WEINGARTENER SPIELZEIT - September 2019 bis Juni 2020 - Stadt Weingarten
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INHALT
Seite
TalkingDrums 4
Ensemble 1684 - Johann Rosenmüller 6
Hello, Dolly! - Musical 8
Frank Bungarten 10
Der Sheriff von Linsenbach 12
Kibbutz Contemporary Dance Company 14
BuJazzO - Bundesjazzorchester 16
Giuliano Carmignola & Heidelberger Sinfoniker 18
Coppélia - Ballett 20
Regensburger Domspatzen 22
Asya Fateyeva & Stuttgarter Kammerorchester 24
Das Dreimäderlhaus - Operette 26
Arabella Steinbacher & Matthias Kirschnereit 28
& Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Ödön von Horváth: Glaube Liebe Hoffnung 30
Veronika Eberle & Württembergische Philharmonie Reutlingen 32
Khatia Buniatishvili 34
George Bizet: Carmen 36
Martin Grubinger & Belgian National Orchestra 38
Ludwig van Beethoven: 9. Sinfonie d-Moll 40
Patricia Kopatchinskaja & Münchener Kammerorchester 42
Abonnement Kulturkreis Weingarten 47
Karteninformationen 49
Titelbild: Khatia Buniatishvili Herausgeber:
Foto: Gavin Evans Abteilung Kultur und Tourismus
Redaktion: Dr. Peter Hellmig
Münsterplatz 1, 88250 Weingarten
Karten-Telefon +49 (0) 751 405-232
akt@weingarten-online.de
www.weingarten-online.de„Kultur fällt uns nicht wie eine reife
Frucht in den Schoß. Der Baum
muss gewissenhaft gepflegt werden,
wenn er Frucht tragen soll.“
ALBERT SCHWEITZER
Seit Jahrzehnten leistet der Kulturkreis erfolgreich kulturelle
Baumpflege. Mit der aktuellen Ausgabe der Weingartener
Spielzeit können Sie erneut die Früchte dieser Bemühungen
ernten und genießen. Dabei werden Sie feststellen: Die
Vielfalt unseres kulturellen Früchtekorbs ist reizvoll und
bedient unterschiedliche Geschmacksrichtungen. Wohl-
schmeckend und gut gereift präsentieren wir Ihnen unser
neues Programmangebot vom Baum der Kultur. Neben
großen Namen und Werken aus der Welt der klassischen
Musik finden Sie die ganze Bandbreite an hochkarätigen
Angeboten, die die Weingartener Spielzeit seit jeher aus-
zeichnen. Oper, Konzert, Musical, Operette, Jazz, Ballett,
Komödie, Drama:
Es ist angerichtet. Greifen Sie zu und spüren Sie die
„Frischluft“ der Kultur.
„Unsere Kultur ist gewachsen wie ein kräftiger und
vielgestalteter Mischwald. Er leistet seinen Beitrag
zur lebensnotwendigen Frischluft.“ RICHARD VON WEIZSÄCKER
Dr. Peter Hellmig Prof. Reinhold Schmid
Leiter der Abteilung Vorsitzender des Konzert- und
Kultur und Tourismus TheaterausschussesKONZERT Do 26.09.2019 19 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum
TALKINGDRUMS
TalkingDrums Schlagzeug-Ensemble der Musikhochschule Stuttgart
Marta Klimasara Solo-Percussion und Marimba
Klaus Dreher Leitung und Moderation& MARTA KLIMASARA
Die unerschöpfliche Vielfalt der Schlaginstrumente gehört zum
ältesten kulturellen Erbe der Menschheit und begegnet uns in
allen Zivilisationen der Erde. Das Schlagzeugensemble TalkingDrums
führt die „klassischen“ abendländischen Vertreter dieser Instru-
mente mit dem bunten Reichtum ihrer exotischen „Geschwister“
zusammen. Auf Congas und Bongos, Taikos und anderen Trommeln,
Glockenspiel und Vibraphon, mit Gongs, Becken und Tamtams
werden pulsierende Rhythmen und fremde Klangwelten in den
Konzertsaal gezaubert. Im Zentrum des Repertoires steht die
Marimba, das Soloinstrument der Schlagzeugfamilie.
Marta Klimasara, die als Solistin, Lehrerin und Jurorin Weltruhm
genießt, hat mit dem Ensemble unter der Leitung ihres Professoren-
kollegen Klaus Dreher ein Programm zusammengestellt, das vom
Solostück bis zum groß besetzten Trommelensemble reicht und
einen Bogen von Musik aus Barock und Impressionismus über
afrikanische und asiatische Trommelmusik bis zu den Klassikern
der Percussionensemble-Literatur spannt.
€ 28 / 24 / 20 / 16
Familienermäßigung
%
Es waren die überragenden musikalischen Qualitäten, die im Herbst 2001 die Jury des
ARD-Wettbewerbs in München bewogen, Marta Klimasara den 1. Preis im Fach Schlag-
zeug zuzuerkennen. Die polnische Musikerin, ebenfalls Trägerin des erstmals bei diesem
Wettbewerb vergebenen Publikumspreises, besticht nicht nur durch ihre charmante und
engagierte Persönlichkeit, sondern vor allem auch durch ihre künstlerische Sensibilität
und Vielseitigkeit: Die sanften, zuweilen fast intimen Klänge der Marimba meistert sie
ebenso virtuos wie alle Herausforderungen des vielfältigen und abwechslungsreichen
Schlagzeug-Instrumentariums. Marta Klimasara ist eine hochgeschätzte Schlagzeug
solistin. Grundlage des internationalen Rufes sind neben internationalen Tourneen ihre
großen Erfolge bei internationalen Wettbewerben wie 1999 der 1. Preis beim „2nd World
Marimba Competition“. Die junge Künstlerin wurde im Oktober 2001 für ihre einzigartige
© Marta Klimasara
musikalische und künstlerische Persönlichkeit von der Europäischen Kulturstiftung in
Straßburg ausgezeichnet.
4|5KONZERT Sa 12.10.2019 20 Uhr (19 Uhr)
Basilika
(1619-1684)
JOHANN ROSENMÜLLER
ENSEMBLE 1684 Chor, Bläser, Streicher und Continuo
Gregor Meyer Leitung
Einführungs-Gespräch: Markus Berger mit Julia Hellmig, 19 Uhr
Abteilung Kultur und Tourismus, Münsterplatz 1, Seminarraum VHS
Wenige Komponisten wurden über einen derart langen Zeitraum
so hoch geschätzt wie Johann Rosenmüller. Beginnend bei
Heinrich Schütz, der bereits in den 1640er Jahren ein Lobgedicht
auf den jungen Komponisten verfasste, bis zu Telemann, der
noch 60 Jahre nach Rosenmüllers Tod dessen Werk als vorbildhaft
lobte. Den Adelsschlag allerdings erhielt der zunächst in Leipzig
und später in Venedig wirkende Barockmeister vom großen
J. S. Bach, der Rosenmüllers Sterbechoral „Welt ade, ich bin
dein müde“ Note für Note in eine eigene Kantate (BWV 27) über-
nahm - ein singulärer Vorgang in Bachs Schaffen.
Der Grund für die einhellige Bewunderung liegt in Rosenmüllers
einmaliger Tonsprache. Der Komponist schafft es, italienische
Klangsinnlichkeit mit der Würde der Musik Mitteldeutschlands
des 17. Jahrhunderts zu verschmelzen und daraus einen unver-
wechselbaren, erhabenen Stil zu formen.
Das Programm ist geprägt vom Feierlichsten was Johann
Rosenmüller komponierte, so u. a. das Magnificat, bei dem
8 Vokalsolisten, 2 Zinken, 3 Posaunen, Streicher und ein
Capell-Chor den Lobpreis Mariens eindrucksvoll in Szene setzen.
