Die Brücke - Abend der Begegnung Qualitätsmanagement - Vereinte Martin Luther und Althanauer Hospital ...
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Die Brücke
Ausgabe 1/2018 . Nr. 516
Abend der Begegnung
Seite 6, 7, 8
Qualitätsmanagement
Seite 10, 11Inhalt
Rätselauflösung 4/2017 02 Rätselauflösung
Seite 11:
03 Vorwort
04 Auf ein Wort
05 Termine, Ehrenamt, Gedicht
06 Abend der Begegnung
09 Rätsel
10 Qualitätsmanagement
zum Mitmachen
12 Fasching in den Häusern
14 Porträt Harder-Khasán
VERANTWORTUNG
16 100. Geburtstag
Seite 24:
Sudoku Uhrwerk:
nach unten 17 Koordinatorin im
Ehrenamt
18 Rätsel
21 Interview in der Pflege
22 Pinnwand
Original und Fälschung 23 Pinnwand
24 Pinnwand
25 Rätsel
26 Pinnwand
Seite 25:
Wer wars?
Heinrich Böll, deutscher Schriftsteller,
* 21. Dezember 1917 Köln, Impressum
+ 16. Juli 1985 Bonn.
Das Magazin der Vereinten Stiftung
Diakonisches Unternehmen der Altenhilfe
Herausgeber: Thorsten Hitzel
Redaktion: Thorsten Hitzel,
Britta Hoffmann-Mumme,
Jürgen Klotz, Ursula Zierlinger
Konzeption & Layout: Ellen Schäfer
Druck: Wort im Bild
Bildnachweis:
Privat: Hoffmann-Mumme, VMLS,
2Vorwort
Liebe
Leserinnen
und Leser,
merken Sie das auch? Es wird Früh-
ling! Zumindest ein bisschen. Zwar sind
die Nächte noch bitterkalt, aber wenn
die Sonne sich tatsächlich mal blicken
lässt, wärmen ihre Strahlen schon ganz Projekt angesprochen, mit dem die Ver- das tägliche Ziel der ‘Vereinte Martin
ordentlich. Die ersten Schneeglöckchen einte Stiftung sich sehr intensiv beschäf- Luther + Althanauer Hospital Stiftung
und Krokusse wurden ebenfalls schon tigen wird: „Fundraising“. Zu deutsch: Hanau’. Und dafür benötigen wir Un-
gesichtet, und wenn Sie der Vogelwelt Mittelbeschaffung oder anders gesagt: terstützung.“
am frühen Morgen zuhören, sollte man Die Sammlung von Spenden. Wörtlich In Ihren Kalender eintragen sollten Sie
meinen, wir seien schon mitten im lau- sagte Reichhold: „(…) Dabei geht es zu- sich übrigens unbedingt den 13. Ok-
en Wonnemonat Mai. Das haben wir nächst darum, der Öffentlichkeit klar zu tober. Dort findet um 19 Uhr in der
uns nach der langen Dunkelphase aber machen, dass es sich lohnt, für ältere Hanauer Marienkirche eine musikalische
auch verdient, finden wir. und alte Menschen zu spenden. Natür- Lesung für den Ambulanten Hospiz-
Bereits ein paar bunte Momente in der lich punkten viele Kampagnen mit dem dienst der Stiftung statt. Sie heißt
trüben Jahreszeit bescherte uns ja be- Argument einer Investition in die Zu- „… und die Welt steht still. Letzte Lie-
reits die Faschingssaison – und natürlich kunft. Aber ich frage Sie, meine Damen der“ und wir freuen uns sehr, dieses pro-
wurde auch in unseren Einrichtungen und Herren, was spricht gegen eine minent besetzte Projekt des Autors Ste-
gefeiert, geschunkelt und „polonaisiert“ Investition in die Menschen, die Ihre und fan Weiller nach Hanau holen zu kön-
was das Zeug hielt. Wir haben das när- meine Zukunft überhaupt erst möglich nen. Bis dahin ist es zwar noch eine
rische Treiben, samt „königlicher Ho- gemacht haben? Der Begriff ‘Altersar- Weile hin, aber wir alle kennen das von
heiten“ auf Bilderseiten für Sie festge- mut’ ist heute in aller Munde und er Heiligabend – plötzlich und vollkom-
halten. steht dafür, dass die Generation, die men unerwartet ist er da. Also, lieber
Ebenfalls reich bebildert präsentiert sich jetzt alt ist, mit dem, was sie nach dem schon mal notieren!
der „Abend der Begegnung“, der tradi- Generationenvertrag in die Rentenkasse Jetzt wünschen wir Ihnen aber erst mal
tionelle Jahresempfang der „Vereinte eingezahlt hat, nicht mehr rumkommt. viel Spaß beim Blättern, Lesen, Bilder
Martin Luther + Althanauer Hospital Das bedeutet, dass auch wir in unseren anschauen und Rätseln.
Stiftung Hanau“. Zu Gast waren hier Einrichtungen häufig Menschen erle-
mehr als 160 Menschen, die sich nach ben, die im Alter sehr genau auf den Herzlichst
dem Impulsvortrag von Dr. Sonja Radatz Pfennig schauen müssen. Den Lebens- Thorsten Hitzel
zum Thema „Change“ (Veränderung) abend der uns anvertrauten Menschen Vorstandsvorsitzender
angeregt unterhielten und austausch- würdig und liebevoll zu gestalten, aber
ten. In seinem Grußwort hatte aber zu- auch mit den modernen Errungen- Petra Brugger
vor auch Dr. Norbert Reichhold, der Vor- schaften in der Altenpflege dafür zu Vorstandsmitglied
sitzende des Aufsichtsrates, ein großes sorgen, dass es ihnen gut geht, das ist
3Auf ein Wort
Schon wieder ist eine Woche zu schwer, das „Eigentliche“, das, was mir
Ende gegangen – und was ich „ei- eigen, ureigen, ist, zu tun? Bin ich nicht
gentlich“ vorhatte, ist auf der Strecke gut genug zu mir selbst? Gönne ich mir
Was ich eigentlich” vorhatte...
“
geblieben. „Eigentlich“ will ich dies und paradoxerweise nicht den Erfolg und
das – und dann tue ich etwas Anderes, das gute Gefühl, etwas Wesentliches
etwas, von dem ich merke, dass es geschafft zu haben? Gönne ich mir
„eigentlich“ nicht das ist, was ich will. nicht diese Befriedigung, diesen inneren
Das „Eigentliche“ wäre doch „eigent- Frieden, wenn ich geleistet habe, was Drehen Sie die Reihenfolge um: tun Sie
lich“ das, was mir zu eigen wäre; was für mich wesentlich war? Brauche ich zuerst das, was Sie „eigentlich“ tun
mein „Ureigenstes“ wäre – und gerade dieses Getriebensein, diese „Aufschie- wollen – wenigstens einmal in der Wo-
das kommt im Alltag immer wieder zu beritis“, weil ich meine gelernt zu ha- che. Es könnte eine paradiesische Erfah-
kurz. Dafür tue ich Dinge, von denen ich ben, dass nur der wirklich fleißig ist, der rung sein, mitten im Alltag. Ein Blick-
im Rückblick sage: was ich eigentlich seine Aufgaben nicht schafft? Andern- wechsel mit Gott, durch den Nebel der
wollte, dazu bin ich gar nicht gekom- falls wäre ich ja nicht ausgelastet, ma- Ereignisse hindurch.
