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Das Magazin des OÖ. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bundes

Ausgabe 03/2015
                                                           es   Oberösterreich

                                                                      www.ooe-oeaab.at
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2   POLITIK AKTUELL




                           „Es geht um Ob
         LH Pühringer im contact-Interview: „Gerade in schwierigen Zeiten
    Arbeit schaffen und sichern, mit dem         Frage scheitert, schaut es schlecht aus um   Schuldenvergleich der Bundesländer: Die
    Geld der Steuerzahler sorgsam umgehen,       das einstige Vorzeige-Friedensprojekt.       Verschuldung Oberösterreichs pro Kopf
    die anstehenden Fragen lösen, einschließ-                                                 beträgt 1256 Euro, die Verschuldung der
    lich der Asylproblematik, ohne Polemik,      Es heißt zwar, dass Politiker nicht für      Steiermark 2895 Euro, die Verschuldung
    sondern mit Anstand und Hausverstand -       die Leistungen in der Vergangenheit ge-      von Salzburg 4172 Euro, die Verschul-
    das sind die Punkte, die Landeshaupt-        wählt werden. Trotzdem die Frage: Wo-        dung von Kärnten 5684 Euro pro Kopf.
    mann Dr. Josef Pühringer zuerst nennt,       rauf sind Sie in der zu Ende gehenden        Wir haben die drittwenigsten Schulden in
    wenn es um die Pläne für die Zukunft         Legislaturperiode besonders stolz?           Österreich, daher haben wir auch in
    geht. Im contact-Interview stellte er noch   Was mir am meisten bedeutet ist, dass wir    schwierigen Zeiten einen finanziellen
    einmal klar: „Bei der Landtagswahl am        seit 15 Jahren die niedrigste Jahres-        Spielraum, um die wichtigen Zukunftsauf-
    27. September geht es nicht um Wien          Arbeitslosenrate von Österreich haben        gaben zu finanzieren. Sparen und Inves-
    oder Brüssel, es geht um Oberösterreich!“    und dass wir hier mehr investieren kön-      tieren ist für uns kein Widerspruch. Wenn
    Die Fragen stellte Michael Kaltenberger.     nen als jedes andere Bundesland. In Ober-    wir etwa in Arbeit, Bildung, Wohnen oder
                                                 österreich kämpfen wir um jeden Arbeits-     Gesundheit investieren, beleben wir das
    contact: Das Thema Nummer eins an            platz, denn Arbeit ist die Grundlage für     Wirtschaftswachstum und können da-
    den Stammtischen ist die Asylfrage. Das      soziale Sicherheit und Wohlstand.            durch wiederum Schulden nachhaltig ab-
    Motto des Oberösterreich-Plan lautet                                                      bauen.
    „Heimat bewahren. Zukunft sichern.“
                                                  „Wir haben die drittwenigsten Schul-
    Was sagen Sie den Menschen, die Sorge                                                     Oberösterreich steht gut da, das wissen
                                                  den in Österreich, daher haben wir
    haben, dass sich das angesichts des Zu-                                                   die Bürger, wie die Umfragen zeigen.
                                                  auch in schwierigen Zeiten einen finan-
    stroms von Kriegs- und Wirtschafts-                                                       Österreich kann sich, allen Problemen
                                                  ziellen Spielraum, um wichtige Zu-
    flüchtlingen nicht oder nur schwer ver-                                                   zum Trotz, auch im internationalen Ver-
                                                  kunftsaufgaben zu finanzieren.“
    wirklichen lassen wird?                                                                   gleich sehen lassen. Trotzdem herrscht
    LH Pühringer: Ich nehme die Sorgen und                                                    eine gewisse Politikverdrossenheit. Wo-
    Ängste der Oberösterreicherinnen und                                                      rauf führen Sie das zurück?
    Oberösterreicher sehr ernst. Zunächst        Arbeit schaffen und Arbeit sichern ist       Es herrscht derzeit eine allgemeine Politik-
    muss klar gestellt werden: Weder durch       der Schwerpunkt im Oberösterreich-           verdrossenheit und eine Proteststimmung,
    rechte Hetze noch durch linke Utopien        Plan der OÖVP für die kommenden Jah-         etwa wegen der Arbeit der Bundesregie-
    können wir die brennenden Fragen lösen,      re, dazu gibt es eine Fülle von Vorschlä-    rung, wegen der EU und natürlich wegen
    sondern nur durch Anstand und Hausver-       gen in anderen Bereichen wie Bildung,        der Asylpolitik. Diese Proteststimmung
    stand – das ist unser Weg. Es ist unsere     Gesundheit, Sicherheit, Wohnen und so        kann ich teils nachvollziehen, teils wird sie
    Pflicht, Kriegsflüchtlingen Schutz zu bie-   weiter. Dazu kommen neue Aufgaben,           aber auch durch Populisten provoziert.
    ten. Mit dem Ende von Kriegen fällt aber     von der Pflege bis zur Asylfrage. Ist das    Das stärkste Mittel gegen diese Protest-
    auch die Notwendigkeit des Schutzes          alles finanzierbar, vor allem dann,          stimmung ist das Lösen von Problemen
    weg. Wir brauchen daher ein Asyl auf         wenn man nicht auf Pump leben will?          und das Bewältigen der Herausforderun-
    Zeit. Wir müssen auch klar sagen, was        Auch wenn uns ein Thema derzeit sehr         gen. Und das tun wir Tag und Nacht.
    nicht geht: Wirtschaftsflüchtlinge können    stark bewegt, muss uns die Frage, wie wir    Eines ist auch klar, und das müssen wir
    wir nicht aufnehmen. Auf jeden Fall brau-    Arbeitsplätze schaffen und sichern, am       den Landsleuten auch immer wieder sa-
    chen wir in der Asylfrage eine europäische   meisten beschäftigten. Daher haben wir       gen: Bei der Landtagswahl geht es um
    Lösung. Wir können als kleines Österreich    aus eigener Kraft eine Wachstumsstrate-      Oberösterreich und eben nicht darum, der
    nicht die Probleme der ganzen Welt lösen.    gie gestartet, die ein Investment von rund   Bundesregierung oder der Politik in Brüs-
    Wir brauchen eine faire und gerechte Ver-    500 Millionen Euro auslösen und rund         sel einen Denkzettel zu verpassen. Ja,
    teilung der Flüchtlinge in Europa. Wir       12.000 Arbeitsplätze schaffen wird. Und      Oberösterreich steht heute gut da, und
    brauchen Europa für die großen Heraus-       was die Finanzen betrifft: Wir sind mit      gerade deshalb dürfen wir diesen oberös-
    forderungen und nicht für das Normieren      dem Geld der Steuerzahler immer sehr         terreichischen Erfolgsweg jetzt nicht ge-
    von Traktorsitzen. Wenn Europa in dieser     sorgsam umgegangen. Das beweist der          fährden.




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berösterreich“
dürfen wir den oberösterreichischen Erfolgsweg nicht gefährden!“
    Herr Landeshauptmann, Sie haben sich            rung in die Waagschale werfen.               ken sprechen. Es wird wirklich sehr gut
    vor eineinhalb Jahren entschieden, für                                                       angenommen und zeigt mir, dass das per-
    eine weitere Regierungsperiode zu kan-          Letzte Frage: Wie schaut Ihr Alltag bis      sönliche Gespräch in der Politik absolut
    didieren. Würden Sie sich jetzt – in Zei-       zur Landtagswahl aus?                        nicht ersetzt werden kann. Natürlich be-
    ten wie diesen – wieder so entschei-            Typisch ist der Tagesumfang: Aufstehen       suche ich auch viele unterschiedliche Ein-
    den?                                            um etwa sechs Uhr, um Mitternacht ins        richtungen, ich habe Termine mit Ent-
    Vor eineinhalb Jahren habe ich mir die          Bett. Dazwischen ist jeder Tag anders. Ich   scheidungsträgern, Interviews, Fernseh-
    Entscheidung nicht leicht gemacht. Ich          werde aber auf jeden Fall sehr viel in den   aufzeichnungen und so fort. Abends bin
    habe lange und gründlich überlegt. Heute        Gemeinden unterwegs sein. Zum Beispiel       ich dann in ganz Oberösterreich bei unse-
    müsste ich nicht lange nachdenken, weil         mit meinem neuen Sprechstundenformat         ren Bezirkskundgebungen unterwegs. Es
    für mich völlig klar ist: In schwierigen Zei-   Café Pühringer. Die Menschen können          werden noch lange Tage bis zur Wahl.
    ten will ich für unser Oberösterreich da        dabei direkt zu mir kommen und mit mir
    sein und meine ganze Kraft und Erfah-           persönlich über ihre Sorgen und Beden-




