Weiterbildungen 2018 Bildung und Beratung für Pflegehelferinnen/Pflegehelfer SRK - Schweizerisches Rotes Kreuz Kanton Zürich
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Wissen fürs Leben
Der technologische Wandel ist auch in der Pflege längst angekommen.
Es sind vermehrt digitale Kompetenzen gefragt und soziale Qualifikationen
gefordert.
Das erfordert, dass Pflegehelfende mit Computer, Tablets und Smartphones
sicher umgehen können. Sie müssen den Pflegebericht nachvollziehbar und –
der Einstufung der Patienten angepasst – verfassen können. Ausserdem sollen
Pflegende dem stressigen Pflegealltag mit Gelassenheit begegnen.
In den neuen Angeboten «Einführung in die digitale Pflegedokumentation»
und «Leichtigkeit und Gelassenheit im Alltag» können Sie diese Kompetenzen
theoretisch und handlungsorientiert erlangen.
Diese und weitere Highlights aus unserem aktuellen Weiterbildungsprogramm
sollen Sie beruflich inspirieren und Ihren Energietank auffüllen. Damit Sie weiterhin
mit Freude Ihren privaten und beruflichen Alltag bewältigen.
Wir freuen uns, Sie bald im SRK-Bildungszentrum zu begrüssen.
Daniela Holenstein
Leitung Kurse und Kursentwicklung
PS: Wir verzichten im vorliegenden Weiterbildungsprogramm für Männer und
Frauen auf die durchgängige Nennung beider Geschlechter, und verwenden
abwechselnd die weibliche und männliche Form. Das macht es lesbarer, kürzer
und abwechslungsreicher für Sie.
3Inhalt
Bildung Pflegehelferin und Pflegehelfer
Lehrgänge
Lehrgang Langzeitpflege SRK 6
Lehrgang Demenzbetreuung SRK Kanton Zürich© 8
Pflegepraxis
Erste Hilfe in der Langzeitpflege 10
Schlaganfall – Pflege nach Bobath 11
Kinaesthetics® – Grundkurs 12
Kinaesthetics® – Vertiefungstag 13
Palliative Care 14
Basale Stimulation® in der Pflege 16
Pflege und Betreuung von COPD-Betroffenen Neu! 17
Pflege und Betreuung von Multiple-Sklerose-Betroffenen 18
Pflege und Betreuung von Morbus-Parkinson-Betroffenen 19
Blutdruck und Puls richtig messen 20
Umgang mit Blasenkatheter 21
Medikamentenlehre 1 22
Medikamentenlehre 2 23
Sprechen Sie Medizinisch? 24
Dekubitus – Prophylaxe und Lagerungen 25
Nachtwache in der Pflege 26
Demenz
Demenz – Hintergrundwissen und Fachvertiefung 27
Zeitgeschichte – Bedeutung in der Pflege Demenzkranker 28
Alltagsgestaltung mit demenzkranken Menschen 29
Demenz – Umgang mit herausforderndem Verhalten 30
Gedächtnistraining – was rastet, das rostet 31
Integrative Validation nach Richard® – Grundkurs 32
Integrative Validation nach Richard® – Praxistransfertag 33
Psychiatrie
Psychisch beeinträchtigte Menschen in der Alterspflege 34
4Kommunikation/Wertvorstellungen
Ethik in der Pflege 35
Gewaltfreie Kommunikation – Einführung 36
Gewaltfreie Kommunikation – Ärgerseminar 37
Naturheilkunde
Komplementärmedizin im Überblick 38
Phytotherapie – Grundlagen der Heilpflanzenkunde 39
Arbeitsumfeld Pflege
Pflegedokumentation – Grundkurs 40
Einführung in die digitale Pflegedokumentation Neu! 41
Leichtigkeit und Gelassenheit im Alltag Neu! 42
Beratung Pflegehelferin und Pflegehelfer
Informationsveranstaltung:
Berufliche Weiterentwicklung für PH SRK 43
Laufbahnberatung für Gesundheits- und Betreuungsberufe 44
Mentoringprogramm PH SRK 45
Bildung Institutionen
Praktikumsbegleitung – Lernsituationen gestalten 47
Institutionsinterne Weiterbildungen 48
Informationen
Dozierende 49
Eckdaten 52
So finden Sie uns – Anfahrtsplan 53
Kursübersicht und Anmeldeformular 54
5Lehrgang Langzeitpflege SRK
Bildung PH
Ein modular aufgebauter Lehrgang für Pflegehelferinnen/Pflegehelfer SRK
Für die Langzeitpflege sind die Pflegehelferinnen ein wichtiger und fester Be-
standteil der Pflegeteams. Entsprechend ist der Anteil an Assistenzpflegepersonal
(Pflegehelferin, Pflegeassistentin) in der Langzeitpflege am grössten. Umso
wichtiger ist es, die tägliche Arbeit immer wieder mit aktuellem Fachwissen zu
ergänzen und so die Kompetenzen zu vertiefen.
Der Lehrgang Langzeitpflege baut auf den Grundlagen des Lehrgangs Pflege-
Bildung
Institutionen
helferin/Pflegehelfer SRK auf und bietet eine Fachvertiefung zu den relevanten
Themen der Langzeitpflege.
Die Weiterbildungsmodule umfassen wichtige Themenschwerpunkte der Langzeit-
Informationen
pflege und vermitteln den Absolventinnen das nötige Fachwissen für die Pflege von
älteren und chronisch kranken Menschen. Die Weiterbildungsmodule orientieren
sich an den aktuellen Fragestellungen der Berufspraxis und erweitern die Hand-
lungskompetenzen der Pflegehelferinnen/Pflegehelfer SRK.
Zielgruppe Lehrgang Langzeitpflege
Der Zertifikatslehrgang Langzeitpflege richtet sich an Pflegehelferinnen, Pflege-
assistentinnen und Spitexmitarbeiter, die sich auf das Arbeitsfeld Langzeitpflege
spezialisieren möchten.
Modul Weiterbildungsmodule im Detail Dauer Lektionen
1 Kinaesthetics® Grundkurs* 4 Tage 24
2 Basale Stimulation® in der Pflege* 3 Tage 18
3 Integrative Validation nach Richard®* – Grundkurs 2 Tage 16
4 Erste Hilfe in der Langzeitpflege 1 Tag 6
5 Pflegedokumentation – Grundkurs 1 Tag 6
6 Ethik in der Pflege 1 Tag 6
7 Palliative Care 7 Tage 42
8 Pflege von Morbus-Parkinson-Betroffenen 1 Tag 6
9 Pflege von Multiple-Sklerose-Betroffenen 1 Tag 6
10 Schlaganfall – Pflege nach Bobath 1 Tag 6
Dauer Lehrgang Langzeitpflege 22 Tage 136
6 * standardisierte KurseAufbau Lehrgang Langzeitpflege
Bildung PH
Das Modulkonzept setzt sich aus standardisierten Weiterbildungen, wie sie auch in
Validierungsverfahren (z. B. FaBe) gefordert werden, und praxisnahen Themen der
Langzeitpflege zusammen. Die standardisierten Kurse (*) schliessen jeweils mit einer
Bescheinigung der Organisation sowie mit einer Teilnahmebestätigung des SRK
Kanton Zürich ab.
Inhalt der Weiterbildungsmodule
Jedes Weiterbildungsmodul ist in diesem Weiterbildungsprogramm sowie auf der
Website www.srk-zuerich.ch/pflegeplus ausführlich mit Zielen und Inhalten beschrie-
ben. Die aktuellen Kursdaten sind ebenfalls dort aufgeführt.
Abschluss
Absolventinnen schliessen den Lehrgang mit dem nationalen SRK-Zertifikat Pflege-
helferin/Pflegehelfer SRK Langzeitpflege ab.
