KONZERTE THEATER UND - SPIELZEIT 2018 | 2019 - Stadt Bottrop
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SPIELZEIT 2018 | 2019 BILD: PETRA LAMERS
THEATER UND
KONZERTE
THEATER- UND KONZERTKASSE 0 20 41 | 70 33 08THEATER UND
KONZERTE
SPIELZEIT 2018 | 2019
Vorteile eines Abonnements
1. Selbst ausgewählter Sitzplatz
2. Kein Warten an der Kasse
3. Preisermäßigung
gegenüber den Tagespreisen
4. Bequeme Zahlung in zwei Raten:
erste Hälfte bis zum 15.08.2018
zweite Hälfte bis zum 15.02.2019
5. Festliegende Vorstellungstage
6. Übertragbarkeit des Abonnements
mit Ausnahme
der ermäßigten Karten
Sonderdrucke
Reihe Opern
VERANSTALTER: KULTURAMT Theaterkreis KirchhellenKÜNSTLERTITELBLATT
FotoDesignerin
Petra Lamers
geb. 18.05.1967 in Essen
Lebt und arbeitet in Bottrop
seit 1998
Seit 2014 Dozentin der
Kulturwerkstatt
Seit 2011 Teilnahme an diversen
Gruppenausstellungen
2016 Einzelausstellung Städt.
Galerie Bottrop „blau zu schwarz“
In meiner Arbeit möchte ich neu sehen; suche im
Vertrauten das Verborgene, das Veränderliche.
Mein bevorzugtes Format ist das Quadrat.
Es setzt das Gesehene in eine neue Beziehung zuein-
ander. Die gewohnten Eckpunkte werden verscho-
ben – man muss sich neu orientieren.INHALT
THEATER UND
KONZERTE
SPIELZEIT 2018 | 2019
10 Theater Reihe A
17 Theater Reihe B
23 Kabarett
28 Kindertheater
31 Jugendtheater
33 MiniKlassikKlub
36 KinderKlassikKlub
40 TheaterMobil
42 Sonderveranstaltungen
44 Kammerkonzerte
49 Chorkonzerte
51 Klangturm Malakoff
53 Junges Theater im Filmforum
60 Jazz im Filmforum
64 Festival Orgel PLUS 2019
66 Comedy im Saal
67 Terminkalender
71 Informationen
73 Ermäßigungen
74 westticket:de
75 Preise
78 Impressum
79 Abo-Anmeldung
7GRUSSWORT
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
verehrte Freunde unseres Theater- und Konzertprogramms,
Kultur hat einen hohen Stellenwert für eine lebenswerte Stadt
und darum freue ich mich sehr, dass ich Sie herzlich dazu ein-
laden kann, die vielfältigen Veranstaltungen in unserer schönen
Stadt zu erleben.
Neben dem breit gefächerten Angebot der kulturellen Bildung
im Kulturzentrum August Everding sprechen wir mit dem
vorliegenden Kulturprogramm alle Altersgruppen und Inter-
essen an.
Die jüngsten Gäste entdecken im MiniKlassikKlub auf unter-
haltsame und spannende Weise die Welt der Musik.
Für ein junges und junggebliebenes Publikum wurde die Reihe
„Junges Theater im Filmforum“ eingeführt. Mit saftigen und
tiefgründigen Inszenierungen aus der freien Theaterszene des
Ruhrgebiets hoffe ich, junge Erwachsene für Theateraufführun-
gen zu begeistern. In diesem Zusammenhang möchte ich Sie auf
einen neuen, zusätzlichen Rabatt für Schülerinnen, Schüler und
Studierende hinweisen. Hiermit möchten wir den Zugang zu
Theater und Musik für junge Menschen noch stärker erleichtern
und fördern.
Mit unseren großen Theaterreihen können Sie sich sowohl für
komödiantische Stoffe als auch für zeitgenössische und klas-
sische Stücke begeistern. Unsere überregional beachteten Festi-
vals „Orgel PLUS“ und die „Internationalen Figurentheatertage“
sind immer einen Besuch wert. Hier gibt es ungewöhnliche
musikalische Kombinationen zu entdecken und außergewöhn-
liche Inszenierungen zu erleben, die das Publikum gleichsam in
neue Welten entführen. Genießen Sie neben dem klassischen
Konzert im Kammerkonzertsaal ebenso moderne musikalische
Interpretationen im „Klangturm Malakoff“. Neu starten wird in
8diesem Jahr die Konzertreihe „Jazz im Film-
forum“, die in der persönlichen und intimen
Atmosphäre des Filmforums außergewöhnliche
Künstler präsentieren wird.
Gerne möchten wir auch die Open-Air-Veran-
staltungen auf der BergArena Haniel weiterhin
zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.
Durch das Ende des Bergbaus sind dafür noch
einige Modalitäten zu klären; wir arbeiten
mit Hochdruck an einer Lösung, damit uns
dieser magische Ort als Spielstätte auf Dauer
erhalten bleibt.
Mit einem herzlichen „Glückauf“
Ihr
Bernd Tischler
Oberbürgermeister
9VORWORT
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Theater – und Konzertfreunde,
wir freuen uns über ein neues, prall gefülltes Jahresprogramm,
das wir für Sie zusammengestellt haben. Die Theatervorstel-
lungen und Konzerte sollen Sie das ganze Jahr hinweg zu uns
einladen und für die Kultur begeistern.
Ab Oktober 2017 wurde der Leitungswechsel im Kulturamt
eingeleitet. In Zukunft werden wir - Andreas Kind als Amtsleiter,
Frank Offert als stellvertretender Amtsleiter – gemeinsam mit
dem Kulturamtsteam die Veranstaltungen und die kulturellen
Bildungsprozesse planen und organisieren. Unser Dank gilt
einmal mehr dem vormaligen Leitungsteam Dieter Wollek und
Ilse Ortmann.
Mit den Angeboten im Kulturzentrum August Everding und
an unseren verschiedenen Spielorten möchten wir weiterhin
lebendige Begegnungsorte des Austausches für Menschen aller
Generationen schaffen. Theater und Konzerte sind durch das
unmittelbare und direkte Erlebnis ein einzigartiges Angebot –
darum seien Sie mit dabei!
In diesem Sinne: Herzlich Willkommen!
Andreas Kind Frank Offert
10© Alexander Drewes
© Alexander Drewes
Amtsleiter stellvertretender Amtsleiter
Andreas Kind Frank Offert
11THEATER REIHE A
02. Oktober 2018 | Dienstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Für den Zustand pubertierender Mädchen,
die nach einem nächtlichen Tanz im Wald
Hexenjagd sonderbar reagieren, gibt es im purita-
nischen Salem des 17. Jahrhunderts nur
eine Erklärung: Teufelswerk. Man ruft den
Schauspiel von Arthur Miller mit Carsten bekannten Hexenspezialisten Pastor Hale
Klemm, Wolfgang Seidenberg, Iris Boss u.a. zu Hilfe. Bei den von ihm geleiteten Ver-
Gastspiel der Konzertdirektion Landgraf. hören geben die Mädchen als Ausrede an,
verführt und verhext worden zu sein. Sie
merken schnell, dass sie der Strafe entge-
hen können, wenn sie andere der Teufels-
buhlerei beschuldigen. Und so denunzieren
sie munter drauf los, bezichtigen unlieb-
same Gemeindemitglieder und genießen
ihre neu gefundene Macht. Eine Hexenjagd
beginnt.
Als dann aber die junge Abigail vor dem
von Richter Danforth eigens einberufenem
Hexengericht die Frau des Bauern John
Proctor der Hexerei anklagt, hat sie eine
© Matthias Stutte
Grenze überschritten. Bis allerdings klar ist,
dass sich hinter Wahn und Massendenun-
ziation nur eigennützige Ziele verbergen,
werden einige Unschuldige hingerichtet…
© Sabine Haymann
12THEATER REIHE A
08. November 2018 | Donnerstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Lehman Brothers
Schauspiel von Stefano Massini mit Oliver Severin,
Paul Kaiser, Nikola Norgauer, Konstantin Gerlach u.a.
