Bildungsplan 2016 Grundschule - Beispielcurriculum für das Fach Englisch Klassen 3/4 Beispiel 1 Mai 2017
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Bildungsplan 2016
Grundschule
Beispielcurriculum für das Fach Englisch Landesinstitut
für Schulentwicklung
Klassen 3/4 Qualitätsentwicklung
Beispiel 1 und Evaluation
Schulentwicklung
und empirische
Bildungsforschung
Bildungspläne
Mai 2017Inhaltsverzeichnis Allgemeines Vorwort zu den Beispielcurricula .................................................................................. I Fachspezifisches Vorwort ............................................................................................................... II Englisch – Klassen 3/4 .................................................................................................................... 1 Körper ......................................................................................................................................... 1 Ich und meine Familie ............................................................................................................... 11 Schule ....................................................................................................................................... 19 Natur und Tiere ......................................................................................................................... 27 Essen, Trinken und Einkaufen ................................................................................................... 33 Tagesablauf .............................................................................................................................. 43 Zu Hause................................................................................................................................... 52 Freizeit ...................................................................................................................................... 61 Reisen ....................................................................................................................................... 73 Anlagen ........................................................................................................................................ 84 Spiele- und Methodensammlung Englisch ................................................................................. 84 Links.......................................................................................................................................... 90
Allgemeines Vorwort zu den Beispielcurricula
Beispielcurricula zeigen eine Möglichkeit auf, wie aus dem Bildungsplan unterrichtliche Praxis wer-
den kann. Sie erheben hierbei keinen Anspruch einer normativen Vorgabe, sondern dienen viel-
mehr als beispielhafte Vorlage zur Unterrichtsplanung und -gestaltung. Diese kann bei der Erstel-
lung oder Weiterentwicklung von schul- und fachspezifischen Jahresplanungen ebenso hilfreich
sein wie bei der konkreten Unterrichtsplanung der Lehrkräfte.
Curricula sind keine abgeschlossenen Produkte, sondern befinden sich in einem dauerhaften Ent-
wicklungsprozess, müssen jeweils neu an die schulische Ausgangssituation angepasst werden
und sollten auch nach den Erfahrungswerten vor Ort kontinuierlich fortgeschrieben und modifiziert
werden. Sie sind somit sowohl an den Bildungsplan, als auch an den Kontext der jeweiligen Schule
gebunden und müssen entsprechend angepasst werden. Das gilt auch für die Zeitplanung, welche
vom Gesamtkonzept und den örtlichen Gegebenheiten abhängig und daher nur als Vorschlag zu
betrachten ist.
Der Aufbau der Beispielcurricula ist für alle Fächer einheitlich: Ein fachspezifisches Vorwort thema-
tisiert die Besonderheiten des jeweiligen Fachcurriculums und gibt ggf. Lektürehinweise für das
Curriculum, das sich in tabellarischer Form dem Vorwort anschließt.
In den ersten beiden Spalten der vorliegenden Curricula werden beispielhafte Zuordnungen zwi-
schen den prozess- und inhaltsbezogenen Kompetenzen dargestellt.
In der dritten Spalte wird vorgeschlagen, wie die Themen und Inhalte im Unterricht umgesetzt und
konkretisiert werden können.
IFachspezifisches Vorwort
Dieses Beispielcurriculum zeigt anhand von Unterrichtsideen auf, wie die prozessbezogenen und
die inhaltsbezogenen Kompetenzen des Bildungsplans 2016 Grundschule für das Fach Englisch
miteinander verwoben und im Unterricht umgesetzt werden können.
In der allgemeinen Struktur ist dieses Beispielcurriculum wie ein Baukasten zu sehen, aus dessen
Fächern (hier die einzelnen Themenbereiche) man sich variabel bedienen kann und somit die Ab-
folge der Themen der individuellen Situation der Schülerinnen und Schüler anpassen kann.
Die linke Spalte weist die prozessbezogenen Kompetenzen Sprachlernkompetenz (und Sprach-
lernstrategien) sowie kommunikative Kompetenz aus, welche sich auf Grund des spiralcurricu-
laren Ansatzes wiederholen können.
Die zweite Spalte listet die im Bildungsplan genannten inhaltsbezogenen Teilkompetenzen der
verschiedenen Teilbereiche in einer thematisch bedingten Anordnung auf und zeigt eine mögliche
Vernetzung mit den prozessbezogenen Kompetenzen.
In der dritten und vierten Spalte beschreibt dieses Curriculum einen möglichen Unterrichtsverlauf
innerhalb des Faches Englisch, der das Kind in seiner Hör-, Sprech-, Lese- und Schreibentwick-
lung in den Fokus stellt. Hierbei sind in der dritten Spalte Unterrichtsphasen „fett“ und „kursiv“ und
Kompetenzbereiche aus dem Bildungsplan „fett“ dargestellt. In der vierten Spalte sind jene Wörter
und Wendungen „fett“ dargestellt, die wörtlich aus dem entsprechenden Themenfeld des Bildungs-
plans entnommen wurden.
Die Themenfelder orientieren sich am Lebensweltbezug der Schülerinnen und Schüler und sind in
einer möglichen Abfolge aufgelistet. Darüber hinaus werden die ergänzenden Themenfelder Far-
ben; Zahlen, Datum, Uhrzeit; Jahr und Feste und Wetter, wann immer möglich, integriert. Sie sind
stark von dem unterrichtlichen Geschehen, der Jahreszeit und der Umgebung der Schule abhän-
gig und sollen daher stets diesen individuellen Bedingungen angepasst werden. Deshalb könnte
eine exemplarische Unterrichtseinheit hierzu dem Gegenstand nur schwer gerecht werden.
Das vorliegende Curriculum kann unabhängig von anderen Fächern im Fremdsprachenunterricht
gesehen werden. Im Sinne ganzheitlichen Lernens bietet es sich jedoch an, Parallelen zu anderen
Fächern und Sachbezügen herzustellen.
IIBeispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
Englisch – Klassen 3/4
Körper
ca. 4 Std.
Dieser Bereich umfasst die Benennung der einzelnen Körperteile sowie sprachliche Strukturen, die das Befinden ausdrücken. Zunächst werden die Begriffe der
Körperteile wiederholt. Im Anschluss lernen die Kinder Verben der Bewegung kennen.
Es bieten sich vielfältige Möglichkeiten der Verknüpfung mit folgenden Themenfeldern an: Ich und meine Familie; Farben; Zahlen, Datum, Uhrzeit.
Konkretisierung, Hinweise, Arbeitsmittel,
Prozessbezogene Kompetenzen Inhaltsbezogene Kompetenzen
Vorgehen im Unterricht Organisation, Verweise
Die Schülerinnen und Schüler können Hör-/Hörsehverstehen (TPR) Sprachvorbild der Lehrkraft
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.1 Hör-/Hörsehverstehen
Wiederholung der Körperteile
(und Sprachlernstrategien) (1) Körpersprache (Mimik, Gestik),
Die Lehrkraft spielt mit den Kindern das Touch your nose, ears, mouth, arm,
1. die neue Sprache durch unter- Stimmeinsatz (Artikulation, Intonati-
Spiel Simon says. Dabei werden die Körper- leg, …
schiedliche mediale Zugänge er- on und Sprechtempo) und Visuali-
teile wiederholt. Bend your knees.
kunden sierungshilfen (Bilder und Realia)
zum Verstehen nutzen
L BTV
L PG
(2) auf Anweisungen, Aufforderun-
gen (…) entsprechend reagieren.