men. Wie kommt es, dass das „Eigent- chte mir gar auf Kosten anderer einen
liche“, mein „Eigenes“, immer wieder schönen Lenz. Wer sagt, er hätte ge- Ihre Pfarrerin
abgedrängt wird und zugunsten „un- nügend Zeit, die Dinge zu erledigen, die Beate Kemmler
eigentlicher“ Aufgaben zurück stehen anfallen und die „eigentlich“ dran sind,
muss? „Eigentlich wollte ich dich schon hat wohl zu wenig zu tun.
längst angerufen haben“, „eigentlich Fürchte ich mich vor dem „Eigentli-
wollte ich diesen Stapel heute abge- chen“, meinem „Eigenen“, weil ich die-
arbeitet haben“ – das klingt nach Auf- sen Entspannungszustand, das Eigent-
“
gaben, vor denen ich mich „eigentlich“ liche“ geschafft zu haben, fürchte? Ent-
drücken will, weil sie zwar mir „eigen“ spannen, die Spannung raus nehmen
und wichtig sind, aber unangenehm und genießen, das „Eigene“ getan zu
und anstrengend. Hilfreich und gut haben – das wäre ja fast ein Sonnen-
wäre es, sie anzupacken - aber der strahl aus dem Paradies, ein Augen-
Mühe, die sie machen werden, will ich zwinkern Gottes: „Siehst du, du kannst
mich nicht aussetzen. Und so ziehe ich es doch: dich auf das Wesentliche kon-
Aufgaben vor, die einfacher gehen, aber zentrieren, das „Eigentliche“ tun; wir
„eigentlich“ unwichtig(er) sind. verstehen uns doch, du Mensch, und
Was ist das mit mir Mensch, dass ich ich, dein Gott“. Aber so viel Erfüllung
das, was ich „eigentlich“ will, nicht tue, scheine ich mir nicht gönnen zu kön-
und dafür das tue, was „eigentlich“ nen, so viel Augenzwinkern mit Gott
nebensächlich ist? Warum fällt es mir so scheint mir doch unheimlich.
4Termine Ehrenamt
2018 haben wir viel vor. Begleiten Sie uns dabei!
Die Pflegeakademie wird 50 Das Altenhilfezentrum
Festakt und Podiums-
diskussion zur Generalistik
Schöneck-Büdesheim
am 7. Juni, Projektwoche hat zehnjähriges
Demenz” im Spätherbst.
“
Bestehen.
... und die Welt steht still.” Koordinatorin
“Letzte Lieder und Geschichten der Ehrenamtlichen:
Das Haus im am Lebensende von Stefan
Weiller für den Ambulanten Kinga Mallwitz
Bergwinkel in Hospizdienst der VMLS mit Tel.: 06181 2902-376
Christoph Maria Herbst, Birgitta
Schlüchtern feiert Assheuer und weiteren Künstlern. montags 8.30 _ 14.00 Uhr
Ein grandioses Projekt mit Literatur
seinen 40sten. und Musik und vielen Emotionen. dienstags 8.30 _ 15.00 Uhr
freitags von 10.30 _ 13.30 Uhr
Samstag, 13. Oktober, 19 Uhr
kinga.mallwitz@vmls-hanau.de
Archiv Giesela Schulze 5Abend der Begegnung
Mehr als 160 Gäste aus Politik,
Wirtschaft, Kirche und Stadtgesell-
schaft konnten die Verantwortlichen
Wandel ohne
der Vereinte Martin Luther + Altha-
“
nauer Hospital Stiftung Hanau” (VMLS)
zum traditionellen „Abend der Begeg-
nung“ begrüßen. Auf dem Jahresem-
pfang sorgte Dr. Sonja Radatz mit ih-
rem Impulsvortrag „Change abseits
vom Tal der Tränen“ für regen Aus-
tausch und reichlich Diskussionsstoff
unter den Anwesenden. Der von ihr
begründete sogenannte „Relationale
Ansatz“ erklärt die Welt anhand der
Beziehungen von Menschen unterei-
nander sowie zu ihrer Umwelt. Er geht
davon aus, dass Handlungen und Inter-
aktionen laufend auf ihre Wirksamkeit
überprüft und gegebenenfalls ad hoc
verändert und angepasst werden, also
ständigem Wechsel („Change“) unter-
liegen. Statt dieses Prinzip von „Ver-
such und Irrtum“ als Last zu sehen
plädiert Sonja Radatz für mehr Flexi-
bilität im Kopf und behauptet, jeder
könne Dinge auch spontan verändern,
wenn er es nur wolle. „Wir alle lieben
Change. Wenn über Nacht der erste
Schnee fällt, wenn unser Baby auf die
Welt kommt oder wenn ein neues i-
Phone auf den Markt kommt. Und nie-
mand beschwert sich, dass er die Daten
des alten auf das neue i-Phone über-
tragen muss. Es braucht kein Steering
Comittee, keine Projekte und schon gar
6Abend der Begegnung
keine Workshops. Change wird im Le-
ben gelebt“, so die Wiener Unterneh-
mensberaterin. Mit Temperament und
Schnick-Schnack
einer guten Prise Humor brachte sie in
ihrem einstündigen Vortrag ihren so
ganz anderen Denkansatz auf den
Punkt.
Das sei auch die Idee hinter dem Titel
„Abend der Begegnung“, sagte in sei-
ner Ansprache der VMLS-Aufsichts-
ratsvorsitzende, Dr. Norbert Reichhold.
Es gehe darum, Menschen aus ganz
verschiedenen Bereichen und Branchen
mit einem guten Impuls miteinander
ins Gespräch zu bringen, Austausch
und Netzwerk zu fördern. Reichhold
ging zudem auf die großen Aufgaben
ein, die vor der Pflege im allgemeinen
und der Stiftung im besonderen lägen
– dazu gehöre unter anderem die Ein-
führung der sogenannten „generalis-
tischen Ausbildung“, in der die Lehr-
berufe Kranken-, Kinderkranken- und
Altenpflege zusammengefasst werden
sollen. Zwar trete dies erst 2020 in
Kraft, doch sei auch die stiftungseige-
ne Pflegeakademie schon jetzt dabei,
sich auf diese Veränderungen vorzube-
reiten.
Ein weiteres großes Thema sei die wei-
tere Schärfung des diakonischen Profils
der Vereinten Stiftung: Die „Schippe
mehr Diakonie“ sei vielen Menschen im
Alter wichtig. „Diesem Wunsch nach Ge-
borgenheit und christlicher Nächsten-
7Abend der Begegnung
liebe entsprechen wir gern. Wir sehen es
überdies als Unterscheidungsmerkmal
gegenüber anderen Anbietern“, so
Reichhold.
