Ausgabe Dezember 2017 Informationen für Mitglieder und Freunde der ulmer heimstätte - die ulmer heimstätte
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Ausgabe Dezember 2017 Informationen für Mitglieder und Freunde der ulmer heimstätte Warndtstraße: Parlerstraße: Rezeptidee: Gestern und heute Inklusionsprojekt In der Weihnachts- bäckerei …
02 | INHALT Editorial Seite 3 THEMA RUND UMS HAUS Wohnen. Wohlfühlen. Warndtstraße. 4 Lebensmittel Wasser 18 Anders wohnen als gewohnt am Kuhberg 5 Rauchwarnmelder 19 Warndtstraße-Historie 6 AUFSICHTSRAT AKTUELLES Klausurtagung 2017 20 Rückschau: Projekte 2017 8 Vertreterversammlung 2017 21 Schwamberger Hof / Glückwunsch! 9 Fünf Fragen an den Aufsichtsrat 21 ORTSTERMIN / REZEPTIDEE INTERN Parlerstraße 11: Modellprojekt Inklusion 10 90. Geburtstag Wilhelm Seepe 22 Parlerstraße: Funktionell mit Nierentisch 12 Mitarbeiter: Jubiläen, Abschied und Start 22 In der Weihnachtsbäckerei 14 SPAREN AKTUELLES Thema Verfügungsberechtigungen / Zinsen 23 Café Blau im Dichterviertel 15 Facebook: Like us! / Mietspiegel 2017 16 Zeiten und Termine Rückseite Kulturloge: Plätze frei? Sei dabei! 17 Bemerkung zur sprachlichen Gleichbehandlung der Geschlechter: Die deutsche Sprache hat leider keine einfachen Lösungen, um den weiblichen und männlichen Personen in unseren Artikeln sprachlich gleichermaßen gerecht zu werden. Die Texte werden entweder durch Doppelungen unnötig lang oder durch Sonderzeichen in ihrer Lesbarkeit belastet. Wir bitten daher insbesondere unsere weiblichen Leser um Verständnis, dass wir dem üblichen Sprachgebrauch folgen und von z.B. „Vertreter“, „Mitglied“, „Mieter“, „Sparer“ etc. schreiben. Gemeint sind jedoch immer beide Formen. zuhause für Mitglieder und Freunde der ulmer heimstätte Herausgeber: ulmer heimstätte eG, Redaktion zuhause, Söflinger Straße 72, 89077 Ulm, zuhause@heimstaette.de Vorstand: Michael Lott, Christoph Neis Bilder: Conné van d‘ Grachten ( S. 1, 10 ), Olaf Bertsche ( S. 2, 8, 12/13, 20, 21), Shutterstock (S. 4/5), Rogg Architekten (S. 4), agw-ulm (S. 5), ulmer heimstätte (S. 6/7, 8, 22), photodesign buhl (S. 9), Fotolia ( S. 11, 18, 19, 23), Janina Hübel (S. 14), ag west (S. 15), Kulturloge (S. 17) Gestaltung: Bertsche + Spiegel, Ulm, Druck: Satz und Druck, Neu-Ulm/Pfuhl, Vertrieb: Postvertriebsstück über Fa. Braun, Dellmensingen
EDITORIAL | 03 Liebe Mitglieder, liebe Freunde der ulmer heimstätte, jedes Jahr im Herbst treffen sich Aufsichtsrat und Ortstermin finden Sie zwei Artikel in dem neue Be- Vorstand der ulmer heimstätte zu ihrer Klausurta- wohner aus ganz unterschiedlicher Perspektive über gung. Auch dieses Jahr waren wieder die anstehen- ihr neues Lebensumfeld berichten. den Investitionen in unsere Wohnungsbestände ein wichtiges Thema. Das in der Tagung verabschiedete Ein schöner Termin war für uns im Mai die Eröffnung Investitionsprogramm basiert dabei auf unserer des Cafés Blau im Dichterviertel. Gemeinsam mit der Portfoliobewertung und den Ergebnissen der Bege- Ulmer Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft, der hungen in unseren Wohnungsbeständen durch Sanierungstreuhand der Stadt Ulm und der AG West unsere Mitarbeiter. Neu war in diesem Jahr, dass als Betreiber soll das Café Blau ein Ort der Begeg- erstmals die Ergebnisse der im letzten Jahr durchge- nung in diesem Quartier etablieren. Das ist bisher führten Mieterbefragung in das Programm einge- schon sehr gut gelungen. Seit wenigen Wochen wird flossen sind. zudem ein Mittagstisch angeboten der auf gute Re- sonanz stößt. Wir freuen uns, dass wir gemeinsam Viele Mieter hatten die Chance genutzt und nicht mit unseren Partnern diesen neuen Nachbarschafts- nur den Fragebogen ausgefüllt, sondern uns darü- treff ermöglichen konnten. ber hinaus konkrete Hinweise gegeben, durch welche Maßnahmen sich ihre Wohnanlage verbessern ließe. Über die angesprochenen Themen hinaus finden Sie Ein Teil dieser Anregungen konnte kurzfristig um- in dieser Ausgabe der zuhause wieder viele Informa- gesetzt werden, einen anderen Teil haben wir, so- tionen rund um die Themen wohnen, bauen, und fern wirtschaftlich darstellbar, für die kommenden sparen. Nehmen Sie sich die Zeit zum Lesen, infor- Jahre vorgesehen. Ein herzliches Dankeschön an alle mieren Sie sich und fragen Sie gerne auch mal nach, Mieter, die uns dadurch unterstützt haben. wir freuen uns auf den Kontakt mit Ihnen. Die Klausurtagung gibt uns auch jedes Jahr Gele- Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen eine genheit für einen kurzen Jahresrückblick. Ein beson- schöne Weihnachtszeit und alles Gute, Glück und deres Ereignis war für uns im letzten April die Fer- Gesundheit für das neue Jahr. tigstellung und der Bezug unseres Neubaus in der Parlerstraße. Damit ist die 1998 begonnene Erneu- Ihre ulmer heimstätte erung unserer Bestände in der Parlerstraße abge- schlossen. Innerhalb kurzer Zeit waren alle Wohnun- gen bezogen, auch die beiden Wohngemeinschaf- ten für Menschen mit besonderen Bedürfnissen haben hier ihr zuhause gefunden. In unserer Rubrik Christoph Neis Michael Lott
04 | THEMA AKTUELLES NEUBAU AM KUHBERG Wohnen.Wohlfühlen.Warndtstraße. Bei der ulmer heimstätte bewegt sich wieder Jede Baustelle ist mit Lärm und Dreck verbunden. was: Auf dem Kuhberg wird neu gebaut! Auch wenn wir bei dieser Maßnahme wieder be- In sieben Mehrfamilienhäusern entstehen 74 sonderen Wert auf den Immissionsschutz gelegt Wohneinheiten und ein Gemeinschaftsraum. haben, sind Belästigungen für die Nachbarn der un- mittelbaren Umgebung leider unvermeidlich. Die Die gesamte Wohnfläche beträgt rund 5.188 m2. Anwohner haben wir frühzeitig informiert. Allen Sie sind verteilt auf 2- bis 5-Zimmer-Wohnungen Betroffenen danken wir für Ihr Verständnis. mit Wohnflächen zwischen 50 und 103 m2. Eine Quartierstiefgarage mit 93 Stellplätzen ergänzt die Über den Stand der Vermietung der neuen Wohnun- Häuser. Alle Wohnungen sind natürlich barrierefrei. gen werden wir in der zuhause berichten, zudem In dem Projekt entsteht auch unser drittes Mehr- gibt es aktuelle Informationen auf unserer Internet- generationenwohnhaus, das durch den Verein aktiv seite www.heimstaette.de. gemeinsam wohnen e. V. betrieben wird. NACHHALTIGER WOHNUNGSBAU Auch unseren Neubau „W3” in der Warndtstraße werden wir – wie schon unsere letzten beiden Neu- bauten im Nüblingweg und im Parlerhof – mit dem Qualitätssiegel Nachhaltiger Wohnungsbau zerti- fizieren lassen. Bereits Ende August wurde mit den Abbrucharbeiten der Bestandsgebäude begonnen. Ab Januar 2018 beginnen wir mit den Gründungs- und Verbauarbeiten. Im März folgen dann die Roh- bauarbeiten.Die Fertigstellung des ersten Bauab- schnittes ist für das zweite Quartal 2019 geplant.
