EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE KÖLN-BRÜCK-MERHEIM - EKIR.DE
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| VERZEICHNIS | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | GRUSSWORT |
02 03
03 Grußwort
03 Einladend Kirche sein: Gemeinschaft
24 Kinder und Jugend
24 Von der Raupe zum Schmetterling
Einladend Kirche sein: Gemeinschaft
unter Gottes Segen an neuen alten Orten 27 Aus Alt mach Neu unter Gottes Segen an neuen alten Orten
04 Presbyterium 29 Einladung zum Kinderchor in Merheim
04 Dringend Austräger für unsere Liebe Gemeinde, Neuer Raum für Menschen entsteht um sie
30 Gottesdienste
Gemeindezeitung gesucht herum: für Gedanken, für Gespräche, für die
31 Einstimmung in den Advent ein wenig durchatmen konnten wir in den Stille und für das Gebet. Mitten unter dem frei-
05 Presbyterium und Mitarbeiter*innen
letzten Wochen. Unsere Kirchen und Gemein- en Himmel. Gemeinschaft unter Gottes Segen
32 Gruppen und Kreise dehäuser sind wieder geöffnet. hat ganz neue Formen angenommen.
06 Orientierung
06 Die Macht des Wortes 35 Aus den Kirchenbüchern
Wir laden ein – nicht nur zu Gottesdiensten Tröstend ist dieser Gedanke. Der Geist Gottes,
36 Kontakte – sondern auch zum Treffen und Beisammen- er weht überall. Er hat mit uns zusammen die
09 Gemeinde
sein unter der Woche. Vorbereitet haben wir Räume erweitert, ist mit uns umgezogen und
09 Diakoniespende 2021 uns auf diese Spätsommer- und Herbstmo- lässt unsere Kirchenwände offen und durch-
10 Kirche, Klima und K(C)orona nate, haben aufgeräumt, geordnet und dabei lässig erscheinen. Kirche ist darin einladend,
Neues entdecken können. Nicht nur in un- wird darin transparent, geschieht an vielen
12 Nachholen und neu feiern: seren Gemeinderäumen oder in der Kirche. neuen Orten und zu vielen neuen Zeiten.
Unser Gemeindeleben im September
Auch außerhalb auf den kleinen Vorplätzen Dann, wenn Menschen sich treffen und sich
14 Ökumenische Begegnungen 2021 vor unseren Türen sind neue Orte der Ge- niederlassen auf diesen neuen Plätzen. Ger-
mit vielfältigen Themen meinschaft und Begegnung entstanden. Auf ne mit der lichtgewärmten Kirchenwand im
der Bank vor der Kirchentür in Merheim sit- Rücken und mit dem Gefühl: Hier ist ein Ort
17 Kirche und Kultur ze ich nun häufiger und unterhalte mich mit der Sammlung und Versammlung. Hier kann
anderen, die dort nach dem Gottesdienst ste- ich bei Gott sein und Gott bei mir. Hier fühle
22 Ausblick
henbleiben. Im Moment noch ohne Kirchen- ich mich eingeladen, kann die Seele baumeln
22 Unsere Kirchenmusik1 kaffee. Auch an der Johanneskirche brennt lassen in Gemeinschaft mit Menschen, die ich
Hochbeet im Spätsommer nun häufiger abends das Licht. Nicht im Ge- schon kenne. Und mit anderen, die vorbeige-
23 Die Chormusik unserer Gemeinde FOTO: JANE DUNKER
bäude, sondern draußen an der Bank in der hen und dazukommen. In Psalm 84 finden wir
Nähe des Hochbeets. Dafür braucht es gar Worte für diese Orte der Gottes- und der Men-
nicht Sonntag werden. schennähe. Dort heißt es:
TITLBILD: »ABENDHIMMEL ÜBER DEM GLOCKENTURM« VON OLLI KLOOS
In den Sommermonaten haben auch unsere Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Ze-
Impressum Vertrieb
Kulturveranstaltungen neue Plätze ausfindig baoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich
H. Diener, M. Dreeß u. a. ehrenamtliche Gemeindeglieder
Gemeindebote – Ausgabe Nr. 3 | 2021 gemacht, aber auch wir selbst sind es, die nach den Vorhöfen des Herrn; mein Leib und
Druck
Herausgeber neue Räume erkunden. Im Schutz unserer Seele freuen sich in dem lebendigen Gott. Der
Druckerei Schüller Nachf. GbR, Köln
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Gedruckte Auflage Gebäude unter dem offenen Himmel. Dort, Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwal-
Anschrift der Redaktion
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2600 Exemplare wo niemand auf Abstände oder frische Luft be ein Nest für ihre Jungen– deine Altäre, Herr
Telefon: (02 21) 84 33 87 © 2021 Ev. Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim zu achten braucht. Zebaoth, mein König und mein Gott. Wohl
Fax: (02 21) 84 38 05 Das Copyright für den Inhalt und die Gestaltung des denen, die in deinem Hause wohnen; die lo-
E-Mail: Michael.Hoffmann@ekir.de Gemeindeboten liegt bei der Redaktion. Wiedergabe,
Einladend Kirche sein – so lange durften wir ben dich immerdar. Wohl den Menschen, die
Redaktion auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung.
M. Hoffmann (verantw. Redakteur), Keine Gewähr für eingesandte Fotos und Texte. das gar nicht so offen aussprechen, wie wir es dich für ihre Stärke halten und von Herzen
D. Dorn, J. Dunker, I. Kaiser, M. Kinner, Änderungen und Irrtümer vorbehalten. wollten. Und jetzt, ganz anders. Unsere Kir- dir nachwandeln!
C. Rockenberg, D. Rösler, R. Steinfeld Die Redaktion behält sich das Recht auf Korrekturen und chengebäude sind Kraftorte, nicht nur innen,
Konzeption, Gestaltung und Satz Kürzungen vor. Namentlich unterzeichnete Beiträge geben
sondern nun auch außerhalb ihrer Mauern. Sie
Matthias Kinner nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.
laden ein, sich in ihrer Nähe zu versammeln. Fortsetzung auf Seite 04| GRUSSWORT | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | PRESBYTERIUM |
04 05
Fortsetzung von Seite 03 zu haben. Und mit dem Eifer, auch in der
zweiten Jahreshälfte unabhängig von allen
Gottes Segen folgt uns an jene neuen alten
Orte. Er lädt uns ein und ist unter uns. Dort,
Schutzbestimmungen weiterhin auf der Su-
che nach neuen Räumen zu bleiben. Nach
Presbyterium und Mitarbeiter*innen
wo Gemeinschaft entsteht und gefeiert wird. Orten, wo wir unter seinem Segen und im Hier finden Sie die Ansprechpartner*innen in unserer Gemeinde mit
Schutz der Mauern in Gemeinschaft verwei- ihren aktuellen Aufgabenbereichen und Kontaktmöglichkeit.