Er verabschiedete im Rahmen des Jah-
resempfangs auch ganz offiziell zwei
Mitglieder des Stiftungsrates: Bernd
Böttner, der seit 1. Januar als Prälat im
Büro des Bischofs in Kassel neue Auf-
gaben wahrnimmt und Claudia Brink-
mann-Weiß, die nun als Dezernentin für
Diakonie und Ökumene ebenfalls in der
nordhessischen Stadt tätig ist. Für
Reichhold selbst war dieser „Abend der
Begegnung“ ebenfalls eine kleine Pre-
miere: Er übernahm erst im Sommer
2017 den Vorsitz des VMLS-Aufsichts-
rates von Alfred Merz, dem ehemaligen
Chef der Sparkasse Hanau.
Musikalisch umrahmt wurde die Ver-
anstaltung übrigens durch das Duo
BarRock (Joe Meltke und Heiko „To-
fino“ Schmidt).
Unter den Gästen waren unter ande-
rem Landgerichtspräsidentin Susanne
Wetzel, Oberstaatsanwältin Elisabeth
Opitz, Stadtrat Thomas Morlock,
Bürgermeister Axel Weiss-Thiel, die
Chefin der Hanauer Agentur für Arbeit,
Heike Hengster, Erste Kreisbeige-
ordnete Susanne Simmler, Landrat a.D.
Karl Eyerkaufer, TGH-Chef Rüdiger Arlt,
HA-Verleger Thomas Bauer, Dr. Maria
Haas-Weber, Erika Schulte (Wirt-
schaftsförderung), Dieter Schreier,
Matthias Zach, die Architekten Rainer
Krebs und Klaus Heim.
8Qualitätsmanagement ...
Reagieren auf die sich wandelnde Ge-
sellschaft verschaffen uns einen Wettbe-
werbsvorteil. Durch optimale Qualität
unserer Arbeit und unserer Dienstleis-
tungen, durch die Tradition unseres Un-
ternehmens, durch unsere hohe Flexibi-
lität sowie durch unsere kompetente
Auskunftsbereitschaft sichern wir ein
Qualitätsmanagement (QM) ist in werbsgeprägten Gesundheitswesen Be- erfolgreiches Unternehmen. Zusätzlich
aller Munde. Dabei geht es um weit stand zu haben, ist es unerlässlich, generieren wir Innovation und Mitarbei-
mehr als Rechtsverbindlichkeit und Do- eigenes Know How” abzusichern und terzufriedenheit sowie ein optimales
“
kumentation. QM hilft, Schnittstellen sichtbar zu machen. Transparenz, sich- Kosten - Nutzen-Verhältnis über das
im Unternehmen zusammenzuführen, ere Geschäftsabläufe und gelungene Qualitätsmanagementsystem. Wir le-
Kommunikation zu verbessern, Abläufe Kommunikation machen uns wettbe- ben Qualität vor. Aus unserer Sicht spielt
effizienter zu gestalten, unsere Kunden werbsfähig. Die Erfüllung der sich verän- hierbei folgendes eine bedeutende
und Mitarbeiter ins Blickfeld zu rücken. dernden Ansprüche und Anforderun- Rolle:
Um in einem qualitäts- und wettbe- gen unserer Kunden sowie das schnelle
Qualität bedeutet für uns... Die Umsetzung des Qualitätsmanagement
erreichen wir durch:
Zufriedene Kunden intern und extern Einbindung der Mitarbeiter in laufende Prozesse
Langfristige Kundenbindung durch Kompetenz und Identifikation der Mitarbeiter mit den gemeinsam
Leistungsfähigkeit ntwickelten Arbeitsprozessen
Zufriedene und motivierte Mitarbeiter Beteiligung der Mitarbeiter an Entwicklung und
Effektives Mitarbeitermanagement Überprüfung neuer Prozesse
Optimale Integration neuer Mitarbeiter Befähigung der Mitarbeiter an Qualitätsmanagement-
prozessen (z. B. Führen, Moderieren und Teilnehmen an
Arbeitsplatzsicherheit und Mitarbeiterbindung
internen und externen Arbeitsgruppen, Projekten etc.)
Optimierung und Transparenz von Abläufen sowie
Verbindliche Strukturen und Rahmenbedingungen zur
kontinuierliche Verbesserung
Umsetzung von Qualitätssicherungsmaßnahmen
Innovation und Ideengenerierung
Transparenz und Informationen über neue Entwicklun-
gen in unserem Unternehmen
Grundelemente im Qualitätsmanagement und
Qualitätssicherung aus unserer Sicht:
Unternehmensvision und Unternehmensstrategie
Qualität von Führung und einführen von
Führungsrichtlinien
Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit
Pflegeleitbild und Pflegequalität
Ausbildung, Fort- und Weiterbildung
10zum Mitmachen
Die Startseite
der neuen
Informations-
plattform
Die „Steuerungsgruppe“ unseres Unter- alle Schnittstellen im Unternehmen zu- sich um ein internes Netzwerk, auf das
nehmens - mit 30 Mitarbeitern aus allen sammen. „Es geht darum, den Mitar- jeder Mitarbeiter einen persönlichen Zu-
Fachbereichen – arbeitet übergreifend beitern zu zeigen, dass gemeinsame gang hat, um aktuelle Informationen,
in Qualitätszirkeln an verschiedenen Entwicklung und Qualitätsmanagement Prozesse und Verfahrensanweisungen
Prozessen zu verschiedensten Themen. Spaß machen und wir alle Mit-Ge- zu finden, zu bewerten, zu komment-
“
Die Steuerungsgruppe plant, koordi- stalter” in unserem Unternehmen sind. ieren und Veränderungsvorschläge mit
niert Themen und Fragestellungen. Sie Arbeitsabläufe werden transparent ge- einzubringen. „Orgavision“ ist zurzeit
priorisiert Themen, die für das Unter- macht und vereinfacht, Ideen aus der nur ein Arbeitstitel, denn die Geschäfts-
nehmen geeignet sind und bearbeitet Mitarbeiterschaft entwickelt und voran führung hat jetzt einen Wettbewerb zur
werden sollen. Durch die offene Arbeits- gebracht, denn Teilhabe am QM-Proz- neuen Namensfindung unter allen Mit-
weise und ständigen Dialoge der unter- ess ist die Basis für ein funktionierendes arbeitern ausgeschrieben. Dem Gewin-
schiedlichen Bereiche, sorgt die Steue- Qualitätsmanagement. ner winkt ein iPod von Apple. Sylvia
rungsgruppe für Transparenz und Ak- Um aktuelle Informationen unseres Un- Brandt: „Wir sind sehr gespannt auf die
zeptanz von Qualitätsentwicklungspro- ternehmens allen Mitarbeitern zugäng- kreativen und pfiffigen Ideen unserer
zessen. lich zu machen, ist die Einführung einer Mitarbeiter.” Startschuss für den Zu-
Die Abteilungen nehmen gemeinsam eigenen Wissens- und Kommunikati- gang des Portal für alle Mitarbeiter ist im
ein Problem in Angriff, tauschen sich ons-Plattform erforderlich. Es handelt Frühjahr.
