Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil

Die Seite wird erstellt Timo Schumacher
 
WEITER LESEN
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern
Alter Kantonsteil

Nr. 14      109. Jahrgang
Samstag, 29. Juni bis Freitag, 12. Juli 2019

                                                                                    SOMMERSERIE

                                                                                    Über Volksfrömmigkeit
                                                                                    und Andersglauben
                                                                                    In der ersten Episode der diesjäh-
                                                                                    rigen Sommerserie berichtet der
                                                                                    Bauernhausforscher Benno Furrer
                                                                                    von Seelen- und Pestfenstern,
                                                                                    von Schutz- und Abwehrsegen.
                                                                                    In der zweiten Episode erzählt
                                                                                    Blanca Burri vom mittelalterli-
                                                                                    chen Marienwallfahrtsort Ober-
                                                                                    büren. Totgeborene Kinder wur-
                                                                                    den da für kurze Zeit wieder
                                                                                    lebendig. Zuletzt nimmt uns Pier
                                                                                    Hänni mit ins Berner Oberland. Er
                                                                                    berichtet vom Heiligen Beatus
                                                                                    und was die Menschen aus seiner
                                                                                    Geschichte gemacht haben.
                                                                                    Es sind Erzählungen wie aus einer
                                                                                    anderen Welt, Geschichten wie aus
                                                                                    einer Fantasie. Das Seelenfenster
                                                                                    öffnet der Seele den Weg in den
                                                                                    Himmel, die Geschichten dahinter
                                                                                    blicken tief in uns selbst hinein.
                                                                                    Die Augen selbst sind im übertra-
                                                                                    genen Sinn die Fenster zur Seele.
                                                                                    Nicht nur Kinder wollen unermüd-
                                                                                    lich wissen, warum etwas ist, wie es
                                                                                    ist. Bleiben Antworten aus, sind
                                                                                    wir wahlweise frustriert, ärgerlich,
                                                                                    oder wir fürchten uns. Diese Be-
                                                                                    grenztheit führte im Mittelalter
                                                                                    zu ganz wunderlichen Verhaltens-
                                                                                    weisen. Heute sprechen wir von
                                                                                    Volksfrömmigkeit oder abwertend
                                                                                    von Aberglauben. Es ist in jedem
                                                                                    Fall ein Andersglaube.
                                                                                    Über Unerklärliches reden, sich et-
                                                                                    was zusammenreimen, das kann
                                                                                    die Angst nehmen. Die Fantasie-
                                                                                    welten benennen, damit sie uns
                                                                                    nicht in den Abgrund ziehen. Und
Pfarreiteil Region Bern roter Teil, inkl. Anderssprachige Missionen ab Seite 6      machen wir uns nichts vor, wir
Region Mittelland gelber Teil ab Seite 22 Region Oberland grüner Teil ab Seite 28   haben heute ganz eigene, wunder-
                                                                                    liche Verhaltensweisen...        kr

Sogenanntes «Seelenfenster» neben
                                                                                      Red. pfarrblatt, Alpeneggstrasse 5
                                                                                      AZA 3012 Bern            Post CH AG

dem jüngeren Fenster einer Schlafkammer
Cresta-Avers (GR)
Foto: Fotoarchiv Schweizerische Bauernhausforschung
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
2              pfarrblatt nr. 14|2019

Bauernhausforschung                                                                              erwürgt und an einer Schnur in den Stall ge-
                                                                                                 hängt.» In katholischen Regionen behalf man

Von Bannzapfen,
                                                                                                 sich mit gesegneten Stechpalmen oder Me-
                                                                                                 daillons, die irgendwo im Dachraum depo-
                                                                                                 niert wurden. Tatsächlich sind bei sorgfältigen
                                                                                                 Hausabbrüchen auch Katzen unter der ge-

Pestfenstern
                                                                                                 mauerten Herdstelle oder der Türschwelle zu
                                                                                                 finden, die offensichtlich dort – tot oder
                                                                                                 lebendig – begraben worden sind. Da es sich
                                                                                                 aufgrund der Fundumstände nachweislich

und vom Kruzifix
                                                                                                 nicht um zufällige Todesfälle handelt, etwa,
                                                                                                 dass sich die Tiere dorthin zurückgezogen
                                                                                                 haben und dann gestorben sind, muss man
                                                                                                 von bewussten Handlungen durch Menschen
                                                                                                 ausgehen. Über die Hintergründe (beabsich-
Wer sich mit ländlichen Bauten beschäftigt,                                                      tigte Schutz- oder Bannwirkung) kann jedoch
                                                                                                 nur gemutmasst werden. Im solothurnischen
wird – früher oder später – mit seltsamen                                                        Gunzgen beispielsweise legte man Knochen
Gegenständen oder mit alltäglichen Dingen an                                                     von Haustieren unter die Schwelle des Haus-
                                                                                                 eingangs zum Schutz gegen Krankheiten, Pest
unerwarteten Orten konfrontiert, die auf den                                                     oder sonstige Seuchen.
ersten Blick keinen Sinn ergeben.
Vielfach bleiben nur Mutmassungen und                                                            Persönliche Anliegen –
mehr oder weniger einleuchtende Erzählungen.                                                     Fluch, Bann, Segen
Es geht um Bann- und Schutzmassnahmen, die Haus,                                                 Bei der Renovation einer Bauernstube findet
Mensch und Tier vor Schaden, Zauber und Hexerei                                                  man nach dem Entfernen der jüngeren Wand-
                                                                                                 oberflächen nicht selten seltsame, unge-
bewahren sollen, aber auch um Leid, Neid und                                                     ordnete Löcher in der Holzwand. Diese, meist
Hoffnung – und um Segenswünsche.                                                                 mit einem Durchmesser von eineinhalb bis
                                                                                                 drei Zentimeter grossen Löcher können offen
Von Benno Furrer                                                                                 oder mit einem Zapfen verschlossen sein. Ein
                                                                                                 bautechnischer Zusammenhang besteht da-
                                                                                                 bei nicht. Es handelt sich also nicht um die
                                                                                                 Spuren einer mit Dübeln oder Holznägeln be-
Während ein Kruzifix an der Hauswand oder        Blitz und Donner wirken auch auf moderne,       festigten Verstrebung im Gerüstbau oder um
ein Bibelspruch über der Pforte offensichtlich   aufgeklärte Menschen etwas unheimlich und       einen einfachen Holzzapfen für das Auf-
erkennbare Hinweise auf eine religiöse Hal-      bedrohlich. Umso mehr mussten Bauern in         hängen von Kleidern oder Kochutensilien.
tung oder Verhaltensweise geben, sind eine       früheren Jahrhunderten einen Blitzschlag in     Beim Entfernen solcher Holzzapfen kommen
Vielzahl anderer Dinge, etwa ein Tierschädel     Haus oder Scheune gefürchtet haben, in einer    manchmal kleine Gegenstände zum Vor-
unter dem Dach, eine mumifizierte Katze un-      Zeit, als Blitzableiter und Feuerversicherung   schein: ein menschlicher Zahn, Haarbüschel,
ter der Türschwelle oder ein Pflock in der       noch nicht bestanden haben. Im Berner           ein Papierstreifen mit Versen des Johannes
Holzwand zunächst einmal nicht oder kaum         Mittelland und überall dort, wo Haus und        Evangeliums, ein Fläschchen mit Flüssigkeit
wahrnehmbar und in der Regel auch nicht          Scheune mit Stroh eingedeckt wurden, such-      und anderes mehr, wie zum Beispiel Wurzel-
schlüssig zu erklären.                           te man diese zu schützen: mit sogenannten       fasern des Allermannsharnisch, einer Pflanze,
                                                 «Toggeli» (puppenartigen Strohwischen auf       die als Zauber- und Heilpflanze gilt. Wenn
                                                 beiden Firstenden), durch das Anpflanzen        gar eine ausgetrocknete Spinne zum Vor-
                                                 eines Holunderstrauchs, durch Aufhängen         schein kommt, denken wir natürlich gleich
«Richtig scheint                                 eines Schädels oder gar eines ganzen Tieres     an Gottfried Kellers Roman «Die schwarze
mir aber, dass                                   am Firstbaum. Aus Sumiswald (BE) und Wolf-      Spinne».
                                                 wil (SO) sind solche Beispiele dokumentiert     Der Bauernhausforscher Robert Tuor notierte
die volkstümliche                                und aufgrund der Aussagen der Hausbewoh-        1977 in Sumiswald (BE) als Erklärung für ein
und die wissen-                                  ner tatsächlich mit dem beabsichtigten Schutz   unter dem Dach aufgehängtes Kalb: «Vor
schaftliche Erklärung                            vor Blitzschlag in Verbindung zu bringen. Aus   200 Jahren sollen viele Kühe gestorben sein,
                                                 Saanen (BE) wird in einer volkskundlichen       daher habe man zur ‹Bannisation› eines der
nebeneinander
                                                 Befragung um 1930 berichtet, «eine Kröte        Tiere in den First gehängt.» Im Berner Jura
bestehen.»                                       werde gespiesst und tot in einem alten Schuh    wie auch in den benachbarten Kantonen Jura
                                                 auf den Dielbaum gelegt, oder sie werde         und Solothurn oder im französischen Depar-
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
pfarrblatt nr. 14|2019                         3

 1                                                  2                                                       3

 4                             5                                                      6

 7                                                             8                                                             9

