MUSIK HAUTNAH ! SCHULKONZERTE 2018/2019 - Hannover.de
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MUSIK HAUTNAH ! SCHULKONZERTE 2018/2019 Workshops und musikalische Aufführungen für Schülerinnen und Schüler
MUSIK HAUTNAH!
Ein vielfältiges musikalisches Programm und einige Neuheiten erwarten Sie auch
in diesem Jahr bei den Schulkonzerten in der UNESCO City of Music Hannover.
Und es wird noch internationaler. Ganz besonders freuen wir uns, Ihnen das Angebot
„Welcome Board im Klassenzimmer“ in Kooperation mit dem Musikland Nieder-
sachsen vorzustellen. Geflüchtete Musiker kommen in die Schulen, um Instrumente
aus ihren Ländern vorzustellen und erzählen ihre Geschichte dazu.
Auch ein Klarinettentrio ist neu zu Gast. Sie werden in den Dialog mit den Schülern
treten und die Schüler und Schülerinnen in die Welt der Musik entführen und auch
Spannendes über den Musikerberuf berichten.
Mit Christian Peix können die Schüler und Schülerinnen das Klavier entdecken und
ausprobieren. Mit Musikbeispielen aus vier Jahrhunderten wird er das Interesse
der Kinder wecken.
Wenn man Chanson hört, denkt man an Frankreich, an Edith Piaf, den Spatz von
Paris. Diese Liedform existiert aber schon seit dem frühen Mittelalter. Das Flex
Ensemble spielt neu komponierte Chansons und untersucht mit den Schülern und
Schülerinnen wie man die Musik hören und verstehen kann.
Lassen Sie sich und die Schüler und Schülerinnen inspirieren von unserem neuen
Programm und freuen Sie sich auf Musik aus aller Welt in ihren Klassenzimmern!
Unverändert sind die Eintrittsgelder mit 2,50 € pro Schüler und 1,50 € pro För-
derschüler geblieben. Die vierstündige Veranstaltung „Solmisation“ kostet 4,- €.
Aktivpassinhaber nehmen wie immer kostenlos teil.
Wir wünschen allen Beteiligten weiterhin viel Vergnügen, Heiterkeit und Leichtigkeit
bei der Teilnahme an den Veranstaltungen von MUSIK HAUTNAH!
Dr. Benedikt Poensgen Barbara Kolbe
02 03MUSIK HAUTNAH !
S. 17 W 16 Klänge und Rhythmen aus der Natur
Workshops und musikalische Aufführungen
für Schülerinnen und Schüler S. 18 W 17 Schilfrohr – Panflöte – Orgel
S. 19 W 18 Klatschen, Stampfen, Singen, Tanzen
PROGRAMM S. 19 W 19 GrillOnny
Die Unterteilung in unterschiedliche Altersstufen
S. 20 W 20 Locatelli oder die lauschende Lupe
sind Empfehlungen und dienen der Orientierung
S E K U N D A R S T U F E I + I I
A B P R I M A R S T U F E S. 21 W 21 Move and Groove à la Stomp
S. 06 S 1 Kinder erleben Solmisation, Tai-Chi/Qigong, Singen und Tanzen/Percussion S. 21 W 22 Tell a Story
S. 07 S2 Karneval der Tiere S. 22 W 23 Die Geschichte des Jazz
S. 08 W 1 Bilderbuchgeschichten – musikalisch erlebt S. 22 W 24 Von Havanna nach Rio
S. 08 W 2 Evas Musikgeschichten S. 23 W 25 Eine musikalische Reise mit der Klarinettenfamilie
S. 09 W 3 Aus alter Zeit... S. 23 W 26 Gamelan
S. 10 W4 Instrumentenkunde für Grundschüler (Streicher, Holzbläser, Harfe) S. 24 W 27 Indianische Panflöte
S. 11 W5 Musikalische Geschichten für junge Leute: Ferdinand der Stier S. 24 W 28 Klein, aber oho – Die Ukulele (der springende Floh)
S. 11 W6 Musikalische Geschichten für junge Leute: Der Josa mit der Zauberfiedel S. 25 W 29 Projekt Chanson
S. 12 W7 Küchenmusik – Tassen und Teller bleiben nicht im Schrank F Ü R J ED E A LT ERS S T U F E
S. 12 W8 Erlebniskonzert Fiona Farbe S. 26 W 30 Faszination Klavier
S. 13 W9 Leifur – Eine winterliche Musikgeschichte S. 26 W 31 Werkstatt Gongs – Schwermetall
S. 13 W 10 Eine musikalische Reise nach Blantyre S. 27 W 32 Jazz – leicht gemacht
S. 14 W 11 Kapitän Schlagsaite S. 27 W 33 Westafrikanische Lieder
S. 15 W 12 Afrikanisches Trommeln mit Gesang S. 28 W 34 Welcome Board im Klassenzimmer
S. 15 W 13 Orientalisches Trommeln
S. 16 W 14 Klangraum – Eine zauberhafte Reise in fremde Länder und Kulturen S. 29 Into Jazz – ein »fetter« Ohrenöffner
S. 17 W 15 Die Blechblasinstrumente in Musik von Barock bis Pop S. 30 »Discover Music« mit der NDR Radiophilharmonie
04 05AB PRIMARSTUFE
S1 Sonderveranstaltung S2 Sonderveranstaltung
KINDER ERLEBEN SOLMISATION, TAI-CHI/QIGONG, KARNEVAL DER TIERE
SINGEN UND TANZEN
LERNEN DURCH MUSIK UND BEWEGUNG Ein Konzert für Kinder mit einer Geschichte von Jörg Schade und Musik von
Camille Saint Saëns und Andreas N. Tarkmann für Erzähler, Bläserquintett
Für diesen Workshop werden 4 Schulstunden benötigt, in denen die Kinder in und Schlagzeug
der Solmisation erleben, wie man Tonhöhen sichtbar und greifbar machen kann,
beim Tai-Chi erleben, wie schwer langsame Bewegungen sein können und wie Die neuartige Fassung des bekannten Klassikers erzählt die Geschichte des
schwer ein stabiler Stand ist und beim Singen ein Lied mit Bewegungen lernen. Radioreporters Peter Pieper, der auf einer Bank im Zoo eingenickt ist und mitten
Inhaltlich stellt der Workshop einen ganzheitlichen Ansatz dar in der prakti- in der Nacht erwacht. Und in genau dieser Nacht veranstalten die Tiere des Zoos
schen Musik- und Bewegungserziehung. Er ist identisch mit dem ersten Tag der ihren jährlichen Karneval. Er wird Zeuge eines rauschenden Festes und begegnet
Projektwoche „Lernen durch Musik und Bewegung“ und ist als Kennenlern- und neben zahlreichen Tieren sogar unbekannten Fabelwesen.