aus und erarbeiten eine Lösung. Kein
stilles Kämmerlein, sondern offene
Kommunikation für Entwicklung und
Seit 1.1.2017 besteht die Stabstelle Pflege-
Qualität im Unternehmen. Um damit
und Qualitätsmanagement. Sie wird geführt
erfolgreich zu sein, ist es unerlässlich,
von Sylvia Brandt, Pflegepädagogin und
jeden Mitarbeiter mit ins Boot zu holen, systemische Organisationsentwicklerin.
weiß Sylvia Brandt. Sie leitet das Pflege-
und Qualitätsmanagement und bringt
11Fasching in den Häusern
ue
Auf der A
Beschützendes Wohnen
Erlensee
Gelnhausen
Haus a
m Brun
nen
12Fasching in den Häusern
Haus im Bergwinkel
k
Schönec
St. Elisab
eth
Haus Waldeck
Heringsessen
mit dem
Chor der
elze 13
VakuumschmAlexander Harder-Khasán
1901 – 1985
Quelle:
Kulturpreis
MKK
Was sehen Sie, liebe Leser, wenn Sie keiten sukzessive aufnehmen, erfassen ressanten Kunstszene, sondern „entar-
den Großen Saal des Ernst-Sopp-Hauses und umsetzen konnte. Nur: Diese Art tete Kunst“. Schon 1938 erhielt auch
betreten, vielleicht darin Platz nehmen? von Entwicklung war für die ersten Harder-Khasán Ausstellungsverbot. Die
Vieles, werden Sie antworten – Tische, fünfzig Jahre im Leben Harder-Khasáns Familie musste leben, er ließ sich zum
Stühle, Menschen, durch die Fenster die nicht vorgesehen. Handelsbuchhalter ausbilden.
Natur im jahreszeitlich wechselnden Als Wolgadeutsche wurde die Familie Doch die vielleicht schlimmste Zeit be-
Kleid und auch noch einen Flügel und, Harder-Khasáns 1915 in die weit abge- gann 1942, als er als deutscher Soldat
Gewaltiges Malen gegen die Gewalt
ja, ein großes Bild. Vielleicht sagen Sie: legene kasachische Steppe verbannt. Im an die Russlandfront versetzt wurde.
„Ein Bild? Doch, aber da sieht man nicht „vaterländischen Krieg“ galten die Wol- Aufgrund seiner Sprachkenntnisse
so recht, was es darstellen soll, man gadeutschen – seit ihrer Ansiedlung musste er als Dolmetscher Grauenvolles
müsste einmal näher gehen und es ge- durch Katharina die Große ein kraftvol- begleiten, konnte sich nicht im Zaume
nauer betrachten.“ Tun Sie es! Es lohnt ler Wirtschaftsfaktor im Zarenreich - als halten, machte seine Empörung deutlich
sich, denn „was wir sehen, ist von gro- spionageverdächtig, ein Pogrom in und im Straflager drohte ihm ein Straf-
ßer Dynamik und vielfältigem Leben in Moskau gegen Russlanddeutsche heizte gerichtsverfahren. Befreundete Ärzte in-
Farbe und Form.“ (1) die Stimmung an. fizierten ihn mit Diphterie, um ihn dem
Der Maler ist Alexander Harder-Khasán, 1918 konnte die Familie nach Ostpreu- unausweichlichen Prozess zu entziehen.
ein Schwergewicht in der regionalen ßen emigrieren, und der junge Mann Fast hätte es ihn das Leben gekostet,
Kunstlandschaft, auch „Hanauer Kunst- studierte die „bildenden Künste“ in El- doch er wurde gesund und zum Tode
szene“ genannt, nach dem Zweiten bing und Königsberg, schließlich in verurteilt. Kurz vor der Vollstreckung des
Weltkrieg. Er fand große Aufmerksam- München und Paris. In dieser Zeit muss- Urteils in Spandau befreite ihn ausge-
keit – abzulesen an den zahlreichen te er erkennen, dass sein handwerkli- rechnet die Rote Armee, allerdings auch
Ausstellungsorten in Deutschland und ches Können ihn nicht zum Künstler von ihr drohte ihm Übles. Er schlug sich
ganz Europa. 1977 war er der erste, der machte, sondern Kunst die Auseinan- durch bis an die Elbe, war dann kurze
den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises dersetzung mit der Zeit verlangte – die Zeit in amerikanischer Kriegsgefangen-
erhielt. Noch heute ist auf der Website sogenannte Avantgarde war für ihn so- schaft und kam noch 1945 zurück zu
des Kulturpreises zu lesen: „Mit seiner wohl faszinierend wie verstörend. 1927 seiner Familie in Wernigerode im Harz.
Wahl setzte die Jury einen hohen Maß- heiratete er eine Studienkollegin: Die Von dort mussten sie aber erneut flie-
stab für die Zukunft, zeichnete sie doch Werke der Malerin Alexandra Harder hen, nachdem die Alliierten ihre Besat-
einen Maler aus, dessen Werdegang, sind gewiss vielen Hanauern noch im zungsgebiete neu verteilt hatten. Bis
dessen Stil, Farb- und Formgebung sich Gedächtnis, im Bildgedächtnis. Beide 1949 lebte Harder-Khasán in der Nähe
aus dem internationalen Spektrum der gingen auf Studienreisen in die USA, von Braunschweig, ernährte seine Fami-
künstlerischen Avantgarde des 20. Jahr- nach Kanada und Mexico, lebten von lie mit dem Verdienst als Dolmetscher.
hunderts herausgebildet hatte.“ Gelegenheitsarbeiten, Grafik, Werbung, 1949 kamen sie nach Hanau, und dort
Das klingt nach einer überschaubaren Illustrationen, kehrten 1935 nach Berlin blieb Alexander Harder-Khasán bis zu
Entwicklung – ein Künstler, der in sei- zurück. Dort aber gab es keine „Golden seinem Tod 1985. „Entwickeln“ als
nem Leben Arbeits- und Lernmöglich- Twenties“ mehr mit einer offenen, inte- Künstler konnte er sich also wesentlich
14 (1) Friedhelm Härig, Harder-Khasán, Hanau 1976Alexander Harder-Khasán
1901 – 1985
erst im Alter von fünfzig Jahren. sagte auch, dass ihr Vater durch „Mal- der 70er Jahre war für Harder-Khasán
Seine Bilder nach dem Krieg sind sehr entzug“ seine individuelle Ausdrucks- der Schritt in die Abstraktion die konse-
expressiv, von einer überwältigenden, form gefunden habe. Für ihn war das quente nächste Stufe seines Malens:
fast grellen Farbigkeit. Als Jugendlicher der Expressionismus – der Stil, der es Schauen Sie auf das Bild hier. Es stammt
hatte er Demütigung, Vertreibung, Ent- ihm ermöglichte, seine schrecklichen Er- aus jener Zeit. Form und Farbe beherr-
eignung erfahren müssen, im Krieg lebnisse zu bewältigen, im wahrsten schen das Werk. Einfache weiße, rote
musste er brutale Zerstörung und wilde Sinne des Wortes: Gewaltig gegen die und gelbe Formen werden puzzleartig
Mordgier mit ansehen, war selbst Opfer Gewalt malen! Die starke, oft jäh wech- zusammengefügt in eine weißgraue Flä-
der Nazijustiz und lebte in Todesangst: selnde Farbigkeit, die kraftvolle Figuren- che, die in unregelmäßig großen Recht-
„Der seelische Druck, der sich über Jahre zeichnung springen den Betrachter an, ecken getaltet ist und wie ein Band vor
angestaut hatte, musste abgelassen beeindrucken ungemein.(3) den Hintergrund gezogen scheint. Eine
werden: „es musste herausgeschrien In den 50er Jahren engagiert sich Har- unglaubliche Tiefenwirkung wird er-
werden und – gebrüllt werden. Da gab der-Khasán stark in der Hanauer Kultur. reicht durch die unterschiedlichen Blau-
es keine Gedanken an Farbkultur, Mate- Schon 1950 trat er für einen Zusam- töne dieses Hintergrundes.