1 Ein Hanfbüschel, eingeklemmt mit einem                5 Der Rinderschädel unter dem Strohdach soll       7 Stubenwand eines Wohnhauses von 1308.
Holzzapfen, ragt aus dem Bohrloch hervor.               das Haus vor Blitzschlag bewahren. Wolfwil (SO).   Die lukenartige Öffnung ist nicht etwa ein
Zell (LU). (Foto aus Brunner 1977, S. 417).             (Foto Jakob Hunziker um 1900)                      «Seelenfenster», sondern ein «normales»
                                                                                                           Fenster in einem spätmittelalterlichen Haus,
2 In Bohrlöchern oder Schwundrissen der                 6 In der katholischen Innerschweiz findet man
                                                                                                           das mit einem Brett verschlossen werden
Holzwand einer Schlafkammer stecken oft                 oft Stechpalmenzweige über dem Kruzifix im
                                                                                                           konnte. (Foto Benno Furrer)
Backzähne erwachsener Menschen oder von                 Herrgottswinkel der Stube, in der Dachkammer
Kindern. (Zeichnung aus Brunner 1977, S. 417).          oder im Scheunendach. Die Zweige wurden am         8 In einem Bauernhaus in Spiringen (UR):
                                                        Palmsonntag gesegnet und sollen Menschen,          Knochen von Schafen an einer Sense hängend.
3 Das mumifizierte Kalb wurde zum Schutz vor
                                                        Tiere, Haus und Stall vor Feuer und Krankheit      (Foto Benno Furrer)
Blitzschlag unter dem Dachfirst aufgehängt.
                                                        schützen. Palmzweig über einer Ex-Voto-Tafel
Sumiswald (BE). (Foto aus Affolter 2001, S. 441).                                                          9 Aus Bohrlöchern und Schwundrissen eines
                                                        von 1850 in Unterägeri (ZG).
                                                                                                           Bauernhauses geborgene Gegenstände:
4 Noch ist nicht bekannt, ob solche kugel-              (Foto Benno Furrer)
                                                                                                           Leinensäcklein mit Fragmenten einer Edel-
förmigen Steine an Hausecken – mit oder
                                                                                                           koralle, angesengter Docht, Fasern von
ohne Fratzengesicht – zur Abwehr von Unglück
                                                                                                           Allermannsharnisch und Schriftstücke.
angebracht wurden oder vielleicht nur aus
                                                                                                           Emmental, Slg. Christian Rubi.
einer Laune heraus. Metzerlen (SO).
                                                                                                           (Foto aus: Affolter 2001, S. 442)
(Foto Benno Furrer)
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
4              pfarrblatt nr. 14|2019

tement Jura sowie Haut-Rhin (Elsass) finden       Etwas Ähnliches widerfuhr den «Seelenfens-       Eigenartig berührt:
sich Steinkugeln, zum Teil mit Fratzen darauf,    tern», kleinen Luken in der Wand von Schlaf-     Forschungserlebnisse
in den gemauerten Hausecken. Sie werden           kammern. J.R. Stoffel beschrieb im bündne-
allgemein als Schutzsymbole gewertet, Ge-         rischen Dorf Juf ein solche mit einem Brett      Das Thema Verpflöckung, Bannzapfen, See-
naueres ist aber nicht bekannt. Die geist-        verschlossene Öffnung in der Kammerwand          len- oder Pestfenster hat mich als Bauernhaus-
liche Hilfe von Kapuzinern nahm man nicht         eines Hauses, deren Bedeutung Einheimische       forscher eigenartig berührt. Einerseits bin
nur in katholischen, sondern auch in refor-       folgendermassen erklärten: «Die Ange-            ich ein «aufgeklärter Zeitgenosse» und kann
mierten Gegenden gern in Anspruch, wenn es        hörigen glaubten, dem Sterbenden den Hin-        rational vieles «erklären». Andererseits bin ich
um die Bannung von vermeintlichen Teufeln         schied zu erleichtern, indem sie den ‹Seela-     als Forscher in einer verzwickten Situation.
und Dämonen ging. Allerdings bleiben die          balgga› frühzeitig öffneten.» Auch bei ost-      Ich will ja erfahren, wie die Hausbewohner
genauen persönlichen Umstände, ob ein per-        europäischen Völkern waren ähnliche Riten        diese Phänomene benennen und allenfalls
sönliches Anliegen die Abwehr von Krankheit       bekannt. Gustav Ränk schrieb 1949: «Bei den      erklären. Meine Meinung dazu ist im Ge-
oder die Bannung von echten oder vermeint-        Russen wurde während dem Todeskampf              spräche mit den Leuten nicht relevant bzw. so-
lich bösen Wünschen von Nachbarn oder             oder auch sofort nach dem letzten Atemzug        gar fehl am Platz. Sonst geht es so wie bei
Dorfleuten Anlass für diese Handlungen            des Sterbenden ein Balken oder ein Brett         der Geschichte mit dem Seelenfenster und
waren, wohl für immer verborgen – und das         über der Tür oder in der Decke weggescho-        der Walserwanderung. Es gibt bloss ein Haus
ist auch gut so.                                  ben, damit die Seele leichter fortfliegen kön-   in Avers-Cresta (GR), wo Hausbewohner dem
                                                  ne. In jüngerer Zeit habe ziemlich allgemein     Forscher Johann Rudolf Stoffel 1938 erzähl-
                                                  eines der Stubenfenster, gewöhnlich das-         ten, die Luke in der Kammerwand wäre ein
Volksglaube versus                                jenige neben der Hinterecke, dem Herrgotts-      Seelenfenster, ein «Seelabalgga». Man hat
wissenschaftliche Deutung                         winkel, die Aufgabe der ‹Seelentür› erfüllt.»    es geöffnet, wenn sich eine sterbende Person
                                                  Mittlerweile kennt man in der Bauernhaus-        in dieser Kammer befand. Stoffel interes-
Für einige Bauelemente und Handlungswei-          forschung mehrere Dutzend spätmittelalter-       sierte sich dafür, ob der «Seelabalgga» auch
sen, die im Volksmund beispielsweise als          liche Wohnhäuser mit solchen Luken, die mit      in anderen Häusern Graubündens bekannt
«Pestfenster», «Seelenbalken» bezeichnet          einem passenden Brettchen verschlossen           war. Wen immer er fragte, niemand schien da-
werden oder die angeblich zur Bannung von         werden konnten. Sie bildeten schlicht den        mals etwas von einem «Seelabalgga» gehört
Hexen gedient haben, kann die Forschung           damaligen technischen Stand der Fenster-         zu haben. Auch Nachforschungen im Wallis,
unspektakuläre Erklärungen geben.                 öffnungen, da bezahlbares Fensterglas noch       vor allem in Walser-Siedlungen in den Kanto-
In einigen Bauernhäusern der Zentralschweiz       nicht zur Verfügung stand.                       nen Tessin und Graubünden blieben erfolg-
finden sich Innenfenster, Wandöffnungen           Richtig scheint mir aber, dass beide Erklärun-   los. Andere Forscher hingegen sahen später
von der Stube in den Hausgang oder die            gen, die volkstümliche und die wissenschaft-     darin ein Erkennungsmerkmal für das typische
Küche. Sie sind aber oft zugemauert oder          liche, nebeneinander bestehen – als Teil von     Walserhaus. Mit der Zeit wurden jene Häuser,
mit Brettern verschlossen, jedenfalls ausser      Kultur und Forschung.                            die eine solche Luke aufwiesen – egal, ob im
Gebrauch. Die Hausbewohner erzählen vom                                                            Keller oder in der Dachkammer, ob in der
«Pestfenster»; man habe in Zeiten von Pest-                                                        Hauswand oder in einer Türe –, zu einem von
epidemien die kranken Menschen in der                                                              Walsern erbauten Haus erklärt. Das heisst für
Stube eingeschlossen und ihnen durch diese                                                         mich, den Hausbewohnenden keine Sugges-
Öffnung Nahrung, Wasser oder die Kran-                                                             tivfragen zu stellen, etwa in der Art: «Das ist
kensalbung gegeben. Nun konnte aber im                                                             doch ein Seelenfenster, Pestfenster, Bannzap-
Projekt Bauernhausforschung nachgewiesen                                                           fen – oder?» Sonst läuft man in Gefahr, vorge-
werden, dass die ältesten, sogenannten Pest-                                                       fasste Meinungen zu bestätigen. Grundsätz-
fenster bereits in Häusern vorkommen, die                                                          lich habe ich bei vielen Hausbesuchen den
vor 1348 erbaut worden sind, zu einer Zeit, als                                                    Eindruck gewonnen, dass die Menschen Deu-
die Pest in Europa noch gar nicht verbreitet                                                       tungen weitererzählen, ohne davon über-
war. Einzelne Pestfenster weisen einen hölzer-                                                     zeugt zu sein, oder sie haben vielleicht dar-
nen Fensterladen mit stubenseitigem Ver-                                                           über gelesen.
schluss und genuteten Wandbrettern auf der         Der promovierte Geograf Benno Furrer            Die Geschichte mit dem angeblichen Pest-
Gangseite auf. Aus medizinischer Sicht star-       ist seit 1989 wissenschaftlicher Leiter der     fenster hatte ich als Anfänger in der Bauern-
ben mit Beulenpest infizierte Menschen inner-      Schweizerischen Bauernhausforschung.            hausforschung so übernommen und mir ge-
halb von wenigen Tagen und litten grosse           Seit den 1960er Jahren werden in der            dacht: Was waren die Leute damals für
Schmerzen. Eine Versorgung der Kranken             Schweiz Bauernhäuser wissenschaftlich           Fatalisten – bauen sie doch gleich von Anfang
über solche Fenster macht keinen Sinn. Letzt-      erforscht. Die Ergebnisse wurden in der         an eine Luke ein, über die sie versorgt werden
lich handelt es sich dabei um Relikte früherer     Buchreihe «Bauernhäuser der Schweiz»            können, falls wieder eine Pestepidemie auf-
Wandschränke, die ab dem 15. Jahrhundert           publiziert, die beiden letzten Bände er-        tritt – und die kommt ja bestimmt …
mehr und mehr durch wandfeste Büffets              schienen in diesem Jahr.                        Die in Zapfenlöchern oder Schwundrissen zu
ersetzt worden sind. Die ehemaligen, nun           Neben weiteren Engagements ist Benno            findenden Zähne lassen sich auch nicht ohne
nicht mehr benötigten Wandschränke ver-            Furrer Vizepräsident der Denkmalpflege-         Weiteres als «magische» Handlung deuten.
schwanden einfach hinter dem neuen Möbel-          kommission des Kantons Zürich (seit 2005).      Wurden sie einfach aufbewahrt, so wie ich
stück und gerieten in Vergessenheit.                                                               meinen ersten eignen Milchzahn in eine
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
pfarrblatt nr. 14|2019                       5

