kann es jetzt
weitergehen: Die Bäume wurden kontrolliert und eine neue Wippe
kann jetzt aufgebaut werden.
Euer Förderverein
Geh aus mein Herz…
Erstaunlich, wie schon ein
kleiner Posaunenchor mit
nur vier Bläsern in der
Klosterkirche klingt,
und wie sehr sich die
Himmelfahrtsgemeinde
über die gespielten Lieder
freut.
-9-Schaut hin!
Digital und dezentral fand der 3. Ökumenische Kirchentag in Frankfurt
und im weltweiten Netz statt. Nach 2003 in Berlin und 2010 in München
ist dies der dritte Ökumenische Kirchentag.
Schaut hin!
Zum Leitwort des Kirchentages finden wir im Netz
diese Kurzandacht von Pastorin Dorothee Wüst:
Ich schaue hin. Und an diesem Wochenende sehe ich viel Hass, entzündet
durch eine neue Gewalt-Eskalation im Nahost-Konflikt. Bomben von beiden
Seiten schüren die Angst, schüren den Hass. Hilflos beobachtet die
Weltgemeinschaft, wie Menschen in Luftschutzbunker flüchten, Kinder zu
Tode kommen, Frauen an Särgen weinen. Schaut hin.
Hört hin. Wie Parolen skandiert werden. Dort und hier. Pro-Israel oder Pro-
Palästina. Als wäre es so einfach. Wäre es so einfach, gäbe es diesen Konflikt
nicht, der seit Jahrzehnten keinen Frieden findet. Einen, der allen gerecht wird.
Es gibt sie, die Stimmen der Vernunft, die vermitteln, aussöhnen, befrieden
wollen. Aber sie sind so leise im Vergleich zu dem Geplärre des Hasses, der
dem jeweils anderen den Tod wünscht. Schrecklich. Hört hin.
Schaut hin. In den letzten Tagen wurden an viel zu vielen Stellen in
Deutschland Israel-Flaggen verbrannt, Juden auf offener Straße beschimpft,
Synagogen mit Steinen beworfen. Erinnerungen an die dunkelsten Zeiten
unserer Geschichte. „Nie wieder“ behaupten wir Jahr für Jahr. Und doch kann
ein Jude mit Kippa nicht ohne Angst in den Supermarkt, stehen Synagogen und
jüdische Schulen unter Sicherheitsbewachung, ist Deutschland für Juden eine
gefährliche Heimat. Schaut hin.
Hört hin. „Sie können sich gar nicht vorstellen, mit welcher Menge an
übelsten Kommentaren wir es gerade auf Facebook, Twitter und Instagram zu
tun haben“, berichtet Josef Schuster, Vorsitzender des Zentralrates der Juden in
Deutschland. Der Antisemitismus auf der Straße ist eine Momentaufnahme des
tagtäglichen Hasses, der immer schamloser und menschenverachtender laut
wird. Unter dem Deckmäntelchen einer politischen Position zur aktuellen
Nahost-Gewalt werden die Töne laut, die wir tatsächlich „nie wieder“ hören
wollten. Hört hin.
- 10 -3. Ökumenischer Kirchentag 2021
Schaut hin. Fordert Josef Schuster. Zu Recht. Was derzeit auf unseren Straßen
passiert, hat mit freier Meinungsäußerung nichts zu tun. Es ist ein Angriff auf
unsere Demokratie und ein Schlag ins Gesicht für unsere jüdischen
Geschwister. So sieht das auch Ayman Mazyek, der Vorsitzende des
Zentralrates der Muslime in Deutschland: „Wer Rassismus beklagt, selbst aber
solch antisemitischen Hass verbreitet, hat alles verwirkt. Wer angeblich
Israelkritik üben will, dann aber Synagogen und Juden angreift, greift uns alle
an und wird meinen Widerstand bekommen.“ Hört hin.
Geht hin. Nicht zu denen, die spalten, polarisieren, hassen. Geht zu denen, die
aufstehen und einstehen wollen für eine Gesellschaft, die Heimat ist für Juden,
Moslems, Christen und die, die an gar nichts glauben. Denn das Recht auf freie
Religionsausübung ohne Gefahr für Leib und Leben ist in der Tat ein
Grundrecht.
Geht hin. Nicht zu denen, die sich gleichgültig abwenden und dadurch dem
Hass Vorschub leisten. Geht zu denen, die aus der Geschichte begriffen haben,
dass Wegsehen nicht vor Schuld bewahrt und dass die Liebe laut werden muss,
wenn Menschenwürde auf dem Spiel steht. Und auch die ist ein Grundrecht.
Geht hin. Nicht zu denen, die in all ihrem „Querdenken“ gar nicht denken und
Freiheit mit Rücksichtslosigkeit verwechseln. Geht zu denen, die eine Ahnung
haben von Freiheit, von Gerechtigkeit, von Frieden. Und von Liebe. Denn wer
liebt, verbrennt keine Fahnen, bespuckt keine Menschen, wirft keine Steine.
Und baut darauf, dass nicht der
Hass Lösungen bringt, sondern der
ernsthafte Wille, miteinander auf
diesem Planeten die Zeit zu
bestehen. Mit Gottes Hilfe.
Dorothee Wüst
ist eine deutsche evangelische
Pfarrerin und seit März 2021
Kirchenpräsidentin der
Evangelischen Kirche der Pfalz
mit Sitz in Speyer.
PRESSE
- 11 -Monatsandacht für Juli 2021
Gott ist nicht ferne
von einem jeden
unter uns.
Denn in ihm
leben,
weben
und sind wir.
(Apg. 17,27)
Wie ist das, liebe Gemeinde-
mitglieder, wenn wir heute von
Gott erzählen? Wie reagieren
die Menschen? Ich erlebe, dass die einen neugierig sind und mehr wissen
wollen, während die anderen abwinken. „Hören Sie mir auf mit dem Glauben.
Hat genug Unheil angerichtet!“ Ja, wie ist das, wenn wir heute von Gott
erzählen?
Als der Apostel Paulus vor 2000 Jahren auf den Marktplatz der Weltstadt
Athen kommt, beginnt er auch zu erzählen. Und ob Sie es glauben oder nicht,
es gibt einige, die wollen mehr wissen, ja finden zum Glauben, und andere
halten ihn für einen Schwätzer. Wie sich die Reaktionen doch gleichen.
