Zehn Jahre Maryfield Concert Band - Bläserkonzert der Gustav-Heinemann-Oberschule im Kammermusiksaal der Philharmonie - Gustav-Heinemann ...
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September 2018 Nr. 1· Schuljahr 2018/2019
Zehn Jahre Maryfield Concert Band en, für die sich das Publikum mit viel Ap-
Bläserkonzert der Gustav-Heinemann-Oberschule im plaus bedankte. Als älteste Stücke hatte
Frau Golembski-Fink zusammen mit ihrer
Kammermusiksaal der Philharmonie Klasse 9.14 zwei höfische Tänze, eine Pa-
Wieder einmal stand der März im Zeichen ten, keine Eintrittskarten mehr für ihre vane und die dazugehörige Galliarde, auf
der Blasmusik. Anlässlich des Bläserklas- Familien und Freunde ergattern zu kön- das Programm gesetzt; die Kompositio-
senfestivals präsentierten sich nicht nur nen. Eine Angst, die durchaus berechtigt nen stammten von William Byrd, einem
unsere Schülerinnen und Schüler aus den war, denn der Kammermusiksaal sollte englischen Komponisten, der eine Gene-
Profilklassen „Musik“, sondern auch die am Konzerttag wirklich ausverkauft sein ration vor William Shakespeare geboren
Eltern, Kolleginnen, Kollegen und andere und immer wieder musste man Interes- wurde. Auch mit dem jüngsten Stück des
mit unserer Schule verbundene Erwach- senten mitteilen, dass bedauerlicherwei- Abends, der Titelmusik zur Fernsehserie
sene, die bei uns ein Blasinstrument er- se keine Karten mehr erhältlich seien. „Game of Thrones“, entführten diesmal
lernen. Als das Publikum am 19. März eintraf, Herr Voigt und die Klasse 10.13 die Zuhö-
verbreitete sich bei Sekt und Häppchen rer in die Welt mittelalterlicher Ritter.
Nach zwei Konzerten am Freitag, dem schnell eine festliche Stimmung im Foyer. Noch weiter in die Vergangenheit tauchte
16., und Samstag, dem 17. März, im Ge- Man flanierte und traf sich in kleinen Ge- die 8.14 mit Frau Oschmann ein: Die „Pre-
meinschaftshaus Lichtenrade, war der sprächsgruppen, während die Vorfreude historic Suite“ von Paul Jennings schildert
unbestreitbare Höhepunkt die Abend- auf das Programm immer weiter stieg. uns das Leben fünf verschiedener Dino-
veranstaltung am Montag, dem 19. März, Auch viele Lehrerinnen und Lehrer unse- saurier, wobei der Komponist im letzten
in der kleinen Philharmonie, in der die rer Schule waren gekommen und zeigten Satz auch absichtlich ein „Klangchaos“
Maryfield Concert Band ihr zehnjähriges so, welchen Rückhalt die Bläserarbeit im verlangt, das man normalerweise in Kom-
Bestehen feierte und die Bläserklassen Kollegium genießt. positionen der Avantgarde erwartet. Wie
dazu einlud. Schließlich war es dann so weit und die schön, dass hier einmal der Mut aufge-
Im Vorfeld hatte es besondere Herausfor- 10.13 machte unter der Leitung von bracht wurde, das gewohnte Klangspek-
derungen beim Kartenvorverkauf gege- Herrn Voigt gleich mit dem ersten Stück, trum zu erweitern.
ben: An den ersten Tagen, an denen die einem schwungvollen Medley von Melo- Besonders aufregend war der Abend für
Tickets angeboten wurden, belagerten dien aus dem Film „The Jungle Book“, Lust die Schülerinnen und Schüler der 7.14.
Trauben von Schülerinnen und Schülern auf mehr. Es folgte eine breit gefächerte Sie mussten nach einem halben Jahr
das Sekretariat der GHO, die Angst hat- Mischung größtenteils bekannter Melodi- Unterricht auf ihren Instrumenten ihren
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allerersten Auftritt gleich in einem so tional ausgewählt: Die jeweiligen Kom- len anderen Menschen, die dafür sorgen,
professionellen Ambiente meistern. Aber ponisten stammten aus Belgien (Johan dass an unserer Schule so erfolgreiche
mit ihrem Leiter Herrn Ginzburg gelangen Nijs), Tschechien (Antonin Dvořák), Ar- Bläserarbeit möglich ist. Neben dem För-
ihnen ihre sechs Programmpunkte prob- gentinien (Astor Piazzolla), Italien (Ennio derverein sind das besonders die kom-
lemlos. Morricone), Österreich (Johann Strauß), petenten Instrumentallehrerinnen und
Griechenland (Mikis Theodorakis) und -lehrer, sowie Herr Braun, der sich so ge-
Den zweiten Teil des Abends bestritten Spanien (Llano). wissenhaft um unser Instrumentarium
die Maryfield Concert Band und Herr kümmert, und Herr Markert, der uns mit
Voigt. Sie trugen die „Sahnehäubchen“ Nach diesem mit viel Spielfreude auf seiner Stiftung finanziell unter die Arme
aus zehn Jahren Orchesterarbeit vor. Ei- durchaus hohem technischen Niveau greift. Sie alle hatten als Ehrengäste das
nen Schwerpunkt bildeten dabei Stücke präsentierten Auftritt in der wunderba- Konzert verfolgt und wurden für das
der 70er Jahre: Die Musik zu „Star Wars“, ren Akustik des Kammermusiksaals war Schlussbild auf die Bühne gebeten.
ein Medley mit Musik der Gruppe ABBA der Abend jedoch noch nicht beendet.
und die „Bohemian Rhapsody“ der Rock- Herr Voigt konnte unter lautem Applaus Insgesamt ein fulminanter Abend, der
gruppe „Queen“. Man möchte fast ver- des Publikums die Danksagungen für sei- unbedingt im nächsten Jahr seine Fort-
muten, da wurden die Helden der Jugend ne außergewöhnlichen Leistungen für die setzung finden muss.
des Dirigenten noch einmal lebendig. Die Musik an der GHO entgegennehmen. Be-
weiteren Stücke waren denkbar interna- dankt wurde sich außerdem bei den vie- C. Wießner-Drude
Big Soul Band rockt
Weiße Rose
Ein ganz neues Konzertterrain hat unsere
Big Soul Band am 19. Mai 2018 erobert.
Das Jugendfreizeitheim „Weiße Rose“ in
Schöneberg bot eine geeignete Bühne,
Sitzplätze und viel Bewegungsfläche für
die Zuhörer und Mittänzer.
über Pop bis Rock ein und spielte Stücke,
Absolute Premiere für die Big Soul Band die man nur von Michael Bublé, Roger
unter der Leitung von Jewgeni Ginzburg Cicero, Benny Goodman, Bruno Mars
war es, als alleinige Band ein abendfül- oder Robbie Williams kennt.
lendes Programm von über zwei Stunden
zu gestalten. Das Publikum ging mit, tanzte, applau-
dierte und jubelte. Es herrschte eine be-
Das ist hervorragend gelungen! wegende Stimmung, die für gewöhnlich
Die Big Soul Band heizte mit verschie- nur Profis in großen Musikhallen schaf-
densten Musikstilen von Jazz und Soul fen. Gratulation! C. Hintze
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Megachor auf Megabühne
GHO-Schülerinnen und -Schüler singen in der Mercedes-Benz-Arena
Am Samstag, dem 30. Juni, standen 36 der Tim-Bendzko-Band und Professor an die anwesenden Lehrerinnen und Lehrer
Schülerinnen und Schüler unserer Schu- der Musikhochschule in Frankfurt am gleichermaßen.
le in der Mercedes-Benz-Arena in Fried- Main. Sein Anliegen ist es, Kinder zum
richshain auf den „Brettern“, auf denen Singen zu ermutigen und sie mit dem „6K-UNITED“ soll im nächsten Schuljahr
schon Stars wie Eric Clapton, Madonna Projekt „6K-UNITED“ an das aktive Mu- mit einem neuen Programm fortgesetzt
oder Beyoncé auftraten. Als Teilnehmer sizieren heranzuführen. So wählte er werden und wir hoffen, dass wir wieder
des Chorprojekts „6K-UNITED“ gehörten viele Songs, die die Kids bereits gut ken- viele Teilnehmer/-innen an unserer Schu-
sie zu einem mehrere Tausend Kinder nen, aus, zum Beispiel „Chöre“ von Mark le finden, die sich für dieses tolle Projekt
umfassenden Chor, der dort ein abend- Forster oder „Stadtaffe“ von Peter Fox, begeistern lassen.