Gastspiel des Tournee-Theaters a.gon München.
2008 meldet die amerikanische Investmentbank Lehman Brothers Insolvenz an. Der größte
Unternehmenscrash der US-Geschichte erschüttert weltweit die Finanzmärkte. Der Name
Lehman wird zum Symbol eines ungezügelten, dem Untergang geweihten Kapitalismus.
Vorausgegangen ist eine 150-jährige Firmengeschichte, die mit der Emigration dreier Brüder
aus einem Dorf bei Würzburg beginnt. Das Stück erzählt vom atemberaubenden Aufstieg der
Lehman-Brüder zur Dynastie. Von den Anfängen im Tuchwarenhandel, von der Gründung der
eigenen Bank, vom Weg an die Spitze der New Yorker Finanzwelt. 150 Jahre Lehman Brothers,
das heißt auch 150 Jahre Kapitalismus made in USA: die Erfindung der Jeans, das Entstehen
der New Yorker Börse, die Investitionen in den Krieg, der Bau des Panamakanals, die Erfolge
der Unterhaltungsindustrie. Hier wird erlebbar, wie in einem Spiel mit einfachen Regeln das
Gewinnstreben Einzelner den Einsatz für alle erhöht. Wie immer waghalsigere Geschäfte nicht
nur das eigene Schicksal gefährden, sondern ein ganzes System ins Wanken bringen.
Ein spannender Abend, der die subjektive Sicht der Handelnden miterlebbar macht.
Hochaktuell, denn 2017, nicht einmal zehn Jahre danach, sind wieder neue Derivatezockereien
bei den Banken zu verzeichnen…
13THEATER REIHE A
13. Dezember 2018 | Donnerstag, 19.30 Uhr
© J. Guldener
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Nathan der Weise
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing mit Peter Kremer,
Laura Antonella Rauch, Georg Luibl, Alexander Mattheis,
Angelika Auer u.a.
Gastspiel des Tournee-Theaters a.gon München.
Sultan Saladin wendet sich wegen eines Darlehens an den wohl-
habenden und edelmütigen jüdischen Kaufmann Nathan. Im
Gespräch stellt er Nathan die Frage, welche der drei Religionen
dieser für die wahre halte. Nathan antwortet mit einem Märchen,
der berühmten Ringparabel. Darin geht es um eine alte Tradition in
einer Familie, nach der der Vater einen kostbaren, mit besonderer
Kraft ausgestatteten Ring jeweils seinem liebsten Sohn zu vererben
hat. Nun tritt der Fall ein, dass ein Vater seine drei Söhne alle gleich
liebt. Er lässt zwei perfekte Kopien des Ringes anfertigen, und so erbt
© M. Kell
jeder Sohn einen Ring. Die Söhne streiten sich, wer nun den echten
Ring habe. Ein Richter trägt jedem von ihnen auf, so zu leben und
zu handeln, als wäre sein Ring der echte und erst nach langer Zeit
wiederzukommen...
Dies ist der bis heute gültige Kern von Lessings Botschaft: Eine Reli-
gion muss ihre Werte hier und heute leben. Nur im humanen Han-
deln, in der gelebten sozialen Praxis erweist sich ihr Bestand. Im
Stück ist Saladin so beeindruckt, dass er, der muslimische Herrscher,
dem Juden Nathan die Freundschaft anbietet.
14THEATER REIHE A
28. Januar 2019 | Montag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Heiligabend
Schauspiel von Daniel Kehlmann mit
Wanja Mues und Jacqueline Macaulay.
Gastspiel der Konzertdirektion Landgraf.
Es ist der 24. Dezember, halb elf Uhr abends.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt: Genau
90 Minuten hat der Verhörspezialist Thomas
Zeit, um von einer Frau namens Judith zu er-
fahren, ob sie tatsächlich, wie er vermutet, um
Mitternacht – gemeinsam mit ihrem Ex-Mann,
der schon seit fast zwölf Stunden im Neben-
zimmer befragt wird – einen terroristischen
© Gio Loewe
Anschlag verüben will. Sie wurde auf dem Weg
zu ihren Eltern aus einem Taxi geholt und zur
Polizeistation gebracht.
Ermittler Thomas weiß offensichtlich alles
über sie, über ihre Arbeit, über ihre gescheit-
erte Ehe und ist auch über den Tagesablauf der
Philosophie-Professorin informiert.
Wie das bei parallel geführten Vernehmun-
gen üblich ist, versucht er, den einen über die
Aussagen des anderen zu überführen. Ist das
Ganze, wie sie behauptet, nur eine Übung für
eines ihrer Seminare über den französischen
Politiker Frantz Fanon und dessen Thesen über
die Rechte Unterdrückter?
Thomas setzt alles daran, Judith aus der Re-
serve zu locken. Doch das ist nicht leicht. Im
Gegenteil: Sie beginnt, ihn mit gezielten Fra-
gen aus dem Konzept zu bringen. Die Situation
spitzt sich zu. Und die Zeit läuft…
15THEATER REIHE A
16. März 2019 | Samstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
König Richard ///.
Drama von William Shakespeare mit Max Tidorf, Stephanie von Borcke, Reinhold Weiser u.a.
Gastspiel des Tournee-Theaters Thespiskarren.
© Sabine Haymann
© Sabine Haymann
Nur ein Ziel brennt in ihm – der Thron! Richard, Herzog von Gloucester, will König
von England werden. Dafür beseitigt er intrigant berechnend und kühl mordend
nach und nach seine Verwandten, die in der Erbfolge vor ihm stehen, und die Ade-
ligen, die sich ihm widersetzen. Er umwirbt Prinzessin Anna, die Witwe seines Nef-
fen Eduard V., und macht ihr inmitten des Trauerzuges für den ermordeten König
Heinrich, ihren Schwiegervater, einen Heiratsantrag. Da sie annimmt, dass Richard
ihren Gatten und dessen Vater getötet hat, reagiert sie empört, lässt aber doch
das Schwert fallen, das Richard ihr mit entblößter Brust als Liebesbeweis hinhält.
Mit Hilfe des ihm ergebenen Herzogs von Buckingham erreicht er endlich sein Ziel
und besteigt als Richard III. den Thron von England. Doch das Maß ist voll. Unter
Führung des jungen Grafen Heinrich von Richmond, aus dem Hause Tudor, sam-
meln sich seine Gegner und rüsten zum Kampf. Am Vorabend der Entscheidungs-
schlacht bei Bosworth erscheinen dem jungen Richmond die Geister der Toten und
verkünden ihm den Sieg, während den englischen König schwere Gewissensbisse
befallen. Richard III. kommt in der Entscheidungsschlacht um („Ein Pferd, ein Pferd,
mein Königreich für ein Pferd!“) und Graf von Richmond ergreift als Heinrich VII.
das Königszepter.
Das Skelett des gefallenen Königs wurde im Sommer 2012 bei Bauarbeiten un-
ter einem Parkplatz in Leicester, England, gefunden. Richard III. wurde, Historikern
zufolge, ohne Sarg und respektlos in aller Eile beerdigt. Nach einer gebührenden
Bestattung 2015 ist sein Grab heute in der Kathedrale von Leicester zu besichtigen.
16© Alexander Drewes
Für Freunde von tiefschwarzem Humor und Nadine
„schrägen“ Charakteren empfehle ich das Stück
Meyerling
„Der Tatortreiniger“ aus der Theater Reihe A.
Als großer Fan der gleichnamigen Serie, bin ich
gespannt, wie das Westfälische Landestheater die
Hauptfigur Schotty und seine teilweise kuriosen
Begegnungen darstellt.
17THEATER REIHE A
23. Mai 2019 | Donnerstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Der Tatortreiniger
Komödie von Mizzy Meyer.
