Blick.punkt im - Amateurtheater-Oberösterreich
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www.amateurtheater-ooe.at im
blick.punkt
3. INT. JUGENDTHEATERFESTIVAL IN KREMSMÜNSTER. FOTO: YOUNG ACTORS COMPANY
ZEITSCHRIFT DES AMATEURTHEATERS OBERÖSTERREICH NR. 2/2019
P.b.b. Verlagspostamt 4020 Linz „GZ 02Z032045 M“über.blick .....
“Alma’ Die neue Produktion der
Tribühne Linz. Begründer Rudi
Mühllehner im Interview auf
Seite 4 bis 6.
Das findet ihr in dieser Ausgabe:
Elemente der Kritik: Mehr Licht?
fragt sich Sepp Mostbauer 3
Theater ist immer ein Konzentrat
Sepp Mostbauer im Gespräch mit Rudi Müllehner
anlässlich seines 25-jährigen Schauspiel-Jubiläums 4-6
Ein neuer Sieger
wurde bei der neunten Impro-Amateurtheater
Landesmeisterschaft gekürt 6
Wie es so ist Im Körper des anderen
besah sich Hermine Touschek in Haigermoos 7
Einen Kurzschluss mit Folgen erlitt die
Junge Bühne Mondsee. Christian Maier sah dennoch gut. 8-9
Die weite Reise
Am rechten Fleck
zu den war Christian Hanna in Moosdorf 10 - 11
Moosdorfern
hat sich Spiellust am Lustspiel spürten Christine Mitterweissacher
ausgezahlt!
Bericht auf und Bernhard Ruf in Wartberg an der Krems 12 - 13
Seite 10 - 11.
und Christine Mitterweissacher durfte auch noch dem
Gott des Gemetzels in Enns zusehen 14
...und dann wären da noch
“Die Mausefalle’ verpaßt in
ein paar ganz wichtige Sachen! 15
Kremsmünster? Am 1. Juli ist sie
noch einmal zu sehen in den Kommt und seht!
Kammerspielen. Einladung zum Besuch des 3. JugenTheaterFestivals 16
Foto: F. Lungenschmied
Theaterrepublik Babylon
internationaler Theaterworkshop für junge Leute 16
Seminare 17 - 21
PRODUKTIONSBEZOGEN SPIELBERATUNG NEU 18
SICHTWECHSEL in Linz 19
SCHAUPLATZ.THEATER in Ludesch (VLBG.) 19
MACH MIT BEIM FESTIVAL DER REGIONEN 20
SOMMER-SEMINAR ALLES THEATER 21
ATEM, STIMM- & SPRECHTECHNIK mit Margit Söllradl 22
INT. SOMMERAKADEMIE in Graz 22
ARTE-FAKTUM-AKADEMIE in Wien 22
KOSTÜM-WORKSHOP mit Kornelia Morath 23
KABARET mit Bernhard Mühlbachller 23
Anzeigenpreise im blick.punkt Theaterproduktionen 24 - 31
1 Seite (A 4): 350,-, ½ Seite: 200,-, ¼ Seite: 120,-;
Einlage Folder 450,- (Bitte Muster einbringen, Gewicht, Größe und Stärke sind beschränkt.)
Auflage: 1.870 Stück (Bitte Musterexemplar anfordern!) Alle Preise verstehen sich brutto für netto.
Der Landesverband ist nicht vorsteuerabzugsberechtigt und kann deshalb auch keine MwSt. ausweisen.
Dateiformate: Fotos mit einer Auflösung von mindestens 200 dpi; sollte eine Anzeige nur aus gestaltetem Text bestehen,
kann dieser auch als Word-Datei beigestellt werden.
2..... durch.blick
ELEMENTE DER KRITIK
MEHR LICHT?
„Mehr Licht!“ sollen Goethes letzte Worte an seinem Sterbebett gewesen sein. Ob er
es tatsächlich gesagt hat, bleibe dahin gestellt. Tatsache ist: Goethe hat selbst am herzog-
lichen Theater von Weimar inszeniert. Er wusste also Bescheid, wie man die Dinge, die
Menschen auf einer Bühne „ins rechte Licht rückt“, wie man „Licht in eine
Angelegenheit bringen“, „etwas in gutem Licht erscheinen“ lasssen konnte. Kein
leichtes Unterfangen im 18. Jahrhundert, ohne 1000-Watt-Scheinwerfer, ohne farbiges
LED-Licht, Stroboskopscheibe, Nebelmaschine, Computersteuerung etc.
Heute, da uns mit der auch für Amateurbühnen erschwinglichen LED-Technologie
eine Überfülle an Effekten zur Verfügung steht, sind wir oft überfordert, aus den vielen
Möglichkeiten, die uns moderne Technik bietet, die rechten Mittel auszuwählen.
Nebenbei bemerkt ein typisches Problem, das uns in unserer hochtechnisier-
S c h e„ E s s i n d
ten Internet-Gesellschaft ständig begegnet. inwe
v r f e r, n i c h t d i
Gerade beim Licht (und teilweise auch beim Ton) kann man im Theater Glan ielen sonde e
zl kl rn d
(auch bei den Profis) immer wieder feststellen, dass der Einsatz von Technik in
A l l tiac h t e r, d e i n e n ie
Form von Spezialeffekten, Projektion und dergleichen das Geschehen auf der v erle g A i e u
Bühne im wahrsten Sinne des Wortes „überstrahlt“. Man kann dem i h e n t m o s p hnä s e r e m
Publikum mit einem Zuviel an Licht tatsächlich ein „Blendwerk“ liefern, das die ( P. G
k önn re
raßl en.“
ursprünglichen Intentionen der Inszenierung vergessen lässt. )“
„Weniger ist mehr“ – das ist nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss, sollte
aber gerade auch im Amateurtheater immer wieder mit bedacht werden. Techniker nei-
gen gerne dazu, ihre Möglichkeiten, so gut es geht, auszureizen. Hier liegt es an der
Autorität des Regisseurs, den Lichttechniker gegebenenfalls in die Schranken zu weisen.
Natürlich gibt es fallweise auch ein Zuwenig an Licht. Dies trifft vor allem da zu, wo
eine Theatergruppe keinen kundigen Techniker zur Verfügung hat, der weiß, wie man
einen Bühnenraum richtig und gefühlvoll stimmig ausleuchtet. Entsprechende Sachbuch-
Literatur zum Thema bzw. Workshops und/oder Seminare könnten hier Abhilfe schaffen.
Sepp Mostbauer
IMPRESSUM:
Obmann: Gerhard Koller, Amateurtheater Oberösterreich, Promenade 33, 4020 Linz;
office@amateurtheater-ooe.at bzw. wolfgang.bloechl@ooe.gv.at 0732-7720*15644.
Redaktionsteam: Leitung: Hermine Touschek. Weitere MitarbeiterInnen: Bernhard Paumann, Christine
Mitterweissacher, Christian Hanna, Gerhard Koller, Josef Mostbauer, Peter Schaumberger, Wolfgang Blöchl.
Layout: Frieda Wiesinger. Druck: BTS Druckkompetenz GmbH, A-4209 Treffling.
Auflage: 1.870 Stück. „im blick.punkt“ erscheint 4x jährlich.
Kommunikationsorgan des Verbandes Amateurtheater OÖ im OÖ. Forum Volkskultur für Vereinsmitglieder,
MitarbeiterInnen und Amateurtheater-Interessierte. Die inhaltliche Linie richtet sich nach dem Statut von
Amateurtheater OÖ und dem darin festgelegten Vereinszweck. Namentlich gezeichnete Beiträge geben die
Meinung der VerfasserInnen wieder. Alle Rechte bei den AutorInnen. Die Redaktion behält sich
Änderungen und Kürzungen vor. Für eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen Redaktion und
Herausgeber keine Verantwortung. Unterlagen werden nur auf Anforderung zurückgeschickt.
office@amateurtheater-ooe.at
3blick.fang
“THEATER IST IMMER
EIN KONZENTRAT”
Sepp Mostbauer führte das folgende Gespräch mit Rudi Müllehner, Begründer der
Tribüne Linz, ehemaliger Amateurtheater-Spieler anlässlich seines 25-jährigen
Schauspiel-Jubiläums.
blick.punkt: Lieber Rudi, ich möchte mit einer Frage beginnen, bei der es um dein
Verständnis von Theater geht. Im 18. Jahrhundert haben die deutschen Klassiker „Theater
als moralische Anstalt“ verstanden. Gilt das für heute auch noch bzw. wie könnte man die-
ses Zitat verstehen?
