2019 Ihre Gesundheit ist Ihre Privatsache - Privatkliniken Schweiz
←
→
Transkription von Seiteninhalten
Wenn Ihr Browser die Seite nicht korrekt rendert, bitte, lesen Sie den Inhalt der Seite unten
INHALT UND KONTAKT
Inhalt
2019
Vorwort des Präsidenten Beat Walti: Das Gesundheitswesen bereitet Sorgen 6
Urs Martin: EFAS wird verknüpft mit der Zulassungssteuerung ungeniessbar 8
Ulrich Kieser: Freiheiten der Vertragsspitäler respektieren 9
Interview mit Daniel Liedtke: Für eine bezahlbare und doch hochstehende medizinische Versorgung 12
PKS: Die Vorteile einer PKS-Mitgliedschaft 14
Zahlen und Fakten
Fakten statt Vorurteile: Das Wichtigste vorab 16
Privatspitäler leisten einen wesentlichen Anteil der Gesundheitsversorgung 17
Guido Schommer: Die wirtschaftliche Bedeutung der Privatkliniken 19
Vorstand und kantonale Vereinigungen von Privatkliniken Schweiz (PKS) 21
Mitglieder von Privatkliniken Schweiz (PKS) 22
Kontakt
Privatkliniken Schweiz
Zieglerstrasse 29
3007 Bern
+41 31 387 37 20
info@privatehospitals.ch
privatehospitals.ch Ihre Gesundheit ist Ihre Privatsache.
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 5VORWORT
Das Gesundheitswesen bereitet Sorgen
Sehr geehrte Leserinnen und Leser
Die Medienspiegel zum Themenkomplex Gesundheits-
wesen werden lang und länger: Täglich werden Zahlen
und Fakten dargestellt, Meinungen und Einschätzungen «Wenn der Wettbewerb um
abgegeben, vermeintliche und echte Skandale ange- die beste Qualität in der
prangert und gesundheitspolitische Lösungen ange-
priesen. Im Problembewusstsein – jährlich gemessen Gesundheitsversorgung
mithilfe des Sorgenbarometers des Instituts gfs, und spielt, herrschen goldene
Beat Walti gewöhnlich auf die Kostenentwicklung fixiert – befin-
Präsident det sich das Gesundheitswesen mit stark steigender Zeiten für die Patienten
Privatkliniken Schweiz
Tendenz an zweiter Stelle. und die Beitragszahler.»
Da ist die Versuchung für die Politik aller Ebenen gross,
mit unbedachten Einzelmassnahmen ins komplexe
Räderwerk einzugreifen. Als ob das Drehen an genau
einer Stellschraube geeignet wäre, wesentliche System-
probleme zu lösen. Und überrascht stellt man an-
schliessend fest, dass die Massnahme die Kosten doch
nicht senken konnte und stattdessen neue Fehlanreize die Frage gestellt, ob die Kantone überhaupt in diese
geschaffen wurden. Diese versucht man dann mit noch Bundeskompetenz hinein legiferieren durften. Die
etwas mehr Planung und Bürokratie in Zukunft wieder Aargauer Liste wurde vom Gericht kassiert, nun gilt
neu zu lösen. dort die Bundesliste. PKS hatte gegenüber dem Bund
Beispiele für so gearteten Interventionismus gibt es (BAG) und der Konferenz der kantonalen Gesundheits-
leider zuhauf: Die dirigistische Verschiebung von stati- direktoren (GDK) längst interveniert und eine einfach
onär zu ambulant mittels kantonal unterschiedlicher umsetzbare Lösung gefordert.
Operationslisten führt – ohne zusätzlichen Nutzen – zu Der zurzeit im Parlament diskutierte Ausbau der Zulas-
komplexen bürokratischen Herausforderungen und sungssteuerung für Ärzte geht in eine ähnliche Rich-
mehr Überwachungs- und Koordinationsaufwand. Seit tung: Alle Kantone sollen gezwungen werden, mit fixen
dem Aargauer Verwaltungsgerichtsurteil ist laut hörbar Bedarfsplanungen neue Ärzte von ihrem Territorium
fernzuhalten – auch solche, die möglicherweise besser
oder günstiger arbeiten. Für die Spitäler heisst dies,
dass ihre wichtigste Ressource – nämlich medizini-
sches Fachpersonal – von Gesundheitsbürokraten
beplant wird. Und die Kantone einen weiteren Hut
aufsetzen, der die bereits mannigfaltigen Interessen-
konflikte nochmals verstärkt. PKS ist gegenüber beiden
«Das Gesundheitswesen Räten aktiv geworden, um mindestens den Schaden der
liegt im Sorgenbarometer Vorlage zu begrenzen.
Auch wenn dies nur zwei Beispiele sind, sehen Sie es
an zweiter Stelle.» sofort: Statt einer ordnungspolitischen Grundsatzde-
batte über Fragen wie «Mehr Regulierung und staatli-
che Intervention oder mehr Selbstverantwortung und
Leistungserbringung im Qualitätswettbewerb?» ist die
öffentliche Diskussion verstopft durch das Stop-and-go
wenig durchdachter Einzelmassnahmen. Wir sind durch
laufende Regulierungsversuche stark gefordert.
Uns Privatkliniken soll das nicht hindern, die Rolle der
Gemeinwesen auf den verschiedenen Staatsebenen in
der Gesundheitspolitik sowie der gesamten Angebots-
organisation auch systemisch und grundsätzlich zu
diskutieren und bisweilen auch unbequem wider den
Stachel zu löcken. Das schweizerische Gesundheitswe-
6 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019VORWORT
sen wurde auch deshalb eines der besten der Welt, weil
öffentliche und private Medizin sich stimulierend im
Qualitätswettbewerb ergänzten. Wer diesen Wettbe-
werb durch Planungsbürokratie ersetzt, sorgt nur für
den nächsten Wettlauf um mehr Privilegien und Sub-
ventionen. Es ist aber die dringliche Aufgabe der Poli-
tik, den Trend zur Aushöhlung der eigentlich liberalen
Grundordnung zu kehren und die Anreize so zu setzen,
dass die Akteure selbst das System in die freiheitliche
Richtung lenken. Denn wenn der Wettbewerb um die
beste Qualität in der Gesundheitsversorgung wieder
spielt, herrschen goldene Zeiten für die Patienten und
die Beitragszahler. Und im Sorgenbarometer der Bevöl-
kerung dürften wieder andere Themen Konjunktur
haben.
Als Präsident des Dachverbands der rund 130 Privat-
spitäler der Schweiz ist es mir ein Anliegen, gemeinsam
mit unseren Mitgliedern und mit gleich gesinnten Part-
nern aus allen Bereichen des Gesundheitswesens für
mehr Qualitätswettbewerb und Unternehmertum zu
kämpfen.
Beat Walti
«Die öffentliche Diskussion ist
verstopft durch das Stop-and-
go wenig durchdachter Einzel-
massnahmen.»
