Ausgabe Dezember 2017 Informationen für Mitglieder und Freunde der ulmer heimstätte - die ulmer heimstätte
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Ausgabe Dezember 2017
Informationen für Mitglieder und
Freunde der ulmer heimstätte
Warndtstraße: Parlerstraße: Rezeptidee:
Gestern und heute Inklusionsprojekt In der Weihnachts-
bäckerei …02 | INHALT
Editorial Seite 3
THEMA RUND UMS HAUS
Wohnen. Wohlfühlen. Warndtstraße. 4 Lebensmittel Wasser 18
Anders wohnen als gewohnt am Kuhberg 5 Rauchwarnmelder 19
Warndtstraße-Historie 6
AUFSICHTSRAT
AKTUELLES Klausurtagung 2017 20
Rückschau: Projekte 2017 8 Vertreterversammlung 2017 21
Schwamberger Hof / Glückwunsch! 9 Fünf Fragen an den Aufsichtsrat 21
ORTSTERMIN / REZEPTIDEE INTERN
Parlerstraße 11: Modellprojekt Inklusion 10 90. Geburtstag Wilhelm Seepe 22
Parlerstraße: Funktionell mit Nierentisch 12 Mitarbeiter: Jubiläen, Abschied und Start 22
In der Weihnachtsbäckerei 14
SPAREN
AKTUELLES Thema Verfügungsberechtigungen / Zinsen 23
Café Blau im Dichterviertel 15
Facebook: Like us! / Mietspiegel 2017 16 Zeiten und Termine Rückseite
Kulturloge: Plätze frei? Sei dabei! 17
Bemerkung zur sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter: Die deutsche Sprache hat leider keine einfachen Lösungen, um den weiblichen
und männlichen Personen in unseren Artikeln sprachlich gleichermaßen gerecht zu werden. Die Texte werden entweder durch Doppelungen unnötig
lang oder durch Sonderzeichen in ihrer Lesbarkeit belastet. Wir bitten daher insbesondere unsere weiblichen Leser um Verständnis, dass wir dem
üblichen Sprachgebrauch folgen und von z.B. „Vertreter“, „Mitglied“, „Mieter“, „Sparer“ etc. schreiben. Gemeint sind jedoch immer beide Formen.
zuhause für Mitglieder und Freunde der ulmer heimstätte
Herausgeber: ulmer heimstätte eG, Redaktion zuhause, Söflinger Straße 72, 89077 Ulm, zuhause@heimstaette.de
Vorstand: Michael Lott, Christoph Neis
Bilder: Conné van d‘ Grachten ( S. 1, 10 ), Olaf Bertsche ( S. 2, 8, 12/13, 20, 21), Shutterstock (S. 4/5), Rogg Architekten (S. 4), agw-ulm (S. 5),
ulmer heimstätte (S. 6/7, 8, 22), photodesign buhl (S. 9), Fotolia ( S. 11, 18, 19, 23), Janina Hübel (S. 14), ag west (S. 15), Kulturloge (S. 17)
Gestaltung: Bertsche + Spiegel, Ulm, Druck: Satz und Druck, Neu-Ulm/Pfuhl, Vertrieb: Postvertriebsstück über Fa. Braun, DellmensingenEDITORIAL | 03
Liebe Mitglieder,
liebe Freunde der ulmer heimstätte,
jedes Jahr im Herbst treffen sich Aufsichtsrat und Ortstermin finden Sie zwei Artikel in dem neue Be-
Vorstand der ulmer heimstätte zu ihrer Klausurta- wohner aus ganz unterschiedlicher Perspektive über
gung. Auch dieses Jahr waren wieder die anstehen- ihr neues Lebensumfeld berichten.
den Investitionen in unsere Wohnungsbestände ein
wichtiges Thema. Das in der Tagung verabschiedete Ein schöner Termin war für uns im Mai die Eröffnung
Investitionsprogramm basiert dabei auf unserer des Cafés Blau im Dichterviertel. Gemeinsam mit der
Portfoliobewertung und den Ergebnissen der Bege- Ulmer Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft, der
hungen in unseren Wohnungsbeständen durch Sanierungstreuhand der Stadt Ulm und der AG West
unsere Mitarbeiter. Neu war in diesem Jahr, dass als Betreiber soll das Café Blau ein Ort der Begeg-
erstmals die Ergebnisse der im letzten Jahr durchge- nung in diesem Quartier etablieren. Das ist bisher
führten Mieterbefragung in das Programm einge- schon sehr gut gelungen. Seit wenigen Wochen wird
flossen sind. zudem ein Mittagstisch angeboten der auf gute Re-
sonanz stößt. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam
Viele Mieter hatten die Chance genutzt und nicht mit unseren Partnern diesen neuen Nachbarschafts-
nur den Fragebogen ausgefüllt, sondern uns darü- treff ermöglichen konnten.
ber hinaus konkrete Hinweise gegeben, durch welche
Maßnahmen sich ihre Wohnanlage verbessern ließe. Über die angesprochenen Themen hinaus finden Sie
Ein Teil dieser Anregungen konnte kurzfristig um- in dieser Ausgabe der zuhause wieder viele Informa-
gesetzt werden, einen anderen Teil haben wir, so- tionen rund um die Themen wohnen, bauen, und
fern wirtschaftlich darstellbar, für die kommenden sparen. Nehmen Sie sich die Zeit zum Lesen, infor-
Jahre vorgesehen. Ein herzliches Dankeschön an alle mieren Sie sich und fragen Sie gerne auch mal nach,
Mieter, die uns dadurch unterstützt haben. wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen.
Die Klausurtagung gibt uns auch jedes Jahr Gele- Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine
genheit für einen kurzen Jahresrückblick. Ein beson- schöne Weihnachtszeit und alles Gute, Glück und
deres Ereignis war für uns im letzten April die Fer- Gesundheit für das neue Jahr.
tigstellung und der Bezug unseres Neubaus in der
Parlerstraße. Damit ist die 1998 begonnene Erneu- Ihre ulmer heimstätte
erung unserer Bestände in der Parlerstraße abge-
schlossen. Innerhalb kurzer Zeit waren alle Wohnun-
gen bezogen, auch die beiden Wohngemeinschaf-
ten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen
haben hier ihr zuhause gefunden. In unserer Rubrik Christoph Neis Michael Lott04 | THEMA
AKTUELLES
NEUBAU AM KUHBERG
Wohnen.Wohlfühlen.Warndtstraße.
Bei der ulmer heimstätte bewegt sich wieder Jede Baustelle ist mit Lärm und Dreck verbunden.
was: Auf dem Kuhberg wird neu gebaut! Auch wenn wir bei dieser Maßnahme wieder be-
In sieben Mehrfamilienhäusern entstehen 74 sonderen Wert auf den Immissionsschutz gelegt
Wohneinheiten und ein Gemeinschaftsraum. haben, sind Belästigungen für die Nachbarn der un-
mittelbaren Umgebung leider unvermeidlich. Die
Die gesamte Wohnfläche beträgt rund 5.188 m2. Anwohner haben wir frühzeitig informiert. Allen
Sie sind verteilt auf 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen Betroffenen danken wir für Ihr Verständnis.
mit Wohnflächen zwischen 50 und 103 m2. Eine
Quartierstiefgarage mit 93 Stellplätzen ergänzt die Über den Stand der Vermietung der neuen Wohnun-
Häuser. Alle Wohnungen sind natürlich barrierefrei. gen werden wir in der zuhause berichten, zudem
In dem Projekt entsteht auch unser drittes Mehr- gibt es aktuelle Informationen auf unserer Internet-
generationenwohnhaus, das durch den Verein aktiv seite www.heimstaette.de.
gemeinsam wohnen e. V. betrieben wird.