THEMA | 05 WARNDTSTRASSE: AKTIV GEMEINSAM WOHNEN Anders wohnen als gewohnt am Kuhberg In der neu konzipierten Warndtstraßen-Bebau- Feste feiern, im Austausch miteinander neue Hobbys ung wird die ulmer heimstätte an die Mitglieder entdecken, tragfähige Freundschaften entwickeln, des Vereins „aktiv gemeinsam wohnen“ eine freiwillige, zuverlässige, auch befristete Unterstüt- Einheit mit 29 Wohnungen (2–4 Zimmer) ver- zung im täglichen Leben und im Krankheitsfall: Der mieten – voraussichtlich im Mai 2019. klassische Familienverband, der sich in den moder- nen Gesellschaften nur noch selten realisieren lässt, LEBENDIGES GENERATIONEN-WOHNEN findet in dieser Form des Mehrgenerationen-Wohn- hauses eine zeitgemäße Alternative. Dort wird der Verein das seit 2012 geplante Pro- jekt für gemeinschaftliches Wohnen realisieren. Die Vereinsmitglieder, die ihr Berufsleben gerade Dazu gehören ein Gemeinschaftsraum als vielfältig hinter sich hatten, konnten während der langen Ent- nutzbarer Treffpunkt sowie ein Gästeappartement. wicklungsphase Zeit, Kraft und Engagement einbrin- So können die Bewohnerinnen und Bewohner mit gen. Jetzt haben wir damit begonnen, junge Fami- weniger Wohnfläche auskommen, ohne das als lien, die ja oft kurzfristiger entscheiden müssen, auf Verzicht zu empfinden. die Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen aufmerksam zu machen. Das Echo ist erstaunlich groß. Tür an Tür mit Menschen unterschiedlicher Gene rationen und Lebenserfahrungen zu wohnen, bedeutet für uns Bereicherung und die Chance für INTERESSIERT AM eine lebendige Nachbarschaft. Rücksichtnahme, MEHRGENERATIONEN- Toleranz, Respekt, Interesse an Konfliktlösungen WOHNEN? und Kompromissbereitschaft schaffen Raum, damit Wenden Sie sich an Gemeinschaft gelebt werden kann. Ganz wichtig ist Frau Wittich unter E-Mail: uns, dass sich die künftige Hausgemeinschaft früh- kontakt@agw-ulm.de oder zeitig vor dem Einzug kennen lernt, sich also nicht Telefon 0731 722918 zufällig ergibt.
06 | THEMA WARNDTSTRASSE–HISTORIE „Billigst“gegen Wohnungsnot Warndtstraße 18–28: Bezogen im September Ersten Weltkriegs und Versailler Vertrags vom Deut- - 1938, unscheinbares Äußeres, abgerissen 2017. schen Reich abgetrennt und als Mandatsgebiet dem Mit dieser dürren Zeile wäre der Chronistenpflicht Völkerbund übertragen, dem Vorläufer der heutigen bereits Genüge getan. Warum ausgerechnet UN. Als sich 1935 in einem Volksentscheid 91 % der diesen schmucklosen, schnell hochgezogenen Saarbevölkerung zu Deutschland bekannte, wurde und ursprünglich einfachst ausgestatteten Ge- dies von Hitler als persönlicher außenpolitischer bäuden mehr an Aufmerksamkeit schenken? Erfolg gefeiert. Seine Ulmer Statthalter trugen dem Vielleicht, weil diese doch etwas erzählen können in ihrer Straßennamen-Politik Rechnung. von ihrer Zeit und dem damals herrschenden architektonischen Zeitgeist. DER WOHNUNGSMANGEL DER STRASSENNAME Das Gelände war dann relativ rasch bebaut. Aktiv darin war u. a. die Baugenossenschaft „Ulmer Saarlandstraße, Völklingen-, Merzig-, Neunkirchen Heimstättenkolonie“ – eine der fünf Wurzeln, aus weg – die Warndtstraße schert aus dieser Serie denen unsere Genossenschaft hervorgegangen ist. etwas aus. Sie trägt den Namen eines Landschafts- Bereits im August 1936 feierte sie Richtfest für stücks, eines großen Waldes, der sich freilich ebenso 54 neue Wohnungen in sechs Wohnblöcken in der im Saarland befindet wie jene Städte, die zu Namens parallelen Saarlandstraße. Im März 1938 begannen gebern wurden der Straßen und Wege ringsum. Wie dann die Arbeiten in der Warndtstraße, wo inner- erklärt sich diese kleine „Saarland-Kolonie“ am Un- halb nur eines halben Jahres die sechs Doppelhäuser teren Kuhberg? Mit großer Politik! mit ihren 24 Wohnungen entstanden. Das Saargebiet, flächenmäßig nicht ganz deckungs- Im gleichgeschalteten „Ulmer Sturm“ erschienen in gleich mit dem heutigen Saarland, war in Folge des diesen Jahren auffallend viele Berichte über die
THEMA | 07 Bauaktivitäten in der Stadt. Er feierte auch dieses Projekt als Beleg für die großen Anstrengungen des NS-Staats auf dem Gebiet des Wohnungsbaus. Doch stimmte das? Was all die Berichte verschwiegen, war der seiner- zeit herrschende gravierende Mangel an bezahlba- ren Wohnungen in Ulm. Sie sollten in erster Linie in der Bevölkerung Optimismus verbreiten und die wahre Lage beschönigen. Nicht zuletzt in Folge der angefachten Rüstungskonjunktur war auch in Ulm die Nachfrage nach Wohnraum ab 1933 stark ange- stiegen. Doch eben diese fortwährende Aufrüstung des „Dritten Reichs“ verhinderte die Lösung der Abriss aller Gebäude im Sommer/Herbst 2017 Wohnungsmisere. Es herrschte Knappheit an Kapi- tal, ebenso an Material, das bereits seit 1936 zu- keine „Stunde Null“ gegeben hat, sondern Kontinui- gunsten der Aufrüstung kontingentiert war. Das täten gepflegt wurden, sind frühe Nachkriegsbauten erklärt, warum die beauftragte Eisengroßhandlung oft nur schwer von Bauten aus der NS-Zeit zu unter- der Genossenschaft vermelden musste, dass sie bei scheiden. Der Anspruch des Regimes, alle Lebens- der Beschaffung von Gusseisen – für die Fallrohre in bereiche zu durchdringen, machte vor den Hausfas- den Gebäuden in der Warndtstraße – mit beträchtli- saden, die seinen Ansprüchen einer „anständigen chen „Schwierigkeiten zu kämpfen“ habe. Baugesinnung“ unterworfen waren, nicht halt. Typisch sind verputzte gleichförmige Fassaden mit Schon 1939, dem Jahr des Kriegsausbruchs, über- monoton aufgereihten hochrechteckigen Fenstern. - mittelte die „Ulmer Heimstättenkolonie“ dem Rat- Balkone, Loggien und eine auflockernde Gliederung haus, dass aus ihrem Wohnungsbauprogramm 1938 fehlen. Unschwer stellen sich Assoziationen zu gleich 80 Neubauwohnungen zurückgestellt werden marschierenden Marschkolonnen ein. müssten. Als Gründe nannte sie die abgelehnte Zutei- lung von Bauholz sowie nicht bewilligte Kredite. Die DIE KLEINWOHNUNG Aufrüstungs- und Kriegsvorbereitungspolitik Hitlers band die für den Bau notwendigen Ressourcen. Was im Zuge der „sechs schmucken Häuser“ und Bereits 1936, also zwei Jahre vor Bezug der Gebäude ihrer „geschmackvollen Formgebung“ („Ulmer in der Warndtstraße, hatte der Wohnungsbau im Sturm“) realisiert wurde, waren Drei-Zimmer-Klein- Ulm der NS-Zeit mit 722 Einheiten seinen Zenit er- wohnungen, vier pro Gebäude, zwischen 56 und 59 reicht. 