                                                                                                        Nimmt sich Zeit für Gespräche mit
                                                                                                        den Landsleuten: Landeshaupt-
                                                                                                        mann Dr. Josef Pühringer




                                                                                                                         www.ooe-oeaab.at
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              Es geht um jede
    Der Oberösterreich-Plan - ÖVP-Programm für ein starkes und sicheres Land: Solide Finanze

    „Vollbeschäftigung in Oberösterreich, da-      „Arbeit und Fleiß müssen sich lohnen.       ungszeiten    bei     Gehaltserhöhungen;
    für geben wir alles“, sagt OÖVP-Obmann         Wenn jemand 40 Stunden arbeitet,            Väter-Karenz erleichtern und Papa-Urlaub;
    Landeshauptmann Josef Pühringer. Arbeit        dann muss er auch davon ordentlich          keine Sonntagsöffnung im Handel.
    sichern und Arbeit schaffen bleibt für ihn     leben können.“
    auch nach der Landtagswahl das Thema                                                       Pendler entlasten
    Nummer eins. Für das große Ziel der Voll-                  NR-Abg. August Wöginger
    beschäftigung hat die oö. Volkspartei                          ÖAAB-Landesobmann           Oö. Jugendticket für alle in Ausbildung;
    einen „OÖ Zukunftsplan für Arbeitneh-                                                      Erhöhung der Fernpendlerbeihilfe; be-
    mer“ erarbeitet, der einen zentralen Platz                                                 günstigte Monats- und Jahreskarten des
    im großen „Oberösterreich-Plan“ der           dem Straf-Euro pro Überstunde für            oö. Verkehrsverbunds auch für Teilzeit-
    OÖVP einnimmt. Die wichtigsten Punkte         Betriebe, wie von der SPÖ gefordert;         kräfte; Ausbau und bessere Vernetzung
    im Zukunftsplan für Arbeitnehmer sind:        Gerechte Gehälter, zum Beispiel 500 Euro     von öffentlichem und Individualverkehr;
                                                  Mindestlehrlingsentschädigung im ersten      Übernahme der Mühlkreis- und der
    Arbeit sichern & schaffen                     Lehrjahr;     Ausbildungspflicht     und     Aschacher-Bahn durch das Land; S-Bahn
                                                  -garantie.                                   für den Großraum Linz; Ausbau der
    Im „Pakt für Arbeit & Qualifizierung“ ste-                                                 Park&Ride-Anlagen; Attraktivierung des
    hen 2015 in OÖ mehr als 256 Millionen         Altersgerechte Arbeit                        oö. Radwegenetzes.
    Euro zur Verfügung; aktive Betriebsan-
    siedlungspolitik; Ausbau der Infrastruktur;   Stärkerer Einsatz der Teilpension; Auswei-
    besondere Berücksichtigung regionaler         tung des Zeitwertkontos                      Bildung, Gesundheit
    Betriebe bei öffentlichen Ausschreibun-                                                    und Sicherheit
    gen; Verdreifachung des Forschungsbud-        Sorge um Familien
    gets des Landes bis 2020; Ausbau der                                                       Weitere Schwerpunkte im „Oberöster-
    FH-Studiengänge und der Johannes              Ausbau der Ganztages- und Nachmittags-       reich-Plan“ der OÖVP sind Bildung, Ge-
    Kepler Universität.                           betreuung in ganz OÖ; Einführung eines       sundheit und Sicherheit. Die wichtigsten
                                                  steuerfreien Existenzminimums pro unver-     Punkte daraus:
    Leistung muss sich lohnen                     sorgtem Familienmitglied, Ausweitung der
                                                  Absetzbarkeit von Kinderbetreuungs-          Bildung
    Ausbau      der    Mitarbeiterbeteiligung;    kosten; vier Jahre Pensionsanrechnung für
    Steuerlich begünstigte Erfolgsprämie statt    jedes Kind; Anrechnung der Kinderbetreu-     Weiterführung des Schulbauprogramms
                                                                                               (derzeit sind 349 Projekte mit einem
                                                                                               Gesamtinvestitionsvolumen von rd. 778
                                                                                               Millionen Euro). LH Pühringer: „Jeder
                                                                                               Jugendliche in OÖ soll die besten Bil-
                                                                                               dungschancen erhalten. Denn Bildung ist
                                                                                               das Rüstzeug für ein glückliches Leben.“


                                                                                               Gesundheit
                                                                                               Es geht um die beste medizinische Versor-
                                                                                               gung, daher wurden und werden von
                                                                                               2009 bis 2015 in die Modernisierung der
                                                                                               Spitäler mehr als 1,2 Milliarden Euro in-
                                                                                               vestiert; Sicherstellung der flächendecken-
                                                                                               den Versorgung mit Fachärzten und All-




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en Arbeitsplatz
en, beste Ausbildung, beste medizinische Versorgung, Pflegegarantie, leistbares Wohnen




       LH Josef Pühringer ist regelmäßig in den Betrieben, um sich über die Anliegen und Sorgen der Arbeitnehmer zu informieren.


      gemeinmedizinern auch in Zukunft; Aus-      wollen Oberösterreich aber noch sicherer      Grundsätzlich bekennt sich die OÖVP zu
      bau der Medizinischen Fakultät zu einem     machen“, sagt der Landeshauptmann, da-        regionalen Sicherheitsstrukturen, zu einer
      Zentrum für Spitzenmedizin in OÖ; Siche-    her: 50 neue Planstellen für die Polizei in   gut ausgerüsteten und motivierten Polizei
      rung der Pflege durch Einführung der OÖ.    OÖ bis 2018; 125 Spezialisten zur moder-      sowie zu allen Blaulichtorganisationen,
      Pflegegarantie, noch wirksamere Unter-      nen Kriminalitätsbekämpfung; vier neue        von den Feuerwehren bis zu den Ret-
      stützung für pflegende Angehörige, auto-    Grundausbildungslehrgänge.                    tungsorganisationen.
      matische Wertsicherung beim Pflegegeld
      und Ausbau der mobilen Betreuung.
                                                    Wer Pühringer will muss Pühringer wählen!
      Sicherheit
                                                    Protest ist gut und wichtig. Aber es geht bei dieser Wahl nicht darum, die
      Oberösterreich hatte 2014 die niedrigste      Faymann-Regierung zu bestrafen. Am 27. September geht es um Oberösterreich, um
      Kriminalitätsrate der letzten zehn Jahre,     unser Land, um unsere Städte, um unsere Gemeinden, um unsere Heimat. Am 27.
      die Aufklärungsrate stieg auf einen Re-       September geht es um die zentrale Frage: Rot-Blau oder Josef Pühringer.
      kordwert von mehr als 50 Prozent. „Wir




                                                                                                                      www.ooe-oeaab.at
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                     DIE NEUE
           EXISTENZ
               KASKO

                                                                        s unter
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Weniger Vorschriften - mehr Freiheit
OÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer: Es geht um die Stärkung des Wirtschaftsstandorts!

Geht es nach OÖVP-Klubobmann Mag.             „Es geht darum, Unternehmer und ihre
Thomas Stelzer, soll Politik nur einen Rah-   Mitarbeiter nicht zusätzlich mit neuen Re-
men vorgeben, damit das Zusammenle-           geln zu demotivieren. Wir wollen verstärkt
ben funktionieren kann. Statt auf viele Pa-   auch jene unterstützen, die den Schritt in
ragraphen und Vorschriften will der ober-     die Selbständigkeit wagen, um aus ihren
österreichische ÖVP-Klubchef mehr auf         Ideen unternehmerischen Erfolg zu zie-
Eigenverantwortung und Freiheit setzen.       hen. Das kann zusätzlich neue Jobs schaf-
Dieses Mehr an Eigenständigkeit soll          fen, die wir auch brauchen“, ist Stelzer
Arbeitnehmer wie auch Betriebe in ihren       überzeugt.
Entwicklungsmöglichkeiten stärken und         Weitere Vereinfachungen – etwa bei Be-
damit Arbeitsplätze sichern.                  willigungen – sollen darüber hinaus die
                                              zuständigen Behörden entlasten und Ver-
zitiert.                                      fahren insgesamt beschleunigen. „Das al-
                                              les sind Maßnahmen zur Stärkung des
„Dass wir in der OÖVP über Deregu-            Wirtschaftsstandortes OÖ“, sagt Stelzer.
lierung nicht nur reden, sondern auch         Dass es die OÖVP mit der Deregulierung
etwas tun, sieht man am neuen Ver-            ernst meint, sieht man beispielsweise
anstaltungsrecht, das viele Vereinfa-         beim neuen Veranstaltungsrecht, das seit
chungen für Ehrenamtliche und Wirte           1. August in Kraft ist. Zahlreiche Vereinfa-
bringt.“                                      chungen wurden beschlossen, die insbe-
                                              sondere Ehrenamtliche und Wirte entlas-
Mag. Thomas Stelzer, OÖVP-Klubobmann          ten sollen.                                    OÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer




                                                                                                                   www.ooe-oeaab.at
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10   POLITIK AKTUELL




        ÖAAB sorgt für gute Vertretung
     Wahlkreis Linz-Umgebung                                                                  Wahlkreis Traunviertel




                                               Elisabeth Manhal, 1977, Landtagsabge-
                                               ordnete, Linz-Stadt

                                                                                              Christian Dörfel, 1961, Landtagsabgeord-
     Josef Pühringer, 1949, Landeshauptmann,                                                  neter und Bürgermeister, Steinbach/Steyr,
     Traun, Linz-Land                                                                         Kirchdorf




                                               Wolfgang Hattmannsdorfer, 1979, OÖVP-
                                               Geschäftsführer, Linz-Stadt




                                                                                              Rudolf Raffelsberger, 1968, Bürgermeis-
     Thomas Stelzer, 1967, OÖVP-Klubob-                                                       ter, Landesbediensteter, Scharnstein,
     mann, Linz-Stadt                                                                         Gmunden



                                               Christian Kolarik, 1972, Bgm., Landesbe-
                                               diensteter, Kronstorf, Linz-Land




     Wolfgang Stanek, 1959, Landtagsabge-                                                     Bernhard Ruf, 1976, Bürgermeister, Leh-
     ordneter/Unternehmer, Wilhering, Linz-    Cornelia Polli, 1956, Schuldirektorin, Linz-   rer, Bad Hall, Steyr-Land
     Land                                      Stadt




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g der Arbeitnehmer im Landtag
  Mit einem guten Mix der ÖAAB-Kandidaten für die Landtagswahl                   arbeiten, für die sie eigentlich da sein sollten. In der Folge die
  in Oberösterreich am 27. September - Frauen und Männer, erfah-                 ÖAAB-Mandatare, -Funktionäre und -Mitglieder auf den den
  rene und junge, aus den Betrieben und aus der Verwaltung - ist                 Wahlkreis-Listen. Prominentester ÖAAB-ler auf den Listen ist ÖVP-
  sichergestellt, dass die Arbeitnehmerschaft in allen Facetten auch             Spitzenkandidat Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, der sich -
  künftig gut im oö. Landtag vertreten sein wird. Das ist wichtig                wie die anderen Kandidatinnen und Kandidaten auch - der Vor-
  und notwendig, weil sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass                auswahl bei den Konventen stellte und eine Zustimmung von
  die SPÖ-Arbeitnehmervertreter oft mehr für die Partei als für jene             97,2 Prozent erhielt.




   Im Rahmen eines landesweiten Arbeitnehmer-Aktionstages informierten unzählige Funktionärinnen und Funktionäre von ÖAAB und OÖVP über den Einsatz der OÖVP
   zum Wohl der Arbeitnehmer im Land und verteilten eine kleine Stärkung an über 40.000 Arbeitnehmer und Pendler. Neben den ÖAAB-Landtagskandidatinnen und
   -kandidaten waren auch Landeshauptmann Pühringer, Klubobmann Stelzer und ÖAAB-Landesobmann Gust Wöginger aktiv mit dabei.
                                                                                                                                             Foto: Wakolbinger




  Wahlkreis Innviertel




  Franz Weinberger, 1955, Landtagsab-                  Barbara Tausch, 1982, Landtagsabgeord-                Gabriele Luschner, 1963, Lehrerin, Ried
  geordneter, Bürgermeister, Altheim,                  nete, Gemeindebedienstete, Freinberg,                 im Innkreis
  Braunau                                              Schärding




                                                                                                                                      www.ooe-oeaab.at
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12   POLITIK AKTUELL



     Wahlkreis Hausruckviertel




     Walter Aichinger, 1953, Landtagsabge-       Peter Csar, 1961, Landtagsabgeordneter,     Jürgen Höckner, 1966, Landtagsabg./Ver-
     ordneter/Arzt, Krenglbach, Wels-Land        Landesbediensteter, Wels-Stadt              bandssekretär, Scharten, Eferding




     Peter Oberlehner, 1960, Bundesrat, Lan-     Alois Silmbroth, 1957, Koordinator, Re-     Franz Haider, 1976, Bürgermeister, Tisch-
     desbediensteter, Pötting, Grieskirchen      gau, Vöcklabruck                            ler, Aichkirchen, Wels-Land



     Wahlkreis Mühlviertel




     Josef Rathgeb, 1967, Bürgermeister, Lan-    Gertraud Scheiblberger, 1966, OÖVP-Be-      Melanie Wöss, 1987, Parlamentarische
     desbediensteter, Oberneukirchen, UU         zirksgeschäftsführerin, Rohrbach-Berg       Mitarbeiterin, Lichtenberg, UU



                                                                                             Breite Basis
                                                                                             Rund 9000 Delegierte wählten in Bezirks-
                                                                                             foren ihre Kandidatinnen und Kandidaten
                                                                                             für die Landtagswahl 2015 und waren so-
                                                                                             mit stark in die Auswahl eingebunden.
                                                                                             112 Kandidatinnen und Kandidaten ha-
                                                                                             ben sich dabei der Vorauswahl gestellt.
                                                                                             Damit hat die OÖVP als einzige Partei auf
     Christian Jachs, 1966, Bundesrat, Bürger-   Max Oberleitner,    1968,   Angestellter,   derart breiter Basis ihre Kandidaten für die
     meister, Freistadt                          Schwertberg, Perg                           Landtagswahl ausgewählt.




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                                                                                                            POLITIK AKTUELL          13


                                                                  Betriebsräte und Personalvertreter
                                                                  Auf den Kandidatenlisten des ÖAAB Oberösterreich für die Land-
                                                                  tagswahl 2015 sind nicht nur amtierende ÖAAB-Mandatare vertre-
                                                                  ten, sondern auch Betriebsräte und Personalvertreter. Damit soll
                                                                  einerseits die enge Verbunden-
                                                                  heit des ÖAAB mit jenen doku-
                                                                  mentiert werden, die sich an
                                                                  der Front in den Betrieben, Äm-
                                                                  tern und Behörden für die Inte-
                                                                  ressen der dort Beschäftigten
                                                                  einsetzen, sondern es soll auch
Florian Fellinger, 1977, Ein-      Friedrich  Neuhofer,   1959,   sichergestellt werden, dass sich
kaufskoordinator,    Franken-      Landesbediensteter, Ottnang,   die Arbeitnehmerpolitik in der
burg, Vöcklabruck                  Vöcklabruck                    ÖVP auch weiterhin an den
                                                                  Wünschen und Bedürfnissen Franz Hamedinger, 1970, Be-
                                                                  der Arbeitnehmerinnen und triebsratsvorsitzender           LKH
Unterstützen Sie                                                  Arbeitnehmer orientiert.         Schärding, Münzkirchen
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kreis mit einer
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                                                                  sitzender der Polizeigewerk- Betriebsrat/voestalpine AG, An-
                                                                  schaft, Puchenau                 gestellter, Lasberg




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       wo Sie sind!                                               Bettina Zopf, 1974, Gewerk- Hermann Wolfthaler, 1956, Be-
                                                                  schaft der Gemeindebedienste- triebsratsvorsitzender LKH Steyr,
                                                                  ten, Altmünster               Laussa




       www.raiffeisen-ooe.at/app                                  Michael Weber, 1979, Lehrer, Cornelia Pöttinger, 1977, Be-
                                                                  CLV-Junglehrervertreter, Guns- triebsratsvorsitzende OÖ Hilfs-
                                                                  kirchen                        werk, Nußbach




                                                                                                              www.ooe-oeaab.at
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14   POLITIK AKTUELL




                             Das traditionelle Hoffest des ÖAAB Oberösterreich stand ganz im Zeichen der Landtagswahl. Exakt einen Monat vor der Wahl am 27. September
      HOFFEST               und bei bestem Spätsommer-Wetter konnte der neue Landesobmann NR-Abg. August Wöginger mehr als 200 Funktionärinnen und Funktionäre
      aus den Orts- und Betriebsgruppen begrüßen. Erstmals fand das gemütliche Zusammentreffen der OÖVP-Arbeitnehmervertreter am neuen Standort der ÖAAB-Landeslei-
      tung in der Linzer Harrachstraße statt. Neben der Eröffnung der neuen Büroräumlichkeiten im Gebäude des Oö. Bauernbundes beging man bei dieser Gelegenheit auch
      das 70-jährige Bestandsjubiläum des ÖAAB Oberösterreich. Unter den Gästen war auch viel Prominenz, unter anderem auch OÖVP-Obmann LH Josef Pühringer. Im Bild
      von links: ÖAAB-Landesobmann NR-Abg. August Wöginger, LH-Stv. Franz Hiesl, Klubobmann Mag. Thomas Stelzer, Bauernbund-Direktorin Maria Sauer, Bauernbund-
      Landesobmann LR Max Hiegelsberger und ÖAAB-Landessekretär Wolfgang Brandstätter.