füllendes Konzert gab. Unterstützt von ei- nahm aber andererseits auch bewusst
ner professionellen Band und mehreren Stücke in das Programm auf, die sie in C. Wießner-Drude
Gesangssolisten gab es eine beeindru- noch unbekannte musikalische Welten
ckende Bühnenshow mit fantastischen führen sollten. Dazu gehörte ein süd-
Lichteffekten, Funkenfontänen, Konfetti- afrikanisches Gebetslied der Zulu, der
kanonen und jeder Menge künstlichem berühmte „Gefangenenchor“ aus Verdis
Nebel. Oper „Nabucco“ und das deutsche Volks-
lied „Die Gedanken sind frei.“ Diese drei
Dieses unvergessliche Erlebnis war die Stücke handeln von der Unterdrückung
Belohnung für ein halbes Jahr manchmal von Menschen, und daran erkennt man
auch anstrengender Probenarbeit. Die noch etwas anderes, das Fabian Senn-
Moodle un
7.12 und die 7.21 hatten das Programm holz umtreibt: Beim Singen geht es ihm ter
mit Herrn Wießner-Drude im Musikun- immer auch darum, einen Text in der neuer Adr
terricht erarbeitet und auch Herr Vös- ganzen Fülle seiner Bedeutung dem Pu-
esse
sing hatte mit seinem Pop-Chor in den blikum nahezubringen. Die Sängerinnen
AG-Stunden die Songs einstudiert. Doch und Sänger sollen eben nicht die Stücke Unsere Le
rnplatt-
wie berauschend anders war dann am „herunterleiern“, sondern deren Emoti- form Moo
Abend selbst der Klang, als sich auf ein- onen und Aussagen mit aller Kraft zum
dle ist in
mal so viele Stimmen vereinten und eine Ausdruck bringen.
den Somm
er-
Liveband, von versierten Tontechnikern ferien um
gezogen
abgemischt, das Klavier ersetzte, das in Wie ungeheuer wichtig ihm dies ist, und nun u
den Proben die Begleitung nur andeu- unterstrich er auch, als er im März un- nter
ten konnte. Ein wirklich unvergleichlicher sere Schule besuchte und mit unse- https://lernra
um-gho.de/m
oodle
Abend! ren Schülerinnen und Schülern Teile erreichba
des Programms probte. Durch seine r!
Der spiritus rector der Veranstaltung war lebendige und menschenfreundli-
Fabian Sennholz. Er ist Musical Director che Art inspirierte er die Kinder und
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mit unterschiedlichen Universitäten und
einer länderübergreifenden Kooperati-
on mit weiteren Schulen ein Konzept zur
Förderung von potentiell leistungsstarken
Schülerinnen und Schülern für ihre jeweili-
ge Schule ausarbeiten. Es geht darum, indi-
viduelle Begabungen von Schülerinnen und
Schülern zu erkennen und entsprechend zu
fördern.
In der zweiten Phase werden die jeweiligen
Konzepte und deren Evaluation umgesetzt.
Schulen, die mit ihren Konzepten gute Er-
fahrungen gemacht haben, sollen als Multi-
plikatoren dienen und ihre Erfahrungen an
andere Schulen weitergeben.
Zurzeit befinden sich die teilnehmenden
Schulen Berlins in einer Findungsphase, in
Bund-Länder-Initiative zur Förderung von der die Rahmenbedingungen zur Zusam-
menarbeit mit den Universitäten und den
potentiell leistungsstarken bzw. hochbe- anderen teilnehmenden Berliner Schulen
abgesteckt werden.
gabten Schülerinnen und Schülern Durch die langjährige Erfahrung der GHO
– die GHO ist dabei! mit leistungsstarken Schülerinnen und
Schülern können wir sicherlich Schulen un-
Eine große bundesweite Auftaktveranstal- bündeln und sogar bundesweit zu orga- terstützen, die sich noch am Anfang einer
tung mit der Bundesbildungsministerin Fr. nisieren. So ist unter der Führung der da- leistungsorientierten Ausrichtung befinden.
Dr. Johanna Wanka in Berlin gibt am 30. Ja- maligen Bundesbildungsministerin Frau Dr. Wir erwarten allerdings auch, dass wir gera-
nuar 2018 den Startschuss. Das ist auch eine Johanna Wanka eine Initiative ins Leben de durch den Austausch mit anderen Schu-
Meldung in der Tagesschau am selben Tag gerufen worden, die die wissenschaftliche len und besonders in der Zusammenarbeit
wert. Von deutschlandweit insgesamt 300 Forschung der Universitäten und die prak- mit den Universitäten eine Weiterentwick-
ausgewählten Schulen ist die Gustav-Heine- tische Lehrerfahrung der Schulen aus den lung unserer Kompetenzen zur Förderung
mann-Oberschule dabei. Wir haben uns in verschiedenen Bundesländern verknüpfen leistungsstarker Schülerinnen und Schüler
einem großen Bewerberfeld durchgesetzt. möchte. Die Initiative ist insgesamt auf zehn und einen damit verbundenen Sogeffekt
Die Bildungspolitik hat erkannt, dass es Jahre angelegt und wird mit 125.000.000 für die gesamte Schülerschaft mit all ihren
bei Bemühungen zur Förderung von leis- Euro vom Bildungsministerium finanziert. Stärken und Schwächen erzielen.
tungsstarken Schülerinnen und Schülern Während einer ersten fünfjährigen Phase
von großem Nutzen sein kann, diese zu werden die Schulen in Zusammenarbeit R. Mletzko
„Jedes Jahr zum
‚richtigen‘ Zeitpunkt“
Die GHO zu Besuch im
Deutschen Bundestag
Kaum eine der vorbereiteten Schülerfra-
gen für das Gespräch mit dem CDU-Bun-
destagsabgeordneten Dr. Jan-Marco
Luczak konnte gestellt werden und den-
noch waren alle Schüler/-innen nach
dem Gespräch mit dem Abgeordneten
mehr als begeistert. Was zunächst nach
einem Widerspruch klingt, lag an der
Brisanz der politischen Entwicklungen:
die CDU- und CSU-Bundestagsfraktionen
tagten erstmals in der deutschen Ge-
schichte getrennt und selbst das Aufkün-
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digen der Regierungskoalition schien in bereits im Winter vereinbarten Termin traten mögliche vorbereitete Fragen in
diesen Tagen möglich. zur ‚richtigen‘ Zeit. den Hintergrund und die Schüler/-innen
„Ihr wählt jedes Jahr den ‚richtigen‘ Zeit- Vor dem Gespräch mit Dr. Luczak am 18. stellten spontan zahlreiche Fragen zur
punkt zum Besuch“, begrüßte Dr. Luczak Juni 2018 hörten die Schüler/-innen, der aktuellen Regierungskoalition und mög-
die Schüler/-innen eines Politikgrund- Schulleiter Herr Hintze sowie der Poli- lichen Folgen einer Aufkündigung durch
kurses sowie der Politik-AG mit einem tiklehrer Herr Leibold einen Vortrag auf die CSU.
Augenzwinkern. Bereits im vergangenen der Besuchertribüne, der über Aufgaben, Wir danken Dr. Luczak für die Einladung
Jahr konnte die Schülergruppe der GHO Arbeitsweise und Zusammensetzung des sowie die spannende Diskussion und
einen Tag vor der Abstimmung über die Deutschen Bundestages sowie zur Ge- freuen uns schon auf einen Besuch im
Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen schichte und Architektur des Reichstags- nächsten Jahr. Vielleicht ja wieder zum
Ehe live die Aufgaben und Arbeitsweise gebäudes informierte, bevor Dr. Luczak ‚richtigen‘ Zeitpunkt.
des Deutschen Bundestages miterleben sich im Anschluss eine Stunde Zeit für
und kam auch in diesem Jahr mit dem unsere Besuchergruppe nahm. Schnell N. Leibold
nen), die dort einen Firmensitz haben, so-
wie über 125 weitere national und global
operierende Unternehmen.