1939 kamen lediglich noch 234 Einheiten Quadratmeter „groß“. Die Ausstattung war äußerst dazu. Die Lösung der „Wohnungsfrage“ wurde vom einfach, es gab lediglich ein Gemeinschaftsbad. Regime nun auf die Zeit nach dem erwarteten „Sieg- „Billigst“ mussten Mietwohnungen in dieser Zeit frieden“ verschoben. Die ehrgeizigen Pläne für „So- sein, andernfalls gab es keine Finanzierung. zialen Wohnungsbau“ und die Ende 1940 erfolgte Zwangsfusionierung der ehemals fünf selbständigen 1983 erhielten die Wohnungen im Zuge einer Mo- Ulmer Baugenossenschaften zur „Ulmer Heimstätte“ dernisierung eigene Duschbäder. Doch insgesamt stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang. genügten sie den Ansprüchen immer weniger. Wegen ihrer einfachen Bauweise hätte man sie DIE STILFRAGE aber nur mit einem unvertretbar hohen Aufwand in einen passablen Standard heben können. Wie bei Sind Wohngebäude aus der NS-Zeit eigentlich an so vielen baulichen Zeugnissen der unmittelbaren ihrem Äußeren zu erkennen? Die Antwort lautet: Vorkriegszeit blieb als einzige wirtschaftliche Alter- Ja, aber … Weil es auch im Baugeschehen nach 1945 native – der Abriss.
08 | AKTUELLES PROJEKTE 2017 RÜCKSCHAU: PROJEKTE 2017 Modernisierung, Instandhaltung, Mieterfeste Wir wünschen, dass sich unsere Mieter in ihren In den Wohnungen in der Gneisenaustraße 91–93, Wohnräumen rundum wohl fühlen. Neben der Yorckstraße 28 und der Wielandstraße 3–5 Neubauprojekten legen wir deshalb auch Wert haben wir die Bäder erneuert. auf die Modernisierung unseres Bestandes. Im Erenäcker 23 wurde als letzter Bauabschnitt in Die meisten unserer Modernisierungsmaßnahmen diesem Wohngebiet die vorhandene Heizungsanlage in Jahr 2017 haben wir bereits beendet. saniert. Am Gebäude in der Haßlerstraße 27 (s. Fotos An den Gebäuden Böblingerstraße 6–8, im voher/nachher oben) haben wir das Dach und die Stifterweg 125 und 127, im Hofäckerweg 15–19 Dachgauben erneuert, eine Zentralheizung einge- und Hofäckerweg 31–39 wurden die Fassaden baut, die Fassade gestrichen und die Wohnungen überarbeitet, teilweise auch die Dachdeckungen durch den Anbau von Balkonen aufgewertet. erneuert. Zum Abschluss wurden auch in diesem Jahr wieder Mieterfeste mit Mietern und Handwerkern gefeiert. Die Mieterfeste sind ein Dankeschön an unsere Mieter für das Verständnis und die Geduld während der Modernisierungsarbeiten in ihren Wohnungen. Und auch im Jahr 2018 werden wir wieder Häuser und Wohnungen unseres Bestandes umbauen und modernisieren. Wie gewohnt werden wir alle betroffenen Mieter wieder rechtzeitig und umfas- send informieren. Wir bitten heute schon alle von den Baumaßnahmen betroffenen Mieter um ihr Verständnis.
AKTUELLES | 09 SCHWAMBERGER HOF Spatenstich für Neubau Mit dem Spatenstich am 06.11.2017 startete der JUBILÄEN IM 2. HALBJAHR 2017 Neubau am Schwamberger Hof in der Ulmer Oststadt. Die Ulmer Wohnungs- und Siedlungs- Herzlichen Gesellschaft und die ulmer heimstätte bauen ge- meinsam auf einem ehemaligen Parkplatz 78 be- Glückwunsch! zahlbare Wohnungen und eine Gewerbeeinheit, Stellplätze sind in einer Tiefgarage vorgesehen. 95. Geburtstag Gebaut wird nach dem Entwurf des Tübinger Archi- Gerlinde Poleske, 01. Nov. tekturbüros Hähnig + Gemmecke, der in einem Hedwig Nägele, 24. Nov. Gutachterverfahren ausgewählt wurde. Ein ausge- Alfred Scholz, 26. Nov. wogener Mix mit 2-, 3- und 4- Zimmer-Wohnungen bildet die Voraussetzung für eine funktionierende 90. Geburtstag soziale Zusammensetzung der Hausgemeinschaft. Hilda Braun, 20. Juli Da für die Finanzierung Fördermittel des Landes Walter Demharter, 24. Juli Baden-Württemberg in Anspruch genommen wur- Hildegard Seitz, 30. August den, steht die Hälfte der Wohnungen Mietern mit Elfriede Trieglaff, 18. Sept. mittlerem Einkommen zur Verfügung. Elisabeth Lehmann, 22. Sept. Gisela Fleischmann, 30. Sept. Viktoria Kodura, 07. Oktober Wilhelm Seepe, 23. Oktober Erna Demmelmaier, 05. Dez. Albert Erstling, 25. Dez. Anna Stütz, 28. Dez. 50-jährige Mitgliedschaft Siegfried Bauer Helmut Eckert Gerhard Feiertag Rosemarie Flaum Die geplante Gewerbefläche im Erdgeschoss soll Günter Hübner zusätzlich für eine Belebung des Quartiers sorgen. Hedwig Nägele Das Energiekonzept sieht ein KfW-Effizienzhaus 55 Karin Simon nach modernsten Standards vor. Werner Staudenmeyer Helmut Vogler Die Fertigstellung der ersten Bauabschnitte und Übergabe an die Mieter ist ab Mitte 2020 geplant. 55-jährige Mitgliedschaft Die UWS und die ulmer heimstätte investieren ins- Arthur Bendigs gesamt 21,6 Mio. € in den Neubau; beide Unterneh- Eleonore Doering men werden die Wohnungen in die eigenen Be- Gunter Garni stände übernehmen und langfristig als Mietwohnun- Georg Hofelich gen den Ulmer Bürgerinnen und Bürgern zur Ver- Erich Locher fügung stellen.