3.2.3.1 Soziokulturelles Wissen, Wortschatzeinführung Puppe
Interkulturelle Kompetenz Bewegungen: laufen, rennen, hüpfen, klet-
(4) Alltagsgewohnheiten und Tradi- tern, schwimmen How are you?
tionen der zielsprachlichen Kulturen „Puppe“ führt Bewegungen aus und verletzt Not well.
mit der eigenen Lebenswelt verglei- sich dabei. Die verletzten Stellen werden My … hurts.
chen. dann mit einem Pflaster beklebt. Die Puppe
jammert nach jeder Verletzung. Die Lehr- I feel sick.
kraft fragt sie: “How are you?“ Die Puppe I’m tired.
antwortet: ”Not well. My head/ stomach/ I have got … (a headache, a stom-
1Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
foot/ leg/ arm hurts.“ Am Ende geht es der ach ache, a cold, a sore throat).
Puppe so schlecht, dass sie sich den Bauch
hält und jammert: “I feel sick.“
Alternativ kann auch die Lehrkraft die Be-
wegungen ausführen und sich anschließend
an die „verletzen“ Stellen ein Pflaster auf-
kleben.
7. sich auf das Wesentliche einer 3.2.1.1 Hör-/Hörsehverstehen Festigung des Wortschatzes über TPR-
Äußerung fokussieren (2) auf Anweisungen, Aufforderun- Übungen:
gen und Fragen entsprechend rea- Das Spiel Simon says wird nun mit den
3. sprachlich und inhaltlich Neues gieren Strukturen “My … hurts“ gespielt. Nach
mit ihrem Vorwissen vergleichen mehreren Durchgängen kann die Spiellei-
tung von einem Kind übernommen werden.
2. Strategien zum Verstehen kurzer (3) Informationen aus einfachen Die Lehrkraft erzählt eine Geschichte über Bildkarten
kommunikativer Botschaften nutzen Hörtexten mithilfe von Schlüsselwör- ein Kind (zum Beispiel: Emily’s day oder ein L PG
tern entnehmen Kind aus der Klasse), das einen Pechtag
hat. Die Geschichte wird durch Bildkarten
unterstützt und kann folgende Handlung
haben:
Das Kind wacht morgens sehr müde auf: (I I am tire.,
am tired). Nach dem Frühstück läuft es zur I walk to school.
Schule (“I walk to school.“). Als es auf die I run. .
Uhr schaut, merkt es, dass es zu spät My knee/ leg/ arm/ hand/ finger
kommen wird, also beginnt es zu rennen (“I hurts.
run.“). Es übersieht einen Stein, fällt hin und I climb.
2Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
verletzt sich am Knie. Es weint: “My knee I jump.
hurts.” Das Kind rennt weiter Richtung I swim.
Schule. In der Schule angekommen, geht
seine Pechsträhne weiter. Es verletzt sich I feel sick.
im Sportunterricht beim Klettern (“I climb.“) I feel happy
und beim Hüpfen (“I jump.“) und am Nach- L PG
mittag beim Schwimmen (“I swim.“). Es .
weint jedes Mal wieder und jammert: “My …
hurts.” Nach dem Abendessen fühlt es sich
schlecht, ihm ist übel: “I feel sick.“
Am Ende vom Tag liest seine Mama noch
eine Gute-Nacht-Geschichte vor. Das macht
das Kind wieder glücklich, es kann friedlich
einschlafen und denkt sich:
“I feel happy.“
Die Bildkarten können von der Lehrkraft
vertauscht und anschließend von den Kin-
dern wieder in die richtige Reihenfolge ge-
bracht werden.
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.2.1 Aussprache und Intonati- Sprechen Material:
Sprachlernstrategien) on, Wortschatz, sprachliche Mittel Aus jeder Szene von Emily’s day wird ein Bildkarten zur Geschichte,
7. sich auf das Wesentliche einer (1) einzelne Laute voneinander un- Schlüsselsatz herausgenommen, gemein- Würfelpunkte für die Szenen
Äußerung fokussieren terscheiden sam laut nachgesprochen und mit einem
Würfelpunkt versehen:
2.2 Kommunikative Kompetenz (2) eingeübte Wörter und Redewen- I am tired,
3Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
1. sich mithilfe eingeübter formelhaf- dungen verständlich aussprechen. He/ She walks.
ter Wendungen und kurzer Phrasen He/ She runs.
verständlich machen (monologi- He/ She hurts his/ her knee/ leg/ arm/ finger.
sches Sprechen) My knee/ leg/ arm/ finger hurts.
He/ She climbs. Verknüpfung mit folgendem The-
He/ She jumps. menfeld bietet sich an: Zahlen, Da-
He/ She swims. tum, Uhrzeit
I feel sick.
I feel happy.
(5) einfache Verfahren zum Memo- Durch variantenreiches Sprechen (laut, lei-
rieren (...) von Wörtern anwenden. se, nur die Jungen, nur die Mädchen, …)
werden die Sätze geübt.
(8) formelhaft Sätze bilden
Würfelsätze: Man benötigt zwei Würfel, da
(9) Zahlen, bestimmte und unbe- es insgesamt 12 Sätze sind.
stimmte Mengen benennen. Ein Kind kommt nach vorne, würfelt mit bei-
den Würfeln, sagt die Zahl und die Klasse
spricht den entsprechenden Schlüsselsatz
zur Szene.
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.2.1 Aussprache und Intonati- Die Kinder erhalten die Geschichte als klei- Material:
1. sich mithilfe eingeübter formelhaf- on, Wortschatz, sprachliche Mittel ne Bildkarten zum Ausschneiden. Jedes kleine Bildkarten der Geschichte für
ter Wendungen und kurzer Phrasen (3) ein erweitertes Repertoire an Kind sucht sich eine Bildkarte die Kinder,
verständlich machen (monologi- Wörtern und Redewendungen ver- (I am tired; My knee/ leg/ arm/ finger hurts; I
sches Sprechen) ständlich aussprechen feel sick; Tafelmaterial: Bildkarten Geschichte
I feel happy) und den dazu passenden Satz
3. eine verständliche Aussprache (5) einen bekannten Wortschatz heraus. Die Lehrkraft geht von Kind und How are you?
4Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
erwerben anwenden Kind und fragt: “How are you?“ Daraufhin I am tired,
antworten die Kinder mit den Satz, der zu My knee/ leg/ arm/ finger hurts,
4. für die unterschiedlichen kommu- ihrer Bildkarte passt. I feel sick;
nikativen Intentionen (Fragen, Mittei- (6) Wortfelder erweitern Nach mehrmaligem Üben können die Kin- I feel happy
len, Auffordern) eine klare Intonation der durch das Klassenzimmer laufen und
nutzen ihre Mitschüler befragen. L PG
L MB
(15) Sätze nach vorgegebenem Festigung der Satzstrukturen
Muster bilden Memory
Zwei Kinder verwenden ihre ausgeschnitte-
nen Bildkarten als Memorykarten und spre-
chen beim Aufdecken dazu.