     Babyboom in Oberösterreich
     LH-Stv. Franz Hiesl über das Erfolgsgeheimnis der oberösterreichischen Familienpolitik

     Babyboom in Oberösterreich! Mit einem                                                                          somit auch OÖ zum familienfreundlichs-
     Plus von 4,8 Prozent stieg die Zahl der Ge-                                                                    ten Land der Welt steigern konnte.
     burten im Jahr 2014 in OÖ auf 14.441; so                                                                       Dieses „Mehr tun für die Familien“ lässt
     viele Babys haben zuletzt im Jahr 1998                                                                         sich auch in Zahlen ausdrücken: Aus dem
     das Licht der Welt erblickt. 2014 bekamen                                                                      Landesbudget werden die Familien heuer
     die Oberösterreicherinnen im Schnitt 1,61                                                                      mit rund 6,5 Millionen Euro kräftig unter-
     Kinder, 2013 betrug die durchschnittliche                                                                      stützt. Neben finanziellen Zuschüssen wie
     Kinderzahl pro Frau noch 1,55. Das Er-                                                                         dem Kinderbetreuungsbonus und der
     folgsgeheimnis der oberösterreichischen                                                                        Schulbeginn- bzw. Schulveranstaltungshil-
     Familienpolitik liegt für den Familienrefe-                                                                    fe werden auch die Elternbildungs-Ange-
     renten LH-Stv. Franz Hiesl auf der Hand:                                                                       bote kontinuierlich ausgebaut.
     Verlässlichkeit, Wahlfreiheit und ein nach-                                                                    Darüber hinaus schafft das Familienreferat
     haltig positives Klima den Familien gegen-                                                                     durch Kampagnen und Aktionen ein posi-
     über. „Oberösterreich tut mehr für seine                 LH-Stv. Franz Hiesl mit dem Familienforscher          tives Umfeld für die Familien - von der OÖ
                                                              Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal
     Familien“, betont Hiesl. Mit dem Erfolg,                                                                       Familienkarte über den Familienstaffel-
     dass OÖ im Vergleich mit anderen Bun-                                                                          Marathon bis zu den Ferienaktionen.
     desländern mehr Geburten aufweist.                     da die Politik die Familien über die Partei-            „Eine wahre Erfolgsgeschichte ist die Fa-
     Unterstützung bekommt der oö. Familien-                grenzen hinweg in ihren Familienwün-                    milienkarte, mit der sich 150.000 Familien
     referent vom Familienforscher Univ.-Prof.              schen unterstützt. Und das ist eine der                 bei mehr als 1700 Partnerbetrieben jähr-
     Dr. Wolfgang Mazal: „Oberösterreich gilt               zentralen Voraussetzungen für die Reali-                lich gut neun Millionen Euro ersparen.“
     seit Jahren in vielen Indikatoren als ein              sierung eines Kinderwunschs.“ Zuletzt be-               Und: “Wir bemühen uns, in der Bevölke-
     Vorreiter in der Familienorientierung. Ins-            stätigte der international anerkannte Fa-               rung das Bewusstsein für die Bedeutung
     gesamt ist ein positives Klima feststellbar,           mily Life Index, dass sich Österreich und               der Familien zu verstärken.“




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          70 Jahre ehrliche Politik
           für die Arbeitnehmer
Am 1. September 1945 wurde der ÖAAB Oberösterreich gegründet - Eine Erfolgsgeschichte

70 Jahre ÖAAB Oberösterreich: Es war im
Jahr 1945, mitten im Chaos nach dem Zu-
sammenbruch des Nazi-Regimes und vor
dem Neubeginn nach dem 2. Weltkrieg,
als sich weitblickende Männer und Frauen
an die Gründung des neuen Österreich
und der für die Demokratie notwendigen
politischen Parteien machten. Am 1. Sep-
tember 1945 schlug mit dem 1. Landes-
tag im Festsaal der Kreuzschwestern in
Linz mit 400 Delegierten die Stunde für
den ÖAAB Oberösterreich. Landesob-
mann August Wöginger: „70 Jahre ÖAAB
bedeuten 70 Jahre ehrliche Arbeitnehmer-
politik, 70 Jahre Einsatz für die Menschen
und viele große Persönlichkeiten aus dem
ÖAAB, die Oberösterreich geprägt haben.                  Zwei denkwürdige Aussagen machte der damalige Obmann Gerhard Possart auf dem 11. Landestag des
                                                         ÖAAB Oberösterreich im Kaufmännischen Vereinshaus in Linz: Zum einen konnte er verkünden, dass der
Anders als bei Mitbewerbern stand für                    ÖAAB nunmehr über Ortsgruppen in allen 445 oö. Gemeinden verfügt, und zum anderen warnte er vor der
den ÖAAB immer das große Ganze im                        SPÖ-Politik mit ihren Versprechungen, die dazu führen werde, dass „die Österreicher politisch ungedeckte
Vordergrund,      ohne      gesellschaftliche            Wechsel selbst einlösen müssen“. In einer auf dem Landestag verabschiedeten Entschließung heißt es wört-
                                                         lich: „Eine ernste Prüfung der Programme der SPÖ lässt Schlimmes befürchten!“ Eine Warnung, die - wie sich
Gruppen gegeneinander auszuspielen.“                     in den nächsten Jahrzehnten zeigen sollte - höchst weitblickend und verantwortungsvoll war.
Der ÖAAB bekenne sich auch heute noch
zu den in der Gründungsphase festgeleg-
ten christlich-sozialen Grundwerten und                Die ÖAAB-Geschichte in Stichworten
der ökosozialen Marktwirtschaft, betont
Wöginger. „Wir sehen uns als das soziale               * Die US-Besatzer verboten bis 1. Septem-                * Am 31. August und 1. September 1945
Gewissen innerhalb des ÖVP und wir ste-                ber 1945 jede politische Tätigkeit – daher               fand der 1. Landestag des ÖAAB Oberös-
hen zur Sozialpartnerschaft - in der ÖVP,              musste der Aufbau von politischen Grup-                  terreich statt.
in der Gesellschaft und in den Betrieben.“             pierungen im Untergrund erfolgen.                        * Im ersten Jahr wurden bereits 18.000
Für OÖVP-Obmann LH Josef Pühringer ist                 * Am 9. Mai startete – noch illegal – das                Mitglieder geworben, knapp die Hälfte
die Geschichte der ÖVP untrennbar mit                  Sekretariat Salzer (getarnt als karitative               waren Frauen.
der Geschichte des ÖAAB verbunden.                     Organisation).                                           * Der ÖAAB war auch eine der Grün-
Und: „Der ÖAAB ist ein Kämpfer für die                 * Nach der Heimkehr aus dem Krieg star-                  dungs-Teilorganisationen der ÖVP.
Interessen der Arbeitnehmer und das so-                tete Alfred Maleta den Aufbau einer                      * Heute hat der OÖAAB rund 30.000 Mit-
ziale Gewissen in unserer Gemeinschaft.“               christlichen Arbeiterbewegung.                           glieder




 Oberösterreichs ÖAAB-Obmänner seit der Gründung im Jahr 1945 (von links): Dr. Alfred Maleta (1945 - 1955), Wilhelm Salzer (1955 - 1960), Theodor Pritsch (1960 -
 1966), Gerhard Possart (1966 - 1989), Dr. Karl A. Eckmayr (1989 - 1995), Franz Hiesl (1995 bis 2015), August Wöginger (seit 2015)




                                                                                                                                            www.ooe-oeaab.at
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18   POLITIK AKTUELL



     Mythen vs. Fakten rund um die
     Flüchtlingsdebatte
     Junge Männer lassen
     ihre Frauen und Kinder
     im Stich.
     Viele Familien haben nur das Geld für die
     Flucht eines Familienmitglieds. Es wird
     derjenige ausgewählt, der die Strapazen –
     teils Tage ohne Essen und Trinken - am
     wahrscheinlichsten übersteht. Meistens ist
     dies der Mann.