10 | ORTSTERMIN PARLERSTRASSE 11 „Hier dürfen wir zuhause sein!“ Es wird viel von Inklusion gesprochen. Wir haben Alle Bewohner kommen aus dem stationären Be- ein Modellprojekt ins Leben gerufen, das neu- reich, also aus einem Heim. Während ihres Aufent- gierig macht. haltes im Heim haben die Bewohner immer wieder den Wunsch geäußert, in der Stadt zu leben. Bisher Unter „Wir“ verstehen wir die Stadt Ulm, die ulmer gab es das Angebot einer solchen Wohnform noch heimstätte und die LWV Eingliederungshilfe GmbH nicht. Die Veränderungen des Bundesteilhabegesetz und den Tannenhof Ulm. In Zusammenarbeit mit (BTHG) haben die Stadt Ulm und die LWV Einglie allen Beteiligten wurde barrierefreier Wohnraum in derungshilfe dazu veranlasst, dieses Modellprojekt der Parlerstraße in der Weststadt zur Anmietung zur ins Leben zu rufen. Verfügung gestellt. Es wurde ein Konzept entwickelt, das Menschen, die bisher im Heim gelebt haben, DIE ULMER HEIMSTÄTTE HAT DABEI dazu befähigen soll, in einem gewissen Zeitraum GROSSE UNTERSTÜTZUNG GEBOTEN das eigenständige und selbstbestimmte Leben zu erlernen. Wir haben für die Umsetzung dieses Modellprojekts von der ulmer heimstätte zwei Wohnungen im Neu- DAS ZIEL: ALLTAGSLEBEN bau Parlerstraße angemietet. Eine der beiden Woh- UND FREIZEIT SELBST GESTALTEN nungen haben wir bereits im Mai 2017 bezogen. Die ersten Bewohner sind aus einer bestehenden Ziel dieser neuen Wohnform „Ambulantisierung“ ist, Wohngemeinschaft in die Parlerstraße eingezogen, dass die Bewohner ihr Alltagsleben, aber auch ihre und werden ambulant betreut – was bedeutet, dass Freizeit, selbst gestalten können. Die Teilhabe am sie ihren Alltag schon sehr selbstständig bewältigen gesellschaftlichen Leben ist ebenfalls wichtiger können und eine stundenweise Betreuung erhalten. Bestandteil. Jeder Bewohner erhält das auf ihn zu- geschnittene Hilfeangebot. Zu Beginn ist der Hilfe- Im September 2017 war es dann endlich soweit und bedarf häufig größer, denn die Bewohner müssen wir konnten unser Modellprojekt „Ambulantisierung“ sich erst einmal zurechtfinden und kennen lernen. starten. Drei Bewohner aus einem bisher stationären Bereich haben den Schritt aus der Vollversorgung, Gemeinsam mit den Bewohnern wird auch der in die „Ambulantisierung“ gewagt und sind in eine Sozialraum im Wohngebiet erkundet. Dies waren barrierefreie 4-Zimmer-Wohnung gezogen. Jeder z. B. ein Café ohne Treppen oder ein Sportclub und Bewohner hat sein eigenes Zimmer, die Küche, das viele weitere Angebote, die es in der Weststadt zu Esszimmer und zwei Bäder werden gemeinsam ge- finden gibt. Mittlerweile sind alle Bewohner in der nutzt. nahen Umgebung sicher und finden sich gut zurecht. DAS „ZUSAMMEN“ IST WICHTIG In der ersten Zeit findet eine Betreuung ähnlich wie im stationären Rahmen statt und morgens und abends ist ein Mitarbeiter vor Ort. Zusätzlich wer- den die Bewohner in Einzelstunden gefördert, um das selbstbestimmte Leben zu erlernen. Beispiele dafür sind: „Wie wasche ich meine Wäsche?“, „Wo kann ich hingehen“, Unterstützung bei Bank- geschäften, Beratung und Begleitung beim Ein-
ORTSTERMIN | 11 kauf von Lebensmitteln, auch die Organisation der sich die Bewohner schon Hilfe oder Anregungen Fahrten zum Rollstuhlsport. Ende dieses Jahres soll eingeholt. auch der vierte Platz der ambulantisierten Wohn- gemeinschaft belegt sein. Wir freuen uns, dass wir in eine solche Wohnge- meinschaft einziehen konnten. Noch mehr jedoch Aus Sicht der Bewohner haben sich alle mit Neugier würden wir uns darüber freuen, wenn wir den auf dieses Modellprojekt gefreut und es auch gerne Kontakt zu den Nachbarn noch weiter ausbauen angenommen. Die erste Wohngemeinschaft ist nun können. Sehr gerne darf auch bei uns mal der seit 4 Monaten in der Weststadt und fühlt sich sehr fehlende Zucker oder das Ei ausgeliehen werden. wohl. Die Bewohner finden die Wohngegend sehr Uns ist das „zusammen“ wichtig. Alle Nachbarn sind schön, haben Kontakt zu den Nachbarn aufgenom- herzlich willkommen, um bei uns einfach einmal men und kennen sich im Quartier sehr gut aus. Sie vorbei zu schauen und eine Tasse Tee oder Kaffee sagen: das Miteinander in der Weststadt ist sehr zu trinken. schön und Besuche im Café Blau stehen jede Woche am Freitag auf der Tagesordnung. BEI FRAGEN, ANREGUNGEN, BESCHWERDEN Die zweite Wohngemeinschaft ist gerade erst in der ODER INTERESSE AN DIESER WOHNFORM Weststadt angekommen. Sie können viel von den melden Sie sich bitte direkt bei uns: anderen Bewohnern annehmen und auch nutzen. Ihre Ansprechpartnerin ist Astrid Pahl, Der Kontakt zwischen den Wohngemeinschaften Telefon 0731 4013490, mobil 0151 16703568, wird im Moment noch von einem Mitarbeiter be- E-Mail: astrid.pahl@lwv-eh.de gleitet. Aber auch bei dessen Abwesenheit haben
12 | ORTSTERMIN
ORTSTERMIN | 13 PARLERSTRASSE Funktionell mit Nierentisch Was ist „gutes Wohnen?“ So unterschiedlich die Vorstellungen unserer Mieter davon sind, so kreativ sind diese in der Umsetzung ihrer Ideen. In der Serie „Ortstermin“ nehmen wir Einblick, diesmal beim Ehepaar Rudi und Edith Lang aus der Parlerstraße 11. Möbel, Einrichten? Da ist man beim Ehepaar Lang goldrichtig. Denn Rudi Lang hat jahrzehntelang in einem großen Möbelhaus in Neu-Ulm gearbeitet, er ist also „vom Fach“ und ebenso gerne bereit, damit der Unterhaltung bei Kaffee und Süßgebäck eine klare Richtung zu geben. Trendy? Preisgünstig? Wertig? Zeitlos? Wenn’s ums Einrichten der eigenen haben diesen Schritt erleichtert. „Wir haben ihn Umgebung geht, liegen die Prioritäten klar auf den noch keine Minute bereut“, erzählt Edith Lang (Jahr- letzteren beiden Punkten. gang 1946), die bereits in einer Heimstätten-Woh- nung aufgewachsen ist, frisch vermählt wieder eine ZEITLOS MIT MÜNSTERBLICK solche bezog und so eine lange Etappe unserer Genossenschaft hautnah miterlebte – eine Totalsa- Zum Beispiel die Küche: Schaut noch aus wie neu, nierung in der Martinstraße inklusive. Die Zeit dort hat aber bereits in der früheren Wohnung ihre möchte sie nicht missen. Es habe dort eine „tolle Dienste geleistet und sich beim Umzug als anpas- Hausgemeinschaft“ gegeben, man habe „viel Mund- sungsfähig erwiesen. So wie fast das gesamte gymnastik“ betrieben, sprich: miteinander geredet. Mobiliar, das eine zeitlose Funktionalität ausstrahlt. Als das Ehepaar feststellen konnte, dass die Mitmie- Im Schlafzimmer kam ein fast unsichtbarer Einbau- ter auf ihrer Etage „so ticken wie wir“, trug auch schrank hinzu als zusätzlicher Stauraum. Von man- dies zur raschen Eingewöhnung bei. chem aber haben sie sich getrennt: „Ein Fehler war das nicht“, sagen beide. Gemütlich haben sie ihr neues Nest ausgestattet. Zu den ausschmückenden Accessoires zählen Bilder, Vor einem halben Jahr sind die Langs aus der Mar- die Edith Langs Vater und Sohn Dietmar – beides tinstraße hierher gezogen, von einer Heimstätten- Hobbymaler– angefertigt haben. Ein weiterer Eye- Wohnung in eine andere, vor allem der senioren- catcher ist der Nierentisch, ein wahres Prachtexemp- gerechten Ausstattung wegen. Es gibt jetzt einen lar aus der Wirtschaftswunderzeit. Der sei aber Aufzug, die Dusche ist plan zum Boden, das ganze lediglich eine Leihgabe, bis der neue Couchtisch an- Haus barrierefrei. Noch sind beide gut zu Fuß, noch geliefert ist. Das Sofa, ein Viersitzer, steht ebenfalls bestellen sie einen immerhin 1.300 Quadratmeter zum Austausch an. In der neuen Umgebung kommt großen Schrebergarten. Doch wollten sie sich eben es Rudi Lang (Jahrgang 1944) einfach „etwas zu wappnen für den Fall der Fälle und den Umzug wuchtig“ vor. stemmen, solange noch genügend Energien vorhan- den sind. Würden auch Sie unserer Redaktion einmal die Der gute Schnitt der Wohnung, der große Balkon Türen öffnen für einen „Ortstermin“? Dann melden und nicht zuletzt ein famoser Blick aufs Münster Sie sich doch bitte in unserer Geschäftsstelle.
