Weidle Verlag Frühjahr 2018

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Weidle Verlag Frühjahr 2018
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Literatur Februar

Aka Morchiladze
Reise nach Karabach
Roman
Aus dem Georgischen von Iunona Guruli
ca. 180 Seiten, fadengeheftete Broschur, 20 Euro
978-3-938803-87-5
Einband unter Verwendung eines Gemäldes von Karlo Kacharava

Gefördert vom

                     »Laß uns fahren, laß uns doch fahren!«              »Gios in geopolitischen und emotionalen Kon­
                     Tiflis 1992: Die Regierung von Swiad Gam­           flikten durchlebter Reifeprozeß ist sowohl unter­
                     sachurdia ist zerbrochen, der Präsident außer       haltsam wie auch erhellend in bezug auf die
                     Landes geflohen. Es herrscht Anarchie, parami­      ethnischen Spannungen in dieser Region. Sein
                     litärische Einheiten der Sakartwelos Mchedrioni     wachsender Zynismus und seine Verzweiflung
                     (Georgische Reiter) patrouillieren durch Tiflis.    versinnbildlichen darüber hinaus Georgiens
                     In dieser Situation läßt sich der junge Georgier    inneren Kampf zwischen diversen gesellschaft­
                     Gio von seinem ausgeflippten Freund Goglik          lichen Gruppen, die sich um die Macht streiten.
                     dazu überreden, in seinem alten Lada mit ihm        Wie Morchiladze ironisch andeutet, führt der
                     nach Aserbaidschan zu fahren. Dort wollen sie       Kampf um Freiheit hin und wieder zu mehr
                     günstig Drogen einkaufen und nach Georgien          ­Einschränkungen als die Unterdrückung, der
                     schmuggeln. Der Plan ist, noch am selben Abend       man zu entkommen versucht.« (The Independent)
                     zurück zu sein. Die Verhältnisse in der Region
                     sind jedoch verworren, Bürgerkrieg und Chaos        Aka Morchiladze (1966 in Tiflis geboren)
                     erschweren und erleichtern zugleich ihr Vor­        ist einer der meistgelesenen Autoren G  ­ eorgiens.
                     haben. Gio und Goglik müssen zahlreiche Gren­       Er studierte Georgische Geschichte an der
                     zen – darunter auch semi-offizielle – passieren,    Staatlichen Universität Tiflis; anschließend lehrte
                     ­Mittelsmänner aufsuchen und zu allem Überfluß      er dort als Dozent. Außerdem arbeitete er viele
                      den richtigen Weg durchs dunkle Niemandsland       Jahre als Journalist. Insgesamt veröffentlichte
                      finden. Als sie die Orientierung völlig verloren   er zwanzig Romane und drei Sammlungen
                      haben und plötzlich auf sie geschossen wird,       mit Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in
                      nimmt der Ausflug eine spannende Wendung ...       ­Georgien zu Bestsellern und teilweise verfilmt –
                      Das Roadmovie wird zum Kriegsfilm.                  so auch Reise nach Karabach. Aka Morchiladze
                                                                         wurde fünfmal mit dem wichtigen georgischen
                     Der meistgelesene georgische Roman                  Literaturpreis Saba ausgezeichnet, zuletzt 2012.
                     der letzten Jahrzehnte.                             Die Originalausgabe von Reise nach Karabach
                                                                         erschien 1992.
                     Aka Morchiladze kommt zur
                     Leipziger Buchmesse 2018.                           Iunona Guruli wurde 1978 in Tbilissi geboren
                                                                         und lebt seit 1999 in Deutschland. Ihr Erzäh­
                                                                         lungsband Die Diagnose bekam 2016 den Saba-
                                                                         Preis für das beste literarische Debüt und wird
                                                                         im Herbst 2018 auch auf deutsch erscheinen.
Weidle Verlag Frühjahr 2018
»      Wir fuhren noch eine Weile, der Weg ver­
       schwand fast, wir fuhren über eine Wiese
 oder so einen Scheiß. So was hatte ich noch nie
 gesehen. Ich fuhr einen großen Kreis und ent­
 schloß mich umzukehren. Keine Ahnung, wie
 ich überhaupt noch fahren konnte. Ich schaltete
 runter, und plötzlich schrie Goglik:
      »Auto, Bruder, ein Auto !«
     Ich hielt an. Ich wußte nicht, was tun. Sollte
 ich näher ranfahren oder abhauen? Wir hatten
 ja Kohle mit. Georgische Kennzeichen, Krieg,
 was weiß ich. Sogar die Scheinwerfer machte
 ich aus. Aber es war klar, daß der Wagen
 uns bemerkt hatte. Deshalb hatte das keinen
 Sinn mehr.
     »Was sollen wir machen?«
     »Weiß nicht.«
     Es war zehn Uhr, kurz nach zehn. Nach
 ­unserem Verständnis nicht so spät. Goglik nahm
  die Tüte mit Geld und stopfte sie irgendwo hin­
  ten rein.
     »Gehen wir hin und fragen nach dem Weg.
Der ist bestimmt aus dieser Gegend.«
     »Aus dieser Gegend? Wir haben seit zwei­         Aka Morchiladze
                                                      Reise nach
einhalb Stunden kein Dorf mehr gesehen.«
     Es war ohnehin zu spät. Der Wagen näherte