Gastspiel des Westfälischen Landestheaters
Castrop-Rauxel.
Wenn alle anderen weg sind, der Mörder, die Kriminalbeamten, die Spuren-
sicherung, wenn nur noch die Leiche da ist, schlägt seine Stunde! Dann kommt
Heiko „Schotty“ Schotte!
Dann wird das entfernt, was keiner mehr braucht und was keiner sehen will. Die
Reste der Verbrechen. Seien die Orte auch noch so grauenvoll, „Schotty“ schreckt
nichts. Es ist eine Wissenschaft. Mit Bürsten, Schrubbern, Seife, Schwämmen
und chemischen Substanzen betritt er die Tatorte und putzt.
Vor allem braucht er aber Empathie und Geistesgegenwärtigkeit. Denn
„Schotty“ ist nie allein. Er begegnet völlig fremden Menschen. Hinterbliebenen
oder Bekannten der Opfer, Leuten, die zufällig vorbeikommen oder den Geistern
der Ermordeten. Alle befinden sich in emotionalen Ausnahmezuständen. Sie
wollen reden, alles mal grundsätzlich klären. „Schotty“ wird zur alltagsphilo-
sophischen Projektionsfläche, muss erläutern, trösten und die Dinge wieder in
Ordnung bringen.
18THEATER REIHE B
09. Oktober 2018 | Dienstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
© Joachim Hiltmann
© Joachim Hiltmann
Das Abschiedsdinner
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de la Patelliére.
Deutsch von Georg Holzer mit Ingolf Lück, Saskia Valencia und René Steinke.
Gastspiel des Tournee-Theaters Thespiskarren.
Das junge Paar Anton und Katja Vorberg will mehr Zeit für sich. Das sogenannte
„Abschiedsdinner“ soll da Abhilfe schaffen. Es wird für die Freunde gegeben,
welche eigentlich nur noch aus Gewohnheit eingeladen werden. Beim Lieblings-
wein der Freunde, umgeben von den Geschenken, die sie im Laufe der Zeit er-
halten haben und bei deren Lieblingsmusik soll ein Essen kredenzt werden – alles,
ohne den Betreffenden zu sagen, dass es das letzte Ma(h)l sein wird. Die Vorbergs
beschließen es zu versuchen und wählen als erstes Bea und Antoine. Alles wird
arrangiert und steht bereit für den letzten gemeinsamen Abend. Doch Antoine
kommt ohne Bea. Anton und Katja erschrecken – was wenn er etwas merkt?!
Doch zu spät, Antoine entlarvt sie. Erst geschockt, möchte er dennoch die Freund-
schaft retten und schlägt vor, eine Art Therapiestunde abzuhalten. Was folgt, ist
ein genialer Schlagabtausch der beiden Freunde, die sich im Verlauf des Abends
nichts schenken und alles auspacken, was sie sich in den langen Jahren ihrer
Freundschaft nie gesagt haben. Rasant und gnadenlos schaukeln sie sich unter
Beobachtung gegenseitig hoch, bis letztendlich eine Handvoll Erdnüsse die kath-
artische Läuterung vollbringt.
19THEATER REIHE B
03. November 2018 | Samstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Als ob es regnen würde
Komödie von Sébastien Thiéry. Deutsch von Gerda Poschmann-Reichenau mit
Herbert Herrmann, Nora von Collande, Uwe Neumann und Marie Wolff.
Gastspiel der Komödie am Kurfürstendamm.
Ein ganz normales Ehepaar führt ein ganz normales Leben. Laurence ist Schul-
direktorin, Bruno Anästhesist. Doch von einem Tag auf den anderen gerät ihre
bisher heile Welt aus den Fugen. Der Grund: Ein rätselhafter Geldsegen.
Wo kommt das Geld her? Und wem gehört es? Ist dieser plötzliche Reichtum eine
Chance oder ein Fluch? Was hat der obskure Nachbar damit zu tun? Oder steckt
die spanische Haushaltshilfe dahinter? Wer ist für das immer größer werdende
Chaos verantwortlich?
Die Situation spitzt sich zu – gegenseitige Verdächtigungen bringen Bruno und
Laurence nervlich an ihre Grenzen.
„Als ob es regnen würde“ ist eine höchst amüsante, spannende und intelligente
Komödie über das Geld und über die Gier.
© Thomas Grünholz
20THEATER REIHE B
10. Dezember 2018 | Montag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
In dieser hinreißenden, durch
© Thorsten Jander
© Michael Leis
geschliffene Pointen bestech-
enden Komödie, hat der Jazz-Lieb-
haber Michel, der seit seiner
Jugendzeit für das Album „Me,
Myself And I“ seines Jazz-Idols
Niel Youart schwärmt, diese LP
nun nach Jahren vergeblichen
Suchens zufällig auf einem Floh-
markt gefunden. Überglücklich
eilt er nach Hause, um sie sofort
zu hören. Er verlangt nicht viel:
bloß „eine Stunde Ruhe“ – doch
die ganze Welt scheint sich gegen
ihn verschworen zu haben. Nie-
mand gönnt ihm auch nur eine
Minute: weder seine Frau, noch
ihre beste Freundin (gleichzeitig
Eine Stunde Ruhe seine Geliebte). Und auch sein
Sohn, sein Nachbar und ein sich
als Pole ausgebender portugie-
Komödie von Florian Zeller. sischer Klempner hindern ihn am
Deutsch von Annette und Paul Bäcker mit Timothy Peach, Hörgenuss.
Nicola Tiggeler, Saskia Valencia, Reinhard Froboess u.a. Dann folgt natürlich Katastrophe
Gastspiel der Konzertdirektion Landgraf. auf Katastrophe – eine katastro-
phaler, als die andere. Eheliche,
uneheliche, freundschaftliche,
väterliche und nachbarliche Be-
ziehungen gehen zu Bruch – und
dank des Klempnerpfuschs, wird
auch noch die Wohnung geflutet.
Nach Lügen, Ablenkungsmanö-
vern und Manipulationen
könnte Michel eigentlich seine
heißgeliebte Platte hören – wenn,
ja wenn…
© Aline Lienfeld
21THEATER REIHE B
10. März 2019 | Sonntag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Jahre später, gleiche Zeit
Doris und George feiern das 25-jährige Jubiläum ihrer Beziehung – in einem Hotelzim-
mer in Kalifornien. Vor einem Vierteljahrhundert hatten sie sich hier zum ersten Mal
getroffen, hatten sich Hals über Kopf ineinander verliebt, eine Nacht miteinander ver-
bracht und beschlossen, sich im Jahr darauf – am selben Tag, dem 12. November – hier
wiederzusehen. Und so wurde diese Verabredung zum Motto ihrer Beziehung: „Näch-
stes Jahr, gleiche Zeit“. Dazwischen: Keine Ansprüche, keine Telefonate, keine Briefe.
Zwar waren sie beide mehr oder weniger glücklich verheiratet, hatten drei Kinder und
ihre ganz banalen Alltagssorgen, doch das „richtige Leben“ blieb bei ihren jährlichen Tref-
fen draußen vor der Tür ihres immer gleichen, vertrauten Hotelzimmers.
Aus einem Seitensprung wurde, so mit den Jahren und Jahrzehnten, eine ungewöhnliche
und tiefe Liebe, eine Liebe, die alle Höhen und Tiefen überdauerte und die beiden immer
wieder dazu führte, über ihr Leben daheim und die Menschen dort nachzudenken.
Nun sind es also 25 Jahre, und die Zeit ist nicht spurlos vorübergegangen an Doris und
George. Ihre Vertrautheit lässt sie miteinander umgehen beinahe wie ein altes Ehepaar
und auch die Gesprächsthemen haben sich gewandelt: Auf einmal spielen Kontaktlin-
sen, Hörgeräte und Haarfärbemittel eine Rolle, werden voller Stolz die Fotos der Enkel
präsentiert, und selbst wenn die Angst vor Krankheit und Tod durchs Zimmer schleicht,
hat die Düsternis keine Chance, denn eine tröstliche Bemerkung löst befreiendes Lachen
aus in der Erkenntnis, wie schön das Leben sein kann.
