Evangelisch in Geislingen - Evangelischer Kirchenbezirk ...

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Evangelisch in Geislingen - Evangelischer Kirchenbezirk ...
Evangelisch
   in Geislingen

                                                                                Herbst 2018
Gemeindebrief der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Geislingen

      DEMENSCH		                   Halloween		                 125 Jahre ejw

        Weiler           |          Geislingen             |       Altenstadt
Evangelisch in Geislingen - Evangelischer Kirchenbezirk ...
Inhalt
                                                                                              Angedacht                     3

                                                                                              Bezirkskirchentag             4

                                                                                              Gesamtkirchengemeinde         6

                                                                                               15. Geislinger Bußtag        7

                                                                                               DEMENSCH                     9

                                                                                              Kolumne
                                                                                              Willem vom Kirchplatz        12

                                                                                              Kinder und Jugend            14

                                                                                              Evang. Erwachsenenbildung    16

                                                                                              Kirchenmusik                 18
                                                                    Stadtkirche Obere Stadt

                                                                                              Kirchengemeinde Geislingen
                                                                                              und Weiler                 22

                                                                                              Kirchengemeinde Altenstadt   26

                                                                                              Persönliches                 30
    Bildnachweis                                 Impressum
    Anita Gröh: Titelbild, Seiten 3, 4, 5, 11,   Verantwortlich: Anita Gröh,                  Freud und Leid               31
    12, 26, 27, 29, 30                           Evangelisches Dekanatamt Geislingen
    Theodor Banzhaf: Seite 2, 22, 28             Gestaltung und Satz: Regina Menzel,
    Martin Benz: Seite 3                         Grafik-Design, Geislingen
    Erwin Teufel: Seite 7                        Herstellung: finkmedia GmbH,
    Birgit Wohland: Seite 7                      Merklingen
    Peter Gaymann: Seite 9
    Klaus Machacek: Seite 10                     Auflage: 5.200
    Bernd Eidenmüller: Seite 16                  Nächste Ausgabe: Advent 2018
    Burckhard Müller: Seite 17                   Bankverbindung:
    Jens Maschke: Seite 25                       Evangelische Kirchenpflege Geislingen
    Markus Sontheimer: 18, 24                    KSK Göppingen
    Daniela Drexler: Seite 19, 20                IBAN: DE87 6105 0000 0049 0866 38
    Anna Häge: Seite 25                          BIC: GOPSDE6GXXX
    Heide Rigl: Seite 25
    Kirchengemeinde Geislingen: Seite 23,
       Rückseite
    Kirchengemeinde Eybach: Seite 24
    Ejw Geislingen: Seite 14, 15
    Landeskirche Württemberg: Seite 8
    Gemeindebrief online: Seite 6

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Evangelisch in Geislingen - Evangelischer Kirchenbezirk ...
Angedacht

Gott sei Dank!
  Der Gottesdienst zum Erntedankfest ist einer der       und ausreichend Bewegung. Sie ist vor allem eine
beliebtesten Gottesdienste des Kirchenjahres. Am         Gabe Gottes und damit ein Geschenk.
Altar sind Erntegaben aufgebaut: Brot und Wein,
Äpfel und Birnen, Kartoffeln, Kürbisse, Salat und           Ein Geschenk ist wunderbar. Man packt es aus
Blumen. Oft gestalten Kinder den festlichen Gottes­      und freut sich daran. Dazu gehören auch meine
dienst mit. Vielleicht haben sie dazu im Kinder­         Stärken und meine Begabungen. Es wäre schade,
garten oder im Kindergottesdienst ein Lied einge­        wenn eine Begabung verkümmert. Gottes Gaben
übt, zum Beispiel das Lied von Matthias Claudius:        können ja nicht nur mich, sondern auch andere
„Alle gute Gabe kommt her von Gott dem Herrn.            glücklich machen. Auch das zeigt mir der dankbare
Drum dankt ihm, dankt, und hofft auf ihn.“               Blick auf das, was ich bin und was ich habe. Gott
(EG 508)                                                 schenkt seine Gaben allen seinen Geschöpfen. Jeder
                                                         soll genug haben. Und Gottes gute Gaben reichen
  Das Lied von Matthias Claudius erinnert uns da­        ja auch für alle, wenn wir die reichlichen Gaben
ran: Vieles haben wir uns nicht erarbeitet oder selbst   und Begabungen nicht ängstlich und kleinlich nur
verdient. Es ist uns geschenkt. Dankbarkeit lässt uns    für uns behalten. Denn „alle guten Gaben, alles,
die Welt anders sehen – und vor allem auch anders        was wir haben, kommt, o Gott von dir: Dank sei
mit ihr umgehen. Denn es ist ein Unterschied, ob für     dir dafür!“ (EG 463)
mich die Natur und alles, was die Welt mir bietet,
ein Geschenk ist und eine gute Gabe Gottes. Oder
ob ich in der Natur nur eine Ansammlung von Roh­
stoffen sehe. Die Welt wäre dann ein Supermarkt.
Wer es sich leisten kann, der kauft und legt Vorräte
an. Und wer es sich nicht leisten kann? Der hat Pech
gehabt und muss sehen wo er bleibt. Natur ist
Schöpfung, nicht Rohstoff­lager. Auch ich selbst bin
Geschöpf und Teil der Schöpfung. Meine Gesund­                                        Pfarrer Frank Esche
heit ist nicht nur Ergebnis von gesunder Ernährung                                    Geislingen-Altenstadt

                                                                                                              3
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Bezirkskirchentag mit ...

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Jubiläum 70 Jahre SIngkreis

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Gesamtkirchengemeinde

                                                          Halloween
                                                          sich theoretisch Bezüge zum keltischen Neujahrs-
                                                          fest Samhain herstellen, doch handelte es sich kei-
                                                          nesfalls um die Verehrung eines mysteriösen Toten-
                                                          gottes, sondern vielmehr um ein Erntefest zum
                                                          Abschluss des Sommerhalbjahres.

                                                                  All Hallows Eve(-ning)
                                                            Sicher ist, dass Halloween sprachlich von „All
                                                          Hallows Eve(-ning)“ abstammt, sich seine Bezeich-
                                                          nung auf Allerheiligen, also auf den christlichen
                                                          Kalender bezieht. So lassen sich verschiedene
                                                          Brauch­elemente eher im Kontext des christlichen
                                                          Totengedenkens interpretieren, und den irischen
                                                          Kelten muss – sicherlich wider die journalistische
                                                          Sensationslust – zunehmend das Urheberrecht für

      E    s ist der 31. Oktober und das Reformations-
    fest wird gefeiert. Was aber hat es mit diesem Tag
                                                          Halloween entzogen werden.

                                                                  Halloween in Deutschland
    mit den kostümierten Schauer-Gestalten auf sich,        Die Erfolgsgeschichte Halloweens beginnt in
    die hier und da um die Häuser ziehen und mit          den 1980er Jahren. Mit der Veränderung der
    drohenden Stimmen „Süßes – sonst gibt‘s Saures“       Medienlandschaft machen Hollywood-Filme und
    fordern? Warum sind schon seit Wochen alle Lit­-      US-Fernsehserien im täglichen Fernsehangebot
    fasssäulen mit Werbung für Gruselparties über­-       das Publikum zunehmend mit neuen Kultur­
    sät und wieso grinst aus jedem zweiten Schaufens-     mustern vertraut. Zum Ende der 90er Jahre wird
    ter eine Kürbisfratze? Der Grund liegt auf der        mit Halloween eine Lücke im deutschen Konsum-
    Hand: Seit Ende der 1990er Jahre hält in unserem      gütermarkt erkannt und genutzt. Nicht nur in
    Land ein Kulturmuster Einzug, das bis dahin allen-    Kaufhäusern gehen fortan Grusel-Accessoires
    falls hier stationierten US-Soldaten und Einwande-    über die Ladentheke, auch andere Wirtschafts­
    rern bekannt war oder zumindest nur hinter            bereiche, unter anderem die Gastronomie, nutzen
    verschlossenen Türen einschlägiger Irish-Pubs zele-   die neue Symbolik für ihre Werbung.
    briert wurde.
                                                             Der „Eroberungsfeldzug“ von Halloween hat
            Kultur-Import                                 aber nicht zuletzt damit zu tun, dass dieses Fest
      Bei Halloween handelt es sich um einen Kultur-      zahlreiche Anknüpfungspunkte an regionale Tradi-
    Import aus Amerika – doch die Wurzeln dieses          tionen wie die Kostüm- und Feierkultur des Karne-
    Brauches liegen tiefer. Bevor sich Halloween nach     vals, bietet.
    und nach zu dem heute bekannten US-Brauch ent-
    wickeln konnte, musste es im 19. Jahrhundert erst                                  Lars Winterberg, EKD
    einmal als kulturelles Gepäck irischer Einwanderer
    die amerikanische Ostküste erreichen. Vielen Spe-
    kulationen zum Trotz handelt es sich bei diesem
    Fest jedoch nicht um ein Relikt grausamer Opfer­
    zeremonien der heidnischen Druiden. Zwar lassen

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Gesamtkirchengemeinde

                                                                   Der langjährige Ministerpräsident von Baden-Würt-
                                                                temberg und engagierte Katholik Dr. Erwin Teufel
15. Geislinger Bußtag                                            wird zum diesjährigen Geislinger Bußtag in der Stadt-
                                                                 kirche erwartet.

