Lesezeichen Zeitschrift für die Öffentlichen Büchereien Tirols 4.19 - Universität Innsbruck

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Lesezeichen Zeitschrift für die Öffentlichen Büchereien Tirols 4.19 - Universität Innsbruck
Lesezeichen
Zeitschrift für die Öffentlichen Büchereien Tirols   4.19
Lesezeichen Zeitschrift für die Öffentlichen Büchereien Tirols 4.19 - Universität Innsbruck
Impressum

            Das LESEZEICHEN wird mit Unterstützung des Amtes der Tiroler
            Landesregierung - Abt. Kultur und der Universitäts- und Landes-
            bibliothek Tirol für Mitarbeiter/innen des öffentlichen Büchereiwesens
            herausgegeben.
            Es dient als Hilfsmittel im Sinne des Mediengesetzes § 50.

                  Herausgeber:    Universitäts- und Landesbibliothek Tirol,
                                  Innrain 50, 6020 Innsbruck

            Redaktion & Layout:   Susanne Halhammer,
                                  ulb-buechereien@uibk.ac.at, Tel: 0512 507 2421
                                  Daniela Oberacher

                        Druck:    Ablinger & Garber, Hall in Tirol

                                  Foto: Vordere Umschlagseite: pixabay.com
                                  S. 5 Halhammer
Lesezeichen Zeitschrift für die Öffentlichen Büchereien Tirols 4.19 - Universität Innsbruck
Bücherei Terfens                Bücherei Zams       ULB - Kamingespräch
                    S. 7                        S. 11                    S. 16

Inhalt
Editorial                                                        4

Weihnachten                                                      5

Berichte aus den Büchereien                                      6

Universitäts- und Landesbibliothek Tirol - Kamingespräch        16

Büchereitag                                                     17

IBT                                                             18

Buchtipps                                                       20

Vorlesetag                                                      21

Aus- und Fortbildungen im Frühjahr 2020                         22

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Lesezeichen Zeitschrift für die Öffentlichen Büchereien Tirols 4.19 - Universität Innsbruck
Editorial
„Und dräut der Winter noch so sehr / Mit trotzigen Gebärden; /
Und streut er Eis und Schnee umher, / Es muß doch Frühling werden.“

                                                          Emanuel Geibel: „Hoffnung“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mit dem vierten Lesezeichen 2019 schließt sich das abgelaufene Jahr – und auch
dieses Mal ist unsere Zeitschrift wieder prall gefüllt…
Quer durchs Land tragen uns die Beiträge und Beiträge aus den Bibliotheken
in Landeck, Sautens, Sölden, Terfens, Vils, Vomp, Wattens und Zams. Darüber
hinaus blicken wir auf den Tiroler Büchereitag an der Theologischen Fakultät in
Innsbruck zurück, der auch dieses Mal ein voller Erfolg war.
Wir bedanken uns ganz, ganz herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit in
den vergangenen zwölf Monaten, wünschen wunderschöne Weihnachten und
alles Gute fürs Neue Jahr!
Auf ein „bibliothekarisches“ Wiedersehen 2020!

Herzliche Grüße aus der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol

Dr. Susanne Halhammer              Christian Kössler

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Lesezeichen Zeitschrift für die Öffentlichen Büchereien Tirols 4.19 - Universität Innsbruck
Weihnachten                                                 W

Nun senkt sich wieder auf die heim‘schen Fluren
die Weihenacht! die Weihenacht!
Was die Mamas bepackt nach Hause fuhren,
wir kriegens jetzo freundlich dargebracht.

Der Asphalt glitscht. Kann Emil das gebrauchen?
Die Braut kramt schämig in dem Portemonnaie.
Sie schenkt ihm, teils zum Schmuck und teils zum Rauchen,
den Aschenbecher aus Emalch glase.

Das Christkind kommt! Wir jungen Leute lauschen
auf einen stillen heiligen Grammophon.
Das Christkind kommt und ist bereit zu tauschen
den Schlips, die Puppe und das Lexikohn.

Und sitzt der wackre Bürger bei den Seinen,
voll Karpfen, still im Stuhl, um halber zehn,
dann ist er mit sich selbst zufrieden und im reinen:
„Ach ja, son Christfest is doch ooch janz scheen!“

Und frohgelaunt spricht er vom ‚Weihnachtswetter‘,
mag es nun regnen oder schnein.
Jovial und schmauchend liest er seine Morgenblätter,
die trächtig sind von süßen Plauderein.

