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Foto: Residenzschloss Altenburg
Liebe Freundinnen und Freunde
des Lindenau-Museums und
des Residenzschlosses Altenburg,
ein Jahr ist vergangen, seit ich am 1. Oktober 2020 meine
Stelle als persönlicher Referent des Direktors der Altenburger
Museen antrat. Unmittelbar zuvor hatten Landrat Uwe Melzer
und Oberbürgermeister André Neumann den Vertrag zur
Bildung einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Altenburger
Museen unterzeichnet. Die Mitarbeiter des Schloss- und
Kulturbetriebes und des Lindenau-Museums arbeiten seitdem
gemeinschaftlich daran, die unterschiedlichen Museumsbe
reiche enger miteinander zu verzahnen und durch das gemein-
same Wirken die Strahlkraft beider Einrichtungen deutlich zu
stärken.
Auf den Direktor der Museen, Dr. Roland Krischke, kamen
unzählige Bauberatungen, Mitarbeitergespräche, Treffen mit
Politikern, Fördervereinen und Museumskolleginnen und
Museumskollegen zu. Ganz zu schweigen von all den großen
und kleinen Pflichten, die still im Hintergrund bewältigt
werden. Durchaus verständlich also, dass man entschieden
hatte, ihm für die Leitung der beiden Museen einen Referenten
zur Seite zu stellen.So fällt es mir zu, Herrn Dr. Krischke bei allen wissenschaftli- chen Aufgaben zu unterstützen, die den Schlossberg und seine Museen betreffen. Aktuell trage ich beispielsweise für den neuen Masterplan Informationen zu Residenzschloss und den Roten Spitzen zusammen. Daneben übernahm ich mit Unterstützung der Kollegen im Schloss- und Spielkarten museum die konzeptionelle Planung der Ausstellung zur Geschichte des Schlossgartens. Auch an einer Jubiläums- schrift für das Lindenau-Museum arbeite ich zurzeit. Glücklicherweise habe ich in Gotha oder Stuttgart über mehrere Jahre Erfahrungen in der Museumsarbeit sammeln können, was nun hilft, die Aufgabe zu meistern. An zwei Häusern zugleich tätig zu sein, war aber auch für mich etwas Neues und ich begreife es als Privileg, sowohl auf dem Schlossberg als auch in der Kunstgasse mit engagierten, herzlichen Menschen zu arbeiten. Geboren und aufgewachsen bin ich in Bingen am Rhein, unweit des Klosters Eberbach, das Sie von einem Gemälde des Lindenau-Museums her kennen. Mein Studium absolvierte ich in Mainz, der Stadt, in der Kaiser Barbarossa einst Hoftag hielt. Und auch sonst gibt es manche Verbindungen vom Rhein nach Altenburg. Joseph Stieler beispielsweise, der 1847 ein Porträt Herzog Josephs schuf, stammt aus Mainz. Und noch etwas anderes verbindet in meinen Augen Altenburg mit dem Mittelrhein: die offene Freundlichkeit der Menschen. Kunstschätze europäischen Rangs freilich wie die Roten Spitzen oder die Sammlungen Bernhard Augusts von Linde- nau sucht man am Rhein (und andernorts) vergeblich. Kein Wunder also, dass es mich glücklich macht, an der Kommu nalen Arbeitsgemeinschaft Altenburger Museen mitwirken zu können. Dr. Benjamin Spira Persönlicher Referent des Direktors der Altenburger Museen
Foto: Jens Paul Taubert
Lindenau-Museum Altenburg
Am 8. November 2018 beschloss der Haushaltsausschuss des
Deutschen Bundestag eine großzügige Förderung zur Sanierung,
Modernisierung und Erweiterung des traditionsreichen Hauses, die
der Freistaat Thüringen in gleicher Höhe unterstützt. Nach umfang-
reichen Vorbereitungen ging von Dezember 2019 bis Juli 2020 der
Umzug vonstatten. Tausende Gemälde, Grafiken, Skulpturen, Gips
abgüsse, Vasen und Bücher wurden in das Interim „Kunstgasse 1“
im Zentrum von Altenburg transportiert, wo sich auch Büros,
Werkstätten, Depots und die Räume der Kunstschule befinden. Am
14. Juli 2020 wurde die Dauerausstellung, die einen kleinen Über
blick über alle Sammlungen gibt, eröffnet.
Ausstellung des Lindenau-Museums in der Kunstgasse 1Unterdessen begannen die Planungen für das neue Lindenau- Museum, das weitgehend barrierefrei werden soll und neben einer Klimatisierung für die hochwertigen Kunstwerke auch mehr Ausstel- lungsfläche und einen zeitgemäß eingerichteten Kassen- und Shopbereich erhalten wird. Während der Sanierung kann man in der Kunstgasse eine kleine Dauerausstellung und ein Schaudepot erleben, die Kurse und Work- shops des Studios besuchen, im Altenburger Schloss und anderswo aber sind Sonderausstellungen zu erleben. Das Museum bleibt lebendig! Lindenau-Museum Altenburg 4|5
21.5.—3.10.2021
In den Russischen Gemächern
des Residenzschlosses
Altenburg
Nicht nur in Erfurt ist es in diesem Jahr grüner als sonst, auch in
Altenburg dreht sich alles um den Garten: Anlässlich der Bundesgar-
tenschau 2021 in Erfurt haben die Museen des Altenburger Landes
mit „Grünes im Quadrat“ ein ehrgeiziges Ausstellungsprojekt reali-
siert, das den Garten in seinen unterschiedlichsten Facetten in den
Mittelpunkt rückt.
Mit „Gärten vor der Linse – Die Gartenstadt Altenburg“ präsentiert
das Lindenau-Museum in den Russischen Gemächern des Residenz-
schlosses Altenburg Exponate, die die wechselvolle Geschichte der
„Gartenstadt Altenburg“ abbilden. Dabei werden zeitgenössische
Aufnahmen hiesiger Gartenanlagen den Zeugnissen zu historischen
Gärten des Adels und des Bürgertums gegenübergestellt. Es ent-
spinnt sich ein spannungsreicher Dialog.
Bei dem Spaziergang durch zwei Jahrhunderte Altenburger
Gartengeschichte treffen die Besucherinnen und Besucher auf
Ausstellungsobjekte von Adrian Zingg, Johann Carl August Richter
und Gerhard Altenbourg. Zahlreiche Fotografien von Claus Bach,
Margret Hoppe, Bertram Kober, Jörg Neumerkel, Carsten Schenker
und Jens Paul Taubert illustrieren die Gärten Altenburgs in der
Jetzt-Zeit und spüren zugleich der Vergangenheit nach. Auf den
Motiven sind verwunschene Areale wie der Park der Familie von der
Gabelentz sowie artenreiche Kleinode wie der Wagnersche Garten
oder der Künstlergarten Gerhard Altenbourgs.
Die Schau im Residenzschloss Altenburg bewegt sich ebenso
zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wie zwischen Ideal und
Realität. Sie ermöglicht einen facettenreichen und inspirierenden
Einblick in ein bedeutendes Kapitel mitteldeutscher Gartenkultur.
Im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Grünes im Quadrat“
Lindenau-Museum Altenburg 6|7Foto: Zentrum für Künstlerpublikationen, Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen Ruth Wolf-Rehfeldt Gerhard-Altenbourg-Preis 2021 Ruth Wolf-Rehfeldt: HOMMAGE A MARTIN LUTHER KING, um 1978, Typewriting
26.9.—14.11.2021
Im Prinzenpalais des
Residenzschlosses Altenburg
Ruth Wolf-Rehfeldts Werke sind Zeugnisse einer Zeit, in der die
Freiheit des Menschen mehr Wunsch als Realität war. Ihnen wohnt
ein ganz eigentümlicher Witz inne, der spielerisch zu einem politi-
schen Statement wird und das Zeitgeschehen aus einer ungewohn-
ten künstlerischen Perspektive betrachtet. Nicht zuletzt und vor
allem sind die Arbeiten Ruth Wolf-Rehfeldts aber von großer Virtuo
sität.