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 7POLITIK
EFAS wird verknüpft mit der
Zulassungssteuerung ungeniessbar
In der Politik ist es Mode geworden, mehrere teilweise ungeniessbare Vorlagen zu Paketen
zu vereinen, um sie dann als Leckerei zu servieren. Die Verknüpfung der einheitlichen Finan-
zierung von stationären und ambulanten Leistungen (EFAS) mit der Zulassungsbeschränkung
macht aber nicht etwa die Zulassungsbeschränkung schmackhaft, sondern vielmehr EFAS
ungeniessbar. Eine zusätzliche Rolle für die Kantone im Gesundheitswesen ist für die Privat-
kliniken keine Option, weil sie heute schon unter den Mehrfachrollen der Kantone leiden.
Verschärfte Zulassungssteuerung
Die Einheit der Materie ist ein wichtiger und allseits
respektierter Grundsatz in der Bundesverfassung, um
die Bevölkerung unverfälscht ihren Willen kundtun zu
lassen. In den letzten Jahren setzte aber eine Trend- «Der Kompromiss geht auf
wende ein. 2017 musste die Bevölkerung beispielswei- Kosten der freien Arzt- und
se darüber befinden, ob sie strukturelle Reformen in
Urs Martin der AHV (Altersvorsorge 2020) will und gleichzeitig Spitalwahl der Patienten.»
Vorstand eine Mehrwertsteuererhöhung akzeptiert oder nicht.
Privatkliniken Schweiz
Eine Sanierung ohne Steuererhöhung oder keine Leis-
tungsanpassungen mit einer Steuererhöhung waren
keine wählbaren Optionen. Ähnliches passiert in der
Gesundheitspolitik: Eine seit Langem von den Privatkli-
niken unterstützte politische Forderung – die einheitli- Ineffiziente Strukturen
che Finanzierung der stationären und ambulanten Was die Politik auf dem Reissbrett entworfen hat, tönt
Gesundheitsversorgung (EFAS) – wird mit einer ver- auf den ersten Blick gut. Auf den zweiten Blick fällt aber
schärften Form der Zulassungssteuerung verknüpft. Die auf, dass Krankenversicherer und Kantone miteinander
Kantone sollen in der Zulassungssteuerung zusätzliche einen Kompromiss auf Kosten der freien Arzt- und
Kompetenzen erhalten dafür, dass sie neu auch im Spitalwahl der Patienten gemacht haben, um ineffizien-
ambulanten Bereich mitzahlen und neu weder stationär te Strukturen aufrechtzuerhalten. In jedem Kanton ist
noch ambulant eine Mehrheitsfinanzierungsposition der grösste Anbieter von Spitalleistungen der Kanton
hätten. selber – und gleichzeitig auch für die Zuteilung der
Leistungsaufträge an die Privatkliniken zuständig.
Selbst bestens qualifizierte Politiker kommen hier in
Konflikt. Mit dem Zwang, die Zulassung zu steuern,
würden alle Kantone gezwungen, eine neue Rolle wahr-
zunehmen – selbst wenn sie dies heute gar nicht wol-
len. Die Kantone Zürich, Graubünden und beide Appen-
zell kennen keine Steuerung der Zulassung.
«Die verschärfte Zulassung Noch schlimmer: Die verschärfte Version der Zulassung
hindert Ärzte, eine Praxis bremst nicht nur Ärzte aus dem Ausland, sondern hin-
dert auch in der Schweiz aus- und weitergebildete
tätigkeit ausserhalb eines Ärzte, eine Praxistätigkeit ausserhalb eines Anstel-
Anstellungsverhältnisses in lungsverhältnisses in einem Spital anzunehmen. Und
mit dem landesweiten Trend hin zur Verschiebung der
einem Spital anzunehmen.» Eingriffe in den ambulanten Bereich wird die Wirkung
des Zulassungsstopps noch umfassender, weil immer
mehr in den ambulanten Bereich fällt. Schliesslich ist
gar die Weiterexistenz von Belegärzten und von Privat-
kliniken gefährdet, die auf Nachwuchsregelungen bei
Belegärzten angewiesen sind. EFAS wird damit also für
die Privatkliniken zu einem ungeniessbaren Menu.
Leider.
8 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019INTERVIEW
«Freiheiten der Vertragsspitäler
respektieren!»
Interview mit Prof. Dr. Ulrich Kieser, Institut für Rechtswissenschaft und Rechtspraxis
an der Universität St. Gallen (HSG)
Fragen: Guido Schommer, Generalsekretär PKS
Guido Schommer: Herr Kieser, Sie haben im Auftrag In Spitalkreisen ist der Status des Vertragsspitals
unseres Verbands die rechtlichen Aspekte des Ver- bisher mit eher wenig Interesse bedacht worden,
tragsspitalstatus untersucht. Was sind für Sie die obwohl es diese Möglichkeit seit der Einführung der
auffälligsten Ergebnisse Ihrer Studie? neuen Spitalfinanzierung im KVG explizit gibt. Ihre
Ulrich Kieser: Interessant ist zunächst die Analyse der Studie könnte in Kombination mit den zunehmenden
Materialien zum Krankenversicherungsgesetz. Im Par- Zwangsmassnahmen im Bereich der Listenspitäler
lament wurde damals recht intensiv über das Vertrags- zu einem Umdenken führen. Sie ist inzwischen pub-
Prof. Dr. Ulrich Kieser spital diskutiert. Letztlich hat sich das Parlament sehr liziert worden. Welche Reaktionen erhalten Sie?
Universität bewusst und eindeutig dafür entschieden, dass die Die bisherigen Reaktionen zeigen, dass am einen oder
St. Gallen (HSG)
Vertragsspitäler in das Konzept der schweizerischen anderen Ort die Möglichkeit des Vertragsspitals wohl
Krankenversicherung gehören. Dann gibt es einen genauer geprüft wird. Natürlich müssen viele Faktoren,
zweiten interessanten Punkt: Das Vertragsspital stellt insbesondere die Vergütung der Leistungen, zusam-
ein «Instrument» dar, welches ganz besonders auch mentreffen, um in der Schweiz vermehrt Vertragsspitä-
neue, innovative Methoden zulässt. Im Gegensatz zu ler zu schaffen. Es ist wie bei jedem Vertrag: Es braucht
den «gelisteten» Spitälern hat das Vertragsspital eine immer zwei Partner, das heisst, es braucht einen inter-
besondere Freiheit – das Vertragsspital ist anders als essierten Krankenversicherer und ein interessiertes
die Listenspitäler nicht «durchnormiert». Spital.
«Vertragsspitäler bewegen
sich im Gegensatz zu den
Listenspitälern nicht in einem
‹durchnormierten› Bereich.»
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 9INTERVIEW
«Die Krankenversicherung
muss allen einen guten
Schutz ohne finanzielle
Risiken garantieren.»
Sie kommen zum Schluss, dass es das KVG zulässt, Erlauben Sie mir abschliessend eine Frage, die
dass Spitäler in ein und derselben Infrastruktur etwas in die Zukunft zielt. Welchen Stellenwert wird
sowohl ein Listen- als auch ein Vertragsspital betrei- die private Medizin in der Schweiz in zehn Jahren
ben. Mit etwas Ideenreichtum liesse sich also im (noch) haben, wenn Sie die aktuelle Entwicklung der
Interesse der Qualitätsmedizin ein recht flexibler Regulatorien in der Schweiz beurteilen?