€ 32 / 28 / 24 / 18
Dieses Konzert ist für die kommenden fünf Jahre das letzte des Kulturkreises
Weingarten, das wegen der Innensanierung in der Basilika stattfinden kann.Jubiläums-Konzert zum 400. Geburtstag
%
Das Leipziger Ensemble 1684 unter Gewandhauschorleiter Gregor Meyer widmet
sich vorrangig der Aufführung und Vermittlung vorbachscher Barockmusik. Den
aktuellen Schwerpunkt bildet das Œuvre Johann Rosenmüllers, der die zweite
© Bach-Archiv Leipzig Gerd Mothes
Hälfte des 17. Jahrhunderts musikalisch wie kein anderer geprägt hat. Insbeson-
dere zu Rosenmüller entfaltet das Ensemble auch eine rege Forschungs- und
Editionstätigkeit. Die meisten der aufgeführten Werke werden aus historischen
Quellen für die Programme neu aufbereitet und teilweise auch rekonstruiert.
6|7MUSICAL Fr 18.10.2019 19.30 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum
HELLO, DOLLY!
Musical nach der Komödie “The Matchmaker” von Thornton
Wilder (1897-1975) und der Musik von Jerry Herman (1931)
Inga Hilsberg musikalische Leitung
Holger Müller-Brandes Inszenierung
Vanni Viscusi Choreographie
KAMMEROPER KÖLN
KÖLNER SYMPHONIKER
DEUTSCHE MUSICAL COMPANY© Magdalena Spinn
„Hello, Dolly!“ gehört seit der Uraufführung 1964 zu den inter-
national erfolgreichsten Musicals aller Zeiten. Neben der
Handlung, die auf einer Komödie Thornton Wilders basiert,
und den witzigen Dialogen von Michael Stewart ist es vor
allem das musikalische Feuerwerk der Melodien Jerry Hermans,
auf dem dieser Erfolg beruht. Der Musical-Klassiker begeistert
mit vielen zeitlos swingenden Broadway-Melodien und
spritzigen Tanznummern. Weltbekannt ist der Titelsong, der
im Repertoire keiner Musical-Sängerin fehlen darf: von
Barbara Streisand bis Bette Midler, die in einem der aktuell
größten Erfolge am Broadway im Shubert Theatre in „Hello,
Dolly!“ auf der Bühne stand.
€ 30 / 26 / 22 / 18
%
Die temperamentvolle Witwe aus New York Dolly Levi – keck,
elegant und betörend attraktiv – ist als Heiratsvermittlerin ein
Ass. Als der mürrische, jedoch überaus vermögende Kaufmann
Horace Vandergelder aus der Kleinstadt Yonkers eine geeignete
Frau sucht, überzeugt sie ihn davon, dass nur sie genau die
Richtige für ihn ist. Und ganz nebenbei bringt sie fröhlich auch
noch drei weitere Paare unter die Haube ...
8|9KONZERT Do 24.10.2019 20 Uhr
Schlössle
FRANK BUNGARTEN
John Dowland (1563-1626) A Fancy (No.6); Sir John Smith,
his Almain; A Fancy (No.5)
Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite c-Moll BWV 997
auf der 10-saitigen “Terzina“ Bogengitarre nach Friedrich Schenk 1847
Emilio Pujol (1886-1980) Estudios
Joaquin Rodrigo (1901-1999) Un tiempo fue Itálica famosa
auf der 6-saitigen Gitarre nach Antonio Torres 1883
Frank Bungarten knüpft mit seinem Konzert in Weingarten
an das Projekt an, bedeutende Gitarren der Geschichte
wieder zu beleben und die Musik der historisch prägenden
Gitarrenvirtuosen auf authentischen Instrumenten zu
spielen.
Im 19. Jahrhundert gab es nicht die „eine“ Gitarre, sondern
die aus Italien stammenden Modelle wurden in Wien zu
ihrem Höhepunkt entwickelt, während in Spanien eine
völlig neue Konstruktion den Beginn der Moderne markierte.
Die extremsten Ergebnisse des Wiener Gitarrenbaus eignen
sich mit ihrem erweiterten Tonumfang und ihrer klanglichen
Tradition ausgezeichnet zur Wiedergabe alter Musik, die
im Programm der ersten Konzerthälfte aufgeführt wird.
Speziell Bachs expressive c-Moll Suite lässt sich mit einem
solchen Instrument in ihrer ganzen Größe und Komplexität
darstellen.
Die zweite Konzerthälfte zeigt mit einem frühen Instru-
ment des modernen spanischen Gitarrenbaus, wie sehr und
in welche Richtung sich das Ideal des Gitarrenklangs ent
wickelt hat. Emilio Pujol hat in seinen Lehrwerken und
Kompositionen ein einzigartiges Manifest der spanischen
Gitarre hinterlassen, dessen Entdeckung und Aufführung
sich Frank Bungarten besonders gewidmet hat.
€ 30%
Frank Bungarten ist Deutsch-
lands führender klassischer Gitar-
rist. Seit er im Alter von 23 Jahren
aus den Händen des Altmeisters
Andrés Segovia den ersten Preis im
Gitarrenwettbewerb von Granada
erhielt, konzertierte er in vierzig
Ländern der Erde, vielfach im Auf-
trag des Goethe-Instituts.
Seine sorgfältig konzipierten CD-
Einspielungen gelten als Referenz
und bilden mittlerweile ein um-
fassendes Gesamtwerk. Zweimal
wurde er dafür mit dem ECHO
Klassik und auch mit dem neuen
OPUS Klassik als „Instrumentalist
des Jahres“ ausgezeichnet.
Bogengitarre von Jan Tulacek,
„Schenk 1847“, Spruce / Maple, 2016
© Michael Neugebauer
10|11THEATER Di 05.11.2019 19.30 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum
DER SHERIFF VON
Eine schwäbische Komödie
Oliver Storz (1929-2011) Autor
Christine Gnann Regie
Judith Philipp Bühne & Kostüme
Anna Gubiani Dramaturgie
Mit Wieland Backes, Gesine Hannemann, Martin Theuer u. a.
WÜRTTEMBERGISCHE LANDESBÜHNE ESSLINGENLINSENBACH
Bei Hermann Zettler hat alles seine Ordnung. Das geht Ehe-
frau Elfriede und Tochter Inge zuweilen gehörig auf den Keks.
Dem Bürgermeister von Linsenbach allerdings kommt es
gerade recht, denn auf dem städtischen Marktplatz herrscht
Chaos: Alle parken, wie sie wollen. Also überredet er den
invaliden Frührentner, Ordnung in den ruhenden Verkehr zu
bringen. Der nimmt seine Aufgabe sehr genau – und macht
nicht Halt vor Bürgermeister, Regierungsdirektor, schon gar
nicht vor der eigenen Familie.
Demokratie fängt schließlich beim Parken an. Schnell zieht
Zettler den Unmut der ganzen Stadt auf sich, und da mit
der öffentlichen Meinung nicht zu spaßen ist, will man ihn
bald wieder loswerden. Seinem Nachbarn Meerfeldt sind
die Zettlers ohnehin ein Dorn im Auge, schließlich steht ihr
Häuschen einem Landschaftsgarten im Weg. Als sein Moped
demoliert und sein Hund Pluto überfahren wird, wird aus
Zettlers Liebe zu Ordnung und Gerechtigkeit Fanatismus:
Eine Waffe muss her! Und dann packt auch noch Elfriede
ihre Koffer …
Mit liebevoller Bissigkeit zeichnet der 2011 verstorbene
Filmemacher, Autor und Kritiker Oliver Storz ein Bild der
schwäbischen Kleinstadt Linsenbach, in der sich jeder selbst
der Nächste ist. Er verwickelt seinen „unzeitgemäßen“
Helden Hermann Zettler in amüsante und überraschend
nachdenkliche Dialoge über das Leben und die Gerechtigkeit.