Die 1932 in Wurzen geborene Ruth Wolf-Rehfeldt ist mit ihren
Typewritings (Schreibmaschinenarbeiten) bekannt geworden. Doch
sie sind nur ein Teil ihres Œuvres, das sich auch auf Collagen, Male-
reien und Gedichte erstreckt. Geschaffen wurden sie in der Zeit der
ehemaligen DDR, in der das wirklich freie, nonkonforme künstleri-
sche Arbeiten mit hohen Hürden verbunden war. Mit viel Einfalls-
reichtum umging Wolf-Rehfeldt die staatlichen Einschränkungen,
indem sie ihre Werke beispielsweise mit der Post an Künstler im In-
und Ausland verschickte. Damit schuf sie sich zugleich ein viel-
schichtiges Netzwerk zu wichtigen Akteuren der Kunst- und Kul-
turszene. Mit dem Niedergang der DDR ging der Anlass ihrer Kunst
verloren, sie stellte ihre Arbeit ein.
Die Retrospektive des Lindenau-Museums im Prinzenpalais des
Residenzschlosses Altenburg gibt einen umfangreichen Überblick
zum Wirken der Künstlerin von den 1960er Jahren bis zum unmittel-
baren Ende ihrer künstlerischen Schaffensphase 1989. Anhand der
Exponate lässt sich die Entwicklung ihrer Kunst sowohl unter ästheti-
schen als auch inhaltlichen Gesichtspunkten nachvollziehen. Die
Schau vereint Werke von unterschiedlichsten Leihgebern aus ganz
Deutschland und ist Beleg für die Wiederentdeckung Wolf-Rehfeldts
in der deutschen Kunstlandschaft.
Lindenau-Museum Altenburg 8|9Kunstwerke unter die Lupe nehmen
Projektwoche „Jüdisches Leben“ am Lindenau-Museum
„Shalom!“ – Was das bedeutet und noch viel mehr, erfuhren Alten-
burger Schülerinnen und Schüler während einer Projektwoche vom
19. bis 22. Juli am Lindenau-Museum Altenburg. In abwechslungs-
reichen Workshops setzten sie sich mit dem Leben jüdischer Bürge-
rinnen und Bürger Altenburgs auseinander.
Unter dem Titel „Zwischen Verdacht und Gewissheit. Werke aus
jüdischem Besitz im Lindenau-Museum Altenburg“ stellte die
Provenienzforscherin Sarah Kinzel ihre Arbeit vor. Gemeinsam mit ihr
begaben sich Schülerinnen und Schüler des Friedrichgymnasiums
Altenburg auf die Suche nach der Herkunft von Exponaten aus der
Sammlung des Kunstmuseums. Drei Gemälde wurden bei einer
„Autopsie“ unter die Lupe genommen. In einem zweiten Workshop
unter dem Titel „ Besondere Orte“ ging die Klasse 9a des Christli-
chen Spalatin-Gymnasiums Altenburg auf Spurensuche. Sie machte
mit vielfältigen künstlerischen Mitteln auf Orte aufmerksam, an
denen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger gelebt und gearbeitet
haben. Eine Gruppe nahm die Lebensgeschichte der Künstlerin Edith
Altmann zum Anlass, über die eigene Herkunft und die Geschichten
der Vorfahren nachzuforschen. Für eine weitere Gruppe war der nicht
mehr vorhandene Betsaal in der Pauritzer Straße Ausgangspunkt des
gemeinschaftlichen Planens, Bauens und Ausschmückens der
sogenannten „Schiefhütte“. Mit Hilfe der Drucktechnik „Chine Collé“
zeigte eine dritte Gruppe im ehemaligen Schuhgeschäft des jüdi-
schen Kaufmanns Max Cohn in der Johannisstraße 35/36 die Vielfalt
ehemaliger Geschäfte jüdischer Familien in Altenburg auf.
Die Projektwoche fand im Rahmen des Themenjahres „Neun
Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ statt, das 2020 von der
Thüringer Staatskanzlei und der Jüdischen Landesgemeinde Thürin-
gen ausgerufen wurde.Bilder aus den Arbeitsgruppen,
links, von oben nach unten:
Provenienzforschung
„Schiefhütte“
Installation zu Edith Altmann
rechts:
Zeichnung Johannisstraße 35/36
Radierung „Chine Collé“
Fotos: Lindenau-Museum Altenburg
Lindenau-Museum Altenburg 10 | 11„Woodcuts“ in der Kronengasse
Ein Projekt im Rahmen von „Thüringen – Die ganze Wahrheit“
Im Juli rief das Lindenau-Museum Altenburg zusammen mit der
ACC Galerie Weimar und dem Kunstfest Weimar dazu auf, Lügen
geschichten, Mythen oder Fake News mit Bezug zur Stadt Altenburg
einzusenden. Sie wurden zum zentralen Bestandteil eines ganz
besonderen Kooperationsprojektes.
Neben einer Performance des Schauspielers Steve Karier bildeten
die „Gerüchte“ das Fundament für die Kabinettausstellung „Wood-
cuts“ des Künstlers Stefan Knechtel in der Altenburger Kronengasse
unweit des Markplatzes. In den ersten beiden Septemberwochen
präsentierte er hier druckgrafische Arbeiten und Objekte, die den
Prozess seines künstlerischen Arbeitens eindrucksvoll illustrierten.
Mit schwergewichtigen Würfeldruckstöcken konnte man die ausge-
stellten Objekte „nachahmen“ oder ganz neue Werke erschaffen. Die
Schnittstelle zwischen Handwerk und Kunst konnte damit praktisch
überbrückt werden. Im Kontext des Projektes „Thüringen – Die ganze
Wahrheit“ erhielt das Nachahmen vorhandener Werke sowie das
Erdenken eigener Kreationen eine neue Bedeutungsebene.
Mitmachstationen in der Kronengasse boten interessierten
Passantinnen und Passanten zudem die Möglichkeit, auf eigene Faust
„Kunst zu machen“: An einer Stempelstation konnten kleinformatige
Karten und Beutel bedruckt werden, mit Lötkolben und Holzscheiben
haben Neugierige die Technik der Brandmalerei ausprobiert. Zugleich
waren die Angebote ein Vorgeschmack auf die künftige Holzwerkstatt
in der Kunstgasse, die im Rahmen des von der Bundesrepublik
Deutschland geförderten Gesamtprojekts Lindenau21Plus in den
nächsten Monaten eingerichtet wird.Fotos: Nora Frohmann / Lindenau-Museum Altenburg Lindenau-Museum Altenburg 12 | 13
Foto: Marcus Glahn
Residenzschloss Altenburg
Bachsaal
Der Kirchen- bzw. Bachsaal wechselte vom Barock bis zum Jugend-
stil mehrfach die Gestalt.
Ab 1605 diente er mit Zwillingsfenstern, Kassettendecke und
wertvoller Innenausstattung als Speisesaal. Hundert Jahre später
vermauerte man die Fenster zum Hof, um weitere Gemälde und
kostbare Tapeten anzubringen. Im letzten Drittel des 18. Jahrhun-
derts, im verspielten Rokoko, verliehen weiß gestrichene Holzwände
mit fein geschwungenen goldenen Leisten dem Saal Leichtigkeit.