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.2 Sprechen
2. zunehmend aktiv an Gesprächen (1) sich verständlich machen
teilnehmen (dialogisches Sprechen)
(7) sich mit eingeübten Redemitteln
zu Menschen, Tieren, Orten und
Zuständen äußern
4. für die unterschiedlichen kommu- (5) Fragen stellen
nikativen Intentionen (Fragen, Mittei-
len, Auffordern) eine klare Intonation 3.2.2.1 Aussprache und Intonati-
nutzen on, Wortschatz, sprachliche Mittel
(16) formelhaft Fragesätze bilden
(8) ausgewählte Konjunktionen nut-
5Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
zen
(15) Sätze nach vorgegebenem
Muster bilden
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Lesen Bildkarten der Geschichte,
3. eine verständliche Aussprache Umgang mit Texten Die Sätze der Schlüsselszenen werden nun Sätze der Schlüsselszenen für die
erwerben (1) das Schriftbild bekannter Wörter präsentiert. Die Kinder ordnen die Sätze Tafel
und Wendungen erkennen den entsprechenden Bildkarten zu.
(2) bekannte Wörter, einfache Wen- What’s wrong?
dungen und Sätze lesen und ver- Die Kinder schließen ihre Augen. Während-
stehen dessen vertauscht die Lehrkraft die Sätze
der Bildkarten. Die Kinder dürfen ihre Augen
wieder öffnen und sollen erraten, was falsch
ist. Dann kann ein Kind die Spielleitung
übernehmen.
2.1 Sprachlernkompetenz (und (3) häufig wiederkehrende Anwei-
Sprachlernstrategien) sungen lesen und verstehen
3. sprachlich und inhaltlich Neues (4) Schlüsselwörter erkennen
mit ihrem Vorwissen vergleichen
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (5) Schlüsselwörter in Texten mar- Zuordnungsübung: Satzstreifen,
zen kieren Die Kinder erhalten die Sätze der Szenen Lösung an der Tafel
auf Papierstreifen. Diese schneiden sie aus
7. sich auf das Wesentliche einer und ordnen sie ihren bereits vorher ausge-
Äußerung fokussieren schnittenen Bildkarten zu. Die Tafel kann
zugeklappt bleiben und Kinder, die fertig mit
6Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
der Zuordnung sind, dürfen nach vorne
kommen und mit ihrer Lösung vergleichen.
(6) kurze Texte inhaltlich verstehen Anschließend können die Bildkarten auf ein DIN A3 Papier, um ein kleines Buch
(zum Beispiel Postkarten, Schilder, kleines blanko Faltbuch aufgeklebt werden. zu falten,
E-Mails, Briefe, Notizen, ...) So haben die Kinder die Geschichte im kleine Bildkarten der Geschichte
Buchformat.
L MB
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Schreiben Satzstreifen
(und Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Verschiedene Schreibübungen
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (8) einzelne, auch unbekannte Wör- Kleines Faltbuch: Für die Tafel:
zen ter, einfache Wendungen und Sätze Die Kinder schreiben die Sätze der Streifen Satzstreifen
weitgehend fehlerfrei abschreiben ab. Bildkarten
Würfelbilder
Scrambled words:
Die Wörter der Sätze sind durcheinander
geraten. Die Kinder sollen sie in die richtige
Reihenfolge bringen und abschreiben.
Würfeldiktat:
Die Geschichte hängt mit Bildkarten, Satz-
strukturen und Würfelpunkten an der Tafel.
Jede Schlüsselszene ist mit einem Würfel-
bild versehen. Die Kinder würfeln mit zwei
Würfeln. Die Augenzahl verrät ihnen den
7Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
Satz, den sie abschreiben sollen.
Es bieten sich auch weitere Schreibübun-
gen (mit links schreiben, mit Augen zu
schreiben, …) an.
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Eigene Geschichte malen und dazu schrei- eigene Geschichten,
4. für die unterschiedlichen kommu- Umgang mit Texten ben ggf. Computer
nikativen Intentionen (Fragen, Mittei- (9) nach vorgegebenen Mustern Nach Vorlage der Geschichte von Emily’s
len, Auffordern) eine klare Intonation Postkarten, kurze Mitteilungen und Day zeichnen die Kinder selbst Bilder und L BTV
nutzen Briefe schreiben schreiben dazu. L PG
L MB
Die Kinder können dabei aus unterschiedli-
chen Medien wählen: auf Papier zeichnen
und schreiben und/ oder den Computer
verwenden.
(10) in kurze Texte (zum Beispiel
Gedichte, Lieder, Geschichten) Wör-
ter oder Satzteile einfügen
3.2.2.1 Aussprache und Intonati-
on, Wortschatz, sprachliche Mittel
(13) einfache Hilfsmittel (zum Bei-
spiel Wortlisten, Wörterbuch) zur
Korrektur und zur Erweiterung des
Wortschatzes nutzen
8Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben,
Umgang mit Texten
(11) Arbeitsergebnisse in einfacher
Form (zum Beispiel Plakat) darstel-
len
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Präsentation eigene Geschichten,
5. schrittweise die Möglichkeiten Umgang mit Texten Präsentation der eigenen Geschichten: Computer
schriftlicher Kommunikation (Ver- (13) verschiedene Medien zu Prä- Die Kinder können ihre Geschichten ihren
stehen beziehungsweise Verfassen sentationszwecken einsetzen Klassenkameraden vorlesen oder sie am L BTV
kurzer schriftlicher Nachrichten und Computer zeigen. L PG
Passagen) nutzen L MB
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.2.1 Aussprache und Intonati-
Sprachlernstrategien) on, Wortschatz, sprachliche Mittel
7. sich auf das Wesentliche einer (1) Laute unterscheiden
Äußerung fokussieren
(2) Laute weitgehend zielgerecht
aussprechen
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (7) einfache Verfahren zum Memo- Ein Bild-Wort-Wörterbuch anfertigen und
zen rieren und Dokumentieren von Wör- weiterführen.
tern anwenden
(10) Einzahl und Mehrzahl unter-
scheiden
9Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
(11) den bestimmten und unbe-
stimmten Artikel unterscheiden und
entsprechend einsetzen
(14) Präpositionen anwenden
(17) bejahte und verneinte Aussa-
gen nach bekanntem Muster formu-
lieren
2.1 Sprachlernkompetenz Abschließend können die Schülerinnen und Kein Vokabelheft im herkömmlichen
(und Sprachlernstrategien) Schüler ihre geschriebenen Geschichten zu Sinne mit Übersetzungen
4. in altersgerechter Form Selbst- ihrem Portfolio hinzufügen. Link: Talente fördern - Portfolioar-
einschätzung und Selbstdarstellung beit in der Grundschule
(Sprachenportfolio) dokumentieren Sprachenportfolio (07.01.2017, 13.30 Uhr)
10Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
Ich und meine Familie
ca. 6 Std.
In den Klassen 3 und 4 werden der Wortschatz und die Redemittel um die Bereiche Vorlieben, Abneigungen und Eigenschaften von Personen erweitert. Die Kin-
der lernen, Personen mithilfe von Adjektiven näher zu beschreiben. Dieser Bereich umfasst Wortschatz und Redemittel, die für die aktive Teilnahme an Gesprä-
chen unabdingbar sind. So lernen die Kinder, sich in der Zielsprache zu begrüßen und zu verabschieden, sich vorzustellen, Höflichkeitsfloskeln anzuwenden und
über Familienmitglieder zu sprechen. Zunächst stellen sich die Kinder selbst vor (monologisches Sprechen). Anschließend nehmen die Kinder zunehmend an
Gesprächen teil, indem sie formelhafte Fragen stellen und diese beantworten (dialogisches Sprechen).
