Arbeit 4.0 und neue Energie-Dienstleistungen - welche Kompetenzen brauchen wir? - Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik Berlin ...

 
Arbeit 4.0 und neue Energie-Dienstleistungen - welche Kompetenzen brauchen wir? - Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik Berlin ...
Arbeit 4.0 und neue Energie-Dienstleistungen –
welche Kompetenzen brauchen wir?

Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik
Berlin, 02.03.2016

Dr. Carsten Krüger
Geschäftsführer
Vattenfall Europe Netcom GmbH, Berlin
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Vattenfall Europe Netcom GmbH – Das Unternehmen (1)

    Communication                        Extreme Sites                           Utility                     Safety
      Networks                           Connectivity                        Communications               Communications

      4.000 km in                       Betriebskritische                      Hochverfügbare             Überwachung und
        Betrieb                          Infrastrukturen                        Anwendungen                 Alarmierung

                                          Kompetenzzentrum für hoch-
                                        verfügbare und betriebskritische
                                        nachrichtentechnische Lösungen

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Vattenfall Europe Netcom GmbH – Das Unternehmen (2)

                                                  Baltic I
DanTysk
                                                              Offshore
                                          Rostock
                          Hamburg
             Bremen                                  Berlin            Städte Berlin
                          Hannover                                     und Hamburg

                                     Magdeburg                                Lausitz
       Düsseldorf

                                        Erfurt       Dresden                    Region
               Frankfurt

                                  Nürnberg
                                                          Thüringen

                   Stuttgart            München

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Ein Paradigmenwechsel bei den Energieversorgern und den
Telekommunikationsunternehmen wird zur Gewissheit

                                                                    Energienetze werden kommunikativer -
                                                                    Kommunikationsnetze werden sicherer
                                                                     zusammen bilden sie das „Grid 2.0“

                                                                    Netz-Evolution vergleichbar mit der des Internets
                                                                     Baumstruktur          vermaschtes Netz
                                                                     zentral               dezentral
                                                                     Konsumer              Prosumer

                                                                    Paradigmenwechsel
                                                                    Telkos handeln mit Energiedienstleistungen
                                                                    Energieversorger mit Kommunikationslösungen

                                                                     Neue Akteure: T-Com, IBM, Cisco, Google…
                                                                     Neue Geschäftsfelder für Energieversorger
                                                                      und Stadtwerke (z. B. FTTB/C, WLAN-Access,
                                                                      Smart Home)

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Die Zukunft der Energie ist digital
Moderne ITK-Leistungen sind Voraussetzung für intelligente Energienetze
• Trends:
  - Energiewende erfordert intelligente Lösungen und Produkte
  - Bündelangebote aus Strom, Gas, Wasser, Wärme sowie Internet-Leistungen
  - Stromnetze müssen den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen (Prosumer, Dezentralisierung)
  - Ausbau von intelligent gesteuerten Infrastrukturen zur Sicherung der Systemstabilität (intelligente
    Trafos, Speicher)

• Die Märkte wachsen zusammen
  - Transparenz des Multi-Utility-Verbrauchsverhaltens durch moderne Datenverbindungen
  - Entwicklung vom Energieversorger zum Energiedienstleister

• IT-Sicherheitsanforderungen müssen gemäß IT-Sicherheitskatalog erfüllt werden
  - Stuxnet, BadUSB, …

• Vom Smart Meter zu Smart Building nach Smart Home
  - Digitalisierung muss mit Mehrwert verbunden werden
  - Innovation heißt: Den Kunden fragen, was er benötigt!

• Smart Meter in der Energiewirtschaft heißt:
  - Ein Kunde, der mehr als 6.000 kWh/a Strom verbraucht, soll laut Gesetz einen Smart Meter vom
    Energielieferanten zur Verfügung gestellt bekommen.
  - Diese Aufgabe stellt Energiedienstleister in Sachen Effizienz und Kosten vor Herausforderungen

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Smart Home, selbstfahrende Autos, vernetzte Fertigungsroboter …