Schnupperkurs zu verstehen. Diese extra für Kinder geschriebene Geschichte lässt die Kinder in eine span-
Nähere Informationen unter www.streicherakademie-hannover.de nende und fantasievolle Tier welt eintauchen. Dazu spielen die Musiker und
Musikerinnen bearbeitete Auszüge aus der Originalkomposition, ergänzt durch
Ausführende: Drei Dozenten der Streicherakademie Hannover weitere schwungvolle Neukompositionen und Arrangements.
Leitung: Marie-Luise Jauch, Telefon: 0511-817226
Dauer: 4 Schulstunden Ausführende: Jörg Schade (Erzähler)
Zielgruppe: 1. – 6. Klasse Orchester im Treppenhaus (Musiker)
Teilnehmerkreis: 60 – 80 Schüler, Dauer: 1 Schulstunde
2 bis 3 Klassen auch jahrgangsübergreifend Zielgruppe: 2. – 4. Klasse
Teilnehmerkreis: möglichst mehrere Klassen
06 07AB PRIMARSTUFE
W1 BILDERBUCHGESCHICHTEN – MUSIKALISCH ERLEBT W3 AUS ALTER ZEIT…
Ilja Lappin und Nils Wittrock erzählen eine musikalische Geschichte über das Schwungvolle Musik der Barockzeit erklingt auf alten Instrumenten:
Wütendsein. Dabei werden die Kinder in die vorgetragenen Lieder mit einge- Blockflöte, Gambe und Laute. Dabei werden die Spielweise und die Klangeigen-
bunden und entwickeln so auf spielerische Art Ideen, wie man Wut in etwas schaften von Blas-, Streich- und Zupfinstrument anschaulich vorgeführt und
Konstruktives verwandelt. erläutert. Im spannenden Gespräch mit den Schülern und Schülerinnen wird
die „Barockzeit“ mit der heutigen Zeit verglichen. Sogar eine echte „Hofdame“
Leitung: Nils Wittrock und Ilja Lappin ist dabei. Vertiefende und weiterführende Arbeitsmaterialien werden gern zur
Zielgruppe: 1. – 2. Klasse Verfügung gestellt.
Dauer: 1 Schulstunde
Teilnehmerkreis: 2 Schulklassen Ausführende: Roswitha Conrad (Blockflöte), Ulrich Wedemeier (Laute),
Cordula Cordes (Viola da Gamba)
Leitung: Roswitha Conrad
Zielgruppe: 1. – 4. Klasse
W2 EVAS MUSIKGESCHICHTEN Dauer: 1 Schulstunde
Teilnehmerkreis: 2 Schulklassen
Eva Weiss nimmt die Kinder mit auf eine musikalisch-literarische Erlebnisreise.
Sie nutzt die vielfältigen Möglichkeiten der Musik, mit Klängen und Geräuschen
das Geschehen akustisch zu akzentuieren, zu dramatisieren. Die Handlung wird
unmittelbar umgesetzt, sodass Gefühle und Stimmungen des Geschehens erlebbar
werden. Zwei Geschichten stehen zur Auswahl.
Ablauf der Veranstaltung:
1. Rätselraten um das große Streichinstrument
2. Es erklingen drei kurze Musikstücke aus dem Jahr 1605 –
die Stimmungen traurig, wütend, fröhlich werden erkannt.
3. Die Aufführung der „Musik-Geschichte“.
Im Dialog mit den Kindern werden die Instrumente (Waldteufel, Nasenflöte,
Psalter, Flexaton usw.) vorgestellt und deren Funktion erklärt.
5. Die Kinder können Fragen stellen.
Leitung: Eva Weiss, Dipl.- Musikerzieherin, www.evaweiss.de
Zielgruppe: 1. – 5. Klasse
Dauer: 1 Schulstunde
Teilnehmerkreis: 2 Schulklassen
08 09W4 INSTRUMENTENKUNDE FÜR GRUNDSCHÜLER W5 FERDINAND DER STIER
In jedem Workshop werden ein bis drei Orchesterinstrumente musikalisch vor- Musikalische Geschichten für junge Leute
gestellt, erklärt und zum Teil auch mit selbstgebauten Elementarinstrumenten Die beiden musikalischen Geschichten (s. auch W 6) entführen die Zuhörer und
verglichen. Vorgesehen sind: Zuhörerinnen in zweifacher Weise in die Situationen und Länder, die der Protago-
nist erlebt: einmal musikalisch, einmal als Geschichte. Ferdinand der Stier liebt es,
a) Geige, Bratsche, Cello in der Sonne zu liegen und sich am Duft der Blumen zu erfreuen. Ganz im Gegensatz
b) Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott zu seinen Altersgenossen, denen nichts wichtiger ist, als den coolen Muskelprotz zu
c) Harfe mimen, um für den großen Stierkampf ausgewählt zu werden. Umso erstaunlicher
ist, dass die Wahl doch auf Ferdinand fällt…
Streicher: Die Musik ist komponiert von Alan Ridout für Violine solo. Die Themen werden
Drei professionelle Musiker stellen als Streichtrio die Familie der Streichinstru- vorgestellt und nach der Aufführung die Spieltechniken der Violine erklärt.