rialgediegenheit, stilistische Probleme – menschluss der bildenden Künstler ein – Die Expressivität der 50er Jahre mündet
das alles hatte sich von selbst erledigt. gegründet wurde der Künstlerbund am Ende seines Lebens in einer sehr be-
Sich von dem Unsagbaren der letzten „Simplicius“, der bis heute in seinen herrschten, distanzierten, fast kühlen
Jahre zu befreien – das war brennendes Ausstellungen die Bandbreite des Schaf- Bildlichkeit. Es scheint ihm gelungen,
Anliegen.“(2) So urteilt seine Tochter fens in unserer Region zeigt. nicht nur Ruhe in sein Werk, sondern
Franziska Haslinger, selbst eine vielbe- Erst in den 60er und 70er Jahren setzt er auch in sein Leben zu bringen.
achtete Künstlerin, übrigens wie Vater sich intensiv mit der gegenstandslosen Ursula Zierlinger
und Mutter mit dem Kulturpreis des Malerei auseinander. Keine Farbexplosi-
Main-Kinzig-Kreises ausgezeichnet. Sie onen mehr, sondern klare Formen. Ende
(2) Franziska Haslinger, Harder-Khasán, Hanau 1981 (3) s. Anton Merk,, Harder-Khasán, Hanau 1991 15Pinnwand
Wenn man Annemarie Huth (links) Annemarie Huth lebt im Gustav-Adolf-
so anschaut, dann kann man sich wohl Haus in der Martin-Luther-Anlage und
kaum vorstellen, dass sie gerade einen hat zu ihrem Geburtstag selbst ein Ge-
Mit einem Augenzwinkern
sozusagen „doppelrunden“ Geburtstag dicht verfasst, in dem sie mit einem Au-
gefeiert hat. Doch tatsächlich stieß die genzwinkern über das Alter und die
flotte Seniorin im Januar mit Freunden modernen Zeiten philosophiert. Wun-
und Familie auf das 100. Wiegenfest an. derbar!
So ein 100ster Geburtstag ist wohl zum Jubilieren, Was dir nun bleibet auf die Dauer,
viele kommen von fern zum Gratulieren, ist ein Platz als Zuschauer.
freuen sich, dass du es soweit geschafft Dabei stört das digitale Treiben,
mit Verstand und Muskelkraft. kaum einer will noch etwas schreiben.
Nun die Gedanken, die ich hab Kinder siehst du nicht mehr schwätzen,
an meinem Jubiläumstag. das i-Phone tut das nun ersetzen,
ich glaub’ die Zeit ist nicht mehr fern,
Denkt nicht, das Alter ist so schön, dann ist Telefonieren auch unmodern.
kannst zwar mit Mühe grad noch gehen, Geschäftlich wird nicht angewählt,
schaust sehnsüchtig den Radlern hinterher, es wird gefaxt oder gemailt,
dir fällt das Treppensteigen schwer, überall gesenkte Köpfe, nicht normal erhoben,
nichts mehr mit der Schwimmerei im Meer, denn es wird eifrig getippt und geschoben,
nicht mal im See bei Sonnenschein, vielleicht ist man auch online mit der Bank,
nein, in so ein Aquarium müßte es sein. zu fragen, ob das Konto blank,
An Tanzen ist nicht mehr zu denken, überall stehen Automaten,
sollst nur so ein Rollator lenken, um die wir ganz bestimmt nicht baten.
um im Alter fit zu bleiben, Wenn ich das alles wollt kapieren,
musst du Seniorensport betreiben, müßt ich ein Sprachkurs absolvieren.
nichts mehr mit Bummeln in der Stadt,
dazu sind die Beine zu matt, Schau ich besinnlich um mich her,
verreisen ist auch abgeschrieben, menscheln” tut es heut nicht mehr!!!
“
bleibst halt zuhaus bei deinen Lieben, Whatsappen, simmsen, twittern, das ist wichtig
freust dich wenn die Sonne scheint, Annemarie, jetzt bist du alt, aber richtig!
es macht nichts wenn der Himmel weint,
lebst von der Erinnerung,
warst schließlich auch mal jung!
16Koordinatorin im Ehrenamt
Seit 1. November hat die Vereinte Eines habe sie dabei schon verinnerlicht:
Stiftung am Standort Hanau eine „Nicht gleich losstürmen und fragen
weitere Kollegin im Ehrenamt: Inge Rühl ‚Was braucht Ihr?‘. Erst mal den Men-
unterstützt die Arbeit von Koordinatorin schen zuhören und dann reagieren.“
Kinga Mallwitz, hat aber einen eigenen Blinder Aktionismus brüskiere andere
Erst zuhören, dann handeln
Schwerpunkt. Die Vernetzung innerhalb häufig mehr als dass er nutze.
von Kirche und Diakonie ist ihr Thema – Ihr Ziel im neuen Job: Kirche und Ein-
und das nicht nur in ihrer neuen Funk- richtungen wieder mehr miteinander zu
tion. Man könnte sagen, es ist eine Her- verzahnen. „Ich möchte Leute von au-
zensangelegenheit, eine, die sie auch ßen in die Stiftung holen und gleich-
außerhalb der Martin-Luther-Anlage 8 zeitig auch Impulse nach draußen ge-
mit Energie betreibt. Schon lange en- ben“, sagt Inge Rühl. Dabei geht sie
gagiert sich die gebürtige Nordhessin kreativ und beherzt zu Werke: Ob Wan-
kirchlich, vor allem in Belangen für Frau- derausstellung besonderer Stick-Kunst- spricht sich herum, von der Stiftung in
en, war zunächst Delegierte, später Vor- werke, Europatag, „Hanau liest ein die Gemeinden und umgekehrt“, freut
sitzende der Landesfrauenkonferenz der Buch“ oder Frauenkreis – Hauptsache, sich die Mutter zweier erwachsener Kin-
evangelischen Kirche von Kurhessen- Zielgruppe und Veranstaltung passen zu der. So richtig zum Durchatmen kommt
Waldeck. Heute ist sie beim Gustav- Stiftung und Diakonie. Auch mal quer Inge Rühl im Moment übrigens nicht –
Adolf-Werk, dem Diasporawerk der denken, lautet dabei die Devise. zahlreiche Aktivitäten in Nah und Fern
evangelischen Kirche die Verantwort- Apropos „Frauenkreis“: Diese Veranstal- oder auch mal eine längere Oma-Zeit
liche für die Frauenarbeit („Wir küm- tung, die Rühl gemeinsam mit den Pfar- mit ihrem Enkel füllen den Terminkalen-
mern uns um evangelische Minder- rerinnen Heike Mause und Beate der. Wenn aber wirklich mal nichts zu
heiten“), begleitet Projekte, besucht Ge- Kemmler durchführt, erwies sich gleich tun ist, dann kann die Netzwerkerin aus
meinden im Ausland, knüpft Kontakte. beim ersten Mal als wahrer Publikums- Überzeugung am besten in der Sauna
Mit einem Satz: Inge Rühl kommt or- magnet. „Wir hatten das Elisabethen- entspannen. Die macht eben nicht nur
dentlich rum. zimmer reserviert, um erst mal zu schau- die Atemwege frei, sondern auch den
Wer nun aber meint, das internationale en, wie groß die Resonanz überhaupt Kopf.