Nun finden sich bei uns heute in Buchhandlungen und im Internet auch
zahlreiche Bücher und Zeitschriften, die von den Vorteilen gelebter
Spiritualität berichten. Es ist kein Tabuthema, an eine „höhere Macht“ zu
glauben. Doch wenn dieser höheren Macht ein Name gegeben wird: Ich glaube
an Gott, den Vater, an Jesus Christus, seinen Sohn und an den Heiligen Geist,
der in uns wohnt, dann kommen Diskussionen auf.
Als Paulus damals in Athen auf dem Marktplatz steht, knüpft er bei der Kultur
in Athen an, dessen Bürger viele Götter und Statuen verehren. Auf einer
solchen Statue in der Stadt stehen die Worte: „dem unbekannten Gott“. Da
hängt sich Paulus dran, berichtet von „seinem“ Gott, der nicht unbekannt ist,
und erzählt von Gott als dem Schöpfer der Welt, dem Geber des Lebens-
Atems, ja von Gott als dem Grund und der Ursache allen Lebens.
- 12 -Unser Lebenselement
Dieser Gott lässt sich finden, wenn wir nach ihm suchen, denn er ist uns nahe,
wie Essen und Trinken und Atmen. Paulus sagt es in seinen Worten so: „in ihm
(diesem Gott) leben und weben und sind wir“.
Das veranschaulicht auch die Fabel vom kleinen Fisch. Sie erzählt, wie sich der
kleine Fisch einmal den Kopf über den Satz zerbrochen hat, „das Leben der
Fische hängt allein vom Wasser ab“. Er fragt sich: „Was ist Wasser?" In seiner
Verzweiflung schwimmt er zum großen, weisen Fisch, der alle Geheimnisse
der Welt kennt und fragt ihn. „Was ist Wasser?“ Der große, weise Fisch
überlegt und schlägt ihn dann mit einem starken Flossenschlag aus dem Wasser
in die Luft. Erst jetzt, als der kleine Fisch vergeblich zu atmen versucht,
erkennt er, was Wasser ist – sein Lebenselement.
Gott unser Lebenselement?
Können wir das erkennen? Das
liegt eigentlich nicht in unserer,
sondern in Gottes Hand, sagt
Paulus. Doch wir können eine
Ahnung davon bekommen,
wenn wir in die Natur sehen,
oder uns das Wunder des
Lebens vor Augen führen, oder
das Wunder der Auferstehung.
Aus diesem Glauben heraus
(der uns allen geschenkt wird
und worden ist in unserer
Taufe) kann ich bewusster
leben und Kraft schöpfen. Ich
kann also von Gottes Gegen-
wart erzählen, die in uns ist
(ausgegossen als Geist in
Bild einer Konfirmandin, 2021
unsere Herzen am Pfingstfest).
Dann wird konkret, wer und was Gott ist und für uns tut.
Ist es nicht wert, davon immer wieder zu erzählen, dass Gott … nicht ferne
von einem jedem unter uns ist? Denn in ihm leben, weben und sind wir.
Ich wünsche Ihnen Gottes Segen beim Weitererzählen.
Ihr Pastor Heinemeyer
.
- 13 -Ich wünsch dir Gottes Segen
Ich wünsch dir Gottes Segen,
ich wünsch dir seine Nähe, seine Kraft,
ein reich erfülltes Leben,
über dem die Hand des Höchsten wacht,
Liebe und Wärme,
Gelassenheit in allem, was du tust,
dass du auch in Stürmen sicher
und im Frieden mit dir ruhst.
Ich wünsch dir diesen Segen!
Ich wünsch dir Gottes Segen,
Geborgenheit in Vater, Sohn und Geist,
Glaube wie ein Feuer,
das wärmt, und nicht in den Augen beißt,
Sehnsucht und Hoffnung,
Menschen, die dich in die Weite führen,
Freunde, die dich tragen,
Gedanken, die die Seele inspirieren.
Ich wünsch dir diesen Segen!
Gott segne dich, behüte dich,
erfülle dich mit Geist und Licht.
Gott segne dich!
Erhebe dich und fürchte nichts,
denn du lebst vor seinem Angesicht,
Gott segne dich!
Ich wünsch dir Gottes Segen,
entfalte alles, was du in dir spürst,
die Dinge, die dir liegen,
auch wenn du mal gewinnst und mal verlierst.
Wag neue Wege,
probier dich einfach immer wieder aus,
lass dich nicht verbiegen,
lebe mutig, offen, geradeaus.
Ich wünsch dir diesen Segen!
"Gott segne dich" von Martin Pepper (Lied & Text) (lgvgh.de)
- 14 -Liebe Gemeinde,
ich möchte Ihnen heute dieses Lied schenken. Das Lied stammt von dem
Liedersänger Martin Pepper, den viele von uns von den Evangelischen
Kirchentagen kennen. Da ich dieses Lied so liebe, habe ich es auf dem
Klavier eingeübt. Bei besonderen Gottesdiensten, z.B. bei Taufen, singe ich es
am Piano vor. Ich schenke es lieben Menschen zu ihrem kirchlichen Festtag
weiter. So wie auch Ihnen, heute hier im Gemeindebrief.
Der Liedtext ist stark. Die Bilder sprechen direkt zu uns. Einfache Worte,
einfache Bilder, keine komplizierte Kirchensprache. Und gerade deshalb
tiefgründig, berührend, bewegend in Klang und Wort.
Welche Worte sprechen Sie an? Welche Momente aus Gottes Segen brauchen
Sie besonders? Gelassenheit? Gradlinigkeit? Mut? Inspiration? Gottes Segen ist
so reich. Gottes Fürsorge ist so umfassend. Und welches Bild auch immer es
ist, das Sie gerade berührt, eines steht doch fest:
„Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
Denn in ihm leben, weben und sind wir.“
Dies ist der Spruch für den Monat Juli aus der Apostelgeschichte 17,27.
Ich wünsche Ihnen einen segensreichen und gesunden Sommer!