Rudi Müllehner: Mein Zugang ist der: Ich kann Themen auswählen, bearbeiten, die
eigenen Überzeugungen mitschwingen lassen. Womit der Zuschauer aber dann nach
Hause geht, liegt nicht in meiner Hand, weil ich mir nicht anmaße, zu glauben, ich könnte
Antworten geben oder belehren.
blick.punkt: Die Aufklärer sprechen ja davon, dass es darum geht, Licht in eine
Sache zu bringen.
Müllehner: Theater ist immer ein Konzentrat, denn wenn ich nur spiele, was im Leben
passiert, ist es langweilig; dadurch ergibt sich automatisch, dass gewisse Aspekte hervor-
gehoben sind, im Text oder auch durch die Inszenierung. Gewisse Dinge werden auf der
Bühne beleuchtet, insofern ist Theater immer auch Aufklärung im wahrsten Sinne des
Wortes.
blick.punkt: Seit 2013 gibt es die „Tribüne Linz“. Seither habt ihr euch gut etablie-
ren können. Sind also jetzt alle eure Ziele erreicht, habt ihr eure Linie gefunden?
Müllehner: Ja, wir sind hier gut angekommen. Ziele, die man erreichen möchte, gibt
es immer. Theaterarbeit bringt uns als Menschen weiter, wir lernen bei jeder Produktion
dazu.
blick.punkt: Euer Repertoire setzt sich zu einem großen Teil aus Stücken des klas-
sischen Literaturkanons zusammen, wie er im Deutschunterricht vermittelt wird. Kann es
sein, dass die großen „Hits“ der Literaturgeschichte einmal ausgeschöpft sind?
Müllehner: Sicher, das wird uns bald einmal blühen. Wobei die Schulen uns ein
Herzensanliegen sind. Sie sind eine wertvolle Säule unseres Betriebes. Zu uns kommen
jährlich 10 000 Schüler im Klassenverband. Ich glaube, es spielt auch eine Rolle, wie wir
Theater denken. Wir brauchen z.B. keine Kulissen, keinen Naturalismus – wir wollen mit
der Phantasie der Zuschauer arbeiten. Unsere Bühnensituationen – ich will sie gar nicht
Bühnenbilder nennen – können zwei Techniker innerhalb einer Stunde umbauen und
umbeleuchten, dadurch können wir ganz flexibel Schülervorstellungen anbieten und kön-
nen auf Terminwünsche der Lehrer individuell eingehen.
blick.punkt: Gehen wir einmal in deine persönliche Vergangenheit zurück. Wo und
wie bist du erstmals mit Theater in Berührung gekommen?
Müllehner: Mir ist das buchstäblich passiert. Beim Führerscheinkurs, das muss 1993
gewesen sein, hab ich jemand kennengelernt, der mir erzählte, dass er in der Pfarre am
Spallerhof in Linz bei „Kein Platz für Idioten“ dabei ist und mich fragte, ob mich das inter-
essieren würde. Wir haben uns ein Video einer anderen Amateurbühne angeschaut, und da
4..... blick.fang
wusste ich: Die Rolle des Mandl (des behinderten Jungen) möchte ich spielen. Ich hatte
dann fürchterliches Lampenfieber, aber am Ende, als ich mich dann vor dem applaudieren-
den Publikum verbeugte, war es nur schön – ich wusste: das ist mein Weg. Danach bin ich
zum O-Theater (damalige Linzer Amateurbühne), und 1995 spielte ich in „Kein schöner
Land“ (Mitterer) in der Ruine Reichenau den Sohn des Juden, gleich danach wieder
Mitterer, „Krach im Hause Gott“, im Kulturzentrum HOF beim ATW-Theater, unter dei-
ner Regie. Da war es für mich schon klar, dass ich eine Schauspiel-Ausbildung machen
werde, die ich ab 1996 in Linz absolvierte.
blick.punkt: Und du wolltest danach nie in ein großes Theater?
Müllehner: Ich wollte nie in die Institution. Ich wollte immer machen, was ich will
und was ich für richtig halte. Ich war ein einziges Mal vorsprechen, und zwar im
Salzburger Landestheater, aber da wollte ich eigentlich nur wissen, wie das abläuft. 1997
haben ein paar Kollegen von der Ausbildung und ich „TheaterUnser“ gegründet, 2000 hab
ich meine jetzige Partnerin Cornelia Metschitzer kennengelernt, mit der ich 2004 die
„Bühne 04“ begann. Insgesamt 28 Produktionen haben wir innerhalb von 8 Jahren auf die
Beine gestellt. Dreimal haben wir am Warschenhofergut in Gallneukirchen
Sommertheater gespielt, zuletzt 2013 „König Ubu“. Und dann hatten wir die
Riesenchance, uns für das ehemalige „Eisenhand“, bislang Spielstätte des Landestheaters,
zu bewerben. Familie Steiner, der das Haus gehört, hatte Interesse an einem Fortbestand
der Bühne, und so haben wir seit 2013 unser eigenes Theater.
blick.punkt: Wie seid ihr auf den Namen „Tribüne“ gekommen?
Müllehner: Die Namensfindung war sehr schwierig. Wir wollten keinen klingenden
Namen, wie sie in der Werbebranche üblich sind. Wir wollten einen kurzen einprägsamen Sepp Mostbauer im
Gespräch mit Rudi
Namen und einen Untertitel, der erklärt, was und wo wir spielen. Mühllehner fotografiert
von Helmut Scheinost
blick.punkt: Wie viele
Produktionen habt ihr bisher in der
Tribüne am Südbahnhofmarkt
gespielt?
Müllehner: Ca. 30. Die
Gastproduktionen nicht mitgerechnet.
blick.punkt: Gibt es so etwas wie
eine gemeinsame Schnittmenge zwi-
schen dem Amateurtheater und der
Tribüne?
Müllehner: Ja, die gibt es.
Abgesehen von meiner
Theaterherkunft, die ich nie vergessen
habe und nie vergessen werde. Es gibt
im gegenwärtigen, eher regie-lastigen
Trend, dass man weg von Gefühlen
geht und wo das Schauspieler-Theater
meinem Empfinden nach zu kurz
kommt. Ich meine, natürlich ist jede
Form des Theaters legitim.
5blick.fang
Die Suche nach Wahrhaftigkeit, nach Authentizität, nach einer gewissen Natürlichkeit
– hier ist so etwas wie eine Schnittmenge zu finden. Ich habe im Amateurtheater noch nie
Menschen agieren sehen, die „Dienst nach Vorschrift“ machen – bei den Profis sehr wohl.
Dass der Enthusiasmus, die Leidenschaft mit auf die Bühne geht, das macht die Qualität
bei Amateuren aus. Ich selbst spiele in einer Spielzeit ca. 150 Vorstellungen, da bringt man
nicht immer die gleiche Begeisterung auf, wie eben in jedem Beruf. Aber ich versuche mich
dann auf einen bestimmten Aspekt zu konzentrieren, um zu verhindern, dass ich bloß
einen auswendig gelernten Text abspule.
blick.punkt: Wie hoch ist eure Auslastung?
Müllehner: An die 90 Prozent. Aber wichtiger als die Zahl ist mir, wenn der
Zuschauer zufrieden den Saal verlässt, vielleicht hat er sogar geweint oder er ist zu sich
gekommen.
blick.punkt: Könnt ihr es auch wagen, ein Stück zu spielen, das nur eine Minderheit
anspricht, wo man mit weniger Publikum rechnen muss?
Müllehner: Durchaus. Gerade jetzt bereiten wir ein Stück über das Leben von Alma
Mahler-Werfel vor. (Premiere 6. März) www.tribuene-linz.at
IMPRO AMATEURTHEATER
LANDESMEISTERSCHAFT – DIE NEUNTE –
EIN NEUER SIEGER
Das Finale der 9. Landesmeisterschaft fand am 12. April
im Landestheater Linz statt. Insgesamt 6 Mannschaften kämpf-
ten heuer lustvoll um den Titel. Organisiert wurde die
Meisterschaft wieder sehr engagiert und professionell von
Mike Koller.
Für viele ist Impro die Königsdisziplin des Theaters.