Es bieten sich vielfältige Möglichkeiten der Verknüpfung mit folgenden Themenfeldern an: Körper; Zu Hause; Freizeit; Tagesablauf; Farben; Zahlen, Datum, Uhr-
zeit.
Konkretisierung, Hinweise, Arbeitsmittel,
Prozessbezogene Kompetenzen Inhaltsbezogene Kompetenzen
Vorgehen im Unterricht Organisation, Verweise
Die Schülerinnen und Schüler können Hör-/Hörsehverstehen Sprachvorbild der Lehrkraft
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.1 Hör-/Hörsehverstehen
Lehrkraft präsentiert ein Bild mit Familienmit- - His/ Her name is …
(und Sprachlernstrategien) (1) Körpersprache (Mimik, Gestik),
gliedern. Dabei wird bekannter Wortschatz - He/ She lives in …
1. die neue Sprache durch unter- Stimmeinsatz (Artikulation, Intonati- - He/ She is …
wiederholt und bezüglich Vorlieben, Abnei-
schiedliche mediale Zugänge er- on und Sprechtempo) und Visuali-
gungen und Eigenschaften von Personen - Show me …
kunden sierungshilfen (Bilder und Realia) - Is this …?
erweitert.
zum Verstehen nutzen - Does he/ she live in …?
Mit verschiedenen Hör-/Hörsehverstehens-
- Is he/ she … years old?
übungen wird der Wortschatz gefestigt.
L BTV
L PG
Wortschatzeinführung
Einzelne Personen werden näher beschrie- - He/ She is …
ben und deren Gefühlslage mit Hilfe von tall, small, nice, …
Smileys dargestellt.
Material:
Smileys für die Tafel:
happy, sad, angry, …
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.1.1 Hör-/Hörsehverstehen Festigung des Wortschatzes über TPR- Material:
Sprachlernstrategien) (2) auf Anweisungen, Aufforderun- Übungen: Smileys für die Kinder:
happy, sad, angry, …
11Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
2. Strategien zum Verstehen kurzer gen und Fragen entsprechend rea- Symbole für Gefühle werden großen oder
kommunikativer Botschaften nutzen gieren kleinen Figuren auf einem Arbeitsblatt nach AB 1 mit großem und kleinen Kör-
per zum Ausschneiden
Anweisung zugeordnet. Die Kontrolle erfolgt
an der Tafel.
(3) Informationen aus einfachen Die Lehrkraft erzählt eine Geschichte über die AB 2 mit Informationen zu den
Hörtexten mithilfe von Schlüsselwör- Figuren auf dem Arbeitsblatt: zum Beispiel Figuren von AB 1
tern entnehmen wie die Figuren heißen, wie alt sie sind, wie
sie zu einander stehen, wo sie wohnen, wel- L PG
che Hobbies sie haben, …. Die Kinder sollen
die Figuren aus Arbeitsblatt 1 aufkleben. An- Bildkarten/ Symbole für die Tafel
schließend verbinden sie die dargestellten zur Kontrolle von AB 2
Informationen aus dem Hörtext mithilfe von
Linien mit den Figuren. Die Kontrolle erfolgt Verknüpfung mit folgenden The-
an der Tafel. menfeldern bieten sich an: Körper;
Kleidung; Freizeit; Farben; Zahlen,
Datum, Uhrzeit
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.2.1 Aussprache und Intonati- Sprechen Material:
1. sich mithilfe eingeübter formelhaf- on, Wortschatz, sprachliche Mittel Variantenreiches Sprechen Sichtschutz
ter Wendungen und kurzer Phrasen (9) Zahlen, bestimmte und unbe- In Partnerarbeit geben sich die Schülerinnen Smileys und Körper (small und
verständlich machen (monologi- stimmte Mengen benennen und Schüler Anweisungen zum Legen einer tall)
sches Sprechen) bestimmten Figur mit dem vorhandenen Ma- Fragebogen
terial.
Klassenumfrage (Survey) mit Hilfe eines Fra-
gebogens. Die Schülerinnen und Schüler prä-
sentieren beispielhaft einen Fragebogen.
(3) ein erweitertes Repertoire an Sprechen
Wörtern und Redewendungen ver- Kinder bringen Fotos (oder gemalte Bilder)
12Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
ständlich aussprechen von ihrer Familie mit und stellen sich und ihre
Familienmitglieder vor.
(5) einen bekannten Wortschatz Sie beschreiben ihre Familienmitglieder zu-
anwenden sätzlich mithilfe der neu eingeführten Rede-
2.2 Kommunikative Kompetenz mittel: “He/ She is tall, small, blond, nice,
2. zunehmend aktiv an Gesprächen (6) Wortfelder erweitern happy, strong, fast …“
teilnehmen (dialogisches Sprechen) Die Lehrkraft schreibt die Informationen über
die Familienmitglieder mit.
3. eine verständliche Aussprache
erwerben
2.2 Kommunikative Kompetenz (15) Sätze nach vorgegebenem Familienfotos der Kinder oder
2. zunehmend aktiv an Gesprächen Muster bilden selbst gemalte Bilder
teilnehmen (dialogisches Sprechen)
L BTV
L PG
Bei der Beschreibung der abgebil-
deten Personen werden weitere
Wörter und Strukturen benötigt,
die sich unter anderem in den
Themenfeldern (BP 2016, 4 The-
menfelder) finden.
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.2 Sprechen Quiz: Whose family is it? Mitschrift der Lehrkraft, Fotos der
4. für die unterschiedlichen kommu- (5) Fragen stellen Nachdem die Kinder ihre Familienmitglieder Familienmitglieder
nikativen Intentionen (Fragen, Mittei- vorgestellt und beschrieben haben und die
len, Auffordern) eine klare Intonation (8) Geschichten, Spiele, Reime, Lehrkraft die Informationen notiert hat, spielen
nutzen Lieder oder Rollenspiele präsentie- zwei Teams gegeneinander.
13Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
ren Die Lehrkraft übernimmt zunächst den Spiel-
leiter. Sie beschreibt ein Familienmitglied und
3.2.2.1 Aussprache und Intonati- verwendet dabei die Konjunktion and (zum
on, Wortschatz, sprachliche Mittel Beispiel: “His name is Stefan and he is tall.“)
(16) formelhaft Fragesätze bilden und fragt anschließend: “Whose family is it?“
Das Team, das als erstes die richtige Antwort
(8) ausgewählte Konjunktionen nut- gibt (zum Beispiel: “It’s Lisa’s family.“), be-
zen kommt einen Punkt.
Nach mehreren Durchgängen kann die Spiel-
(15) Sätze nach vorgegebenem leitung von einem Kind übernommen werden.