Herzlich,
Ihre Pastorin Tabea Rösler
(19.05.2021 TR)
- 15 -100. Geburtstag von Erich Fried
Verzweifelter
Humanist
zwischen zwei
Sprachen
Mit 17 Jahren floh der
Wiener Jude Erich Fried
1938 vor den Nazis nach
England. Die Brücken
nach Österreich und
Deutschland brach der
Lyriker nie ab und wurde eine bekannte Stimme der deutschen Literatur. Von
seinen unzähligen Gedichten bleibt vor allem in Erinnerung:
„Es ist was es ist, sagt die Liebe“
Von Beatrix Novy
Mit der Epoche, in die er hineingeboren wurde, hatte Erich Fried es schlecht
getroffen: Wer am 6. Mai 1921 als Jude in Wien zur Welt kam, den erwarteten
noch vor dem 20. Lebensjahr Deportation und Tod oder Vertreibung:
„Dann wieder Nazilieder: Sturm Sturm Sturm läuten die Glocken vom Turm.“ Und
weiter hieß es in einem Lied: „Jude erscheint das Reich zu gewinnen …“
So erlebte Erich Fried am Radio den Einmarsch der Nazis in Österreich am 12.
März 1938. Im August gelang ihm, zusammen mit seiner Mutter, die Flucht nach
England.
März 1938 marschierten die Nationalsozialisten in Österreich ein und
radikalisierten die dortige Gesellschaft innerhalb kürzester Zeit. In seinem Buch
zeigt der Berliner Historiker Manfred Flügge die Vorgeschichte und die Folgen des
sogenannten „Anschlusses“ Österreichs an Nazi-Deutschland auf.
Ein 17-Jähriger, dessen Vater die Gestapo beim Verhör totgeprügelt hatte, der
seine geliebte Großmutter nie wiedersehen würde, schlug sich nun in der Fremde
mit Gelegenheitsarbeiten durch. Das Leben eines gutbürgerlich aufgewachsenen
jungen Wieners lag weit hinter ihm:
„Meinen Vater habe ich die längste Zeit, mindestens soweit es mir bewusst war,
nicht gemocht, ja sogar gehasst.“
Der systematisch Ohrfeigen austeilende Vater konnte den ausgeprägten Selbst-
behauptungswillen des Sohnes nicht brechen. Schon als Fünfjähriger spielte der
kleine Erich Theater, und nicht nur das: „Ich wurde zum Star der Truppe, und das
war eine ungeheuer wichtige Kompensation für mich.“
Seine Erinnerungen mit Leser- und Hörerschaft zu teilen, war selbstverständlich
für Fried. Persönliche Erfahrungen prägten sein Werk, verschlüsselt oder im
Klartext bestimmter Ereignisse. Gegen Ende des Krieges hatte er angefangen zu
schreiben, Gedichte und Erzählungen.
- 16 -Was bist du mir?
Zwischen zwei Sprachen lebend, entwickelte er ein reflektiertes, in ständiger
Selbstbefragung stehendes Sprachbewusstsein. So kam er zum Übersetzen – und
die deutschsprachige Kultur zu einer dichterisch präzisen und zeitgerechten
Shakespeare-Übertragung: „Ich darf mir jeden Scherz gestatten, ich bin der Gnom,
der Geist, der Schatten, der schlau und schalkhaft lose Streiche heckt und in den
Dörfern gern die Mädchen schreckt …“
Erich Fried (Am linken Bildrand mit Helm) bei
einer Anti-Vietnamkrieg-Demonstration 1968 in
Berlin mit Rudi Dutschke
(picture-alliance/ dpa | Chris Hoffmann)
1968 beendete Fried seine lang-
jährige Tätigkeit für die BBC,
die ihm zu „antikommunistisch“
geworden war, und wurde zur
lyrischen Stimme der Außer-
parlamentarischen Opposition in
der Bundesrepublik. Die politische Realität hatte er schon zu Kriegszeiten
verarbeitet, etwa die ersten Fliegerangriffe auf Wien:
„Mein Herz muss vereisen Erich Fried, dreimal verheiratet und Affären nie
Vereisen muss mein Herz abgeneigt, starb 1988. Von seinen unzähligen
Die grauen Vögel weisen Gedichten bleibt vor allem eines, der biblisch
tönende Gesang von der Liebe, die immer den
Heimatwärts
guten Kern sucht, die immer wieder sagt:
heimatwärts“ „Es ist was es ist, sagt die Liebe.“
Was bist du mir?
Was sind mir deine Finger
Und was deine Lippen?
Was ist mir der Klang deiner Stimme?
Was ist mir dein Geruch
Vor unserer Umarmung
Und dein Duft Was bist du mir?
In unserer Umarmung Was bin ich Dir?
Und nach ihr?
Was bin ich?
- 17 -Engel von Sibirien
Auf einem sonntäglichen Spaziergang rund um die Heilig-Geist-Kirche in Brinkum
fand ich mich in einem Wohngebiet wieder, das von kleinen Straßen durchzogen
ist. Ich stutzte: lauter weibliche Namen auf den Schildern: Anna-Seghers-Straße,
Ina-Seidel-Straße, Johanna-Spyri-Straße – lauter Schriftstellerinnen.
Wer aber war Elsa Brandström?
Nachdenken, blättern, googeln –
hier das Ergebnis meiner Suche:
Im Jahre 1888 als Tochter eines
schwedischen Diplomaten geboren, wächst
Elsa Brandström (Brändström) in St.
Petersburg auf und erlebt dort den ganzen
Glanz eines exklusiven gesellschaftlichen
Lebens. Doch die Eltern führen ein offenes Haus; ungeachtet der strengen
Standesunterschiede unterstützen sie alle, die Hilfe brauchen. „Wirf dich bei
allem, was du tust, ganz und gar in die Waagschale; deine Persönlichkeit ist
die Währung deines Lebens.“ Diesem Wahlspruch ihres Vaters getreu, beginnt
Elsa beim Ausbruch des 1. Weltkrieges eine Ausbildung zur Krankenschwester,
zunächst beim russischen St.-Georgs-Orden, später wechselt sie zum
Internationalen Roten Kreuz. Sie begleitet deutsche und österreichische
verwundete Kriegsgefangene auf dem Weg nach Sibirien. Umsichtig stellt sie für
die lange beschwerliche Reise einen „Musterrucksack“ mit den notwendigsten
Hygieneartikeln und Medikamenten zusammen. In den Lagern erleidet sie Hunger
und Kälte wie sie. In mutigem Auftreten vor Lagerkommandanten sucht sie nach
Möglichkeiten, die Lage der Gefangenen zu verbessern und erreicht schließlich,
dass die internationalen Konventionen eingehalten, die hygienischen Maßnahmen
verbessert werden. Die Sterberate in „ihren“ Lagern sinkt beträchtlich. Ihre eigene
Infektion mit dem Fleckfieber kann sie mit Hilfe ihrer Mitschwester auskurieren.
