Schutz für kleine Läden - Corona wirkt als Brandbeschleuniger für Verdrängung - DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg

Die Seite wird erstellt Svenja Mai
 
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Frauentag | Seite 3                                       Abgeordnetenhaus-Wahl 2021 | Seiten 4–5                                        Kitaplätze | Seite 7
  Streik im Homeoffice                                      Hier sind unsere Direktkandidat*innen!                                         Bessere Versorgung

                                                                                                                                                          -Kreuzberg
                                                                                                                                      Friedrichshain

  #01
März/April 2021
     31. Jahrgang     klar.links
  Meine Sicht.
                                               Schutz für kleine Läden
                                               Corona wirkt als Brandbeschleuniger für Verdrängung

                                                                                                                                                                   Foto: Olaf Krostitz
Immobilienkonzerne
in Öffentliche Hand!
Die zweite Stufe des Volksbegehrens
»Deutsche Wohnen und Co. enteignen«
ist gestartet. Bis Ende Juni müssen wir
170.000 Unterschriften sammeln. Die
Unterstützung ist gewaltig: Die Gewerk-
schaften ver.di, IG Metall und GEW haben
sich hinter die Initiative gestellt. Ist das
Volksbegehren erfolgreich, könnte eine
Viertelmillion Berliner Wohnungen von          Pascal Meiser – direkt in den Bundestag für den Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg und Prenzlauer Berg Ost
privaten Immobilienkonzernen in öffentli-
ches Eigentum kommen.                          Viele kleine Einzelhändler und Gas-     trotz Krise weiter satte Renditen ein.   entschlossen, in diesem ungleichen
DIE LINKE sammelt im ganzen Bezirk             tronomen stehen bei uns in Fried-       Von Verdrängung waren viele kleine       Kampf nicht klein beizugeben. Die
Unterschriften. Es kann nicht sein, dass       richshain und Kreuzberg angesichts      Gewerbetreibende allerdings auch         Unterstützung ist groß: Fast 20.000
Private mit Wohnungen Milliardenge-            der Corona-Krise vor dem Aus. Die       schon vor Ausbruch der Corona-Krise      Menschen haben inzwischen eine
winne machen, während die Menschen             staatlichen Hilfsprogramme kommen       bedroht. Anders als für Wohnraum         auch von mir mitinitiierte Petition
die Miete nicht mehr zahlen können. Der        viel zu langsam an. Sie reichen auch    gibt es bisher keinen speziellen         unterschrieben, die die Eigentümer
Mietendeckel bringt bereits Entlastung,        häufig nicht, um die weiterlaufenden    Schutz für Gewerbemieter. Dort, wo       noch zum Einlenken bewegen soll.
aber für dauerhaften Schutz brauchen wir       Mieten und andere Betriebskosten        Gewerberaum knapp ist, können            Zugleich ist es höchste Zeit, das da-
öffentliches Eigentum.                         abzudecken. Es drohen immense           Vermieter die Miete so immer weiter      hinterstehende Problem anzugehen.
In der Friedrichshainer Karl-Marx-Allee        Mietschulden oder gar die Kündi-        in die Höhe treiben.                     Die Rechte kleiner Gewerbemieter
haben die Menschen schon einmal                gung. Wenn nicht gegensteuert wird,     Ein besonders rücksichtsloser            müssen gestärkt werden. Als LINKE
gezeigt, dass man die Deutsche Wohnen          werden wir unsere Kieze nach der        Fall spielt sich immer noch in der       haben wir dazu im Bundestag als
besiegen kann. Dort sollten 2019 rund          Pandemie kaum wiedererkennen.           Oranienstraße in Kreuzberg ab. Eine      erste Fraktion konkrete Lösungs-
750 Wohnungen an den Konzern gehen.            Als LINKE haben wir daher frühzeitig    Briefkastenfirma mit Sitz in Luxem-      vorschläge auf den Tisch gelegt,
Mit mutigem Widerstand und juristischer        im Bundestag beantragt, Gewerbe-        burg will dort trotz Pandemie die alt-   darunter eine echte Mietpreisbremse
Kreativität wurde das verhindert. Heute        mieter besser zu schützen: Es muss      eingesessene Buchhandlung Kisch &        und einen Anspruch auf Mindestver-
sind die Häuser in öffentlicher Hand.          endlich eindeutig per Gesetz fest-      Co vor die Tür setzen. Schon im April    tragslaufzeiten bei Gewerbemietver-
Auch mit dem Volksbegehren wird recht-         geschrieben werden, dass sie ihre       wird vor Gericht über eine Räumungs-     trägen. Noch blockiert die »Große«
liches Neuland betreten, wieder gibt es        Miete absenken können, solange sie      klage verhandelt. Die Spur der Ver-      Koalition eine solche Lösung. Doch
Unkenrufe. Aber: Wir werden auch dieses        durch die Pandemie-Bekämpfung           antwortlichen führt von Luxemburg        als LINKE werden wir da nicht locker-
Mal gegen die Konzerne gewinnen!               von behördlichen Schließungen oder      über Liechtenstein nach London bis       lassen und weiter für einen umfas-
                                               auch »nur« von erheblichen Umsatz-      zu den milliardenschweren Erbinnen       senden Schutz von Gewerbemietern
                                               verlusten betroffen sind. Das würde     des Rausing-Clans, der sein Geld mit     kämpfen.
Damiano Valgolio,
                                               auch zu einer gerechteren Verteilung    dem bekannten »Tetra Pak« gemacht
Stellvertretender Bezirksvorsitzender
                                               der Krisenlasten führen, denn aktuell   hat. Doch der Inhaber der Buch-                              Pascal Meiser,
Mitsammeln? Seite 8                            streichen viele Immobilieneigentümer    handlung und sein Team sind fest                    Bundestagsabgeordneter
klar.links                                                                                                                                                                                2

Vielfalt in die Verwaltung!
Im Februar gab es eine Einigung in       geber sind sie mit ca. zwölf Prozent     griff damit eine jahrelange Forderung                   des Gesetzes endlich kontrolliert
der rot-rot-grünen Koalition zu einer    aber stark unterrepräsentiert. Das       der Migrantenselbstorganisationen                       und gezielte Maßnahmen ergriffen
Gesetzesnovelle, die bezweckt Men-       hängt auch damit zusammen, dass          auf. Auch Gewerkschafter*innen,                         werden können. Neu ist auch, dass
schen mit Migrationsgeschichte und       Menschen mit Migrationsgeschichte        Journalist*innen, Aktivist*innen und                    Berlin einen Beirat für die Angele-
Rassismuserfahrung zu fördern und        deutschlandweit struktureller Diskri-    viele mehr gaben Rückenwind. Zwar                       genheiten der Rom*nja und Sinti*zze
vorhandene Zugangsbarrieren so zu        minierung ausgesetzt sind.               konnte die Quote wegen der Haltung                      bekommt.
senken, dass sie entsprechend ihrem      DIE LINKE. Berlin setzt sich für eine    der SPD bisher noch nicht durch-                        Und noch ist nicht aller Tage Abend:
Anteil an der Bevölkerung auch in der    verbindliche und einklagbare Quoten-     gesetzt werden, Elke Breitenbach                        Als LINKE Berlin werden wir wei-
Berliner Verwaltung und in den Lan-      regelung im öffentlichen Dienst ein.     hat aber sehr wichtige Fortschritte                                      ter an der Seite
desbetrieben repräsentiert werden.       Aus den Erfahrungen mit der Frauen-      für mehr Teilhabe erzielt: Es gibt im                                    der Menschen in
Zwar hat jede*r dritte Berliner*in       quote wissen wir, dass die Quote ein     Gesetz die Zielvereinbarung, 35 Pro-                                     der Stadt für die
eine Migrationsgeschichte, in unse-      sehr effektives Mittel ist. So bein-     zent erreichen zu wollen. Außerdem                                       echte Teilhabe Aller
rem schönen Bezirk sind es sogar 43      haltete der Gesetzesvorschlag der        wird eine Dokumentationspflicht bei                                      kämpfen!