• Industrie 4.0, M2M und das Internet der Dinge sind unterschiedliche Themen
  mit gleichem Hintergrund
• Bessere Vernetzung, zunehmende Miniaturisierung und fallende Hardware-
  kosten bereiten den Boden für sich selbst verwaltende Systeme.
• Wir befinden uns am Anfang der vierten industriellen Revolution.
• Das Internet verschmilzt die Welt des Menschen mit der Welt der Dinge
• Das wird unsere Gesellschaft so radikal verändern wie die Erfindung
  des Buchdrucks, der Dampfmaschine oder der Elektrizität.
                          • Hätte man vor 20 Jahren gesagt, es würde heute die
                            ersten selbstfahrenden Autos geben, man wäre wohl
                                  als verrückt erklärt worden.
              Smart
           Production                   • Die technische Entwicklung ändert sich schlagartig. Nun ist die
                                          Industrie 4.0 der Trend schlechthin und die vernetzte Fabrik sowie
               ERP                        das Thema Arbeit 4.0 sind in aller Munde.
               MES
                                        • Eine wesentliche Grundvoraussetzung ist die Vernetzung der
Smart                          Smart      Fabrik mit ihrer Infrastruktur sowie die fabrikübergreifende
Human        SCADA            Logistics
                                          Vernetzung der Produktionskette. Die intelligente Fabrik der
               PLC                        Zukunft ist eine vernetzte Fabrik, oder auf neudeutsch
         Sensoren / Aktoren                                         “Smart Factory”.
                Maschine                     ERP     =   Enterprise Resource Planning
                                             MES     =   Manufacturing Execution System
       Smart              Smart
                                             SCADA   =   Supervisory Control and Data Acquisition
        Grid             Products            PLC     =   Programmable Logic Controller

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                                                                  Quelle: http://urbato.de/wordpress/smart-factory-als-anwendungsfeld-des-iot/
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Arbeit 4.0 – Leadership wird vor ganz neue Herausforderungen gestellt

• Die Herausforderungen an Führung und Management steigen, die Komplexität nimmt zu. Die
  Digitalisierung der Wirtschaft und deren neuen Geschäftsmodelle schreitet sprunghaft voran.
• Die klassische Führung über hierarchische Mechanismen funktioniert immer weniger.
• Der Chef als Ansager und Aufpasser ist ein Auslaufmodell.
• Führungskräfte müssen neuerdings außerhalb ihres durch die Aufbauorganisation zugewiesenen
  Verantwortungsbereichs für Ziele, Orientierung und auch Konsequenz sorgen.

• Die Wertschöpfung findet verstärkt interdisziplinär, über Abteilungen und Unternehmen hinweg,
  zunehmend international und interkulturell statt.
• Die Zeiten zentralistischer, organisierter Wertschöpfungsketten sind vorbei, Mehrwert entsteht in
  intelligenten Wertschöpfungsnetzwerken, die sich je nach Aufgabenstellung neu konfigurieren müssen.
• Neben einer Kernbelegschaft in herkömmlichen Arbeitsverhältnissen gibt es zunehmend eine
  Zusammenarbeit ohne klassischen Arbeitsvertrag: in Projekten, mit Freelancern, mit Spezialisten, mit
  Zeitarbeitsfirmen, mit Interimsmanagern.
• Führung 4.0 muss es damit auch schaffen, das Denken und Handeln in vorgeprägten Abläufen abzulösen
  durch Denken und Handeln in Netzen.
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                                                          Quelle: http://www.touchpoint-management.de/das-buch-touchpoint-unternehmen.html
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Alptraum Industrie 4.0
• Arbeitsplätze fallen weg
  - Auf dem Arbeitsmarkt wird sich dies auswirken. Wenn man die Lebensmittel bequem nach Hause
    geliefert bekommt (vielleicht sogar von einer Drohne), muss der nette Gemüseverkäufer nebenan
    vielleicht seinen Laden schließen.
• Berufsbilder werden verschwinden
  - Und das betrifft keineswegs nur Jobs in der Produktion. Selbstfahrende Autos machen Taxifahrer
    überflüssig, Computerprogramme ersetzen Bankberater, Internetportale benötigen keine Verkäufer
    mehr. Besonders betroffen sind vor allem Tätigkeiten in der Verwaltung, der Logistik und im
    Einzelhandel.
• Praktische Erfahrung und Intuition gehen verloren
  - Die bevorstehende Vernetzung von Maschinen und zunehmende Automation in der Produktion
    könnten dazu führen, dass die wertvollen Erfahrungen von Facharbeitern immer weniger zählen und
    verloren gehen.
• Die soziale Interaktion der Menschen untereinander nimmt ab
  - Maschinen werden zu Kollegen, Kooperationspartnern und Kontrolleuren
• Industrie 4.0 wird zum Honigtopf für Cyberkriminelle
  - Industrieanlagen durch die Vernetzung und dem Internet der Dinge anfälliger für Cyberangriffe.
• Technischer Fortschritt wirkt bedrückend, nicht befreiend
  - Bei der Suche nach mehr Effizienz macht die Komplexität der Natur einen Strich durch die Rechnung.
    Irgendwann verlieren die Menschen die Lust daran, ihre Handlungen und Gedanken von Geräten
    verfolgbar zu machen.

