EVANGELISCHE KIRCHENGEMEINDE TROISDORF - Evangelisch in Troisdorf
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E VA N G E L I S C H E K I R C H E N G E M E I N D E T R O I S D O R F
NACHRICHTEN & TERMINE
KOM PASSK O M PA S S
Ausgabe 677 -- März bis Mai 2018
NACHRICHTEN & TERMINE Editorial
Liebe Leserin,
lieber Leser,
Jan Ehlert
mit dieser Ausgabe des KOMPASS, die Sie heute in den Händen halten, gelangen wir
in der Geschichte der Gemeinde in jene Zeit, als Paul Schäfer, der später aufgrund
seiner Verbrechen in der Colonia Dignidad in Chile verurteilt wurde, Verbindungen in
unsere Gemeinde hatte. Ist aber alles wahr, was in den letzten Jahren in den Zeitungen
zu diesem Mann zu lesen war, haben wir uns gefragt. Auf den Sonderseiten in diesem
Heft erzählen Heike Groß und Ingo Zöllich von ihrer spannenden Suche nach Hinwei-
sen und Zeitzeugen von damals und von dem, was sich bei ihren Recherchen an neuen
Erkenntnissen aufgetan hat, die so bisher niemand zusammengetragen hat.
Das grausame Beispiel von Paul Schäfer war für uns Anlass, noch einmal kritisch zu
schauen, woran man heute gefährliche Gruppierungen und Weltanschauungen erkennt.
Dazu erklärt uns der Landespfarrer für Weltanschauungsfragen unserer Rheinischen
Kirche, Andrew Schäfer, warum der Begriff Sekte heute nicht mehr der richtige ist,
welche Gruppierungen aktuell in unserer Region aktiv sind und wo Betroffene Rat und
Hilfe bekommen.
Dass auch das Christentum einmal als kleine Splittergruppe entstanden ist und bis
heute aus vielen unterschiedlichen Glaubensrichtungen besteht, davon erzählen Ihnen
in dieser Ausgabe Klaus Stoll und Pfarrer Dietmar Pistorius.
Daneben finden Sie wieder zahlreiche Hinweise auf Veranstaltungen und Gottesdienste
in unserer Gemeinde, zu denen wir Sie auf diesem Wege herzlich einladen: Gemeinde-
pilger- und Kinderbibeltag, Konfirmationen, Gottesdienst unter freiem Himmel und
vieles mehr …
Besonders an den Kar- und Ostertagen wartet dabei wieder ein vielfältiges Programm
in unseren beiden Kirchen in der Stadtmitte und auf der Hütte auf Sie.
Viel Spaß beim Lesen und Blättern und bis bald in Troisdorf!
Ihr Pfarrer Jan Ehlert
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Ausgabe 677 -- März bis Mai 2018
Andacht NACHRICHTEN & TERMINE
Freiheit der
Kinder Gottes
Da kann einem schon der Atem stocken: Da vergeht sich einer an jungen Menschen,
missbraucht sie sexuell, zwingt sie mit Schlägen, Elektroschocks und frommen Worten,
schließt Menschen ein und lässt in Bunkern foltern, und nennt sich selbst dabei noch
„Pius“ - der Fromme - und den Kerker, den er schuf: Colonia Dignidad - Kolonie der
Würde.
Seine Taten begründet er in deftigen Predigten, in denen er die Sünde predigt, nicht
das Evangelium, von Gottes Strafe redet, nicht vom Heil.
Paul Schäfer, der Anführer jener namenlosen Sekte, sei quasi gottgleich gewesen; so
erzählen es Menschen, die in der Kolonie lebten. Selbst, wenn sie brutal misshandelt
wurden, hätten sie nach ihrer eigenen Schuld gefragt, nicht nach Schäfers. Dass er
ihnen ihre Freiheit raubte, so war der ein oder andere bereit zu glauben, sei zu ihrem
Besten: Denn hier sei ein gelobtes Land, draußen aber eine gottlose Welt.
Die Geschichte, die Paul Schäfer mit seiner Sekte in der Colonia Dignidad in Chile
schrieb, ist für mich eine der traurigsten Geschichten, die mit christlichem Glauben
begründet wurden. Sie ist leider nicht die einzige. Immer wieder können wir in der
Geschichte entdecken, wie mit Religion und Christentum Menschen Macht über Men-
schen ausübten. Es funktioniert ganz einfach: Mach den Menschen ein schlechtes
Gewissen und versprich ihnen dann das Heil, wenn sie tun, was du sagst…
Aber das schlechte Gewissen ist in Sachen des Glaubens kein guter Ratgeber. Dem
schlechten Gewissen hält der Apostel Paulus den Glauben entgegen. Nicht, was Du aus
einem schlechten Gewissen heraus Gutes tun willst, kann Dir zum Heil helfen, son-
dern: Ein Mensch wird gerecht allein durch den Glauben an Jesus Christus. Ihm allein
gilt es darum auch zu folgen, und nicht den selbsternannten Führern und Lehrern.
Die Glaubensgeschichte Israels erzählt von Gott, der sein Volk aus der Sklaverei in die
Freiheit führt. Paulus greift das Stichwort auf, wenn er davon spricht, dass dort, wo
Gottes Geist weht, ein Geist der Freiheit weht (2. Kor 3,17). Das Evangelium von
Jesus Christus zu verkündigen, heißt Menschen diese Freiheit zuzusprechen: Die Frei-
heit der Gewissen, und seien sie noch so beladen, sich einzig und allein an den zu wen-
den, der sie heilen kann: Jesus Christus. Die Freiheit, sich nicht zwingen zu lassen,
sondern zu glauben.
Die herrliche Freiheit der Kinder Gottes, zu der wir berufen sind, macht uns frei von
Menschen, Mächten und Machenschaften.
Pfarrer Dietmar Pistorius
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Ausgabe 677 -- März bis Mai 2018
Nachrichten und Termine Sekten
Was machen eigentlich die
„Sekten“ heute?
Ein Gastbeitrag von Landespfarrer Andrew Schäfer
Vor gut 20 Jahren waren sie noch in aller Mun- Heute vermeiden staatliche und kirchliche Stel-
de, jetzt hört man nicht mehr viel von ihnen, len den „Sekten“-Begriff ganz oder weitge-
den so genannten „Sekten“, so scheint es. hend, weil er so abwertend und polemisch auf-
Natürlich sehe ich das als Beauftragter für geladen ist. Das ist gut so. Aber die beiden mit
Weltanschauungsfragen unserer Kirche anders, diesem Begriff verbundenen Themen sind von
allerdings kommt es darauf an, mit welchem bleibender Bedeutung: Zum einen geht es zwi-
Verständnis des Begriffs „Sekte“ man über schen unterschiedlichen Religionen, neuen
dieses Thema spricht. religiösen Bewegungen und Weltanschauungen
immer auch um die Frage der Wahrheit des
Streit ohne Kampfbegriffe eigenen Glaubens. Darum darf und muss sogar
gestritten werden, zum Beispiel im theologi-
Ursprünglich wurde mit „Sekte“ eine Gruppe schen Gespräch mit unseren muslimischen
beschrieben, die sich von einer Kirche abge- Partnern, wo es nicht nur um Gemeinsames,
spalten hatte und eigenen Sonderlehren folgte. sondern auch um „grundlegende Differenzen“
Als Minderheit vertrat sie eine, von der geht (so die Landessynode der EKiR im Januar
Ursprungsreligion oder -gemeinschaft abwei- 2018). Allerdings dürfen die kein Grund zu
chende Lehre und Glaubenspraxis, die sie aber polemischer Abwertung anderer Glaubensfor-
für die entscheidende Wahrheit des Glaubens men sein, sondern der Dialog muss fair und auf
hielt. Man könnte zugespitzt sagen, auch das Augenhöhe miteinander geführt werden!
