Gemeindebrief Evangelische Kirchengemeinde Ditzingen - Seite 10/11: Klimaschutz und Kirche?!
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Gemeindebrief
Evangelische Kirchengemeinde Ditzingen
Dezember 2019
Seite 10/11: Klimaschutz und Kirche?! Januar 2020
FebruarKontakte
DEKANATAMT
Mittlere Straße 17, 71254 Ditzingen
PFARRÄMTER
Öffnungszeiten:
Pfarramt Mitte
Mo, Di, Do, Fr 9 - 12 Uhr
Dekan Friedrich Zimmermann (s. links)
Mo 14 - 16 Uhr
Do 14 - 17 Uhr Pfarrer Traugott Plieninger (s. links)
Dekan Pfarramt Ost
Friedrich Zimmermann Pfarrerin Kathleen Reinicke
Tel. 07156 17816-11, Fax 07156 17816-20 Mittlere Str. 17, 71254 Ditzingen
dekanatamt.ditzingen@elkw.de Tel. 07033 6924743
kathleen.reinicke@elkw.de
Referent beim Dekan
Pfarrer Traugott Plieninger Pfarramt West
Gröninger Str. 120, 71254 Ditzingen Pfarrerin Judith Reinmuth-Frauer
Tel. 07156 17883-20, Fax 07156 17883-21 und Pfarrer Burkhard Frauer
dekanat.ditzingen.referent@elkw.de Münchinger Straße 4/2, 71254 Ditzingen
Tel. 07156 8361
pfarramt.ditzingen-west@elkw.de
Sekretariat
Hildegard Gooss Kirchengemeinderat
Tel. 07156 17816-11, Fax 07156 17816-20 Michael Gommel, 2. Vorsitzender
dekanatamt.ditzingen@elkw.de Tel. 07156 31946
Gemeindebüro Jugendreferent für den Distrikt
Monika Taylor Diakon Danny Müller
Tel. 07156 17816-13, Fax 07156 17816-20 Heimerdinger Str. 13/1
gemeindebuero@ev-kirche-ditzingen.de 71254 Ditzingen-Hirschlanden
Tel. 0151 64976224
Kirchenpflege danny.mueller@mailbox.org
Eberhard Rupp
Tel. 07156 17816-14, Fax 07156 17816-20 Hausmeisterin Gemeindehaus
kirchenpflege.r@ev-kirche-ditzingen.de Yvonne Knaupp
Münchinger Straße 4, 71254 Ditzingen
Heike Stein
Tel. 07156 6119
Tel. 07156 17816-15, Fax 07156 17816-20
gemeindehaus@ev-kirche-ditzingen.de
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Mesner Konstanzer Kirche
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Tel. 07156 17816-17
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2Impuls
Es gibt Einzelne, es gibt Familien, es gibt
Regionen, wo man andere Sorgen hat. Es
gibt die, die man aus ihren Häusern und aus
ihrer Heimat vertrieben hat, die nicht wissen,
wo sie bleiben werden. Sie haben andere
Sorgen. – Und es gibt die, die spüren, dass
die Klimakrise ihnen wirklich auf den Leib
rückt, die spüren, dass ihnen die Zukunft in
kurzer Zeit zerrinnt. Wie sucht man Frieden?
Und wie gewinnt man den Frieden?
Advent und Weihnachten: Jahr für Jahr wird
diese besondere Zeit mit dem Thema Frie-
Liebe Gemeinde, den verknüpft. – Ehre sei Gott in der Höhe
Die Jahreslosung begleitet uns nun fast ein und Friede auf Erden! Wenn unsere Kinder,
Jahr. Was ist ein Jahr, um Frieden zu suchen? Enkel, nachfolgende Generationen noch
Was ist ein Menschenleben, um Frieden Weihnachten feiern sollen, muss die Erde für
zu suchen? Manchmal sind wir nah dran, sie noch bewohnbar sein. Also braucht es
manchmal weit weg. Glückliche Momente, Frieden nicht nur zwischen uns Menschen,
schmerzliche Momente, Anspannung; oder sondern auch mit der Erde, dem Klima, der
die Spannung löst sich. Routine, Herausfor- Natur, braucht es den alles umfassenden
derungen, Leerlauf, Zeitnot. Man kann nicht Frieden.
ständig unter Strom stehen und dem Frieden
Frieden suchen
nachjagen. Das muss anders gemeint sein.
kann man nur, wenn
Greta Thunberg. Fridays for Future? Ist das man seinen Frieden
gemeint mit dem Wort der Jahreslosung? gefunden hat. Es ist
paradox und doch
“WIR SIND FRIDAYS FOR FUTURE. wahr! Wer friedlos
Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für ist, wird nicht
die menschliche Zivilisation – die Bewälti- Ausschau halten
gung der Klimakrise ist die Hauptaufgabe können, wird nicht
des 21. Jahrhunderts. Wir fordern eine trösten können,
Politik, die dieser Aufgabe gerecht wird. wird nicht handeln
können, wird nichts
Fridays for Future: Das sind alle, die für beitragen können. Lasst uns Gott um Frie-
unser Klima auf die Straße gehen. Mach den bitten, damit wir Frieden suchen kön-
mit und werde Teil unserer Bewegung!“ nen: Herr, gib uns Deinen Frieden!
Es gibt sehr viele Menschen, für die das Ihr Pfarrer Traugott Plieninger
Thema Klimakrise weit weg ist. Sie haben
andere Sorgen, persönliche, private, gesund-
heitliche, wirtschaftliche, familiäre Sorgen.