mente vor. Sie spielen, zupfen, singen und vermitteln den Kindern im lebendigen
Austausch Grundlagen in Instrumentenkunde und Interpretation. Leitung: Marie-Luise Jauch (Violine), Beate Josten (Sprecherin)
Wie hoch kann die Geige spielen? Wie tief klingt das Cello? Wie leise wird die Zielgruppe: 1. – 4. Klasse
Bratsche, wenn sie mit Dämpfer gespielt wird? Wer erkennt als erster die Melodie Dauer: 1 Schulstunde
vom Balou, dem Bären? Teilnehmerkreis: 2 Schulklassen pro Veranstaltung
Anmeldung bitte ab 2 Veranstaltungen!
Holzbläser:
Im Holzblasworkshop werden die Instrumente Fagott, Klarinette und Querflöte
von erfahrenen Musikpädagogen auf anschauliche und lebendige Weise vorge- W6 DER JOSA MIT DER ZAUBERFIEDEL
stellt. Den Kindern werden hierzu bekannte Melodien und auch weniger bekannte
Musikstücke aus verschiedenen Jahrhunderten und Ländern vorgespielt. Die Kinder Musikalische Geschichten für junge Leute
erhalten die Möglichkeit, ihr Wissen unter Beweis zu stellen, z.B.: Welches ist das Auch bei Josa mit der Zauberfiedel (s. auch W 5) ist alles anders als erwartet:
älteste Instrument? Wie lang ist das Fagott? Welches Instrument hat eine Birne, Er bereitet seinem Vater Kummer, weil er einfach zu klein und zu schwach ist,
die man jedoch nicht essen kann? um dessen Beruf zu ergreifen. Josa muss sich anderen Künsten zuwenden. Auf
seiner Reise durch die Welt erlebt er viel, lernt viel, und schafft es am Ende auf
Ausführende: Studierende und Absolventen der HMTMH seine Weise doch, dass sein Vater stolz auf ihn ist.
Leitung: Franziska Buttkus (Streichinstrumente),
Vera Treuner (Holzblasinstrumente), Ellen Wegner (Harfe) Leitung: Beate Josten, Tatjana Prelevic, Marie-Luise Jauch, Andrea Schneider
Zielgruppe: 1. – 4. Klasse Zielgruppe: 1. – 4. Klasse
Dauer: 1 Schulstunde Dauer: 1 Schulstunde
Teilnehmerkreis: max. 2 Schulklassen Teilnehmerkreis: 3 Klassen pro Veranstaltung
Anmeldung bitte ab 2 Veranstaltungen, Klavier erforderlich!
10 11W7 KÜCHENMUSIK – Tasse und Teller bleiben nicht im Schrank W9 LEIFUR
Die Schüler und Schülerinnen erforschen Klänge und Rhythmen mit Materialien Eine winterliche Musikgeschichte für Kinder
aus der Küche. Schneebesen, Kochlöffel, Siebe, Reis, Erbsen und vieles mehr Der kleine Wichtel Leifur aus Island will euch Schüler und Schülerinnen besuchen
werden in Instrumente verwandelt und zum Klingen gebracht. und reist dabei von seinem Heimatland über Skandinavien, Schottland und
Das gemeinsame Musizieren des „Küchenorchesters“ erweitert die Ausdrucks- und Frankreich nach Deutschland. Dabei bekommt er viele unterschiedliche kulturelle
Wahrnehmungsmöglichkeiten der SchülerInnen, fördert die Kommunikation und und musikalische Eindrücke aus diesen Ländern. Neben den Hauptinstrumenten
bringt sie in Bewegung. Gitarre und Blockflöte werden auch länderspezifische Instrumente, wie z.B. dem
Dudelsack zu hören sein. Alle Kinder dürfen mitmachen, sodass ein persönlicher
Leitung: Bärbel Kasperek Kontakt zu den Musikern entsteht.
Zielgruppe: 1. – 3. Klasse
Dauer: 2 Schulstunden Leitung: Mirjam Al Naieb (Blockflöte) und Simon Gutfleisch (Gitarre)
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse Zielgruppe: 1. – 4. Klasse
Dauer: 1 Schulstunde
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse
W8 ERLEBNISKONZERT FIONA FARBE
Die spannende Geschichte Fiona Farbe mit wundersamen Bildern von Margriet W 10 EINE MUSIKALISCHE REISE NACH BLANTYRE
Leemans wird Bild für Bild auf eine Leinwand projiziert und dabei mitreißend
schauspielerisch und musikalisch erzählt. Die vier Musiker des Flex Ensembles Das Duo „LautStark“ reiste bereits mehrfach nach Malawi. Malawi ist ein kleines
interagieren mit den Kindern und lassen sie ganz aus der Nähe erleben, welche Land im südlichen Afrika, in dem auch Blantyre eine der Partnerstädte Hannovers
aufregenden Klänge sich mit ihren Instrumenten Klavier, Geige, Cello und Bratsche liegt. Auf diesen Reisen konnte „LautStark“ interessante Einblicke in das dortige
erzeugen lassen. Dies ermöglicht den Kindern sogar mitzutanzen und zu singen, Leben bekommen. So können wir von Erlebnissen mit Schülern und Schülerinnen
wenn ihnen danach ist. Die Kombination von Kunst und Musik stimuliert die der Jacaranda School lebendig berichten, ebenso wie von unserem Besuch im
Fantasie und fördert die emotionale Entwicklung. Die Kinder erfahren durch die St. Josephs Hospital. Erfahrungen mit malawischen Musikern und Musikerinnen
Geschichte Empathie und lernen, Gefühle wahrzunehmen und Probleme zu lösen. hinterließen ihren Eindruck. In diesem Workshop werden die Eindrücke mittels
Ein Feuerwerk der Fantasie! Liedern, die wir auf Reisen sammeln konnten, gemeinsam mit den Kindern nach-
vollzogen. Wir präsentieren sie mit Gesang, Trommeln und Flöten und es wird
Leitung:
Flex Ensemble, www.flexensemble.de reichlich Gelegenheiten zum Mitmachen geben.