14 | REZEPTIDEEN REZEPTIDEE VON WALTRAUD BAUMANN In der Weihnachtsbäckerei … Der Back-Tipp für Ihre Weihnachtsbäckerei stammt BUNTE AUSSTECHER von unserer Mieterin Frau Waltraud Baumann Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche fin- aus der Saarlandstraße. gerdick ausrollen und mit Förmchen ausstechen. Die Oberfläche mit Eigelb bestreichen und z. B. mit Zutaten: Hagelzucker, Liebesperlen, Mandeln oder Hasel- 500 g Mehl nüssen bestreuen. Bei 180–200 Grad 10–15 250 g Butter Minuten backen. 200 –250 g Zucker 2 große oder 3 kleine Eier MARMORTALER 1 Päckchen Vanillinzucker In einen Teil des Teiges ca. 50 g Kakaopulver ein- 1 Prise Salz arbeiten und erneut kalt stellen. Beide Teige auf 1 Messerspitze Backpulver einer bemehlten Fläche kurz zusammenkneten, so dass eine Marmorierung entsteht. Den Teig Alle Zutaten zu einem Teig kneten und mindestens zu einer Rolle mit ca. 3 cm Durchmesser formen 1 Stunde kalt stellen. Mit diesem Basis-Teig und mit einem Messer in zentimeterdicke Schei- können unterschiedliche Plätzchen gebacken ben schneiden und dann bei 170–180 Grad werden. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf, 10–15 Minuten backen. hier einige Beispiele: Wir wünschen gutes Gelingen SPITZBUBEN und guten Appetit! Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und runde Plätzchen ausstechen. In die Hälfte der Plätzchen mit einem Fingerhut ein Loch einstechen. Bei 180–200 Grad 8–10 Minuten backen. Die Plätzchen mit Loch noch warm mit Puderzucker bestauben und ganz z. B. mit Johan- nisbeer-Gelee bestreichen. Dann die Plätzchen zusammensetzen und vollständig erkalten lassen.
AKTUELLES | 15 CAFÉ BLAU Mittagstisch Gemütliches Café im Dichterviertel 3,50 Euro Im gemütlichen Café Blau im Dichterviertel gibt JEDER KANN TEIL DES GANZEN SEIN es jetzt auch Mittagstisch! Beide Cafés werden von der AG West e. V. betrie- Seit Mitte Mai 2017 gibt es nun schon dieses kleine ben, beide Cafés leben vom gemeinschaftlichen Schmuckstück: Das Café Blau in der Gartenstraße Gestalten ohne finanziellen Profit. So können sich 11 im Ulmer Dichterviertel ist eine kleine Oase für alle Menschen willkommen fühlen, eine kleine menschliche Begegnungen in gemütlicher Atmo- Auszeit vom Alltag nehmen und sich bei Interesse sphäre bei Kaffee und Kuchen. Seit vergangenem auch sehr gerne aktiv einbringen. Denn die „Cana- Oktober wurde das Angebot nun erweitert: Immer pé-Idee“ der beiden Cafés zeichnet sich gerade dienstags, mittwochs und donnerstags gibt es jetzt durch vielfältige Möglichkeiten des persönlichen dort auch einen Mittagstisch mit einem warmen Engagements aus. Tagesgericht für 3,50 Euro. Die selbstgemachten Jeder kann Teil des Ganzen sein, indem er Zeit, Be- Speisen und alkoholfreien Getränke werden generell gabungen oder Spenden materieller oder finanziel- zu kleinen Preisen angeboten. Es handelt sich hier- ler Art mit einbringt: bei immer um Mindestpreise, um niemanden auszu- • im Cafébetrieb durch tatkräftige Unterstützung schließen. Wer möchte und kann, darf selbstver- beim Kochen, Backen und im Service ständlich auch mehr bezahlen. • bei der Vermittlung kleinerer Hilfen von Mensch zu Mensch als freiwillige Helfer, die sich enga- gieren wollen und können • die „Canapé Kulturreihe“ bietet zusätzlich eine Bühne für kreative und begabte Menschen • durch einen jährlichen oder einmaligen Spenden- beitrag als Unterstützung, das Canapé Café und das neue Café Blau dauerhaft und nachhaltig zu erhalten und so den Gedanken des gemeinschaft- lichen Miteinanders mitzutragen. Das Café-Team freut sich sehr auf Ihren Besuch! Mittagstisch oder Kaffee und Kuchen am Nach- mittag: Sie haben die Wahl, kommen Sie vorbei und genießen Sie eine kleine Auszeit in netter Atmo- sphäre im Dichterviertel! Vorreiter dieses Modells ist das Canapé Café, das seit vielen Jahren unter fachlicher Leitung von vielen ehrenamtlich Mitwirkenden getragen wird. Genau CAFÉ BLAU Gartenstraße 11 · 89077 Ulm dieses Konzept, die sogenannte „Canapé-Idee“, Telefon 0731 79088324 · E-Mail: cafeblau@agwest.de findet nun auch erfolgreich im neuen Café Blau seine praktische Anwendung: Auch hier im Café Di, Mi, Do 11.30 – 17.00 Uhr Blau im Dichterviertel arbeiten in der Zwischenzeit Mittagstisch 11.30 – 14.00 Uhr mehrere ehrenamtliche Helfer/innen mit großem Fr 14.00 – 17.00 Uhr Engagement und wirken aktiv an der Umsetzung Waffeltag – Belgische Waffeln dieser Idee mit.