So trifft denn nur auf eitel Glück hienieden
in dieser Residenz Christkindleins Flug?
Mein Gott, sie mimen eben Weihnachtsfrieden ...
„Wir spielen alle. Wer es weiß, ist klug.“

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Berichte aus den Büchereien                                                        B
Bücherei Sautens

ULI BRÉE - Schwindelfrei

                                               Uli Brée las in der Bücherei Sautens aus
                                               seinem neuem Buch SCHWINDELFREI
                                               ergreifende und erfrischend komische,
                                               aufrichtige und verlogene, poetisch
                                               verdichtete und wahrhaftig erinnerte
                                               Frauengeschichten. Manchmal derb
                                               und dann wieder poetisch oder ein-
fach nur komisch schleuderte er uns schaurig-traurige Pointen entgegen, die uns
immer wieder an unsere eigenen Beziehungskatastrophen erinnern. Er entführte
uns in die Phantasiewelten seiner Kindheit, beleuchtete seine eigenen Abgründe
und Liebschaften und gewährte uns skrupellose Einblicke in seine schrägen Le-
bens- und Gedankenwelten.
Das Bibliotheksteam Sautens freute sich sehr über die gelungene Veranstaltung
und die zahlreichen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörer.
Uli Brée gilt als einer der erfolgreichsten Drehbuchautoren im deutschsprachigen
Raum. Der ORF hat ihm zahlreiche Quotenhits zu verdanken. Er hat Filme wie
„Brüder“, „Live is Life“ oder die Serien „Vorstadtweiber“ und „Vier Frauen und
ein Todesfall“, aber auch zahlreiche österreichische Tatort-Drehbücher verfasst.
Mit Rupert Henning und André Heller hat er soeben ein Kinoprojekt verwirklicht.

Text: Uli Brée und Bibliothek Sautens, Fotos: Bibliothek Sautens

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Bücherei Terfens

„Und der Haifisch, der hat Zähne…“

Im Rahmen des Krimi Fest Tirol 2019 lud die Bücherei Terfens zur Krimi-Matinee
in die Unger Kunstschmiede ein.
Die drei sympathischen Autoren Gerhard Langer, Anna Simons und Reinhard
Kleindl lasen aus ihren Werken und ließen dabei unter den Besuchern Spannung
und Gänsehaut wachsen. Sicher trug auch die besondere, familiäre Atmosphäre
in der Unger Schmiede dazu bei, dass die Autoren entspannt und gut gelaunt
bereichernde persönliche Eindrücke in ihr Schaffen gewährten.
Stimmig     umrahmt      wurde     die   Veranstaltung   durch   das   Bläser-Quintett
„Vespertillious“, das mit zum Genre passenden Musikstücken begeisterte. Und
als zur „Moritat von Mackie Messer“ der vom Schmiedemeister geschaffene
lebensgroße Bronze-Hai mit seinem Bergkristallgebiss teuflisch grinste, war das
Publikum hin und weg.
Der Besuch der Krimi-Matinee hat sich also für die mehr als 100 Zuhörer, die zum
Teil sogar aus Vorarlberg und Bayern angereist waren, mehr als gelohnt.

Text: Claudia Winkler, Fotos: Bibliothek Terfens

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Bücherei Landeck

Österreich liest - Austrian Beat

                              Im Rahmen der „Österreich-liest-Woche“ kamen
                              Elias Schneitter (Autor, Verleger) und Helmuth
                              Schönauer (Autor, Bibliothekar, Rezensent) in die
                              Stadtbibliothek Landeck und präsentierten ihre
                              jüngsten Werke, darunter „Austrian Beat“. Das
                              Werk versammelt Texte von 27 österreichischen
                              AutorInnen, die Bezüge zur Beat-Bewegung auf-
                              wiesen oder aufweisen. Enthalten sind u.a. Beiträ-
                              ge von Joe Berger, Wolfgang Bauer oder Christian
Loidl. Aber auch die aktuelle Generation mit Robert Prosser oder Isabella Breier
ist vertreten.
Gegenwartsliteratur 2750 – Helmuth Schönauer bringt den Beat auf den Punkt:
„Ein Leben lang tragen wir Beatniks die Sterbeformel von Rolf Dieter Brinkmann
durch den Rest unseres Lebens: Er betrat die Straße, aber kam nie drüben an!
Germanistisch abgeschirmt durch Rolf Dieter Brinkmann kommen die Geschlage-
nen, Verhöhnten, Verfolgten und Ausgestoßenen des Literaturbetriebs in jenen
Zustand des Selbstbewusstseins von dem es pathetisch ernüchternd heißt: Die
Rente des Beatniks ist der Tod!“ Auch aus dem Werk in der Edition BAES ver-
legt: „Nie wieder Tirol (Kampf-Roman)“ las Helmuth Schönauer und brachte das
Publikum eigentlich zum Lachen, wenngleich die Geschichte tragisch anmutet:
Zwei Startup-Unternehmer wollen in Tirol eine App entwickeln, mit der sich in-
teressante Geschäfte anbahnen lassen, aber die beiden kommen nicht ins Land
hinein, weil es völlig verstaut ist. Nach einem Dutzend Versuchen geben sie den
Plan auf und merken, dass Tirol ein Fake ist, in dem Anleger ihre Aktien pflegen,
während die Bewohner auswandern müssen. Schönauer erzählte, dass er dieses
Werk auch dem Landeshauptmann Platter gegeben habe, denn sie teilen densel-
ben Friseur und offensichtlich fand dieser die Story sehr lustig!?!
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Lesezeichen Zeitschrift für die Öffentlichen Büchereien Tirols 4.19 - Universität Innsbruck
Elias Schneitter beglückte die Gäste zwischendurch mit Geschichten aus seinem
Werk: „Wie geht´s“. Der Autor und Verleger liebt übrigens Fußball und Wien und
er hasst am Leben in Tirol, dass soviele Rasenmäher und andere laute Gartenge-
räte, wie z.B. Laubsauger ständig in Betrieb sind. Aus diesem Grund erhielt die
Bibliothek die „Ode an die zwanghafte Gartenkultur“ als Geschenk.
Schönauer stellte auch seine Lyrik der Gegenwart vor: „Kinder von tätowierten
Müttern schreien besonders laut“.
Alles in Allem: eine Lesung der anderen Art in einer kleinen feinen Runde und ein
total begeistertes Publikum!