Zielgruppe:
1. – 3. Klasse
Dauer:
1 Schulstunde Leitung: Roswitha Conrad und Uli Meinholz
Teilnehmerkreis:
2 Schulklassen Zielgruppe: 1. –4. Klasse
Klavier erforderlich! Dauer: 1 Schulstunde
Bitte 2 Veranstaltungen buchen. Teilnehmerkreis: 2 Schulklassen
12 13W 11 KAPITÄN SCHLAGSAITE W 12 AFRIKANISCHES TROMMELN
Der Kapitän „Schlagsaite“ reist auf seiner Schatzsuche quer durch das Mittelmeer Natürliche Bewegung, Tanzen, Singen, Klatschen, Trommeln
und lernt ländertypische Folklore und Musik aus vielen Epochen und Stilen ken- In diesem Workshop sollen die rhythmischen Bewegungsmöglichkeiten beim
nen. Dabei vermitteln die Musiker, die auch als Schauspieler tätig sind, die Kultur, Tanzen, Singen, Klatschen und Trommeln basierend auf den Grundelementen
Sprache, Bräuche und Eigenschaften einiger Länder im Mittelmeerraum. Neben der afrikanischen Musik, ihrer Melodie, ihrem Tempo und ihrer Harmonie gezeigt
ihren Hauptinstrumenten Gitarre und Blockflöte werden auch länderspezifische und für Kinder erlebbar gemacht werden. Im Vordergrund stehen dabei der Spaß
Instrumente wie z.B. Mandoline oder besondere Blasinstrumente zu hören sein. und die Freude an der Musik und der spielerische Umgang mit der afrikanischen
Durch unterschiedliche Aktionen werden die Kinder aktiv in das Konzert mit Trommel, der Djembé, aber auch der Einsatz des eigenen Körpers und der Stimme.
eingebunden und dürfen musikalisch und szenisch mitwirken. Musik ist Bewegung, Bewegung ist Tanz, Gesang ist der Gefühlsausdruck, alles
wirkt zusammen und impliziert das Rhythmusgefühl.
Leitung: Mirjam Al Naieb (Blockflöte) und Simon Gutfleisch (Gitarre) Die Teamfähigkeit wird gestärkt und die Wahrnehmung ganzheitlich gefördert.
Zielgruppe: 1. – 4. Klasse Gemeinsames Musizieren wirkt sich positiv auf die Umgangsweise im gesamten
Dauer: 1 Schulstunde Schulalltag aus.
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse
Ausführender: Malick Diop
Zielgruppe: 1. – 6. Klasse
Dauer: 1 Schulstunde
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse
W 13 ORIENTALISCHES TROMMELN
Trommeln ist in der orientalischen Musik eine Sprache. Mit Hilfe von Silben wie
„Dum, Ta, Ka, Do“ lassen sich Rhythmen leicht lernen und einfach einprägen. Auf
der Darabuka, der beliebtesten Trommel vieler orientalischer Länder, spielen
wir Rhythmen aus Nordafrika (Ägypten, Marokko, Algerien), Türkei, Persien und
Indien. Verschiedene andere orientalische Trommeln wie Tabla, Daf, Tombak,
Riq, Bendir... werden kurz vorgestellt und vorgeführt.
Ausführender: Kaveh Madadi
Zielgruppe: 2. – 10. Klasse
Dauer: 2 Schulstunden
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse
14 15W 14 KLANGRAUM – EINE ZAUBERHAFTE REISE W 15 DIE BLECHBLASINSTRUMENTE
IN FREMDE LÄNDER UND KULTUREN
Wir zeigen Euch, wie man Luft in Klang verwandelt! Dabei stellen wir die ver-
In der ersten Stunde stelle ich den Schülern 25 Instrumente und Klangerzeuger schiedenen Blechblasinstrumente vor (Trompete, Horn, Posaune und Tuba) und
aus aller Welt vor, erzähle ihre Geschichten. Es werden Klänge und Rhythmen demonstrieren ihre Vielseitigkeit. Ihr könnt Musik aus ganz unterschiedlichen Zei-
erspürt, teilweise sichtbar gemacht und im Tanz ausgedrückt. Die Reise geht mit ten und Stilen erleben. Die Bandbreite reicht von Klassik über Jazz- und Popmusik
dem Konzertgong und der Wölbrettzither nach China, mit erdigen Trommeln nach bis zu berühmten Film-Melodien. Auch das Ausprobieren kommt nicht zu kurz!