                                                                                                                              Foto: vdM
Prozent, im öffentlichen Dienst als      LINKEN Integrationssenatorin Elke        Einstellungen kommen und die Da-
einem der größten Berliner Arbeit-       Breitenbach dieses Instrument und        tenerhebung, so dass die Umsetzung                                      Elif Eralp

  Antimuslimischer
  Rassismus –
  unterschätzte

                                                                                                                                                                            Foto: flickr.com/Marco Verch
  Gefahr
Unverhältnismäßige Polizei-Razzien sind Teil des Problems
In diesem Februar jährte sich der        islamfeindicher Straftaten im Jahr       sentiments sind der Boden, auf dem                  10.000 Verdachtsfälle zu Subven-
rechtsextreme Terrorakt von Hanau,       2017 werden jedes Jahr rund 900          unverhältnismäßige Durchsuchun-                     tionsbetrug in Zusammenhang mit
bei dem der Täter zehn Personen          Delikte mit einem islamfeindlichen       gen islamischer Einrichtungen wie                   Coronahilfen. In Berlin werden über
in und vor Shisha-Bars ermorde-          Hintergrund registriert, täglich also    der Kreuzberger Mevlana-Moschee                     2.000 solcher Fälle untersucht. Aber
te. Diese Morde sind Ergebnis der        etwa drei Vergehen gegen Muslime.        stattfanden. Unter dem Vorwand ei-                  nur bei Moscheen fand eine solche
andauernden Hetze gegen Muslime          Doch die wirklichen Zahlen dürften       nes vermuteten Subventionsbetrugs                   vorverurteilende Durchsuchung
und Geflüchtete, oder jene, die dafür    weitaus höher liegen. Menschen, die      in Zusammenhang mit Coronahilfen                    statt, die die gesamte muslimische
gehalten werden. Zuerst wird die         von rassistischer Diskriminierung        drang im Herbst ein bewaffnetes Po-                 Bevölkerung unter Verdacht stellt.
Grenze des Sagbaren verschoben –         betroffen sind, wenden sich selten       lizeiaufgebot in die Religionshäuser                Der Vorwurf des Betrugs bei der
danach folgt der Terror. Anteil daran    an die Polizei, weil sie nicht selten    ein, um dort »Beweise« sicherzustel-                Beantragung von Coronahilfen ist bis
hat die islamfeindliche AfD, die in      schon diskriminierende Erfahrun-         len. Ein milderes Mittel wurde nicht                heute nicht bestätigt.
ihrem Programm von einer »Islami-        gen mit den Behörden gemacht und         in Erwägung gezogen. Der Vorstand                   Das im letzten Jahr auch auf Initiative
sierung Deutschlands« fantasiert.        wenig Hoffnung haben, dass die Mel-      der Mevlana Moschee erklärte,                       der LINKEN verabschiedete Berliner
Nicht zufällig werden die Stichworte     dung verfolgt wird. Eine Straftat wird   offene Fragen bezüglich des Antrags                 Antidiskriminierungsgesetz (LADG)
»Islamisierung« und »Bevölkerungs-       nur dann als islamfeindlich erfasst,     hätten durch einfache Nachfrage                     ist ein guter Anfang. Betroffene ha-
austausch« als Legitimation der          wenn die aufnehmende Polizeistelle       schnell geklärt werden können. Dass                 ben die Möglichkeit, gegen Diskrimi-
terroristischen Rechten für ihre Taten   sie als solche einstuft.                 dies seitens der Polizeibehörden                    nierung durch öffentliche Stellen des
genutzt – in Hanau wie auch bei dem      Diese Zurückhaltung der Betroffenen      nicht geschah, ist ein Hinweis auf                  Landes Berlin vorzugehen. Unab-
Anschlag in Halle.                       gegenüber der Polizei ist begründet,     den strukturellen Rassismus dieser                  dingbar aber bleibt eine solidarische
Wegen dieser Hetze haben Muslime         denn Rassismus ist ein strukturelles     Behörde. Martin Germer, Pfarrer der                 Haltung, die sich an der Seite der
aufgrund ihres Glaubens weniger          Problem. Dazu gehören Razzien in         Gedächtniskirche, ist sich »sicher,                 Betroffenen aktiv und wahrnehmbar
Chancen auf dem Arbeits- und Woh-        Shisha-Bars, die zu einem General-       dass mit einer solchen nur auf Mut-                 gegen jede rassistische Diskrimi-
nungsmarkt. Zudem sind islamische        verdacht beitragen, wie auch die         maßungen und Unkenntnis beru-                       nierung von Muslimen ebenso wie
und christliche Religionsgemein-         aufgeladene »Clan«-Debatte und ras-      henden Begründung kein deutsches                    Juden, Roma und Sinti und anderer
schaften noch immer nicht gleichge-      sistische Polizeichats, die selbst bei   Gericht eine derartige Durchsuchung                 Minderheiten wendet. Ohne Wenn
stellt. Sie werden in der Regel nicht    Bekanntwerden für die beteiligten        bei einer christlichen [...] oder gar ei-           und Aber.
als Körperschaft des öffentlichen        Polizisten meist keine Folgen haben.     ner jüdischen Gemeinde freigegeben
Rechts anerkannt. Seit Erfassung         Weitverbreitete antimuslimische Res-     hätte«. Bundesweit gibt es mehr als                              René Paulokat, Yasin Bölme
3                                                                                                             DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg

                                                                                                                                                               Foto: flickr.com/Rosa Aux
Frauenstreik im Homeoffice?
8. März: Frauen tragen die Corona-Hauptlast
Wir befinden uns im zweiten Jahr der    betreut. Von Eltern, die teilweise      verstehen wir, was das heißt.              werden, wenn es dann irgendwann
Pandemie. Seit März letzten Jahres      wiederum digital arbeiten oder aus      Feministinnen berufen sich auf den         wieder »normal« wird. Aber es
steht auf der ganzen Welt das Leben     der U-Bahn für den Arbeitsweg die       8. März nicht nur als internationalen      reicht nicht; es ist nicht zu schaffen.
von Milliarden Menschen Kopf.           Sorge einer Ansteckung mitbringen       Frauentag, sondern auch als Tag            Wir können nicht weniger trösten,
Selbstständige und Unternehmen          oder aber ihre Arbeit niederlegen       des feministischen Streiks. Viel           weniger Windeln wechseln. Nicht
bangen um Aufträge, Beschäftigte        mussten. Vor allem Frauen haben         wurde über die Verzahnung von              weniger Brote schmieren und beim
sind in Kurzarbeit, Arbeiter*innen in   in den letzten Monaten beruflich        Produktions- und Reproduktionsar-          Anziehen helfen. Wir können nicht
systemrelevanten Branchen tragen        zurückgesteckt oder sich zwischen       beit, von Lohn- und Sorgearbeit ge-        weniger Arzttermine koordinieren
die Last der Pandemie auf ihren         Arbeit und Kinderbetreuung aufge-       sprochen. Oft klang das ein wenig          oder weniger Kleidung waschen.
Schultern. Auch als Konsumenten         rieben, um ihre Familien durch die      abstrakt. Uns wurde vorgeworfen,           Wir können auch selbst nicht noch
wurde unser Leben in den letzten        Krise zu bringen. Und ausgerechnet      wir hätten doch schon die volle            weniger essen und schlafen.
Monaten extrem eingeschränkt.           in dieser anstrengenden, zermür-        Gleichberechtigung. Aber das war           Die große Demonstration am 8.
Und doch ist das »Zuhause«, das         benden Zeit, ist es nicht möglich,      nicht genug und jetzt sehen hoffent-       März letzten Jahres war die letzte
sogenannte Privatleben, das, was        Freunde zu treffen. Wir sind ge-        lich alle: So kann es nicht weiter         vor dem Ausnahmezustand. Dieses
vor Corona nach Feierabend und          zwungen, in Kernfamilien und            gehen. Seit Monaten zerreißen wir          Jahr wird der Frauenkampftag stiller
getrennt vom »Office« stattfand,        Haushalten zu denken und spüren         uns zwischen Beruf und Privatle-           sein. Vereinzelter. Aber niemand
der wohl am stärksten veränderte        dabei schmerzlich, wie abhängig         ben. Zwischen Zoom und Kindern.            soll denken, dass wir Frauen nicht
Lebensbereich. Die Schulen und          wir voneinander, von Zuwendung,         Zwischen Home und Office. Wir sind         weniger wütend sind. Nie war ein
Kindergärten, Kitas und Nachmit-        Zusammenhalt und gemeinsam ge-          müde. Wir haben Stunden reduziert          feministischer Streik notwendiger
tagsbetreuungen mussten ihre Tore       lebtem Leben sind. Das Private ist      und auf Gehalt verzichtet. Die Kin-        und greifbarer als jetzt.
schließen. Seither werden Kinder        politisch – Feministinnen sagen das     der vertröstet und uns gesagt, dass
digital unterrichtet und zuhause        seit langem. Und in diesen Tagen        sie den Schulstoff schon nachholen                                  Judith Daniel

Das YAAM muss bleiben!
Es gibt sie noch, die einzigartigen     der Begegnung, sondern vielmehr zu      pektive und der Erhalt des YAAMs           die BVV eingebracht, welcher den
soziokulturellen Freiräume in unserer   einem Schutzraum für geflüchtete        am Standort. Die Uferwände sind            langfristigen Erhalt des YAAMs am
Stadt, welche Teil – oder sagen wir     und alle Menschen, welche alltäglich    marode. Für das YAAM eine Hiobs-           Standort fordert und das Bezirksamt
Überlebende – der authentischen         Diskriminierung, Rassismus und          botschaft in sowieso schon unsiche-        beauftragt, alle nötigen Vorausset-
Berliner Club- und Subkultur sind.      auch Repressionen erfahren.             ren Zeiten. Sicherungsmaßnahmen,           zungen dafür zu schaffen und sich
Das YAAM gehört definitiv dazu.         An der Schillingbrücke hinter einem     Absperrungen von Teilflächen des           mit den beteiligten Senatsverwal-
1994 als Jugend- und Kulturstandort     bunten Bretterzaun beheimatet,          beliebten Außenbereichs, eine              tungen zusammenzusetzen. Nach all
gegründet, ist es mittlerweile eine     hat das YAAM 2014 nach zahlrei-         Sperrung des Hauptgebäudes für             den Jahren der Planungsunsicherheit
Friedrichshain-Kreuzberger Institu­     chen Standortwechseln, Jahren der       den öffentlichen Publikumsverkehr          und aufgrund der akuten Problem-
tion. Eine berlinweitbekannte Kultur-   Zwischennutzungslösungen und            folgten und dies alles in einer Zeit, in   lage vor Ort soll dieser Antrag aktiv
und Freizeitstätte, welche karibisch    kurzfristigen Mietverträgen ein         der eine Pandemie die Kulturbranche        darauf hinwirken, dass das YAAM als
und afrikanisch verwurzelte Kulturen    ideales Zuhause gefunden. Senat,        besonders hart trifft, sie existentiell    wichtiger Bestandteil der soziokul-
mit den urbanen Subkulturen ver-        Bezirk, Abgeordnetenhaus und            bedroht und sie lange über die Krise       turellen und sozialen Infrastruktur
knüpft und einen Raum der multikul-     Liegenschaftsfonds engagierten sich     hinaus mit den Folgen beschäftigen                           unseres Bezirkes
turellen Begegnung schafft. Durch       damals für eine Rückübertragung         wird.                                                        sowie als einer die-
das Engagement in der Jugend- und       des öffentlichen Grundstückes an        Verordnete der Linksfraktion such-                           ser wenigen authen-
Straßensozialarbeit, durch die          den Bezirk.                             ten das Gespräch mit dem YAAM                                tischen Freiräume
Kooperationen mit Schulen ist das       Und dieses Zuhause steht nun            und machten sich im Januar ein Bild                          erhalten bleibt.
YAAM im Bezirk tief verwurzelt. Seit    buchstäblich auf wackligem Grund.       vor Ort. Gemeinsam mit der Grünen-
2016 wurde es nicht nur zu einem Ort    Und damit auch die langfristige Pers-   Fraktion wurde zügig ein Antrag in                          Ulrike Juda
klar.links                                                                                                                                                        4