Anmeldung und Ablauf
Jedes Modul kann separat gebucht werden. Die Teilnehmer können selber bestimmen,
in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Module besuchen möchten. Für jedes abge-
schlossene Modul erhalten die Absolventinnen eine Teilnahmebestätigung. Nach dem
Besuch aller zehn Module müssen sich die Absolventen beim Sekretariat im Bildungs-
zentrum melden. Vorgängig ist zu prüfen, ob alle Voraussetzungen zur Ausstellung des
Zertifikats Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK Langzeitpflege erfüllt sind.
Voraussetzung für das Zertifikat Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK Langzeitpflege
Teilnehmende müssen über ein Zertifikat als Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK (120 Std.
oder 60 Std. mit Berufserfahrung) oder einen Ausweis als Pflegeassistentin verfügen.
Alle zehn Weiterbildungsmodule sollen innerhalb von fünf Jahren absolviert werden.
Wenn nicht alle Module beim SRK Kanton Zürich besucht worden sind, müssen sich die
Absolventinnen über die Möglichkeiten der Gleichwertigkeitsanerkennung informieren.
Gleichwertigkeitsanerkennung
Berücksichtigt werden Weiterbildungsmodule rückwirkend fünf Jahre vom Zeitpunkt
der Antragsstellung. Anerkannt sind die Abschlüsse oder Teilnahmebestätigungen
folgender Organisationen:
• Kinaesthetics Schweiz für den Grundkurs Kinaesthetics® mindestens 18 Lektionen
• Verein Basale Stimulation für den Grundkurs Basale Stimulation® in der Pflege
mindestens 18 Lektionen
• Institut für Integrative Validation für den Grundkurs Integrative Validation nach
Richard® mindestens 16 Lektionen
• Schweizerischer Samariterbund für Erste Hilfe mindestens 6 Lektionen
• SRK-Kantonalverbände für einzelne Weiterbildungsmodule 7Lehrgang Demenzbetreuung
Bildung PH
SRK Kanton Zürich©
Ein modular aufgebauter Lehrgang für Pflegehelferinnen/Pflegehelfer SRK
In der Schweiz sind derzeit über 110 000 Menschen von einer Demenzerkrankung
betroffen – eine Zahl, die mit einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft
weiter ansteigen wird. Die Pflege und Betreuung von Menschen mit Demenz
stellen Angehörige und Pflegeteams immer wieder vor grosse Herausforderungen.
Umso wichtiger ist es, dass auch das Assistenzpflegepersonal ein vertieftes
Fachwissen zur Betreuung und Pflege Demenzkranker erlangt.
Assistenzpflegepersonal, das mit Demenzkranken arbeiten möchte, ist entweder
in einer Institution für Demenzkranke, in einem Pflegeheim oder bei den Betroffe-
nen zu Hause beschäftigt. Der Lehrgang Demenzbetreuung soll auf diese an-
spruchsvolle Tätigkeit vorbereiten sowie Personen, die bereits mit Demenzkranken
arbeiten, eine Fachvertiefung mit Zertifikatsabschluss ermöglichen.
Zielgruppe Lehrgang Demenzbetreuung
Der Zertifikatslehrgang Demenzbetreuung© richtet sich an Pflegehelferinnen,
Pflegeassistentinnen und Spitexmitarbeiter, die sich auf die Pflege und Betreuung
von Menschen mit Demenz spezialisieren möchten.
Aufbau Lehrgang Demenzbetreuung
Das Modulkonzept setzt sich aus standardisierten Weiterbildungen, wie sie auch in
Validierungsverfahren (z. B. FaBe) gefordert werden, und praxisnahen Themen der
Modul Weiterbildungsmodule im Detail Dauer Lektionen
1 Hintergrundwissen Demenz 1 Tag 6
2 Integrative Validation nach Richard®* – Grundkurs 2 Tage 16
3 Ethik in der Pflege 1 Tag 6
4 Zeitgeschichte 1 Tag 6
5 Alltagsgestaltung mit Demenzkranken 1 Tag 6
6 Umgang mit herausforderndem Verhalten 1 Tag 6
7 Basale Stimulation® in der Pflege* 3 Tage 18
8 Integrative Validation nach Richard®* – Praxistransfertag 1 Tag 6
Dauer Lehrgang Demenzbetreuung 11 Tage 70
8 * standardisierte KurseDemenzbetreuung zusammen. Die standardisierten Kurse (*) schliessen jeweils
Bildung PH
mit einer Bescheinigung der Organisation sowie mit einer Teilnahmebestätigung
des SRK Kanton Zürich ab.
Inhalt der Weiterbildungsmodule
Jedes Modul ist in diesem Weiterbildungsprogramm sowie auf der Website
www.srk-zuerich.ch/pflegeplus ausführlich mit Zielen und Inhalten beschrieben.
Die aktuellen Kursdaten sind ebenfalls dort aufgeführt.
Abschluss
Absolventinnen schliessen den Lehrgang mit dem Zertifikat Demenzbetreuung
SRK Kanton Zürich© ab.
Anmeldung und Ablauf
Jedes Modul kann separat gebucht werden. Die Teilnehmerinnen können selbst
bestimmen, in welcher Reihenfolge sie die einzelnen Module besuchen möchten.
Für jedes abgeschlossene Modul erhalten die Absolventinnen eine Teilnahme-
bestätigung. Nach dem Besuch aller acht Module müssen sich die Absolventinnen
beim Sekretariat im Bildungszentrum SRK Kanton Zürich melden. Vorgängig ist zu
prüfen, ob alle Voraussetzungen zur Ausstellung des SRK-Zertifikats Demenzbe-
treuung© erfüllt sind. Empfehlung: Lehrgang Demenzbetreuung© mit dem Modul
«Hintergrundwissen Demenz» beginnen.
Voraussetzung für das Zertifikat Demenzbetreuung SRK Kanton Zürich©
Teilnehmer müssen über ein Zertifikat als Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK oder
einen Ausweis als Pflegeassistentin verfügen. Alle acht Weiterbildungsmodule
sollen innerhalb von drei Jahren absolviert werden. Wenn nicht alle Module beim
SRK Kanton Zürich besucht worden sind, müssen sich die Absolventinnen über die
Möglichkeiten der Gleichwertigkeitsanerkennung informieren.
Gleichwertigkeitsanerkennung
Berücksichtigt werden Weiterbildungsmodule rückwirkend fünf Jahre vom
Zeitpunkt der Antragsstellung. Anerkannt sind die Abschlüsse oder Teilnahme-
bestätigungen folgender Organisationen:
• Verein Basale Stimulation für den Grundkurs Basale Stimulation® in der Pflege
mindestens 18 Lektionen
• Institut für Integrative Validation für den Grundkurs Integrative Validation
nach Richard® mindestens 16 Lektionen
• Praxistransfertag Integrative Validation nach Richard® mindestens 6 Lektionen
9Erste Hilfe in der Langzeitpflege
Bildung PH
Auch in der Langzeitpflege können unvorhersehbare Notfallsituationen auftreten.
Dann muss schnell und souverän gehandelt werden, denn korrektes Verhalten
kann Leben retten.
Ziele
– Sensibilisierung für Notfallsituationen der Langzeitpflege
– In Notfallsituationen sicher reagieren und handeln können
Inhalte
– Allgemeines Vorgehen bei einem Notfall
– Lebensrettende Sofortmassnahmen (Seitenlagerung, BLS/AED, Druckverband)
– Herz-Kreislauf-Erkrankungen
– Erste Hilfe bei Verletzungen
– Epileptischer Anfall
– Fallbeispiele und Praxis
Daten
Di, 30.01.2018 oder
Mo, 09.04.2018 oder
Mi, 07.11.2018 oder
Mi, 05.12.2018
Kursleitung
Beatrice Beutel
Preis
Tageskurs CHF 170.–
10Schlaganfall – Pflege nach Bobath
Bildung PH
Ein Schlaganfall ist für die Betroffenen ein massiver Einschnitt ins Leben. Je nach-
dem, welche Hirnregionen betroffen sind, müssen sie ihr Leben mit den vielfältigs-
ten Behinderungen neu gestalten lernen. Häufig bleibt auch eine Halbseitenläh-
mung zurück, die den Alltag der Betroffenen zusätzlich beeinträchtigt. Mithilfe des
Bobath-Konzepts können betroffene Menschen in der Pflege und im Alltag
unterstützt werden, ihre Selbstständigkeit zurückzugewinnen.