                                                 Ausflugstipp
Streichholzschachtel gelegt hatte, weil es ein
so faszinierendes, «schauerliches» Ereignis
war? Oder wollten die Leute einen weiteren
Verlust von Zähnen oder allenfalls Zahn-

                                                 Bauernhausmuseum
schmerzen «bannen»? Viele solcher Hand-
lungen, deren Spuren überdauert haben,
waren sehr persönlich motiviert. Aufge-
schrieben hat man das nicht, und die Zeit,
die zwischen der Handlung und heute verflos-
sen ist, ist zu lang.
1980 war ich in einem Bauernhaus in Spiringen    Benno Furrer empfiehlt den Besuch des          Anfahrt per Zug: Ab Bern und Neuenburg
(UR) aus dem Jahre 1577. In einer Kammer         Bauernhausmuseums Althuus. Das Wohnhaus        direkt oder ab Biel via Lyss–Kerzers bis Feren-
sah ich an der Seitenwand des Kachelofens        im Jerisberghof in Ferenbalm sei sehr ein-     balm-Gurbrü. Der Jerisberghof liegt 5 Geh-
eine Sense, darunter ein Bündel Knochen. Ich     drücklich. Es ist als Muesum öffentlich zu-    minuten von der Haltestelle der S5 entfernt.
fragte den Bauern vorsichtig, was das für Kno-   gänglich.                                      Anfahrt mit dem Auto: Autobahn A1 nach
chen wären. Er zuckte nur mit den Schultern.                                                    Murten, Ausfahrt Kerzers oder ab Neuenburg
Eine spätere Analyse der Gebeine durch ein       Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag,            und Biel Hauptstrasse nach Kerzers, dann
anthropologisches Institut ergab, dass es        9.00–18.00. Eintritt Fr. 5.–.                  Richtung Bern, nach Gurbrü bei Wegweiser
sich um Knochen von Schafen handeln muss-        www.bauernmuseum.ch                            rechts abbiegen.
te. Ob Sense und Knochen rein zufällig im
Zimmer hinter dem Ofen standen oder ob
damit eine Absicht verbunden war, weiss ich
bis heute nicht.

Literatur
Atlas der schweizerischen Volkskunde
Zweiter Teil, 8. Lieferung.
Frage 138, Kommentar
S. 785–817, Basel 1979.

Heinrich Christoph Affolter
Die Bauernhäuser des Kantons Bern
Band 2, das höhere Berner Mittelland,
Basel 2001, S. 441–443
(Die Bauernhäuser der Schweiz, Bd. 30.1).
                                                 Gebäude                                        Spicher
Isabelle Roland
Les maisons rurales du Canton de Berne           Das Althuus wurde 1703 gebaut. Mit seinem      Der Spicher beim Althuus wurde 1725 in
tome 4.2, p. 385–387                             imposanten Schindeldach, ist das Hochstud-     Golaten erbaut und 1970 auf dem Jerisberg-
(Les maisons rurales de Suisse, vol. 30.2).      haus ein Prunkstück alter Bauhandwerkskunst    hof aufgestellt, weil der eigentliche Alt-
                                                 und das wichtigste Exponat des Bauern-         huus-Spicher nicht erworben werden konnte.
Ernst Brunner                                    museums. Es ruht auf riesigen Eichenbalken,    Auch schon früher wurden Spicher verpflanzt,
Die Bauernhäuser des Kantons Luzern              die von Hand zugehauen worden sind und war     wenn ihre Besitzer*innen umzogen. In einem
Luzern 1977                                      ursprünglich mit Roggenstroh gedeckt. Es       Spicher wurden Vorräte gelagert.
(Die Bauernhäuser der Schweiz, Bd. 6).           birgt Schätze des ländlichen bäuerlichen
                                                 Lebens und Wirtschaftens.
Benno Furrer
Ein Toggel auf dem Dach                          Das Althuus wurde 1970 als Bauernmuseum         Aufgefallen
Das Nützliche mit dem Praktischen                eröffnet. Dazu gehören der Spicher und eine
verbinden.                                       Remise. Die meisten Wohn- und Wirtschafts-      Sonntag, 25. August 2019, 09.45
In «Geschäftsbericht 2002, Aargauische           räume sind eingerichtet, wie sie die Bauern-    Kirchgemeinde Ferenbalm
Gebäudeversicherungsanstalt»,                    familie damals gebraucht hätte. Eingebettet     Althuus-Predigt auf dem Jerisberghof
Aarau 2002, S. 58.                               ins aktuelle Leben lässt dieses «Museum zum
                                                 Anfassen» die Besucher die 300-jährige Ge-      Gottesdienst mit Pfrn. Katrin Bardet
Schweizerisches Archiv für Volkskunde            schichte und Entwicklung der Gegend haut-       Mitwirkung: Musikgesellschaft Ferenbalm
Heft 25 (1924/25), S. 242.                       nah erleben.
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
6                              Bern                  pfarrblatt nr. 14|2019

             Region Bern
                           Mittelstrasse 6a, 3012 Bern, 031 300 33 65      Mahnmal an der Berner Heiliggeistkirche              suchte Gottesdienst am Sonntagmorgen war in
                           Ruedi Heim (Leitender Priester)                                                                      die Aktion integriert. Nach 24 Stunden waren
                           Pastoralraumleitung vakant
                           www.kathbern.ch/pastoralraumregionbern          Menschen beim Namen                                  trotz der vielen Freiwilligen «erst» rund 20 000
                           Kommunikationsstelle                            nennen                                               Stoffstreifen beschriftet. So wurde die Aktion
                                                                                                                                verlängert, bis alle beschrifteten Stoffstreifen
                           Katholische Kirche Region Bern
PA S TO R A L R AU M

                                                                           Seit Mitte Juni 2019 wehen 35 597 kleine weis-       rund um die Kirchenfassade im Wind flatterten.
                           Redaktion dieser Seiten
                           Karl Johannes Rechsteiner (kjr)                 se Stoffstreifen an der Fassade der Berner           35 597 Verstorbene werden mit diesem Mahnmal
                           Mittelstrasse 6a, 3012 Bern, 031 300 33 63      Heiliggeistkirche im Wind. Die Namen darauf          gewürdigt, wahrgenommen und beim Namen
                           karl.rechsteiner@kathbern.ch                    erinnern an die Menschen, die in den letzten         genannt. Bis Ende Juni bleibt das einzigartige
                           Adressänderungen «pfarrblatt»                   Jahren auf ihrer Flucht nach Europa gestorben        Erinnerungsdenkmal bestehen. Gleichzeitig
                           «pfarrblatt», Alpeneggstrasse 5, 3012 Bern
                           031 327 50 50                                   sind.                                                wächst die Liste der Verstorbenen.
                           redaktion@pfarrblattbern.ch                                                                          www.offene-kirche.ch
                                                                                                                                http://unitedagainstrefugeedeaths.eu
                           Kommunikationsdienst
                           der Landeskirche
                           Zähringerstrasse 25, 3012 Bern
                           031 533 54 55                                                                                        15. bis 26. Juli, Garten «La Prairie» Bern
                           www.kathbern.ch/landeskirche