 Wahlkreis 3
 Mehringplatz östlich Lindenstraße/Axel-Springer-Straße,                Wahlkreis 4
 Moritzplatz, Oranienplatz, Lausitzer Platz, Urbanstraße,               Barnimkiez, Friedenstraße, Richard-Sorge-Viertel westlich Richard-Sorge-Straße/
 östlich Zossener Straße                                                Fritz-Schiff-Weg und nördlich Kochhannstraße, Andreasviertel, Weberwiese,
                                                                        Wriezener Bahnhof
 Reza Amiri
 Reza Amiri ist unser Direktkandidat bei den Wahlen
                                                                        Damiano Valgolio
 zum Berliner Abgeordnetenhaus im Wahlkreis 3 in                        Damiano Valgolio ist Rechtsanwalt für Arbeitsrecht und vertritt Beschäftigte und
 Kreuzberg. Er ist 2002 nach Berlin gezogen, um sein                    Betriebsräte. Er ist außerdem verantwortlich für den Rechtsschutz der Gewerk-
 Studium an der Humboldt-Universität abzuschließen.                     schaft IG Metall in Berlin. Der 39-Jährige ist Vater eines kleinen Sohnes und lebt seit
 Seitdem lebt der 45-Jährige in Friedrichshain-Kreuz-                   vielen Jahren im Friedrichshainer Nordwesten. Wenn die Ü32-Mannschaft der VfB
 berg. (Kommunal-)Politisch engagiert ist er seit vielen                Friedrichshain trainiert, kann man ihn auf dem Sportplatz Virchowstrasse treffen.
 Jahren, u. a. als Mitglied der Bezirksverordnetenver-                  Der Einsatz für Arbeitnehmerrechte ist Damiano Valgolios Schwerpunkt – beruflich
 sammlung. Aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit als                    und politisch. Er unterstützt die Kolleginnen am Vivantes Klinikum am Friedrichs-
 Referent der Linksfraktion für Wirtschaft, die Berliner                hain in der Auseinandersetzung um mehr Personal und faire Bezahlung. Daneben
 Bezirke und Stadtentwicklung liegen Reza Amiri der                     engagiert sich der Jurist im Kampf gegen Rechtsextremismus. Er hat die erfolgreiche
 Kampf gegen Spekulation mit Wohnraum und die da-                       Kampagne gegen den rechten Thor-Steinar-Laden am Petersburger Platz mitorga-
 mit verbundene Verdrängung der Menschen aus ihren                      nisiert. Auch die Benennung einer Straße im Friedrichshainer Nordkiez nach Silvio
 Kiezen ganz besonders am Herzen. Dafür engagiert                       Meier, der 1992 von Neonazis im U-Bahnhof Samariterstraße ermordet worden
 er sich auch als Bezirksverordneter im Ausschuss                       ist, hat der Deutsch-Italiener vorangetrieben. Die Anwaltskanzlei von
 für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Er ist ein                     Damiano Valgolio vertritt Opfer von rechter Gewalt, unter anderem in der
 entschiedener Unterstützer des Volksentscheides                        Nebenklage im NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe in München.
 »Deutsche Wohnen & Co enteignen!«. Sollte dieser
 von den Berlinerinnen und Berlinern angenommen
 werden, würden etwa 240.000 Wohnungen von                                                »Löhne rauf – Mieten runter:
 Immobilienkonzernen vergesellschaftet und somit der                                           Dafür setze ich mich ein.
 Spekulation durch Finanzinvestoren entzogen.                                         In der Karl-Marx-Allee haben wir
                                                                               mit hunderten mutigen Mieterinnen und
                                                                                Mietern gezeigt, dass man auch einen
                         »DIE LINKE wird dringend gebraucht –                               mächtigen Konzern wie die
                         ob im Kampf für bezahlbare Mieten und                       Deutsche Wohnen besiegen kann.
                         mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung                     Solidarität und Zusammenhalt von
                         bei Neubauprojekten, als Vorkämpferin                  unten ist auch der beste Schutz gegen
                         für einen altersarmutsfesten                                                  rechte Hetzer!«
                         Mindestlohn, sowie im Kampf gegen
                         alte und neue Nazis und alle Formen
                         xenophober, antisemitischer und
                         frauenfeindlicher Tendenzen in unserer
                         Gesellschaft. Daran möchte ich mich mit
                         ganzer Kraft beteiligen!«

 Wahlkreis 1
                                                                                                                               3
 Askanischer Platz, Mehringplatz westlich Lindenstraße/Axel-Springer-
 Straße, Gleisdreieck, Rathaus Yorckstraße, Urban­straße westlich
 Zossener Staße, Viktoriapark, Chamissokiez                                                          1
 Gaby Gottwald
 Seit 2017 ist Gaby Gottwald Mitglied des Abgeordnetenhaus und
 dort im Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen und im Aus-
 schuss für Sport für uns im Einsatz. Ihr politischer Schwerpunkt liegt
 im Bereich der Mieten- und Wohnungspolitik. Sie ist innerhalb der
 Fraktion für den Mietendeckel zuständig. Außerdem setzt sie sich
 für die Umsetzung des bezirklichen Vorkaufsrechts und gegen die
 Verdrängung von kleinen Gewerbetreibenden ein. Sie streitet für die
 Schaffung eines dringend notwendigen Gewerbemietrechts, das
 unsere Kiezstrukturen schützt. Außerdem engagiert sich Gaby Gott-
 wald gegen den Ausverkauf der Stadt an große Immobilienkonzerne

                                                                                 Abgeordneten-
 und ist daher auch gegen den Abriss von Karstadt am Herrmannplatz
 aktiv.
 Gaby Gottwald ist seit über 40 Jahren Gewerkschaftsmitglied und

                                                                                 hauswahl 2021:
 war in der ersten grünen Bundestagsfraktion zuständig für Entwick-
 lungspolitik und Lateinamerika. Sie war viele Jahre in Hamburg im
 Bereich Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik beruflich tätig und ehren-
 amtlich im Hamburger Arbeitskreis Asyl. Seit 2006 lebt sie in Berlin.

                         »DIE LINKE kämpft für bezahlbare
                                                                                 Die Direktkandidat*innen
                         Mieten und den Erhalt unserer Kieze.
                         Dies erfordert ein entschlossenes
                         Vorgehen gegen die Immobilienlobby
                                                                                 der LINKEN Friedrichshain-
                         und aktive Bündnispolitik mit Mieter*innen.
                         Wir müssen für mehr Regulierung am
                         Markt und mehr Mieterschutz sorgen. Der
                                                                                 Kreuzberg
                         Mietendeckel ist ein wichtiger Schritt dahin.
                         Grundsätzlich darf Wohnraum keine Ware
                         sein. Das muss unser Ziel sein, dafür will
                         ich weiterhin eintreten, dafür kandidiere
                         ich.«
5                                                                                                                             DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg

            Wahlkreis 5
            Hausburgviertel, Richard-Sorge-Viertel östlich Richard-Sorge-Straße/Fritz-Schiff-Weg und südlich Kochhannstraße, Samariterviertel,
            Traveplatz nördlich Scharnweberstraße

            Steffen Zillich
            Berlin ist Steffen Zillichs zuhause. 1971 wurde er im Osten der Stadt geboren und ist hier seitdem familiär – verheiratet, ein kleiner Sohn –, sozial und
            politisch fest verwurzelt. In dieser von sozialen Gegensätzen und Ungerechtigkeiten, von unterschiedlichen Lebensmodellen und Weltoffenheit gepräg-
            ten Stadt hat er sein politisches Bewusstsein entwickelt. Seit er denken kann, hat er sich gegen gesellschaftliche Ungerechtigkeiten und für gleichwerti-
            ge Lebensverhältnisse engagiert. Dafür arbeitet und streitet der 49-Jährige als direkt gewählter Friedrichshainer Wahlkreisvertreter im Berliner Abgeord-
            netenhaus.
            Als Parlamentarischer Geschäftsführer und haushaltspolitischer Sprecher der Linksfraktion konnte Steffen Zillich eine Reihe für Berlin und den Bezirk
            bedeutsamer Entscheidungen mitverantworten. So war er maßgeblich an den Verhandlungen über den Mietendeckel beteiligt. Er konnte, im gemeinsa-
            men Kampf mit den Mieter*innen, dafür sorgen, dass diese vor drohender Verdrängung geschützt werden, u. a. durch die Rekommunalisierung von über
            750 Wohnungen in der Karl-Marx-Allee oder die Ausübung des Vorkaufsrechts in Milieuschutzgebieten. In der Verantwor-
            tung von Steffen Zillich werden durch die Stadt Berlin milliardenschwere Programme aufgelegt, um Wirtschaft, Kultur und
            Familien durch die Corona-Krise zu helfen.
                                                               »Im nächsten Abgeordnetenhaus möchte ich meine Erfahrungen weiter einbringen.
                                                                      Der eingeleitete Richtungswechsel hin zu einer sozialen Ausrichtung in der
                                                                  Mieten-, Wohnungs- und Bodenpolitik ist längst nicht abgeschlossen und muss
                                                                    politisch abgesichert werden. Eine Haushaltspolitik, die auch bei geringeren
                                                                Einnahmen die soziale Infrastruktur in der Stadt erhält, weiter Investiert und sich
                                                                                      nicht aus der Coronakrise herausspart – das ist mein Ziel.«