Literaturfrühstück

Das erste Literaturfrühstück fand am Dienstag, 22. Oktober 2019 um 10 Uhr
in der Stadtbibliothek Landeck statt und unser Gast Mikel Babiano Lopez de
Sabando kam direkt von der Frankfurter Buchmesse, zusammen mit Gerald
Kurdoglu Nitsche, in dessen Verlag: EYE, Literatur der Wenigerheiten,        das
zweisprachige Werk: „ Die Stimmen der Amsel“ erschienen ist. In dem Werk
findet man historische und zeitgenössische Gedichte, die die baskische Seele
näherbringen soll. Und natürlich auch die Eigenheiten der Sprache des Volkes im
Grenzgebiet Spanien - Frankreich. Eingeleitet wird das Werk von Kurzbiographien
der Dichter, Bildern und einer Bibliographie.
Eine unglaublich spannende Auseinandersetzung mit dem Land, der Kultur, der
Sprache, der Menschen im Baskenland folgte mit dem Autor Mikel Babiano und
vor einer sehr interessierten Zuhörerschaft. Als Babiano auf Baskisch las, war
es mucksmäuschenstill in der Bibliothek. Begleitet von Kaffee, Tee und Gebäck
verging die Zeit wie im Flug und mittags reiste der Autor mit seinem Verleger
weiter nach Innsbruck und am nächsten Tag nach Wien zu weiteren Lesungen!

Text: Tina Köll, Foto: Bücherei Sautens

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Bücherei Vils

Sommerleseclubfest - Maximilians Hofnarr trifft auf moderne Technik

                           Alljährlich findet in den Sommermonaten in den
                           Büchereien Tirols der Sommerleseclub statt. Zum Finale
                           gibt es ein Sommer-Leseclub-Fest. Dieses Jahr wurden
                           die fleißigen Leser aus dem Bezirk Reutte in die Bücherei
                           Vils zu einer inszenierten Lesung aus dem Buch „Des
                           Kaisers Narr ist in Gefahr“ eingeladen.
                           Büchereileiterin Evi Keller begrüßte Kinder aus den
Büchereien Vils, Musau, Pinswang, Weißenbach, Tannheim und Reutte zum
heurigen Sommer-Leseclub-Fest.
Verena Wolf, eine der Autorinnen des Buches, erzählte aus dem Leben von Kaiser
Maximilian. Die Geschichte spielt in der Jetztzeit und beginnt mit einem Referat
über Kaiser Maximilian. Der Schüler jammert, dass das Thema furchtbar ist, da
passiert es: mit einem lauten „Rums“ purzelt der Hofnarr Kunz aus dem Buch.
Was für eine Überraschung! An der Eingangstür zur Bücherei Vils rumpelt es
… und der Hofnarr Kunz stolpert in den Raum. So nimmt er die Kinder mit
auf eine Reise in die Welt des Kaisers Maximilian und erzählt von verschiedenen
Begebenheiten. Mit Schlachtrufen und Siegesgesang unterstützten die kleinen
Zuseher den Vortrag und mit „Ahhs“ und „Ohhs“ nahmen sie als Hofstaat an
der kaiserlichen Jagd teil.
Verena Wolf ergänzte den Nachmittag mit Passagen aus der Jetztzeit. Dabei
wurde sie von den Kindern tatkräftig unterstützt, galt es doch zu erklären, was
ein Handy sei, eine Tastatur oder ein Fotoapparat. Autos, Flugzeuge, elektrisches
Licht oder ein Kühlschrank – das war für den Hofnarren einfach Hexerei.
Den Sommerleseclub wird es nächstes Jahr wieder geben und die Büchereien im
Bezirk freuen sich jetzt schon auf ein Wiedersehen beim kommenden Sommer-
Leseclub-Fest.
Text u. Foto: Sonja Kofelenz