Die Architektur der Anlage ist sehr modern
gehalten und die Bürogebäude haben eine
vielfältige Architektur. Zudem ist das Gelän-
de wie ein kleines Dorf gestaltet, in dessen
Europarc Dreilinden Zentrum sich ein kleiner Park mit einem
Teich befindet. Und obwohl die Autobahn
Normaler Gewerbepark oder Erholungsoase? als wichtigster Zubringer nur wenige Meter
entfernt ist, ist der Geräuschpegel im Euro-
Zu Beginn der Exkursion am 27. April 2018 uns Schüler/-innen äußert interessant und parc Dreilinden relativ gering.
haben wir, die zwei Geografie-Grundkurse lebendig gestaltete. Der Wachturm vermit- Positiv zu bewerten ist der sehr hohe
der 12. Klasse, eine Wanderung vom S-Bhf. telte uns ein akkurates Bild davon, mit wel- Grünflächenanteil (weicher Standortvor-
Wannsee zum Europarc Dreilinden in Bran- chen Mitteln und mit wie viel Aufwand die teil), der den Angestellten, aber auch uns
denburg unternommen, mit dem Ziel, den DDR ihre Bürger/-innen überwacht und ein- Schüler/-innen, eine erholsame Atmosphä-
besagten Raum nach Standortvorteilen zu gesperrt hat. Die vor dem Wachturm gele- re bietet. Erstaunt waren wir auch über die
untersuchen. genen originalen Sicherungseinrichtungen von den Unternehmen für ihre Mitarbei-
Schon nach einigen Minuten auf dem Weg zeigten uns eindrucksvoll, wie grausam das ter/-innen angebotenen Freizeitangebote:
dorthin haben wir bemerkt, dass dieses Ge- DDR-Regime vorging. Erinnerungsstellen Basketball- und Beachvolleyballplatz, Son-
werbegebiet mitten im Grünen liegt. für einzelne Maueropfer rundeten das Bild nenliegen, Kräutergarten u.v.m. laden zu er-
Als wir schließlich nach einer halben Stun- ab. Im Wachturm konnten wir uns zudem holsamen Stunden und zum Regenerieren
de angekommen sind, wurden wir zunächst auch alte Gegenstände aus dem damaligen ein.
sehr herzlich von Herrn Esser und Herrn DDR- und Stasi-Regime anschauen, wie zum Insgesamt war der Ausflug für uns Schü-
Schmidt vom Museum „Checkpoint Bra- Beispiel Uniformen, Kontrollgeräte usw.. ler/-innen nicht nur sehr informativ, son-
vo - Erinnerungs- und Begegnungsstätte Auch zwei Generatoren, welche kürzlich bei dern auch abwechslungsreich, entspan-
Drewitz-Dreilinden“ empfangen. Es folgte zufälligen Grabungen auf dem Gelände ge- nend und erholsam.
eine historische Einführung zum Gebiet und funden wurden, waren ausgestellt.
zum Checkpoint Bravo. Das Museum selbst Der Gewerbepark selbst steht erst seit circa Wir bedanken uns bei unseren Fachlehrern
befindet sich in einem denkmalgeschütz- 25 Jahren und wird stetig erweitert. Auf- Frau Felstead und Herrn Wöste für diese Ex-
ten ehemaligen DDR-Überwachungsturm fällig sind die ausschließlich namenhaften kursion.
an der damaligen Grenze zwischen Berlin Global Player aus den unterschiedlichsten
(West) und Ostdeutschland. Auch persön- Branchen wie z.B. Ebay-Deutschland, Pay-
liche Erfahrungen zu dieser Grenzstation pal, mobile.de, DHL, Liebherr, McDonald‘s 12-LK Geografie
kamen zum Gespräch, was den Vortrag für oder Porsche (um einige wenige zu nen-
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Französische und deutsche Austauschschüler/-innen nach der Begrüßung durch Herrn Hintze. Die GHO-T-Shirts wurden von unserem Förderverein gesponsert und
übergeben.
Internationale Beziehungen:
Franzosen im GHO-Look
Die 24 französischen Schüler/-innen, die am 16. Mai 2018 von
Paris nach Berlin flogen, waren noch gar nicht auf der Welt,
als vor 37 Jahren der Schüleraustausch an der GHO mit Cha-
renton-le-Pont bei Paris begann. Die Gruppe wurde mit ihren
Begleitern in der GHO würdig empfangen und zur Begrüßung
durch Frau Haberkorn vom Förderverein mit GHO-T-Shirts aus-
gestattet. Die Franzosen wohnen bei ihren GHO-Gastgebern aus
dem 7. und 8. Jahrgang und erkunden Berlin und Umgebung. Die
Gastschüler/-innen aus Frankreich und die GHO-Gastgeber/-in-
nen werden viel zusammen erleben, sich intensiv kennenlernen
und austauschen. Oft wachsen lang anhaltende Freundschaften
Unsere Bürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, emp-
aus diesen Begegnungen. fing uns im Rathaus Schöneberg.
Frau Eloi-Adolphe und Herr Drust organisieren den Austausch
auf deutscher Seite seit Jahren sehr erfolgreich. Vielen Dank!
Berlin – Paris
GHO – Collège Cerisaie
Vom 17. bis 23. Mai 2018 verbrachten 25 französische Schüle-
rinnen und Schüler vom Collège Cerisaie eine Woche bei uns in
Berlin. In dieser Woche konnten wir unsere Austauschpartner
kennenlernen und gemeinsam Berlin erkunden. Der Gegen-
austausch fand vom 11. bis zum 19. Juni 2018 statt. An diesem
Austausch waren Schülerinnen und Schüler aus der damaligen
7.11, 7.21, 8.11 und 8.12 beteiligt. In dieser Zeit erlebten wir In Paris Charenton wurden wir vom Bürgermeister Hervé Gicquel empfangen.
viele tolle und einzigartige Momente miteinander. Wir hatten
die Möglichkeit, in Paris bei unseren Austauschpartnern acht
Tage zu verbringen und deren Kultur sowie die wunderschöne
Stadt Paris kennenzulernen. Ein paar der Highlights in Paris wa-
ren u.a. der Eifelturm, der Louvre und natürlich die berühmte
Einkaufsstraße: Champs Élysées. Durch diesen Austausch sind
viele neue Freundschaften entstanden und Paris war ein einzig-
artiges Erlebnis.
Olivia G., Nadine Z., Julia E. und Samantha B. (8.12)
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Transatlantische Beziehungen ein bisschen mehr als nur die Bunker zu
sehen, aber sie waren nun einmal das,
Springdale, Arkansas in Berlin woran man sich erinnert. Am Mittwoch
waren wir außerdem noch im Berliner
Der USA- Austausch Teil II keiten angeguckt. Für einige Amis war es Zoo, dem artenreichsten der Welt. Dort
Vor ca. acht Monaten waren wir, eine das erste Mal, dass sie mit einem Fahrrad hatten wir viel Spaß, wir konnten sogar
Gruppe von 16 Schülerinnen und Schü- gefahren sind, es ging aber alles gut und das US-Amerikanische Wappentier se-
lern aus dem 10., 11. und 12. Jahrgang niemand hat sich verletzt. An diesem Tag hen, den Weißkopf-Seeadler. Auch das
in Springdale, im Bundesstaat Arkansas. sind wir auch mit unseren Austausch- war ein schönes Erlebnis.
Nach zwei Wochen ging es zurück nach schülerinnen und -schülern S-Bahn ge-
Deutschland, der Abschied fiel uns allen fahren, für die allermeisten war auch das Am Donnerstag hatten wir eine geführte
(mehr oder weniger) schwer. Mehr, weil eine neue Erfahrung, so etwas gibt es in Tour im ehemaligen Konzentrationslager
wir unsere Amis ca. acht Monate nicht se- den USA ja kaum. Sachsenhausen. Am nächsten Tag ging es
hen würden und ungefähr 8000 km von- in das Notaufnahmelager Marienfelde,
einander entfernt waren, weniger, weil Am nächsten Tag bin ich mit meinem Aus- wo uns etwas in einem Workshop über
wir uns dennoch wiedersehen würden. tauschschüler mit dem Fahrrad zur Schu- die DDR und die BRD erzählt wurde. Da-
Vom 2. bis 16. Juni waren die Amerika- le gefahren. Es war das erste Mal für ihn nach war die erste „Schulwoche“ zu Ende
ner/-innen zu Besuch bei uns in Berlin. (in 11 Jahren!!!), dass er nicht mit dem und es war endlich Wochenende.