Betrieb umsetzen. Wenn sich nun ein PKS-Mitglied Wird vielleicht der Blick in die Zukunft einfacher, wenn
für ein solches Modell entscheidet: Welche rechtli- die Entwicklungen in der Vergangenheit berücksichtigt
chen Fallstricke sehen Sie in einem solchen Mixbe- werden? Bei der Schaffung des heutigen Krankenversi-
trieb, und wie kann sich das Spital schützen? cherungsgesetzes ging es darum, eine qualitativ hoch-
In der Tat ist dies ein wichtiges Ergebnis der Studie. stehende medizinische Versorgung für alle Einwohne-
Eine Hürde könnte darin gesehen werden, dass noch rinnen und Einwohner zu ermöglichen. Heute haben
kaum Gerichtsentscheide zu diesen Fragen vorliegen wir in der Schweiz ein leistungsstarkes Versicherungs-
und auch die Praxis von Gesundheitsbehörden kaum system zu allerdings recht hohen Kosten. Das System
erkennbar ist. Dies ist aber gerade ein Kennzeichen von ist durch die rasante medizinische Entwicklung, durch
Vertragsspitälern – sie bewegen sich im Gegensatz zu eine hohe Nachfrage und durch demografische Ent-
den Listenspitälern nicht in einem «durchnormierten» wicklungen geprägt. Wie soll das weitergehen? Die
Bereich. Politik ist heute gefordert, dieses Grundversicherungs-
system aus aktueller Sicht zu konzipieren. Da sind wir
Sie sind der Auffassung, dass die voraussichtlich vielleicht an einem Wendepunkt. Die Krankenversiche-
angebotenen Leistungen von Vertragsspitälern in rung als Sozialversicherung muss allen Versicherten
der Kapazitätsplanung der Kantone zu berücksichti- einen guten Schutz ohne finanzielle Risiken weiterhin
gen sind. Die Vertragsspitäler finden aber dennoch garantieren. Da kann nicht alles für alle inbegriffen
keine Aufnahme auf der kantonalen Spitalliste und sein. Es sind in Zukunft wohl auch steuernde Einwir-
erhalten demzufolge auch keinen kantonalen Leis- kungen auf der Leistungsseite angebracht beziehungs-
tungsauftrag. Wie schätzen Sie die Chance ein, dass weise notwendig; daneben muss an Mitfinanzierungen
einzelne Spitäler in grossem Stil als Wettbewerber durch Versicherte, verbunden mit sichernden Mass
zu Listenspitälern auftreten werden? Und haben sie nahmen für Einkommensschwache, gedacht werden.
aufgrund der Vergütungsregeln überhaupt die
Chance dazu?
Ob Vertragsspitäler in den Wettbewerb eintreten und
im Wettbewerb bestehen können, hängt von vielen Vertragsspitäler in der Schweiz
Faktoren ab. Zentral ist natürlich, dass die im Vertrags-
spital erbrachten Leistungen nachgefragt und adäquat Eine juristische Analyse
entschädigt werden. Hier sind Zusatzversicherungen Prof. Dr. iur. Ulrich Kieser, Rechtsanwalt
besonders gefordert. Notwendig ist sicher, dass Ver- Schulthess Verlag, 2019
tragsspitäler den Patientinnen und Patienten ein Plus
anbieten können, welches in den Listenspitälern nicht Das Werk stellt die gesamten juristischen
besteht. Es ist sehr zu wünschen, dass solche Plusleis- Grundlagen des Vertragsspitals dar –
tungen effektiv erbracht werden können und dass vom Vertragsabschluss über die Leistungs
angemessene Lösungen für die Entschädigung der erbringung und die Leistungsabrechnung
Leistungen festgesetzt werden. Es sind also nicht nur bis zu Verfahrensfragen.
Vertragsspitäler und Krankenversicherer herausgefor-
dert, sondern auch Gesundheitsbehörden. Die Behör-
den sollten die Freiheiten des Vertragsspitals, die das
Gesetz zugelassen hat, respektieren.
10 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019INTERVIEW
Vertragskliniken:
ein effizientes und qualitativ hochwertiges Modell
Swiss Medical Network umfasst sechs Vertragskliniken in den Kantonen Zürich,
Waadt und Genf. Mit der Einführung dieses Modells in das KVG im Jahr 2009
(Spitalfinanzierung) sollte ein gewisser Wettbewerb des freien Marktes im
Hinblick auf die Planung gefördert werden. Vertraggspitäler müssen effizienter
arbeiten, da sie keinen Anspruch auf eine Finanzierung durch die Kantone in
Höhe von 55 % der Kosten haben («Sockelbeitrag»). Diejenigen Kliniken, die
sich für dieses Modell entschieden haben, verzeichnen heute gute Ergebnisse
Nello Castelli im Hinblick auf die Effizienz und die Qualität. Dies trotz ihrer ungleichen
Vizepräsident Behandlung aufgrund der fehlenden Finanzierung des «Sockelbeitrags» durch
Privatkliniken Schweiz
die Kantone, da die überwiegende Mehrheit der Privatpatienten der Vertrags
kliniken auch weiterhin KVG-Versicherte und Steuerzahler bleiben.
Die Finanzierung privater Krankenversicherungen ist anspruchsvoller gewor-
den, was die Transparenz der Preise und der Qualität der Dienstleistungen
betrifft. Diese Ansprüche sind begründet, wenn sie angemessen, fair, verhält-
nismässig und im nachgewiesenen Hauptinteresse der Privatversicherten
bleiben.
Bei der Erstellung ihrer Spitalplanung müssen die Kantone auch die Gesund-
heitsversorgung durch die Vertragskliniken berücksichtigen. Mehrere neuere
Gerichtsurteile haben diesen vom Gesetzgeber beabsichtigten Grundsatz
bestätigt, um «einen gewissen Druck auf die Planung auszuüben, wenn sie
willkürlich und ineffizient erfolgt ist». Aus dieser Sicht ist es unerlässlich,
dass die Gleichbehandlung von Listen- und Vertragsspitälern im Rahmen der
Vorlage der einheitlichen Finanzierung der Leistungen (EFAS) beibehalten
wird, auch um weiterhin den Wettbewerb aufrechtzuerhalten.
Wir setzen auf Qualität und Partnerschaften
Mit der Einführung der neuen Spitalfinanzierung im Jahr 2012 bezweckte man,
nebst den kantonalen Listenspitälern auch eine wachsende Zahl von Vertrags-
spitälern zu haben, die ohne Sockelbeiträge, aber dank Versicherungspartner-
schaften eine Alternative respektive Entlastung zum öffentlich finanzierten
Spitalwesen bilden sollten. Sieben Jahre später sieht die Realität anders aus.
