Die Teilzeit-Schule startet am Montag

Die Seite wird erstellt Juliane Kretschmer
 
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Die Teilzeit-Schule startet am Montag
Die Teilzeit-Schule startet
am Montag

Jetzt kommen die Allerjüngsten, die Erstklassler dazu – und in
den weiterführenden Schulen die 5. und 6. Klassen: Und zwar
sozusagen im Teilzeit-Betrieb ab dem kommenden Montag, 18.
Mai. Es wird spannend in den Schulhäusern … Das große Ziel ist
es, den Präsenzunterricht mit dem Lernen zu Hause zu
verzahnen. Weiterhin müssen die Klassen in zwei Hälften
geteilt werden – eine Woche lang ganz normal zur Schule gehen
und in der darauffolgenden Woche zurückkehren in den
Heimunterricht, in dem die Inhalte geübt und vertieft werden
sollen. Hygiene-Schutzmaßnahmen, Abstand-Halten überall: Nicht
nur die logistische Herausforderung wird auch in den
Schulhäusern des Altlandkreises ihren nächsten Höhepunkt
erleben …
Die Teilzeit-Schule startet am Montag
Unterstützt werden soll alles in den weiterführenden Schulen –
laut Kultusminister Piazolo – mit einer neuen Digitaloffensive
durch Microsoft Teams: Die Kommunikationsplattform, auf der
man in Gruppen chatten und Videogespräche führen kann, soll
von sofort an allen weiterführenden Schulen zur Verfügung
gestellt werden, Grundschulen sollen später mit einem
ähnlichen Format nachziehen.

Dafür investiere der Freistaat zunächst eine zweistellige
Millionensumme, wie Piazolo sagte. Sie soll als Ergänzung zur
Lernplattform Mebis verwendet werden.

Mancher sehe dabei aber eher eine mangelnde Digitalkompetenz
der Pädagogen als die Ausstattung als Problem an: Schüler- und
auch Elternverbände fordern mehr digitale Kompetenzen von den
Lehrkräften … Da sei Vieles versäumt worden.

Laut Kultusministerium geht es am
kommenden Montag, 18. Mai, jedenfalls so
weiter – es folgen in den Schulhäusern
nun:
     Grundschule: Jahrgangsstufe 1
     Mittelschule:      Jahrgangsstufe  5  –      inklusive
     Deutschklassen     der Jahrgangsstufe 5      sowie bei
     Jahrgangskombinationen 5 und 6 ausnahmsweise auch die
     Schüler der 6. Klassen
     Realschule: Jahrgangsstufe 5 und 6
     Wirtschaftsschule:     dreistufige  Wirtschaftsschule:
     Jahrgangsstufe 8, vierstufige Wirtschaftsschule:
     Jahrgangsstufe 7 und ggf. Jahrgangsstufe 6
     Gymnasium: Jahrgangsstufe 5 und 6
     FOSBOS: Integrationsvorklassen
     Förderschule
           Förderzentren: Wiederaufnahme des Unterrichts nur
           in Klassen, die nach dem Lehrplan für die
           allgemeinen Schulen unterrichten; dabei beginnt
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der Präsenzunterricht neu ausschließlich für
           Schüler der 1. und 5. Jahrgangsstufe
           Sonderpädagogisches        Förderzentrum      und
           Förderzentrum Lernen sowie Klassen mit Unterricht
           nach dem Lehrplan Förderschwerpunkt Lernen:
           Klassen der Jahrgangsstufe 1A und 2 (Diagnose- und
           Förderklassen DFK)
           Realschulen zur sonderpädagogischen Förderung:
           Unterricht für Jahrgangsstufe 5 und 6;
           Orientierung am Vorgehen der Realschulen
           Berufliche Schulen zur sonderpädagogischen
           Förderung: Orientierung am Vorgehen der jeweiligen
           allgemeinen Schulen

Der Unterricht erfolgt in der Regel im gestaffelten Unterricht
in geteilten Lerngruppen, die sich wochenweise abwechseln.
Informationen zur Gruppeneinteilung, zu Unterrichtszeiten und
Stundenplan erhalten alle nach Abschluss der Planungsarbeiten
direkt von der jeweiligen Schule.