3Gemeindeleben
Drei Fragen an Susanne Gast wurde z.B. das Konzept des Themengottes-
dienstes entwickelt. Ein wichtiger Schritt für
und Gustav Haller mich war, mit der Diakonischen Bezirksstelle
Elisabeth Schwabe-Ruck: Liebe Frau Gast, den Tafelladen ins Leben zu rufen und vor
lieber Herr Haller, Sie scheiden beide als knapp vier Jahren die Seniorengeburtstags-
langjährige Mitglieder aus dem KGR aus. feiern.
Was hat Sie damals bewogen, im Kirchenge- Elisabeth Schwabe-Ruck: Was möchten Sie
meinderat mitzuwirken? dem neugewählten KGR mit auf den Weg
Susanne Gast: Ich war schon vorher in der geben?
Gemeinde aktiv. Dann bin ich gefragt wor- Susanne Gast: Man braucht innerhalb der
den. Ich wollte mitgestalten, etwas bewir- kirchlichen Strukturen einen langen Atem,
ken. um sie zu verstehen und um etwas zu bewe-
Gustav Haller: Ich hatte bereits im Gemein- gen. Aber die Arbeit in den Gremien hat mir
debriefteam mitgearbeitet, als ich angespro- sehr oft Spaß gemacht.
chen wurde. Ich habe mitbekommen, wie Gustav Haller: Zunächst muss jeder her-
schwierig es war, Kandidaten zu finden und ausfinden, welche Fragestellungen einem
habe mich dann bereiterklärt. besonders wichtig sind. Man kann nicht alles
Elisabeth Schwabe-Ruck: Was waren für Sie machen. Aber was einem am Herzen liegt,
die „Highlights“ Ihrer KGR-Zeit?. dafür soll man sich einsetzen.
Gustav Haller: Mir liegt die Ökumene be- Susanne Gast: Gerade die Ehrenamtlichen
sonders am Herzen. In der Gesellschaft sollten die Möglichkeit haben, sich unterei-
werden die christlichen Werte immer stärker nander vertraut zu machen, um gemeinsam
beiseite gedrängt. Da ist es wichtig, dass wir, Ideen zu entwickeln. Als ich neu im KGR
die wir an diese Werte glauben, zusammen- war, haben wir drei Neuen uns regelmäßig
rücken. Besonders gefreut hat mich das Ent- vor den Sitzungen getroffen, um die Tages-
stehen einer ökumenischen Seniorenarbeit. ordnung durchzusprechen. Das hat sehr ge-
holfen. Mitglied im KGR zu sein ist nicht nur
Susanne Gast: Ich habe viele interessante Zuckerschlecken, es ist auch Arbeit, aber es
Menschen kennengelernt, das war eine per- ist gute Arbeit.
sönliche Bereicherung. Ein guter Aspekt ist
es, am Gottesdienst beteiligt zu sein, obwohl Gustav Haller: Ich hoffe, dass der neue KGR
das zunächst vielleicht auch abschreckend die Gemeindehausrenovierung zu einem
wirkt. guten Ende führen kann, damit dann das Ge-
meindehaus wieder mit neuem Leben gefüllt
Gustav Haller: Ja, ich denke, man muss ei- wird. Ich wünsche dem ganzen Gremium,
gentlich gar nicht übermäßig fromm sein, um den alten und den neuen Mitgliedern, eine
im KGR mit zu wirken. vertrauensvolle Zusammenarbeit, verbunden
mit einer guten Diskussionskultur.
Susanne Gast: Sehr gefreut hat mich die
Neubelebung des Johanneshauses. Damals
4Gemeindeleben
Zur eigenen Verantwortung
stehen
So könnte man das Lebensmotto von Frau
Ursula Stöffler und ihrer Familie in der Zeit
des Nationalsozialismus zusammenfassen,
von dem sie am 8.10. im Johanneshaus
erzählte. Mit staunenswerter Selbstverständ-
lichkeit weigerte sich die Pfarrersfamilie
Stöffler den menschenverachtenden Vorga- Rückblick Kinderbibeltage -
ben des Regimes nachzugeben. Nur einige Mich drückt der Schuh
Beispiele: Landesbischof Wurm wurde mit
Kanzelverbot belegt. Nicht verboten war, Wer kennt das nicht, das Gefühl, dass die
dagegen Unterschriften zu sammeln. Ein- Welt einfach gemein ist, dass sich alle und
tritt in den BDM war für Abiturientinnen alles gegen einen verschworen hat? Um den
gewünscht aber noch nicht verpflichtend. Mut zu bekommen, den Kopf nicht hängen
Dann wurde darauf verwiesen und lieber auf zu lassen und es doch noch einmal zu versu-
das Abitur und damit auf ein Studium ver- chen, dazu braucht es Freunde, die zuhören
zichtet. Christliche Mädchenarbeit war nicht können und einen nicht im Regen stehen
mehr möglich. Dann wurden die Mädchen lassen.
eben als persönliche Gäste eingeladen, 1944 Aber Freunde haben nicht immer Zeit und
waren das an Pfingstmontag 1500, die alle manchmal vielleicht nicht den Kopf frei um
verköstigt werden mussten. Wen wundert es zuzuhören. Da ist es gut zu wissen, dass
bei dieser Haltung, dass Familie Stöffler der Gott uns Menschen versprochen hat, immer
„Pfarrhauskette“ angehörte und unter höchs- ein Ohr für unsere Sorgen und Nöte zu
ter ‚Gefahr für Leib und Leben verfolgte jüdi- haben. Genau darum ging es bei den dies-
sche Mitbürger versteckte. jährigen KiBiTagen und die Kinder hörten
Dr. Elisabeth Schwabe-Ruck gebannt zu.
Beim Abschlussgottesdienst kam dann noch
die Sache mit den Schnürsenkeln dazu.