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Bücherei Zams

Bilderbücher gemeinsam entdecken - eine gelungene Kooperation

                                                          Was als Abschlusspro-
                                                          jekt der Bücherei-Aus-
                                                          bildung für die Zam-
                                                          mer    Büchereileiterin
                                                          Sigrid Ehrlich begann,
                                                          ist nunmehr im fünf-
                                                          ten Jahr des Bestehens
                                                          Paradebeispiel    einer
gelungenen Kooperation zwischen Bildungseinrichtungen. Unter dem Titel „Bil-
derbücher gemeinsam entdecken“ veranstaltet die Bücherei Zams regelmäßig
Bilderbuch-Nachmittage in ihren Räumlichkeiten im Riefengebäude in Zams.
Schülerinnen und Schüler der 3. Klassen der Katholischen Bildungsanstalt für Ele-
mentarpädagogik (BAfEP) in Zams suchen sich ein Buch aus dem riesigen Bestand
der Bücherei aus, das sie im Team dem jungen Publikum näher bringen, und zwar
auf ganz unterschiedliche Weise.

Veranstaltungen für Kinder von 4 bis 10
Rund 50 Mädchen und einige wenige Burschen werden im heurigen Schuljahr
insgesamt 11 Veranstaltungen vorbereiten und durchführen. Seit letztem Jahr
werden auch Nachmittage für Volksschulkinder angeboten, und zwar von Schü-
lerinnen, die auch die Horterzieher-Ausbildung absolvieren.
Um die Einladungen und die Organisation kümmert sich stets Büchereileiterin
Sigrid Ehrlich, den Rest erledigen die Jugendlichen. Die Schule berät und unter-
stützt fachlich, bei den Veranstaltungen selbst ist jedoch keine Lehrperson an-
wesend – es gibt auch keine Noten, wohl aber Praxiszeit, die angerechnet wird.
So können die Schülerinnen ganz ohne Druck, aber nicht minder professionell
arbeiten. Und das machen sie gut, wirklich gut!
                                                                              11
Win-Win-Situation für beide Kooperationspartner

„Das Tolle an der Kooperation ist, dass wir so ganz abwechslungsreiche Nachmit-
tage anbieten und sich die Schülerinnen ohne Notendruck entfalten können – so
profitieren beide Teile gleichermaßen von der Initiative!“, meint Ehrlich und spart
nicht mit Lob für die jungen Leute, die sich mit großer Leidenschaft vorbereiten
und mit frischen Ideen punkten. Da wird nicht nur einfach ein Buch vorgelesen,
immer gibt es ganz besondere Details: Selbstgebasteltes, Stofftiere und reich-
lich andere Utensilien passend zur Geschichte, da gibt es Polsterschlachten, es
wird Musik gemacht, geklatscht, getanzt, Theater gespielt, gerätselt, wie die Ge-
schichte weitergehen könnte, gemalt, gebastelt und experimentiert – und meist
auch etwas gegessen und getrunken. Den Schülerinnen macht es sichtlich Spaß,
die Kinder aus nah und fern sind begeistert und die Eltern ebenso. Wo sonst gibt
es so ein abwechslungsreiches Angebot? Und das noch kostenlos.

Zertifikate für tolles Engagement

Die Leistung der Schülerinnen kann nicht hoch genug gewürdigt werden, ist
doch das junge Publikum meist bunt gemischt und die Bücherei als Veranstal-
tungsort für viele Kinder fremd, ganz anders als in einer herkömmlichen Kinder-
gartengruppe mit der eigenen bekannten „Tante“. Da braucht es viel Flexibilität
und Spontaneität, Eigenschaften, die die Schülerinnen reichlich mitbringen.
Und weil ein so tolles Engagement entsprechend gewürdigt gehört, lädt Bücher-
eileiterin Sigrid Ehrlich jeweils am Ende des Schuljahres Schülerinnen und Praxis-
betreuerinnen zu einer kleinen Feier in die Bücherei Zams, im Rahmen derer sie
Zertifikate und kleine Geschenke an die beteiligten Jugendlichen überreicht und
Kulinarisches offeriert.