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                      Quelle: http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_75972684/alptraum-arbeit-4-0-18-millionen-stellen-in-deutschland-sind-bedroht.html
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Segen Industrie 4.0
• Auch die smarte Fabrik der Zukunft wird human sein
  - Die künstliche Intelligenz kann - noch nicht - alle humanen Skills ersetzen.
    Empathie, Motivation oder interkulturelle Kommunikation kann die Maschine bislang kaum leisten.
    Ob es der Einsatz in international vernetzten Teams ist oder es um die Entwicklung von Visionen geht:
    In diesen Bereichen ist der Mensch nicht zu ersetzen.
• Steigende Qualität und Anzahl der Arbeitsplätze
  - Durch die erhöhte Flexibilität von Anlagen und Wertschöpfungs-
    strukturen steigt auch ihre Komplexität.
  - Experten erwarten eine steigende bzw. gleichbleibende Anzahl
    von Arbeitskräften sowie dass Industrie 4.0 die Qualität der
    Arbeitsplätze steigern wird.
• Größere Anforderungen an Fachkräfte
  - Die Aufgaben der Mitarbeiter werden sich gründlich verändern.
    Fachkräfte werden sich größeren Komplexitäts-, Abstraktions-
    und Problemlösungsanforderungen stellen müssen als heute.
• Arbeit ohne Grenzen
  - Spezialisten erbringen im Rahmen von Projektarbeit Arbeitsleistung rund um die Welt.
  - Qualifikationen sind global, transparent und vergleichbar. Die räumliche Verortung des
    Leistungserbringers spielt keine Rolle mehr.
• Neue Geschäftsmodelle durch Industrie 4.0
  - Durch Industrie 4.0 werden klassische Branchengrenzen zwischen Produktion und IT verschoben.
  - Einzelne Produktionsorte werden zu globalen Fertigungsnetzwerken vereint, die Herstellung
    kundenindividueller Produkte wird gefördert.
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                                                                         Quelle: http://www.serkem.de/industrie-4-0-produktion-vorteile-mehrwert/
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Der Mensch in der Industrie 4.0

• Der Mensch wird in der jetzigen industriellen Revolution weiterhin die tragende Rolle spielen
• In der heutigen Produktion ist es bei weitem noch nicht so, dass sich die Produkte ihre eigene Maschine
  suchen.
• Menschenleere Produktion ist und bleibt Science Fiction, denn es gäbe dann in der Produktion
  niemanden mehr, der die Prozesse noch versteht.
• Effizienzsteigerung und Fehlervermeidung durch Digitalisierung sind wichtig. Jedoch gleichzeitig
  steigen auch die Flexibilitätsanforderungen an die Mitarbeiter (Fehlersuche, Wartung,
  Prozessumstellungen).
• Alles wird zunehmend modular organisiert. D. h. alles, was Computer erledigen können, wird
  systematisch wegrationalisiert.
• Nur das Schwierige, das Individuelle, das Maßgeschneiderte und das Spezielle verbleibt im
  Arbeitsbereich des Menschen.
• Der stationäre Arbeitsplatz und das eigene Büro werden
  jedoch zurückgedrängt.
• Fernanwesenheit, eine mobile Arbeitskultur, flexible Arbeits-
  zeitmodelle, virtuelle Teams und das partielle Homeoffice
  werden weiter an Bedeutung gewinnen
• Es gibt mehr befristete Arbeitsverträge, höhere Teilzeitquoten
  und mehr ausgelagerte Bereiche.
• Anfallende Arbeitsaufträge werden zunehmend über Projekte
  gesteuert. Dafür werden vor allem Netzwerk-Organisatoren und Quellen: http://quotesgram.com/irobot-quotes/
                                                                           http://bdi.eu/artikel/news/arbeitswelt-40-chancen-oder-risiken/
  projektleitende Moderatoren benötigt.