NACHHALTIGER WOHNUNGSBAU
Auch unseren Neubau „W3” in der Warndtstraße
werden wir – wie schon unsere letzten beiden Neu-
bauten im Nüblingweg und im Parlerhof – mit dem
Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau zerti-
fizieren lassen. Bereits Ende August wurde mit den
Abbrucharbeiten der Bestandsgebäude begonnen.
Ab Januar 2018 beginnen wir mit den Gründungs-
und Verbauarbeiten. Im März folgen dann die Roh-
bauarbeiten.Die Fertigstellung des ersten Bauab-
schnittes ist für das zweite Quartal 2019 geplant.THEMA | 05
WARNDTSTRASSE: AKTIV GEMEINSAM WOHNEN
Anders wohnen als gewohnt am Kuhberg
In der neu konzipierten Warndtstraßen-Bebau- Feste feiern, im Austausch miteinander neue Hobbys
ung wird die ulmer heimstätte an die Mitglieder entdecken, tragfähige Freundschaften entwickeln,
des Vereins „aktiv gemeinsam wohnen“ eine freiwillige, zuverlässige, auch befristete Unterstüt-
Einheit mit 29 Wohnungen (2–4 Zimmer) ver- zung im täglichen Leben und im Krankheitsfall: Der
mieten – voraussichtlich im Mai 2019. klassische Familienverband, der sich in den moder-
nen Gesellschaften nur noch selten realisieren lässt,
LEBENDIGES GENERATIONEN-WOHNEN findet in dieser Form des Mehrgenerationen-Wohn-
hauses eine zeitgemäße Alternative.
Dort wird der Verein das seit 2012 geplante Pro-
jekt für gemeinschaftliches Wohnen realisieren. Die Vereinsmitglieder, die ihr Berufsleben gerade
Dazu gehören ein Gemeinschaftsraum als vielfältig hinter sich hatten, konnten während der langen Ent-
nutzbarer Treffpunkt sowie ein Gästeappartement. wicklungsphase Zeit, Kraft und Engagement einbrin-
So können die Bewohnerinnen und Bewohner mit gen. Jetzt haben wir damit begonnen, junge Fami-
weniger Wohnfläche auskommen, ohne das als lien, die ja oft kurzfristiger entscheiden müssen, auf
Verzicht zu empfinden. die Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen aufmerksam
zu machen. Das Echo ist erstaunlich groß.
Tür an Tür mit Menschen unterschiedlicher Gene
rationen und Lebenserfahrungen zu wohnen,
bedeutet für uns Bereicherung und die Chance für INTERESSIERT AM
eine lebendige Nachbarschaft. Rücksichtnahme, MEHRGENERATIONEN-
Toleranz, Respekt, Interesse an Konfliktlösungen WOHNEN?
und Kompromissbereitschaft schaffen Raum, damit Wenden Sie sich an
Gemeinschaft gelebt werden kann. Ganz wichtig ist Frau Wittich unter E-Mail:
uns, dass sich die künftige Hausgemeinschaft früh- kontakt@agw-ulm.de oder
zeitig vor dem Einzug kennen lernt, sich also nicht Telefon 0731 722918
zufällig ergibt.06 | THEMA
WARNDTSTRASSE–HISTORIE
„Billigst“gegen Wohnungsnot
Warndtstraße 18–28: Bezogen im September Ersten Weltkriegs und Versailler Vertrags vom Deut- -
1938, unscheinbares Äußeres, abgerissen 2017. schen Reich abgetrennt und als Mandatsgebiet dem
Mit dieser dürren Zeile wäre der Chronistenpflicht Völkerbund übertragen, dem Vorläufer der heutigen
bereits Genüge getan. Warum ausgerechnet UN. Als sich 1935 in einem Volksentscheid 91 % der
diesen schmucklosen, schnell hochgezogenen Saarbevölkerung zu Deutschland bekannte, wurde
und ursprünglich einfachst ausgestatteten Ge- dies von Hitler als persönlicher außenpolitischer
bäuden mehr an Aufmerksamkeit schenken? Erfolg gefeiert. Seine Ulmer Statthalter trugen dem
Vielleicht, weil diese doch etwas erzählen können in ihrer Straßennamen-Politik Rechnung.
von ihrer Zeit und dem damals herrschenden
architektonischen Zeitgeist. DER WOHNUNGSMANGEL
DER STRASSENNAME Das Gelände war dann relativ rasch bebaut. Aktiv
darin war u. a. die Baugenossenschaft „Ulmer
Saarlandstraße, Völklingen-, Merzig-, Neunkirchen Heimstättenkolonie“ – eine der fünf Wurzeln, aus
weg – die Warndtstraße schert aus dieser Serie denen unsere Genossenschaft hervorgegangen ist.
etwas aus. Sie trägt den Namen eines Landschafts- Bereits im August 1936 feierte sie Richtfest für
stücks, eines großen Waldes, der sich freilich ebenso 54 neue Wohnungen in sechs Wohnblöcken in der
im Saarland befindet wie jene Städte, die zu Namens parallelen Saarlandstraße. Im März 1938 begannen
gebern wurden der Straßen und Wege ringsum. Wie dann die Arbeiten in der Warndtstraße, wo inner-
erklärt sich diese kleine „Saarland-Kolonie“ am Un- halb nur eines halben Jahres die sechs Doppelhäuser
teren Kuhberg? Mit großer Politik! mit ihren 24 Wohnungen entstanden.
Das Saargebiet, flächenmäßig nicht ganz deckungs- Im gleichgeschalteten „Ulmer Sturm“ erschienen in
gleich mit dem heutigen Saarland, war in Folge des diesen Jahren auffallend viele Berichte über dieTHEMA | 07
Bauaktivitäten in der Stadt. Er feierte auch dieses
Projekt als Beleg für die großen Anstrengungen des
NS-Staats auf dem Gebiet des Wohnungsbaus.
Doch stimmte das?
Was all die Berichte verschwiegen, war der seiner-
zeit herrschende gravierende Mangel an bezahlba-
ren Wohnungen in Ulm. Sie sollten in erster Linie in
der Bevölkerung Optimismus verbreiten und die
wahre Lage beschönigen. Nicht zuletzt in Folge der
angefachten Rüstungskonjunktur war auch in Ulm
die Nachfrage nach Wohnraum ab 1933 stark ange-
stiegen. Doch eben diese fortwährende Aufrüstung
des „Dritten Reichs“ verhinderte die Lösung der Abriss aller Gebäude im Sommer/Herbst 2017
Wohnungsmisere. Es herrschte Knappheit an Kapi-
tal, ebenso an Material, das bereits seit 1936 zu- keine „Stunde Null“ gegeben hat, sondern Kontinui-
gunsten der Aufrüstung kontingentiert war. Das täten gepflegt wurden, sind frühe Nachkriegsbauten
erklärt, warum die beauftragte Eisengroßhandlung oft nur schwer von Bauten aus der NS-Zeit zu unter-
der Genossenschaft vermelden musste, dass sie bei scheiden. Der Anspruch des Regimes, alle Lebens-
der Beschaffung von Gusseisen – für die Fallrohre in bereiche zu durchdringen, machte vor den Hausfas-
den Gebäuden in der Warndtstraße – mit beträchtli- saden, die seinen Ansprüchen einer „anständigen
chen „Schwierigkeiten zu kämpfen“ habe. Baugesinnung“ unterworfen waren, nicht halt.
Typisch sind verputzte gleichförmige Fassaden mit
Schon 1939, dem Jahr des Kriegsausbruchs, über- monoton aufgereihten hochrechteckigen Fenstern.