Erwin Teufel                                                        Erwin Teufel war von 1992 bis 2005 Ministerpräsi-
                                                                 dent, und unter vielem anderen auch Mitglied im
zu Gast in der Stadtkirche                                       Ethikrat und im Zentralkomitee Deutscher Katholiken.
                                                                „Ehe alles zu spät ist“ und „Kirchliche Verzagtheit und
                                                                 christliche Sprengkraft“ heißen Bücher, die er in den
Mittwoch, 21. November 2018                                      letzten Jahren schrieb. Als Elder Statesman ist sein Rat
19.00 Uhr Bußtagsliturgie                                        weiter gefragt, denn angesichts seiner großen und
Stadtkirche Geislingen                                          vielfältigen Erfahrung kann er abseits vom politischen
Festvortrag von Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel            Tagesgeschäft und Ehrgeiz vieles klarer sagen und
Phillip Langshaw, Bass                                           manches vielleicht auch klarer sehen als Andere. Auf
                                                                 seine Gedanken und Ausführungen zum Thema Buße
                                                                 und Umkehr darf man gespannt sein.

Mit allen Sinnen
Abendgottesdienst
14. Oktober 2018, 18.00 Uhr
Pauluskirche

Eng – weit, offen – zu                     Ein Team mit Pfarrer Christian Treiber
Ist die Bibel Gottes Wort, ist die Bibel   bereitet den Gottesdienst vor und ge-
göttlich? Oder ist sie Schöpfung, wie      staltet den Abend. Außerdem hören
wir Menschen? Wie können Menschen          Sie neue Lieder und eine zeitgemäße
Christ sein wollen (also die Gleichnisse   Sprache.
Jesu kennen, an Christus glauben)             Der Chor Gsangklang wird diesen
aber andere Meinungen, anders leben-       Gottesdienst musikalisch begleiten.
de Menschen nicht gelten lassen? Wie          Zum Anschluss an den Gottesdienst
                                                                                     Letzter Abend­-
geht das zusammen: Christsein und          gibt es einen besonderen Ständerling,
                                                                                     gottes­dienst
Intoleranz?                                nicht nur zum Gedankenaustausch,          „Sehnsucht“:
   Im Abendgottesdienst wollen wir         sondern auch mit einem speziellen ku-     Gott spricht:
                                                                                     Ich will dem
uns mit allen Sinnen mit diesem The-       linarischen Angebot, passend zum
                                                                                     Durstigen
ma auseinandersetzen.                      Abend.                                    geben von
                                           Sie sind herzlich eingeladen!             der Quelle des lebendigen
                                                                                     Wassers umsonst.

                                                                                                                            7
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Gesamtkirchengemeinde

    Die vernetzte
                                                              zelnen. Dank dieser neuer Möglichkeiten könnte
                                                               die Kirche mehr Menschen und Herzen erreichen.
                                                               Eine gelungene Kommunikation, die die Menschen

    Landeskirche
                                                               bewegt, müsse „relevant, nützlich, wertvoll, ein-
                                                              fach, authentisch, inspirierend und unterhaltsam“
                                                               sein. Bei der Digitalisierung gehe es nicht nur um
       Digitale Roadmap? Vernetzte Landeskirche? Wie           eine Haltung, sondern auch um eine Änderung von
     wird das, wie kommen wir da hin? Und hat jemand           Strukturen, erklärte Ingo Dachwitz, Redakteur bei
     auch an die Risiken und Nebenwirkungen gedacht?           netzpolitik.org und Mitglied der sozialethischen
     Das und mehr haben am 19. Januar mehr als 300             Kammer der Evangelischen Kirche in Deutschland.
     kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Syno-       „Viele Pfarrer sind mit ihren Aufgaben schon
     dale und weitere Interessierte beim Forum Digitali-       so ausgelastet, dass sie kaum dazu kommen, ihre
                                   sierung im Hospital-        E-Mails zu beantworten. Die kommen gar nicht
                                   hof in Stuttgart            mehr dazu, das Evangelium ins Netz zu tragen“,
                                   diskutiert. Die Projekt-    kritisierte er. Zudem hätten viele Angst vor einem
                                   gruppe Digitalisierung      Kontrollverlust. Es bestehe die Furcht, „Leute kön-
                                   im Evangelischen            nen meine Kommunikation nehmen und in ganz
                                   Oberkirchenrat hat          andere Kontexte setzen oder widersprechen“. Der
                                   sich intensiv mit dem       Direktor des Oberkirchenrats, Stefan Werner, stell-
                                   Thema Digitalisierung      te die ‚Digitale Roadmap‘ zur vernetzten Landeskir-
                                   auseinandergesetzt          che zur Diskussion. Werner betonte: „Die Digitali-
     und aus verschiedenen Blickrichtungen erörtert,           sierung bedarf kirchlicher Mitgestaltung.“ Was
     was die relevanten Aspekte der Digitalisierung für        bedeutet Digitalisierung in der Gemeindearbeit,
     die Landeskirche, für ihre Mitglieder und Mitarbei-       der Öffentlichkeitsarbeit oder in der Verwaltung?
    tenden, ihre Kirchengemeinden sowie für die ver-           In Diskussionsgruppen tauschten sich die Teilneh-
     bundenen Einrichtungen sind. Dieser Prozess hatte         merinnen und Teilnehmer des Forums Digitalisie-
     u. a. die Entwicklung einer ‚Roadmap Digitalisie-         rung über die unterschiedlichen Bereiche der Road-
     rung‘ für die Landeskirche in Württemberg zum             map aus. Die Meilensteine können ab sofort in
    Ziel. Jetzt liegt diese Roadmap vor. Dabei geht es         einer neuen Diskussionsplattform digital diskutiert
     nicht nur um IT-Projekte und Apps, sondern darum,         werden.
     neu zu denken und zu verstehen, was Digitalisie-
     rung generell und konkret für die Kirche bedeutet.          Die Evangelische Landeskirche in Württemberg
    „Es geht bei Digitalisierung um viel mehr als um ein      will dieses Thema vorantreiben. Was für Ideen gibt
     IT-Projekt“, sagte Landesbischof Frank Otfried July      es, die wir umsetzen können? Was müssen wir neu
    zum Auftakt des Forums Digitalisierung. „Die Tech-        erfinden? Was gibt es schon, das wir zusammen-
     nik ist wichtig, aber entscheidend ist, wie wir sie      führen können? Was haben Sie für Ideen dazu?
     nutzen. Mein Kriterium: Digitalisierung soll dienen,     Was fehlt und müssten wir entwickeln oder erfin-
     nicht herrschen.“ Die Württembergische Kirche bie-       den? Oder haben Sie gar ein konkretes Projekt, das
    te im Rahmen ihrer Roadmap Digitalisierung Erpro-         wir gemeinsam angehen und fördern können? Alle
     bungsräume, um neue Technologien zur Vermitt-            Mit- und Querdenker sind aufgerufen, Ideen, Kon-
     lung des Evangeliums und zu einer beschleunigten         zepte in die Diskussion zu bringen. Melden Sie sich
    Verwaltungsarbeit zu nutzen. Theo Eißler von der          dazu unter: digi@elk-wue.de Diskussionsforum:
    Agentur Bär Tiger Wolf, die die Landeskirche in           https://roadmap.elk-wue.de/
     ihrem Digitalisierungsprozess begleitet, betonte:
    „Die Digitalisierung sorgt für einen Machtwechsel:
     Sie ermächtigt jeden von uns.“ Der Weg führe weg
    von den digitalen Sendeanstalten hin zu jedem Ein-

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Evangelisch in Geislingen - Evangelischer Kirchenbezirk ...
Gesamtkirchengemeinde

                                                        Demenz aufmerksam zu machen. Die detaillierte
                                                        Planung hat sich gelohnt. Es wurden die Ausstel-
                                                        lung „DE-MENSCH“ ins Leben gerufen und einige
                                                        Fachvorträge dazu organisiert.
                                                           Die Bilder der Ausstellung DEMENSCH wurden
                                                        von dem Zeichner und Cartoonist Peter Gaymann
                                                        entworfen. Der Inhalt der Zeichnungen stellt den
                                                        Alltag von Menschen mit Demenz dar. Betroffene
                                                        sollen mit diesen Zeichnungen nicht bloßgestellt
                                                        oder verletzt werden. Vielmehr ist es ein Aufruf,
                                                        das Thema Demenz in der Öffentlichkeit zu thema-
                                                        tisieren um so die Wahrnehmung von Demenz zu

DEMENSCH                                                entkrampfen. Die Menschen müssen eine gewisse
                                                        Sensibilität im Umgang mit Demenz entwickeln.
Ausstellung in der Pauluskirche                            Das Ziel der Ausstellung DEMENSCH ist ganz
                                                        klar: Humor und Lachen hilft uns allen im Umgang
Was bedeutet Demenz für Betroffene                      untereinander und man kann dadurch die Situatio-
und Angehörige?                                         nen entspannter betrachten.
  Demenz ist ein ernstes Thema, welches in der             Besucher können ab dem 11.11.2018 die Ausstel-
Gesellschaft immer noch als Tabuthema angesehen         lung im Paulusgemeindezentrum in Geislingen be-
wird. Das hat dazu geführt, dass sich der Hospiz­       suchen. Die Eröffnung findet nach dem Gottes-
verein ELEISON, das Netzwerk Demenz Geislingen          dienst statt.
und das Samariterstift Geislingen zusammenge-           Öffnungszeiten.: Sonntags nach dem Gottesdienst
schlossen haben, um gemeinsam auf das Thema             und auf Anfrage im Gemeindebüro bis 9.12.2018

Trauercafe in Geislingen
  Jedes Abschiednehmen verändert tiefgreifend das Leben. Trauer ist notwendig, um den Verlust zu
überwinden. Dazu braucht es manchmal einen geschützten Raum, in dem Betroffene nicht allein sind mit
ihren Gefühlen und Gedanken. Das Trauercafé ist solch ein geschützter Ort, wo Menschen sich treffen,
die den Verlust eines nahestehenden Menschen erlitten haben. Für die gesamte Gruppe, Teilnehmende
wie Mitarbeitende, gilt die Schweigepflicht.