Mit diesem Vertrauen und mit der neu ge- len können.
wonnenen Offenheit wollen wir gemein-
sam in diese zweite Jahreshälfte gehen. Mit Pfarrer Daniel Rösler
der Freude daran, diese Räume gefunden
Ina Hoffmann
Vorsitzende
ina.hoffmann@ekir.de
Dringend Austräger für unsere Corinna Rockenberg Anne Koch
Gemeindezeitung gesucht Ökumeneausschuss
corinna.rockenberg@ekir.de
Personalkirchmeisterin
anne.koch@ekir.de
erhalten Sie weitere Informationen, wenn Sie
UTE PEIKERT noch Fragen haben. Annegret Welsch Ingrid Herrndorf
Diakonie- u. Kollektenausschuss Seniorenausschuss
U
nsere Gemeindezeitung »Gemeinde- Wir freuen uns über Ihre Hilfe und auf ein annewelsch@qbf.de ingrid.herrndorf@ekir.de
bote« erscheint vier Mal im Jahr und Kennenlernen.
wird von haupt- und ehrenamtlichen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erstellt Jane Dunker Sarah Severin
und von Ehrenamtlichen verteilt. Anhand von Kulturreferentin Kinder- und Jugendausschuss
Listen werfen die Helferinnen und Helfer den jane.dunker@ekir.de sarah.severin@ekir.de
Gemeindeboten in die Briefkästen unserer
Gemeindemitglieder in Brück und Merheim.
In Köln-Brück suchen wir für drei Bezirke Pfarrer Pfarrerin
neue Austräger, und zwar jemanden der für Daniel Rösler Irmgard MacDonald
die Straße Im Langen Bruch austrägt, eine Gemeindepfarrer Pfarramtliche Unterstützung
Person die den Mittelteil der Olpener Straße,
zu dem auch das Vinzenzhaus (gegenüber
der katholischen Kirche St. Hubertus) ge- Pfarrer
hört, austrägt und noch einen Austräger für Dr. Georg Kalinna Ute Peikert
den Bezirk mit den Straßen Am Klausenberg, Probedienst in der Gemeinde Gemeindebüro
Dr. Scheeben-Straße, Lindlarer Straße und
Schösslerstraße.
FOTOS: DETLEF DORN
FOTO: FREEPIK
Bitte melden Sie sich im Gemeindebüro Alexander Rosbach Roland Steinfeld
bei Frau Peikert. Sie ist vormittags telefo- Küsteramt Kirchenmusik
nisch unter (0221) 843387 zu erreichen. Dort Austräger für Gemeindezeitung| ORIENTIERUNG | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | ORIENTIERUNG |
06 07
Die Macht des Wortes Das ist nicht verwerflich. Es hat damit zu
tun, dass wir zutiefst soziale Wesen sind. Die
Kenntnis unserer sozialen Umwelt ist wich-
Das fordert mich heraus. Manchmal gibt es
nicht viel Gutes über meinen Mitmenschen
zu reden. Aber vielleicht ist genau deshalb
Der Protestantismus ist eine Religion des Wortes. Ich glaube: Die evangeli- tig. Oft, so zeigen diese Studien ebenfalls, der Rat zum Schluss so wichtig: Dass man al-
sche Tradition gibt uns viel mit auf den Weg, wenn es um ganz handfeste, sind Klatsch und Tratsch auch positiv: les »zum Besten kehren« soll, heißt ja auch:
lebenspraktische Fragen zum Umgang mit Worten geht. Ich möchte hier
Wir wollen uns darüber austauschen, wo Man muss nichts Gutes über jemanden sa-
über zwei solcher lebenspraktischen Hinweise schreiben, die mich antrei- jemand Unterstützung braucht und ob man gen, wenn man nichts Gutes über ihn oder
ben und mich dazu anspornen, verantwortungsvoll mit Worten umzugehen. dazu etwas beitragen kann. Daneben gibt sie zu sagen hat. Es heißt aber wohl, dass
es aber natürlich auch rufschädigendes Läs- ich mich bemühen kann, das, was schlecht
tern. Hier kommt Luther ins Spiel. Das achte ist, zum Besseren zu wenden, Chancen und
GEORG KALINNA Gebot, »Du sollst nicht falsch Zeugnis reden Stärken zu sehen.
wider deinen Nächsten« legte er so aus: »Wir
D
er erste Hinweis stammt von Johan- sollen Gott fürchten und lieben, dass wir un- Alles zum Besten zu kehren, nicht viele Worte
nes Heermann, der ab 1611 in einem sern Nächsten nicht belügen, verraten, ver- machen, das sind Grundsätze, die auch in Zei-
kleinen schlesischen Dorf in der Nähe leumden oder seinen Ruf verderben, sondern ten digitaler Kommunikation wichtig sind.
der Stadt Głogów (Polen) Pfarrer war. Herr- sollen ihn entschuldigen, Gutes von ihm re- Ich möchte sie mir zum Herzen nehmen.
mann hat so viele Schicksalsschläge erlebt, den und alles zum Besten kehren.«
dass man ihm den wenig beneidenswerten
Namen »schlesischer Hiob« gegeben hat. In
seiner Zeit ist sein Heimatort abgebrannt,
militärische Überfälle terrorisierten die
Bevölkerung. Eine Pestepidemie raffte die
Menschen dahin und er sah sich mitten in
der Gegenreformation religiöser Verfolgung
ausgeliefert.
Georg Kalinna
Kurz: Heermann hatte kein beneidenswertes
Leben. Doch wie andere begabte Geistliche eigenen Verhalten. So bittet das Lied Gott
seiner Zeit hat er diese existentiellen Krisen in der dritten Strophe: »Hilf, dass ich rede
in Liedern verarbeitet, die die Zeit überdau- stets, womit ich kann bestehen; lass kein
ert haben. Eines davon ist »O Gott, du from- unnützlich Wort aus meinem Munde gehen;
mer Gott«, ein Lied, das man noch heute im und wenn in meinem Amt ich reden kann
Evangelischen Gesangbuch findet. »Find’t und muss, so gib den Worten Kraft und Nach-
sich Gefährlichkeit, so lass mich nicht ver- druck ohn Verdruss.« Das ist der erste prak-
zagen, gib einen Heldenmut, das Kreuz hilf tische Hinweis: Ich hoffe darauf, dass Gott
selber tragen.« Solche Zeilen bekommen mir Kraft dazu gibt, mit meinen Worten anzu-
vor dem Hintergrund der Lebensgeschichte kommen, dass sie Kraft haben, und vor allem,
Herrmanns eine tiefe Bedeutung. dass keine unnützen Worte, kein Gerede und
kein Geschwätz aus meinem Mund kommen.