Die Liste der Listenspitäler wird immer länger, jene der Vertragsspitäler immer
kürzer. Als Vertragsspital ist man zunehmend dem Druck der Versicherungen
ausgesetzt. Während diese früher ein Interesse daran hatten, ihre Zusatzversi- Beat Huber
cherten in Best-in-class-Vertragsspitäler behandeln zu lassen, scheinen heute Direktor
Klinik Pyramide
vor allem wirtschaftliche Kriterien im Vordergrund zu stehen. In der Tat geht am See, Zürich
bei Behandlungen in Vertragsspitälern der Sockelbeitrag zulasten der Versiche-
rung, was diese immer häufiger dazu bewegt, Listenspitäler zu bevorzugen. Mit
der Lancierung von neuen Versicherungsprodukten schränken gewisse Kassen
den Zugang zu Vertragsspitälern ein. Es entstehen schwarze Listen von Spitä-
lern und möglicherweise auch schon bald von Belegärzten. Der Privatpatient
hat am Ende das Nachsehen, denn es geht nicht mehr um Qualität oder Mehr-
werte, sondern hauptsächlich um Kosten. Trotz dieser Tendenzen steht für uns
als Vorzeigeprivatklinik nicht zur Diskussion, den Vertragsspitalstatus zu hinter-
fragen. Wir werden weiterhin auf Partnerschaften mit innovativen Versicherun-
gen setzen, die für ihre Kunden höchste Qualität wollen.
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 11INTERVIEW
«Für eine bezahlbare und doch
hochstehende medizinische Versorgung»
Interview mit Daniel Liedtke, neuer CEO von Hirslanden
Fragen: Guido Schommer, Generalsekretär PKS
Guido Schommer: Herr Liedtke, Sie haben die opera- Unser Verband PKS hat stark in die Klärung der
tive Führung der grössten Klinikgruppe der Schweiz Rahmenbedingungen für Vertragsspitäler investiert.
übernommen. Ihre Kliniken tragen in manchen Kan- Hirslanden ist bisher an den meisten Standorten vor
tonen einen wesentlichen Teil der stationären und allem mit starken Listenspitälern präsent. Unter
teilstationären Grundversorgung, sodass man Hirs- welchen Umständen wird für Sie der Vertragsspital-
landen als systemrelevant bezeichnen darf. Wie status zu einer denkbaren Alternative?
gehen Sie mit dieser Verantwortung um? Der Vertragsspitalstatus hat in aller Regel keine kanto-
Daniel Liedtke Daniel Liedtke: Wir sind uns unserer Verantwortung nale Versorgungsrelevanz. Er hat daher nur an wenigen
CEO Hirslanden AG bewusst. Es ist selbstverständlich, dass Hirslanden als Standorten in der Schweiz einen politischen Rückhalt
grösstes medizinisches Netzwerk der Schweiz den und eine ausreichende Unterstützung bei den Versiche-
Anspruch hat, einen Beitrag für die Schweizer Gesell- rern. Wir sind mit unseren Spitälern in aller Regel ver-
schaft zu leisten. Dabei ist es unser Ziel, das beste sorgungsrelevant und wollen dies auch bleiben. Es
Preis- beziehungsweise Tarif-Leistungsverhältnis an bestehen keine Bestrebungen, unsere Spitäler von den
jedem unserer Standorte anzubieten. Dadurch tragen kantonalen Listen zu nehmen und als Vertragsspitäler
wir dazu bei, eine bezahlbare und gleichzeitig hochste- zu positionieren.
hende medizinische Versorgung pro Kanton zu ermögli-
chen. Für uns als medizinischen Leistungserbringer Ihr Vorgänger Ole Wiesinger hat in Zeitungsinter-
geht es letztlich immer um eine Einzelbetrachtung und views die Quersubventionierung des OKP-Bereichs
damit ganz persönlich um die betroffenen Menschen. durch Zusatzversicherungsbeiträge als «offenes
Darum stehen bei allem, was wir tun, die Gesundheit, Geheimnis» bezeichnet. Nun kommen die Zusatzver-
das Wohlergehen und die Lebensqualität jeder einzel- sicherungen selber stark unter Druck. Wie reagieren
nen Patientin und jedes einzelnen Patienten an erster Sie – und Ihre Investoren – auf diese enger werden-
Stelle. Das ist die Daseinsberechtigung von Hirslanden. den Margen?
Es wird für Spitäler generell immer schwieriger zu
reinvestieren, das heisst genügend Geld zu erwirtschaf-
ten, um Infrastruktur, Medizin und Dienstleistungen auf
dem Stand der Zeit zu halten. Das stellt insbesondere
Privatspitäler vor Herausforderungen, zumal sie nicht
auf Quersubventionen oder gemeinwirtschaftliche
Leistungen der öffentlichen Hand zählen können und
«Es wird für Spitäler generell ihre Investitionen aus eigener Kraft stemmen müssen.
immer schwieriger zu Hirslanden steht im Vergleich mit anderen Spitälern
noch immer sehr gut da, nicht zuletzt dank der Leis-
reinvestieren, um Infrastruk- tungsbereitschaft unserer Mitarbeitenden und der
tur, Medizin und Dienst Belegärzteschaft. Und auch dank unseres vor Jahren
lancierten Strategieprogramms, das die Supportprozes-
leistungen auf dem Stand se effizienter gestaltet, damit unsere Spitäler sich voll
der Zeit zu halten.» auf die Patientenarbeit konzentrieren können. Diesen
eingeschlagenen Weg werden wir weiterverfolgen, um
die Hirslanden-Gruppe konsequent weiterzuentwi-
ckeln.
12 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019INTERVIEW
Ihr Unternehmen hat mehrfach Gespräche angebo- immer grösser werdenden Häusern zu zentralisieren.
ten – wir wissen vom Triemli und vom Kantonsspital Für Spitalgruppen mit privaten Eigentümern liegt die
Freiburg –, für öffentliche Eigentümer den Betrieb Zukunft in sektorenübergreifenden Versorgungsorgani-
von Spitälern zu übernehmen, auf der Basis von sationen: Durch innovative Joint-Venture-Modelle wer-
Leistungsaufträgen. Steht dieses Angebot immer den sie ihrerseits sowohl ambulante und stationäre
noch, zum Beispiel für die überzähligen Häuser im Leistungserbringer als auch Versicherer mittels neuer
Kanton St. Gallen? Versicherungsprodukte in definierten Versorgungsregi-
Wir haben immer gesagt, dass wir bereit sind, mit onen unter einem Dach vereinen. Ich wünschte mir für
Spitälern – egal welcher Trägerschaft – zu kooperieren, die Patientinnen und Patienten zukünftig einen funktio-
um damit einen Mehrwert für alle Beteiligten zu schaf- nierenden Qualitätswettbewerb zwischen den Leis-
fen. Diese Aussage ist nach wie vor gültig. Dies ist nicht tungserbringern, auch über die Kantonsgrenzen hinaus.
nur zwischen Spitälern untereinander sinnvoll, sondern Ich denke, dass unabhängige und fundierte Vergleichs-
auch zwischen dem ambulanten und stationären Sek- plattformen diesen notwendigen Wettbewerb rund um
tor. Wir stehen deshalb einer vertieften Zusammenar- die medizinische Ergebnis- und Servicequalität unter-
beit mit unterschiedlichsten Leistungserbringern posi- stützen werden. Das Schweizer Spitalwesen bleibt aber
tiv gegenüber – sei es in St. Gallen, Zürich oder in einer nach wie vor kein freispielender Markt und die Mehr-
anderen Region in der Schweiz. Es muss einfach am fachrolle der Kantone wirkt hier bremsend. Insgesamt
Ende für alle Beteiligten stimmen. dürfte der Kostendruck auf das Gesundheitswesen
jedoch in den nächsten Jahren weiter zunehmen und
Zum Abschluss stelle ich Ihnen die gleiche Frage, die sich die begonnene Strukturbereinigung in diese zwei
ich Antoine Hubert vor einem Jahr an diesem Punkt beschriebenen Richtungen fortsetzen.
gestellt habe: Der Spitalsektor in der Schweiz befin-
det sich im Wandel. Geht dieser Wandel Ihrer Mei-
nung nach schnell genug vonstatten? Wie sehen Sie
die Spitallandschaft in unserem Land im Jahr 2025?