Fast erwischt man sich beim unterstützenden Nicken, wenn
Zettler kurz davor ist, zur Verteidigung seiner Ideale zum
Äußersten zu greifen.
€ 24 / 19 / 16 / 13
© Daniela Aldinger
12|13TANZ So 10.11.2019 19.30 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum
KIBBUTZ
CONTEMPORARY DANCE
COMPANY 2
First Of All Stories – Modern Dance meets Jazz
“The committed performance
of the cast and the purity
of the choreography will win
you over!” THE NEW YORK TIMESIn ihrem Programm „First Of All Stories“ interpretieren 10 TänzerInnen
der Kibbutz Contemporary Dance Company Musik unterschiedlicher
Stile – von zeitgenössischer Musik bis Pop, Trip-Hop und Jazz.
Markenzeichen der KCDC sind expressive Choreographien, die das
musikalische Ausgangsmaterial in grandiose Bilder übersetzen:
Hier begegnen sich Technik und Temperament, Dynamik und
Energie, Freude und Humor – Modern Dance auf Weltklasse-Niveau.
Veranstalter Jazztime Ravensburg e. V.
Im Rahmen des LandesJazzFestivals Baden-Württemberg 2019
in Kooperation mit der Stadt Weingarten
€ 44 / 41 / 35 / 28
%
Die Kibbutz Contemporary Dance Company, von Yehudit Arnon gegründet
und bis 1996 geleitet, gehört zu Israels erfolgreichsten Ensembles und ent
wickelte sich in den letzten Jahren zu einer der bekanntesten Tanzcompagnien
Israels mit internationalem Ruhm. Sie hat ihre Basis im Kibbutz Ga’aton im
nördlichen Israel. Etwa 100 Tänzer sind in mehreren Gruppen ständig aktiv
und treten auf der ganzen Welt auf. Ihr aktueller künstlerischer Leiter Rami
Be’er ist für seine visionäre Arbeit international anerkannt und für seine
Kreationen wird die Compagnie weltweit gefeiert.
© Uri Nevo
14|15KONZERT Sa 23.11.2019 20 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum
BUNDESJAZZORCHESTER
BuJazzO auf den Spuren der Kenny Clarke-Francy Boland Big Band
JIGGS WHIGHAM (USA) Leitung und Posaune
%
Die Kenny Clarke-Francy Boland Big Band war eine
Jiggs Whigham
Big Band des Modern Jazz. Sie entstand 1961 auf Initiative
von Gigi Campi um den US-amerikanischen Schlagzeuger
Kenny Clarke und den belgischen Pianisten und Arrangeur
Francy Boland zunächst als reine Studio-Formation in
Köln und bestand bis 1972. International rekrutiert ge-
hörte sie zu den innovativen Big Bands der 1960er Jahre.„Ohne das BuJazzO wäre ich nicht dort, wo ich heute stehe“ –
das sagt kein Geringerer als Till Brönner. Das Bundesjazzorchester
gilt als eine der besten Big Bands Europas und zugleich als
Talentschmiede. Das Höchstalter ist 24, in der Band spielten Stars
wie Michael Wollny und Roger Cicero. Die jungen Musiker erarbei-
ten regelmäßig Programme, die auch international präsentiert
werden. Im BuJazzO formen die größten deutschen Jazz-Talente
eine herausragende Big Band – auch der Ravensburger Pianist
Rainer Böhm hat vor einigen Jahren dort gespielt.
Derzeitiger Leiter ist der amerikanische Posaunist Jiggs Whigham,
Professor an den Hochschulen in Köln und Berlin. Er ist eine
Institution in Sachen Jazz-Ausbildung. Derzeit widmet sich das
BuJazzO dem Werk der Kenny Clarke-Francy Boland Big Band,
die in den 60er Jahren Maßstäbe setzte.
Veranstalter Jazztime Ravensburg e. V.
Im Rahmen des LandesJazzFestivals Baden-Württemberg 2019
in Kooperation mit der Stadt Weingarten
€ 35 / 32 / 26 / 19
© Nico Pudimat
16|17KONZERT Do 28.11.2019 19.30 Uhr (19 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
GIULIANO CARMIGNOLA
Joseph Haydn Sinfonie Nr. 71 B-Dur
(1732-1809)
Wolfgang Amadeus Mozart Violinkonzert G-Dur KV 216
(1756-1791)
Joseph Haydn Violinkonzert Nr. 4 G-Dur
Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319
Giuliano Carmignola Violine und Leitung
Einführung: Christoph Theinert, 19 Uhr
MOZART UND HAYDN
Die Heidelberger Sinfoniker werden zu den führenden Orchestern
der historisch informierten Aufführungspraxis gezählt. Ent
scheidend geprägt wurde ihr Interpretationsstil durch Nikolaus
Harnoncourt. Das Orchester hat sich einen Namen mit seinen
über 50 international ausgezeichneten und preisgekrönten CD-
Aufnahmen gemacht, darunter 30 mit den Sinfonien von Joseph
Haydn. Der Geiger Giuliano Carmignola, der sowohl in der moder-
nen als auch in der historischen Aufführungspraxis international
erfolgreich und seit einigen Jahren auch aktiv als Dirigent tätig
ist, ergänzt stilistisch die Heidelberger Sinfoniker perfekt.
Carmignolas Einspielungen sämtlicher Violinkonzerte von Haydn
und Mozart gelten als Referenzaufnahmen auf dem internatio
nalen CD-Markt:
„Hier werden neue Maßstäbe gesetzt. Virtuosität, Musikalität
und Klangschönheit finden in einer wunderbaren Synthese zu-
sammen. Carmignola beherrscht sein Instrument souverän und
mit leichter Hand, sein Ton hat Substanz und Wärme in allen
Lagen.“ FonoForum, Juni 2012
€ 38 / 32 / 26 / 20& Heidelberger Sinfoniker
%
Schon zu Beginn seiner solistischen
Karriere trat Giuliano Carmignola in
den wichtigsten internationalen Kon-
zertsälen auf und arbeitete mit musi-
kalischen Größen wie Claudio Abbado,
Giovanni Antonini, Ivor Bolton, Frans
Brüggen, Ottavio Dantone, Daniele
Gatti, Christopher Hogwood, Trevor
Pinnock, Giuseppe Sinopoli zusammen.
Carmignola wurde zur Leitfigur des
barocken Violinstils, vor allem der
italienischen Musik des 18. Jahrhun-
derts. Über viele Jahre hinweg konzer-
tiert er mit Concerto Köln, Orchestra
da Camera Mantova, Orchestre des
Champs-Elysées, dem Kammerorches
ter Basel, Il Giardino Armonico, Zürich
Chamber Orchestra, Academy of
Ancient Music u. a. Giuliano Carmignola
ist seit 2004 exklusiv bei der Deutschen
Grammophon unter Vertrag.
© Kassgara / DG
18|19BALLETT Do 05.12.2019 19.30 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum
COPPÉLIA
Ballett nach der Musik von Léo Delibes (1836-1891)
MOLDAWISCHES NATIONALBALLETTCoppélia ist ein Werk der Romantik und der Vorliebe dieser
Epoche für phantastische Geschichten. Es reflektiert ins-
besondere die zeitgenössische Faszination an Automaten
und mechanischen Puppen sowie den romantischen Wunsch,
sie mit Leben zu erfüllen. Die Geschichte handelt von
der Puppe Coppélia, dem jungen Mann Frantz, der sich in
sie verliebt und Coppélius, der einzig dafür lebt, aus seiner
Schöpfung Coppélia ein menschliches Wesen zu schaffen.
Die Erzählung „Der Sandmann“ von E. T. A. Hoffmann und
Adolphe Adams Oper „La poupée de Nuremberg“ gaben für das
Coppélia-Ballett die Anregung, das in der Choreographie von
Arthur Saint-Léon 1870 in Paris erfolgreich uraufgeführt wurde.