Für die Jahrgangsstufen 2 und 3 der Grundschulen beginnt –
eine weiterhin positive Entwicklung des Infektionsgeschehens
vorausgesetzt – der Präsenzunterricht nach aktuellem
Planungsstand also erst wieder ab dem 15. Juni (im
rollierenden System). Zwischen dem 18. Mai und dem Beginn der
Pfingstferien wird es zusätzlich – je nach Möglichkeiten vor
Ort –ein freiwilliges pädagogisches Begleit- und
Gesprächsangebot in Kleingruppen für die Schülerinnen und
Schüler der Jahrgangsstufen 2 und 3 geben. Ziel ist

     Erfahrungen zum Lernen zuhause 2.0 zu reflektieren,
     das Lernen zuhause 2.0 in kleinen Präsenzgruppen
     nachhaltig pädagogisch zu begleiten,
     den Beginn des Präsenzunterrichts vorzubereiten.
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Eine         Wiederaufnahme         des
Unterrichtsbetriebs für alle übrigen
Jahrgangsstufen ist ab dem 15. Juni –
nach den Pfingstferien – geplant,
vorbehaltlich einer weiterhin positiven
Entwicklung des Infektionsgeschehens in
Bayern.

Die etwas                 andere           Corona-
Geschichte

Hans Alt aus Ramsau bei Haag freut sich: Es kam wieder eine
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Nachricht vom Kinderheim im rumänischen Dobreni, dem Casa Ray.
Zum Glück gehe es allen dort gut soweit, resümiert er und gibt
nachfolgenden, berührenden Brief zur Veröffentlichung bei uns
frei … Die etwas andere Corona-Geschichte mit Fotos.

Liebe Freunde des Casa Ray!

        Anfang März, noch bevor die Schulen wegen der Corona-
Krise geschlossen und wir alle in Quarantäne gesetzt wurden,
konnten wir noch einige für den Frühling typische Aufgaben
erledigen: Gartenarbeiten, streichen der Baumstämme mit
weisser Kalkfarbe, herausputzen des Obstgartens, das
Einsammeln von Ästen. Florin Dodita war besonders fleissig und
mit grosser Freude dabei.

          In dieser Zeit haben wir auch eine Spende mit Kleidern
und Schuhen von unseren Freunden aus Deutschland erhalten. Die
Kinder haben sich darüber sehr gefreut und auch wir haben uns
natürlich gefreut, nicht zuletzt auch, weil unser Budget durch
die nicht einkalkulierten hohen Kosten für die Beschaffung
von Desinfektionsmittel arg strapaziert wurde. Dank der
grosszügigen Spende haben wir so auch wieder Kosten einsparen
können.

          Aufgrund der Corona-Krise erließ der rumänische Staat
für Heime und soziale Einrichtungen die Auflage, dass deren
Mitarbeiter jeweils in 14-tägiger Schicht am Stück arbeiten
müssen, bevor sie von der nächsten Schicht abgelöst werden.

So müssen unsere Mitarbeiter nun jeweils während 14 Tagen im
Heim arbeiten und wohnen, bevor sie wieder zu ihren Familien
zurückkehren können. Unsere Mitarbeiter halten sich an diese
einschneidende Vorgabe und wir sind sehr froh, dass sie
grosses Verständnis für die ausserordentliche Situation haben
und ihre persönlichen Bedürfnisse zu Gunsten unserer Kinder im
Casa Ray zurückstellen.

Aber die wahren Helden sind Mama Tatiana und Tata Mihai, die
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nicht nur in dieser besonderen Zeit 14 Tage am Stück dort
bleiben, sondern seit Jahren Tag und Nacht für die Kinder da
sind und auch in der jetzigen Corona-Zeit ohne ein einziges
Mal das Heim zu verlassen immer bei den 20 Kindern geblieben
sind, was nun wirklich nicht leicht ist. Wir danken ihnen von
Herzen    für   all   die   Opfer,    die   sie   in   einer
selbstverständlichen Weise jeden Tag erbringen.

         Nachdem die staatlichen Auflagen verstärkt und ein
konsequentes Ausgehverbot erlassen wurde, waren Aktivitäten
der Kinder ausserhalb des Heimes nicht mehr möglich. Hingegen
konnten sie viel spielen, lesen, basteln, kreativ sein,
Hausaufgaben machen, im Haushalt helfen, gemeinsame
Anbetungszeit verbringen und die Geburtstage von Cristina
(15), Vasilica (8) und Jonela (11) feiern.

        Die Corona-Krise führte auch zu Versorgungsengpässen.
Viele Lebensmittel waren nicht mehr erhältlich. Über unseren
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Freund Hans Alt gelangten wir an die    Firma Delaco, welche auf
unsere Anfrage positiv reagierte        und uns nicht nur mit
Molkerei-Produkten direkt belieferte,   sondern uns diese sogar,
wie auch schon früher, spendete. Wir     sind dafür sehr dankbar
und loben Gott.