Mitarbeitende:                       Termine:
• Volker Weiß, Pfarrer und Kran-     Mittwoch, 19. Sep., 31. Okt., 28. Nov., 19. Dez. 2018 und 30. Jan. 2019,
  kenhausseelsorger an der Hel-      immer 18.00 – 20.00 Uhr
  fenstein Klinik (ev. Kirche)       Ort:
• Margret Ehni, Pfarrerin und        Kaffeehaus der Diakonie, Moltkestraße 23, Geislingen
  Supervisorin, Landeskirchliche     Veranstalter:
  Projektstelle Seelsorge in der     Evangelische Erwachsenenbildung Geislingen in Kooperation mit der
  Palliativversorgung (ev. Kirche)   Katholischen Gesamtkirchengemeinde Geislingen, der Katholischen
• Günther Alius, Bildungsrefe-       Erwachsenenbildung und der Hospizbewegung Kreis Göppingen –
  rent bei der Ev. Erwachsenen-      Ambulante Dienste für Erwachsene e. V.
  bildung                            Das Trauercafé wird unterstützt vom Diakonieverein Geislingen.
                                     Kontakt: Günther Alius, 07331 / 30 70 97 30

                                                                                                                9
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Gesamtkirchengemeinde

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                                                                                                     kommt vorbei. Sie hat eine
                                                                                                     Meldung auf dem Bildschirm,
                                                                                                     dass ihr Virenprogramm abge-
                                                                                                     laufen und ihr PC nicht mehr
                                                                                                     geschützt ist. Ich bestelle eine
                                                                                                     Verlängerung des Viren-
                                                                                                     schutzprogrammes, das ich
                                                                                                     installieren werde.
                                                                                                        Die kirchliche Verwaltungs-
                                                                                                     stelle möchte die aktuellen
                                                                                                     Daten unserer fünf Kinder­
                                                                                                     tagesstätten für die Kirchen-
                                                                                                     steuerzuweisung 2019. Name,
                                                                                                     Betriebsform und Öffnungs-
     v. l.  n. r.: Simone Wolf, Ulrike Glemser, Dorit Stich, Silke Neumann,
                                                                              zeiten. Ich prüfe, ob ich gegenüber dem Vorjahr
     Ronja Balzer, Birgit Jaeckel, Ute Grimm
                                                                              etwas ändern muss, drucke alles aus, unterschreibe,
                                                                              scanne alles ein und maile es an die Verwaltungs-
                                                                              stelle.
     Was macht eigentlich                                                        Ein Pfarrer schreibt, dass es in seine Garage im-
                                                                              mer noch hinein regnet. Den Auftrag hat der
     die Kirchenpflege?                                                       Flaschner schon länger. Ich rufe an. Das hat wohl
                                                                              gewirkt. Am nächsten Tag erfahre ich vom Pfarrer,
     Kirchenpflegerin Ulrike Glemser berichtet über die
                                                                              dass der Handwerker die Sache endlich erledigt hat.
     Arbeit der Kirchenpflege
                                                                                 Frau Jaeckel hat ein buntes Sammelsurium an
                                                                              Aufgaben und ist zentrale Anlaufstelle für Besu-
        In einer Kindertagesstätte hat das Team Proble-                       cher. Sie ist zuständig für die Registratur, Anträge
     me und ich habe dort einen Termin. Da ich die für                        auf Befreiung von der Rundfunkpflicht, Führung
     die Mitarbeiterinnen in den Kindertagesstätten die                       des Vortragsbuches und der Barkasse, Abrechnung
     Dienstaufsicht habe, kümmere ich mich darum.                             der Heiz- und Nebenkosten, Parkausnahmegeneh-
       Der stellvertretende Geschäftsführer der Diako-                        migungen, Führung des Kontos und Ausstellung
     niestation, Herr Krafft, hat neue Autos für die Dia-                     von Spendenbescheinigungen für die Drei-Kirchen-
     konie-Sozialstation bestellt. Diese sind nun beim                        Stiftung, Regelung der Vertretungsdienste der Er-
     Autohändler, und er braucht eine Vollmacht für die                       zieherinnen, Einzug des Elternbeitrags, Auskunft
     Zulassung und ein Sepa-Mandat für die Abbuchung
     der KFZ-Steuer. Die Diakonie-Sozialstation ist ein
     ganz eigener Bereich, man kann sagen, sie ist ein
     mittelständisches Unternehmen.

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Gesamtkirchengemeinde

für und Weiterleitung der Anmeldungen für das          das Mahnwesen, bis die Sache zum Gerichtsvollzie-
Ferienwaldheim, Erstellung der Abrechnung der          her geht. Aber da übernimmt Frau Wolf. Frau Wolf
Zuschüsse Waldheim usw.                                ist hauptsächlich für die Leistungsabrechnung und
   Es sind auch zwei Fortbildungsanträge aus den       Buchhaltung der Diakonie-Sozialstation zuständig,
Kindertagesstätten dabei, die ich prüfe und geneh-     deren Geschäftsführerin ich bin. Außerdem macht
mige. Bei der Wartung der Heizung des Gemeinde-        sie noch die Mitgliederverwaltung des Diakonie­
zentrums wurde festgestellt, dass sich der Deckel      vereins. Unterstützt wird Frau Wolf von Frau Neu-
nicht mehr schließen lässt und außerdem zwei Um-       mann.
wälzpumpen defekt sind. Vier Jahre ist der Einbau         Es folgen zwei Vorstellungsgespräche für eine
her. Die Pumpen haben fünf Jahre Garantie. Ich         Stelle in einer Kindertagesstätte. Die Kindertages-
setzte mich mit der Sanitärfirma in Verbindung.        stätten-Leitung und ich entscheiden uns für eine
Diese hat die Pumpen aber nicht eingebaut. Die         Bewerberin. Im Anschluss gebe ich die Unterlagen
damalige Firma gibt es nicht mehr. Einen Garantie-     an meine Personalsachbearbeiterin Frau Balzer
fall kann man aber nur mit der Rechnung des Liefe-     weiter, damit sie den Vertrag vorbereitet und ver-
ranten der Pumpen geltend machen. Wie soll ich         anlasst, was sonst noch notwendig ist. Frau Bal­-
die vorlegen, wenn es den Handwerker, der sie          zer kümmert sich auch um die Vor-Ort-Auszahlun-
bestellt hat, nicht mehr gibt. Ich versuche trotzdem   gen an Aushilfsmitarbeiter, alles was mit Personal
direkt über den Hersteller etwas zu bewirken,          und Arbeitsrecht zu tun hat sowie die Zuschuss­
mache mir aber wenig Hoffnung.                         anträge und Verwendungsnachweise für Sprach­
   Einen Zuschussantrag an den Pfarrhausfonds          förderung in den Kitas.
muss gestellt werden. An einem Pfarrhaus wurden           Da ist eine Rechnung vom Zimmermann wegen
wegen des Stellenwechsels des Pfarrers einige Maß-     des Sturmschadens. Die gebe ich gleich an Frau
nahmen notwendig. Fensterbauer, Schreiner,             Grimm weiter, die für die Versicherungen zustän-
Bodenleger, Maler, Parkettleger, Sanitär, Dachde-      dig ist.
cker usw. Ich suche das Formular für den Zuschuss-        Im verkleinerten Gesamtkirchengemeinderat bin
antrag heraus und drucke das Sachbuch mit allen        ich Kraft Amtes stimmberechtigtes Mitglied. Ich
Ausgaben aus.                                          hatte die Tagesordnungspunkte vorbereitet und
   Der Kollege vom Kirchenbezirk kommt vorbei.         trage sie in der Sitzung vor. Die Mitarbeiterinnen
Er war beim Informationstag zum Thema Umsatz-          informiere ich in der Dienstbesprechung über die
steuerpflicht von Kirchengemeinden. Hier hat sich      Punkte, damit sie mit den Informationen weiter­
die Gesetzeslage geändert und manche Kirchen­          arbeiten können. Frau Grimm kümmert sich um das
gemeinde wird ab 2020 mit bestimmten Tätigkei-         Kirchenregisteramt. Dort werden die Taufen, Kon-
ten steuerpflichtig werden.                            firmationen, Hochzeiten und Todesfälle geführt.
   Vom Oberkirchenrat kommt eine Mail mit der          Darüber hinaus kümmert sie sich um die Abwick-
Frage nach einer Begründung für die Mehrkosten         lung des Geislinger Beitrags, die Abrechnung von
bei der Baumaßnahme an der Weilemer Marga­             Fahrtenbüchern, Versicherungsangelegenheiten,
rethenkirche.                                          Bestellung von Büromaterial und die Mitglieder­
   Frau Stich erledigt die komplette Buchhaltung       verwaltung des Krankenpflegefördervereins.
für die Gesamtkirchengemeinde. Dazu gehört auch           Dies alles ist doch nur ein kleiner Ausschnitt von
die Vorbereitung des Rechnungsabschlusses und          dem, was wir so machen.