Das Lied handelt neben diesem Gottvertrau-
en auch von ganz lebenspraktischen Dingen. Ein anderer, älterer, Hinweis stammt von
FOTO: PRIVAT
Die Hoffnung richtet sich nicht nur auf die Martin Luther selbst. Moderne psycholo-
Überwindung gegenwärtigen Leids, son- gische Studien zeigen, dass Menschen viel,
dern auch auf Struktur und Orientierung im oft und gerne über andere Menschen reden.08 | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 |
MACH WAS AUS DIR GEMEINDE | 09
JUNGEN MENSCHEN ZUKUNFT SCHENKEN
GUT DRAUF lautet das Motto des Jugendhauses
TREFFER in Köln-Buchheim. Es ist auch ein Zertifikat,
das die Arbeit der diakonischen Jugendeinrichtung
auszeichnet. Das wichtige Zusammenspiel von
Ernährung, Bewegung und Entspannung als Grundlage
körperlichen und seelischen Wohlbefindens ist in der
Corona-Pandemie oft zu kurz gekommen, mit teilweise
drastischen körperlichen und seelischen Folgen für die
Jugendlichen. MACH WAS AUS DIR ist der Name eines
Programms, bei dem junge Menschen mit Hilfe der
Diakoniespende wieder eine neue Perspektive erhalten
sollen.
Von Generation zu
Generation Tradition EMPFÄNGER DER DIAKONIESPENDE
Das Jugendhaus TREFFER ist eine offene Jugendfreizeit-
Was uns auszeichnet: einrichtung in Trägerschaft der Diakonisches Werk Köln
und Region gGmbH in Köln-Buchheim, einem rechts-
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2021 | 2022
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51109 Köln-Brück| GEMEINDE | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | GEMEINDE |
10 11
Argument für eine hohe durchschnittliche Orgel, Lunge, Klima und Finanzen können
Temperatur in den Kirchen genutzt. Das ist sich daran erfreuen. Wir konnten durch die
leider komplett falsch. Entscheidend ist eine umgesetzten Maßnahmen ca. 7000 Euro an
konstante relative Luftfeuchtigkeit, bei der Energiekosten im vergangenen Jahr sparen.
40% nicht unterschritten werden dürfen. Zukünftig werden wir hoffentlich eine wei-
tere sehr einfache und kostengünstige Maß-
Das erreicht man im Winter aber nur mit nahme zum verbesserten Klimaschutz in
kühleren Temperaturen. Empfohlen sind 10- unserer Gemeinde umsetzen: Die jährliche
12 Grad maximal 16 Grad (»Bund deutscher Veröffentlichung unseres Energieverbrauchs
Orgelbaumeister«, www.bund-deutscher- und der CO2 Emissionen unserer Gemeinde-
orgelbaumeister.de) zentren. Transparenz wird helfen die Akzep-
Heizungen im Meditationsraum tanz zu steigern.
Und somit kommen wir zur aktuellen
Kirche, Klima und K(C)orona Problematik.
Auch das Coronavirus mag eine hohe Luft-
Denn mal ehrlich: wer hat jemals abgenom-
men, ohne sich auf die Waage zu stellen?
Auf der Seite des grünen Hahns* kann man es lesen: Die Bewahrung der feuchtigkeit nicht. Kühle, die ungesund er- *Der ‚Grüne Hahn‘ ist das Werkzeug für einen
Schöpfung liegt der evangelischen Kirche sehr am Herzen. Auch in kirch- scheinen mag, ist es tatsächlich in Wirklichkeit systematischen Klimaschutz in Kirchengemein-
gar nicht. Eine regelmäßige Frischluftzufuhr den und kirchlichen Einrichtungen in Deutsch-
lichen Klimaschutzkonzepten dient dieser Gedanke als Grundlage für den
ist der beste Weg, um die Aerosole loszuwer- land und der Schweiz.
Umgang mit Energie und anderen Ressourcen. Wie steht es in unserer den und das Infektionsrisiko zu senken.
Gemeinde damit?
Wirtschaftlich fatal wäre es, jetzt zu kurz zu Deutsches Grundgesetz, Artikel 1
MICHAEL FLISS springen und Technik und Bauelemente von
gestern einzusetzen. Denn dann stünde in
D
ie Strombezugsquellen sind bereits 10 Jahren die nächste Sanierung an, die sich
umgestellt auf den Bezug von 100 Pro- unter finanziellen Aspekten nicht mehr dar-
zent Ökostrom. Nahezu die komplette
Beleuchtung ist umgestellt auf LED Beleuch-
tung. Ansonsten ist die Lage kompliziert.
stellen lässt.
Im Moment hilft nur: bedarfsgerechtes Behei-
Die Würde des Menschen
Größtes Problem sind die Gebäude, die einen
Standard aus den 80iger Jahren aufweisen.
zen der Räumlichkeiten. Das gelingt bisher zu
einem guten Teil, es gibt allerdings noch Luft
nach oben.
ist unantastbar.
Energetische Beratungsleistungen der Ener-
gieagentur NR und ein Heizungscheck sind Wahrgenommen werden leider meistens nur
bereits eingeholt bzw. absolviert worden. zu kühle Temperaturen. Der Eine und die Ande-
Bei der Umsetzung hakt es allerdings bisher. re haben uns deswegen bereits angesprochen. Olpener Str. 904
Bedenken stehen gegen Handlungsoptionen. 51109 Köln
Eine Überheizung von nicht genutzten Räu- BESTATTUNGSHAUS www.bestattungshauskoziol.de
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FOTO: PAUL HOFFMANN
Es geht um Bauphysik und um Wirtschaftlich- men bekommt dagegen kaum jemand mit.