Ziele
– Fachwissen zum Thema Schlaganfall und Halbseitenlähmung vertiefen
– Fachgerechter Umgang und Mobilisation von Personen mit einer Halbseiten-
lähmung
– Verständnis für die Problematik von Menschen mit einer Halbseitenlähmung
entwickeln
Inhalte
– Krankheitsbild Schlaganfall/Apoplexie
– Krankheitsentwicklung und Lähmungserscheinungen
– Mobilisation nach Bobath
– Handling der Schulter-Hand-Problematik
Daten
Do, 01.02.2018 oder
Mi, 11.04.2018 oder
Do, 04.10.2018
Kursleitung
Susanne Ribi
Preis
Tageskurs CHF 245.–
11Kinaesthetics® – Grundkurs
Bildung PH
Im Pflegealltag arbeiten wir oft mit Menschen mit Bewegungseinschränkungen.
Kinaesthetics® lehrt uns, wie wir gemeinsam in Bewegung kommen und die
körperlichen Ressourcen aufeinander abstimmen.
Ziele
– Die eigene Bewegung bewusster wahrnehmen
– Neue Bewegungsfähigkeiten und Lösungsmöglichkeiten für sich und die
Bildung
Institutionen
Unterstützung anderer finden
– Überlastungsschäden reduzieren
Inhalte
Die sechs Konzepte der Kinaesthetics®:
Informationen
– Interaktion
– Funktionale Anatomie
– Menschliche Bewegung
– Anstrengung
– Menschliche Funktion
– Umgebung
Daten
Mo/Di, 08./09.01. und 05./06.02.2018 oder
Mo/Di, 19./20.03. und 16./17.04.2018 oder
Mo/Di, 14./15.05. und 18./19.06.2018 oder
Mo/Di, 19./20.11. und 17./18.12.2018
Kursleitung
Lucia Ammon
Preis
4-Tageskurs (24 Lektionen für Zertifikat) CHF 650.– plus CHF 50.– Lehrmittel
12Kinaesthetics® – Vertiefungstag
Bildung PH
Auf der Basis des Kinaesthetics® Grundkurses wird die eigene Handlungsfähig-
keit im Umgang mit Menschen, die auf Bewegungsunterstützung angewiesen
sind, vertieft und erweitert. Die eigene Bewegungskompetenz und das Finden
von Lösungsmöglichkeiten werden reflektiert.
Ziele
– Erfassen und Bearbeiten der persönlichen Lernthemen und -fragen
– Praktisches Üben am Bett mit Kursteilnehmenden
Inhalte
– Die Vernetzung der sechs Konzepte besser verstehen und anwenden
– Fallbeispiele aus der Praxis analysieren und Varianten finden
– Selbsterfahrung reflektieren
Voraussetzung
Besuch des Kinaesthetics® Grundkurses (4 Tage)
Datum
Mi, 24.10.2018
Kursleitung
Lucia Ammon
Preis
Tageskurs CHF 245.–
13Palliative Care
Bildung PH
Palliative Care versteht sich als ganzheitliche Begleitung von schwerkranken und
sterbenden Menschen, welche die Bedürfnisse des Kranken und seinen Angehöri-
gen ins Zentrum stellt. Im Kurs geht es einerseits um eine vertiefte Auseinander-
setzung mit der palliativen Haltung und Kultur, andererseits aber auch ganz
konkret um den Umgang mit «End of Life Care»-Situationen. Der Kurs soll Mut
machen, Angst nehmen und Sicherheit geben, Sterbende auf ihrem letzten Weg
zu begleiten.
Bildung
Institutionen
Ziele
– Entwickeln eines umfassenden Verständnisses von Palliative Care
– Kompetent handeln und kommunizieren in palliativen resp.
«End of Life Care»-Situationen
Informationen
– Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer
– Sensibilisierung für die eigene Belastung in der Konfrontation mit belastenden
Situationen und Gefühlslagen
– Kenntnisse haben über ethische Grundfragen in palliativen Situationen
– Ein Bewusstsein entwickeln für die Bedeutung der existenziellen und spirituel-
len Bedürfnisse bei der Pflege von Sterbenden und ihren Angehörigen
Inhalte
Einführung in die Grundlagen der Palliative Care
– Einführung in Palliative Care
– Auseinandersetzung mit Krankheit, Sterben, Tod, Trauer
– Palliative Care in der Langzeitpflege und in der Spitex
Bedürfnisse und Symptommanagement
– Bedürfnisse Sterbender: Lebensqualität bis zuletzt ermöglichen
– Symptome wahrnehmen und lindern helfen
– Arbeitsinstrumente
Begleitung von Sterbenden und Angehörigen
– Kommunikation mit Sterbenden und Angehörigen
– Abschied und Trauer
– Umgang mit Trauernden
– Pflege Verstorbener
14Nach dem Tod
Bildung PH
– Abschieds- und Trauerrituale, auch in anderen Kulturen
– Trauerkultur in der Institution
– Besuch Krematorium/Friedhof
Was gibt Kraft und Halt?
– Spiritualität – was ist das?
– Wie gehe ich mit mir und meinen Belastungen um?
Umgang mit unterschiedlichen Werthaltungen
– Ethische und rechtliche Aspekte von Sterbehilfe, Sterbebegleitung und
Suizidbeihilfe
– Ethische Entscheidungsfindung
– Umgang mit geäusserten Todeswünschen
Reflexion
– Übersicht Palliative-Care-Angebote im Kanton Zürich
– Fallbesprechungen/Erfahrungsaustausch
Daten
Do/Fr, 11./12.01., Mi/Do, 17./18.01., Mi/Do/Fr, 24./25./26.01.2018 oder
Do/Fr, 22./23.03., Mi/Do/Fr, 04./05./06.04., Do/Fr, 12./13.04.2018 oder
Do/Fr, 14./15.06., Mi/Do, 20./21.06., Mi/Do/Fr, 27./28./29.06.2018 oder
Do/Fr, 25./26.10., Do/Fr, 01./02.11., Mi/Do/Fr, 07./08./09.11.2018
Kursleitung
Christoph Schürch
Preis
7-Tageskurs CHF 840.–
15Basale Stimulation® in der Pflege
Bildung PH
Mit dem Konzept der Basalen Stimulation in der Pflege können Menschen, die
verbal schwer zugänglich sind, durch spezifische Reizerfahrungen auf einer
nonverbalen Kommunikationsebene erreicht werden. Dieser etwas andere Dialog
stimuliert die verschiedenen Wahrnehmungskanale und trägt dazu bei, dass die
Betroffenen grundlegende Fähigkeiten erhalten oder neu aufbauen können.