                                                                                                                                Einen Sommer erleben
                           FAC H S T E L L E N
                                                                                                                                Die «Sommertage» bieten ein buntes Pro-
                           CARITAS Bern                                                                                         gramm für alle, die ihre Ferien zuhause ver-
                           Stellenleiterin: Claudia Babst                                                                       bringen, und trotzdem etwas erleben wollen.
                           Eigerplatz 5, Postfach, 3000 Bern 14                                                                 Ein gemeinsames Projekt der katholischen
                           031 378 60 00, info@caritas-bern.ch                                                                  und reformierten Berner Stadtkirchen.
                           Fachstelle Religionspädagogik
                           Zähringerstrasse 25, 3012 Bern                  Auf all diesen Wimpeln stehen Namen von Ge-          Tanz-Café, Qi Gong oder Tischspiele – Singen,
                           031 533 54 33
                                                                           flüchteten, die seit 1993 auf ihrem Weg nach Eu-     Malen und Bewegen – Besuche im Botanischen
                           religionspaedagogik@kathbern.ch
                           Leitung: Judith Furrer Villa                    ropa ums Leben gekommen sind. Auch jene, von         Garten, im Naturparadies Suldtal oder im Jagd-
                           Ausbildungsleiter: Patrik Böhler                denen man den Namen nicht mehr weiss, sind           schloss Landshut – Geschichten und Vorträge
                           Fachliche Mitarbeiterinnen: Christine           genannt. Ihre Herkunft, ihr Geschlecht, ihr Alter    über Bienen oder Schokolade – Compi-Help und
                           Kohlbrenner, Gabriella Aebersold
                                                                           und die Umstände ihres Todes sind auf den            Handy-Sprechstunde – Philosophieren oder Ge-
                           Heilpädagogischer RU:
                           Fernanda Vitello Hostettler                     Stoffstreifen vermerkt.                              dächtnistraining – und jeden Tag ein frisches
                                                                           Mehr als 500 Freiwillige haben zum Flüchtlings-      Zmittag im lauschigen Park neben der «La Prai-
                           Haus der Begegnung
                           Mittelstrasse 6a, 3012 Bern
                                                                           tag während 24 Stunden in der Heiliggeistkirche      rie» bei der Dreifaltigkeitskirche. Das Programm
                           031 300 33 65                                   die Stoffstreifen beschriftet und an Schnüre ge-     der «Sommertage» ist unglaublich vielfältig, far-
                           www.kathbern.ch/hausderbegegnung                heftet. Die Kirche strahlte eine konzentrierte,      big und fantasievoll. Die Stadtkirchen Dreifaltig-
                           Kirche im Dialog                                stille Atmosphäre aus. Fast alle Anwesenden          keit, Frieden, Heiliggeist, Matthäus, Nydegg und
                           Leitung: André Flury                            flüsterten nur. Einheimische, Geflüchtete, Kin-      Paulus haben in ökumenischer Zusammenarbeit
                           andre.flury@kathbern.ch, 031 300 33 43          der, Jugendliche, Grosseltern, Männer und Frau-      zwei ungewöhnliche Erlebniswochen zusam-
                           Irene Neubauer, 031 370 71 15                   en schrieben teilweise stundenlang. «Es hat mich     mengestellt, unterstützt von Pro Senectute und
                           irene.neubauer@offene-kirche.ch
                           Angela Büchel Sladkovic, 031 300 33 41          gefreut, dass auch viele Passanten den Weg in        Migros-Kulturprozent. Hier können nur einige
                           angela.buechel@kathbern.ch                      die Kirche wagten und sich beteiligten», erklärt     der geplanten Aktivitäten erwähnt werden: Die
                           Angelina Güntensperger, 031 300 33 40/67        Andreas Nufer, Projektleiter und Pfarrer an          Lektüre des kleinen Programmhefts lohnt sich.
                           kircheimdialog@kathbern.ch                      der Heiliggeistkirche. «Die Aktion verlief sehr      www.aktiv-sein.ch
                           Ehe – Partnerschaft – Familie                   friedlich.»
                           ehe.bern@kathbern.ch
                           Beratung: Maya Abt Riesen                       Berührend und beklemmend                             Cercle de silence
                           maya.abt@kathbern.ch, 031 300 33 45
                           Peter Neuhaus, 031 300 33 44                    Viele Menschen sassen einfach im Kirchenschiff
                           peter.neuhaus@kathbern.ch                       und hörten zu, wie vorne am Altar die Namen          «Und wenn ich es wäre?»
                           Fachstelle Sozialarbeit                         und Todesumstände vorgelesen wurden. Immer
                           fasa.bern@kathbern.ch                           wieder gab es Tränen, aber auch Umarmungen.          Vor dem Flüchtlingstag Mitte Juni versammel-
                           Sekretariat: Sonia Muñoz                        Betroffene aus Eritrea, Syrien, Iran, Afghanistan,   ten sich über hundert Menschen zu einem
                           031 300 33 65/66                                Tibet, Sudan oder Nigeria erzählten schreibend       «Cercle de silence», einem Schweigekreis aus
                           Alters- und Freiwilligenarbeit:
                                                                           an den Tischen von ihren Erlebnissen auf der         Solidarität mit Geflüchteten.
                           Barbara Petersen, 031 300 33 46
                           Asyl: Béatrice Panaro, 031 300 33 51            Flucht, aber auch von der Dankbarkeit jetzt in
                           Migration: Eveline Sagna-Dürr                   der Schweiz in Sicherheit zu sein.                   Auf dem Bahnhofplatz vor der Heiliggeistkirche
                           031 300 33 47                                   So hat sich die Heiliggeistkirche Stunde um Stun-    standen viele Freiwillige, Flüchtlinge und Mitar-
                           Fachstelle Kinder & Jugend                      de in ein grosses Mahnmal verwandelt. «Viele         beitende der Katholischen und Reformierten Kir-
                           Leitung: Andrea Meier, 031 300 33 60            dieser Toten sind Opfer der Festung Europa. Sie      che eine halbe Stunde lang schweigend in einem
                           Anouk Haehlen, 031 300 33 58                    sind Opfer einer verfehlten Migrationspolitik»,      Kreis. Der «Cercle de silence» war ein stiller Pro-
                           Rolf Friedli, 031 300 33 59
                           Sekretariat: Rita Obi, 031 300 33 65
                                                                           betont Andrea Meier von der katholischen Kir-        test und ein Zeichen der Solidarität mit den ab-
                                                                           che Region Bern und Mitorganisatorin der Akti-       gewiesenen Asylsuchenden in der Schweiz. Das
                           Jungwacht Blauring Kanton Bern                  on. «Wir wollen sie nicht vergessen, denn jede       Schweigen für die abgewiesenen Asylsuchen-
                           Kantonale Arbeitsstelle und Spielmaterialver-
                           leih: 031 381 76 88, kast@jublabern.ch          und jeder von ihnen hatte einen Namen wie du         den sollte hinweisen auf die Perspektivlosigkeit
                           www.jublabern.ch/spielmaterialverleih           und ich.»                                            ihrer Situation am Rande unserer Gesellschaft.
                                                                           Während der Aktion wurden alle Namen aus der         Durch die Abweisung und den Übergang in die
                           Pfadi Windrösli
                           sekretariat@windroesli.ch                       «List of Deaths» vorgelesen. 48 Freiwillige lösten   Nothilfe werden diese Menschen kriminalisiert,
                                                                           sich im Halbstundentakt ab. Immer zur vollen         ausgegrenzt und verelenden. Viele Menschen
                                                                           Stunde gab es Musik, Lieder, Gedichte oder Per-      sind dem Aufruf gefolgt, selbst vorbeieilende
                                                                           formances von Kunstschaffenden. Der gut be-          Passanten machten spontan mit.
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
pfarrblatt nr. 14|2019                      Bern                     7

Schatzsuche bei Gantrisch-Kirchen                    versteckten Schatzkisten einfach orten und den        Rolf Friedli von der Fachstelle Kinder und Ju-
                                                     Weg zu ihnen finden. Dabei durchlaufen wir Ge-        gend der Katholischen Kirche Region Bern hat

Wer sucht                                            biete, die wir bei einer einfachen Wanderung
                                                     kaum entdeckt hätten. Es braucht etwas Mut,
                                                     vom Weg abzukommen und einfach durch das
                                                                                                           sie versteckt. Zusammen mit den lokalen Kir-
                                                                                                           chen fand er geheime Stellen und spannende
                                                                                                           Ecken, um weitere Caches zu legen. 16 dieser