Wenn der Schnürsenkel offen ist, dann
drückt zwar nichts, aber man kann über ihn
stolpern oder den Schuh verlieren. Gott ist
genau wie ein Schnürsenkel, er gibt uns fes-
ten Halt, nicht nur für die Schuhe, nein, für
das ganze Leben.
Dem Vorbereitungsteam, dem Musikteam
und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen
und Helfern in den Gruppen und in der Kü-
che sei herzlich gedankt.
Familie Stöffler, 1936 Dr. Elisabeth Schwabe-Ruck
5Gemeindeleben
Good Afternoon mit Livemusik oder dieses Jahr mit Tänzerin-
nen. Zudem gab es einen Cocktailabend fürs
Dieses Projekt feiert 5-jähriges Jubiläum! Hoffnungshaus (eine Arbeit für Prostituierte
2013 trafen wir uns als Gruppe von knapp im Stuttgarter Rotlichtviertel) sowie ein Event
zehn Leuten, um miteinander zu träumen, mit Mr. Joy, einem Illusionisten, der mit
zu beten und zu überlegen, wie für uns ein Kunststücken und Zaubertricks begeistert
neuer Gottesdienst aussehen könnte. und dabei die Liebe Gottes zu uns Men-
schen illustriert.
Das Konzept gewann diese Form: Der Raum
soll schön dekoriert sein, Snacks und Ge- Wir haben Mr. Joy für den 29. März wieder
tränke werden angeboten, eine Kinderecke eingeladen. Weitere Termine sind geplant
und ein gutes Kinderprogramm gehören für 5. Juli, 20. September und 29. November
dazu. Der thematische Impuls ist auf ca. 8 – jeweils um 17 Uhr. Man kann uns gerne
Minuten beschränkt und wird anschließend schreiben, wenn man in den Emailverteiler
noch in Stationen vertieft. Es soll Raum sein, aufgenommen werden möchte:
von Erlebnissen mit Gott und Gebetserhö- ga.ditzingen@gmail.com
rungen zu erzählen. Innerhalb des Teams
sind Aufgaben wie Werbung, Moderation, Herzlich willkommen an alle Interessierten!
Impuls, Technik, Deko, Kinderprogramm,
Dr. Sibylle Seib
Aufbau und Organisation verteilt.
Der erste Good Afternoon Gottesdienst fand
so bereits Anfang 2014 statt. Die ca. 20-mi-
nütigen Stationen wurden jeweils angepasst:
Angebote zum kreativen Gestalten und Bas-
teln, zum Austausch, Tanzen, Adventsrätsel
rund um die Kirche, Mitsingen, hörendes
Gebet und Gebet für Heilung und manches
mehr. Wir haben erlebt, dass Leute, die bis-
her nicht zu unserer Kirchengemeinde ge-
kommen waren, im Good Afternoon einen
Platz gefunden haben. Andere fanden darin
ein ergänzendes Angebot.
Parallel zum Good Afternoon Gottesdienst
hat sich noch ein zweites Konzept entwi-
ckelt: „Good Afternoon spezial“. Der Good
Afternoon spezial ist kein Gottesdienst, son-
dern eine Veranstaltung mit gutem christli-
chen Inhalt. Bei der „Kinozeit“ zeigten wir
die Filme „Das ultimative Geschenk“, „Den
Himmel gibt’s echt!“, „God is (not) dead!“
und „Die Hütte“. Im Sommer gab es BBQ
Mr. Joy
6Gemeindeleben
Begegnung mit christlichen Einrichtungen mit. Professorin Nasrallah be-
richtete, dass zahlreiche Christen im Nahen
Gemeinden im Libanon - Osten, besonders auch in Syrien, in westli-
ein Reisebericht che Länder auswandern, da sie für sich und
ihre Kinder wenig Zukunftschancen sehen.
Vom 9. bis 15. Oktober war eine 16-köpfige Trotzdem strahlte sie viel Zuversicht aus und
Gruppe, PfarrerInnen und MitarbeiterInnen beschrieb den Auftrag der Christen, Salz und
überwiegend aus unserem Kirchenbezirk, Licht zu sein in der Gesellschaft.
im Libanon. Pfarrer Traugott Plieninger hat
die Reise organisiert und geleitet. Sein An- Diesen Auftrag nimmt die Kirche – auch
liegen ist, die Verbundenheit zwischen den die sehr kleine evangelische Kirche – aktiv
Christen im Westen und den Christen im wahr, u.a. durch die Trägerschaft von Schu-
Nahen Osten zu stärken und sie in ihrer oft len.
schwierigen Situation unserer Solidarität zu Der bewegende Besuch in einer Behinder-
vergewissern. tenschule (Blessed school), in der wir von
Der Schwerpunkt der Reise lag deshalb auf der Schulband herzlich und lebhaft empfan-
der Begegnung mit Gemeinden und kirchli- gen wurden, gab uns einen Einblick in die
chen Einrichtungen, allerdings konnten wir engagierte Arbeit, die unter einfachen Ver-
auch wunderbare Eindrücke von der Land- hältnissen und mit großer Liebe und Wert-
schaft und den kulinarischen Köstlichkeiten schätzung der Menschen geschieht.
mit nach Hause nehmen.
Nach unserer Ankunft in Beirut fuhren wir
mit dem Bus über das Libanongebirge in die
Bekaa-Hochebene. Dort befindet sich die
Johann-Ludwig-Schneller-Schule, in deren
Gästehaus wir untergebracht waren. Direktor
George Haddad führte uns durch das große
Schulgelände, vom Kindergarten bis zu den
Ausbildungswerkstätten. Die Schule nimmt
Kinder und Jugendliche aus sozial benachtei- Weiter besuchten wir die Deutsche Evange-
ligten Familien auf. Toleranz und friedliches lische Gemeinde in Beirut, eine assyrische
Zusammenleben sind ein wichtiges Erzie- sowie eine armenisch-evangelische Gemein-
hungsziel dieser Schule. de und ein Museum, das an die Opfer des
armenischen Völkermords zu Beginn des
Eine weitere Begegnung hatten wir in der 20. Jahrhunderts erinnert.