Afrika. Aus Australien kommen urige Klänge, die Harfe und Streichpsalter aus
dem europäischen Kulturkreis, Steeldrumklänge aus der Karibik. Ausführende: Ein Blechbläserquintett (2 Trompeten, Horn, Posaune, Tuba)
Im zweiten Teil können die Schüler unter meiner Anleitung in vier Runden selbst Leitung: Reiner Grams, Martin Stegemeier
Erfahrungen sammeln. Einen der Höhepunkte bildet das gemeinsame Spiel an ei- Zielgruppe: ab 3. Klasse
ner großen Ritualtrommel aus Java mit bis zu 16 Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Dauer: 1 Schulstunde
Teilnehmerkreis: 1 – 3 Schulklassen
Ziele:
– Durch Klänge und Rhythmen die Essenz der verschiedenen
Kulturen vermitteln, Toleranz entwickeln W 16 SPIELERISCHES ENTDECKEN VON KLÄNGEN
– Die Schüler für den Weg des intuitiven Musizierens begeistern, & RHYTHMEN AUS DER NATUR
die Schöpferkraft entdecken
– Sensibilität entwickeln für das Spiel miteinander Der peruanische Musiker und Musiklehrer Lito Bringas stellt eine Auswahl von
– Lauschen Naturinstrumenten aus aller Welt vor. Caxixi (Korbpercussion aus Kamerun),
– Improvisationen Chacchas (Ziegenhufen-Rassel aus Peru), Windglocken aus den Pyrenäen, Siku
– Gemeinschaft (indianische Panflöte) aus Bolivien/Peru, Kabalonga (Fruchtschalenrassel) aus
– Stille Kolumbien, Tambourin mit Schellen aus Indien, Tobongos (Doppeltrommel) aus
Marokko, Gewitterklänge aus USA und Vieles mehr. Ziele des Workshops sind
Leitung: Reinhard Stille das Kennenlernen der Musik und der Musikinstrumente anderer Kulturen, das
Zielgruppe: 1. – 6. Klasse (auf den jeweiligen Jahrgang abgestimmt) Ausprobieren der verschiedenen Instrumente, die Entwicklung und Förderung der
Dauer: 2 Schulstunden Kreativität und Fantasie durch das Entdecken und Gestalten von Klängen und
Teilnehmerkreis: 2 Schulklassen Geräuschen aus der Natur, die Förderung der Kommunikation und der Völkerver-
Anmeldungen bitte ab 2 Veranstaltungen ständigung sowie Entspannung bis hin zur Entspannungstherapie.
Leitung: Lito Bringas, www.litobringas.de
Zielgruppe: ab Klasse 3
Dauer: 2 Schulstunden
Teilnehmerkreis: max. 25 Teilnehmer
16 17W 17 SCHILFROHR – PANFLÖTE – ORGEL W 18 KLATSCHEN, STAMPFEN, SINGEN, TANZEN
Musikalisch und lehrreich erkunden wir die Entwicklung eines Musikinstrumentes. Ganzkörperliche Erfahrung rhythmischer und melodischer Strukturen. Bewegtes
Es klingt unglaublich. Vor Jahrtausenden entdeckten die Menschen, dass man auf Singen und Tanzen gleichzeitig. Dieser Kurs spricht deutlich, herausfordernd und
einem Schilfrohr Töne bzw. Klänge erzeugen kann. Dann entdeckten sie, dass man erfolgreich auch die Jungen an. Ein körperliches und intellektuelles Vergnügen.
einzelne Schilfrohre verschiedener Größe zusammenbinden kann, und so entstand Überraschend komplikationslos ist die Kommunikation zwischen Jungen und
die Panflöte. Dies geschah übrigens weltweit von China über Griechenland bis Mädchen, Behinderten und Nichtbehinderten. Damit dies keine Eintagsfliege
Südamerika. Irgendwann, Jahrtausende später, konstruierten im Römischen Reich bleibt, erhalten die teilnehmenden Klassen Noten und eine CD.
Ingenieure den Blasebalg und verbanden diesen mit einer Panflöte. Der Urtyp der
Orgel war erfunden. Der Weg dieser Musikinstrumente wird ebenso unterhaltsam Ausführende: Wolfram Wallrabenstein
wie lehrreich erkundet. Schließlich erhalten alle Schüler und Schülerinnen eine Zielgruppe: 2. – 4. Klasse
Orgelpfeife, blasen diese, werden so zu einer großen „Orgel“ und spielen eine Dauer: 2 Schulstunden
wohlgeordnete harmonische Folge. Mehr noch, sie begleiten sich zu einem Lied, Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse
welches sie zuvor erlernt haben.
Der Workshop erfolgt in zwei Schritten. Zunächst wird der oben beschriebene
musikalische Weg in der Schule erkundet. Eine Woche später wird in einer nahe W 19 GRILLONNY RHYTHMUSTHEATER
gelegenen Kirche eine Orgel besucht. Es wird die eindrucksvolle technische und
klangfarbenreiche Funktion einer Orgel mit tausenden von Orgelpfeifen im Original Afrikanische Musik zum Kennenlernen und Mitmachen
vorgeführt und das zuvor schon bekannte Lied im Klangraum der Kirche und mit GrillOnny, das sind Rolf Grillo (Deutschland) und Kofi D. Onny (Ghana). Eine rhyth-
professioneller Begleitung durch einen Organisten gesungen. mische Mixtur aus traditionellen Vorlagen, eigenen Ideen, Kompositionen und
Choreografien prägt die Arbeit der beiden Künstler. Sie spielen auf afrikanischen
Leitung: Wolfram Wallrabenstein und ein Organist Trommeln, karibischen Ölfässern, Rasseln, Flöten und anderen Instrumenten und
Zielgruppe: 4. – 6. Klasse erzählen phantasievoll und mit viel Humor ihre Trommelgeschichten. GrillOnny
Dauer: 1 – 2 Schulstunden in der Schule und 1 Stunde in einer Kirche entführt das Publikum in ferne Welten. Verständnis und Toleranz für unterschied-
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse liche Kulturen zu wecken liegt ihnen besonders am Herzen.
Ausführende: Rhythmustheater GrillOnny
Zielgruppe: insbesondere Klassen 1 bis 6
Dauer: 2 Schulstunden
Teilnehmerkreis: 100 –300 Teilnehmer möglich
18 19SEKUNDARSTUFE I + II
W 20 LOCATELLI ODER DIE LAUSCHENDE LUPE W 21 MOVE AND GROOVE À LA STOMP
Das junge Publikum begibt sich unter Anleitung der charmant-unbedarften Die Gruppe STOMP ist weltberühmt geworden mit einer faszinierenden Verbindung
Forscherin Fritzi (Konzertpädagogin Britta Riedmiller) auf eine kleine musikali- von Percussion und Show. Es gibt kaum einen Alltagsgegenstand, der nicht von der
sche Safari durch zwei Kompositionen der beiden barocken Italiener Francesco Gruppe als Instrument umfunktioniert wurde. Wir wollen Stomp selber erleben!