der findet ...                                       Gebüsch zu gehen. Doch man wird nicht nur mit
                                                     einer Schatzkiste belohnt, sondern auch mit
                                                     einem­­­exklusiven Blick auf den Naturpark
                                                                                                           speziellen Kistchen gibts mittlerweile von Albi-
                                                                                                           gen bis Zimmerwald und von Köniz über Gur-
                                                                                                           zelen bis zum Schwarzsee. Auch hier sucht man
                                                     Gantrisch.­­­                                         die gut versteckten Boxen, erfreut sich am Inhalt
Von Sandra Vazquez                                   In den sogenannten Caches finden sich unter-          und legt diese wieder zurück. Speziell ist aber,
                                                     schiedliche Inhalte. Auf unserer Suche stossen        dass in der Beschreibung eine kurze Geschichte
                                                     wir auf kleine Rätsel, Geschicklichkeitsspiele, Fo-   der nächstgelegenen Kirche und des umliegen-
... mehr als gedacht. Bei einer spannenden           tos, Schreibutensilien und gar kurze Briefe. Jede     den Gebiets erzählt wird. Unterstützt wird das
Schatzsuche den Kirchen im Naturpark Gan­            Box enthält eine andere Überraschung. Oft kann        Projekt von den Reformierten Kirchen Bern–
trisch auf der Spur. Mit Geocaching findet           man auch etwas aus der Box mitnehmen oder             Jura–Solothurn, der kirchlichen Arbeitsgruppe
man nicht nur besondere Orte, sondern auch           eine Kleinigkeit für die nächsten Finder dalassen.    Gantrisch und vom Naturpark selber. Im Städte-
­atemberaubende Aussichten und herzige Ge-           Das wichtigste dabei, dass man nach dem Öff-          dreieck Bern – Thun – Freiburg erreicht man in
schichten rund um die Kirchen. Ein idealer           nen die Box an die gleiche Stelle zurücklegt – die    kürzester Zeit endlose Wälder, ursprüngliche
 ­Ferienausflug für Familien mit Kindern.            Koordinaten müssen stimmen. Dadurch ist es            Wiesen und tiefe Canyons: Hier lassen sich Tie-
                                                     möglich, dass Hunderte von Schatzjäger*innen          re beobachten, Mutproben bestehen, regiona-
«Ig has gfunde!» Aufgeregt unterbrechen alle         sich ebenfalls daran erfreuen können.                 le Spezialitäten und atemberaubende Aussich-
kleinen und grossen Beteiligten ihre Suche und                                                             ten geniessen.­­­
kommen schnell zusammen. Wir setzen uns auf          Kleine Kirchen-Kulturgeschichte
den Boden und öffnen die kleine Plastikbox. Wir      Seit einiger Zeit sind auch Caches mit Kirchen-       Und eine neue Suche beginnt
haben den «Schatz» gefunden. Darin befinden          geschichten im Naturpark Gantrisch zu finden.         Auch wir stossen während unserer spielerischen
                                                                                                           Pirsch auf eine Kirchengeschichte. Auf dem
                                                                                                           Rüsch­egghügel suchen wir die Box «Vom Gan­
                                                                                                           trisch bis zum Jura». Nachdem wir fündig gewor-
                                                                                                           den sind, setzen wir uns einige Minuten, um das
                                                                                                           idyllische Panorama zu betrachten. Ein Gefühl
                                                                                                           der Ruhe steigt in mir auf. Ich bin dankbar für die
                                                                                                           schöne Aussicht und dafür, dass wir in einem
                                                                                                           solch schönen und natürlichen Land leben.
                                                                                                           Nach einem Moment der Ruhe holt mich die
                                                                                                           Stimme meiner Schwester aus meinen Gedan-
                                                                                                           ken. Sie liest eine kurze Geschichte aus der Box
                                                                                                           vor. Sie erzählt uns von der Entstehung der Kir-
                                                                                                           che, deren Besonderheiten und über die arme
                                                                                                           Bevölkerung, die im 19. Jahrhundert hier lebte.
                                                                                                           Wir verweilen einige Zeit auf dem Hügel und ver-
                                                                                                           suchen uns genau zu situieren. Wo liegt die Stadt
                                                                                                           Bern? Und wo ist eigentlich das Stockhorn? Noch
                                                                                                           ein letztes Mal die Augen schliessen, einen tie-
                                                                                                           fen Atemzug nehmen, bevor ich mich wieder auf-
                                                                                                           rapple. Wir suchen uns auf der App ein neues
                                                                                                           Ziel und machen uns auf den Weg.

                                                                                                           Infos: www.projektezaubern.ch
Die Kirche in Zimmerwald –
schöner ­Aus­gangspunkt für
eine Schatzsuche mit Geo-
caching im Gantrischgebiet.

sich Stift, Schreibblock und Pflaster. Während wir
durch das kleine Heft blättern, stellen wir fest,
dass sich alle Finder der Box darin verewigt ha-
ben. Also tun wir dasselbe. Nachdem wir Fund-
datum und Namen eingetragen haben, schlies-
sen wir die Box und legen sie an den Fundort zu-
rück. Dann ist es auch schon vorbei. Unser erster
«Cache» und somit der erste Höhepunkt des
Geocache-Abenteuers.

Im Naturpark Gantrisch unterwegs
Gepackt vom Schatzsuche-Fieber suchen wir
nun Box um Box. Die Jagd nach den kleinen Kist-
chen entwickelt sich zu einer wunderschönen
Wanderung rund um das Gantrisch-Gebiet.
Dank der Geocaching-App können wir die gut
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
8                      Bern              pfarrblatt nr. 14|2019

               Missione
                                    Venerdì 28 giugno                         Emigrati» a Berna (Missione)              Sguardo retrospettivo
                                    Sacratissimo Cuore di Gesù                Orario: lunedì al sabato alle 18.30,
               cattolica            18.30 S. Messa                            domenica alle 09.30 e alle 18.30.
                                                                                                                        8 giugno 2019: Cresima
               di lingua            nella chiesa della Missione               Sono sospese a:
                                                                              Bümpliz – Ostermundigen,
                italiana            Sabato 29 giugno
                                                                             ­Konolfingen e Münsingen.
                                    Ss. Pietro e Paolo
                   3007 Bern        18.30 S. Messa solenne
                          Chiesa    nella chiesa della Missione
                   degli Emigrati                                            Pellegrinaggio in Irlanda
                  Bovetstrasse 1
                   031 371 02 43
                                    Domenica 30 giugno                       3 a 6 ottobre 2019
                                    XIII Domenica del T. O./C
              Fax 031 372 16 56
   www.kathbern.ch/mci-bern
                                    11.00 S. Messa                           Ottobre è mese Missionario straordi-
      www.missione-berna.ch         nella chiesa della Missione              nario indetto da Papa Francesco.
  missione.berna@bluewin.ch         18.30 S. Messa                           Vogliamo conoscere da vicino alcuni
     Missionari Scalabriniani       nella chiesa della Missione              luoghi dove ha avuto inizio il mo-                                Foto: Luigi Rizzo
              P. Antonio Grasso     09.30 S. Messa                           nachesimo irlandese e l'opera evan-
              P. Enrico Romanò
                 P. Gildo Baggio    in lingua italiana,                      gelizzatrice di S. Patrizio.               Lasciarsi guidare dallo Spirito!
          Suora San Giuseppe        nella chiesa St. Antonius a Bümpliz      La Missione organizza un pellegrinag-      Ecco la foto ricordo: i cresimati con
     di Cuneo, collaboratrice                                                gio in Irlanda.                            Sua Eccellenza Monsignor Thomas
        pastorale e catechista      Sabato 6 luglio
                                                                             La scadenza preiscrizioni è il 30 giug-    Edward Gullickson, Nunzio apostolico
      Sr. Albina Maria Migliore     18.30 S. Messa
                                                                             no 2019. Minimo numero di parteci-         a Berna – i concelebranti Padri Gildo
                      Segreteria    nella chiesa della Missione
   Giovanna Arametti-Manfré
                                                                             panti: 15. Per maggiori informazioni ri-   e Antonio.
            Lu–Ve 08.00–12.00       Domenica 7 luglio                        volgersi in Segreteria, grazie.            Un ringraziamento riconoscente va
     e permanenza telefonica        XIV Domenica del T. O./C                 P. Antonio e il Team pastorale della       anche ai catechisti – accompagnatori.
        Collaboratrice sociale      09.30 S. Messa                           Missione
                   Roberta Gallo    nella chiesa della Missione                                                          Nel sito web della Missione
                   079 675 06 13
   roberta.gallo@kathbern.ch        18.30 S. Messa                                                                       www.missione-berna.ch/it/agenda
 Me 09.30–12.30 e 13.30–17.30
                  Gi 14.00–17.00
                                    nella chiesa della Missione              Preannuncio                                 trovate l'Agenda di tutte le attività
                                                                                                                         sempre aggiornato.
                 Ve 09.00–13.00     Giovedì 11 luglio
                                                                             «Starttag mit Erstkommunion­                Vi invitiamo, pertanto a consultarlo
                         A.C.F.E.   San Benedetto abate,
          Associazione Centro
                                                                             kindern und ihren Familien –               ­regolarmente, grazie
                                    patrono d'Europa
            Familiare Emigrati                                               Freundschaft – mit Jesus und unter­
                                    18.30 S. Messa
             Seftigenstrasse 41                                              einander»                                  Per le attività pastorali nel Mittelland
                       3007 Bern    nella chiesa della Missione
                                                                             Giornata d’inizio per i bambini di         e nell'Oberland vi invitiamo a consul-
                   031 381 31 06
             Fax 031 381 97 63                                               Prima Comunione e loro famiglie.           tare il sito www.kathbern.ch/mci
       info@centrofamiliare.ch                                               Parrocchia della SS. Trinità a Berna
 Com.It.Es Berna e Neuchâtel        Celebrazioni in estate                   Sabato 24 agosto alle 13.00
                  Bühlstrasse 57                                             Con inizio della S. Messa, partecipata
                      3012 Berna
                                    Nei mesi di luglio e agosto le Sante     dai ragazzi di Prima Comunione e loro
                   031 381 87 55
  com.it.es.berna@bluewin.ch        Messe in italiano, sono celebrate uni-   famiglie.
                                    camente nella chiesa «Madonna degli      L'invito cordiale è rivolto a tutti!

