Tipps und Tricks für den Einsatz von (PowerPoint-) Präsentationen bei Vorträgen - nicht nur mit Senioren
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Tipps und Tricks für den Einsatz von (PowerPoint-) Präsentationen bei Vorträgen - nicht nur mit Senioren 05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 1
Statt einer Einleitung: Zwei Ratschläge
„Lassen Sie PowerPoint sein, was es ist;
überraschen Sie Ihre Zuhörer mit dem,
wozu Sie imstande sind.“ (Unbekannter Autor)
Machen Sie sich wenig Arbeit mit
PowerPoint, damit die Ergebnisse besser
sein können.
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 2Grundlagen für eine gute Präsentation
(Inhaltsübersicht)
So gelingt eine PC-Präsentation durch Folien
Allg. Hinweise zu Vorträgen
Besondere Hinweise zu Präsentationen
Besondere Hinweise zu PowerPoint-Präsentationen
Sie erfahren hier:
Grundregeln, Schwachstellen, Fehler, Sünden
Wie gewinne ich mein Publikum?
Was mache ich wenn …
Einfache Tipps zum Umgang mit PowerPoint
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 3Vorbereitung ist (fast) alles!
Ideale Reihenfolge: „Die rhetorische Treppe“
6) Vortrag
5) Einprägung
4) Formulierung
3) Stoffanordnung
2) Stoffsammlung
1) Themenfestlegung
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 4Allgemeine Regeln für Vorträge
Der erste Eindruck entscheidet!
Blick zum Publikum; das Publikum ständig beobachten
Zu Beginn: Vorgehen erklären, Pausen vereinbaren
Nicht vor den Teilnehmern und dem Publikum nervös
herumspringen
Ein Vortrag ist keine Comedy-Show
Nach einer wohlüberlegten kurzen Einleitung …
… gleich zur Sache kommen
Keine Vorgeschichten; keine Nebensächlichkeiten
Kein Selbstlob, keine negativen Bemerkungen über Dritte
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 5So soll die Präsentation sein:
Inhaltsvoll
Anregend
Einfach und schnell
Keine Folienschlacht!
Überzeugend
Mediengerecht
Begeisternd
Auf (anhaltende) Wirkung(en) zielen
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 6So nicht: Schlechtes Sprechverhalten
Zu leise, zu laut
Zu undeutliches Sprechen
Zu schnelles, zu langsames Sprechen
Monotone Tonlage, monotones Sprechtempo
Keine Sprechpausen; Satzsalven
Verlegenheitslaute, Füllwörter
„Redesmoking“, unnötige Wiederholungen
Zu überheblich, zu überlegen, zu locker
Übertriebene Gestik
Unfreundlichkeit, Humorlosigkeit
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 7Ihr Auftreten als Referent
Ihre Technik ist zuvor geprüft und funktioniert
Sie grüßen die Anwesenden und stellen sich ggf. vor
Sie sind positiv gestimmt und freundlich
Sie beginnen geplant und situationsangemessen
Sie achten auf gepflegte Kleidung und Körperhaltung
Sie nennen das Thema und geben eine Vorschau
Sie stehen und sitzen nicht; kein Verschanzen hinter dem Rednerpult
Sie sorgen für Aufmerksamkeit und Ruhe
Sie gestikulieren nicht
Ihre Folien sind gut lesbar, sie sind überall sichtbar
Sie halten Rücksprache ob sie so verstanden werden
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 8Gut gemeinte Ratschläge
Nicht zu viel „Stoff“
Wenig Text auf den Folien, wenige Schriftattribute
Folieninhalte nicht ablesen
Passende, sprechende Überschriften
Farbwahl kontrastreich
Schriftgröße nicht zu klein, nicht zu groß
Fachwörter erklären oder vermeiden
Abgedunkelte Projektionsfläche
Zuhörer und Redner sitzen nicht im Dunkeln
Nehmen Sie Ihr Publikum mit
Bleiben Sie glaubwürdig und anschaulich
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 9Bedenken Sie
Der Erfolg steht und fällt mit einer guten Vorbereitung
Vor dem Vortrag ist bereits entschieden
Anlass
Zusammensetzung
Vorwissen
Zielgruppe und Zielsetzung
Nutzen
Inhalt, Stimme, Mimik und Gestik sind daher eher zweitrangig – sagen
Kommunikationsfachleute
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 10Allgemeine Tipps
Lernen Sie aus (anderen) guten und auch schlechten Vorträgen
und Präsentationen
Computertechnik setzt immer höhere Ansprüche an Sie als
Referent; Vorbereitungen werden zeitaufwendiger
Doch: Sie sollten im Mittelpunkt stehen, nicht das
Computerprogramm
Vermeiden Sie häufige Präsentationsfehler (siehe nächste
Folien) und versuchen Sie, auch unter Zeitdruck mit einfachen
Mitteln erfolgreich zu sein
Drucken Sie für sich die Folien Ihrer Präsentation vorher aus
(auch zur Sicherheit und für den Notfall falls Geräte versagen)
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 11Überlegen und bedenken Sie!