- mittelte die „Ulmer Heimstättenkolonie“ dem Rat- Balkone, Loggien und eine auflockernde Gliederung
haus, dass aus ihrem Wohnungsbauprogramm 1938 fehlen. Unschwer stellen sich Assoziationen zu
gleich 80 Neubauwohnungen zurückgestellt werden marschierenden Marschkolonnen ein.
müssten. Als Gründe nannte sie die abgelehnte Zutei-
lung von Bauholz sowie nicht bewilligte Kredite. Die DIE KLEINWOHNUNG
Aufrüstungs- und Kriegsvorbereitungspolitik Hitlers
band die für den Bau notwendigen Ressourcen. Was im Zuge der „sechs schmucken Häuser“ und
Bereits 1936, also zwei Jahre vor Bezug der Gebäude ihrer „geschmackvollen Formgebung“ („Ulmer
in der Warndtstraße, hatte der Wohnungsbau im Sturm“) realisiert wurde, waren Drei-Zimmer-Klein-
Ulm der NS-Zeit mit 722 Einheiten seinen Zenit er- wohnungen, vier pro Gebäude, zwischen 56 und 59
reicht. 1939 kamen lediglich noch 234 Einheiten Quadratmeter „groß“. Die Ausstattung war äußerst
dazu. Die Lösung der „Wohnungsfrage“ wurde vom einfach, es gab lediglich ein Gemeinschaftsbad.
Regime nun auf die Zeit nach dem erwarteten „Sieg- „Billigst“ mussten Mietwohnungen in dieser Zeit
frieden“ verschoben. Die ehrgeizigen Pläne für „So- sein, andernfalls gab es keine Finanzierung.
zialen Wohnungsbau“ und die Ende 1940 erfolgte
Zwangsfusionierung der ehemals fünf selbständigen 1983 erhielten die Wohnungen im Zuge einer Mo-
Ulmer Baugenossenschaften zur „Ulmer Heimstätte“ dernisierung eigene Duschbäder. Doch insgesamt
stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang. genügten sie den Ansprüchen immer weniger.
Wegen ihrer einfachen Bauweise hätte man sie
DIE STILFRAGE aber nur mit einem unvertretbar hohen Aufwand
in einen passablen Standard heben können. Wie bei
Sind Wohngebäude aus der NS-Zeit eigentlich an so vielen baulichen Zeugnissen der unmittelbaren
ihrem Äußeren zu erkennen? Die Antwort lautet: Vorkriegszeit blieb als einzige wirtschaftliche Alter-
Ja, aber … Weil es auch im Baugeschehen nach 1945 native – der Abriss.08 | AKTUELLES
PROJEKTE 2017
RÜCKSCHAU: PROJEKTE 2017
Modernisierung, Instandhaltung, Mieterfeste
Wir wünschen, dass sich unsere Mieter in ihren In den Wohnungen in der Gneisenaustraße 91–93,
Wohnräumen rundum wohl fühlen. Neben der Yorckstraße 28 und der Wielandstraße 3–5
Neubauprojekten legen wir deshalb auch Wert haben wir die Bäder erneuert.
auf die Modernisierung unseres Bestandes.
Im Erenäcker 23 wurde als letzter Bauabschnitt in
Die meisten unserer Modernisierungsmaßnahmen diesem Wohngebiet die vorhandene Heizungsanlage
in Jahr 2017 haben wir bereits beendet. saniert.
Am Gebäude in der Haßlerstraße 27 (s. Fotos An den Gebäuden Böblingerstraße 6–8, im
voher/nachher oben) haben wir das Dach und die Stifterweg 125 und 127, im Hofäckerweg 15–19
Dachgauben erneuert, eine Zentralheizung einge- und Hofäckerweg 31–39 wurden die Fassaden
baut, die Fassade gestrichen und die Wohnungen überarbeitet, teilweise auch die Dachdeckungen
durch den Anbau von Balkonen aufgewertet. erneuert.
Zum Abschluss wurden auch in diesem Jahr wieder
Mieterfeste mit Mietern und Handwerkern gefeiert.
Die Mieterfeste sind ein Dankeschön an unsere
Mieter für das Verständnis und die Geduld während
der Modernisierungsarbeiten in ihren Wohnungen.
Und auch im Jahr 2018 werden wir wieder Häuser
und Wohnungen unseres Bestandes umbauen und
modernisieren. Wie gewohnt werden wir alle
betroffenen Mieter wieder rechtzeitig und umfas-
send informieren. Wir bitten heute schon alle von
den Baumaßnahmen betroffenen Mieter um ihr
Verständnis.AKTUELLES | 09
SCHWAMBERGER HOF
Spatenstich für Neubau
Mit dem Spatenstich am 06.11.2017 startete der JUBILÄEN IM 2. HALBJAHR 2017
Neubau am Schwamberger Hof in der Ulmer
Oststadt. Die Ulmer Wohnungs- und Siedlungs- Herzlichen
Gesellschaft und die ulmer heimstätte bauen ge-
meinsam auf einem ehemaligen Parkplatz 78 be- Glückwunsch!
zahlbare Wohnungen und eine Gewerbeeinheit,
Stellplätze sind in einer Tiefgarage vorgesehen.
95. Geburtstag
Gebaut wird nach dem Entwurf des Tübinger Archi- Gerlinde Poleske, 01. Nov.
tekturbüros Hähnig + Gemmecke, der in einem Hedwig Nägele, 24. Nov.
Gutachterverfahren ausgewählt wurde. Ein ausge- Alfred Scholz, 26. Nov.
wogener Mix mit 2-, 3- und 4- Zimmer-Wohnungen
bildet die Voraussetzung für eine funktionierende 90. Geburtstag
soziale Zusammensetzung der Hausgemeinschaft. Hilda Braun, 20. Juli
Da für die Finanzierung Fördermittel des Landes Walter Demharter, 24. Juli
Baden-Württemberg in Anspruch genommen wur- Hildegard Seitz, 30. August
den, steht die Hälfte der Wohnungen Mietern mit Elfriede Trieglaff, 18. Sept.
mittlerem Einkommen zur Verfügung. Elisabeth Lehmann, 22. Sept.
Gisela Fleischmann, 30. Sept.
Viktoria Kodura, 07. Oktober
Wilhelm Seepe, 23. Oktober
Erna Demmelmaier, 05. Dez.
Albert Erstling, 25. Dez.
Anna Stütz, 28. Dez.
50-jährige Mitgliedschaft
Siegfried Bauer
Helmut Eckert
Gerhard Feiertag
Rosemarie Flaum
Die geplante Gewerbefläche im Erdgeschoss soll Günter Hübner
zusätzlich für eine Belebung des Quartiers sorgen. Hedwig Nägele
Das Energiekonzept sieht ein KfW-Effizienzhaus 55 Karin Simon
nach modernsten Standards vor. Werner Staudenmeyer
Helmut Vogler
Die Fertigstellung der ersten Bauabschnitte und
Übergabe an die Mieter ist ab Mitte 2020 geplant. 55-jährige Mitgliedschaft
Die UWS und die ulmer heimstätte investieren ins- Arthur Bendigs
gesamt 21,6 Mio. € in den Neubau; beide Unterneh- Eleonore Doering
men werden die Wohnungen in die eigenen Be- Gunter Garni
stände übernehmen und langfristig als Mietwohnun- Georg Hofelich
gen den Ulmer Bürgerinnen und Bürgern zur Ver- Erich Locher
fügung stellen.10 | ORTSTERMIN
PARLERSTRASSE 11
„Hier dürfen wir zuhause sein!“
Es wird viel von Inklusion gesprochen. Wir haben Alle Bewohner kommen aus dem stationären Be-
ein Modellprojekt ins Leben gerufen, das neu- reich, also aus einem Heim. Während ihres Aufent-
gierig macht. haltes im Heim haben die Bewohner immer wieder
den Wunsch geäußert, in der Stadt zu leben. Bisher
Unter „Wir“ verstehen wir die Stadt Ulm, die ulmer gab es das Angebot einer solchen Wohnform noch
heimstätte und die LWV Eingliederungshilfe GmbH nicht. Die Veränderungen des Bundesteilhabegesetz
und den Tannenhof Ulm. In Zusammenarbeit mit (BTHG) haben die Stadt Ulm und die LWV Einglie
allen Beteiligten wurde barrierefreier Wohnraum in derungshilfe dazu veranlasst, dieses Modellprojekt
der Parlerstraße in der Weststadt zur Anmietung zur ins Leben zu rufen.
