DER BILDUNGSKOMPASS Ein Wegweiser für Eltern, Lehrerinnen und Lehrer zu allen Fragen beim Übergang von Schule zu Beruf
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DER BILDUNGSKOMPASS
Ein Wegweiser
für Eltern, Lehrerinnen
und Lehrer
zu allen Fragen
beim Übergang
von Schule zu Beruf
?
Bundesministerium
Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter
für Bildung
und Forschung
Regionales Übergangsmanagement
Tritschlerstraße 5 · 66606 St. Wendel
EUROPÄISCHE UNION Tel. 06851 801-3215Landkreis St. Wendel
Kommunale Arbeitsförderung - Jobcenter
Regionales Übergangsmanagement
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www.landkreis-st-wendel.de
IMPRESSUM
Herausgeber: Landkreis St. Wendel
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mommstraße 21-31, 66606 St. Wendel
Redaktion: Kommunale Arbeitsförderung – Jobcenter „Das Projekt Regionales Übergangsmanagement ist
Regionales Übergangsmanagement Teil des Programms „Perspektive Berufsabschluss“
Tritschlerstraße 5, 66606 St. Wendel und wird aus Mitteln des Bundesministeriums für
Gestaltung: KUHN WERBUNG+DESIGN Bildung und Forschung und aus dem Europäischen
Werschweilerstraße 40, 66606 St. Wendel Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.“
Bundesministerium
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für Bildung
und Forschung
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EUROPÄISCHE UNION Tel. 06851 801-3215GRUSSWORT DES LA N D R AT E S
Nach der Maxime „Der Langzeitarbeitslosigkeit
den Nachwuchs entziehen“ widmet sich der
Landkreis St. Wendel seit vielen Jahren in besonderem Maße der Bekämpfung der
Jugendarbeitslosigkeit.
Mit unserer Initiative „NullProzent Jugendarbeitslosigkeit“ haben wir es geschafft,
dass unser Kreis im Verantwortungsbereich der Kommunalen Arbeitsförderung im
Bundesranking eine Spitzenposition einnimmt.
Schon im Jahr 2002 haben wir die „St. Wendeler Jugendberufshilfe“ ins Leben ge-
rufen, ein Netzwerk von Jugendkoordinatoren und sozialpädagogisch begleiteten
Schulklassen, das in die Kommunale Arbeitsförderung eingebettet ist. Unser Hilfe-
system unterstützt Jugendliche dabei, Zugangsbarrieren zu Ausbildung und Ar-
beitsmarkt zu überwinden und ihre Integrationschancen zu verbessern.
Seit 1984 kümmert sich unser Ausbildungs- und Fortbildungsförderverein mit gro-
ßem Erfolg um die Berufsausbildung im Landkreis St. Wendel. Dem Verein gehören
20 Firmen und Gemeinden sowie die Kreisstadt St. Wendel an. Seit seiner Gründung
hat der Verein fast 400 zusätzliche Verbundausbildungsplätze in gewerblichen und
kaufmännischen Berufsbildern geschaffen und so einen wichtigen Beitrag zur Ver-
ringerung der Jugendarbeitslosigkeit geleistet.
Seit September 2010 sind wir nun Teilnehmer am Bundesmodellprogramm „Per-
spektive Berufsabschluss“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.
Oberstes Ziel des „Regionales Übergangsmanagement“ im Landkreis St. Wendel ist
die Erarbeitung eines Masterplanes, den wir gemeinsam mit der Agentur für Arbeit
und dem Land entwickeln, um die Vielzahl der bestehenden Förderangebote und
Unterstützungsleistungen aufeinander abzustimmen.
Kernstück ist dabei die flächendeckende Einführung von Förderkonferenzen und
Förderplänen für alle Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen im Haupt-
schulzweig sowie alle Abgängerinnen und Abgänger der Förderschulen unter Ein-
bindung der verantwortlichen Akteure von Schule, Kommunaler Arbeitsförderung,
Berufsberatung und Kreisjugendamt.
Grundlage unserer weiteren Arbeit ist dieser Bildungskompass, mit dem wir die ver-
schiedenen Hilfeleistungen am Übergang Schule-Beruf für Sie transparent machen
möchten. Mein besonderer Dank gilt allen im Bildungskompass aufgeführten Ko-
operationspartnern, die mit uns gemeinsam daran arbeiten, dass wir allen jungen
Menschen im Landkreis St. Wendel eine berufliche Perspektive aufzeigen können.
Stand: 01.11.2011
Udo Recktenwald
Landrat
GEFÖRDERT VOM:
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für Bildung
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Regionales Übergangsmanagement
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EUROPÄISCHE UNION Tel. 06851 801-3215ZIEL DES BILDUNGSKOMPASSES
Koordinator:
Herbert Schummer
Diplom-Sozialpädagoge (FH)
Ein wichtiges Ziel des Projektes „Regionales Übergangsmanagement des
Landkreises St. Wendel“ ist es, Transparenz im Übergang von der Schule zur
Ausbildung/zum Beruf zu schaffen.
Mit dem vorliegenden Bildungskompass sind wir diesem Ziel einen Schritt
nähergekommen.
Der Bildungskompass wendet sich vor allem an Akteure des Übergangsma-
nagements, an Lehrer und Eltern, die sich einen Überblick über die angebo-
tenen Projekte und Hilfen beim Übergang von Schule zu Beruf verschaffen
wollen.
Dazu haben wir alle wichtigen Informationen zusammengetragen und über-
sichtlich in einer Broschüre vereint. Über die schriftliche Zusammenstellung
hinaus können Sie sich durch den Verweis auf Internetpräsenzen und die
Anschriften der einzelnen Anbieter intensiv mit zusätzlichen Informationen
versorgen.
Für Ihre Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Wir freuen uns über Anregungen, Kritik und Lob!
Herbert Schummer
So erreichen Sie uns :
Regionales Übergangsmanagement
des Landkreises St. Wendel
Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter
Tritschlerstraße 5
66606 St. Wendel
Telefon 06851 801-3215
Telefax 06851 801-3090
Stand: 01.11.2011
E-Mail: h.schummer@lkwnd.de
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EUROPÄISCHE UNION Tel. 06851 801-3215AKTUALISIERUNG D E R S E I T E N
Die Angaben im vorliegenden Bildungskompass werden regelmässig
überprüft.
Wenn Sie an Aktualisierungen interessiert sind, schicken Sie uns eine E-Mail
und wir nehmen Sie in den Verteiler für den Bildungskompass auf.
Wir informieren Sie regelmäßig über das Programm und neue Angebote.
Wir bitten Sie um Benachrichtigung, wenn es Änderungen bei einzelnen
Angeboten gibt, sich Adressen und Kontaktdaten ändern oder andere
Inhalte ausgetauscht werden müssen.
Diese Sammlung wird bei Bedarf ergänzt, bzw. aktualisiert. Die neuen
Seiten werden Ihnen zum Austausch zugesendet.
Wir freuen uns über Ihre Mitarbeit.