Geminiani und Pietro Locatelli. Durch Fritzis überdimensionierte „musikalische“ In diesem Kurs wird zunächst unser eigener Körper zum Instrument. Bodypercus-
Lupe werden immer neue Details entdeckt: Sie enttarnt die verschiedenen Cha- sion oder Bodymusic ist eine unserer ältesten musikalischen Ausdrucksformen. Im
raktere und Rollen der Streichinstrumente und macht mit den unterschiedlichen Anschluss entdecken wir die Klangwelt des Alltags! Mit Flaschen, Tüten, Bällen
Gefühlsaffekten ein wesentliches Merkmal der Barockmusik hörbar. und vielen anderen möglichen und unmöglichen Gegenständen entwickeln wir
In kleinen Tanzeinlagen zum Mitmachen spüren die Kinder, dass Musik voller kleine Percussionstücke. Hierbei dürfen auch eigene Ideen mit einfließen, denn
Bewegung steckt. Das Publikum geht auf Tuchfühlung mit den Musikern und Stomp lebt von Improvisation und Interaktion und vor allem vom Groove.
Musikerinnen und ihrem besonderen historischen Instrumentarium und erfährt
ganz unmittelbar, wie lebendig und modern „Alte Musik“ sein kann. Unterrichts- Leitung: Barbara von Knobelsdorff, Dipl. Rhythmiklehrerin
material kann angefordert werden. Zielgruppe: 5. – 13. Klasse
Dauer: 2–4 Schulstunden
Leitung: Karoline Steidl und Britta Riedmiller Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse
Zielgruppe: 2. – 4. Klasse
Dauer: 1 Schulstunde,
bis 60 Minuten mit Ausprobieren der Instrumente W 22 »TELL A STORY« – JAZZ ALS FREIE UND
Teilnehmerkreis: bis zu 4 Schulklassen HÖCHST INDIVIDUELLE MUSIK
Auf die Frage „Was ist Jazz?“ antwortete der berühmte Saxophonist Lester Young:
„Tell a story“. Die Musik ist so frei und individuell, wie es zugelassen wird. Jazz
verweigert sich von jeher jeglicher Einschränkungen und öffnet sich zugleich allen
Musikstilen. Das Ziel ist der persönliche Ausdruck, die eigene „Story“. Zusammen
mit den Schülern wollen wir den Entdeckergeist und die Freude an unbekannter,
freier Musik wecken. Clara Däubler (Kontrabass) und Lars Stoermer (Saxophon/
Klarinette/Flöte) spielen Jazz. Sie lieben die Freiheit, den persönlichen Ausdruck
und sind in vielen Genres zu Hause.
Leitung: Lars Stoermer und Clara Däubler
Dauer: 2 Schulstunden
Zielgruppe: 5. –13. Klasse, der konkrete Inhalt wird dem Kenntnisstand angepasst
Teilnehmerkreis: 1 oder mehrere Schulklassen
20 21W 23 DIE GESCHICHTE DES JAZZ W 25 EINE MUSIKALISCHE REISE MIT DER KLARINETTENFAMILIE
Was ist Jazz? Wer hat das erfunden und was ist danach alles passiert? Eine Musik, Die Klarinettisten Sayaka Schmuck, Til Renner und Sebastian Pigorsch entführen
die Groove hat, dabei wild und frei sein darf. Musik zum Tanzen. Filmmusik. Musik die Schülerinnen und Schüler in die Welt der Musik, stehen mit Ihnen im Dialog,
des politischen Protests, sowohl für die schwarze Bevölkerung der USA als auch erzählen Spannendes und Unterhaltsames vom Musikerberuf hinter dem Vorhang
der Freiheitsbewegung im Nazi-Deutschland oder der DDR. Dabei so individuell und vieles mehr.
wie vielleicht keine andere Musik. Clara Däubler (Kontrabass) und Lars Stoermer
(Saxophon/Klarinette/Flöte) spielen Jazz von 1920 bis heute, beantworten und Leitung: Sayaka Schmuck (Klarinette), Til Renner (Klarinette),
stellen Fragen und vermitteln viel Spiel- und Hörfreude. Sebastian Pigorsch (Bassetthorn/Baßklarinette)
Zielgruppe: 5. – 13. Klasse
Leitung: Lars Stoermer und Clara Däubler Dauer: 1 Schulstunde
Dauer: 1 oder 2 Schulstunden Teilnehmerkreis: 1 oder mehrere Klassen möglich
Zielgruppe: 5. –13. Klasse, der konkrete Inhalt wird dem Kenntnisstand angepasst
Teilnehmerkreis: 1 oder mehrere Schulklassen
W 26 GAMELAN
W 24 VON HAVANNA NACH RIO – Einen musikalischen Ausflug ans andere Ende der Welt bietet dieser Workshop:
EINE REISE ZU DEN WURZELN DER LATIN-BEATS Die Instrumente und die dazugehörige Musik bezeichnet man als Gamelan. Sie
stammen aus Indonesien, in diesem Fall von der Insel Java. Die Instrumente sind
In der populären Musik nehmen karibische, brasilianische und afrikanische Stil- überwiegend aus Metall (Ausnahme: die Trommeln) und bieten auch optisch einen
formen einen ständig wachsenden Raum ein. Die Schüler und Schülerinnen lassen prachtvollen Eindruck. Nach einer kurzen Einführung liegt der Schwerpunkt auf
lateinamerikanische und/oder afrikanische Rhythmen auf unterschiedlichen Per- dem gemeinsamen Musizieren. Da die Metallophone und Gongs leicht zum Klingen
kussionsinstrumenten entstehen. Dazu wird ein typisches Lied aus dem jeweiligen gebracht werden können, kann man auch in einem 90-minütigen Workshop zu
Kulturbereich gesungen. Die Stunde beginnt mit dem Eingrooven (Körperbewegun- guten Ergebnissen kommen. Einstudiert wird eine kurze Originalkomposition aus
gen, Klatschen, Sprechen, Singen) auf die jeweiligen Rhythmuslinien. Zum Einsatz Java, ein so genannter „Lancaran“.