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Anforderung an die Ausbildung und Qualifikation

• Weiterbildung wird immer wichtiger werden. Das heißt nicht, dass ein Ingenieur oder Techniker alle
  Bereiche abdecken muss. Er muss nur die Sprache der Experten sprechen und sich in die Welt der
  Informatiker und Betriebswirte hinein denken können.
• Außerdem brauchen Ingenieure interkulturelle Kompetenzen (z. B. der Maschinen- und Anlagenbau
  exportiert viel - gutes Englisch und Softskills sind also Pflicht.
• Ein Umdenken von der Berufs-Ausbildung hin zur Prozess-Ausbildung muss erfolgen
• Der entscheidende Faktor für das digitale Wirtschaftswunder ist das Zusammenspiel von Fertigung
  und Wissensarbeit.
• Berufsbilder müssen sich weiter öffnen und es werden weitere hybride Berufe wie Mechatroniker,
  Mikrotechnologen oder Produktionstechnologen benötigt
• Entsprechend werden sich neue Inhalte bei der Berufsausbildung ergeben müssen. Neben Informatik-
  Kenntnissen, wie Programmierung, werden demnach vor allem Problemlösungskompetenzen etwa bei
  Wartung und Reparatur, einen höheren Stellenwert bekommen.
• Neue Berufsbilder werden entstehen. Denkbar ist ein Produktion-Big-Data-Analyst, ein IT-
  Sicherheitsmechaniker oder ein Virtual-Reality-Elektroniker.
• Überblick- und Vernetzungswissen muss dringen frühzeitig, möglichst schon in den allgemein-
  bildenden Schulen, vermittelt werden
• Geschäftsprozesse verändern sich entlang der Wertschöpfungskette.
• Viele produzierende Unternehmen entwickeln sich vom Produkt- zum Lösungsanbieter.
• Das Servicegeschäft bekommt damit eine deutlich größere Bedeutung.
                                                                      Quelle: https://www.arbeitenviernull.de/gruenbuch/handlungsfelder/arbeitswelt-der-zukunft.html

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Arbeitswelt 4.0 verändert die Anforderungen an Personaler und Bewerber

• Große Mehrheit der Deutschen ist nicht Teil der digitalen Gesellschaft!
• Unsere HR-Prozesse müssen sich deutlich verändern
         • vom Personalwesen 2.0 zum Recruiting 4.0
• Die Bindung zwischen Mitarbeiter und Arbeitgeber löst sich.
• Flexible Arbeits- und Kooperationsformen führen dazu, dass
  Arbeitnehmer ständig mit einem Bein im Arbeitsmarkt stehen.
• Systematische Personalentwicklung wird so erschwert.
• Gleichzeitig steigen Erwartungen und Ansprüche der
  Mitarbeiter an unmittelbar nutzbare Qualifizierungen.
• Während die einen 50 % der Jobs durch den digitalen Wandel
  verloren sehen, frohlocken andere über Hundertausende
  neuer Arbeitsplätze durch Industrie 4.0.

                                                                            • Das erfordert einen Paradigmenwechsel bei den
                                                                              Ausbildungs- und Beschaffungsprozessen der HR.
                                                                            • Job-Hopper werden die HR herausfordern.
                                                                            • Beruf und Privatsphäre verschwimmen.
                                                                            • Die traditionellen Arbeitsorte und -zeiten lösen sich auf.
                                                                            • Für Arbeitnehmer ergeben sich hieraus individuelle
                                                                              Gestaltungspotentiale, zum Beispiel zur besseren
                                                                              Vereinbarkeit von Familie und Beruf .
                                                                            • Gleichzeitig entstehen neue Belastungen („always on“).

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                                              Quelle: http://de.statista.com/infografik/3988/bekanntheit-von-digitalen-begriffen/
                                                      http://www.tns-infratest.com/presse/pdf/Presse/emnidbusse_bekanntheit-digitaler-begriffe.pdf
Zukünftige Fähigkeiten der Facharbeiter(innen)

• Sie benötigen Prozesswissen und müssen immer mehr den ganzheitlichen Geschäftsprozess verstehen
  und erfassen können.
• Sie erlenen die Fähigkeit, Komplexität zu beherrschen
  und die umfassenden Folgen des eigenen Handelns abzu-
  schätzen. Dies wird eine wichtige Voraussetzung sein.
• Sie müssen mit einer hohe Tätigkeitsverantwortung zurecht
  kommen.
• Der Umgang mit mobilen Geräten und Technologien wird
  für sie zur Normalität.
• Phantasie, Kreativität und Lösungsorientierung lösen
  Routinearbeiten und körperlich schwere Arbeiten ab.
• Sie werden äußerst flexibel, bezogen auf die Arbeitszeit, den
  Arbeitsort und auch die unterschiedlichen Problemstellungen und Aufgaben sein.
• Sie sind äußerst sensibel im Umgang mit Daten und wissen, wie man diese schützt.
• Sie dürfen keine Angst davor haben, ein Teil der Produktion und damit völlig transparent zu sein.
• Einfache Aufgaben und Arbeiten wird es für sie nicht mehr geben.
• Die Mensch – Maschine Interaktion wird zur Maschine – Mensch Interaktion und wieder umgekehrt.
• Sie müssen damit zurecht kommen, dass ihre Realität mit der Virtualität total verschmilzt.
• Grundlagenwissen zu IT- und Steuerungsprozessen ist absolut notwendig.
• Sich neues Wissen täglich, formell und informell, anzueignen, wird Normalität für sie werden.