Christentum ist einst als jüdische „Sekte“ ent-
standen. Konfliktträchtigkeit
religiöser Gemeinschaften und
In der Öffentlichkeit herrscht ein anderer „Sek- Weltanschauungen
ten“-Begriff vor: Umgangssprachlich werden
sozial auffällige, fanatische, gefährliche, kon- Religion ist nicht harmlos, sie kann miss-
fliktträchtige oder sonderliche, von einem all- braucht werden und Menschen großen Schaden
gemeinen Wertekonsens abweichende Gemein- zufügen. Das Gleiche gilt für Weltanschauun-
schaften und Organisationen als „Sekten“ gen, auch dort kann man sich radikalisieren –
bezeichnet. Der Begriff „Sekte" ist hier zu denken Sie nur an Rechts- und – in letzter Zeit
einem polemischen Kampfbegriff geworden, zunehmend in unserer Beratung – Linksextre-
der eher den Streit anheizt als der sachlichen misten oder an die Radikalisierung junger
Aufklärung dient. Wer heute „Sekte" sagt, Menschen zu dschihadistischen und salafisti-
meint damit immer die anderen. schen Akteuren auch in dieser Region.
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Sekten NACHRICHTEN & TERMINE
Merkmale konfliktträchtiger Entwicklung über Misshandlungen, Morde und Massenexe-
können sein: unrealistische Versprechungen kutionen des Geheimdienstes auf dem Gelände
von Glück, Gesundheit, Erfolg, spiritueller der Colonia Dignidad. Schäfer war davor in
Erfahrung und die Lösung aller persönlichen Lohmar als Betreiber einer Privaten Socialen
Probleme, eine stark abgeschottete Gruppe mit Mission e.V. aktiv und entzog sich nach einer
strenger Hierarchie, starkem schwarz-weiß- Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs den
Denken und rigider Moral, die großes zeitli- Ermittlungsbehörden durch Flucht nach Chile.
ches, geistiges und körperliches Engagement Heute kehren manche der Ehemaligen der
erwartet und keine Kritik, weder von innen Colonia, nicht wenige traumatisiert, zurück in
noch von außen, duldet, oder eine zentrale ihre Heimat. In Krefeld haben sich einige ehe-
Figur als Meister, Guru, Prophet, spiritueller malige Mitglieder der Führungsriege im
Lehrer, die absolutes Vertrauen und Gehorsam Umfeld der umstrittenen „Freien Volksmis-
beansprucht. sion Krefeld“ des Predigers Ewald Frank
niedergelassen. Er hatte früher die Colonia
Checkliste zur Beurteilung von Dignidad besucht und darf inzwischen nicht
fragwürdigen Gemeinschaften: mehr nach Chile einreisen. Unter diesen Ehe-
http://www.ekir.de/weltanschauungen/ maligen befindet sich auch Hartmut Hopp,
checkliste.php#2 der frühere Arzt der Colonia. Er wurde in Chile
wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch von
Minderjährigen rechtskräftig zu einer fünfjäh-
Aktuelle Entwicklungen in rigen Haftstrafe verurteilt und wird von Inter-
beide Richtungen pol mit internationalem Haftbefehl gesucht.
Ein Drittes kommt hinzu. Religionen, neue So problematisch der „Sekten“-Begriff inzwi-
religiöse Bewegungen und Weltanschauungen schen ist, so sehr bedarf es in einer von religi-
sind keine statischen, unveränderlichen Grö- öser Vielfalt geprägten Gesellschaft, die auf
ßen. Sie sind in Bewegung, verändern ihre faire Dialoge unter verschiedenen religiösen
soziale Gestalt und auch ihre Lehre! Die Neu- und weltanschaulichen Akteuren angewiesen
apostolische Kirche z.B. hat sich einst stark ist, einer bisweilen klaren und kritischen Aus-
abgeschottet, lebte ganz aus ihrem exklusiven einandersetzung. Dazu leistet die Kirche mit
Selbstverständnis als Endzeitkirche, die allen ihrer Weltanschauungsarbeit einen wichtigen
anderen überlegen sei. Seit über 20 Jahren Beitrag.
befindet sie sich jetzt in einem starken Verän-
derungsprozess, grenzt Kritiker nicht mehr aus,
sondern sucht das Gespräch mit ihnen. Auch
ökumenisch hat sie Anschluss gesucht und
gefunden. Es gibt vertrauensvolle theologische Persönliche und vertrauliche
Gespräche zwischen ihr und ökumenischen Beratung im Bereich kirchlicher
Weltanschauungsarbeit bieten:
Kirchen auf Augenhöhe und hohem Niveau,
unter anderem durch das Engagement des Tro- - Beauftragter des Kirchenkreises
isdorfer Apostels Franz Wilhelm Otten. Die An Sieg und Rhein.
Neuapostolische Kirche ist lange schon keine Pfr. Dr. Christoph Melchior,
Sekte mehr, sondern auf gutem Weg in die Telefon 0228 / 46 21 23
christliche Ökumene!
- Landespfarramt für Weltan-
Es gibt auch die umgekehrte Entwicklung: eine schaungsfragen der Evangeli-
erschreckende Radikalisierung. Aus dem schen Kirche im Rheinland:
Pfr. Andrew Schäfer,
Raum Troisdorf / Lohmar / Siegburg stammen
Telefon 0211 / 36 10 252
ursprünglich die Menschen, die als Colonia
Dignidad in Chile traurige Berühmtheit erlangt - Beratung zur
haben. Vor allem Paul Schäfer, der Gründer Salafismus-Prävention:
der totalitären religiösen Gemeinschaft, die mit Hayat in Bonn,
der Diktatur in Chile gemeinsame Sache Telefon 0228 97 66 7000
gemacht hat, ist zu nennen. Es gibt Berichte
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NACHRICHTEN & TERMINE Angefangen als Sekte
Die Wurzel trägt Dich! – Von einer
kleinen Sekte zur Weltreligion
von Dietmar Pistorius
Sekte, so belehrt uns das Lexikon, kommt vom Als der Rabbiner Paulus – einst Kritiker und
lateinischen secta. Das meint „Richtung“, „Par- Verfolger der Sekte – sich ihr anschließt und
tei“, „Schule“ oder „Lehre“. Die Bezeichnung mehr noch, sich auf den Weg macht, das Evan-
hat sich eingebürgert für jede Art religiöser, gelium aller Welt, und zwar nicht nur der jüdi-
philosophischer oder politischer Richtung, die schen Welt zu verkündigen, da droht der Sekte
sich von den vorherrschenden Überzeugungen, schon die erste Spaltung. Sie entsteht an der
Meinungen oder Ritualen unterscheidet. Und Frage, ob Nichtjuden erst Juden werden müs-
zwar so sehr unterscheidet, dass man sich sen, sich also beschneiden lassen müssen und
irgendwann von den überkommenen Institutio- alle Rituale halten, oder ob sie – wie Paulus
nen und Organisationsformen abspaltet und lehrt – durch den Glauben an Jesus Christus
etwas Neues beginnt. schon dazugehören können. Historisch hat
Paulus gesiegt. Und damit – ohne dass er das
So wie das junge Christentum: Bevor das Chri- wollte – die endgültige Abspaltung der Chri-
stentum zur eigenständigen Religion wurde, stensekte vom Judentum bewirkt. Es entstand
war es eine innerjüdische Sekte: Jesus war Jude, eine eigene Religion. In deren Geschichte setz-
seine Nachfolgerinnen und Nachfolger auch. te sich dann die Spalterei fort. Immer wieder
Aber sie lebten einen Glauben, der sich radikal gab es Glaubens- und Lebensfragen, an denen
unterschied von der dominierenden Tempelari- Gruppen eigene Wege gingen.
stokratie in Jerusalem. Als „Wanderradikale“
gestalteten sie ihren Glauben in provozierend Man kann sich das vorstellen wie die Krone
anderer Art und eckten damit an: Dass Jesus die eines Baumes, bei dem immer wieder Ver-
Tische der Wechsler und Händler im Tempel zweigungen und neue Äste zu beobachten
umstieß, erzählt von einer dieser extremen Pro- sind. Das übrigens ist gar kein neues Bild:
vokationen. Nach der Kreuzigung Jesu hören Schon der Apostel Paulus hat es angedeutet.
wir, wie sich diese Sekte in und um Jerusalem Da vergleicht er die glaubenden Heiden mit
organisiert. Erste Ämter lassen eigene Struktu- einem wilden Ölzweig, der in einen Baum ein-
ren erkennen. Die innerjüdische Sekte beginnt gepfropft wird, um sie dann an ihre bleibende
sich abzuspalten, nicht ohne die Hoffnung, die Verbindung mit dem Judentum als Wurzel
viele Sekten hegen: Dass die Mehrheit ihnen unseres Glaubens zu erinnern: Ihr sollt wissen,
auf den neuen Weg folgen wird. Sie selbst ver- dass nicht du die Wurzel trägst, sondern die
stehen sich nicht als neue Religion, sondern als Wurzel trägt dich.