Am 7. Februar 1905 brach ein verheerendes Feuer aus. Die hoch-
wertigen Möbel, die undokumentierten historischen Deckengemäldeund fast alle Ahnenbilder waren verloren. Durch den ausgebrannten Fußboden sickerte das Wasser, ein Stockwerk tiefer drohte die Decke zu brechen. Dank intensiver Recherchen gelang es dem Architekten Bodo Ebhardt, dem Saal weitgehend sein ursprüngliches Erscheinungsbild wiederzugeben. Schon Weihnachten 1906 wurde der Kirchsaal eingeweiht. Acht Allegorien von Tugenden flankieren die Türen, ein Holzrelief zeigt den Prinzenraub. 1908 waren auch die zehn Deckengemälde des Malers Richard Böhland fertig, die Szenen aus der deutschen Geschichte illustrieren. Die Herzogsfamilie hoffte, es werde „die Zeit die Farben bessern“. residenzSchloss 14 | 15
Foto: Residenzschloss Altenburg
Gartenlust und
Parklandschaft
Die Geschichte des Altenburger Schlossgartens21.5.—3.10.2021
Im Goldsaal des
Residenzschlosses Altenburg
Der Schlossgarten en miniature – neben Leihgaben aus Museen,
Bibliotheken und Archiven können die Besucherinnen und Besucher
der Ausstellung „Gartenlust und Parklandschaft. Die Geschichte des
Altenburger Schlossparks“, die bis zum 3. Oktober im Residenz-
schloss Altenburg gezeigt wird, auch ein Modell des Schlossgartens
bewundern.
Eigens für das Schloss- und Spielkartenmuseum wurde das
Modell von Teilnehmern des Projekts „Jek“ (Jeder kann [etwas])
geschaffen. Dieses vom Innova Sozialwerk e.V. angebotene Förder-
programm möchte Menschen unterstützen, die mit den Folgen
mehrjähriger Arbeitslosigkeit zu kämpfen haben. Ziel ist es, feste
Tagesstrukturen auszuarbeiten und soziale Kompetenzen zu erwei-
tern und zu stärken.
Begleitet durch die sozialpädagogische Betreuerin Beate Schulte
am Hülse, wurden mit dem Fachbetreuer Karl-Heinz Raatz zunächst
alte Bilder, Postkarten und Pläne zusammengetragen. Nach gemein-
samen Wanderungen durch den Schlosspark begannen die Teilneh-
mer, aus Holz, Draht, Styropor und Modelliermasse Miniaturbauten zu
fertigen.
Das schöne Modell, dass in kürzester Zeit mit großer Begeisterung
und bewundernswertem Engagement geschaffen wurde, begrüßt die
Besucher gleich am Beginn der Ausstellung und lädt dazu ein, die
zahlreichen Bauten des Schlossgartens und deren Geschichte zu
erkunden.
Im Rahmen des Ausstellungsprojektes „Grünes im Quadrat“
residenzSchloss 16 | 17Foto: Residenzschloss Altenburg Treu und Beständig Der Herzoglich Sachsen-Ernestinische Hausorden
24.4.—3.10.2021
in den Sonderausstellungsräumen
des Residenzschlosses Altenburg
Nach der Neuordnung der ernestinischen Herzogtümer im Jahr 1826
beschlossen die Herzöge Friedrich von Sachsen-Altenburg, Ernst I.
von Sachsen-Coburg und Gotha und Bernhard II. von Sachsen-Mei-
ningen und Hildburghausen die Stiftung eines „Hausordens“ zu Ehren
ihres Stammvaters Ernst des Frommen. Am 25. Dezember 1833
wurde schließlich der „Herzoglich Sachsen-Ernestinische Hausorden“
mit einem großen Gründungsfest auf Schloss Friedenstein in Gotha
ins Leben gerufen. Bis ins Jahr 1918 verliehen die ernestinischen
Herzöge den Hausorden nicht nur den Mitgliedern ihrer Familien,
sondern auch vermehrt für herausragende zivile und militärische
Verdienste, die sich jemand im jeweiligen Herzogtum erworben hatte.
Der Ernestinische Hoforden diente nicht nur dazu, adelige Familien-
mitglieder standesgemäß zu ehren, sondern öffnete seinen Trägern
auch die Türen zu politisch einflussreichen Kreisen.
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V.
möchte das Schloss- und Spielkartenmuseum sowohl die Geschichte
als auch die gesellschaftliche Bedeutung dieser Ordensstiftung
genauer betrachten und den Museumsbesuchern dieses heute so
fern wirkende Instrument der Machtausübung verständlich machen.
In Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Ordenskunde e.V.
residenzSchloss 18 | 19Foto: Residenzschloss Altenburg Am Anfang war das Spiel Eine der größten Spielesammlungen der Welt in Altenburg
28.11.2021—6.3.2022
in den Sonderausstellungsräumen
des Residenzschlosses Altenburg
Brettspiele sind Kulturgut und viel mehr als bloße Unterhaltung.
Sie sind ein Spiegel der Zeit, in der sie erfunden und gespielt wurden.
Aber warum wird eigentlich gespielt? Und warum macht das Spielen
nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren so viel Spaß?
Die Ausstellung gibt Antworten auf diese Fragen und vermittelt auf
anschauliche Weise überraschende neue Erkenntnisse.
Altenburg ist für diese Ausstellung prädestiniert: Hier erfand man
vor über 200 Jahren das Skatspiel und im Residenzschloss ist eine
der größten Spielkartensammlungen der Welt zu Hause. In der
traditionellen Weihnachtsausstellung des Schloss- und Spielkarten-
museums nehmen wir nun unsere Besucherinnen und Besucher mit
auf eine Reise mit dem Brettspiel durch Zeit und Raum.
Das Spielkartenmuseum konnte 2019 eine der weltweit größten
Sammlungen von Brett- und Gesellschaftsspielen als Leihgabe
übernehmen, die Spielesammlung der Familie de Cassan aus
Österreich.
In der Sonderausstellung erfahren die Besucherinnen und Besu-
cher Spannendes über die Geschichte des Spiels. So wird beispiels-
weise erklärt, welche Gesellschaftsspiele bereits im alten Ägypten
oder in der römischen Antike gespielt wurden. Auch Spiele der
heutigen Zeit werden vorgestellt. Dabei können die Ausstellungs
besucher nicht nur die Lieblingsspiele der eigenen Kindheit wieder
entdecken, sondern auch die neuesten, gerade erschienenen Brett-
spiele.
An Spieltischen können alle, die Lust haben, ihre Erkenntnisse
umsetzen und Klassiker sowie Neuerscheinungen ausprobieren.
Zusätzlich wartet ein umfangreiches Begleitprogramm auf alle
Freundinnen und Freunde des Spiels.
Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Berliner
Institut für Ludologie.
residenzSchloss 20 | 21Dr. Felix Friedrich
geht in den
Ruhestand
Altenburgs Schlossorganist Felix
Friedrich wird sich mit dem letzten
Fotos: Residenzschloss Altenburg
Orgelkonzert der diesjährigen Saison
am 9. Oktober in den verdienten
Ruhestand verabschieden.
Damit endet eine Ära, denn der
promovierte Musikwissenschaftler
bekleidete das Amt des Schlossorga-
nisten an der berühmten Trost-Orgel
seit 1976. Bereits 1971 ergriff er die Initiative zur Rettung und Sanie-
rung dieses wertvollen Instrumentes. Die Restaurierung der Orgel
(1974 bis 1976) wurde von ihm wissenschaftlich begleitet. Nach dem
Abschluss der Sanierungsmaßnahmen begründete Felix Friedrich im
Altenburger Schloss eine international beachtete Orgelkonzertserie
mit namhaften Organisten aus dem In- und Ausland. Im Jahr 1991
war er Initiator der „Thüringischen Orgelakademie“, seitdem ist er ihr
Direktor. Die Orgelakademie ist von ausgezeichnetem fachlichen
Niveau und hohem internationalem Ansehen geprägt.