Near East School of Theology mit Profes-
sorin Nasrallah. In diesem theologischen Durch die eindrücklichen Begegnungen ha-
Seminar werden rund 35 angehende evan- ben wir einen kleinen Einblick in das Leben
gelische Pfarrer (kaum Pfarrerinnen) aus der Christen im Libanon bekommen. Davon
dem Libanon, Jordanien, Syrien und Israel zu berichten, mag ein Beitrag sein zur Stär-
auf den Pfarrdienst vorbereitet. Parallel dazu kung der geschwisterlichen Verbundenheit.
wirken sie in Gemeinden und diakonischen Susanne Gast
7Bilderbogen Gemeindehaus
1. April - 1. Dezember 2019
Acht spannende Monate liegen hinter uns. Nach
dem ersten Monat hatte die Abbruchfirma das
Gemeindehaus in einen Rohbau verwandelt. Die
gesamten Holzelemente waren verschwunden. Die
Trockenbauer gestalteten nun neue Oberflächen
- zum Teil auf den von den Zimmerleuten neu er-
stellten Zwischenwänden.
Parallel dazu sorgten die Elektriker und die Installa-
teure für das neue Innenleben. Kaum einige Meter
Kabel und einige Rohrstücke konnten erhalten
bleiben. Sobald eine Wandfläche oder ein Stück
Decke fertig war, wurden sie von den Malern unter
der Leitung einer engagierten jungen Dame wei-
ter veredelt. Dabei wurde weiter am Farbkonzept
getüftelt.
Auch die Fliesenleger waren im erneuerten Sanitär-
bereich erfolgreich. Eine besondere Leistung voll-
brachten die Parkettleger. Sie flickten so geschickt
die durch die Umbauten entstandenen Lücken,
dass diese kaum mehr zu erkennen sind. Die kom-
plett erneuerte Beleuchtung und das neue Mobiliar
vollenden das große Werk. Architekt Appinger hat-
te bei der Planung und Bauleitung zusammen mit
8den Fachingenieuren und den Pro-
jektsteurern alles sicher im Griff, so
dass der zeitliche und der finanzielle
Rahmen relativ gut eingehalten wer-
den konnte. Wir vom Bauausschuss
freuen uns sehr, wenn das sanierte
Gemeindehaus mit einer Feierstunde
am 1. Dezember wieder in Betrieb
genommen wird. Gustav Haller
9Leben und Glauben
Klimaschutz und Kirche?! Die Frage, die es hier zu klären gilt, kreist
um den Begriff des Eigentums und so be-
„Am 20. September 2019 findet ein weiterer trachtet, klärt sich das Problem schnell, denn
globaler Streik für effektiven Klimaschutz immer wieder wird in der Bibel deutlich,
statt, aufgerufen von `Fridays for Future´. dass Eigentum eben nicht mit willkürlicher
Es ist deutlich sichtbar: es ist 5 vor 12 – Ausbeutung, sondern mit verantwortlichem
kurz vor knapp. Wir müssen etwas tun für Umgang verknüpft ist.
unsere Erde.
Ja, möchte man rufen, auch das wissen
Wir, die Kirchen in Ditzingen, zeigen uns wir schon längst und handeln doch nicht
solidarisch und bekennen Farbe für den entsprechend, denn die ökonomischen
Klimaschutz und alle, die sich für ihn ein- und gesellschaftlichen Zwänge sprechen
setzen.“, dagegen. Notwendig erscheint uns Wachs-
tum und Fortschritt, eine lineare Weiterent-
so stand es im Ditzinger Anzeiger vom
wicklung der Menschheit. Dahinter steckt
19. September 2019. In der Woche davor
die Hoffnung auf eine Perfektionierung aus
hatte der Weltladen einen „Aktionstag Öko-
eigener Kraft. So sieht es die Philosophie der
logischer Fußabdruck“ vorbereitet, abends
Aufklärung, auf die wir in Europa zu recht
wurde ein Vortrag zum Thema „Besser le-
stolz und dankbar zurückblicken. Was ha-
ben ohne Plastik“ im Bürgersaal des Rathau-
ben wir nicht alles in den letzten 200 Jahren
ses angeboten.
erreicht!
Ja, aber das wissen wir doch alles! Wird hier
Von diesem Fortschrittsdenken Abschied
nicht, wie Gustav Seibt in der Süddeutschen
zu nehmen fällt schwer. Gar zu gern wären
Zeitung am gleichen Tag anmerkt, eine mo-
wir der bisherige Gipfel der Menschheit,
ralisierende Kultur der „Beschämung“ geför-
gar zu gern würden wir an den technischen
dert, eine Kultur, die polarisiert aber nicht
Errungenschaften und Erleichterungen
tatsächlich zum Handeln anregt?
festhalten dürfen und unsere Kinder und
Im Christentum reicht die Auseinanderset- Enkel mit noch reicheren Gaben beschen-
zung zum Umgang mit Mutter Erde zurück ken. Trotzdem, es gibt ein ebenfalls in der
bis zur Schöpfungsgeschichte. Da wird ei- Menschheitsgeschichte sehr erfolgreiches
nerseits dem Menschen die Erde und alles Gegenmodell, das der steten Wiederkehr,
was darauf wächst zum Eigentum überant- des beruhigenden und nicht Stagnation ver-
wortet, was kann das anderes heißen als das kündenden Kreislaufs.
