Gemeinsam viel bewegen - Zoar

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Gemeinsam viel bewegen - Zoar
Informationsbroschüre des Evangelischen            Ausgabe 1 | 2021
     Diakoniewerks Zoar und der Tochtergesellschaften
     RBG, Seniorenresidenz Kirchheimbolanden
     und Ökumenische Sozialstation Brücken

                                                                         2021

                                                                                             JA H R!
                                                        VIEL G ES

                                                                                         EN
                                                                    N

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                              Gemeinsam
                               viel bewegen
Gemeinsam viel bewegen - Zoar
INHALT

    INHALTSVERZEICHNIS

    GEISTLICHES WORT                           4

    NEUJAHRSGRUSS                              7
    AUS AKTUELLEM ANLASS                     10

    NACHRICHTEN                              13

    CORONA-WARN-APP                          44

    ANKÜNDIGUNG                              50

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Gemeinsam viel bewegen - Zoar
INHALT

NACHRICHTEN IM JANUAR

   Quarantäne in der Corona-Zeit – Ein Erlebnisbericht               13

   Digitaler Willkommenstag für neue Zoar-Mitarbeiter
   Kurzer Nachbericht                                                16

   Wohnanlage am Volkspark in Kaiserslautern
   Spende für Dekoration der öffentlichen Bereiche der Wohnanlage    18

   Serie: Berufsbildungs- und Integrationsservice (BIS)
   der Zoar-Werkstätten „Virtuelles Klassenzimmer“ / Teil 4          20

   Nachweihnachtliche Geschichte
   Die Heiligen Drei Könige und die Sternsinger                      26

   Berufsbildungs- und Integrationsservice (BIS)
   der Zoar-Werkstätten Heidesheim
   Wahl der Sprecherin der Berufsbildungsteilnehmer                  28

   Kunstgewerbe der Zoar-Werkstätten Rockenhausen
   Weihnachtstüten-Pack-Aktion                                       30

   Kirchenwahlen 2020
   Nachbericht zur Presbyteriumswahl                                 32

   Stationäres Hospiz Nordpfalz
   Rita Scherpf spendete kuschelige Bärchen                          35

   Stationäres Hospiz Nordpfalz                                      38
   Spenden: attraktive Winterpflanzen für winterharte Töpfe
   UND Weihnachtsbaum vor dem Eingang zum Hospiz
   UND weihnachtlicher Türkranz

   Zoar-Werkstätten Kaiserlautern
   Ressourcenstärkendes Training unter dem Motto
   „Nicht nur Helden tragen Masken“                                  42

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Gemeinsam viel bewegen - Zoar
GEISTLICHES WORT

    Jahreslosung 2021
    „Jesus Christus spricht: Seid barmherzig, wie auch Euer
    Vater barmherzig ist!“
                                                 (Lukas Evangelium 6,36)

    Liebe Leserinnen und Leser!

    Diese Jahreslosung ist ein Lebensgrundsatz. Der Lebensgrundsatz
    der Barmherzigkeit. Barmherzigkeit versteht sich nicht von selbst.
    Man muss sich immer wieder bewusst dafür entscheiden.

    Das gilt auch und besonders für uns, die wir in und bei der Diakonie
    leben und arbeiten. Es versteht sich nicht von selbst, dass Barmherzig-
    keit unser Lebensgrundsatz ist, denn Barmherzigkeit ist nicht der
    leichteste Weg.

    Überlegen wir doch mal, was sich in unserem Alltag „von selbst“ versteht:
    • Von selbst versteht sich, dass niemand mehr bekommt, als ihm zusteht.
    • Von selbst versteht sich, dass mir mehr zusteht, als ich bekomme.
    • Von selbst versteht sich, dass ich zurückschlage, wenn ich
       geschlagen werde.
    • Von selbst versteht sich, dass ich für mein Recht sorge.
    • Von selbst versteht sich, dass die andern schuld sind.

    Barmherzigkeit versteht sich nicht von selbst, denn:
    • Da bekommt jemand etwas, das er sich gar nicht verdient hat.
    • Da verzichte ich darauf, nachzurechnen, ob er meine Hilfe
       verdient hat.

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GEISTLICHES WORT

•    Da verzichte ich darauf, die ganze Härte des Gesetzes gegen einen
     anderen Menschen zu richten.
•    Da verzichte ich auf die eigene Bequemlichkeit.
•    Da denke ich an das Wohlergehen des Anderen.

                                        Barmherzigkeit denkt und
                                        handelt wie ein guter,
                                        barmherziger Vater.

                                        Frère Eric, Taizé,
                                        Der Barmherzige

Nicht jeder von uns hat einen barmherzigen, leiblichen Vater gehabt.
Manche haben nur Härte und Lieblosigkeit von den eigenen Eltern
erfahren. Jemand sagte zu mir: „Ich habe die Sehnsucht, richtige
Eltern gehabt zu haben“. Das fand ich einen ganz besonderen Satz.
Die Sehnsucht nach guten Eltern lebt in uns, auch wenn wir längst
erwachsen sind. Es ist die Sehnsucht nach Menschen, die uns nicht
nur dann lieben, wenn wir es uns verdienen. Es ist die Sehnsucht
nach Menschen, die uns auch dann noch lieben, wenn wir Mist
gebaut haben. Es ist die Sehnsucht nach einem richtigen Halt im
Leben. Es ist die Sehnsucht nach Barmherzigkeit.

Jesus sagt uns:
„Gott ist unser Vater. Sogar den elternlosen Kindern ist er der Vater.
Und sein Wesen ist Barmherzigkeit. Er liebt uns sogar noch dann,
wenn wir uns gegen ihn verhärtet haben.“

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                                                                         5
Gemeinsam viel bewegen - Zoar
GEISTLICHES WORT

    Jesus leitet vom barmherzigen Vater im Himmel einen Lebensgrund-
    satz ab, den wir, im wahrsten Sinne des Wortes, beherzigen sollten;
    nicht nur im Jahr 2021.

    „Seid barmherzig, wie auch Euer Vater barmherzig ist!“

               Es grüßt Sie herzlich und
               wünscht ein gutes, gesegnetes neues Jahr
               Ihr Pfarrer Jochen Walker

             BARMHERZIGKEIT buchstabiert
             Beistehen – wo andere gehen
             Aufrichten – mitten im Druck
             Respekt zollen – jedem Menschen
             Mut machen – statt lähmen
             Humor haben – und lachen
             Einfühlsamkeit riskieren – mitten in der Routine
             Rachegelüste wandeln – durch ein neues Denken
             Zuwendung leben – aus Überzeugung
             Interesse bekunden – mit wachem Blick
             Großzügigkeit wagen – und der Enge trotzen
             Keine Schranken setzen – dem Wohlwollen
             Einen neuen Anfang machen – immer wieder
             Ideenreich Brücken bauen – aufeinander zu
             Tragen und getragen werden – aus vollem Herzen

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Gemeinsam viel bewegen - Zoar
NEUJAHRSGRUSS

Alles Gute und viel Gesundheit für das Jahr 2021

2020 war für uns alle ein sehr herausfordern-
des Jahr. Für die vertrauensvolle Zusammen-
arbeit und das kooperative Miteinander in
diesem nicht ganz einfachen Jahr danke ich
Ihnen herzlich. Das Leitungsteam um mich
herum haben wir neu aufgestellt; es besteht
aus Vertretern aller Fachbereiche. Einmal
wöchentlich treffen wir uns zur Sitzung.