     Asylwerber nützen
     den Sozialstaat aus.
     Die Grundversorgung ist für Asylwerber
     lebensnotwendig. Asylwerber in staatlich      Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und OÖVP-Landesgeschäftsführer Dr. Wolfgang Hattmannsdor-
     organisierten Unterkünften bekommen           fer präsentierten die vom Landesvorstand einstimmig beschlossene Asylagenda der OÖVP. Dabei setzt
                                                   die Oberösterreichische Volkspartei auf eine Politik mit Anstand und Hausverstand.
     pro Monat rund 40 Euro Taschengeld, bei       Mehr dazu auf Seite 32.
     Selbstversorgung rund 5,50 Euro pro Tag
     für Essen. Eine Einzelperson, die sich ihre
     Unterkunft selbstständig organisiert, be-     Es kommen einfach zu                              Welche Leistungen er-
     kommt maximal 320 Euro monatlich für          viele Flüchtlinge.                                hält ein Asylwerber?
     u.a. Miete, Heizung, Essen.
                                                   1956/57 kamen rund 180.000 Menschen               Österreich gibt im Durchschnitt insgesamt
     Asylwerber nehmen                             aus Ungarn, 1968 flüchteten 162.000 aus           427 Euro pro Monat für einen Asylwerber
     uns die Jobs weg.                             der damaligen Tschechoslowakei, nach              aus. Das sind die Gesamtkosten für Quar-
                                                   dem Zerfall Jugoslawiens hat Österreich           tier, Kleidung, Verpflegung und behördli-
     Das Asylgesetz erlaubt keine Erwerbstätig-    rund 90.000 Flüchtlinge aufgenommen.              che Verfahren etc. Der Großteil der Asyl-
     keit während des Verfahrens, höchstens        Insgesamt stellten in Österreich heuer bis        werber ist in betreuten Quartieren unter-
     als Erntehelfer und Saisonarbeitskraft im     Ende Juni 28.000 Flüchtlinge einen Asyl-          gebracht. In einem betreuten Quartier be-
     Gastgewerbe – und auch erst nach drei         antrag.                                           kommt ein Erwachsener im Rahmen der
     Monaten Aufenthalt in Österreich. Die                                                           Grundversorgung 5,50 Euro Taschengeld
     Hauptursache für die steigende Arbeitslo-     Asylwerber sind un-                               pro Tag ausbezahlt, um sich selbst versor-
     sigkeit ist auf die allgemeine Konjunktur-    dankbar und werfen                                gen zu können.
     flaute in ganz Europa zurückzuführen.         mit Essen.                                        Zusätzlich: Bekleidung: max. 150 Euro in
                                                                                                     Gutscheinen pro Jahr; Freizeit: 10 Euro
     Asylwerber bekom-                             Medien berichteten über rund 50 Flücht-           pro Monat; Schulbedarf: max. 200 Euro
     men vom Staat Handys                          linge, die ihre Jausenpakete auf Polizisten       Gutscheine pro Schuljahr.
     geschenkt.                                    geworfen hätten. Die Polizei sagte gegen-         Asylwerber, die in organisierten Unter-
                                                   über orf.at: Ein verwirrter Mann hätte ge-        künften des Bundes untergebracht sind,
     Der Staat schenkt keinem Flüchtling ein       droht, sich wegen der schlechten Verpfle-         werden vollversorgt, und erhalten im Re-
     Mobiltelefon.    Sachspenden      erhalten    gung mit einem Buttermesser zu töten.             gelfall rund 40 Euro Taschengeld pro Mo-
     Flüchtlinge von privaten und kirchlichen      Drei bis vier Flüchtlinge hätten dem Mann         nat.
     Einrichtungen. Die meisten Flüchtlinge        Recht gegeben und ihre Jausenpakete auf
     fliehen vor Gewalt und Verfolgung und         den Boden geworfen – nicht auf die Poli-          Anerkannte Flüchtlinge: Hat ein Asylwer-
     nicht vor Armut. Deshalb sind viele Flücht-   zisten. In Österreich gibt es derzeit rund        ber einen positiven Bescheid ist er ein an-
     linge auch im Besitz von Handys. Für jene,    44.000 Asylwerber, einer erlitt einen psy-        erkannter Flüchtling. Ein anerkannter
     die eines haben, ist es meistens auch der     chiatrischen Notfall, drei bis vier warfen        Flüchtling darf jeder Arbeit nachgehen
     einzige Weg, um mit den zurückgebliebe-       jeweils ein Essenssackerl auf den Boden.          und bekommt, falls arbeitslos, die Min-
     nen Familien in Verbindung zu treten.                                                           destsicherung.




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Tipps für Lehrlinge
„Die Lehrlinge sind uns im ÖAAB ein be-      oder ganzjährig (auch in der Freizeit, 40
sonderes Anliegen“, sagt der oö. Landes-     Euro)
obmann Abg.z.NR August Wöginger. Als         * Fahrtenbeihilfe (beim Finanzamt)
wichtigste politische Forderungen, für die   * Pendlerzuschuss (über die Arbeitneh-
sich der ÖAAB vehement einsetzt, nennt       merveranlagung)
er die Attraktivierung der Lehre, 500 Euro   * Fernpendlerbeihilfe (Land OÖ)
Mindestlohn im 1. Lehrjahr, die Übernah-     BERUFSSCHÜLER haben Anspruch auf:
me der Internatskosten durch die Betriebe    * Internatszuschuss (vom Arbeitgeber)
und das automatische Wahlrecht für Jun-      * Schul- und Heimfahrbeiihilfe (Finanz)
ge in Betrieben und bei der AK-Wahl.         * Pendlerbeihilfe (Land OÖ)
Darüber hinaus stehen Service und Infor-     * Berufsschul-Kosten steuerlich absetzbar
mation im Mittelpunkt der Arbeit des         Im Bereich BILDUNG gibt es für Lehrlinge:
ÖAAB Oberösterreich. Im Folder „Förder-      * Gratis Lehrlings-Coaching (E-Mail: leh-
tipps für Lehrlinge“ hat der ÖAAB laut       re.foerdern@wkooe.at)
Landessekretär Wolfgang Brandstätter         * Bildungskonto (Land OÖ)
und Servicereferent Mag. Max Oberleitner     * Förderung für Auslandspraktika (E-Mail:
die Ansprüche und Fördermöglichkeiten        info@ifa.or.ag)
der Lehrlinge zusammengefasst, vom           * Bildungskonto (Land OÖ)
Arbeitsweg bis zur Bildung.                  * Lehre mit Matura (www.ooe-lehre-mit-
Die wesentlichen Förderungen unter der       matura.at)
Titel „MOBILITÄT“ sind:                      Für Fragen steht das Service-Team des
*Freifahrt (OÖVV Jugendfticket-Netz) für     OÖAAB (Hotline: 0732/662851-444 oder
die Fahrt zur Arbeit (Kosten 19,60 Euro)     oeaab@ooe-oeaab.at) zur Verfügung.


Zuschuss für Häuslbauer jetzt beantragen!
Auf Initiative der ÖVP wurde im oö. Land-    sind. Daher versuchen wir, für Häuslbauer   Euro ausmachen. Es handelt sich um
tag im Juni 2015 eine neue Unterstüt-        einen neuen Anreiz zu schaffen“, stellt     einen einmaligen nicht rückzahlbaren Zu-
zungsmöglichkeit für Häuslbauer be-          OÖVP-Klubobmann Thomas Stelzer fest.        schuss. Genauere Infos gibt es auf der
schlossen. Für die Errichtung eines Eigen-   Für eine Familie mit zwei Kindern kann      Homepage des Landes OÖ unter
heimes gibt es nun die Möglichkeit, die      der Barzuschuss bis zu maximal 5.760        www.land-oberoesterreich.at (Service >
Wohnbauförderung auch in                                                                 Förderungen > Bauen und Wohnen)
Form eines direkten Barzu-                                                               Dieses neue Unterstützungsmodell ist
schusses in Anspruch neh-                                                                auch ein Beispiel für die kürzlich von der
men zu können. Bisher gab                                                                OÖVP vorgestellten „Sunset-Legislation“
es als Förderung nur einen                                                               (Gesetze und Verordnungen mit Ablauf-
Zinsen-Zuschuss zu einem                                                                 datum), denn diese neue Wohnbauförde-
Darlehen; diese Alternative                                                              rung ist bis 31. Dezember 2016 befristet.
bleibt bestehen.                                                                         „Danach möchten wir prüfen: Passt diese
„Erfahrungen haben ge-                                                                   neue Förderung oder braucht es andere
zeigt, dass in Zeiten von                                                                Modelle, um Hauserrichtern besser unter
niedrigen Zinsen - wie mo-                                                               die Arme greifen zu können“, so Stelzer.
mentan - bezuschusste Dar-                                                               Die verstärkte Förderung von Eigentum
lehen weniger interessant                                                                will die OÖVP auch in Zukunft vorantrei-
                                                                                         ben. So soll beispielsweise der Grundkos-
 OÖVP-Klubobmann          Thomas                                                         tenanteil bei der Anschaffung von Eigen-
 Stelzer und LH-Stv. Franz Hiesl
 mit dem Oö. Bauhandbuch, das                                                            tumswohnungen in die Gesamtförderung
 mittlerweile zu einer großen Hil-                                                       miteinbezogen werden. Dadurch verrin-
 fe für Häuslbauer und Woh-                                                              gert sich der Eigenmittelanteil für den
 nungssuchende geworden ist.
                                                                                         künftigen Eigentümer beträchtlich.