16 | AKTUELLES NEUE AUSGABE Mietspiegel 2017 Seit 1. November 2015 gibt es in den Städten Ulm und Neu-Ulm einen qualifizierten Mietspiegel. Dieser Mietspiegel wurde aufgrund statistischer Marktanalysen im Jahr 2015 erstellt und von den Städten für verbindlich erklärt. Um die Anerkennung als qualifizierter Mietspiegel längerfristig zu erhalten, muss dieser nach zwei Jahren fortgeschrieben oder neu aufgestellt wer- den. Die Städte haben sich für die statistische Fortschreibung entschieden. Inhaltlich bleibt es bei der bisherigen Festlegung und wird nach der Entwicklung des Lebenshaltungs- kostenindex aller privaten Haushalte fortgeschrie- ben. Die Werte des Jahres 2017 werden deshalb um 2,7% erhöht und damit der Marktentwicklung angepasst. Der neue Mietspiegel des Jahres 2017 gilt seit dem 12.11.2017 und kann auf unserer Homepage ein- gesehen werden. Interessierte Mitglieder können gerne ein gedrucktes Exemplar in unserer Geschäfts- stelle abholen. ULMER HEIMSTÄTTE Like us! Schauen Sie doch mal auf unserer Facebookseite vorbei! Werden Sie Fan, liken und kom- mentieren Sie! Wir freuen uns.
AKTUELLES | 17 KULTURLOGE Plätze frei? Sei dabei! Die Kulturloge hilft, dass Menschen mit gerin- info@kulturloge-ulm.de bzw. Tel. 0731 25905 gem Einkommen am kulturellen Leben teilhaben bestellen. Mit der Anmeldung werden die Interes- können. Jeden Monat können etwa 300 Eintritts- sensgebiete erfasst und die Zugehörigkeit zur Ziel- karten aus ganz unterschiedlichen Genres von gruppe. Wenn Eintrittskarten aus den Interessensge- Theater und Tanz bis zu Sport und Rock verteilt bieten zur Verfügung stehen, bekommen die Gäste werden. der Kulturloge diese Karten telefonisch angeboten und erhalten diese dann an den jeweiligen Veran- KULTUR FÜR ALLE staltungskassen auf ihren Namen hinterlegt. Ein- drucksvolle Erlebnisse sind zu zweit schöner, deshalb Die Kulturloge schöpft aus der Fülle von tollen Kul- kann jeder Gast auch eine Karte für eine Begleit- turveranstaltungen für Erwachsene und Kinder. Fast person bekommen. alle Kulturveranstalter aus unserer Region geben Karten an die Kulturloge, weil sie das Miteinander www.kulturloge-ulm.de fördern wollen und sich über ein großes Publikum freuen. Wie man Gast der Kulturloge wird, erfahren Sie unter www.kulturloge-ulm.de. Sie können dort das Anmeldeformular herunterladen oder unter WIR SUCHEN MENSCHEN, DIE UNSERE ARBEIT UNTERSTÜTZEN Etwa als Vermittler/innen der Karten oder als Ver- einsmitglieder/innen mit einem Jahresbeitrag von 24 Euro. Wir freuen uns auch sehr über Spenden auf unser Konto: IBAN: DE04 6305 0000 0021 1959 49 BIC: SOLADES1ULM Vereinsmitglieder von l. nach r.: Ute Roth, Hildegard Schlüter, Ulrike Lambrecht, Lisa Schanz, Martin Maier, Gudrun Schmid, Christine Filius, Dr. Martin Mäntele
18 | RUND UMS HAUS TRINKWASSERVERORDNUNG Lebensmittel Wasser Wasser ist ein Lebensmittel. Daher hat der 60°C vermehren, aber nur durch Einatmen von Gesetzgeber vorgegeben, die hohen Ansprüche Wasserdampf gefährlich werden können. Die ulmer an das Lebensmittel Trinkwasser zu sichern. heimstätte betreibt alle Warmwasserspeicher in ihren Häusern mit einem höheren Temperaturniveau, Das erfordert eine Beprobung des Leitungswassers. daher ist die Gefahr gering. Um die Wasserqualität auch innerhalb der Gebäude sicher zu stellen, hat der Gesetzgeber eine Verpflich- Zur Überprüfung werden an der Hausinstallation seit tung zur Untersuchung beschlossen. Hintergrund 2013 alle drei Jahre Proben entnommen und durch ist die Gefahr von Bakterien, insbesondere Legionel ein Labor untersucht. Die Wasserqualität entnehmen len, die sich in stehendem warmem Wasser unter Sie beigefügter Tabelle. Analysedaten Einheit Grenzwert Ulm 1 ) Erbach gem. TrinkwV 2001 i.d.F.v. 2013 nach Trinkwas- vom 20.03.2017 vom 17.03.2015 serverordnung Pflanzenschutzmittel und mg/l 0,00010 < 0,00005 nicht Biozidprodukte nachweisbar Summe Einzelsubstanzen Quecksilber mg/l 0,0010 < 0,00005 < 0,0005 Uran mg/l 0,010 0,0010 0,0013 Blei mg/l 0,010 < 0,001 < 0,001 Cadmium mg/l 0,0030 < 0,0001 < 0,0005 Kupfer mg/l 2,0 < 0,02 < 0,050 Nickel mg/l 0,020 < 0,001 < 0,002 Eisen mg/l 0,200 < 0,03 < 0,020 Calcium mg/l 70,9 113 Magnesium mg/l 13,2 21,2 Gesamthärte °dH 13,0 20,7 Härtebereich ( n. WRMG ) mg/l Mittel Hart Natrium °dH 200,0 11,8 4,8 Kalium mg/l 2,1 2,0 Fluorid mg/l 1,5 0,07 < 0,20 Nitrat mg/l 50,0 9,4 11,4 Nitrit mg/l 0,50 < 0,01 < 0,05 Chlorid µg/l 250,0 21,4 19,9 Sulfat mg/l 250,0 13,7 39,0 Zusatzstoffe ( gem. § 21 TrinkwV ): 1 ) Stadtgebiet Ulm einschl. Eselsberg, Böfingen, Roter Berg, Unterweiler, Donaustetten, Gögglingen, Ermingen, Eggingen, Einsingen, Harthausen, Grimmelfingen, Ulm Universität, Industriegebiet Franzenhauserweg, Neu-Ulm-Ludwigsfeld: Versor- gung durch Brunnen „Rote Wand“: Chlordioxid Ulm Universität und Industriegebiet Franzenhauserweg werden teilweise mit Mischwasser von Rote Wand und Landes- wasserversorgung versorgt: Chlordioxid, Ozon, Natriumortho-phosphat, Calciumhydroxid, Eisenchloridsulfat, anionisches Polyacrylamid Analysedaten des Trinkwassers im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm Netze GmbH
RUND UMS HAUS | 19 RAUCHWARNMELDER Der richtige Umgang mit Rauchwarnmeldern Seit 2015 besteht in Baden-Württemberg die Pflicht zur Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen. Alle Wohnungen der ulmer heim- stätte sind mit Rauchwarnmeldern ausgestattet. Eine große Unsicherheit herrscht nach wie vor im Umgang mit den Rauchwarnmeldern bei Fehlalarm oder bei nachlassender Batterieleistung. Hier be- Wenn einer Ihrer Rauchwarnmelder das Signal für schreiben wir Ihnen nochmals die Vorgehensweise: eine leere Batterie oder für eine Störung gibt, dann setzen Sie sich bitte mit der ulmer heimstätte in STUMMSCHALTUNG Verbindung, wir veranlassen dann einen Auftrag an IM FALLE EINES FEHLALARMS: die Fa. ISTA, die die Störung behebt oder eine neue Batterie einbaut. Bei einem Fehlalarm (z. B. durch angebranntes Essen) ist wie folgt zu verfahren: Sollten Sie Renovierungsarbeiten in Ihrer Wohnung > Drücken Sie den Taster (die Mitte des Deckels) durchführen, dann kleben Sie den Rauchwarnmelder für ca. 2 Sekunden: Der Rauchwarnmelder bitte mit einer Folie und/oder einem Klebeband ab, schaltet dann für zehn Minuten stumm. sodass keine Verschmutzung in den Rauchwarnmel- > Nach zehn Minuten übernimmt der Rauchwarn- der gelangen kann. Montieren Sie ihn auf keinen melder wieder von selbst die normale Funktion Fall ab! der Rauchüberwachung. In der Zwischenzeit lüften Sie den betroffenen Raum ausgiebig. Bitte denken Sie daran, einmal im Jahr eine Funktions prüfung der Rauchwarnmelder vorzunehmen. Nachstehend geben wir Ihnen eine Übersicht über die einzelnen Signale des Rauchwarnmel- FUNKTIONSPRÜFUNG ders – akustische wie optische: Durch Druck (mind. 3 Sekunden) auf den Rauchwarn melder (Deckelmitte) wird die Funktionsprüfung Signal Information ausgelöst. Es leuchtet kurz die rote LED Lampe auf und es erklingt ein dreimaliges Warnsignal bei voller Alarmgeber LED, rot LED, weiß Lautstärke. Ertönt das Warnsignal nicht oder treten Störungen auf, kontaktieren Sie uns bitte unter der Aus 1× / 48 s Aus Rauchwarnmelder im Betriebsmodus Telefonnummer 0731 93553-0. Wir werden dann die notwendigen Maßnahmen für Sie einleiten. Inaktiv für 500 ms, Aus Alarmstummschaltung 10 Minuten danach 2 × wird/ist aktiviert kurz alle 10 s HINWEIS Bei Durchführung der Funktionsprüfung empfeh- 1 Signalton / 1× / 8 s Aus Batterie fast entladen / 45 s End-of-Life len wir, einen Gehörschutz zu tragen. Um eine unnötige Lärmbelästigung zu vermeiden, bitten 1 Signalton / 1× / 500 ms 1× / 500 ms Störung 45 s wir Sie, die Funktionsprüfung tagsüber von 8 bis 12 Uhr oder von 14 bis 19 Uhr durchzuführen.