Felix Friedrich zählt zu den profiliertesten deutschen Organisten
und blickt auf eine umfangreiche Konzerttätigkeit im In- und Ausland
zurück. Er arbeitete mit berühmten Orchestern und Dirigenten zusam-
men und kann auf zahlreiche CD-Einspielungen verweisen. Über
50 Uraufführungen sowie die Herausgabe von Noteneditionen mit
zeitgenössischer Orgelmusik spiegeln sein großes Engagement für
die Orgelmusik der Gegenwart wider.
Neben seinem umfangreichen künstlerischen Schaffen hat sich
Felix Friedrich mit seinem Fachwissen auch einen Namen als profun-
der Berater bei Orgelsanierungen gemacht. Er hielt Vorträge auf
internationalen Symposien und publizierte zahlreiche Bücher
In Anerkennung seines verdienstvollen Wirkens hat Felix Friedrich
etliche Ehrungen und Preise erhalten. 2006 wurde ihm unter anderem
der Kulturpreis der Stadt Altenburg verliehen.residenzSchloss 22 | 23
Immer wieder sonntags …
… finden im Schloss- und Spielkartenmuseum thematische Sonder-
führungen statt.
An einem dieser Sonntage, am November 2021, um 14 Uhr, findet
die Führung „Holz, Metall, Papier und ein Hauch von Rom – Die
Herzogliche Bibliothek“ statt. Zusammen mit Dr. Jutta Reinisch,
Kuratorin für Kunstgewerbe und Plastik am Residenzschloss Alten-
burg, können die Besucherinnen und Besucher in der Herzoglichen
Bibliothek Platz nehmen und einen Blick in die Geschichte der
privaten Bibliotheken und der Schrift werfen.
1908 ließ Herzog Ernst I. von Sachsen-Altenburg eine Bibliothek
im Schloss einrichten. Schon in der Renaissance waren in Italien die
ersten Gelehrtenkabinette entstanden. Umgeben von dunklem Holz,
vereinten und verbargen Sammler hier alles, was sie liebten: antike
Münzen, Schmucksteine, Mineralien, Druckgrafik, archäologische
Fundstücke, kostbare Bücher. Feinste Intarsien (Einlegearbeiten in
Holz) und Portraits der bedeutendsten Philosophen, Mathematiker
und Künstler der Welt umgaben den Forschenden.
Ernst II. reihte sich in diese Tradition ein; Holzreliefs zeigen
Allegorien der Literatur, Entwicklungsstufen der Schrift und der
Wissensübermittlung. Der damals berühmteste Künstler, Raffael,
durfte nicht fehlen. Er hatte im 16. Jahrhundert die Privatgemächer
des Papstes mit dessen bedeutender Bibliothek ausgemalt, die
Stanzen. Seit jeher sind in der Herzoglichen Bibliothek Stahlstiche
nach diesen Wandmalereien ausgestellt; sie sind womöglich ein
Hinweis darauf, dass der Altenburger Herzog nicht nur mit seinem
Bibliotheksprojekt verstohlen dem Vorbild der Kunststadt Rom
nacheiferte.
Dabei ist dieser Studienraum kein Import aus Italien, sondern eine
Schöpfung aus der Region. Über dem Kamin ist der berühmte
Altenburger Prinzenraub von 1455 wiedergegeben.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts neigte sich der Jugendstil
seinem Ende entgegen. Ernst I. starb bereits am 7. Februar 1908,Foto: Frank Burchert
sein Neffe Ernst II. übernahm noch am gleichen Tag die Regierung
und das Schloss, in dem er auf die Welt gekommen war. Der Erste
Weltkrieg warf seine Schatten voraus. Nach der Abdankung des
letzten Herzogs wurden die Bücher der Bibliothek in alle Winde
verstreut. Doch der Raum selbst, der die Geschichte des Wissens
und der Bücher so anspruchsvoll abbildet, überdauerte.
residenzSchloss 24 | 25Move it!
Raus aus der Schublade – mit Vorurteilen aufräumen!
Dreitägiger Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene
zum jüdischen Leben in Altenburg.
Freitag, 22.10., bis Sonntag, 24.10.2021
Solo Synchrony (Freiraum Syndikat), Bildrechte: Ökumenische Akademie Gera/Altenburg, Grafikrechte: Sebastian Ristow (Flatlab)In dem Workshop „Move it!“ wird durch den Einsatz unterschiedli-
cher Kunstformen mit Vorurteilen aufgeräumt. Die Teilnehmerinnen
und Teilnehmer des Workshops begeben sich auf eine Spurensuche
nach bewegenden Geschichten zum jüdischen Leben in Altenburg
und Deutschland. Unter der Anleitung des Künstlerkollektivs
Freiraum Syndikat wird ein künstlerisches Konzept erarbeitet, das
einen neuen Zugang zum Thema ermöglicht. Über drei Tage ent
stehen in improvisierter Form Musiktracks, Choreografie, Bilder und
Stop-Motion-Filme. Man kann die Kunstform frei wählen und ent-
scheidet selbstständig, wohin die Spurensuche führen soll.
Neue Impulse zum jüdischen Leben werden beim Kurzfilm Masel
Tov Cocktail gesammelt, der mit viel Ironie und Witz zeigt, was es
heißt, als jüdischer Jugendlicher in Deutschland aufzuwachsen.
Zudem wird mit dem Regionalforscher Christian Repkewitz über
Lebenswege jüdischer Einwohnerinnen und Einwohner im Altenbur-
ger Land während der 1930er Jahre gesprochen. Es wird diskutiert,
zum Nachdenken angeregt und die eigenen Gedanken werden in eine
künstlerische Sprache übersetzt. Es stehen Fragen im Mittelpunkt
wie: Was wissen wir über jüdisches Leben? Was bedeutet Jüdisch-
sein damals und heute für uns?
Für den Workshop sind keine Vorerfahrungen erforderlich. Das
Angebot richtet sich an alle, die Interesse und Lust haben. Eigene
Instrumente bitte mitbringen.
Das Angebot ist kostenfrei.
Aktuelle Informationen und Anmeldung auf der Website von Freiraum Syndikat.
Eine Kooperation mit dem Residenzschloss Altenburg
und der Ökumenischen Akademie Gera/Altenburg im Rahmen des
Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“
residenzSchloss 26 | 27Das besondere Exponat
Prunkuhr der Altenburger Landesstände
Über allem steht der absolute Herrscher Herzog Friedrich II. von
Sachsen-Gotha-Altenburg (1676–1732), dessen Büste die kostbare
Augsburger Uhr krönt. Die Altenburger Landesstände sowie die
Städte Altenburg, Eisenberg und Saalfeld hatten sie 1712 beim
Silberschmied Georg Sigmund Kohler (1666–1716) in Auftrag
gegeben.
Die technische Raffinesse und die künstlerische Gestaltung der
Uhr sind einzigartig. Das Uhrwerk mit 24-Stundenblatt, Datums
anzeige und Musikspielwerk auf Silberglocken, welches viertelstünd-
lich erklingt, stammt von Jacob Mayr (1648–1714). Der knapp drei
Meter hohe Korpus des Uhrgehäuses ist mit Schildpatt belegt und
mit silbernen Einlegearbeiten und Beschläge verziert. Hier kam die
besonders zur Entstehungszeit geschätzte Boulle-Technik zum
Einsatz.