Sie haben anscheinend versucht, es uns Auto zur Schule gefahren ist. Dort haben
Deutschen nachzumachen und den letz- sie ihr eigenes Auto, hier haben wir unser Am Wochenende haben wir alle indivi-
ten Flug (von Madrid nach Berlin) nur eigenes Fahrrad. Dementsprechend viel duell etwas mit unseren Austauschschü-
ganz knapp zu bekommen. Allerdings ist sind wir auch mit diesem gefahren. Am ler/-innen unternommen. Einige sind
ihnen das nicht gelungen, sodass sie den selben Tag wurden auch schon gleich die weggefahren, einige sind in Berlin geblie-
Flug verpassten und somit 12 Stunden Unterschiede zwischen den Schulen in ben und waren shoppen und einige (mein
Aufenthalt in Madrid überstehen muss- den USA und unserer hier festgestellt: „In Freund, unsere Amis und ich) waren pad-
ten (wir haben unseren Flug von Houston Deutschland habt ihr schöne Grünflächen deln. Den beiden Amerikanern hat vor
nach Fayetteville nur äußerst knapp, aber auf dem Hof!“, „Eure Klassenräume sind allem die Natur gefallen.
immerhin bekommen). Wir mussten also veraltet!“, „Ihr habt keine Laptops, son-
acht Monate und 12 Stunden warten, bis dern arbeitet noch mit Stift und Papier?“ Am Montag ging es dann in die Gedenk-
wir unsere Freunde aus den USA wieder- und „Ihr habt weniger Schüler in eurer stätte Hohenschönhausen, das ehemalige
sehen konnten. Schule“. Gefängnis der Stasi zu DDR-Zeiten. Dieser
Ausflug handelte also von der ……… (rich-
Als sie dann in Berlin ankamen, war es In den nächsten Tagen haben wir Ausflü- tig!), jüngeren Geschichte Deutschlands.
statt 12.00 Uhr mittags somit Mitternacht. ge gemacht. Alle hatten (direkt oder indi- Im Anschluss daran haben wir uns die
Egal, einfach die nächsten zwei Wochen rekt) etwas mit der jüngeren Geschichte Eastside-Gallery angeguckt, wo sehr viele
insgesamt 12 Stunden weniger schlafen, oder der Wirtschaft Deutschlands zu tun. Fotos gemacht wurden.
dann gleicht sich das aus. Am nächsten Am Dienstag und Mittwoch haben wir je-
Morgen ging es mit dem Programm los. weils einen Bunker besucht, am Dienstag Dienstag waren wir das zweite Mal als
Wir haben eine Radtour durch Berlin ge- in der „Story of Berlin“, am Mittwoch in Gruppe außerhalb Berlins, haben uns
macht und uns viele, viele Sehenswürdig- den „Berliner Unterwelten“. Es war schon das Schloss Sanssouci angeschaut und
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sind danach in Potsdam ein bisschen und „Eure Tische und Stühle sind ja ganz (nicht ganz zusammenhängenden) Wo-
herumgelaufen. Es war auch der erste anders als unsere!“. chen und auf zwei verschiedenen Konti-
(und letzte) Ausflug, der nichts mit der nenten zusammen erlebt haben, muss-
Geschichte des 20. Jahrhunderts zu tun In den zwei Wochen mit den Austausch- ten wir Abschied voneinander nehmen
hatte, sondern mit der des 18. und 19. schülern bin ich wahrscheinlich genauso - diesmal aber wahrscheinlich für immer.
Jahrhunderts. Aber gut, zurück ins 21. viel gelaufen, wie die ganzen fünf Mo- Am nächsten Morgen, um 05.15 Uhr,
Jahrhundert, in das wohl wichtigste Ge- nate dieses Jahres zuvor. Also taten die haben wir unsere Amis zum Flughafen
bäude in der gesamten Bundesrepublik: Beine irgendwann weh und weil wir so gebracht. Der Abschied fiel uns allen
den Bundestag. Wir haben uns den Bun- viel gelaufen sind, mussten wir natürlich schwer, diesmal nur mehr und nicht we-
destag angesehen und sind hochgestie- auch viel essen. In Berlin, Deutschlands niger.
gen bis in die Kuppel. Von dort aus hat- kultureller Hauptstadt, kann man jeden
ten wir einen großartigen Ausblick über Tag neue kulinarische Highlights finden: Im Nachhinein, nach zwei mal zwei Wo-
Berlin, wir konnten sogar einer Sitzung im Mexikanisch, Italienisch, Chinesisch, Ja- chen war dieser Austausch eines der bes-
Plenarsaal von oben aus zugucken. Am panisch, Koreanisch, Spanisch, Türkisch, ten Erlebnisse in meinem Leben und ich
Tag danach waren wir in der Motzener Griechisch, (US-)Amerikanisch, Russisch, glaube, es geht allen in unserer Gruppe
Straße bei dem „Unternehmensnetzwerk Französisch und ja, auch Deutsch. Das so. Wir hatten so viel Spaß miteinander,
Motzener Straße e.V.“ und haben einen sind 12 verschiedene Küchen für 12 Tage. haben uns so viele Sachen angeschaut,
Vortrag über die Wirtschaft im 20. Jh. in Wir sind allerdings an sieben von den 12 viel gelernt und erfahren, wir haben
Berlin gehört. Tagen beim guten alten Döner hängen neue Freundschaften geschlossen und
geblieben. Keine schlechte Wahl! Aber etwas erlebt, woran man sich bis an sein
Am Freitag, dem letzten richtigen Tag, Abwechslung: Fehlanzeige. Naja, außer Lebensende erinnern wird. Es war eine
waren wir doch tatsächlich nochmal in man bezeichnet den Wechsel zwischen unglaubliche Erfahrung. Es lässt sich
der Schule. Es wurden einige weitere Döner und Dönerbox als solche... schwer/kaum/unmöglich in Worte fas-
Unterschiede festgestellt: „Ihr habt ja sen, deshalb darf dieser Satz nicht fehlen:
jeden Tag einen anderen Stundenplan!“, Etwas später waren dann alle auf der
„Jeder Schüler hat Sportunterricht und Abschlussparty, denn es war der letzte Ich würde jedem diesen Austausch
die Sporthalle ist ja gar nicht auf dem ganze Tag. Wir hatten viel Spaß, doch die empfehlen!
Schulgelände!“, „Bei euch kann ja jeder Grundstimmung war nicht ganz so aus-
mindestens zwei Sprachen sprechen!“ gelassen, denn nach dem, was wir in vier Friedrich Feldrappe (11.4)
wir kurz nach halb 9 Uhr Beelitz. Die über
1000 Jahre alte Stadt Beelitz (Perle der
Zauche) liegt im Zentrum des Naturparks
Nuthe-Nieplitz, der seinen Namen von
den Flüssen Nuthe und Nieplitz erhielt.
Neben seinen Feuchtgebieten besticht
das Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz
Niederung mit einer einmaligen Vielfalt
seltener Tier- und Pflanzenarten. Über-
flutete Wiesen und naturnahe Bruchwäl-
der erinnern an ursprüngliche Wildnis.
Ein ständig wachsendes Netz von Wan-
der-, Rad- und Reitwegen lässt diese Re-
gion für Besucher erlebbar werden. Im
Landschaftsschutzgebiet Nuthetal-Beelit-
zer Sander prägen vor allem Kiefernwäl-
der den kargen und trockenen Beelitzer
Sander, an den westlich die Hochfläche
Zauche anschließt.
Der GHO-Förderverein macht mobil Mit seinen knapp 12000 Einwohnern ist
Beelitz eine lebens- und liebenswerte
Als Team unterwegs nach BEELITZ – BORKHEIDE – kleine Stadt rund 30 Kilometer südlich
BEELITZ-HEILSTÄTTEN (Naturpark Nuthe-Nieplitz/Zauche) von Potsdam und Berlin. Kernstadt und
Ortsteile liegen zwischen den dichten
Am Samstag, dem 26. Mai 2018, fand ter in den näheren Süd-Westen, nämlich Wäldern der Zauche und weitläufigen
wieder unsere jährliche Förderver- ins Beelitzer Spargelland mit Aufenthal- Niederungen.
einsfahrt statt. Diesmal ging es bei über ten in den oben genannten Orten.
den ganzen Tag anhaltendem Kaiser-Wet- Nach ca. einstündiger Anfahrt erreichten Auf dem Marktplatz von Beelitz erwarte-
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ten uns Frau Komm und Herr Fließ vom
örtlichen Tourismusverein, um uns die
historische Altstadt im Rahmen einer
Führung näherzubringen: Die denkmal-
geschützte Altstadt mit ihrem mittelal-
terlichen Grundriss zählt zu den 31 his-
torischen Stadtkernen Brandenburgs.