Text u. Foto: Sigrid Ehrlich

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Bücherei Vomp

American Shelves in der Bücherei Vomp

                                                    Am 30. Oktober hatten wir in
                                                    unserer Bibliothek Vertreter der
                                                    amerikanischen Botschaft Wien
                                                    zu Gast. Herr Jitesh Ved, Mitar-
                                                    beiter der Botschaft, sowie Frau
                                                    Magia Krause, Regional Public
                                                    Engagement Specialist in Sachen
Bildung und Kultur, eröffneten zusammen mit unseren Bibliotheksmitarbeiterin-
nen, unter der Leitung von Hildegard Hadatsch sowie Bürgermeister Karl-Josef
Schubert unsere Abteilung für amerikanische Literatur.
Nach einem Rundgang in der Bibliothek erzählten Frau Krause und Herr Ved über
die Zusammenarbeit der amerikanischen Botschaft mit regionalen Bibliotheken,
sowie das Projekt American Shelves. Die Bibliothek Vomp hat zu Beginn des Pro-
jekts rund 200 Medien (hauptsächlich Bücher, aber auch Hörbücher und andere
Medien) erhalten. Im Laufe der Zusammenarbeit wird sich dieses Sortiment er-
weitern, in Übereinstimmung mit Leserwünschen und Ausleihtrends. Das Ziel des
Projekts ist es, die Zusammenarbeit beider Länder zu stärken, mit Fokus auf dem
kulturellen und intellektuellen Austausch. Die österreichischen Leserinnen und
Leser sollen zudem die Chance bekommen, mehr über Amerika herauszufinden.
Außerdem wird besonderes Augenmerk auf die Förderung der englischen Spra-
che gelegt, indem verschiedene Lernressourcen zur Verfügung stehen werden.
Die Bibliothek und Ludothek Vomp freut sich auf die gute Zusammenarbeit mit
der amerikanischen Botschaft und hofft auf viele lesefreudige Besucher in der
Abteilung Amerikanische Literatur.

Text u. Foto: Magdalena Mair, v.l.: Jitesh Ved, Magia Krause,

BGM Karl-Josef Schubert, Hilde Hadatsch

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Bücherei Sölden

Feuernacht 1961 – Ein Zeitzeuge erzählte

                                             Siegfried Steger, einer der legen-
                                             dären „Pusterer Buibm“,      berich-
                                             tete am Abend des 26. Juli 2019
                                             in der Aula der Volksschule Sölden
                                             auf Einladung der öffentlichen Bib-
                                             liothek Sölden über die „Südtiroler
                                             Bombenjahre“ und sein Leben im
                                             Exil. Siegfried Steger konnte flie-
hen, wurde in Italien in Abwesenheit zu lebenslanger Haft verurteilt. Zwei Bücher
zum Thema hat der „Pusterer Bub“ inzwischen veröffentlicht, die bei der Veran-
staltung signiert erworben werden konnten. Umrahmt wurde die Veranstaltung
von der jungen Sölder Gruppe „Die Saumandl“ mit Tiroler Liedern.
Passend zum Schwerpunkt „Südtirol – Option“ und „Verkaufte Heimat“ der Tel-
fer Volksschauspiele erzählte Siegfried Steger aus seinem Leben, von der Jugend
im Südtiroler Pustertal und den Gesprächen der Erwachsenen im elterlichen Gast-
haus. Als Metzger kam er auch viel im Land herum. Überall hörte er, dass man
etwas gegen die Besatzung durch die Italiener und ihre Schikanen unternehmen
sollte. Als man dann an ihn herantrat, ob er mithelfen würde, überlegte er es
sich nicht lange und tat mit. Man fühlte sich wohl als Held und Freiheitskämpfer,
Personen kamen anfangs auch keine zu Schaden, die Unterstützung – zumindest
ideell – vieler Landsleute war einem sicher. Geld und Waffen kamen aus dem
Ausland, und so mussten die jungen Burschen mehrmals über die Jöcher ins Zil-
lertal und nach Innsbruck. Irgendwie schlitterte Siegfried Steger von einem zum
anderen Mal mehr in die „Szene“ hinein, wurde verhaftet, konnte aber wegen
seiner sportlichen körperlichen Verfassung und Kenntnis der Örtlichkeiten flie-
hen. In Abwesenheit wurde er dann verurteilt, kehrte aber – zumindest offiziell
– nicht mehr in die Heimat zurück.
14
Über Bayern und das Tiroler Oberland kam er schließlich nach Telfs, wo er seit-
dem wohnt. Bereitwillig beantwortete er die Fragen der zahlreichen Besucher
– die Aula war bis auf den letzten Platz gefüllt. Namen nannte er aber keine,
verwies aber auch immer wieder auf die beiden Bücher, die er geschrieben hat,
besonders das zweite legte er den Zuhörern ans Herz. Aus diesem wurden auch
besondere Stellen von Hannes Pircher, der ihn begleitete, vorgetragen.
Die „Saumandlan“ stimmten, begleitet von Blechblasinstrumenten, Gitarre
und Akkordeon, in den Pausen bekannte Tiroler Lieder an. Sie animierten so
manchen aus dem Publikum zum Mitsingen.
Alles in Allem ein gelungener Abend. Wer mehr zu diesem Thema erfahren
möchte, kann ja eines der Bücher kaufen oder ausleihen.