Überreicht wurde das kostbare Geschenk nach dem Landtag des
Jahres 1712. Auf den Landtagen dieser Jahre herrschte selten eitel
Sonnenschein. Eine 1703 verfügte Kopfsteuer und die hohen Auf-
wendungen für das im Ausland eingesetzte Militär bedrückten die
Stände. So stellt die Uhr nicht allein ein Zeugnis barocker Huldigung
dar, sondern auch einen Appell, mit (mehr) Liebe und Klugheit zu
regieren. Dafür stehen die allegorischen Silberfiguren zu beiden
Seiten des Giebels.Foto: Residenzschloss Altenburg residenzSchloss 28 | 29
Foto: Jens Paul Taubert
Rote Spitzen
Die „Roten Spitzen“ sind das Wahrzeichen Altenburgs. Auf dem
Gelände des ehemaligen Augustiner-Chorherrenstiftes kann man
sich auf eine Zeitreise ins Mittelalter begeben. Es ist die Zeit
Friedrich Barbarossas, der zwischen 1165 und 1188 mehrfach in
Altenburg war.
Bei einem Rundgang durch die archäologischen Grabungen kann
man die einstige Größe der romanischen Stiftskirche nachvollziehen,
die 1172 in Anwesenheit Barbarossas geweiht worden sein soll. In
der Kapelle des Südturmes sieht man in einer Apsis die Wandmalerei
einer Marienkrönung, eine in dieser Form einzigartige Darstellung
nördlich der Alpen. In späteren Jahrhunderten wurde in den Gebäu-
den ein Witwen- und Waisenhaus eingerichtet, zeitweise diente es
als Zucht- und Arbeitshaus. Einige Anbauten wurden Ende des
19. Jahrhunderts wieder entfernt. In der Ausstellung im Nordturm
kann man sich durch interaktive Elemente die frühere Ausdehnung
des Stiftes vor Augen führen. Heute sind große Teile der Anlage von
Wohnhäusern überbaut. Eine Präsentation in den Räumen des
Obergeschosses thematisiert das Adelsgeschlecht der Staufer, die
Person Kaiser Friedrichs I. Barbarossa, die Baugeschichte des Stiftes
und die ehemals hier wirkenden Ordensgeistlichen.
Öffnungszeiten:
Mai bis Oktober 2021
Freitag bis Sonntag, 13–17 Uhr
Rote Spitzen 30 | 31Foto: Residenzschloss Altenburg
Schlossgarten, Teehaus, Orangerie
Einst im Teehaus
Das Teehaus wurde zusammen mit der benachbarten Orangerie
zwischen 1706 und 1712 unter Herzog Friedrich II. von Sachsen-
Gotha-Altenburg errichtet.
Nachdem der gesamte Schlossgarten zu Beginn des 19. Jahr
hunderts im Stil eines Englischen Landschaftsgartens umgestaltet
worden war, nutzte man die Gebäude auch für nicht-höfische
Zwecke,beispielsweise für Ausstellungen.
Nach dem Ersten Weltkrieg eröffnete das Altenburger Kaffeehaus
Volkstädt im Festsaal des Teehauses ein Café. Im Mittelpavillon der
Orangerie hatte der bekannte Altenburger Maler Ernst Müller-Gräfebis zu seinem Tod 1954 sein Atelier. In den 1960er und 1970er Jahren wurde das Teehaus Familientreffpunkt mit Live-Musik und Konzerten. Die Fläche östlich des Gebäudes wurde als Biergarten genutzt. Die Orangerie wurde „Klub der Volkssolidarität“. Im Dezember 2004 wurde in Altenburg der „Teehaus Altenburg Förderverein” e.V. von einer Reihe engagierter Bürgerinnen und Bürger gegründet. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, dabei zu helfen, das kulturhistorisch wertvolle barocke Ensemble zu erhalten und mit kulturellen Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Schlossgarten 32 | 33
GroSSe Kunst braucht groSSe Hilfe
Neben den im Schloss- und Spielkartenmuseum und dem Lindenau-
Museum verwahrten international geschätzten Sammlungen
Bernhard August von Lindenaus finden sich in den Beständen der
Altenburger Museen zahlreiche weitere wertvolle Exponate.
So gelangten beispielsweise nach dem Brand, der 1945 das Schön-
haus vernichtete, vier Holzskulpturen in das Schlossmuseum.
Während die Figuren des tanzenden Fauns und der Bacchantin
verhältnismäßig gut erhalten sind, zeigen die Göttinnen Venus und
Diana deutlich die Spuren des verheerenden Feuers.
Meisterwerke barocker Schnitzkunst
Heute weitgehend in Vergessenheit geraten, gehört der Schöpfer der
Figuren, Johann Christoph Meil, zu den Künstlern, „die in der ersten
Hälfte des 18. Jahrhunderts zu den vorzüglichsten in Deutschland
gerechnet wurden“. Tatsächlich fällt es schwer, Schnitzarbeiten des
mitteldeutschen Spätbarocks zu benennen, deren Qualität an die
Schönhausfiguren heranreicht.
Jede Hilfe zählt!
Für die Erfassung des Erhaltungszustandes und die Dokumentation
des Schadensbildes sowie die Erarbeitung eines Konservierungs-
und Restaurierungskonzeptes benötigt das Schloss- und Spielkar-
tenmuseum ca. 3.000 Euro.
Ihre Unterstützung trägt dazu bei, die Untersuchung der Figuren
zu ermöglichen. Gemeinsam schaffen wir so die Grundlage, die vier
Skulpturen dauerhaft den Besuchern Altenburgs zu präsentieren.
Spenden an:
Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg
IBAN: DE 11 8306 5408 0003 6330 80
BIC: GENODEF1SLR
Verwendungszweck: Schönhausfiguren
Johann Christoph Meil, tanzender Faun,
Holzskulptur aus dem Schönhaus, 1730Foto: Residenzschloss Altenburg Schlossgarten 34 | 35
Veranstaltungen
Oktober 2021 bis Januar 2022
Im Schloss- und Spielkartenmuseum finden von Dienstag bis Sonntag jeweils um
11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr öffentliche Führungen durch die Festräume und die
Schlosskirche statt.
Sonntag, 3.10.
Schloss- und Tag des Porzellans
Spielkartenmuseum Führung
11 Uhr Kleine Geschichte des Porzellans
Asien in Europa. Die hochkarätige Porzellansammlung
Bernhard August von Lindenaus im Residenzschloss
Dr. Jutta Reinisch, Kuratorin Kunstgewerbe/Plastik
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Oma-Opa-Enkelzeit: Spiele ja nicht in der Fremde, sonst
14 Uhr verlierst Du Rock und Hemde
Gabriele Heinicke, Museumspädagogin
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Weinempfang mit anschließender Führung durch die
18.15 Uhr Gartenausstellung
Der Erlös der Veranstaltung dient der restauratorischen
Untersuchung der Schönhausfiguren. (Kosten: 15 Euro
pro Person. Um Anmeldung wird gebeten.)
Samstag, 9.10.
Schlosskirche Konzert
17 Uhr Orgelkonzert mit Dr. Felix Friedrich
Sonntag, 10.10.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Geschichten aus der Rüst- und Antiquitätenkammer des
14 Uhr Altenburger Residenzschlosses
Florian Voß, Museumsassistent
Lindenau-Museum Familien-Entdeckertour
im Prinzenpalais des Ruth Wolf-Rehfeldt. Gerhard-Altenbourg-Preis 2021
Residenzschlosses Schreibmaschinenbilder
15 Uhr zu Gedichten von Christian Morgenstern
Änderungen vorbehalten!
Donnerstag, 14.10.