Ziele
Bildung
Institutionen
– Die Grundlagen des Konzepts der Basalen Stimulation kennen
– Verschiedene Möglichkeiten zur Förderung der Wahrnehmung kennen
und anwenden
– Berührung und deren Auswirkung auf die zu Pflegenden
Informationen
Inhalte
– Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung und Beobachtung
– Analyse bekannter Pflegemethoden und -techniken
– Selbsterfahrung gängiger Methoden der Basalen Stimulation
– Integration und Anwendung der Basalen Stimulation im Pflegealltag
Daten
Mi, Do und Fr, 10., 11. und 12.01.2018 oder
Mi, Do und Fr, 07., 08. und 09.03.2018 oder
Mi, Do und Fr, 05., 06. und 07.09.2018 oder
Mi, Do und Fr, 21., 22. und 23.11.2018
Kursleitung
Birgit Ströbele
Preis
3-Tageskurs CHF 520.–
16Pflege und Betreuung von COPD-Betroffenen
Bildung PH
Wenn die Atmung den Alltag älterer Menschen erschwert, liegt das oft an der
chronisch obstruktiven Lungenkrankheit (COPD). Die Betroffenen sind darauf
angewiesen, dass sie «ihr» Krankheitsbild verstehen und sich bei Atemnot zu
helfen wissen. Dafür benötigen sie Anleitung und Unterstützung beim Inhalieren,
sowie Wissen über Massnahmen, die das Atmungssystem entlasten. Die vertiefte
Auseinandersetzung im Umgang und Pflege von lungenerkrankten Menschen,
sowie Kenntnisse über Prophylaxen und Therapien geben Sicherheit in der Pflege
und Betreuung.
Ziele
– Auffrischen von anatomischen Kenntnissen der Atemwege
– Fachwissen über das Krankheitsbild COPD und andere Erkrankungen der
Atemwege vertiefen
– Die verschiedenen Massnahmen zur Unterstützung bei Atemnot anwenden
können
Inhalte
– Fachwissen über die Ursachen und typischen Krankheitsverläufe
– Veränderung der Atmung erkennen und entsprechend reagieren können
– Symptome der veränderten Atmung
– Atemerleichternde Körperhaltungen und Lagerungen
– Handling Inhalation
Daten
Mo, 28.05.2018 oder
Do, 25.10.2018
Kursleitung
Pia Mariano
Preis
Tageskurs CHF 245.–
17Pflege und Betreuung von
Bildung PH
Multiple-Sklerose-Betroffenen
Multiple Sklerose ist eine heimtückische Erkrankung und stellt Betroffene und
Pflegende vor besondere Herausforderungen. Durch entzündliche Prozesse und
Gewebeveränderungen an den Nervenbahnen treten verschiedene Krankheitsbil-
der und Verlaufsformen auf. Diese Veränderungen können in Schüben auftreten,
die nach Tagen oder Monaten teilweise oder vollständig verschwinden können.
Dies bedeutet für die Betroffenen, mit Unsicherheiten leben zu lernen. Der
Bildung
Institutionen
langfristige, individuelle Krankheitsverlauf kann bisher nicht genau vorausgesagt
werden. Es gilt, die Betroffenen in ihrer selbstständigen Lebensführung zu
unterstützen und zu begleiten.
Ziele
Informationen
– Fachwissen über das Krankheitsbild der Multiplen Sklerose vertiefen
– Möglichkeiten zur individuellen Unterstützung für die Betreuung und Pflege
der Betroffenen kennen
– Unterschiedliche Konzepte der Betreuung und Pflege kennen
Inhalte
– Fachwissen über die Ursachen und den typischen Krankheitsverlauf
– Spezifische Symptome und Störungen
– Prävention von Sekundärerkrankungen
– Unterstützende Möglichkeiten und Hilfen für den Alltag
Daten
Mi, 31.01.2018 oder
Mi, 18.04.2018 oder
Mi, 14.11.2018
Kursleitung
Birgit Ströbele
Preis
Tageskurs CHF 245.–
18Pflege und Betreuung von
Bildung PH
Morbus-Parkinson-Betroffenen
Parkinson ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. An einer
bestimmten Stelle im Gehirn (in der sogenannten «schwarzen Substanz» oder
«Substantia nigra») kommt es zu einem beschleunigten, vorzeitigen Tod von
Nervenzellen. Dies führt zu den typischen Hauptsymptomen wie Zittern, Verstei-
fung der Muskulatur und der Verlangsamung aller Bewegungen. Es treten aber
auch zunehmend Begleitsymptome auf, die den Alltag der Betroffenen zusätzlich
beeinträchtigen. Der langfristige individuelle Krankheitsverlauf kann bisher nicht
genau vorausgesagt werden. Es gilt, die Betroffenen in ihrer selbstständigen
Lebensführung zu unterstützen und zu begleiten.
Ziele
– Fachwissen über das Krankheitsbild der Morbus Parkinson vertiefen
– Möglichkeiten zur individuellen Unterstützung für die Betreuung und Pflege
der Betroffenen kennen
Inhalte
– Ursachen und typischer Krankheitsverlauf
– Spezielle Symptome
– Vorbeugen von Folgeerkrankungen
– Pflegerische Unterstützung und Alltagshilfe
Daten
Do, 08.02.2018 oder
Mi, 02.05.2018 oder
Mi, 12.09.2018
Kursleitung
Birgit Ströbele
Preis
Tageskurs CHF 245.–
19Blutdruck und Puls richtig messen
Bildung PH
Puls und Blutdruck sind lebenswichtige Vitalzeichen, die viel über den Gesundheits-
zustand von Menschen aussagen können. Darum ist es wichtig, dass Vitalzeichen
richtig und zuverlässig gemessen werden. Das damit verbundene Hintergrundwis-
sen sensibilisiert für Abweichungen der Normwerte von Puls und Blutdruck und
zeigt auf, welche Symptome und Krankheitsbilder damit in Verbindung gebracht
werden können.
Bildung
Institutionen
Ziel
Puls und Blutdruck richtig messen und die Messwerte einschätzen können
Inhalte
– Messwerte von Puls und Blutdruck
Informationen
– Blutdruck und Puls messen
– Ursachen und Symptome von hohem oder tiefem Blutdruck
– Bedeutung und Folgen von hohem oder tiefem Blutdruck
Daten
Fr, 23.02.2018 oder
Mo, 11.06.2018 oder
Fr, 28.09.2018
Kursleitung
Pia Mariano
Preis
Tageskurs CHF 245.–
20Umgang mit Blasenkatheter
Bildung PH
Der Umgang mit einem Blasenkatheter und dem Katheterbeutel erfordert Um-
sicht und striktes hygienisches Arbeiten. Grundlagen von Anatomie, Physiologie
und Pathologie helfen, das Harnsystem zu verstehen, damit Veränderungen des
Urins beobachtet und weitergeleitet werden können. Das Üben des hygienischen
Handelns beim Wechsel des Dauerkatheterbeutels soll Sicherheit vermitteln für
den täglichen Umgang.
Ziele
– Vertiefung der Kenntnisse in Anatomie und Physiologie und der
physiologischen und pathologischen Veränderungen des Harnsystems
– Bedingungen für hygienisches Handeln im Umgang mit dem
Blasenkatheter kennen
– Korrektes Handling beim Wechsel des Katheterbeutels kennen
– Korrekten Ablauf beim Wechsel des Blasenkatheters kennen
Inhalte
– Grundlagen in Anatomie und Physiologie des Harnsystems
− Physiologische und pathologische Veränderungen des Harnsystems
− Grundlagen der Hygiene
− Wahrung der Intimsphäre und Umgang mit Schamgefühlen und Ekel
− Tipps und Tricks für den Umgang mit dem Blasenkatheter und dem Beutel
− Wechsel des Katheterbeutels unter hygienischen Bedingungen
− Verschiedene Produkte
Daten
Mo, 09.04.2018 oder
Mo, 29.10.2018
Kursleitung
Pia Mariano
Preis
Tageskurs CHF 245.–
21Medikamentenlehre 1
Bildung PH
Medikamente verteilen gehört zu den alltäglichen Arbeiten in der Pflege. Bei der
Verabreichung von Arzneimitteln ist jedoch Vorsicht geboten. Was passiert, wenn
Medikamente falsch oder gar nicht eingenommen werden, und welche typischen
Nebenwirkungen zeigen bestimmte Medikamentengruppen? In diesem Kurs
lernen die Teilnehmenden verschiedene Beispiele von Arzneimittelformen und
Applikationsarten kennen.