Text: Bruni Hochschwarzer, Daniela Leiter, Fotos: Daniela Leiter, Ewald Schöpf

Bücherei Wattens

Buchpräsentation „Beten verwandelt“ mit Dr. Franz Troyer

                                       Der Dekan von Lienz Dr. Franz Troyer hat am
                                       8.10. in der Laurentiuskirche in Wattens sein
                                       neuestes Buch präsentiert. Der Autor begeis-
                                       terte zahlreiche Besucher mit lebendiger Spra-
                                       che und seinen lebensnahen Beispielen zum
                                       Thema Beten.
                                       Musikalisch begleitet wurde der Abend von
                                       Nicole Hochschwarzer.

                                       Text: Susanne Partzer, Foto: Bibliothek Wattens

                                                                                         15
ULB                                                                             U
Kamingespräch

                                           Wie entsteht eine Landkarte? Wie
                                           konzipiert man einen Wanderführer?
                                           Und welche Bedeutung hat gedrucktes
                                           Kartenmaterial in Zeiten elektronischer
                                           Medien?
                                           Diese und andere Fragen wurden ge-
                                           meinsam mit Charly Lentz vom Kom-
pass-Verlag im Rahmen eines Kamingesprächs an der Hauptbibliothek erörtert.
Im Zentrum standen weiters Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Wan-
derführern und Karten sowie aktuelle Trends und Entwicklungen auf diesem Sek-
tor.
Im Vorfeld stellte Bibliothekar Christian Kössler die Funktionen der ULB Tirol, ins-
besondere jene als Landesbibliothek und den damit verbundenen „Außen-Auf-
tritt“ sowie bibliothekarische „Schnittstellen“ näher vor. Zudem wurde der Bezug
zur Tiroler Literaturlandschaft und der dementsprechende Sammelschwerpunkt,
welcher aus historischen Gründen auch Südtirol und das Trentino miteinbezieht,
näher beleuchtet.
Auf diese Weise spiegelt sich somit auch die vielschichtige Verlagslandschaft
nördlich und südlich des Brenners wider. Als Konsequenz finden sich in den Rega-
len nicht nur Monografien, Sammelbände, Magazine, Zeitungen und Zeitschrif-
ten, sondern unterschiedlichste Medienformen, die den „Tirolensien“-Bestand
mit 2016 auf über 170.000 Medien ansteigen haben lassen.Eine deftige Berg-
steiger-Jause rundete schließlich diesen informativen und gemütlichen Abend,
der gemeinsam mit der Volkshochschule Innsbruck organisiert wurde, ab.

Text: Christian Kössler, Foto: ULB Tirol

16
Büchereitag                                                                           B
                                                             Es ist schon immer wieder
                                                             etwas ganz Besonderes,
                                                             wenn sich MitarbeiterIn-
                                                             nen aus den öffentlichen
                                                             Tiroler Büchereien zum
                                                             „Tiroler       Büchereitag“
                                                             treffen, sich austauschen,
                                                             informieren     und     neue
Netzwerke knüpfen können.
Der große Stellenwert dieser Veranstaltung zeigt sich nicht nur Jahr für Jahr am
abwechslungsreichen Programm, sondern auch an all jenen, die diesen Bücher-
eitag einleiten.
Neben Mag.a Eva Ramminger und Vizerektor Dr. Wolfgang Meixner begrüßte
dieses Mal auch Innsbrucks Bischof Hermann Glettler die über hundert anwesen-
den Gäste und hob in seiner Rede ganz besonders die Bedeutung der öffentli-
chen Büchereien und deren „Gastfreundschaft“ hervor.
Zu Beginn berichtete Johannes Neuer unter dem Motto „Die Bibliothek im Zeital-
ter der KundInnen“ über seine Erfahrungen in den Bereichen Marketing, Custo-
mer Service und Digitale Medien. Er ist neuer bibliothekarischer Direktor beim
Bibliotheksdienstleister EKZ und war jahrelang in leitender Position an der New
York Public Library tätig.
Im Anschluss präsentierten Markus Hatzer und Mag. Katharina Schaller Verlags-
konzept, Programm und Markenausrichtung des Löwenzahn-Verlags.
Die OrganisatorInnen (Land Tirol, Diözese Innsbruck, Erzdiözese Salzburg, ULB
Tirol) konnten somit auch 2019 wieder auf eine rundum gelungene Veranstal-
tung zurückblicken.