Saint-Léon stützte sich auf Charaktertänze wie Walzer, Mazurka
und Csárdás. Große Bedeutung für die Wirkung des Balletts
kommt Léo Delibes´ Komposition zu. Sie zeichnet sich durch
eine für die Ballettmusik bis heute ungewöhnliche orchestrale
Plastizität und vor allem melodische Raffinesse aus. Coppélia
gehört weltweit zu den beliebtesten Balletten.
€ 30 / 26 / 22 / 18
%
Das Moldawische Nationalballett steht seit der
Gründung des Theaters 1957 für tänzerische Qualität
und Stilbewusstsein im klassischen Repertoire.
Ganz bewusst widmet es sich der Pflege des großen
klassischen Balletts wie Schwanensee, Giselle und
Carmen. Es ist der russischen Ballett-Tradition eng
verbunden. Hervorragende Solisten und ein heraus-
ragender tänzerischer und darstellerischer Vortrag
haben dem Moldawischen Nationalballett auf dem
internationalen Parkett einen guten Ruf geschaffen.
© Barbara Reiter
20|21KONZERT So 15.12.2019 17 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum
REGENSBURGER
Advents- und Weihnachtslieder aus aller Welt
Domkapellmeister Christian Heiß Leitung
Der weltbekannte Knabenchor singt in seinem A-cappella-
Konzert adventliche und weihnachtliche Lieder und Motetten
durch alle Epochen der Kirchenmusik hinweg: von den
Meistern der Renaissance und des Barock, über die Komponisten
der Romantik, bis hin zu modernen Arrangements. Auf dem
Programm stehen auch bekannte und beliebte Advents- und
Weihnachtslieder aus aller Welt.DOMSPATZEN
„Komm, du Heiland aller Welt"
%
Die weltweit renommierten REGENSBURGER DOMSPATZEN sind der wahr-
scheinlich älteste Knabenchor überhaupt. Vor über 1000 Jahren, im Jahr
975, gründete Bischof Wolfgang eine eigene Domschule, die neben dem
allgemeinbildenden Unterricht besonderen Wert auf die musikalische
Ausbildung legte. Den Schülern war der liturgische Gesang in der Bischofs-
kirche übertragen.
Domkapellmeister Dr. Theobald Schrems (1893–1963) machte die Regens-
burger Domspatzen seit den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts welt
berühmt. Sein Nachfolger Georg Ratzinger (* 1924) unternahm mit dem
Chor weiterhin Tourneen durch ganz Deutschland und in alle Welt. Von
1994 bis Juli 2019 stand Roland Büchner (* 1954) an der Spitze der Regens-
burger Domspatzen. Er kam mit dem Chor u. a. auch 2008 in die restlos
ausverkaufte Basilika nach Weingarten.
Mit Christian Heiß als Domkapellmeister beginnt für die Domspatzen im
September 2019 eine neue Ära. Heiß ist selbst ehemaliger Domspatz.
Die Hauptaufgabe der Regensburger Domspatzen liegt in der liturgischen
Gestaltung der Gottesdienste im Regensburger Dom. Das umfangreiche
musikalische Repertoire reicht von den ältesten Gesängen der Kirche über
die Vokalpolyphonie des 16. Jahrhunderts, den Barock und die Romantik
bis hin zum Volkslied und Werken zeitgenössischer Komponisten. Die
Domspatzen arbeiten regelmäßig in größeren Oratorien-Projekten auch
mit namhaften Orchestern und Solisten zusammen. Schallplatten- und
CD-Produktionen der Domspatzen erhielten internationale Preise.
€ 30 / 26 / 22 / 18
Familienermäßigung
© Michael Vogl
22|23KONZERT Sa 25.01.2020 20 Uhr (19.30 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
ASYA FATEYEVA &
Franz Liszt Ungarische Rhapsodie Nr. 2
(1811-1886) (für Streichorchester bearbeitet von Peter Wolf)
Sergej Rachmaninow Vocalise op. 34/14
(1873-1943) (Bearbeitung für Altsaxophon und Orchester)
Alexander Glasunow Konzert für Altsaxophon und Streichorchester Es-Dur
(1865-1936)
Modest Mussorgski Bilder einer Ausstellung
(1839-1881) (Orchestrierung von Jacques Cohen)
Asya Fateyeva Saxophon
Johannes Klumpp Leitung
Künstler-Gespräch: Asya Fateyeva mit Julia Hellmig, 19.30 Uhr
Sergej Rachmaninow hat viele gefühlvolle Lieder in der
Nachfolge Tschaikowskis geschrieben. Sein berühmtestes
Lied ist jedoch eines ohne Worte: die „Vocalise“ von
1912, ein kunstvolles, liebenswürdiges Spiel mit der an-
schmiegsamen Virtuosität der Sopranstimme. Man kann
es auch auf dem Altsaxophon „singen.“
Alexander Glasunow gehört zu jenen russischen Kom
ponisten, die zwischen der Generation Tschaikowskis
und der Moderne mit seiner spätromantischen Stilistik
zu Lebzeiten sehr erfolgreich waren. 1934 entstand sein
letztes Werk, das Konzert für Altsaxophon und Orchester
in Es-Dur. Das Soloinstrument kommt effektvoll zur
Geltung, in sehr romantischer, betont lyrischer Weise.
€ 38 / 32 / 26 / 20
„Eine Sensation
für die Musikwelt."
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNGStuttgarter Kammerorchester
%
Die Liste ihrer Auszeichnungen ist lang. Neben dem ECHO Klassik 2016 als Nachwuchskünstlerin
des Jahres errang Asya Fateyeva zahlreiche erste Preise bei internationalen Wettbewerben.
Zudem ist sie die erste weibliche Preisträgerin des renommierten Internationalen Adolphe-
Sax-Wettbewerbs im belgischen Dinant und Gewinnerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2012.
Bisherige Einladungen führten die 1990 auf der Krim geborene Musikerin u. a. zum Lucerne
Festival, ins Mariinsky-Theater sowie ins Leipziger Gewandhaus, Wiener Musikverein, in die
Berliner Philharmonie und in die Elbphilharmonie Hamburg.
Nach zahlreichen Auftritten in Fernsehen und Radio, u. a. bei Sol Gabetta in der Reihe
KlickKlack des BR, folgte sie 2018 auch einer Einladung von arte/ZDF und Rolando Villazón
zur Sendung „Stars von morgen“.
© Neda Navaee
24|25OPERETTE Mo 27.01.2020, 19.30 Uhr (19 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
DAS DREIMÄDERLHAUS
Operette in 3 Akten von Heinrich Berté (1857-1924)
nach der Musik von Franz Schubert (1797-1828)
Heinz Hellberg Inszenierung
Laszlo Gyüker musikalische Leitung
Lucya Kerschbaumer Kostüme: Österreichische Bundestheater
OPERETTENBÜHNE WIEN
Einführung: Karl Blaas, 19 UhrDas typisch „Wienerische“ auf die Bühne zu zaubern, liegt kaum
jemandem mehr als Heinz Hellberg. So schaffte er auch mit
seiner Regie zum Dreimäderlhaus das Kunststück, dem schönen
Singspiel rund um die amourösen Vorgänge bei einer abendlichen
Schubertiade das Flair des damaligen Wien einzuhauchen. Die
wunderbare Musik Franz Schuberts mit ihren volkstümlichen Liedern,
Orchesterwerken, Klavierstücken, Tänzen, Märschen und Ländlern
bildete für Heinrich Berté eine ideale Grundlage für sein Werk,
das in kurzer Zeit zu einem Welterfolg wurde und bald nach der
Uraufführung 8.000 Aufführungen erlebte. Es wurde in 22 Sprachen
übersetzt und in 60 Ländern von Berlin über Paris bis New York
aufgeführt. Der „Schubert“ wurde auch eine der Lieblingsrollen
des großen Tenors Richard Tauber.