                                                                          Wahlkreis 6

                                                   5                      Traveplatz südlich Scharnweberstraße, Boxhagener Platz, Stralauer Kiez, Stralauer Halbinsel
4                                                                         Kerstin Wolter
                                                                          Kerstin Wolter hat im Südosten Friedrichshains schon Vieles gehen und kommen sehen. Kleine
                                                                          Läden, wie der Schuster oder der kleine Handwerksladen um die Ecke, sind Spätis, Imbissen und
                                                                          kleinen Start Ups gewichen. Vor 15 Jahren hat sie die dörfliche Idylle Mecklenburg-Vorpommerns ge-
                                                                          gen das Leben im trubeligen Boxi-Kiez eingetauscht. Bereut hat sie das nie – im Gegenteil. Während
                                                                          auf dem Land lange alles so bleibt wie es ist, gehört Wandel zu einer Stadt wie Berlin dazu. Doch die
                                                                          Frage ist: Wie gestalten wir den Wandel und was wollen wir bewahren, weil es bereits gut ist? Die

                                                6                         34-Jährige will sich im Abgeordnetenhaus für eine Stadtentwicklung einsetzen, die sich an den Men-
                                                                          schen orientiert, die hier leben und nicht an den Interessen von Investoren. Kleinen Gewerbetreiben-
                                                                          den, Clubs und Nachbarschaftszentren will sie helfen, zu bleiben, während sie gegen Investoren wie
                                                                          Amazon und Signa klare Kante zeigen wird. Jahrelang hat sie sich in Protesten für eine nachhaltige
                                                                          Klima- und Umweltpolitik und in feministischen Bündnissen engagiert. Seit
                                                                          einem Jahr ist sie Bezirksvorsitzende der LINKEN in Friedrichshain-Kreuz-
2                                                                         berg, nun kandidiert sie das erste Mal für das Berliner Abgeordnetenhaus.

                                                                                     »Unser Bezirk und auch dieser Kiez haben eine Menge Probleme.
                © Amt für Statistik Berlin-Brandenburg 2020;                              Viele Läden können ihre Miete nicht mehr bezahlen. Immer
                Kartengrundlage: © GeoBasis-DE/BKG 2020                              mehr Weinbars und immer weniger Metzger, aber trotzdem: Noch
                                                                                                gibt es ein Friedrichshain-Kreuzberg, für dass es sich
                                                                                              zu kämpfen lohnt. Dafür stehe ich und dafür kandidiere
                                                                                                 ich für das Abgeordnetenhaus. Damit nicht über uns,
                                                                                                         sondern immer nur mit uns entschieden wird.
                                                                                                 Unser Kiez soll gerecht und sozial und für alle sein.«

            Wahlkreis 2
            Wassertorplatz, Graefekiez, Reichenberger Straße, Wrangelkiez

            Elif Eralp
            Vor über zehn Jahren ist Elif Eralp nach ihrem Jurastudium zum Arbeiten aus Hamburg nach Berlin gekommen. Sie hat unsere vielfältige
            Stadt lieben gelernt, geheiratet und zwei Kinder bekommen. Heute arbeitet die Juristin für die Bundestagsfraktion der LINKEN und ist Be-
            triebsrätin. Ihr politisches Engagement begann im Grunde genommen damit, dass sie mit zehn Jahren in der Garage der Mietswohnung ihrer
            Eltern einen »Umwelt-Club« gründete und zwei Freundinnen dafür gewann, selbstgemalte Plakate zur Rettung der Umwelt zu verteilen. We-
                                      nige Jahre später fand sie sich in der Anti-Atomkraft-Bewegung in Gorleben und Hamburg wieder, dann kamen der
                                      Kampf gegen Rechts und Gentrifizierung dazu. 2017 ist sie mit der Überzeugung in DIE LINKE eingetreten, dass es
                                      auch in den Parlamenten eine Partei geben muss, die Alternativen zur herrschenden neoliberalen Politik formuliert
                                      und der rassistischen AfD die Stirn bietet. Im Vorstand der Berliner LINKEN setzt sich Elif Eralp für Landesaufnah-
                                      meprogramme für Geflüchtete und einen besseren Zugang von Illegalisierten zu städtischen Ressourcen ein. Das
                                      liegt ihr auch deswegen am Herzen, weil sie als Kind von Eltern, die als Gewerkschafter selbst einmal vor politi-
                                      scher Verfolgung aus der Türkei geflohen sind, weiß wie wichtig es ist, solidarische Menschen zu treffen.
Foto: vdM

                                              »Ich kandidiere für das Berliner Abgeordnetenhaus, um das Projekt von Berlin
                                              als »Solidarity City« weiter voranzubringen. Dazu gehört für mich neben der Aufnahme
                                              Geflüchteter auch ein Ende von anlasslosen und stigmatisierenden Polizeikontrollen.«
klar.links                                                                                                                                                                             6