Gern hätten wir auch an der Tradition unserer
gemeinsamen Neujahrsempfänge festgehalten. Allerdings haben
wir uns bereits vor dem „Lockdown und angesichts steigender
Infektionszahlen dazu entschlossen, die Neujahrsempfänge zu
unser aller Sicherheit ausfallen zu lassen. Um die Zahl der Corona-
Neuinfektionen zu verringern, sollten wir uns konsequent an die
Regeln halten und unsere Kontakte auf das unbedingt Notwendige
beschränken.

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Gemeinsam viel bewegen - Zoar
NEUJAHRSGRUSS

    Zur Erinnerung an frühere, schöne Begegnungen auf unseren
    zahlreichen Neujahrsempfängen zeigen wir Ihnen an dieser Stelle
    einen bunten Mix verschiedener Fotos von Neujahrsempfängen
    der Jahre 2017 bis 2020; eine kleine Zeitreise.

    Für das neue Jahr wünschen wir Ihnen das Allerbeste;
    Wohlergehen, Zuversicht, Glück und Zufriedenheit sowie
    vor allem Gesundheit. Möge sich die Pandemie-
    Lage 2021 normalisieren und wir alle wieder zu unserem
    liebgewonnenen Alltag mit Hobbys, Ausflügen, sozialen
    Kontakten und Reisen zurückkehren können.

                  Ihnen einen guten Start in ein hoffentlich
                  gesundes und erfolgreiches Jahr 2021.

                   „In mancher Krise wächst man über
                   sich selbst hinaus. Mehr als man je
                   von sich gedacht hat.“
                                                     (Klaus Seibold)

                                     Es grüßt Sie herzlich
                                     Martina Leib-Herr
                                     Vorstand
                                     Evangelisches Diakoniewerk Zoar

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Gemeinsam viel bewegen - Zoar
NEUJAHRSGRUSS

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Gemeinsam viel bewegen - Zoar
AUS AKTUELLEM ANLASS

       GOTTESDIENSTE IM JANUAR

       „Lockdown“ und aktuelle Corona-Situation

       Als Ersatz für die realen Gottesdienste sind wir digital
       geworden. Zoar-Pfarrer Jochen Walker hat Videos von
       Gottesdiensten mit musikalischer Untermalung gedreht.
       Diese Video-Gottesdienste sind auf einem USB-Stick gespei-
       chert und werden regelmäßig in die Häuser und Einrichtun-
       gen geschickt. Pfarrer Walker hält die Predigten, die gefilmt
       wurden, in der Zoar-Kapelle auf dem Inkelthalerhof in
       Rockenhausen; beteiligt sind zudem verschiedene Akteure
       an unterschiedlichen Orten, zum Beispiel Zoar-Direktorin
       Martina Leib-Herr mit einer Schriftlesung. Im Anschluss
       wurden die Aufnahmen zusammengeschnitten. In den
       Häusern und Einrichtungen von Zoar können die USB-Sticks
       unter anderem in das TV-Gerät gesteckt werden, so dass
       sich die Bewohner den Video-Gottesdienst auch öfters
       anschauen können.

       Außerdem wird nach wie vor jede Woche „Die kleine Kanzel“
       verschickt. Das ist die Andacht zum wöchentlichen Bibel-
       spruch. Bei Bedarf kann sie in den Wohnbereichen zum
       Lesen ausgedruckt oder vorgelesen werden. Zum Anhören
       sind die Andachten außerdem im Internet unter „YouTube“
       gespeichert. Sie finden den wöchentlichen Link auf unserer

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AUS AKTUELLEM ANLASS

Zoar-Facebook-Seite. Für die Seelsorge steht Ihnen auch
weiterhin das Sorgentelefon zur Verfügung.

Solange sich keine Entspannung der Pandemie-Lage
abzeichnet, bleiben unsere Gottesdienste digital. Um die Zahl
der Corona-Neuinfektionen zu verringern, sollten wir uns
konsequent an die Regeln halten und unsere Kontakte auf
das unbedingt Notwendige beschränken. Mit gemeinsamer
Achtsamkeit und Rücksicht werden wir diese schwierige
Zeit meistern.

Da unsere Neujahrsempfänge 2021 leider ausfallen müssen,
sagen wir an dieser Stelle nochmals alles Gute. Wir hoffen, Sie
sind gut in das neue Jahr gekommen. Für 2021 wünschen wir
Ihnen vor allem Gesundheit und Wohlergehen.

                               Rockenhausen, 21. Dezember 2020

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AUS AKTUELLEM ANLASS

     SORGENTELEFON
     in der Corona-Zeit

     Pfarrer Jochen Walker
     06361/452-360                                          ✆
                             Möchten Sie mal mit mir sprechen?
                               Möchten Sie Ihre Sorgen teilen?

                                  Rufen Sie einfach an.
             Wenn besetzt sein sollte: Später nochmal anrufen!
         Wenn der Anrufbeantworter angeht: Um Rückruf bitten!
                     (Bitte nicht vergessen, Ihre Telefonnummer
                                 für meinen Rückruf zu nennen!)

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NACHRICHTEN

NACHRICHTEN AUS DER
ZOAR-GEMEINSCHAFT

Quarantäne in der Corona-Zeit – Ein Erlebnisbericht

A    ls ich samstags nach dem Schulbesuch am Donnerstag die
     Nachricht bekam, dass in meiner Klasse eine positiv auf Corona
getestete Schülerin war, wusste ich zuerst nicht, wie ich mich verhal-
ten sollte. Deshalb habe ich noch am Wochenende die Abteilung
angeschrieben, in der ich gerade eingesetzt bin. Frau Koch, Leiterin
der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Fundraising
(ÖMF), sagte mir, dass ich mich bei unserem Corona-Beauftragten,

                                             Laura Teufer: Auszubildende zur
                                             Kauffrau für Büromanagement
                                             im 1. Ausbildungsjahr

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NACHRICHTEN

 Herrn Rose, melden soll, um ihm den Sachverhalt zu schildern. Also
 schrieb ich direkt eine E-Mail an Herrn Rose. Er meldete sich dann
 montags morgens gleich bei mir und sagte mir, was zu tun ist.
 Zusätzlich hatte ich mich noch mit dem Personalleiter, Herrn Fritsch,
 in Verbindung gesetzt. Herr Fritsch hat mich vorsorglich freigestellt,
 bis ich Rückmeldung vom Gesundheitsamt hatte. Das Gesundheits-
 amt meldete sich mittwochs mittags bei mir und sagte mir, dass ich
 bis einschließlich nächsten Mittwoch in Quarantäne bleiben müsste.

 Regeln für die Quarantäne
 Außerdem schickten sie mir den Quarantäne-Bescheid zu, in dem
 ein Link eingefügt war, mit dem man auf das Corona-Tagebuch
 zugreifen konnte. Dort fand ich die zehn wichtigsten Hygiene-Tipps
 und ein Beiblatt mit Regeln für die Quarantäne-Zeit. In den Hygiene-
 Tipps stand, dass Kontaktpersonen, so wie ich, am besten nur im
 allernötigsten Fall das Zimmer verlassen sollten und man das
 gemeinsame Essen mit den Eltern vermeiden sollte. Die Hände
 sollten nicht ins Gesicht gelangen, und auch Lüften sollte man
 mehrere Tage für ein paar Minuten.

 Ein Test hätte erst dann angestanden, wenn Symptome aufgetreten
 wären. Da ich aber keine Symptome hatte, musste ich mich auch
 nicht testen lassen. In der Anfangszeit von Corona musste man sich
 auch testen lassen, obwohl man keine Symptome hatte. Allerdings
 werden nun nicht mehr alle Kontaktpersonen direkt getestet, da die
 Kapazitäten ausgelastet sind. In meiner Quarantäne musste ich den
 Kontakt zu meiner Familie möglichst vermeiden; Kontakt zur
 „Außenwelt“ war verboten. Ich musste jeden Tag das Corona-Tage-
 buch ausfüllen und vor 11.00 Uhr ans Gesundheitsamt schicken.