Drei Schwestern, vier Herren und eine geplante Doppelhochzeit.
Allerlei Stoff für Missverständnisse und ein turbulentes Verwechs-
lungsspiel, das sich um den schüchternen Komponisten Franz
Schubert und die große Liebe zu seiner Gesangsschülerin Hannerl
dreht.
€ 38 / 32 / 26 / 20
© Claudius Schutte
26|27KONZERT Fr 07.02.2020 20 Uhr (19.30 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
ARABELLA STEINBACHER &
& Württembergisches
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Violinkonzert A-Dur KV 219
Fantasie f-Moll für Orgelwalze KV 608 (Orchesterfassung von Franz Beyer)
Klavierkonzert G-Dur KV 453
Fantasie f-Moll für Orgelwalze KV 594 (Orchesterfassung von Franz Beyer)
Arabella Steinbacher Violine
Matthias Kirschnereit Klavier
Daniel Beyer Leitung
Einführung: Daniel Beyer, 19.30 Uhr
Dass zu einem Konzert gleich zwei international renommierte
Solisten nach Weingarten kommen, ist dem Dirigenten Daniel Beyer
zu verdanken. Er ist der Sohn des aus Weingarten stammenden
Musikers, Hochschullehrers und Herausgebers Franz Beyer, der im
internationalen Musikbetrieb für seine Rekonstruktion und Ergän-
zung des Mozart-Requiems bekannt ist, für die er 1983 den Kultur-
preis der Städte Ravensburg und Weingarten erhalten hat. Arabella
Steinbacher und Matthias Kirschnereit wollen ihre Verbundenheit
zu Franz Beyer, der 2018 verstorben ist, mit ihrem Mozart-Konzert
zum Ausdruck bringen.
Dem international geschätzten Mozart-Experten Franz Beyer
war es stets ein Anliegen, auch weniger bekannte, unvollendet
gebliebene, dennoch aber musikalisch höchst wertvolle Werke
Mozarts nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.MATTHIAS KIRSCHNEREIT
Kammerorchester Heilbronn
Besonderes Interesse fand Franz Beyer an den beiden Fantasien
KV 594 und 608, die W. A. Mozart in den letzten Monaten seines
Lebens für eine „Flötenuhr“, von Mozart auch „Orgelwalze“ genannt,
für das Kuriositätenkabinett des Grafen Deym in Wien komponierte.
Der orchestrale Duktus, der beiden Kompositionen innewohnt,
veranlasste Franz Beyer zu einer Orchesterfassung, deren erste Ent-
würfe er Anfang der 1960er Jahre dem großen Mozart-Dirigenten
Bruno Walter zur Prüfung vorlegte. Ermutigt durch dessen sehr
lobende Beurteilung, legte er eine Instrumentierung vor, die im
Konzert zu hören ist.
€ 38 / 32 / 26 / 20
© Peter Rigaud / © Maike Helbig
28|29THEATER Mi 26.02.2020 19.30 Uhr (19 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
GLAUBE LIEBE
Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern von Ödön von Horváth
(1901-1938)
Alexander Müller-Elmau Regie und Bühne
Katrin Busching Kostüme
Fabian Kalker Musik
WÜRTTEMBERGISCHE LANDESBÜHNE ESSLINGEN
Einführung: Prof. Reinhold Schmid, 19 UhrHOFFNUNG
Ödön von Horváths „Totentanz in fünf Bildern“ beginnt, wo er
auch enden wird: Die junge Elisabeth möchte dem Anatomischen
Institut ihre Leiche verkaufen, da sie dringend Geld für einen
Wandergewerbeschein braucht, um arbeiten zu dürfen. Ihre Leiche
wird sie nicht los, doch der Präparator, "ein herzensguter Mensch"
mit Hintergedanken, borgt ihr die nötige Summe. Als er herausfin-
det, dass Elisabeth mit den 150 Mark keinen Wandergewerbeschein
erworben, sondern eine Vorstrafe abbezahlt und sich von ihrer
Arbeitgeberin dieselbe Summe für denselben Zweck geliehen hat,
fühlt er sich hintergangen. Elisabeth landet wegen Betrugs im
Gefängnis. Da interessiert es auch niemanden, dass sie die Vor
strafe nur bekommen hat, weil sie ohne Wandergewerbeschein
gearbeitet hat. Gesetz ist schließlich Gesetz. Ein Teufelskreis.
In meist knappen Bildern zeigt der Autor die Höhepunkte einer
Abstiegsgeschichte, die in der ökonomischen und sozialen Isolation
einer tatkräftigen jungen Frau endet. Elisabeth wird zerrieben
zwischen Bagatellen und Alltäglichkeiten – so alltäglich, dass es
niemandem auffällt.
€ 24 / 19 / 16 / 13
© Patrick Pfeiffer
30|31KONZERT So 15.03.2020 19.30 Uhr (19 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
VERONIKA EBERLE &
Johannes Brahms (1833-1897) Violinkonzert D-Dur
Dmitri Schostakowitsch (1906-1975) 9. Sinfonie Es-Dur
Joseph Haydn (1732-1809) Sinfonie Nr. 69 C-Dur „Laudon“
Veronika Eberle Violine
Jamie Phillips Leitung
Einführung: Julia Hellmig, 19 Uhr
Brahms´ Violinkonzert zählt neben denen Beethovens,
Mendelssohns, Tschaikowskis und Bruchs zu den größten
Werken seiner Art. Endlich ist es gelungen, diesen Meilen-
stein der Violin-Literatur in Weingarten aufzuführen.
Und es ist ein Glücksfall, dass die Württembergische
Philharmonie dafür mit Veronika Eberle eine der besten
Geigerinnen der jüngeren Generation gewinnen konnte.
Als Schostakowitsch gegen Ende des Zweiten Weltkriegs
eine neue Sinfonie ankündigte, waren die Erwartungen
des Sowjetregimes an den Komponisten sehr hoch. Natürlich
sollte es eine monumentale Siegessinfonie werden. Was
Schostakowitsch dann allerdings lieferte war freundliche
Unterhaltung auf höchstem Niveau, durch die ein wenig
Wiener Klassik herausklang. Die Überraschung konnte nicht
vollkommener ausfallen.
Die Sinfonie Nr. 69 widmete Haydn General Gideon Ernst
von Laudon, dem späteren Oberbefehlshaber der öster-
reichischen Truppen im Türkenkrieg (1787-1792). Entsprechend
stattete er das Werk mit Trompeten und Pauken aus.
€ 38 / 32 / 26 / 20Württembergische
Philharmonie Reutlingen
%
Veronika Eberle gab schon mit
neun Jahren ihr Debüt auf dem
Konzertpodium und gewann eine
Vielzahl an Violin-Wettbewerben.
Internationale Aufmerksamkeit
erlangte sie 2006 im ausverkauf-
ten Festspielhaus der Salzburger
Osterfestspiele in einem Konzert
mit den Berliner Philharmonikern
unter Sir Simon Rattle, wo sie mit
Beethovens Violinkonzert begeis-
terte. Obwohl schon in allen
großen Konzerthäusern mit nam-
haften Orchestern und Dirigenten
aufgetreten, ist die Karriere der
jungen Geigerin noch in vollem
Gang.
© Felix Broede
32|33KONZERT Sa 28.03.2020
28.03.2019 20 Uhr (19.30 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
KHATIA BUNIATISHVILI
Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviersonate cis-Moll „Mondscheinsonate“
Klaviersonate d-Moll „Der Sturm“
Klaviersonate c-Moll „Pathétique“
Klaviersonate f-Moll „Appassionata“
Einführung: Hannelore Blaas, 19.30 UhrGroßer Klavierabend
Die weltberühmte Starpianistin Khatia Buniatishvili hat sich für
ihren Klavierabend in Weingarten im Jubiläumsjahr ein reines
Beethoven-Programm zusammengestellt. Dabei hat sie vier der
bekanntesten und beliebtesten Klavier-Sonaten ausgesucht.