Sie ist in den vergangenen Jahren weit-
gehend saniert worden. Handwerk und
Handel prägen das Stadtbild. Gebäude
wie die fast 800 Jahre alte Stadtpfarr-
kirche Sankt Marien und Sankt Nicolai,
die Wunderblutkapelle der Stadtpfarr-
kirche, die 1789 errichtete Posthalterei
mit dem Heimatmuseum, der Beelitzer
Wasserturm sowie der Burgwall am Ran-
de der Altstadt künden noch heute vom
städtischen Leben früherer Zeiten. Auf
unserem „historischen Stadtrundgang“
vermittelten uns Frau Komm (sehr erfri- bestellten Brunch-Buffet „Charles-Lind- sprache über Herkunft, Werdegang und
schende Führung, mit zahlreichen lus- bergh“ ein. Die Herren Rüde-Mösenthin Bedeutung Hans Grades für Borkheide,
tigen Anekdoten unterfüttert) und Herr (sen. u. jun.) und ihr Team bewirteten uns die Geschichte des Flugplatzes, den Er-
Fließ (durch sehr umfangreiches Fach- im sehr ansprechenden Ambiente des werb der IL 18, an Bord derer wir dann
wissen im Detail geprägte Führung) ei- Kaminrestaurants des Hauses (mit dem anschließend noch gehen konnten.
nen intensiven und bleibenden Eindruck ersten deutschen Motorflieger Hans Gra-
ihrer Stadt. Nach den Führungen blieb de entstanden und gewachsen – nach Im Jahr 1909 siedelte sich der Flugpionier
uns noch etwas Zeit zur individuellen Be- alten Vorlagen und Fotos wieder reno- Hans Grade (siehe: Gradestraße, Berlin)
gehung des Stadtkerns, ehe wir uns dann viert). Das Buffet-Angebot wurde nach in Bork an. Im Jahr 1910 errichtete er in
auf den Weg nach Borkheide begaben. allgemeiner Meinung als umfangreich Bork eine Flugzeugfabrik und gründete
Borkheide liegt zwischen Beelitz und Bad und sehr schmackhaft empfunden, auch die erste Flugschule in Deutschland. Bei-
Belzig im Zauche-Gebiet, einem eiszeit- wenn die Wurstplatte etwas am falschen de waren bis 1914 in Betrieb. Es wurden
lichen Sander. Auf dem Sand wachsen Ort platziert war und von einigen erst 80 Flugzeuge gebaut und etwa 130 Flug-
hauptsächlich Kiefern, daher wird der Ort nach dem Nachtisch entdeckt wurde. schüler ausgebildet. Am 18. Februar 1912
auch als Waldgemeinde bezeichnet. Wei- Nach ordentlicher Stärkung holte uns ge- fand hier die erste Flugpostbeförderung
ter westlich liegt der Truppenübungsplatz gen 13.00 Uhr Herr Ballin, 1. Vorsitzender in Deutschland statt. Die Flugroute führte
Lehnin der Bundeswehr. des Fördervereins des Hans-Grade-Mu- von Borkheide (damals noch Bork) nach
seums, im Restaurant Fliegerheim ab, um Brück. Die Bestimmungen des Versailler
Kurz vor 11.30 Uhr erreichten wir Bork- uns auf seinen in der Nähe befindlichen Vertrages untersagten nach dem Ersten
heide und kehrten im traditionsreichen Flugplatz zu führen. Dort informierte er Weltkrieg jegliche Flugzeugbau-Aktivi-
Hotel-Restaurant „Fliegerheim“ zum vor- uns in ausgesprochen locker-launiger An- täten in Deutschland, sodass viele Flug-
https://gho.berlin 9September 2018 Nr. 1 · Schuljahr 2018/2019
zeugbauer auf benachbarte Gebiete wie den halboffenen Liegehallen gibt es wet- tenwalde die spiegelbildlich angelegten,
den Fahrzeugbau auswichen. So gründe- tergeschützte Sitzplätze im historischen bereits renovierten und in unterschied-
te Grade 1921 die Grade Automobilwerke Ambiente. licher Nutzungsweise wieder in Betrieb
in Bork zur Herstellung von Kleinwagen. genommenen Gebäude und Anlagen zu
Bis 1924 wurden bis zu 1000 Autos pro- Die Führungen der beiden Herren kamen erkunden.
duziert. In Grades Automobilwerk waren bei den Zuhörern sehr gut an, wobei be- Vor dem Einstieg in den Bus gab es noch
bis zu 800 Arbeiter beschäftigt. Seit 1910 sonders die Führung von Herrn Fuß (war eine Stärkung für die Rückfahrt. Frau
war Bork das Ausflugsziel vieler Berliner, mir bereits im Vorfeld als der am längsten Grieger servierte in Nachfolge von Frau
die die Flugzeuge sehen und auch einmal bei „Baum und Zeit“ tätige Führer avisiert Kettlitz kleine Köstlichkeiten.
selbst mitfliegen wollten. Ab den 1960er worden) als eine der besten je erlebten
Jahren wurde Borkheide als Erholungs- Führungen gepriesen wurde. Am Ende eines sehr interessanten, ver-
ort von Bürgern aus dem Chemiedreieck gnüglichen und besonders vom Wetter
Bitterfeld–Wolfen–Merseburg und Halle Anschließend bestand für jeden noch begünstigten Tages ging es nun wieder
wiederentdeckt. ausgiebig Zeit zur individuellen Erkun- auf die etwa einstündige Fahrt nach Ma-
dung des Baumkronenpfads, dessen rienfelde, das wir kurz nach 19.30 Uhr
Nach dem Mittagsaufenthalt in Borkhei- Mittelpunkt der 40 Meter hohe, dreiecki- erreichten.
de ging es nun mit dem Bus weiter nach ge Aussichtsturm ist. Lift und Treppen
Beelitz-Heilstätten. Hier erwarteten uns führen auf eine imposante Stahl- und Die diesmal wieder 47 Teilnehmer/-innen
gegen 14.30 Uhr Herr Ficht und Herr Fuß Holzkonstruktion. Von der Aussichtsplatt- der Jahres-Fahrt des Fördervereins ani-
vom Verein „Baum und Zeit“, um uns zu- form hatten wir einen weiten Blick in die mieren hoffentlich weitere im nächsten
nächst in gut einstündigen Führungen Landschaft, bei dem herrlichen Wetter Jahr: Auf ein Neues!
interessante Hintergrundinformationen im Norden bis Potsdam, im Süden bis
und Berichte aus dem Alltag in den Bee- zum Hohen Fläming, über schier endlo- Quellen:
litzer Heilstätten zu geben. Weltberühmt se Kiefernwälder. Ein Stück tiefer beginnt www.natur-brandenburg.de
sind die 1898 gegründeten „Beelitzer der 320 Meter lange Baumkronenpfad. www.beelitz.de
Heilstätten“ – ein denkmalgeschütztes Der Holzweg schlängelt sich in 22 Metern www.beelitz-tourist-information.de
Ensemble von 60 Gebäuden auf etwa 200 Höhe über das riesige Frauen-Sanatori- www.baumundzeit.de
Hektar. Ein großer Teil des Areals, in dem um, das seit Jahrzehnten sich selbst über- https://de.wikipedia.org/wiki/Beelitz
bis zum Zweiten Weltkrieg vor allem an lassen ist. Auf dem verwitterten Dach des
Tuberkulose erkrankte Arbeiter behan- ausgebrannten Dachstuhls wachsen Bäu-
delt wurden, ist saniert und wird heute me, ja ein ganzer Wald. M. Fink
von Kliniken genutzt. Die Heilstätten bil-
den immer wieder eine Kulisse für große Nach Führungen und eigener Umschau
Filmproduktionen (Der Pianist, Operation auf dem Baumkronenpfad entspann-
Walküre). Von den vorhandenen Gebäu- ten einige im direkt am Fuße des Aus-
den erhielten wir einen Einblick in die sichtsturms befindlichen Bistro-Café mit
„Chirurgie“. Den Abschluss der Führun- Biergarten. Andere nahmen die noch
gen bildete das Wald-Parkgelände rund vorhandene Freizeit auch wahr, um auf
um die Weltkriegsruine „Alpenhaus“. An der anderen Seite der Straße nach Fich-
10 https://gho.berlinSeptember 2018 Nr. 1· Schuljahr 2018/2019 https://gho.berlin 11
September 2018 Nr. 1 · Schuljahr 2018/2019
Unser (aus)strahlendes Sommerfest
Wie jedes Jahr fand das Sommerfest der Dieses Jahr haben die beiden Schüler Tim
GHO im Juni statt, das Herr Hintze traditi- Hoppe und Nils Kostein das Sommerfest
onell eröffnete. moderiert.