Recht, sich der Natur zu bedienen wann
So verspricht Gott nach der Sintflut: „Solan-
und wo immer es der Menschheit nütz-
ge die Erde steht, soll nicht aufhören Saat
lich erscheint? Andererseits setzt Gott den
und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und
Menschen als Gärtner ein im Paradies, mit
Winter, Tag und Nacht“. Regelmäßig anläss-
dem Auftrag, den Garten zu hüten und zu
lich der Erntebitt- und Erntedankgottesdiens-
pflegen. Ist das nicht ein eklatanter Wider-
te erinnern wir uns daran. Damit ist keine
spruch?
Ernährungsgarantie gegeben, im Gegenteil,
nach den biblischen sieben fetten Jahren
10Leben und Glauben
Öffne uns die Augen kommen die sieben Hunger-
für die Schönheit deiner Schöpfung, jahre, aber den Menschen wird
für dein Wirken in uns und in allem Lebendigen, versprochen, Teil eines Systems,
für deinen unsichtbaren Segen, der Himmel und Erde eines Ganzen zu sein und zu
durchströmt. bleiben, egal wie sehr sie auch
an den Stäben rütteln möchten.
Wir bitten dich Die ökologische Frage ist dem-
für die Atmosphäre, die uns schützt, nach nicht eine Frage der Mach-
für die Ozeane, die unser Klima mitbestimmen barkeit, sondern der Demut.
für die fruchtbare Erde, die Grundlage aller Nahrung,
für die Wälder, die uns atmen lassen. Dieser Aufruf zur Selbsterkennt-
nis in die eigene Beschränktheit,
Wir bitten dich - für alle, die sich das ist es was die christliche
der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen entgegenstellen, Kirche, egal welcher Färbung, in
gib uns allen Mut, Ausdauer und Vertrauen. die ökologische Frage mit ein-
bringen kann und muss. Dann
Wir bringen vor dich alle, wird deutlich, dass sich tatsäch-
die deine Schöpfung misshandeln, lich niemand der Verantwortung
die Menschen und Tiere ausbeuten, entziehen kann, denn niemand
die deinen Segen ignorieren, obwohl sie von ihm leben. ist unabhängig und losgelöst von
Vergib ihnen und vergib uns. unserem Planeten. Dann wird es
auch leichter, sich nicht beschä-
Wir bringen vor dich alle, men zu lassen, sondern ganz
die schwanken zwischen Nichtwissenwollen und Resignation, konkret zu überlegen, was ich in
die ihre gewohnten Lebensweisen nicht loslassen wollen. meinem Alltag beitragen kann,
Schenke ihnen und uns Mut zu unbequemen Schritten. damit die wunderbare göttliche
Schöpfung nicht zerstört werde.
Wir bitten dich für alle politischen Entscheidungsträger und
Lobbyisten, Dr. Elisabeth Schwabe-Ruck
dass du ihre Gedanken und Pläne mit deinem Licht erhellst,
dass du ihre Herzen verletzlich machst und offen
für den Schmerz der leidenden Schöpfung.
Schenke ihnen Weisheit und Liebe zu allem, was lebt.
Wir vertrauen dir,
deiner Liebe zum Leben
und deiner Macht über Menschenherzen.
Wir bitten um deinen Heiligen Geist,
der uns Freude macht,
deine Schöpfung zu achten und zu bewahren.
11Jugend
ejd Freundestreffen nen oder wiedertreffen möchte. Dankbar
sind wir über alle, die etwas zum Mitbring-
• Menschen, die früher einmal in der Ju- buffet beisteuern können. Für Kinder wird es
gendarbeit der Kirchengemeinde aktiv ein Betreuungsangebot geben, so dass ihre
waren, ob als Teilnehmende oder als Eltern dabei sein können. Wer uns davor ein
Mitarbeitende und egal wie lange dies kurzes Signal gibt, dass er kommt, erleichtert
her ist, … uns die Planung. Gerne darf man aber auch
ganz spontan und unangemeldet dazukom-
• Menschen, denen die Jugendarbeit un- men. Wir freuen uns auf Menschen aus allen
serer Kirchengemeinde am Herzen liegt, Generationen, die hoffentlich eine gute Zeit
… miteinander haben werden. Herzlich will-
• Menschen, die einfach neugierig sind kommen!
und das Jugendwerk kennenlernen wol- Gleich im Kalender eintragen:
len, … Freitag, 20. März 2020 im Gemeindehaus.
• Menschen, mit denen wir zusammenar- Bei Interesse bitte unverbindliche Rückmel-
beiten oder die unsere Anliegen teilen, dung: anmeldung@ejd-ditzingen.de
… oder Tel. 07156 - 966576 (Stefan Schwarz)
Weitere Infos gibt es dann per E-Mail / Brief
• Menschen, deren Kinder in unserer Kin- und unter www.ejd-ditzingen.de
der- und Jugendarbeit mitmachen …
Neuer Vorstand gewählt
=> all diese Menschen möchten wir zu
unserem ersten Freundestreffen einladen! Am 4.11. fand die Wahl des Ditzinger
Orts-Jugendwerks statt.