         Staatlichen Auflagen zufolge mussten wir eine Firma
mit der Desinfektion von Casa Ray beauftragen.

  Unsere Ana, die in Iasi studiert, setzt sich in dieser
Corona-Zeit im Rahmen einer freiwilligen Hilfskation für
ältere Menschen ein, indem sie ihnen Lebensmittel nach Hause
bringt. Es berührt uns mit Freude, dass Ana sich für die
Schwachen und Notleidenden einsetzt.

         Vor Ostern haben die sehr warmen Temperaturen die
Natur förmlich «explodieren» lassen. In nur wenigen Tagen hat
sie sich in eine wahre Blütenpracht verwandelt. Gross und
Klein hat mit Freude bei der Vorbereitung des Osterfestes
mitgearbeitet, vor allem in der Zubereitung der österlichen
Köstlichkeiten.

        Auch in Rumänien neigt sich die Zeit der Quarantäne
dem Ende zu. Wir sind sehr dankbar, dass Gott uns beschützt
und vor Krankheit bewahrt hat.

         Wir hoffen von Herzen, dass auch Ihr, liebe Freunde
und Mitarbeiter, wohlauf und gesund seid. Möge der Herr euch
weiterhin beschützen.

In Liebe und Verbundenheit grüssen wir Euch von ganzem Herzen,

                        Euer Casa Ray Team
Die Teilzeit-Schule startet am Montag
Die Teilzeit-Schule startet am Montag
Bayern    verschärft   das
Frühwarnsystem
Die Teilzeit-Schule startet am Montag
Die ARD-Tagesthemen widmeten der Stadt Rosenheim gestern Abend
bundesweit einen großen Bericht – weil sie seit Tagen an der
neuen 50er-Notfallgrenze in der Corona-Pandemie herumwabert.
Das bayerische Kabinett hat gestern beschlossen, dieses auf
Bundesebene vereinbarte Frühwarnsystem nun im Freistaat zu
verschärfen. Demnach sollen die Behörden nicht erst bei mehr
als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der
letzten sieben Tage aktiv werden. Vielmehr werden die
Gesundheitsämter künftig schon bei 35 Fällen …

pro 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen von
der Regierung kontaktiert, um den Ursachen des Anstiegs
sofort, schnell und gezielt nachzugehen … Die Rücknahme von
Lockerungen droht regional.

Quelle BR
Prost,   Petrus:  Möge                                     das
Wetter schön werden!

Wie   mehrfach   berichtet,   sehnt   die   Gastronomie   auch   im
Altlandkreis den kommenden Montag, 18. Mai, herbei:
Biergärten, Terrassen, im Außenbereich darf begonnen werden
mit den Öffnungen! Ein Abstandsgebot von 1,5 Metern muss dabei
gelten – sowohl für die Gäste, als auch für die Mitarbeiter.
Familien oder zwei Hausstände können aber an einem Tisch
sitzen, auch mit weniger Abstand. Beim Herumlaufen in
Biergärten und Restaurants gilt eine Mundschutz-Pflicht, nicht
aber am Tisch. Auch die Mitarbeiter müssen einen Mundschutz
tragen …

Das gelte auch für die Küche, außer, wenn dort der 1,5-Meter-
Mindestabstand eingehalten werden könne. Gesundheitsministerin
Melanie Huml sprach von einem guten Konzept. Sie appellierte
an alle, sich auch wirklich an die Vorgaben zu halten. Es
werde kontrolliert.

Eine Woche später – am Montag, 25. Mai –
wird   auch    der   Innenbereich    der
Gastronomie wieder geöffnet.
Wie bereits bekannt, sollen die Hotels, Ferienwohnungen,
Pensionen und Jugendherbergen im Freistaat dann ab dem
Pfingst-Wochenende und Ferienbeginn – 30. Mai – wieder öffnen
können. Laut Staatskanzlei soll es auch für diesen Bereich
zeitnah ein entsprechendes Rahmenkonzept geben. Hier sollen
auch die Erfahrungen aus der wieder geöffneten Gastronomie von
nächster Woche mit einfließen. Zuständig für das Konzept sind
das Gesundheits- und das Wirtschaftsministerium.

„Dürfen   uns                    jetzt            nicht
verstolpern”
Nach der Sitzung des bayerischen Kabinetts am heutigen
Dienstagmittag heißt es von der Regierung zum weiteren
Vorgehen in der Corona-Krise, die bayerische Strategie der
Vorsicht und Umsicht werde durch Zahlen bestätigt. Jetzt wolle
man sich nicht verstolpern, die bisherigen Maßnahmen würden
daher fortgesetzt. Einer möglichen zweiten Welle von
Infektionen müsse aber eventuell mit weiteren Schritten
begegnet werden. Als „verstörend” bezeichnete der bayerische
Staatsminister des Innern, Joachim Herrmann,       heute   die
Eindrücke der Demos gegen die Corona-Maßnahmen.