“Improvisierer sollten mehr bringen als seichte Unterhaltung. Sie
sollten die Träume und Alpträume und Leidenschaften verkör-
pern, die im Geist des Zuschauers gefangen sind, und vor allem
So sehen Sieger sollten sie Geschichten erschaffen.” Keith Johnstone
aus! Die Mini Me´s Zum finalen Battle waren heuer angetreten: Die Vorjahressieger Spontanwerkstatt
nehmen den Pokal
mit nach Enns. gegen die Mini Me’s. Durch den Abend führte bewährt Sabine Pfeiffer. Für die perfekte
anregende und einfühlsame musikalische Begleitung der Szenen sorgte Hubert Gredler. In
der Jury galt es Daniela Wagner, Christian Scharrer und Patrick Kaiblinger durch
glaubhafte Charaktere, ausgespielte Emotionen und ein harmonisches Zusammenspiel zu
überzeugen. Die Mini Me’s spielten sich gleich zu Beginn mit einer Liebesgeschichte auf
dem Berg – zwischen Gipfelkreuz und Kuh – in die Herzen des Publikums. Über weite
Strecken heimsten sie mit ihrem jugendlichen, unbekümmerten Elan die meisten Punkte der
Jury und des Publikums ein. Die Spontanwerkstatt war ein routinierter, starker Gegner.
Der Wanderpokal bleibt bis zur nächsten - der ZEHNTEN Landesmeisterschaft im
Jahr 2020 - bei den Mini Me’s in Enns.
Hermine Touschek (Text & Foto)
6rück.blick
IM KÖRPER DES ANDEREN
Viele Filme wurden schon über die Ein- und Aussichten im Zuge eines
Körpertausches gedreht.
Auf die Suche nach den Erkenntnissen dabei macht sich auch der Theater- und
Kulturverein Haigermoos mit der Komödie „Meine Frau bin ich“ von Andrea Döring.
Für die Regie zeichnet Hannelore Huber verantwortlich.
Die Beziehung der Bauersleute Lämmerer hat auch schon rosigere Zeiten gesehen. Es
wird nur mehr am anderen herumgenörgelt und ständige Streitereien machen den Alltag
unerträglich - unerträglich für die Magd Veronika (Claudia Markl), den Knecht Wastl
(Forstenpointner Martin) und die Mutter der Bäuerin (Fischinger Edith). Schließlich
wird es auch dem Herrgott zu viel und er erhört ein Stoßgebet, das dazu führt, dass sich
die zwei Streithähne im Körper des anderen wiederfinden und so ihr Spiegelbild hautnah
erleben können.
Diese Geschichte garantiert natürlich Situationskomik am laufenden Band, gilt es
doch bisher unbekannte Gefilde des anderen
Geschlechts zu betreten. Das Kaffeekränzchen wird
zum Desaster, der Stammtisch zur Herausforderung in
Promille. Das Spiel mit Rollenklischees funktioniert
auch 2019 noch immer.
Fischinger Edith spielt eine wunderbare
Schwiegermutter zum Fürchten. Esterbauer Martin
als Bauer Georg hat nicht nur wegen der Jogginghose
die Kontrolle über sein Leben verloren. Österbauer
Sandra als seine Frau Barbara scheint keine Ahnung
mehr zu haben, warum sie diesen Mann einmal gehei-
ratet hat. Gläser Tanja als die Hornbichlerin mag mit
ihrem Hugo noch so eine gute Partie gemacht haben,
ihr Frust macht sie neidisch und boshaft.
Wie gut, dass sich die Eheleute letztendlich doch
eingestehen, wie engstirnig und rücksichtlos sie zuein-
ander waren, und so darf jeder wieder in seine Haut
zurück und die Herzen öffnen sich füreinander.
Eine kurzweilige, temporeiche
Inszenierung, die die Theatergruppe hier
zur Freude des Publikums umsetzt. Und
den Innviertler Dialekt muss man einfach
mögen. Mit überzeugender Leichtigkeit
spielt das ganze Ensemble und wird mit viel
Applaus belohnt.
Hermine Touschek (Text & Foto)
7rück.blick
KURZSCHLUSS MIT FOLGEN
In der souveränen Regie
von Willi Meingast serviert
die Junge Bühne Mondsee
eine „Komödie im
Dunkeln“ von Peter
Schaffer. Umjubelte
Premiere war am 15.März.
Dem jungen, hochtalen-
tierten Künstler Brindsley
Miller steht ein wichtiger
Meilenstein in seinem Leben
ins Haus - oder vielmehr in
seine Wohnung. Ein bedeu-
tender russischer Millionär
und Kunstsammler möchte
seine Arbeiten besichtigen
und möglicherweise auch
kaufen. Zudem wird der
Vater seiner bildhübschen
Verlobten Carol erwartet,
der tunlichst von der
Seriosität des
Schwiegersohns in spe über-
zeugt werden muss - soll er
doch die Zustimmung zur
Heirat mit seiner Tochter geben. Ein Grund mehr, um seine eigene, spartanische
Wohnung aufzupeppen. Kurzerhand werden die stilvollen Möbel seines im Ausland wei-
lenden Nachbarn Harold „organisiert“. Doch just als alles perfekt scheint, bringt ein
Kurzschluss den ganzen Plan ins Wanken: Stromausfall!
Peter Shaffer, der Autor des Stücks, bedient sich bei seiner „Komödie im Dunkeln“
eines genialen Tricks, den er sich in der Peking-Oper abgeschaut hat. Die anfangs in dunk-
les, blaues Licht getauchte Bühne, die nur schemenhafte Gestalten erkennen lässt,
erstrahlt mit dem Ausfall des so notwendigen Stroms nun in gleißendem
Scheinwerferlicht. Somit hat das Publikum die Möglichkeit, herrlich herumirrende
Gestalten zu beobachten und so manche Szene im Vorfeld zu erahnen.
Der überraschend zurückkommende Harold (Anton Laireiter als ziemlich schräg
adjustierter Nachbar) trägt zur Erleichterung ebenso wenig bei, wie die eigentlich absti-
nente, aber zunehmend auf den Geschmack von Alkohol kommende Miss Furnival
(Christine Lukesch gekonnt illuminiert). Auch Carols Vater, der pensionierte Oberst
Colonel Melkett (Peter Birgel mit herrlicher Mimik), übt zusätzlichen Druck aus.
8rück.blick
Hektisch versucht nun Brindsley (Philipp Hackl wunderbar mit der Stehlampe kämp-
fend) die geklauten - pardon „geborgten“ - Möbel wieder in Harolds Wohnung zu bugsie-
ren. Kein leichtes, da immer noch
stromloses Unterfangen!
Mehr und mehr manövriert
sich Brindsley ins Aus, indem er
sich als zügelloser Verführer und
Schwerenöter entlarvt. Denn spä-
testens als Eva (Elisabeth
Kotschy als durchtriebene Ex) ins
Spiel kommt, wird klar, dass die
Hochzeit mit Carol (Silvia
Schauer als leidende Verlobte)
wohl nur als Vorwand dient, um in
gehobene Kreise aufzusteigen. Der
kunstsammelnde Millionär George
Godunow (Robert Wimmer als
bepelzter Russe) komplettiert das
Chaos.
Erst der verzweifelt herbeige-
rufene russische Mitarbeiter des E-
Werks (Michael Pariente) kann
Licht ins Dunkel (oder war es doch
Dunkel ins Licht???) bringen und
somit das turbulente Treiben been-
den.
Das gesamte Ensemble der
Jungen Bühne Mondsee stolpert,
tappt und stürzt über die Bühne
und bleibt dennoch stets und sehr
überzeugend in der Rolle.
Nur für kurze Zeit wird die 4.
Wand durchbrochen, als ein Gast
aus dem Publikum zwecks
„Handkontrolle“ ins Spiel inte-
griert wird - plötzlich das
Einverständnis des Publikums für
eine siphonartige Sintflut einge-
holt wird.
Durch die unbändige
Spielfreude gerät der Kurzschluss zu einem sehenswerten und äußerst vergnüglichen
Abend.
Begeisterter Applaus war der Dank für die Begegnung mit einer verloren geglaubten
Theaterwelt!
Christian Maier. Fotos: paulima
9rück.blick .....
AM RECHTEN FLECK
IN MOOSDORF
Ganz im Westen Oberösterreichs, schon ganz nah an der Salzburger Grenze, liegt
Moosdorf. Am rechten Fleck, möchte man meinen, denn die Produktion des dortigen
Theatervereins im schönen Saal des Wirt z'Furkern war jeden Kilometer des, von Linz
aus gesehen, weiten Wegs wert.
Einfach toll, was Regisseurin Lisa Hanöffner mit ihrer engagierten Gruppe aus der
dreiaktigen ländlichen Komödie Herz am rechten Fleck von Anton Hamik gemacht hat.
Das Stück ist zwar konven-
tionell, doch richtig gut
gebaut, hat neben der
Komödie auch ein bisschen
was vom Rührstück des 19.
Jahrhunderts – wie passend,
spielt es doch zu einer Zeit,
als elektrischer Strom in
Bauernhäusern noch eine
sensationelle Ausnahme dar-
stellte.