Gemeinsam wollen wir Zeit verbringen
und uns kennenlernen beim gemeinsamen Stefanie Stückel wurde erneut zur Vorsit-
Essen, beim Spielen, Singen, Lachen und zenden gewählt. Stellvertreter sind Ingrid
bei geistlichen Impulsen. Es soll Einblicke Widmaier und Stefan Schwarz. Sabine Bayer
in die aktuellen Angebote und Aktivitäten stellte sich wieder als Kassiererin zur Verfü-
des Jugendwerks geben, und es können Er- gung und wurde in ihrem Amt bestätigt.
innerungen an frühere Zeiten ausgetauscht
werden. Bei einem bunten und vielfältigen Dem neugewählten Vorstandsteam wün-
Programm kann man alte Bekannte wieder- schen wir Gottes Segen für seine Arbeit!
treffen und neue Leute kennenlernen. Es
geht uns darum, Begegnungen zu ermögli-
chen, Netzwerke zu knüpfen und Kontakte
aufzufrischen oder neu entstehen zu lassen
– und zwar ganz analog und von Angesicht
zu Angesicht.
Eingeladen fühlen darf sich jeder, der das
Jugendwerk und die Menschen, die es aus-
machen, neu entdecken, besser kennenler-
12Kinderseite 13
Kirchenwahlen
Wahl zur Landessynode
Für die beiden Laiensitze und den Theolo-
gensitz im Wahlbezirk 6 (Ditzingen- Leon-
berg) bewerben sich insgesamt 5 Personen.
Für die beiden Laiensitze
• Herr Sebastian Bugs, Kirchenwahl konkret
72348 Rosenfeld
Ganz schön modern, die Kirchenwahl: Wo
• Frau Angelika Klingel,
gibt es das sonst, dass man bereits mit 14
71296 Heimsheim
Jahren ein Gremium wählen kann, wo nicht
• Frau Ute Mayer,
das Label „Jugend“ davor gesetzt ist? Aber
71263 Weil der Stadt
beim Wählen, braucht man da nicht jede
Für den Theologensitz Menge Vorwissen? Damit es nicht so ausgeht
– eigentlich möchte ich gern, aber ich weiß
• Pfarrer Burkhard Frauer,
nicht so genau wie und nachfragen möchte
71254 Ditzingen
ich auch nicht, damit niemand meine Unsi-
• Pfarrer Gottfried Holland,
cherheit merkt – hier einige hilfreiche Infos
71701 Schwieberdingen
(nicht nur) für Erstwählerinnen und -wähler:
Die Kandidaten haben sich zu drei Wahl- Das Wahllokal ist am 1. Advent von 9 bis 18
vorschlägen zusammengeschlossen (in der Uhr im Evang. Gemeindehaus geöffnet.
Reihenfolge des Stimmzettels).
Gewählt werden 9 KGR-Mitglieder für Dit-
Wahlvorschlag I: zingen und 3 für die Synode. Deswegen
Evangelium und Kirche / Offene Kirche dürfen 9 Kreuze für den KGR abgegeben
• Laie: Angelika Klingel (Offene Kirche), werden, wobei max. 2 Stimmen auf eine
Geschäftsführerin Evang. Müttergene- Kandidatin oder einen Kandidaten angehäuft
sung, Heimsheim werden können. Überzählig vergebene Stim-
• Theologe: Burkhard Frauer (Evangelium men entfallen. Für die Synode dürfen max.
und Kirche), Gemeindepfarrer, 3 Kreuze, 2 für die Laien und 1 für eine Pfar-
Ditzingen rerin oder einen Pfarrer vergeben werden.
Auch hier können zwei Stimmen auf einen
Wahlvorschlag II: Laien angehäuft werden.
Kirche für morgen
• Laie: Sebastian Bugs, Ausbildungsvikar, Warum es wichtig ist zur Wahl zu gehen?
Rosenfeld Die Evang. Landeskirche Württemberg ist
eine demokratische Institution. Durch die
Wahlvorschlag III: Wahl der KGRs und der Synodalen wird
Lebendige Gemeinde ganz konkret Einfluss genommen, wie es mit
• Laie: Ute Mayer, Lektorin, Weil der Stadt unserer Kirche weitergehen soll.
• Theologe: Gottfried Holland, Pfarrer
Dr. Elisabeth Schwabe-Ruck
und Geschäftsführer, Schwieberdingen
14Musik
Musik an der Konstanzer Kirche Weiter geht es mit einer Reihe von Musiken
zur Marktzeit: Am 15. Februar mit Irene
Unser Posaunenchor unter bewährter Lei- Hammer (Flöte) und Andreas Gräsle (Orgel).
tung von Viaceslau Chumachenka gestaltet Am 29. Februar mit Orgelschülern von Be-
in diesem Jahr das Schlusskonzert des Dit- zirkskantor Andreas Gräsle. Am 14. März
zinger Weihnachtsmarkts am 8. Dezember, mit Star-Akkordeonist Alexandre Bytchkov
19 Uhr. Das Motto des Konzerts: „O komm, aus Mainz und am 28. März mit einem
du Morgenstern“. Gastspiel der in Schöckingen lebenden So-
pranistin Esther Maurer und dem Pianisten
Die letzte Musik zur Marktzeit im Jahr 2019.
Frank Federsel. Die beiden präsentieren ei-
am 14. Dezember, 10 Uhr nimmt die Ju-
nen Liederzyklus zu Gedichten Eichendorffs
gendkantorei GioCoro musikalisch in die
aus der Feder von Frank Federsel.
Hand mit adventlichen, weihnachtlichen
und populären Titeln wie „Earth-Song“ von Andreas Gräsle, Kantor
Michael Jackson und „Faded“ von Alan Wal-
ker u.a.