                                                                                                               www.ooe-oeaab.at
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20   REGIONAL NEWS




            Mit neuen Leuten und voll
                                                                                                          Bad Kreuzen
                                                                                                          Nach sechsjähriger Tätigkeit hat Manfred
                                                                                                          Schopf aus beruflichen Gründen und we-
                                                                                                          gen häufigen Dienstverpflichtungen im
                                                                                                          Ausland seine Obmannschaft im ÖAAB
                                                                                                          Bad Kreuzen zurückgelegt. Einstimmig zu
                                                                                                          seinem Nachfolger all ÖAAB-Obmann
                                                                                                          wurde in der Jahreshauptversammlung
                                                                                                          Karl Wimhofer gewählt. Der 51-Jährige ist
                                                                                                          in der Bau-Branche tätig und möchte in
                                                                                                          den kommenden Jahren die Servicearbeit
                                                                                                          für Arbeitnehmer, Pendler, Lehrlinge und
                                                                                                          Familien im Ort forcieren. Unterstützung
                                                                                                          für sein Vorhaben erhält er dabei von
                                                                                                          ÖAAB-Bezirksobmann Max Oberleitner.
                                                                                                          Zu Stellvertretern des neuen Obmannes
                                                                                                          wurden Manfred Schopf und DI Hubert
                                                                                                          Naderer gewählt. Weitere Vorstandsmit-
                                                    Neuwahl (im Bild von links): Bürgermeister Man-       glieder sind Bgm. Manfred Nennig,

     Eidenberg
                                                    fred Nenning, Obmann a. D. Manfred Schopf, der
                                                    neue Obmann Karl Wimhofer, Gemeindepartei-            Michael Fröschl, Franz Neuhauser, Josef
                                                    obmann DI. Hubert Naderer, OÖAAB Bezirksob-           Prinz, Jürgen Aschauer, Erich Gruber,
                                                    mann Mag. Max Oberleitner                             Josef Nösterer, Mag. Isabella Barth,
     Höhepunkt der Jahreshauptversammlung                                                                 Andreas Buchberger und Josef Jung.
     des ÖAAB Eidenberg war die Neuwahl des
     Vorstandes. Maria Neubauer, die dem
     ÖAAB Eidenberg sechs Jahre lang als Ob-
     frau vorgestanden war, übergab ihr Amt
     in jüngere Hände. Thomas Weixlbaumer,
     ein 28-jähriger IT-Experte, wurde im Bei-
     sein von ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. DI
     Josef Rathgeb einstimmig zum neuen Ob-
     mann gewählt. Ihm zur Seite stehen in Zu-
     kunft Ing. Max Mayrhofer als Stellvertre-
     ter, Ing. Gerald Biberauer als Kassier und
     Michael Hierschläger als Schriftführer.
     Eine Fotopräsentation zeigte, wie vielfältig
     das Programm des ÖAAB Eidenberg in der
     abgelaufenen Periode war. Mit Ing. Man-
     fred Schütz und DI Gerhard Buchinger ha-
     ben sich zwei besonders aktive Funktionä-
     re aus dem Vorstand verabschiedet. Ein
     großer Dank gilt Gerhard Buchinger, der
     von 1996 bis 2009 Obmann und in den
     letzten sechs Jahren Schriftführer war. Das
     neue Team ist motiviert und hat sich mit
     der Beteiligung am Eidenberger Kinder-         Der neue ÖAAB-Vorstand in Eidenberg (von links):. ÖAAB-Bezirksobmnann Josef Rathgeb, Michael Hierschlä-
                                                    ger, Gerald Biberauer, der neue ÖAAB-Ortsobmann Thomas Weixlbaumer, Max Mayrhofer und Bürgermeister
     sommer und der Organisation der Schul-         Adi Hinterhölzl.
     anfängerparty attraktive Ziele gesetzt.




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Schwung in Richtung Wahl
 Suben                                                  Ungenach




 Einstimmig wurde Ing. Markus Wimmer
 zum neuen Obmann der ÖAAB-Ortsgrup-
 pe Suben gewählt. Im Rahmen der Neu-
 wahl wurde Vizebgm. Johann Reininger
 für seine Obmanntätigkeit das Silberne                 Bei der Jahreshauptversammlung des ÖAAB Ungenach im Bezirk Vöcklabruck wurde im
 Ehrenzeichen überreicht. ÖAAB-Landes-                  Besein von Landessekretär Wolfgang Brandstätter und Bezirksobmann Alois Silmbroth
 obmann NR-Abg. August Wöginger nahm                    der Obmann Bgm. Johann Hippmair einstimmig wiedergewählt. Sein Team ist eine gute
 die Auszeichnung vor und bedankte sich                 Mischung aus Erfahrung und neuem Elan. Der ÖAAB ist damit für die Gemeinderatswahl
 für die Arbeit und den Einsatz.                        in Ungenach bestens aufgestellt.



                                                                                                             Walding
                                                                                                             Als neuer ÖAAB-Obmann von Walding
                                                                                                             konnte kürzlich Mag. Thomas Pierecker
                                                                                                             präsentiert werden. Der 35-jährige ist ver-
                                                                                                             heiratet und Vater einer kleinen Tochter.
                                                                                                             Beruflich ist er bei der Brau Union Linz als
                                                                                                             Strategischer Prozessmanager im Bereich
                                                                                                             Logistik tätig. Erste politische Erfahrung
                                                                                                             sammelte er bereits an seinem früheren
                                                                                                             Wohnort in Linz in der OÖVP Ortsgruppe
                                                                                                             Linz-Lustenau. „Mehr Netto vom Brutto“
                                                                                                             - das wünscht sich Pierecker für die
                                                                                                             Arbeitnehmer, er tritt für deren steuerli-
                                                                                                             che Entlastung ein. Bei einem Betriebsbe-
                                                                                                             such im Autohaus Eder in Walding ver-
                                                                                                             sprach Pierecker, sich um die Sorgen und
                                                                                                             Anliegen der Arbeitnehmer anzunehmen.
                                                                                                             Über seine Wahl freuten sich auch Partei-
                                                                                                             obmann Christian Engleder, LAbg. Eva
  Parteiobmann Christian Engleder, Eva Maria Gattringer, Johann Rammerstorfer, Josef Rathgeb, ein Mechani-   Maria Gattringer, Josef Rathgeb (ÖAAB-
  ker im Autohaus Eder, Thomas Pierecker, Mechaniker Autohaus Eder, Geschäftsführer Helmut Eder, Johann
  Plakolm, Michael Hammer (von links)                                                                        Bezirksobmann), NR Michael Hammer und
                                                                                                             Fraktionsobmann Johann Plakolm.




                                                                                                                                    www.ooe-oeaab.at
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22   REGIONAL NEWS




     Kinderbetreuung                                         ÖAAB will mehr Tageseltern




     Dem ÖAAB Bezirk Eferding sind die Sor-
     gen vieler Eltern bezüglich der Betreuung
     ihrer Kinder während der Ferien bekannt.
     Aus diesem Grund setzt sich der ÖAAB
     Eferding mit ÖAAB-Bezirksobmann Mario
     Hermüller (rechts) und LAbg. Jürgen
     Höckner seit längerer Zeit für eine betrieb-
     liche Kinderbetreuung ein – ein Novum im                Das ÖAAB-Team mit Bezirksobfrau Elisabeth Manhal verteilte auf der Linzer Landstraße
     Bezirk Eferding. Mit Erfolg: die Bezirks-               an Familien Broschüren, Sandspielzeug und Luftballons. Dabei wurde über die Forderun-
     hauptmannschaft Eferding bietet als ers-                gen des ÖAAB zum Thema „Familie und Beruf“ informiert: Mehr Tageseltern für Linz
     ter Betrieb eine betriebliche Kinderbetreu-             und Förderung der Kinderbetreuung direkt in den Betrieben, vor allem während der Fe-
     ung an. „Ein großes Dankeschön gebührt                  rien. „Sein Kind in unmittelbarer Nähe betreut zu wissen, ist für Eltern eine immense
     vor allem Romana Steinmetz, Projektma-                  Erleichterung. Zeitlich flexible und unbürokratische Abwicklung in den Unternehmen, wo
     nagerin Kompass. Ohne sie und ihrer                     die Eltern arbeiten, mit geschulter Betreuung für die Kleinen, wäre ein guter Beitrag zur
     Unterstützung wäre vieles nicht möglich                 Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, betont Bezirksobfrau Manhal. Im Bild von links:
     gewesen“, betont Hermüller. Nähere In-                  Sebastian Öhlinger, Eva Maschek, Wolfgang Wenzl, Peter Sonnberger, Elisabeth Manhal,
     formationen unter www.netzwerk-hr.at                    Karl-Anton Haydtner, Herbert Strasser, Peter Gruber