Dort seien zum Teil absichtlich amtliche Vorgaben missachtet
worden und Freiheit habe ihre Grenzen, wenn andere gefährdet
würden. Der Rechtsstaat lasse sich „hier nicht auf der Nase
herum tanzen”. Daher werde man jetzt gemeinsam mit den
Kommunen ein Konzept zum Umgang mit solchen Protesten
erarbeiten.
Die ersten Schritte auf den
Plätzen

Neben dem Training für Individual-Sportarten ist es seit dem
gestrigen Montag bei uns auch wieder möglich, dass
Mannschafts-Sportarten mit dem eingeschränkten Training
beginnen können (wir berichteten). Aber immer vorausgesetzt,
die jeweiligen Kommunen vor Ort geben die Sportanlagen
explizit für das (Fußball-)Training frei. Fußball-Präse Rainer
Koch vertraut auf das große Verantwortungsgefühl in den
Vereinen: „Für alle unsere Sportler ist diese neue Entwicklung
eine gute Nachricht in dieser schwierigen Phase“, betont BFV-
Präsident Rainer Koch: „Wir wissen, dass es bis zur Rückkehr
zur Normalität noch ein weiter Weg ist. Aber der erste Schritt
ist gemacht. Jetzt kommt es auf uns alle an, dass wir uns auch
strikt an die staatlichen Regelungen halten, wohl überlegt und
mit gesundem Menschenverstand die ersten Schritte auf den
Plätzen machen …
Wir sind im Kampf gegen das Virus noch lange nicht am Ende.
Vorsicht und Fürsorge sind weiterhin oberstes Gebot. Wir
Fußballer in Bayern sind alle zusammen in der Pflicht, unserer
großen Verantwortung auch gerecht zu werden! Dass wir das
können, haben wir gerade in der aktuellen Krise bewiesen.
Dafür sage ich allen Danke!“

Grundlage, dass auch Fußballtraining überhaupt wieder Schritt
für Schritt stattfinden kann, ist die zwingend vorgeschriebene
Einhaltung der Voraussetzungen aus der Bayerischen
Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaates. Dabei
geht es vor allem um das Einhalten von Hygiene- und
Abstandsregeln, aber auch um die maximale Kleingruppen-Größe,
die auf fünf Personen (inklusive Trainer/Betreuer) beschränkt
ist.

BFV veröffentlicht umfassenden Leitfaden
Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) hat alle von den Trainern
und Betreuern in den Vereinen – vor der Aufnahme des
eingeschränkten Trainingsbetriebs – zu treffenden Vorkehrungen
in einem umfassenden Leitfaden unter dem Motto „Ihr seid ,mit
Abstand’ am besten” zusammengefasst, der ab sofort online
abrufbar ist. Darin enthalten sind auch weiterführende Links
zu speziellen Trainingsformen, die unter den eingeschränkten
Bedingungen durchgeführt werden können und die auch die
Verbandstrainer des BFV ausführlich erläutern. Dieser
Leitfaden wird fortlaufend aktualisiert. Deshalb bittet der
BFV auch ausdrücklich darum, sich immer wieder auf der
Webseite des Verbandes zu informieren.
Verkaufsoffene                            Sonntage
gefordert

Der Bayerische Einzelhandel fordert mehr verkaufsoffene
Sonntage, um den Konsum wieder anzukurbeln. Es müsse das Ziel
sein, die Geschäfte wieder zu beleben. Bayerische Gemeinden
können dem Handel eigentlich erlauben, an maximal vier Sonn-
oder Feiertagen im Jahr zu öffnen – beschränkt auf konkrete
Anlässe wie Märkte, Messen oder Stadtfeste.

Quelle BR
Wieder Diskussion um die B15
neu
                                      Nicht      nur      die
                                      Naturschützer    wehren
                                      sich: „Die B15 berührt
                                      alle    in    und    um
                                      Wasserburg stark”, so
                                      Max    Finster      der
Vorsitzende der OG Wasserburg des Bundes Naturschutz. Für den
weiteren Verlauf der B15 neu in Richtung Altlandkreis gebe es
mehrere Möglichkeiten und niemand wisse, was davon realisiert
werden wird. Wie Franz Manzinger aus Rechtmehring jetzt
schreibt, …

… werde politisch weiterhin die alte „Raumordnungstrasse“ aus
den 70-er Jahren favorisiert – über Schwindegg, Stierberg,
Ramsau, Lengmoss, Allmannsau nach Ferchensee. Gegen diese
Planung können bis spätestens nächste Woche – Freitag, 22. Mai
– Einwendungen gemacht werden.