Der Strukturwandel in der Gesundheitsversorgung,
insbesondere in der stationären Spitalversorgung, ist in
vollem Gange. Die fortschreitende medizinische Ent-
wicklung wie zum Beispiel Ambulantisierung, die digi- «Für Spitalgruppen mit
tale Transformation usw. und die Sorge rund um die privaten Eigentümern liegt
Gesundheitskosten beschleunigt diese Entwicklung
stark. Dabei gelingt es uns als Leistungserbringer leider die Zukunft in sektoren
noch viel zu wenig, unseren Mehrwert für die Gesell- übergreifenden Versorgungs-
schaft verständlich zu vermitteln und den notwendigen
Qualitätswettbewerb zu lancieren. Die grossen öffentli- organisationen.»
chen Spitäler werden mithilfe ihres Eigentümers und
Regulators versuchen, möglichst viele Fälle in ihren
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 13MITGLIEDSCHAFT
Die Vorteile einer PKS-Mitgliedschaft
Dienstleistungen des Verbands Privatkliniken Schweiz
Wirkungsvolle Interessenvertretung
• Interessenvertretung in der Bundespolitik und
gegenüber kantonalen Gesundheitsdirektionen
in Zusammenarbeit mit den Regionalverbänden
• Interessenvertretung in Verbänden wie H+,
economiesuisse, Schweizerischer Gewerbeverband
(sgv), European Union of Private Hospitals (UEHP)
• Öffentlichkeitsarbeit, z. B. Medienmitteilungen
auf Deutsch, Französisch, Italienisch
• Vernehmlassungsantworten
Informationen Berechnungsbeispiel
• Wöchentlicher Medienspiegel
• Monatliche Mitgliederinformationen auf Deutsch, Pflichtige Lohnsumme Beitragssatz Total Belastung
Französisch, Italienisch CHF % CHF
• Mitgliederversammlungen, Fachtagungen und Mit- AHV-Lohnsumme
6 979 334.25 10.25 715 381.75
gliederreisen, stets mit aktuellen und relevanten (AHV/IV/EO)
Referentinnen/Referenten und Themen ALV 1 6 849 463.40 2.2 150 688.20
• Gutachten und rechtliche Abklärungen zu aktuellen
ALV 2 104 963.85 1.0 1 049.65
und künftigen wichtigen Fragestellungen
• Jährliche Statistiken der Privatkliniken auf Deutsch, FAK Kt BE 6 979 334.25 1.45 101 200.35
Französisch, Italienisch Verwaltungskosten (VK)
715 381.75 0.40* 2 861.25
• Internetseite auf Deutsch, Französisch, Italienisch in % der AHV-Beiträge
mit aktuellen Informationen und einer Seite pro Total Belastung 971 181.20
Klinik, die von den Mitgliedern selbst ausgefüllt und
aktualisiert werden kann *) Sofern die Abrechnung mit der AHV-Ausgleichskasse elektronisch
• Geschäftsstelle in Bern (Administration und über Partnerweb 2.0 erfolgt, beträgt der VK-Satz 0.35 %, ansonsten 0.4% –
allgemeine Auskünfte) es erfolgt eine Verwaltungskostenrückvergütung.
Konditionen Ausgleichskasse Privatkliniken und
Familienausgleichskasse Privatkliniken
Mit der Mitgliedschaft bei der PKS profitieren die Klini-
ken auch von den günstigen Verwaltungskostensätzen
der AHV-Ausgleichskasse Privatkliniken, welche es
seit dem 1.1.1986 gibt. Diese betragen 0.35%–0.4%
der AHV-Beiträge. Bei der Familienausgleichskasse Vorstand AHV-Ausgleichskasse (AK)
kann in den meisten Kantonen eine eigene Familien
ausgleichskasse mit vorteilhaften Beitragssätzen Gewählt bis 2021
angeboten werden. Die gesamtschweizerisch gesetzlich Peder Koch, Präsident
vorgeschriebenen Zulagen werden durch die Kasse Karin Sahli, Vizepräsidentin
bezahlt. Markus Bechtiger
Die AHV/IV/EO- und ALV-Beitragssätze sind in der Jasmin Fischer
ganzen Schweiz gleich hoch. Die Beiträge an die kanto- Marlies Abart
nalen Familienausgleichskassen und die Beiträge der Guido Schommer (ex officio)
Verwaltungskosten sind jedoch je nach Ausgleichskas-
se unterschiedlich. Die Konditionen für die Verwal-
tungskosten sind im Vergleich mit den öffentlichen Delegierte Familienausgleichskasse (FAK)
Ausgleichskassen günstiger. Die FAK-Beitragssätze
liegen grossmehrheitlich unter denen der öffentlichen Gewählt bis 2021
Familienausgleichskassen. Gerne stehen die Fachleute Peder Koch, Präsident
für Auskünfte zur Verfügung: Karin Sahli, Vizepräsidentin
Marlies Abart
AHV-Ausgleichskasse Privatkliniken, Jasmin Fischer
Murtenstrasse 137a, 3008 Bern, David Queloz
031 390 23 22, info@akba.ch, www.akpk.ch Guido Schommer (ex officio)
14 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019ZAHLEN
UND FAKTEN
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 15ZAHLEN UND FAKTEN
Fakten statt Vorurteile:
Das Wichtigste vorab
Auf den nachfolgenden Seiten werden die Ergebnisse der jährlich von PKS
durchgeführten Umfragen bei den Mitgliedern ausgewertet und ins Verhältnis
gesetzt zu anderen publizierten Statistiken des stationären Gesundheits
wesens. In der öffentlichen Debatte sind Privatspitäler manchmal Vorurteilen
ausgesetzt, die den Fakten nicht standhalten. Einige dieser Fakten fassen
wir hier in übersichtlicher Form zusammen.
Privatspitäler leisten mit einem Privatspitäler sind Arbeitgeber Die freie Spitalwahl ist den
Anteil von 24 Prozent der für viele Menschen: Ende 2017 Patientinnen und Patienten
Pflegetage einen wesentlichen wurden 32 000 Fachleute von wichtig. Zwangszuweisungen in
Teil der stationären Gesundheits Privatkliniken beschäftigt. Hinzu bestimmte Spitäler werden
versorgung für die ganze kommen 2400 Auszubildende, von über 90 Prozent abgelehnt.
Bevölkerung. 680 Assistenzärzte und rund 6200
Belegärzte. Insgesamt leben also
über 40 000 Menschen in
der Schweiz und ihre Familien von
der Arbeit in Privatspitälern.