Verfügung gestellt. Es wurde ein Konzept entwickelt,
das Menschen, die bisher im Heim gelebt haben, DIE ULMER HEIMSTÄTTE HAT DABEI
dazu befähigen soll, in einem gewissen Zeitraum GROSSE UNTERSTÜTZUNG GEBOTEN
das eigenständige und selbstbestimmte Leben zu
erlernen. Wir haben für die Umsetzung dieses Modellprojekts
von der ulmer heimstätte zwei Wohnungen im Neu-
DAS ZIEL: ALLTAGSLEBEN bau Parlerstraße angemietet. Eine der beiden Woh-
UND FREIZEIT SELBST GESTALTEN nungen haben wir bereits im Mai 2017 bezogen.
Die ersten Bewohner sind aus einer bestehenden
Ziel dieser neuen Wohnform „Ambulantisierung“ ist, Wohngemeinschaft in die Parlerstraße eingezogen,
dass die Bewohner ihr Alltagsleben, aber auch ihre und werden ambulant betreut – was bedeutet, dass
Freizeit, selbst gestalten können. Die Teilhabe am sie ihren Alltag schon sehr selbstständig bewältigen
gesellschaftlichen Leben ist ebenfalls wichtiger können und eine stundenweise Betreuung erhalten.
Bestandteil. Jeder Bewohner erhält das auf ihn zu-
geschnittene Hilfeangebot. Zu Beginn ist der Hilfe- Im September 2017 war es dann endlich soweit und
bedarf häufig größer, denn die Bewohner müssen wir konnten unser Modellprojekt „Ambulantisierung“
sich erst einmal zurechtfinden und kennen lernen. starten. Drei Bewohner aus einem bisher stationären
Bereich haben den Schritt aus der Vollversorgung,
Gemeinsam mit den Bewohnern wird auch der in die „Ambulantisierung“ gewagt und sind in eine
Sozialraum im Wohngebiet erkundet. Dies waren barrierefreie 4-Zimmer-Wohnung gezogen. Jeder
z. B. ein Café ohne Treppen oder ein Sportclub und Bewohner hat sein eigenes Zimmer, die Küche, das
viele weitere Angebote, die es in der Weststadt zu Esszimmer und zwei Bäder werden gemeinsam ge-
finden gibt. Mittlerweile sind alle Bewohner in der nutzt.
nahen Umgebung sicher und finden sich gut zurecht.
DAS „ZUSAMMEN“ IST WICHTIG
In der ersten Zeit findet eine Betreuung ähnlich wie
im stationären Rahmen statt und morgens und
abends ist ein Mitarbeiter vor Ort. Zusätzlich wer-
den die Bewohner in Einzelstunden gefördert, um
das selbstbestimmte Leben zu erlernen. Beispiele
dafür sind: „Wie wasche ich meine Wäsche?“,
„Wo kann ich hingehen“, Unterstützung bei Bank-
geschäften, Beratung und Begleitung beim Ein-ORTSTERMIN | 11
kauf von Lebensmitteln, auch die Organisation der sich die Bewohner schon Hilfe oder Anregungen
Fahrten zum Rollstuhlsport. Ende dieses Jahres soll eingeholt.
auch der vierte Platz der ambulantisierten Wohn-
gemeinschaft belegt sein. Wir freuen uns, dass wir in eine solche Wohnge-
meinschaft einziehen konnten. Noch mehr jedoch
Aus Sicht der Bewohner haben sich alle mit Neugier würden wir uns darüber freuen, wenn wir den
auf dieses Modellprojekt gefreut und es auch gerne Kontakt zu den Nachbarn noch weiter ausbauen
angenommen. Die erste Wohngemeinschaft ist nun können. Sehr gerne darf auch bei uns mal der
seit 4 Monaten in der Weststadt und fühlt sich sehr fehlende Zucker oder das Ei ausgeliehen werden.
wohl. Die Bewohner finden die Wohngegend sehr Uns ist das „zusammen“ wichtig. Alle Nachbarn sind
schön, haben Kontakt zu den Nachbarn aufgenom- herzlich willkommen, um bei uns einfach einmal
men und kennen sich im Quartier sehr gut aus. Sie vorbei zu schauen und eine Tasse Tee oder Kaffee
sagen: das Miteinander in der Weststadt ist sehr zu trinken.
schön und Besuche im Café Blau stehen jede Woche
am Freitag auf der Tagesordnung.
BEI FRAGEN, ANREGUNGEN, BESCHWERDEN
Die zweite Wohngemeinschaft ist gerade erst in der ODER INTERESSE AN DIESER WOHNFORM
Weststadt angekommen. Sie können viel von den melden Sie sich bitte direkt bei uns:
anderen Bewohnern annehmen und auch nutzen. Ihre Ansprechpartnerin ist Astrid Pahl,
Der Kontakt zwischen den Wohngemeinschaften Telefon 0731 4013490, mobil 0151 16703568,
wird im Moment noch von einem Mitarbeiter be- E-Mail: astrid.pahl@lwv-eh.de
gleitet. Aber auch bei dessen Abwesenheit haben12 | ORTSTERMIN
ORTSTERMIN | 13
PARLERSTRASSE
Funktionell mit Nierentisch
Was ist „gutes Wohnen?“ So unterschiedlich
die Vorstellungen unserer Mieter davon sind, so
kreativ sind diese in der Umsetzung ihrer Ideen.
In der Serie „Ortstermin“ nehmen wir Einblick,
diesmal beim Ehepaar Rudi und Edith Lang aus
der Parlerstraße 11.
Möbel, Einrichten? Da ist man beim Ehepaar Lang
goldrichtig. Denn Rudi Lang hat jahrzehntelang in
einem großen Möbelhaus in Neu-Ulm gearbeitet,
er ist also „vom Fach“ und ebenso gerne bereit,
damit der Unterhaltung bei Kaffee und Süßgebäck
eine klare Richtung zu geben. Trendy? Preisgünstig?
Wertig? Zeitlos? Wenn’s ums Einrichten der eigenen haben diesen Schritt erleichtert. „Wir haben ihn
Umgebung geht, liegen die Prioritäten klar auf den noch keine Minute bereut“, erzählt Edith Lang (Jahr-
letzteren beiden Punkten. gang 1946), die bereits in einer Heimstätten-Woh-
nung aufgewachsen ist, frisch vermählt wieder eine
ZEITLOS MIT MÜNSTERBLICK solche bezog und so eine lange Etappe unserer
Genossenschaft hautnah miterlebte – eine Totalsa-
Zum Beispiel die Küche: Schaut noch aus wie neu, nierung in der Martinstraße inklusive. Die Zeit dort
hat aber bereits in der früheren Wohnung ihre möchte sie nicht missen. Es habe dort eine „tolle
Dienste geleistet und sich beim Umzug als anpas- Hausgemeinschaft“ gegeben, man habe „viel Mund-
sungsfähig erwiesen. So wie fast das gesamte gymnastik“ betrieben, sprich: miteinander geredet.
Mobiliar, das eine zeitlose Funktionalität ausstrahlt. Als das Ehepaar feststellen konnte, dass die Mitmie-
Im Schlafzimmer kam ein fast unsichtbarer Einbau- ter auf ihrer Etage „so ticken wie wir“, trug auch
schrank hinzu als zusätzlicher Stauraum. Von man- dies zur raschen Eingewöhnung bei.
chem aber haben sie sich getrennt: „Ein Fehler war
das nicht“, sagen beide. Gemütlich haben sie ihr neues Nest ausgestattet.