Ein reiches musikalisches Programm erwartet
Sound Message - Popchor
die Gemeinde zu den Gottesdiensten der Den Popchor „Sound Message“ (im Namen
Weihnachtszeit. steckt „Klang“ und „Botschaft“) können Sie
wieder hören am 2. Advent (8. Dezember)
Am Samstag, 18. Januar bespielen Isabelle im Gottesdienst. Wir möchten die Advents-
Farr (Violine), Viktor Töpelmann (Gambe) zeit mit festlicher Popular-Musik bereichern.
und Andreas Gräsle (Cembalo) die erste Mu-
sik zur Marktzeit im neuen Jahr mit Werken Auf der Suche sind wir nach Leuten, die
von Dietrich Buxtehude und Philipp Hein- gerne singen und eine angenehme Gemein-
rich Erlebach. schaft erleben möchten. Wir proben mon-
tags ab 20 Uhr im Evang. Gemeindehaus.
Waltraud Kommerell (Sopran), Justine
Schuchardt (Mezzosopran) und Bettina An- Lioba Köck, Chorleiterin
derle am Flügel gastieren am 1. Februar um Infos unter popchor@ev-kirche-ditzingen.de
10 Uhr in der Marktmusik mit Duetten und
Liedern von Max Reger und Roger Quilter.
Der Posaunenchor
Der LAKI-PopChor der Landeskirche im
Evangelischen Jugendwerk stellt sein neues ist ein eingespieltes Team aber keine
Programm auf seiner Konzerttour 2020 in geschlossene Gesellschaft!
Ditzingen am Freitag, 7. Februar um 20 Uhr
Wir freuen uns sehr über jede Verstärkung
vor. Der Chor begeistert seit 30 Jahren sein
durch Wiedereinsteiger oder neu zugezoge-
Publikum mit neuesten Pop-Songs, Balladen,
ne Bläserinnen und Bläser.
groovigen Gospels und gibt so den Gemein-
den immer wieder aufs Neue wesentliche Details - auch ohne Voranmeldung - wäh-
musikalische Impulse. Für dieses Konzert rend unserer Proben donnerstags ab 20 Uhr
gibt es ausnahmsweise Karten im VVK und im Evang. Gemeindehaus.
vor Ort. Ansprechpartner: E. Krafft, Tel: 39513
15Kirchengemeinderat
Gemeinsames Gottesdienst 4. Die Pfarrer und Pfarrerinnen halten vor-
zugsweise in ihren Gemeinden Gottes-
modell im Distrikt dienst.
Die Beschlüsse zur Umsetzung des PfarrPla- 5. Die regulären Gottesdienstzeiten sind
nes 2024 mit dem geplanten Wegfall von 9.30 Uhr und 11 Uhr. Der zeitliche Ab-
1,25 Pfarrstellen im Distrikt Ditzingen mach- stand ermöglicht, auch Tauf- und Abend-
ten eine Diskussion über eine gemeinsame mahlsgottesdienste im Doppeldienst zu
Gottesdienststruktur in den vier Ditzinger feiern.
Kirchengemeinden notwendig. Ein neues 6. Die Gottesdienstzeiten wechseln monat-
Gottesdienstmodell wurde am Runden Tisch, lich, wobei zwischen Juli und August kein
an dem jede Gemeinde mit drei Personen Wechsel stattfindet, also jedes Jahr im
vertreten ist, erarbeitet und von den Kirchen- August die Zuordnung der Gottesdienst-
gemeinderäten aus Ditzingen, Heimerdingen, zeit zum Monat wechselt. Dies bewirkt,
Hirschlanden und Schöckingen auf den Weg dass eine Gemeinde z.B. nicht jedes Jahr
gebracht. Bei den Überlegungen war leitend, an Weihnachten zur späten Uhrzeit Got-
dass es weiterhin - auch nach Wegfall der tesdienst hat, sondern ein Jahr früh und
Pfarrstelle in Ditzingen-Ost und in Schöckin- ein Jahr spät.
gen - in allen vier Kirchengemeinden am 7. Das Gottesdienstmodell wird ein Jahr
Sonn- und Feiertag Gottesdienst geben soll. nach Inkrafttreten am Runden Tisch und
Dies ist nur möglich durch Doppeldienste, in den Kirchengemeinderäten evaluiert
mit denen wir während der Sommerpredigt und, falls nötig, verändert.
reihen schon positive Erfahrungen gemacht 8. Wann dieses Gottesdienstmodell in Kraft
haben. tritt, legen die vier Kirchengemeinderäte
Das neue, gemeinsame Gottesdienstmodell in der nächsten Wahlperiode für zwi-
wird wie folgt aussehen: schen 1.1.2021 bis 1.1.2023 fest. Eine
frühere Einführung wird dann erforderlich,
1. In jeder Gemeinde wird an Sonn- und wenn eine der beiden Pfarrstellen, die
Feiertagen Gottesdienst gefeiert. Dabei mit dem PfarrPlan2024 wegfallen, vakant
bleibt die Möglichkeit offen, Gottesdiens- wird.
te auch zusammen mit einer oder zwei
weiteren Gemeinden oder als ganzer Dis- Das neue Gottesdienstmodell bringt große
trikt zu feiern. Veränderungen mit sich, weil nicht mehr
an jedem Sonntag zur gewohnten Zeit Got-
2. Die Gottesdienste werden in der Regel im tesdienst gefeiert werden kann. Doch darin
Doppeldienst versehen. Wenn dies bei liegt auch die Chance, dass Gemeindeglie-
besonderen Gottesdiensten (z.B. Konfir- der, die gerne später am Sonntag Gottes-
mationen) nicht möglich ist, werden wei- dienst feiern möchten, dazu Gelegenheit
tere Pfarrpersonen oder auch Prädikantin- haben. Außerdem sind Gottesdienste in den
nen und Prädikanten eingesetzt. vier Gemeinden mit weniger Pfarrpersonen
3. Die Doppeldienste erfolgen in der Regel nur mit Doppeldiensten durchführbar.
zwischen Ditzingen/Hirschlanden und
Heimerdingen/Schöckingen. Pfarrer Markus Joos, Heimerdingen
16Veranstaltungen
Ökumenisches Hausgebet im Advent
9.12. 19.30 Uhr Termine des Jugendwerks
Adventsnachmittag für Senioren Orangen zu verkaufen
15.12. 15 Uhr Gemeindehaus So oder so ähnlich wird es am Samstag,
den 30.11. zu hören sein, wenn unsere
Allianzgebetswoche jährliche Orangenaktion stattfindet. Mit
„Wo gehöre ich hin“ – dem Erlös unterstützen wir wieder das
Lass dich von Gott neu ausrichten Children Center in Addis Abeba.