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NACHRICHTEN

                                 Foto vom Schreibtisch zu Hause:
                                 das Schulbuch zum Lernen und
                                 winterliche Motive zum Basteln

                                       In dem Corona-Tagebuch
                                       stand, dass man Angaben
                                       zur Person machen muss,
                                       zum Beispiel die Patienten-
                                       nummer, ob man Kontakt-
                                       person oder Patient war, der
                                       Abstrich erfolgt oder keiner
zu machen war und wie lange die Quarantäne dauert. Man musste
auch eintragen, wie die Körpertemperatur morgens gewesen ist und
natürlich, ob man symptomfrei ist. Jeden Tag bekam man eine
E-Mail vom Gesundheitsamt und wurde daran erinnert, das Tage-
buch auszufüllen. Wenn man das Tagebuch ausgefüllt und ans
Gesundheitsamt geschickt hatte, bekam man eine Bestätigung
zurück. Wenn der Eintrag erst nach 11.00 Uhr abgeschickt wurde,
ging dieser erst den nächsten Tag ein.

Der Quarantäne-Alltag lässt sich in einem Wort gut beschreiben,
nämlich langweilig, da man nichts machen durfte, außer sich in
seinem Zimmer zu beschäftigen. An den Schultagen mittwochs und
donnerstags hatte ich Online Unterricht, an diesen zwei Tagen
konnte man daher etwas Sinnvolles tun. Meistens habe ich mich
außerdem mit Malen von winterlichen Motiven beschäftigt. Als die
Quarantäne vorbei war, habe ich mich auf jeden Fall sehr gefreut.
                                                           Laura Teufer,
                        Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement

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NACHRICHTEN

 Digitaler Willkommenstag
 für neue Zoar-Mitarbeiter                            Herzlich willkommen
                                                      im Zoar-Team!
 Kurzer Nachbericht

                                     Willkommensgeschenk-Übergabe an
                                     Tobias Wünsch, neuer Mitarbeiter
                                     im Bodelschwinghhaus 1 auf dem
                                     Inkelthalerhof in Rockenhausen: (v.l.n.r.)

 Z   usammen mit anderen             Ralf Mayer, Barbara Venske, Tobias
                                     Wünsch und Christina Schlemmer.
     Unterlagen, angefangen von
 Zoar-Informationsmaterial bis
 hin zu kleinen Geschenken, wurden kürzlich die USB-Sticks in strah-
 lend gelben Stoffbeuteln mit der Aufschrift „WIR gestalten ZUKUNFT“
 übergeben. Auf den Sticks befinden sich diverse Videos zur Vorstel-
 lung der Zoar-Bereiche, angefangen bei der Altenhilfe über die IT bis
 hin zu den Zentralen Diensten. Alles dabei von A bis Z. So sind viele
 schöne Grußbotschaften für die Neuen entstanden, die sich bei der
 Übergabe durch die Vorgesetzten ausnahmslos freuten.

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NACHRICHTEN

              Stefan Golm ist neuer Mitarbeiter der
                 Zoar-Werkstätten Heidesheim. Er war so
                   begeistert vom gefüllten Zoar-Beutel,
                    dass er ihn gleich aufsetzte.

                     „Die Willkommenspakete enthalten auch wichtige
                   Informationen über unsere Angebote im Bereich
                    ‚Betriebliches Gesundheitsmanagement‘“, so Christina
                     Schlemmer von der Personalentwicklung. Nun sind
                     mittlerweile alle Willkommenspakete bei den neuen
                      Mitarbeitern abgegeben worden – natürlich unter
                      Berücksichtigung der aktuell geltenden Corona-
                      Schutzmaßnahmen.

                 Normalerweise findet der Willkommenstag für
                  neue Zoar-Mitarbeiter zweimal im Jahr statt,
                  immer im Frühjahr und Herbst und immer auf
                  dem Inkelthalerhof in Rockenhausen. Aber nun
ist ja Corona bedingt alles anders als sonst. „Natürlich wollten wir
unsere neuen Mitarbeiter nicht ganz ohne ein offizielles Willkommen
lassen“, sagt Sabine Schmitt, stellvertretende Personalleiterin.
„Jemanden willkommen zu heißen, hat ja auch ganz stark etwas
mit der Bindung zum Unternehmen zu tun.“

Den Hauptbericht über den digitalen Willkommenstag für neue
Mitarbeiter lasen Sie in der Novemberausgabe der Zoar aktuell
(11/2020) auf den Seiten 52 bis 54.
                                                            Alexandra Koch

Zoar aktuell 1 | 2021
                                                                           17
NACHRICHTEN

 Wohnanlage am Volkspark in Kaiserslautern
 Spende für Dekoration der öffentlichen Bereiche
 der Wohnanlage

 C    harlotte Herget ist eine langjährige,
      ehrenamtlich Mitarbeitende des Evange-
 lischen Diakoniewerks Zoar. Ihr Interesse gilt
 den Menschen, die bei Zoar wohnen und
 arbeiten und die je nach Bedarf Assistenz-
 leistungen in Anspruch nehmen. So pflegt sie
 zum Beispiel seit über 35 Jahren verschiede-
 ne Patenschaften zu Bewohnern auf dem
 Inkelthalerhof in Rockenhausen. „Das hat mir
 von Anfang an selbst sehr viel gegeben.“

 Außerdem war Charlotte Herget lange Jahre
 Vorsitzende des Deutschen Hausfrauenbunds
 (DHB), Ortsverein Kaiserslautern. In dieser
 Funktion ging sie auf. Da der Verein jedoch
 immer weniger Mitglieder hatte und es keine Nachrückerinnen gab,
 fasste Charlotte Herget zusammen mit den anderen Vorstandsmit-
 gliedern den Entschluss, den Verein aufzulösen. „Wir sind alle in die
 Jahre gekommen“, sagt sie. Und: „Alles hat seine Zeit“.

 Kürzlich überreichte Charlotte Herget der Wohnanlage am Volks-
 park in Kaiserslautern, die sie ebenso wie die Häuser auf dem
 Inkelthalerhof in Rockenhausen immer gern besuchte, eine Spende
 in Höhe von 80 Euro. „Das Geld wurde für die Dekoration und

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NACHRICHTEN

           Weihnachtliche
    Tischdekorationen mit
   Rentieren sowie Glitzer-
         band und -draht.

Spende für die Dekoration
der öffentlichen Bereiche
der Wohnanlage               Ausgestaltung öffentlicher Stellen der
Kaiserslautern. Es gilt      Wohnbereiche in der Wohnanlage verwen-
„Wohlfühlen Zuhause“ –
                             det“, berichtet Hausleiter Andreas Becker,
da kann ein bisschen Deko
viel dazu beitragen.         der sich im Namen aller ganz herzlich bei
                             der Überbringerin der Spende bedankte.
                             „Gerade in der Weihnachtszeit ist es schön,
    wenn die Wohnbereiche in der Wohnanlage schön geschmückt
    sind“, so Hausleiter Becker. Und Charlotte Herget ergänzt: „Uns war
    es immer ein Bedürfnis, regelmäßig kleinere Beträge zu spenden,
    um Menschen mit Beeinträchtigungen zu unterstützen“, fasst es die
    ehemalige DHB-Vorsitzende zusammen.