                                                                                                               11
Kolumne

     Willem vom Kirchplatz
     Dietrich Crüsemann

                                   Nach heißen Tagen          „Da hast du allerdings recht.“ musste ich ihm zu-
                                     und warmen Nächten      stimmen. „Und was die angebliche Weltreise be-
                                     hatte das Wetter sich   trifft, so darf ich dich daran erinnern, dass Kuba
                                     wieder abgekühlt,       eines der sichersten Länder in ganz Lateinamerika
                                     und ich zog mir eine    ist!“ „Jaja, du hast heute deinen Rechthababend“
                                     Jacke über, bevor ich   sagte Willem vergnügt. „Und ich vergaß ganz, dass
                                     aus dem Pfarrhaus       man in Geislingen hin und wieder auch gefährlich
                                     auf den dunklen         lebt. Und dass sogar bei einem vielversprechenden
                                     Kirchplatz trat. Der    Jungpfarrer plötzlich nachts der PC abfackelt…“
                                     Ödenturm stand zu-        „Ja, du sagt es!“ antwortete ich und fügte streng
                                     verlässig an seinem     hinzu „Vermutlich ist das übrigens nicht so lustig
                                     Platz und grüßte hin-   wie es sich anhört!“
      unter auf das fast schon schlafende Städtchen.           „Ich sehe schon, unsere Themen sind heute sehr
      Irgendwo in der Ferne kreischten noch ein paar         ernst“ meinte Willem. „Gut, das muss auch mal
      Kinder, die eigentlich längst ins Bett gehörten. Es    sein. Aber ich wollte doch anmerken, dass ich doch
      war alles in Ordnung.                                  eine stimmungshebende Idee hatte in diesen lauen
        „Tja, hier ist alles in Ordnung!“ murmelte es vom    Nächten!“
      Sockel herab, als habe da jemand meine Gedanken           „Ich höre!“ erwiderte ich neugierig und war ge-
      erraten. „Aber wer unbedingt auf Weltreise gehen       spannt, was der Alte sich schon wieder ausgedacht
      muss, der lebt gefährlich …“                           hatte.
         Willem, der alte Kaiser schien mal wieder einem       „Wir reden jetzt nicht vom Beleuchtungskonzept
      Plauderviertelstündchen nicht abgeneigt zu sein.       der Stadt, da finde ich ja, nebenbei bemerkt, man
     „Naja, gefährlich kann es selbst in Geislingen sein!“   sollte meinen Sockel auch mitbedenken und sittlich
      gab ich zurück. „Da nützt selbst unser schöner         hochwertige Bilder und Geschichten drauf projizie-
      Ödenturm nichts. Ich darf dich nur an die Heck-        ren. Aber beim letzten Moonlight-Shopping gabs
      scheibe von unserm Bus erinnern!“                      doch überall Wein. Warum errichten wir nicht ein
        „Da hast du natürlich ausnahmsweise recht“           kleines Weinlokal hier auf dem Kirchplatz und las-
      brummte der Alte gutmütig zurück. „Ich seh sie         sen ein Fässchen in meinen Sockel ein? Bei den
      noch vor mir, die prügelnden Knaben. Und hab das       Schmierereien ist er eh renovierungsbedürftig! Wil-
      Geräusch noch im Ohr, wie der eine den Kopf des        lems Liebfrauentröpfchen! Passt doch zur Stadt­
      anderen gegen die Scheibe schlug …“ „Ja, und           kirche, die doch immerhin eine Marienkirche ist.
      wie die zersplitterte! Und ich habe noch keinen        Du dürftest ihn sogar zugunsten deiner vielen Bau-
      Cent gesehen von den Herrschaften! Da muss ich         stellen verkaufen.“
      dringend noch einmal mahnen!“                             Die letzten Worte waren wieder sehr leise gewe-
        „Am besten, du nimmst ein, zwei starke Jungs         sen. Die kleine Plauderei mit Willem war schon
      aus deinem Fitnessstudio mit, das wäre vermutlich      vorbei. Ich ging bald ins Bett, und träumte in dieser
      recht wirksam“ meinte der Kaiser ganz unter­           Nacht recht dramatisch. Auf unserm Kirchplatz
      nehmungslustig. „Allerdings gehört sich das als        wurde tatsächlich Wein ausgeschenkt. Die Men-
      Stadtpfarrer vermutlich nicht.“                        schen waren alle sehr fröhlich, und sogar Willem
                                                             lachte. Aber er schwankte auch bedrohlich auf
                                                             seinem Pferd, so dass ich selbst im Schlaf Sorge hat-
                                                             te, er würde hinunterstürzen.

12
Aus den Kirchengemeinderäten

Geislingen:                                             Weiler:
 Bei der dringend anstehenden Sanierung des             Gefreut hat sich der Kirchengemeinderat, dass
Dachs der Stadtkirche geht derzeit leider nichts vo-   die Jugendräume des Schulhauses, die seit jeher
ran. Seit Dezember wartet der Architekt auf einen      besonders von der Kirche genutzt werden, mit viel
Bescheid des Oberkirchenrats, damit die nächsten       ehrenamtlichem Engagement vortrefflich saniert
Schritte angegangen werden können. Eigentlich          wurden. Allen, die daran mitgewirkt haben, dankt
hatte man gehofft, dass es im Spätherbst losgeht.      das Gremium sehr herzlich.
Aber danach sieht es derzeit leider nicht aus. Der        Sorge bereitet dem Kirchengemeinderat die Or-
Kirchengemeinderat bedauert das sehr.                  gel in der Margarethenkirche. Sie müsste nach über
                                                       dreißig Jahren und einer staubigen Innenrenovie-
   Mit Freude wurde wahrgenommen, dass die             rung dringend ausgereinigt werden und ist insge-
freigewordene Stelle im Gemeindebüro so rasch          samt in einem schlechten Zustand. Der Orgelsach-
und kompetent wiederbesetzt werden konnte.             verständige hat sie inzwischen untersucht, und
Der Kirchengemeinderat freut sich, dass Frau Fitter-   wird dem Kirchengemeinderat in seiner Dezember-
ling nun als Pfarramtssekretärin in der Kirchenge-     sitzung ein Gutachten vorlegen, damit dann über
meinde arbeitet und wünscht ihr dazu Gottes            weitere Schritte beraten werden kann.
Segen.

  Lange diskutierte der Kirchengemeinderat über
die Form des Abendmahls in der Stadtkirche.
Neben der württembergisch-nüchternen, soge-
nannten oberdeutschen Form wird das Abendmahl
ja auch immer wieder in Form der Messe mit einer
reichhaltigeren Liturgie gefeiert. Da bislang aufs
Jahr gesehen aber eher selten die Messe gefeiert
wird, bleibt sie vielen Gottesdienstbesuchern bisher
eher fremd. Öfter feiern damit man sich besser ein-
findet? Es gibt aber auch durchaus Menschen, die
die traditionelle württembergische Form mit ihrer
Schlichtheit schätzen. Dem Kirchengemeinderat fiel
eine Entscheidung schwer. Das Thema wird wieder
auf die Tagesordnung kommen.

                                                                                                            13
Kinder- und Jugend

                                                                                             aus Konfirmanden, jedoch war immer
                                                                                             mehr klar, dass auch die älter wer­
                                                                                             denden Langzeitbesucher geistlichen
                                                                                             Anschluss in der Projektgemeinde
                                                                                             suchten. Der Spagat im Programm, der
                                                                                             sich daraus ergab, sorgte mitunter für
                                                                                             den kleiner werdenden Besucherstrom,
                                                                                             weil manche sich nicht mehr angespro-
                                                                                             chen fühlten. Einen Hoffnungsschim-
                                                                                             mer bildete zu Beginn 2017 der Umzug
                                                                                             in die Pauluskirchengemeinde in
                                                                                             Geislingen. Die zentralere Lage, eine
                                                                                             eigene Bühne, auf der Technik stehen
                                                                                             bleiben konnte, und der Versuch, die
                                                                                             Zielgruppe anzugleichen, sollten das
                                                                                             Schiff wieder auf Kurs bringen. Nach
                                                                                             einem Jahr mussten wir selbstkritisch
                                                                                             beurteilen: Dieser Versuch ist geschei-
                                                                                             tert. Der bisher noch treue Besucher-
     Celepraytion-Gottesdienst im Pauluszentrum                                              strom wurde noch kleiner, weil die
                                                                                             Fahrt zu weit war. Der Wechsel der