Geschäft sei das Einzige für die 58-Jäh- sein würde. Als immer mehr Frauen
rige, der irrt: „Weltweit vernetzt zu sein, hereinströmten, mussten wir sogar in
ist toll, aber ich versuche, das, was ich den Großen Saal umziehen“, erinnert Infobox:
an Erfahrungen sammele, wieder in sie sich lachend. Das Interesse an dieser Der Frauenkreis in der Martin-Luther-
meine Arbeit einfließen zu lassen – auch Gesprächsrunde ist ungebrochen – Anlage 8 findet immer am ersten
hier in der Vereinten Stiftung“, sagt sie. auch aus Gemeinden in der Stadt wür- Mittwoch des Monats von 15 bis
Und sie wolle „eine Lernende bleiben“, den inzwischen Frauen teilnehmen. Eine 16.30 Uhr statt.
Anregungen und Impulse aufnehmen. Punktlandung also. „Das Angebot
17Rätsel
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18Freundeskreis
der
Martin Luther Stiftung e. V. Ein treu
er Freu
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Lutheris denn ein
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die von Herzen kommt!
Füreinander da sein
In kleinen wie in großen Dingen Zeichen setzen
Den Bewohnern und Mietern in der Stiftung das bisschen
“
und oft so wichtige Mehr” geben
Diese Ziele verfolgt der Freundeskreis der Martin Luther Stiftung e.V. Er engagiert sich manuell, ideell und finan-
ziell für die älteren Menschen. Dabei widmet er sich besonders Aufgaben und leistet Dienste, die über die normale
und in der Stiftung qualitativ sehr hochstehende Pflege hinausgehen. In anderen Worten: Der Freundeskreis sorgt
für manches „Sahnehäubchen“ zum Wohlergehen und Nutzen der Bewohner und Mieter.
Der Kreis besteht seit 1977 und zählt zurzeit mehr als Einige unserer Aufgaben:
100 Mitglieder. Ihnen allen ist das Wohl der Mieter und Mithilfe bei der Organisation von Veranstaltungen
Bewohner in der Stiftung ein Herzensanliegen, wofür der Stiftung
sie Hilfe in vielfältiger Form leisten. Neben der häufigen Betreuung der Bewohner bei Festen und Feiern
praktischen Arbeit hat der Verein seit seiner Gründung Unterstützung von Projekten, die darauf zielen, die
eine stattliche sechsstellige Geldsumme aufgebracht, Lebensqualität der Bewohner zu steigern
die für die Erweiterung bestehender oder für neue Frei- Akquise finanzieller Mittel, die in Projekte und An-
zeit-, Beschäftigungs- und Betreuungsangebote ver- schaffungen zugunsten der Bewohner
wendet wurde. fließen
Gärtnerische Tätigkeiten in der Martin Luther Anlage
Sie wollen helfen, unsere Arbeit weiter zu führen und auszubauen? Dann wählen Sie:
Sie treten dem Freundeskreises bei. Dazu füllen Sie die Einzugsermächtigung auf der nächsten Seite aus,
geben sie am Empfang ab, oder Sie schicken sie an: Vereinte Stiftung, Martin-Luther-Anlage 8,
63450 Hanau. Der jährliche Mindestbeitrag beträgt für Einzelpersonen/Paare 80,00/120,00 Euro.
Oder Sie unterstützen uns mit einer Spende und verwenden dafür das Überweisungsformular.
Wenn Sie weitere Informationen über uns haben möchten, wenden Sie sich an den Vorsitzenden
Jürgen Klotz (jue-klotz@t-online.de oder Tel.: 06181/20712).Freundeskreis Auch beim Freundeskreis der
der
Martin Luther Stiftung e. V.
Martin Luther Stiftung e. V. mit am Ball:
Hanaus Ehrenbürger und 90-facher
Fußball-Nationalspieler Rudi Völler
Erteilung einer Einzugsermächtigung Zahlungsart:
und eines SEPA-Lastschriftmandats Wiederkehrende Zahlung
Name des Zahlungsempfängers: Freundeskreis der Martin Luther Stiftung e. V. Name des Zahlungspflichtigen (Kontoinhaber):
Anschrift des Zahlungsempfängers: Jürgen Klotz _ Vorsitzender
Straße und Hausnummer: Auf der Aue 12
Postleitzahl und Ort: 63450 Hanau Straße und Hausnummer:
Gläubiger-Identifikationsnummer: DE05ZZZ00000166719
Postleitzahl: Ort:
Mandatsreferenz (vom Zahlungsempfänger auszufüllen) Debitor Nummer:
IBAN des Zahlungspflichtigen (maximal 22 Stellen):
Einzugsermächtigung: Prüf-Ziffer bisherige BLZ. 8 Stellen Ktonr. 10 Stellen wird links mit Nullen aufgefüllt
Ich ermächtige/Wir ermächtigen den Zahlungsempfänger (Name siehe oben) widerruflich, die von mir/uns zu
entrichtenden Zahlungen bei Fälligkeit durch Lastschrift von meinem/unserem Konto einzuziehen.
DE
BIC (8 oder 11 Stellen):
SEPA-Lastschriftmandat:
Ich ermächtige/Wir ermächtigen (A) den Zahlungsempfänger (Name siehe oben), Zahlungen von meinem/unserem
Ort: Datum: (TT/MM/JJJJ):
Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich (B) weise ich mein/weisen wir unser Kreditinstitut an, die vom
Zahlungsempfänger (Name siehe oben) auf mein/unser Konto gezogenen Lastschrift einzulösen.
Hinweis:
Ich kann/Wir können innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten
Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem/unserem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Unterschrift(en) des Zahlungspflichtigen (Kontoinhaber)
Vor dem ersten Einzug einer SEPA-Lastschrift wird mich/uns der Zahlungsempfänger
(Name siehe oben) über den Einzug in dieser Verfahrensart unterrichten.
Beleg für Kontoinhaber/Quittung Überweisung/Spende
Freundeskreis
Konto-Nr. des Kontoinhabers der
Martin Luther Stiftung e. V.
Name und Sitz des überweisenden Kreditinstitut Bankleitzahl
Begünstigter: Begünstigter: (max. 27 Stellen)
Freundeskreis der Martin Luther Stiftung e. V.