Lindenau-Museum Führung
im Prinzenpalais des Ruth Wolf-Rehfeldt. Gerhard-Altenbourg-Preis 2021
Residenzschlosses Dr. Benjamin Rux, Kurator der Ausstellung
18 UhrSonntag, 17.10.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Von der Sonnen- bis zur Räderuhr
14 Uhr Eine Zeitreise in die Uhrengeschichte
Dirk Sparborth, Uhrmachermeister
Lindenau-Museum, Offene Familien-Werkstatt
Kunstgasse 1 | Studio für Kinder ab 5 J. mit Erwachsenen
14–17 Uhr Bunter Herbst unter Glas
Botanische Schätze aus Papier und Draht
Anleitung: Thekla Nowak, Textildesignerin
Lindenau-Museum Führung
Kunstgasse 1 „Blumen möchte ich anders, freier und übersetzter“ –
15 Uhr Zu Leben und Werk von Elisabeth Ahnert
Anna Lutz, Museologin
Donnerstag, 21.10.,
Freitag, 22.10. und 3-tägiger Workshop ab 16 J.
Freitag, 29.10. Form und Dekor
Lindenau-Museum Gefäße aus Tonplatten mit eingearbeitetem Porzellan
Kunstgasse 1 | Studio Christine Kleeberg, Keramikerin
18–21 Uhr
Freitag, 22.10.
bis Sonntag, 24.10. 3-tägiger Workshop
Geschichtswerkstatt Move it!
im Residenzschloss Raus aus der Schublade – mit Vorurteilen aufräumen!
Workshop für Jugendliche und junge Erwachsene zum
jüdischen Leben in Altenburg (weitere Infos s. S. 26/27)
Anne Oswald, Volontärin für Bildung und Vermittlung
Sonntag, 24.10.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Herzog Josephs schöne Töchter
14 Uhr Beatrix Weinhold-Haucke, Museumsassistentin
Lindenau-Museum Führung
im Prinzenpalais des Ruth Wolf-Rehfeldt. Gerhard-Altenbourg-Preis 2021
Residenzschlosses Dr. Benjamin Rux, Kurator der Ausstellung
15 Uhr
Änderungen vorbehalten!
Donnerstag, 28.10.
Schloss- und Kaffeekränzchen
Spielkartenmuseum Altenburg 1180
14 Uhr Besuch der Kinoprojektion im Marstall und gemeinsames
Kaffeetrinken bei guten Gesprächen
Gabriele Heinicke, Museumspädagogin
Veranstaltungen 36 | 37Freitag, 29.10.
Schloss- und Kaffeekränzchen
Spielkartenmuseum Altenburg 1180
14 Uhr Besuch der Kinoprojektion im Marstall und gemeinsames
Kaffeetrinken bei guten Gesprächen
Gabriele Heinicke, Museumspädagogin
Sonntag, 7.11. Führung
Schloss- und Der wiedererstandene historische Ofen im Arbeitszimmer
Spielkartenmuseum des Herzogs Ernst II. von Sachsen-Altenburg
14 Uhr Mario Gawlik, Restaurator
Lindenau-Museum Familien-Entdeckertour
im Prinzenpalais des Ruth Wolf-Rehfeldt. Gerhard-Altenbourg-Preis 2021
Residenzschlosses Wir schreiben einen Tannenbaum
15 Uhr
Samstag, 13.11. Wochenende der Grafik
Lindenau-Museum Workshop ab 14 J.
Kunstgasse 1 | Studio Drucken auf Ton
10–16 Uhr Einführung in das keramische Umdruckverfahren.
Frank Steenbeck, Maler/Keramiker
Sonntag, 14.11.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Holz, Metall, Papier und ein Hauch von Rom –
14 Uhr Die Herzogliche Bibliothek
Dr. Jutta Reinisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin
Lindenau-Museum Wochenende der Grafik
im Prinzenpalais des Führung
Residenzschlosses Ruth Wolf-Rehfeldt. Gerhard-Altenbourg-Preis 2021
15 Uhr Dr. Benjamin Rux, Kurator der Ausstellung
Freitag, 19.11. 50 Jahre Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum
Music Hall, Gerhard- Königs Weltreise
Altenbourg-Straße (A King’s Journey / Le voyage d’un roi / El viaje del Rey)
17/19 Uhr Schattentheater mit Livemusik
Version für Kinder und Familien
Produktion: Peter Müller (Theater Handgemenge) und
Annette Wurbs, Spiel: Peter Müller und Marie Feldt
Änderungen vorbehalten!Sonntag, 21.11.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Oma-Opa-Enkelzeit: Brrr! Ist das kalt!
14 Uhr Gabriele Heinicke, Museumspädagogin
Lindenau-Museum Führung
Kunstgasse 1 Aus Lindenaus Kunstbibliothek
15 Uhr Sabine Hofmann, Stellvertretende Direktorin
Mittwoch, 24.11.
Residenzschloss, Vortrag
Bachsaal Aus der Amtsstube in die Baugrube – Friedrich Wagner
19 Uhr (1792–1859), einer der ersten Altenburger Bodendenk-
malpfleger
Gemeinschaftsveranstaltung der Geschichts- und Alter-
tumsforschenden Gesellschaft des Osterlandes und des
Schloss- und Spielkartenmuseums
Gustav Wolf, Altenburg
Donnerstag, 25.11.
Schloss- und Kaffeekränzchen
Spielkartenmuseum Dr. Friedrich stellt den neuen Orgelkalender vor
14 Uhr Orgelklang und gemeinsames Kaffeetrinken bei guten
Gesprächen
Gabriele Heinicke, Museumspädagogin
Freitag, 26.11.
Schloss- und Kaffeekränzchen
Spielkartenmuseum Dr. Friedrich stellt den neuen Orgelkalender vor
14 Uhr Orgelklang und gemeinsames Kaffeetrinken bei guten
Gesprächen
Gabriele Heinicke, Museumspädagogin
Sonntag, 28.11.
Schloss- und Ausstellungseröffnung
Spielkartenmuseum Am Anfang war das Spiel – Eine der größten Spiele-
14 Uhr sammlungen der Welt in Altenburg
Lindenau-Museum Offene Familien-Werkstatt
Kunstgasse 1 | Studio für Kinder ab 5 J. mit Erwachsenen
14–17 Uhr Kugel, Stern und Tannenbaum
Weihnachtliches aus Ton
Änderungen vorbehalten!
Anleitung: Doreen Kaiser, Keramikerin
Veranstaltungen 38 | 39Sonntag, 5.12.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Von der Sonnen- bis zur Räderuhr
14 Uhr Eine Zeitreise durch die Uhrengeschichte
Dirk Sparborth, Uhrmachermeister
Sonntag, 12.12.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Sachsens First Lady des 15. Jahrhunderts: Kurfürstin
14 Uhr Margaretha von Österreich
Beatrix Weinhold-Haucke, Museumsassistentin
Lindenau-Museum Führung
Kunstgasse 1 Der Altenburger Maler Erdmann Julius Dietrich
15 Uhr Sabine Hofmann, Stellvertretende Direktorin
Sonntag, 19.12.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Die Chorfenster der Schlosskirche
14 Uhr Uwe Strömsdörfer, Museumsleiter
Lindenau-Museum Offene Familien-Werkstatt
Kunstgasse 1 für Kinder ab 5 J. mit Erwachsenen
15 Uhr Verpackt, bunt, geheimnisvoll – Geschenke in der
Weihnachtszeit
Jacqueline Glück, Kunstvermittlerin
Samstag, 25.12.
Lindenau-Museum Führung
Kunstgasse 1 „und taten ihre Schätze auf …“
15 Uhr Michele di Michele Ciampanti und seine „Anbetung der
Heiligen Drei Könige“
Angelika Forster, Kunstvermittlerin
Sonntag, 26.12.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Historische Ölgemälde aus dem Residenzschloss:
14 Uhr das Bildnis „König Georg III. von England“
Mario Gawlik, Restaurator
2022
Änderungen vorbehalten!
Neujahr
Samstag, 1.1 .