Bildung
Institutionen
Ziele
– Richtlinien zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten kennen
− Erlangen von Fachwissen, wie Arzneistoffe vom Körper aufgenommen werden
Inhalte
Informationen
– Grundlagen über Arzneimittel, Arzneimittelkategorien und -formen
– Medikamentengruppen zu alterstypischen Krankheitsbildern wie:
• Infektionen
• Krankheiten des rheumatischen Formenkreises
• Krankheiten der Verdauungsorgane
• Herz-Kreislauf-Erkrankungen
– Richtige Einnahme von Medikamenten
Daten
Di, 16.01.2018 oder
Fr, 20.04.2018 oder
Di, 18.09.2018 oder
Di, 13.11.2018
Kursleitung
Marlène Schuler
Preis
Tageskurs CHF 245.–
22Medikamentenlehre 2
Bildung PH
Medikamente verteilen gehört zu den alltäglichen Arbeiten in der Pflege. Bei der
Verabreichung von Arzneimitteln ist jedoch Vorsicht geboten. Was passiert, wenn
Medikamente falsch oder gar nicht eingenommen werden, und welche typischen
Nebenwirkungen zeigen bestimmte Medikamentengruppen? In diesem Kurs lernen
die Teilnehmenden den verantwortungsvollen Umgang mit Arzneimitteln sowie
Wirkung und Nebenwirkungen verschiedener Medikamentengruppen kennen.
Ziele
– Richtlinien zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten kennen
– Verschiedene Medikamentengruppen kennen und diese richtig verabreichen
Inhalte
– Grundlagen zum Umgang mit Medikamenten
– Medikamentengruppen zu alterstypischen Krankheitsbildern wie:
• Demenz
• Depression
• Neurologische Erkrankungen
• Krebserkrankungen
– Richtige Einnahme von Medikamenten
– Beipackzettel verstehen
Daten
Fr, 19.01.2018 oder
Fr, 01.06.2018 oder
Fr, 26.10.2018 oder
Fr, 30.11.2018
Kursleitung
Marlène Schuler
Preis
Tageskurs CHF 245.–
23Sprechen Sie Medizinisch?
Bildung PH
Oft sind medizinische Begriffe unverständlich und erinnern an eine fremde
Sprache oder an ein Buch mit sieben Siegeln. Die Sprache ist auch in der Medizin
ein sehr wichtiges Kommunikationsmittel und die korrekte Anwendung hilft,
Missverständnisse zu vermeiden. Im Kurs werden die wichtigsten Begriffe der
medizinischen Terminologie erklärt, sodass es möglich ist, Wörter abzuleiten,
Diagnosen besser zu verstehen und Fachwörter korrekt anzuwenden.
Bildung
Institutionen
Ziele
– Grundlegende Kenntnisse über die medizinische Terminologie gewinnen
− Korrekte Anwendung medizinischer Fachbegriffe
Inhalte
Informationen
– Verschiedene, häufige Endungen wie beispielsweise -itis kennenlernen
– Lateinische Bezeichnungen der Krankheiten lernen und in Verbindung mit
den Organen bringen
– Anhand von Fallbeispielen das Neuerlernte festigen
– Unterscheidung zwischen Umgangs- und Fachsprache
– Nachschlagewerke gezielt und effizient nutzen
Daten
Sa, 14.04.2018 oder
Sa, 01.09.2018
Kursleitung
Ester Maranta
Preis
Tageskurs CHF 245.–
24Dekubitus – Prophylaxe und Lagerungen
Bildung PH
Betagte und kranke Menschen, die sich eingeschränkt oder nicht mehr selbst-
ständig bewegen können, schlecht ernährt sind und ungenügend trinken, sind
stark dekubitusgefährdet. Ein bereits vorhandener Dekubitus ist schmerzhaft
und benötigt viel Zeit und Geduld zur Heilung. Umso wichtiger ist ein umfassen-
des Verständnis für die Prophylaxe, damit der Dekubitus keine Chance hat.
Ziele
– Umfassendes Verständnis für die Dekubitusprophylaxe
– Verschiedene Lagerungen können geübt werden
Inhalte
– Pathophysiologie, Diagnostik und Klassifikationen
− Risikofaktoren
− Lagerung, Druckentlastung und Hilfsmittel
− Wundtherapie und Begleitmassnahmen
− Nationaler Expertenstandard
Daten
Do, 12.04.2018 oder
Mi, 28.11.2018
Kursleitung
Hyun Ok Hungerbühler
Preis
Tageskurs CHF 245.–
25Nachtwache in der Pflege
Bildung PH
Die Arbeit während der Nacht ist von einer besonderen Atmosphäre geprägt. Wir
sind auf uns allein gestellt und tragen eine grosse Verantwortung. Die Sicherheit
der Bewohner und die eigene Sicherheit liegen in unseren Händen. Schwierige
Situationen müssen innerhalb der Kompetenzen selbstständig gemeistert werden.
Fachwissen und eine gute Arbeitsorganisation helfen, professionell zu handeln
und die spezifischen Anforderungen, die der Nachtdienst mit sich bringt, erfolg-
reich zu managen.
Bildung
Institutionen
Ziele
– Angst verlieren und Sicherheit gewinnen für die Tätigkeit als Nachtwache
– Spezifische Schlafstörungen erkennen und Lösungen finden
Informationen
Inhalte
– Neue wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Schlafforschung
– Ursachen für Schlafstörungen bei Bewohnern
– Tag-Nacht-Umkehr bei Demenzkranken
– Einfache schlafunterstützende Massnahmen
– Sterben in der Nacht
– Aufgaben und Kompetenzen bei der Tätigkeit als Nachtwache
– Arbeitsorganisation
– Steuerung des eigenen Tag-Nacht-Rhythmus
Datum
Mo, 26.11.2018
Kursleitung
Lily Lemmens
Preis
Tageskurs CHF 245.–
26Demenz – Hintergrundwissen
Bildung PH
und Fachvertiefung
Demenz steht als Überbegriff für verschiedene Krankheiten des Gehirns. Sie zeigt
sich durch die Abnahme der sozialen, kognitiven, emotionalen und körperlichen
Fähigkeiten. Die Entstehung der Krankheit ist eine hirnorganische Störung. In den
Alters- und Pflegezentren werden immer mehr Menschen mit einer Demenz
gepflegt. Die Vertiefung des Fachwissens hilft, das Verhalten Demenzkranker zu
verstehen und in Pflegesituationen kompetent zu handeln.
Ziele
– Physiologie und Pathologie des Hirns in Verbindung mit Demenz verstehen
– Verschiedene Demenzformen kennen
Inhalte
– Funktionsweise des Gehirns
– Funktionsweise des Gedächtnisses
– Auswirkungen unterschiedlicher Demenzformen auf den Pflegealltag
– Möglichkeiten der Demenzabklärung
– Möglichkeiten und Grenzen medizinischer und pflegerischer Therapien
Daten
Di, 20.02.2018 oder
Di, 15.05.2018 oder
Do, 23.08.2018
Kursleitung
Lily Lemmens
Preis
Tageskurs CHF 245.–
27Zeitgeschichte – Bedeutung in der Pflege
Bildung PH
Demenzkranker
Wir alle werden durch die Zeit geprägt, so auch unsere Bewohner. Sie erlebten
die Kriegsjahre als junge Erwachsene und traten ein in den Optimismus und
Fortschrittsglauben der Nachkriegszeit. Diese Prägungen sind oft heute noch
lebendig und werden gerade im Alltag von Menschen mit Demenz immer wieder
Wirklichkeit. Tauchen wir ein in diese alten Zeiten, damit wir die Erlebniswelt von
Demenzkranken besser nachvollziehen können.