F R E U N D E S K R E I S D E R M L S e. V.
IBAN
Konto-Nr. des Begünstigten:
DE32 5065 0023 0000 0654 41 D E 3 2 5 0 6 5 0 0 2 3 0 0 0 0 0 6 5 4 4 1
Kreditinstitut des Begünstigten: BIC des Kreditinstituts: (8 oder 11 Stellen)
Sparkasse Hanau H E L A D E F 1 H A N
Betrag: Euro, Cent
Betrag: Euro, Cent
EUR EUR
Spenden-/Mitgliedsnummer oder Name des Spenders (max. 27 Stellen), ggf. Stichwort
Verwendungszweck (nur für Empfänger)
PLZ und Straße des Spenders: (max. 27 Stellen)
Freundeskreis
der
Martin Luther Stiftung e. V.
Kontoinhaber/Einzahler: Name, Vorname, Firma, Ort (max. 27 Stellen)
IBAN des Kontoinhabers
Kontoinhaber/Einzahler: Name
(Quittung bei Bareinzahlung) Bitte geben Sie für die Spendenbestätigung
Ihre Spenden-/Mitgliedsnummer oder
Ihren Name und Ihre Anschrift an. Datum, UnterschriftInterview in der Pflege
M ariola Gaida ist Altenpflegerin kommen viele Erinnerungen hoch, türlich ist es kein einfacher Beruf. Aber
im Gustav-Adolf-Haus auf der Mar- wenn sie alte Bilder oder Filme sehen. ich finde, dass man in keinem anderen
tin-Luther-Anlage 8 in Hanau. Sie hat Was war Ihr schönster Moment bei so viel für den letzten Lebensabschnitt
eines Menschen geben kann. Hier kann
Es ist ein besonderer Beruf man ein Zuhause bieten, man lacht und
weint mit ihnen, man teilt das Leben
mir den Alltag im Umgang mit älteren der Arbeit? „Es gibt viele schöne Mo- miteinander. Und wenn man „Danke“
Menschen aus Ihrer Sicht näher ge- mente, aber der schönste ist der, wenn gesagt bekommt oder es in ihren Augen
bracht und erzählt, wie Sie junge Men- die Bewohner aus sich heraus kommen, sehen kann – dann weiß man, es ist ein
schen für den Beruf als Altenpfleger/in wenn der Film tolle Erinnerungen in besonderer Beruf!
begeistern würde. ihrem Leben wach ruft. Oder auch,
wenn die Schwester einer Bewohnerin
Seit wann arbeiten Sie in der Stif- kommt und auf dem Klavier etwas vor-
tung? Mariola Gaida: „Ich arbeite schon spielt und sie begeistert mitsingen.“
seit ca. 19 Jahren in der Stiftung.“ Was war der traurigste Moment? Zu meiner Person:
Wie sind Sie auf die Stiftung aufmerk- „Schlimme Momente sind natürlich die,
sam geworden? „Eine Bekannte von in denen man sich von den Menschen,
mir hat hier gearbeitet und durch Sie die von uns gegangen sind, verabschie-
wurde mein Interesse geweckt.“ den muss. Man kann schließlich nicht
Warum haben Sie sich für diesen verhindern, dass sie einem ans Herz
Beruf entschieden? „Weil es ein Beruf wachsen und man Beziehungen auf-
ist, der mit Menschen zu tun hat. Außer- baut.“
dem finde ich es schön, für ältere Men- Wie gehen Sie mit traurigen Momen-
schen einen Platz zu haben, an dem wir ten um und wie können Sie nach
sie pflegen, heilen und stärken können. Feierabend abschalten? „Es ist immer
Wo in der Stiftung waren Sie schon schlimm, wenn jemand stirbt, und es ist
eingesetzt? „Ich freue mich sagen zu auch nicht einfach, dann zu Hause ab-
können, dass ich in all den Jahren immer zuschalten. Aber so ist das Leben, und
im Gustav-Adolf-Haus gearbeitet habe. man erinnert sich zurück an die schöne
Dadurch hatte ich die Möglichkeit, eine gemeinsame Zeit. Meine Familie und
besondere Bindung zu den Menschen Freunde sind mir eine große Stütze und Mein Name ist Michelle Seegräber. Ich
aufzubauen. Durch die sozialen Betreu- helfen mir dabei, diese traurigen Mo- bin 21 Jahre alt und komme aus Groß-
ungen und Angebote habe ich gelernt mente zu verarbeiten. Außerdem hilft es auheim. Hier in der Stiftung mache ich
auf die Lebensqualität der Menschen mir auch, ein gutes Buch zu lesen oder zurzeit meine Ausbildung als Kauffrau
mit Demenz einzugehen. Ich habe zum beruhigende Musik zu hören und ein- für Büromanagement in der Verwal-
Beispiel mit großer Freude einen „Kino- fach nur zu entspannen.” tung.
Bereich“ aufgebaut, in dem die Bewoh- Wie würden Sie junge Menschen für
ner jede Menge Spaß haben. Dabei diesen Beruf begeistern? Gaida: „Na-
21Pinnwand
Mit ihrer Einsegnung in der Kapelle gleitung Sterbender und Schwerstkran- Gottesdienst-Mottos „Vertraut den neu-
der Martin-Luther-Anlage beendeten ker und ihrer Familien auf und werden en Wegen”, darauf verlassen, diesen
Ende Februar elf Männer und Frauen im Kreis Hanau, Gelnhausen und neuen Weg nicht allein gehen zu müs-
Gottes Segen für die neue Aufgabe
ganz offiziell ihre einjährige Ausbildung Schlüchtern im Einsatz sein. Die Leiterin sen sondern in schwierigen Momenten
zum Hospizhelfer im Ambulanten Hos- des Hospizdienstes, Kerstin Slowik, sag- auf die Unterstützung anderer zählen
pizdienst der Stiftung. Sie nehmen nun te in ihrer Ansprache an die Absolven- zu können.
ihre ehrenamtliche Tätigkeit in der Be- ten, sie könnten sich, ganz im Sinne des
Mitte Februar gab es im Altenhilfe-
zentrum Bernhard Eberhard (ABE) eine
Gedenkveranstaltung, die schon zur
Erinnerung an
Verstorbene
Tradition geworden ist: Pfarrerin Beate
Kemmler erinnerte in einer Andacht, bei
der die Namen der 2017 im ABE ver-
storbenen Menschen verlesen wurden,
an die Toten. Musikalisch stimmungsvoll
umrahmt wurde der Gottesdienst vom
Ehepaar Moritz-Meyer.
22Pinnwand
Kaum fallen die Temperaturen zur Haushaltsführung gehörten oder bindungen zur Vergangenheit und zu
unter Null, greift man im Haus am aber ein Hobby zum Ausgleich darstell- Erlebnissen von früher zu knüpfen und
Brunnen zu den Stricknadeln: Dieses ten. Angeleitet wurden sie von Regina dadurch das Gehirn zu stimulieren – das
hat gerade bei Menschen mit Demenz
Hier muss keiner frieren große Bedeutung. Dass die Pinguine
Mal strickten einige Gäste der Tagespfle- Koop, einer Mitarbeiterin in der Sozialen nun nicht mehr frieren müssen, ist na-
ge wärmende Schals für die Figuren auf Betreuung im Haus am Brunnen, die türlich ein weiterer positiver Effekt. Ein
dem Pinguinbrunnen von August Gaul. sich dieses Projekt für die Winterzeit Hingucker sind die frisch verpackten
Für die Senioren war es eine spannende überlegt und damit ins Schwarze ge- Figuren jetzt alle Mal.