Zu den ausschmückenden Accessoires zählen Bilder,
Vor einem halben Jahr sind die Langs aus der Mar- die Edith Langs Vater und Sohn Dietmar – beides
tinstraße hierher gezogen, von einer Heimstätten- Hobbymaler– angefertigt haben. Ein weiterer Eye-
Wohnung in eine andere, vor allem der senioren- catcher ist der Nierentisch, ein wahres Prachtexemp-
gerechten Ausstattung wegen. Es gibt jetzt einen lar aus der Wirtschaftswunderzeit. Der sei aber
Aufzug, die Dusche ist plan zum Boden, das ganze lediglich eine Leihgabe, bis der neue Couchtisch an-
Haus barrierefrei. Noch sind beide gut zu Fuß, noch geliefert ist. Das Sofa, ein Viersitzer, steht ebenfalls
bestellen sie einen immerhin 1.300 Quadratmeter zum Austausch an. In der neuen Umgebung kommt
großen Schrebergarten. Doch wollten sie sich eben es Rudi Lang (Jahrgang 1944) einfach „etwas zu
wappnen für den Fall der Fälle und den Umzug wuchtig“ vor.
stemmen, solange noch genügend Energien vorhan-
den sind.
Würden auch Sie unserer Redaktion einmal die
Der gute Schnitt der Wohnung, der große Balkon Türen öffnen für einen „Ortstermin“? Dann melden
und nicht zuletzt ein famoser Blick aufs Münster Sie sich doch bitte in unserer Geschäftsstelle.14 | REZEPTIDEEN
REZEPTIDEE VON WALTRAUD BAUMANN
In der Weihnachtsbäckerei …
Der Back-Tipp für Ihre Weihnachtsbäckerei stammt BUNTE AUSSTECHER
von unserer Mieterin Frau Waltraud Baumann Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche fin-
aus der Saarlandstraße. gerdick ausrollen und mit Förmchen ausstechen.
Die Oberfläche mit Eigelb bestreichen und z. B. mit
Zutaten: Hagelzucker, Liebesperlen, Mandeln oder Hasel-
500 g Mehl nüssen bestreuen. Bei 180–200 Grad 10–15
250 g Butter Minuten backen.
200 –250 g Zucker
2 große oder 3 kleine Eier MARMORTALER
1 Päckchen Vanillinzucker In einen Teil des Teiges ca. 50 g Kakaopulver ein-
1 Prise Salz arbeiten und erneut kalt stellen. Beide Teige auf
1 Messerspitze Backpulver einer bemehlten Fläche kurz zusammenkneten,
so dass eine Marmorierung entsteht. Den Teig
Alle Zutaten zu einem Teig kneten und mindestens zu einer Rolle mit ca. 3 cm Durchmesser formen
1 Stunde kalt stellen. Mit diesem Basis-Teig und mit einem Messer in zentimeterdicke Schei-
können unterschiedliche Plätzchen gebacken ben schneiden und dann bei 170–180 Grad
werden. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf, 10–15 Minuten backen.
hier einige Beispiele:
Wir wünschen gutes Gelingen
SPITZBUBEN und guten Appetit!
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn
ausrollen und runde Plätzchen ausstechen. In die
Hälfte der Plätzchen mit einem Fingerhut ein Loch
einstechen. Bei 180–200 Grad 8–10 Minuten
backen. Die Plätzchen mit Loch noch warm mit
Puderzucker bestauben und ganz z. B. mit Johan-
nisbeer-Gelee bestreichen. Dann die Plätzchen
zusammensetzen und vollständig erkalten lassen.AKTUELLES | 15
CAFÉ BLAU Mittagstisch
Gemütliches Café im Dichterviertel 3,50 Euro
Im gemütlichen Café Blau im Dichterviertel gibt JEDER KANN TEIL DES GANZEN SEIN
es jetzt auch Mittagstisch!
Beide Cafés werden von der AG West e. V. betrie-
Seit Mitte Mai 2017 gibt es nun schon dieses kleine ben, beide Cafés leben vom gemeinschaftlichen
Schmuckstück: Das Café Blau in der Gartenstraße Gestalten ohne finanziellen Profit. So können sich
11 im Ulmer Dichterviertel ist eine kleine Oase für alle Menschen willkommen fühlen, eine kleine
menschliche Begegnungen in gemütlicher Atmo- Auszeit vom Alltag nehmen und sich bei Interesse
sphäre bei Kaffee und Kuchen. Seit vergangenem auch sehr gerne aktiv einbringen. Denn die „Cana-
Oktober wurde das Angebot nun erweitert: Immer pé-Idee“ der beiden Cafés zeichnet sich gerade
dienstags, mittwochs und donnerstags gibt es jetzt durch vielfältige Möglichkeiten des persönlichen
dort auch einen Mittagstisch mit einem warmen Engagements aus.
Tagesgericht für 3,50 Euro. Die selbstgemachten Jeder kann Teil des Ganzen sein, indem er Zeit, Be-
Speisen und alkoholfreien Getränke werden generell gabungen oder Spenden materieller oder finanziel-
zu kleinen Preisen angeboten. Es handelt sich hier- ler Art mit einbringt:
bei immer um Mindestpreise, um niemanden auszu- • im Cafébetrieb durch tatkräftige Unterstützung
schließen. Wer möchte und kann, darf selbstver- beim Kochen, Backen und im Service
ständlich auch mehr bezahlen. • bei der Vermittlung kleinerer Hilfen von Mensch
zu Mensch als freiwillige Helfer, die sich enga-
gieren wollen und können
• die „Canapé Kulturreihe“ bietet zusätzlich eine
Bühne für kreative und begabte Menschen
• durch einen jährlichen oder einmaligen Spenden-
beitrag als Unterstützung, das Canapé Café und
das neue Café Blau dauerhaft und nachhaltig zu
erhalten und so den Gedanken des gemeinschaft-
lichen Miteinanders mitzutragen.
Das Café-Team freut sich sehr auf Ihren Besuch!
Mittagstisch oder Kaffee und Kuchen am Nach-
mittag: Sie haben die Wahl, kommen Sie vorbei und
genießen Sie eine kleine Auszeit in netter Atmo-
sphäre im Dichterviertel!
Vorreiter dieses Modells ist das Canapé Café, das
seit vielen Jahren unter fachlicher Leitung von vielen
ehrenamtlich Mitwirkenden getragen wird. Genau CAFÉ BLAU Gartenstraße 11 · 89077 Ulm
dieses Konzept, die sogenannte „Canapé-Idee“, Telefon 0731 79088324 · E-Mail: cafeblau@agwest.de
findet nun auch erfolgreich im neuen Café Blau
seine praktische Anwendung: Auch hier im Café Di, Mi, Do 11.30 – 17.00 Uhr
Blau im Dichterviertel arbeiten in der Zwischenzeit Mittagstisch 11.30 – 14.00 Uhr
mehrere ehrenamtliche Helfer/innen mit großem Fr 14.00 – 17.00 Uhr
Engagement und wirken aktiv an der Umsetzung Waffeltag – Belgische Waffeln
dieser Idee mit.16 | AKTUELLES
NEUE AUSGABE
Mietspiegel 2017
Seit 1. November 2015 gibt es in den Städten Ulm
und Neu-Ulm einen qualifizierten Mietspiegel.
Dieser Mietspiegel wurde aufgrund statistischer
Marktanalysen im Jahr 2015 erstellt und von den
Städten für verbindlich erklärt.
Um die Anerkennung als qualifizierter Mietspiegel
längerfristig zu erhalten, muss dieser nach zwei
Jahren fortgeschrieben oder neu aufgestellt wer-
den. Die Städte haben sich für die statistische
Fortschreibung entschieden.