keit. Der Denkmalschutz in Brück setzt darü- Die Temperaturen in Gottesdiensten wur- (02 21) 84 33 39
ber hinaus Grenzen. Den Prozess Klimaschutz den in Brück im letzten Jahr abgesenkt. Man
langfristig und nachhaltig umzusetzen wird kann es deutlich in den Zahlen ablesen. Die
sicher länger dauern. Orgeln in den Kirchen wurden lange Zeit als| GEMEINDE | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | GEMEINDE |
12 13
Nachholen und neu feiern: Unser unsere Gottesdienste im Innenhof in Brück
unter freiem Himmel feiern konnten, und
das zusammen mit den Bewohner:innen des
Im Rückblick auf die vergangenen Monate
stelle ich fest: Die vielen Telefonate und die
zusätzlichen KU-Samstage, Elternabende und
Gemeindeleben im September Matthias-Claudius-Heims. Auch in diesem
Jahr wünsche ich mir das. Auf gutes Wetter
Gespräche in unserer Gemeinde haben uns
näher zusammenrücken lassen. Im Verlegen
Eigenartig fühlt sich seit den ersten Monaten des letzten Jahres unser Ge- können wir einfach nur hoffen. Die Gottes- und neu Planen haben wir uns noch ein Stück
meindeleben unter Pandemiebedingungen an. dienste jedoch sind schon geplant. Am 5. besser kennengelernt. Haben uns neu über
September beginnen wir um 10.30 Uhr in Grundsätzliches verständigt und neue Gedan-
Dieses Jahr jedoch bemerke ich: Als Gemeinde Brück mit dem Vorstellungsgottesdienst der ken für das gefunden, was in unserer Gemein-
PFARRER DANIEL RÖSLER haben wir mehr Übung darin, uns in unserem Konfirmand:innen des diesjährigen Jahrgangs de wichtig ist und in den Beschränkungen der
Feiern an die Gegebenheiten anzupassen. Was 2021. Am 11. und 12. September feiern wir drei Gegenwart neu gestaltet wird. So freue ich
N
eu organisiert, verschoben, verlegt – vor gut einem Jahr bei einigen noch von der Konfirmationen um 16 Uhr, 10 Uhr und 12 mich auf die intensiven Wochen, die vor uns
wie oft habe ich Ereignisse in der Jah- stillen Hoffnung geprägt war, dass Corona Uhr, die am Pfingstwochenende noch nicht liegen und hoffe, dass wir viele dieser schönen
resplanung, aber auch die Tauf-, Hoch- bald ohnehin verschwunden wäre, hat sich stattfinden konnten. Nach einigen Taufan- Perlen unseres Gemeindelebens gemeinsam
zeits- und Konfirmationstermine auf meinem nun mit neuen Planungsformen angereichert. meldungen finden nach dem Sonntagsgottes- feiern und in ihren Emotionen miteinander
Handy in Absprache mit dem Presbyterium Ich spüre eine neue Gestaltungskraft in unse- dienst bis zu zwei weitere Taufgottesdienste teilen können. In der Hoffnung und im Ver-
und den Familien einfach nur markiert und in rem Tun, die im gemeinsamen Mitdenken der in unseren Kirchen statt. Auch haben wir die trauen darauf, dass der Heilige Geist unseren
den nächsten Monat gerückt. In der Hoffnung, Kompromisse etwas Neues formen möchte. beiden noch ausstehenden Abendmahlsgot- Verstand und unseren Mut immer wieder neu
dass alles einfach zu einem anderen Zeitpunkt So erwartet uns auch in diesem Jahr ein beson- tesdienste unserer Konfirmandenjahrgänge belebt und uns durch die Herausforderungen
stattfinden kann. Möglichst so, wie wir alle uns derer September in unserem Gemeindeleben. 2020 und 2021 geplant. dieser besonderen Zeit trägt.
das wünschen. Und mit der leisen Befürchtung, Gerne erinnere ich mich an das letzte Jahr, in
es könnte doch wieder ganz anders geschehen. dem wir in einem »goldenen September« all
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FOTO: DANIEL RÖSLER
Nachholen und Feiern| GEMEINDE | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | GEMEINDE |
14 15
einige kamen zu zwei oder drei, einige kamen
zu allen vier Konzerten. In jedem Konzert ka-
men immer größere Flöten zum Einsatz, deren
live-Klänge die Künstlerin mit einer Klanginstal-
lation aus Glockentönen verschmolz. Zwei Wo-
chen später verabschiedete Verena Barié sich
aus Brück-Merheim mit einem »Meditativen
Nach(t)läuten«, ein Mitternachtskonzert, das
die Johanneskirche mit Licht, Video, Glocken-
Ökumenische Begegnungen 2021 klang und Flötenspiel zauberhaft verwandelte.
mit vielfältigen Themen Das Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben in
Deutschland« wird bis Mitte 2022 verlän-
gert, damit alle geplanten Veranstaltungen
Zwei ökumenischen Großveranstaltungen prägen das Jahr 2021: Der Öku- stattfinden können, z.B. das weltweit größte
menischer Kirchentag (ÖKT) und das Festjahr »1700 Jahre jüdisches Leben Laubhüttenfest – Sukkot XXL WANDELKONZERT
– vom 22. bis
VIER KIRCHEN
27.
ZWISCHEN
September in ganz Deutschland. In Brück und
in Deutschland«.
Merheim feiern wir das Festjahr ökumenisch
Am 24. August widmen wir uns in der Petruskir- mit einem Konzert mit hebräischen und jid-
KULTURREFERENTIN JANE DUNKER che dem Vortrag »Die Corona-Pandemie als spi- dischen Liedern, einem Vortrag über die Ge-
ritueller Herausforderung«. Was motiviert und schichte und Formen der Klezmermusik und
A
lle zehn Jahre findet der Ökumenische belebt uns, wovon nehmen wir Abschied? Wir einer Lesung über jüdische Schriftstellerin-
Kirchentag statt. Sebastian Baer-Hen- teilen unsere persönlichen Erfahrungen, Mei- nen (siehe Kirche & Kultur auf S. 17–20).
ney, Pfarrer und Pionier – uns allen nungen, Ideen und Vorschläge zu diesem Thema.
von seinen zwei Jahren Dienstzeit als Pfarrer Darüber hinaus planen wir weiterhin unver-
in Merheim bekannt - gehört zum Entwick- Ein wahrhaft ökumenischer Abschluss des zagt unsere traditionellen ökumenischen Be-
lungsteam, das drei Jahre lang die 50 Veran- letztjährigen Themas »Glockenklang« fand gegnungen mit der Bitte an Sie: Informieren
staltungen des ÖKT vorbereitet hat. Diese am 11. Juli mit einem Wandelkonzert der Me- Sie sich auf unsere Homepage: www.ekir.de/
wurden Corona bedingt vom 13. bis 16. Mai dienkünstlerin und Flötistin Verena Barié von brueck-merheim oder in unseren Schaukäs-
dieses Jahres ausschließlich online gestreamt der Johanneskirche über St. Hubertus und St. ten über den aktuellen Stand. Und bleiben
und sind bis Ende 2021 noch in der Mediathek Gereon zur Petruskirche statt. Einige Konzert- Sie gesund!
abrufbar. www.oekt.de besucher besuchten nur ein einziges Konzert,
Mittwoch, 17. November 2021 um 19 Uhr
Der Wunsch, sich auch in Präsenz über die Gottesdienst zu Buß- und Bettag; St. Huber-
Themen auszutauschen, führte unser Öku- tus, Olpener Str. 954, 51109 Köln-Brück
menekreis dazu, zwei Veranstaltungen aus-
zuwählen, mit denen wir uns näher befassen Sonntag, 24. Oktober und So., 21. November
wollen. Am 20. August hören wir in St. Huber- 2021, jeweils 18 Uhr Taizé-Gebet, »Auch zu
FOTOS: SURYAN DUNKER, WEI HUNG
tus nach einer Einführung von Stefan Kamp Coronazeiten: geborgen in Gottes Hand«
das Oratorium »Eins«, das beim ÖKT uraufge- St. Hubertus, Olpener Str. 954, 51109
führt wurde. Stefan Kamp ist in eine Musiker- Köln-Brück
familie hinein geboren, die mit ihm nun in 10.