Herbert Schummer
E-Mail: h.schummer@lkwnd.de
Regionales Übergangsmanagement
des Landkreis St. Wendel
Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter
Stand: 01.11.2011
GEFÖRDERT VOM:
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EUROPÄISCHE UNION Tel. 06851 801-3215Inhaltsverzeichnis
1 BERUFSORIENTIERUNG
1.1 Bundesagentur für Arbeit Berufsberatung
1.2 Bundesagentur für Arbeit Berufsinformationszentrum
1.3 Bundesagentur für Arbeit Infoveranstaltungen
1.4 Kommunale Arbeitsförderung – Jobcenter Fallmanagement U25
1.5 Zukunft Konkret
1.6 Anschluss Direkt
1.7 Berufseinstiegsbegleiter- Bildungsketten
1.8 Alwis
1.9 Girls´ Day
1.10 Boys´ Day
1.11 Bundesfreiwilligendienst
1.12 „Wie wir werden, was wir wollen“
2 BERUFSVORBEREITUNG
2.1 Bundesagentur für Arbeit Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme
2.2 Bundesagentur für Arbeit Einstiegsqualifizierung
2.3 Bundesagentur für Arbeit Maßnahmen zur Aktivierung und berufl. Eingliederung
2.4 Jugendberufshilfe Werkstattschule
2.5 Jugendberufshilfe Produktionsschule
2.6 Jugendberufshilfe Dualisiertes Berufsgrundbildungsjahr kaufmännischer Bereich
2.7 Jugendberufshilfe Dualisiertes Berufsgrundschuljahr sozialpflegerischer Bereich
2.8 Jugendberufshilfe Dualisiertes Berufsgrundbildungsjahr technisch-gewerblicher
Bereich
2.9 Jugendberufshilfe Berufsgrundbildungsjahr Körperpflege
2.10 Kommunale Arbeitsförderung Einstiegsqualifizierung
2.11 Kommunale Arbeitsförderung Maßnahme zur Aktivierung und berufl. Ein-
gliederung
2.12 Kommunale Arbeitsförderung Perspektivmaßnahmen
2.13 Jugendamt Berufliche Sonderförderung
Stand: 01.11.2011
2.14 Jugendamt Hilfen zur Erziehung
2.15 Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
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3 BERUFSAUSBILDUNG
3.1 Duale Ausbildung
3.2 Duale Ausbildung in Teilzeitform
3.3 Berufsfachschule Haushaltsführung und ambulante Betreuung (BHaB)
3.4 Ausbildungs- und Fortbildungsförderverein St. Wendel e. V.
3.5 Berufsausbildung in außerbetrieblichen Einrichtungen (BaE)
4 HILFEN
4.1 Regionales Übergangsmanagement (RÜM)
4.2 Jugendberufshilfe
4.3 Kompetenzagentur
4.4 Ausbildung jetzt
4.5 Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)
4.6 Jugendmigrationsdienst (JMD)
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1.1 Bundesagentur für Arbeit
Berufsberatung
Die Berufsberatung wird in den Agenturen für Arbeit durchgeführt. Es besteht aber die Mög-
lichkeit einen Berufsberater in die Schulen einzuladen, um eine Beratung in den Klassen durch-
zuführen.
Maßnahme- Die Jugendlichen bekommen eine individuelle Beratung. Die Berufsberater
beschreibung bieten Gelegenheit, sich z. B. umfassend über Berufsfelder zu informieren,
sich intensiv mit der Erkundung von Interessen, Neigungen sowie Stärken,
Fähigkeiten und der Frage der Eignung für bestimmte Berufe auseinander-
zusetzen. Jugendliche können mit Hilfe und Unterstützung der Berufsbera-
tung Strategien zur Berufswahl und Entscheidungsfindung entwickeln und
die Einschätzung der eigenen Person verbessern. Sie werden nach ihren
Fähigkeiten, Kenntnissen, Interessen und ihrem Charakterbild beraten und
bekommen individuelle Ausbildungsmöglichkeiten, Weiterbildungsmöglich-
keiten, Umschulungsmöglichkeiten, Stellenangebote, Einladung zum Berufs-
informationszentrum, Berufseignungstests und vieles mehr angeboten.
Sie informieren insbesondere über:
· den Ausbildungsmarkt
· Grundfragen der Ausbildungs-, Berufs- und Studienwahl
· Bildungswege und Studiengänge
· Fördermöglichkeiten
· Mittel und Wege der intensiven Eigeninformation
· Angebote und Hilfen der Berufsberatung.
Zielgruppe Eltern und SchülerInnen der Abgangsklassen der verschiedenen Schulen.
Ziel Die Jugendlichen werden individuell beraten und bekommen Unterstützung
bei der Berufswegeplanung, um eine genaue Berufswahlentscheidung zu
treffen.
Voraussetzung keine
Maßnahmeort Agentur für Arbeit / Schulen
Kostenträger alle Angebote sind kostenlos
Beteiligte Schulen Förderschulen, Allgemeinbildende und weiterführende Schulen,
Berufsbildungszentrum und Gymnasien.
Kontakt Agentur für Arbeit Agentur für Arbeit
Berufsberatung Berufsberatung
Standort St. Wendel Standort Neunkirchen
Stand: 01.11.2011
Wendalinusstraße 5-7 Ringstrasse 1
66606 St. Wendel 66538 Neunkirchen
Telefon 06851 8909-0 06821 204-446
Fax 06851 8909-42 06821 204-343
E-Mail StWendel@arbeitsagentur.de Neunkirchen@arbeitsagentur.de
Internet www.arbeitsagentur.de
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1.2 Bundesagentur für Arbeit
Berufsinformationszentrum
Das Berufsinformationszentrum (BiZ) ist für alle, die vor einer beruflichen Entscheidung stehen.
Hier findet man Informationen zu: Ausbildung und Studium, Berufsbildern und deren Anforde-
rungen, Weiterbildung und Umschulung und Arbeitsmarktentwicklungen.
Maßnahme- Im BiZ kann man sich über alles, was mit Ausbildung, Studium, Beruf,
beschreibung Weiterbildung und Existenzgründung zu tun hat, selbst informieren und nach
passenden Ausbildungs- und Arbeitsplätzen suchen. Dazu gibt es Filme,
Broschüren und Beschreibungen zu allen Ausbildungsberufen.
Man kann das breit gefächerte und kostenlose Angebot so oft und so lange
nutzen wie man möchte. Zusätzlich gibt es Info-Veranstaltungen, Workshops
und Bildungsmessen. Es können sowohl Gruppen als auch Einzelpersonen
kommen.
Was gibt es dort Computer zur Nutzung der Online-Angebote der Bundesagentur für Arbeit
sowie für andere berufliche Recherchen im Internet
Ein Angebot an berufskundlichen Filmen für Ausbildungsberufe
Infomappen mit Berichten aus der Berufspraxis
Bücher und Zeitschriften rund ums Thema Berufswelt
Informationsmaterial zum Mitnehmen
Zielgruppe SchülerInnen, auch Schulklassen, Lehrer und Elternvertreter.
Ziel Passende Ausbildungs- und Arbeitsplätze finden, umfassende Informationen
über (Ausbildungs-) Berufe durch Filme, Broschüren und Infomappen.