Inhaltlich bleibt es bei der bisherigen Festlegung
und wird nach der Entwicklung des Lebenshaltungs-
kostenindex aller privaten Haushalte fortgeschrie-
ben. Die Werte des Jahres 2017 werden deshalb um
2,7% erhöht und damit der Marktentwicklung
angepasst.
Der neue Mietspiegel des Jahres 2017 gilt seit dem
12.11.2017 und kann auf unserer Homepage ein-
gesehen werden. Interessierte Mitglieder können
gerne ein gedrucktes Exemplar in unserer Geschäfts-
stelle abholen.
ULMER HEIMSTÄTTE
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Schauen Sie doch mal auf
unserer Facebookseite vorbei!
Werden Sie Fan, liken und kom-
mentieren Sie! Wir freuen uns.AKTUELLES | 17
KULTURLOGE
Plätze frei? Sei dabei!
Die Kulturloge hilft, dass Menschen mit gerin- info@kulturloge-ulm.de bzw. Tel. 0731 25905
gem Einkommen am kulturellen Leben teilhaben bestellen. Mit der Anmeldung werden die Interes-
können. Jeden Monat können etwa 300 Eintritts- sensgebiete erfasst und die Zugehörigkeit zur Ziel-
karten aus ganz unterschiedlichen Genres von gruppe. Wenn Eintrittskarten aus den Interessensge-
Theater und Tanz bis zu Sport und Rock verteilt bieten zur Verfügung stehen, bekommen die Gäste
werden. der Kulturloge diese Karten telefonisch angeboten
und erhalten diese dann an den jeweiligen Veran-
KULTUR FÜR ALLE staltungskassen auf ihren Namen hinterlegt. Ein-
drucksvolle Erlebnisse sind zu zweit schöner, deshalb
Die Kulturloge schöpft aus der Fülle von tollen Kul- kann jeder Gast auch eine Karte für eine Begleit-
turveranstaltungen für Erwachsene und Kinder. Fast person bekommen.
alle Kulturveranstalter aus unserer Region geben
Karten an die Kulturloge, weil sie das Miteinander www.kulturloge-ulm.de
fördern wollen und sich über ein großes Publikum
freuen. Wie man Gast der Kulturloge wird, erfahren
Sie unter www.kulturloge-ulm.de. Sie können dort
das Anmeldeformular herunterladen oder unter WIR SUCHEN MENSCHEN,
DIE UNSERE ARBEIT UNTERSTÜTZEN
Etwa als Vermittler/innen der Karten oder als Ver-
einsmitglieder/innen mit einem Jahresbeitrag von
24 Euro. Wir freuen uns auch sehr über Spenden auf
unser Konto:
IBAN: DE04 6305 0000 0021 1959 49
BIC: SOLADES1ULM
Vereinsmitglieder von l. nach r.: Ute Roth, Hildegard Schlüter,
Ulrike Lambrecht, Lisa Schanz, Martin Maier, Gudrun Schmid,
Christine Filius, Dr. Martin Mäntele18 | RUND UMS HAUS
TRINKWASSERVERORDNUNG
Lebensmittel Wasser
Wasser ist ein Lebensmittel. Daher hat der 60°C vermehren, aber nur durch Einatmen von
Gesetzgeber vorgegeben, die hohen Ansprüche Wasserdampf gefährlich werden können. Die ulmer
an das Lebensmittel Trinkwasser zu sichern. heimstätte betreibt alle Warmwasserspeicher in
ihren Häusern mit einem höheren Temperaturniveau,
Das erfordert eine Beprobung des Leitungswassers. daher ist die Gefahr gering.
Um die Wasserqualität auch innerhalb der Gebäude
sicher zu stellen, hat der Gesetzgeber eine Verpflich- Zur Überprüfung werden an der Hausinstallation seit
tung zur Untersuchung beschlossen. Hintergrund 2013 alle drei Jahre Proben entnommen und durch
ist die Gefahr von Bakterien, insbesondere Legionel ein Labor untersucht. Die Wasserqualität entnehmen
len, die sich in stehendem warmem Wasser unter Sie beigefügter Tabelle.
Analysedaten Einheit Grenzwert Ulm 1 ) Erbach
gem. TrinkwV 2001 i.d.F.v. 2013 nach Trinkwas- vom 20.03.2017 vom 17.03.2015
serverordnung
Pflanzenschutzmittel und mg/l 0,00010 < 0,00005 nicht
Biozidprodukte nachweisbar
Summe Einzelsubstanzen
Quecksilber mg/l 0,0010 < 0,00005 < 0,0005
Uran mg/l 0,010 0,0010 0,0013
Blei mg/l 0,010 < 0,001 < 0,001
Cadmium mg/l 0,0030 < 0,0001 < 0,0005
Kupfer mg/l 2,0 < 0,02 < 0,050
Nickel mg/l 0,020 < 0,001 < 0,002
Eisen mg/l 0,200 < 0,03 < 0,020
Calcium mg/l 70,9 113
Magnesium mg/l 13,2 21,2
Gesamthärte °dH 13,0 20,7
Härtebereich ( n. WRMG ) mg/l Mittel Hart
Natrium °dH 200,0 11,8 4,8
Kalium mg/l 2,1 2,0
Fluorid mg/l 1,5 0,07 < 0,20
Nitrat mg/l 50,0 9,4 11,4
Nitrit mg/l 0,50 < 0,01 < 0,05
Chlorid µg/l 250,0 21,4 19,9
Sulfat mg/l 250,0 13,7 39,0
Zusatzstoffe ( gem. § 21 TrinkwV ):
1 ) Stadtgebiet Ulm einschl. Eselsberg, Böfingen, Roter Berg, Unterweiler, Donaustetten, Gögglingen, Ermingen, Eggingen,
Einsingen, Harthausen, Grimmelfingen, Ulm Universität, Industriegebiet Franzenhauserweg, Neu-Ulm-Ludwigsfeld: Versor-
gung durch Brunnen „Rote Wand“: Chlordioxid
Ulm Universität und Industriegebiet Franzenhauserweg werden teilweise mit Mischwasser von Rote Wand und Landes-
wasserversorgung versorgt: Chlordioxid, Ozon, Natriumortho-phosphat, Calciumhydroxid, Eisenchloridsulfat, anionisches
Polyacrylamid
Analysedaten des Trinkwassers im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbHRUND UMS HAUS | 19
RAUCHWARNMELDER
Der richtige Umgang
mit Rauchwarnmeldern
Seit 2015 besteht in Baden-Württemberg die
Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern in
Wohnungen. Alle Wohnungen der ulmer heim-
stätte sind mit Rauchwarnmeldern ausgestattet.
Eine große Unsicherheit herrscht nach wie vor im
Umgang mit den Rauchwarnmeldern bei Fehlalarm
oder bei nachlassender Batterieleistung. Hier be- Wenn einer Ihrer Rauchwarnmelder das Signal für
schreiben wir Ihnen nochmals die Vorgehensweise: eine leere Batterie oder für eine Störung gibt, dann
setzen Sie sich bitte mit der ulmer heimstätte in
STUMMSCHALTUNG Verbindung, wir veranlassen dann einen Auftrag an
IM FALLE EINES FEHLALARMS: die Fa. ISTA, die die Störung behebt oder eine neue
Batterie einbaut.