Im Jahr 1920 veranlasste der Völkerbund die Rückführung der Kriegsgefangenen.
Mit ihnen verlässt auch Elsa Brandström Russland. Bei ihrer Arbeit in den Lagern
hat sie alle physische Not der Gefangenen miterlebt; aber sie hat auch bemerkt,
dass die Seele unter den Verhältnissen leidet – heute spricht man von
Traumatisierung. So setzt sie ihre Arbeit als „Engel von Sibirien“, wie sie
inzwischen liebevoll genannt wird, in Deutschland und Österreich fort. Für
ehemalige Kriegsgefangene gründet sie Kurheime, ein Arbeitssanatorium, Heime
für Waisenkinder. „Lehrt das Kind, im Leben etwas zu wagen!“ Unter diesem
Leitspruch, der auch ihr Leben bestimmt hat, wurde die Arbeit in den
Kinderheimen aufgenommen und bis heute fortgeführt.
Noch immer tragen zahlreiche Schulen und soziale Einrichtungen den Namen Elsa
Brandström – Auch die kleine Straße in unserer Nachbarschaft erinnert an sie.
- 18 -Konfirmationsjubiläum
Auf unserem Jahreskalender 2021 haben wir die
Feier zur Silbernen Konfirmation
ganz fest eingeplant. Diesen Jubiläumstag wollen wir am
Sonntag, den 18. Juli 2021 um 17 Uhr feiern.
Dazu laden wir die Konfirmandinnen und Konfirmanden
aus den Jahrgängen 1994, 1995 und 1996 ein,
die von Pastor Diedrich Neemann oder Pastor Roland Kennerknecht und
Diakonin Bärbel Bochnig in Heiligenrode oder Fahrenhorst konfirmiert
wurden.
Bitte melden Sie sich per E-Mail: KG.Heiligenrode@evlka.de, wenn Sie, Ihre
Tochter oder Sohn, Schwester oder Bruder zu den Jubilaren gehören. Wir
benötigen Ihren Namen, bei den Konfirmandinnen mit Geburtsnamen, und die
Anschrift, damit wir eine persönliche Einladung zusenden können.
Vielen Dank. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Sollte Corona bedingt an diesem Tag die Feier nicht stattfinden können, wird
ein neuer Termin rechtzeitig bekanntgegeben.
Pastorin Dr. Tabea Rösler – Pastor Marc Heinemeyer – der Kirchenvorstand
- 19 -mir scheint die welt sich
langsamer zu drehn
für manchen mag sie
sogar stille stehn.
der mensch will
kreisen kreist
und kreist nun
um sich selbst
gott sag mir
dass in händen
du uns hältst.
ich möchte abstand
will vom himmel her
die welt betrachten
willst du uns was sagen
gott vielleicht wir
müssen besser auf uns achten?
und nimmt sie fahrt auf
wieder spürt ihr’s schon
gib du uns gott
das rechte maß
den richt’gen ton.
ich wünschte mir so sehr
wir könnten’s finden
und wissen
woran sollten wir
uns binden
im tempo und
im ich und wir.
wir müssen
in der mitte landen
vertrau uns weit
wir haben dich
verstanden.
ULRIKE BERGGo!Sieben
.
- 22 -Kirche In der Region
Seckenha
Abendmahl unter Pandemiebedingungen:
So geht es!
Die Pandemie hat vieles in Frage gestellt. Auch das Abendmahl. Wie
kann es gehen unter Corona-Bedingungen? Vielleicht so: Mit
Einzelkelchen und einem kleinen gläsernen Teller für die Oblate. Hier
ist es nun: das Abendmahlsgeschirr, das wir mit Ihren Spenden der
Aktion „Lebendige Kirche“ finanzieren konnten. So ist eine
persönliche Austeilung mit Abstand endlich möglich. So steht dem
nächsten heiligen Abendmahl nichts mehr im Wege. Dann kann es
wieder heißen: Nehmt und esst -
ich bin da und ihr sollt leben!
Wir freuen uns darauf, es mit
Ihnen feiern zu können.
Ihr Kirchenvorstand
Seckenhausen
Foto: D. Korsen
Die Komplet –
die traditionelle Andacht
zur Nacht
Das einfachste und schönste Gebet der Mönche war und ist die
Komplet. Am 1. und 3. Mittwoch im Monat um 20 Uhr gibt es auch in
der Brinkumer ev. Kirche eine Komplet. Sie ist ein Gebet zum
Tagesschluss von ungefähr 20 Minuten Dauer. Sie soll die Nacht
vorbereiten. Sie soll hinführen zu Stille, Ruhe und Frieden. Die Texte
stehen weithin fest und werden fast alle mit einfachen
Melodiemodellen gesungen. Den Ablauf findet man im Evangelischen
Gesangbuch unter der Nummer 786. Teilnehmer und Gäste sind
herzlich willkommen.
P. Detlef Korsen
- 23 -NEU: Church Treff
Gottesdienst von Jugendlichen für Jugendliche
Jugend-Teamer Christopher David Radtke schreibt: „Wir wollen, dass die Kirche, so
wie der Rest unserer Welt, moderner wird. Denn die älteren Gottesdienste sprechen die
Jugendlichen nicht mehr so an. Deshalb wollen wir mit moderner Musik die Kirche auch
für Jugendliche ansprechbar machen. Deshalb veranstalten wir den Church Treff. Wir
freuen uns auf euch.“ Euer Church Treff Team
Liebe Konfirmanden, liebe Jugendliche,
Seid Ihr auch der Meinung, dass die Gottesdienste am Sonntag um 11 Uhr zu früh
und für Euch junge Leute nicht so ansprechend sind? Kein Problem!
Habt Ihr schon vom Church Treff gehört? Hier treffen sich Jugendliche, um
moderne Gottesdienste in der Klosterkirche zu veranstalten. Corona-konform unter
der Leitung von Kirchenvorsteher Philipp Kattau sowie Gerd von Seggern und
Pastorin Tabea Rösler. Bei uns könnt Ihr Kirche NEU erleben.