Juden auf dem rechten Weg. Es sind andere, die
sie als „Christen“ bezeichnen.
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Christen im Nahen Osten NACHRICHTEN & TERMINE
Christen im
Nahen Osten
von Klaus Stoll
Wenn man auf der langen, gewundenen, staubi-
gen Straße von Khoramshar nach Teheran in
einer Steigung einen Schwerlastzug überholt, der
mühsam versucht, eine 120 Tonnen schwere Tur-
bine den Berg herauf zu ziehen, hält man an und
fragt, ob man vielleicht mit einem Abschleppseil
behilflich sein könne. Wenn dann der Fahrer aus-
steigt und zunächst einmal einen Tee vom nahe
gelegenen Büdchen bringen lässt und sich mit
dem Namen Luther vorstellt, denkt man an Wit-
tenberg und kommt schnell ins Gespräch. Es
stellt sich dann heraus, dass der Mann im Iran Assyrische
geboren wurde und in der Gemeinschaft der Evangelische Kirche
San Jose
Assyrian Evangelical Church aufgewachsen ist.
Ein paar Tausend Mitglieder mussten während
der Revolution ihr Heimatland 1979 verlassen in der Dreifaltigkeit verankert, verbreiteten sie
und haben in San Jose in Kalifornien eine moder- sich dort lange vor dem Islam. Heute stellen sie
ne kirchliche Gemeinde gegründet. etwa 10 % der Bevölkerung und erleben Bedro-
hungen und Anschläge auf ihre Kirchen. Als 117.
Ebenfalls zur Flucht aus dem Iran in den Jahren Nachfolger des heiligen Markus versucht She-
der Machtübernahme durch die Mullahs nouda III, Papst von Alexandria und ganz Afrika,
gezwungen wurde die Gemeinschaft der Bahai, die Gläubigen zusammenzuhalten.
die seit Mitte des 19. Jhd. die zweite große Reli-
gionsgruppe darstellte. Die etwa 8 Mio. Anhän- Eine ähnlich große Wohnung haben im 1. Jhd.
ger sind heute über alle Welt verteilt und pilgern die Armenier bezogen. Mit ihren katholischen
zu ihrem Tempel in Haifa. Der Mensch, sagen und russisch-orthodoxen Gliedern besteht diese
sie, steht vor allen Geschöpfen Gott am nächsten, Gemeinschaft mit etwa 9 Mio. Mitgliedern heute
da er mit einem freien Willen und Vernunft aus- in vielen Teilen der Welt und einem eigenen Staat
gestattet wurde. Der Gründer Abdul-Baha innerhalb der Russischen Föderation – trotz
bezeichnete die Nächstenliebe als wichtigstes schwerer Verfolgungen im Laufe der letzten 100
Element und Gebot: „Verkehrt mit den Angehö- Jahre.
rigen aller Religionen im Geiste der Achtung und
der Brüderlichkeit“ Standhafte Mieter einer nah-östlichen Bleibe
sind auch die Maroniten mit etwa 3 Mio. Bewoh-
Als Kaiser Constantin im Jahr 325 die sich stän- nern. Im Gegensatz zu den meisten Gemein-
dig streitenden Bischöfe im byzantinischen schaften, die sich schon vor Jahrhunderten von
Reich zu einem Konzil in Nicäa zusammenrief, Rom abgewandt hatten, halten die Maroniten
machten diese tatsächlich Frieden und einigten dem Papst die Treue und verfügen, vor allem im
sich nach Wochen auf die Formel: „Gott Vater Libanon, über starken politischen Einfluss.
und Sohn und Heiliger Geist“. Die Trinität war
erfunden! Der aus Alexandrien angereiste Aber auch Nestorianer ebenso wie die Anhänger
Bischof Arianus hielt davon überhaupt nichts, der Griechisch-Orthodoxen, Syrisch-Orthodo-
reiste ab und gründete den Arianismus, der sich xen, und Chaldäisch-Katholischen Kirchen
schnell über ganz Nordafrika und auch in Europa erhielten sich bis heute ihre Art des Glaubens.
ausbreitete.
Es spricht für die Toleranz unter den Christen
Die frühen Christen im Orient folgten den Wor- und die Liebe ihres Gottes, dass sich diese Viel-
ten des Johannesevangeliums: In meines Vaters falt bis auf den heutigen Tag erhalten konnte und
Haus sind viele Wohnungen. Die größte Woh- man manchen von ihnen bei einer Tasse Tee
nung bezogen wohl die Kopten in Ägypten. Fest begegnen kann.
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NACHRICHTEN & TERMINE Gemeindegeschichte
„Es gibt kein Zurück“
Paul Schäfer als Jugendgruppenleiter in Troisdorf
von Heike Groß und Ingo Zöllich
Im Februar 2016 kam der Film „Colonia Digni-
dad – Es gibt kein Zurück“ in die deutschen
Kinos. Paul Schäfer, Gründer der Sektenkolonie
„Colonia Dignidad“ und des vielfachen Kindes-
missbrauchs überführt, gelangte dadurch wieder
ins Bewusstsein der Troisdorfer, denn in unserer
Stadt war er aufgewachsen und hatte Jungen-
gruppen in der Evangelischen Kirchengemeinde
geleitet. Als „Teufel aus Troisdorf“ bezeichnete
ihn der Generalanzeiger in einem Artikel anläss-
lich des Filmstarts und berichtete aus der Früh-
zeit Schäfers, er habe „als CVJM-Jugendleiter in
Troisdorf“ gearbeitet, doch habe man es nach
Gewaltvorwürfen hier wie auch anderswo „stets
bei diskreten Kündigungen“ belassen, statt ihn
anzuzeigen. Auch der Rhein-Sieg-Anzeiger sah
Paul Schäfer im Gras
es noch im August 2017 als gesichert an, dass
Schäfer „1947 als Jugendpfleger in der evange- Volksschule blieb er zweimal sitzen; 1936 wur-
lischen Kirchengemeinde Troisdorf arbeitete, de er nach der 8. Klasse auf dem Stand der 6.
die ihn 1949/50 allerdings entließ.“ Klasse entlassen. Nach dem Krieg blieb er weit-
gehend arbeitslos und hatte keinen Wohnsitzein-
Erste Recherchen trag, verbrachte aber immer wieder längere Zei-
ten in der Wohnung von Mutter und Stiefvater.
Für uns war damit gar nichts gesichert. Denn wir
hatten in der „Arbeitsgruppe Geschichte der Zeitzeugen
Evangelischen in Troisdorf“ bereits alle Presby-
teriumsprotokolle der fraglichen Zeit gesichtet, Kurz nachdem der Film zur Colonia Dignidad
aber nirgendwo den Namen „Paul Schäfer“ gestartet war, erschien ein etwa 80 Jahre alter
gefunden: keine Einstellung, keine Dienstanwei- Mann im Gemeindeamt und erzählte, wie er
sung, keine Entlassung. Ein Blick in den Perso- Paul Schäfer als Jugendgruppenleiter erlebt hat.
nalschrank des Gemeindearchivs half nicht wei- Es müsse doch noch andere Zeitzeugen geben,
ter: Eine Personalakte „Paul Schäfer“ existierte meinte er, und schlug vor, man solle sich einmal
nicht. Auch Nachfragen beim Kirchenkreis in zusammensetzen und die Geschichte aufarbei-
Siegburg und in Bonn, das damals noch mit ten. Zunächst waren wir noch mit anderen Kapi-
Troisdorf in einem Kirchenkreis verbunden teln der Gemeindegeschichte beschäftigt, doch
war, sowie beim Archiv der Evangelischen Kir- im Sommer 2017 konnten wir, auch mithilfe des
che im Rheinland liefen ins Leere: An keiner damaligen Jugendleiters Günter Schmitt, end-
Stelle lagen Personaldokumente zu Schäfer vor. lich fünf Zeitzeugen zu einem Gespräch einla-
den.
Immerhin konnte uns das Troisdorfer Stadtar-
chiv mit den wichtigsten Daten weiterhelfen. Sie berichteten vom unsteten Leben Schäfers
Als jüngster von drei Brüdern wurde Paul Schä- ebenso wie von seinem mitreißenden Charisma,
fer am 4.12.1921 in Bonn geboren und wuchs von fröhlichen Singstunden wie von unheim-
zunächst in Spich auf. 1932 wurden die Eltern lichen Gebetstreffen, von spannenden Wochen-
geschieden. 1933 heiratete die Mutter erneut. endlagern und schlimmen Erniedrigungen.