Privatspitäler helfen mit, im Ge- Privatspitäler übernehmen Ver Auch im Bereich der hoch
sundheitswesen zu sparen: Fast antwortung in der medizinischen spezialisierten Medizin sind die
überall liegen die sogenannten Aus- und Weiterbildung. Über privaten Spitäler engagiert –
Baserates (spitalspezifische Multi- 30 Prozent aller Spitäler, die aus- rund 25 Prozent der Standorte
plikation der Fallpauschalen) der bilden, sind privat geführt. von HSM sind Privatspitäler.
Privatspitäler gleich hoch oder
tiefer als jene der öffentlichen
Spitäler.
16 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019ZAHLEN UND FAKTEN
Privatspitäler leisten einen wesentlichen
Anteil der Gesundheitsversorgung
Kennzahlen zur stationären Gesundheitsversorgung
Die Kennzahlen über die Privatkliniken des Jahres 2017, respektive 2016 basieren auf unserer eigenen Umfrage
aus dem Jahr 2018.
Alle Spitäler Privatkliniken
2017 2016 2017 Anteil in % 2016 Anteil in %
Betriebene Betten 1
38 157 38 058 9 678 25.4 9 552 25.1
Notfallstationen 2
118 118 24 20.3 22 18.6
Operationssäle 3 986 997 295 29.9 285 28.6
Beschäftigte (Vollzeitäquivalente) 4 164 964 161 945 25 523 15.5 25 332 15.6
Pflegetage 5 11 622 691 11 767 350 2 823 297 24.3 2 776 022 23.6
Stationäre Fälle 6 1 442 398 1 442 140 306 679 21.3 304 833 21.1
Geburten 7 87 381 87 883 16 347 18.7 16 828 19.1
1 BFS, Krankenhausstatistik und Medizinische Statistik, 2017
2 H+, Spital- und Klinikmonitor: Notfallstationen, 2015
3 BAG, Kennzahlen der Schweizer Spitäler, 2016
4 BFS, Krankenhausstatistik und Medizinische Statistik, 2017
5 BFS, Krankenhausstatistik und Medizinische Statistik, 2017
6 BFS, Krankenhausstatistik und Medizinische Statistik, 2017
7 BFS, Geburten und Todesfälle: Lebendgeburten, 2017
PKS im gesamtschweizerischen Vergleich 2017
25.4 % 20.3 % 29.9 % 15.5 %
Betriebene Betten Notfallstationen Operationssäle Beschäftigte
24.3 % 21.3 % 18.7 %
Pflegetage Stationäre Fälle Geburten
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 17ZAHLEN UND FAKTEN
Anteil an Standorten im Bereich hochspezialisierter Medizin
Privatspitäler leisten einen wesentlichen Anteil der hochspezialisierten Medizin (HSM).
Spitäler auf der Liste Anzahl Prozent
Spitäler gesamt 60 100
Privatspitäler (PKS-Mitglieder) 15 25
Leistungsaufträge
Leistungsaufträge, die vergeben wurden (Hinweis: ein Spital kann mehrere Aufträge erhalten) 338 100
Leistungsaufträge an Privatspitäler 62 18.34
Durchschnitt Anzahl Leistungsaufträge pro öffentliches Spital 6.13
Durchschnitt Anzahl Leistungsaufträge pro Privatspital 4.13
Leistungsaufträge im Gebiet Viszeralchirurgie
Viszeralchirurgie gesamt 183 100
davon Leistungsaufträge an Privatspitäler 55 30.1
Basis: Spitalliste HSM 2018
Anteil Privatspitäler an Kliniken mit Aus- und Weiterbildungsangeboten
Privatspitäler leisten einen wesentlichen Anteil an der medizinischen Ausbildung.
Information, ob das Spital Aus- bzw. Weiterbildungsplatz für Medizinstudenten, Ärzte oder
weitere Berufe im Gesundheitssektor ist.
Privatkliniken Öffentliche Gesamt Anteil PK
Anzahl Kliniken mit...
Spitäler in %
Arztausbildung 43 124 167 25.7
Ausbildung Berufe im Gesundheitssektor 77 166 243 31.7
Ausbildung Medizinstudenten 25 96 121 20.7
Nur Arztausbildung 0 1 1 0.0
Nur Ausbildung Berufe im Gesundheitssektor 35 44 79 44.3
Arzt- und Gesundheitssektor-Ausbildung 18 27 45 40.0
Arzt-, Gesundheitssektor- und Medizinstudenten-Ausbildung 24 95 119 20.2
Arzt- und Medizinstudenten-Ausbildung 1 1 2 50.0
Anzahl Kliniken mit Ausbildungsangebot 78 168 246 31.7
Anzahl Ausbildungsbereiche 145 386 531 27.3
Anzahl Ausbildungsbereiche pro Klinik (Durchschnitt) 1.9 2.3
Lesebeispiel: Schweizweit werden in 246 Kliniken Ärzte, Medizinstudenten und/oder weitere Berufe im Gesundheitswesen ausgebildet.
25.7 % aller Spitäler, in denen Ärzte ausgebildet werden, sind Privatspitäler (Anzahl 43).
Quelle: eigene Berechnungen aus BAG, Kennzahlen der Schweizer Spitäler 2016.
18 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019ZAHLEN UND FAKTEN
Die wirtschaftliche Bedeutung
der Privatkliniken
Bei Bund, Kantonen und Spitalverbänden ist kaum Zahlenmaterial vorhanden,
um die r eale Leistungsfähigkeit der Privatspitäler zu veranschaulichen. Der Verband
Privatkliniken Schweiz (PKS) hat deshalb anhand verfügbarer Statistiken wichtige
Kennzahlen zusammengestellt, die geeignet sind, Transparenz zu schaffen,
die w
irtschaftlichen P
otenziale unserer Mitglieder aufzuzeigen und Vorurteile
Guido Schommer
Generalsekretär gegen die Leistungskompetenzen der Privatkliniken zu widerlegen.
Privatkliniken Schweiz
Anmerkung: Die Ergebnisse basieren auf der Anzahl Kliniken, die 2018 an der PKS-Wirtschaftsumfrage
teilgenommen haben. Die vorliegenden Zahlen können sich daher von der letztjährigen Ausgabe unserer
Broschüre unterscheiden.
Akutspital
Mitglieder nach Art der Institution
53 %
22 %
Rehabilitation
17 %
Psychiatrie
9% Weitere
Leistungen
16 347 9678 31 902 6235
Geburten Betriebene Betten Beschäftigte Belegärzte
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 19ZAHLEN UND FAKTEN
Leistungsstatistik Personal
2017 2016 2017 2016
Stationäre Austritte ohne gesunde Säuglinge 306 679 304 833 Beschäftigte ohne Auszubildende/Assistenzärzte 31 902 31 545
Patienten nach Wohnsitz Stellen 25 523 25 332
Kantonal 227 965 229 094 Auszubildende ohne Praktikanten/Ärzte 2 385 2 364
Ausserkantonal 76 686 75 462 Auszubildende Pflege 1 781 1 747
Ausland 8 331 8 137 Auszubildende Therapiefunktion 116 124
Stationäre Pflegetage ohne gesunde Säuglinge Auszubildende Berufe Infrastruktur 353 353
Akut 1 211 566 1 243 622 Assistenzärzte 723 678
Reha 711 320 702 645 Angestellte Ärzte umgerechnet in 100%-Stellen 1 474 1 449
Langzeit 330 879 272 252 Belegärzte 6 235 6 800
Psychiatrie 569 532 557 503
Anteil VVG-Patienten nach Klinikgrösse 42 % 42 %
Geburten 16 347 16 828
Durchschnittliche Aufenthaltstage pro Fall
Finanzen
gewichtet nach Anzahl stationäre Pflegetage 2017 2016
Akut 5.4 5.6 Umsatz total in Mio. CHF 5 482 5 428
Psychiatrie 38.8 39.1 Personalaufwand in Mio. CHF exkl. Arzthonorare 2 643 2 582
Reha 28.6 28.8
Langzeit 171.0 236.2
Qualitätssysteme
2017 2016
ISO 49 51
Infrastruktur
EFQM 38 37
2017 2016
IQM 5 4
Betriebene Betten 9 678 9 552
Andere 28 27
Operationssäle 295 285
Keines 6 15
Notfallstationen 24 22
94 % kennen ein Qualitätssystem, manche haben zwei oder mehr.