Ziele
– Einblick erhalten in die Zeitgeschichte von 1930 bis 1970
− Aussagen und Verhalten von Bewohnern in Bezug auf die Zeitgeschichte
einordnen und angemessen reagieren
− Anregungen zur Gestaltung des Alltags bekommen
Inhalte
– Der Alltag von jungen Frauen und Männern in der Zeit von 1930 bis 1970
− Ideale, Realitäten in der Familie
− Ideale, Realitäten in Beruf und Umfeld
− Mode, Musik, Film, Theater
Daten
Mi, 28.03.2018 oder
Di, 19.06.2018 oder
Do, 22.11.2018
Kursleitung
Lily Lemmens
Preis
Tageskurs CHF 245.–
28Alltagsgestaltung mit demenzkranken
Bildung PH
Menschen
Der Alltag mit demenzkranken Menschen ist eine grosse Herausforderung.
Jeder Einzelne hat seine spezifische Erlebniswelt, die nicht immer mit der unseren
kompatibel ist. Es ist kaum möglich, die Betreuung nach einem bestimmten Ablauf
durchzuführen. Trotzdem binden uns institutionelle Strukturen an einen Tages-
rhythmus. Es lohnt sich, verschiedene Betreuungsansätze kennenzulernen, um
den Alltag mit Demenzkranken kreativer und lustvoller gestalten zu können.
Ziele
– Möglichkeiten und Grenzen von verschiedenen Betreuungskonzepten kennen
− Kern- und Zwischenzeiten für die Alltagsgestaltung sinnvoll nutzen
− Ideen für die Alltagsgestaltung mit Demenzkranken gewinnen
Inhalte
– Normalitätsprinzip auf der Grundlage der Biografie
− Kommunikatives Verfahren
− Personenzentrierter Ansatz
− Selbsterhaltende Massnahmen
− 10-Minuten-Aktivitat
− Snoezelen
− Kreative und gestalterische Methoden
Daten
Do, 01.03.2018 oder
Mi, 23.05.2018 oder
Di, 27.11.2018
Kursleitung
Lily Lemmens
Preis
Tageskurs CHF 245.–
29Demenz – Umgang mit herausforderndem
Bildung PH
Verhalten
Das Verhalten von Menschen mit einer Demenz kann uns sehr herausfordern.
Doch das, was mich an die Grenzen bringt, tragen andere mit Humor und Gelas-
senheit und umgekehrt. Verhalten wird individuell wahrgenommen und interpre-
tiert. Unsere Wahrnehmung ist geprägt durch persönliche, aber auch strukturelle
und institutionelle Werte und Normen. Wann empfinde ich welches Verhalten
als besonders herausfordernd und wo liegen die Chancen, dem Verhalten von
Demenzkranken anders zu begegnen? Können wir, indem wir das als schwierig
bewertete Verhalten anders beurteilen, die tagtäglichen Herausforderungen,
die die Pflege Demenzkranker mit sich bringt, leichter annehmen?
Ziele
– Hintergrundwissen zum Thema Verhalten erwerben
− Verhaltensnormen in der Wechselwirkung zwischen Gepflegten,
Pflegenden und Institution erkennen
− Verhaltenscode für «schwieriges» Verhalten kennenlernen
Inhalte
– Psychologische Grundlagen zum Thema Verhalten
− Wie lernen wir, uns zu verhalten?
− Einflussfaktoren für die individuelle Wahrnehmung und Bewertung
von Verhalten
− Umgang mit herausforderndem Verhalten
− Wirksame Kommunikation
Daten
Mo, 26.02.2018 oder
Di, 05.06.2018 oder
Mi, 21.11.2018
Kursleitung
Lily Lemmens
Preis
Tageskurs CHF 245.–
30Gedächtnistraining – was rastet, das rostet
Bildung PH
Das Gehirn regelmässig zu trainieren ist eine wichtige Altersprophylaxe. Durch
geistige Stimulation und Gehirntraining kann die Denkfähigkeit erhalten und
gesteigert werden. Einfache, in die alltägliche Pflegearbeit integrierte Übungen
sollen inspirieren, die betagten Bewohner beim Gedächtnistraining anzuleiten.
Ziele
– Das Gedächtnis trainierende Übungen im Pflegealltag einsetzen können
− Sinnvolle Methoden für Gedächtnistraining kennen
Inhalte
– Funktion des Gehirns
− Forderung der geistigen Beweglichkeit
− Steigerung der eigenen Fähigkeiten zur optimalen Gehirnfunktion
− Methoden und Übungen für Gedächtnistraining
− Einsatzmöglichkeiten im Pflegealltag
Daten
Do, 19.04.2018 oder
Do, 29.11.2018
Kursleitung
Hyun Ok Hungerbühler
Preis
Tageskurs CHF 245.–
31Integrative Validation nach Richard® –
Bildung PH
Grundkurs
Die Integrative Validation nach Richard® (IVA) stellt eine wertschätzende Haltung
und Kommunikationsform im Umgang mit Menschen mit Demenz dar. Das Ziel
der IVA ist, den pflegenden und betreuenden Personen einen Zugang in die
Erlebniswelt der Menschen mit Demenz zu schaffen und ihnen so zu ermöglichen,
wertschätzend auf die sich immer wieder verändernden Reaktionen der Menschen
mit Demenz einzugehen. Mit der Methode der IVA bauen die pflegenden und
betreuenden Personen zu den Menschen mit Demenz Vertrauen auf, stärken die
Gefühle von Sicherheit und Zugehörigkeit, fördern das Selbstwertgefühl und
vermindern somit massgeblich Angst und Unruhe.
Ziele
– Rahmenbedingungen der IVA kennen
− Fachwissen über das Krankheitsbild Demenz vertiefen
− Reflexion der eigenen Haltung gegenüber von Menschen mit Demenz
− Praxistransfer validierendes Verhalten im Pflegealltag
Inhalte
– Theorie der Methode Integrative Validation
− Praktische Umsetzung der Methode Integrative Validation
− Bedürfnisse von Menschen mit Demenz
− Hauptsymptome der Demenz und deren Auswirkung
− Ressourcen (Gefühle und Antriebe) von Menschen mit Demenz
Daten
Mo/Di, 26./27.02.2018 oder
Mo/Di, 16./17.04.2018 oder
Do/Fr, 06./07.09.2018 oder
Mo/Di, 03./04.12.2018
Kursleitung
Franziska Büttler
Preis
2-Tageskurs CHF 490.–
32Integrative Validation nach Richard® –
Bildung PH
Praxistransfertag
Im Praxistransfertag Integrative Validation nach Richard® (IVA) wird das im
Grundkurs Erlernte vertieft und erweitert. Erfahrungen aus der Praxis werden
reflektiert. Die Teilnehmenden gewinnen so mehr Sicherheit in der Umsetzung
der Methode IVA und im täglichen Umgang mit Menschen mit Demenz.
Ziele
– Vertiefung der Methode der IVA
− Vertiefung zur Situation «Krise – herausforderndes Verhalten»
Inhalte
– Wiederholung und Vertiefung der Methode der IVA anhand von Praxisbeispielen
− Umgang mit herausfordernden Verhaltensweisen (Antrieben)
− Sicherheit erlangen in validierenden Begegnungen
(verbal, nonverbal und paraverbal)
− Bearbeitung konkreter Praxisbeispiele der Teilnehmenden
Voraussetzung
Besuch des Grundkurses Integrative Validation nach Richard® (2 Tage)
Daten
Mo, 12.03.2018 oder
Mo, 02.07.2018 oder
Mo, 10.12.2018
Kursleitung
Franziska Büttler
Preis
Tageskurs CHF 245.–
33Psychisch beeinträchtigte Menschen
Bildung PH
in der Alterspflege
Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung sind in allen Pflegesettings zu
finden. Psychische Erkrankungen zeigen sich durch Verhaltensweisen, die für die
Pflegenden schwierig zu verstehen oder nicht nachvollziehbar sind. Fachwissen
über eine mögliche psychische Krankheit stärkt Pflegende im Umgang mit diesen
Menschen und kann ein zwischenmenschliches Pflegedefizit verhindern. Dieses
Wissen erweitert die Handlungsoptionen für einen vertrauensvollen Pflegealltag.