                                                                    Weidle
sich uns. Ich machte die Scheinwerfer an. Es
war eine Art Jeep. Der ganze vordere Teil war
voller Schlamm. Ich verstand sofort, daß es
kein normales Auto war, nicht das, was Goglik
                                                      Karabach      
dachte. Es hatte sofort umgedreht, als man uns
bemerkte. Das war kein Wagen eines tatarischen
Viehhändlers. Sofort ließ ich den Motor an und
wendete mit quietschenden Reifen. Sie waren
schon nah, und ich begriff, daß uns ganz schön
was bevorstand.
     »Was tust du? Was tust du?« begann Goglik
zu schreien.
     Ich gab sinnlos Gas. Ich ahnte und befürch­
tete schon einiges. Aber alles war zu spät. Kaum
hatte ich das Lenkrad geradegestellt und in den
Spiegel geschaut, da schossen sie schon auf uns.
Es war ein Maschinengewehr. Goglik sackte
nach vorne, und ich dachte, er wäre getroffen.
     »Häng sie ab, diese Dreckschweine !« schrie
er plötzlich, und ich fuhr wie verrückt weiter.
Sie waren sehr nahe. Auch ihr Wagen war nicht
schlecht, ein richtiger Geländewagen. Plötzlich
schossen sie wieder. Wahrscheinlich wollten
sie die Reifen durchlöchern, haben aber nicht
getroffen. Ich weiß bis heute nicht, welcher
­Teufel mich geritten hat, daß ich anhielt. Viel­
 leicht weil Goglik im Wagen saß, vielleicht
 auch weil ich keine Ahnung hatte, wohin ich
 abhauen sollte.

 Dauerbrenner
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Literatur März

Felix Jackson
Berlin, April 1933
Roman
Aus dem Englischen und mit einem
Nachwort von Stefan Weidle
ca. 288 Seiten, fadengeheftete Broschur, 23 Euro
978-3-938803-88-2