Maßnahmeort im BIZ der Agentur für Arbeit Neunkirchen Saar
Kostenträger das Angebot ist kostenlos
Öffnungszeiten Montag und Dienstag von 8:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstag von 8:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch und Freitag von 8:00 bis 13:00 Uhr
Kontakt Agentur für Arbeit Neunkirchen
Ringstrasse 1
66538 Neunkirchen
Telefon 06821 204-446
Fax 06821 204-343
Stand: 01.11.2011
E-Mail Neunkirchen.biz@arbeitsagentur.de
Internet www.arbeitsagentur.de
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1.3 Bundesagentur für Arbeit
Infoveranstaltungen
Es werden Info-Veranstaltungen, Workshops und Ausbildungsbörsen durch die Agentur für Ar-
beit angeboten.
Maßnahme- Es werden regelmäßig verschiedene Info-Veranstaltungen, Workshops und
beschreibung Ausbildungsbörsen angeboten. Die Veranstaltungen sind an verschiedenen
Tagen und zu verschiedenen Tageszeiten. Informieren Sie sich bitte unter
Veranstaltungen. Außerdem haben sie die Möglichkeit, die Computer des
BIZBerufsinformationszentrum für Online-Recherche zu nutzen. Daneben
steht Ihnen die SIE (Selbstinformations-Einrichtung) zur Verfügung.
Weitere Informationen erteilt Ihnen das BiZ Neunkirchen:
Berufsinformationszentrum Neunkirchen:
Telefon: (06821) 204-446 oder Internet : www.arbeitsagentur.de
Tageszeitungen und Plakate weisen auf Veranstaltungen hin.
Zielgruppe wechselnd, je nach Thema: Arbeit und Beruf, Arbeitslosigkeit, Ausbildung
oder Studium, Angebote zu speziellen Berufsgruppen betrifft es die Gruppen
der Schüler, Ausbildungssuchende, Arbeitslose und Studienwillige.
Ziel Es werden gezielte Informationen zu Themen wie Ausbildung, Weiterbildung,
Beruf und Studium zur Verfügung gestellt, um die berufliche Zukunft planen
zu können.
Voraussetzung keine
Maßnahmeort Agentur für Arbeit, Ringstraße 1, 66538 Neunkirchen
Kostenträger die Teilnahme ist kostenlos
Kontakt Agentur für Arbeit Neunkirchen
Ringstrasse 1
66538 Neunkirchen
Stand: 01.11.2011
Telefon 06821 204-446
Fax 06821 204-343
E-Mail Neunkirchen.biz@arbeitsagentur.de
Internet www.arbeitsagentur.de
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1.4 Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter
Fallmanagement U 25
Sozialpädagogische Fachkräfte bilden das Team U 25, das ausschließlich Jugendliche und junge
Erwachsene berät. Diese müssen dem Rechtskreis des Sozialgesetzbuch II angehören.
Maßnahme- Kennzeichnend für die Arbeit des Team U 25 ist über die Berufsorientierung,
beschreibung die Berufsberatung und die Ausbildungsvermittlung hinaus eine ganzheit-
liche Sichtweise auf die Lebenssituation der Jugendlichen.
Die Fallmanager ermitteln den notwendigen Förderbedarf auf der Basis einer
biographische Anamnese.
Junge Menschen, die in Ihrer Berufswahl noch nicht gefestigt sind, können
in enger Kooperation mit den Schulprojekten der Jugendberufshilfe, der
Jugendhilfe und den Hilfestellen im Kreis, wie z.B. Schuldnerberatung, psycho-
soziale Dienste, Angebote zur Erlangung der Ausbildungsreife erhalten
Qualifizierungsmaßnahmen, wie z.B. „Perspektiven für die Jugend“ und
„Young Jobfit“ helfen den Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem
Weg in die Berufsausbildung und Beschäftigung.
Junge Menschen mit Behinderung erhalten Leistungen zur beruflichen Reha-
bilitation in Absprache mit der Agentur für Arbeit.
Zielgruppe sind Jugendliche im SGB II Bezug zwischen 15 Jahre und 25 Jahren, maximal
bis 30 Jahre so fern sie noch eine Ausbildung suchen.
Ziel passgenaue Berufsvorbereitung und Vermittlung in ein Ausbildungsverhältnis,
eine Beschäftigung oder eine weiterführende Schule.
Voraussetzung für alle Zuwendungen und Angebote ist der Bezug von Arbeitslosengeld II
(Hartz IV) oder die Mitgliedschaft in einer Bedarfsgemeinschaft Vorausset-
zung. Eine Zuweisung erfolgt durch die Fallmanagerin / den Fallmanager.
Maßnahmeort ist in der Regel bei Maßnahmen St. Wendel, ansonsten Standort des Betriebs
oder der Schule.
Kostenträger ist immer die Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter.
Kontakt Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter
Fallmanagement U 25 Team
Tritschlerstraße 5
66606 St. Wendel
Telefon 06851 801-3010
Stand: 01.11.2011
Fax 06851 801-3090
E-Mail job@lkwnd.de
Internet www.landkreis-st-wendel.de/Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter
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1.5 „Zukunft konkret“
„Zukunft konkret“ ist ein gemeinsames Projekt der Bundesagentur für Arbeit und des Ministe-
riums für Bildung, an dem sich Gymnasien, Erweiterte Realschulen, Gesamtschulen und Förder-
schulen beteiligen.
Maßnahme- In der Phase der Berufsorientierung lernen die Schüler/innen, eine eigenver-
beschreibung antwortliche Berufswahl zu treffen. Dafür werden ihnen die für eine erfolg-
reiche Bewerbung und den Berufseinstieg erforderlichen Kompetenzen
vermittelt. Dazu gehören u.a. eigene Stärken und Neigungen zu erkennen,
Informationen über Berufe erfahren, das Erstellen einer individuellen Bewer-
bungsmappe, Übungen zum Bewerbungsverfahren, ebenso wie das Wissen,
welche Erwartungen im Hinblick auf personale und soziale Kompetenzen
seitens der zukünftigen Arbeitgeber an die Jugendlichen gestellt werden.
Für die Umsetzung an Erweiterten Realschulen, Gesamtschulen und Förder
schulen wurde eine Übersicht von Inhalten und Methoden (Curriculum) zu-
sammengestellt, die bei der Erarbeitung individueller Schulangebote berück-
sichtigt werden sollen. Dieses Curriculum soll im Rahmen von mindestens 30
zusätzlichen Unterrichtstunden (z.B. in Form von AG-Stunden, Projekttagen
usw.) mit Hilfe von modularen Elementen umgesetzt werden, wobei die
Angebote der Berufsberatung, die Verwendung des „Profilpasses für junge
Menschen“ als unterstützendes Instrument zur Kompetenzfeststellung und
die Thematik „MINT“ verpflichtend sind. Für die Gymnasien wurden inhalt-
liche und methodischdidaktische Vorschläge erarbeitet, wie das Betriebs-
praktikum im Rahmen von fünf Projekttagen vor- und nachbereitet werden
kann. Das von den Schulen selbst zu entwickelnde schulspezifische Konzept
ermöglicht eine Anpassung der einzelnen Maßnahmen an gegebene Erfor-
dernisse und Bedürfnisse sowie die Integration der bereits an einer Schule
etablierten und bewährten Maßnahmen. Dabei soll die Kooperation von
Schule, Wirtschaft und Berufsberatung gestärkt werden und der systemati-
sche Auf- und Ausbau regionaler, außerschulischer Netzwerke mit abge-
stimmten Handlungsplänen gefördert werden, damit eine Systematisierung
und Verstetigung der Berufsorientierung nachhaltig gewährleistet ist.