20 | AUFSICHTSRAT Die Teilnehmer im Uhrzeigersinn: Monika Schaffer, Ralf Junginger, Lutz Dittmar, Willi Rötter, Günter Guthan, Wolfgang Keßel, Manuela Jooß, Michael Lott, Christoph Neis KLAUSURTAGUNG 2017 Klausurtagung in Roggenburg Aufsichtsrat und Vorstand tagten am 17. und Ein Schwerpunkt der diesjährigen Klausurtagung war 18. November in Roggenburg. wieder das Investitionsprogramm für das Jahr 2018 und der Ausblick auf die Neubauvorhaben der näch- Jedes Jahr im November treffen sich Aufsichtsrat sten Jahre. Im Rahmen der Beratungen über das In- und Geschäftsführung der ulmer heimstätte zu einer vestitionsprogramm 2018 wurde auch die aktuelle zweitägigen Klausurtagung, um aktuelle Themen zu Situation auf dem Wohnungsmarkt diskutiert. Im Er- diskutieren und alle für das kommende Geschäftjahr gebnis wird die ulmer heimstätte ihr engagiertes Neu- notwendigen Entscheidungen zu treffen. bauprogramm fortsetzen und damit einen Beitrag zur Entspannung auf dem Mietwohnungsmarkt leisten. EIN DIESJÄHRIGER SCHWERPUNKT: DAS INVESTITIONSPROGRAMM 2018 Aus Sicht aller Beteiligten war die diesjährige Klausur- tagung wiederum ein Erfolg. Der Aufsichtsrat wurde Zum Auftakt hat Herr Dirk Feil, Geschäftsführer der umfassend über die in den nächsten Jahren geplan- Sanierungstreuhand der Stadt Ulm, einen Einblick in ten Investitionen informiert, alle notwendigen Be- die Aufgaben der SAN und einen Rückblick auf die schlüsse wurden gefasst. Die Vertreter werden in der 40-jährige Tätigkeit der SAN in der Stadt Ulm ge- nächsten Vertreterinformationsveranstaltung im geben. März 2018 informiert, die betroffenen Mieter recht- zeitig und umfassend vor Beginn von Baumaßnahmen.
AUFSICHTSRAT | 21 RÜCKBLICK des Ulmer Wohnungsmarkts betont. Das freut uns natürlich, wir sind seit über 120 Jahren hier verortet Vertreterversammlung und möchten auch in der Zukunft mit Neubau- und Modernisierungsprojekten unseren Beitrag zur Ent- Am 31.05.2017 fand im Stadthaus die Vertreter- wicklung des Ulmer Wohnungsmarktes leisten. Vor- versammlung der ulmer heimstätte statt. standsmitglied Christoph Neis berichtete im An- schluss über den Verlauf des Geschäftsjahres und das Wolfgang Keßel, Aufsichtsratsvorsitzender der ulmer Jahresergebnis 2016. Er erläuterte die Rahmenbedin- heimstätte begrüßte die 124 Gäste. In seiner Eröff- gungen zum Wohnungsmarkt, stellte die aktuellen nung ging er auf den erstmals in 2016 erschienen und künftigen Projekte der heimstätte vor. Die ulmer Nachhaltigkeitsbericht der ulmer heimstätte ein, der heimstätte war in allen Geschäftsbereichen erfolg- konkret aufzeigt, wie die Genossenschaft Nachhal- reich, die Jahresziele wurden erfüllt. Auch für 2017 tigkeit lebt und welche Ziele sie in den verschiedenen rechnet der Vorstand mit einem positiven Jahreser- Aspekten der Nachhaltigkeit verfolgt. gebnis. Alle notwendigen Beschlüsse wurden im Anschluss durch die Vertreterversammlung gefasst. Der Bürgermeister der Stadt Ulm, Tim von Winning, Die Amtszeiten von Monika Schaffer und Lutz erläuterte in seinem Grußwort die Bedeutung von Dittmar (Mitglieder des Aufsichtsrats) liefen 2017 genossenschaftlichen und kommunalen Wohnungs- turnusgemäß aus. Beide wurden von den Vertretern unternehmen für die Entwicklung und Stabilität in ihrem Amt bestätigt. LUTZ DITTMAR Fünf Fragen an den Aufsichtsrat Wie haben Sie die ulmer den Wohnungsbestand immer aktuell zu halten, aber heimstätte kennengelernt? auch in den Bestand der Zukunft durch angemesse- Die ulmer heimstätte habe ich nen Neubau zu investieren, fortgesetzt werden kann. 2004 im Rahmen meiner berufli- chen Tätigkeit kennengelernt. Ihre wichtigste Entscheidung als Aufsichtsrat? In diesem Zusammenhang lernte Meine wichtigste Entscheidung war die Verabschie- ich den Vorstand kennen und auch dung des Investitionsplans für die Jahre 2016 – 2020 Herrn Bernhard Schenk, der damals Prokurist der auf der Klausurtagung im November 2015. Dort ulmer heimstätte und später im Aufsichtsrat der wurden Investitionen von knapp 30 Millionen Euro ulmer heimstätte bis 2014 tätig war. für die nächsten fünf Jahre in den Neubau von Be- standswohnungen beschlossen. Eine echte Heraus- Was fasziniert Sie an der ulmer heimstätte? forderung für die ulmer heimstätte und eine mutige Besonders faszinierend finde ich den Rundumser- Entscheidung! vice, den die ulmer heimstätte ihren Mietern und Mitgliedern bietet – von der Hilfestellung bei der Was wünschen Sie sich von der ulmer heimstätte? Suche einer neuen Wohnung über den Hausmeister- Von der ulmer heimstätte wünsche ich mir, dass sie und Instandhaltungsservice bis zur Unterstützung weiterhin das führende regionale Wohnungsunter- für Menschen mit Behinderung oder im Alter. nehmen bei Servicequalität und der Qualität des Wohnungsbestandes bleibt. Dazu gehört die kon- Was ist Ihr Schwerpunkt als Aufsichtsrat? struktive Zusammenarbeit der Verwaltung mit den Mein Spezialgebiet ist der Bereich Finanzen und Mietern und Mitgliedern sowie die Bereitschaft der Bilanzierung. Dabei ist mein besonderes Anliegen, Mitglieder, sich für Ihre Genossenschaft, z. B. auch dass der erfolgreiche Weg der ulmer heimstätte, als Vertreter, zu engagieren.