Bei einem Fehlalarm (z. B. durch angebranntes Essen)
ist wie folgt zu verfahren: Sollten Sie Renovierungsarbeiten in Ihrer Wohnung
> Drücken Sie den Taster (die Mitte des Deckels) durchführen, dann kleben Sie den Rauchwarnmelder
für ca. 2 Sekunden: Der Rauchwarnmelder bitte mit einer Folie und/oder einem Klebeband ab,
schaltet dann für zehn Minuten stumm. sodass keine Verschmutzung in den Rauchwarnmel-
> Nach zehn Minuten übernimmt der Rauchwarn- der gelangen kann. Montieren Sie ihn auf keinen
melder wieder von selbst die normale Funktion Fall ab!
der Rauchüberwachung. In der Zwischenzeit
lüften Sie den betroffenen Raum ausgiebig. Bitte denken Sie daran, einmal im Jahr eine Funktions
prüfung der Rauchwarnmelder vorzunehmen.
Nachstehend geben wir Ihnen eine Übersicht
über die einzelnen Signale des Rauchwarnmel- FUNKTIONSPRÜFUNG
ders – akustische wie optische: Durch Druck (mind. 3 Sekunden) auf den Rauchwarn
melder (Deckelmitte) wird die Funktionsprüfung
Signal Information ausgelöst. Es leuchtet kurz die rote LED Lampe auf
und es erklingt ein dreimaliges Warnsignal bei voller
Alarmgeber LED, rot LED, weiß Lautstärke. Ertönt das Warnsignal nicht oder treten
Störungen auf, kontaktieren Sie uns bitte unter der
Aus 1× / 48 s Aus Rauchwarnmelder
im Betriebsmodus Telefonnummer 0731 93553-0. Wir werden dann
die notwendigen Maßnahmen für Sie einleiten.
Inaktiv für 500 ms, Aus Alarmstummschaltung
10 Minuten danach 2 × wird/ist aktiviert
kurz alle 10 s HINWEIS
Bei Durchführung der Funktionsprüfung empfeh-
1 Signalton / 1× / 8 s Aus Batterie fast entladen /
45 s End-of-Life len wir, einen Gehörschutz zu tragen. Um eine
unnötige Lärmbelästigung zu vermeiden, bitten
1 Signalton / 1× / 500 ms 1× / 500 ms Störung
45 s
wir Sie, die Funktionsprüfung tagsüber von 8 bis
12 Uhr oder von 14 bis 19 Uhr durchzuführen.20 | AUFSICHTSRAT
Die Teilnehmer im Uhrzeigersinn:
Monika Schaffer, Ralf Junginger, Lutz Dittmar,
Willi Rötter, Günter Guthan, Wolfgang Keßel,
Manuela Jooß, Michael Lott, Christoph Neis
KLAUSURTAGUNG 2017
Klausurtagung in Roggenburg
Aufsichtsrat und Vorstand tagten am 17. und Ein Schwerpunkt der diesjährigen Klausurtagung war
18. November in Roggenburg. wieder das Investitionsprogramm für das Jahr 2018
und der Ausblick auf die Neubauvorhaben der näch-
Jedes Jahr im November treffen sich Aufsichtsrat sten Jahre. Im Rahmen der Beratungen über das In-
und Geschäftsführung der ulmer heimstätte zu einer vestitionsprogramm 2018 wurde auch die aktuelle
zweitägigen Klausurtagung, um aktuelle Themen zu Situation auf dem Wohnungsmarkt diskutiert. Im Er-
diskutieren und alle für das kommende Geschäftjahr gebnis wird die ulmer heimstätte ihr engagiertes Neu-
notwendigen Entscheidungen zu treffen. bauprogramm fortsetzen und damit einen Beitrag zur
Entspannung auf dem Mietwohnungsmarkt leisten.
EIN DIESJÄHRIGER SCHWERPUNKT:
DAS INVESTITIONSPROGRAMM 2018 Aus Sicht aller Beteiligten war die diesjährige Klausur-
tagung wiederum ein Erfolg. Der Aufsichtsrat wurde
Zum Auftakt hat Herr Dirk Feil, Geschäftsführer der umfassend über die in den nächsten Jahren geplan-
Sanierungstreuhand der Stadt Ulm, einen Einblick in ten Investitionen informiert, alle notwendigen Be-
die Aufgaben der SAN und einen Rückblick auf die schlüsse wurden gefasst. Die Vertreter werden in der
40-jährige Tätigkeit der SAN in der Stadt Ulm ge- nächsten Vertreterinformationsveranstaltung im
geben. März 2018 informiert, die betroffenen Mieter recht-
zeitig und umfassend vor Beginn von Baumaßnahmen.AUFSICHTSRAT | 21
RÜCKBLICK des Ulmer Wohnungsmarkts betont. Das freut uns
natürlich, wir sind seit über 120 Jahren hier verortet
Vertreterversammlung und möchten auch in der Zukunft mit Neubau- und
Modernisierungsprojekten unseren Beitrag zur Ent-
Am 31.05.2017 fand im Stadthaus die Vertreter- wicklung des Ulmer Wohnungsmarktes leisten. Vor-
versammlung der ulmer heimstätte statt. standsmitglied Christoph Neis berichtete im An-
schluss über den Verlauf des Geschäftsjahres und das
Wolfgang Keßel, Aufsichtsratsvorsitzender der ulmer Jahresergebnis 2016. Er erläuterte die Rahmenbedin-
heimstätte begrüßte die 124 Gäste. In seiner Eröff- gungen zum Wohnungsmarkt, stellte die aktuellen
nung ging er auf den erstmals in 2016 erschienen und künftigen Projekte der heimstätte vor. Die ulmer
Nachhaltigkeitsbericht der ulmer heimstätte ein, der heimstätte war in allen Geschäftsbereichen erfolg-
konkret aufzeigt, wie die Genossenschaft Nachhal- reich, die Jahresziele wurden erfüllt. Auch für 2017
tigkeit lebt und welche Ziele sie in den verschiedenen rechnet der Vorstand mit einem positiven Jahreser-
Aspekten der Nachhaltigkeit verfolgt. gebnis. Alle notwendigen Beschlüsse wurden im
Anschluss durch die Vertreterversammlung gefasst.
Der Bürgermeister der Stadt Ulm, Tim von Winning, Die Amtszeiten von Monika Schaffer und Lutz
erläuterte in seinem Grußwort die Bedeutung von Dittmar (Mitglieder des Aufsichtsrats) liefen 2017
genossenschaftlichen und kommunalen Wohnungs- turnusgemäß aus. Beide wurden von den Vertretern
unternehmen für die Entwicklung und Stabilität in ihrem Amt bestätigt.
LUTZ DITTMAR
Fünf Fragen an den Aufsichtsrat
Wie haben Sie die ulmer den Wohnungsbestand immer aktuell zu halten, aber
heimstätte kennengelernt? auch in den Bestand der Zukunft durch angemesse-
Die ulmer heimstätte habe ich nen Neubau zu investieren, fortgesetzt werden kann.
2004 im Rahmen meiner berufli-
chen Tätigkeit kennengelernt. Ihre wichtigste Entscheidung als Aufsichtsrat?
In diesem Zusammenhang lernte Meine wichtigste Entscheidung war die Verabschie-
ich den Vorstand kennen und auch dung des Investitionsplans für die Jahre 2016 – 2020
Herrn Bernhard Schenk, der damals Prokurist der auf der Klausurtagung im November 2015. Dort
ulmer heimstätte und später im Aufsichtsrat der wurden Investitionen von knapp 30 Millionen Euro
ulmer heimstätte bis 2014 tätig war. für die nächsten fünf Jahre in den Neubau von Be-
standswohnungen beschlossen. Eine echte Heraus-
Was fasziniert Sie an der ulmer heimstätte? forderung für die ulmer heimstätte und eine mutige
Besonders faszinierend finde ich den Rundumser- Entscheidung!
vice, den die ulmer heimstätte ihren Mietern und
Mitgliedern bietet – von der Hilfestellung bei der Was wünschen Sie sich von der ulmer heimstätte?