Zielgruppe „Basisprojekt“ für alle Schüler/innen der Sekundarstufe I
Ziel Strukturierung und Begleitung des Prozesses der Entscheidungsfindung und
der eigenverantwortlichen Berufswahl
Kostenträger Agentur für Arbeit und Ministerium für Bildung
Beteiligte Schulen Förderschulen, Erweiterte Realschulen, Gesamtschulen und Gymnasien
Kontakt Regionaldirektion Ministerium für Bildung
Rheinland-Pfalz-Saarland der Dr. Erika Heit
Bundesagentur für Arbeit Referat D 5
Stand: 01.11.2011
Eschbergerweg 68 Hohenzollernstr. 60
66121 Saarbrücken 66117 Saarbrücken
Telefon 0681 849-0 0681 501-7467
Fax 0681 849-180 0681 501-7500
E-Mail e.heit@bildung.saarland.de
zukunftkonkret@bildung.saarland.de
Internet www.zukunftkonkret.saarland.de
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1.6 „Anschluss Direkt“
„Anschluss Direkt“ ist ein Landesprogramm zur Verbesserung des direkten Übergangs in eine
duale Ausbildung von Jugendlichen, die den Hauptschulabschluss anstreben.
Maßnahme- „Anschluss Direkt“ fördert die SchülerInnen bei dem direkten Übergang in
beschreibung eine duale Ausbildung an Sekundarstufen der Erweiterten Real- und der
Gesamtschulen.
Kooperationspartner sind die Berufsberatung der Agentur für Arbeit und
Wirtschaftsunternehmen. Unterstützt wird das Landesprogramm durch IHK,
HWK und das Wirtschafts- bzw. Bildungsministerium. Die Ausführung des
Modellprojektes wurde der ZPT, der Zentrale für Produktivität und Techno-
logie Saar e.V., übertragen.
Das Programm soll Schüler in die Lage versetzen, ihre Potentiale zu erkennen
und damit eine berufliche Ausbildung zu beginnen.
„Anschluss Direkt“ beginnt in der Klasse 9 mit motivierten und ausbildungs-
reifen SchülerInnen und kann bis zum Abschluss eines Ausbildungsvertrages
weitergeführt werden. Die Teilnahme ist freiwillig.
Personalverantwortliche aus verschiedenen Unternehmen nehmen sich Zeit
für die SchülerInnen, um Ihnen bei Bewerbungen, Bewerbungsgesprächen
und Selbstpräsentation zu helfen, sowie die angestrebten Berufsbilder näher
zu erklären.
Ziel Jugendliche zu fördern, damit sie sofort nach der Schule in eine duale Aus-
bildung wechseln können.
Zielgruppe sind SchülerInnen der Erweiterten Real- und der Gesamtschulen in den
9. Klassen. Die Jugendlichen sollen ausbildungsreif und motiviert sein und ein
entsprechendes Notenbild vorweisen können.
Angebotsdauer Klasse 9 bis zum Ende der Abgangsklasse, bzw. dem Abschluss eines Ausbil-
dungsvertrages
Maßnahmeort Schulen im Landkreis St. Wendel
Kostenträger alle Angebote sind kostenlos
Kontakt ZPT – Anschluss direkt
Frau Birgit Helm-Schmidt
Franz- Josef- Röder- Str. 9
66119 Saarbrücken
Telefon 0681 9520-465
Stand: 01.11.2011
Fax 0681 5846-125
E-mail birgit.helm-schmidt@ zpt.de
Internet www.zpt.de
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1.7 Berufseinstiegsbegleiter-Bildungsketten
Die Berufseinstiegsbegleiter werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung
gefördert. Derzeit nimmt die Förderschule Wingert in St. Wendel an dem Projekt teil.
Maßnahme- Die Berufseinstiegsbegleiter-Bildungsketten betreuen ab der 8. Klasse
beschreibung 5 – 10 förderbedürftige Jugendliche und begleiten sie individuell bis in das
erste Ausbildungsjahr, im Extremfall bis zur Facharbeiterprüfung. Durch
Beratung, Einzelfallhilfe und Krisenintervention werden die Jugendliche in
der Ausbildung unterstützt.
Zu der Basis der Begleitung gehört die Potentialanalyse mit einer mehr-
tägigen Testung, u.a. durch HAMET2-Test. Neben dieser Potentialanalyse am
Ende der Klasse 7 wird in Klasse 8 bei Berufswahl und der Wahl des Prakti-
kumsbetriebes geholfen und in Klasse 9 Unterstützung bei der Ausbildungs-
platzsuche und Hilfe bei Bewerbungstrainings inklusive Auswahltests und
Vorstellungsgespräche angeboten. Ist eine Ausbildung im Anschluss an die
Regelschule nicht erreichbar, wird der Jugendliche in das Übergangssystem
begleitet.
Ziel förderbedürftige Jugendliche individuell zu fördern bis zu einem Schulab-
schluss an der Regelschule, in eine Ausbildung zu begleiten und bei Bedarf,
die Stabilisierung während der Ausbildung, sodass ein Facharbeiterbrief er-
reicht werden kann.
Zielgruppe sind förderbedürftige Jugendliche der Förder-, der Erweiterten Real- und
Gesamtschulen in den Vorabgangsklassen.
Angebote für Einzelcoaching, Kompetenzanalyse, Berufsalternativen erarbeiten, Unterstüt-
TeilnehmerInnen zung bei der Ausbildungsplatzsuche, Kriseninterventionen und Hausbesuche,
Kooperation mit den Eltern.
Voraussetzung Leistungsdefizite und/oder soziale Benachteiligung und damit zu erwartende
Schwierigkeiten im Übergang zur Ausbildung.
Angebotsdauer Ende der Klasse 7. Im Einzelfall bis zur Facharbeiterprüfung
Maßnahmeort ausgewählte Schulen
Kostenträger alle Angebote sind kostenlos
Träger/Kontakt Club Aktiv e.V.
Selbsthilfe Behinderter und Nichtbehinderter
Schützenstrasse 20
Stand: 01.11.2011
54295 Trier
Telefon 0651 97859-0
Fax 0651 97859-26
E-Mail info@clubaktiv.de
Internet www.clubaktiv.de
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1.8 ALWIS
ALWIS - ArbeitsLeben, Wirtschaft, Schule - e. V. knüpft die Verbindung zwischen Schulen und
Unternehmen, zwischen theoretischem Wissen und praktischer Anwendung, zwischen schul-
fachlichen Kompetenzen und in der Wirtschaft notwendigem Know-how.
Maßnahme- Berufsinformationstage: Referenten versch. Branchen, Unternehmen und
Beschreibung Institutionen liefern an Schulen Beiträge rund um die Themen Ausbildung,
Studium und Berufswahlmöglichkeiten.
Beachmanager: Ziel ist es, wirtschaftliche Prozesse und Zusammenhänge ein-
fach, lebendig, praxisnah und mit Spaß zu vermitteln. Die Teilnehmer sollen
spielerisch die Situation eines Unternehmers kennen lernen.