In den Haushalt der drei
ledigen Brüder Wipf – Naz,
Veit und Lenz – weht der
Zufall einer Zeitungsannonce
eine neue Wirtschafterin.
Mit ihr weht auch ein fri-
scher Wind durch den schon
dem Verfall preisgegebenen
Hof; vorbei ist's mit dem
Schlendrian, dem ewigen
Feiertag, weggesperrt sind
die Angelruten der drei
Faulpelze. Christl Sternlein
scheut sich nicht einmal, die
drei zum Schneuzen und
Kampln zu verdonnern und
ihnen Manieren beizubringen. Nicht nur zum Missfallen der drei Wipfs, sondern auch
deren Schwester und Schwager, die auf den Hof für ihre Kinder spitzen. Doch Sefferl,
eine der Töchter, liebt ausgerechnet den Habenichts Loisl, Sohn des Bürgermeisters, der
ihn aber nicht anerkennt. Und als Christl einen unfruchtbaren Hügel gewinnbringend
verkauft und dem Dorf einen tipptopp renovierten Hof mit elektrischer Beleuchtung und
Radio präsentiert, kennen Überraschung und Neid keine Grenzen . . .
Ja, und dass das Ganze nach einem wunderbaren Happy End schreit, ist wohl auch klar!
10rück.blick
Die Inszenierung Hanöffners lebte
von einer überzeugenden Natürlichkeit,
einem stupenden Timing mit vielen bele-
benden Tempowechseln, exakten
Anschlüssen und einer vielfältigen
Individualität der Rollen. Selten hat man
aber im Amateurtheater eine derart
hochkarätige Darstellerriege bei der
Hand, die ein an sich schon gutes Konzept
so mitreißend umzusetzen weiß. Da sind
zunächst Willi Zachbauer, Wolfgang
Loiperdinger und Markus Gruber als
die drei Wipfs, schon beim faul
Herumhängen starke Charaktere. Da ist
Angelika Grubmüller, die neue
Wirtschafterin, die eine enorme
Bandbreite von hart bis zart zeigt. Da ist
Dieter Bommer als Schwager Lambert,
ein wahrer Valtinger (oder Qualentin?) an
darstellerischer Wucht mit genau dem
richtigen Maß an Outrage, was man auch
von Gerlinde Zechner als seiner ihm
nachhechelnden Frau Veronika sagen
kann. Da sind Marlene Dicker als zart
besaitete Tochter Sefferl so dickhäutiger
Eltern, Sigi Schreiner als in der Seele
verhärteter Bürgermeister Peter Pum,
der dann doch noch Herz am rechten
Fleck zeigt, Sandra Reindl als etwas ver-
bitterte und doch unverzagte Magd
Margret, Michael Webersberger als ihr
aufrichtiger, fleißiger Sohn Loisl und
Fritz Kaltenegger als sympathischer,
ruhebedürftiger Städter Eibner. Sogar
Franz Gruber in der stummen Rolle des
Briefträgers zeigt noch Profil.
Auch das Bühnenbild eines im
Programm nicht genannten Gestalters
verdient für seine Mischung aus ländlich
– rustikaler Nostalgie mit exakt nicht zu
viel Kitsch eine Extraerwähnung.
Liebe Moosdorfer,
bitte mehr davon!
Christain Hanna. Fotos: TG Moosdorf.
11rück.blick .....
DIE SPÜRBARE
SPIELLUST AM LUSTSPIEL
BIENVENUE IM GRAND HOTEL SALZBLICK
Wenn der Vater mit dem Sohne nicht nur schauspielt...
Mit der Farce “Grandhotel Salzblick” von Michael und Anton Wolfram, brachte
der Theaterklub Wartberg/Krems eine bemerkenswerte Weltpremiere zur Aufführung.
Michael Wolfram, der den Vice General Manager des neu zu eröffnenden Nobel-Hotels
mimt, ist ein flottes witziges Stück gelungen, das durch die gekonnte ‚Brush-up-Feder’
seines Vaters, Darsteller des russischen Oligarchen Alexej Grigorjewitsch Ivanow, den
feinen Schliff erhielt.
12rück.blick
Die 17 Schauspieler/innen von 18 bis 72 Jahren ließen den großen Spaß an der Freud
auf das Publikum überspringen. Sie schöpften aus ihrer Erfahrung an Jahren, Berufen und
Charakteren. Gleich zu Beginn wurde das Publikum mit einem höchst amüsanten und
kreativen filmischen Trailer ins Geschehen gezogen und neugierig gemacht.
Im neu eröffneten Salzburger Hotel wieseln Manager und Zimmermädchen Nora,
Angela Maurer, nervös durch das Haus. Der unbekannte Besitzer ist zur Inspektion
angesagt und soll das imperfekte Ressort als Traumunterkunft erleben. Nach und nach
werden die beiden von illustren Gästen beglückt. Ein Höhepunkt jagt den anderen. Der
Strom fällt aus, die Zimmer sind unfertig, die Küche eigentlich nicht vorhanden, das
Unterhaltungsprogramm erst im Entstehen. Dazu sorgt Josef, der ‚Freddy Frinton vom
Salzberg’, für köstliches Lachmuskeltraining. Herbert Brunner spricht sich gewandt
ohne Worte als irrender Trinker durch den Abend. Die herbeigerufene Polizistin überwäl-
tigt einen Ganoven und entsorgt ihn auf einem Skateboard rollend durch die Tür. Ärzte
prügeln sich, Paare entspannen, Frauen übernehmen die Führung, Liebende finden und
verwechseln sich. Man hat Glück im Kartenspiel und Glück in der Liebe. Gewürzt wird
das beschwingte Treiben mit russischem Temperament, u.a. im Schwanensee-Tütü, und
erotisch geistig platonischem Charme. Das lange Warten der Gäste wird letztendlich
belohnt. Als Besitzerin des Hotels outet sich schließlich Gräfin Romanowa, alias Andrea
Rauscher.
Die Wartberger Amateurtruppe bewies mit diesem selbst geschriebenen Stück Mut,
der belohnt wurde. Eine tolle gelungene Ensemble-Leistung, die mit begeistertem
Beifall honoriert wurde. Auf viele weitere Wartberger Welturaufführungen im gehobe-
nen 4-Sterne-Segment.
Christine Mitterweissacher, Bernhard Ruf
13rück.blick .....
ICH BRINGE IHN UM!
ODER DIE BUBEN SPIELEN MITEINANDER IM PARK.
Der Gott des Gemetzels am Theater Sellawie in Enns
Die Zutaten:
Der Streit zweier 9 Jähriger Buben, ein Stock, eine dicke
Lippe und zwei ausgeschlagene Zähne. Kultivierte zivilisierte
Eltern, die sich zum ausgleichenden Gespräch treffen. Ein
Wohnzimmer, Kaffee, Apfelstrudel, Whisky. - Ein Handy, ein
Festnetz. - Ein im Rinnstein ausgesetzter Hamster. - Brech-
Schüsseln. Stress. Übelkeit. - Normales Eheleben. - Eskalation.
Die Zubereitung:
Man nehme das Stück von Yasmina Reza in einer
Bearbeitung von Herbert Walzl. Man baue im Gewölbe eine
schlichte Wohnung auf und bringe die Akteure an einem
Nachmittag in diesem Raum zusammen.
Sie treffen sich zum Schlichten, weil die Buben so wild
waren. Die Erwachsenen können doch die Situation neutral
lösen. Die Zutaten werden nach und nach vermengt. Mit stän-
digen Anrufen der Geschäftspartner und der Mutter des
Gastgebers würze man die Atmosphäre. High Society und
Mittelstand sorgen für interessante Anknüpfungspunkte. Man
stelle für die Agierenden gegensätzliche Charaktere bereit, die
durch die Herausforderungen ihrer Beziehungen überfordert
sind. Weitere Ingredienzien sind Übelkeit, was man nicht aus-
hält, muss man ausspucken, ‚Orchideenwissen’ über Afrika,
Metallwarenvertrieb, Macho Gehabe, beziehungsweise
Sprachlosigkeit. Ach ja, und Whisky zum Hinunterspülen.