22 | INTERN WILHELM SEEPE MITARBEITER JUBILÄUM 90. Geburtstag Herzlich Glückwunsch! Herr Wilhelm Seepe Monika Höhn feierte Im Oktober ihr 20-jähriges feierte am 23.10.2017 Firmenjubiläum. Sie war viele Jahre in unserer Spar- seinen 90. Geburtstag. abteilung tätig. Seit Dezember 2012 ist sie als Pro- Er war Lobby für die jektassistentin für unsere Neubauprojekte zustän- kleinen Leute, hatte dig. Katrin Thamasett feierte im Oktober ihr aber auch das große 10-jähriges Firmenjubiläum. Sie war acht Jahre in Ziel, die ulmer heim- unserem Kundencenter für alle Anfragen unserer stätte voranzubringen. Mieter Ansprechpartner. Seit Januar 2015 ist sie in Bezahlbare Wohnun- unserer Bautechnik als Teamassistentin tätig. Wir gen zu schaffen und gratulieren beiden Mitarbeiterinnen herzlich zum den besserverdienen- Jubiläum und bedanken uns für ihre Einsatzbereit- den Menschen die schaft und ihre langjährige Treue. eigenen vier Wände zu gestalten. Modern und in- dividuell, für jeden Geschmack und Geldbeutel. IN RENTE Am 23.10.2017 wurde das frühere geschäftsführen- Auf Wiedersehn! de Vorstandsmitglied 90 Jahre alt. Der gebürtige Westfale – zielstrebig – gradlinig und stets koope- Johannes Aich hat am 13.07.2017 rativ, passte gut ins Schwabenländle. Deswegen nach über 32 Jahren Betriebszuge- hat er sich hier seit 1964 nicht nur voll integriert, hörigkeit bei der ulmer heimstätte sondern hatte auch 26 Jahre lang die Zügel der dem Arbeitsleben den Rücken heimstätte fest im Griff. Die Grenzen beruflich und zugekehrt. Herr Aich war über all privat fließend, hat Wilhelm Seepe sein Privatleben die Jahre in unserem Regiebetrieb zeitlich dem heimstätte-Anspruch angepasst. Er tätig und hat sich dort als gelern- machte dem genossenschaftlich fundierten WIR- ter Maler um viele „Baustellen“ in unseren Woh- Gefühl schon damals alle Ehre. Herr Seepe hat alle nungen gekümmert. Wir wünschen Herrn Aich für Ehrungen erhalten, die Stadt und Land im Bereich die Zukunft alles Gute, vor allem Gesundheit. der Wohnungswirtschaft zu vergeben hat. NEUER AZUBI Nachträglich nochmals Glückwünsche vom ge- samten heimstätten-Team. Der beste Start Eine qualifizierte Ausbildung ist der beste Start in ihr Berufsleben. Seit Jahren stellt die ulmer heim- stätte Ausbildungsplätze zur Ver- fügung, aktuell haben wir drei Azubis. Amanda Thomsen ist neu im Team, sie hat am 01.09. ihre Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement be- gonnen. In den nächsten drei Jahren wird sie alle Abteilungen kennen lernen, um ihren Beruf von der Pike auf zu lernen. Wir wünschen Amanda Thomsen viel Freude und Erfolg bei ihrer Ausbildung.
SPAREN | 23 SPARABTEILUNG Verfügungsberechtigungen für Sparkonten Haben Sie einer Person Ihres Vertrauens eine Ver- fügungsberechtigung für Ihr Sparkonto einge- räumt? PFLICHT: IDENTIFIKATIONSNUMMER ERFASSEN Hier ergibt sich durch die Änderung der Abgaben- ordnung zum 01.01.2018 folgende Neuerung: Ihre ulmer heimstätte ist verpflichtet, auch von den Verfügungsberechtigten die Identifikationsnummer zu erfassen. Im Rahmen einer Legitimationsprüfung WEITERE INFORMATIONEN ZU GELDANLAGE nach § 154 Abgabenordnung, sind Kreditinstitute UND MITGLIEDSCHAFT ERHALTEN SIE BEI: künftig verpflichtet das steuerliche Identifikations- merkmal des Kontoinhabers und jedes anderen Jürgen März Verfügungsberechtigten oder wirtschaftlich Berech- Telefon 0731 93553-41, maerz@heimstaette.de tigten aufzuzeichnen. In den nächsten Monaten Kerstin Bayer werden wir die betroffenen Mitglieder anschreiben Telefon 0731 93553-40, bayer@heimstaette.de und die Daten aktualisieren. UNSERE AKTUELLEN ZINSEN FESTZINSSPAREN AB 2.500 EUR MIT 1-jähriger Laufzeit ( keine Verfügung ) 0,15 % 2-jähriger Laufzeit ( keine Verfügung ) 0,20 % 4-jähriger Laufzeit ( keine Verfügung ) 0,40 % 5-jähriger Laufzeit ( keine Verfügung ) 0,50 % WACHSTUMSSPAREN 3 JAHRE AB 2.500 EUR keine Verfügung im 1. Jahr 0,15 % 3-monatige Kündigungsfrist im 2. Jahr 0,20 % 3-monatige Kündigungsfrist im 3. Jahr 0,30 % SPAREINLAGE MIT 3-MONATIGER KÜNDIGUNGSFRIST ab 5,00 € zur Zeit 0,10 % VL-Sparvertrag 7 J., + 5 % uh-Bonus, Festzins ( 6 Jahre Einzahlungsdauer, 1 Jahr Ruhezeit, ab einer monatlichen Rate von 27,00 EUR, max. Rate 39,16 EUR ) 0,60 % Änderungen vorbehalten · Stand: 01.07.2016 Die aktuellen Konditionen erfahren Sie stets unter www.heimstaette.de oder von den Mitarbeitern der Sparabteilung
ulmer heimstätte eG Söflinger Straße 72 89077 Ulm Fon 0731 93553-0 Zeiten und Termine ÖFFNUNGSZEITEN SPRECHZEITEN UNSERER BESTANDSBETREUER KUNDENCENTER UND SPAREINRICHTUNG Telefonische Sprechzeit Mo 09.00 – 12.30 Uhr Mo – Fr vormittags 09.00 – 12.30 Uhr Persönliche Sprechzeit Do 14.00 – 18.00 Uhr Mo – Di nachmittags 14.00 – 16.30 Uhr Do nachmittags 14.00 – 18.00 Uhr Gerne nach vorheriger Vereinbarung. VERTRETERVERSAMMLUNG AM 06.06.2018 FREIE WOHNUNGEN Die Vertreterversammlung findet am 06.06.2018 im Stadthaus Ulm statt. … finden Sie auf unserer Homepage www.heimstaette.de SPARABTEILUNG AM 02.01. GESCHLOSSEN Die Sparabteilung bleibt aufgrund der Jahresab- schlussarbeiten am Dienstag den 02. Januar 2018 geschlossen. Die heimstätte bittet Sie um Ihr Ver- ständnis. www.heimstaette.de
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