Foto: Bürgerinitiative

Siehe auch:
 Einwendungen gegen die B15 neu – wie geht das?
Tauschbörse wieder geöffnet

Spielzeug-Autos zum Beispiel oder vieles mehr: Die Tauschbörse
am Albachinger Wertstoffhof ist ab dem kommenden Samstag, 16.
Mai, wieder geöffnet. Der Besuch des Ausstellungs-Raumes aber
ist nur unter Beachtung folgender Hygiene-Vorschriften und
Einhaltung der Abstands-Regeln möglich …

1. Zutritt jeweils nur eine Person zum Tauschbörse-Raum mit
Mund-/Nasenschutz unter Benutzung des bereitgestellten
Desinfektionsmittels.

2. Einhaltung der Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern.

Verantwortlich für die Einhaltung dieser Schutzmaßnahmen
bleibt in jedem Falle der Tauschbörsen-Besucher. Denn es wird
nicht durchgehend eine Aufsichtsperson – wie schon vor der
vorübergehenden Schließung der Tauschbörse – anwesend sein.

Es geht los mit dem Sport:
Auf Distanz!

Darauf haben sich viele Sportler gefreut: Ab heute darf wieder
ein „kontaktfreier Individualsport mit Abstand” im Freien
stattfinden – beispielsweise Tennis, Leichtathletik oder
Golfen. Auch Mannschaftssportlern wie den Fußballern ist es
jetzt wieder erlaubt, mit dem eingeschränkten Training zu
beginnen. Auf der Seite des bayerischen Innenministeriums
heißt es dazu: „Möglich ist ein kontaktloses Training in Form
von Taktik-, Technik- oder Konditionstraining, wenn dies im
Freien stattfindet.” Die Bedingungen hatten die Sportminister
festgelegt: Eine ausreichende Distanz von 1,5 bis zwei Metern
muss gewährleistet und der Sport kontaktfrei ausgeübt werden.
Außerdem gelten strenge Hygieneregeln …

Beachtet werden muss zudem, dass nur in Kleingruppen zu
jeweils fünf Personen trainiert werden darf und dass die
geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.
Unabdingbare Voraussetzung sei zudem, dass die Kommunen damit
einverstanden sind, dass auf ihren Sportanlagen wieder
trainiert werde … Also vorher als Verein bei der Gemeinde
nachfragen!

Ausnahme: Reiten darf man jetzt auch wieder in der Halle.

Notfall-Betreuung                            in        den
Kitas erweitert
Ab dem heutigen Montag ist auch im
                         Altlandkreis die Notfallbetreuung in
                         den Kindergärten erweitert worden.
                         Auch die Buben und Mädchen mit
                         Förderbedarf oder mit besonderem
                         erzieherischen Bedarf dürfen jetzt
                         wieder in die Kitas und Einrichtungen
                         gehen. Die Tagespflege ist ebenfalls
                         teilweise wieder zugelassen. Dabei
                         dürfen maximal fünf fremde Kinder
gleichzeitig betreut werden.

Alle Geschäfte öffnen wieder
ALLE Geschäfte – egal, mit welcher Ladenfläche – können ab dem
morgigen Montag, 11. Mai, wieder öffnen. Die 800-Quadratmeter-
Regel gilt nicht mehr. Die Auflagen bleiben streng: Dazu
gehören die Maskenpflicht und die Abstandsregeln. Zwischen
Kunden muss grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern
eingehalten werden. Außerdem darf sich maximal ein Kunde je 20
Quadratmeter Verkaufsfläche im Geschäft aufhalten. Auch Nagel-
und Kosmetikstudios dürfen ab dem morgigen Montag wieder
öffnen. Geschlossen aber bleibt weiterhin die Gastronomie und
auch die Fitnessstudios dürfen noch nicht wieder öffnen.
Ab morgen: In                        die        Schule
gehen DÜRFEN …

Logistisch beginnt in den Schulhäusern die Herausforderung:
Weitere Klassen DÜRFEN ab dem morgigen Montag wieder in die
Schule gehen! Seit 14 Tagen werden ja die Abschlussklassen
wieder unterrichtet (Foto – wir berichteten), nun folgen die
so genannten Vorabschlussklassen: Die 11. Klassen an den
Gymnasien, die 9. Realschul-Klassen und die 8. Klassen der
Mittelschulen. Auch alle Viertklassler der Grundschulen kehren
am morgigen Montag an die Schulen zurück – wegen eines
eventuell geplanten Übertritts …

Vor den Pfingstferien – ab 18. beziehungsweise 25. Mai – ist
dann ein so genannter Präsenzunterricht für Erstklässler an
Grundschulen, für die 5. Klassen an Mittelschulen sowie die 5.
und 6. Klassen an Realschulen und Gymnasien geplant.