    DANKE! Den ehemaligen DHB-Mitgliedern,
    Ortsverein Kaiserslautern, alles erdenklich Gute für die Zukunft.
    Bleiben Sie gesund!
                                                           Alexandra Koch

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                                                                           19
NACHRICHTEN

 Serie: Berufsbildungs- und Integrationsservice (BIS)
 der Zoar-Werkstätten
 „Virtuelles Klassenzimmer“ – innovative Lösung –
 nicht nur für Corona-Zeit / Teil 4
 Zoar-Werkstätten Rockenhausen

 B   ereits in den „Zoar aktuell“-Ausgaben
     10+11+12/2020 wurde berichtet, dass
 die Werkstätten für Menschen mit Beein-
 trächtigung in Rheinland-Pfalz im Zuge
 der Eindämmung der Corona-Pandemie
 ab 23. März 2020 für mehrere Wochen
 geschlossen waren. Das betraf auch die
 Zoar-Werkstätten sowie deren Berufs-
 bildungs- und Integrationsservice (BIS).
 Für diese schwierige Zeit wurde das Konzept
 „Virtuelles Klassenzimmer“ für alle Zoar-
 Werkstätten erarbeitet. Wir berichteten
 bereits über die Erfahrungen mit diesem
 Konzept, und zwar mit Blick auf die Zoar-
 Werkstätten Heidesheim, Kaiserslautern
 und Alzey. Unsere Serie wird nun abgeschlossen mit einem Bericht
 über die BIS-Arbeit der Zoar-Werkstätten Rockenhausen.

 Das Konzept „Virtuelles Klassenzimmer“ war eine Herausforderung
 für alle Beteiligten, da es völlig neu war. Alle Lernprozesse mussten
 angepasst werden. Das Allerwichtigste während der vorübergehen-
 den Schließung des Berufsbildungsbereichs der Zoar-Werkstätten

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NACHRICHTEN

                                           war, so die BIS-Mitarbeiter
                                           einstimmig, der regelmä-
                                           ßige telefonische Kontakt
                                           zu den Teilnehmern, deren
                                           Eltern und Betreuern. „Das
                                           ‚Virtuelle Klassenzimmer‘
                                           und der damit verbundene
                                           regelmäßige Telefonkon-
                                           takt zu den Teilnehmern
                                           waren eine gute Lösung,
                                           um den ‚Lockdown‘ zu
                                           überbrücken und die
                                           Gruppenmitglieder
                                           weiterhin zu fördern.
                                           Viele Unsicherheiten der
                                           Mitarbeiter mit Beein-
                                           trächtigung konnten
                                           durch das persönliche
                                           Gespräch genommen
                                           werden. Vielen waren die
                                           regelmäßige Kommunika-
                                           tion und der Austausch
wichtig“, erzählen die BIS-Mitarbeiter Isabel Weingart und Thorsten
Denne. Und ergänzen: „Unsere Arbeit wurde dadurch übersichtlich
gestaltet, erleichtert jedoch eher nicht“.

Wie fand der Lernprozess statt?
Der Lernprozess sollte in dieser Zeit anders verlaufen. Die Lösung
wurde gefunden. „Allen Berufsbildungsteilnehmern wurden

Zoar aktuell 1 | 2021
                                                                     21
NACHRICHTEN

 wöchentlich individuelle Bildungspakete per Post übermittelt“,
 berichtet Mareike Schmidt, Begleitender Dienst der Zoar-Werkstätten
 Rockenhausen. Nicht bei allen Teilnehmer war das neue Konzept
 vergleichsweise leicht oder schwer umsetzbar. BIS-Mitarbeiter
 erzählen: „Der Großteil der Teilnehmer gab uns eine positive Rück-
 meldung. Einigen jedoch fiel die Bearbeitung schwer, da keine
 Unterstützung beziehungsweise kein Rückhalt durch Angehörige
 gegeben war. Einzelne Teilnehmer hatten Schwierigkeiten damit,
 sich im häuslichen Umfeld entsprechend zu motivieren und auf den
 Lernstoff einzulassen“. Für viele Teilnehmer war das eine enorm
 schwierige Situation, da besonders sie auf eine feste Tagesstruktur
 angewiesen sind.

 Erfreulich war, dass es im Frühsommer 2020 nach dem ersten
 „Lockdown“ weiterging. „Alle Berufsbildungsteilnehmer waren
 dann wieder anwesend, so dass keine
 Bildungsmappen mehr per Post übermit-
 telt werden mussten“, berichtet Mareike
                                               Laura-Jane
                                                Petra Mahlitz
 Schmidt. „Lerninhalte aus den von uns
 erstellten Unterlagen des ‚Virtuellen
 Klassenzimmers‘ werden teilweise
 weiterhin verwendet und auf andere
 BIS-Teilnehmer übertragen. Das Konzept         2. Jahr
 „Virtuelles Klassenzimmer“ war ein             Berufliche Bildung
 weiterer Schritt der Digitalisierung.
 Bereits vor dem Corona-Ausbruch gab es
 diverse Lernmaterialien in digitaler Form.
 „Auch vor Corona haben wir schon mit digitalen Medien gearbeitet,
 jedoch vor Ort, um bei unseren Teilnehmern die Medienkompetenz

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NACHRICHTEN

zu fördern“, informieren Isabel Weingart und Thorsten Denne. Um
den Unterricht der Beruflichen Bildung noch digitaler zu machen,
bräuchte man die entsprechende Ausstattung. Leider hat der größte
Teil der Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs in Rockenhausen
keine Möglichkeit, digitale Lernelemente zu Hause zu empfangen
und zu bearbeiten. Da ist noch viel Luft nach oben, wenn der Weg
der Digitalisierung gleichberechtigt erfolgen soll. „Wir sind aller-
dings der Meinung, dass es effektiver ist, vor Ort direkt mit den
Menschen zu arbeiten“, so die BIS-Mitarbeiter des Zoar-Standorts
Rockenhausen.

                                       „Ich fand die ‚Home Office‘-
                                        Lösung und die dazugehörigen
                                         regelmäßigen Telefonkontakte
                                         zu den Fachkräften sehr gut.
                                        Am liebsten würde ich meinen
                                      Arbeitsalltag komplett ins
                                    ‚Virtuelle Klassenzimmer‘
                                verlegen. Dann könnte ich zuhause
                         bei meiner Mutter bleiben. Ich lasse sie
                         ungern alleine. Für mich wäre das praktischer.
                         Auch meine Mutter hat bei den Bildungs-
                         mappen mitgearbeitet und freut sich schon
                         auf die nächste. Bei den Mappen fürs Lernen
                         zu Hause war alles dabei: interessante und
                         weniger interessante Aufgaben.“

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                                                                       23
NACHRICHTEN

        „Für diese Ausnahme-Zeit war das eine gute
        Lösung. Trotzdem wäre ich lieber arbeiten
       gegangen. Die Arbeitsmappen waren sehr
     interessant. Das hat Spaß gemacht. Aktuell
       dürfen wir alle wieder arbeiten. Das freut
       mich. Ich arbeite sehr gerne bei den Zoar-
                    Werkstätten Rockenhausen.“

                           Dennis Ullmann
                                    2. Jahr
                                    Berufliche Bildung

                            „Am Anfang wollte ich lieber arbeiten
                          gehen, als in dieser Form zu lernen. Alles
                      war unklar, wie das weitergehen soll. Dann aber
 hat mir das ‚Virtuelle Klassenzimmer‘ auch Spaß gemacht. Dabei
 wurden meine Interessen berücksichtigt. Das finde ich gut. Der
 Lernprozess war einfach anders als sonst. Allerdings finde ich die
 Möglichkeit, vor Ort arbeiten und lernen zu können viel besser.“

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NACHRICHTEN

       Marcel Haas

        2. Jahr Berufliche Bildung

   Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat am 23.03.2020
   die 3. Corona Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz
   (3. CoBeLVO) in Kraft gesetzt. Gemäß Teil 3, § 8, Abs. 1, war
   den anerkannten Werkstätten für behinderte Menschen
   nach § 219, Abs. 1, des Neunten Buches des Sozialgesetzbuches
   die Beschäftigung und Betreuung von Menschen mit
   Behinderung, die Leistungen der Eingliederungshilfe oder
   vergleichbare Leistungen erhalten, untersagt. Dann wurden die
   Werkstätten wieder geöffnet. Seit dem erneuten Lockdown steht
   es den Menschen mit Beeinträchtigung frei, ihren Arbeitsplatz
   aufzusuchen oder nicht. Die Gesundheit steht im Vordergrund.