                                                              Quelle: http://www.smadias.de/ausbildung-der-zukunft/
                                                                      http://www.berufsbilder-der-zukunft.de/karriere/artikel/10-strategien-fuer-mehr-kreativitaet-sofort

13   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Trends Arbeit 4.0

•    Die Welt um uns herum wird smart - der Mensch bleibt unverzichtbar
•    Die Anzahl der Arbeitsplätze bleibt – das Qualifikationsniveau steigt!
•    Die Entscheidungsfähigkeit und – notwendigkeit bleibt beim Menschen!
•    Lebenslanges Lernen gewinnt weiter an Bedeutung.
•    Die neue Arbeitswelt ist geprägt durch Netzwerke.
•    Standardisierte Prozesse werden zwischen Unternehmen geteilt, ohne dass dies für Kunden oder
     Mitarbeiter sichtbar ist.
•    Es entstehen Arbeitsplätze ohne eindeutige organisationale Zugehörigkeit und Produkte ohne eindeutigen
     Absender.
•    Organisationsgrenzen werden in Zukunft durchlässiger und neue Formen der Organisation entstehen.
•    Unternehmen greifen für die Erbringung spezifischer Leistungen immer weniger auf den mit den
     Unternehmen fest verbundenen Mitarbeiterstamm zurück.
•    Globale Transparenz von Skills und Verfügbarkeiten hoch qualifizierter Fachkräfte führt zu einem „hiring on
     demand“.
•    Die Personalauswahl erfolgt per Mausklick.
•    Das Arbeitsverhältnis wandelt sich zum Arbeitseinsatz.
•    Neue Technologien erforden neue Jobprofile und eine ständige Weiterbildung.
•    Von den Arbeitnehmern wird kreative oder geistige Leistung verlangt, die diese auch in Industrie 4.0
     umzusetzen.

                                            Quelle: https://www.haufe.de/personal/hr-management/hr-trends-2016-thesen-zur-digitalen-arbeit-der-zukunft_80_330438.html

14     | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Berufsbild des Zählerservices im Wandel

                                                                                          Smartmeter-Gateway-Administrator
                                                                                          • Überwachung des Betriebs der Messsyteme
                                                                                          • Einspielen und Verwalten von Nutzern auf dem
                                                                                            Gateway
                                                                                          • Pflege von Konfigurationen bzgl. Messwert-
                                                                                            verarbeitung, Tarifierung, Bilanzierung und
                                                                                            Netzzustands-Datenerhebung
Mitarbeiter Zählerservice                                                                 • Einspielen und Verwalten von Sicherheitsschlüsseln
• Disposition der Gerätewechsel                                                           • Einspielen und Verwalten von FW-Updates
• Benachrichtigung der Kunden (Mailing)                                                   • Sicherstellung der Zeitsynchronisation
• Terminvereinbarungen (Call-Center)                                                      • Bereitstellung von Daten an autorisierte
• Austausch der Geräte oder Messsatztafel vor Ort                                           Marktteilnehmer
• Stammdatenerfassung (Zählernummer,                                                      • Kommunikationsaufbau für externe Marktteilnehmer
  Herstellerdaten, Eichdaten, Anlagendaten)                                               • Überwachung des Lebenszyklus des Messsystems
• Zählerstandskontrolle                                                                     (von Installation bis Außerbetriebnahme)
• Plombierung aller Anlagenteile                                                          • Durchführung von Wechselprozessen
• Dokumentation                                                                             (Letztverbraucher, Zähler, Gateway, …)

15   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Smartes Wohnen – Blickwinkel der Wohnungsgesellschaften

• Unsere Kunden und ihre Bedürfnisse ändern sich

• Die Ansprüche an das Produkt „Wohnen“ steigen

• Für die Wohnungswirtschaft stehen offene Standards, professionelle Lösungen, Erweiterung des
  eigenen Serviceportfolios (Smart Building) im Fokus.
• Das Gebäude- und Energiemanagement wird in Zukunft neue Anforderungen an das Übertragungsnetz
  stellen. Herausforderungen sind Echtzeit und hohe Verfügbarkeiten.
• Für den Mieter stehen dagegen im direkten Wohnungsbereich u. a. die Themen Sicherheit, Gesundheit
  und Komfort im Mittelpunkt.