                      Ein Tagebuchroman                                    Felix Jackson (1902 als Felix Joachimson
                      über den Beginn der NS-Zeit.                         in Hamburg geboren) arbeitete in den 1920er
                                                                           Jahren als Journalist für den Berliner B
                                                                                                                  ­ örsen-
                      Berlin, April 1933: Der Rechts­anwalt Dr. Johan­     Courier. Später wurde er ein erfolgreicher
                      nes Bauer kehrt von einem viermonatigen Urlaub       ­Bühnenautor (Fünf von der Jazzband, Wie werde
                      in der Schweiz nach Berlin zurück. Er muß            ich reich und glücklich). Nach der Machtüber­
                      feststellen, daß sich Deutschland während sei­       nahme der Nationalsozialisten emigrierte er nach
                      ner Abwesenheit stark verändert hat: Der Erlaß       Österreich und Ungarn und verfaßte Filmdreh­
                      neuer Gesetze und Verordnungen sowie die             bücher, hauptsächlich für Hermann Kosterlitz
                      Omnipräsenz der Nationalsozialisten schaffen         (Henry Koster). 1936 ging er in die USA, setzte
                      eine zuvor nicht gekannte Atmosphäre der Gewalt      seine Tätigkeit als Drehbuchautor fort (Destry
                      und Bespitzelung. Die radikale Unterscheidung        Rides Again) und wurde Produzent, zuletzt für
                      von Ariern und Juden schlägt eine Schneise           das amerikanische Fernsehen. Berlin, April 1933
                      durch die Bevölkerung. Schockiert ist Bauer, als     war sein dritter Roman, er erschien 1980 unter
                      er bei der Durchsicht seiner Familiendokumente       dem Titel Secrets of the Blood in den USA.
                      feststellen muß, daß seine Großmutter jüdischer      1992 starb Jackson in Camarillo, Kalifornien.
                      Abstammung war. Nach den Rassen­gesetzen             Die deutsche Übersetzung erschien zuerst 1993
                      der Nazis gilt Johannes Bauer damit als Jude         im Alano-Verlag, Aachen, und wird nun nach
                      und dürfte unter anderem nicht mehr als Anwalt       25 Jahren wieder zugänglich gemacht, nicht ganz
                      tätig sein. Seine Freundin Karin unterhält gute      ohne Gedanken an gegenwärtige beunruhigende
                      Kontakte zu Carl Adriani, einem hochrangigen         Entwicklungen.
                      und einflußreichen NS-Funktionär. Adriani könnte
                      Bauer einen »Ariernachweis« verschaffen, doch        »Wenn ein Buch eine Zeit aufleben lassen kann,
                      Johannes Bauer wird schnell klar, daß er für die­    so dieses. Hier spricht einer, der nicht verges­
                      ses Papier einen hohen – nicht nur finan­ziellen –   sen konnte. Einer, der den Anfang des national­
                      Preis zahlen müßte.                                  sozialistischen Terrors aus nächster Nähe
                         Der Autor hat historische Ereignisse zusam­       beobachtete. Ein Realist, der angstvoll sieht, wie
                      mengezogen, um seinen Roman zu verdichten.           rasch Freunde zu Feinden werden können, wie
                      Es ging ihm nicht um historische Genauigkeit,        der Opportunismus in wilden Galopp gerät und
                      sondern um die Atmosphäre, die er in den ersten      wie die konzentrierte physische Macht Feigheit
                      Jahren der Nazi-Herrschaft am eigenen Leib           und Schwäche auf den Plan ruft. Felix Jack­
                      erfuhr; er war 1935 noch einmal nach Berlin          sons ­Realismus ist bezwingend. Und trägt eine
                      zurückgekehrt, um einem Freund zu helfen,            ­flammend aktuelle Botschaft.«
                      der im Gefängnis saß.                                 (Will Schaber, ­Aufbau, 18. Februar 1994)
Weidle Verlag Frühjahr 2018
»       Wir gingen durch den Mittelgang des Par­
        ketts. Ich war sehr aufgebracht. Ich wollte
  Carl Adriani nicht wiedersehen. Nicht jetzt, nicht
                                                        ich bewußtlos, dann hörte ich wieder die Musik.
                                                        Die Stimmen der Schwestern, frei und leicht ... sie
                                                        erhoben sich in einem unwiderstehlichen Crescendo
  nachdem Klaus mit ihm über mich geredet hatte,        zum Gipfel ihres Duetts.
  über mein – Problem. Noch konnte ich weggehen.           Ich hielt Karins Taschentuch in der Hand. Es war
  Ich mußte mich nur umdrehen und ...                   tropfnaß. Ich sah sie an. Noch immer stand Angst in
      Es war zu spät. Margie hatte uns schon gesehen    ihren Augen, doch ihr Gesicht wirkte ruhiger. Um
  und winkte uns freudig zu sich. Carl Adriani stand    ihren Mund lag ein Lächeln. Sie lehnte sich zurück.
  auf.                                                     Noch einmal blickte ich auf den Nacken. Er war
     Unsere Plätze befanden sich in der sechsten        fett und häßlich. Dann sah ich zur Bühne.
  Reihe, in der Mitte. Wir schüttelten uns die             Starker Applaus nach dem ersten Akt. Ich fragte
  Hände. Adriani sah in seiner SS -Galauniform glän­    Karin, ob ihr die Musik gefallen habe. Sie nickte,
 zend aus. Margie strahlte. Offenbar war sie stolz,     ohne mir in die Augen zu sehen. Ich sagte, mir
 mit ihm in der Öffentlichkeit gesehen zu werden.       sei plötzlich übel geworden. Sie nickte wieder und
     Das Orchester stimmte noch die Instrumente.        stand auf. Auch Margie und Adriani erhoben sich
 In den Geigen konnte ich bereits einige von            von ihren Plätzen. Als wir in den Gang traten, flü­
 Strauss’ Themen erkennen. Ich sah mich um.             sterte Adriani Margie etwas zu, und sie ging mit
 Abendkleider. Weiße und schwarze Krawatten.            Karin weiter. Adriani sagte: »Lassen Sie uns ein paar
 Schwarze und braune Uniformen. Zwei R      ­ eihen     Minuten reden, Herr Dr. Bauer.«
 hinter uns nickte mir ein Mann zu, und die Frau
 neben ihm winkte freundlich und spitzte die
 ­Lippen zu einem Kuß. Konrad und Barbara

                                                             Felix
­Willmann.
     Das Stimmen der Instrumente ebbte ab.
­Verklang.
     Schweigen.
     Dann erhob sich Applaus, der anschwoll, als
  der Dirigent den Orchestergraben betrat. Er stieg
  auf sein Podest und verbeugte sich einmal ganz
  kurz vor dem Publikum. Er drehte sich um,
  schlug die Partitur auf, hob seinen Stab. Langsam.
  Schaute nach rechts und links, prüfte, ob alle             Felix Jackson