Generation lückenlos im Kirchendienst tätig Dienstag, 16. oder 23. November 2021, um
ist. Er ist seit September 2019 als Organist und 14.30 Uhr Seniorengottesdienst, St. Gereon,
Kantor in St. Gereon und St. Hubertus tätig. Meditatives Nach(t)läuten in der Johanneskirche Von-Eltz-Platz 6, 51109 Köln-Merheim Wandelkonzert zwischen vier Kirchen| Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 |
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Alle Konzerte werden unter den dann aktuell
1 Sonntag 14. November geltenden Auflagen durchgeführt, was u.a.
16.00 Uhr | Petruskirche Männerchor Bayer Dormagen zu Zugangsbeschränkungen und Program-
VON SPANIEN 2 mänderungen führen kann. Bitte beach-
1. Advent-Sonntag 28. November ten Sie zeitnah die Aushänge in unseren
IN DIE NEUE WELT
Schaukästen.
Dieses ungewöhnliche Programm schlägt 16.00 Uhr | Petruskirche
einen Bogen vom Gesang der Sibylle aus Der Eintritt zu allen Konzerten ist frei – es
ADVENTLICHES 3
wird um eine großzügige Spende gebeten.
dem mittelalterlichen Katalonien zur Ba-
CHORKONZER
rockmusik Südamerikas – und ja, so etwas Auch abseits der Veranstaltungen kann
gibt es wirklich. Seit der Entdeckung Ame- Mit dem Männerchor Bayer Dormagen
unsere Kirchenmusik jederzeit mit Spenden
rikas hat es immer auch Musiker, zumeist Diverse Solisten
unterstützt werden. Mit dem Verwendungs-
musizierende Geistliche, in die Neue Welt Leitung: Roland Steinfeld
zweck »Kirchenmusik« fließen 100% in die
verschlagen. Europäische Musik stieß bei Seit einigen Jahren bereits sind die sanges- folgenden und künftige Projekte:
Johann Mattheson
den Ureinwohnern oftmals auf Begeiste- freudigen Herren aus Dormagen bekannte
rung, vor allem wenn sie auch in den indi- und gerngesehene Gäste bei uns. Nach- Evangelischer Kirchbau- und Förderverein
Sonntag 12. September genen Sprachen gesungen werden konnte. dem das Konzert im vergangenen Jahr Köln-Merheim e.V.
16.00 Uhr | Petruskirche Eine kleine Sammlung solcher Musik aus pandemiebedingt ausfallen musste, hoffen IBAN: DE20 3705 0198 0017 2123 17
der Barockzeit hat sich erhalten und wird alle nun darauf, dass die behördlichen
JOHANN MATTHESON: 1
in unserem Programm von Rafael Mon- Auflagen eine Aufführung erlauben.
DER VOLLKOMMENE VIRTUOSO – tero, einem indigenen Südamerikaner,
LESUNG & MUSIK interpretiert.
Im Jahr 1719 veröffentlichte der promi- Rafael Montero – Gesang
nente Hamburger Musiker, Musikwissen- Christine Wasgindt – Barockvioline DIE CHORMUSIK UNSERER GEMEINDE...
schaftler und Diplomat Johann Mattheson Roland Steinfeld – Cembalo & Orgel
ein Buch, das eine Sammlung von 12
…lädt zum Mitsingen ein!
Sonaten mit einem mehrteiligen Essay Nach langer Pause gibt es einen Neustart, mit dem wir hoffen, unsere Chormusik bald
vereinte, in dem er sich zu musikalischen 2 wiederbeleben zu können. Alle Sängerinnen und Sänger der vergangenen Projekte sind zur
und gesellschaftlichen Themen äußerte. Beteiligung aufgerufen, insbesondere sind aber auch neue Interessenten herzlich willkom-
Die Texte geben ein aufschlussreiches men! Die Proben haben bereits begonnen, aktuell ist aber ein idealer Zeitpunkt zum Einstieg.
Bild über das musikalische Leben einer Nächstes Hauptziel ist die Gestaltung des Weihnachtsgottesdienstes am 24. Dezember 2021.
vergangenen Epoche und haben zum Teil Wenn die Auflagen es zulassen, können kurzfristig auch andere musikalische Aktionen anbe-
bis heute ihre Aktualität nicht eingebüßt. raumt werden. Proben sind montags – aufgrund der behördlichen Auflagen bis auf weiteres
Die Sonaten stellen ein schönes Beispiel verkürzt – von 20.00 bis ca. 21.15 Uhr ausschließlich in der Petruskirche Köln-Merheim.
barocker Musizierkunst dar und werden
TERMIN-ÜBERSICHT
authentisch auf dem Instrumentarium der
September: 6. / 13. (keine Proben am 20. und 27.)
FOTOS: WIKIPEDIA, PRIVAT
Zeit wiedergegeben.
Ingo Nelken – Traversflöte Oktober: 4. / 11. / 18. / 25.
Christine Wasgindt – Barockvioline November: 8. / 15. / 22. / 29. (keine Probe am 1.)
Roland Steinfeld – Cembalo Dezember: 6. / 13. / 20. Generalprobe / 24. Gottesdienst um 17.00 Uhr.
Rafael Montero| KINDER UND JUGEND | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | KINDER UND JUGEND |
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Von der Raupe zum Schmetterling sowohl selbstständig als auch mit unsere
Unterstützung intensiver mit dem Thema
auseinandersetzen konnten.