STARTER-PASS: Mit Unterstützung vieler Unternehmen und Schulen wurden
die Anforderungen auf ein auf mehrere Jahre angelegtes Profiling der
Schüler/innen konzeptioniert: in Eigenregie können sie ab Klasse 7/8 die
Anforderungen für den Erhalt des STARTER-PASSes erfüllen.
Girls‘ Day / Boys‘ Day: Der Girls‘ und Boys‘ Day sind Mädchen bzw. Jungen-
Zukunftstage, an denen die Schülerinnen/Schüler in Berufe reinschnuppern die
bis dato noch hauptsächlich durch das andere Geschlecht besetzt sind.
Lernpartnerschaften: Hierbei handelt es sich um systematische Kooperations-
beziehungen zwischen Unternehmen und Schulen.
langfristige Schülerfirmen / Junior kompakt: Eine Schülerfirma ist eine von
Schüler/innen eigenverantwortlich gegründete Übungsfirma mit realem
Geschäftsbetrieb, realen Waren und realen Geldströmen, die als Schulveran-
staltung geführt wird.
Mehr zu diesen Projekten finden Sie unter www.alwis-saarland.de/projekte
Zielgruppe alle Schüler/innen, insbes. geeignet für den Zweig „Mittlere Reife“ und den
Zweig „Hauptschulabschluss“ sowie Schüler/innen mit Förderbedarf.
Ziel Vermittlung aller erforderlichen Kompetenzen, die die Schülerinnen und
Schüler zu einer eigenverantwortlichen Berufswahl, einer erfolgreichen
Bewerbung und zueinem gelungenen Berufseinstieg befähigen.
Voraussetzung grundsätzlich keine, einige Projekte wie Berufsinformationstage, Beach-
manager, (STARTER-PASS) sind erst ab Klassenstufe 7 geeignet.
Maßnahmeort Schule und Praktikumsbetrieb
Kontakt ALWIS e.V.
Stand: 01.11.2011
Am Markt 1, Zeile 5/6
66125 Saarbrücken-Dudweiler
Tel. 0681 302-64290
Fax: 0681 302-64049
E-Mail: info@alwis-saarland.de
Home: www.alwis-saarland.de
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1.9 Girls‘ Day
Der „Mädchen-Zukunftstag“ stellt eine sinnvolle Ergänzung der schulischen Maßnahmen zur
beruflichen Orientierung dar.
Maßnahme- Am 26. April 2012 ist der nächste bundesweite Girls‘ Day-Mädchen-
beschreibung Zukunftstag. Zum elften Mal ermöglicht er wertvolle Einblicke in Technik, IT,
Naturwissenschaften und Handwerk. Unternehmen und Organisationen
tragen ihre Girls‘ Day-Veranstaltungen auf der Aktionslandkarte ein.
Praktikumsplätze in saarländischen Betrieben finden Mädchen auf den Inter-
netseiten des Kompetenzzentrums Technik - Diversity - Chancengleichheit.
Auch die MitarbeiterInnen der Agentur nehmen Anmeldungen zum Girls‘
Day entgegen und vermitteln bei Bedarf Praktikumsplätze.
Beteiligte Unternehmen, Hochschulen, Forschungszentren und ähnliche Einrichtungen,
die sich mit Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft oder Technik beschäf-
tigen.
Zielgruppe Mädchen
Ziel Mädchen einen Einblick in typische Männerberufe zu ermöglichen und viel-
leicht auch Interesse für die MINT Berufe zu wecken.
Voraussetzung keine, aber da die teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen jeweils
nur eine beschränkte Zahl von Praktikumsplätzen anbieten, ist eine Anmel-
dung unbedingt erforderlich.
Maßnahmeort verschiedene Firmen im Bereich Technik, Handwerk und Wissenschaft
Kostenträger Ministerium für Bildung
Veranstalter organisiert wird der Girls‘ Day im Saarland durch die ALWIS-Agentur
Informationen unter: www.girls-day.de
Anmeldung bei der Agentur für Arbeit und den Schulen
Kontakt
ALWIS Ministerium für Bildung
Melanie Müller Referat D 5
Am Markt 1, Zeile 5/6 Lars Jürgen Jung
Hohenzollernstraße 60
66125 Saarbrücken 66117 Saarbrücken
Stand: 01.11.2011
E-Mail M.Mueller@alwis-saarland.de lj.jung@bildung.saarland.de
Telefon (0681) 302-64122 (0681) 501-7422
Fax (0681) 302-64049 (0681) 501-3174
Internet www.alwis-saarland.de
GEFÖRDERT VOM:
Bundesministerium
Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter
für Bildung
und Forschung
Regionales Übergangsmanagement
Tritschlerstraße 5 · 66606 St. Wendel
EUROPÄISCHE UNION Tel. 06851 801-32151 BERUFSORIENTIERUNG
1.10 Boys‘ Day
Boys‘ Day – Jungen Zukunftstag
Maßnahme- Am 26. April 2012 ist der nächste bundesweite „Boys’ Day – Jungen-Zukunfts-
beschreibung tag “ analog zum „Girls’ Day“ statt. An diesem Tag sollen Jungen und
Mädchen Gelegenheit erhalten, in für ihr Geschlecht untypische Berufsfelder
hineinzuschnuppern und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Der „Jungen-
Zukunftstag“ stellt eine sinnvolle Ergänzung der schulischen Maßnahmen zur
beruflichen Orientierung dar. Daher sind die Schulen gebeten, allen interes-
sierten Jungen an diesem Tag den Besuch in einem Unternehmen oder einer
Einrichtung zu ermöglichen und ihnen die ggf. erforderliche Unterrichtsbe-
freiung zu erteilen.
Viele interessante und zukunftsträchtige Berufsfelder werden häufig nur
unzureichend oder überhaupt nicht von Jungen als mögliche spätere Tätig-
keitsfelder erkannt. Aber gerade im sozialen, erzieherischen und pflegeri-
schen Bereich sind Männer entgegen dem gesellschaftlichen Wunsch deutlich
unterrepräsentiert. Dies ist vor allem von Bedeutung, da in diesem Berufs-
segment ein erhöhter Bedarf an Nachwuchskräften herrscht.
Zielgruppe Jungen
Ziel Jungen einen Einblick in typische Mädchenberufe zu ermöglichen und viel-
leicht auch Interesse für den Beruf zu wecken.
Voraussetzung keine, aber da die teilnehmenden Unternehmen und Einrichtungen jeweils
nur eine beschränkte Zahl von Praktikumsplätzen anbieten, ist eine An-
meldung unbedingt erforderlich.
Maßnahmeort Betriebe und Einrichtungen in den Bereichen Erziehung, Soziales, Gesundheit
und Pflege.
Kostenträger Ministerium für Bildung
Veranstalter organisiert wird der Boys‘-Day im Saarland durch die ALWIS-Agentur
Informationen unter: www.boys-day.de
Anmeldung Bei der Agentur für Arbeit und der Schule
Kontakt
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Melanie Müller Referat D 5
Am Markt 1, Zeile 5/6 Lars Jürgen Jung
Hohenzollernstraße 60
66125 Saarbrücken 66117 Saarbrücken
Stand: 01.11.2011
E-Mail M.Mueller@alwis-saarland.de lj.jung@bildung.saarland.de
Telefon (0681) 302-64122 (0681) 501-7422
Fax (0681) 302-64049 (0681) 501-3174
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1.11 Bundesfreiwilligendienst
Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde von der Bundesregierung am 1. Juli 2011 als Nach-
folger für den Zivildienst eingeführt. Voraussetzung ist die Erfüllung der Vollzeitschulpflicht,
eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht. Geschlecht, Nationalität oder die Art des Schulab-
schlusses spielen dabei ebenso keine Rolle.