                                                             Jackson
  Musiker bereit waren. Gab den Einsatz.
     Der Vorhang hob sich.
     Eine Zeitlang war ich gefesselt von dem transpa­
  renten Gewebe der Orchestrierung und vom steten
  Strom der aufsteigenden und fallenden Melodie­
  bögen. Dann sah ich zufällig auf den Sitz vor mir.
     Ein feister Nacken wuchs da aus dem Kragen

                                                             Berlin, April 1933
  einer braunen Uniform. In gerader Linie schloß

                                                                                          1933
  sich ein Hinterkopf an, bis zum hoch ausrasierten

                                                             Berlin,
  Haaransatz. Zwei riesige Ohren standen davon ab
  wie feste Haltegriffe. Der Nacken quoll mit einer
  runden Speckfalte über den Uniformkragen.
     Wie hypnotisiert starrte ich auf diesen Nacken.
  Es war das dickhäutigste, brutalste Stück mensch­
  licher Anatomie, das ich je gesehen hatte. Ich
  fühlte, wie mein ganzer Körper vor Wut und Haß

                                                               April
  steif wurde. Dieser Nacken hatte gefoltert, ver­
                                                           Weidle

  brannt, gemordet. Der Haß packte meine Hände,
  ballte sie zu Fäusten, hob sie. Etwas berührte
  meinen Arm. Jemand. Karin. Ich wandte den
  Kopf und begegnete ihrem Blick. Angst stand in
  ihren Augen. Sie holte ein Taschentuch heraus
  und wischte mir sanft über die Stirn. Ich zitterte
  am ganzen Körper. Einen Augenblick lang war

 Dauerbrenner
Weidle Verlag Frühjahr 2018
Rückblick

Shenaz Patel                           Zurab Karumidze                                                                                        Niroz Malek
Die Stille von Chagos                  Dagny oder Ein Fest der Liebe                                                                          Der Spaziergänger von Aleppo
Roman                                  Roman                                                                                                  Miniaturen
Aus dem Französischen                  Aus dem Englischen von Stefan Weidle                                                                   Aus dem Arabischen von Larissa Bender
von Eva Scharenberg                    288 Seiten, fadengeheftete                                                                             2. Auflage, 144 Seiten,
160 Seiten, fadengeheftete             Broschur, 23 Euro                                                                                      fadengeheftete Broschur, 17 Euro
Broschur, 18 Euro                      Einbandzeichnung: Levke Leiß                                                                           978­3­938803­83­7
978­3­938803­86­8                      Gefördert vom Georgian
                                       National Book Center                                                                                   Die Grenzen zwischen Gegenwart
Platz 6 auf der Litprom-               978­3­938803­85­1                                                                                      und Vergangenheit, zwischen
Bestenliste Weltempfänger                                                                                                                     Wahrnehmung, Erinnerung und
Winter 2017.                           Zurab Karumidze kommt                                                                                  Einbildung zerfließen, bilden ein
                                       zur Leipziger Buchmesse 2018.                                                                          ungesundes Zwischenreich hart
Kein Buch für schwache Ner-                                                                                                                   am Rande des Wahns.
ven (...) Die 1966 auf Mauritius       Karumidze hat in der zentralen                                                                         Kersten Knipp, Süddeutsche Zeitung
geborene Shenaz Patel widmet           Protagonistin Dagny Juel-
sich in »Die Stille von Chagos«        Przybyszewska eine fesselnde                                                                           So ist Niroz Malek, 1946 in
einem kollektiven Trauma,              Figur, die in seiner Literari-                                                                         Aleppo geboren und im arabi-
das hierzulande kaum jemand            sierung als emanzipierte Frau,                                                                         schen Raum durch seine Kurz-
kennen dürfte. Für die Chagos-         als Muse für sich steht – eben                                                                         geschichten bekannt, zu einem
sianer ist es das große existen-       nicht allein dank ihrer erotischen                                                                     Kriegsberichterstatter gewor-
zielle Drama ihres Volkes. (...)       Aura. Dagny verkörpert eine                                                                            den. Einem poetischen Kriegs-
Ein hoch emotionales Experi-           originäre Femme fatale.                                                                                berichterstatter: Beim Lesen
ment, das aufgeht.                     Heinz Gorr, Bayern2                                                                                    staunt man, wie das möglich ist.
Thomas Kliemann, General­Anzeiger                                                                                                             Er schreibt nicht lediglich auf,
                                       Mit spielerischer Leichtigkeit                                                                         was er erfahren und erlebt hat,
Der Weidle Verlag ist gar nicht        verknüpft Karumidze all die                                                                            er sieht sich nicht einfach als
hoch genug zu loben, daß er nun        kleinen Anekdoten, Geschichten                                                                         Reporter des Schreckens. Seine
in fluider deutscher Überset-          und Mythen über sein Heimatland                                                                        Kunst ist Widerstandsleistung,
zung einen Roman veröffentlicht,       nicht nur zu einem anspruchs-                                                                          Schutzmantel, auch wenn er
der Geschehnisse thematisiert,         vollen Roman, sondern zugleich                                                                         genau weiß, daß letztlich nichts
die nicht etwa »vergessen« sind,       zu einem schillernden Kaleido-                                                                         ihn schützen kann.
sondern in unserer limitierten         skop georgischer Geschichte                                                                            Irmtraud Gutschke, neues deutschland
Optik bislang noch nicht einmal        und Kultur.
existierten.                           Moritz Müller­Schwefe,
Marko Martin, Deutschlandfunk Kultur   Süddeutsche Zeitung