Von der »Raupe zum Schmetterling« hieß ein Projekt, dass uns im Früh-
jahr in der Nilpferdgruppe, in der zu dieser Zeit die Kinder im Alter von gut Nachdem die Raupen sehr schnell an Größe
und Gewicht zugenommen hatten, konn-
vier bis sechs Jahren betreut wurden, begleitet hat.
ten wir ab dem 11. Mai beobachten, wie sie
sich nach und nach verpuppten. Wenn alle
sich in ihren Kokon eingesponnenen hatten,
CORINNA ROCKENBERG mussten sie laut Anleitung in die Voliere um-
gesetzt werden. Am 14. Mai war es so weit,
A
ngeregt durch die Empfehlung von alle fünf Raupen hatten sich verpuppt und
Frau Woldmer, einer Kindergarten- somit war der Tag des Umzugs gekommen.
mutter, die dieses Projekt bereits Wir versammelten uns auf dem Bauteppich
in ihrer Grundschulklasse sehr erfolgreich in einem Kreis, damit alle das Umsetzen ver-
durchgeführt hatte, haben wir uns im April folgen konnten. Der erste Schmetterling ist geschlüpft.
mit den Kindern entschlossen, dass auch
wir uns auf diese Entdeckungsreise begeben Die Puppen hingen alle an dem Vlies und zuversichtlich, dass es trotzdem alle fünf
wollten. nun hieß es, dieses vorsichtig mit zwei Si- schaffen würden.
cherheitsnadeln am Netz der Voliere in der
Das Erwachen der Natur im Frühling spielt Nähe des Bodens festzumachen. Dabei wa- Anschließend haben einige Kinder die Voli-
im Kindergarten jedes Jahr eine große Rolle Die Raupen verpuppen sich. ren nicht nur die Kinder aufgeregt, auch ere noch mit Blättern und kleinen Zweigen
und natürlich kannten alle Kinder das Buch wir Erzieherinnen hofften gespannt, dass wohnlich eingerichtet, und dann begann
»Die Raupe Nimmersatt« von Eric Carle, Kästchen, in dem die Nahrung bis zur Ver- dies ohne »Unfälle« gelingen würde. Tat- das große Warten. Jeden Morgen führte der
aber dieses Mal wollten wir die Entwicklung puppung bereits vorhanden war und das mit sächlich ging es im großen Ganzen auch, erste Weg an die Voliere, um zu schauen,
am lebenden Objekt beobachten und doku- einem Vlies und einem Deckel mit kleinen nur ein Kokon fiel vom Vlies ab und blieb ob sich schon etwas tat oder ob gar ein
mentieren. Frau Woldmer bestellte die Rau- Löchern abgedeckt war, bei uns im Gruppen- auf dem Boden der Voliere liegen. Da in der Schmetterling nachts geschlüpft war, ohne
pen und alles Material, was zur Durchfüh- raum ein. Im Vorhinein hatten wir mit den Beschreibung aber stand, dass dies durch- dass wir dabei gewesen wären. Aber wir hat-
rung nötig war. Am 3. Mai zogen dann fünf Kindern einen Ort ausgesucht, an dem die aus vorkommen könne und nicht gleichbe- ten Glück, am 19. Mai waren einige Kinder
Distelfalterraupen in einem durchsichtigen Raupen stehen sollten. Es musste ein Platz deutend damit sei, dass der Schmetterling live dabei, als sich der erste Schmetterling
sein, der weder in der direkten Sonne war, dann nicht schlüpfen könne, waren wir langsam aus seinem Kokon schob und am
noch durften sie Zugluft ausgesetzt sein, 21. Mai hatte es auch der letzte geschafft.
FOTOS: DIE KINDER UND ERZIEHERINNEN DER NILPFERDGRUPPE
und außerdem musste sichergestellt sein,
dass die Raupen nicht durch allzu lebhaftes Von nun an mussten die Schmetterlin-
Spielen gestört würden. Zudem hatten wir ge gefüttert werden. Jeden Morgen leg-
besprochen, wie viele Kinder gleichzeitig ten wir entweder eine halbe Orange oder
die Raupen beobachten durften und dass sehr reife Ananasstückchen in die Voliere
wir die Entwicklung mit Fotos und selbst- und beobachteten, wie die Distelfalter
gemalten Bilden festhalten wollten. mit ihrem langen Rüssel den Obstsaft auf-
saugten. Eine Woche durften die Schmet-
Wir, die Erzieherinnen der Nilpferdgruppe, terlinge bei uns in der Gruppe wohnen,
haben zusätzlich verschiedene Bücher, Pos- dann war es Zeit, sich zu verabschie-
ter, Lupen und Arbeitsblätter zusammenge- den und sie in die Freiheit zu entlassen.
stellt und die »Projektecke« damit zusätz-
Die Raupen ziehen ein. lich ausgestattet, sodass sich die Kinder Der Umzug ist geglückt. Fortsetzung auf Seite 26| KINDER UND JUGEND | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | KINDER UND JUGEND |
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Fortsetzung von Seite 25
Dazu sind wir an einem halbwegs sonnigen
einmal tat sich nichts. Die Falter schienen
sich in der Voliere wohl zu fühlen. Erst als
wir die Orangenhälfte, auf der sie es sich
Aus Alt mach Neu
Tag mit der Voliere auf den Hof der Kita ge- bequem gemacht hatten, auf einen Baum- Angefangen hat all das im Frühling, als ich in der Werkstatt im Brücker Ju-
gangen und haben sie dort im Wildblumen- stamm in der Sonne legten, flogen sie auf gendheim stand und die Materialschränke der Kinder- und Jugendarbeit sah.
beet geöffnet. Voller Erwartung standen alle und davon. Ein schöner Abschluss eines auf-
Die Unordnung darin hat mich dazu gebracht, den ersten Schritt zu machen .
Kinder im Halbkreis darum herum, aber erst regenden und interessanten Projekts.
HANNAH HOFFMANN
W
enige Tage später fing ich an, die
Schrankinhalte auszuräumen,
neu zu sortieren und wieder
einzuräumen.
Eine Woche später war ich in Merheim und
sah, wie der Archivraum neben dem Jugend-
treff aussah. Außerdem waren im Flur noch Multifunktionsraum vorher...
2 Schränke, die bis dato verschlossen und
deren Schlüssel nicht auffindbar waren. Also Büromaterialverkauf zu erfahren. Dort erhiel-
Wir entlassen die Schmetterlinge in die Freiheit. Auf geht´s war zunächst der Archivraum dran. Ich inven- ten wir alles was wir brauchten. Mit erneuter
tarisierte den gesamten Raum und sortierte bzw. neuer Unterstützung von Oli Kloos und
auch bereits einzelne Teile aus. Danach setzte Michael Hoffmann wurden sie zur Johannes-
ich mich mit Oli Kloos in Verbindung, um an kirche gebracht, wo sie kurz darauf im Forum
die Schlüssel für die verbliebenen Schränke eine neue Heimat fanden.
zu kommen.
Nachdem die Schränke aufgebaut waren,
Währenddessen reifte in mir die Idee, dass es fehlte nur noch, dass sie eingeräumt wurden.
sinnvoll wäre, alle Materialien zentral an ei- Mittlerweile ist das geschehen und der Raum
nem Ort zu haben und nur einen Grundstock ist soweit fertig eingerichtet.
an Materialien bei der anderen Kirche zu las-
sen. Im Jugendausschuss wurde sich schnell An dieser Stelle möchte ich noch einmal al-
FOTOS: DIE KINDER UND ERZIEHERINNEN DER NILPFERDGRUPPE
darauf geeinigt, dass das sinnvoll ist. Kurz len danken, die immer wieder ihre helfenden
darauf wurden alle Materialien aus Merheim Hände zur Verfügung gestellt haben. Ohne
nach Brück geschafft, wo alle Materialien von euch wäre das nicht möglich gewesen.
nun an aufbewahrt werden sollten. Neuer La-
gerort ist das Forum, unterhalb der Johannes-
kirche, direkt neben dem Atrium.