kommen Conga, Bongos, Cowbells, Guiros, Maracas, Claves, Surdos, Repiniques,
Shaker, Agogo-Bells, Caixas. Einen Teil der Instrumente kann der Workshopleiter Leitung: Carsten Bethmann
nach Absprache mitbringen. Zielgruppe: 5. – 13. Klasse
Dauer: 2 Schulstunden
Leitung: Kurt Klose Teilnehmerkreis: 1 Schulklassse
Zielgruppe: 4. – 13. Klasse Veranstaltungsort: Landesmuseum
Dauer: 60 Minuten Veranstaltungsort Schule:
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse Bitte mind. 3 Workshops buchen
22 23W 27 ZAUBER DER NATURMUSIK – INDIANISCHE PANFLÖTE W 29 PROJEKT CHANSON
Der peruanische Musiker und Musiklehrer Lito Bringas stellt die „Siku“, eine in- Georges Brassens, Jacques Brel, Édith Piaf – Namen, die auftauchen auf, wenn
dianische Panflöte, vor – ein 5.000 Jahre altes Naturinstrument. Er gibt eine vom modernen französischen Chanson die Rede ist. Diese Liedform hat jedoch
informative und praktische Einführung in das Spiel der indianischen Panflöte. bereits seit dem späten Mittelalter und der Renaissance eine lange Entwicklung
Er erklärt die Bedeutung von Melodie und Sprache des Windes für die Indios in hinter sich. Aktuelle Künstler wie Stromae entdecken ihre eigene Interpretation
Südamerika, die Musik im Alltag der Indios, auf Festen und anlässlich von Ritu- des Chanson. Wie betrachten zeitgenössische Komponisten diese Musik? Kons-
alen. Jedem Kind/Jugendlichen wird für die Dauer des Workshops eine Panflöte tantinos Raptis, Gordon Williamson, Sebastiaan Koolhoven, Johannes Schöllhorn
leihweise zur Verfügung gestellt, zum Ausprobieren und Spielen. und Gérard Pesson haben die Herausforderung angenommen und für das Flex
Ensemble fünf unterschiedliche neue Chansons komponiert – ohne Gesang, für
Leitung: Lito Bringas Klavierquartett.
Zielgruppe: ab Klasse 4 Im Workshop spielen die vier Musiker des Flex Ensembles die neuen Versionen,
Dauer: 2 Schulstunden besprechen mit den Schülern und Schülerinnen die vielfältigen Spieltechniken und
Teilnehmerkreis: max. 24 Teilnehmer untersuchen gemeinsam, wie man diese neue Musik hören und verstehen kann.
Leitung: Flex Ensemble · www.flexensemble.com
W 28 KLEIN, ABER OHO- DIE UKULELE (DER SPRINGENDE FLOH) Zielgruppe: ab 5. Klasse
Dauer: 1 Schulstunden
Die Ukulele erfreut sich derzeit wieder einmal großer Beliebtheit. In diesem Teilnehmerkreis: maximal 2 Schulklassen
Praxis-Workshop wird sie nicht nur vorgestellt (Herkunft, Geschichte, Bauweise, Flügel erforderlich!
Spielweise), sondern praktisch erprobt. Dafür steht ein Klassensatz zur Verfügung,
sodass alle Beteiligten das Instrument klanglich und spielerisch erforschen kön-
nen. Erste einfache Akkorde ermöglichen das Begleiten eines Liedes schon nach
etwa 15 Minuten. Weitere Akkorde und Lieder (je nach Klassenstufe) kommen
hinzu. Darüber hinaus wird die Ukulele als Melodie- und Rhythmusinstrument
eingesetzt.
Leitung: Jürgen Morgenstern-Feise
Zielgruppe: ab 5. Klasse
Dauer: 2 Schulstunden
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse
24 25F Ü R J E D E A LT E R S S T U F E
W 30 FASZINATION KLAVIER W 32 JAZZ – LEICHT GEMACHT
Entdecken und Erleben rund um die 88 Tasten Praktisches Heranführen zum Erlernen eines Instrumentes
Bei dieser Veranstaltung werden die Möglichkeiten der Klangerzeugung am Kla- Vor dem Erlernen eines Instrumentes mit seinen vielfältigen Möglichkeiten steht
vier aufgezeigt. Durch aktives Ausprobieren werden die Funktionen (Saiten, erstmal der Spaß. Über diese Schiene lassen sich Jugendliche am ehesten mo-
Tasten, Pedale, Deckel, Mechanik, Hammerköpfe etc.) gemeinsam entdeckt und tivieren. Zu Beginn nicht unbedingt über die Noten. Es zählt nicht so sehr die
erfahrbar gemacht. Abstraktheit der Musik, sondern die Schüler werden im einstündigen Workshop
Musikbeispiele aus vier Jahrhunderten geben einen kurzen Abriss der Musikge- direkt eingebunden und zum Mitmachen motiviert.
schichte und dokumentieren die Entwicklung des Instruments. Erste pianistische Über die verschiedenen Stilrichtungen des Jazz von der letzten Jahrhundertwende
Erfahrungen für Anfänger bieten sich an und können Freude und darüber hinaus- bis heute können wir einen weit reichenden Überblick vermitteln. Abgeschlossen
gehendes Interesse am Klavier wecken. wird der Jazzworkshop mit einer kollektiven Mitmachaktion durch Verteilen
Orffscher Instrumente.