Hiermit ist die Serie „Virtuelles Klassenzimmer“ abgeschlossen.
Unterschiedlichste Erfahrungen mit dem neuen Konzept wurden
vorgestellt. Zahlreiche Teilnehmer von vier Zoar-Standorten kamen
zu Wort.

Wir wünschen allen Teilnehmer der Berufsbildungsbereiche
weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Lernen.
                                                    Diana Aglamova

Zoar aktuell 1 | 2021
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NACHRICHTEN

 Nachweihnachtliche Geschichte
 Die Heiligen Drei Könige und die Sternsinger

 W      isst Ihr eigentlich, was es mit den Sternsingern auf sich hat,
        die jedes Jahr am 6. Januar singend von Haus zu Haus ziehen?
 In der Bibel erfahren wir im Matthäus Evangelium, Kapitel 2:

 Da Jesus geboren war zu Bethlehem in Judäa zur Zeit des Königs
 Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach
 Jerusalem und sprachen „Wo ist der neugeborene König der Juden?
 Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen, ihn
 anzubeten“. Und weiter: Und siehe, der Stern, den sie hatten
 aufgehen sehen, ging vor ihnen her, bis er über dem Ort stand,
 wo das Kindlein war. Da Caspar, Melchior und Balthasar den Stern
 sahen, wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus, sahen das
 Kindlein mit Maria, seiner Mutter, und fielen nieder und beteten
 es an und taten ihre Schätze auf und
 schenkten ihm Gold,
 Weihrauch und Myrrhe.

         Die Heiligen Drei Könige aus Holz werden im Bereich „Kunstgewerbe“ der
     Zoar-Werkstätten Rockenhausen hergestellt. Dort werden sie auch angemalt.
        Jeder Figur ist ein Unikat. Die Kunden kaufen dieses Figuren-Set besonders
                                        gern in der Advents- und Vorweihnachtszeit.

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NACHRICHTEN

In vielen Gegenden Deutschlands wird am 6. Januar das Fest der
Heiligen Drei Könige gefeiert. Dieser alte Brauch geht auf das
Matthäus Evangelium zurück. Kinder verkleiden sich als Heilige
Drei Könige, singen ihre Sternsinger-Lieder und schreiben an die
Türpfosten der Häuser geheimnisvolle Zeichen. Zum Beispiel:

                               20+C+M+B+21

                                     Viele vermuten, dass die Buch-
                                     staben C, M und B für Caspar,
                                     Melchior und Balthasar stehen.
                                     Das ist jedoch falsch. Es ist
                                     vielmehr die Abkürzung für das
                                     lateinische „Christus mansionen
                                     benedictat“ und bedeutet
                                     „Christus, segne dieses Haus“.
                                     Die Kinder sammeln im Zuge
                                     dieser Aktion auch Spenden für
                                     notleidende Menschen auf der
                                     ganzen Welt. Manchmal be-
                                     kommen sie an den Haustüren
                                     auch Süßigkeiten für sich selbst
                                     geschenkt. So ist der Brauch,
                                     der bereits seit vielen Jahren so
In der Verkleidung der               ausgeführt wird.
Heiligen Drei Könige mit den
entsprechenden Requisiten:
                                                  Christine Väth-Kemery,
(v.l.n.r.) Uta Fellenberger,
Jeyagowri Nadarajah und                 Mitarbeiterin aus dem Falkhaus,
Christiane Reithmann                         Inkelthalerhof Rockenhausen

Zoar aktuell 1 | 2021
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NACHRICHTEN

 Berufsbildungs- und Integrationsservice (BIS)
 der Zoar-Werkstätten Heidesheim
 Wahl der Sprecherin der Berufsbildungsteilnehmer

 H   eidi Schumacher ist gewählte Sprecherin der Berufsbildungs-
     teilnehmer der Zoar-Werkstätten Heidesheim und Anna-
 Maria Faust ihre Stellvertreterin. Das besagt das Ergebnis der
 Wahl, die im November 2020 im Berufsbildungsbereich stattfand.
 Von 23 abgegebenen Stimmen waren 22 gültig. Davon entfielen
 auf Heidi Schumacher 8 und auf Anna-Maria Faust 6 Stimmen.
 Der Rest der Stimmen entfiel auf zwei weitere Kandidaten:
 René Jochim (5 Stimmen) und Lea Dombrowski (3 Stimmen).

 „Die Teilnehmer des Berufsbildungsbereichs am Zoar-Standort
 Heidesheim wählen jährlich zu ihrer Mitwirkung besondere Ver-
 treter“, erklärte Thomas Kreck-Hövel, Regionalleiter Eingliederungs-
 hilfe Rhein-Nahe-Hunsrück. Dies sei gemäß § 52, SGB IX,
 in Verbindung mit § 5, Abs. 3, der Diakoniewerkstätten-
 Mitwirkungsverordnung so empfohlen. Auf diese Weise könne
 viel individueller auf die Bedürfnisse der Berufsbildungsteilnehmer
 eingegangen und reagiert werden. So hat man drei Gremien mit
 speziellen Schwerpunkten: Werkstattrat, Frauenbeauftragte und
 Sprecher der Berufsbildungsteilnehmer. Das mache bei durch-
 schnittlich mehr als vierzig Berufsbildungsteilnehmern pro Jahr
 durchaus Sinn, so Kreck-Hövel, der stolz darauf ist, dies mit seinem
 Team umgesetzt zu haben.„Mit Blick auf die Werkstätten ist Heides-
 heim der einzige Standort, an dem das so umgesetzt wird.“

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NACHRICHTEN

                                  Heidi Schumacher
                                  Sprecherin der Berufsbildungsteilnehmer
                                  der Zoar-Werkstätten Heidesheim

Anna-Maria Faust
stellvertretende Sprecherin der
Berufsbildungsteilnehmer der
Zoar-Werkstätten Heidesheim

Wir gratulieren den gewählten Sprecherinnen der Berufsbildungs-
teilnehmer der Zoar-Werkstätten Heidesheim und wünschen alles
Gute in der Ausführung des Amtes und viel Mut und Energie, um
Menschen zu beraten und Ansprechpartner zu sein. DANKE!
                                                      Alexandra Koch

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                                                                    29
NACHRICHTEN