Zudem wurde im Jugendausschuss der
FOTOS: PAUL HOFFMANN
Vorschlag gemacht, neue Schränke anzu-
schaffen, was im Presbyterium auch so be-
schlossen wurde. Bevor es allerdings dazu
kam, dass diese neu angeschafft werden
mussten, hatten wir das Glück, von einem ...und Nachher.| Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | KINDER UND JUGEND |
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Einladung zum Kinderchor in Merheim
Umgebung Musik machen kann mit Kindern
HANNAH MORRISON aus unserer Gegend.
Meine Name ist Hannah Morrison. Ich bin Ich möchte gerne mit euch, liebe Kinder,
halb isländisch und halb schottisch, wohne viele schöne Lieder aus aller Welt kennen-
aber seit 2003 in Deutschland und seit 2009 lernen und fleißig üben, so dass wir sogar
in Merheim. Ich habe drei Kinder auch manchmal damit auftreten
und bin Pianistin und Konzertsän- können. Ich habe als Kind unter-
gerin. Das heißt, ich bin den letz- schiedliche Instrumente gespielt,
ten 10 Jahren über die Welt gereist aber auch unglaublich viel in Chö-
und habe viele Konzerte gesungen ren gesungen. Das hat mir so viel
mit vielen verschiedenen Ensem- Spaß gemacht und das wünsche
bles und Orchestern. ich auch euch!
Was ich aber auch sehr gerne ma- Habt ihr Lust darauf, dann kommt
che, ist Gesang unterrichten, ins- gerne vorbei. Wir starten am
besondere mit Kindern in Form ei- Hannah Morrison Donnerstag, den 2. September
nes Kinderchores. Ich würde mich 2021, von 15.15 bis 16 Uhr. Weitere
riesig freuen, wenn ich auch hier in meiner Infos auf S. 33. Ich freue mich auf euch!
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PETRUSKIRCHE JOHANNESKIRCHE PETRUSKIRCHE JOHANNESKIRCHE
5. September 10.30 Uhr 14. November 10.30 Uhr
14. So. n. Vorstellungsgottesdienst Vorl. So. d. Gottesdienst
Trinitatis der Konfirmanden Jg. 2021 Kirchenjahres Pfarrer Dr. Kalinna
Pfarrer Rösler
17. November 19.00 Uhr
11. September 16.00 Uhr Buß- und Bettag Ökumenische Vesper
Konfirmation I in St. Hubertus, Köln-Brück
Pfarrer Rösler Pfarrer Rösler und Ökumenekreis
12. September 10.00 Uhr + 12.00 Uhr 21. November 10.30 Uhr
15. So. n. Konfirmation II Ewigkeitssonntag Gottesdienst mit Gedenken
Trinitatis Konfirmation III der Verstorbenen
Pfarrer Rösler Pfarrer Rösler
19. September 10.30 Uhr 28. November 10.30 Uhr
16. So. n. Gottesdienst 1. Advent Gottesdienst zum 1. Advent
Trinitatis Pfarrer Dr. Kalinna Pfarrer Rösler
10.30 Uhr Kindergottesdienst
26. September 10.30 Uhr
17. So. n. Gottesdienst mit Einführung der 5. Dezember 10.30 Uhr
Trinitatis neuen Konfirmanden 2. Advent Gottesdienst
Pfarrer Rösler Pfarrerin MacDonald
10.30 Uhr Kindergottesdienst
3. Oktober 10.30 Uhr
Erntedankfest Gottesdienst zum Erntedankfest
Pfarrer Rösler
10. Oktober
19. So. n.
Trinitatis
10.30 Uhr
Gottesdienst
Pfarrer Rösler
EINSTIMMUNG IN
17. Oktober
20. So. n.
10.30 Uhr
Gottesdienst
DEN ADVENT
Trinitatis Pfarrer i. R. Baumberger
Mit zwei Meditationen lade ich Sie herzlich ein, in der Hast und Unruhe still zu werden
24. Oktober 10.30 Uhr
und uns auf den eigentlichen Sinn dieser Zeit zu besinnen. Kurze Impulse werden uns
21. So. n. Gottesdienst
in die Stille führen, Gesang und ein kurzes Gespräch sie vertiefen. Ihre Doris Grütjen.
Trinitatis Pfarrerin MacDonald
10.30 Uhr Kindergottesdienst 25. November 2021: Das Licht scheint in der Finsternis
31. Oktober 10.30 Uhr 2. Dezember 2021: Der Engel spricht zu Maria
Reformationstag Gottesdienst zum Reformationstag
Pfarrer Dr. Kalinna Wir treffen uns im Stille-Raum von 19–20.30 Uhr.
7. November 10.30 Uhr Evangelische Kirchengemeinde Köln-Brück-Merheim
Drittl. So. d. Gottesdienst
Kirchenjahres Pfarrer i. R. Schneider
Johanneskirche, Am Schildchen 15, 51109 Köln| GRUPPEN UND KREISE | Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | GRUPPEN UND KREISE |
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Donnerstag Freitag
Johanneskirche und Petruskirche –
Erwachsene in Brück und Merheim Literaturkreis Hauskreis
Lesebegeisterte treffen sich zur Buch- Für Männer und Frauen. Intensiver Austausch
Montag Mittwoch besprechung. Die Bücher werden vorab zu biblischen Themen. Einander zuhören,
gemeinsam ausgewählt (Kostenbeitrag) singen und mit- und füreinander beten.