Bildung
Institutionen
Ziele
– Psychische Krankheitsbilder ausserhalb von Demenzerkrankungen kennen
− Verständnis für eine andere Lebenswelt aufbauen
− Betreuungsmöglichkeiten kennen
Informationen
− Kommunikationsstrategien für eine professionelle Pflege aneignen
Inhalte
– Die komplexe Entstehung von psychischen Krankheiten kennenlernen
− Angst- und Zwangsstörungen
− Menschen in Krisensituationen wie Burn-out, Depression oder Suizidalität
− Menschen mit Psychose-Erfahrung und deren Folgen
− Chronische Schizophrenie
− Anregung zur Umgebungsgestaltung
− Kommunikationsstrategien
− Eigene und fremde Grenzen respektieren
− Arbeiten an Fallbeispielen aus dem Alltag der Teilnehmenden
Daten
Do/Fr, 19./20.04.2018 oder
Mi/Do, 19./20.09.2018
Kursleitung
Lily Lemmens
Preis
2-Tageskurs CHF 490.–
34Ethik in der Pflege
Bildung PH
Habe ich moralisch richtig gehandelt? Gibt es Alternativen? In der Arbeit mit den
anvertrauten Menschen sind Pflegende täglich konfrontiert mit ethischen Fragen.
Am Kurstag wird das Modell der ethischen Entscheidungsfindung vermittelt und
anhand von Fallbeispielen erläutert.
Ziele
– Lernen, sein eigenes Handeln nach Moral und Ethik zu hinterfragen
− Eine Auseinandersetzung mit Fragen des ethischen Handelns in der
Pflegearbeit
− Theoretische Grundlagen erhalten für die Diskussion von ethischen Fragen
Inhalte
– Grundlagen der Ethik und Moral
− Das ethische Dilemma, sich zwischen zwei Werten entscheiden zu müssen
− Ethische Entscheidungsfindung – ein Modell
− Fallbeispiele aus der Praxis bearbeiten
Daten
Fr, 26.01.2018 oder
Fr, 20.04.2018 oder
Fr, 29.06.2018 oder
Fr, 14.12.2018
Kursleitung
Brigitta Loher
Preis
Tageskurs CHF 245.–
35Gewaltfreie Kommunikation – Einführung
Bildung PH
Die Gewaltfreie Kommunikation ist ein wirksames Mittel, für eigene Anliegen
einzustehen und gleichzeitig dem Gegenüber respektvoll zu begegnen. Sie hilft,
mit den eigenen und fremden Emotionen wie beispielsweise Ärger konstruktiv
umzugehen und auch in hitzigen Situationen respektvoll zuzuhören. Aussagen
werden weniger persönlich genommen und Klärung wird auf beiden Seiten
möglich. Der Fokus liegt dabei auf unseren Bedürfnissen und ermöglicht dadurch
eine wirksame Anwendbarkeit im Alltag.
Bildung
Institutionen
Ziele
− Kennenlernen der Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation
− Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten in schwierigen Situationen
− Besserer Umgang mit eigenen und fremden Emotionen
Informationen
− Wertschätzender Umgang mit sich und anderen
Inhalte
– Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation
− Wie kann ich mitteilen, was mir wichtig ist, ohne andere zu verletzen?
− Wie kann ich zuhören, ohne die Dinge persönlich zu nehmen?
− Was sind die Bedürfnisse in der Kommunikation?
− Wie lassen sich Gespräche vorbereiten und die Chancen vergrössern,
wirklich gehört zu werden?
− Bearbeitung von konkreten Praxisbeispielen
Datum
Di, 12.06.2018
Kursleitung
Simone Anliker
Preis
Tageskurs CHF 245.–
36Gewaltfreie Kommunikation – Ärgerseminar
Bildung PH
Zehn Minuten Ärger kosten so viel Energie wie acht Stunden Arbeit. Das muss
nicht sein. Ärger lässt sich in Bedürfnisse übersetzen und kann in einer Form ausge-
drückt werden, die nicht verletzt. Und es ist möglich, einem verärgerten Menschen
zuzuhören, ohne die Angriffe persönlich zu nehmen, und dadurch zu deeskalieren.
Ziele
– Konstruktiver Umgang mit eigenem und fremdem Ärger auf der Grundlage der
Gewaltfreien Kommunikation
– Erkennen der eigenen Stressmechanismen
Inhalte
– Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation
− Ärger erlaubt!
− Entstehung von Ärger
− Erkennen des eigenen Ärgerverhaltens
− Wie kann ich meinem Ärger respektvoll Luft verschaffen?
− Wie höre ich verärgerten Personen zu, ohne die Dinge persönlich zu nehmen?
− Selbstempathie und Empathie
− Bearbeitung von eigenen konkreten Praxisbeispielen
Datum
Do, 06.09.2018
Kursleitung
Simone Anliker
Preis
Tageskurs CHF 245.–
37Komplementärmedizin im Überblick
Bildung PH
Die Komplementärmedizin will auf achtsame und sanfte Weise den Heilungsprozess
und das Wohlbefinden des Menschen fördern. Das Kennenlernen verschiedener
Methoden aus der Naturheilkunde soll inspirieren, diverse Anwendungen im
Pflegealltag auszuprobieren.
Ziele
– Anwendungsmöglichkeiten für den Pflegealltag erarbeiten
− Behandlungsmethoden kennenlernen
Inhalte
– Anwendungsmöglichkeiten in der Pflege:
• Aromatherapie
• Bachblüten
• Spagyrik
– Anwendungen für den Eigengebrauch
– Erfahrungsaustausch
Datum
Mo, 29.10.2018
Kursleitung
Aurelia Verdieri
Preis
Tageskurs CHF 245.–
38Phytotherapie –
Bildung PH
Grundlagen der Heilpflanzenkunde
Die Phytotherapie (Heilpflanzenkunde) gehört zu unserer westlichen Naturheil-
kunde. Im Pflegealltag wird sie vorwiegend in Form von Heilpflanzentee umge-
setzt. Anwendungsformen mit Frischpflanzen, Salben oder Ölauszügen inspirieren,
die Kraft der Natur im Pflegealltag als ergänzendes Angebot zu nutzen. Beruhigen-
de oder erfrischende Anwendungen ermöglichen zudem eine Aufwertung der
Pflegequalität.
Ziel
Kennenlernen verschiedener Verwendungsmöglichkeiten von Heilpflanzen
im Pflegealltag
Inhalte
– Einführung in die allgemeinen Grundlagen der Phytotherapie
− Vorstellung ausgewählter Heilpflanzen
− Einblick in ausgewählte Anwendungsformen und Einsatzgebiete auf der
Pflegestation wie Heilpflanzentees, Salben und Ölauszüge, z. B. Johanniskrautöl
− Blitzanwendungen für Erfrischung oder Entspannung
− Praktische Zubereitung eines Ölauszugs für den Eigengebrauch
− Erfahrungsaustausch
Datum
Di, 03.07.2018
Kursleitung
Vreni Brumm
Preis
Tageskurs CHF 245.– plus CHF 15.– Materialkosten
39Pflegedokumentation – Grundkurs
Bildung PH
Die Pflegedokumentation hat an Stellenwert gewonnen. Pflegerische Verrichtun-
gen müssen nachgewiesen und schriftlich festgehalten werden. Pflegen heisst also
auch formulieren und aufschreiben. Was gehört in eine Pflegedokumentation?
Wie kann kurz und prägnant formuliert werden? Im Kurs wird den Tücken der
Pflegedokumentation auf den Grund gegangen; damit werden Hemmschwellen
des Schreibens abgebaut.