16   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Smart Meter/ -Building/ -Home – Anforderungen und Anwendungen
Anforderungen
                                                         Wohnungswirtschaft
 Mieter                                                  • massentauglich                                                          Energieversorger
 • einfach zu nutzen                                     • wirtschaftlich                                                          • massentauglich
 • flexibel und erweiterbar                              • wertschöpfend                                                           • wirtschaftlich
 • kostengünstig                                         • einfache Installation                                                   • Datensicherheit
 • einfache Installation                                 • offene Lösungen                                                         • nachhaltig
                                                         • Integration von
                                                           Dienstleistungen
                                                         • zukunftstauglich
                                                         • Mieterbindung

Anwendungsgebiete                                                                                                                  Diensteanbieter
 Nutzer                                                                                                                            • Multi-Messwesen
 • Energieeffizienz                                                                                                                • Autom. Abrechnung
 • Komfort                                                                                                                         • Wasser-/Gasmeldung
 • Home Automatisierung                                                                                                            • Brandmeldung
 • Remoter Zugriff                                                                                                                 • Einbruchmeldung
 • Sicherheit                                                                                                                      • Gesundheitsdienste
 • altersgerechtes Wohnen                                                                                                          • Smart Meter/Control
                                                                                                                                   • smarte Tarife
                                                                                                                                   • Energiemanagement
                                                                                                                                   • Neue Datendienste

  17   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
                                                        Quelle: http://www.frost.com/prod/servlet/market-insight-print.pag?docid=265886785
Berufsbilder der Zukunft – Beispiel Immobilienwirtschaft

Elektroniker/in für Gebäude- und Infrastruktursysteme

Einst Fiktion, heute schon Realität: Vom Sofa aus die Alarmanlage scharfschalten, die Kaffeemaschine vom
Bett aus bedienen und im Auto bereits die Fußbodenheizung hochdrehen.
Und wer baut so etwas?

Elektroniker für Gebäude- und Infrastruktursysteme warten, überwachen, steuern und optimieren gebäudetechnische
Infrastrukturen, z. B. Heizungs-, Lüftungs-, Elektrizitäts- und Sicherungssysteme. Sie diagnostizieren Störungen und beheben
Defekte.

Immer häufiger installieren sie auch Smart-Home-
Systeme, bei denen z. B. Systeme der Haustechnik
(Heizung, Klima, Licht), Sicherheitstechnik (Alarm-
und Überwachungsanlagen) und Kommunikations-
technik (z. B. Internet, Telefon, Sprech- und Musik-
anlagen) zu einer integrierten Haussteuerung ver-
netzt werden.
Diese sind durch Touchpanels einfach und intuitiv
zu bedienen.

Potentielle Arbeitgeber: Immobilienwirtschaft,
Technische Gebäudeausrüster, Fachplanungs-
büros im Bereich der Gebäudetechnik oder
Hersteller von Windenergieanlagen.

Quelle: http://www.azubiyo.de/berufe/gebaeude-infrastruktursysteme/

18    | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Internet der Dinge – Beispiel Außendienst

Optimierungspotenziale bei Service- und Instandhaltungsprozessen
• Die Einführung neuer Mobile-Workforce-Management-Lösungen wird eine Steigerung der Kundenzufrie-
  denheit, die Senkung der Prozesskosten sowie eine Verbesserung der Datenqualität und Steigerung
  der Planungstransparenz erreichen.

Mobile Einsatzplanung und Auftragsverarbeitung                   Darstellung verschiedener Leitungsnetze im Kamerabild eines Tablet-
                                                                 PC (Quelle: AUGVIEW)