Maßnahme- Der Bundesfreiwilligendienst fördert das zivilgesellschaftliche Engagement
beschreibung von Frauen und Männern auch über das 27. Lebensjahr hinaus. Er fördert
damit das lebenslange Lernen; jungen Freiwilligen bietet er die Chance des
Kompetenzerwerbs und erhöht für benachteiligte Jugendliche die Chancen
des Einstiegs in ein geregeltes Berufsleben. Während des BFD ruht die Berufs-
schulpflicht. Der BFD dauert mindestens sechs und höchstens 18 Monate. Der
Dienst kann aber in Ausnahmefällen bis zu einer Dauer von 24 Monaten
geleistet werden. Während des BFD bekommt man ein Taschengeld und ver-
schiedene andere Vergütungen. Die Höhe des Taschengeldes ist auf einen
Höchstbetrag von max. 330 Euro festgelegt.
Zusätzlich zu dem Taschengeld kann die BFD Stelle eine Unterkunft, Arbeits-
kleidung und kostenlose Verpflegung stellen oder finanziellen Ausgleich zu-
sätzlich zu dem Taschengeld zahlen. Bei den Sozialversicherungen ist der
Bundesfreiwilligendienst einem Ausbildungsverhältnis gleichgestellt.
Die Beiträge für Renten-, Unfall-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversiche-
rung zahlt die Einsatzstelle. Nach Abschluss des BFD erhalten die Freiwilligen
ein qualifiziertes Zeugnis.
Zielgruppe: keine Einschränkung
Einsatzbereiche Die Einsatzbereiche sind vielfältig:
· Soziales (Kinder und Jugendhilfe, Jugendarbeit, Wohlfahrts-, Gesundheits-
und Altenpflege, Behindertenhilfe),
· Umwelt- und Naturschutz,
· Sport,
· Integration,
· Kultur- und Denkmalpflege,
· Bildung
Träger verschiedene Träger. Interessierte müssen eine Einsatzstelle über den zustän-
digen Regionalbetreuer > Liste Regionalbetreuer finden. Selbstverständlich
kann man auch eine Einrichtung, die Interesse weckt, direkt ansprechen.
Kotakt Informationshotline des Bundesamtes für Familie und Zivilgesellschaftliche
Aufgaben:
Telefon 0221 - 36 73 0
Stand: 01.11.2011
E-mail info@bundesfreiwilligendienst.de
Internet www.bundesfreiwilligendienst.de
Für St. Wendel Joerg Blaumeiser
Telefon 06788 970-513
Fax 06788 970-515
E-Mail Joerg.Blaumeiser@bafza.bund.de
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1.12 „Wie wir werden, was wir wollen“
Unter dem Motto „Wie wir werden, was wir wollen“ findet einmal jährlich im Landkreis
St. Wendel eine Veranstaltungsreihe zu Berufs- und Lebenswegen von Mädchen und Frauen
statt. Es wird ein Projekttag für die Schülerinnen der Klassenstufe 8 (Hauptschulzweig) und
der Klassenstufe 9 (Realschulzweig) organisiert.
Maßnahme- Unter dem Motto „Wie wir werden, was wir wollen“ fand im Landkreis
beschreibung St. Wendel eine Veranstaltungsreihe zu Berufs- und Lebenswegen von Mäd-
chen und Frauen statt. Organisiert wird die Reihe seit August 2001 von der
Frauenbeauftragten, der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeits-
markt des Arbeitsamtes Neunkirchen und von den Landfrauen des Kreises.
In Zusammenarbeit mit der Beauftragten für Chancengleichheit am Arbeits-
markt der Agentur für Arbeit in Neunkirchen, dem Wehrdienstberater des
Landkreises St. Wendel und den Schoolworkern der jeweiligen Schulen hat
sich dieses Projekt zur Berufswahl von Mädchen in vier Schulen des Kreises
etabliert. Jährlich nehmen die Gesamtschule Türkismühle und die Erweiterten
Realschulen Freisen, Theley und Namborn-Oberthal daran teil.
Zielgruppe In etwas modifizierter Form wird seitdem jährlich mit Schulklassen der Stufe 8
bzw. 9 ein Projekttag durchgeführt. Die Repräsentantinnen aus den verschie-
densten Berufen wecken Neugier und Offenheit bei den Mädchen, sich mit
Alternativen zu dem immer noch sehr eingeschränkten Berufswahl-Spektrum
zu beschäftigen. Basiswissen rund um die berufliche Zukunftsplanung wird
weitergegeben, persönliche Kontakte ermöglicht und Entscheidungshilfen
geboten. Es stehen Mentorinnen in verschiedenen Berufen zur Verfügung,
die evtl. behilflich sind.
Projektort Gesamtschule Türkismühle und die Erweiterten Realschulen Freisen, Theley
und Namborn-Oberthal nehmen daran teil.
Weitere Schulen sind willkommen.
Kostenträger Landkreis St. Wendel
Kontakt Landkreis St. Wendel
Ursula Weiland
Frauenbeauftragte
Mommstrasse 21 – 31
66606 St. Wendel
Stand: 01.11.2011
Telefon 06851/801-2070
Fax 06851/801-4790
E-Mail u.weiland@lkwnd.de
Internet www.landkreis-st-wendel.de
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Kommunale Arbeitsförderung-Jobcenter
für Bildung
und Forschung
Regionales Übergangsmanagement
Tritschlerstraße 5 · 66606 St. Wendel
EUROPÄISCHE UNION Tel. 06851 801-32152 BERUFSVORBEREITUNG
2.1 Bundesagentur für Arbeit
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) ist für Jugendliche, die noch nicht
ausbildungsreif sind und noch Orientierung bedürfen.
Maßnahme- Im Mittelpunkt der BvB stehen förderbedürftige Jugendliche, die Unterstüt-
beschreibung zung brauchen, um Ausbildungsreife zu erreichen und die Anforderungen in
der Ausbildung zu bewältigen. Die Jugendlichen können in verschiedenen
Berufsfeldern Kompetenzen und Orientierung erwerben und haben die Mög-
lichkeit einen Hauptschulabschluss zu erreichen.
Zielgruppe Zur Zielgruppe berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur
gehören – unabhängig von der erreichten Schulbildung – junge Menschen,
sofern sie ohne berufliche Erstausbildung sind, ihre allgemeine Schulpflicht
erfüllt und in der Regel das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Ziel Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der Agentur für Arbeit sollen auf
die Aufnahme einer Ausbildung vorbereiten oder der beruflichen Eingliede-
rung dienen. Vorrangig wird die Vorbereitung und Eingliederung in Ausbil-
dung angestrebt.