                                    Domingo 30 junio                         18.50 Bendición                            Inscripción al Viaje a Tierra Santa
               Misión               10.00 Misa en la misión                  19.00 Santa Misa                           25 septiembre a 2 octubre
              católica              11.00 Café parroquial                    Confirmación del 9 junio.                  No lo dejéis por favor para el último
            de lengua               12.00 Almuerzo comunitario               Agradecimientos y bendiciones              momento. Este maravilloso viaje de
                                    16.00 Misa en la Trinidad                                                           Peregrinación será el inicio de nuestro
             española                                                                                                   Año Jubilar, por motivo de los 60 años
                                    Viernes 5 julio
                                                                                                                        de fundación de esta misión.
      3072 Ostermundigen            11.00 Curso cocina italiana
                 Sophiestrasse 5    15.00 Exposición del Santísimo
 www.kathbern.ch/mce-berna                                                                                              Se visitarán entre otros:
                                    16.00–18.00 Confesiones
                   031 932 16 06                                                                                        Tel-Aviv, Nazareth, lugares de la pre-
    Misionero: Padre Oscar Gil      18.30 Santo Rosario
                                                                                                                        dicación de Jesús a la orilla del Lago
         oscar.gil@ kathbern.ch     18.50 Bendición
 031 932 16 55 y 078 753 24 20
                                                                                                                        de Tiberiades, Monte de las Biena-
                                    19.00 Santa Misa
        Sacristán: Maciel Pinto                                                                                         venturanzas, Tabgha donde se recuer-
     maciel.pinto@kathbern.ch       Domingo 7 julio                                                                     da el Milagro de la Multiplicación,
       Secretaria: Nhora Boller     10.00 Misa en la misión                                                             Cafarnaun, Cana visitando la Iglesia
     nhora.boller@kathbern.ch
           Miércoles todo el día    11.00 Café parroquial                                                               de las Bodas, Monte Tabor lugar de la
        y jueves hasta las 11.00    11.15 Asamblea Bazar                     Padre Bellella Cardiel, Antonio            Transfiguración, Qumran, Judea, Valle
   Sociales: Miluska Praxmarer      12.00 Almuerzo comunitario               Del 12 julio a 18 agosto nos acom-         del Jordán, Jericó, Belén, Ein Karem
miluska.praxmarer@kathbern.ch
                                    16.00 Verano de película                 pañará este misionero Claretiano, de       lugar donde nació San Juan Bautista,
    Martes y viernes todo el día
        Miércoles en la mañana      16.00 Misa en la Trinidad                Valencia. Démosle toda la ayuda po-        Monte de los Olivos, Jardín de Getse-
                   031 932 21 56                                             sible para que este hermano sacerdo-       maní, Gallicantu con el Cenáculo y la
          Misas cada domingo:       Viernes 12 julio
                                                                             te realice con toda alegría y paz su       Iglesia de la Dormición de María,
          10.00 Ostermundigen       11.00 Curso cocina italiana
     16.00 Berna Dreifaltichkeit
                                                                             ­trabajo. Atenderá los viernes las con-    Jerusalen, el Gólgota, Muro de los
                                    15.00 Exposición del Santísimo
  Misa 2do y 4to domingo mes:                                                fesiones, el Curso Bíblico y la Santa      Lamentos.
                                    16.00–18.00 Confesiones
         12.15 Iglesia St. Marien                                            Misa. También las Misas de domingo.        Vuelo, hoteles, alimentación y ruta
     Kapellenweg 9, 3600 Thun       17.00 Curso Bíblico
                                                                             Teléfono, el mismo de la misión            planeada están incluidos.
                                    18.30 Santo Rosario
                                                                             078 753 24 20.                             Por persona son fr. 1990.–.
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
pfarrblatt nr. 14|2019                      Bern                   9

                                   Missas nas Comunidades                    Nossos serviços:                             42 adolescentes e 6 adultos que rece-
             Missão                Todos os sábados                          Batismo                                      beram o dom do Espírito Santo. Que
            católica               18.00 Thun – Pfarrei St. Martin           Casamentos                                   eles obtenham a força para testemun-
           de lingua               20.00 Interlaken – Pfarrei ­Heiliggeist   Benção da casa e da família                  har o amor e o poder do Senhor com
                                   18.00 Solothurn – Igreja dos              Confissões                                   palavras e atos.
         portuguesa               ­Jesuitas                                  Preparação ao batismo                        Agradecemos as catequistas que ao
                                                                             Crisma                                       longo dos anos ensinaram aos jovens
                  3012 Bern
                                  Todos os domingos                          Catequese para crianças e adultos            o amor de Jesus por cada um, com fé,
 Zähringerstrasse 25, 3. Stock
                031 533 54 40     11.30 Bern – Pfarrei St. Marien            Estudo bíblico                               carinho e dedicação; aos pais que se
 mclportuguesa@kathbern.ch        18.00 Biel – Pfarrei St. Marien            Preparação ao matrimônio                     manteram fiéis em traze-los enquanto
           www.kathbern.ch/                                                  dentre outros serviços …                     crianças à catequese e a participaçâo
               missaocatolica
                                  2°, 4° e 5° domingo de cada mês                                                         na Santa Missa, ao senhores padres,
  Missionário Scalabriniano
          P. Arcangelo Maira      16.00 Gstaad                                16. Junho – Confirmação dos                 aos que estiveram de forma direta e
          P. Pedro Granzotto                                                 ­ dolescentes das Comunidades de
                                                                             A                                            indireta envolvidos na formação cristã
                   Secretária                                                Bern, Biel/Bienne e Thun (MCLP)              desses joves.
   Denise Gilgen-dos Santos                                                  As nossas comunidades apresenta-             Que Deus abençõe a todos.
     Segunda-feira: Fechado
                                                                             ram neste dia os seus Adolescentes e
      Terça-feira 13.30–18.30
   Quarta-feira 08.00–12.00/                                                 adultos para receberem o Sacramen-
                  13.00–18.00                                                to da Confirmação (Crisma), administ-
    Quinta-feira 13.30–18.00                                                 rado pelo Bispo Dom Januário Torgal
      Sexta-feira 08.00–14.00
                                                                             Ferreira, bispo emérito das Forças
                                                                             ­Armadas de Portugal. Foi um dia im-
                                                                              portante para estes confirmandos e
                                                                              para as nossas comunidades. Foram

                                  Gottesdienste                              Wir haben am 5. Mai
           Kroatische
                                                                             ­ rstkommunion gefeiert.
                                                                             E
              Mission             Bern, Bethlehem Kirche
                                  Eymattstrasse 2 b                           Unsere Erstkommunikanten:
                  3012 Bern       12.00 Jeden Sonntag                         Pere Ančić, Nika Azinović, Marin
 Hrvatska katolička misija Bern                                               ­Barać, Ema Božić, Leila Sofia
   Kath. Kroaten-Mission Bern     Biel, Pfarrkirche Christ König
Zähringerstrasse 40, 3012 Bern                                               ­Buchegger, ­Dominik Cvitanović,
                                  Geyisriedweg 31
             0041 31 302 02 15                                                 ­A ntonio Filipović, Damir Fumić,
                                  17.00 Jeden 2. und 4. Sonntag
         Fax 0041 31 302 05 13                                                  Luka Hađikan, Mia ­Hrsto, Antonela
        hkm.bern@bluewin.ch                                                     Knežević, Ivan ­Marelja, Gabriel Marić,
            www.hkm-bern.ch
                                  Langenthal, Marienkirche
   www.kroaten-missionen.ch       Schulhausstrasse 11 A                         Marko ­Marković, Luka Mateo Matić,        Elina Rađenović, Marino Sekić,
      Uredovno radno vrijeme      09.00 Jeden Sonntag                           Matej Mioč, Luka Orlovac,                 Ivan Sliško, Ivan ­Ševerdija,
           Po–Pe 10.00–16.00                                                    Anamaria ­Perkunić, Gabrijel Prljević,    Robert Tukerić, Luka ­Vidović,
               Kontaktperson      Thun, Marienkirche
                                                                                Mara Radoš, Mia Radoš,                    Donat Vučković
     Misionar: Fra Gojko Zovko    Kapellenweg 9
            goja.z@bluewin.ch     14.30 Jeden Sonntag
                 079 379 66 66
        Suradnica: Ruža Radoš     Meiringen, Pfarrkirche Guthirt
                                  Hauptstrasse 26
                                  19.30 Jeden 1. Montag
                                  17.00 Jeden 3. Sonntag
                                  Interlaken, Heiliggeistkirche
                                  Schlossstrasse 6
                                  19.00 Jeden 1. und 3. Mittwoch

                                  English Speaking Community:                04.30 p.m. Holy Rosary/Holy Eucharist        Ostring 1, Bern: Jeden Sonntag im
             Anders-              Dr. iur. Karin Stauffer-Wüest              05.00 p.m. Holy Mass. Priest Presider:       Monat Gottesdienste, 12.30
           sprachige              031 556 34 11. Church Service:             Dominican from Fribourg.
           Missionen              Bruder Klaus Church, Ostring 1a,                                                        Albanisch: Don Pren Kola, Laurenzen-
                                  3006 Bern: Every Sunday                    Philippine Catholic Mission Switzer­         vorstadt 85, 5000 Aarau, 062 822 84
            www.kathbern.ch/      Confessions at 09.00 a.m., Mass at         land: Fr. Toni Enerio, 076 453 19 58,        94. Kirche St. Franziskus, Stämpfli­
                   missionen      09.30 a.m. Mass on Holy Days of obli-      onyotenerio@yahoo.com. Krypta,               strasse 26, 3052 Zollikofen: Zwei-
                   Siehe auch
                                  gation at 06.30 p.m. in the Crypt          Bruder Klaus, Segantinistrasse 26a,          mal pro Monat Gottesdienste, 11.00
               Adressangaben                                                 3006 Bern: Jeden 1. Sonntag im Mo­
                  auf Seite 32    Marian Mass «in honour of our Bless­       nat Gottesdienst, 11.00                      Eritreisch: Debesay Mehari, Mulden-
                                  ed Virgin Mary»: Missione cattolica                                                     weg 11, 3075 Rüfenacht, 076 246 25 38.
                                  italiana, Bovetstrasse 1, 3007 Bern:       Polnisch: Vikar Wojciech Maruszews-          Gottesdienste regelmässig am
                                  Every first Saturday of the month          ki, Marly. wojciech.maruszewski@             Sonntagnachmittag in St. Michael,
                                  (July and August no Mass). Time:           gmail.com. Kirche Bruder Klaus,              Gossetstr. 8, 3084 Wabern
Zeitung der römisch-katholischen Pfarreien des Kantons Bern Alter Kantonsteil
10                  Bern             pfarrblatt nr. 14|2019