Beim Church Treff kommen Eure Themen an den Start. Eine Mega-Soundbox
spielt Eure Playlists. Lachen, Mitklatschen, Mitsummen sind erlaubt. Traut Euch
und schaut vorbei! Jeden letzten Freitag im Monat ist um 19 Uhr
„Celebration“ in der Klosterkirche.
Kontakt: Pastorin Tabea Rösler, Tel.: 04206-348,
Mail: Tabea.Roesler@evlka.de und beim Church Treff Team
Nächste Termine: Freitag 25. Juni und Freitag 23. Juli um 19h
- 24 -Unter Abstinenz verstehen die meisten
Menschen eine Enthaltsamkeit vom Alkohol,
mehr nicht. So dachte ich vor 25 Jahren auch noch, als mir die Notwendigkeit
eines Lebens ohne Alkohol bewusst wurde. Dass sich hinter diesem Begriff
viel mehr verbergen kann, habe ich für mich im Laufe der Jahre lernen dürfen.
Leben neu erfahren, die Perspektive wechseln, den Blickwinkel verändern,
Vertrauen zurückgewinnen, sich selbst entdecken und noch vieles mehr kann
Abstinenz sein.
Komm- ich nehme Dich mit in mein Leben und meine Gedankenwelt, lasse
Dich teilhaben an meiner Lebensphilosophie, die es mir ermöglicht, entspannt
ohne Alkohol und Nikotin zu leben. Nutze Du meine Erfahrungen und
Sichtweisen, damit dieses Mysterium Abstinenz für Dich nicht weiter nebulös
und schleierhaft bleibt. Begreife, dass ein Leben ohne Suchtmittel etwas
Gewinnbringendes und Lohnendes ist. Nimm Abschied vom Irrglauben des
Verzichts und folge mir in meine abstinente Welt.
Mein Name ist Anton Erhart,
1964 in Süddeutschland geboren und
aufgewachsen.
Seit 1996 bin ich trockener
Alkoholiker und 2004 konnte ich
auch das Rauchen hinter mir lassen.
Zwei Jahre später veröffentlichte ich
meine ersten beiden Taschenbücher
und 2008 begann ich Vorträge über
meine Sucht an Schulen zu halten. Im
gleichen Jahr absolvierte ich meine
erste Suchthelferausbildung.
2010 begann ich, hauptberuflich Menschen mit Abhängigkeitser-
krankungen ambulant zu betreuen und seit 2012 bin ich ehrenamtlicher
Mitarbeiter der örtlichen Fachstelle für Sucht und Suchtprävention. Dort
leite und moderiere ich die so genannte Motivationsgruppe.
In unregelmäßigen Abständen schreibe ich über meine Erfahrungen mit
Sucht und Erlebnisse mit der Abstinenz. Daraus entstehen dann nach und
nach die Taschenbücher. Schreiben als 2. Therapie könnte man es
nennen. Anhand einfacher Erklärungen mache ich Abhängigkeit und ein
Leben ohne Suchtmittel verständlich.
- 25 -Anzeigen
Die Herausgabe unseres Gemeindebriefes wäre nicht möglich ohne die Unterstützung
von vielen Firmen, die bei uns eine Anzeige schalten oder den Gemeindebrief in den
Geschäften auslegen. Nachfolgenden Firmen sind wir zu besonderem Dank
verpflichtet:
Beauty Kosmetik-Stübchen w
Inge Rickmann
Physiol. Ganzheitskosmetik
Med. Fußpflege
In der Waldsiedlung 5
Termine nach Absprache!
Tel. 04206 / 3479866 Mobil 0171 / 5390263
j
- 26 -Anzeigen
__________________________________________________________
-27-Anzeigen
_____________________________________________
Azaleen und Rhododendron
in vielen Sorten
Laubgehölze, Stämmchen,
Schlingpflanzen, Weinreben,
Obstgehölze, Äpfel, Birnen,
Pflaumen, Himbeeren u.v.m.
Baumschule
Karsten Ehlers
Am Schlatt 5, Heiligenrode
Tel. 04206-1669
Mobil 0176-21776949
Heiligenroder Straße
(in der alten Volksbank!)
Tel. 04206/305196
Fax. 04206/305198
-28-Anzeige - 29 -
Anzeigen
Haben Sie Probleme
mit Ihrem Fahrrad?
Ich bin in Ihrer Nähe
und helfe Ihnen gern.
Mittelweg 53
Groß Mackenstedt
- 30-Anzeigen
Hotel, Restaurant & Bistro
seit 1815
Das Haus mit Atmosphäre für
Hochzeiten, Geburtstage, Konfirmationen und
Festlichkeiten aller Art
Unsere 6-Tage-Woche
Karte für Außer-Haus-Verkauf
www.meyerhof-heiligenrode.de
Tel. (04206) 315
- 31 -Waldkindergarten in Fahrenhorst
Wer sich auf einem Spaziergang durch das Waldgebiet Bradenholz befindet,
wundert sich vielleicht über einen Bauwagen, der plötzlich mitten im Wald
steht. Dieser Wagen gehört zu der neuen Ev.-luth. Wald-Kindertagesstätte
Fahrenhorst.
Am Montag, dem 10. Mai, 2021 verbrachten die ersten zwei Waldkinder dort
den Tag mit ihren Erzieherinnen Kira Wiese und Caroline Flaig. "Wir
lauschten dem Specht, der uns mit seinem Klopfen begrüßte, freuten uns
darüber, die ersten Schnecken zu entdecken und erkundeten gemeinsam ver-
wunschene Wege."
Die Waldgruppe bietet 15 Betreuungsplätze. Im Laufe der nächsten Monate
kommen immer mehr Waldkinder hinzu, es sind jedoch noch ein paar Plätze
frei. Bei Interesse finden Sie alle Kontaktdaten auf der Homepage des Ev.- luth.
Kindertagesstättenverband Syke-Hoya. Als neuer Teil der Kirchengemeinde
Heiligenrode freuen wir uns auf viele schöne gemeinsame Jahre und eine gute
Zusammenarbeit.