                                                                                                                                                         Der Spaziergänger
                                                                                                                                                 Niroz Malek

   Shenaz                                                                                                                                        von Aleppo Weidle
                                              Ich weiß, daß meine Briefe
                                              Dich nicht erreichen. Dennoch
                                              schreibe ich Dir jeden Abend,
                                              um Dir zu sagen, wie sehr Du

   Patel Die
                                              mir fehlst. Am nächsten Morgen
                                              lege ich den Brief wie ein wert-
                                              volles Pfand in die Hände des
                                              Briefträgers. Der nimmt ihn

      Stille
                                                                                           WEIDLE NIROZ MALEK DER SPAZIERGÄNGER VON ALEPPO

                                              behutsam entgegen und seufzt:
                                              »Bete für mich, daß der Scharf-
                                              schütze, der die ganze Nacht

        von Chagos
                                              seine Opfer gezählt hat, schläft,
                                              wenn ich am Checkpoint an-
                                              komme.« Dann lächelt er und
                                              wiederholt: »Bete für mich!«
                                              Ich sehe, wie er auf der Straße

                                          Zurab
                                              mit dem Fahrrad davonfährt.
                                              Er fährt immer weiter, bis er im
                                              Himmel verschwindet.

                                              57 Miniaturen aus Aleppo

                                          Karumidze
                                              in Zeiten des Krieges.
                                              Aus dem Arabischen von
                                              Larissa Bender

                                          Dagny oder
                                              978-3-938803-83-7

   Weidle
                                          Ein Fest
                                                                                  weidle

                                          der Liebe
Weidle Verlag Frühjahr 2018
Joost Zwagerman                                                                               Pippa Goldschmidt                            Salamon Dembitzer
Duell                                                                                         Weiter als der Himmel                        Visum nach Amerika
Novelle                                                                                       Roman                                        Roman
Aus dem Niederländischen                                                                      Aus dem Englischen von Zoë Beck              Mit einem Nachwort von Ursula Seeber
und mit einem Nachwort                                                                        Einbandgemälde: Michael Biberstein           320 Seiten, fadengeheftete
von Gregor Seferens                                                                           284 Seiten, fadengeheftete                   Broschur, 21 Euro
6. Auflage, 160 Seiten,                                                                       Broschur, 19 Euro                            978-3-938803-13-4
fadengeheftete Broschur, 17 Euro                                                              978-3-938803-65-3
978-3-938803-81-3                                                                                                                          Jetzt liegt es unter dem Titel
                                                                                              Weil im großen Universum nichts              »Visum nach Amerika« erst-
Immer wieder stellt Zwagerman                                                                 wirklich verlorengeht, ist dieser            mals als äußerst schön gestal-
die Frage nach dem Verhältnis                                                                 Roman auch ein gelungenes Spiel              tetes Buch vor. Und zeigt einen
von Original und Reproduktion,                                                                mit der Kluft zwischen Kunst                 Autor in Glanzform, der seinem
Marktwert und ästhetischem                                                                    und Wissenschaft, der Balance                ungeheuren Thema ersichtlich
Wert. Egal, ob man angesichts                                                                 zwischen Menschlichkeit und                  gewachsen ist: der literarischen
gehypter Konzeptkunst ins                                                                     Abstraktion. Für Pippa Gold-                 Chronik der eigenen Flucht, die
Schwärmen oder Kopfschütteln                                                                  schmidt gehören beide Welten                 sich zu einem Panorama der
gerät – Zwagerman verkehrt das                                                                zu einer einzigen Kultur, und in             Flüchtlinge an sich weitet und
eine wie das andere ins Absurde,                                                              ihrem ersten Roman hat sie die               damit so zeitgebunden wie zeitlos
um uns schließlich mit einem                                                                  kosmologische und die persön­                ist. (...) Dembitzers Darstellung
Augenzwinkern zu ­entlassen.                                                                  liche Dimension faszinierend                 jener Grunderregung, jener nie
Anja Kümmel, Weser-Kurier                                                                     ­verbunden.                                  nachlassenden Anspannung, die
                                                                                               Lore Kleinert, Neue Buchtipps               derlei in den Flüchtlingen notwen-
Duell ist eine turbulente Farce,                                                                                                           dig hervorbringt, ist so meister-
die böse-ironische Spitzen gegen                                                                Pippa Goldschmidt, die selbst              lich wie beklemmend.
das Kunstestablishment und seine                                                                promovierte Astronomin ist,                Tilman Spreckelsen, FAZ
wertorientierten Kulturverwalter                                                                läßt ihren Roman trotz der
setzt. Der Irrsinn des Kunst­                                                                 ­melan­cholischen und etwas                  Es ist ein Primärtext der Exil­
betriebes wird offensichtlich.                                                                 ­spröden Hauptfigur Jeanette                literatur, weil es Dembitzer
Bei allem Tiefsinn tritt Duell zu                                                               nie ins Düstere abgleiten. Ein             gelingt, Grundsituationen der
keiner Zeit auf der Stelle. Das                                                                 dunkler Humor durchzieht                   Massenflucht zu beschreiben,
Tempo ist rasant, der Plot finten-                                                              die in beeindruckend kla-                  wie sie auch heute bei den zahl-
reich, das Personal mal schrullig,                                                              rer ­Sprache geschriebene                  reichen Vertreibungen und
mal durchtrieben, aber immer                                                                    Geschichte. Sehr zu empfehlen.             ­Entwurzelten überall in der Welt
glaubwürdig.                                                                                    Franziska Kontier, Bild der Wissenschaft    vorkommen.
Jochen Kienbaum, lustauflesen                                                                                                               Volker Saupe, Berliner Zeitung