Der Verzehr:
Serviert wird mit exzellenten Schauspieler/innen und
einem perfekt abgestimmten Back-up Team. Viktoria
Rauchenberger und Daniel Reiter kredenzen als Veronika
und Michael Berger Strudel zum Kaffee, um die reichen Eltern
des Übeltäters, Annette und Christian Weber alias Laura
Enzenhofer und Thomas Zimmermann, zu einer demütigen
Entschuldigung zu bewegen. Auf den Teller kommt
Schwiegermamas Apfelstrudel, garniert mit feurigen Wortgefechten, vollem
Körpereinsatz und hervorragend echtem Schauspiel. Das beziehungserprobte Publikum
genießt immer wieder humorvoll amüsiert die kathartische in Verzweiflung zerfließende
Schlacht. Herbert Walzl bereitet die rasante Jagd durch die Abgründe der menschlichen
Seele drastisch auf, um sie mit einem sanften Ende zu beschließen. Die Buben spielen, mit-
einander, unbeaufsichtigt im Park.
Es bleibt im Keller der Erkenntnis die Frage im Raum, ob uns die Kinder trotz aller
Fiesheit doch etwas voraus haben.
Christine Mitterweissacher (Fotos: Theater Sellawie)
14licht.blick
...UND DANN WÄRE DA NOCH:
AMATEURTHEATER TRAUNVIERTEL-TREFFEN
am Sa., 18. Mai 2019 um 17 Uhr im Gasthof Rettenbacher,
Hauptplatz 24 in Kirchdorf an der Krems.
Um Anmeldung unter office@amateurtheater-ooe.at wird gebeten.
AMATEURTHEATER OBERÖSTERREICH
PLAKATWETTBEWERB 2020
Die Preisträger werden von einer unabhängigen Fachjury ausgelobt.
1. Preis: 4 Plätze beim Sommer-Seminar „Alles Theater 2020“ (ohne
Pensionskosten) 2. Preis: 3 Plätze; 3. Preis: 2 Plätze.
Teilnahmebedingungen:
Plakat einer oberösterreichischen Amateurtheater-Aufführung seit dem Jahr 2018.
Postalische Einreichung von jeweils zwei Plakaten (Exemplaren) unter Angabe
einer Kontaktadresse bis 15. April 2020 bei Amateurtheater OÖ, 4020 Linz,
Promenade 33 sowie nach Möglichkeit auch elektronisch an:
office@amateurtheater-ooe.at (Dateigröße: max. 5 MB !!!)
Einsender erklären sich mit kostenfreien Plakat-Veröffentlichungen (blickpunkt,
Dokumentation, Homepage) des Landesverbandes Amateurtheater OÖ einverstanden.
WIR GRATULIEREN!
KONS. ING. PETER SCHAUMBERGER ZUM RUNDEN GEBURTSTAG!
Amateurtheater OÖ gratuliert dem leidenschaftlichen
Schauspieler und verdienten Vorstand des
Amateurtheaterverbandes sowie geschäftsführenden
Obmann des OÖ Forum Volkskultur aufs
Allerherzlichste zur Vollendung seines 70.
Lebensjahres.
Seine profunde Organisations- und
Öffentlichkeitsarbeit fördert und prägt den
Landesverband bereits seit dem Jahr 1999 in entschei-
dender Weise. Über seinen Schwerpunkt der
Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit hinaus werden
seine vielseitige Mitwirkung und seine schlüssigen
Statements auch als Sprachrohr des Landesverbandes
immens geschätzt. Jetzt nach zwanzig Jahren tritt er
etwas kürzer, baut Violetta Griendl als Presse- und
Organisationsreferentin auf - wobei der Landesverband
sehr hofft, noch besonders viele Jahre auf sein verläss-
liches Engagement zählen zu dürfen.
15blick.kontakt
KOMMT UND SEHT…
...ist nicht nur ein Bibelzitat, sondern auch unser dringlicher Wunsch für das 3.
Int. JugendTheaterFestival vom 12. bis 15. Juni in Kremsmünster! Ein breites
Angebot an hervorragenden Produktionen wartet auf Schulklassen,
Amateurspieler/-innen, Theaterfreaks und Neugierige. Drei internationale Gruppen
verleihen dem Festival nicht nur kosmopolitisches Flair, sondern auch exquisite
Theaterangebote, und auch die österreichischen Gruppen stehen in Qualität und spie-
lerischer Expressivität nicht nach.
Einen interessanten Vergleich wird es mit der Eröffnungsproduktion der Schweizer
Gruppe aus Turgi und der Tiroler Gruppe (YA!Young Actors) geben, die einen Roman
von Jane Teller bearbeitet haben. Spannend die Auseinandersetzung mit Filmen (Die
Impros Traun mit „Fahrenheit 451“ und TiBS Theresienfeld mit „Erik und Erika“).
Jugendprobleme behandeln die Young Actors Company mit „Simpel“, das Theater im
Grünen Anker „#bodenlos“ oder die Gruppe „Reversing Doors“ aus Brünn. Mit zahlrei-
chen Preisen ausgezeichnet ist die russische Gruppe Vstrecha aus weit hinter dem Ural. Ja,
und Welttheater gibt es zu sehen mit Shakespeares „Much Ado About Nothing“ von der
DramaGroup Baden und Goethes „Faust 1“ in einer Parodie von Tatort Theater Gmunden.
Wer könnte bei so einem Angebot nicht leuchtende Augen kriegen. Daher:
Theatergruppen, Schulgruppen, Klassenverbände, Theaterbegeisterte und Neugierige
stürmt unsere Theatersäle, seht, was unsere Jugendgruppen zu leisten vermögen, und
genießt Theater vom Feinsten!
...und in den Ferien wird die
THEATERREPUBLIK BABYLON
von 05. bis 12. August 2019, Vlotho (NRW) gegründet!
Ihr seid theaterbegeistert, zwischen 16 und 24 Jahre alt und habt Lust, zusammen
mit Jugendlichen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol auf der Bühne
kreativ zu werden? Ihr seid eingeladen, eine Theaterrepublik nach euren Vorstellungen
und Regeln zu gestalten: Gemeinsam gründet ihr die Theaterrepublik BABYLON.
Theatererfahrungen sind nicht erforderlich.
Begleitet von erfahrenen Theaterpädagog*innen lasst ihr in Theaterworkshops
Schurken- oder Ameisenstaaten entstehen, spielt theatrales Monopoly, wechselt die
Perspektiven und probiert euch in verschiedenen Rollen innerhalb der Republik aus. Zum
Abschluss bringt ihr eure utopischen Ideen auf die Bühne.
Umgeben von Waldgebieten bietet das LWL Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
(www.lwl-bildungszentrum-jugendhof-vlotho.de) jede Menge Platz für eure theatralen
Experimente und Workshops. Unterbringung: In Zweit- und Dreibettzimmern.
Teilnahmegebühr: 140,- EUR (inkl. Reise- und Transferkosten, Unterbringung und
Vollverpflegung) + Taschengeld. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2019!
Download des Bewerbungsformulars: www.bag-online.de
Info: Leona Söhnholz, BAG Spiel & Theater info@bag-info.de; +49 (0)51145817 99
16..... ein.blick
SEMINARE & FESTIVALS
SCHAUPLATZ.THEATER
Vom 20. bis 22. Juni 2019 in Ludesch / Voralberg
Schauplatz.theater: Mit “kindsmord” ist die Kulturgruppe ZELL E aus Zell am Pettenfirst vertreten. Foto: Bernhard Panhofer.
Anmeldung* für alle** Seminare unter:
office@amateurtheater-ooe.at
bzw. Amateurtheater Oberösterreich, 4020 Linz, Promenade 33
Tel.: 0732-7720-15644 bzw. wolfgang.bloechl@ooe.gv.at
*NAME, GEBURTSJAHR, ADRESSE, TEL.NR., THEATERGRUPPE, QUARTIER: JA/NEIN
**FALLS NICHT ANDERS ANGEGEBEN
Für die Gruppendynamik wünschen wir uns, dass möglichst alle TeilnehmerInnen im Haus
übernachten, um so „das Danach und Davor”, den Gedankenaustausch, Fachgespräche,...
in der seminarfreien Zeit mitzuerleben und aus dieser Erfahrung zu schöpfen.
17ein.blick
seminare,
projekte,co. & PRODUKTIONSBEZOGENE
SPIELBERATUNG
NEU
Aktuelle ReferentInnen-Liste auf: www.amateurtheater-ooe.at
Bei dieser ReferentInnentätigkeit handelt es sich um eine allgemeine Spielberatung im Sinne der Begleitung:
“Hilfe zur Selbsthilfe” von der Stückbearbeitung über die Probenbegleitung bis zur Aufführung.
Ihr ReferentInnenwunsch wird nach Möglichkeit berücksichtigt.
S PIELBERATUNG
SPIELBERATUNG NEU: Wir haben unser Angebot für produktionsbezogene Spielberatung ausgebaut, um
noch genauer auf die Bedürfnisse der Gruppen eingehen zu können:
STRICH UND PUNKT: Unterstützung bei der Vorbereitung eines Stückes. Gemeinsam mit dem Referenten /
der Referentin wird das Stück eingestrichen und die Dramaturgie erarbeitet.
