Digital Health - The Digital Patient Journey - Regionale Ausschreibung Informationsveranstaltung 17.06.2021 - uppervision.at
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Regionale Ausschreibung Digital Health – The Digital Patient Journey Informationsveranstaltung 17.06.2021
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Frau Ecker Nadine
Festnetz: +43 732 79 810 5345
Handy: +43 664 8568543
Mail: nadine.ecker@biz-up.at
4Motivation
• Das interdisziplinäre Forschungs- und Arbeitsgebiet der Medizintechnik hat sich in
Oberösterreich in den vergangenen Jahren bereits stark entwickelt.
• Datenbasierte Entscheidungen bekommen einen immer höheren Stellenwert und der
Einsatz neuer Technologien in einem Daten-getriebenen Umfeld hat zusätzlich auch
Einfluss auf bestehende Prozesse und Organisationsformen.
• Im Zentrum eines digitalisierten Gesundheitswesens stehen Lösungen, die
Patient*innendaten erfassen, aufbereiten, auswerten und so alle Behandlungsschritte
von der Prävention bis zur Nachsorge verbessern.
• Eine Grundvoraussetzung dafür ist die Akzeptanz der neuen Technologien bei den
Nutzer*innen. Themen wie Datensicherheit und Kontrolle über die eigenen Daten
gewinnen daher an Relevanz.
• Das Verständnis des „klassischen Patient*innenpfads“ wandelt sich immer mehr in
Richtung einer sogenannten «Patient Journey», welche über die reine Abbildung der
einzelnen Prozessschritte einer Behandlung hinausgeht. Damit in Zusammenhang steht
das effektive und effiziente Nahtstellenmanagement zwischen Medizin, Forschung
und Wirtschaft.
8Motivation
Folgende strategischen Ziele stehen für die vorliegende Ausschreibung besonders im
Fokus:
• Entwicklung von zukunftsweisenden, medizintechnischen Produkten, Prozessen
und Verfahren im Sinne einer bestmöglichen Patient*innenversorgung und -sicherheit.
• Verbesserung der Wertschöpfungskette entlang der „Digital Patient Journey“ durch
den Einsatz digitaler Lösungen und durch cross-sektorale Zusammenarbeit von
Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Krankenhäusern.
• Bestmögliche Verwendung von Gesundheitsdaten: Ziel muss es sein,
Datenschutzinteressen der Patient*innen zu wahren und gleichzeitig mit diesen Daten
Behandlung, Forschung sowie Innovationen voranzutreiben.
• Positionierung Oberösterreichs als Kompetenzregion für Anwendungen in den
Bereichen Digital Health bzw. Medical Engineering.
9Operative Ziele
Ziel 1: Das Projekt muss einen konkreten Beitrag leisten, um die Standort-Initiative MED UP –
Medical Upper Austria und damit die Position von Oberösterreich als „internationalen Medical
Innovation Hub“ weiter auszubauen.
Ziel 2: Das Projekt muss die Wertschöpfung der Unternehmen und Institutionen entlang der
„Digital Patient Journey“ unter Berücksichtigung der Schwerpunkte Medical Engineering und
Digital Health nachhaltig stärken.
Ziel 3: Das Projektergebnis bzw. die angedachten Lösungen müssen insbesondere Auswirkungen
auf die folgenden Aspekte haben:
a) Beitrag zum Erhalt und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten
Unternehmen
b) Potenzial für branchen- oder sektorübergreifende Lösungen, die Entwicklung neuer
Geschäftsmodelle oder die Erschließung neuer Märkte
c) Entwicklung zukunftsweisender medizintechnischer Produkte, Prozesse und Verfahren im
Sinne einer bestmöglichen Patient*innenversorgung und -sicherheit.
d) Positive Auswirkungen auf ein effektives und effizientes Nahtstellenmanagement zwischen
Medizin, Forschung und Wirtschaft.
10Das Wichtigste in Kürze…
11Ausschreibungsschwerpunkte
Förderung kooperativer Projekte der experimentellen Entwicklung.
Fokus:
Förderung von Projekten entlang der „Digital Patient Journey“
Zielsetzung der Ausschreibung:
Verbesserung der Patient*innenversorgung -u. sicherheit entlang der digitalen Wertschöpfung
(Prävention / Diagnose und Therapie / Nachbetreuung).
>> zwei themenrelevante Schwerpunkte:
1. Medical Engineering an der Nahtstelle zu Digital Health
2. Digital Health
12Ausschreibungsschwerpunkte
ad 1) Medical Engineering
Medical Engineering ist ein interdisziplinäres Forschungs-und Arbeitsgebiet an der Nahtstelle
zwischen den Ingenieur-und Naturwissenschaften sowie der Medizin. Ziel ist die Entwicklung und
Gestaltung neuer Geräte, Anlagen, Implantate und Technologien im medizinischen und klinischen
Anwendungsbereich.
Unter Medical Engineering wird auszugsweise verstanden:
• Robotik, minimalinvasive Chirurgie, z.B. OP-Roboter, Roboter für die automatisierte Probenahme, Robotik in der Pflege
(u.a. um Personalmangel in Medizin und Pflege entgegen zu wirken).