12.1. 10 Uhr Auftaktgottesdienst Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!
Konstanzer Kirche
Waldweihnacht
13.1. 19.30 Uhr Treffpunkt Leben Am Donnerstag, den 19.12. findet unsere
14.1. 19.30 Uhr ev. Gemeindehaus traditionelle Waldweihnacht statt. Einzel-
15.1. 19.30 Uhr Bürgersaal im Rathaus heiten dazu erfahren Sie über den Ditzin-
16.1. 19.30 Uhr Süddeut. Gemeinschaft ger Anzeiger.
17.1. 15.30 Uhr Haus Friederike Aktuelle Infos zu unseren wöchentlichen
17.1. 19.30 Uhr Abschlussgottesdienst Gruppen oder der Mitarbeit im JW finden
Konstanzer Kirche Sie im Ditzinger Anzeiger oder unter
www.ejd-ditzingen.de
Seniorengeburtstagskaffee
3.2. 15 Uhr Gemeindehaus JuGo Impuls
Miteinander – Füreinander 8.12. ... 18 Uhr ... Hirschlanden
8.3. ... 18 Uhr ... Ditzingen
25.1. 14.30 Uhr St. Maria
22.2. 14.30 Uhr bei den Landfrauen in
Hirschlanden
Elternabend zur Konfirmation 2020
11.2 19.30 Uhr Gemeindehaus
13.2 19.30 Uhr Gemeindehaus Impressum
Herausgeber: Evangelische Pfarrämter in Ditzingen
Meditativer Kreistanz Verantwortlich: Dekan Friedrich Zimmermann
13.12. 19.30 Uhr Gemeindehaus Redaktion: Pfarrerin Kathleen Reinicke,
Gustav Haller, Lioba Köck, Claudia Niebergall,
Karin Plieninger, Dr. Elisabeth Schwabe-Ruck
Konzert Laki-Popchor
Bildnachweise:
7.2. 20 Uhr Konstanzer Kirche
S.3,13,18: Datenbank Magazin Gemeindebrief;
S.1,11: www.pixabay.com; S.5: Privatbesitz Ruth
Nächste öffentliche Sitzungen des KGR: Stöffler; S.14: www.elk-wue.de; S.20: www.ejwue.
10.12. und 9.1., 19.30 Uhr, im Sitzungs- de; alle anderen: eigene Gemeinde
saal des Dekanats
17Gottesdienste
Sonntagsgottesdienst Gottesdienste
10 Uhr Konstanzer Kirche in der
Weihnachtszeit
Kinderkirche
parallel zum Gottesdienst in der Konstanzer
Kirche, Beginn in der Kirche, anschl. im 24.12. Heiligabend
Gemeindehaus, bei Themengottesdiensten 15 Uhr Gottesdienst für Groß und Klein
stattdessen um 11 Uhr im Johanneshaus 17 Uhr Christvesper
Themengottesdienst 18 Uhr ökum. Gottesdienst in St. Maria
einmal monatlich 11 Uhr Johanneshaus 22.30 Uhr Christmette
zusätzlich zum Gottesdienst in der
25.12. Christfest
Konstanzer Kirche, parallel Kinderkirche und
anschließend Mittagessen 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
8.12. Adventsgottesdienst mit dem ejd 26.12. 2. Weihnachtstag
26.1. „Ich glaube; hilf meinem 10 Uhr Singgottesdienst
Unglauben!“ Gottesdienst zur 29.12. Sonntag nach Weihnachten
Jahreslosung aus Markus 9,24
10 Uhr Distrikt-Gottesdienst in
9.2. „Wenn die Mitte fest ist ...“ Hirschlanden
Gottesdienst mit dem Chörle zum
Abschied vom Johanneshaus 31.12. Altjahresabend
17 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl
Marktandacht
samstags, 10 Uhr, 14-tägig im Wechsel mit 1.1. Neujahr
der Marktmusik, Konstanzer Kirche 11 Uhr Gottesdienst
Gottesdienst im Haus Friederike 6.1. Epiphanias
regelmäßig freitags, 15.30 Uhr 10 Uhr Gottesdienst
Gottesdienst mit Einführung und Ökumenische Schülergottesdienste
Dienstverpflichtung des neuen KGRs zu Weihnachten
22.12. 10 Uhr Konstanzer Kirche
17.12. 8 Uhr Klassen 1-4 der Konrad-
Gottesdienst für kleine Leute Kocher-Schule in St. Maria
7.12. 15 Uhr Konstanzer Kirche 17.12. 8.15 Uhr Klassen 1-4 der
Wilhelmschule und
Allianzgebetswoche der Förderschule in der
12.1. 10 Uhr Auftaktgottesdienst Konstanzer Kirche
Konstanzer Kirche 20.12. 8 Uhr Klassen 5-12 des
17.1. 15.30 Uhr Haus Friederike Schulzentrums Glemsaue in
17.1. 19.30 Uhr Abschlussgottesdienst St. Maria
mit Abendmahl
Taufsonntage
Konstanzer Kirche
15.12., 19.1. und 16.2.
1819
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