Diese Schüler sollen nach Angaben des bayerischen
Kultusministers Michael Piazolo wochenweise im Wechsel
unterrichtet werden. Für Schüler der 2. und 3. Klassen werde
noch ein ‘schmales Angebot’ geprüft, heißt es.

Eine ganz üble Masche
Mit einer üblen Masche haben jetzt Betrüger in der Region
einen Bankkunden dazu gebracht, die Zugangsdaten für sein
Online-Banking preiszugeben und daraufhin Abbuchungen im hohen
fünfstelligen Bereich von dessen Konto durchzuführen. Das
meldet das Polizeipräsidium Rosenheim am heutigen
Freitagnachmittag. Cybercops der Kripo übernahmen umgehend die
Ermittlungen in dem Fall und warnen die Bürger nun
eindringlich …

Mitte April erhielt ein im Landkreis Mühldorf wohnhafter
Geschädigter einen Anruf eines angeblichen Bankmitarbeiters.
Auf dem Display war der Name seiner heimischen Bank mit der
offiziellen Telefonnummer sichtbar!

Unter geschickter Vorspiegelung, dass versucht wurde, vom
Konto des Geschädigten durch eine niederländische
Lottogesellschaft einen dreistelligen Betrag abzubuchen,
erschlich sich der unbekannte Täter das Vertrauen des
Geschädigten.

In der Folgezeit kam es zu mehreren Anrufen durch den Täter in
Bezug zu dem Buchungsvorgang der niederländischen
Lottogesellschaft. Der Geschädigte erhielt sogar per Post ein
Mahnschreiben     (3.  Mahnung)    einer   niederländischen
Lottogesellschaft, zur Bezahlung des Betrages.

Bei einem letzten Anruf gelang es dem Täter, unter dem Vorwand
letzte Änderungen in den Kontoeinstellungen vorzunehmen, den
Geschädigten davon zu überzeugen, dass dieser in der weiteren
Folge dem „falschen Bankmitarbeiter“ die Zugangsdaten für sein
Online-Banking übermittelte.

Im Nachgang stellte der Geschädigte dann fest, dass innerhalb
kürzester Zeit vom Konto des Geschädigten mehrere unbefugte
Abbuchungen durchgeführt worden waren. Die Summe der
Überweisungen belief sich auf einen mittleren fünfstelligen
Betrag.

Speziell geschulte Cybercops der Kripo übernahmen in enger
Zusammenarbeit mit der betroffenen Bank umgehend die
Ermittlungen in dem Fall.

Um zu verhindern, dass auch Sie Opfer eines solchen Betrugs
werden, warnt die Kripo heute eindringlich:

VORSICHT! Bankmitarbeiter oder staatliche Stellen werden Sie
niemals telefonisch zur Herausgabe von PIN-, TAN- oder
sonstigen CODE-Nummern auffordern!
Geben Sie am Telefon niemals Auskünfte über persönliche
Verhältnisse!
Setzen Sie bitte Familienangehörige und Nachbarn über diese
neue Masche in Kenntnis!
Rufen Sie bei verdächtigen Anrufen in Zusammenhang mit Ihrer
Bank bei Ihrem Berater oder in der Filiale an und erkundigen
Sie sich!
Rufen Sie beim geringsten Zweifel den Polizeinotruf 110 an!

Haben Sie keine Angst, anzurufen! Lieber einmal zu oft den
Notruf genutzt, als Opfer der Betrüger zu werden.

Studiengang „Soziale Arbeit“
mit Gütesiegel
Gute Nachricht für den Campus Mühldorf der TH Rosenheim: Das
Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales
hat dem Studiengang „Soziale Arbeit“ die staatliche
Anerkennung verliehen. Damit dürfen die künftigen
Absolventinnen und Absolventen nach erfolgreichem Abschluss
des 2017 gestarteten Studiengangs die Berufsbezeichnung
„Staatlich anerkannte Sozialpädagogin“ beziehungsweise
„Staatlich anerkannter Sozialpädagoge“ führen. Zuvor hatte
bereits die Stiftung Akkreditierungsrat mit Sitz in Bonn die
noch ausstehende Akkreditierung, eine Art Gütesiegel, erteilt.