 Kunstgewerbe der Zoar-Werkstätten Rockenhausen
 Weihnachtstüten-Pack-Aktion

 Im Corona-Jahr 2020 wurden zweimal Päckchen mit schönem Inhalt
  und aufbauenden Briefzeilen gepackt und an alle Mitarbeitenden
 der Zoar-Werkstätten sowie Zoar-Bewohner verteilt – das war im
 Sommer und an Weihnachten. Zoar-Pfarrer Jochen Walker nannte sie
 im Sommer „Care-Pakete“. „Aufgrund der Pandemie können seit

 einiger Zeit weder Gottesdienste noch Gesprächskreise stattfinden.
 Daher entstand die Idee, den Mitarbeitern mit Beeinträchtigung
 sowie den Bewohnern auch an Weihnachten ein schönes Päckchen
 zu schenken“, berichtet Jochen Walker. „Wegen Corona wird Weih-
 nachten diesmal ganz anders sein. Wir alle sind von dieser schwieri-
 gen Situation betroffen. Daher ist es wichtig, sich gegenseitig Mut
 zu machen.“

 Die Weihnachtspäckchen für die Mitarbeitenden der Zoar-Werkstätten
 sowie Zoar-Bewohner sind mit viel Liebe gepackt worden – und zwar

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NACHRICHTEN

im Bereich „Kunstgewerbe“ der Zoar-Werkstätten Rockenhausen.
Die 1.800 Weihnachtstüten wurden einfallsreich gefüllt; mit Süßig-
keiten, Teebeuteln, LED-Kerzen, einem Weihnachtstransparent, das
durch Licht zum Strahlen gebracht wird, Weihnachtsheften und der
Jahreslosung 2021. Außerdem wurde jeder Geschenktüte ein Brief
mit Weihnachtsgrüßen von Zoar-Direktorin Martina Leib-Herr und
Zoar-Pfarrer Jochen Walker beigelegt. Und damit alles besonders
hübsch und weihnachtlich aussieht, wurden alle Tüten mit Sternen
beklebt.

                          1.800 Weihnachtspäckchen sind im Bereich „Kunst-
                          gewerbe“ der Zoar-Werkstätten Rockenhausen mit
                          viel Liebe gepackt und mit Sternen beklebt worden.
                          Sie wurden einfallsreich gefüllt; mit Süßigkeiten, Tee-
                          beuteln, LED-Kerzen, einem Weihnachtstransparent,
                          das durch Licht zum Strahlen gebracht wird, Weih-
                          nachtsheften und der Jahreslosung 2021.

Herzlichen Dank an alle tatkräftigen Unterstützer
Die gefüllten Weihnachtstüten wurden vor Weihnachten in allen
Zoar-Einrichtungen des Wohnens und Arbeitens verteilt. Das schöne
Geschenkpaket soll ein wenig aufheitern und zum Durchhalten
animieren. Alle Beteiligten hoffen, dass sie mit den Weihnachtspäck-
chen Freude bereiten konnten. An alle, die mitgeholfen haben, die
Tüten zu packen und zu verzieren, ein ganz herzlicher Dank.
Ihr seid die Besten!
                                                           Alexandra Koch

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NACHRICHTEN

     Kirchenwahlen 2020
     Nachbericht zur Presbyteriumswahl

 A   m 1. Advent 2020 (29. November) waren die Kirchenwahlen in
     der Evangelischen Kirche der Pfalz. Etwa 450.000 Mitglieder
 durften wählen. Etwa 140.000 Menschen haben gewählt. Die Wahl-
 beteiligung lag bei 32 Prozent. Das war etwas mehr als 2014. Rund
 4.000 Menschen haben sich als Kandidaten aufstellen lassen. In der
 Evangelischen Kirche der Pfalz wird alle sechs Jahre gewählt.

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NACHRICHTEN

In Rockenhausen gab es einen eigenen Zoar-Wahlbezirk. Alle evan-
gelischen Zoar-Bewohner durften wählen. Das waren 150 Personen.
26 Prozent davon haben gewählt. Es gab 28 gültige und 11 ungülti-
ge Stimmen. Ungültig war die Stimmabgabe zum Beispiel, wenn
jemand zu viele Kreuze gemacht hatte oder wenn der Wahlzettel im
falschen Umschlag lag.

Anja Orth und Martin Merkle wurden zu Presbytern gewählt.
Helga Brack wurde zur Ersatzpresbyterin gewählt. Sie vertreten nun
das Evangelische Diakoniewerk Zoar im Presbyterium Rockenhausen.
Ruprecht Beuter war der Wahlleiter der Wahl.

   Anja Orth

                                                    Martin Merkle

                        Helga Brack

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                                                                     33
NACHRICHTEN

 In den Zoar aktuell-Ausgaben ab Juli 2020 haben wir für die Kirchen-
 wahlen 2020 geworben; immer mit einem anderen Gesicht auf dem
 Plakat. Das Motto war „Mach mit, mach Mut“. Die Werbekampagne
 mit Presbytern aus der Pfalz hat viele Menschen angesprochen.
 Ganz „normale“ Menschen, verschiedenen Alters und unterschied-
 licher Hautfarbe, warben mit ihrem Gesicht und Namen für das
 Presbyteriumsamt: Presbyter werden. MITbestimmen.

 Schön, zu erleben, dass die Wahlbeteiligung gestiegen ist.
 Dieses Ehrenamt verdient echte Wertschätzung. Die Kirche braucht
 Menschen, die zusammen mit dem Pfarrer oder der Pfarrerin die
 Kirchengemeinde leiten. Wer gewählt wird, ist dann Presbyter.
 Zusammen bilden sie das Presbyterium. In diesem Gremium
 treffen sie sich, um alles Wichtige rund um die Gemeindearbeit
 zu besprechen.
                                      Jochen Walker und Alexandra Koch

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NACHRICHTEN

                           Stationäres Hospiz Nordpfalz
                           Rita Scherpf spendete
                           kuschelige Bärchen

B  ärchen aus bunter, flauschiger Wolle sind etwas für jedes Alter –
   ob klein oder groß. Rita Scherpf, ehemalige Mitarbeiterin der
Seniorenresidenz Kirchheimbolanden, strickt leidenschaftlich gern.
Durch ihre Kreativität haucht sie den Strickbärchen Leben ein. Jedes
kuschelige Bärchen ist ein Unikat. Jedes Gesichtchen sieht anders
aus. Eins jedoch haben sie alle gemeinsam: sie lächeln.

Niedliche Spende: Bärchen in allen möglichen
Farben. Rita Scherpf (rechts) hat sie nicht nur
gestrickt und bunt angezogen, sondern auch noch gespendet.
Darüber freute sich Hospizleiterin Birgit Edinger sehr.

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                                                                       35
NACHRICHTEN

 Kürzlich übergab Rita Scherpf rund 20 ihrer gestrickten Bärchen an
 das Stationäre Hospiz Nordpfalz; allesamt ausgestattet mit Pullover,
 Jacke, Hose, Mütze und/oder Schal. „Es macht mir große Freude für
 alte und kranke Menschen zu handarbeiten“, sagte Rita Scherpf, die
 seit sechs Jahren in Rente ist, bei der Spendenübergabe an Hospiz-
 leiterin Birgit Edinger. „Ich bin gern in Kontakt mit Menschen und
 mache ihnen gern eine Freude.“ Ihre „Hauptabnehmer“ seien
 Krankenhauspatienten; gern auch Männer übrigens, so betont sie.
 Regelmäßig strickt Rita Scherpf unter anderem für Patienten des
 DRK-Krankenhauses in Alzey. „Vor Corona habe ich die Bärchen selbst
 dort abgegeben, jetzt nimmt sie meine Nachbarin, die dort arbeitet,
 mit“, so die strickende Rentnerin.