     Celepraytion macht Pause
                                                                                             Zielgruppe wurde nicht vollzogen, die
                                                                                             Konfirmanden jedoch weniger, und so
                                                                                             stehen wir nun an einem weiteren
                                                                                             Wendepunkt in der Geschichte der
     125 Jahre Evangelisches Jugend-              der sie Gottesdienst auf eine andere       Jugendkirche.
     werk Bezirk Geislingen ist eine lange        Art und Weise erleben konnten, die            Klar ist: Chancen gibt es immer und
     Zeit. Doch auch kleinere Jubiläen konn-      ihrer Lebensrealität eher entsprach, als   überall. Klar ist auch: Das Konzept hin-
     ten in den letzten Jahren verzeichnet        der Sonntagmorgen-Gottesdienst.            ter Celepraytion wird sich ändern. Was
     werden. Eines davon ist gar kein richti-     Musik, die von Anfang an einen wich-       bleibt ist der Wunsch nach geistlicher
     ges, aber unsere Jugendkirche Cele-          tigen Teil in den Gottesdienstabläufen     Heimat für viele junge Leute im Bezirk,
     praytion befindet sich mittlerweile im       bildete, war ein herausragendes Stil-      für viele der Wunsch nach einem Ort,
     berühmten „verflixten siebten Jahr“.         element dieser Veranstaltungen und         an dem sie nicht nur auftanken son-
     Gegründet 2011 fand Celepraytion             sorgte dafür, dass auch über Celepray-     dern auch mitarbeiten können. Ein
     über sechs Jahre in der Kirchengemein­       tion hinaus einige Mitarbeitenden ein      Platz, an dem sich junge Leute entfal-
     de Gingen eine Heimat und verbuchte          wichtiger Teil des Jugendwerkes wur-       ten und ihre Gaben sinnvoll einsetzen
     zu Beginn vergleichsweise rie­sige Be-       den. Bands wurden gegründet, Technik       können. Das wollte Celepraytion schon
     suchermassen. Besonders Konfirman-           angeschafft, Teams gebildet, und           immer sein und will es auch in Zukunft.
     den fanden hier eine Anlaufstelle, bei       Celepraytion nahm immer mehr Fahrt
                                                  auf.
                                                     Erst vor etwa drei Jahren verbuchte
                                                  die Veranstaltung nach und nach ein­-
                                                  en Einbruch von Besuchern. Zwar
                                                  bestand die Zielgruppe nach wie vor

14
Kinder- und Jugend

125 Jahre Jugendwerk Geislingen
2018 bringt für das Evangelische          aufgebauten Zelt konnte man bei
Jugendwerk Bezirk Geislingen vieles       einem Rückblick allerhand aus der Ver-
mit. Einen weiteren neuen Jugendrefe-     gangenheit erfahren und das sogar
renten, Aktionen die ausfallen oder       aus erster Hand. Bei Reden, Berichten
neu gestartet werden und so weiter.       und per Videobotschaften gratulierten
   Besonders zu erwähnen aber ist         uns die Vorstandsmitglieder der letz-
die Tatsache, dass das Jugendwerk         ten Jahrzehnte, ehemalige und der
Geburtstag hat. So feierten wir am        aktuelle Dekan, und auch die Stadt
23. Juni unser 125-jähriges Jubiläum.     Geislingen war durch Oberbürgermeis-
Anlässlich dieses Geburtstages richtete   ter Dehmer vertreten. Die Berichte ge-
das aktuelle Leitungsgremium, der         stalteten einen spannenden Zeitstrahl
BAK (Bezirksarbeitskreis), unter tat-     von der Gründung des Jünglingsver-
kräftiger Mithilfe des Arbeitsbereichs    eins und Jungfrauenwerkes hinweg
Freunde ein Fest aus, wie es der Karl­    durch die schweren Zeiten des Dritten
stollen bis dahin noch nicht gesehen      Reiches, in denen man sich heimlich                     Die Vorsitzende des BAK, Teresa Machacek

hatte. Trotz Zeitmangel, wenig Vor-       treffen musste, über den Zusammen-
laufzeit und einiger Unwägbarkeiten       schluss der Geschlechter und bis hin in      künftige Generationen einzureihen
erwarteten wir am Samstagmittag das       unsere Zeit mit ihren eigenen finanziel-     und allerhand Material aus Archiv und
Kommen der Festgäste und waren vor-       len und politischen Schwierigkeiten. Es      Fundus zu durchstöbern und dabei
bereitet. Viele waren geladen, unsicher   war nicht immer leicht, zeigt der Tenor      manch alte Erinnerung aufzuwecken.
war, wer kommen würde, und wir kön-       der Berichte, doch Gottes Bewahrung             Bei Schnitzel und Pommes wurde
nen sagen: Es hat sich gelohnt. Viele     wird in allen Lebenssituationen der          dann der Abend eingeläutet, und
Gesichter, die dem Jugendwerk über        Mitarbeitenden und des Jugendwerkes          einen weiteren Höhepunkt setzte das
die vielen Jahre hinweg treu verbun-      deutlich. Und unter diesem Grundsatz         gemeinsame Schauen des Fußball-
den waren, konnten wir bei perfektem      wollen wir weitermachen!                     spiels der Deutschen Nationalelf gegen
Feierwetter in Empfang nehmen und            Bei Kaffee und Kuchen tauschten           die Schweden. Motiviert durch die
freuten uns über jeden und jede, die      so manch alte Bekannte einmal wieder        zweite Halbzeit ging der Abbau dann
da waren. Von ganz klein bis ganz         die aktuellen Neuigkeiten aus, konn-        fast wie von selbst, da jeder mit an-
groß waren alle Altersgruppen vertre-     ten sich nach Jahren wiedersehen oder        packte, und auch hier zeigte sich wie-
ten, wie es so häufig ist, wenn es um     ganz neue Leute kennenlernen, die            der, welch starke Gemeinschaft an
die Jugendarbeit geht. Denn nicht nur     ebenfalls mit dem Jugendwerk in Ver-         Mit­arbeitenden hinter dem Namen
aktuelle Jugendliche waren gekom-         bindung stehen. Ein Gottesdienst mit        „Jugendwerk“ steckt. Denn um diese
men, sondern auch viele Ehemalige         viel moderner Musik schloss den offizi-      Botschaft drehte sich der festliche Akt:
und ganz alte Hasen gaben uns die         ellen Teil ab. Zwischendrin gab es im-      Wichtig sind die Menschen und Bezie-
Ehre und nahmen anlässlich dieses         mer wieder die Möglichkeit, unsere           hungen, die in diesem Werk stark sind,
Jubiläums die Reise nach Geislingen       Büroräume zu besichtigen, sich per           und ihr Glaube an Gott und sein Wir-
auf sich. Bei einem Festakt im extra      Fotobox in eine Ahnengalerie für zu-         ken in uns. Wir blicken zufrieden nicht
                                                                                       nur auf das Fest, sondern auch auf
                                                          Der ehemalige Bezirks­      125 Jahre Kinder- und Jugendarbeit zu-
                                                          jugendpfarrer, Matthias
                                                                                       rück und nehmen dieses Gefühl auch
                                                          Krauter, und der aktuelle
                                                          Bezirksjugendpfarrer,       wieder mit hinein in die Arbeit, die in
                                                          Matthias Ebinger.            den nächsten 125 Jahren auf uns zu-
                                                                                       kommt.

                                                                                                                                             15
Evangelische Erwachsenenbildung

                                                                           der Armen sein, sich für Teilhabe und
                                                                                                                     Die Gänsehirtin am Brunnen
                       Evangelische Erwachsenenbildung                     Gerechtigkeit aller einzusetzen: das
                       Geislingen                                          sind Kennzeichen dieser „Theologie der   Ein Abend für Erwachsene
                       Bahnhofstr. 75, 73312 Geislingen                    Befreiung“, die sich weltweit lebendig   mit einem Märchen der Gebr.
                       Tel. 07331 / 30 70 97-30                            weiterentwickelt hat. Pfarrerin Yasna    Grimm.
                       Fax 07331 / 30 70 97-39                             Crüsemann und die kubanische Theolo-     Mit Hilfe der Bilder und den Symbolen
                       ebgeislingen@aol.com                                gin Ailed Villalba führen anschaulich    im Märchen und der gemeinsamen
                       www.eeb-geislingen.de                               und lebendig in die Befreiungstheolo-    Aussprache darüber versuchen wir das
                       Kontaktzeiten:                                      gie ein und zeigen Impulse für Kirche    Märchen zu verstehen.
                       Mo – Fr 9.30 –12.00 Uhr                             und Gesellschaft in Europa. Die Sänge-   Referent: Frieder Rebstock
                                                                           rin Verónica Gonzales (Chile) und der    Dienstag, 6.11.2018, 19.30 Uhr
                                                                           Gitarrist Markus Büttner begleiten den   Haus der Begegnung, Bahnhofstr.
                                                                           Abend mit einer musikalischen Reise      75, 73312 Geislingen
                                                                           durch Lateinamerika.
                                                                           Veranstalter: Dienst für Mission,
                                                                           Ökumene und Entwicklung, Ulm, Evan-
                                                                           gelische Erwachsenenbildung Geislin-
                                                                                                                     Winterbasteln
                                                                           gen, Katholische Erwachsenenbildung
                                                                           im Landkreis Göppingen e. V., Evang.     Ein Nachmittag für Erwachsene, bei
                                                                           Gesamtkirchengemeinde Geislingen         dem man unter der fachkundigen An-
                                                                           und Stadtbücherei Geislingen im Rah-     leitung von Heidrun Petermüller auch
     Yasna Crüsemann