© Viktoria Lauterbach-Besch
© Adrian Schaetz
Komödie von Bernard Slade mit
Dominique Lorenz und
Heiner Lauterbach.
Gastspiel der Münchner Tournee.
2225. März 2019 | Montag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
© Family Style
Trennung frei Haus
Pauline staunt nicht schlecht, als Eric mit einem Strauß Rosen
vor ihrer Tür steht – sieben Jahre, nachdem sie ihn bei Nacht und
Nebel verlassen hatte. Auch Eric staunt, denn er wusste gar nicht,
was – beziehungsweise wer – ihn hinter dieser Tür erwartet.
Denn Eric ist Gründer, Inhaber und einziger Beschäftigter der
Agentur „Trennung frei Haus“: Für anonyme Kunden, die ihrer
Partner überdrüssig sind, übernimmt er als Marc Aixéhoppe
das unangenehme Geschäft des Schlussmachens. Die Rosen
© Wolfgang Ennenbach
sind dabei ein gern gewähltes Extra.
Mit einem solchen Auftrag steht er also jetzt der Liebe seines
Lebens gegenüber, und im Gegensatz zu ihr weiß er schon,
dass sie ab heute wieder Single sein wird. Doch bevor er dieses
Wissen für sich nutzen kann, klingelt es, und sein Auftragge-
ber – Paulines aktueller Lover namens Hyppolite – steht vor
der Tür. Er hat sich das mit der Trennung anders überlegt und
ist heilfroh, dass die verhängnisvolle Nachricht noch nicht bei
ihr eingetroffen ist. Er nimmt sein Telefon, um den Auftrag bei
„Trennung frei Haus“ in letzter Minute zu canceln – und nun
ist es an Hyppolite, zu staunen: Das Handy klingelt bei seinem
Gegenüber… © Steffi Henn
Komödie von Tristan Petitgirard mit
Katharina Abt, Ingo Naujoks und Sven Martinek.
Gastspiel der Münchner Tournee.
23THEATER REIHE B
07. Mai 2019 | Dienstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Willkommen bei den Hartmanns
Komödie nach dem Film von Simon Verhoeven. Angelika Hartmann, pensionierte Lehrer-
Bühnenadaption: Michael Bleiziffer mit in und frustrierte Ehefrau auf der Suche
Antje Lewald, Felix Frenken, Steffen Gräbner u.a. nach einer sozial sinnvollen Beschäftigung,
Gastspiel des Tournee-Theaters Thespiskarren. möchte sich engagieren und unterbreitet
ihrer Familie eine Spitzenidee: Warum nicht
einem armen Flüchtling übergangsweise
ein Zuhause bieten? Ehemann Richard,
Oberarzt in der späten Midlife-Crisis,
und der gemeinsame Sohn Philip, ein
in Scheidung lebender Workaholic mit
anstrengend pubertierendem Sohn, sind
zwar nicht gerade begeistert, beugen sich
© Thekla Ehling
aber Angelikas Wunsch. Und so zieht in das
© Frenken
schöne Haus der gutsituierten Hartmanns
in einem Münchner Nobelviertel, in dem
auch Tochter Sophie (Dauerstudentin
mit Männerproblemen) und Enkel
Basti (Philips versetzungsgefährdeter
Teenager-Sohn) wohnen, schon bald
der afrikanische Asylbewerber Diallo
ein, der auf eine baldige Aufenthaltsge-
nehmigung hofft. Abgesehen von ein paar
Mentalitätsunterschieden – Diallo will z.B.
© Suse Walczak
die seiner Meinung nach schon recht „alte
© Niklas Berg
Jungfer“ Sophie mit Assistenzarzt Dr. Tarek
Berger verkuppeln, den er vom Fitness-
Training kennt – könnte das Zusammenleben
ganz harmonisch werden. Wenn, ja wenn
da nicht innerfamiliäre Spannungen, die
Einmischung durchgeknallter Alt-68er
und verrückter Fremdenhasser aus der
Nachbarschaft Chaos, Missverständnisse
© Alessandro De Matteis
und spektakuläre Begegnungen mit der
Polizei nach sich ziehen würden. Kurzum:
© Fabian Stürtz
Die Refugee-Welcome-Villa der Hartmanns
wird zum Narrenhaus – sehr zum Vergnügen
der Zuschauer.
24REIHE KABARETT
04. Oktober 2018 | Donnerstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Wilfried Schmickler
„Kein zurück!“
Deutschland im Aufbruch! Wo geht es hin? Wer darf mit? Und vor allem: wann
geht es endlich los?
An den Haltestellen stehen die Verunsicherten im Dauerregen und warten auf die
nächste Mitfahrgelegenheit. Denn alle wissen: wer jetzt den Anschluss verpasst,
der landet auf dem Abstellgleis: aussortiert, verloren, abgehängt.
Aus den Lautsprechern: Durchhalteparolen. An den Anzeigetafeln: Werbung für
Beruhigungsmittel. Hinter den Auskunfts-Schaltern: Kollege kommt gleich.
Die als Glückspilze verkleideten Mitarbeiter des Heimat-Ministeriums verteilen
Gutscheine für Rückfahrkarten. Traumreisen in die Vergangenheit. Nostalgie-Trips
in die Welt von Vor-vor-Gestern. Wenn möglich, bitte umkehren.
Aber es gibt kein neues Leben im Alten und es gibt kein trautes Heim im unterge-
gangenen Reich. Es gibt kein zurück!
Und deshalb hat Schmickler nach vorne geschaut. Und was er da gesehen hat,
davon berichtet er in seinem aktuellen Programm. „Blitzschnell, genau, perfide,
direkt, derb, rotzfrech und poetisch“.
25REIHE KABARETT
29. November 2018 | Donnerstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
© Anny Hartmann Es gibt nicht viele Kabarettisten, die sich so richtig gut mit
den Mechanismen der Finanzwirtschaft auskennen. Das
Feld ist hochkomplex und ziemlich abstrakt. Jedenfalls,
wenn man sich nicht so genau auskennt.
Man könnte auch die These wagen: Diese Themen sind
ziemlich das Gegenteil von unterhaltsam und damit unge-
eignet für die Kabarettbühne. Doch weit gefehlt: Wenn sich
Anny Hartmann der Sache annimmt, gibt es da durchaus
einiges zu lachen.
Anny Hartmann
„Der besondere Jahresrückblick“
Zugegeben: Ebenso oft bleibt einem das Lachen auch im
© Anny Hartmann
Halse stecken ob all den Ungeheuerlichkeiten, die Anny
Hartmann im Laufe des Abends so detailliert und kenntnis-
reich ausführt, das man Schritt für Schritt begreift, wo der
Hase im Pfeffer liegt.
Dass Anny Hartmann einen vermeintlich leichten Umgang
mit anspruchsvollen Themen an den Tag legen kann, liegt
daran, dass sie eben wirklich weiß, wovon sie spricht.
Dank ihres Volkswirtschaftsstudiums hat sie ihre Themen
durchdrungen und ist dadurch in der Lage, sie dem Publi-
kum auf bekömmliche Weise zugänglich zu machen. Das
heißt, technokratisches Sprachgeschwurbel wird gestrichen
© Anny Hartmann
– oder aber aufgedröselt und erklärt. Fakten werden auf den
Punkt gebracht. Und verfeinert wird das Ganze mit einer
guten Portion scharfer Pointen.
Bevor Anny Hartmann sich dem Polit-Kabarett zugewandt
hat, war sie auf den Comedy-Bühnen unterwegs. Dieses
Handwerk hat sie nicht vergessen; es macht zusammen mit
ihrem ökonomischen Fachwissen den Unterschied.