Kirchenchor Frauenkreis Kontakt: Seniorennetzwerk, Kontakt: Ingrid Schütte-Nießen,
Die unter Leitung von Roland Steinfeld Gespräche und Aktivitäten für Frauen ab 50 Doris Rupprecht, Tel.: (02 21) 8 46 01 67 und
projektbezogen probende Chormusik der Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, 16 Uhr Tel.: (02 21) 84 21 36 Walter Kieback, Tel.: (02 21) 84 32 66
Gemeinde lädt zum Mitsingen ein – in Merheim Jeden 4. Donnerstag, 17–18.30 Uhr im Monat Termine nach Absprache
das ist auch zeitlich begrenzt möglich! im Gemeindesaal in Brück
Termine und Infos finden Sie auf S. 22–23 Männerkreis
Gespräche und Aktivitäten
Seniorenclub »Fit mit 70 plus« Leitung: Udo Ohrt, Tel.: (02 21) 69 21 73
Kaffeetrinken und Programm für Senioren Jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat, 16 Uhr Johanneskirche und Petruskirche –
Leitung: Maike Giesecke, Tel.: (02 21) 6 91 02 40, in Merheim
Kinder und Jugendliche in Brück und Merheim
Rosemarie Breuer, Tel.: (02 21) 2 97 54 10 und
Rita Kriese, Tel.: (02 21) 69 22 62, DonnaTöne
Jeden 1. und 3. Montag im Monat, 15 Uhr Das Frauenvocalensemble singt Weltmusik, Kindergottesdienst Kinderchor
in Merheim Jazziges, spirituelle Lieder, Traditionelles – für Kinder zwischen 3 und 11 Jahren für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren
einfache Chorliteratur. Neue Stimmen sind (siehe Gottesdienstplan) Leitung: Hannah Morrison,
Spielekreis des Seniorenclubs herzlich willkommen. (Kostenbeitrag) E-Mail: hannahhlin@gmail.com
Leitung: (wie Seniorenclub) Leitung: Vera Bühl, Kontakt: Sibylle Jugendgottesdienst und Theater Donnerstags von 15.15–16 Uhr in Merheim
Jeden 2. und 4. Montag im Monat, 15 Uhr Kowalewski, Tel.: (02 21) 84 35 09 für Jugendliche ab 13 Jahren (bitte vorab Kontakt aufnehmen)
in Merheim Termine: nach Absprache (siehe Kontakt) Kontakt: Pfarrer Rösler,
Mittwochs, 20–21.30 Uhr im Gemeindesaal Tel.: (02 21) 84 31 15, Konfirmandenunterricht
Dienstag in Brück (außer in den Ferien) E-Mail: daniel.roesler@ekir.de Konfirmanden aus der Gemeinde
Donnerstags um 18 Uhr erlernen und erfahren die Kirche
Teestunde Kreativkreis für Jung und Alt im Gemeindesaal in Merheim Termine:
Gesprächskreis für Frauen Handarbeiten und Basteln für alle (bitte vorab Kontakt aufnehmen) 25. September KU-Tag 10 Uhr (Merheim),
Jeden 2. Dienstag im Monat, 10–12 Uhr Leitung: Helga Strasmann 9. Oktober KU-Tag 10 Uhr (Brück),
im Forum in Brück Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat, 15 Uhr Krabbelkrümelkaffee 2. November Elternabend 18.30 Uhr (Merheim),
in Merheim für Eltern mit Kindern von 0,5 bis 3 Jahren 6. November KU-Tag 10 Uhr (Merheim)
Spielkreis Donnerstags, 9–11 Uhr in der ehemaligen
Das gesellige Spiel für Menschen Donnerstag Bibliothek der Petruskirche
im Alter von 9 bis 99 Jahren
Dienstags, 15–17 Uhr Seniorentreff
im Kirchencafé in Brück Für junge und alte Seniorinnen und
Senioren mit Programm und Plaudern
Predigtvorbereitungskreis Kontakt: Detlef Fritz,
Aufgrund der Corona-Pandemie bitten wir Sie,
MitReden, MitGestalten, Predigt neu erleben. E-Mail: detlef.fritz@ekir.de,
Kontakt: Detlef Dorn Ingrid Herrndorf, Tel.: (02 21) 89 23 93 sich bezüglich der Termine mit den jeweiligen Gruppenleitern
Dienstags, 20 Uhr Jeden 1. Donnerstag im Monat im in Verbindung zu setzten.
im Kirchencafé in Brück Gemeindesaal in Brück| Nr. 3 | 2021 2021 | Nr. 3 | AUS DEN KIRCHENBÜCHERN |
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möchten wir gern mit Ihnen teilen. Damit Sie mit einem
guten Gefühl gesund durchs Leben gehen.
Bleiben Sie gesund. Ihr Apotheker Oliver Tschörner| KONTAKTE | Nr. 3 | 2021
36
Johanneskirche Kirchenmusik
Am Schildchen 15, 51109 Köln-Brück Roland Steinfeld
Telefon: (01 71) 8 99 70 50
Petruskirche
E-Mail: roland.steinfeld@ekir.de
Kieskaulerweg 53, 51109 Köln-Merheim
Kindertagesstätte
Pfarrer Daniel Rösler
Am Schildchen 11, 51109 Köln-Brück
Telefon: (02 21) 84 31 15
E-Mail: daniel.roesler@ekir.de Corinna Rockenberg
Sprechstunde nach Vereinbarung Telefon: (02 21) 84 07 99
E-Mail: kita.brueck@
Pfarramtliche Unterstützung
ev-kitaverband-koeln-rrh.de
Pfarrerin Irmgard MacDonald
Telefon: (0 22 02) 3 26 07
E-Mail: irmgardann.macdonald@ekir.de Ev. Altenhilfe Brück-Merheim e. V.
Sprechstunde nach Vereinbarung Olpener Straße 830, 51109 Köln-Brück
Küster Alexander Rosbach Matthias Claudius Heim
Diensthandy: (01 57) 37 12 72 31 Telefon: (02 21) 89 09 0
Telefon Küche in Merheim: (02 21) 66 0 18 36 E-Mail: info@matthiasclaudiusheim.de
Telefon Küche in Brück: (02 21) 84 30 34 www.matthiasclaudiusheim.de
Häusliche Alten- und Krankenpflege
Gemeindebüro Telefon: (02 21) 88 04 25 52
Ute Peikert Fax: (02 21) 88 04 25 54
Telefon: (02 21) 6 60 18 32 oder 84 33 87 E-Mail: haeusliche-pflege@
Fax: (02 21) 6 60 18 34 oder 84 38 05 matthiasclaudiusheim.de
E-Mail: gemeindebuero-
koelnbrueckmerheim@ekir.de
Bankverbindung
Montag, 8.30–12 Uhr in Merheim
Sparkasse KölnBonn
Dienstag bis Donnerstag, 8.30–12 Uhr in Brück
Freitag, 10–12 Uhr in Merheim IBAN: DE02 3705 0198 0039 7129 55
Bei Spenden bis 200,–€ reicht als Spenden-
bescheinigung der Kontoauszug oder der
Kinder- und Jugendbüro Einzahlungsbeleg der Bank.
Am Schildchen 15, 51109 Köln
Stelle zurzeit unbesetzt! Internet
Telefon: (02 21) 2 79 79 50 www.ekir.de/brueck-merheim
E-Mail: kinderundjugend-
koelnbrueckmerheim@ekir.de Der nächste Gemeindebote
Social: instagram.com/evkbm erscheint Anfang Dezember 2021
Redaktionsschluss: 7. November 2021Sie können auch lesen