SPRECHTECHNIK – ARBEIT AM STÜCKTEXT: Übungen zur Sprechtechnik und Fehlerkorrektur
anhand des Stücktextes
SPIELBERATUNG, klassisch und altbewährt: die Unterstützung bei der Regiearbeit.
Das Honorar beträgt 48,- pro Arbeitseinheit (à 60 Min.), max. 8 Stunden/Tag. Davon begleicht der Landes-
verband bei Erstberatung 100% des Honorars für fünf Stunden sowie 2x Fahrtkosten (0,36 €/Km) und 50%
des Honorars für max. zehn weitere Stunden und ab Zweitberatung 50% des Honorars für max. fünfzehn
Stunden. Allfällige Fahrtkostenvergütung ist von der Gruppe zu tragen.
Die Aktion soll zur Verwirklichung von Theatervorhaben beitragen bzw. die Aufführungsqualität und damit
auch die Freude am Spielen fördern und/oder helfen, den Gruppen neue Formen des Theaters und der
Erarbeitung zu erschließen. Bedingung: Die Referententätigkeit ist an eine konkrete Produktion gebunden.
Der Antrag ist mittels Formblatt im Vorhinein zu stellen.
Antrag steht zum Download bereit unter: www.amateurtheater-ooe.at
18.....
INTERNATIONALES INKLUSIVES KULTURFESTIVAL
seminare,
projekte,co. &
ein.blick
SICHT:WECHSEL
SICHT: WECHSEL
3. bis 7. Juni 2019 in Linz
Das Internationale Inklusive Kulturfestival sicht:wechsel macht bereits zum 5. Mal in Linz Kunst von, mit
und für Menschen mit Beeinträchtigung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.
Das heurige Festival lud unter dem Motto „Aufbruch in ein neues Selbstbewusstsein“ internationale und
heimische inklusive Ensembles und Künstler*innen mit und ohne Beeinträchtigung ein, mit ihren Produktionen
und Werken dieses neue inklusive Selbstverständnis in Szene zu setzen.
Über hervorragende Produktionen hinaus „besetzen“ inklusive Ensembles und Künstler/innen die Linzer
Innenstadt und bieten mit ihren Aktionen und fünf großen Ausstellungen an überraschenden Orten
Einblicke in ihr vielfältiges künstlerisches Schaffen.
sicht:wechsel lädt ein zum Dialog, zur Auseinandersetzung mit einer vielleicht ungewöhnlichen Gefühls-
und Fantasiewelt, die so zur Vermittlerin des Unaussprechlichen, Ungewöhnlichen, Besonderen werden kann.
Kunst wird hier zum Brückenbauer für eine Begegnung unterschiedlichster Gesellschaftsgruppen auf
Augenhöhe.
Das gesamte Festivalprogramm auf: https://sicht-wechsel.at/
ÖSTERREICHISCHES AMATEURTHEATERFESTIVAL
SCHAUPLATZ.THEATER 2019
S CHAUPLATZ . THEATER
20. bis 22. Juni 2019 in Ludesch / Voralberg
Das biennale Festival schauplatz.theater stellt herausragende Produktionen des außerberuflichen Theaters
vor und zeigt die Vielfalt und die hohe Qualität der österreichischen Amateurbühnen. Nach Bregenz im Jahr
2007 ist schauplatz.theater zum zweiten Mal zu Gast in Vorarlberg.
Festivals sind immer was Besonders! schauplatz.theater „spielt“ vom Fronleichnamstag, 20. bis
Samstagabend, 22. Juni 2019 in Ludesch bei Bludenz.
Oberösterreich ist vertreten durch die Kulturgruppe ZELL E aus Zell am Pettenfirst mit: „Der Kindsmord“
von Peter Turrini (Foto Seite 17) sowie durch das Theater Kirchdorf mit „MärchenErzählZeit“ (Foto unten).
Veranstaltet wird schauplatz.theater vom ÖBV-Theater, dem Landesverband Vorarlberg für Amateurtheater
und der Theatergruppe Ludesch.
Über die interessanten Angebote informiert: www.schauplatztheater.at
19ein.blick
seminare,
projekte,co. & FESTIVAL DER REGIONEN:
MACH MIT! BEIM „GENAU-KONZERT
DER BÜRGERINNEN UND BÜRGER“
MIT!
Abseits städtischer Ballungsräume und Kunstzentren erkundet das FESTIVAL DER REGIONEN alle zwei
Jahre einen Ort oder eine Region in Oberösterreich.
Das Ziel des Festivals ist so viele Menschen wie nur möglich teilhaben zu lassen. Schon im Vorfeld des
Festivals bei Info-Veranstaltungen und Workshops wird auf Barrierefreiheit geachtet und Österreichische
Gebärdensprache angeboten.
R E G I O N E N : M AC H
Statt den üblichen Kartenpreisen und im Einklang mit dem Thema, führt das Festival der Regionen das
Prinzip Pay-as-you-can ein. JedeR soll für den Eintritt das geben, was sie und er sich leisten kann. So können
alle an dem Festival teilhaben und niemand müsste aus ökonomischen Gründen dem Festival fernbleiben.
Heuer findet das Festival vom 28. Juni bis zum 7. Juli 2019 in der Region Perg-Strudengau statt und steht
unter dem Titel:
„SOZIALE WÄRME“ - DU HAST NICHT MEHR NUR WEIL DU ANDEREN WENIGER GÖNNST.
Das Thema Soziale Wärme soll ein bewusster Kontrapunkt zur viel zitierten sozialen Kälte in der
Gesellschaft sein. Mit provokanten Slogans macht das Festival der Regionen auf ein politisch aktuelles Thema
aufmerksam. Was bedeutet Soziale Wärme in der heutigen Welt? Wie kann Soziale Wärme in Zeiten von
Sparmaßnahmen aufrechterhalten werden? Mit Gastfreundschaft, Konvivialität oder Kooperationen? Welche
Rolle spielen Einzelpersonen und Gemeinschaften bei ihrer Entwicklung? Im Zuge des Festivals sollen derarti-
ge Fragestellungen und Denkanstöße aufgegriffen und das Thema Soziale Wärme in den Mittelpunkt gerückt
werden.
Das Thema Soziale Wärme spricht offensichtlich an. Es gab 418 Projekteinreichungen aus 40 verschiedenen
Ländern. Rund ein Drittel der KünstlerInnen stammt aus Österreich. Diese große Zahl an Einreichungen mit
einem Gesamtbudget von über 4 Mio. € steht einem relativ kleinem Projektbudget von 300.000 € gegenüber.
Das Festival versucht noch weitere Sponsoren zu finden und freut sich über jegliche Unterstützung. Insgesamt
werden ca. 15-20 Projekte an den unterschiedlichsten Orten in der Region stattfinden. Das genaue Programm
wird im Mai veröffentlicht werden.
Erster Höhepunkt wird die Eröffnung des
Festivals am 28. Juni mit einem Konzert der
Bürgerinnen und Bürger sein… …denn „Wo
man singt, da lass dich ruhig nieder…“
DER
Das portugiesisch-englische
Künstlerkollektiv Ondamarela erschafft dabei
eine einzigartige Inszenierung mit Orchester und
Chor aus mehreren hundert Musizierenden. Musik
und Text werden gemeinsam entwickelt. Und
dafür suchen wir DICH! Falls dich das Thema
F E S T I VA L
anspricht, du gerne musizierst und/oder singst,
und du hautnah erleben möchtest wie es ist Teil
eines riesigen Klangkörpers zu sein, MACH MIT!
Egal auf welchem Level du musizierst, ob du als
Anfänger erstmals in der Öffentlichkeit musizieren
möchtest oder Profi bist und neue Erfahrungen in deinem musikalischen Schaffen sammeln möchtest. Du wirst
in den vorbereitenden Workshops professionell begleitet oder kannst dich aktiv in die Gesamtkomposition ein-
bringen. Die Proben finden in offenen Workshops (an Abenden und Wochenenden) zwischen 24. Mai und 28.
Juni statt.
Weitere Informationen und Eindrücke gibt’s hier:
https://fdr.at/genau-das-grosse-eroeffnungskonzert-der-buergerinnen/#more-57050
Du möchtest dich diesem tollen Musikprojekt anschließen? Dann nutze das Anmeldeformular:
https://goo.gl/forms/sJr3VCoi1YwuAQdI2 oder melde dich bei den Projektkoordinatorinnen an:
Gerti Tröbinger: +43664 24 059 73 – gerti-troebinger@gmx.at
Tamina Mayrwöger: +43681 10 676 560 - schnumina@gmail.com
20.....