Die Familie lebte nun in der Frankfurter Straße Dabei kristallisierte sich die Rolle Schäfers in
und später in der Wilhelmstraße, in unmittelba- der evangelischen Jugend heraus. Wie in der
rer Nähe zu Kirche und Gemeindehaus. Paul Vorkriegszeit, so war die Jugendarbeit auch ab
war ein schlechter Schüler. In der Evangelischen 1946 in einen Mädchen- und einen Jungenbund
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Gemeindegeschichte NACHRICHTEN & TERMINE
getrennt und rein ehrenamtlich organisiert. Vor
dem Krieg gehörte Schäfers Bruder Walter zu
den wesentlichen Leitern der evangelischen Jun-
gen, nun, da Walter im Krieg geblieben war,
übernahm Paul seine Rolle. Mit einer Gruppe
fingen die Kriegsheimkehrer 1946 an. Bald
waren es mindestens vier Gruppen mit insge-
samt etwa 80 Jungen. Schäfer leitete eine dieser
Gruppen, die Gruppe „Leubelfing“. Im CVJM
war die Troisdorfer Jugend nicht, weil sie sich
den Mitgliedsbeitrag nicht leisten konnte. Paul
Schäfer war also eigentlich bloß einer von meh-
reren Gruppenleitern. Arbeitslos und nur gele-
gentlich auf Jahrmärkten tätig, hatte er viel Zeit
und leitete in gewisser Weise auch die anderen
Gruppenleiter. Die mütterliche Wohnung war
ständiger Treffpunkt. Wer unten die Erken-
nungsmelodie pfiff, bekam den Schlüssel an Wimpel Gruppe Schäfer auf
einer Schnur heruntergelassen und konnte her- Leubelfing Gut Rottland
aufkommen. Mit allen Gruppen gemeinsam
führte Schäfer Theaterprojekte durch und orga- die Jungen ins Wochenendlager, z.B. nach Leu-
nisierte Fahrten. scheid, ins Gammersbachtal oder nach Gut
Rottland bei Waldbröl. Geschlafen wurde in
Die Gruppentreffen fanden im Keller des evan- einfachen Unterkünften oder Zelten, Waschen
gelischen Gemeindehauses in der Kronprinzen- und Spülen geschah am Bach. Den Zeitzeugen
straße statt. In der Tradition der „bündischen in Erinnerung geblieben ist eine Strafaktion für
Jugend“ wurden Fahrtenlieder gesungen, Schä- einen Jungen, den man bei einem Diebstahl
fer spielte auf der Gitarre dazu. Als erstes gro- erwischt hatte. Er musste mit nacktem Oberkör-
ßes Projekt führte man gemeinsam das „Rüpel- per durch das Spalier der anderen laufen, die
spiel Peter Squenz“ auf. Immer wieder fuhren ihn verhöhnen und schlagen sollten.
Als Kind hatte sich Schäfer mit einer
Schere derart an einem Auge verletzt,
dass es ihm entnommen und ein Glas-
auge eingesetzt werden musste. Das
Glasauge verlieh ihm einen unergründ-
lichen Blick. Schäfer verstand es zu
organisieren und Begeisterung zu ent-
fachen, ab 1947 mit verstärkt religiöser
Ausprägung. Im CVJM-Lager in Leu-
scheid Ende 1946 kam er mit evangeli-
kalen Kreisen in Kontakt. Ab August
1947 besuchte er die „Helferschule Gut
Rottland“, eine „Erziehungsstätte für
Männer“, die gemäß ihrem Statut das
Ziel hatte, „Männer für die Ausbreitung
lebendigen, tätigen Christentums zu
gewinnen und vorzubereiten“.
Daheim in Troisdorf ließ er nun keine
Fahrtenlieder mehr, sondern überwie-
gend evangelikales Liedgut singen,
sogenannte „Reichslieder“. Die Grup-
penstunden nannte er jetzt Bibelstun-
den. Dabei betete er immer länger mit
den Jungen. Einige lud er auch zum
persönlichen Gebet – nur er und jeweils
Programm Rüpelspiel Peter Squenz
ein Junge – in die mütterliche Woh-
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NACHRICHTEN & TERMINE Gemeindegeschichte
Kontakt. Ohne ihren umtriebigen und
charismatischen Führer schrumpfte die
männliche evangelische Jugend in
Troisdorf bald; schon nach wenigen
Jahren waren nur noch rund 25 Jungen
aktiv.
Ein Archivfund
Als wir im Archiv zur Gemeindege-
schichte in der Nazizeit forschten, stie-
ßen wir auf eine Kladde der evangeli-
schen Jugend, in der die Jugendgrup-
penleiter von ihren Aktivitäten berichte-
ten. Darin fanden wir dann doch noch
eine schriftliche Quelle von Paul Schä-
fer. Am Pfingstmontag, dem 26.5.1947,
schrieb er selbst über die zurückliegen-
den zehn Jahre, über die Einschränkun-
gen durch die Hitler-Jugend, über
„Trauer, Elend, Verwüstung, Tod, Ver-
zweiflung und Hungersnot des 6jähri-
gen Krieges“ und über den Neuanfang.
Er berichtet von den bisherigen Veran-
staltungen der Jugendgruppen: Krip-
Schäfers Eintrag in die Kladde der ev. Jugend penspiel 1946 in der Kirche, Freizeit in
(„Christus unseres Lebens Grund“) Leuscheid Dezember 1946, Osterspiel
April 1947 und im Mai 1947 Missions-
nung ein. Dabei werde kein Auge trocken blei- fest in Porz. „Gott helfe uns, daß unsere Arbeit
ben, versprach er. Einem der Zeitzeugen legte er Frucht bringe im Herzen unserer Jugend“,
bei einem solchen persönlichen Gebet die Hän- schrieb er und nannte die neue Bundeslosung:
de auf die Knie. Dieser Junge nahm daraufhin „Christus unseres Lebens Grund“.
nicht mehr an den Aktivitäten der evangelischen
Jugend teil. Andere berichteten, dass Schäfer Rekonstruierte Geschichte
nah an sie heranrückte und seine Hände auf
ihren Kopf legte. Auf die Hinweise der Zeitzeugen hin konnten
wir die weitere Geschichte Schäfers genauer
1948 ging Pfarrer Theiß, schon seit Jahren rekonstruieren. 1949 ging er nach Gartow (heute
erkrankt und mit den Kräften am Ende, in den Landkreis Lüchow-Dannenberg), um dort in
Ruhestand. Sein Nachfolger Walter Klocke einem Altersheim der Diakonie zu arbeiten.
scheint Schäfers Treiben von Anfang an skep- Durch Vermittlung eines Pfarrers wurde er dann
tisch gesehen zu haben. Jedenfalls berichteten zusätzlich Jugendwart des Kirchenkreises Gar-
uns die Zeitzeugen, dass Schäfer den anderen tow und erhielt damit tatsächlich eine kirchliche
Jugendgruppenleitern vorschlug, einen ausran- Anstellung, wie uns das Archiv der ev.-luth.
gierten Zugwaggon in den Wald zu bringen und Landeskirche Hannovers bestätigte. Als Lohn
zum „ungestörten Treffpunkt“ auszubauen. Rea- bekam Schäfer 20 DM im Monat – das war auch
lisiert wurde dieses Vorhaben nicht. Klocke kün- damals nicht mehr als ein besseres Taschengeld.
digte sich dann 1949 zu einer Bibelstunde an. Wohnen und essen konnte er im Altersheim;
Schäfer schärfte den Jungen vorher ein, sie soll- vielleicht bekam er für seine Arbeit dort auch
ten brav sein und möglichst keine Fragen stel- weiteren Lohn. Als Jugendwart sollte er in allen
len. Während der Bibelstunde schwieg Klocke, Kirchengemeinden des – relativ kleinen – Kir-
zuckte aber wiederholt mit den Mundwinkeln. chenkreises Gartow Jugendarbeit in Einverneh-
Den Zeitzeugen zufolge hörte Schäfer bald nach men mit dem jeweiligen Ortspfarrer machen.
Klockes Besuch in der Gruppe mit seiner Lei- Neben dieser Arbeit im kirchlichen Auftrag war
tungstätigkeit in Troisdorf auf. Ob dies durch keine „freie“ Jugendarbeit zulässig.