                                                                                                                                            Weid le Verlag    Roman
                                                                                                                      t
                                                                      Weiter als der Himmel

                                                                                                            ldschmid
     »Alles ist Ankunft, und wir fürchten uns vor dem Abschied.                                    Pippa Go
                                                                                                                         mel
                                                                                                               s der Him
     Ankunft meint: Wo ist der Schnaps? Wo ist der Fußballplatz?                                                                            S a l a m o n D e m b i t z e r   V i s u m n a ch A m er i k a
     Abschied meint, den Fußball verstauen, den restlichen Schnaps
     in einen Flachmann leeren. Nach dem Fußball und nach dem                                        Weiter al
     Schnaps ist alles Erinnerung unter den Bergen von Shantou
     und in den Hügeln des Siebengebirges.«

     In Wolfgang Kubins Essayband wird der Genuß nicht theore-
     tisch betrachtet, sondern herbeigeschrieben – in Texten über
     das reinste und stärkste aller Getränke. Diese Essays erzählen
     vom Schmecken und vom Nachschmecken über alle Jahre, von
     der Unvergeßlichkeit eines guten Tropfens und der bleibenden
     Erinnerung an die, die mit uns gezecht haben.

     Wenn der Sinologe, Übersetzer, Essayist und Poet Wolfgang
     Kubin seine Kollegen und Freunde trifft zum gemeinsamen
                                                                      Pippa Goldschmidt

     Schnapsen, dann reist er immer in Gesellschaft seines Flach-
     manns, in dem er die Reste eines jeden Festes mit sich führt
     wie die zugehörigen Notizen in seinem kleinen Buch. Nichts
     darf verschwendet sein, nichts darf verlorengehen zwischen
     Bonn und Peking, Deutschland und China. Es sind wilde Aben-
     teuergeschichten von der Tischkante, die gelegentlich auch von
     unten ins verschwommene Visier gerät.

     »Die nächste Revolution muß eine Schnapsrevolution sein.«

     978-3-938803-64-6
                                                                      Weidle

                                                                                                            erlag
                                                                                                   Weidle V

 Dauerbrenner
Bestellschein                                                                          www.Weidle-Verlag.de
Verkehrs­Nr.                                                                           Beethovenplatz 4, 53115 Bonn
Datum                                                                                  Telephon (0228) 632954 / Fax (0228) 697842
Zeichen                                                                                Verleger@Weidle­Verlag.de
Stempel der Buchhandlung                                                               ISBN (alt): 978­3­931135­... / ISBN (* = neu): 978­3­938803­...