• Elektromedizin, biomedizinische Messtechnik, Monitoring
• Biomechanik, Entwicklung von Prothetik (Endo-bzw. Exoskelette)
• Medizinmechatronik
• Mikrosensorik und Mikrofluidik
• Zulassung von Medizinprodukten, Regulatory Affairs, Nachweis der klinischen Wirksamkeit, etc.
13Ausschreibungsschwerpunkte
Ad 2) Digital Health
Digital Health ist ein Sammelbegriff für den Einsatz digitaler Technologien im Gesundheitswesen
und bezeichnet alle Hilfsmittel und Dienstleistungen, bei denen Informations- und
Kommunikationstechnologien (IKT) zum Einsatz kommen. Die Technologien dienen der
Vorbeugung, Diagnose, Behandlung, Nachbetreuung, Überwachung und Verwaltung im
Gesundheitswesen.
Unter Digital Health wird auszugsweise verstanden:
• Interoperabilität, Durchgängigkeit/ Informationsfluss, Standards (DICOM, HL7, …)
• Wissensbasierte Systeme (Machine Learning, Big Data, KI, …)
• Datenerfassung, -sammlung, -übertragung, -auswertung, -analyse, - und verwaltung
• Datenqualität, -korrektheit, -sicherheit sowie Datenschutz, IT-Security & -Safety
• E-Health, AAL (Ambient Assisted Living bzw. Active and Assisted Living)
• Biomedizinische Bildgebung und -analyse sowie hochauflösende Bildgebung
• Brain-Computer-Interface, Biosignalverarbeitung
• Medizinische Simulatoren und Simulation, z.B. durch Anwendung von Force Feedback und Cinematic Rendering
14Ausschreibungsschwerpunkte
15Ausschreibungsschwerpunkte
16Ausschreibungsschwerpunkte
Projektvoraussetzungen
• Berücksichtigung bestehender Standards, insbesondere Standards für den Austausch von Daten
im Gesundheitswesen.
• Beachtung ethischer bzw. datenschutzrechtlicher Aspekte und Darstellung in ihrer
Projektrelevanz.
• Berücksichtigung eines Ethikantrags im Arbeitsplan, wo inhaltlich notwendig.
Im Sinne eines ersten Nachweises der klinischen Wirksamkeit bzw. des „proof of concept“ eines
Prototyps wird die Durchführung einer präklinischen Studie empfohlen.
„Pilotstudien“ oder „proof-of-concept“-Studien haben ein Medizinprodukt zum Gegenstand. Die
Ergebnisse dieser Studien sollen die Basis (Proof of concept) für eine eventuelle Entwicklung eines
Medizinproduktes bilden.
17DIGITAL HEALTH – THE DIGITAL PATIENT JOURNEY EINREICHBEDINGUNGEN Verena Mussnig| Programmmanagerin Digitalisierung 17.06.2021 | Wien
DAS WICHTIGSTE IN KÜRZE
Eckpunkt Informationen
Projektart Kooperatives F&E Projekt
Forschungskategorie Experimentelle Entwicklung
Beantragte Förderung EUR 100.000 – 600.000
Laufzeit Max. 36 Monate
Budget gesamt EUR 4,76 Mio.
Geldgeber Land OÖ
Einreichfrist 29.10.2021, 12:00
Quelle oder Zusatzinfos eingeben
© FFG 2021 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 19ANFORDERUNGEN AN DAS KONSORTIUM (1/2)
• Das Konsortium besteht aus mind. 2 oder förderbaren Projektkosten
mehreren voneinander unabhängigen Partnern • Die Forschungseinrichtungen haben in Summe
• Mind. 1 Unternehmen jeglicher Rechtsform mind. 10% und max. 70% Anteil an den
aus Oberösterreich förderbaren Projektkosten
• Mind. 1 Einrichtung für Forschung und
Wissensverbreitung aus Oberösterreich
• Beteiligung von Bedarfsträgern und
Gesundheitseinrichtungen aus Oberösterreich
in für das Projekt relevanten Rolle möglich
• Einzelne Unternehmen tragen max. 70% der
© FFG 2021 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 20ANFORDERUNGEN AN DAS KONSORTIUM (2/2)
• Es werden ausschließlich Oberösterreichische • Partner außerhalb Oberösterreichs
Kooperationspartner gefördert • Teilnahme als Assozierte Partner möglich
• Niederlassung in Oberösterreich an der • Teilnahme ohne Förderung
Projektarbeiten durchgeführt werden
• Eingabe im eCall durch Konsortialführer inkl.