Einwirken von Pfarre Klocke geschah, lässt sich
nicht mehr klären. Zu den anderen Jugendgrup- Im Sommer 1950 radelten drei Troisdorfer
penleitern hielt Schäfer noch lange brieflich Jugendgruppenleiter nach Gartow, um Schäfer
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Gemeindegeschichte NACHRICHTEN & TERMINE
zu besuchen. Dort erlebten sie, wie Schäfer die dort die „Colonia Dignidad“ und baute,
Jugend zu begeistern verstand, wurden aber geschützt von der Pinochet-Diktatur und der
auch Zeugen beginnender Sektiererei. Der Gärt- deutschen Botschaft, seine Schreckensherr-
ner des Anwesens, auf dem sich das Altersheim schaft auf. Nach Ende der Diktatur tauchte er für
befand, wollte nicht, dass sein Sohn an Schäfers einige Jahre unter, wurde aber 2005 festgenom-
Veranstaltungen teilnahm. Schäfer drängte den men und 2006 zu 20 Jahren Haft und erheb-
Sohn jedoch dazu. Darüber kam es zum Streit lichen Schmerzensgeldzahlungen verurteilt.
mit dem Pastor. Der Junge müsse Vater und Schäfer starb am 24.4.2010 in chilenischer Haft.
Mutter ehren, meinte der Pastor gemäß dem
vierten der Zehn Gebote, während Schäfer Schuld
Petrus zitierte: „Man muss Gott mehr gehorchen
als den Menschen“ (Apg 5,29). Wegen Beein- War Schäfer schon in Troisdorf ein Teufel, wie
flussung der Jugendlichen und Sektenverhalten es im Generalanzeiger hieß? Strafexerzitien in
wurde Schäfer im Oktober 1950 als Jugendwart Jugendlagern sind ein Verbrechen. Ende der
des Kirchenkreises Gartow entlassen und im 40er Jahre galten sie aber lediglich als besonders
Altersheim vor die Tür gesetzt. Einige Nächte schlimmer Auswuchs von noch üblicher Gewalt
verbrachte er im Wald. Dort sei ihm Christus in der Erziehung. Auch die persönlichen Gebete
begegnet, berichtete er einem unserer Zeitzeu- mit einzelnen Jungen stellten psychische und
gen. Schäfer agierte weiterhin im Raum Gartow, körperliche Übergriffe dar. Dezidiert sexueller
u.a. trat er im Frühjahr 1951 als Redner der Missbrauch oder gar Vergewaltigung wurden
Pfingstbewegung in Holtorf auf. Am 20.8.1951 aus Schäfers Troisdorfer Zeit bisher nicht
schrieb der Superintendent an das Landeskir- berichtet. Grund zu einer Anzeige gegen Schäfer
chenamt in Hannover: Die „durch einen arbeits- hatte die Gemeindeleitung 1949 offensichtlich
losen Paul Schäfer in Gartow veranlassten nicht.
Unzuträglichkeiten haben sich in letzter Zeit so
gesteigert, dass die Pfarrämter, der größte Teil Nach unseren Recherchen ist sicher, dass Schä-
der in Frage kommenden Eltern, die politische fer nie bei der Ev. Kirchengemeinde Troisdorf
Gemeinde [...] einhellig entscheidende Mass- angestellt gewesen ist. Dass er ehrenamtlich
nahmen zur Beseitigung des Paul Schäfer ver- tätig war, macht seine Taten nicht weniger
langen“. Im März 1953 gab der Superintendent schlimm. Aus den Versäumnissen der 40er und
dann „Entwarnung“: Durch Fortgang Schäfers 50er Jahre haben Kirche und Staat inzwischen
aus Gartow im Sommer 1952 habe sich die Lage gelernt. Was Schäfer im Namen der Gemeinde
sofort beruhigt. einzelnen Jungen angetan hat und was für
schlimme Verbrechen später daraus wurden,
Vielleicht auf Vermittlung eines Lehrers aus muss uns eine Mahnung bleiben.
Gartow bekam Schäfer eine Stelle als Erzieher
in einem Fürsorgeheim für schwer erziehbare
Jungen in Heidenheim bei Stuttgart. Bereits im
August 1953 wurde er fristlos entlassen, nach- Zeitzeugen, die weitere Auskünfte zu
dem er bei sexuellen Übergriffen auf Jungen Schäfers Wirken in Troisdorf geben
erwischt worden war. In den folgenden Jahren möchten, können sich gerne bei Heike
war er als Wanderprediger in freikirchlichen Groß im Gemeindeamt (Tel. 97 90 94 -0)
Gemeinden in Deutschland, Österreich und der oder bei Pfarrer Zöllich (Tel. 97 29 57)
Schweiz unterwegs. Anhänger fand er vor allem melden. Für Opfer von sexualisierter
in einer Baptistengemeinde in Gronau und in Gewalt im kirchlichen Kontext hat die
einer Pfingstgemeinde in Graz.1956 gründete er Evangelische Kirche im Rheinland
in Lohmar-Heide die „Private Sociale Misson“, zudem eine unabhängige und vertrauli-
ein Erziehungsheim für die Kinder seiner che Ansprechstelle eingerichtet: Evan-
Anhänger. Einer der Troisdorfer Jugendgrup- gelische Hauptstelle für Familien- und
penleiter wollte ihn dort besuchen. Man ließ ihn Lebensberatung, Frau Claudia Paul,
am Eingang stehen, holte aber nach einigem Graf-Recke-Straße 209a, 40237 Düssel-
Drängen Schäfer selbst herbei. Der fragte: „Was dorf, Telefon 0211 / 36 10 -312 oder -
willst du hier?“ 300, E-Mail claudia.paul@ekir.de. Auf
Anfrage kommt Frau Paul auch nach
Als die Staatsanwaltschaft nach Anzeigen wegen Troisdorf, um betroffene Personen zu
Vergewaltigung zweier Jungen gegen Schäfer zu beraten und zu begleiten.
ermitteln begann, floh er 1961 mit Anhängern
und anvertrauten Kindern nach Chile, gründete
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NACHRICHTEN & TERMINE Tipps und Termine
Tipps und Termine
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Tipps und Termine NACHRICHTEN & TERMINE
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NACHRICHTEN & TERMINE Aus dem Presbyterium
Aus dem Presbyterium
n Konfirmation 2018 dan, Marie Linser, Julia Oberbrinkmann, Martin
Stellmacher
Erstmals gibt es dieses Jahr eine gemeinsame
Konfi-Gruppe für die ganze Gemeinde. Die mitte (v.l.n.r.): Jule Huber, Elisa Fidan, Celine
Jugendlichen feiern ihren Vorstellungsgottes- Schneegaß, Ilia Böttcher, Lennard Gröllmann,
dienst gemeinsam am 6. Mai in der Johannes- Simon Ustjanskij, Jonas Kawohl, Yannik Wolf
kirche. Die Konfirmationen finden dann am
13. Mai im Dietrich-Bonhoeffer-Haus und am oben (v.l.n.r.): Chelsea Bauer, Florian Helmert,
2. und 3. Juni in der Johanneskirche statt. Carolina Brumm, Jonas Grohmann, Alina
Schneegaß, Felix Kneutgen, Leo Maroni, David
vorne (v.l.n.r.): Travis Stasius, Fabian Alver- Schmetkamp, Luka Feuerherm
mann, Felix Koch, Justin Dreßler, Simon Jor- nicht im Bild: Konrad Pistorius
n Anmeldung zum
Konfirmandenunterricht
Am 2. Juni startet der neue Konfirmandenjahr-
gang. Eingeladen sind vor allem Jugendliche, die
zwischen September 2004 und August 2005
geboren sind. Die Konfirmation wird im Mai
2019 gefeiert. Informationen und die Möglich-
keit zur Anmeldung gibt es am Donnerstag, dem n Wechsel im Vorsitz
3. Mai, um 18.00 Uhr im Gemeindehaus, Kron-
prinzenstraße 12. Eingeladen sind dazu die Wie gewohnt findet zum 1. April 2018 der Wech-
Jugendlichen und ihre Eltern aus der ganzen sel im Vorsitz des Presbyteriums statt. Die ein-
Gemeinde – Pfarrer Michael Lunkenheimer und jährige Amtszeit von Pfarrer Ingo Zöllich endet.