Die „Pathétique“ gilt als musikalisches Symbol für die heroische
Phase der Musik im Zeitalter Napoleons. Diese Sonate prägte
auch das heroische Beethoven-Bild, wie es später überliefert ist.
Zum Schluss die „Appasionata“ mit dem Attribut des alle Rahmen
sprengenden Ausdrucks. Damit endet das Konzert mit „der“
Beethoven-Sonate, ja vielleicht mit „der“ Klaviersonate schlechthin.
€ 32 / 28 / 24 / 18
%
1987 in Batumi, Georgien, geboren, begann die georgisch-französische Pianistin
Khatia Buniatishvili das Klavierspiel im Alter von drei Jahren. Drei Jahre später
gab sie ihr erstes Konzert mit dem Tbilisi Chamber Orchestra und konzertierte
bereits als Zehnjährige im Ausland.
Ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall 2008 folgten Konzerte bei den BBC
Proms und Salzburger Festspielen, dem Verbier Festival sowie dem Menuhin
Festival Gstaad. Mit Rezitalen gastierte sie in den wichtigsten Konzertsälen der
Welt, darunter im Musikverein und Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam,
Berliner Philharmonie, Théâtre des Champs-Élysées in Paris, La Scala in Mailand,
Tonhalle Zürich, Prager Rudolfinum sowie in der Suntory Hall Tokyo.
Khatia Buniatishvili zählt weltweit zu den gefragtesten Musikern, was sich auch
in Top-Platzierungen in den internationalen Klassik-Charts und vielen Auszeich-
nungen und Preisen wie dem ECHO Klassik niederschlägt. Ihre Konzerte und
Interpretationen gehören zum Interessantesten, was die Welt des Klavierspiels
momentan bietet: Sie ist schlichtweg eine der besten Pianistinnen.
Konzertpatenschaft Dr. Jörg Thome
© Gavin Evans
34|35OPER Fr 03.04.2020 19.30 Uhr (19 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
CARMEN
Oper von George Bizet (1838-1875)
in französischer Originalsprache mit deutschen Übertiteln
Andrea Hlinková Inszenierung
Miloš Formaček Dirigent
TSCHECHISCHE OPER PRAG in Koproduktion
mit der OPER USTI NAD LABEM
Einführung: Rainer Hepp, 19 UhrObwohl Bizet in seinem ganzen Leben nie spanischen Boden
betreten hat, besticht seine Oper „Carmen“ durch ihr
spanisches Flair. Sie gilt als Schlüsselwerk für die Stilrichtung
des „Hispanismo“. Im ganzen Werk herrschen spanische
Rhythmen vor, tänzerische Elemente finden sich sogar in den
tragischsten Momenten. Als literarische Vorlage diente die
gleichnamige Novelle von Prosper Mérimée aus dem Jahr 1845.
Musikalisch zwischen der Opéra comique und dem Verismo
anzusiedeln, zählt Carmen heute zu den populärsten Opern
überhaupt. Wer kennt sie nicht die Arie „L’amour est un oiseau
rebelle“ (Die Liebe ist ein wilder Vogel), auch bekannt als
Habanera.
Die Zeitgenossen stuften das Werk jedoch als über alle
Maßen unmoralisch ein. Bizet erlebte den späteren
Weltruhm seiner „Carmen“ nicht mehr. Er verstarb drei
Monate nach der Uraufführung.
€ 38 / 32 / 26 / 20
%
Im Mittelpunkt steht Carmen, die nur ihre Leidenschaft lebt, als gesell-
schaftliche Außenseiterin und damit allen Konventionen und Einbindungen
entzogen, zerstörerisch, leidenschaftlich, sinnlich, erotisch. Eine Frau,
die sich kompromisslos den moralischen Vorstellungen ihrer Zeit verwei-
gert. Und als Gegenpol Don José, einst für den geistlichen Beruf bestimmt
und entsprechend streng erzogen wird er in den Strudel der Leidenschaft
hineingezogen. Aus dem korrekten Soldaten wird ein Mörder an der
Geliebten …
© art & artist Tschernig
36|37KONZERT So 03.05.2020 20 Uhr
Kultur- und Kongresszentrum
MARTIN GRUBINGER
Aaron Copland (1900-1990) Fanfare for the Common Man
Avner Dorman (1975) Frozen in Time
Michael Torke (1961) Javelin
Sergej Rachmaninow (1873-1943) Symphonische Tänze
Martin Grubinger Schlagzeug und Artist in Residence
Hugh Wolff Leitung
1977 wurde Coplands „Fanfare for the Common Man“ von
der britischen Band „Emerson, Lake and Palmer“ interpretiert.
Der Titel wurde zu einem der größten Hits der Popmusik.
Ursprünglich wurde das Werk des US-amerikanischen Kompo-
nisten Aaron Copland 1942 für den Dirigenten Eugène Aynsley
Goossens geschrieben.
„Frozen in Time“ des Israeli Avner Dorman ist ein fetzig-farbiges
Schlagzeugkonzert mit rhythmisch bizarrem Jazz, harten Grooves
und einem ungebrochenen Drive. Für die Uraufführung dieses
anspruchsvollen Werkes wurde Martin Grubinger engagiert, der
zum phänomenalen Erfolg maßgeblich beitrug.
Michael Torkes wohl bekanntestes Werk ist „Javelin“ (deutsch:
Speer), welches Teil des offiziellen Albums „Summon The Heroes“
der Olympischen Sommerspiele 1996 in Atlanta wurde. Und mit
Rachmaninows Symphonischen Tänzen erklingt zum Schluss ein
sinfonischer Abgesang auf vergangene Zeiten.
€ 50 / 42 / 34 / 26& Belgian National Orchestra
%
Martin Grubinger – Artist in Residence
Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger
zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. In besonderer Weise hat sich der Öster-
reicher darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des
klassischen Konzertbetriebs zu stellen. Eine wichtige Rolle spielen Auftragskompositionen
wie Avner Dormans „Frozen in Time“ (2007) und das „Konzert für Schlagzeug und Orchester“
von Friedrich Cerha (2008), das 2012 mit den Wiener Philharmonikern eingespielt wurde.
2016/17 war er Artist in Residence in der Elbphilharmonie; weitere Residenzen hatte er bei der
Camerata Salzburg, Wiener Konzerthaus und beim Tonhalle Orchester Zürich sowie Auftritte
mit den Wiener Philharmonikern, Bamberger Symphonikern und BBC Philharmonic. Er ist gern
gesehener Gast bei namhaften Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, den Salzburger
Festspielen und im Festspielhaus Baden-Baden.
© Simon Pauly
38|39KONZERT So 24.05.2020 20 Uhr (19.30 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
(1770-1827)
LUDWIG VAN BEETHOVEN
ARNOLD SCHÖNBERG
(1874-1951)
„Alle Menschen werden Brüder,
wo dein sanfter Flügel weilt.“9. Sinfonie d-Moll
Friede auf Erden op. 13 (a cappella)
Sophia Brommer Sopran Anke Vondung Alt
Lothar Odinius Tenor Jochen Kupfer Bass
CHOR DER GAECHINGER CANTOREY
DEUTSCHE RADIOPHILHARMONIE SAARBRÜCKEN UND KAISERSLAUTERN
Hans-Christoph Rademann Leitung
Einführung: Rainer Hepp, 19.30 Uhr
Das Bodenseefestival 2020 steht unter dem Motto „Über Grenzen“. Welche
Grenze hätte hier größere Bedeutung als die innerdeutsche Grenze, die mit
der Wiedervereinigung Deutschlands überwunden wurde. Gefeiert wurde
dieses Ereignis musikalisch mit der Aufführung von Beethovens 9. Sinfonie
am Brandenburger Tor. Aber auch die Originalhandschrift der 9. Sinfonie
wurde während des Zweiten Weltkriegs geteilt und an verschiedenen Orten
sicher aufbewahrt, um einen Totalverlust zu verhindern. Beethovens Auto-
graph seiner letzten Sinfonie befand sich zwar in Berlin, aber bis zum Fall
der Mauer durch eine Grenze getrennt in einer geteilten Stadt. Erst nach der
friedlichen Wiedervereinigung der Stadt wurde auch das kostbare Dokument
wieder vereint.