Bildung
Institutionen
Ziel
Sicherheit erlangen beim Sprechen an Pflegerapporten und beim Schreiben der
Pflegedokumentation
Inhalte
Informationen
– Definition und Zweck der Pflegedokumentation
− Der Pflegeprozess als Teil der Pflegedokumentation
− Sprechen am Rapport, an der Pflegesitzung: Was muss ich sagen?
− Kurze und verständliche Informationen, üben im Rollenspiel
− Pflegebericht schreiben: Was soll eingetragen werden? Kurze und
verständliche Formulierung, sinnvolle Wortwahl, keine Interpretationen,
üben anhand von konkreten Fallbeispielen
− Aufgaben und Kompetenzen der Pflegehilfe
Daten
Mi, 21.03.2018 oder
Do, 03.05.2018 oder
Mi,10.10.2018
Kursleitung
Birgit Ströbele
Preis
Tageskurs CHF 245.–
40Einführung in die digitale
Bildung PH
Pflegedokumentation
Die Pflegedokumentation wird in den Pflegeinstitutionen immer häufiger digital
geführt. Die neue technische Anforderung verlangt von den Pflegehilfen nicht
nur das nötige Verständnis, sondern auch eine korrekte Anwendung der Begriffe
im Pflegebericht. Diese müssen für Dritte nachvollziehbar sein und mit der
Pflegestufe der Bewohner übereinstimmen.
Ziel
Nachvollziehbare digitale Pflegeberichte verfassen können
Inhalte
– Definition und Zweck der digitalen Pflegedokumentation
– Pflegeberichte verfassen gemäss der Einstufung der Bewohner
– Üben anhand von konkreten Fallbeispielen
– Aufgaben und Kompetenzen der Pflegehilfe
Daten
Mo, 26.03.2018 oder
Do, 04.10.2018
Kursleitung
Pia Mariano
Preis
Tageskurs CHF 245.–
41Leichtigkeit und Gelassenheit im Alltag
Bildung PH
Täglich gibt es neue Herausforderungen und nicht immer fällt es uns leicht, sie
anzunehmen. Mitunter fühlen wir uns hilflos, gestresst oder einfach überlastet.
Menschen mit einer starken Resilienz, die sogenannte innere Widerstandskraft,
können schwierige Situationen leichter meistern, sich besser abgrenzen und
schaffen es optimistisch und zufrieden durchs Leben zu gehen. Erfahren Sie mehr
über Ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten sowie Ihre individuellen Wünsche
und Ziele. Aktivieren Sie Ihre Resilienz, um Ihren Alltag ebenso gelassen, gesund
Bildung
Institutionen
und glücklich zu geniessen.
Ziele
– Verbessern des persönlichen Wohlbefindens und der Gesundheit
– Sensibilisieren für mehr Eigenverantwortung und Selbstbestimmung
Informationen
– Erkennen und Weiterentwickeln der eigenen Stärken und Ressourcen
– Aktivieren der inneren Widerstandskraft und lernen sich abzugrenzen
Inhalte
– Einführung in das Resilienzkonzept und dessen Schutzfaktoren
– Bedeutung und Nutzung von Resilienz im persönlichen Alltag
– Balance zwischen Leistung und Gesundheit
– Abgrenzung und Eigenfürsorge
Daten
Fr, 23.03.2018 oder
Mi, 28.11.2018
Kursleitung
Isolde Bauer
Preis
Tageskurs CHF 245.–
42Informationsveranstaltung:
Berufliche Weiterentwicklung für
Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK
Beratung PH
Die Berufsausbildungen im Gesundheits- oder Sozialbereich haben sich verändert.
Neue Berufe sind entstanden, alte Ausbildungsmöglichkeiten verschwunden. Die
Informationsveranstaltung orientiert über die verschiedenen Berufe und zeigt auf,
welche Möglichkeiten die Bildungssystematik zur Erlangung eines eidgenössischen
Berufsabschlusses in den Berufsfeldern Pflege oder Betreuung bietet.
Ziele
– Bildungssystematik vorstellen
− Verschiedene Gesundheits- und Betreuungsberufe kennenlernen
− Verschiedene Wege zu einem eidgenössischen Berufsabschluss aufzeigen
Inhalte
– Bildungssystematik
− Gesundheits- und Betreuungsberufe in der Bildungssystematik
− Validierungsverfahren
− Reguläre und verkürzte Lehre
− Lehrabschlussprüfung nach Art. 32
− Voraussetzungen für den Besuch einer Höheren Fachschule
(z. B. dipl. Pflegefachfrau)
− Andere Weiterbildungsmöglichkeiten
Zeit
17.15 – 18.30 Uhr
Daten
Mi, 17.01.2018 oder
Di, 10.04.2018 oder
Mi, 22.08.2018 oder
Di, 20.11.2018
Kursleitung Susanna Lichtensteiger
Preis kostenlos
43Laufbahnberatung für Gesundheits- und
Betreuungsberufe
Sie haben den Lehrgang Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK abgeschlossen und
arbeiten bereits in der Pflege. Sie machen sich Gedanken über Ihre berufliche
Beratung PH
Zukunft und möchten sich gerne im Berufsfeld Pflege und Betreuung weiterbilden.
Sie haben die Informationsveranstaltung «Berufliche Weiterentwicklung für
Pflegehelferinnen/Pflegehelfer SRK» besucht und wünschen eine Einzelberatung,
bei der auf Ihre konkrete Lebenssituation eingegangen werden kann.
Wir klären im persönlichen Gespräch Ihre aktuelle Situation und können Ihnen
aufgrund Ihrer schulischen und beruflichen Vorbildung Ihre individuellen Weiter-
bildungsmöglichkeiten aufzeigen. Wir arbeiten konkret und praxisnah, indem wir
Ihnen Adressen von geeigneten Bildungsinstitutionen mitgeben. Wir beleuchten
die Umsetzung Ihres Weiterbildungsvorhabens unter der Berücksichtigung Ihrer
beruflichen und privaten Lebenssituation.
Einzelberatung
Susanna Lichtensteiger
Preis
CHF 80.– pro Std.
44Mentoringprogramm PH SRK:
Individuelle Unterstützung bei der Bewerbung
Beim Mentoring steht eine qualifizierte Person (eine Mentorin, ein Mentor) einer
anderen, unerfahreneren Person (Mentee) mit Wissen, persönlichen Erfahrungen
Beratung PH
und Kontakten über einen vereinbarten, begrenzten Zeitraum zur Seite. Durch
diese individuelle Beratung und Begleitung erhalten die Mentees gezielt Unter-
stützung in den Bereichen, in denen sie Bedarf haben.
Im Mentoringprogramm des Schweizerischen Roten Kreuzes (SRK) Kanton Zürich
werden Pflegehelferinnen SRK von ehrenamtlichen Mentoren bei der Stellensuche,
beim Erstellen einer Bewerbungsmappe oder bei der Vorbereitung eines Vorstel-
lungsgesprächs unterstützt.
Gemeinsam werden zu Beginn die Erwartungen und Ziele an das Mentoring
besprochen. Die Hauptarbeit und Verantwortung für die Zielerreichung liegen bei
der stellensuchenden Person. Die Mentorin steht beratend zur Seite.
Mit dem Mentoringprogramm möchte das SRK Kanton Zürich in der Zusammen-
arbeit mit qualifizierten Freiwilligen einen Beitrag leisten, Pflegehelfer SRK beim
beruflichen Einstieg in die Pflege zu unterstützen.
Voraussetzungen
Zertifikat Pflegehelferin/Pflegehelfer SRK
Dauer und Kosten
− Die Dauer des Mentorings ist zeitlich begrenzt und wird individuell
beim Erstgespräch schriftlich festgehalten.
− Das Mentoring ist kostenlos.
Mentorinnen und Mentoren
Qualifizierte Freiwillige des SRK Kanton Zürich
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