Suche einer neuen Wohnung über den Hausmeister- Von der ulmer heimstätte wünsche ich mir, dass sie
und Instandhaltungsservice bis zur Unterstützung weiterhin das führende regionale Wohnungsunter-
für Menschen mit Behinderung oder im Alter. nehmen bei Servicequalität und der Qualität des
Wohnungsbestandes bleibt. Dazu gehört die kon-
Was ist Ihr Schwerpunkt als Aufsichtsrat? struktive Zusammenarbeit der Verwaltung mit den
Mein Spezialgebiet ist der Bereich Finanzen und Mietern und Mitgliedern sowie die Bereitschaft der
Bilanzierung. Dabei ist mein besonderes Anliegen, Mitglieder, sich für Ihre Genossenschaft, z. B. auch
dass der erfolgreiche Weg der ulmer heimstätte, als Vertreter, zu engagieren.22 | INTERN
WILHELM SEEPE MITARBEITER JUBILÄUM
90. Geburtstag Herzlich Glückwunsch!
Herr Wilhelm Seepe Monika Höhn feierte Im Oktober ihr 20-jähriges
feierte am 23.10.2017 Firmenjubiläum. Sie war viele Jahre in unserer Spar-
seinen 90. Geburtstag. abteilung tätig. Seit Dezember 2012 ist sie als Pro-
Er war Lobby für die jektassistentin für unsere Neubauprojekte zustän-
kleinen Leute, hatte dig. Katrin Thamasett feierte im Oktober ihr
aber auch das große 10-jähriges Firmenjubiläum. Sie war acht Jahre in
Ziel, die ulmer heim- unserem Kundencenter für alle Anfragen unserer
stätte voranzubringen. Mieter Ansprechpartner. Seit Januar 2015 ist sie in
Bezahlbare Wohnun- unserer Bautechnik als Teamassistentin tätig. Wir
gen zu schaffen und gratulieren beiden Mitarbeiterinnen herzlich zum
den besserverdienen- Jubiläum und bedanken uns für ihre Einsatzbereit-
den Menschen die schaft und ihre langjährige Treue.
eigenen vier Wände zu gestalten. Modern und in-
dividuell, für jeden Geschmack und Geldbeutel. IN RENTE
Am 23.10.2017 wurde das frühere geschäftsführen- Auf Wiedersehn!
de Vorstandsmitglied 90 Jahre alt. Der gebürtige
Westfale – zielstrebig – gradlinig und stets koope- Johannes Aich hat am 13.07.2017
rativ, passte gut ins Schwabenländle. Deswegen nach über 32 Jahren Betriebszuge-
hat er sich hier seit 1964 nicht nur voll integriert, hörigkeit bei der ulmer heimstätte
sondern hatte auch 26 Jahre lang die Zügel der dem Arbeitsleben den Rücken
heimstätte fest im Griff. Die Grenzen beruflich und zugekehrt. Herr Aich war über all
privat fließend, hat Wilhelm Seepe sein Privatleben die Jahre in unserem Regiebetrieb
zeitlich dem heimstätte-Anspruch angepasst. Er tätig und hat sich dort als gelern-
machte dem genossenschaftlich fundierten WIR- ter Maler um viele „Baustellen“ in unseren Woh-
Gefühl schon damals alle Ehre. Herr Seepe hat alle nungen gekümmert. Wir wünschen Herrn Aich für
Ehrungen erhalten, die Stadt und Land im Bereich die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit.
der Wohnungswirtschaft zu vergeben hat.
NEUER AZUBI
Nachträglich nochmals Glückwünsche vom ge-
samten heimstätten-Team. Der beste Start
Eine qualifizierte Ausbildung ist
der beste Start in ihr Berufsleben.
Seit Jahren stellt die ulmer heim-
stätte Ausbildungsplätze zur Ver-
fügung, aktuell haben wir drei
Azubis. Amanda Thomsen ist neu
im Team, sie hat am 01.09. ihre
Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement be-
gonnen. In den nächsten drei Jahren wird sie alle
Abteilungen kennen lernen, um ihren Beruf von der
Pike auf zu lernen. Wir wünschen Amanda Thomsen
viel Freude und Erfolg bei ihrer Ausbildung.SPAREN | 23 SPARABTEILUNG Verfügungsberechtigungen für Sparkonten Haben Sie einer Person Ihres Vertrauens eine Ver- fügungsberechtigung für Ihr Sparkonto einge- räumt? PFLICHT: IDENTIFIKATIONSNUMMER ERFASSEN Hier ergibt sich durch die Änderung der Abgaben- ordnung zum 01.01.2018 folgende Neuerung: Ihre ulmer heimstätte ist verpflichtet, auch von den Verfügungsberechtigten die Identifikationsnummer zu erfassen. Im Rahmen einer Legitimationsprüfung WEITERE INFORMATIONEN ZU GELDANLAGE nach § 154 Abgabenordnung, sind Kreditinstitute UND MITGLIEDSCHAFT ERHALTEN SIE BEI: künftig verpflichtet das steuerliche Identifikations- merkmal des Kontoinhabers und jedes anderen Jürgen März Verfügungsberechtigten oder wirtschaftlich Berech- Telefon 0731 93553-41, maerz@heimstaette.de tigten aufzuzeichnen. In den nächsten Monaten Kerstin Bayer werden wir die betroffenen Mitglieder anschreiben Telefon 0731 93553-40, bayer@heimstaette.de und die Daten aktualisieren. UNSERE AKTUELLEN ZINSEN FESTZINSSPAREN AB 2.500 EUR MIT 1-jähriger Laufzeit ( keine Verfügung ) 0,15 % 2-jähriger Laufzeit ( keine Verfügung ) 0,20 % 4-jähriger Laufzeit ( keine Verfügung ) 0,40 % 5-jähriger Laufzeit ( keine Verfügung ) 0,50 % WACHSTUMSSPAREN 3 JAHRE AB 2.500 EUR keine Verfügung im 1. Jahr 0,15 % 3-monatige Kündigungsfrist im 2. Jahr 0,20 % 3-monatige Kündigungsfrist im 3. Jahr 0,30 % SPAREINLAGE MIT 3-MONATIGER KÜNDIGUNGSFRIST ab 5,00 € zur Zeit 0,10 % VL-Sparvertrag 7 J., + 5 % uh-Bonus, Festzins ( 6 Jahre Einzahlungsdauer, 1 Jahr Ruhezeit, ab einer monatlichen Rate von 27,00 EUR, max. Rate 39,16 EUR ) 0,60 % Änderungen vorbehalten · Stand: 01.07.2016 Die aktuellen Konditionen erfahren Sie stets unter www.heimstaette.de oder von den Mitarbeitern der Sparabteilung
ulmer heimstätte eG
Söflinger Straße 72
89077 Ulm
Fon 0731 93553-0
Zeiten und Termine
ÖFFNUNGSZEITEN SPRECHZEITEN UNSERER BESTANDSBETREUER
KUNDENCENTER UND SPAREINRICHTUNG
Telefonische Sprechzeit Mo 09.00 – 12.30 Uhr
Mo – Fr vormittags 09.00 – 12.30 Uhr Persönliche Sprechzeit Do 14.00 – 18.00 Uhr
Mo – Di nachmittags 14.00 – 16.30 Uhr
Do nachmittags 14.00 – 18.00 Uhr Gerne nach vorheriger Vereinbarung.
VERTRETERVERSAMMLUNG AM 06.06.2018
FREIE WOHNUNGEN
Die Vertreterversammlung findet am 06.06.2018
im Stadthaus Ulm statt. … finden Sie auf unserer Homepage
www.heimstaette.de
SPARABTEILUNG AM 02.01. GESCHLOSSEN
Die Sparabteilung bleibt aufgrund der Jahresab-
schlussarbeiten am Dienstag den 02. Januar 2018
geschlossen. Die heimstätte bittet Sie um Ihr Ver-
ständnis.
www.heimstaette.deSie können auch lesen