© Ludwig van Beethoven; idealisierendes Gemälde von Joseph Karl Stieler, ca. 1820
Das Programm, das im Zeichen Beethovens 250. Geburtstags steht, vereint
die 9. Sinfonie mit Arnold Schönbergs Chorwerk „Friede auf Erden“. Beiden
Werken ist ein utopischer Zug gemeinsam, der Wunsch nach einem fried-
lichen Zusammenleben aller Menschen. Schönbergs 1911 uraufgeführte
Komposition war von ihm von Anfang an als A-cappella-Stück vorgesehen
und stellt zugleich sein letztes tonal komponiertes Werk dar. In Beethovens
letzter Sinfonie von 1824 kulminiert der breit angelegte musikalische Verlauf
ihrer ersten drei Orchestersätze im grandiosen Finale für Solisten, Chor
und Orchester mit Friedrich Schillers „Ode an die Freude“. Hier beschwört
der Komponist seinen Traum von einer geeinten Menschheit.
€ 50 / 42 / 34 / 26
40|41KONZERT Mi 17.06.2020 20 Uhr (19.30 Uhr)
Kultur- und Kongresszentrum
PATRICIA KOPATCHINSKAJA
Arnold Schönberg (1874-1951) Verklärte Nacht (Streichorchesterfassung 1917)
Márton Illés (1975) Konzert für Violine und Orchester
Ludwig van Beethoven (1770-1827) 5. Sinfonie c-Moll
Patricia Kopatchinskaja Violine
Clemens Schuldt Leitung
Einführung: Michael Weiß, Cellist MKO, 19.30 Uhr
„Diese Musikerin erfindet einen fast schwindlig mit ihren Gesamt-
kunstwerk-Einfällen“ schreibt das Hamburger Abendblatt. Wie
ein Naturereignis erobert die aus Moldawien stammende Geigerin
Patricia Kopatchinskaja mit ihrem mitreißenden Spiel die großen
Konzertbühnen. Ob Barock oder Klassik, Uraufführungen oder
neue Interpretationen von Meisterwerken der Moderne - immer
zieht sie ihre Hörer mit ihren packend-intensiven Interpretatio
nen in den Bann.
Neben Arnold Schönbergs „Verklärter Nacht“ und Ludwig van
Beethovens fünfter Sinfonie steht das Violinkonzert des 1975
in Ungarn geborenen Komponisten Márton Illés im Mittelpunkt,
ein Auftragswerk des Münchener Kammerorchester in Koope
ration mit dem WDR Sinfonieorchester. Illés‘ früherer Professor
und Mentor Wolfgang Rihm sagt über den preisgekrönten Kom-
ponisten, der heute in Karlsruhe lebt: „Márton Illés schreibt
eine Musik, in der sich Kalkül und Risiko präzise ausbalanciert
die Waage halten.“
€ 33 / 27 / 24 / 21
Konzertpatenschaft Dr. Jörg Thome
Eine gemeinsame Veranstaltung mit& Münchener Kammerorchester
„Sie ist die mutigste
Violinistin der Gegenwart."
TAGESSPIEGEL
© Marco Borggreve
42|43KONZERT-ABO
der Weingartener Spielzeit 2019/2020
© Bach-Archiv Leipzig, Gerd Mothes
DO 26.09.2019 SA 12.10.2019
© Marta Klimasara
19 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum 20 Uhr, Basilika
TALKINGDRUMS ENSEMBLE 1684
& MARTA KLIMASARA JOHANN ROSENMÜLLER JUBILÄUMS-KONZERT
© Michael Neugebauer
DO 24.10.2019 DO 28.11.2019
© Kasskara / DG
20 Uhr, Schlössle 19.30 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum
FRANK BUNGARTEN GIULIANO CARMIGNOLA &
HEIDELBERGER SINFONIKER
SO 15.12.2019 SA 25.01.2020
© Neda Navaee
20 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum
© Michael Vogl
17 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum
REGENSBURGER DOMSPATZEN ASYA FATEYEVA &
ADVENTS- UND WEIHNACHTSLIEDER AUS ALLER WELT STUTTGARTER KAMMERORCHESTERWählen Sie aus zwölf Konzerten
Ihr persönliches Abonnement-
Programm mit mindestens vier
Abteilung Kultur und Tourismus
Konzerten aus. Tourist-Information Weingarten
Münsterplatz 1, 88250 Weingarten
Sie erhalten 25% Ermäßigung. Tel. + 49 (0)751 405-232
akt@weingarten-online.de
www.weingarten-online.de
© Peter Rigaud (li) / Giorga Bertazzi
FR 07.02.2020 SO 15.03.2020
© Felix Broede
20 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum 19.30, Kultur- und Kongresszentrum
ARABELLA STEINBACHER & MATTHIAS KIRSCHNEREIT VERONIKA EBERLE &
WÜRTTEMBERGISCHES KAMMERORCHESTER HEILBRONN WÜRTTEMBERGISCHE PHILHARMONIE REUTLINGEN
SA 28.03.2020 SO 03.05.2020
© Simon Pauly
20 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum 20 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum
© Gavin Evans
KHATIA BUNIATISHVILI MARTIN GRUBINGER &
Großer Klavierabend BELGIAN NATIONAL ORCHESTRA
© Joseph Karl Stieler, ca. 1820
SO 24.05.2020 MI 17.06.2020
© Marco Borggreve
20 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum 20 Uhr, Kultur- und Kongresszentrum
LUDWIG VAN BEETHOVEN PATRICIA KOPATCHINSKAJA &
9. Sinfonie d-Moll MÜNCHENER KAMMERORCHESTERInternationale Orgelkonzerte
auf der historischen Gabler-Orgel (1750)
Sonntag, 21. Juli 2019, 16.00 Uhr
Thiemo Janssen, Norden (Ostfriesland)
Sonntag, 28. Juli 2019, 16.00 Uhr
Thierry Smets, Chatelet (Belgien)
Sonntag, 4. August 2019, 16.00 Uhr
Helmut Binder, Dornbirn (Österreich)
Sonntag, 11. August, 2019, 16.00 Uhr
Carlo Benatti, Mantua (Italien)
Sonntag, 18. August 2019, 16.00 Uhr
Ludvík Šuranský, Zlin (Tschechien)
Sonntag, 25. August 2019, 16.00 Uhr
Französische Orgelmusik aus 4 Jahrhunderten
Stephan Debeur, Weingarten
Eintritt
10 €, Schüler/Studenten 5 €, Kinder bis 14 Jahre frei
Karten ab 15.30 Uhr in der Vorhalle, kein Vorverkauf
Vor dem Orgelkonzert findet jeweils um 14.30 Uhr
eine öffentliche Basilikaführung statt.