• Sichtbar wird dies am Beispiel von mobilen Geräten. Sie bieten Innovationspotenzial, das über reine
  Hardwareangebote deutlich hinausgeht. So können Unternehmen im technischen Außendienst selbst
  komplexe Informationen zu Reparatur- und Wartungsarbeiten ohne Spezialisten vor Ort leisten.
• Eine neue Form der Visualisierung eröffnet Möglichkeiten
  und Herausforderungen bei der Nutzung von Geo- und
  Netzinformationen.
• Für technische Dienstleister ergeben sich daraus
  neue Einsatzgebiete und die Außendienstmitarbeiter
  werden flexibler und effizienter.
19   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Vom Mechatroniker zum Industrie 4.0-Spezialisten
• Bisher wurde Industrie 4.0 als überwiegend technisches Thema gesehen. Die Entwicklung verändert
  jedoch auch den zukünftigen Charakter der Produktionsarbeit und verlangt von den Beschäftigten in der
  Produktion insbesondere Kompetenzen der Mechanik, Elektronik und Informatik.
• Im Hinblick auf diesen allgemeinen Kompetenzenbedarf von Industrie 4.0 können erste Annahmen zu
  notwendigen Qualifikationserfordernissen entwickelt werden.
• Ob kleiner Berliner Handwerksbetrieb oder internationales Forschungsinstitut - kaum eine Firma kann
  heute noch ohne IT produzieren, kommunizieren oder die eigenen Dienstleistungen verkaufen.

• In Deutschland könnte ein zukünftig zu entwickelndes Berufsbild der
  Industrie-IKT-Spezialist sein.
  Dieser kombiniert Know-how von Elektronik und IKT (Hardware / Software).
• Offen bleibt die Frage, wie der bereits bestehende Mechatroniker in Beziehung
  zum Wandel des neuen Berufsbildes steht (notwendige berufliche Weiterbildung).

20   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Berufsbilder im Wandel der Zeiten -
Vom Fernmeldemonteur/-handwerker zum IT-Systemelektroniker
Fernmeldehandwerker ist ein ehemaliger Ausbildungsberuf bei der Deutschen Bundespost. Diese
dreijährige Ausbildung wurde 1989 endgültig eingestellt und ab 1987 durch den Kommunikations-
elektroniker ersetzt.
Die annähernd gleiche Ausbildung in der Industrie nannte sich von 1936 bis Dezember 1972
Fernmeldemonteur und wurde durch den Nachfolgeberuf Fernmeldeinstallateur abgelöst.
Der Fernmeldeinstallateur wurde ebenfalls wie der Fernmeldehandwerker ab 1987 durch den
Kommunikationselektroniker mit vereinheitlichten Ausbildungsplänen ersetzt. Dieser arbeitet in den
verschiedenen Bereichen der Fernmeldetechnik, zu seinen Aufgaben gehören z. B. Verlegen und
Verbinden von Fernmeldekabeln, Betrieb und Entstörung von Sprechstelleneinrichtungen, Wartung und
Betrieb von Nebenstellenanlagen und Vermittlungsstellen.

Durch die stetigen Neuerungen im Bereich der Telekommunikation
wurde bei VE Netcom die Ausbildung vom Kommunikationselektroniker zum IT-System-Elektroniker
neu gestaltet und entsprechend den spezifischen Besonderheiten der Energiewirtschaft angepasst.

21   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Bedarfskonkrete Weiterbildung bei Vattenfall Europe Netcom

     Der technisch-technologische Wandel und der damit verbundene Einsatz neuer komplexer,
     Techniken bei Vattenfall macht die kontinuierliche Weiterbildung der Fach- und Führungskräfte bei
     VE Netcom erforderlich.
     Betriebliche Notwendigkeiten stehen dabei im Einklang mit der planmäßigen Personalentwicklung
     in allen Einheiten des Unternehmens.
     Beispielhaft steht der Einsatz von qualifiziertem Personal beim Aufbau und dem Betreiben der
     Offshore-Plattformen. Diesbezüglich geht es nicht nur um die fachliche Spezialisierung, sondern
     ebenso um überfachliche Kompetenzen und den Erhalt bzw. die Steigerung der physischen
     Voraussetzungen der betroffenen Mitarbeiter.
     Die realen Qualifizierungsbedürfnisse werden zum einen personenkonkret gemessen und zum
     anderen am Bedarf des gesamten Unternehmens orientiert.
     Voraussetzung für die innerbetriebliche Personalentwicklung ist die jährliche Feststellung/Analyse
     der individuellen Kompetenzen und der Leistungsfähigkeit im Mitarbeitergespräch. Im Fokus steht
     dabei auch der Einsatz künftiger Produkte und Technologien.
     Bei der Einführung neuer Technologien bzw. im Lebenszyklus der IT- und TK-Technik wird regelmäßig
     der Weiterbildungsbedarf der Mitarbeiter bewertet.
     Im Angebot befinden sich ebenfalls zielgruppen- und technologieadäquate Qualifikationskurse
     bzw. Deltaschulungen
     Beispiele:
            Technologiewandel – Deltaschulungen zu Administration und Betrieb von IKT
            Sicherheit         – gezielte Weiterbildung zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS)
            Karriere           – Abschlüsse staatlich geprüfter Techniker, Projektmanagement,
                                 IT- und Netztechnikadministrator, Führungskräftequalifikation
            Netzwerke          – Netzwerksicherheit, Netzarchitektur, Protokolle
            Sprachen           – Fremdsprachenkurse
22    | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!
Dr. Carsten Krüger