26REIHE KABARETT
16. Februar 2019 | Samstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Die Buschtrommel
„Dumpf ist Trump(f)“
Das Leben ist schön: Donald Trump kaspert sich durchs Amt, Erdogan bekommt
den Friedensnobelpreis und Markus Söder wird Vorsitzender – der bayrischen
AFD. Willkommen im BUSCHTROMMEL-Universum!
Frau von Anklang will ein Elektro-Auto, Herr Breiing nur mehr PS. Sie ist Vegeta-
rierin, er will seine tägliche Blutwurst. Sie ist Organspenderin, er spendet besten-
falls seine Hühneraugen. Einig sind sie sich nur bei der Erneuerung vom ARSCH,
dem Asyl-Recht-SCHnellverfahren. Die Mimik von Andreas Breiing gleicht einem
Mr. Bean, während Tanz und Gesang der Frau von Anklang an Corti und Callas
erinnern. Mit Witz und Scharfsinn ziehen sie durch die Republik und lästern über
Politik und Gesellschaft. Beiden gemein sind insgesamt 16 Kleinkunstpreise, die
bissigen, premiumrecherchierten Texte sowie der Jubel des Publikums.
27REIHE KABARETT
06. April 2019 | Samstag, 19.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Lutz von Rosenberg Lipinsky
„Wir werden alle sterben!
Panik für Anfänger“
Deutschland ist in Aufruhr – jeden Morgen dieselbe
Frage: Worüber regen wir uns heute auf? Und: Womit
beginnen wir? Flüchtlinge oder Aldi-Toast? Politiker oder
öffentliche Verkehrsmittel? Die Zeitung selbst? Oder
über dieses Internet? Wer jagt uns mehr Angst ein:
Die Mehrwertsteuer oder doch die Ehefrau? Und jeden
Abend dieselbe Sorge: Sind beide morgen noch da?
Wir wachen schweißgebadet auf und schlafen aufge-
bracht ein. Wenn überhaupt. Wir fühlen uns bedroht wie
selten zuvor. Ein Schreck jagt den nächsten und keiner
lässt nach. Finanzkrise, Klimawandel, Zuwanderung:
Allüberall sind die Bürger besorgt. Das Wetter wird im-
mer schlechter und das Leben immer teurer. Das Abend-
land geht unter und die SPD gleich mit.
Die öffentliche Panik ist groß – und wächst stetig. Angeb-
lich ernähren wir uns falsch, werden aber auch immer
älter. Angeblich werden wir immer älter, aber sterben
auch aus. Angeblich sterben wir aus – aber wir sollen
trotzdem vorher noch die Umwelt retten. Kein Wunder:
Es ist uns alles zu viel.
Viele Menschen sind von den zahlreichen Panikangebo-
ten überfordert. Lutz von Rosenberg Lipinsky aber kann
helfen: Er ist „Deutschlands lustigster Seelsorger“. Er
spricht uns Mut zu und gibt uns Halt. Er stellt die Poli-
tik zur Rede und deren Polemik bloß, die uns trostlos in
Schrecken versetzen will. Denn Angst ist kein Zustand –
es ist eine Methode.
28© Alexander Drewes
Zufriedene Kunden in der Theaterkasse sowie im Ines Plauschinat
Abobüro, das ist unser Ziel!
und
Deshalb versuchen wir jeden Tag, Anfragen und
auftretende Probleme schnellstmöglich zu lösen. Silke Schneider
Besonders viel Freude bereitet es uns, wenn wir
in strahlende Kinderaugen sehen dürfen, weil die
Kleinen sich über ein bevorstehendes Theaterstück
schon beim Kauf der Eintrittskarte sehr freuen.KINDERTHEATER
15. November 2018 | Donnerstag, 16.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Mama Muh
und die Krähe
Kinderstück mit Musik nach Jujja Wieslander
und Sven Nordqvist für alle ab 4 Jahren.
Gastspiel des Westfälischen Landestheaters
Castrop-Rauxel.
Mama Muh ist anders als die anderen Kühe. Während diese zufrieden auf der
Weide Gras kauen, ist Mama Muh immer auf der Suche nach neuen Abenteuern.
Doch die meisten Dinge machen eben mehr Spaß, wenn man sie mit einem Freund
erleben kann. Deshalb überredet Mama Muh die Krähe aus dem Krähenwald,
gemeinsam mit ihr auf Entdeckungsreise zu gehen.
Kühe klettern normalerweise nicht auf Bäume, aber ein Baumhaus darf doch
wohl jeder bauen. Es ist zwar nicht gerade leicht, die Säge mit dem Kuhschwanz
zu halten. Aber Übung macht den Meister und bald trifft Mama Muh mit dem
Hammer jeden Nagel auf den Kopf. Auch wenn das Haus der Krähe natürlich viel
schöner aussieht. Dafür hilft die Krähe zumindest, Mama Muhs Schaukel am
Baum aufzuhängen, damit diese sich den Wind um die Ohren pfeifen lassen kann.
Ob beim Schaukeln, Klettern oder Fahrradfahren, stets hat Mama Muh ein lusti-
ges Lied auf ihren Kuhlippen.
Eine Geschichte über beste Freunde, die zusammenhalten, was immer auch
geschieht. Basierend auf den witzigen Vorlesebüchern von Jujja Wieslander mit
Bildern von Sven Nordqvist, der durch seine Geschichten von „Pettersson und Fin-
dus“ berühmt geworden ist.
30KINDERTHEATER
05. Februar 2019 | Dienstag, 16.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Tobias Findteisen, genannt Tobbi, ist ein
junger Erfinder. Sein neuestes Projekt ist
ein Gefährt, das FLIEgen kann wie ein Hub-
schrauber, auf dem WAsser schwimmt
wie eine Ente und an Land wie ein Auto zu
gebrauchen ist – mit Hupe: TÜÜT!
Gemeinsam mit Robbi, einem Roboter
aus der 3. Robotklasse, begibt sich Tobbi
auf eine abenteuerliche Reise rund um
die Welt, um den Fragen des Lebens
nachzugehen. Und um Robbi bei seiner
Prüfung für die Robotschule zu helfen.
Der hat nämlich einige Aufgaben aufge-
brummt bekommen, die er unmöglich
alleine lösen kann. So machen sich die
beiden Freunde auf zum gelbschwarz
geringelten Leuchtturm, besuchen
Zacharias Peter-Paul Obenauf am Nord-
pol und ergründen das Geheimnis der
dreieckigen Burg.
Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt
Kinderstück von Eberhard Möbius, nach Boy Lornsen für alle ab 6 Jahren.
Gastspiel des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel.
31KINDERTHEATER
28. Mai 2019 | Dienstag, 16.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Pumuckl zieht das große Los
Jeden Tag nur Sägespäne, Hobelstaub und maximal noch einen Streich, den man Meister Eder
spielen kann – das ist zwar ganz schön, aber Pumuckl will mehr. Und Meer! Er will auf Wel-
len schaukeln und Seeluft in den roten Haaren spüren. So kann er sein Glück nicht fassen, als
Meister Eder bei einem Preisausschreiben eine Schiffsfahrt gewinnt. Sollte Pumuckl vielleicht
endlich andere Kobolde oder gar die berühmten Klabauter auf dem Schiff treffen? Noch ahnt
er nicht, dass genau diese Seegeister hinter dem Losglück stecken
und sie Pumuckl absichtlich aufs Schiff gelockt haben,
um ihn in die Tiefen des Meeres zurückzuziehen. Denn
ein Kobold, der bei einem Menschen lebt – das geht doch
nicht. Schiff oder Werkstatt? Klabauterleben oder die
Freundschaft zu Meister Eder? Pumuckl muss sich
entscheiden.
Es gibt wohl kaum jemanden, der nicht die Stimme
des frechen Kobolds im Ohr hat oder sein „Hurra“
aus der bekannten Fernsehserie mitsingen könnte.