Eintritt frei – Spende zugunsten der Basilika
Veranstalter
Kath. Kirchengemeinde St. Martin
Ein detailliertes Programm steht ab 1. Juli auf der
Internetseite www.st-martin-weingarten.de zum
Herunterladen bereit.ABONNEMENT KULTURKREIS WEINGARTEN
Seite
A1 HELLO, DOLLY! Musical Fr 18.10.2019 KuKO, 19.30 Uhr 8
A2 DER SHERIFF VON LINSENBACH Komödie Di 05.11.2019 KuKO, 19.30 Uhr 12
A+ GIULIANO CARMIGNOLA & HEIDELBERGER SINFONIKER Konzert Do 28.11.2019 KuKO, 19.30 Uhr 18
A3 COPPÉLIA Ballett Do 05.12.2019 KuKO, 19.30 Uhr 20
A4 DAS DREIMÄDERLHAUS Operette Mo 27.01.2020 KuKO, 19.30 Uhr 26
A5 GLAUBE LIEBE HOFFNUNG Drama Mi 26.02.2020 KuKO, 19.30 Uhr 30
A6 VERONIKA EBERLE & WÜRTT. PHILHARMONIE Konzert So 15.03.2020 KuKO, 19.30 Uhr 32
A7 CARMEN Oper Fr 03.04.2020 KuKO, 19.30 Uhr 36
Das Kulturkreis-Abonnement ist ein exzellentes Kulturprogramm mit
Musik, Theater und Tanz. Sie buchen sieben oder acht Veranstaltungen
im Paket und kommen in den Genuss von vielen Vorteilen:
p Ersparnis gegenüber dem Kauf von Einzelkarten bis zu 20%
p Ersparnis für Rentner und Personen über 65 Jahren bis zu 30%
p 20% Ermäßigung für weitere Veranstaltungen des Kulturkreises Weingarten
p 20% Ermäßigung für die Veranstaltungen des Bodenseefestivals
p NEU 20% Ermäßigung für die Abonnement-Veranstaltungen der
Ravensburger Spielzeit
p NEU 3 € Ermäßigung für die Veranstaltungen von Jazztime Ravensburg e. V.
in Kooperation mit der Stadt Weingarten
p Übertragbare Abonnementkarte mit festem Platz für die gesamte
Abo-Spielzeit
Abonnement-Preise
7er-Abonnement
Kategorie normal ermäßigt Schüler/Studenten
Premium € 180 € 157 € 132
Kategorie l € 140 € 126 € 102
Kategorie ll € 120 € 102 € 90
Kategorie lll € 100 € 85 –
8er-Abonnement
(A+ Giuliano Carmignola & Heidelberger Sinfoniker)
Kategorie normal ermäßigt Schüler/Studenten
Premium € 207 € 183 € 155
Kategorie l € 162 € 147 € 122
Kategorie ll € 138 € 119 € 104
Kategorie lll € 114 € 98 –
Abonnement Kulturkreis Weingarten buchen
Verbindliche Anträge für das Abonnement nimmt die Abteilung Kultur
und Tourismus an. Es besteht kein Anspruch auf einen bestimmten Platz.
Bereits abgeschlossene Abonnements werden nicht zurückgenommen.
46|47Sitzplan KuKO
Bühne
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Empore Mitte Empore rechts
Premium-Kategorie Kategorie ll Erhöhte Sitzreihe
Kategorie l Kategorie lll Rollstuhlpätze möglich
Saal links Reihe 1 bis 7 (außen links)
KONZERT-ABONNEMENT
25% Ermäßigung auf den Normalpreis werden beim Abschluss eines
Konzert-Abonnements mit mindestens vier Konzerten gewährt.
Unterschiedliche Plätze und Kategorien können dabei gewählt werden.
Der Zukauf oder Umtausch von Einzelkarten zum bereits abgeschlos-
senen Konzert-Abonnement ist nicht möglich. Konzert-Abonnenten
erhalten keine weiteren Ermäßigungen als Abonnenten.
Der Verkauf von Konzert-Abonnements beginnt am 23. Juli 2019.KARTENINFORMATIONEN
Kartenverkauf Kulturkreis Weingarten
Abteilung Kultur und Tourismus
Tourist-Information Weingarten
Münsterplatz 1
88250 Weingarten
Tel. + 49 (0) 751 405-232
akt@weingarten-online.de
www.weingarten-online.de
Öffnungszeiten
Mo. 10 –13 Uhr, Di. bis Fr. 10–13 Uhr und 14–16 Uhr
Der Kartenvorverkauf beginnt am 1. August 2019.
Zahlungsmöglichkeiten
Barzahlung, EC-Karte, Rechnung
An den Abendkassen ist nur Barzahlung möglich. Bei allen schriftlichen
Bestellungen wird eine einmalige Versand- und Bearbeitungsgebühr von 3 €
berechnet.
Reservierung Abendkasse
Die Abendkasse öffnet eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung. Reservierte
Karten sind bis spätestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn abzu-
holen. Danach werden diese wieder zum Verkauf freigegeben.
Kartenrückgabe
Bereits gekaufte Karten werden nicht zurückgenommen. Dies gilt auch bei
Programm- oder Besetzungsänderungen. Bei Verlust von Eintrittskarten so-
wie Abo-Karten wird ein Duplikat gegen Gebühr von 5 € pro Karte erstellt.
Kartenverkauf online und bei weiteren Vorverkaufsstellen
Im Internet unter www.reservix.de und bei allen Reservix-Vorverkaufsstellen
können ab dem 1. August 2019 Eintrittskarten für Veranstaltungen des
Kulturkreises Weingarten gekauft werden. Die Karten sind von Rückgabe und
Umtausch ausgeschlossen.
Abo-Karte der Schwäbischen Zeitung
10% sparen mit der Abo-Karte der Schwäbischen Zeitung. Pro Karte erhalten
Sie zwei ermäßigte Tickets. Die Tickets sind erhältlich bei der Tourist-
Information und beim Medienhaus des Schwäbischen Verlags sowie online
unter www.schwäbische.de/tickets oder unter Tel. 0751 29 555 777.
48|49KARTENINFORMATIONEN Ermäßigungen 20% Ermäßigung auf den Eintrittspreis erhalten: Schüler, Studenten, Auszubildende, Referendare, Freiwillige im Sozialen Jahr, Schwerbehinderte (ab 80%) sowie deren Begleitperson, Kinderreiche (ab drei Kindern bis 18 Jahre), Empfänger von Leistungen nach SGB II, SGB XII, AsylbLG sowie Wohngeldempfänger, Abonnenten des Kulturkreises Weingarten und des Ravensburger Wahl-Abonnements. 50% Ermäßigung auf den Eintrittspreis der günstigsten Kategorie sowie bei Einheitspreis erhalten: Schüler und Studenten sowie Empfänger von Leistungen nach SGB II, SGB XII, AsylbLG und Wohngeldempfänger. Sondertarif für Schüler und Studenten “Last call for culture”: 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn erhalten Schüler und Studenten an der Abendkasse gegen Vorlage des Ausweises verfügbare Restkarten für 3 €. Ausgenommen sind die Veranstaltungen des Bodenseefestivals und des Veranstalters Jazztime Ravensburg e. V. Rentner-Ermäßigung: Beim Kauf eines 7er- oder 8er-Abonnements erhalten Rentner bzw. Personen ab 65 den ermäßigten Preis in der jeweiligen Kategorie. Gruppenermäßigung ab 10 Personen auf Anfrage 20% Ermäßigung. Familien-Karte: Sie gilt für zwei Erziehungsberechtigte mit mindestens einem Kind. Es wird 50% Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis der gewählten Kategorie gewährt. Ermäßigungen bei Kooperationsveranstaltungen Bei den Veranstaltungen am 10.11.2019 und am 23.11.2019 gelten Preise und Ermäßigungen des Veranstalters Jazztime Ravensburg e. V. Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Stadt Weingarten mit dem Kulturamt Ravensburg am 17.06.2020 gelten abweichende Ermäßigungen für Schüler/ Student, für Menschen mit Behinderung, für Schulklassen u. a. Bitte die Ermäßigungen beim Kauf erfragen. Alle Ermäßigungen werden nur gegen Vorlage des gültigen Ausweises bzw. Nachweises, der zur Ermäßigung berechtigt, gewährt. Die Kontrolle erfolgt beim Kartenkauf; bitte unaufgefordert den Ermäßigungsnachweis vorzeigen. Nach Abschluss des Kartenkaufs kann keine Ermäßigung mehr geltend gemacht werden. Die Kombination von Ermäßigungen ist ausgeschlossen.
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