Das Wetter wurde schöner als vorherge- Auf der Theaterbühne wurden Teile von
sagt und jeder freute sich über die strah- Theaterstücken der Theaterkurse Jg. 9
lende Sonne. und 11 aufgeführt.
Neben der Hauptbühne gab es auch viele Zudem präsentierten Teilnehmer/-innen
Stände verschiedener AGs, die auf dem der Literaturtage ihre Gedichte und stell-
Schulhof verteilt waren. Zudem verkaufte ten ihre Bücher vor. Ein Highlight war die
der Förderverein Getränke, Grillgut und Präsentation von lateinamerikanischen
Crêpes. Die Einnahmen kommen zukünf- Tänzen. Mark Birst (7.22) tanzte im The-
tigen schulischen Projekten zugute. aterzentrum mit seiner Tanzpartnerin aus
Leipzig und sorgte für Staunen und Gän-
Auf der Hauptbühne durften die zahlrei- sehaut im Publikum.
chen Schülerinnen und Schüler der Wahl-
pflichtkurse der 9. und 10. Klassen einzel- Für die Kleineren war der „Wabbelberg“
ne Stücke spielen, die sie über das letzte das eigentliche Highlight, an dem sie sich
Schuljahr gelernt haben. nach Lust und Laune austoben konnten.
Abschließend kann man sagen, dass das
Auch die DaZ-Klassen 1 und 2 und die Sommerfest noch vielfältiger als zuvor
Klasse 9.22 haben ein Lied präsentiert. war. Für jeden war etwas dabei und alle,
Außerdem stellten sich die Chor-AG und die wir gefragt haben, meinten, dass ih-
die Gospel Rock-AG mit einigen Kostpro- nen das Sommerfest sehr gefallen hat.
ben vor.
Tim Hoppe (9.22) und Nils Kostein (9.12)
12 https://gho.berlinSeptember 2018 Nr. 1· Schuljahr 2018/2019
Lesen. Was Spaß macht und anderen
Freude bringt - Vorlesewettbewerb 2018
Der diesjährige Vorlesewettbewerb die ganze Aufregung. Auch dieses Jahr
fand in der Woche vom 18. bis 22. Juni gab es wieder Klassiker von Autoren wie
statt und wurde insgesamt in fünf ver- Goethe, allerdings auch Gedichte von
schiedenen Klassenstufen ausgetragen. Autoren wie Loriot. Es gab zudem aber
Dabei gab es einen Vorlesewettbewerb auch viele selbstgeschriebene Gedichte,
1. Kinoabend an zwischen dem 5. und 6. Jahrgang, ei-
nen im 7. Jahrgang und einen zwischen
was sehr inspirierend für uns alle war
und was zum Schluss auch nochmal von
der GHO dem 8. und 9. Jahrgang. Zudem wird es
ab dem nächsten Schuljahr einen Poe-
den Lehrern gelobt wurde. Jeder hat auf
seine Art einen tollen Vortrag gehalten
Am 18. Mai 2018 war es endlich soweit try-Slam-Wettbewerb im 10. Jahrgang und sein Gedicht präsentiert. Es war
und der erste Kinoabend an der GHO geben. wirklich faszinierend zu hören, wie alle
fand statt! Rund 60 Schüler/-innen der 5. ihre Vorträge unterschiedlich gestaltet
bis 8. Klassen, der DaZ-Klassen und die Kommen wir nun zum Vorlesewettbe-
Austauschschüler/-innen aus Frankreich werb des 8. und 9. Jahrgangs:
schauten zusammen den Film „ Hilfe, ich Zu Beginn wurden wir von Herrn Pohl,
habe meine Lehrerin geschrumpft“ in der dem Deutsch-Fachbereichsleiter, und
Schule. Dazu gab es selbstgemachtes Pop- der Deutsch- und Mathelehrerin Frau
corn und jede Menge Spaß! Sych begrüßt. Uns wurde erklärt, wie
alles ablaufen würde, und schon ging es
los.
Es gab insgesamt elf Vortragende und elf
Jurorinnen und Juroren und auch dieses Teilnehmer/-innen des 5. & 6. Jahrgangs
Jahr war Frau Gorski-Holzapfel wieder
dabei, die direkt den Anfang machte
und uns in ihrem Vortrag über ihr zwar
geschriebenes, aber leider verlorenes
Gedicht berichtete. Sie war es auch, die
im Anschluss von einem verdeckten Kar-
tenstapel nacheinander Kärtchen zog,
auf die die Vorleserinnen und Vorleser
zuvor ihre Namen geschrieben hatten,
um die Reihenfolge festzulegen. Nach-
einander traten die Schülerinnen und Teilnehmer/-innen des 7. Jahrgangs
Schüler nach vorne, um ihr Gedicht zu
präsentieren. Dabei wurden sie von
den Lehrern und den Juroren bewertet,
zudem sei allerdings gesagt, dass die
Bewertung der Lehrer nicht in die Ge-
Die Idee hinter der Aktion entstand, als wir samtwertung mit einfließt. Es ist also
feststellten, dass es an unserer Schule an ein reiner Schülerwettbewerb! Ihr könnt
gemeinsamen Aktivitäten, außerhalb von einfach mal die Seele baumeln lassen
schulischen Verpflichtungen, mangelt. Um und Euch entspannen, denn die Lehrer
das Gemeinschaftsgefühl und den Spaß- dürfen Euch in diesem Fall nicht bewer-
faktor „Schule“ zu steigern, fingen wir an, ten, habt also einfach Spaß und vergesst Teilnehmer/-innen des 7. Jahrgangs
diese erste Veranstaltung zu planen- und
es wird nicht die letzte sein! In Zukunft
wollen wir auch Veranstaltungen für die
Älteren planen!
Ein herzlicher Dank gilt dem Kino-
nacht-Helferteam, Frau L. Sych und Herrn
Kuhn, die bei der Vorbereitung und Um-
setzung mitgeholfen haben!
Eure Schulsprecher
Antonia Pohl und Ousman Sabally Teilnehmer/-innen des 5. & 6. Jahrgangs Teilnehmer/-innen des 8. & 9. Jahrgangs
https://gho.berlin 13September 2018 Nr. 1 · Schuljahr 2018/2019
druck, Interpretation und Rezitation. Al- Nachdem dann auch die zweite Stunde
les unterschiedlich betont, mal mit Witz vorbei war, durften wir eine Pause ma-
und mal mit Ernsthaftigkeit. chen. Uns wurde vorher gesagt, dass wir
Als die erste Stunde vorbei war und alle uns die im Raum aufgehängten Bilder
ihr Gedicht vorgetragen hatten, schauten einmal angucken sollen. Dies haben wir
wir uns Videos zum Poetry-Slam an, da- dann auch gemacht und auf diesen Bil-
mit wir schon einmal einen Eindruck da- dern hatten Schülerinnen und Schüler
von bekommen, was wir in der 10. Klasse aufgeschrieben, was Lesen für sie bedeu-
so alles machen können. Es war sehr in- tet. Mir hat es gut gefallen zu erfahren,
teressant, weil zumindest ich mich vor- wie unterschiedlich Menschen Lesen in-
Sieger/-innen des 5. & 6. Jahrgangs her noch nie mit diesem Thema befasst terpretieren und mit welchen Eindrücken
hatte. Wir haben uns zum Beispiel einen sie es verbinden. Als die Pause vorbei
Vortrag von Julia Engelmann angeschaut war, haben wir die Auswertung gemacht.