In „Pumuckl zieht das große Los“ erlebt der kleine
Kobold nun auf der Theaterbühne sein vielleicht
größtes Abenteuer, um damit auch heutige Kinderher-
zen im Sturm zu erobern.
Von Ellis Kraut mit Musik für alle ab 4 Jahren.
Gastspiel der Burghofbühne Dinslaken.
32JUGENDTHEATER
01. Oktober 2018 | Montag, 17.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Die drei ??? - Fluch des Piraten
Nach dem Roman von Ben Nevis, nach Motiven von Robert Arthur.
Bühnenbearbeitung: Moritz Seibert für Zuschauer ab 10 Jahren.
Gastspiel des Jungen Theaters Bonn.
© actorsphotography
© actorsphotography
© actorsphotography
In Rocky Beach, dem kleinen Ort an der kalifornischen Pazifikküste ganz in der Nähe von Los
Angeles, haben gerade die Sommerferien begonnen. Justus, Peter und Bob treffen sich in ihrem
Hauptquartier, um einen gerade erfolgreich aufgeklärten Fall zu den Akten zu legen und dann
ganz entspannt den Ferienbeginn mit ein paar Freunden – und Bob und Peter mit ihren Freund-
innen – am Strand zu feiern. Dementsprechend sind sie nicht wirklich passend für einen Einsatz
gekleidet, als Justus plötzlich von Althena über den Haufen gerannt wird – einem Mädchen, das
sie kennen, weil sie mit einer Freundin ebenfalls ein Detektivbüro betreibt – und das jetzt von
einem bewaffneten Mann verfolgt wird. Durch die Hilfe der drei ??? schien sie ihrem Verfolger
entkommen zu sein – doch nicht auf Dauer. Peter konnte nur noch beobachten, wie sie letz-
tlich doch in die Fänge des Unbekannten geraten ist. Erst jetzt bemerkt Justus, dass eine kleine
Digitalkamera in seiner Hosentasche steckt. Die kann nur Althena ihm zugesteckt haben, in dem
Moment, in dem sie über ihn gestolpert ist.
Die drei Detektive streichen ihre Party-Pläne und ziehen sich wieder in ihr Hauptquartier zurück,
um die Bilder auf der mysteriösen Kamera zu analysieren. Und tatsächlich – die Bilder enthalten
verschiedene Hinweise auf einen Fall, an dem Althena vermutlich gerade arbeitete. Wahrschein-
lich gibt es einen Zusammenhang zwischen diesem Fall und ihrer Entführung. Wahrscheinlich
war es kein Zufall, dass sie Justus umgerannt hat, sondern pure Absicht, um ihm die Kamera
unauffällig zu geben und so ihre Beweismittel zu sichern. Aber worum geht es in dem Fall? Wer
ist der Entführer, und wo ist die Entführte?
Eilige Recherchen führen die drei ??? in eines der großen Hollywood-Studios, und von dort auf
eine einsame Insel weiter nördlich im Pazifik, auf der vor Jahren „Der Fluch des Piraten“ gedreht
worden war. Ein gescheiterter Regisseur, ein entlassener Häftling, ein mysteriöser Brief – all das
scheint irgendwie zusammen zu hängen mit dem Verschwinden ihrer Kollegin. Doch als die drei
Jungen diese Zusammenhänge mehr und mehr entschlüsseln, ist es beinah schon zu spät…
33JUGENDTHEATER
26. Februar 2019 | Dienstag, 17.30 Uhr
Aula Josef Albers Gymnasium, Zeppelinstr. 20
Krabat
© Volker Beushausen
Nach Otfried Preußler für Zuschauer
ab 10 Jahren.
Gastspiel des Westfälischen Landestheaters
Castrop-Rauxel.
Der vierzehnjährige Waisenjunge Krabat folgt
am Dreikönigstag einem unheimlichen Ruf: Er
wird zur Mühle im Koselbruch bestellt. Dort
wird nicht nur Korn gemahlen, sondern die
schwarze Magie gelehrt. Krabat lernt schnell
die Faszination der Zauberkunst kennen. Aber
auch ihren Preis: In jeder Silvesternacht fordert
der unheimliche Gevatter vom Mühlenmeister
einen Gesellen als Opfer. Als Krabat so seinen
Freund Tonda verliert, beschließt er, gegen den
Meister zu kämpfen. Um gegen den Zauber-
meister bestehen zu können, übt sich Krabat
in der schwarzen Kunst. Einer der Gesellen
vertraut ihm schließlich an, dass die Liebe
eines Mädchens den Bann der Mühle brechen
kann. Krabat hadert mit sich selber, ob er seine
geliebte Kantorka bitten soll, sich einer gefähr-
lichen Probe auf Leben und Tod zu stellen, um
den Müllermeister zu besiegen.
Otfried Preußlers Jugendbuch basiert auf der
sorbischen Krabat-Sage und ist ein Klassiker
der deutschen Jugendliteratur.
34Mit freundlicher Unterstützung von
MINIKLASSIKKLUB
Herzlich willkommen im MINIKLASSIKKLUB 2018/2019
an unser Konzertpublikum ab 4 Jahren:
KLUBKARTE Wer jeweils für eine Spielzeit Mitglied im
2018/ 2019
MiniKlassikKlub werden möchte, kann den
Klub-Ausweis zum Preis von 24,00 € an
der Theaterkasse bekommen. Der Klub-
Kulturamt Ausweis berechtigt jeweils ein Kind und
Kammerkonzertsaal
Eingang Böckenhoffstr. 30
eine erwachsene Begleitperson unsere
Infos: Theaterkasse dreiteilige Konzertreihe zu besuchen.
Tel. 0 20 41 - 70 33 08
Wir freuen uns auf Euch!
04. November 2018 | Sonntag 11.00 Uhr
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding
Stimmakrobatik
Kunststücke mit Stimme
und Instrument
fidolino – Konzerte für Kinder
„Hereinspaziert, hereinspaziert, hier
ist heut etwas los!“ - Vorhang auf für
Kunststücke mit Stimme und Instrument!
Die Zirkusdirektorin präsentiert in der fidolino–Konzertmanege musika-
lische Akrobaten mit virtuosen Kunststücken. Da jongliert eine Stimm-
akrobatin kunstvoll mit Arien-Tönen, hier vollführt die Saitentänzerin ei-
nen graziösen Drahtseilakt auf den Geigensaiten. Eine Tastenmagierin
zaubert Wolfgang Amadeus Mozarts berühmtes „Alla Turca“ auf das
Klavier und der Tierdompteur zeigt bei einem gemütlichem Elefanten-
Walzer seine Fagottdressur. Und zwischendurch taucht immer wieder
August, der musikliebende Clown, auf, der die Frau Zirkusdirektorin
ordentlich durcheinander bringt und das Publikum mit seinen Späßen ver-
zaubert.
35MINIKLASSIKKLUB Mit freundlicher Unterstützung von
10. Februar 2019 | Sonntag 11.00 Uhr
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding
Und nun - Das Wetter!
Klimawandel im Konzertsaal
fidolino – Konzerte für Kinder
Fernsehstudio „FIDO1“ – Live-Übertragung der Wetteraussichten. Meteorologin
Rosalinde GuckInDieLuft ist zuversichtlich, dass die neue Sendung „Unterwegs
mit GuckInDieLuft: Wind- und Wolkenaussichten des Tages“ ein voller Erfolg wird.
Hat sie sich doch eine besondere Sendeform ausgedacht: die Wetteraussichten
werden von ihr und ihrem redseligen Raben Celsius angesagt. Nur dass Celsius so
neugierig und lautstark die Sendung moderiert, damit hat sie nicht gerechnet…
Statt Richard Rodney Bennetts sanfter Sommermusik „Summer Music“ für
Querflöte und Marimbaphon ziehen schwarze Schlagzeugwolken auf. Das
Publikum lässt es mit dem Kanon „Wir denken nicht daran, uns einen Schirm
zu kaufen“ wie aus Kübeln regnen und der Sendesaal verwandelt sich im
aufsteigenden Sibelius-Nebel in eine Winterlandschaft alla Antonio Vivaldi.