A N D E R S S P R AC H I G E                                                Frau A. vor einer                          wirklich, ich will ja nicht sterben – und
                                                          Bern
                                                                            ­Herzschrittmacher-OP                      damals wollte ich unbedingt noch
MISSIONEN                                           Inselspital                                                        meinen Achtzigsten feiern, mit vielen
                                                                            Mit einem Nikotinpflaster ist er mir       Leuten.
Malayalam                                                  3010 Bern        gekommen, der Oberarzt, das ist jetzt      Aber Sie, ist der Chirurg, der mir mor-
                                                         Hôpital de l’Ile   etwa ein Jahr her. Sie, das ist doch       gen den Schrittmacher reinoperiert,
Syro-malabarischer Ritus:                      www.insel.ch/seelsorge
P. Thomas Plapallil,                                                        nicht dasselbe! Mit so einer Lunge,        ist der auch so ein Pingeliger?
                                                         Ökumenischer
Chelerain 1, 6213 Knutwil,                            Pikettdienst 24 h     meinte er, müsse ich aufhören zu rau-
079 833 16 32                                             031 632 21 11     chen. Aber wissen Sie, ich rauche, seit
Kirche St. Antonius, Bümpliz
                                                (Pikettdienst Seelsorge     ich siebzehn bin. Jetzt bin ich achtzig,   Nach dem Eingriff auf einer
                                                             verlangen)
17.00    Jeden 3. Sonntag im Monat                           Seelsorge
                                                                            und es geht mir gut. Das war doch          Liftfahrt mit dem Chirurgen
                                                                            einfach pingelig.
Syro-malankarischer Ritus:                              Hubert Kössler,
                                                    Co-Leiter Seelsorge     Ich bin ihm dann davongelaufen. He,        Schön, dass du dich nach Frau A. er-
Father Joseph ­Kalariparampil OSFS
                                                          031 632 28 46     der Test war halt positiv, wegen der       kundigst. Jaja, es ist schon schwierig
Kirche St. Josef, Köniz                      hubert.koessler@insel.ch       Grippe, und da liess er mich nicht ein-    gewesen zu punktieren – bei dieser
17.00    Jeden 2. Sonntag im Monat                       Patrick Schafer
                                                                            mal kurz raus, um eins zu rauchen.         Lunge! Risikoreich, sehr risikoreich.
                                                          031 664 02 56
Slowakisch                                     patrick.schafer@insel.ch     Ich war schon ziemlich am Boden ge-        Aber es ging, den Schrittmacher
Ing. Dalibor Kalna, Pappelweg 4,                        Isabella Skuljan    wesen, damals, hatte einfach keine         konnte ich gut einsetzen, nach ein
                                                          031 632 17 40     Flüssigkeit mehr. Aber nach ein paar       paar Wochen werde ich ihn dann noch
3072 Ostermundigen, 031 371 16 04             isabella.skuljan@insel.ch
Dreifaltigkeit, Bern, Krypta                               Nadja Zereik     Infusionen und zwei Nächten fühlte         justieren.
17.30     Jeden 2. und                                    031 632 74 80     ich mich wieder fit, und da kam eben       Ich hatte ja eine solche Freude an
                                                  nadja.zereik@insel.ch     der Gluscht auf eine Zigarette.            Frau A. Nein, wirklich. Ich meine,
4. Samstag im Monat
                                                  Priesterlicher Dienst     Das sei dann auf meine Verantwor-          wenn man noch mit achtzig Jahren
Slowenisch                                         Dr. Nicolas Betticher
                                                          079 305 70 45
                                                                            tung, hatte er gesagt, wenn ich jetzt      eine solche Lebensfreude hat! Über
Mag. Davia Taljat,                                                          einfach heimginge. Ich hab’ mein gan-      Parmaschinken haben wir gesprochen
                                                         Gottesdienste
Kath. Slowenen-Mission,                                   www.insel.ch/     zes Leben auf meine Verantwortung          und über Rotwein. Wenn man ihr et-
Naglerwiesenstrasse 12, 8049 Zürich,                  gottesdienst.html     gelebt.                                    was Gutes tun will, dann soll man ihr
079 777 39 48                             Ökumenischer Gottesdienst         Raus- und heimgehen durfte ich also,       eine Flasche Wein und einen guten
Kirche St. Johannes, Bremgarten:           Jeden 2. Donnerstag, 16.30       trotz positivem Test – aber rausgehen,     italienischen Schinken vorbeibringen.
                                                       Eucharistiefeier
Eucharistiefeier                                                            um eins zu rauchen und wieder rein,        Die soll ihr Leben doch einfach ge-
                                             Jeden 3. Mittwoch, 16.30
17.00    Jeden 2. Sonntag im Monat                                          nein, das war nicht möglich gewesen.       niessen, so lange es dauert, einfach
                                                                            Ich bin schon dankbar, dass sie mir        geniessen.
Tamilisch
                                                                            geholfen haben, da, vor einem Jahr,        Nadja Zereik, Seelsorgerin Inselspital
Pfr. Soosaithasan Douglas
Kirche St. Michael, Wabern
Sakristan: R. Jeeva Francis,
077 972 69 01                                                               Identität: Ein erster Blick zurück             und Diskussionsabends luden aki und
Eucharistiefeiern                                   Bern aki                In ganz unterschiedlichen Veranstal-           Reformiertes Forum gemeinsam dazu
16.30     Jeden 2. und 5. Sonntag                  Universität              tungsformaten hat das aki-Programm             ein, sich mit drängenden Klimafragen
Pfarrei St. Josef, Köniz                                                    im Frühjahrssemester 2019 Studieren-           auseinanderzusetzen. Ebenfalls in
Sakristan: S. Pakkiyanathan,                               3012 Bern        den die Möglichkeit geboten, das           ­Kooperation mit dem Reformierten
031 731 36 59                                        Alpeneggstrasse 5      Thema «Identität» zu bedenken, der          Forum wurde eine gemeinsame Ver-
                                                           031 307 14 14
18.00     Jeden 4. Sonntag                            www.aki-unibe.ch
                                                                            eigenen Persönlichkeit auf die Spur zu      anstaltungsreihe zum politischen
                                                      info@aki-unibe.ch     kommen und sich über Prozesse der           ­Populismus durchgeführt. In diesem
Tschechisch
                                             Studierendenseelsorger         Selbstwerdung auszutauschen. Ihre            ­Zusammenhang bildete sich eine Le-
P. Antonin Spacek, 044 241 50 25               Isabelle Senn Dr. theol.     eigenen Ideen und Interessen haben             segruppe, die sich vertieft mit Fragen
Marie Fischer, Monbijoustrasse 89,                         031 307 14 32    Studierende aus dem aki-Forum so-              rund um eine gelingende Demokratie
3007 Bern,                                 Fabian Schäuble dipl. theol.
                                                           031 307 14 31    wie die drei Praktikantinnen einge-            beschäftigte und darüber in einen
031 371 72 82                                                               bracht bei der Ausgestaltung des Pro-          lebhaften Austausch kam. In der Rub-
                                                              Sekretariat
Römisch-katholische Ungarnmission                          031 307 14 14    gramms zur Identität. Auf diese Weise          rik «Gerechtigkeit» lag in diesem
                                                       Beatrice Jeitziner   kamen fachliche Vorträge zur Persön-          ­Semester ein Fokus auf dem Thema
Sektion Bern
                                                          Liliane Wanner
Postfach 102, 3073 Gümligen                         Mo–Fr 09.00–12.00
                                                                            lichkeitsentwicklung sowie zu AD(H)S           Kleidung: Einer informativen Veran-
Alterszentrum Viktoria                               Wochenrhythmus
                                                                            zustande. Eine Gruppe von Studieren-           staltung über die Kleiderproduktion
Schänzlistrasse 65, 3013 Bern                             Montag, 18.30     den fuhr nach Witzwil, um zu erfahren,         wurde ein Kleidertausch gegenüber-
Gottesdienste nach Ankündigung
                                                Christliche Meditation      wie sich die Identität eines Menschen          gestellt, bei dem Studierende ihre
                                                         Dienstag, 12.15    durch das Gefangensein verändert;              ausgedienten Kleider wie auf einem
                                             Praystation: Gottesdienst
                                                 in vielfältigen Formen     eine andere Gruppe ergründete das              Bazar anbieten und umsonst neue er-
                                                         Dienstag, 13.00    eigene Selbst in einem Workshop zur            werben konnten. Die Gerechtigkeits-
                                                             Mittagstisch   Traumarbeit. Menschen aus verschie-            frage wurde mit Blick auf den Agrar-
                                                           (im Semester)
                                                                            denen Nationen fanden bei einem                handelsplatz Schweiz konkret gestellt,
                                                        Mittwoch, 07.00
 Offene Stelle                                                    Laudes    «Global Village» im aki zusammen und           und eine andere Veranstaltung fragte
                                                                            stellten einander ihre Kultur vor. Zu          nach dem Sinn eines Volontariats im
                                                                            einem­­­ politischen Podium wurden             Ausland. Bei einer nachhaltigen Stadt-
 Röm.-kath.                                                                 Vorstandsmitglieder aus den jungen             führung konnte das eigene Kaufver-
 Kirchgemeinde St. Josef in Köniz                                                                                          halten konkret inspiriert werden, wäh-
                                                                            Mitteparteien eingeladen, und an
                                                                            einem­­­ anderen Abend berichteten             rend bei einem Podiumsgespräch die
 SozialarbeiterIn 75%
                                                                            Rechtsmediziner*innen der Uni Bern             gängigen Geschlechtervorstellungen
 Bewerbung bis 30. Juni 2019                                                über die technischen Möglichkeiten,            und Rollenbilder kritisch reflektiert
 Details: www.kathbern.ch/stellen                                           DNA-Spuren an einem Tatort zu ent-             wurden.
                                                                            schlüsseln. Im Rahmen eines Film-              Isabelle Senn
pfarrblatt nr. 14|2019                        Bern                   11