Muster bilden
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Lesen vergrößertes Bild einer Familie für
1. sich mithilfe eingeübter formelhaf- Umgang mit Texten Das Bild beziehungsweise Foto einer Familie die Tafel,
ter Wendungen und kurzer Phrasen (1) das Schriftbild bekannter Wörter hängt vergrößert an der Tafel. Durch Blitzle- Redemittel auf Wortkarten
verständlich machen (monologi- und Wendungen erkennen sen werden den Kindern die Begriffe (zum
sches Sprechen) Beispiel tall) präsentiert. Sie werden zur je-
(2) bekannte Wörter, einfach Wen- weils passenden Person zum Bild gehängt.
dungen und Sätze lesen und ver- Tafel
stehen oder: großer und kleiner Würfel
Die Lehrkraft schreibt entsprechend der Prä-
sentation die Sätze an die Tafel. Gemeinsam
werden die Sätze gelesen.
Die Sätze werden mit Würfelbildern gekenn-
zeichnet und zum Lesen erwürfelt.
What’s wrong?
Die Kinder schließen ihre Augen. Während-
14Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
dessen vertauscht die Lehrkraft die Wortkar-
ten mit den Eigenschaften der Familienmit-
glieder. Die Kinder dürfen ihre Augen wieder
öffnen und sollen erraten, was falsch ist.
Dann kann ein Kind die Spielleitung über-
nehmen.
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Zuordnungsübung: AB mit Familienmitgliedern und
Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Die Tafel wird zugeklappt. Eigenschaften
3. sprachlich und inhaltlich Neues (3) häufig wiederkehrende Anwei- Das Tafelbild erhalten die Kinder verkleinert.
mit ihrem Vorwissen vergleichen sungen lesen und verstehen Sie sollen nun die Personen und ihre ent-
sprechenden Eigenschaften verbinden.
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (5) Schlüsselwörter in Texten mar- Lesen Text
zen kieren Die Kinder erhalten einen kurzen Text. In die- Lösung an der Tafel
sem werden Familienmitglieder mithilfe von
(6) kurze Texte inhaltlich verstehen Adjektiven beschrieben. Die Adjektive sollen
(zum Beispiel Postkarten, Schilder, die Kinder markieren. Anschließend malen sie
E-Mails, Briefe, Notizen, ...) ein entsprechendes Bild dazu.
Die Kontrolle erfolgt an der Tafel.
(7) Texten Schlüsselwörter zu be-
stimmten Informationen entnehmen
3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Schreiben Redemittel, Wortkarten an der
Umgang mit Texten Verschiedenartige Schreibübungen Tafel
(8) einzelne, auch unbekannte Wör- Wordsearch: Die Kinder erhalten ein Arbeits-
ter, einfache Wendungen und Sätze blatt, auf dem Wörter in einem Gitterrätsel
weitgehend fehlerfrei abschreiben versteckt sind. Sie sollen diese Wörter finden,
einkreisen und abschreiben.
15Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
(9) nach vorgegebenen Mustern
Postkarten, kurze Mitteilungen und Die Schülerinnen und Schüler schreiben gan-
Briefe schreiben ze Sätze zu ihrer Klassenumfrage (Survey)
und nutzen die Vorlage an der Tafel.
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Lückentext AB
Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Die Kinder erhalten ein Arbeitsblatt mit einem
3. sprachlich und inhaltlich Neues (10) in kurze Texte (zum Beispiel Familienbild und einem Lückentext dazu.
mit ihrem Vorwissen vergleichen Gedichte, Lieder, Geschichten) Wör-
ter oder Satzteile einfügen
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Präsentation zu „My family“ erstellen. Redemittel im Klassenzimmer, an
Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Die Kinder erstellen eine Präsentation zu ihrer der Tafel
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (11) Arbeitsergebnisse in einfacher Familie. Sie verwenden dabei Nachschlage- Plakate
zen Form (zum Beispiel Plakat) darstel- werke. Nachschlagewerke (z.B. Bildwör-
6. altersangemessene Informations- len terbücher)
quellen und Nachschlagewerke be- L PG
nutzen L MB
(12) Hilfsmittel zum Nachschlagen
7. sich auf das Wesentliche einer
verwenden
Äußerung fokussieren
(13) verschiedene Medien zu Prä-
sentationszwecken einsetzen
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.2.1 Aussprache und Intonati-
5. schrittweise die Möglichkeiten on, Wortschatz, sprachliche Mittel
schriftlicher Kommunikation (Ver- (1) Laute unterscheiden
stehen beziehungsweise Verfassen
kurzer schriftlicher Nachrichten und (2) Laute weitgehend zielgerecht
16Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
Passagen) nutzen aussprechen
(4) die Satzmelodie von Aussage‑,
Aufforderungs- und Fragesätzen
unterscheiden
(7) einfache Verfahren zum Memo-
rieren und Dokumentieren von Wör-
tern anwenden
(10) Einzahl und Mehrzahl unter-
scheiden
(13) einfache Hilfsmittel (zum Bei-
spiel Wortlisten, Wörterbuch) zur
Korrektur und zur Erweiterung des
Wortschatzes nutzen
Selbstständig ein Familiendomino herstellen.
Ein Bild-Wort-Wörterbuch anfertigen und wei-
terführen.
17Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
2.1 Sprachlernkompetenz Abschließend können die Schülerinnen und Kein Vokabelheft im herkömmli-
(und Sprachlernstrategien) Schüler ihre Bilder/ Fotos und Sätze über ihre chen Sinne mit Übersetzungen
4. in altersgerechter Form Selbst- Familie zu ihrem Portfolio hinzufügen. Link: Talente fördern - Portfolio-
einschätzung und Selbstdarstellung arbeit in der
(Sprachenportfolio) dokumentieren Sprachenportfolio Grundschule
(07.01.2017,
13.30 Uhr)
18Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
Schule
ca. 6 Std.
Dieses Themenfeld umfasst die Wortfelder Unterrichtsfächer, Stundenplan und Schulalltag. Die aus den Klassen 1 und 2 gelernten Begriffe werden nochmals
aufgegriffen und mit dem Wortschatz der Unterrichtsfächer ergänzt. Die Schülerinnen und Schüler in den Klassen 3 und 4 erleben den Alltag in einer englischen
Schule und können diesen mit ihrem eigenen vergleichen. In Gesprächen können sie ihre Vorlieben bezüglich der verschiedenen Unterrichtsfächer äußern.
Es bieten sich vielfältige Möglichkeiten der Verknüpfung mit folgenden Themenfeldern an: Ich und meine Familie; Zu Hause; Tagesablauf; Farben; Zahlen, Da-
tum, Uhrzeit; Jahr und Feste.
Konkretisierung, Hinweise, Arbeitsmittel,
Prozessbezogene Kompetenzen Inhaltsbezogene Kompetenzen
Vorgehen im Unterricht Organisation, Verweise
Die Schülerinnen und Schüler können Hör-/Hörsehverstehen (TPR) Sprachvorbild der Lehrkraft
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.1 Hör-/Hörverstehen
Der Wortschatz aus den Klassen 1 und 2
(und Sprachlernstrategien) (1) Körpersprache (Mimik, Gestik),
wird wiederholt, in dem die benötigten Mate- Schulranzen
1. die neue Sprache durch unter- Stimmeinsatz (Artikulation, Intonati-
rialien der Schultasche mit einem Ratespiel Mit bekannten und neuen Materia-
schiedliche mediale Zugänge er- on und Sprechtempo) und Visuali-
wiederholt werden. lien
kunden sierungshilfen (Bilder und Realia)
“This is my schoolbag, guess what’s in it.”