                                                                           men des Geislinger Kulturherbstes 2018   mit wenig Bastelerfahrung tolle Dinge
                                                          Ailed Villalba

                                                                           Dienstag, 2.10.2018, 19.30 Uhr           schaffen kann.
                                                                           Stadtbücherei in der MAG,                Kursleitung: Heidrun Petermüller
                                                                           Schillerstr. 2                           Samstag, 10.11.2018,
                                                                           Eintritt frei, um Spenden für die        13.30 Uhr bis ca. 16.30 Uhr
                        Sehnsucht nach Gerechtigkeit
                                                                           Arbeit des Ökumenischen Zentrums         Haus der Begegnung, Bahnhofstr.
                       Wie befreiende Theologie und                        Martin Luther King in Havanna            75, 73312 Geislingen
                       Spiritualität in Lateinamerika                      wird gebeten.                            Teilnehmerbeitrag: 4,00 Euro zu-
                       heute leibt und lebt                                                                         züglich Materialkosten
                       Wie kann man als Christin, als Christ                                                        Anmeldung: bis zum 03.11.2018 erfor-
                       inmitten von Armut und Ungerechtig-                                                          derlich unter Tel. 07331 / 30 70 97 30
                       keit leben? Mit dieser Ausgangsfrage                                                         oder eeb-geislingen@elkw.de
                       begann vor etwa 50 Jahren in Latein-
                       amerika eine Bewegung, die als „Früh-
                       ling der Kirche“ gefeiert und zugleich
                       aufs Schärfste bekämpft wurde. Die
                       Bibel neu zu lesen, Kirche an der Seite

16
Gottesdienste und Andachten

17. Sonntag nach Trinitatis, 23. September                             22. Sonntag nach Trinitatis, 28. Oktober
Stadtkirche       9.30 Uhr    Pfarrer Crüsemann, Abendmahl             Stadtkirche      9.30 Uhr    Pfarrer Crüsemann
Weiler           10.45 Uhr    Pfarrer Crüsemann                        Weiler          10.45 Uhr    Pfarrer Crüsemann
Pauluskirche       9.30 Uhr   Pfarrerin Enders                         Martinskirche    9.30 Uhr    Dekan Elsässer, Abendmahl,
Martinskirche      9.30 Uhr   Pfarrer Dr. Kaiser, Abendmahl                                         Kirch-Café
Markuskirche     10.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser, Abendmahl
Helfensteinklinik 9.00 Uhr    Pfarrer Weiß
                                                                       Reformationstag, 31. Oktober
                                                                       Martinskirche   17.00 –      Church Night
18. Sonntag nach Trinitatis, 30. September
                                                                              	        20.00 Uhr
Stadtkirche       9.30 Uhr    Dekan Elsässer
Pauluskirche      9.30 Uhr    Dekan Elsässer
                                                                       23. Sonntag nach Trinitatis, 4. November
Martinskirche     9.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser, Taufen, Kirch-Café
Markuskirche     10.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser                       Stadtkirche       9.30 Uhr   Dekan Elsässer
                                                                       Pauluskirche      9.30 Uhr   Pfarrerin Enders
                                                                       Markuskirche     10.30 Uhr   Pfarrerin Enders
19. Sonntag nach Trinitatis, 7. Oktober – Erntedank
                                                                       Helfensteinklinik 9.00 Uhr   Pfarrer Weiß
Stadtkirche       9.30 Uhr    Pfarrer Crüsemann, Familiengottes-
                              dienst mit Erntedank
                                                                       Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres, 11. November
Weiler           10.45 Uhr    Pfarrer Crüsemann, Erntedank
Pauluskirche      9.30 Uhr    Pfarrer z. A. Christian Treiber          Stadtkirche      9.30 Uhr    Pfarrer Crüsemann
Martinskirche     9.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser, Erntedank-           Weiler          10.45 Uhr    Pfarrer Crüsemann
                              gottesdienst mit der Wölk-Kita,          Pauluskirche     9.30 Uhr    Pfarrerin Enders, Abendmahl
                              Taufe                                    Martinskirche    9.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser
Helfensteinklinik 9.00 Uhr    Pfarrer Weiß                             Markuskirche    10.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser

20. Sonntag nach Trinitatis, 14. Oktober                               Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres, 18. November
Stadtkirche       9.30 Uhr    Pfarrerin Enders, Kantorei               Stadtkirche       9.30 Uhr   Pfarrerin Enders, Abendmahl,
Weiler           10.45 Uhr    Pfarrerin Enders                                                      Kantorei
Pauluskirche     18.00 Uhr    Pfarrer z. A. Christian Treiber und                      17.00 Uhr    Orgelvesper
                              Team, Abendgottesdienst                  Weiler          10.45 Uhr    Pfarrer z. A. Christian Treiber
Martinskirche     9.30 Uhr    Dekan Elsässer                           Pauluskirche     9.30 Uhr    Pfarrer z. A. Christian Treiber
Markuskirche     10.30 Uhr    Dekan Elsässer                           Martinskirche    9.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser

21. Sonntag nach Trinitatis, 21. Oktober                               Buß- und Bettag, 21. November
Stadtkirche       9.30 Uhr    Dekan Elsässer, Abendmahl                Stadtkirche     19.00 Uhr    Pfarrer Crüsemann
                 17.00 Uhr    Orgelvesper                              Martinskirche    9.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser
Weiler           10.45 Uhr    Dekan Elsässer
Pauluskirche      9.30 Uhr    Pfarrerin Enders
                                                                       Ewigkeitssonntag, 25. November
Martinskirche     9.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser, Segnungsgottes-
                              dienst mit Einzelsegnung                 Stadtkirche      9.30 Uhr    Pfarrer Crüsemann, Kantorei
                                                                       Weiler          19.30 Uhr    Pfarrer Crüsemann, Abendmahl
                                                                       Martinskirche    9.30 Uhr    Pfarrer Dr. Kaiser, Kirch-Café
Gottesdienste und Andachten

Weitere Gottesdienste und Andachten
                                                                  Evangelische Gottesdienste im Samariterstift, Schillerstraße 4
Abendgebet in der Stadtkirche                                     11.00 Uhr
Mittwochs, 19.00 Uhr, außer in den Schulferien                    21. September, 30. September Ökum. Gottesdienst zum Erntedank,
                                                                  5. Oktober, 19. Oktober Gottesdienst mit Abendmahl,
Lobpreisabende in der Markuskirche                                2. November, 18. November Ökum. Gedenkgottesdienst,
19.00 Uhr                                                         30. November Segnungsgottesdienst
20. Oktober, 17. November
                                                                  Evangelische Gottesdienste im Samariterstift, Bronnenwiesen 22
Morgengebete in der Markuskirche                                  16.30 Uhr
6.00 Uhr                                                          21. September, 5. Oktober, 19. Oktober, 2. November, 16. November,
26. September, 24. Oktober, 28. November, 19. Dezember            30. November, 14. Dezember

Abendgottesdienst in der Pauluskirche                             Evangelische Gottesdienste im Krankenhaus mit Abendmahl:
18.00 Uhr                                                         9.00 Uhr
14. Oktober                                                       23. September, 7. Oktober Erntedank, 21. Oktober, 4. November,
                                                                  18. November
KiKiMo Kinderkirchmorgen in der Stadtkirche                       Pfarrer Volker Weiß
für Kinder von 4 –12, samstags von 9.30 bis 12.00 Uhr,
mit Frühstück,
29. September, 7. Oktober Familiengottesdienst zu Erntedank
27. Oktober, 17. November,
Proben Krippenspiel: 1. / 8. / 22. Dezember

Kirche für Kinder Altenstadt in der Martinskirche, Gemeindesaal
15.00 Uhr
21. September, 19. Oktober, 23. November
Proben Krippenspiel: 30. November, 7. Dezember,
14. Dezember, 21. Dezember

Kinderkirche in Weiler, Schulhaus
Sonntags, 10.30 Uhr, außer in den Ferien
Veranstaltungen in Geislingen