Rosalinde GuckInDieLuft versucht die Liveübertragung schwitzend aber mit
trockenen Füßen über die Bühne zu bringen. Wie gut, dass Celsius bei Hitze so
gerne Eis isst und den Schnabel davon nicht voll genug bekommen kann!
36Mit freundlicher Unterstützung von
MINIKLASSIKKLUB
31. März 2019 | Sonntag 11.00 Uhr
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding
Spanien, olé
Musik und Tanz aus Spanien
fidolino – Konzerte für Kinder
Buenos dias! Willkommen in Spanien. Traditionelle Gitarrenmusik und
feuriger Flamencotanz, kühlende Fächer und rhythmische Kastagnetten be-
grüßen das Publikum im fidolino-Konzert „Spanien, olé!“. Mit Isaac Albeniz‘
„Suite espagnole“ entführen die Musiker kleine und große Zuhörer in das
südliche Europa: Hier begegnen sie einer Tänzerin, die zu spanischer Gitar-
renmusik Flamenco singt und tanzt. Die Zuhörer erleben Kastagnetten als
Rhythmusinstrumente und begleiten mit eigenen Castañuela das berühmte
Stück „Granada“. Und wenn die spanische Sonne im Konzertsaal zu heiß
brennt, stimmen alle ein Fächerlied an, um sich Abkühlung zu verschaffen.
Ein Konzert zum Hören, Sehen, Tanzen und Mitspielen für Spanienfreunde und
solche, die es werden wollen.
37KINDERKLASSIKKLUB Mit freundlicher Unterstützung von
Herzlich willkommen im KINDERKLASSIKKLUB 2018/2019
an alle Kinder im Grundschulalter:
Wenn du Spaß an Musik hast, deine
eigene Fantasie erwecken und Musik-
theaterluft schnuppern möchtest, werde
KLUBKARTE Mitglied im KKK.
KinderKlassikKlub Du erhältst einen Klub-Ausweis, mit dem
2018/ 2019 du und eine weitere Person deiner Wahl
Kulturamt drei Konzerte besuchen können.
Kammerkonzertsaal
Eingang Böckenhoffstr. 30 Der Klub-Ausweis ist zum Preis von
Infos: Theaterkasse 24,00 € an der Theaterkasse zu bekom-
Tel. 0 20 41 - 70 33 08
men. Wenn du einmal keine Zeit hast,
kannst du deinen Ausweis auch
übertragen.
Wir freuen uns auf Euch!
02. Dezember 2018 | Sonntag 15.00 Uhr
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding
Hänsel und Gretel
Eine Kinderoper von Engelbert Humperdinck in der Fassung für Kammerensemble
von Andreas N. Tarkmann.
Unter Mitwirkung des Kammerensembles „Banda Stagione“, Dozenten der Musikschule
der Stadt Bottrop sowie dem Kinderchor der Musikschule.
Wer kennt es nicht, das Märchen
“Hänsel und Gretel” aus der
Sammlung der Gebrüder Grimm...
…Hänsel und Gretel wachsen in
einer armen Familie auf. Um Beeren
zu suchen, werden die beiden
Kinder von ihrer Mutter in den Wald
geschickt. Dort lebt eine alte Knus-
perhexe, die Kinder zu Lebkuchen
bäckt, um sie zu verspeisen. Voller
Sorge machen sich ihre Eltern schon
bald auf die Suche nach ihnen.
38Mit freundlicher Unterstützung von
KINDERKLASSIKKLUB
Während dessen tollen Hänsel und Gretel im Wald herum, essen Beeren und ver-
laufen sich.
Engelbert Humperdinck komponierte zu dieser Märchenvorlage seine wohl
bekannteste Kinderoper „Hänsel und Gretel“, die seit Jahrzehnten das Publikum
begeistert. Unsere jungen KinderKlassikKlub-Mitglieder (und natürlich auch ihre
erwachsenen Begleiter) können sich auf eine Fassung der Kinderoper für Kammer-
ensemble, arrangiert von Andreas N. Tarkmann, freuen.
Mit von der Partie ist u.a. das Kammerensemble „Banda Stagione“ unter der Lei-
tung von Alban Beikircher. Die Musiker sind allesamt Mitglieder der Kölner Phil-
harmonie und Garant für eine musikalische Sternstunde.
Die erfolgreiche Kooperation mit der Musikschule der Stadt Bottrop wird mit
dieser Fassung von „Hänsel und Gretel“ weiter fortgeführt. Vier Solopartien der
Kinderoper werden von namhaften Dozenten der Musikschule übernommen. Der
Kinderchor der Musikschule wird einige Gesangspartien übernehmen.
03. Februar 2019 | Sonntag 15.00 Uhr
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding
Käpt´n Kruso - Furioso
Mit Musik für Klarinette, Fagott, Trompete “Käpt´n Kruso – Furioso!“ heißt die Reise
und Posaune von Mozart, Dvorák, Wagner u.a. auf dem Notenmeer mit Judith Gunter-
Ein Gastspiel der Pyrmonter Theatercompany mann und Jörg Schade
Herr Kruse und Frau Freitag sind durch
eine Panne doppelt zum Putzen des
Konzertsaales eingeteilt. Während Frau
Freitag Musik überhaupt nicht mag und
lieber per Kreuzworträtsel eine Reise ge-
winnen will, ist Herr Kruse ein glühender
Musikliebhaber, der sich zum Zuhören
sogar im Putzraum versteckt. Doch als es im
Kreuzworträtsel plötzlich um Musik geht,
fahren beide mit einem riesigen Papier-
notenschiff über die Meere der Melodien
und Klänge der Lösung des Rätsels entge-
gen ...
39KINDERKLASSIKKLUB Mit freundlicher Unterstützung von
05. Mai 2019 | Sonntag 15.00 Uhr
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding
Pinocchio
Ein Gastspiel der Kleinen Oper Bad Homburg
Pinocchio versucht fleißig und brav zu sein, ihn reizt immer wieder das
Neue, das Spiel, der Spaß. Pinocchios Nase wächst bei jeder Lüge, was ihn
verrät und letztlich vom Lügen abbringt. Es wird vermittelt, dass Faulheit,
Lügen und Ungehorsam nicht ungestraft bleiben. Die Figur des Geppetto
reagiert mit Erzieherfunktion weniger autoritär, sondern verständnisvoll
und nachsichtig, wie es Eltern, Familie oder andere Erzieher wohl tun
würden.
„Echte“ Opernsänger laden ihr junges Publikum ein zu einem lustigen
Ausflug in die klassische Musik. Sie singen klassische Melodien und
Arien aus Oper und Operette zu den Abenteuern des Pinocchio.
Natürlich live. Ein Konzertpianist begleitet sie dazu am Flügel.
Und dazu gibt’s Popmusik und fetzige Tänze. So wird aus den
Abenteuern des Pinocchio ein Kaleidoskop aus bunten und lustigen
Szenen. Mit farbenfrohen Kostümen und einer aufwändigen
Bühnenausstattung, mit ausgefallenem Lichtdesign und Pyro-
technik.
Die Kleine Oper Bad Homburg hat aus den vielen Abenteuern
des Pinocchio die spannendsten ausgewählt und sie in
Sprache, Musik und Bewegung umgesetzt. Mit dabei
sind neben Pinocchio und Geppetto, die blaue Fee, die
Bösewichte Fuchs und Kater, der Leiter der Tanztruppe,
sowie der Bauer und ein kleiner Kobold.
© Fotolia: ValentinValkov
40© Alexander Drewes
Mir liegt besonders die Reihe TheaterMobil in Eva Schönberger
Kindergärten und Schulen am Herzen, da hier schon
die Allerkleinsten erkennen können, wie wunder-
schön Theater ist.