„Wir freuen uns sehr über die staatliche Anerkennung, wir
haben damit gewissermaßen die Qualitätsprüfung bestanden“,
sagt Prof. Dr. Edeltraud Botzum, die Leiterin des Studiengangs
Soziale Arbeit. „Auch wenn wir damit gerechnet haben, so ist
dieser   Bescheid    aus   dem  Staatsministerium     keine
Selbstverständlichkeit. Er belegt, dass wir unseren
Studentinnen und Studenten eine fundierte Ausbildung und
hervorragende Berufsaussichten anbieten“, so Botzum.

Derzeit   sind   am   Campus   Mühldorf   der   TH   Rosenheim   170
Studierende für       den Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit
eingeschrieben.       Dieser umfasst sechs Theorie- und ein
Praxissemester. Methodische und theoretische Grundlagen der
Sozialen    Arbeit    werden   durch    Module    aus   den
Erziehungswissenschaften, der Psychologie und der Soziologie
ergänzt. Zudem werden Rechts-, Organisations- und
Verwaltungskenntnisse erworben und sich intensiv mit
professionsbezogener Ethik auseinander gesetzt.

Ausgewählte Inhalte zu Sozialpolitik und Sozialmanagement
erweitern die berufliche Handlungskompetenz. Ein praktisches
Studiensemester mit zugehöriger Praxisreflexion und die
Durchführung praxisnaher Projekte bereiten auf die spätere
Tätigkeit als Sozialpädagogin bzw. Sozialpädagoge vor.
Fachspezifische Wahlmöglichkeiten und Vertiefungsmodule
erlauben zudem eine individuelle Profilbildung.
Foto: Technische Hochschule Rosenheim

Elterngeld                   wird         „corona-
sicher”
                        Das Elterngeld wird wegen der Corona-
                        Krise flexibler. Der Bundestag hat
                        jetzt   einen     Gesetzesentwurf
                        verabschiedet,   wonach Väter und
                        Mütter, die während der Pandemie in
                        den so genannten systemrelevanten
                        Berufen arbeiten, ihre Elterngeld-
                        Monate aufschieben können. Bislang
                        mussten Eltern diese bis zum 14.
                        Lebensmonat des Kindes genommen
haben. Eltern, die in Kurzarbeit sind, müssen zudem nicht
befürchten, dass das Kurzarbeitergeld ihr Elterngeld mindert.
Und werdende Eltern in Kurzarbeit können die Monate mit
geringen Einkommen für die Elterngeldberechnung ausklammern.

Auch der Partnerschaftsbonus soll nicht entfallen, wenn die
Eltern mehr oder weniger arbeiten als geplant. Die Regelungen
treten – nach der Bundesratsbefassung – rückwirkend zum 1.
März in Kraft und gelten zunächst bis Ende dieses Jahres
Silo-Ernte hat begonnen

Frisch gemäht ist halb gewonnen – nach diesem Motto nutzen
derzeit die Landwirte das bislang gute Wachstum auf den
Feldern und die für die nächsten Tage guten Wetterprognosen,
um mit der Silo-Ernte zu beginnen. Aufnahmen von der ersten
heurigen Mahd im Landkreis bei strahlend-blauem Himmel …
Fotos: Hötzelsperger

Wandern mit Abstand
Wanderungen sind wieder möglich, wenn man einige zentrale
Regeln beachtet. Zu dieser Einschätzung kommt der Deutsche
Alpenverein angesichts positiver Entwicklungen bei der
Eindämmung des Corona-Virus. Wichtigste Regeln: Abstand halten
und Zurückhaltung bei der Tourenplanung. Bislang hatte der DAV
an die Bergsportlerinnen und Bergsportler appelliert, auf
Bergtouren ganz zu verzichten …

„Ich bin sehr froh, dass die Bergsportgemeinde mit ihrem
Verzicht in den letzten Wochen zur Eindämmung des Corona-Virus
beigetragen hat“, sagt Josef Klenner. „Jetzt befinden wir uns
in einer entscheidenden Phase. Es geht darum, gewonnene
Freiheiten so zu nutzen, dass eine neuerliche Zunahme der
Ansteckungen verhindert wird.“ Für den Weg in den Bergsport
unter Corona-Bedingungen seien deshalb sehr behutsame Schritte
notwendig.

Neben den zurückgehenden Infektionszahlen sind es vor allem
zwei Faktoren, die den DAV zur Neubewertung der Situation
bewegt haben. Zum einen ist die befürchtete Überlastung der
Bergrettung und der kritischen Infrastruktur zum Glück bislang
ausgeblieben.