Evangelische Kirchen­gemeinde               Jubilarrunde                                   Kinderkantorei
Geislingen                                  27. September, 29. November,                   Mittwochs, 16.30 Uhr, Kl. Saal
Evangelische Kirchen­gemeinde               14.30 Uhr, Stadtkirche, Paulus-Beck-Raum
                                            Die Jubilarinnen und Jubilare werden persön-   Jugendvokalensemble Colourful Grace
Weiler
                                            lich eingeladen.                               Mittwochs, 17.15 Uhr, Kl. Saal
                                            Gemeindebüro: Tel. 07331 / 980 47 47
Kirchengemeinderat Geislingen:                                                             Paulus-Chor
27. September                               Bibelgesprächskreis Weiler                     Jeden 1. Mittwoch im Monat, 20 Uhr, Kl. Saal
19.30 Uhr, Pauluszentrum, Sitzungszimmer    20. September, 18. Oktober, 15. November,
25. Oktober, 29. November                   29. November, 13. Dezember                     Chor „Gsangklang“
19.30 Uhr, Stadtkirche, Paulus-Beck-Raum    20.00 Uhr, Weiler, Schulhaus                   18. September, 2. Oktober, 9. Oktober
                                            Ansprechpartner: Dekan i. R. Hermann Stahl,    23. Oktober, 6. November, 20. November
Kirchengemeinderat Weiler:                  Tel. 07331 / 408 51                            11. Dezember, 18. Dezember
26. September, 5. Dezember                                                                 20 Uhr, Gr. Saal
19.30 Uhr, Margarethenstüble                60plus – Frohes Alter Weiler
                                            2. Oktober, 6. November,
                                            3. Dezember (Montag)                           Weitere Termine:
Gruppen und Kreise                          15.00 Uhr, Weiler, Schulhaus
                                            Ansprechpartner: Sigrid Ströhle-Staudinger     Freitag, 23. November, 19.30 Uhr
Donnerstagsrunde                            Tel. 07331 / 421 86                            Konzert der Musikschule
27. September, 18. Oktober, 15. November,                                                  Pauluskirche
6. Dezember
14.30 Uhr, Stadtkirche, Paulus-Beck-Raum    Regelmäßige Veranstaltungen
Ansprechpartnerin: Pfarrerin Enders,        (außer in den Ferien)
Tel. 07334 / 52 73
                                            Konfirmandenunterricht
Bibel teilen :                              Mittwochs, 14.30 bis 16.00 Uhr
11. September, 9. Oktober, 6. November,
4. Dezember                                 Meditation mit Übungen
19.00 Uhr                                   Freitags, 17.30 Uhr
Pauluszentrum, Sofazimmer                   Pauluszentrum, Gr. Saal
Ansprechpartner: Pfarrerin Enders
Tel. 07334 / 52 73                          Jungschar Weiler
                                            Mittwochs, in den Ferien nur nach Absprache,
Stadtkirchenkreis                           von 17.00 Uhr bis 18.30 Uhr
11. Oktober, 8. November, 13. Dezember      Weiler, Schulhaus
19.30 Uhr, Haus der Begegnung, Bahnhof-     Kontakt: Verena Schleis 0157 / 75 44 15 54
straße 75
Ansprechpartnerin: Heidi Thiele,
Tel. 07331 / 625 43                         Chöre

Frauenkreis                                 Pauluszentrum
11. September, 25. September, 9. Oktober,   Hohenstaufenstraße 35
23. Oktober, 6. November, 20. November,
4. Dezember, 18. Dezember                   Geislinger Singkreis (übergemeindlich und
Dienstags, 14-tägig um 14.30 Uhr            überkonfessionell)
Pauluskirche, Kl. Saal                      Freitags, 19.45 Uhr, Gr. Saal
Ansprechpartner Diakonin Margaretha
Stutvoet, Tel. 07331 / 69 03 23             Projektensemble Geislinger Kammerchor
                                            Termine bei Bezirkskantor Thomas Rapp,
Paulustreff                                 Telefon 07331 / 932 49 23
20. September, 18. Oktober, 22. November,
6. Dezember                                 Kantorei
Donnerstags, 19.30 Uhr                      Dienstags, 20.00 Uhr, Kl. Saal
Pauluskirche, Kl. Saal
Ansprechpartner Theodor Häcker,
Tel. 07331 / 675 87
Veranstaltungen in Geislingen

Evangelische Kirchengemeinde                 Regelmäßige Veranstaltungen
Altenstadt                                   (außer in den Ferien)

Kirchengemeinderat                           Posaunenchor
20. September, 18. Oktober, 14. November     Mittwochs von 20.00 –  21.30 Uhr
19.30 Uhr, Markuszentrum                     Martinskirche, Gemeindesaal

Gruppen und Kreise                           Krabbelgruppe
                                             Donnerstags um 9.30 Uhr
Frauenkreis                                  Markuszentrum, UG
8. Oktober, 5. November, 3. Dezember
14.00 Uhr, Martinskirche, Gemeindesaal       Markus-Chörle
                                             Sonntags von 9.30 Uhr, immer nur
Frauentreff Altenstadt                       2 – 3 Sonntage vor einem Auftritt
19. September, 17. Oktober, 7. November,
5. Dezember                                  Kantorei
20.00 Uhr, Markuszentrum                     Dienstags von 20.00 – 22.00 Uhr
                                             Martinskirche, Gemeindesaal
Altenclub Altenstadt
20. September, 4. Oktober, 18. Oktober,      Sitzen in der Stille
(Mo. 5. November Ausflug mit Frauenkreis)    Donnerstags von 18.30 –19.30 Uhr,
22. November, 6. Dezember, 20. Dezember      Martinskirche, Gemeindesaal
14.30 Uhr, Martinskirche, Gemeindesaal

Frohes Alter                                 Weitere Termine
27. September, 11. Oktober, 25. Oktober,
15. November, 29. November, 13. Dezember     Samstag, 13. Oktober, 19.00 Uhr
14.00 Uhr, Markuszentrum, Kleiner Saal       Konzert Saxofon und Orgel
                                             Martinskirche
Jungsenioren
11. Oktober, Ausflug nach Oberelchingen,     Mittwoch, 31. Oktober, ab 17.00 Uhr
15. November, 13. Dezember                   Church Night
9.00 Uhr, Markuszentrum, Kleiner Saal        Martinskirche

Meditation des Tanzes                        Donnerstag, 29. November, 19.00 Uhr
27. September, 11. Oktober, 25. Oktober,     Musikalische Sternstunde
15. November, 22. November, 6. Dezember,     Markuskirche
13. Dezember
19.30 Uhr, Markuszentrum, Kleiner Saal       Montag, 31. Dezember, 22.00 Uhr
                                             Silvesternachtkonzert
Familienkreis                                Martinskirche
27. September, Tagesausflug ins Unterland,
18. Oktober, 15. November, 20. Dezember
19.30 Uhr, Martinskirche, Gemeindesaal
Evangelische Erwachsenenbildung

                                                                                 Erkältungszeit – Zeit für uns …

                                                                                Workshop Aromatherapie
                                                                                Gerade im Winter, in der dunklen Jah-
                                                                                reszeit, sollten wir auf uns und unse-
                                                                                ren Körper achten. Erkältungskrank-
                                                                                heiten erwischen uns, die trockene
                                                                                und kalte Luft macht uns zu schaffen.
                                                                                Wir werden herausfinden, was uns in
                                                                                dieser Zeit gut tun kann. Ätherische
                                                                                Öle können uns unterstützen und uns
                                                                                die schönste Zeit des Jahres noch
                                                                                schöner machen. In diesem Workshop
                                                                                werden wir Pflegeprodukte wie
                                                                                Cremes, Salze und Salben herstellen,
Isenheimer Altar, Matthias Grünewald                                            die uns gut durch die Erkältungszeit
                                                                                bringen.
                                        Der Isenheimer Altar
                                                                                Kursleitung: Manuela Euringer,
                                       Vor über 500 Jahren schuf Matthias       Krankenschwester, Seminarleiterin und
                                       Grünewald den Isenheimern seinen         ausgebildete Aromaexpertin
                                       einzigartigen Wandelaltar. Dessen        Donnerstag, 15.11.2018, 14.30 –
                                       leuchtende Gemälde haben nichts von      16.30 Uhr
                                       ihrer bestürzenden Aussagekraft ver­     Haus der Begegnung, Bahnhofstr.
                                       loren. Pfarrer Eberhard Süße aus         75, 73312 Geislingen
                                       Ohmden wird in Wort und Bild eine        Teilnahmebeitrag: 4,00 Euro zu-
                                       Deutung des Weihnachtsgeheimnisses       züglich Materialkosten
                                       versuchen, unter Mitwirkung von          Anmeldung ist erforderlich
                                       Bezirkskantor Thomas Rapp und mit        bis Donnerstag, 8.11.2018 unter
                                       adventlichen Klängen.                    Tel. 07331 / 30 70 97 30
                                       Referent: Pfarrer i. R. Eberhard Süße,   oder eeb-geislingen@elkw.de
                                       Ohmden
                                       Veranstalter: Evangelische Erwachse-
                                       nenbildung in Zusammenarbeit mit der
                                       Kirchengemeinde Weiler
                                       Mittwoch 14.11.2018, 20.00 Uhr
                                       Margarethenkirche Weiler o. H.