und einen von Lars Ruppel, die in diesem Es war interessant zu sehen, wie die Jury
Bereich bekannte Interpreten sind. Zu- die Gedichte empfunden hat und dass es
dem sind für uns zur Belohnung Gummi- teilweise nur wenige Punkte waren oder
bärchen herumgereicht worden. Yummy! sogar nur ein Punkt war, der die Platzier-
Außerdem haben wir uns ein Video zu ten trennte. Natürlich ist es für die Leute,
einem deutschlandweiten Vorlesewett- die weiter hinten liegen, etwas schade,
bewerb angesehen, welcher jährlich auf dass sie die Jury nicht ganz überzeugen
KiKa ausgestrahlt wird. In diesem Wettbe- konnten, aber jeder, der mitgemacht hat,
werb sind die jeweils besten Leserinnen kann stolz auf sich sein, dass er sich ge-
und Leser aus einem Bundesland ange- traut hat. Also an alle, die an Literatur
Siegerinnen des 7. Jahrgangs treten. 16 Kinder haben um den Titel „ interessiert sind und es dieses Jahr noch
Deutschlands beste/r Vorleser/in“ ge- nicht unter die Top drei geschafft haben:
haben. Jeder Vortrag war etwas Neues, kämpft. Es war sehr spannend zu sehen, Bleibt am Ball und übt weiterhin fleißig!
womit ich so nicht gerechnet hätte. Es wie die Kinder ihre Bücher präsentiert
war eine bunte Vielfalt an Gefühlen, Aus- haben. Anke Schwerdtfeger (8.22)
Abenteuer Leipzig
Besuch der Buchmesse in Leipzig – „Thank you for travelling with Deutsche Bahn!“
Dieses Jahr besuchten wir - der F-Kurs des häuschen auf die Ankunft des 10 Minuten Leipzig Hbf und Leipzig Messe, unserem
Jahrgangs 9.2 - mit unserer Deutschleh- verspäteten Zuges zu warten. Als der Zug Zielbahnhof) ankamen, hielt der Zug
rerin Frau Schläger, Frau Clemens und ih- endlich um 09:45 Uhr eintraf, bezogen verdächtig lange. Plötzlich ertönte eine
ren Töchtern sowie einigen Freunden die wir unsere reservierten Plätze. Die Fahrt blecherne Stimme: „Meine sehr verehr-
Buchmesse in Leipzig. Der Tag begrüßte verging zunächst relativ schnell. Jeder ten Damen und Herren! Aufgrund der
uns verheißungsvoll mit einem starken vertrieb sich die Zeit mit Kartenspielen, Schneefälle in Mitteldeutschland sind
Polarwind, und damit das Warten auf netten Unterhaltungen oder Snapchat, Schienen verschneit und Weichen außer
dem Bahnsteig nicht zu einem großen Whatsapp usw. Betrieb. Es tut uns leid, aber die War-
Gezitter und Geklapper wurde, entschied tezeit hat eine unbegrenzte Dauer. Im
Frau Schläger, in dem überfüllten Warte- Als wir in Bitterfeld (eine Station vor Speisewagen kann sich jeder ein Gratis-
14 https://gho.berlinSeptember 2018 Nr. 1· Schuljahr 2018/2019
getränk abholen!“ Also rannten wir alle der Mitte der großen, dreistöckigen Halle
in den Speisewagen, in dem sich nach und genossen das friedliche Plätschern
und nach eine riesige Schlange bildete. und unsere Lunchpakete.
Da meldete sich die Stimme erneut: „Es
tut uns sehr leid, aber vor Leipzig hat sich Nach der Pause gingen wir nochmals auf
eine lange Schlange gebildet, weswegen die Comic-Con, um nach einem Souvenir
es für uns sehr schwer ist, in den Bahn- zu schauen, doch die Preise schreckten
hof zu gelangen. Die Wartezeit beträgt uns schnell ab. So gingen wir zu den Ju-
60 Minuten. Danke für Ihre Aufmerksam- gendbüchern. Auf dem Weg dorthin ka-
keit!“ Nach 75 Minuten und weiteren men wir zum Stand der AOK. Dort ließen
Entschuldigungen erreichten wir endlich wir auch ein paar Fotos von uns machen
den Bahnhof Leipzig Messe. Nach einem zum Standthema: „Zucker weg!“ Danach
kurzen Lauf durch die Polarkälte kamen setzten wir unseren Weg fort und gelang-
wir in die Taschenkontrolle, wo wir un- ten schnell zu den Jugendbüchern.
sere Gratisgetränke wegwerfen mussten, In der Science-Fiction-Abteilung fesselten
da Glasflaschen auf dem Messegelän- uns die Klappentexte am meisten, und so
de nicht gestattet sind. Also tranken wir wurden wir schnell fündig.
schnell alles aus und betraten um 13:15
Uhr die großen Messehallen. Die Messe Anschließend schlenderten wir noch et-
besteht aus sechs Hallen: eine längliche was über die Comic-Con und entspann-
Halle mit durchsichtiger Kuppel in der Mangafans kamen in Cosplaykostümen ten uns kurz im Kongresscenter, dann
Mitte und 5 angrenzenden quadratischen und versuchten, ihre Lieblingscharakte- ging es auch schon wieder zurück nach
Hallen, die auch separat miteinander ver- re möglichst realistisch zu imitieren. Auf Berlin.
bunden sind, sowie dem Congress Center einer Bühne wurden als Promotion für
Leipzig. Die Hallen hatten unterschiedli- den Manga „Mein verfluchter Bräutigam“ Nach einer holprigen Fahrt in einem über-
che Themen- schwerpunkte. So gab es in Cupcakes von Messebesuchern dekoriert, füllten Sonderbus zum Leipziger Haupt-
der Mittelhalle überwiegend Stände von auf einer anderen wurden Erstexemp- bahnhof hatten wir noch etwas Zeit auf
Fernsehsendern und kleine Restaurants, lare an Interessierte verschenkt, die am dem Bahnhof. Til und ich kauften uns bei
in Halle 2 Kinder- und Jugendbücher so- Erscheinungsdatum Geburtstag haben. ALDI etwas zu trinken und gingen dann
wie Schulbuchverlage, in Halle 4 Stände Nachdem wir etwas beim Cupcake-De- zum Treffpunkt (Gleis 11). Dort sahen
von Zeitungs-, Zeitschriften-, Musik- und korieren zugeschaut hatten, gingen wir wir, dass der Zug eine Verspätung von 50
internationalen Verlagen, in Halle 5 wei- zum Teegarten und genossen dort eine Minuten haben würde. Also wärmten wir
tere Zeitungs- und Sachbuchverlage und Tasse Tee. Danach kauften wir uns ein uns im nahegelegenen McDonalds bzw.
Rückzugsmöglichkeiten für Autoren und paar Comics. Am Verkaufsstand erhielten Pizzahut auf. Nach 45 Minuten und ei-
Blogger. In Halle 3 waren Hörbücher, wir auch ein Stück Schokotorte umsonst nem Sprint über den gesamten Bahnsteig
Buchkunst, Reisebücher und die 24. Leip- mit Aprikosenmarmelade und Marzipan- zu unserem Wagen saßen wir endlich im
ziger Antiquariatsmesse zu finden und in mantel. Nach einiger Zeit kamen wir in Zug und kamen dann um 19:30 Uhr in
Halle 1 die große Manga Comic-Con. das Kongressgebäude. Dort war es an- Berlin an.
genehm ruhig. Wir setzten uns auf die
Zuerst liefen wir einmal über die gesam- Steintreppe vor dem Wasserbecken in Es hat uns allen eine große Freude berei-
te Messe, um zu einer Garderobe zu ge- tet, die Leipziger Buchmesse zu besuchen,
langen. Diese diente dann auch als Treff- zumal es für fast jeden das erste Mal war.
punkt. Drei Stunden waren ausreichend Zeit für
den Besuch. Etwas schade fanden wir,
Dann begannen unsere noch übrig ge- dass die Bücher an den Verkaufsständen
bliebenen drei Stunden auf der Leipziger nicht richtig vorgestellt wurden. Beim
Buchmesse. Wir teilten uns größtenteils nächsten Mal wäre es empfehlenswert,
in Zweiergruppen auf. Til und ich liefen zu- eine Lesung zu besuchen. Bei der Frage,
nächst durch jede Halle, um einen Über- ob sich ein zweiter Besuch nächstes Jahr
blick zu bekommen. Mir gefiel, dass es in lohnen würde, teilten sich die Meinun-
jeder Halle Verpflegungsstände sowie Re- gen.