Pfarrer Ingo Zöllich freuen sich auf die neuen Das Presbyterium hat Pfarrer Dietmar Pistorius
Konfirmandinnen und Konfirmanden! Bitte zum neuen Vorsitzenden gewählt. Anders als sei-
bringen Sie zur Anmeldung möglichst das ne drei Vorgänger ist er für zwei Jahre gewählt,
Stammbuch und/oder die Taufurkunde mit. da er eine ganze Pfarrstelle innehat.
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Ostergottesdienste NACHRICHTEN & TERMINE
Gründonnerstag | 29. März
19 Uhr - Johanneskirche
Am Tisch | Feierabendmahl
Karfreitag | 30. März
Gottesdienste mit Abendmahl
10:45 Uhr - Johanneskirche
Ein Riss
10:45 Uhr - Bonhoefferhaus
Das ganze Elend dieser Welt
Osternacht | 31. März
22:30 Uhr - Johanneskirche
Grand Opening | gemeinsames Essen
Ostersonntag | 1. April
10:45 Uhr - Johanneskirche
Festgottesdienst mit Abendmahl
10:45 Uhr - Bonhoefferhaus
FamilienKirche mit Abendmahl
Ostermontag | 2. April
11 Uhr - Bonhoefferhaus
MiniKirche mit Ostereiersuche
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NACHRICHTEN & TERMINE Vorschau
Was kommt? – Vorschau
Zwischen dir und mir Paulus
FeierAbende zum Hohenlied Eine Reise in seine Welt
In diesem Jahr lesen wir in den öku- Mit dem neuen Roman „Der Anwalt
menischen „feierAbenden mit der des Paulus“ von Gerd Theißen nähert
Bibel“ ausgewählte Liebesgedichte aus sich dieser dreiteilige Workshop der
dem Hohenlied, einem König Salomo prägenden Gestalt des frühen Chri-
zugeschriebenen poetischen Buch. Die stentums. Am Einführungsabend (14.
Reihe beginnt am 8.3. im Dietrich-Bon- Mai) werden die Entwicklung und zen-
hoeffer-Haus; die weitere Termine trale Gedanken des Paulus vorgestellt.
sind: 22.3. (Pfarrheim Herz Jesu) und An zwei weiteren Abenden geht es ins
5.4. (St. Johannes, Sieglar). Jeder Gespräch über den Christenverfolger
Abend dauert von 19 bis ca. 21 Uhr; es und Apostel (4. + 11. Juni). Beginn ist
gibt eine Pause mit Getränken und jeweils um 19 Uhr im Kirchencafé der
Gebäck und am Schluss eine Abendan- Johanneskirche.
dacht. Da die Liebesgedichte des Informationen und Anmeldung bei
Hohenliedes jeweils für sich stehen, ist Pfarrer Michael Lunkenheimer –
es problemlos möglich, nur einzelne lunkenheimer@evangelischtroisdorf.de
der Abende zu besuchen. oder Tel.: 02241-1262713.
Himmelfahrt Pfingstmontag
Gemeinsame FamilienKirche GemeindePilgerTag
Foto: Wolfgang Dirscherl
Foto: Florentine / pixelio
Der Himmel wächst bis zu den Bäu- Zum 5. Mal laden wir am Pfingstmon-
men – mit diesem Titel feiern wir an tag (21. Mai) zum Pilgern ein. Das Ziel
Christi Himmelfahrt einen Gottesdienst stand bei Redaktionsschluss noch nicht
für die ganze Gemeinde. Gestaltet fest, wohl aber, dass es wieder fünf ver-
wird er von den FamilienKirchen- schiedene Wege geben wird: für jüngere
Teams vom Dietrich-Bonhoeffer-Haus Kinder mit Eltern, für ältere Kinder ohne
und der Johanneskirche mit Pfarrer Eltern, für Jugendliche, laufschwächere
Michael Lunkenheimer und Kantorin Erwachsene und laufstärkere Erwachse-
Brigitte Rauscher. Der Gottesdienst ne. Der Pilgertag wird von einem Team
zum Feiertag beginnt am 10. Mai um um Pfarrer Ingo Zöllich gestaltet. Nähere
10.45 Uhr. Bei gutem Wetter findet er Infos liegen ab April in den Kirchen aus
unter den Bäumen an der Johanneskir- und sind unter: www.evangelischtrois-
che statt. dorf.de/thema/gemeindepilgertag.
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Vorschau NACHRICHTEN & TERMINE
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NACHRICHTEN & TERMINE Familienzentrum
Rund ums Familienzentrum
Unsere Vorschulkinder sind viel unterwegs und
Fotos: Familienzentrum
sehr fleißig. Sie waren auf dem Mittelaltermarkt
in Siegburg, im Museum König in Bonn zum
Thema „Savanne“ und haben das Junge Theater
in Bonn besucht und sich „Das Sams“ ange-
Die Karnevalszeit ist vorbei. Wir haben aus- schaut. In Projekten werden die verschiedenen
giebig gefeiert. Jetzt heißt es fasten und ver- Themen aufgearbeitet. Im Frühling steht noch
zichten bis Ostern. Wir werden mit den Kin- der Besuch bei der Feuerwehr an und es findet
dern in dieser Zeit erarbeiten, warum gefastet ein Workshop zum Thema Verkehrserziehung
wird und was es für Möglichkeiten im Kinder- mit Herrn Lemmer statt (Verkehrspolizist in Tro-
garten gibt, in dieser Zeit auf etwas zu ver- isdorf). Der Besuch im Kölner Zoo mit anschlie-
zichten. Vielleicht Süßigkeiten? Spielzeug? ßender Übernachtung hat mittlerweile Tradition
und wird das Vorschuljahr krönend abschließen.
n Ausblick und Termine Monat eine kostenlose Beratung an. Donners-
tag, 15.3.2018, Donnerstag, 19.4.2018, sowie
5.5.2018 Donnerstag, 17.5.2018, jeweils 9.00 Uhr und
Frühlingsfest im Kindergarten 10.00 Uhr . Anmeldung unter 0 22 41 – 7 33 11.
Am Samstag, dem 5.5.2018 steigt ab 14.00 Uhr Kreative Eltern
das große Frühlingsfest des Kindergartens. Alle Regelmäßig findet in der Kindertagesstätte ein
Kindergartenkinder sind mit ihren Familien Treff für kreative Eltern statt. Hier wird
herzlich dazu eingeladen. gestrickt, gehäkelt oder genäht. Alle sind herz-
lich eingeladen zum nächsten Treff: Dienstag,
Elterncafé 20.2.2018, um 14.00 Uhr im Evangelischen
Information und Austausch für Eltern Familienzentrum Troisdorf.
Das Elterncafé findet immer mittwochs statt, am
21.3.2018 um 14.00 Uhr, am 25.4.2018 um 9.00 Kinder-Second-Hand-Basar
Uhr sowie am 23.5.2018 um 14.00 Uhr im evan- Am Samstag, dem 21.4.2018, findet von 10-
gelischen Familienzentrum, Viktoriastr. 2. 13 Uhr wieder unser beliebter Basar statt. Auf
zwei Etagen gibt es im ev. Gemeindehaus,
Erziehungsberatung Kronprinzenstr. 12, Kinderkleidung, Spielsa-
Frau Kruse von der Ev. Beratungsstelle für chen und vieles mehr rund um das Thema
Erziehungs-, Jugend-, Ehe- und Lebensfragen Kind. Es gibt auch eine Caféteria.
Bonn bietet in unserem Familienzentrum jeden
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Kinder Jugend Familie NACHRICHTEN & TERMINE
KiJuFa KinderJugendFamilie
n Farben-froh! n Abraham und der
FamilienKirchenTag Daumen des Engels
Kinder-Bibel-Tage
Wir malen und basteln, drucken und werken in den Osterferien
mit viel Farbe am 3. März von 10:00 – 15:30
Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Haus. Kinder, In den Tagen nach Ostern, vom 4. bis 6. April,
Eltern und Großeltern, Patinnen und Paten – finden die Kinder-Bibel-Tage statt. Im Dietrich-
oder wer sonst aus der Familie Lust hat – Bonhoeffer-Haus spielen, malen und basteln
gestalten Druckbilder, Beton-Glas-Kunstwerke Kinder von 4 bis 12 Jahren von Mittwoch bis
oder Mosaike, singen, spielen, backen und Freitag jeweils von 9.00 bis 12.30 Uhr zu den
essen zusammen. Kosten: Erwachsene 3 €, Geschichten rund um Abraham und Sara. Der
Kinder 1 €. Anmeldung bitte bis 1.3. bei Pfar- Engel, der auf Abraham aufpasst, führt uns
rerin Zöllich, Telefon 97 29 58. Am nächsten durch die Tage. Wie jedes Jahr wird die
Tag feiern wir zusammen eine kunterbunte Geschichte von größeren Jugendlichen als The-
FamilienKirche. aterstück gespielt und in der Mitte des Tages
gibt es Frühstück. Das Team rund um Pfarrerin
Zöllich, Pfarrer Zöllich, Erzieherin Sigrid
Kasper und Jugendleiter Simon Schilling freut
sich auf die gemeinsame Zeit mit den Kindern.