Eine BVB ist sinnvoll zur :
• Vermeidung oder der Beendigung von Ausbildungs- und Arbeitslosigkeit,
• Verbesserung der beruflichen Handlungsfähigkeit,
• Erhöhung des Qualifikationsniveaus,
• Verbesserung der schulischen Grundlagen,
• Eröffnung und Reaktivierung betrieblicher Qualifizierungsangebote
Voraussetzung Die Berufsschulpflicht muss erfüllt sein, eine abgeschlossene Ausbildung ist
jedoch nicht von Nöten.
Maßnahmeort eine BvB ist grundsätzlich wohnortnah durchzuführen, der Maßnahmeort wird
von der Agentur für Arbeit festgelegt. Die BvB dauert in der Regel 10 bis max.
12 Monate
Kostenträger Agentur für Arbeit über § 61 SGB III und Kommunale Arbeitsförderung-Job-
center nach § 16 SGB II
Zuweisende Zuweisung erfolgt nur nach Beratung durch die Berufsberater der Agentur
Stelle für Arbeit und der Fallmanager der Kommunalen Arbeitsförderung-Jobcenter
Kontakt Agentur für Arbeit Berufsberatung Kommunale Arbeitsförderung-
St. Wendel Jobcenter St. Wendel
Standort Wendalinusstraße 5-7 Tritschlerstraße 5
Stand: 01.11.2011
66606 St. Wendel 66606 St. Wendel
Telefon 06851 8909-0 06851 801-3010
Fax 06851 8909-42 06851 801-3090
E-Mail StWendel@arbeitsagentur.de job@lkwnd.de
Neunkirchen@arbeitsagentur.de
Internet www.arbeitsagentur.de www.landkreis-st-wendel.de
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2.2 Bundesagentur für Arbeit
Einstiegsqualifizierung
Eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) ist eine Art Dauerpraktikum mit Besuch der Berufs-
schule.
Maßnahme- Bei der EQ handelt es sich um ein sozialversicherungspflichtiges Langzeitprak-
beschreibung
tikum von 6 bis max. 12 Monaten Dauer. Während der EQ werden Grundlagen
für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit vertieft und vermittelt. Es wird
im Betrieb gearbeitet und die Fachklasse der Berufsschule besucht. EQ orien-
tiert sich inhaltlich sehr eng an den Ausbildungsinhalten des 1. Lehrjahres
eines anerkannten Ausbildungsberufes.
Zielgruppe sind Jugendliche bis 25 Jahre, die
· eine Ausbildung suchen und bis 30. September noch nicht vermittelt
wurden oder noch nicht in vollem Umfang ausbildungsreif sind.
· Ausbildungsbewerber mit individuell eingeschränkten Vermittlungs-
perspektiven.
· Lernbeeinträchtigte und sozial benachteiligte Ausbildungssuchende
Jugendliche, die noch der Vollzeitschulpflicht unterliegen, können nicht in
einer EQ gefördert werden.
Ziel Die Einstiegsqualifizierung (EQ) vermittelt berufsspezifische Kenntnisse und
Fertigkeiten einer Ausbildung. Sie kann dadurch als Türöffner für Ausbildung
oder Beschäftigung dienen.
Voraussetzung Vollzeitschulpflicht muss erfüllt sein
Maßnahmeort Betrieb und Berufsschule
Kostenträger Agentur für Arbeit
Zuweisende Agentur für Arbeit in Verbindung mit den Kammern. Vor Beginn des EQ-Prak-
Stelle tikums muss aber auf jeden Fall die Förderfähigkeit des betreffenden Jugend-
lichen von der zuständigen Agentur für Arbeit abgeklärt werden.
Informationen: www.arbeitsagentur.de/Einstiegsqualifizierung
Kontakt Agentur für Arbeit
Ansprechpartner Arbeitsagentur St. Wendel
Wendalinusstraße 5-7
66606 St. Wendel
Telefon 06851 8909-0
Stand: 01.11.2011
Fax 06851 8909-42
E-Mail StWendel@arbeitsagentur.de
Neunkirchen@arbeitsagentur.de
Internet www.arbeitsagentur.de Dienststelle Neunkirchen
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2.3 Bundesagentur für Arbeit
Maßnahme zur Aktivierung u. berufl. Eingliederung
Maßnahme zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung nach § 46 SGB III
Maßnahme- Diese Maßnahme kann bei einem Arbeitgeber oder bei einem Träger durch
beschreibung geführt werden. Die Maßnahme beim Arbeitgeber kann bis zu vier Wochen
gefördert werden. Dadurch werden Vermittlungshemmnisse verringert oder
sogar ganz beseitigt. Das Arbeitslosengeld wird während der Teilnahme
weiter gezahlt. Weitere Kosten die durch die Maßnahme entstehen können
von der Agentur für Arbeit übernommen werden.
Durch solch eine Maßnahme beim Träger wird die berufliche Eingliederung
gefördert und man wird wieder an den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt
herangeführt. Sechs Monate nach Eintritt in die Arbeitslosigkeit kann man
die Zuweisung in diese Maßnahme beantragen. Genau wie bei der Maß-
nahme beim Arbeitgeber können anfallende Kosten von der Agentur für
Arbeit übernommen werden.
Zielgruppe Von Arbeitslosigkeit betroffene oder bedrohte arbeitssuchende Menschen
Ziel Heranführung an die Arbeitswelt
Voraussetzung Die Zuweisung kann nach erst sechsmonatiger Arbeitslosigkeit erfolgen.
Maßnahmeort Die Maßnahme kann bei einem Arbeitgeber oder Träger durchgeführt
werden.
Kostenträger Agentur für Arbeit
Zuweisende Agentur für Arbeit
Stelle
Kontakt Agentur für Arbeit
Standort St. Wendel
Wendalinusstraße 5-7
66606 St. Wendel
Telefon 06851 8909-0
Stand: 01.11.2011
Fax 06851 8909-42
E-Mail StWendel@arbeitsagentur.de
Neunkirchen@arbeitsagentur.de
Internet www.arbeitsagentur.de Dienststelle Neunkirchen
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2.4 Jugendberufshilfe
Werkstattschule
Die Werkstattschule ist eine Modellschule am Berufsbildungszentrum Dr.-Walter-Bruch-Schule
Maßnahme- Die Werkstattschule ist Teil der gemeinsamen Initiative „Du schaffst das“
beschreibung des saarländischen Bildungsministeriums und der Agentur für Arbeit. Das
Besondere dieser Schulform ist, dass Theorie und Praxis eng miteinander ver-
knüpft sind. Durch den hohen Praxisanteil wird den SchülerInnen eine beruf-
liche Orientierung ermöglicht. Die fachpraktische Ausbildung liegt dabei im
Bereich Handwerk (Holz und Metall).
Die (max. 15) SchülerInnen werden von Klassenlehrern mit sonderpädagogi-
scher Ausbildung, einem Sozialpädagogen und den Lehrwerkmeistern durch
individuelle Hilfestellungen unterstützt. Zusammen mit Sozialpädagogen soll
mit jedem Schüler/jeder Schülerin der HAMET2-Test durchgeführt, eine Be-
rufswegeplanung (in Anlehnung an den ProfilPass) erstellt und Kontakte zur
Berufsberatung der Agentur für Arbeit hergestellt werden. Kleinere Projekte
und erlebnispädagogische Elemente stellen einen weiteren Schwerpunkt der
Werkstattschule dar.