Hat die Folie einen Mehrwert zu Ihrem gesprochenen Wort?
Kann ich Informationen bündeln?
Nicht mündlich erklären (ablesen) was schriftlich bereits auf
der Folie zu lesen ist
PowerPoint nicht als (reinen) Teleprompter nutzen!
Zu viele Informationen, doch: Viel hilft nicht viel!
Folien müssen nicht voll sein - Weglassen ist die Kunst!
Unlesbare und schlecht lesbare Folien ermüden!
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 12Weitere typische Fehler
Zu viel Illustrationen, zu viel Beiwerk und Ablenkung
Die Illustration hat zu wenig Informationen
Folieninhalte nicht nur nennen und aufzählen, sondern
veranschaulichen
Der jeweilige Folientitel (Überschrift) passt nicht zum
Inhalt der Folie
Verspielte Animationen lenken vom Inhalt ab
Animationen werden nicht gezielt und sachgerecht
eingesetzt
Der Folienwechsel erfolgt zu schnell
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 13Ihr Zauberwort: Visualisierung
Setzen Sie auf Anschaulichkeit durch Visualisierung
Vorteile von Visualisierungen:
Mehrere Lernkanäle werden genutzt
Informationen sind leichter einprägsam
Visualisierungen wirken gegen Langeweile und Monotonie
Hier sollten Sie unbedingt mit Beispielen erklären, was Sie
mit Visualisierung erreichen wollen.
Mögliche Nachteile
Methodische und praktische Hinweise für SIH-Helfer und
05.03.2018 Einrichtungen, Mats des Netzwerks SII Baden-Württemberg e. V. 14Sie führen!
Lassen Sie sich Zeit, Ihre Präsentation wird nicht besser, wenn
Sie aus Zeitgründen schneller sprechen und die Folien schneller
wechseln
Sprechen Sie verständlich
Geben Sie Zusatzhinweise nur kurz
Verwenden Sie Folienausdrucke nicht als Handouts
Nutzen sie die Referentenansicht!
Wenn Sie Folien an Dritte weitergeben: Geben Sie
Zusatzhinweise in der Notizansicht
Wenn Sie eine Zusammenfassung schriftlich anbieten, sagen Sie
es rechtzeitig vorher
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 15Ergänzende Hinweise
Kopien der Folien sollten in DIN A5 als Stichworthilfe verfügbar
sein (notfalls mit einer Dokumentenkamera einsetzbar)
Zeigen Sie Gliederungen von Abschnitten auch zwischendurch
(aktiven bzw. nächsten Gliederungspunkt hervorheben)
Sprechen Sie möglichst frei, in Bildern und Vergleichen; zeigen
Sie Gegenstände; nutzen Sie zusätzlich eine Pinnwand
Einleitung, Zusammenfassung und Schluss sollten ausformuliert
sein
Zeigen Sie sich nicht im Besitz der absoluten Wahrheit, lassen
Sie Bedenken, Kritik und andere Ansichten zu
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 16Keine Angst vor Lampenfieber und Steckenbleiben
Lampenfieber kann man leicht minimieren …
Gute Vorbereitung; Präsentation vorab zu Hause oder mit engen Bekannten halten
Erfahrung und Routine helfen
Vorheriges ruhiges (Durch-)Atmen
Vorab erkundigen, welches Publikum Sie erwartet
Sich kurz fassen; Kernbotschaften vermitteln
Gelassenheit bewahren; kein Perfektionsdrang (siehe Einleitungsthesen)
Nehmen Sie Ihre Zuhörer auf eine Zeitreise mit
Usw. (mündlich ergänzen)
Wenn Sie stecken bleiben helfen kleine Tricks
Den letzten Satz wiederholen
Zwischenfragen ermöglichen
Zuhörer nach ihrer Meinung fragen
„Haben Sie mich bisher verstanden?“
„Spreche ich laut genug?“
usw. (mündlich ergänzen)
Oft hilft auch ein Schluck Wasser (vorher bereithalten)