Lindenau-Museum Führung zum Jahresbeginn
Kunstgasse 1 Odysseus in Altenburg
15 Uhr Zum 200. Geburtstag von Heinrich Schliemann
Dr. Roland Krischke, Direktor der Altenburger MuseenSonntag, 9.1.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Oma-Opa-Enkelzeit: Von klugen Prinzessinnen und
14 Uhr tollkühnen Rittern im Altenburger Schloss
Gabriele Heinicke, Museumspädagogin
Donnerstag, 13.1 .
17–21 Uhr 3-tägiger Workshop 15+
Samstag, 15.1 . und Anzetteln! Was wollt ihr?
Samstag, 22.1. Grafische Blätter in Linolschnitttechnik
14–20 Uhr Infos s. S. 44
Lindenau-Museum Sebastian Speckmann, Grafiker, Leipzig
Kunstgasse 1 | Studio Ein Projekt der Thüringer Jugendkunstschulen
Sonntag, 16.1.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Altenburg und seine Karten
14 Uhr Frische Luft in Deutschlands ältestem Spielkarten
museum
Florian Voß, Museumsassistent
Lindenau-Museum Führung
Kunstgasse 1 Kinder, Kaffee, Kohle, Kunst
15 Uhr Der Wintersdorfer Maler und Zeichner Alfred Ahner
Nora Frohmann, Kunstvermittlerin
Sonntag, 23.1.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Von der Sonnen- bis zur Räderuhr
14 Uhr Eine Zeitreise durch die Uhrengeschichte
Dirk Sparborth, Uhrmachermeister
Lindenau-Museum Offene Familien-Werkstatt
Kunstgasse 1 | Studio für Kinder ab 5 J. mit Erwachsenen
14–17 Uhr Himmelblau & Wolkenweiß
Farbexperimente auf Papier
Anleitung: Julia Penndorf, Grafikerin/Illustratorin
Lindenau-Museum Führung
Kunstgasse 1 Nicht jede Wolke regnet
15 Uhr Himmelsdarstellungen in der Malerei
Steven Ritter, Referent für Presse und Marketing
Änderungen vorbehalten!
Sonntag, 30.1.
Schloss- und Führung
Spielkartenmuseum Sachsens First Lady des 15. Jahrhunderts: Kurfürstin
14 Uhr Margaretha von Österreich
Beatrix Weinhold-Haucke, Museumsassistentin
Veranstaltungen 40 | 41Herbstferien im Schloss …
Geschichte(n) erleben! Rundgänge in den Ausstellungen und Mitmachaktionen,
ohne Anmeldung, 14–15 Uhr, 4,50 € pro Pers.
Ihr habt in den Herbstferien noch nichts weiter vor? Dann kommt gerne im Schloss-
und Spielkartenmuseum vorbei. Hier könnt ihr spannende Geschichten entdecken
und euch praktisch ausprobieren.
Dienstag, 26.10. Herbstlicher Drucktag
14 Uhr Wir drucken mit Herbstlaub.
Donnerstag, 28.10. Sankt Martin war ein guter Mann …
14 Uhr Wir betrachten im Schlossmuseum einen alten Truhen-
schrank, hören die Geschichte vom Heiligen Martin von
Tours und gestalten ein Fensterbild.
Dienstag, 2.11.
Änderungen vorbehalten!
Herbstlicher Drucktag
14 Uhr Wir drucken mit Herbstlaub.
Donnerstag, 4.11. Sankt Martin war ein guter Mann …
14 Uhr Wir betrachten im Schlossmuseum einen alten Truhen-
schrank, hören die Geschichte vom Heiligen Martin von
Tours und gestalten ein Fensterbild.
Foto: Residenzschloss Altenburg… und Herbstferien im
Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum
Lindenau-Museum Kunstgasse 1 | Studio Bildende Kunst
Anmeldung: Mail: studio@lindenau-museum.de, Tel.: 034 47- 89 55-43/-48
Montag, 25.10. Tageskurs
10–15 Uhr Von A wie Amsel bis Z wie Zaunkönig
Sägen, Schleifen, Bohren – gemeinsam bauen wir Futter-
häuser für die Wintervögel in unseren Gärten.
8–12 J., Kursleitung: Lars Dahlitz, Markus Weber, Holz
designer
Donnerstag, 28.10./ 2-Tage-Kurs
Freitag, 29.10. Von Pappnasen und Kartonkostümen
10–14 Uhr Verkleidungen aus Papier
Aus großen Pappkartons und Papierbögen fertigen wir
lustige Kostüme. Bunt bemalt, beklebt und gefaltet –
wir lassen unserer Kreativität freien Lauf. Gemeinsam
erwecken wir unsere Kostümschar zum Leben.
6–10 J., Kursleitung: Franziska Heinze, Thekla Nowak,
Mode- und Textildesignerinnen
Dienstag, 2.11./ 2-Tage-Kurs
Mittwoch, 3.11. Fantasievögel aus Holz
10–14 Uhr Mit Säge, Messer und Raspel
Ein „grüner“, also noch frischer Ast von einer Weide ver-
wandelt sich unter unseren Händen in einen Fantasie
vogel. Mit Schnitzmesser, großer Vorsicht und Geschick
entstehen Kopf und Körper aus einem Stück. Danach wird
der Vogel farbig gestaltet. Wer schnell ist, zimmert noch
einen Käfig, damit uns der Fantasievogel nicht wieder
entwischt.
Ab 10 J., Kursleitung: Susann Schade, Holzbildhauerin
Donnerstag, 4.11./
Freitag, 5.11. 2-Tage-Kurs
Änderungen vorbehalten!
10–14 Uhr Wie ein kleiner Italiener
Von der Farbenherstellung zum Tafelbild
In diesem Kurs entsteht ein kleines Bild, gemalt auf Holz.
Von der Grundierung über die Farbherstellung bis hin zum
sicheren Farbauftrag wollen wir alles erkunden. Auch ein
passender Rahmen wird so entstehen.
Ab 9 J., Kursleitung: Therese Heller, Malerin/Grafikerin
Herbstferien 42 | 43Anzetteln! Was wollt Ihr?
Workshop 15+ / für Jugendliche und Erwachsene
Donnerstag, 13.1., 17–21 Uhr
Samstag, 15.1., und Samstag, 22.1., 14–20 Uhr
Während des dreitägigen
Workshop sollen grafische
Blätter im Linolschnitt, mit
maximal zwei Farben plus
Schwarz, entwickelt werden.
Was wünscht ihr euch für
eure Stadt? Habt ihr eine Idee?
Dann zeichnet sie, entwerft
erste Skizzen! Wir werden
diese am ersten Tag besprechen und eine grafische Umsetzung
erarbeiten. Danach wird geschnitten und fleißig gedruckt.
Ziel ist es, „laute“ und aufregende Blätter zu entwickeln, die ins
Auge fallen. Denn die fertigen Arbeiten sollen anschließend im
Altenburger Stadtraum präsentiert werden.