                                                                                                                  Alles über die Pension
                                                                                                                  Um die Bevölkerung zu diesem Thema
                                                                                                                  gut zu informieren organisierten die
                                                                                                                  OÖVP-Frauen und der ÖAAB Linz-Land
                                                                                                                  mit Unterstützung der Raiba Traun
                                                                                                                  einen Informationsabend zum Thema
                                                                                                                  Pension und Pensionskonto. Mag. Max
                                                                                                                  Oberleitner konnte alle Fragen der sehr
                                                                                                                  interessierten Besucherinnen und Besu-
                                                                                                                  cher beantworten und viele Tipps rund
                                                                                                                  um die künftige Pension geben. NR-
                                                                                                                  Abg. Claudia Durchschlag: „Vor allem
                                                                                                                  die langjährige Teilzeitarbeit beschert
                                                                                                                  vielen Frauen im Alter oft eine böse
                                                                                                                  Überraschung. Daher war es uns
                                                                                                                  ÖVP-Frauen wichtig, vor allem den
                                                                                                                  Frauen rechtzeitig die notwendigen In-
         as ÖAAB-Keller-Weinfest in Lembach hat Tradition und wird hervorragend von ÖAAB-Obmann Hermann           formationen zum Thema Pension na-
      D Bruckmüller und seinem Team organisiert. Für musikalischen Schwung sorgten diesmal „Die drei Jun-
      kers", die zahlreichen Besucherinnen und Besucher wurden mit erlesenen Weinen aus Österreich und einer      hezubringen - schließlich soll jede Frau
      Bio-Jause verwöhnt. Ein Begrüßungsgetränk gab es gratis für alle Gäste in Tracht. Im Bild von links: Bgm.   später mit ihrer Pension gut
      Herbert Kumpfmüller, ÖAAB-Obmann Vbgm. Hermann Bruckmüller, OÖAAB-Obmann NR-Abg. August Wö-                 auskommen können!“
      ginger, LT-Kandidatin Gertraud Scheiblberger, ÖAAB-Obmann Wilfried Kellermann, GPO Reinhard Richtsfeld.




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                                                                                                                               REGIONAL NEWS              23


Café Pühringer
Unter dem Motto „Klein. Schwarz. Stark“
war das Café Pühringer zu Gast in Leon-
ding, bei dem der Landeshauptmann den
direkten Kontakt zu den Bürgerinnen und
Bürgern suchte. Zahlreiche Teilnehmer
nutzten die Gelegenheit, um Landes-
hauptmann Josef Pühringer persönliche
Anliegen darzulegen und sich mit ihm
über aktuelle Themen zu unterhalten. Mit
dabei auch Bundesratspräsident Gottfried
Kneifel, die Landtagsabgeordneten Wolf-
gang Stanek und Helena Kirchmayr sowie              Landeshauptmann Josef Pühringer mit Bundesratspräsident Gottfried Kneifel, den Landtagsabgeordneten
                                                    Wolfgang Stanek und Helena Kirchmayr und Gästen beim Café Pühringer.
Landtagskandidat Johannes Schachner,
die wie Pühringer ein offenes Ohr für die

                                                  Willkommene Information
Sorgen und Wünsche der Bürger hatten.
„Nur wer die Anliegen der Bevölkerung
kennt, kann auch etwas dafür tun. Unser
Landeshauptmann setzt mit Angeboten
wie dem Café Pühringer ein Zeichen für
die notwendige Bürgernähe“, so Stanek.


70 neue Mitglieder
In der Sommer-Sitzung der ÖAAB-Funk-
tionäre im Bezirk Freistadt prämierte Be-
zirksobmann Ernst Brandstetter die Sieger
der Mitglieder-Werbeaktion im ersten
Halbjahr 2015. Mit dabei war August Wö-
ginger, der als neuer ÖAAB-Landesob-
mann den Funktionärinnen und Funktio-
nären Rede und Antwort stand. Als Sieger          Der Zwettler ÖAAB-Obmann Gottfried Preining, Mag. Friedrick Jank, ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. DI Josef
                                                  Rathgeb, Dr. Bernhard Atzmüller und Oberneukirchens ÖAAB-Obmann Thomas Hochreiter-Moik (von links)
ging die Ortsgruppe Schönau im Mühl-
kreis hervor. Obmann Kle-
mens Moßbauer und sein                                                                                 Gut besucht war die erste von drei ÖAAB-
Team konnten 16 neue                                                                                   Bezirks-Informationsveranstaltungen zu
Mitglieder zum OÖVP-Ar-                                                                                den Themenbereichen "Aktuelles vom
beitnehmerbund gewin-                                                                                  Notar - Vermögensweitergabe & Steuern
nen. Dahinter platzierten                                                                              sowie Erben & Schenken" und "Aktuelles
sich Lasberg und die Orts-                                                                             zur Pension - Pensionskonto, Pensionsan-
gruppe Windhaag bei                                                                                    spruch & Altersteilzeit“ in Waxenberg,
Freistadt. Für die Sieger-                                                                             Gemeinde Oberneukirchen. ÖAAB-Be-
Ortsgruppen gab es schö-                                                                               zirksobmann Bgm. DI Josef Rathgeb
ne Preise, unter anderem                                                                               konnte dazu die Referenten Mag. Fried-
für die Sieger einen Aus-                                                                              rich Jank, Vizepräsident der Notariatskam-
flug nach Wien mit Be-                                                                                 mer OÖ, und Dr. Bernhard Atzmüller,
such im Parlament mit                                                                                  Vorsitzender der Pensionsversicherungs-
dem ÖAAB-Generalsekre-                                                                                 anstalt (PVA) in OÖ, gewinnen. Trotz des
tariat. Insgesamt wurden                                                                               lauen Sommerabends waren viele Interes-
im Bezirk Freistadt in den                                                                             sierte der Einladung gefolgt, im Herbst
ersten sechs Monaten des                                                                               wird es zwei gleichlautende Veranstaltun-
Jahres mehr als 70 neue        Mehr als 70 neue ÖAAB-Mitglieder wurden im Bezirk Freistadt gewor-      gen in St. Gotthard und in der Region
                               ben. OÖAAB-Obmann August Wöginger gratulierte.
Mitglieder geworben.                                                                                   Gallneukirchen/Engerwitzdorf geben.




                                                                                                                                 www.ooe-oeaab.at
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26   REGIONAL NEWS




 Neues Gerät für die
 Feuerwehrjugend
 Der ÖAAB Engerwitzdorf nutzte die Mög-
 lichkeit, sich für die Mithilfe der Freiwilli-
 gen Feuerwehr Schweinbach bei der
 Entenrally zu bedanken. Um für die
 kommenden Bewerbe gut trainieren zu
 können, übergaben Obmann Werner
 Lehner und Bürgermeister Herbert Fürst
 der Jugendgruppe FF Schweinbach eine
 neue, dringend benötigte Kübelspritze.
 Danke nochmals an die Feuerwehr
 Schweinbach, dass bei der Entenrally alle
 Enten von Galli nach Schweinbach
 begleitet und dort auch wieder ohne
 Verluste eingefangen wurden.                                Lustig gings bei der Übergabe der Kübelspritze an die Jugendgruppe der FF Schweinbach zu




                                                                                      Häuslbauertour in
                                                                                      Kirchdorf am Inn
                                                                                      Rege Bautätigkeit in der Gemeinde Kirchdorf am Inn. Wenn man
                                                                                      zurzeit über die Gemeinde schaut, sieht man an den vielen Bau-
                                                                                      stellen, dass sich Kirchdorf großer Beliebtheit als Wohngemeinde
                                                                                      erfreut. Besonders erfreulich ist, dass sich vermehrt junge Leute
                                                                                      und Familien dazu entschließen, in Kirchdorf zu wohnen. Dies
                                                                                      nahm unlängst eine Abordnung der Gemeinde Kirchdorf mit Bgm.
                                                                                      Josef Schöppl und Vizebgm. Andrea Schachinger zum Anlass für
                                                                                      eine Baustellentour. Dabei besuchten sie nicht nur alle Häusl-
                                                                                      bauer, sondern brachten auch Baustellenbier, Arbeitshandschuhe,
                                                                                      Rollmeter und Bauhandbücher mit. Und natürlich hießen sie die
                                                                                      neuen Hausbesitzer in der l(i)ebenswerten familienfreundlichen
                                                                                      Gemeinde Kirchdorf herzlich willkommen.
     Groß war das Freizeitangebot beim ÖAAB - Ferienprogramm in St. Martin/Mkr.