Preisüberwacher bestätigt:
Privatspitäler senken die Spitalkosten!
Der Preisüberwacher bietet eine Tarifübersicht v on zwanzig
häufigen akutsomatischen Spitalbehandlungen und Links
zu Qualitätsindikatoren der Schweizer Akutspitäler an.
Systematisch und praktisch durchwegs liegen die Tarife von
privaten Kliniken tiefer als in den öffentlichen Spitälern.
Angaben pro Kanton, Behandlung und Krankenkasse finden
Sie hier: www.spitaltarife.preisueberwacher.ch
20 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019VORSTAND UND KANTONALE VEREINIGUNGEN
Vorstand und kantonale Vereinigungen
von Privatkliniken Schweiz (PKS)
Vorstand Kantonale Vereinigungen
Beat Walti, Nationalrat Associazione cliniche private ticinesi
Wenger & Vieli AG, Zürich, Präsident Telefon 091 922 09 31
info@acpt.ch
David Bosshard
Clienia AG, Winterthur Basellandschaftlicher Verband der Privatklinken
BLVPK
Christian Camponovo Tibor Somlo, Präsident
Clinica Luganese Moncucco SA, Lugano Telefon 061 906 92 90
somlo@ergolz-klinik.ch
Nello Castelli
Swiss Medical Network SA, Genolier Basler Privatspitäler-Vereinigung
Stephan Bachmann, Präsident
Daniela De la Cruz Telefon 061 325 00 00
Hirslanden Klinik Beau-Site, Bern Fax 061 325 00 01
rehab@rehab.ch
Nicolas F. Froelicher
La Tour Medical Group, Meyrin Association des cliniques privées de Genève
Gilles Rüfenacht, Président
Christian Juchli Telefon 022 305 01 11
Klinik Seeschau AG, Kreuzlingen Fax 022 305 01 31
gilles.rufenacht@grangettes.ch
Edith Kasper comite@geneve-cliniques.ch
Kliniken Valens, Rheinburgklinik Walzenhausen
Association vaudoise des cliniques privées
Urs Martin Pierre-Frédéric Guex, Président
Hirslanden AG, Glattpark Telefon 021 796 33 66
Fax 021 796 33 52
Guido Speck vaud-cliniques@centrepatronal.ch
Lindenhof AG, Lindenhofgruppe, Bern
Verband der Privatspitäler des Kantons Bern VPSB
Thomas Straubhaar Matthias Güdel, Präsident
Siloah AG, Gümligen Telefon 031 336 16 15
info@privatspital.ch
Guido Schommer, Sekretariat
Generalsekretär Privatkliniken Schweiz, Bern Verband Ostschweizer Privatkliniken OPK
Till Hornung, Präsident
Telefon 081 303 11 11
info@verbandopk.ch
Zürcher Privatkliniken
Stephan Eckhart, Präsident
Telefon 044 209 20 06
Fax 044 209 22 67
info@zuercherprivatkliniken.ch
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 21MITGLIEDER
Mitglieder von Privatkliniken Schweiz
Akutkliniken Rehakliniken
1 Hirslanden AndreasKlinik 22 Hirslanden Klinik Aarau, 39 Hirslanden Klinik Stephanshorn, 1 aarReha Schinznach,
Cham Zug, hirslanden.ch/aarau St. Gallen, Schinznach Bad, aarreha.ch
hirslanden.ch/andreasklinik 23 Hirslanden Lausanne: hirslanden.ch/stephanshorn 2 Berit Klinik AG,
2 Augenklinik Dr. med. ∙ Clinique Bois-Cerf, 40 Privatklinik Villa im Park, smn, Speicher, beritklinik.ch
A. Scarpatetti AG, Lausanne, hirslanden.ch/bois-cerf Rothrist, villaimpark.ch 3 Clinica Fondazione Varini,
Teufen, augenklinik-teufen.ch ∙ Clinique Cecil, 41 KSM Klinik für Schlafmedizin Orselina, clinicavarini.ch
3 Berit Klinik AG, Lausanne, hirslanden.ch/cecil Zurzach und Luzern, 4 Clinica Hildebrand,
Speicher, beritklinik.ch 24 Hirslanden Zürich: Zurzach, ksm.ch Brissago, clinica-hildebrand.ch
4 Bethesda-Spital, ∙ Klinik Hirslanden, 42 KTK Kindertagesklinik Liestal AG, 5 Clinique La Lignière,
Basel, bethesda-spital.ch hirslanden.ch/klinikhirslanden Liestal, kindertagesklinik.ch Gland, la-ligniere.ch
5 Biotonus Clinique Bon-Port, ∙ Klinik Im Park, Zürich, 43 La Tour Hôpital Privée SA, 6 Clinique Valmont, smn,
Montreux, biotonus.ch hirslanden.ch/impark Genf, la-tour.ch Glion sur Montreux,
6 Clinica Ars Medica, smn, 25 Hôpital Daler, ∙ Hôpital de la Tour, Meyrin cliniquevalmont.ch
Lugano-Gravesano, arsmedica.ch Freiburg, daler.ch ∙ Clinique de Carouge, Carouge 7 Rehaklinik Dussnang,
7 Clinica Luganese Moncucco, 26 Hôpital de la Providence, smn, 44 Lindenhof AG, Lindenhofgruppe: Dussnang, rehaklinik-dussnang.ch
Moncucco e San Rocco, Lugano, Neuenburg, providence.ch ∙ Engeriedspital, 8 Klinik Gais AG,
clinicaluganese.ch 27 Hospiz im Park, Bern, lindenhofgruppe.ch Gais, klinik-gais.ch
8 Clinica Sant’Anna, smn, Arlesheim, hospizimpark.ch ∙ Lindenhofspital, 9 Klinik Schloss Mammern,
Lugano-Sorengo, clinicasantanna.ch 28 Hirslanden Klinik Am Rosenberg, Bern, lindenhofgruppe.ch Mammern, klinik-schloss-mammern.ch
9 Clinique de Genolier, smn, Heiden, hirslanden.ch/rosenberg ∙ Sonnenhofspital, 10 Klinik Susenberg,
Genolier, genolier.net 29 Hirslanden Klinik Belair, Bern, lindenhofgruppe.ch Zürich, susenbergklinik.ch
10 Clinique de La Source, Schaffhausen, hirslanden.ch/belair 45 Merian Iselin – Klinik 11 Kliniken Valens,
Lausanne, lasource.ch 30 Hirslanden Klinik Birshof, für Orthopädie und Chirurgie, Rehazentrum Valens,