Am Sonntag, 8.4., feiern wir gemeinsam zum
Abschluss die FamilienKirche: „Abraham und
Foto: twinlili_pixelio
Sara und der Segen“. Der Kostenbeitrag ist
6 Euro (3 Euro ab dem 2. Kind einer Familie).
Anmeldung bitte bei Pfarrerin Zöllich: Tel.:
97 29 58 oder: wiebke.zoellich@evangelisch-
troisdorf.de.
Bitte beachten Sie, dass wir ab diesem Jahr
nicht mehr extra Einladungskarten an alle
Familien verschicken. Es werden immer so vie-
le Kinder angemeldet, dass wir das Porto gut
n Mit uns auf dem Weg sparen können.
MiniKirche zu Ostern
Am Ostermontag um 11 Uhr feiern wir diesen
Gottesdienst, der besonders für Familien mit
kleinen Kindern bis etwa fünf Jahre geeignet
ist. Wir erzählen die Geschichte, wie Jesus mit
seinen Freunden auf dem Weg ist – nicht tot,
wie sie dachten, sondern sehr lebendig!
Anschließend dürfen die Kinder auf der Wiese
Ostereier suchen.
Foto: Wiebke Zöllich
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NACHRICHTEN & TERMINE Regelmäßige Veranstaltungen
Regelmäßige Veranstaltungen
März - April - Mai
Gottesdienste: Vorbereitungskreise für
Sonntagsgottesdienste
Gottesdienste:
sonntags, 10:45 Uhr Kindergottesdienst DBH
Kindergottesdienste montags, 20:00 Uhr
sonntags, 10:45 Uhr Kontakt: Pfr. Zöllich, Tel.: 97 29 57
MiniKIRCHE Kindergottesdienst JK
Kontakt: Pfarrerin Zöllich, Nach Absprache; Gemeindehaus
Tel.: 97 29 58 Kontakt: Monika Rink, Tel.: 7 91 78
Nachtfaltergottesdienst
4.3. Eltern-Kind-Gruppen:
Elternstart Babytreff im Gemein-
Kindergarten- und dehaus
Schulgottesdienste: mittwochs, 18.4.–16.5.
Kinder 0–1 Jahr
Kindergarten 9:00–10:30 Uhr
mittwochs, 9:15 Uhr, Johanneskirche Kontakt: DRK-Familienbildungs-
7.3.; 11.4.; 2.5. werk, Tel.: 5 96 98 42
Evangelische Grundschule familienbildungswerk@drk-rhein-
freitags, 8:15 Uhr, Johanneskirche sieg.de
1.+2. Schuljahr: 2.3.; 16.3.; 13.4.; Kirchenmäuse im Gemeindehaus
27.4.; 18.5. jeweils 9:30–11:00 Uhr
3.+4. Schuljahr: 9.3.; 23.3.; 4.5. montags, Kinder von 8–16 Monaten
Waldschule dienstags, Kinder von 13-24 Monat.
mittwochs, 8:10 Uhr, Aula Schule Kontakt: Kyra Bordihn,
7.3.; 21.3.(St. Gerhard); 11.4.; Tel.: 0177-5986257
25.4.; 9.5.; 30.5. donnerstags, Kinder von
4–12 Monaten – ab 12.April
Roncalli-Schule Kontakt: Almitra Tetzlaff,
mittwochs, 8:00 Uhr, Bonhoefferhaus Tel.: 8661007
7.3.; 11.4.; 2.5.
Eltern-Kind-Gruppe im DBH
Realschule Heimbachstraße dienstags, 9:30 – 11:00 Uhr
donnerstags, 8:30 Uhr, freitags, 9:30 – 11:00 Uhr
Johanneskirche 15.3.; 26.4. Kontakt: Pfarrerin Zöllich,
Gymnasium zum Altenforst Tel.: 97 29 58
donnerstags, 8:00 Uhr, St. Gerhard Bewegungskurs „Kleiner Turn-
8.3.; 22.3.;17.5. schuh“ im DBH
mittwochs 14-tägig,
Johanneskirche - Gruppe 1: 7.3.; 21.3.; 11.4.; 25.4.;
9.5.; 23.5.
offene Kirche:
Gruppe 2: 14.3.; 28.3.; 18.4.; 2.5.;
16.5.; 30.5.
Offene Kirche, Kirchencafé und
10:15 – 11:45 Uhr
Weltmarkt
Kontakt: Elke Schymetzko,
montags-freitags, 11:00 – 16:30 Uhr
Tel: 0157-52581980
Kontakt: Elke Gresch, Tel: 80 52 14
Kircheneintrittsstelle:
Kinder- und Jugendarbeit:
dienstags und donnerstags,
11:00-16:30 Uhr oder nach Verein- Kinder- und Jugendarbeit
barung; Kontakt: Pfarrer Pistorius Kontakt: Jugendleiter
mittendrin – Mittagsgebet: Simon Schilling, Tel.: 97 90 94 15
mittwochs, 12:15 – 12:30 Uhr Kindergruppe ab 8 Jahren
Kontakt: Pfr. Pistorius, Tel.: 12 67 80 montags, 17:00 – 18:30 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
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Regelmäßige Veranstaltungen NACHRICHTEN & TERMINE
Jugendgruppe ab 12 Jahren Spieletreff
dienstags, 18:30 – 20:00 Uhr freitags, 19:30 Uhr
Gemeindehaus Kontakt: René Aden, Tel.: 1271642
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
WurzelWerk – Waldspielangebote
2.3.; 6.4.; 4.5.
WurzelZwerge (Kleinkinder + Eltern)
Waldpiraten (Kinder von 4-7) Digitale Fotografie 55 +
WurzelWerker (Kinder von 8-11) dienstags, 19:00 Uhr; 20.3.;
Kontakt: J. Starck, Tel. 88 14 64, 17.4.; 15.5.
info.wurzelwerk@googlemail.com Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Kontakt: Ariane Walcha, Tel.: 72545
Frauen:
Seniorinnen und Senioren:
Frauentreff
dienstags, 15:15 – 17:30 Uhr Spiel-Kaffee
Dietrich-Bonhoeffer-Haus montags, 14:00 – 16:30 Uhr
13.3.; 3.4.; 24.4.; 15.5. Gemeindehaus
Kontakt: Marion Hemmers
„Kopf fit“
Tel. 7 75 24
mittwochs, 15:00 – 16:30 Uhr
Frauengruppe Gemeindehaus; 28.3.; 25.4.; 23.5.
donnerstags, 20:00 Uhr
Seniorentanz
Gemeindehaus: 8.3.; 5.4.; 3.5.
dienstags, 10:00 – 12:00 Uhr
Kontakt: Gemeindeamt
Gemeindehaus
Frauentreff an der Johanneskirche Seniorentreff
donnerstags, 15:00 Uhr mittwochs, 15:00 – 17:00 Uhr
Gemeindehaus: 15.3.; 19.4.; 17.5. Dietrich-Bonhoeffer-Haus
7.3.; 21.3.; 18.4.; 2.5.; 16.5.; 30.5.
Männer:
Männergruppe Kirchenmusik:
donnerstags, 20:00 Uhr Kontakt: Kantorin Brigitte
Gemeindehaus: 22.3.; 19.4.; 28.4. Rauscher, Tel.: 99 59 70
– 1.5. Radtour; 17.5.