Ev.-luth. Wald-Kindertagesstätte Fahrenhorst
Kira Wiese & Caroline Flaig
Im Waldesgrund, 28816 Fahrenhorst
Tel.: 0172-4415794 und 04206-1083 – Email: kts.fahrenhorst@evlka.de
So viele Farben! Alles will blühen und alles blüht.
Ich wünsche dir, dass zu zuweilen Ernst und Sorgen hinter dir lassen kannst
und deine Schritte leicht werden unter dem großen Himmel im Sommerlicht.
Tina Willms
- 32 -Abschied von Magdalene Grap
„Vielen Dank, dass du mir alles gezeigt hast!“
Es muss Anfang der 1980ger Jahre gewesen sein, als der damalige
Heiligenroder Pastor Konrad Pöpel anfragte, ob sie sich vorstellen könnte, die
Aufgaben einer Küsterin in der Kirchengemeinde zu übernehmen. Lenchen
Grap sagte zu, mit ganzem Herzen, wie Edith Stöver, spätere langjährige
Küsterin der Kirchengemeinde, im Gespräch erzählte. „Lenchen“ sei übrigens
der Kosename gewesen für Magdalene Grap, die von Anfang der 1980ger Jahre
bis ins Jahr 2000 hinein in der Kirchengemeinde als Küsterin tätig war.
Zuständig war sie für die Betreuung der Gottesdienste, der Hochzeiten und bei
vielen anderen Veranstaltungen der Gemeinde mit dabei. Sie habe das immer
sehr gut gemacht, sagt Edith Stöver, vor allem habe sie auch ihr später alle
„Geheimnisse“ und viel Wissenswertes über die Tätigkeiten einer Küsterin
erzählt, als Edith Stöver selbst dieses Amt in Fahrenhorst antrat, das zu
Heiligenrode dazugehörte. Dafür ist Edith Stöver noch heute dankbar. „Sie war
immer freundlich, adrett und hilfsbereit“, so Edith. Auch ihr Mann, Erwin
Grap, habe sich in all den Jahren engagiert, vor allem beim Rentnertreff, der
durch den neuen Pastor in Heiligenrode, Roland Kennerknecht, ab Anfang bis
Mitte der 1990er Jahre gegründet worden war. Wie wir alle wissen, ist auch
Pastor Kennerknecht im März dieses Jahres verstorben. Insgesamt sieben
Pastoren habe Lenchen Grap in Heiligenrode kennengelernt und mit ihnen
zusammengearbeitet, so Edith Stöver.
Noch 2014 feierte sie mit
ihrem Mann Erwin im Kreis
Ihrer Familie die Diamantene
Hochzeit. Erwin Grap starb
im Dezember 2018. Nun
trauern wir auch um Lenchen
Grap, die Ende April 2021
wenige Wochen nach ihrem
86. Geburtstag verstorben ist.
Wir befehlen sie beide der
Liebe Gottes an.
Dieser Artikel ist aus einem
Gespräch von Edith Stöver und
Pastor Heinemeyer entstanden.
- 33 -Geburtstage
Wir wünschen allen Jubilaren zum neuen Lebensjahr Gottes Segen!
Monatsspruch für Juni (Apg 5,29)
Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.
Sophie Kniemeyer 83 Jahre Vera Haase 86 Jahre
Dieter Horstmann 84 Jahre Ilse Jürgens 84 Jahre
Richard Holtz 91 Jahre Günter Abelmann 83 Jahre
Ingetraut Sallein 80 Jahre Anita Becker 80 Jahre
Bärbel Behrens 84 Jahre Margret Clausen 89 Jahre
Christa Kielich 83 Jahre Heinz Segelken 85 Jahre
Leni Knief 83 Jahre Hilde Schaluschke 83 Jahre
Isa-Renate Drieger 90 Jahre Ursula Hämmerling 83 Jahre
Renate Kasper 85 Jahre Hans Köppen 80 Jahre
Waltraut Krause 84 Jahr Manfred Polley 85 Jahre
Rudolf Franke 82 Jahre Günther Koersen 80 Jahre
Ursula Lötzerich 82 Jahre Irmgard Helbig 85 Jahre
Kurt Behrmann 85 Jahre Reinhard Carl 83 Jahre
Erich Cron 82 Jahre Renate Lumpe 83 Jahre
Horst Kalusche 81 Jahre
Monatsspruch für Juli (Apg 17,27)
Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns.
Denn in ihm leben, weben und sind wir.
Erika Paps 80 Jahre Wilhelm Schweers 96 Jahre
Herbert Scheuner 87 Jahre Wilhelm Martens 87 Jahre
Hildegard Wiedemann 80 Jahre Gertrud Haberland 81 Jahre
Friedrich Bohland 92 Jahre Mariechen Stubbmann 94 Jahre
Heinz Kniemeyer 82 Jahre Ewald Dörgeloh 81 Jahre
Eberhard Jäkel 85 Jahre Herta Hehnel 85 Jahre
Hilde Kraft 83 Jahre Hannelore Pahl 82 Jahre
Grete Schymik 91 Jahre Irma Horstmann 80 Jahre
Manfred Popken 84 Jahre Lothar Grabs 82 Jahre
Helga Polley 83 Jahre Klaus Winter 82 Jahre
Inge Eltner 83 Jahre Giesela Cohrs 92 Jahre
Grete Pfarr 91 Jahre Irene Bischoff 83 Jahre
Herbert Bielefeld 83 Jahre Gisela Milster 80 Jahre
Horst Sievert 83 Jahre Cord Hildebrand 85 Jahre
Marga Ahlers 87 Jahre Leonie Turner 81 Jahre
Waltraud Schicht 86 Jahre Karl-Heinz Funke 80 Jahre
Werner Bock 81 Jahre Anna Coors 83 Jahre
Liebe Jubilare, wenn Sie zum Geburtstag oder zu Ihrem Ehejubiläum einen Besuch vom
Pfarramt, vom Kirchenvorstand oder vom Posaunenchor wünschen, lassen Sie es uns doch bitte wissen.
Wir versuchen es einzurichten! Der Kirchenvorstand der Evangelisch-lutherischen
Kirchengemeinde Heiligenrode wird regelmäßig besondere Geburtstage von Gemeinde-
gliedern, die älter als 80 sind, sowie Taufen, Konfirmationen, kirchliche Trauungen und
kirchliche Bestattungen im Gemeindebrief veröffentlichen. Kirchenmitglieder, die dieses nicht
wünschen, können dies dem örtlichen Kirchenvorstand oder dem Pfarramt schriftlich mitteilen.