                                                                                                         K u r t ­Wo
                                                                                                   die                 lff
                                                                                              be

                                                                                                                        ­S
                                                                                         le

                                                                                                                             tift
                                                                                       Lang

                                                                                                                              ung
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Neuerscheinungen Frühjahr 2018                                                                   83­6                        Kubin, Wolfgang: Schattentänzer.                                19,–
       * 88­2 Jackson, Felix: Berlin, April 1933.                              23,00           * 09­7                        Kulessa, Hanne: Der Große Schwarze Akt.                         21,–
       * 87­5 Morchiladze, Aka: Reise nach Karabach                            20,00           * 17­2                        Kuperman, Nathalie: Frühstück mit Mick Jagger.                  19,–
                                                                                               * 12­7                        Lafargue, Jérôme: Freund Butler.                                23,–
Lieferbares Programm (Auswahl)                                                                   34­8                        Landsberger, Artur: Berlin ohne Juden.                          19,–
       * 28­8 Beethovenhalle Bonn.                                             19,90             95­9                        Landsberger, Artur: Liebe und Bananen.                          21,–
       * 37­0 Bei Dao: Gottes chinesischer Sohn.                               19,–              74­4                        Lawrence, D. H.: Aarons Stab.                                   23,–
         97­3 Böhmer, Otto A.: Der Zuwender.                                   23,–              46­1                        Lawrence, D. H.: Vögel, Blumen und wilde Tiere.                 19,–
       * 03­5 Böhmer, Otto A.: Wenn die Eintracht spielt.                      21,–            * 79­0                        Ljungberg, Ann­Marie: Dunkelheit, bleib bei mir.                23,–
         80­5 Borchardt, Hermann: Die Verschwörung der Zimmerleute.            79,–              59­1                        Lustig, Jan: Ein Rosenkranz von Glücksfällen.                   16,–
         87­4 Carter, Jimmy: Angesichts der Leere.                             21,–              91­1                        Mahler, Gustav: »Liebste Justi !«                               48,–
       * 75­2 Chudori, Leila S.: Pulang (Heimkehr nach Jakarta).               25,–            * 83­7                        Malek, Niroz: Der Spaziergänger von Aleppo.                     17,–
         89­8 Cohen, Albert: Die Tapferen.                                     23,–              19­5                        Marienthal, Hal: Schumanns Reise.                               21,–
       * 74­5 Colasanti, Marina: Mein fremder Krieg.                           20,–            *76­9                         Matveev, Michel: Das Viertel der Maler.                         19,–
         81­2 Crane, Peter: »Wir leben nun mal auf einem Vulkan.«              35,–            * 63­9                        Matveev, Michel: Die Armee der namenlosen Revolutionäre.        16,90
       * 00­4 Dembitzer, Salamon: Die Geistigen.                               19,–            * 23­3                        Matveev, Michel: Die Gehetzten.                                 23,–
       * 13­4 Dembitzer, Salamon: Visum nach Amerika.                          21,–            * 67­7                        Mentula, Mooses: Nordlicht – Südlicht.                          23,–
         38­6 Fantlová, Zdenka: »In der Ruhe liegt die Kraft« ...              21,–            * 04­2                        Mirbeau, Octave: 628­E8.                                        29,–
       * 10­3 Federman, Raymond: Pssst !                                       23,–            * 84­4                        Mirbeau, Octave: Diese verdammte Hand.                          20,–
       * 21­9 Flechtheim, Alfred: »Nun mal Schluß mit den blauen Picassos !«   23,–              22­5                        Mohr, Max: Das Einhorn.                                         19,–
         35­5 Fülöp­Miller, René: Katzenmusik.                                 19,–              07­2                        Mohr, Max: Frau ohne Reue.                                      19,–
         18­8 Fuld / Ostermaier (Hg.): Die Göttin und ihr Sozialist.           19,–              00­3                        Mohr, Max: Venus in den Fischen.                                19,–
       * 65­3 Goldschmidt, Pippa: Weiter als der Himmel.                       19,–              98­0                        Muggenthaler, Johannes: Das Fremdenzimmer.                      19,–
         86­7 Gronius, Jörg W.: Der Junior.                                    19,–              82­9                        Muggenthaler, Johannes: Der Idiotenhügel.                       21,–
         48­5 Gronius, Jörg W.: Ein Stück Malheur.                             19,–            * 30­1                        Muggenthaler, Johannes: Die letzte Trauung.                     21,–
       * 02­8 Gronius, Jörg W.: Plötzlich ging alles ganz schnell.             21,–              68­3                        Muggenthaler, Johannes: Regen und andere Niederschläge.         19,–