2. Strategien zum Verstehen kurzer zum Verstehen nutzen
Where is …?
kommunikativer Botschaften nutzen
I forgot …
L BTV
L PG
3. sprachlich und inhaltlich Neues (3) Informationen aus einfachen Stimmt der genannte Gegenstand, holt ihn
mit ihrem Vorwissen vergleichen Hörtexten mithilfe von Schlüsselwör- die Lehrkraft/Handpuppe aus der Tasche.
tern entnehmen Die Lehrkraft benutzt dazu auch Fragestruk-
turen wie “Where is …“, “I forgot …“, in-
dem sie sich auch an die Schülerinnen und
Schüler wendet, die ebenfalls den genann-
ten Gegenstand aus ihrer Tasche holen
sollen.
19Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
3.2.1.1 Hör-/Hörverstehen Wortschatzeinführung Piktogrammkarten für die Begriffe:
(1) Körpersprache (Mimik, Gestik), Nachdem noch weitere, unbekannte Dinge lesen, schreiben, rechnen, singen,
Stimmeinsatz (Artikulation, Intonati- in der Schultasche sind, werden diese neu- turnen, malen, kleben, ausschnei-
on und Sprechtempo) und Visuali- en Begriffe eingeführt. den etc.
sierungshilfen (Bilder und Realia) Mit den ausgebreiteten Schulmaterialien
zum Verstehen nutzen werden nun von der Lehrkraft Sätze formu-
liert, die mit Aktivitäten verbunden werden read, write, say
(2) auf Anweisungen, Aufforderun- können. Piktogrammkarten oder Bildsymbo-
gen und Fragen entsprechend rea- le unterstützen dabei das Verständnis. Die neuen Begriffe gehören zu den
gieren “I read my book.“ classroomphrases und werden zur
“I write into my exercise book.” Strukturierung von Arbeitsaufträgen
“I sing a song.“ … genutzt.
Die einzelnen Symbolkarten werden den
Gegenständen zugeordnet.
2.1 Sprachlernkompetenz Pantomime
(und Sprachlernstrategien) Die Lehrkraft nennt den Begriff und die
2. Strategien zum Verstehen kurzer Schülerinnen und Schüler versuchen pan-
kommunikativer Botschaften nutzen. tomimisch diese Aktivität auszuführen
Fliegenklatschenspiel
An der Tafel versuchen immer zwei Schüle-
rinnen und Schüler die Bildkarte mit dem
von der Lehrkraft genannten Wort abzu-
schlagen.
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.2.1 Aussprache und Intonati- Sprechen
20Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
1. sich mithilfe eingeübter formelhaf- on, Wortschatz, sprachliche Mittel Die Lehrkraft spricht die neuen Begriffe
ter Wendungen und kurzer Phrasen (1) Laute unterscheiden deutlich vor und die Schülerinnen und Schü-
verständlich machen (monologi- ler wiederholen sie.
sches Sprechen)
Variantenreiches Sprechen:
Laut/leise sprechen, nur die Mädchen ...
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.2.1 Aussprache und Intonati-
3. eine verständliche Aussprache on, Wortschatz, sprachliche Mittel
erwerben (2) Laute weitgehend zielgerecht
aussprechen
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Lesen Bild- und Wortkarten für die Tafel,
(und Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Die Wortkarten zu den Symbolen werden Wortkarten der Tätigkeiten
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (1) Das Schriftbild bekannter Wörter einzeln hochgehalten und die Schülerinnen
zen und Wendungen erkennen und Schüler versuchen diese dem Bild zu-
zuordnen.
Lese-Spiel
Die Bildkarten werden entfernt, die Lehrkraft
zeigt auf eine Wortkarte und lässt ähnlich
wie oben bei dem Pantomimenspiel die Ak-
tivitäten ausführen.
(2) bekannte Wörter, einfache
Wendungen und Sätze lesen und
verstehen
(10) in kurze Texte (zum Beispiel Schreiben AB
Gedichte, Lieder, Geschichten) Arbeitsblatt: Verknüpfung mit folgendem The-
Wörter oder Satzteile einfügen Auf einem Arbeitsblatt ist ein Bild zu sehen, menfeld bietet sich an: Zahlen, Da-
21Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
auf welchem verschiedene Schulsachen tum, Uhrzeit
eines Schülers auf seinem Schreibtisch
liegen. Daneben stehen kurze Sätze mit
Lücken, die die Schüler ergänzen sollen.
Zum Beispiel:
“There are … rubbers on the table.”
(1) das Schriftbild bekannter Wörter Kreuzworträtsel: AB
und Wendungen erkennen Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein
Arbeitsblatt bei dem die Wörter in ein
(8) einzelne, auch unbekannte Kreuzworträtsels einzutragen sind. Vorge-
Wörter, einfache Wendungen und geben sind die Bildsymbole. Die Wörter sind
Sätze weitgehend fehlerfrei ab- an der Tafel beziehungsweise auf dem Ar-
schreiben beitsblatt als Vorlage zum Abschreiben.
Arbeitsblatt:
Auf einem Arbeitsblatt sind die einzelnen
Wörter als Schlangenwort (Word Search)
vorgegeben. Die Schüler schreiben die ein-
zelnen Begriffe auf und verbinden diese
später mit den entsprechenden Bildern.
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.1 Hör-/Hörverstehen Einführung des Stundenplans mit den Bildkarten der Fächer für die Tafel
(und Sprachlernstrategien) (1) Körpersprache (Mimik, Gestik), Namen der Unterrichtsfächer
2. Strategien zum Verstehen kurzer Stimmeinsatz (Artikulation, Intonati- Wortschatzeinführung Die Wochentage und Uhrzeiten
kommunikativer Botschaften nutzen on und Sprechtempo) und Visuali- Ein leerer Stundenplan wird an die Tafel werden wiederholt und eingetragen.
sierungshilfen (Bilder und Realia) gezeichnet. An der Außentafel hängen
3. sprachlich und inhaltlich Neues zum Verstehen nutzen Symbole für die verschiedenen Fächer. Verknüpfung mit folgendem The-
22Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
mit ihrem Vorwissen vergleichen (2) auf Anweisungen, Aufforderun- Gemeinsam sollen die Schülerinnen und menfeld bietet sich an: Zahlen, Da-
gen und Fragen entsprechend rea- Schüler – in Anlehnung an ihren eigenen tum, Uhrzeit
gieren Stundenplan – diese Symbole einhängen.
Die Lehrkraft kommentiert die Symbole/ Tafelbild mit Stundenplanraster
Piktogrammkarten und nennt das jeweilige und Symbolkarten für die verschie-
Unterrichtsfach. denen Unterrichtsfächer
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.2 Sprechen Variantenreiche Nachsprechübungen zu Satzstruktur anschreiben
1. sich mithilfe eingeübter formelhaf- (5) Fragen stellen den verschiedenen Fächern.
ter Wendungen und kurzer Phrasen Survey
verständlich machen (monologi- (4) eigene Vorlieben und Abneigun- Die Lehrkraft benutzt die bekannte Satz-
sches Sprechen) gen nennen strukur
“My favorite subject is … “ und fragt L BTV
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.2.1 Aussprache und Intonati- verschiedene Schülerinnen und Schüler: L PG
2. zunehmend aktiv an Gesprächen on, Wortschatz, sprachliche Mittel “What’s your favorite subject?“
teilnehmen (dialogisches Sprechen) (1) Laute unterscheiden Die Lehrerrolle kann zunehmend von den
(2) Laute weitgehend zielgerecht Schülerinnen und Schüler übernommen
aussprechen werden.