Kontakt: Joachim Pfeifer, Kinderchöre
Tel. 97 31 09 im Gemeindehaus
Stammtisch Rotkehlchen
freitags, 20:00 Uhr (ab. 3 J. in Begleitung Erwachsener)
Dietrich-Bonhoeffer-Haus donnerstags, 15:30 – 16:00 Uhr
16.3.; 20.4.; 18.5. Kontakt: Charlotte Noreiks
Kontakt: Pfr. Ingo Zöllich, Kantörchen
Tel. 97 29 57 (ab 5 J. und Erstklässler)
Rentnerfrühstück donnerstags, 16:15 – 17:00 Uhr
donnerstags, 9:00 – 11:00 Uhr Kontakt: Charlotte Noreiks,
Dietrich-Bonhoeffer-Haus Tel. 01 75 / 91 05 788
15.3.; 19.4.; 17.5. Kinderkantorei
Kontakt: Ulrich Dreyhaupt, (2.-5. Klasse)
Tel.: 7 61 80 dienstags, 16:00 Uhr – 17:00 Uhr
Jugendkantorei - Johanneskirche
Erwachsene und Bildung: (ab 6. Klasse)
dienstags, 17:15 Uhr – 18:45 Uhr
Erwachsenenkreis Johanneskirche
freitags, 19:00 Uhr; Gemeindehaus Offenes Singen
23.3.; 27.4.; 25.5. donnerstags, 18:00 Uhr - 19:30 Uhr
Gemeindehaus
Erwachsenenkreis I
freitags, 19:30 Uhr Kantorei
Dietrich-Bonhoeffer-Haus mittwochs, 20:00 Uhr – 22:00 Uhr
23.3.; 27.4.; 25.5. Gemeindehaus
Erwachsenenkreis II
Experimentalchor Alte Stimmen
freitags, 20:00 Uhr
mittwochs, 15:00 Uhr – 17:00 Uhr
Dietrich-Bonhoeffer-Haus
Johanneskirche;
9.3.; 13.4.; 11.5.
7.3.; 21.3.; 18.4.; 2.5.; 16.5. 21K O M PA S S
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NACHRICHTEN & TERMINE Amtshandlungen
Taufen: Ursula Matschulat, geb. Wiese
Ravensberger Weg 4 86 Jahre
Harry Eske
Ella Marie Renate Bischoff Am Bergeracker 40 69 Jahre
Eric Stieb
Elfriede Rosendahl, geb. Stegert
Leo Maier
Alfred-Delp-Str. 13 84 Jahre
Lara Schulz
Erika Schepp, geb. Luge
Bachstr. 26 77 Jahre
Waltraud Böhme, geb. Willner
Trauungen Petersbergstr. 13
Helmut Meisel
84 Jahre
Siebengebirgsallee 74 87 Jahre
Jaqueline Keller, geb. Kühn
und Robert Keller Monika Büttgen, geb. Schmitt
Begonienstr. 35 66 Jahre
Elisabeth Schrot, geb. Dell
Ricarda-Huch-Str. 2 97 Jahre
Beerdigungen: Dr. Heinrich Placke
Furtwänglerstr. 6 70 Jahre
Katharina Tatarcuk Elisabeth Maas
W.-Hamacher-Platz 15-19 93 Jahre Azaleenplatz 2 93 Jahre
Waldemar Schmidt Karla Adowski, geb. Volkmann
Zum alten Tor 14 62 Jahre Talweg 41 80 Jahre
Brita Pelikan, geb. Oelkers Elfriede Hallmann, geb. Prokopp
Viktoriastr. 5 83 Jahre Hans-Völlmecke-Str. 75 93 Jahre
Herausgeber:
Evangelische Kirchengemeinde
Troisdorf, Kronprinzenstr. 12,
53840 Troisdorf, Tel.: 97 90 94-0.
Bankverbindung:
IBAN: DE72 3705 0299 0002 1108 07
BIC: COKSDE33
V.i.S.d.P.G.:
D. Pistorius, Tel.: 126780
Redaktionsteam :
Jan Ehlert, Anke und Ralf Fuhrmann,
Cornelia Hensel, Dietmar Pistorius,
Klaus Stoll, Wiebke Zöllich
Redaktionsschluss des nächsten
Kompass: 15. April 2018
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Kontakte NACHRICHTEN & TERMINE
Kontakte
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Pfarrer 1. Pfarrbezirk und Stadtkirche und
Stadtkirche: Öffentlichkeitsarbeit:
Pfarrer Dietmar Pistorius, Dorothee Zolper Tel: 97 90 94 16
Viktoriastr. 3a, Tel.: 12 67 80 zolper@evangelischtroisdorf.de
pistorius@evangelischtroisdorf.de Bürozeiten: Di. + Do. 9:00 – 11:00 Uhr
Pfarrer Jan Ehlert
Tel.: 01 77 / 7 83 78 41 Kirchen und Gemeindehäuser:
ehlert@evangelischtroisdorf.de Johanneskirche, Viktoriastraße 1
Gemeindehaus, Kronprinzenstraße 12
Pfarrer 2. Pfarrbezirk und Diakonie: Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Bonhoeffer-
Pfarrer Michael Lunkenheimer straße 4, Tel.: 8 36 67
Curieweg 20, Tel.: 1 26 27 13
lunkenheimer@evangelischtroisdorf.de
Pfarrer und Pfarrerin 3. Pfarrbezirk Rat und Tat:
und Familienarbeit: Diakonie – Suchthilfe
Pfarrer Ingo Zöllich, Poststraße 91, Tel.: 254440;
Bonhoefferstr. 6, Tel.: 97 29 57 Suchtprävention, Tel.: 66525
ingo.zoellich@evangelischtroisdorf.de
Sozialpsychiatrisches Zentrum:
Pfarrerin Wiebke Zöllich, Emil-Müller-Str. 6, Tel.: 806013
Bonhoefferstr. 6, Tel.: 97 29 58 Hilfe bei psychischen
wiebke.zoellich@evangelischtroisdorf.de Erkrankungen im Alter:
Krankenhausseelsorge: Fr. Spoddig, Tel.: 2503133
Pfarrerin Ulrike Temme Migrationsberatung für Zuwanderer:
Tel.: 02 28 / 6 20 04 44 (ab 27 Jahren)
Kirchenmusik: Frau Lange, Tel: 400035
Brigitte Rauscher, Tel.: 99 59 70 Sprechstunde mittwochs 10-12 Uhr +
rauscher@evangelischtroisdorf.de 15-17 Uhr, Am Wildzaun 14
Assistenz: Charlotte Noreiks Allgemeine Sozialberatung:
Tel. 01 75 / 91 05 788 Frau Gebhardt De Smedt, Tel.: 25215-32
noreiks@evangelischtroisdorf.de
Flüchtlingsberatung:
Diakon und Jugendleiter: Tel.: 25215-34
Simon Schilling, Tel.: 97 90 94 15 Tel.: 25215-33
schilling@evangelischtroisdorf.de
Freiwilligen-Agentur:
Leiterin Kindergarten- und Tel.: 900521
Familienzentrum
Franziska Ziegler, Tel: 7 33 11 Evangelische Beratungsstelle für
kiga@evangelischtroisdorf.de Erziehungs-, Ehe- u. Lebensfragen:
Sprechzeiten in Troisdorf, Kontakt über
Kirchencafé und Weltmarkt das Familienzentrum, Tel.: 73311
Mo. - Fr. 11:00 -16:30 Uhr
Koordinatorin: Elke Gresch; Tel. 80 52 14 Hilfe für Menschen mit Behinderungen
und ihre Familien: Der Karren e.V.
Küster: Tel.: 945400
Bonhoefferhaus: Norbert Dzialas,
Tel.: 8 36 67 Pfarrstelle für Behindertenarbeit
Tel.: 205526
Gemeindeamt: Ökumenische Initiative
Kronprinzenstraße 12, Gemeinnütziger ambulanter Hospiz-
Tel.: 97 90 94 0 / Fax: 97 90 94 13 dienst
Email: info@evangelischtroisdorf.de Tel.: 29792
Öffnungszeiten: Di.-Fr. 10:00 - 12:00 Uhr
Mi. 14:00 - 16:00, Do. 14:30 - 16:30 Uhr Telefonseelsorge
Leitung: Heike Groß, Tel.: 97 90 94 12 Tel.: 0800-111 0 111 bzw. 111 0 222
gross@evangelischtroisdorf.de
Weitere Informationen und
Kasse und Meldewesen:
Beratungsangebote unter:
Birte Petersen Tel.: 97 90 94 11
www.evangelischtroisdorf.de
petersen@evangelischtroisdorf.de 23K O M PA S S
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