       * 36­3 Gronius, Jörg W.: Horch.                                         21,–            * 07­3                        Muktupa­vela, Laima: Das Champignonvermächtnis.                 23,–
       * 34­9 Gunnarsson, Pétur: punkt punkt komma strich.                     16,90             66­9                        Newman, Richard: Alma Rosé.                                     34,–
       * 44­8 Gunnarsson, Pétur: ich meiner mir mich.                          16,90           * 50­9                        Nixon, Carl: Rocking Horse Road.                                19,90
       * 56­1 Gunnarsson, Pétur: Die Rollen und ihre Darsteller.               18,90           * 71­4                        Nixon, Carl: Lucky Newman.                                      23,–
       * 66­0 Gunnarsson, Pétur: Das vierte Buch über Andri.                   21,–            * 60­8                        Nixon, Carl: Settlers Creek.                                    23,–
       * 57­8 de Gusmão, Ana Nobre: Die Gefangene von Emily Dickinson.         21,90           * 62­2                        Orelli, Giovanni: Die Brille des Gionata Lerolieff .            16,90
         93­5 de Gusmão, Ana Nobre: Die Seherin.                               25,–              30­0                        de Pascoaes, Teixeira: Napoleon.                                29,–
         64­5 de Gusmão, Ana Nobre: Spiegel der Angst.                         19,–            * 86­8                        Patel, Shenaz: Die Stille von Chagos.                           18,–
         58­4 Hauser, Heinrich: Donner überm Meer.                             19,–            * 48­6                        Petrow, Wsewolod: Die Manon Lescaut von Turdej.                 16,90
       * 25­7 Hauser, Heinrich: Schwarzes Revier.                              19,90           * 72­1                        Radlowa, Anna: Tatarinowa.                                      17,90
       * 45­5 Hauser, Heinrich: Zwischen zwei Welten.                          19.–              31­7                        Eric Schaal, Photograph.                                        44,–
       * 31­8 Hilpert, Heinz: Tagebuch für Nuschka.                            19,–            * 54­7                        Sahl, Hans: Die hellen Nächte.                                  16,90
       * 06­6 Jentsch, Ralph: Alfred Flechtheim – George Grosz.                23,–              14­0                        Schaeffer, Albrecht: Helianth (3 Bände im Schuber).             84,–
         01­0 Joseph, Albrecht: Portraits I.: Carl Zuckmayer, Bruno Frank.     19,–              33­1                        Schmitz, Oscar A. H.: Bürgerliche Bohème.                       21,–
         02­7 Joseph, Albrecht: Ein Tisch bei Romanoff ’s.                     13,–            * 27­1                        Seeber, Ursula / Weidle, Barbara: Edmund Wolf.                  25,–
         23­2 Joseph, Albrecht: Der letzte Vorhang.                            19,–              56­0                        Sinclair, Upton u. a.: Werter Genosse, die Maliks ...           34,–
       * 85­1 Karumidze, Zurab: Dagny oder Ein Fest der Liebe.                 23,–              27­0                        Siodmak, Curt: Unter Wolfsmenschen. Amerika.                    28,–
       * 82­0 Kidman, Fiona: Jean Batten, Pilotin.                             25,–            * 78­3                        Slauerhoff , Jan Jacob: Das verbotene Reich.                    20,–
       * 61­5 Kurt Klagsbrunn – Fotograf im Land der Zukunft.                  39,–              47­8                        Thelen, Albert Vigoleis: Briefe an T. de Pascoaes.              19,–
       * 11­0 Koch, Eric: Die Braut im Zwielicht.                              23,–              21­8                        Thelen, Albert Vigoleis: Literatur in der Fremde.               19,–
       * 16­5 Kubin, Wolfgang: Alles versteht sich auf Verrat.                 21,–            * 22­6                        Wagner, Karl: Weiter im Blues. Zu Peter Handke.                 21,–
         44­7 Kubin, Wolfgang: Das neue Lied von der alten Verzweiflung        15,–            * 01­1                        Weidle, Barbara (Hg.): Kurt Wolff .                             25,–
       * 64­6 Kubin, Wolfgang: Die Geschichte eines Flachmanns.                19,–              77­5                        Zhai Yongming: Kaffeehauslieder.                                19,–
         62­1 Kubin, Wolfgang: Narrentürme.                                    16,–            * 80­6                        Zink, Rui: Die Installation der Angst.                          18,–
       * 15­8 Kubin, Wolfgang: Unterm Schnurbaum.                              19,–            * 81­3                        Zwagerman, Joost: Duell.                                        17,–

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                                                                                                                                                   und daran wird sich nie etwas ändern.
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                               vogel@buero­indiebook.de       Telephon +49.30.84711813                   ursaerni@web.de                           die Bücher von Friedrich Forssman und
                                                              Fax +49.30.84711811                                                                  Stefan Weidle gestaltet, und auch daran
                                                                                                                                                   wird sich nie etwas ändern.
                                                              marquardt@kirchner­pr.de
                                                                                                                                                   Klimaneutral gedruckt
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