Die Bergwacht sei in den Bayerischen Alpen und den
Mittelgebirgen im Bundesgebiet gut auf Einsätze unter Corona-
Bedingungen vorbereitet. Zum anderen waren beliebte
Wanderziele nur ganz am Anfang und nur punktuell stark
frequentiert. Mit ihrem weitgehenden Verzicht auf Bergtouren
haben die Bergsportlerinnen und Bergsportler bewiesen, dass es
keine Verbote braucht, um solidarisch und vernünftig zu
handeln, so der DAV..

Das sind die wichtigsten Regeln
Eine Expertengruppe des Österreichischen Alpenvereins befasste
sich als Erstes mit den Möglichkeiten der Rückkehr in den
Bergsport unter Corona-Bedingungen. Das entsprechende Papier
ging als Vorschlag zur Abstimmung an die Gemeinschaft der
alpinen Vereine unter dem Dach des Club Arc Alpin. Der
Deutsche Alpenverein lehnt sich eng an dieses Papier an. Das
sind die wichtigsten der für Deutschland angepassten Regeln:

     Risikobereitschaft zurücknehmen
     Bergsport nur in erlaubten Kleingruppen
     Abstand halten
     Gewohnte Rituale wie Umarmungen am Gipfel unterlassen
     Mund-Nasen-Schutz und Desinfektionsmittel mitnehmen

Die ausführlichen Regeln gibt es unter diesem Link. Dort sind
auch die Regeln für Bergsportdisziplinen wie MTB oder Klettern
aufgeführt.

Hütten sind derzeit geschlossen
Wer in den nächsten Tagen in den bayerischen Bergen unterwegs
ist, muss mit geschlossenen Hütten rechnen. Vereinzelte To-Go-
Anlaufstellen an Almen und Hütten ändern nicht viel an dieser
Grundsituation. Aktuelle Infos zu den Alpenvereinshütten gibt
es unter diesem Link.

Ebenfalls wichtig für die Tourenplanung: Ab rund 1500 Meter
kann noch Schnee liegen – zum einen Altschnee aus dem
zurückliegenden Winter, zum anderen Neuschnee aus den letzten
Tagen.

Klettern, Mountainbiken & Co. auch
möglich?
Im Grundsatz unterscheiden sich die Bedingungen für die
anderen alpinen Kernsportarten nicht vom Wandern: Bei
Einhaltung der wichtigen Corona-Regeln sind auch Bergsteigen,
Felsklettern, Mountainbiken & Co. möglich, heißt es vom DAV.

Foto: DAV/Hans Herbig

Vorsicht                bei         Großeltern-
Besuchen
Trotz Lockerungen in der Corona-
                         Krise    rät    nicht     nur    die
                         Bundeskanzlerin Angela Merkel weiter
                         zu besonderer Vorsicht im Umgang mit
                         älteren Menschen. Enkelkinder und
                         Großeltern, Jüngere und Ältere
                         bräuchten besonderen Schutz, sagte
                         sie am heutigen Mittwoch nach der
                         Schaltkonferenz         mit      den
                         Ministerpräsidenten der Länder (wir
                         berichteten mehrfach). Da habe sich
                         ja in der Ansteckungsgefahr nichts
                         verändert, so Angela Merkel. Gerade
                         auch bei den Menschen, die in
                         Pflegeheimen leben, sei es aktuell
                         anzuraten, dass es in den Familien
eine konstante Kontaktperson gebe. Es sei weiterhin ja ein
hochsensibler Bereich.

Quelle BR

Neubeginn nicht vor vollen
Sälen
Die Theater in ganz Bayern – und somit auch beispielsweise das
Theater Wasserburg – können vorerst nicht auf eine Rückkehr
zum normalen Spielbetrieb hoffen. Es werde ein schwerer Sommer
für viele Theater- und Konzertveranstalter, sagte
Kunstminister Bernd Sibler am heutigen Mittwoch nach einer
Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst. Es sei
aber Zeit für einen Neustart unter den veränderten
Bedingungen. Derzeit richte man alle Planungen darauf aus, zur
neuen Spielzeit im Herbst wieder zu beginnen, allerdings mit
hoher Wahrscheinlichkeit nicht vor vollen Sälen.

Im Gespräch sei auch, die Theaterferien vorzuziehen, um früher
mit dem Probenbetrieb starten zu können. Ein früherer Beginn
etwa bei Veranstaltungen unter freiem Himmel sei denkbar.
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