Die Mitteilung muss bis spätestens zum Redaktionsschluss (vier Wochen vor Erscheinen) beim
Kirchenvorstand vorliegen.
-34-Freud und Leid
Taufe:
Charlotte Seekamp
Beerdigungen:
Christian Bartels 52 Jahre, Heiligenrode
Heinz Dieter Linke 90 Jahre Fahrenhorst
Margret Nolte, geb. Lehmkuhl 83 Jahre Harpstedt
Margarete Neske, geb. Beyer 100 Jahre Heiligenrode
Hannelore Peper, geb. Dwillies 91 Jahre Woltmershausen
Anneliese Woiwode, geb. Feus 84 Jahre Heiligenrode
Reinhard Meyer 86 Jahre Heiligenrode
Wilma Tülp, geb. Stienken 88 Jahre Heiligenrode
Petra Schwarz, geb. Bothmer 69 Jahre Fahrenhorst
Magdalene Grap, geb. Schröder 86 Jahre Heiligenrode
Der
Der Herr ist mein Hirte,
mir wird nichts mangeln.
(Psalm 23,1)
- 35 -So können Sie uns erreichen
Pfarramt:
Pastorin Dr. Tabea Rösler, Auf dem Kloster 5, 28816 Stuhr Tel. 04206-348
Tabea.Roesler@evlka.de
Pastor Marc Heinemeyer, Glockenstr. 14, 28857 Barrien Tel. 0421-891711
(AB bzw. Weiterleitung auf das Mobiltelefon) Marc.Heinemeyer@evlka.de
Kirchenbüro Auf dem Kloster 5
Pfarrsekretärin Katrin Köhler Öffnungszeiten:
mittwochs vormittags 11 – 13 Uhr Tel. 04206-1083
donnerstags nachmittags 16 – 18 Uhr Fax. 04206-7915
freitags vormittags 10 – 12 Uhr KG.Heiligenrode@evlka.de
Friedhofverwaltung Auf dem Kloster 5
Gabriele Parke, Friedhofssachbearbeiterin Tel. 04206-299395
Öffnungszeiten Friedhofsverwaltung: Friedhof.Heiligenrode@evlka.de
montags vormittags 10 – 12 Uhr
Friedhof: Heiligenroder Straße 74
Uwe Stöver, Friedhofswärter Tel. 0171-2061218
Angela Wilken, Vorsitzende des Friedhofausschusses Tel. 04206-8829982
Küsterin:
Elke Parusel, Küsterin in Heiligenrode Tel. 0173-8949307
Kirchenvorstand (jeweils Heiligenroder Vorwahl 04206)
Dieter Dörgeloh Tel. 6219 Monja Uhde Tel. 297060
Philipp Kattau Tel. 419061 Angela Wilken Tel. 8829982
Heinz-Hermann Sepckamnn Tel. 1051 (1. Vorsitz und Tel. 0176-52077880
Friedhofsausschuss
Vertreter der Klosterstiftung: Vertreter des Fördervereins:
Axel Stellmann Wolfgang Pabst Tel. 413169
Pastorin Dr. Tabea Rösler Iris Rose Tel. 0162-8547341
Mail: Rosenklee@t-online.de
Ev. Kindertagesstätte Fahrenhorst, s. Seite 32 .
Impressum
Gemeindebrief der Ev.-luth. Kirchengemeinde Heiligenrode
Herausgegeben vom Kirchenvorstand
Redaktionskreis: Pastorin Dr. Tabea Rösler (TR),
Isa-Renate Drieger, Philipp Kattau, Angelika Kratz, Jutta Poppinga, Angela Wilken
Iris Rose (Werbung und Gesamtlayout, E-Mail: Rosenklee@t-online.de)
Druck: Die Drucker, Syke, Auflage: 2400 Stk, Vertrieb: Verteilung und Auslage (KOSTENLOS!)
Unsere Bankverbindungen:
Kreissparkasse Syke: IBAN: DE 96 2915 1700 1110 0496 06
Volksbank Stuhr: IBAN: DE 59 2916 7624 8100 9070 00
- 36 -Termine und Gruppen
Church Treff (neu!) Musik, Stille und Aktion für Jugendliche
Nächsten Termine: 25. Juni und 23. Juli um 19 Uhr.
Jugendtreff 2. und 4. Freitag im Monat Pfarrscheune
Kinderkirche 1. Freitag im Monat Pfarrscheune
Rentnertreff 3. Freitag im Monat, 14.30 Uhr Gemeindesaal
Frauenkreis 2. Donnerstag, 15 Uhr Gemeindesaal
Kirchenmusik:
Heiligenroder Kirchen-Band (neu!), Leitung Pastorin Rösler, Treffen nach Vereinbarung
Chorisma dienstags 19 / 20 Uhr Gemeindesaal
Posaunenchor donnerstags, 18 / 19.30 Uhr Gemeindesaal
Bläserunterricht nach Absprache
Bläseranfänger freitags, 14 Uhr Gemeindesaal
Flötenquartett montags, 14täglich, 11.15 Uhr Gemeindesaal
Gitarren „Saitensprung“ nach Absprache (mittwochs), 17.30 h Kirche Fahrenhorst
Bläsergruppe „Horneure“ dienstags, n. Absprache, 20 Uhr Kirche Fahrenhorst
Kinderchor dienstags Gemeindesaal
„Kids mit Pfiff“ Es geht wieder los ab 15.45 h für Kindergartenkinder
ab 16.15 h für Schulkinder
In beiden Gruppen sind noch Plätze frei.