                                                                                                                                                                Foto: flickr.com/Christiane Wilke
   Die S-Bahn uns Berliner*innen!
   Die Privatisierungspläne der Grünen müssen gestoppt werden
Vor Corona nutzten täglich 1,5             sind ganz klar der Meinung: Öffent-    gefährdet dabei das System S-Bahn        beschränkt sie sich lediglich auf die
Millionen Fahrgäste die rot-gelben         licher Nahverkehr darf nicht zum       nachhaltig. Auf dem Landesparteitag      Verwaltung und die Nutzungsüber-
Züge der Berliner S-Bahn. Sie sind         Goldesel für private Unternehmen       im Januar hat die Landesvorsitzende      lassung des erworbenen Fahrzeug-
ein Markenzeichen unserer Stadt,           werden. Er hat einen öffentlichen      der LINKEN Berlin, Katina Schubert,      vermögens an die privaten Betreiber.
besser gesagt unserer Metropolre-          und ökologischen Auftrag für die       klargestellt: »Mehr Wettbewerb, wie      Die Grünen im Bundestag haben
gion, denn die Züge verbinden die          Bürgerinnen und Bürger.                es die Grünen und ihre Verkehrs-         sich in einem Fraktionsbeschluss
beiden Länder Berlin und Branden-          Ein neuer Betreiber benötigt für die   senatorin wollen, ist die falsche        im Dezember 2020 für eine S-Bahn
burg miteinander.                          Wartung der Züge neue Werkstätten.     Antwort für die Zukunft der S-Bahn.«     aus einer Hand und eine Mehrheits-
Die jetzt laufende Ausschreibung           Als Standort kommen dafür vier         Recht hat sie! Die richtige Antwort      beteiligung an den ausführenden
birgt zahlreiche Gefahren. Kommt           mögliche Orte in Frage, nur zwei       für die Zukunft der S-Bahn heißt:        Unternehmen ausgesprochen. Doch
ein anderes Unternehmen als die            befinden sich im Besitz der Länder     Eine S-Bahn in kommunaler Hand.          die grüne Verkehrssenatorin macht
S-Bahn Berlin zum Zuge, drohen z. B.       Berlin oder Brandenburg. Fraglich      Dafür macht sich DIE LINKE stark.        genau das Gegenteil. Als LINKE
bestehende Werkstätten geschlos-           ist, ob mit der Betriebsaufnahme       Dazu könnten entweder die Länder         müssen wir zusammen mit den
sen und Arbeitsplätze abgebaut zu          im Jahr 2027 bzw. 2028 überhaupt       in die S-Bahn Berlin GmbH einstei-       Beschäftigten der S-Bahn und ihrer
werden. Die Grüne Verkehrssenato-          eines der Werke zur Verfügung steht.   gen oder ein landeseigenes Unter-        Gewerkschaft EVG den Druck auf die
rin Regine Günther, die für den Aus-       Klappt das nicht, würde dies zu        nehmen aufbauen. Es ist abzusehen,       Grünen in Berlin erhöhen. Für die
schreibungsprozess verantwortlich          erheblichen Problemen auch für die     dass ein Einstieg in die S-Bahn          sozial-ökologische Verkehrswende
ist, hat das erklärte Ziel, weitere pri-   Fahrgäste führen.                      Berlin GmbH schneller ginge und bei      brauchen wir eine starke S-Bahn
vate Anbieter am S-Bahn-Verkehr zu         Wir brauchen eine S-Bahn, die          den Mitarbeitern eher auf Akzeptanz      mit guten Arbeitsbedingungen. Es
beteiligen. DIE LINKE. Friedrichshain-     den wachsenden Fahrgastzahlen          treffen würde. Das Wichtigste ist:       ist Zeit, die Privatisierungsträume
Kreuzberg stellt sich konsequent           gewachsen ist und die die Aufga-       Wir dürfen nicht noch mehr Zeit ver-     der grünen Verkehrssenatorin zu
gegen eine solche Zerschlagung der         ben der sozialökologischen Ver-        lieren. Die Gründung der Landesan-       stoppen!
S-Bahn Berlin und den Wettbewerb           kehrswende bewältigen kann. Eine       stalt für Schienenfahrzeuge könnte
auf Kosten der Beschäftigten. Wir          Aufteilung in mehrere Unternehmen      ein wichtiger Schritt sein. Allerdings             Janek Neuendorf, S-Bahner

Stärkung des Parlaments
Berliner Weg: Demokratie auch in der Pandemie
In einer Sondersitzung im Januar be-       Konkretisierung dieser Ermächti-       die persönliche Freiheit der Men-        vorher zustimmt. Regelmäßig gibt
schlossen die Mitglieder*innen des         gung erfolgte erst mit der Novellie-   schen eingreifen, können in einer        es das Recht des Abgeordnetenhau-
Abgeordnetenhauses das Berliner            rung des Gesetzes im vergangenen       Demokratie nicht einfach Regierung       ses, Einspruch gegen erlassene Re-
Covid-19-Parlamentsbeteiligungsge-         Jahr. Das ermöglicht einerseits        und Verwaltung überlassen sein.          gelungen der Regierung einzulegen.
setz und gingen damit einen bisher         schnelles Handeln der Exekutive,       Nur in parlamentarischen Debat-          Außerdem wird dem Senat aufgege-
einmaligen Weg unter den Bundes-           wie dies auch in einer solchen Krise   ten, in denen auch strittige Punk-       ben, unterschiedliche Lebenslagen
ländern. Denn mit diesem Gesetz            erforderlich ist. Andererseits darf    te angesprochen und diskutiert           und soziale Situationen im Abwä-
wird dem Parlament ermöglicht,             dies aber nicht dazu führen, dass      werden können, kann es einen für         gungsprozess zu berücksichtigen.
auch in Zeiten der Corona-Krise,           die Verantwortung und Mitbe-           die Bürger*innen transparenten und       Das Berliner Abgeordnetenhaus
nicht nur vom Senat über Vorhaben          stimmung der parlamentarischen         nachvollziehbaren Abwägungspro-          hat damit die parlamentarische
informiert zu werden und die Regie-        Gremien ausgehebelt werden, denn       zess geben, der für die Akzeptanz        Mitsprache in der Pandemie nicht
rung zu kontrollieren, sondern auch        hier kann es um Entscheidungen         der zu beschließenden Maßnahmen          nur eingefordert, sondern ihr einen
die Verantwortung für Normbestim-          gehen, die für Bürger*innen und        durch die Öffentlichkeit wichtig und     konkreten, handhabbaren Rahmen
mungen wahrzunehmen.                       die Gesellschaft insgesamt ele-        notwendig ist.                           gegeben, in dem es jetzt selbst
Mit dem Infektionsschutzgesetz ha-         mentare Bereiche betreffen. Das        Durch das neue Gesetz ist nun eine                          Verantwortung
ben Regierungen in Bund und Län-           betrifft zum Beispiel das Versamm-     Beteiligung des Abgeordnetenhau-                            übernehmen
dern eine breite Ermächtigung, per         lungsrecht oder das Recht auf          ses bei Pandemieverordnungen ver-                           kann und muss.
Verordnung tief in die Grundrechte         uneingeschränkte Ausübung der          pflichtend vorgesehen. Bei beson-
einzugreifen, sie sogar zeitweise zu       Religion. Ebenso das Recht, sich im    ders tiefen Grundrechtseingriffen,
suspendieren, wenn es der Infekti-         öffentlichen Raum frei zu bewegen.     können solche Verordnungen erst                            Steffen Zillich,
onsschutz gebietet. Eine inhaltliche       Solche Entscheidungen, die tief in     in Kraft treten, wenn das Parlament                        MdA
7                                                                                                             DIE LINKE. Friedrichshain-Kreuzberg