Zielgruppe Die Werkstattschule richtet sich an SchülerInnen der Klassenstufen 7 – 8 im
Hauptschulzweig der Erweiterten Realschulen oder der Gesamtschulen. Es
handelt sich hierbei um Jugendliche, die im vorletzten Schulbesuchsjahr sind,
aber die Schule wahrscheinlich ohne einen Hauptschulabschluss verlassen
würden.
Ziel Ziel des Schuljahres ist eine Konkretisierung der beruflichen/schulischen sowie
persönlichen Perspektiven. Die Vollzeitschulpflicht und die Berufsschulpflicht
werden erfüllt. Ein Hauptschulabschluss kann erreicht werden und damit be-
steht die Möglichkeit der Aufnahme einer dualen Ausbildung oder der Über-
gang in das BGJ/BGS. Die Werkstattschule führt Schüler/-innen, die schulmüde
sind und/oder Lern- und Leistungsdefizite haben, wieder an die Schule heran.
Angebotsdauer ein Schuljahr
Voraussetzung Die SchülerInnen müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllen:
· Sie befinden sich derzeit im vorletzten Schulbesuchsjahr
· Sie haben keine Aussicht an einer Regelschule (Erweiterte Realschule
oder Gesamtschule) den Hauptschulabschluss zu erreichen.
Maßnahmeort Berufsbildungszentrum St. Wendel, technisch-gewerblicher Zweig
Zuweisende Anmeldung über das Ministerium für Bildung notwendig
Stelle
Kontakt Dr.-Walter-Bruch-Schule
Stand: 01.11.2011
Berufsbildungszentrum
Werschweilerstraße 41 · 66606 St. Wendel
Telefon 06851 9311-0
Fax 06851 9311-20
E-Mail sekretariat@tgsbbzwnd.de
Internet www.tgsbbzwnd.de
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für Bildung
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Regionales Übergangsmanagement
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2.5 Jugendberufshilfe
Produktionsschule (BVJ)
Die „Produktionsschule“ (BVJ) ist ein Modellprojekt am Berufsbildungszentrum Dr.-Walter-
Bruch-Schule
Maßnahme- Innerhalb dieser einjährigen Schulform führen die berufschulpflichtigen
beschreibung SchülerInnen unter Anleitung ihrer jeweiligen LehrwerkmeisterInnen kleinere
Produktionsaufträge in den schulinternen Werkstattbereichen aus. Das Be-
sondere der Produktionsschule ist, dass Theorie und Praxis eng miteinander
verknüpft sind und teilweise aufeinender aufbauen. Durch den hohen Praxis-
anteil wird den SchülerInnen eine berufliche Orientierung ermöglicht. Die
SchülerInnen werden von Sozialpädagogen betreut. Weiterhin besteht die
Möglichkeit nach dem BVJ das schulisch/dualisierte BGJ BGS zu besuchen.
Zielgruppe Die Produktionsschule ist im Grunde eine Alternative zum schulischen BVJ. Sie
richtet sich an SchülerInnen, die keine Versetzung in Klassenstufe 9 erreicht
haben, sowie an SchülerInnen der Förderschulen.
Ziel Ziel des Schuljahres ist eine Konkretisierung der beruflichen/schulischen sowie
persönlichen Perspektiven.
In der Produktionsschule können die SchülerInnen einen BVJ-Abschluss erlan-
gen, der sie befähigt, ins Berufgrundbildungsjahr (BGJ) bzw. Berufsgrund -
schule (BGS) überzugehen.
Zusätzlich bekommen sie hier die Chance an einer Hauptschulabschlussprü-
fung teilzunehmen und damit eine Ausbildung beginnen können.
Angebotsdauer ein Schuljahr
Maßnahmeort Dr.-Walter-Bruch-Schule St. Wendel, technisch-gewerblicher und sozial-
pflegerischer Bereich
Zuweisende Keine Zuweisung notwendig, Anmeldung an der Schule, ein Informations-
Stelle gespräch mit den Sozialpädagogen ist erwünscht.
Kontakt Dr.-Walter-Bruch-Schule Dr.-Walter-Bruch-Schule
Sozialpflegerischer. Bereich Technisch-gewerblicher Bereich
Wendalinusstraße 26 Werschweilerstraße 41
Stand: 01.11.2011
66606 St. Wendel 66606 St. Wendel
Telefon 06851 9320-0 06851 9311-0
Fax 06851 9320-33 06851 9311-20
E-Mail sek-s@tgsbbzwnd.de sekretariat@tgsbbzwnd.de
Internet www.tgsbbzwnd.de/BVJ www.tgsbbzwnd.de/BVJ
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für Bildung
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2.6 Jugendberufshilfe - Dualisiertes Berufsgrundbildungsjahr
Kaufmännischer Bereich
Das Berufsgrundbildungsjahr (BGJ) wird im kaufmännischen Bereich an dem Berufsbildungs-
zentrum Dr. Walter-Bruch-Schule in Dualisierter Form angeboten.
Maßnahme- Es werden Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die für einen Beruf in Wirt-
beschreibung schaft und Verwaltung benötigt werden. Das BGJ wird in dualisierter Form
angeboten. Dabei besuchen die SchülerInnen an 2 Tagen die Schule und
nehmen an 3 Tagen pro Woche an einem gelenkten und betreuten Praktikum
in ausgewählten kaufmännischen Betrieben teil.
Das Praktikum erstreckt sich über das ganze Schuljahr, mit Ausnahme der
Ferien. Es vermittelt den SchülerInnen Einblicke in den beruflichen Alltag und
gibt den Betrieben die Möglichkeit, Jugendliche nicht nur durch die Schul-
zeugnisse, sondern auch durch ihre praktische Tätigkeit kennenzulernen.
Dieses gegenseitige Kennenlernen beider Partner erhöht im Vergleich zum
rein schulischen Unterricht die Chance für den Abschluss eines Ausbildungs-
vertrages. Die Modellklassen werden sozialpädagogisch betreut.
Zielgruppe Jugendliche, die konkret eine Ausbildung anstreben, aber bisher keine Lehr-
stelle gefunden haben oder die sich beruflich orientieren und erproben wol-
len. Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Zugangsberechtigung zu
den Berufsfachschulen erworben werden, bzw. der Hauptschulabschluss, so-
fern noch nicht vorhanden.
Ziel Ziele des betrieblichen Praktikums sind die Orientierung für ein Berufsfeld
und für einen Ausbildungsberuf, mit der Möglichkeit der Übernahme in eine
Ausbildung. Außerdem die Erfüllung der Berufsschulpflicht.
Angebotsdauer ein Schuljahr
Voraussetzung Versetzung in Klasse 9 und Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht
Maßnahmeort Dr.-Walter-Bruch-Schule St. Wendel, Kaufmännischer Bereich
Anmeldung Die Anmeldung erfolgt an der Schule, ein vorbereitendes Gespräch mit den
Sozialpädagogen ist vor Schulbeginn erwünscht.
Kontakt Dr.-Walter-Bruch-Schule
Berufsbildungszentrum
Stand: 01.11.2011
Jahnstraße 14
66606 St. Wendel
Telefon 06851 9321-0
Fax 06851 9321-33
E-Mail kbbz-wnd@t-online.de
Internet www.kbbzwnd.de
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