Kursleitung:
Sebastian Speckmann, Grafiker
www.sebastianspeckmann.de
Lindenau-Museum
Kunstgasse 1 | Studio
Anmeldungen bitte an
studio@lindenau-museum.de
Tel. 03447-8955-43/-48
Der Workshop ist Teil des
Projektes „Anzetteln“ der
Thüringer Jugendkunstschulen
2021/22 und wird vom
Fotos: Sebastian Speckmann
Föderverein des Studios
unterstützt.kursPlan
Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum
Kurse für Kinder und Jugendliche
Malerei/Grafik wöchentlich
5/6 J. Zeichnen, Malen, plastisches Gestalten Susann Schade Di 15.00–16.00
T. Kuhrt, Th. Heller
6–8 J. Zeichnen, Malen + Keramik im Wechsel Mo 15.15–16.45
C. Pinkert, D. Kaiser
Tilman Kuhrt Mo 17.00–18.30
8–10 J. Zeichnen, Malen + Keramik im Wechsel
Carla Pinkert
8–13 J. BuchWerkstatt: Bilder und Typen / Ulrike Weißgerber Di 16.30–18.00
Kalenderbilder ab Oktober
10–12 J. Zeichnen, Malen + Experimentieren Kerstin Hoppe Mi 15.30–17.00
12–14 J. Zeichnen, Malen + Experimentieren Markus Bläser Fr 15.00–16.30
14–18 J. Zeichnen, Malen + Experimentieren Markus Bläser Fr 16.45–18.15
15–27 J. Grundlagen der Gestaltung: jetzt anmelden! Di + Mi /abends
Zeichnung, Druckgrafik, Schwarzweiss und Farbe, Typografie ab Oktober
Keramik/Plastik 14-tägig
8–13 J. Keramik: Gefäß, Dekoration, Figur Carla Pinkert Do 15.30–17.45
10–16 J. Keramische Plastik, Gefäß, Fläche Frank Steenbeck Di 16.00–18.15
Kurse für Erwachsene (16+)
Malerei/Grafik
ab 16 J. Malerei und Grafik, 14-tägig Gerd Rödel Mo 19.00–21.15
ab 16 J. Zeichnung und Druckgrafik, 14-tägig Therese Heller Di 18.15–20.30
ab 16 J. Malerei und Grafik, monatl. 1-mal Prof. Peter Schnürpel Sa 9.30–11.45
ab 16 J. Textiles Gestalten, monatl. 1-mal Evelin Müller Sa 9.30–11.45
Keramik/Plastik 14-tägig
ab 16 J. Plastik + keram. Flächengestaltung Frank Steenbeck Di 18.30–20.45
Änderungen vorbehalten!
Erw. I Keramik: Gefäß, Dekor, Techniken Carla Pinkert Mo 18.45–21.00
Erw. II Keramik: Gefäß, Dekor, Techniken Carla Pinkert Mi 17.00–19.15
Erw. III/v Keramik: Gefäß, Dekor, Techniken Carla Pinkert Do 9.00–11.15
Erw. III/n Keramik: Gefäß, Dekor, Techniken Carla Pinkert Do 18.00–20.15
Kurse im Studio 44 | 45Öffnungszeiten und Kontakte
Lindenau-Museum Altenburg Kontakt:
Kunstgasse 1 Tel.: 0 34 47- 51 2712
info@residenzschloss-altenburg.de
Dienstag bis Sonntag: 12–18 Uhr, www.residenzschloss-altenburg.de
an Feiertagen geöffnet ftIY
Sonderausstellung „Ruth Wolf-Rehfeldt“ Adresse:
im Prinzenpalais des Residenzschlosses: Schloss 2–4
Dienstag bis Sonntag: 12–17 Uhr 04600 Altenburg
Der Eintritt ist frei.
Für die Angebote des Studios Bildende Rote Spitzen
Kunst werden Entgelte berechnet.
Kontakt: Mai bis Oktober 2021
Tel.: 0 34 47- 89 55 43 Freitag bis Sonntag: 13–17 Uhr
info@lindenau-museum.de Preis: 3 EUR pro Person
www.lindenau-museum.de Kontakt:
ftIY Tel.: 0 34 47- 51 2712
info@residenzschloss-altenburg.de
Adresse: www.residenzschloss-altenburg.de
Ausstellung / Studio Bildende Kunst
Kunstgasse 1 Adresse:
04600 Altenburg Berggasse 15
04600 Altenburg
Verwaltung
Hillgasse 15
04600 Altenburg Nikolaiturm
saisonbedingt geschlossen
Aufgrund von Sanierungsarbeiten
ist das Lindenau-Museum in der Adresse:
Gabelentzstraße geschlossen. Nikolaikirchhof
04600 Altenburg
Residenzschloss Altenburg
Teehaus
betreut vom Teehaus Altenburg
Mai bis Oktober:
Förderverein e.V.
Dienstag bis Donnerstag: 10–17 Uhr
Freitag bis Sonntag, an Feiertagen: Kontakt:
10–18 Uhr Tel.: 0 34 47- 26 58
teehausaltenburg@gmail.com
November bis April:
Dienstag bis Sonntag, an Feiertagen: Reservierungen unter 0 34 47- 51 2710
10–17 Uhr (Residenzschloss Altenburg)
info@residenzschloss-altenburg.de
Preis: 8 EUR (Erwachsene) /
www.teehaus-altenburg.de
6 EUR (ermäßigt), Führungen + 3 EUR
Adresse:
Für Sonderveranstaltungen gelten
Schlossberg 1 A
abweichende Preise.
04600 AltenburgGute Freunde Förderkreis „Freunde des Lindenau-Museums“ e.V. c/o Lindenau-Museum Altenburg Hillgasse 15, 04600 Altenburg foerderkreis@lindenau-museum.de Tel.: 0 34 47- 89 55 43 Vorsitzender: Lutz Woitke Altenburger Schlossverein e.V. Schloss 2, 04600 Altenburg altenburger-schlossverein@arcor.de Tel.: 0 34 47- 48 83 55 Vorsitzender: Frank Tanzmann Förderverein Quartier „Rote Spitzen“ Altenburg e.V. Torgasse 6, 04600 Altenburg foerderverein-quartier@rote-spitzen-altenburg.de Tel.: 0 34 47- 55 64 56 Vorsitzender: Ralf Knöfler Teehaus Altenburg Förderverein e.V. Marstallstraße 14, 04600 Altenburg teehausaltenburg@gmail.com Tel.: 0 34 47- 26 58 Vorsitzender: Frank Hammerschmidt Gerhard Altenbourg Gesellschaft e.V. c/o Lindenau-Museum Altenburg Hillgasse 15, 04600 Altenburg post@gerhard-altenbourg-gesellschaft.de Vorsitzende: Jutta Penndorf Förderverein „Studio Bildende Kunst im Lindenau-Museum Altenburg“ e.V. c/o Lindenau-Museum Altenburg Hillgasse 15, 04600 Altenburg foerderverein-studio@lindenau-museum.de Vorsitzender: Dr. Matthias Brachert Altenburger Museen 46 | 47
Foto: Residenzschloss Altenburg
Schlossgarten 49 | 49
Förderer
Unterstützer
Partner
Umschlagbild:
Brettspiel, Monopoly Schlösser & Burgen,
Foto: Residenzschloss Altenburg
Impressum
V.i.S.d.P. Dr. Roland Krischke,
Direktor der Altenburger Museen
Redaktion: Angelika Forster, Gabriele Heinicke,
Steven Ritter
Lektorat: Dr. Jutta Reinisch
Gestaltung: Ulrike Weißgerber, Leipzig
Gesamtherstellung: PögeDruck, Leipzig
STUDIO
LDENDE
KUNSTAm 1. Oktober 2020 hat die Kommunale Arbeitsgemeinschaft
Altenburger Museen, ein Zusammenschluss von Lindenau-Museum
und Residenzschloss Altenburg, ihre Arbeit aufgenommen. In der
Kooperation der beiden Museen soll der Schlossberg in allen
Museumsbereichen, aber auch als touristisches Ausflugsziel weiter-
entwickelt werden.
Ziel ist es, in jeder Hinsicht Synergieeffekte zu schaffen und die
beiden Museumseinrichtungen über die Landesgrenzen hinaus noch
bekannter zu machen.
Berlin
Magdeburg Lutherstadt
Wittenberg
Torgau
Göttingen
Halle
Leipzig
S 5/S 5X
Naumburg Borna Meißen
Dresden
A 72
Weimar ALTENBURG
Erfurt Jena
Gera
Chemnitz
Zwickau
Nürnberg
Altenburger Museen 50 | 51Lindenau-Museum Altenburg Residenzschloss Altenburg Rote Spitzen Schlossgarten / Teehaus / Orangerie
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