16. SOMMER-SEMINAR:
seminare,
projekte,co.&
ein.blick
ALLES THEATER
Theaterarbeit aus der Praxis – für die Praxis
S O M M E R - S E M I N A R A L L E S T H E AT E R
Wann: Fr, 12. Juli 2019, 15 Uhr bis So., 14. Juli 2019, 16 Uhr (Abendeinheiten: max. bis ca. 22 Uhr)
Wo: Bildungshaus Schloss Puchberg bei Wels
Zielgruppe: Theaterfreunde, Anfänger und Erfahrene, künftige Mitglieder oder Initiatoren/innen von
Theatergruppen
Inhalt: hineinschnuppern, sich erfahren und kennen lernen, Theaterfreunde treffen… erfahrene
Referenten/innen lassen sich „in die Karten schauen“. Sie stellen ihre Methoden in Regie,
Sprache, Stimme und Improvisation vor.
Was & Wer: ROLLENSPIEL:
Kurzweilige Aufwärmübungen für mehr Lockerheit und Selbsterfahrung, spielen kleiner
Alltagsszenen, Übungen für Kreativität; Spontaneität und Bühnenpräsenz, kurze Rollen
spielen.
mit Helmut Boldog: Spielberater, erfolgreicher Schauspieler und Regisseur
THEATER STATT GEWALT:
Dieser Kurs gibt Einblicke in die Methoden, Grundgedanken und die Durchführung einer
Forumtheater- Inszenierung nach Augusto Boal aus dem Theater der Unterdrückten für die
Arbeit mit Gruppen aller Art.
mit Bernadette Wakolbinger-Pienz: Schauspielausbildung am Brucknerkonservatorium,
Drama- und Theaterpädagogin
ATEM-, STIMM- & SPRECHTECHNIK:
Profunde Einführung, wie der Gebrauch von Körper und Atmung die Stimme beeinflusst,
wie man Reichweite und Volumen der Sprechstimme verbessern kann. Praktischer Einstieg
in die Textarbeit.
mit Katharina Bachl BSc, Logopädin, Schauspielerin
FIGURENTHEATER/PUPPENSPIEL:
Kennenlernen des figuralen Spiels, verschiedener Techniken und Spielweisen
mit Ruth Humer: freischaffende Künstlerin Figurentheater, Theater mOment-Gründerin
IMPROVISATIONSTHEATER:
Fröhliches Reinschnuppern, Lust und Spaß am gemeinsamen Spielen (beim Improtheater
werden Text und Handlung während des Spielens erfunden). Mit Behandlung von Status
(Techniken, unsichere und mächtige Figuren zu spielen).
mit Mike Koller: Impro-Trainer u. Spieler bei den Ungezähmten, den Schaulustigen und
der Humorvorsorge
Kosten: Euro 130,- plus VP EZ/60,- bzw. DZ/54,- pro Tag inkl.Ortstaxe
Theatergruppen werden gebeten, Ausbildungskosten zu ersetzen!
JUGENDAKTION! Für bis zu fünf Jugendliche im Alter von 16 – 25 Jahren (Jg. 1994 -
2003) pro Mitgliedsgruppe nur je 20,- Anmeldegebühr zuzüglich der Aufenthaltskosten.
Organisation: Gerhard Koller: Obmann Amateurtheater Oberösterreich sowie Präsident des
Bundesverbandes ÖBV Theater
Anmeldung: bitte bis 1 Juli mit Name, Jahrgang, ggf. Theatergruppe, Postadresse, e-mail, Tel.Nr,
Quartier: Ja/Nein (ggf. 2-Bett-Zimmer mit…)Anmeldungen werden in der Reihenfolge des
Eintreffens bzw. der Einzahlung berücksichtigt.
Anmeldebestätigung und weitere Info folgen.
Veranstalter: Amateurtheater Oberösterreich, 4020 Linz, Promenade 33
0732-7720*15644, wolfgang.bloechl@ooe.gv.at
21ein.blick
seminare,
projekte,co.
SPRECHTECHNIK
& ATEM-, STIMM- & SPRECHTECHNIK
Referentin: Margit Söllradl: Logopädin in freier Praxis, Basislehrgang für Theaterpädagogik,
Spielberatung bei freien Theatern, Vorstand Amateurtheater OÖ, Stimmworkshops für
Institutionen und Gruppen
Wann: Fr., 26. Juli, 14:00 Uhr bis So., 28. Juli 2018, 12:00 Uhr
Wo: Bildungszentrum Stift Schlierbach
Inhalt: Profunde Einführung, wie der Gebrauch von Körper und Atmung die Stimme beeinflusst,
wie man Reichweite und Volumen der Sprechstimme verbessern kann. Regeln der österrei-
chischen Bühnen/Sprache. Praktischer Einstieg in die Textarbeit.
Bitte mitbringen: kurzen „Lieblingstext“ oder Gedicht, kann auch ein Lied sein…
lockere, bewegungsfreundliche Kleidung und Schuhe, warme Socken,
ev. Trainings- bzw. Jogginganzug, eine Decke für Bodenübungen!
Kosten: Euro 105,- für Mitglieder, sonst Euro 115,- zzgl Pensionskosten
Theatergruppen werden gebeten, Ausbildungskosten zu ersetzen!
Quartier: Bestellung unter: bildungszentrum@stift-Schlierbach.at; 07582-83013-155;
Christa Limberger, 4553 Schlierbach, Klosterstraße1
Anmeldung: bitte umgehend! Bei: office@amateurtheater-ooe.at. 10 bis 14 Teilnehmer/innen
Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eintreffens berücksichtigt..
S
Internationale OMMERAKADEMIE
SOMMERAKADEMIEN
für Theater 2019 in Graz
Vom 4. bis 24. August 2019 findet die Sommerakademie für Theater in Graz zum 33. Mal statt! Ein Angebot, wel-
ches in seiner Vielfältigkeit und Leistbarkeit im deutschsprachigen Raum einzigartig ist. Es werden ca. 30 Basis- und
Fortgeschrittenen-Workshops für Erwachsene und auch für Kinder und Jugendliche mit international namhaften
Referentinnen und Referenten zu folgenden Themen angeboten:
„Ballett“, „Basic Bodywork“, „Bühnenkampf“, „Chekhov Technique“, „Clowntheater“, „Kunst des Spielens“, „Kunst
des Schreibens“, „Kunst erfolgreich vorzusprechen“, „Erzähltheater“, „Filmschauspiel“, „Gesang“, „Jazz Dance“,
„Kommunikation & Körpersprache“, „Lindy Hop“, „Luftakrobatik“, „Musical“, „Pantomime“, „Shakespeare-
Inszenierung“, „Sprechtechnik“, „Stanislavski“, „Tanztheater“, „Akrobatik“...
Umfassende Infos auf: www.somak.at
5. ARTEFAKTUM Schauspiel-Sommer-Akademie
Wann: Mi., 14. August 2019 bis So., 18. August 2019 jeweils 10:00 bis 17:30 Uhr mit Mittagspause
Wo: Seminarhaus WienWest, 1120 Wien, Aichholzgasse 39
Inhalt: Theaterspielen ist mehr als nur Text aufsagen - es ist ein Zusammenspiel aus Körper,
Sprache und Stimme. Die Schauspiel-Sommer-Akademie bietet eine Kombination dieser fürs
Theater wichtigen Elemente.
Infos https://artefaktum.wordpress.com/schauspiel-sommer-akademie-2019/
22KOSTÜMMALEREI
seminare,
&
projekte,co.
ein.blick
in mehreren Stationen
KO S T Ü M - WO R K S H O P
Referentin: Kornelia Morath: Grafik- und Design-Ausbildung, Färberei-Ausbildungen in Wien und
Graz, 1998 bis 2000: Kaschierwerkstätte für Theaterplastiken, seit 1998 Färberin,
Kostümmalerin und Kostümplastikerin am Landestheater/Musiktheater Linz; Entwurf,
Bearbeitung und Fertigung von Kostümen, Kopfbedeckungen... Bühnenobjekten, plastischen
Bauten, Materialen und Stoffen
Wann: Sa., 21. September 2019, 9:00 bis 12:00 & 14:00 bis 17:00 Uhr
Wo: Malersaal Morath im ehem. Kloster Pulgarn 4221 Steyregg, Pulgarn 33
Inhalt: Kostüme interpretieren die jeweilige Bühnenfigur:
verstärken ihre gesellschaftliche Stellung, stellen ihren momentanen Zustand bzw. ihre
Lebenslage dar, bringen fantastische oder verfremdende Elementen ein und veranschauli-
chen die primären Stückinhalte und Ideen.