41THEATERMOBIL
Die Veranstaltungen in dieser Reihe werden am Vormittag in Kindergärten und Schulen durchgeführt.
Die Veranstaltungsorte werden in Absprache mit den Einrichtungen festgelegt.
Kindergartenveranstaltungen
Di 11.03.2019 | Mi 12.03.2019 | Do 13.03.2019 10.30 Uhr
Der kleine Eisbär
für alle ab 3 Jahren, nach dem Kinderbuch von Hans de Beer
Gastspiel des Marotte Figurentheaters, Karlsruhe
Ein Figurentheaterstück für die ganz Kleinen. Darüber, wie schön es ist, die Welt zu entdecken.
Und über das schönste Wort, wenn man genug gesehen hat: Nach Hause…
Di 13.11.2018 | Mi 14.11.2018 | Do 15.11.2018 10.30 Uhr
Dr. Brumms tollkühnes Abenteuer
für alle ab 4 Jahren, nach den Bilderbüchern von Daniel Napp
Gastspiel der Wolfsburger Figurencompagnie
In dieser aufschlussreichen Geschichte steckt viel Gefühl, feinsinniger Humor, eine große Portion
Freundschaft und Wissenswertes zum Thema Elektrizität.
Di 22.01.2019 | Mi 23.01.2019 | Do 24.01.2019 10.30 Uhr
Das Lumpenkasperle
für alle ab 2,5 Jahren sowie Erwachsene, diese Geschichte, nach Michael Ende, der uns viele
Geschichten hinterlassen hat, ist ein schon fast vergessenes kleines Juwel.
Gastspiel des Spielraum Theaters, Kassel
Ein Kasperletheater der feinen Art, das ohne Mitschreien auskommt. Eine poetische, manchmal
traurige und überaus spaßige Geschichte, die erzählt, wie viel, das Wenige kann.
Mi 20.02.2019 | Do 21.02.2019 | Fr 22.02.2019 | Mo 25.02.2018 10.30 Uhr
Die 2. Prinzessin
für alle ab 4 Jahren, nach dem Kinderbuch von Gertrud Pigor
Gastspiel der Burghofbühne, Dinslaken
Ein Stück über das große Problem, die Kleine zu sein.
42THEATERMOBIL
Die Veranstaltungen in dieser Reihe werden am Vormittag in Kindergärten und Schulen durchgeführt.
Die Veranstaltungsorte werden in Absprache mit den Einrichtungen festgelegt.
Grundschulveranstaltungen
Fr 08.02.2019 | Di 12.02.2019 | Fr 15.02.2019 10.30 Uhr
Motte will Meer
für Kinder vom 1. bis 4. Schuljahr, Gastspiel des Ach ja - Theaters, Essen
Ein ökologisches Musiktheaterstück zum Mitdenken, Mitmachen und
Mitlachen.
Di 27.11.2018 9.00 Uhr und 11.30 Uhr | Mi 28.11.2018 9.00 Uhr
Kasper on Pirate Island und
The three magic Feathers
Ein Puppentheaterstück für die 3. und 4. Klassen, Gastspiel des Kiepenkaspers, Uwe Spillmann
English with Kasper is fun!
Eine spannende Piratengeschichte und ein fröhliches Hexenstück in englischer Sprache.
Die Schülerinnen und Schüler werden spielerisch in das Theaterstück eingebunden.
Termine werden noch vereinbart
Käpt´n Knitterbart und seine Bande
für Kinder vom 1. – 4. Schuljahr, Gastspiel des Landestheaters Detmold
Die populäre Seeräuber-Geschichte, nach dem bekannten Kinderbuch von Cornelia Funke,
verspricht auch auf der Bühne turbulenten Spaß.
Weiterführende Schulen
Termine werden in Absprache mit den weiterführenden Schulen vereinbart.
Bespiel t heater Heimwärts - Todesstrafe
Für das Förderprogramm „Heimwärts“ entwickelt die Stadt Bottrop in Kooperation mit dem
Westfälischen Landestheater Castrop-Rauxel (WLT) ein Projekt zum Thema „Todesstrafe“.
In der Spielzeit 2018/2019 sollen in möglichst vielen weiterführenden Schulen und anderen
Bildungseinrichtungen szenische Lesungen der erarbeiteten Bühnenfassung stattfinden.
43SONDERVERANSTALTUNGEN
09. Dezember 2018 | Sonntag, 11.00 Uhr
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding, Böckenhoffstr. 30
Matinee im Advent
Konzert mit dem Städt. Kinder- und Jugendchor
und seinem Vokalensemble „Amicanta“
Leitung: Mechthild Gathmann
29. März 2019 | Freitag, 19.30 Uhr
Kammerkonzertsaal Kulturzentrum August Everding, Böckenhoffstr. 30
Konzert
Forum
junger Künstler
© Hartmut Leger
44SONDERVERANSTALTUNGEN
28. Juni 2019 | Freitag, 20.00 Uhr
29. Juni 2019 | Samstag, 20.00 Uhr
30. Juni 2019 | Sonntag, 20.00 Uhr
02. Juli 2019 | Dienstag, 20.00 Uhr
03. Juli 2019 | Mittwoch, 20.00 Uhr
BergArena Halde Haniel, Fernewaldstr.
OPEN AIR
Mixtape
Ein musikalischer Liebesbrief an die ver-
rückten 80er von Tankred Schleinschock
Die 80er Jahre eröffneten uns eine völlig
neue Möglichkeit, Liebesbriefe zu ver-
schicken. Man brauchte dazu weder Papier noch Tinte, sondern nur einen Kassetten-
recorder und eine noch unbespielte Musikkassette. Darauf wurden Lieder überspielt,
die man vorher im Radio mitgeschnitten oder auf Schallplatten oder gar ersten CDs im
Regal stehen hatte. In der Auswahl und der genauen Reihenfolge ließ sich eine geheime
Botschaft an den Empfänger verstecken. Die oder der Angebetete würde die Botschaft
gewiss entschlüsseln, und dann…
So verschickten wir das Mixtape mit der Post und verbrachten Tage fiebriger Erwartung.
Doch fast nie war die Reaktion so wie erhofft. Lächelnd erklärte man uns, die Musik
auf dem Tape sei gut, sogar richtig gut gewesen, aber das war alles. Sonst nichts. Wie
sagte Uwe Wegmann, ein Fußballer der 80er so treffend: „Zuerst hast du kein Glück,
und dann kommt auch noch Pech hinzu!“, oder eine andere bedeutende Persönlichkeit
dieses Jahrzehnts, Alf vom Planeten Melmac: „Ich glaub, ich lach mich tot!“.
Und es stimmt: Die Musik dieses verrückten Jahrzehnts zwischen Zauberwürfel und
Vokuhila war gut, richtig gut sogar. Und vielfältig: 99 Luftballons, Punk, Michael Jack-
son, Prince, Neue Deutsche Welle, Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer, Otto, David
Bowie, Genesis, aber auch Phil Collins und Peter Gabriel Solo, Huey Lewis and the News
im Soundtrack von „Zurück in die Zukunft“. Die Talking Heads, Wham!, Tina Turners
Comeback, die Dire Straits, die Stadionkonzerte der Rolling Stones, diverse Live Aid
Konzerte und und und…
Lassen Sie sich mitnehmen auf eine rasante und witzige musikalische Zeitreise mit
großartigen Stimmen und toller Live-Band und freuen Sie sich auf unser ultimatives
MIXTAPE!
Die Veranstaltungsplanung ist unter Vorbehalt. Die Abstimmungen über die Durchführung
der Veranstaltungen auf der BergArena Halde Haniel sind noch nicht abgeschlossen.
Gegebenenfalls kommt auch die Verlegung in eine andere Spielstätte in Betracht.
45Sie können auch lesen