Leitung:
Christian Peix, Klavier
Zielgruppe:
alle Jahrgänge Leitung: Manfred Kahl und Band (Tenorsaxophon/Klarinette,
Dauer:
1 Schulstunde Bass, Gitarre, Piano und Schlagzeug)
Teilnehmerkreis:
1 Klasse pro Workshop Zielgruppe: alle Jahrgänge
Anmeldung bitte ab 4 Veranstaltungen, Dauer: 2 Schulstunden
Klavier erforderlich Teilnehmerkreis: 2 Schulklassen
W 31 WERKSTATT GONGS / SCHWERMETALL W 33 WESTAFRIKANISCHE LIEDER
Das Instrumentarium wird erläutert und in ein oder zwei kurzen Improvisationen Als Duo „LautStark“ reisten Uli Meinholz und Roswitha Conrad mehrfach nach
zum Klingen gebracht. Ziel ist, alle Schüler und Schülerinnen eigenständig spie- Westafrika und haben von der Zusammenarbeit mit den dortigen Musikern ein
len zu lassen (Freies Zusammenspiel) und anzuregen, mit Hilfe von Absprachen großes Liederrepertoire mitgebracht. Neben Bildern und kleinen Geschichten
profilierte Stücke zu entwickeln. werden sie Stücke aus der Elfenbeinküste, Senegal, Gambia, Mali und Burkina
Faso vorstellen. Drei der schönsten Lieder haben sie ausgesucht, um sie den
Leitung:
Gunter Lege und ein Musiker Schülern und Schülerinnen vorzustellen und mit ihnen gemeinsam zu singen.
Zielgruppe:
alle Jahrgänge aller Schularten
Dauer:
2 Schulstunden oder 1 Schulstunde bei kleinen Gruppen Leitung: Roswitha Conrad und Ulrike Meinholz
Teilnehmerkreis:
1 Klasse pro Workshop Zielgruppe: 1.–10. Klasse
Bitte mindestens 3 Workshops buchen, Dauer: 1 Schulstunde
da erheblicher Transportaufwand! Teilnehmerkreis: max. 2 Schulklassen
Anmeldung bitte ab zwei Veranstaltungen
26 27W 34 WELCOME BOARD ZU GAST IM KLASSENZIMMER INTO JAZZ – EIN »FETTER« OHRENÖFFNER
Vermittlung außereuropäischer Musikinstrumente Was hat Jazzmusik mit mir zu tun? Ganz schön viel, wenn man Ohren und Augen
Musiker und Musikerinnen aus dem Netzwerk des Welcome Board besuchen Schul- dafür öffnet! Der Titel ist Programm – die Schüler und Schülerinnen tauchen
klassen, um Schülern und Schülerinnen hautnahe Begegnungen mit ihrer Musik, spielerisch durch gemeinsames Musizieren, Interagieren und Improvisieren in
ihren Instrumenten und Biographien zu ermöglichen. Die Schüler und Schülerinnen den Kern von aktueller Jazzmusik ein. Dabei werden sie von Mitgliedern der
lernen Lebensgeschichten kennen, die sie mit neuen musikalischen Erfahrungen hannoverschen Big Band „Fette Hupe“ und einer Konzertpädagogin an die Hand
verbinden können. Mit ihren Instrumenten wie der Oud, Darbouka, Djembe über genommen. So werden auch junge Zielgruppen auf authentische Art und Weise
Daf, Saz bis zur Kanun und Santur vermitteln die Musiker und Musikerinnen den an Formen der Kommunikation und die Relevanz von Jazzmusik herangeführt.
Zugang zu anderen Welten und spiegeln die musikalische Diversität wieder.
Ausführende: Fette Hupe, Leitung Jörn Marcussen-Wulff
Leitung: Musiker aus Syrien, Iran oder Senega Leitung: Maria Kösters
Zielgruppe: alle Jahrgänge Zielgruppe: alle Jahrgänge, der Inhalt wird angepasst
Dauer: 2 Schulstunden Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse
Teilnehmerkreis: 1 Schulklasse Kontakt: mail@cn-kuenstlermanagement.de
28 29»DISCOVER MUSIC !« – NDR Radiophilharmonie
Die NDR Radiophilharmonie lädt ihr junges Publikum wieder zu zahlreichen
Entdeckungsreisen durch die Welt der Klassik ein – getreu dem Motto
„Discover Music!“
Neue Konzertreihe: Orchester-Detektive!
Mit einer neuen Konzertreihe erweitert die NDR Radiophilharmonie in Hannover
ihr Angebot und lädt Kinder zwischen 6 und 11 Jahren bzw. SchülerInnen der 1.
bis 4. Klassen ein, sich als Orchester-Detektiv zu betätigen. Angeleitet werden
die jungen Entdecker dabei von Malte Arkona. Er hat sich als Moderator von
Kinderkonzerten in Deutschland längst einen Namen gemacht und ist vielen
Kindern zudem aus der KiKA-Quizshow „Die beste Klasse Deutschlands“ bekannt.
Ausführende: NDR Radiophilharmonie, Leitung Andrew Manze
Moderation: Malte Arkona
Zielgruppe: 1. – 4. Klasse
Termine: Freitag, 21.09.2018, 11 Uhr, „Beethoven auf der Spur“
Freitag, 29.03.2019, 11 Uhr, „Der Fall Sibelius“
Ort: NDR Großer Sendesaal
Tickets: 8 Euro auf allen Plätzen
30Impressum
Landeshauptstadt Hannover
Der Oberbürgermeister
Fachbereich Kultur
Landschaftstraße 7 · 30159 Hannover
Kontakt
Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover
Landschaftstraße 7 · 30159 Hannover
Leitung: Dr. Benedikt Poensgen
Redaktion: Barbara Kolbe
Telefon: 0511-168 31027
E-Mail: barbara.kolbe@hannover-stadt.de
Gestaltung: James Poelmann
Druck: www.dieumweltdruckerei.de
Stand: Juni 2018
Auflage: 250
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