Bezirksamt übersieht soziale Brennpunkte
Die Versorgung mit Kita-Plätzen muss verbessert werden
Gespräche zwischen jungen Eltern        Die Berechnungen des Bezirksamtes        unterdurchschnittliche Betreuungs-       zung und Beratung, langfristig muss
landen schnell bei der Kitafrage:       haben bis 2026 einen Bedarf von          quoten aus. Es werden im Verhältnis      das bestehende Chaos z. B. über
Habt ihr schon einen Platz? Wo habt     1.348 benötigten neuen Kitaplätzen       also zu wenige Kinder in den für sie     unterstützende bezirkliche Vertei-
ihr euch überall beworben? Und bei      identifiziert. Die vorgelegten Planun-   wichtigen Einrichtungen gefördert.       lungsinstrumente aufgelöst werden.
Erfolg: Wie habt ihr das geschafft?     gen, die zur Abstimmung stehen,          In beiden Regionen existieren sozia-     3. Der Senat muss den Kitaausbau
Am besten sollte schon vor einer        skizzieren Maßnahmen über 1388           le Brennpunkte. Unterdurchschnitt-       und Betrieb gemäß den tatsäch­
Schwangerschaft mit der Platzsuche      neue Plätze für die frühkindliche        lich berücksichtigt ist aber auch der    lichen Bedarfen finanziell sicher­
begonnen werden, wird vielerorts        Betreuung und Förderung. Das hört        Nordosten von Friedrichshain. Eine       stellen.
gespottet.                              sich erstmal gut an: mehr Plätze als     angemessene Planung gemessen an          Und 4. Die beschäftigten in den
Auf dem Papier hat sich im Be-          Bedarf. Doch diese Planung hat vor       den ermittelten Bedarfen lässt sich      Kitas brauchen bessere Arbeitsbe-
zirk die Anzahl der »erlaubten«         allem zwei Schwachstellen. Plätze        nur in Kreuzberg Südwest (Sozial-        dingungen und mehr Anerkennung
Kitaplätze von 2017 bis 2019 auf        auf dem Papier sind nicht unbedingt      raum 2) mit 347 neuen Plätzen und        dafür, dass sie fünf Tage die Woche
15.809 erhöht, immerhin ein Plus        tatsächlich belegbare Plätze (siehe      einer guten Reserve erkennen.            unsere Kinder liebe- und fantasie-
von 539 Plätzen. Insgesamt sind         oben). Und die neuen Kitaplätze wer-     Die Kitaentwicklungsplanung muss         voll betreuen. Bessere Bezahlung
aber lediglich 62 zusätzliche Plätze    den sehr ungleichmäßig im Bezirk         daher nachgebessert werden. Dabei        ist ein relevanter Punkt. Wer dies
belegbar geworden, denn es fehlen       verteilt.                                sind vier Ebenen zu beachten:                              bestreitet, verkennt
Erzieher*innen. Und es existiert        Im Kreuzberger Nordosten (dem            1. In der innerbezirklichen Verteilung                     den Personalman-
kein Kitaplatzvergabeverfahren:         sogenannten Sozialraum 3) sind nur       muss eine bessere Berücksichtigung                         gel, der den Kita-
Alle bewerben sich individuell in       30 Plätze geplant. Im Friedrichshai-     der unterversorgten Regionen und                           ausbau und Betrieb
verschiedenen Kitas und landen dort     ner Südwesten (Sozialraum 7) sind        Brennpunkte erfolgen.                                      hemmt.
auf endlosen Wartelisten. Das treibt    überhaupt keine Plätze vorgesehen.       2. Eltern brauchen kurzfristig bei der
wiederum die Kitas in den Wahnsinn.     Beide Regionen zeichnen sich durch       Kitaplatzsuche bessere Unterstüt-                                 Kolja Fuchslocher

Bezirk fördert Projekte
Thema der Sitzung des Ausschus-         68 Kultur und Kunstprojekte, die         das Jahr 2021.So erhalten z. B. die      Kultur und Geschichte Friedrichs-
ses für Kultur und Bildung im Januar    2021 in unserem Bezirk stattfinden       Friedrichshainer Spatzen e. V. in        hain-Kreuzberg.
war die Präsentation über ausge-        sollen.                                  Kooperation mit der studiobühne          Die Mitglieder des Fachausschusses
wählte Projekte für die Projektförde-   Der Jury für Projektförderung lagen      alte feuerwache eine Förderung für       dankten der Jury für ihre engagierte
rungen und die Kulturelle Bildung       in diesem Jahr 152 Projektanträge        ein Projekt zu 30 Jahren Kinder-         Arbeit und verliehen der Hoffnung
im Bezirk. Zwei unabhängige Jurys,      vor. Das sind 80 Prozent mehr An-        rechte. Auch das »5. internationale                       Ausdruck, dass alle
bestehend aus Akteur*innen der          träge als 2020. Den geplanten För-       Festival der unkonventionellen                            Projekte in diesem
                                                                                                                          Foto: Solveig Schiebel

Kunst und Kulturszene Berlins,          dermitteln von rund 224.000 Euro         Weihnachtsfilme« in Kooperation                           Jahr stattfinden
haben unter der Leitung des Fach-       stand ein Antragsvolumen von             mit Moviemento Kino Berlin kann                           können.
bereichs Kultur und Geschichte          rund 900.000 Euro gegenüber. Die         stattfinden. Eine detaillierte Über-
vielfältige Kulturprojekte ausge-       Jury beschloss ihre Empfehlung           sicht über alle Projekte findet sich                              Regine
wählt. Gefördert werden insgesamt       zur Förderung von 56 Projekten für       auf der Seite des Fachbereiches                                   Sommer-Wetter

    Neue
    LINKE-Lastenräder
    Seit vielen Jahren leisteten unsere Lastenräder unserem Bezirks-
    verband gute Dienste, waren im Einsatz vor Wahlen, nach Wahlen,
    bei Infoständen, Demos … Sie haben unter den vielen Kilometern
    und der Belastung von vielen Kilogramm Material in den Jahren
    jedoch sehr gelitten. Jetzt wurden die drei neuen Schleudern in
    Betrieb genommen, pünktlich zum Superwahljahr 2021! Bei der
    Anschaffung der neuen Lastis wurde an Qualität und Nachhaltig-
    keit gedacht. Die neue Flotte wurde in Dänemark hergestellt und
    in Kreuzberg eingekauft. Entspannt unterwegs sind wir auf den
    Fahrradstraßen und temporären, geschützten Radfahrstreifen im
    Bezirk. Wir begrüßen außerdem die Einrichtung von über 1.000
    neuen Fahrradstellplätzen. Es gibt noch gute Nachrichten!
klar.links                                                                                                                                                         8