staurants gab, sodass die Schlangen nicht
allzu lang waren. Nach einiger Zeit kamen
wir zu unserem eigentlichen Ziel: Die Co- Tim Hoppe (9.22)
mic-Con! Wir sind schließlich in der Japa-
nischklasse, da ist es schon fast Pflicht,
dort einmal vorbeizuschauen. Die Halle
war gefüllt mit Verkaufsständen, Bühnen,
teuren Souvenirständen, schönen Art-
works zu Mangas und vielem mehr. Viele
https://gho.berlin 15September 2018 Nr. 1 · Schuljahr 2018/2019
An der Station von Pepperl & Fuchs konnten die Schüler/-innen sich im Löten probieren Die Firmen Fielmann und Flemming & Klingbeil
führten mit praktischen Übungen in die Berufe ein
11 Jahre Berufsparcours an der GHO
Alles neu nach dem Jubiläum im letzten Jahr?
aus. Auch in diesem Jahr sind wieder viele
Nachdem wir im letzten Jahr das zehnjäh- Verbindungen zwischen Schülern und Be-
rige Jubiläum des Berufsparcours bege- trieben entstanden und etliche unserer
hen durften, wartete der Berufsparcours Schüler haben dadurch neue Berufsfelder
in diesem Jahr mit einer wesentlichen für das Betriebspraktikum in der 9. Klasse
Neuerung auf. Wir haben den Termin vor- entdeckt. Genau das soll Berufsorientie-
gezogen und er fand jetzt nicht mehr wie rung leisten. Eine Schülerin konnte es gar
Einmal Bagger fahren? - Bei der Firma WISAG konn-
sonst üblich am vorletzten Schultag statt, nicht abwarten und absolvierte schon in ten die Schüler/-innen auch das testen
sondern zwei Wochen früher. Dies und den Sommerferien ein kurzes Praktikum
unsere neue Kooperation mit dem Netz- in einem der Betriebe.
werk Motzener Straße führen dazu, dass
wir so viele Anmeldungen von Betrieben Das Feedback der Betriebe und der Schü-
wie noch nie hatten. In diesem Jahr nah- ler/-innen sowie der Kollegen zeigt uns
men 26 Betriebe aus unterschiedlichen im Fachbereich, dass der Aufwand sich
Branchen an unserem Parcours teil. Zum lohnt und auch wirklich einen Mehrwert
zehnjährigen Jubiläum waren es hinge- für alle Beteiligten bringt. So beteuerten
gen nur zwölf. Da an diesem Tag regulär alle Betriebe, dass sie im nächsten Jahr
Unterricht stattfand, mussten wir in der wieder teilnehmen wollen.
Mensa ein wenig enger zusammenrü- Auch die Deutsche Bahn war mit einem Stand
cken, was sich allerdings als kein Problem Wir danken den teilnehmenden Betrie- vertreten
erwies. Ganz im Gegenteil, die Atmo- ben: Bär & Ollenroth, Daimler AG, Kloster-
sphäre war richtig gut. Die teilnehmen- frau Berlin GmbH, Fachverband Garten-,
den Betriebe haben sich mächtig ins Zeug Landschafts- und Sportplatzbau Berlin
gelegt und sehr ansprechende Stationen und Brandenburg e.V., Agentur für Arbeit
für unsere Schüler/-innen vorbereitet. Berlin-Süd, LIFE e.V., BFT Berufsschule
Diese Stationen wurden von unseren für Tourismus gGmbH, Berliner Sparkas-
Schülerinnen und Schülern dann auch se, PIK AG, Schwiete Anlagen-Versor-
dankend angenommen, und so durchlie- gungs-Technik GmbH, Acuvision GmbH &
fen die einzelnen Klassen ihren 90-minü- Co. KG, BFW Lehrbauhof Berlin, Pro Se-
tigen Durchgang sehr konzentriert, aber niore, DB Netz, Labor 28 GmbH, WISAG,
auch mit viel Freude und Spaß. Beson- SKF, profine GmbH, ALPLA -Werke Lehner
ders schön war es für mich zu sehen, dass GmbH & Co. KG, Promess, PLISCHKA Lo-
zahlreiche Unternehmen mit Auszubil- gistik GmbH, Fielmann, Pepperl & Fuchs,
denden kamen, die früher bei uns Schü- PYOT Labs GmbH.
ler/-innen waren. Eine längerfristige Ko- Am Stand der Firma PYOT Labs GmbH konnte man
operation zahlt sich anscheinend wirklich G. Wiesner Gegenstände in 3D drucken
16 https://gho.berlinSeptember 2018 Nr. 1· Schuljahr 2018/2019
2018 legten 101 Schülerinnen und Schüler das Abitur an der Gustav-Heinemann-Oberschule ab, davon 21 Schüler/-innen mit der begehrten Eins vor dem Komma
ABITUR 2018
Feierliche Übergabe der
Abiturzeugnisse am
20. Juni 2018
Am 20. Juni 2018 endete für insgesamt
101 Abiturientinnen und Abiturienten
der Gustav-Heinemann-Oberschule die
mehrjährige Oberstufenzeit, an die sich
fast alle „Heinemänner“ nach eigener
Aussage gerne zurückerinnern werden.
Insgesamt 106 Schülerinnen und Schüler
starteten den Weg in das 4. Kurssemester,
am Ende desselben wurden von ihnen
104 zu den Abiturprüfungen zugelassen,
die dann von 101 bestanden wurden.
Die beiden besten Schülerinnen, Antonia Auszeichnung unserer besten Abiturientinnen: Nura Wirtz und Antonia Pohl
Pohl und Nura Wirtz, bestanden ihr Abi-
tur mit der Durchschnittsnote 1,3. Herr Müller, Frau Schläger. Für die Tuto- Schluss auch nochmal für einen zusätzli-
rien von Herrn Münkel und Frau Segh- chen musikalischen Ohrenschmaus sorg-
Der Numerus-Clausus-Durchschnitt be- rouchni-Mihm sowie für ihr eigenes Tuto- te. Vor und nach der Veranstaltung sorgte
trägt bei allen Abiturientinnen und Abi- rium rief Frau Schröter die Abiturienten der Förderverein wieder für Getränke in
turienten der Gustav-Heinemann-Ober- auf. Anschließend ehrte der Vorsitzende einem geselligen Rahmen. Darüber hin-
schule 2,3, im gesamten Land Berlin liegt des Fördervereins unserer Schule, Jürgen aus ist anzumerken, dass die Mitglieder
dieser bei 2,4. Schummel, alle Mitglieder, deren Kinder des Fördervereins – an der Spitze Herr
in diesem Jahr ihr Abitur bestanden ha- Schummel – uns bei der Planung, Durch-
Der Schulleiter unserer Schule, Herr ben. In besonderer Weise stellte er die führung, Finanzierung und Ausgestaltung
Hintze, gratulierte allen Absolventen zum Leistungen Herrn Garys heraus, der als eine große Hilfe waren.
bestandenen Abitur und gab ihnen viele Koch für das leibliche Wohl unserer Kri-
Ratschläge hinsichtlich eines perspektiv- mi-Dinner-Gäste sorgte und in insgesamt Viele Eltern, Großeltern und Ehemalige
reichen Lebens mit auf den Weg, auf dem 16 Aufführungen jeweils nahezu 100 Gäs- unterstützten auch in diesem Jahr wieder
die Fähigkeit zum Wechsel der eigenen te bekocht hat. Zum Dank erhielt er den den festlichen Rahmen und waren Zeu-
Perspektive immer hilfreich sein kann. „Goldenen Kochlöffel“. gen des erfolgreichen Abschlusses des
Abiturjahrgangs 2018.
Danach folgte die Zeugnisübergabe an Für die musikalische Ausgestaltung sorg-
die Tutorien in alphabetischer Reihen- te Herr Ginzburg mit seiner Big Soul J. Müller
folge der Tutoren: Herr Berg, Herr Krah, Band, der mit seinen Ehemaligen zum K. Schröter
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