Leitung: Kirsten Artal, Tel. 0177-4789690
Haus- und Gebetskreise:
Hauskreis I dienstags, 15 h, 14täglich A. Kloska, Tel. 04242-9341155
Hauskreis III mittwochs vorm., 9.30 h, 14tägl A. Theobald, Tel. 7374
Altpapiersammlung 5. Juni Genossenschaft Gr.Mack. – 3. Juli Kirchplatz Heiligenrode
DRK:
DRK-Gruppen:
Bastelgruppe mittwochs, 14.30 Uhr DRK-Raum
Stuhlgymnastik dienstags, 10.15 Uhr Gemeindesaal
Seniorennachmittag letzter Montag i. M., 15 Uhr Gemeindesaal
Kleiderkammer Annahme: erster Mi im Monat, 15 – 17 Uhr Kleiderkammer
Ausgabe: letzter Do im Monat, 17 – 18 Uhr Klosterplatz
DRK Kontakte Kleiderkammer: Emmahilde Binienda (Tel. 7562)
Vorstand: Elke Krebs (Tel. 04206-826)
Blutspenden: Andrea Fastje (Tel. 9254)
Weitere wichtige Adressen:
Sozialkaufhaus Glockenstraße, Barrien, Tel. 04242-937244
Gemeinde Stuhr www.stuhr.de (mit Info über Grönemeyer-Linie und VBN-Taxi)
Seniorenbüro Zimmer 232 im Rathaus, Tel. 0421-5695-282 (dienstags 9.30-12 Uhr)
Telefonseelsorge Tel. 0800/ 111 0 111 oder unter www.seelsorge.net
Diakonisches Werk Bassum Tel. 04241-4742 und Syke Tel. 04242-1687-20
Christliche Pfadfinder Stamm Marco Polo, Adrian Rose (Adrian.Rose@uni-oldenburg.de)
Coronahilfestuhr.de Tel. 0421-80609874
mit Unterstützung der Gemeinde Stuhr, des Mehrgenerationenhauses in Brinkum,
des Fördervereins des Treffpunkts Sie(h)da und des Flüchtlingsnetzes Stuhr
- 37 -Gottesdienste
4. Juni 16 h Heiligenrode Kinderkirche, Pastorin Rösler
(Freitag) 19 h Seckenhausen Go!Sieben: „Welcome“
Pastoren Heinemeyer u. Rösler und Go!Sieben-
Team
6. Juni 11 h Brinkum Regionaler Gottesdienst in Brinkum,
(1. So. n. Trinitatis) Lektorin Wessels
9. Juni 19 h Heiligenrode Taizé-Andacht, Pastor Korsen
(Mittwoch)
13. Juni 9.30 h Fahrenhorst Gottesdienst, Lektorin Rose
(2. So. n. Tri) 9.30 h Seckenhausen Gottesdienst, Pastorin Rösler
11 h Brinkum Gottesdienst, Pastorin Rösler
19. Juni 9.30 h Heiligenrode Konfirmationen, Pastorin Rösler
(Samstag) 11 h
20. Juni 9.30 h, Heiligenrode Konfirmationen, Pastorin Rösler
(3. So. n. Tri) 11 h
9.30 h Seckenhausen Gottesdienst, Pastor Gerling-Jacobi
11 h Brinkum Tauferinnerung und Taufen, Pastor Heinemeyer
25. Juni 19 h Heiligenrode Church Treff, Pastorin Rösler & Team
(Freitag)
27. Juni 11 h Heiligenrode Gottesdienst, Pastor Gerling-Jacobi
(4. So. n. Tri) 9.30 h Seckenhausen Gottesdienst, Pastor Gerling-Jacobi
11 h Brinkum Gottesdienst, Lektorin Wessels
2. Juli 16 h Heiligenrode Kinderkirche, Pastorin Rösler
(Freitag)
4. Juli 11 h Heiligenrode Festgottesdienst, Pastorin Rösler
(5. So. n. Tri) anschließend Sommerfest
rund um die Klosterkirche
18 h Heiligenrode Konzert zum Abschluss des Sommerfestes
9.30 h Seckenhausen Gottesdienst, Pastor Korsen
10 h Brinkum Konfirmationen Jahrgang 2020, Pastor Heinemeyer
11. Juli 9.30 h Fahrenhorst Gottesdienst, Pastor Marc Heinemeyer
(6. So. n. Tri) 9.30 h Seckenhausen Gottesdienst, Lektor Tanger
10 h Brinkum Konfirmationen Jahrgang 2020, Pastor Korsen
18. Juli 17 h Heiligenrode Silberne Konfirmation mit Chorisma,
(7. So. n. Tri) Pastorin Rösler
11 h Seckenhausen Konfirmationen Jahrgang 2021, Pastor Korsen
11 h Brinkum Konfirmationen Jahrgang 2021, Pastor Heinemeyer
23. Juli 19 h Heiligenrode Church Treff, Pastorin Rösler & Team
(Freitag)
- 38 -in der Region
Bunter Kirchensommer in Stuhr:
Sommerpredigtreihe „Kreuz und Quer durch Gottes Garten“
Unter diesem Titel läuft in diesem Jahr die Sommerpredigtreihe.
Folgende Gemeinden wirken mit: die evangelischen Gemeinden Brinkum, Heiligenrode,
Seckenhausen, Stuhr und Varrel, sowie die katholische Kirchengemeinde Brinkum.
Verschiedene Nutz- und Gewürzpflanzen, die in der Bibel erwähnt werden, bieten uns
Anlass zu lebensbezogenen Predigten.
25. Juli 11 h Heiligenrode Gottesdienst zum Auftakt der
(7. So. n. Tri) Sommerpredigtreihe
„Eichenzauber oder Lebensbaum?“
Pastoren Rösler und Vetter
1. August 10.30 h Kath. Kirche Gottesdienst „Wacholder“,
(8. So. n. Tri) Brinkum, Studtriede Pastoralreferent Andreas Gautier und Pastor Korsen
6. August 16 h Heiligenrode Kinderkirche, Pastorin Rösler
(Freitag) 19 h Seckenhausen „Engel im Sommer“
8. August 18 h Kirche Varrel Zedracitrone: Mit Spritz in den Sommer
(9. So. n. Tri) Pastorinnen Fröhlich und Rösler
Anschließend Grillabend
15. August 9.30 h Seckenhausen Von Äpfeln und anderen Früchten,
(10. So. n. Tri) Krokus und Kurkuma,
Pastoren Heinemeyer und Korsen
22. August 11 h Brinkum Kreuzkümmel, Dill und Minze
(11. So. n. Tri) Pastoren Heinemeyer und Korsen
27. August 19 h Heiligenrode Church Treff, Pastorin Rösler & Team
(Freitag)
29. August 11 h Alt-Stuhr Ysop, Paradieskörner
(12. So. n. Tri) und die Heilige Hildegard, Pastor Vetter
- 39 -Sie können auch lesen