Geschäftsführer
Vattenfall Europe Netcom GmbH

Tel. +49 (0) 30 202 155 120
Fax +49 (0) 30 202 155 123
carsten.krueger@vattenfall.de
Internet der Dinge – Beispiel Smart House

• Das Internet der Dinge wird nach Cloud Computing, Big Data und Social Media den Fachkräftemangel
  in der IT-Branche weiter verschärfen, aber auch für neue Berufe sorgen. Für die Unternehmen in der
  Wohnungswirtschaft heißt das, rechtzeitig die Fühler nach Nachwuchs auszustrecken.
• Die Berufsprofile der Aus- oder Weiterbildung erfordern neben dem Wissen über
  Automatisierungstechnik weitere für Smart House relevante Inhalte und Bezugspunkte, wie z. B. ein
  gewerkeübergreifendes Verständnis.

             Neue Qualifikationsprofile könnten die heutigen Lücken abdecken

                                                                                                           Systemberatung und -verkauf

                                                                                                                          Systemintegration

                                                                                                                   Fernwartung und Service

                                                                                                          Direktbetreuung Smart House

                                                                                               Dienstleistung Servicerobotik

                                           Quelle: http://www.frequenz.net/uploads/tx_freqnewsletter/frequenz_newsletter2010_web.pdf

24   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Berufschancen durch MINT für Industrie 4.0

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften
und Technik, abgekürzt MINT:
Dieses Quartett fachlicher Qualifikationen bietet
Ingenieuren berufliche Perspektiven.
Als Ausbildungsberuf oder Studium.
Die MINT-Berufe bieten bessere
Arbeitsbedingungen, es wird mehr verdient
und der Bedarf steigt – auch
aufgrund der Energiewende.

                                Wie werden wir
                                morgen arbeiten?

Der Mensch interagiert mit der Technik
Neben der Entwicklung neuer Technologien
muss auch geklärt werden, wo der Mensch
in der Produktion der Zukunft verortet ist und
wie die Interaktion zwischen Mensch und                         Lebenslanges Lernen ,
Technik aussehen wird.                                              Teamworking und IT-Kompetenz
                                                                    stehen bei den Verantwortlichen
                                                                der Industrie 4.0 ganz hoch im Kurs.

 25   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
                                                                        Quelle: http://www.mannheim.igm.de/news/meldung.html?id=70734
Neue Berufsbilder sind im Kommen

Laut Trendanalysen zum Arbeitsmarkt von Adzuna zählen zu den begehrtesten Jobs Informatiker: In der
Suchmaschine lassen sich bundesweit 36.741 Gesuche nach Informatiker-Jobs in Deutschland
finden.

Neue IT-Skills für Internet der Dinge
• Beziehungsmanager
• System- und Applikations-Architekten
• Projekt- und Programm-Manager
• Vendor-Manager
• Experten für Nutzererfahrung
• Big Data-Analysten
• Geschäftsprozess-Designer
• Sicherheits-Experten

26   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
Berufsbild IT-System-Elektroniker/in
IT-System-Elektroniker/in
(Multitalent im digitalen Zeitalter – vom Spezialisten zum Generalisten)

• Information und Beratung von Kunden über Nutzungsmöglichkeiten von
  IT- und TK-technischen Geräten und Systemen,
• Installation und Konfiguration von Geräten und Systemen der IT- und
  TK-Technik,
• Installation von SV-Anlagen und Prüfung elektrischer Schutzmaßnahmen,
• Installation und Überwachung von Netzwerken und drahtlosen
  Übertragungssystemen,
• Betreiben von Übertragungsnetzen, Netzwerknoten, Routern, TK-Systemen,
  Anlagen für den Personenschutz, Gefahrenmeldeanlagen, Richtfunk-
  stationen usw.
• Durchführung von Wartungs- und Inspektionsarbeiten an Systemen der
  IT- und TK-Technik,
• Einsatz von Monitoring-, Experten- und Diagnosesystemen zur Fehlersuche
  und -beseitigung,
• Dokumentation und Abrechnung von Außendienst- und Serviceleistungen.

27   | Vattenfall Europe Netcom GmbH | Arbeit 4.0 und Digitalisierung in der Energietechnik | März 2016
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