 Hohes Tempo: ein Bärchen am Tag
 Außer den Bärchen strickt Rita Scherpf auch Schäfchen. „Die Teddys
 kommen aber immer am besten an.“ Und weiter: „Strümpfe Stricken
 ist mir zu langweilig. Ich mag es, wenn es bunt und niedlich ist“.
 Wenn sich dann noch Menschen darüber freuen, dann ist das für die
 69-Jährige etwas ganz besonders Schönes. Für ihre Strickproduktion
 erhält sie oft Wollspenden. Dafür ist sie sehr dankbar. Um die
 Bärchen zu füllen, kauft sie dann noch Füllwatte und für die Augen
 kleine Perlen.

 „Unsere Gäste halten immer gern etwas in der Hand“, so Hospiz-
 leiterin Edinger. „Wenn es dann noch schön kuschelig und weich ist,
 fühlen sie sich damit besonders wohl.“ Birgit Edinger bedankte sich
 im Namen aller Hospizmitarbeiter für diese niedliche und positiv
 stimmende Spende. „Schaut man diesen Bärchen ins Gesicht und
 hält sie in der Hand, bekommt man gleich so ein richtig wohliges

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NACHRICHTEN

Jeder Teddy ist ein Unikat.

                        Zwei von Rita Scherpfs
                        gestrickten Schäfchen

Gefühl. Einfach schön.“ Rita Scherpf strickt, wenn sie gerade dabei
ist, ein Bärchen am Tag. „Gern bringe ich auch Nachschub, wenn das
gewünscht ist“, sagte die versierte Handarbeiterin im Rahmen der
Spendenübergabe und verabschiedete sich bis zum nächsten Mal.
                                                     Alexandra Koch

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                                                                      37
NACHRICHTEN

 Stationäres Hospiz Nordpfalz
 Spende: attraktive Winterpflanzen
 für winterharte Töpfe

 A    uch im Winter sind die Pflanzkübel auf der Terrasse des
      Stationären Hospizes Nordpfalz in Rockenhausen an
 Schönheit kaum zu überbieten. Dafür sorgt Julia Karlin von
 der Gärtnerei Karlin aus Steinbach. Als die Frühjahrs- und
 Sommerbepflanzung abgeblüht war, kam sie vorbei und
 brachte neue, winterharte Pflanzen mit. Und nicht nur das.
 Sie leerte die Töpfe und pflanzte im Anschluss neu ein.
 Die vielen Pflanzkübel in unterschiedlichen Größen sind

 Julia Karlin beim Pflanzen

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NACHRICHTEN

             Ein Fahrzeug voller
             schöner Pflanzen

          ein schöner Blickfang auf der
          Hospizterrasse. Das fällt allen
           positiv auf – Mitarbeitern,
           Gästen und Angehörigen. „Die Töpfe sollten ganzjährig
            bepflanzt sein und nicht über die Winterzeit leer stehen“,
            sagte Julia Karlin. Gesagt, getan. Alle mitgebrachten
             Pflanzen waren eine Spende der Gärtnerei Karlin, ebenso
             wie die fürs Planzen eingesetzte Arbeitszeit. „Wenn
              dann nach getaner Arbeit alles wieder saisonal ange-
              passt ist und hübsch aussieht, dann bin ich zufrieden“,
              sagte Julia Karlin.
                                                         Alexandra Koch

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                                                                         39
NACHRICHTEN

               Spende: Weihnachtsbaum vor
               dem Eingang zum Hospiz und
               weihnachtlicher Türkranz

               A    uch in diesem Jahr steht in der
                    Advents- und Weihnachtszeit ein sehr
               schöner Weihnachtsbaum vor dem
               Eingang zum Hospiz. Der Baum wurde
               gespendet von der Familie Hinz. Eine
               Angehörige der Familie verstarb im
               Stationären Hospiz Nordpfalz. „Die
               Familie war so dankbar und wollte sich
               durch diesen Baum erkenntlich zeigen“,
               berichtete Birgit Edinger und bedankte
               sich für die überaus großzügige Spende.

                     Zoar-Mitarbeiter Bernd Spieker war
                     ebenfalls sehr hilfsbereit. Er ließ ein
                     Rohr in den Boden und befestigte
                     es mit Beton, „sodass wir nun jedes
                     Jahr einen Baum dort einlassen
                     können“, freute sich Birgit Edinger
                     und dankte im Namen aller
                     Mitarbeiter des Hospizes. Bernd
                     Spieker stellte den Weihnachts-
                     baum auf und brachte die Lichter-
                     ketten an. Außerdem ist auch
                     die Eingangstür des Hospizes

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NACHRICHTEN

                        Der weihnachtliche Türkranz gefällt Mitarbeitern
                        sowie Gästen und Angehörigen: (v.l.n.r.) Regina
                        Gollnau, Silke Schmidt und Annerose Steitz.

weihnachtlich geschmückt. Dort hängt ein weihnachtlicher Türkranz.
Er ist eine Spende von Zoar-Mitarbeiter Jörg König, Vorsitzender der
Gesamtmitarbeitervertretung.

„Ich finde es einfach wundervoll, wie Menschen unsere Arbeit
wertschätzen“, sagte Birgit Edinger. Und weiter: „Ich glaube, dass es
wichtig ist, diese Wertschätzung auch an andere weiterzugeben,
denn was wären wir ohne die anderen? Dieser Umgang miteinander
lässt uns, und damit meine ich alle Mitarbeiter des Diakoniewerks
Zoar, viel besser als Team arbeiten. Mein Weihnachtswunsch 2020
war: überall ein gutes Miteinander − offen, ehrlich, wertschätzend,
freundlich und mit dem Herzen“.
                                                          Alexandra Koch

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                                                                           41
NACHRICHTEN

 Zoar-Werkstätten Kaiserlautern
 Ressourcenstärkendes Training unter
 dem Motto „Nicht nur Helden tragen Masken“

 Im Rahmen der Beruflichen Bildungsmaßnahme der
  Zoar-Werkstätten Kaiserslautern habe ich am ressourcen-
 stärkenden Training teilgenommen. Dabei ging es unter
 anderem darum, meine eigenen Stärken und Schwächen fest-
 zustellen, vor allem die gesundheitlichen Aspekte betreffend.

 Im ersten Teil der Bildungsmaßnahme ging es um die Wertschätzung
 anderer Menschen. Die konkrete Frage war, was ich an anderen
 Menschen mag. Im nächsten Schritt ging es darum, ein Selbstbild
 zu zeichnen, mit dem ausschließlich positive Aspekte verbunden
 sind. Die nächste Aufgabe des ressourcenstärkenden Trainings war,
 weitere Charaktereigenschaften zu nennen; dieses Mal auch
 Eigenschaften, die mir an mir nicht gefallen.

 „Metallica“-Schriftzug in Blau
 Zum Abschluss dieses Bildungsangebots bekamen wir die Möglich-
 keit, einen Mund-Nasen-Schutz zu gestalten. Mir gefiel ein Motiv
 besonders gut, und zwar das von meiner Lieblingsband „Metallica“.
 Ich nahm mir das Internet zur Hilfe und wählte so den „Metallica“-
 Schriftzug aus. Dann übertrug ich ihn mithilfe von Textilstiften
 und -farben auf den Stoff, der nach dem Trocknen der Farben von
 anderen Bildungsteilnehmern zu einer Maske genäht wurde. Mit
 diesen Masken hoffen wir, einen Beitrag leisten zu können – für ein
 gutes Miteinander der Zoar-Mitarbeiter, trotz der Abstandsregeln.

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NACHRICHTEN

                                       Jede selbstgestaltete Maske
                                       ist ein Unikat.