11 Clinique de Montchoisi SA, smn, Münchenstein Basel, Basel, merianiselin.ch kliniken-valens.ch
Lausanne, montchoisi.ch hirslanden.ch/birshof 46 Ospedale Malcantonese, 12 Kliniken Valens,
12 Hirslanden Clinique des Grangettes, 31 Klinik Gut St. Moritz, Castelrotto, oscam.ch Rehazentrum Walenstadtberg,
Chêne-Bougeries, St. Moritz, klinik-gut.ch 47 Palliativzentrum Hildegard, kliniken-valens.ch
hirslanden.ch/grangettes 32 Klinik Hohmad, Basel, pzhi.ch 13 Privat-Klinik Im Park,
13 Clinique Générale Ste-Anne, smn, Thun, klinikhohmad.ch 48 Praxisklinik Rennbahn AG, Schinznach Bad, bad-schinznach.ch
Freiburg, cliniquegenerale.ch 33 Klinik Pallas, Olten, Muttenz, rennbahnklinik.ch 14 Privatklinik Oberwaid,
14 Clinique Générale-Beaulieu, smn, klinik-pallas.ch 49 Privatklinik Bethanien, smn, St. Gallen, oberwaid.ch
Genf, beaulieu.ch 34 Klinik Pyramide am See, Zürich, Zürich, klinikbethanien.ch 15 Reha Rheinfelden,
15 Hirslanden Clinique la Colline, pyramide.ch 50 Privatklinik Lindberg, smn, Rheinfelden, reha-rhf.ch
Genf, hirslanden.ch/lacolline 35 Klinik Seeschau AG, Kreuzlingen, Winterthur, lindberg.ch
16 Clinique La Prairie, klinik-seeschau.ch 51 Hirslanden Privatklinik Linde AG,
Clarens, laprairie.ch 36 Privatklinik Siloah, smn, Gümligen, Biel, hirslanden.ch/linde
17 Clinique médico-chirurgicale privatkliniksiloah.ch 52 Privatklinik Obach, smn, Solothurn,
de Valère, smn, 37 Hirslanden Klinik St-Anna, obach.ch
Sion, cliniquevalere.ch Luzern, hirslanden.ch/stanna 53 Schmerzklinik Basel, smn,
18 Clinique Montbrillant, smn, 38 Rosenklinik, smn, Rapperswil, Basel, schmerzklinik.ch
La Chaux-de-Fonds, rosenklinik.ch 54 Schulthess Klinik,
clinique-montbrillant.ch Zürich, schulthess-klinik.ch
19 Ergolz-Klinik, 55 See-Spital,
Liestal, ergolz-klinik.ch Horgen, Kilchberg, see-spital.ch 18
20 Herz-Neuro-Zentrum Bodensee AG, 56 St. Claraspital AG,
Kreuzlingen, herz-zentrum.com Basel, claraspital.ch 26
21 Hirslanden Bern: 57 Hirslanden Klinik Meggen,
∙ Klinik Beau-Site, Meggen, hirslanden.ch/meggen
Bern, hirslanden.ch/beau-site 58 Vista Klinik,
∙ Klinik Permanence, Binningen, vistaklinik.ch
Bern, hirslanden.ch/permanence
∙ Salem-Spital,
Bern, hirslanden.ch/salem
23
10 11
16
5
9 5 6
43
12
15 14
1
22 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019MITGLIEDER
Psychiatriekliniken Weitere Mitglieder
16 REHAB Basel, 1 Clinique Belmont, 9 Klinik SGM Langenthal, 1 Adullam-Spital,
Basel, rehab.ch Genf, cliniquebelmont.ch Langenthal, klinik-sgm.ch Basel, adullam.ch
17 Reha Seewis, 2 Clienia Bergheim AG, 10 Klinik Sonnenhalde AG, 2 Clinica Rivabella,
Seewis, rehaseewis.ch Uetikon am See, clienia.ch Psychiatrie und Psychotherapie, Magliaso, rivabella.ch
18 RehaClinic, 3 Clienia Littenheid AG, Riehen, sonnenhalde.ch 3 ElfenauPark,
Bad Zurzach, rehaclinic.ch Privatklinik für Psychiatrie 11 Privatklinik Aadorf, Bern, elfenaupark.ch
19 Rehaklinik Hasliberg, und Psychotherapie, Aadorf, klinik-aadorf.ch 4 Klinik Favorit,
Hasliberg Hohfluh, Littenheid, clienia.ch 12 Privatklinik Hohenegg, Huttwil, klinik-favorit.ch
rehaklinik-hasliberg.ch 4 Clienia Schlössli AG, Meilen, hohenegg.ch 5 Pflegezentrum Nidelbad,
20 Rehaklinik Zihlschlacht AG, Privatklinik für Psychiatrie 13 Privatklinik Meiringen, Rüschlikon, nidelbad.ch
Neurologisches und Psychotherapie, Meiringen, 6 Klinik Siloah, Gümligen,
Rehabilitationszentrum, Oetwil am See, clienia.ch privatklinik-meiringen.ch siloah.ch
Zihlschlacht, 5 Clinica Santa Croce, 14 Privatklinik Wyss AG, 7 Sonnweid AG,
rehaklinik-zihlschlacht.ch Orselina, santacroce.ch Münchenbuchsee, Wetzikon, sonnweid.ch
21 Kliniken Valens, 6 Clinica Viarnetto, privatklinik-wyss.ch
Rheinburg-Klinik, Lugano-Pregassona, 15 Psychiatrisches Pflegeheim
Walzenhausen, rheinburg.ch clinicaviarnetto.ch Sonnhalde,
22 Leukerbad Clinic, 7 Klinik Meissenberg AG, Grüningen, klinik-sonnhalde.ch
Leukerbad, leukerbadclinic.ch Zug, meissenberg.ch 16 Sanatorium Kilchberg AG,
23 Salina Rehaklinik, 8 Klinik Schützen Kilchberg, sanatorium-kilchberg.ch
Rheinfelden, parkresort.ch Psychosomatik, Psychiatrie, 17 Seeklinik Brunnen AG,
Psychotherapie, Rheinfelden, Brunnen, seeklinik-brunnen.ch
klinikschuetzen.ch
29
9
35 20
4 18 41
10 56 45 15 23
53 30 50 20
47 58 8
16 42 48 13 21
1 27 10 11 3 39 14 28
19 1 24 7
22 8 2 2
34 49 54 3
33 55
40 7
16 15
12
5 2 4
38
52 9
1
51 7 12
4
37
57
14
17
11 17
21 36 6
44 3
13
25 19
32
13
31
22
17
5
3
4
2 6 6
46 8 7
PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 232019 24 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019
2019 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2019 25
2019 26 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2018
2019 PRIVATKLINIKEN SCHWEIZ 2018 27
2019
Ihre Gesundheit ist Ihre Privatsache.Sie können auch lesen