                                    Jubiläum «20 Jahre                                                                        Strickcafé: Fitness
               Bern                                                                                          Bern
                                    offene kirche bern»                                                                       für Geist und Hände
       offene kirche                                                                                    Haus der
              in der                Wir feiern 20 Jahre Citykirchenarbeit                              Religionen             Stricken und Häkeln sind Yoga für den
                                    in Bern – mit bunten Veranstaltungen:                                                     Geist, hilfreich für Konzentration und
        Heiliggeist-                • Jubiläumsfest für alle, 5. September,                           Dialog der Kulturen     Entspannung. Stricken und Häkeln
              kirche                ab 18.00: Plakatausstellung und Fest                                      3008 Bern       trainieren die Motorik unserer Hände
                                    mit Gästen, Musik sowie Häppchen                                          Europaplatz 1   und des Körpers. Dabei wird die
                   3011 Bern        • Jubiläumsführungen – «Anfang,                                           031 380 51 00   Wahrnehmungsfähigkeit angeregt,
                  (beim Bahnhof)    ­Alltag, Ausblick», 25. Oktober und                               Di bis Fr 09.00–12.00   Gedächtnis und Fantasie stimuliert.
                      Sekretariat    5. Dezember, 17.00.                                       www.haus-der-religionen.ch     Als eine Art Meditation mit einem
               Taubenstrasse 12                                                                info@haus-der-religionen.ch
                    031 370 71 14    • Gut, besser, ausgebrannt – Selbst­                                                     Endprodukt in den Händen sind Stri-
                                                                                                          Öffnungszeiten
          www.offene-kirche.ch       optimierung, 5. November, 19.00,                                Di bis Sa 09.00–17.00    cken und Häkeln in den letzten Jahren
          info@offene-kirche.ch      Impuls-Abend zum Thema «Selbst­                                                          wieder modern geworden.
                Projektleitende      optimierung» mit Prof. Dr. theol.                              Restaurant Vanakam        Auch das Haus der Religionen strickt
                 Irene Neubauer
                    031 370 71 15
                                     ­Isabelle Noth, Universität Bern.                        Ayurvedisches Mittagessen       mit und lädt jeden ersten Donnerstag
                                      • «West-östlicher Diwan» – inter­                              Di bis Fr 12.00–14.00    des Monats ins Strick­c afé ein, nächs-
                 Annelise Willen
                    031 370 71 12     religiöse Reihe für religiöse Weite und                         Kaffee und Kuchen       tes Mal wieder am 4. Juli, 09.00–11.00.
              Antonio Albanello                                                                     Di bis Sa 14.00–17.00
                                      ­wider religiöse Missverständnisse.                                                     Strick- und Häkelbegeisterte jeden
                    031 370 71 13                                                                   Brunch international
                   Andreas Nufer       Was Sie schon immer wissen wollten.                                 Sa 10.00–14.00     ­Alters sind willkommen.
                    031 371 65 00      8. bis 11. September.                                                                   Eine Anmeldung ist nicht nötig.
                Öffnungszeiten         • Orgelpunkt-Konzerte – 12. Juli,
      Di, Mi, Do, Fr 11.00–18.30       12.30: C. García Banegas (Uruguay) –
                  So 13.00–17.00
                                       Bach vs Arauxo. 6. September, 12.30:
                                       I. Dukhnich (Ukraine) – Violine und
                                       ­Orgel. 1 Spieler, 2 Instrumente.
                                        • Shibashi für den Frieden – Medita­
                                        tion in Bewegung, 14. August, 19.30.
                                        • Citykirchen-Treffen, offen für alle
                                        ­Interessierten, 4. September.
                                         • Kunstinstallation «Loslass-Maschi-
                                         ne», 22. September bis 4. Oktober.
                                         Details: www.offene-kirche.ch

                                    Sonntag, 30. Juni                           i­ nformieren über einen möglichen            Ferienwünsche
         Bremgarten                 11.00 Kommunionfeier mit Taufe               ­Zusammenschluss zu einer einzigen           Komm, leg die Sorgen beiseite und
         Heilig Kreuz               mit Johannes Maier                            «Kirchgemeinde Bern». Sie suchen            lass die Sonne scheinen – in deinem
                                    musikalisch umrahmt vom Johan-                ganz bewusst das Gespräch mit den           Gesicht!
          3047 Bremgarten           neschor, anschliessend Apéro                  Pfarreiangehörigen, stellen sich den        Denk nicht: Ein schöner Urlaub heisst
            Kirche St. Johannes                                                   Fragen und Ängsten. Zeigen aber             weit verreisen und viel Geld ausge-
           Johanniterstrasse 30     Donnerstag, 4. Juli
                   031 300 70 20                                                  auch die Chancen auf.                       ben. Es gibt genug Leute, die nach
                                    09.00 Kommunionfeier
 www.kathbern.ch/heiligkreuz                                                                                                  dem Urlaub enttäuscht, ausgenom-
      heiligkreuz.bremgarten@
                                    mit anschliessendem Pfarreikaffee
                                                                                Your turn, you turn                           men und übermüdet wieder in ihren
                     kathbern.ch    10.15 Ökumenische Andacht
                                                                                Du bist dran – kehr um! So lautete das        Alltag zurückkehren. Sie haben sich
Sekretariat / Raumreservation       im Altersheim
                                                                                Thema, das die 22 Firmlinge aus den           die ganze Zeit abgehetzt. Sie sind
       Rita Möll, 031 300 70 20
                  Di 09.00–11.30    Sonntag 7. Juli                             Pfarreien Heiligkreuz und St. Franzis-        ganz weit weg gewesen, und sie ha-
                 Do 09.00–11.30     11.00 Eucharistiefeier                      kus für ihre Firmfeier vom 15. Juni in        ben viel zu viel und nichts wirklich ge-
                     13.30–17.00    mit Pater Ruedi Hüppi                       Zollikofen gewählt hatten. Die Quint-         sehen, und nirgends sind sie zur Ruhe
                       Seelsorge                                                essenz des Themas und das, was die            gekommen.
  Paul Hengartner, Pfarreileiter    Donnerstag, 11. Juli
                   031 910 44 01                                                Firmlinge mit auf ihren Lebensweg             Ein guter Urlaub heisst: frei von der
                                    09.00 Kommunionfeier
               Doris Hagi Maier/                                                nehmen wollen, ist: Nimm selbst das           Uhr, frei von allem Druck und jeder
                                    mit anschliessendem Pfarreikaffee
                Johannes Maier,                                                 Heft in die Hand, mache etwas aus             Hetze, ohne Chef (ausgenommen den
  Theologen / Bezugspersonen        10.15 Ökumenische Andacht
                                                                                deinem Leben, und wenn du mal in              himmlischen), unbeschwert schöne
                   031 300 70 25    im Altersheim
                 Pater R. Hüppi,                                                eine Sackgasse geraten bist, dann             Dinge des Lebens geniessen. Ein gu-
            Priesterlicher Dienst    Taufe                                      habe den Mut, wieder umzukehren.              ter Urlaub heisst: heiter und zufrieden
                   031 300 70 22     Am 30. Juni wird Rafael Aquino Perei-      Diesen Weg musst du nicht alleine             sein und auch die Menschen nicht ver-
 Sozial- und Beratungsdienst         ra aus Ortschwaben in St. Johannes         ­gehen, Gottes Geist wird dich immer          gessen, die niemals Urlaub haben.
    Alba Refojo, 031 300 70 23
                                    getauft. Lieber Rafael, ein Schutz­          wieder stärken, ihn darfst du in dein        Vielleicht liegt dein schönster Urlaub
                      Katechetin
 Brigitte Stöckli, 079 790 52 90    engel und die Liebe deiner Eltern            Leben, Handeln und Entscheiden ein-          ganz dicht an deiner Tür, wo jemand
                       Hauswart     ­mögen dich auf deinem Lebensweg             beziehen. Johannes Maier                     auf ein bisschen Freude wartet und
   Frank Weibel, 031 300 70 26       begleiten.                                                                               auf eine Hand voll Glück.
                        Sakristan                                               Sekretariat                                                              Phil Bosmans
Marko Matijevic, 079 653 73 77      Informationsabend «Fusion»                  Das Sekretariat ist vom 8. bis 29. Juli
                                    Am 5. Juli, 19.00, sind alle Interessier-   geschlossen. Auskunft über den                Mit den Worten von Phil Bosmans
                                    ten ins Johanneszentrum Bremgarten          ­Notfalldienst erhalten Sie via Telefon       wünschen wir Ihnen einen schönen
                                    eingeladen. Bruno Christen, Pro-             031 300 70 20 (Anrufbeantworter).            und erholsamen Sommer
                                    jekt-Beauftragter, und Karl Rechstei-                                                     Team Heiligkreuz
                                    ner, Medienverantwortlicher GKG,
Sie können auch lesen