(4) die Satzmelodie von Aussage-,
Aufforderungs- und Fragesätzen
unterscheiden
(5) einen bekannten Wortschatz
anwenden
(6) Wortfelder erweitern
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Lesen Verknüpfung mit folgendem The-
Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Wortkarten werden an die Seitentafel ge- menfeld bietet sich an: Zahlen, Da-
3. sprachlich und inhaltlich Neues (1) das Schriftbild bekannter Wörter hängt, von der Klasse erlesen und dem je- tum, Uhrzeit
23Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
mit ihrem Vorwissen vergleichen und Wendungen erkennen weiligen Symbol im Stundenplan zugeord-
net.
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (4) Schlüsselwörter erkennen Leseübungen:
zen 1. Die Lehrkraft entfernt die Bildsymbole
(2) bekannte Wörter, einfache Wen- im Stundenplan und gibt jedem Feld ei-
dungen und einfache Sätze lesen ne Nummer. Sie fordert die Schülerin-
und verstehen nen und Schüler auf mit einem Würfel
eine Nummer zu erwürfeln; die Wortkar-
te, die in diesem Feld hängt, muss erle-
sen werden.
2. Die Lehrkraft gibt folgende Aufforde-
rung:
“On Monday we have sports ….”
Die entsprechende Wortkarte wird in den
Stundenplan eingehängt.
3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Schreiben AB
Umgang mit Texten Die Schülerinnen und Schüler erhalten ei-
(8) einzelne, auch unbekannte Wör- nen leeren Stundenplan. Auf einem geson-
ter, einfache Wendungen und Sätze derten Arbeitsblatt befinden sich kleine Bild-
weitgehend fehlerfrei abschreiben symbole mit dem Wort, die ausgeschnitten
werden und in die Felder des Stundenplans
eingeklebt werden. Als Vorlage dient der
eigene Stundenplan
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.2 Sprechen Sprechen:
2. zunehmend aktiv an Gesprächen (7) sich mit eingeübten Redemitteln Anhand des erstellten Stundenplans werden
teilnehmen (dialogisches Sprechen) zu Menschen, Tieren, Orten und verschiedene Fragen formuliert:
24Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
Zuständen äußern ”When do you have music?”
(5) Fragen stellen “We have music on Tuesday.”
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.3.1 Soziokulturelles Wissen, School in Great Britain and in Germany Bilder von englischen Schulen
Sprachlernstrategien) interkulturelle Kompetenz Mit Bildkarten und einer kurzen Geschichte
3. sprachlich und inhaltlich Neues (2) einige kulturelle Besonderheiten (Lehrkraft, Video oder Tonträger) werden Bilderbücher/ Bildergeschichte über
mit ihrem Vorwissen vergleichen der zielsprachlichen Länder als nicht verschiedene Situationen im Schultag eines den Schulalltag in England
eigenkulturelle Besonderheiten er- englischen Kindes aufgezeigt: L BTV
kennen und mit der eigenen Kultur - Schulkinder in Uniform L MB
vergleichen - Stundenplan L VB
- Assembly
(3) Kenntnisse zu Alltagsgewohnhei- - Lunch
ten und Tradition der zielsprachli- - Headmaster
chen Kulturen vertiefen und erwei- Die Unterschiede werden heraus gearbeitet,
tern mit der eigenen Situation verglichen und in
eine Übersichtstabelle eingetragen.
(4) Alltagsgewohnheiten und Tradi-
tion der zielsprachlichen Kulturen
mit der eigenen Lebenswelt verglei-
chen
2.1 Sprachlernkompetenz Abschließend können die Schülerinnen und Kein Vokabelheft im herkömmlichen
(und Sprachlernstrategien) Schüler in ihr Portfolio schreiben und malen. Sinne mit Übersetzungen
4. in altersgerechter Form Selbst- Link: Talente fördern - Portfolioar-
einschätzung und Selbstdarstellung Sprachenportfolio beit in der Grundschule
(Sprachenportfolio) dokumentieren (07.01.2017, 13.30 Uhr)
25Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
26Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
Natur und Tiere
ca. 6 Std.
Dieses Themenfeld umfasst die Wortfelder Wildtiere, Lebensräume einzelner Tiere, Nahrung und Körperteile. In den Klassen 1 und 2 wurden vorrangig der
Wortschatz aus den Wortfeldern der Haus-, Bauernhof- und Zootiere, sowie die Verben der Bewegung und ein Wortschatz zum Aussehen und typischen Merk-
malen der Tiere erlernt. In den Klassen 3 und 4 lernen die Schülerinnen und Schüler die verschiedenen Lebensräume der Tiere kennen, erfahren etwas über die
Nahrung einzelner Tiere und ihre Besonderheiten im Aussehen. Die Schülerinnen und Schüler nehmen zunehmend an Gesprächen zu einem Lieblingstier teil,
schreiben eine kurze Geschichte über ihr Tier und präsentieren diese.
Es bieten sich vielfältige Möglichkeiten der Verknüpfung mit folgenden Themenfeldern an: Körper;; Essen, Trinken, Einkaufen; Reisen; Farben; Zahlen, Datum,
Uhrzeit
Konkretisierung, Hinweise, Arbeitsmittel,
Prozessbezogene Kompetenzen Inhaltsbezogene Kompetenzen
Vorgehen im Unterricht Organisation, Verweise
Die Schülerinnen und Schüler können Hör-/Hörsehverstehen (TPR) Sprachvorbild der Lehrkraft
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.1 Hör-/Hörverstehen
Die bereits erlernten Tiere aus den Berei-
(und Sprachlernstrategien) (1) Körpersprache (Mimik, Gestik),
chen: Haustiere, Bauernhoftiere und Zootie-
1. die neue Sprache durch unter- Stimmeinsatz (Artikulation, Intonati-
re werden durch verschiedene Ratespiele
schiedliche mediale Zugänge er- on und Sprechtempo) und Visuali-
wiederholt und gefestigt.
kunden sierungshilfen (Bilder und Realia)
Bild-/ Wortkarten
zum Verstehen nutzen
Mime and guess / Montagsmaler
2. Strategien um Verstehen kurzer
“What’s the name of my animal? “ L MB
kommunikativer Botschaften nutzen (2) auf Anweisungen, Aufforderun-
Einzelne Schülerinnen und Schüler präsen-
gen und Fragen entsprechend rea-
tieren pantomimisch oder zeichnen ein be-
3. sprachlich und inhaltlich Neues gieren
kanntes Tier an die Tafel. (Montagsmaler).
mit ihrem Vorwissen vergleichen
Die Mitschülerinnen und Mitschüler erraten
das Tier und hängen die Bild/ Wortkarte an
die Tafel.
Weitere Tierbegriffe können eingeführt wer-
den.
27Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
3.1.2.1 Aussprache und Intonati- Die einzelnen Begriffe werden laut und
on, Wortschatz, sprachliche Mittel deutlich vorgesprochen. Dabei wird auf
(1) einzelne Laute voneinander un- sprachliche Besonderheiten geachtet.
terscheiden
(2) Laute weitgehend zielgerichtet
aussprechen
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.1 Hör-/Hörsehverstehen Wiederholung/Neueinführung Material:
(und Sprachlernstrategien) (1) Körpersprache (Mimik, Gestik), adjectives, verbs, look of animals, behaviour Bildsymbole zum Beispiel:
2. Strategien zum Verstehen kurzer Stimmeinsatz (Artikulation, Intonati- big, small, brown, fast, little, tall,
kommunikativer Botschaften nutzen. on und Sprechtempo) und Visuali- Hör-/Hörsehverstehen (TPR) / Sprechen long, short, sweet, wild …
sierungshilfen (Bilder und Realia) Die Bild/ Wortkarten der Tiere hängen un-
zum Verstehen nutzen tereinander an der Tafel. Eine kleine Ge-
schichte wird vorgelesen (Lehrkraft/ Tonträ-
(2) auf Anweisungen, Aufforderun- ger), in der die Begriffe zum Aussehen der
gen und Fragen entsprechend rea- Tiere eingebaut sind. Beim zweiten Vorle-
gieren sen werden diese Begriffe den Tierbildern
zugeordnet, entweder als Bildkarte oder als
(3) Informationen aus einfachen Zeichnung.
Hörtexten mithilfe von Schlüsselwör- “The mouse is small and white. It has got a
tern entnehmen long tail. “
Verschiedene Sätze werden gebildet und
variantenreich gesprochen.
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Lesen swim, jump, eat, drink, run, sleep,
(und Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Die Sätze werden gemeinsam gelesen. Da- climb…
3. sprachlich und inhaltlich Neues (1) das Schriftbild bekannter Wör- bei lesen abwechselnd die Mädchen und
28Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
mit ihrem Vorwissen vergleichen tern und Wendungen erkennen die Jungen, laut und leise … fur, feathers, tail, teeth, ears, mouth,
(2) bekannte Wörter, einfache Wen- legs, whiskers, …
5. sich auf das Wesentliche einer dungen und Sätze lesen und ver-
Äußerung konzentrieren stehen Lautes, deutliches Vorsprechen,
Nachsprechen,
Rhythmisches Sprechen
Körpersprachliche Aktivitäten
und Farbsymbole dienen als Hilfe.
L BTV
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Zu den Sätzen an der Tafel formuliert die
5. schrittweise die Möglichkeiten Umgang mit Texten Lehrkraft verschiedene Rätsel
schriftlicher Kommunikation (Ver- (10) in kurze Texte (zum Beispiel
steh beziehungsweise Verfassen Gedichte, Lieder, Geschichten) Wör- Animal Riddles, zum Beispiel zu farm ani-
kurzer schriftlicher Nachrichten und ter oder Satzteile einfügen mals:
Passagen) nutzen My animal has … four legs and a long tail.
It is … brown and white.
It gives … milk.
It’s a … .
Nach und nach dürfen die Schüler eigene
Rätsel entwickeln.
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.1 Hör-/Hörseh-verstehen Wortschatzeinführung
(und Sprachlernstrategien) (3) Informationen aus einfachen Lebensräumen der Tiere
2. Strategien zum Verstehen kurzer Hörtexten mithilfe von Schlüsselwör- pets, farm animal, zoo/wild animal
kommunikativer Botschaften nutzen. tern entnehmen Die Oberbegriffe werden an die Tafel ge- Bild-/ Wortkarten
hängt und gemeinsam mit den Schülerinnen
29Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
3. sprachlich und inhaltlich Neues und Schüler werden die Bild-/ Wortkarten
mit ihrem Vorwissen vergleichen der gelernten Tiere den Oberbegriffen zu-
geordnet.
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Schreiben
(und Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Die Schülerinnen und Schüler schreiben Lückentext zum Ausfüllen/Einkleben
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (1) das Schriftbild bekannter Wör- eigene kleine Rätsel.
zen tern und Wendungen erkennen
(8) einzelne, auch unbekannte
Wörter, einfache Wendungen und
Sätze weitgehend fehlerfrei ab-
schreiben
(9) nach vorgegebenen Mustern
Postkarten, kurze Mitteilungen und
Briefe schreiben
2.2 Kommunikative Kompetenz 3.2.1.2 Sprechen Sprechübungen:
1. sich mithilfe eingeübter formelhaf- (1) sich verständlich machen “The cat is a pet.”
ter Wendungen und kurzer Phrasen “The elephant is a zoo/wild animal.“
verständlich machen (monologi- “The cow is a farm animal.”
sches Sprechen)
3.2.2.1 Aussprache und Intonati-
on, Wortschatz, sprachliche Mittel
(1) Laute unterscheiden
(2) Laute weitgehend zielgerecht
aussprechen
2.1 Sprachlernkompetenz 3.2.1.1 Hör-/ Hörsehverstehen Hör-Hörsehverstehen Zum Beispiel:
(und Sprachlernstrategien) (1) Körpersprache (Mimik, Gestik), Anhand der oben benutzten Bild-/ Wort-
30Beispielcurriculum für das Fach Englisch / Klassen 3/4 Beispiel 1– Grundschule
2. Strategien zum Verstehen kurzer Stimm- einsatz (Artikulation, Intona- symbole stellt die Lehrkraft einen Steckbrief water, sea, pond, jungle, ice, forest,
kommunikativer Botschaften nutzen. tion und Sprechtempo) und Visuali- zu grass, …
sierungshilfen (Bilder und Realia) verschiedenen Zoo-/ Wildtieren vor. Dazu
3. sprachlich und inhaltlich Neues zum Verstehen nutzen werden folgende Strukturen vorgegeben.
mit ihrem Vorwissen vergleichen Suggestivfragen können sinnvoll
(3) Informationen aus einfachen Zum Beispiel: sein.
Hörtexten mithilfe von Where do … live? “Is the cat a zoo animal?“
Schlüsselwörtern entnehmen They … live in Africa … They live in the
water …
What do they eat?
They … eat plants …
They are …
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Lesen: AB
Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Die Schülerinnen und Schüler erhalten ein
5. Schriftsprache als Merkhilfe nut- (10) in kurze Texte (zum Beispiel Arbeitsblatt, auf dem sie einige Angaben zu Verknüpfungen mit folgenden The-
zen Gedichte, Lieder, Geschichten) Wör- den obigen Tieren eintragen sollen. menfeldern bieten sich an:
ter oder Satzteile einfügen Essen, Trinken, Einkaufen Reisen
2.1 Sprachlernkompetenz (und 3.2.1.3 Leseverstehen, Schreiben, Schreiben Vorlagen (auch Wörterbücher) als
Sprachlernstrategien) Umgang mit Texten Die Schülerinnen und Schüler sollen nach Hilfe zum Schrifteinsatz
6. altersangemessene Informations- (11) Arbeitsergebnisse in einfacher obigen Beispielen ein Lieblingstier be-
quellen und Nachschlagewerke be- Form (zum Beispiel Plakat) darstel- schreiben und dies anschließend der Klasse
nutzen len als Rätsel präsentieren.
(12) Hilfsmittel zum Nachschlagen Die Lehrkraft gibt, ähnlich wie bei einem
verwenden Steckbrief, Wortschatz für die Gliederung
vor.
31Sie können auch lesen