 Termine

Der Rote Laden
                                                Keine Profite mit der Miete!
Weidenweg 17, 10249 Berlin
Telefon: 030/426 26 87
                                                Wir sammeln für »Deutsche Wohnen & Co. enteignen«
E-Mail: info@dielinke-fk.de
Bürozeiten:
Montag: 9–16 Uhr,                               Ende Februar ist das Volksbegehren      über unser Wohnen entscheiden,          Wenn wir also jetzt auf den Straßen,
Dienstag & Donnerstag: 10–18 Uhr,               »Deutsche Wohnen & Co. enteig-          sondern ein demokratisch gewählter      unter den Kolleg*innen oder in der
Mittwoch: 11 bis 18 Uhr, Freitag: Geschlossen   nen« in die zweite Sammelphase          Gesamtmieter*innenrat. Und ja, das      Familie Unterschriften sammeln,
                                                gestartet. Damit geht die Initiative    ist erlaubt und kein unheimlicher       dann ist das keine verrückte Idee,
Veranstaltungen März/April 2021                 große Schritte auf ihr Ziel zu, große   Schatten aus längst vergangen real-     sondern dann ist das unser Einsatz
Leider müssen die meisten Treffen weiterhin     Immobilienkonzerne wie Deutsche         sozialistischen Zeiten. In vielen an-   für eine solidarische Stadt und für
online stattfinden. Der Zugangslinks für die    Wohnen und Vonovia mit einem            deren Bereichen sind Enteignungen       die Steigerung unseres Gemein-
Onlineveranstaltungen können über die           Bestand ab 3.000 Wohnungen in           nach dem Grundgesetz (Artikel 14)                         wohls.
Mailadresse info@dielinke-fk.de angefordert
werden.
                                                gesellschaftliches Eigentum zu          längst gängige Praxis. Es gibt hun-                       Also, auf geht’s!
                                                überführen.                             derte Verfahren jedes Jahr, z. B. für
Mitgliederversammlung
Ortsverband Kreuzberg                           Moment! Enteignen? Geht das denn        den Straßenbau oder Kohletagebaue.
Donnerstag, 4.3., 19 Uhr                        überhaupt und muss das denn sein?       Der Artikel 15 unseres Grundgesetzes
Online                                          Die Antwort ist zwei Mal: Ja. Denn      sieht die Vergesellschaftung im Sinne                   Kerstin Wolter,
Mitgliederversammlung                           der Mietenwahnsinn, der in Berlin       des Gemeinwohls explizit vor.                           Bezirksvorsitzende
Ortsverband Friedrichshain Nordost              und vielen anderen Städten um sich
Donnerstag, 18.3 und 15.3., 19 Uhr              greift, führt immer schneller dazu,
Online
                                                dass die Innenstädte nur noch für
Mitgliederversammlung
Ortsverband Friedrichshain Südost
                                                die Topverdiener*innen bewohnbar          Zweite Sammelphase
                                                sind. Im Gegenzug werden dieje-
8.3 und 22.3. ab 19 Uhr
Online                                          nigen, die sich die teuren Mieten         Deutsche Wohnen & Co. enteignen –
Mitgliederversammlung
Ortsverband Friedrichshain Südwest
                                                nicht leisten können, an den Rand
                                                verdrängt. Sie müssen ihre heimat-
                                                                                          worum geht’s?
16.3., ab 19 Uhr                                lichen Kieze verlassen und dafür
Online-Stammtisch                               zum Teil lange Fahrtwege zur Arbeit
                                                                                          Wer soll enteignet werden?
Ortsverband Friedrichshain Nordwest             auf sich nehmen. Das fördert die          Die Bestände großer Immobilienkonzerne mit über 3.000 Wohnungen
11.3 und 8.4. ab 19 Uhr                                                                   in Berlin – das sind rund 240.000 Wohnungen.
                                                Trennung der Menschen nach Ge-
Arbeitskreis Rote Beete                         haltsklassen – die Reichen leben in
17.3. und 21.4., 18.30 Uhr                                                                Warum?
Online: Anmelden unter akrb@posteo.de           der Innenstadt, die Ärmeren in den
                                                Außenbezirken. Die Menschen hinter        Berlins Mieten explodieren seit Jahren. Grund ist, dass Immobilien-
Bürgerbüro Steffen Zillich, MdA                 der Kampagne »Deutsche Wohnen             konzerne ungehemmt Profit schlagen aus teuren Mieteinnahmen. Das
Weidenweg 17, 10249 Berlin                      & Co. enteignen« wollen dieser            Volksbegehren will hier einen Riegel vorschieben und viele Wohnungen
Telefon: 030/42801476                                                                     in öffentliches Eigentum der Stadt verwandeln.
                                                Verdrängungskaravane den Weg ab-
E-Mail: buero@zillich.berlin
Öffnungszeiten: Di. und Do., 10–18 Uhr;         schneiden und den Mietenwahnsinn
Fr. 10–13 Uhr                                   stoppen.                                  Warum Unterschriften sammeln?
Bürger*innen-Sprechstunde:                      Doch warum treiben private Inves-         2018 startete die Kampagne »Deutsche Wohnen und Co. enteignen« ein
19.3.2021, 10.30–11.30 Uhr
                                                toren die Mieten eigentlich in diese      Volksbegehren. In der ersten Phase wurden 2019 77.001 Unterschriften
im Bürger*innen-Büro
16.4.2021, 10.30 –11.30 Uhr                     schwindelerregenden Höhen? Ganz           gesammelt. Jetzt beginnt die zweite Sammelphase.
im Bürger*innen-Büro                            einfach: Die großen Immobilienfir-
7.5.2021, 10.30–11.30 Uhr                       men schlagen aus unseren Mietein-         Wieviele Unterschriften sind nötig?
im Bürger*innen-Büro
                                                nahmen Profit. Hinzu kommt, dass          170.000 Unterschriften
um Voranmeldung wird jeweils gebeten
Kostenlose Miet- und Sozialrechtsberatung       Immobilienkonzerne wie Vonovia            (mindestens sieben Prozent der zum Abgeordnetenhaus
(Anmeldung erforderlich)                        und Deutsche Wohnen kaum dazu             wahlberechtigten Bevölkerung)
Donnerstag, 11.3., 16.30–18.30 Uhr              beitragen, neuen Wohnraum zu
Donnerstag, 8.4., 16.30–18.30 Uhr
                                                schaffen. Der Ausgabenanteil für          Ab wann?
Wahlkreisbüro von Pascal Meiser, MdB            den Neubau liegt bei privaten
und Gaby Gottwald, MdA                                                                    Der Sammelstart begann am 26. Februar 2021.
Zeughofstraße 22, 10997 Berlin
                                                Konzernen im niedrigen einstelligen
E-Mail: pascal.meiser.wk@bundestag.de           Bereich, während landeseigene             Bis wann?
Telefon: (030) 69507924                         Wohnungsunternehmen wie die
Bürgersprechstunde Pascal Meiser:                                                         Vier Monate lang bis zum 26. Juni 2021.
                                                Gewobag mehr als ein Viertel ihrer
Donnerstag, 11.3., 16–18 Uhr,
                                                Ausgaben in den Neubau investie-
Roter Laden (Weidenweg 17, Friedrichshain)
                                                ren. Die Mär, dass wir die privaten
                                                                                          Wie kann ich mitmachen?
Dienstag, 27.4., 16–18 Uhr im Wahlkreisbüro
                                                Unternehmen für den Neubau                Melde dich bei deinem Kiezteam!
                                                bräuchten, entbehrt also jeglicher        Kontakt Kiezteams von Deutsche Wohnen & Co. Enteignen:
                                                Grundlage. Was stattdessen stimmt         kiezteam_friedrichshain@dwenteignen.de
                                                ist, dass die großen Wohnungs-            oder kiezteam_kreuzberg@dwenteignen.de
                                                konzerne mit sogenannten »Share           Kontakt für Sammelstruktur der LINKEN Friedrichshain-Kreuzberg:
Friedrichshain-Kreuzberg
                                                Deals« beim Immobilienkauf die            info@dielinke-fk.de
Impressum:                                      Grunderwerbssteuer umgehen und
Redaktionsschluss: 15. Februar 2021
                                                das Berlin jährlich Millionen Euro
Herausgeberin: DIE LINKE. Friedrichshain-
Kreuzberg, Tel: 030/426 26 87                   kostet. Kurzum: Wir können uns als
www.dielinke-fk.de                              Berliner*innen die großen privaten
www.facebook.com/DIELINKE.FK                    Immobilienunternehmen schlicht
info@dielinke-fk.de                             nicht leisten.
Redaktion: Damiano Valgolio (V.i.S.d.P.)        Deshalb müssen wir über Enteignung
Kontakt Fraktion DIE LINKE. in der              reden und über die Überführung von
BVV Friedrichshain-Kreuzberg:                   Deutsche Wohnen und Co. in eine
Yorckstraße 4–11, 10965 Berlin
Telefon: (030) 90298-2599                       Anstalt des öffentlichen Rechts –
E-Mail: fraktion@linke-kommunal.de              damit nicht nur einige wenige Private
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