                                                                   Bernd Walzer
                                                                  mit seiner selbst-
                                                              gestalteten Maske.
                                                         Seine Lieblingsband heißt
                                      „Metallica“, daher wählte er zur kreativen
                                      Gestaltung seiner Maske diesen Schriftzug
                                      aus. Mithilfe von Textilstiften und -farben
                                      übertrug er ihn auf den weißen Stoff.

Vor allem sollen die Masken in dieser schweren Zeit helfen, uns und
unsere Mitmenschen zu schützen. Ich hoffe, dass ich mit meinem
Mund-Nasen-Schutz aktiv dazu beitragen kann.

Meine Kollegen und ich sind stolz auf unsere selbst gestalteten
Masken und setzen diese auf, wann und wo immer es sein muss.
Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen bedanken und
wünschen, dass die Corona-Pandemie schnell vorbei ist.

Bleibt alle gesund!
                                                                     Bernd Walzer,
                    Teilnehmer des Berufsbildungs- und Integrationsservices (BIS)
                                            der Zoar-Werkstätten Kaiserslautern

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CORONA-WARN-APP

 Die Corona-Warn-App
 Unterstützt die Bundes-Regierung im Kampf
 gegen Corona
 (Hinweise in Leichter Sprache)

 Es gibt eine Corona-Warn-App für das
 Handy.

 Mit der App können wir die Verbreitung
 vom Corona-Virus stoppen.

 Die App ist ein Angebot von der Bundes-Regierung.

 Die Nutzung der App ist freiwillig.

 Sie können die App kostenlos herunterladen:
 im App-Store und bei Google Play.

       Auf der Internetseite
       https://www.bundesregierung.de/breg-de/leichte-
       sprache/corona-warn-app wird die App erklärt.

 Zur Erklärung gibt es auch ein Video in Leichter Sprache.

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CORONA-WARN-APP

Und Sie finden die Links zum Herunterladen für die App.

Mit der Corona-Warn-App auf Ihrem Handy können Sie
sich selbst und andere Menschen schützen.

Helfen Sie mit:
Dann können mögliche Infektionen mit dem
Corona-Virus schnell überprüft werden. Weitere
Infektionen werden damit verhindert.

Die Benutzung der App ist einfach und sicher.

Denn die Corona-Warn-App speichert keine
persönlichen Daten!

Die Corona-Warn-App funktioniert so:

Sie laden die App auf Ihr Handy, und andere Personen
tun das auch.

Wenn Sie dann anderen Nutzern der App begegnen,
tauschen Ihre Handys einen Zufalls-Code aus,
also eine geheime Zahlen-Kombination.

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                                                       45
CORONA-WARN-APP

 Das passiert jedes Mal, wenn Sie anderen Nutzern mit
 der App begegnen. Und ohne, dass Sie es bemerken.

 Dieser Zufalls-Code wird auf beiden Handys gespeichert.

 Dabei wird nur gespeichert,
 • dass Sie einer anderen Person begegnet sind,
 • welchen Abstand Sie zu dieser Person hatten
 • und wie lange die Begegnung gedauert hat.

 Die App speichert nicht, welche Person Sie getroffen
 haben und wo das war. Alle Daten der beteiligten
 Personen bleiben geheim.

 Nach 14 Tagen werden die Codes von jeder Begegnung
 automatisch von den Handys gelöscht.

 Wenn eine Person eine bestätigte Infektion mit dem
 Corona-Virus hat, dann kann diese Person andere mit
 Hilfe der App warnen.

 So funktioniert es:
 Die infizierte Person gibt ihre Zufalls-Codes mit der
 App frei.

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CORONA-WARN-APP

Dann prüft die App auf Ihrem Handy, ob Sie der
infizierten Person in den letzten 14 Tagen begegnet sind.

Wenn das so war, dann bekommen Sie mit der App
nützliche Hinweise.

Sollen Sie einen Corona-Test machen oder nicht?

Die Daten der infizierten Person und auch Ihre Daten
bleiben dabei immer geheim.

Corona können wir nur gemeinsam bekämpfen.
Machen Sie mit und laden Sie die Corona-Warn-App
auch auf Ihr Handy!

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CORONA-WARN-APP

 Was gibt es Neues bei der Corona-Warn-App?

 Symptom-Erfassung:
 • Wenn man einen Corona-Test gemacht hat und
     dieser positiv ist, dann kann man freiwillig in der
     App angeben, wie es einem geht und was man hat,
     zum Beispiel Husten, Halsschmerzen und so
     weiter. Wann das angefangen hat, kann man in
     einen Kalender schreiben.

 • Wenn man das macht,
     kann die App die Erkrankung
     besser bestimmen, weil man
     weiß, wie ansteckend
     jemand ist. So können
     andere Menschen besser
     gewarnt werden.

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CORONA-WARN-APP

Text-Verständlichkeit:
• Texte, Erklärungen und so
    weiter werden besser und
    leichter erklärt, so dass
    mehr Menschen die App
    verstehen können.

Fehler-Behebungen:

Die App hat sich weiterentwickelt.
Somit können mehr Begegnungen von
Menschen geprüft werden. Es kann mehr
und besser gewarnt werden.

Außerdem wurde die App in der
Leistung verbessert. Sie lässt sich gut öffnen
und hängt sich nicht mehr so oft auf.

                         Quelle: www.bundesregierung.de, 09.11.2020

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ANKÜNDIGUNG

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            Ihre Kolleginnen
                  Mitarbeiterund
     Kollegen.                                                                 g e bote
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 Interner Kurs im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements

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 WGKD - Die Einkaufsplattform der Kirche
 Webseite: https://wgkd.mitarbeiteraktionen.de/signup
 Zugangscode: WGKDTicket

                               Ökumenische Sozialstation
                                   Brücken gGmbH
                                Ambulante Angebote

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Impressum
Herausgeber:
Evangelisches Diakoniewerk Zoar
Inkelthalerhof
67806 Rockenhausen
Verantwortlich:
Martina Leib-Herr, Vorstand
Redaktion:
Alexandra Koch, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit,
Marketing und Fundraising
Layout und Satz:
                                                          Zertifikat der Bundesagentur für Arbeit
Andrea Adler & Alice Hubert                               Mainz für erfolgreiche Inklusion
hauptsache:design, Mainz
Druck:
Volkhardt Caruna Medien                                   Zoar in Kooperation mit:
GmbH & Co. KG, Amorbach
Auflage: 1.220
Fotos:
Alexandra Koch, Diana Aglamova, Zoar-Mitarbeiter;
stock.adobe.com ©:
Titel Tatyana Gladskih, Strichfiguren.de, S. 7-9
mast3r, S. 11 Alena Ozerova, S. 18+19 Artenauta,
S. 20-25 Tatiana, ooddysmile, valeriya_dor,
hugolacasse, S. 29 picoStudio, S. 30+31 CNuisin,
S. 44-49 Bundesregierung
                                                          Zoar-Werkstätten sind nach
                                                          folgenden Systemen zertifiziert:

                                                          Qualitätsmanagement DIN EN ISO 9001,
                                                          Umweltmanagement DIN EN ISO 14001
Der Inhalt dieses Heftes wurde sorgfältig geprüft, aber   und nach AZAV (Akkreditierungs- und
dennoch übernimmt die Redaktion keine Haftung für die     Zulassungsverordnung Arbeitsförderung)
Richtigkeit aller Angaben.
In dieser Publikation wird auf eine geschlechtsneutrale
Schreibweise geachtet. Wo dies nicht möglich ist, wird
zugunsten der besseren Lesbarkeit das ursprüngliche
grammatische Geschlecht verwendet. Es wird hier
ausdrücklich darauf hingewiesen, dass damit auch
jeweils das andere Geschlecht angesprochen ist.
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