Die Stationen sind:
Färben/Einfärben von Stoffen und Kleidung, Kostümbearbeitung (lebendig, alt, schmutzig,
blutig), Schwammdruck, Schablonieren, Malen mit Airbrush (Luftpinsel), Bearbeitung von
Schuhen, Erstellung und Behandlung plastischer Stoffe.
bitte die TN erhalten ein kleines Skriptum über Farbenlehre/Materialkunde.
mitbringen: Bitte ältere und eher dunkle Kleidung anziehen. Mitgebrachte Schürzen, plus Haushalts-
oder Gummihandschuhe sind sehr vorteilhaft! Ev. auch T-Shirt (Baumwolle) in weiß oder
heller bis mittlerer Farbe zum Überfärben, Bedrucken und Bemalen.
Kosten: Euro 60,- für Mitglieder, sonst Euro 70,-. Theatergruppen bitte Kosten ersetzen!
Anmeldung: bitte unverzüglich an: office@amateurtheater-ooe.at
KABARETT
Anfangen - Einsteigen - Auffrischen
Referent: Bernhard Mühlbachler: Vorstand Amateurtheater OÖ / Referat Kleinkunst und Kabarett,
Solokabarettist „bern-ART“, Texter, Regisseur, Theatersportler, Impro-Fan
KABARETT
Wann: Fr., 16. November 2018, 16 Uhr, bis So., 18. November 2018, 12 Uhr
Wo: Bildungszentrum Stift Schlierbach, Klosterstraße1, 4553 Schlierbach
Inhalt: Grundsätzliches zu Kabarett, Unterschiede zum klassischen Theater, Aufbau von
Kabarettnummern, Pointen setzen, Regiearbeit im Kabarett, Training von nonverbalen
Ausdrucksmitteln.
Zielgruppe: Für alle, die gerne mit Kabarett beginnen möchten.
Für alle, die ihre Kabarett-Künste auffrischen/erweitern möchten.
Für alle, die ein Wochenende einfach nur Spaß haben möchten.
Kosten: Euro 85,- für Mitglieder, sonst Euro 95,-, zzgl. Pensionskosten.
Theatergruppen werden gebeten, Ausbildungskosten zu ersetzen!
Anmeldung: bitte bis 11. Oktober bei: office@amateurtheater-ooe.at
Quartier: bildungszentrum(at)stift-Schlierbach.at; 07582-83013-155; Christa Limberger
Veranstalter: Amateurtheater Oberösterreich; www.amateurtheater-ooe.at, 4020 Linz, Promenade 33
Tel. 0732/7720*15644 bzw. wolfgang.bloechl(at)ooe.gv.at
23&
über.blick .....
vorgestellt
aufgeführt
Foto: Theater 4483 Hargelberg
www.theater4483.at Theater 4483 (Hargelsberg)
„Eine Mordsbeerdigung“von Stefan Altherr. Textbearbeitung und Regie: Raimund Stangl.
NOCH AM
MI 01. Mai um 17 Uhr im Stadl, 4483 Hargelsberg, Pirchhorn 4
FR 03. Mai um 19:30 Uhr Karten: www.theater4483.at
SA 04. Mai um 19:30 Uhr
SO 05. Mai um 17 Uhr Obmann: David Habichler, 4483 Hargelsberg,
DO 09. Mai um 19:30 Uhr Bäckerfeld 20
FR 10. Mai um 19:30 Uhr
www.theater-st-peter.at Theaterspielgruppe St. Peter am Hart
„drunter & drüber & mittendrin“ („Nichts als Kuddelmuddel“) Lustspiel
in zwei Akten von Jürgen Hörner. Regie: Franz Huber.
NOCH AM Gasthof Berger, 4963 St. Peter am Hart Nr. 50
MI 01. Mai um 19:30 Uhr Karten: 06765511300; Mo-Fr 17-19 Uhr; www.theater-st-peter.at
SA 04. Mai um 19:30 Uhr Organisation: Mag. Monika Seidl,
SO 05. Mai um 18 Uhr 5134 Schwand im Innkreis, Ebenthal 5
24.....
Theatergruppe St. Leopold (Linz-Auberg)
vorgestellt
Zu Gast im Landestheater
Linz: die Greiner
Dilettantengesellschaft mit
aufgeführt
“Der Alpenkönig und der Menschenfeind”
& über.blick
www.theaterstleopold.at
„Erstens kommt es anders …“Schwank von Walter G. Pfaus. Regie: Margit Prieschl
NOCH AM: SO 12. Mai um 18 Uhr
Mi 01. Mai um 18 Uhr DI 14. Mai um 19:30 Uhr Pfarrsaal Auberg St. Leopold,
DO 02. Mai um 19:30 Uhr SO 19. Mai um 18 Uhr 4040 Linz, Landgutstraße 31b
FR 03. Mai um 19:30 Uhr FR 24. Mai um 19:30 Uhr Obfrau: Margit Prieschl,
SA 04. Mai um 19:30 Uhr SA 25. Mai um 19:30 Uhr 4040 Linz, Doppelbauerweg 11
Theater Kirchdorf www.theater-kirchdorf.at
„Verzeihung, wer ist hier der Boss?“Komödie von Dario Fo. Regie: Elisabeth Neubacher.
NOCH AM: Theater in der Werkstatt, 4560 Kirchdorf,
MI 01. Mai um 18 Uhr FR 24. Mai um 20 Uhr Hauergasse 5
DO 16. Mai um 20 Uhr SA 25. Mai um 20 Uhr Karten: www.theater-kirchdorf.at
FR 17. Mai um 20 Uhr DO 30. Mai um 18 Uhr
SA 18. Mai um 20 Uhr FR 31. Mai um 20 Uhr Obmann: Mag. Kurt Geiseder, Theater
DO 23. Mai um 20 Uhr SA 01. Juni um 20 Uhr in der Werkstatt, 4560 Kirchdorf,
Hauergasse 5
Theatergruppe Sonnberg i.M. www.theatergruppe-sonnberg.at
„Lieber einen Mann als gar keinen Ärger“Schwank in 3 Akten von Regina Rösch.
NOCH AM: Mehrzwecksaal, 4180 Sonnberg im Mühlkreis Nr. 70
DO 02. Mai
FR 03. Mai Karten: www.theatergruppe-sonnberg.at; 0664/4950879 ab 18 Uhr
SA 04. Mai jeweils um 20 Uhr Obfrau: Helga Raml, 4202 Hellmonsödt, Burggatter 16
Theatergruppe KBW Wilhering www.theatergruppe-wilhering.at
„Der böse Geist Lumpazivagabundus“ oder „Das liederliche Kleeblatt“
Posse von Johann N. Nestroy
NOCH AM:
FR 03. Mai um 19:30 Uhr Pfarrheim, 4073 Wilhering, Bräuhausstr. 4
SA 04. Mai um 19:30 Uhr Reservierung: Aigner-Spar Alkoven-Straßham
SO 05. Mai um 18 Uhr 07274 6564 ab 8. April
FR 10. Mai um 19:30 Uhr Gesamtleitung: HR Hermann Heisler, 4073 Wilhering,
SA 11. Mai um 19:30 Uhr Linzer Straße 29
Neue Bühne Ried (in der Riedmark) www.neue-buehne.at
„Tür an Tür mit Alize“ Lustspiel in drei Akten von Erich Koch.
NOCH AM: Musikschule, 4312 Ried/Riedmark,
FR 03. Mai um 20 Uhr FR 10. Mai um 20 Uhr Diakoniestraße 2
SA 04. Mai um 20 Uhr SA 11. Mai um 20 Uhr Karten: 0676 7634236
SO 05. Mai um 14 und 19 Uhr SO 12. Mai um 19 Uhr Mo–Fr 16–18 Uhr ab 18. März
MI 08. Mai um 19 Uhr Obmann: Bruno Schatz, 4312 Ried i. d. Riedmark, Blindendorf 24
Theatergruppe Altschwendt www.theatergruppe-altschwendt.at
„Das Geheimnis der drei Tenöre“Komödie von Ken Ludwig.
NOCH AM:
KUBIK-Saal der Volksschule 4721 Altschwendt Nr. 53
FR 03. Mai um 20 Uhr
SA 04. Mai um 20 Uhr Karten: 0681 1051 3483, 17-19 Uhr
SO 05. Mai um 18 Uhr Obmann: Gerhard Altmann, 4721 Altschwendt 88
25Sie können auch lesen