Text: Christian Kössler, Foto: Monika Heinzle,; Büchereitag im Kaiser Leopold Saal

                                                                                      17
IBT                                                                            I
Bildungsreise 2019 – Südtirol

Am 27.9. startete ein fröhliches Grüppchen an Bibliothekarinnen und Bibliothe-
karen über den Brenner nach Südtirol. Durch mehrere krankheitsbedingte Aus-
fälle war Flexibilität von allen gefordert. Zum Glück hatte unser Busfahrer Hannes
von der Firma Wechselberger trotzdem den Durchblick und brachte uns sicher zu
unserer ersten Station, dem Kloster Neustift in Brixen.
Das Kloster Neustift wurde 1142 gegründet und ist somit eines der ältesten und
größten Klöster Tirols. Einmalig ist der Rundbau der Engelsburg im Eingangsbe-
reich. Uns begeisterte, abgesehen von den Fresken im Kreuzgang, natürlich die
Bibliothek im Rokokostil mit ihren alten Handschriften und Büchern. Mit hung-
rigem Magen spazierten wir von dort zum Stiftskeller, wo eine gute Brettljause
bereits für uns vorbereitet war.
Im Anschluss ging es weiter nach Kaltern. Nach anfänglichen Schwierigkeiten
haben wir doch noch alle zur Bibliothek gefunden.

18
Die Kulturstadträtin von Kaltern zeigte uns die Bibliothek wortwörtlich vom Kel-
ler bis zum Dach. Der wunderbare Blick zum Kalterer See bleibt wohl allen un-
vergessen. Im Anschluss wartete auf einen Teil der Gruppe die Weinverkostung,
alle anderen genossen die Freizeit im Ort. Ausklingen ließen wir den Tag im Hotel
mit einem guten Abendessen in feiner Runde.
Pünktlich um 9 Uhr starteten wir am nächsten Tag ins Passeiertal. Die Bibliothek
St. Martin stand als erstes auf dem Programm. Hier beeindruckten vor allem die
Atmosphäre und die Architektur. Viel Licht, Holz und Großzügigkeit zeichnen
diese Bibliothek aus.
Mittags waren Tische im „Sandwirt“, dem Geburtshaus von Andreas Hofer, für
uns reserviert. Eine Gruppe Interessierter besuchte auch das Museum, welches
sehr modern und schön gestaltet ist. Ein besonderes Highlight: die Führung wur-
de von Magdalena Haller, der Ururenkelin von Andreas Hofer (6. Generation),
gemacht. Den Rest des Nachmittags verbummelten wir in Meran und Dorf Tirol.
Krönender Abschluss des zweiten Tages war das Törggelen auf der Stachelburg.
Am Sonntag ging es direkt nach dem Frühstück zur Bibliothek nach Lana. Die
Bibliotheksleiterin begeisterte uns mit ihrer ausdrucksstarken und sehr informa-
tiven Führung. Über das große Medienbudget und die Besucherzahlen konnten
wir Nordtiroler nur staunen. Positiv empfanden wir auch hier die Größe und
Raumaufteilung.
Schon waren wir beim letzten Programmpunkt unserer gemeinsamen Tage ange-
kommen: Mittagessen und Schifffahrt am Reschensee. Bei strahlendem Sonnen-
schein konnten wir mit der MS Hubertus und Kapitän Elias in See stechen und
dabei die Geschichte dieses Ortes kennen lernen.
Zusammenfassend möchte ich sagen: Es war zwar manchmal ein wenig chao-
tisch, aber insgesamt bleibt für mich eine Erinnerung an schöne Tage, mit inter-
essanten und lustigen Gesprächen und vielen Eindrücken.
Danke an alle Mitreisenden dafür!

Text u. Foto: Susanne Parzer

                                                                              19
Buchtipps                                                                      B
Vegan Christmas

                        Bei „Vegan Christmas“ handelt es sich um das neueste
                        Werk von Gaz Oakley, einem überzeugten Veganer.
                        Das optisch schön gestaltete Buch startet mit einer Erklä-
                        rung zu den einzelnen Zutaten wie zum Beispiel Liquid
                        Smoke, Miso-Paste, Seitan etc.
                        Bei den Rezepten finden sich zuerst die Zutaten, Portions-
                        größe und Zeitangaben, darunter folgt in kurzen Schrit-
ten die Zubereitung. Die Fotos der fertigen Gerichte sind sehr ansehnlich und
appetitanregend gestaltet.
Eingeteilt sind die Rezepte in verschiedene Kategorien, angefangen bei „Weih-
nachtsmorgen“ (z.B. karamellisierte Bananen) über „Party-Snack & kleine Mahl-
zeiten“ (Pastinaken-Vanille-Suppe) bis hin zu den Hauptspeisen mit zum Teil sehr
verlockenden Gemüsegerichten (gefüllte Auberginen, Zwiebel Tarte Tatin) und
Desserts (Apfel-Zimt-Crumble, Christmas Pudding). Mit einem Teil der Rezepte
kann man sicher auch Fleischliebhaber begeistern.
Aber: eine ganze Reihe dieser Zubereitungen sind Fleisch- oder Fischimitate. So
finden sich z.B. Frühstücksspeck, „Fischstäbchen“-Mini-Burger, „Rinderbraten“
(20 Zutaten), Gyros, Rindfleisch-Chilli, BBQ- Ribs (je kräftiger man den aus Seitan
und Kichererbsenmehl bestehenden Teig knetet, umso fleischiger wird er).
Interessant ist zum Teil auch der Arbeitsaufwand - für den „Frühstücksspeck“
benötigt man gezählte 28 Zutaten und muss mit einer Zubereitungszeit von 180
(!) Minuten rechnen.
Man kann geteilter Meinung sein, ob es sinnvoll ist, auf tierische Produkte zu
verzichten, um dann eine vegane Alternativvariante zu kreieren, die dem Ur-
sprungsprodukt in Geschmack und auch Form und Konsistenz ähnlich sein soll.
Aber wie heißt es doch so schön? Geschmäcker sind verschieden…
Text: Susanne Halhammer, Foto: Verlag