 ÖAAB - Ferienprogramm für Kinder
 Bei herrlichem Wetter veranstaltete der ÖAAB St. Martin im
 Mühlkreis eine Erlebniswanderung im schönen Pesenbachtal. Zur
 großen Freude des ÖAAB St. Martin meldeten sich über das
 Ferienprogramm innerhalb kürzester Zeit viele Kinder im Alter von
 5 bis 13 Jahren zu dieser Wanderung an. In fünf Gruppen wurde
 den insgesamt 50 Kindern ein interessantes Programm geboten -
 vom Bogenschießen über die Seilbahn, bei der mit einem Zugrad
 und mit Klettergurt gesichert der Pesenbach überquert wurde, bis
 zur Rundfahrt mit dem Einachsschlepper. Die notwendige
 Abkühlung wurde im Pesenbach gefunden. Zum Abschluss trafen
 sich alle Gruppen mit den Betreuern am Lagerfeuer und hatten
 beim Knacker-Grillen großen Spaß. Ein sehr schöner Nachmittag
 dauerte in gemütlicher Atmosphäre bis in die späten Abendstun-
 den. Der ÖAAB St. Martin möchte sich bei allen Kindern und
 Betreuern für die Teilnahme und Mithilfe bedanken.                                     Die Häuslbauer Thomas und Elisabeth Schachinger und Bgm. Josef Schöppl




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                                                                                                                                          BETRIEBS NEWS              27


Burn-Out-Prävention im Seniorenheim




 Das Pflegepersonal des Seniorenheimes Franziskusschwestern beim "Burn-Out-Vortrag" mit Mag. Marina Gottwald, Heimleiterin Dr. Margarete Siegel und Pflegedirekto-
 rin Monika Sick, MBA (Reihe oben, von links)



Der ÖAAB Linz-Stadt veranstaltete im Seniorenheim Franzis-                         Krankheiten, die sich im Laufe einer meist längeren Zeit äußern",
kusschwestern der Barmherzigen Brüder einen Vortrag zum                            meint Gottwald. Erschöpfungszustände kann man aber vorbeu-
Thema "Burn Out". Mag. Marina Gottwald, stv. Vorsitzende des                       gend mit zahlreichen Techniken vermeiden. "Die Psycho-Hygiene
OÖ Landesverbandes für Psychotherapie, beriet die Mitarbeiterin-                   ist vor allem in unserem Berufsfeld der Altenpflege immens wich-
nen und Mitarbeiter - überwiegend aus dem Pflegebereich - über                     tig und es liegt an jedem einzelnen, diese regelmäßig
Früherkennung, präventive Maßnahmen als auch über Mög-                             vorzunehmen. Mit diesem Vortrag wollen wir Anregungen geben
lichkeiten, wie Betroffene mit der Krankheit umgehen sollten.                      und damit unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen,"
"Burn Out ist keine Krankheit, sondern der Weg zu verschiedenen                    sagte die Leiterin des Seniorenheimes, Dr. Margarete Siegel.


 Betriebsratswahlen: Wir gratulieren sehr herzlich!
 Eurotherme Bad Ischl
 Andreas Hofbauer erreichte bei der Betriebsratswahl in der Eurotherme Bad Ischl 3 Mandate für die Liste ÖAAB/FCG und sicherte
 sich wieder den BR-Vorsitz. Stellvertreterin wurde Edith Pichler.

 OÖ Gesundheits- und Spitals AG
 Bei der Betriebsratswahl der gespag in Linz konnte Stephan Famler 4 Mandate für die FCG erringen und wurde erneut zum
 BR-Vorsitzenden gewählt, ebenso Doris Beilner als Stellvertreterin.

 Seniorium Grein
 Alle 4 Mandate erreichte die Liste FCG unter BR-Vorsitzender Wilma Reisinger im Seniorium Grein.

 Landespflege- u. Betreuungszentrum Christkindl
 Bei der Arbeiter-Betriebsratswahl im LPBZ Christkindl in Steyr erhielt die Liste FCG alle 3 zu vergebenden Mandate. BR-Vorsitzende
 wurde Margit Haselbauer, ihre Stellvertreterin Anna Zauner.

 Bezirksalten- u. Pflegeheim Lambach
 Bei der Betriebsratswahl im Bezirksaltenheim Lambach erhielt Listenvorsitzende Evelyn Berger wieder alle 4 zu vergebenden
 Mandate. Ihr Stellvertreter wurde Günter Kronberger.

 Landena KG
 Martin Edinger (FCG) konnte sein Betriebsrats-Mandat beim Welser Lebensmittelhersteller halten.

 Seniorenheim Pregarten
 Bei der Wahl des gemeinsamen Betriebsrates im Seniorenheim Pregarten erreichte Gerlinde Mühlbachler mit ihrer Liste FCG alle 4
 Mandate. Renate Greindl fungiert als Stellvertreterin.




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28 MITGLIEDSKARTE
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Das AK-Team im word-rap
                                 In unserer Serie „Word-Rap“ stellen wir die 19 Vertreterinnen und Vertreter der ÖAAB-FCG-Fraktion in
                                 der Vollversammlung der Arbeiterkammer für Oberösterreich vor. Lernen wir die engagierten
                                 Funktionäre im Parlament der Arbeitnehmer besser kennen. Drei von ihnen - Stefan Mayr, Franz
                                 Brunnmair und Klaus Traunmüller - geben in der Folge kurz und bündig Auskunft über sich persönlich,
                                 was sie antreibt und über ihre Ziele.

                                 Foto: AK




Name                                    Stefan Mayr                           Franz Brunnmair                         Klaus Traunmüller

Funktion in der AK OÖ.       Arbeiterkammerrat                       Arbeiterkammerrat                        Arbeiterkammerrat

Geburtstag                   1. August 1963                          30. Oktober 1963                         18. April 1954

Daheim in ...                Leonding, Bez. Linz-Land                Aschach an der Steyr, Bez. Steyr-Land    Steyr

Familienstand                verheiratet, 2 Kinder                   geschieden                               verheiratet

Ausbildung                   Einzelhandelskaufmann                   Gesundheits- und Krankenpflege-Dip-      Handelsschule
                                                                     lom plus Sonderausbildung Intensiv


Beruf                        Stv.-Betriebsratsvorsitzender beim      Dipl. Gesundheits- und                   Bankangestellter
                             Roten Kreuz OÖ                          Krankenpfleger


Mein Motto                   Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlore-   Nicht in Problemen sondern in Lösun-     Denke positiv
                             ner Tag                                 gen denken und reden

3 Dinge, die ich auf eine    Angel, Feuerzeug, Griller               Pfeil und Bogen, Messer, Feuerzeug       meine Frau, mein E-Book, Feuerzeug
einsame Insel mitneh-
men würde?

Zuletzt geweint habe         bei einem Begräbnis                     beim Verlust von langjährigen vertrau-   beim Begräbnis eines Arbeitskollegen
ich ...                                                              ten Patienten


Zuletzt gelacht habe         täglich                                 über einen guten Witz                    vor wenigen Minuten
ich ...

Was macht den ÖAAB           Viele Experten unterstützen die Ar-     Weil die Sachlichkeit und nicht die      Der ÖAAB ist die einzige sinnvolle
aus?                         beitnehmer in fast jeder Lebenslage.    Polemik im Vordergrund steht.            Arbeitnehmervertretung für alle
                                                                                                              Berufsgruppen.

Warum bin ich beim           Weil mir die Anliegen der Arbeitneh-    Weil die Arbeitnehmer von den Ideen      Weil hier Sachpolitik bei der Lösung
ÖAAB?                        mer wichtig sind.                       profitieren.                             von Arbeitnehmerfragen im Vorder-
                                                                                                              grund steht.

Ziele in der Arbeit in der   Bessere Rahmenbedingen im Ar-           Die Sorgen der Arbeitnehmer ernst        Voller Einsatz für ältere Arbeitnehmer.
AK-Fraktion                  beitsalltag schaffen.                   nehmen und die Themen umsetzen.




                                                                                                                                 www.ooe-oeaab.at
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