                                                                                                                         17
Kirchenmusik

                                                   Martin Ramsauer,
                                                   Foto: Markus Sontheimer

Singen in der Stadtkirche                                                    Samstag, 22. September, 19.30 Uhr
Geislingen                                                                   Stadtkirche
Bezirkskantor Thomas Rapp lädt alle                                          GEISLINGER KULTURHERBST
Geislinger zu folgenden Chorangeboten                                        Vernissage und Konzert für
ein. Die Proben finden jeweils im                                            Trompete und Orgel
Gemeinde­zentrum der Pauluskirche,                                           Martin Ramsauer – Bilder
Hohenstaufen­straße 35, statt.                                               Gabor Szabo – Trompete
                                        Kantorei                             Thomas Rapp – Orgel
Kantorei der Stadtkirche                                                     Seien Sie herzlich willkommen zum
Dienstags, 20.00 Uhr                                                         Kunstgenuss für Augen und Ohren. Die
Gottesdienstgestaltung                                                       Vernissage mit Werken von Martin
Geistliche Abendmusiken                                                      Ramsauer wird mit einem Konzert für
                                                                             Orgel und Trompete eröffnet.
Geislinger Singkreis                                                         Im Rahmen des Geislinger Kulturherbs-
Freitags 19.45 Uhr                                                           tes hören Sie Werke aus Frankreich,
Oratorien-und Konzertchor                                                    Deutschland und Tschechien.
                                                                                Im Mittelpunkt des Abends steht
Singen im Kindergarten                  Kinderkantorei
                                                                             eine Komposition des tschechischen
(nach Absprache mit der jeweiligen                                           Komponisten Petr Eben: OKNA (dt.
KiTa-Leitung)                                                                Fenster). Eben war langjähriger Vor­
                                                                             sitzender des Prager Musikfestivals
Kinderkantorei (3 bis 6 Jahre)                                               Prager Frühling. Sein 1976 entstande-
Mittwochs, 16.30 Uhr                                                         nes Werk für Orgel und Trompete setzt
Familiengottesdienste, Singspiele,                                           Farbfenster Marc Chagalls in Klang um.
Musicals                                                                     Kunst trifft Klang an diesem unver-
                                                                             gesslichen Abend.
Jugendvokalensemble                                                             Der Eintritt ist frei, Ihre Spende
                                        Jugendkantorei „Colourful grace“
Colourful Grace                                                              kommt dem Erhalt der Geislinger
Mittwoch, 17.15 Uhr                                                          Stadtkirche zugute.
Mehrstimmige Musik
verschiedener Zeiten und Stile

Anmeldung und nähere Information bei
Bezirkskantor Thomas Rapp
07331 / 932 49 23
ThomasJohannesRapp@gmx.de

                                                                                                         Gabor Szabo

  18
Kirchenmusik

Philipp Schulz,
                                                                                      allein schöner, wenn im Körper die Ba-
Kontakt zum Boden,
                                                                                      lance zwischen Spannung und Technik
                                                                                      stimmt.
                                                                                         Beeindruckend, wie hier Dinge kla-
                                                                                      rer werden, die unser Chorleiter zwar
                                                                                      in unseren Proben auch immer wieder
                                                                                      kritisch anspricht, aber hier in dieser
Stimm(Bild)ung                              „Halten Sie bitte ihre Hand vor sich      Dichte einer Fortbildung und ohne den
für Chorleiter und Sänger                hin und stellen Sie sich vor, Sie pusten     Druck einer bevorstehenden Auffüh-
                                         5 Kerzen aus – dazu verwenden Sie            rung ist einfach ein anderer Rahmen
Samstag Morgen, 10 Uhr im Gemein-        den Konsonanten f“, so lautet die erste      fürs Umsetzen vorhanden.
desaal der Pauluskirche. 30 Sänger       Übung. Kinderleicht! Und schon haben            Als wir dann das Erlernte beim Pro-
und Sängerinnen, Kirchenmusiker und      wir eine prima Entspannungsübung             ben einer Bachkantate anwenden, zei-
Chorleiter sitzen erwartungsvoll im      erlernt, jederzeit anwendbar zwischen-       gen sich kleine erste Erfolge.
Halbkreis um Seminarleiter Philipp       durch bei den Chorproben.                       Wessen Gehör nicht ganz so ausge-
Schulz.                                     Mit dem Pusten sind wir beim              feilt ist wie das eines Musikers, kann
   Erster Eindruck: ein überraschend     nächsten wichtigen Thema angelangt,          es spätestens an Philipp Schulz‘
junger Mann (27 Jahre) mit einer sehr    dem Atem. Rechtzeitiges Einatmen,            Begeisterung erkennen, wenn eine
sympathischen und bodenständigen         die Tonvorstellung dabei schon in sich       Passage gut gelungen ist. Dafür über-
Ausstrahlung bei gleichzeitig großer     parat haben – dafür nimmt sich Philipp       zieht er sogar gern den für die Fort­
fachlicher Kompetenz – Philipp Schulz    Schulz sehr viel Zeit. Zeit, die ein Chor-   bildung vorgesehenen Zeitrahmen.
ist selbst Chorsänger bei der Staats-    leiter in der Regel natürlich nicht zur         Seine Leidenschaft fürs Musizieren
oper Stuttgart, Solist, Chorleiter,      Verfügung hat.                               und seine positive Grundhaltung sind
Stimmbildner und demnächst sogar am         Wieder und wieder gibt es wertvolle       einfach ansteckend und zeigen, dass
Nürnberger Staatstheater als Thea-       Tipps – Schulz jongliert mit Bildern         beim Singen stets immer noch neue
therpädagoge unterrichtend unter-        zum besseren Verständnis, bezieht im-        Räume beschritten werden können.
wegs. Hochkompetente interdisziplinä-    mer wieder den Körper und den guten
re Stimmbildung also für uns, die wir    Kontakt zum Boden auch bei hohen             Vielen herzlichen Dank für diese gelun-
zum größten Teil „nur“ Hobbysänger       Tönen mit ein. So anschaulich, dass          gene Veranstaltung!
sind.                                    ich irgendwann den Unterschied beim
   Philipp Schulz‘ Stimme lauscht man    Singen meiner eigenen Töne nicht nur                                 Daniela Drexler,
gerne – unangestrengt und doch kraft-    höre, sondern auch die Schwingung                Mitglied im Geislinger Singkreis
voll klingt sie beim Sprechen wie beim   des Tons in meinem Körper anders
Vorsingen der Übungssequenzen.           wahrnehmen kann.
Das hätte ich spontan bei so einer          Wir gehen zu ersten leichten
schlanken Gestalt nicht unbedingt ver-   Sequenzen über, singen bimm bamm
mutet. „Der hat was, ein ganz natür-     bao, und mit dem Bild von schwingen-
lich klingendes Volumen, vollmundig      den Glocken üben wir das Loslassen
wie guter Wein“, denke ich und meine     des Tons, ohne an Höhe zu verlieren.
Neugierde wächst.                           Es macht Spaß, bewusst im Körper
   Erwartungsgemäß beginnen wir mit      zu spüren, was den Unterschied aus-
der Lockerung des Körpers. Ankom-        macht zwischen „einfach den Ton
men im eigenen Körper, das kennen        kommen lassen“ und „anstrengendem
wir aus unseren Proben – auch das        Pushen“. Eine erste Ahnung von mehr
herzhafte Gähnen, mit dem Spannun-       Leichtigkeit beim Singen macht sich
                                                                                      Philipp Schulz, Thomas Rapp, Chorsänger
gen losgelassen werden.                  bemerkbar. Und der Ton wird von ganz

                                                                                                                                 19
Kirchenmusik

                                              Sonntag, 18. November, 17.00 Uhr
                                              Stadtkirche
     Sonntag, 21. Oktober, 17.00 Uhr          Orgelvesper
     Stadtkirche                              Pfarrer Dietrich Crüsemann –
     Orgelvesper im Rahmen des                Rezitation
     Geislinger Kulturherbstes                Bezirkskantor Thomas Rapp – Orgel          Sonntag, 2. Dezember, 18.00 Uhr
     Pfarrer Dietrich Crüsemann –             Orgelwerke von Johannes Brahms             Erster Advent
     Rezitation                                 Der Eintritt ist frei – Ihre Spende      Stadtkirche
     Bezirkskantor Thomas Rapp – Orgel        kommt dem Erhalt der Stadtkirche           Adventsmusik
     Widor u. a.                              zugute                                     Es singen und musizieren die Kantorei
       Der Eintritt ist frei – Ihre Spende                                               mit Orchester und Vokalsolisten
     kommt dem Erhalt der Stadtkirche
     zugute

     Samstag, 10. November,
     		19.00 Uhr
     Stadtkirche
     Konzert
     des Geislinger Singkreises
     Johannes Brahms
     Ein deutsches Requiem (Londoner
     Fassung für zwei Klaviere)
     Geislinger Singkreis
     Monika Mauch – Sopran
     Kreszimir Strazanc– Bariton
     Heinz Lendl, Conrad Schütze – Klaviere
     Tim Faller – Pauken
        Zum Beschluss seines 70. Jubiläums-
     jahres hat der Geislinger Singkreis
     Brahms´ Deutsches Requiem ausge-
     wählt. Das vor 150 Jahren in Bremen      Geislinger Singkreis

     uraufgeführte Werk stellt in seinen
     sieben Sätzen den Chor in den Mittel-    Requiem aeternam ab. Die Bibeltexte        Am 11. November 1918 endete der
     punkt. Die beiden Solisten treten in     seiner „hochgeschätzten Dichter“–          Erste Weltkrieg. Am Vorabend des
     einen musikalischen Dialog mit den       wie der Komponist sie nennt – reichen      100. Jahrestages gedenkt der Geislin-
     Choristen. Johannes Brahms verleiht      von Jesaja über den Psalter, das Mat-      ger Singkreis mit diesem Konzert der
     durch seine Textauswahl seinem           thäusevangelium bis zur neu­testament­­-   weltweiten Kriegs­opfer.
     Opus 45 einen tröstlichen Charakter      lichen Briefliteratur und zur Offenba-        Karten im VVK bei Buchhandlung
     und weicht damit bewusst vom end-        rung Johannis.                             Ziegler und über die Chormitglieder
     zeitlichen Tonfall des lateinischen

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