20
Vorlesetag                                                                            V
Pressekonferenz „Tiroler Vorlesetag“

                                             Bereits zum vierten Mal wurde landauf
                                             und landab „tirolweit gelesen“ – dieses
                                             Jahr am 18. November…
                                              Eingeläutet wurde der Vorlesetag tradi-
                                             tionsgemäß durch eine Pressekonferenz,
                                             die am 4. November im wunderschönen
Ambiente des Historischen Lesesaals der Universitäts- und Landesbibliothek statt-
fand. Landeshauptmann LH Günther Platter, Landesrätin Beate Palfrader, Markus
Renk von der Buch- und Medienwirtschaft Tirol und Autorin Brigitte Weninger
stellten das Projekt näher vor und standen im Anschluss Medienvertreter/innen
Rede und Antwort.
Eine Vielzahl von Schulen, Büchereien und Bibliotheken nahm auch in diesem
Jahr wieder teil, der Bogen spannte sich von der Bücherei Wenns über die AK-Bi-
bliothek in Innsbruck bis zur Bücherei Kals.
Ob Märchentheater und Lesewanderung, Gespenster- und Vampirgeschichten,
Vorlesefest oder Bilderbuchkino, ein breites und buntes Spektrum an Veranstal-
tungen weckte vor allem bei Kindern das Interesse fürs Lesen und die Faszination
fürs Zuhören.
Im Zuge des Vorlesetages wurde auch die Reihe des beliebten „Tiroler Vorlese-
buches“ fortgeführt. 2019 finden sich in ihm 17 Geschichten und Gedichte für
Kinder von 10 bis 13 Jahren - von Andreas Gruber, Leonora Leitl, Felix Mitterer,
Renate Welsh sowie weiteren Autorinnen und Autoren.

Text: Christian Kösssler, Foto: ULB Tirol
Bild: (v.li.): LH Günther Platter, Leiterin der ULB Tirol Eva Ramminger, LRin Beate Palfra-
der, Autorin Brigitte Weninger, Fachgruppenobmann der Buch- und Medienwirtschaft Tirol
Markus Renk und Christine Hofer von den Tiroler Raiffeisenbanken.

                                                                                       21
Aus- und Fortbildung Frühjahr 2020                                          F
REB - Regionale Einführung in die Bibliothekspraxis
Vorbehaltlich der Genehmigung durch das Land Tirol wird im Frühjahr 2020 eine
„Regionale Einführung in die Bibliothekspraxis“ angeboten.

Termine:
20.03.20/21.03.20
03.04.20/04.04.20
08.05.20/09.05.20

Der Lehrgang findet an 3 Wochenenden, jeweils Freitag 14 Uhr bis 18 Uhr (ggf.
mit Abendeinheiten) und Samstag 9 Uhr bis 17 Uhr, statt.
Kursort ist der Schulungsraum der Universitäts- und Landesbibliothek.

Leselust & Lesefrust - ein Workshop zur Leseförderung für Buben
Viele Buben lesen ungern und wenig, im schlimmsten Fall gar nicht. Das hat Fol-
gen für ihre persönliche und schulische Entwicklung, denn Lesen schult nicht nur
kognitive, sondern auch soziale und kommunikative Fähigkeiten. Mädchen sind
ihren männlichen Altersgenossen hier vielfach weit voraus.

Im Workshop „Leselust & Lesefrust“ werden die Ursachen der Lesefaulheit von
Buben beleuchtet, Anforderungsprofile für Bücher, die Buben ansprechen, und
Ansätze für konkrete Veränderungen in Schule und Freizeit dargestellt.
Dienstag, 28. Jänner 2020, 14 – 17 Uhr, Stadtbibliothek Innsbruck
Anmeldung: ulb-buechereien@uibk.ac.at
Eine gemeinsame Veranstaltung der Servicestelle für Lesepädagogik des Landes
Tirol und der Universitäts- und Landesbibliothek Tirol.

22
Redaktionsschluss der nächsten Ausgabe
           21. Feber 2020.

                  www.uibk.ac.at/ulb
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