Aufgabe, die so manchen an frühere troffen hatte. In der Betreuung alter
Zeiten erinnerte, in denen Handarbeiten Menschen geht es vor allem darum, Ver-
Gemeinsames Führungsverständnis
Seit einigen Monaten entwickeln ziehen macht nicht nur mehr Spaß, son- rungsverständnis“ ist indes nicht been-
Vorstand und Bereichsleiter in der Ver- dern bringt vor allem das Unternehmen det, sondern wird natürlich weiterge-
einten Stiftung ein gemeinsames Ver- voran. Das Thema „gemeinsames Füh- führt!
ständnis von Führung. Begleitet werden
sie dabei von Personalentwickler Bernd
Dieschburg, der zunächst in Einzelinter-
views, jetzt in Workshops und Arbeits-
gruppen die verschiedenen Kompetenz-
bereiche konkretisiert und ausgestaltet.
Klingt theoretisch? Keineswegs! Im Ar-
beitsalltag spielen gemeinsam entwi-
ckelte Grundlagen und Prozesse eine
große Rolle und helfen am Ende allen.
Und miteinander an einem Strang zu
23Pinnwand
Wer sagt eigentlich, dass man mit ten winterliche Pullovermodelle für Seni- Zuschauer auch zu Sekt und Häppchen
einem Rollator nicht graziös schreiten orinnen. Dies geschah auf Initiative der eingeladen waren, war ein Riesenspaß
kann? Diesen Beweis traten unlängst im Firma „Mode mobil“, die Altenpflege- für alle Beteiligten – und auch die rüs-
Heidis Top Models können einpacken
Rahmen einer Modenschau drei Bewoh- Einrichtungen regelmäßig mit einem tigen Models, hatten sichtlich Freude an
nerinnen in Einrichtungen der Martin- großen Kleidungssortiment besucht, der Vorführung auf dem Laufsteg. Voll-
Luther-Anlage 8 an: Klara Mirschel, Wil- um so Menschen, die nicht mehr so gut kommen zu Recht ernteten sie am Ende
helmine Schaub und Anna Luise Engler zu Fuß sind, vor Ort die Möglichkeit zum kräftigen Applaus.
verwandelten einen der Veranstaltungs- Stöbern und Einkaufen zu geben. Die
räume in einen Laufsteg und präsentier- gut besuchte Modenschau, bei der die
Bereits zum siebten Mal präsentierte sich an eigene Erlebnisse erinnern. Be-
die Malwerkstatt der Kinder- und Ju- gleitet wurden diese „Kunst-Ausflüge“
gendarbeit in der Evangelischen Stadt- von Mitarbeitern der Sozialen Betreu-
Kinder-Kunst-Ausstellung im ABE
kirchengemeinde Hanau ihre Werke in ung im ABE. Geschaffen wurden die Bil-
der Johanneskirche. Zahlreiche Bilder der im Rahmen eines regelmäßigen
der Kinder zwischen fünf und 13 Jahren Malunterrichts mit der amerikanischen
gingen danach auf Wanderschaft und Künstlerin Kiki Ketcham-Neumann, die
machten für zwei Wochen Station im seit vielen Jahren dieses Projekt begleitet
Altenhilfezentrum Bernhard Eberhard – das Wichtigste dabei: Die Malstunden
(ABE). Die Bewohner und Mieter nutz- sind für alle Kinder kostenlos und wer-
ten die Gelegenheit, sich die Werke der den komplett über private Spenden fi-
kleinen Künstler in Ruhe anzuschauen nanziert. Einen kleinen Beitrag dazu leis- wohner und Mieter ist es eine schöne
und darüber zu sprechen. tete auch der Verkauf der Postkarten, Abwechslung und eine Stimulation. Sie
Unterstützung boten dabei auch die dessen Erlös ABE-Einrichtungsleiterin finden Themen zum Erzählen und Er-
Postkarten mit Motiven aus der Aus- Karina Feldmann der Malwerkstatt über- innern. Und dass es ein generations-
stellung: So konnten die Senioren Merk- gab. Feldmann freute sich über die Aus- übergreifendes Projekt ist, finden wir
male vergleichen, interpretieren und stellung in ihrem Haus: „Für unsere Be- natürlich besonders schön.“
24Rätsel
25Pinnwand
S ie ist eine echte Erfolgsge- von 10 bis 18 Uhr. Und klar ist auch die
schichte: Die Hanauer Gesundheits- „Vereinte Martin Luther + Althanauer
messe zieht Jahr für Jahr Tausende von Hospital Stiftung Hanau“ wieder prä-
Gesund, gesünder...
Gesundheitsmesse!
Gästen in den Congress Park Hanau sent. Unter dem Motto „Für alle Sinne“
(CPH). Auch 2018 findet die große gibt es am Stand Nummer 58 im ersten
Schau rund um Wohlbefinden, Ernäh- Stock viel verschiedenes zu schnuppern,
rung, Fitness, Alter und Körper statt, zu fühlen und zu probieren. Wir freuen
und zwar am 21. und 22. April, jeweils uns auf viele Besucher!
Altenpflegerhelfer verabschiedet
14 frischgebackene Absolventen der einjährigen Ausbildung zum Altenpflegehelfer wurden kürzlich an der Pflegeakademie der
Vereinten Stiftung verabschiedet. Alles Gute!
2627
Auf einen Blick
Geriatrie Altenhilfezentrum
Chefarzt: Dr. med. Uwe Jander- Bernhard Eberhard
Kleinau Röderstraße 1,
Stationsleitung: Sylke Wöllner 63450 Hanau
06181 2902 - 5510 06181 3005 - 0
Martin-Luther-Anlage 8 sylke.woellner@vmls-hanau.de
63450 Hanau Teamleitung Therapie: Haus am Brunnen
06181 2902 - 0 Susanne Hengsberger Hauptstraße 64, 63457 Hanau
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www.vmls-hanau.de
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06181 2902 - 126 oder 125 Pflegeakademie, Schlüchtern
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06181 2902 - 560 Kurfürstenstraße 19,
fuw@vmls-hanau.de 36381 Schlüchtern
Pfarrerin Beate Kemmler 06661 6069 - 0
06181 2902 - 220 Ambulanter Pflegedienst
beate.kemmler@vmls-hanau.de Hilfezentrale Schöneck
Steinheimer Str. 1, 63450 Hanau Altenhilfezentrum
06181 18005 - 0 Schöneck-Büdesheim
Ambulanter Hospizdienst info@hilfezentrale.de Wiesenau 5 - 7,
06181 2902 - 115 61137 Schöneck
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neuesten Stand sein? Wir sind 36364 Bad Salzschlirf
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