Methodische und praktische Hinweise für SIH-Helfer und
05.03.2018 Einrichtungen, Mats des Netzwerks SII Baden-Württemberg e. V. 17Auf die Wirksamkeit kommt es an
Die Behaltensleistung ist beim Selbst tun am größten
Auf Teilnehmer wirken Bilder anziehend
Ideal: Das Bild ist gleichzeitig Informationsträger
Nutzen Sie Visualisierungen
Mehrere Lernkanäle werden genutzt
Informationen sind leichter einprägsam
Visualisierungen wirken gegen Langeweile und Monotonie
Zeigen Sie Gegenstände und lassen Sie Dinge anfassen,
schmecken und riechen
Sorgen Sie für geeignete Überraschungen
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 18• Wollen Sie das Ende Ihres Vortrags ankündigen? • Bereiten sie den Schluss Ihres Vortrags gut vor. Lösen Sie sich dazu von Ihren Vorlagen • Bedanken Sie sich für Interesse und Geduld! • Ermöglichen Sie Fragen und Stellungnahmen
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 20
Erste Schritte beim Erstellen
Nutzen Sie die Masterfolie(nansicht) oder/und
Erzeugen Sie die Folien mit Hilfe der Gliederung oder (als
Entwurf ) aus einer Word-Datei heraus
Kein Farbkasten, keine besonderen und wenige Schriftarten
bzw. -stile
Vermeiden Sie Textlastigkeit
Visualisieren Sie gleich von Anfang an
Animationen etc. müssen durch einen „Mehrwert“
gerechtfertigt sein
Entscheiden Sie sich gegen einen weißen Hintergrund (zu hart
fürs Auge) und für passende Farben (z. B. keine gelbe Schrift
auf schwarzem Hintergrund)
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 21Weitere Empfehlungen zu Beginn
Startfolie extra um Neugierde zu wecken (z. B. Karikatur) und
um die Einstellungen des Beamers zu überprüfen (Bildschärfe)
Animationen erst später
Folienübergänge erst später
Anzeigedauer nicht vorbestimmen
Beherrschen Sie das Layout – nicht umgekehrt
Zum Ausrichten mehrerer Bilder auf einer Folie: Nutzen Sie die
Führungslinien;
Skalieren von Bildern über die Anfasser
Lernen, wie man Objekte kopiert, gruppiert und anordnet
sowie wie man Objekte dreht und die Reihenfolge ändert
Seien Sie sparsam mit dem Einsatz von Sounds
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 22Shortcuts beim Präsentieren
Nutzen Sie Shortcuts, zum Beispiel
Start am Beginn: F5 bzw. ab aktueller Folie: Shift + F5
Schriftgröße ändern: Strg + ß bzw. Strg + ´
Text linksbündig: Strg + L
Weitere zahlreiche Tastenkombinationen in der PowerPoint-Hilfe
Mehrere Möglichkeiten um die nächste Folie aufzurufen
Nutzen Sie einen Präsenter mit LaserPointer
Stört eine Folie bei einer längeren Erklärung oder bei Fragen:
Arbeiten Sie auf Ihrer Tastatur mit dem Punkt oder Komma (im
Präsentationsmodus)
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 23Weitere sinnvolle Shortcuts
An Raster ausrichten: Shift + F9
Letzte Aktion wiederholen: F4 (oder Strg + Y)
Nächste Folie: Strg + M; Duplizieren Strg + D
(Zwischen-) Speichern mit Strg + S
Drucken: Strg + P (wie bei anderen Office-Programmen)
Hilfe aufrufen: F1
Benötigen Sie weitere Tastenkombinationen häufig;
stellen Sie diese Symbole in den Schnellzugriff ein
05.03.2018 Siegbert Schlor, Netzwerk für SII Baden-Württemberg e. V. 24Viel Freude beim Erstellen und viel Erfolg beim Präsentieren Ihrer Vorträge! Das wünscht Ihnen Siegbert Schlor
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