Begründung für Teilnahme und LOI
© FFG 2021 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 21OBERÖSTERREICHISCHE BEDARFSTRÄGER
Bedarfsträger In der Rolle als Unternehmen In der Rolle als
förderbar: Forschungseinrichtung förderbar
Oö. Krankenanstalten Ja Ja
Hilfsorganisationen
z.B. oö. Rotes Kreuz, etc. Ja Nein
Pflege- und
Betreuungseinrichtungen Ja Nein
© FFG 2021 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 22FÖRDERQUOTEN
Organisationstyp Förderungsquote
Kleines Unternehmen maximal 60 %
Mittleres Unternehmen maximal 50 %
Großes Unternehmen maximal 35 %
Forschungseinrichtungen im Rahmen ihrer nicht- maximal 60 %
wirtschaftlichen Tätigkeit
Nicht wirtschaftliche Einrichtungen im Rahmen ihrer nicht- maximal 60 %
wirtschaftlichen Tätigkeit
© FFG 2021 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 23FÖRDERUNG PRÄKLINISCHE
STUDIEN
bis zu einer max. Förderhöhe von EUR 15.000
Voraussetzung:
Einhaltung von Qualitätsvorgaben (Votum
Ethikkommission)
Studienrelevante Kosten förderbar:
CRO (Contract Research
Organisation)/wissenschaftlicher Partner zur
Durchführung der präklinischen Studie
Zentren inkl. Probanden und Prüfteam
Prüfmaterial (CMO)
© FFG 2020 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 24WIE WIRD BEWERTET?
DIE BEWERTUNGSKRITERIEN
1 Qualität des Vorhabens 3 Nutzen und Verwertung
Eignung der 4 Relevanz des Vorhabens für die
2
Förderwerbenden/Projektbeteiligten Ausschreibung
• Die vier Hauptkriterien setzen sich aus mehreren • Die Kriterien spiegeln sich in der Struktur der
Subkriterien zusammen. Projektbeschreibung wieder.
• Eine detaillierte Auflistung der Förderkriterien ist
im Ausschreibungsleitfaden zu finden.
© FFG 2020 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 25EINREICHUNG
Die Einreichung erfolgt bis zum 29.10.2021 um
12:00 über den FFG eCall
Erforderliche Unterlagen
Online Kostenplan (direkt im eCall)
Projektbeschreibung (Upload als PDF)
verpflichtende Stammdaten: Jahresabschlüsse
der letzten beiden Jahre
Eidesstattliche Erklärung zum KMU-Status (bei
Bedarf)
© FFG 2020 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 26ABLAUF DER AUSSCHREIBUNG: INDIKATIVE DATEN
Auftaktveranstaltung Einreichschluss im eCall Vertragserstellung
29.10.2021, 12:00
17.06.2021 17.06.2021 29.10.2021 01.2022 02.2022 Ab 03.2022
Projektstart
Projektauswahl
für genehmigte Projekte
Bewertung durch ein
multidisziplinäres
Bewertungsgremium
Ausschreibungseröffnung
© FFG 2020 | Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft | www.ffg.at 27KONTAKT Mag. Verena Mussnig Programmmanagerin Digitalisierung T +43 (0) 57755-5135 verena.mussnig(at)ffg.at www.ffg.at www.ffg.at/ooe2021-Medizintechnik
KOSTENLEITFADEN 2.1
ALEXANDER GLECHNER
17.06.2021
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.atKOSTENLEITFADEN 2.1
INHALT
• Leitfaden
• Förderbare Kosten
• Zwischen- und Endabrechnung
• Prüfung vor Ort
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.at 30KOSTENLEITFADEN 2.1
LEITFADEN
KOSTENLEITFADEN 2.1 UND FAQ
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.at 31KOSTENLEITFADEN 2.1
FÖRDERBARE KOSTEN
• Dem Vorhaben zurechenbare Kosten sind alle Ausgaben bzw. Aufwendungen, die
o direkt,
o tatsächlich und
o zusätzlich (zum herkömmlichen Betriebsaufwand)
o für die Dauer der geförderten Tätigkeit
nachweislich entstanden sind.
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.at 32KOSTENLEITFADEN 2.1
FÖRDERBARE KOSTEN
• Personalkosten:
o angestellte ProjektmitarbeiterInnen
o freie DienstnehmerInnen
o Personen im öffentlichen Dienst
o mitarbeitende GesellschafterInnen
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.at 33KOSTENLEITFADEN 2.1
FÖRDERBARE KOSTEN
Gemeinkostenzuschlag:
• Die Gemeinkosten decken Kosten für Sekretariat, Controlling, Buchhaltung,
Personalverrechnung, Arbeitsplatzausstattung und EDV ab.
• Aufschlag von pauschal 25% auf folgende Kostenkategorien:
• Personalkosten
• Kosten für Anlagennutzung
• Sachkosten
• Reisekosten
• Kein Aufschlag auf Drittkosten
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FÖRDERBARE KOSTEN
Kosten für Anlagennutzung
anteilsmäßig, für die Forschungstätigkeit notwendige Nutzung
• auf Basis Nutzungsdauer lt. Anlagenverzeichnis
• Maschinenstundensätze
• Laborstundensätze
Sach- und Materialkosten
• Verbrauchsmaterial
• geringwertige Wirtschaftsgüter
• Lizenzkosten (anteilig)
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FÖRDERBARE KOSTEN
Drittkosten (Limit 20 % der Gesamtkosten je Partner)
• technisches/wissenschaftliches Know-how
• technische/wissenschaftliche Beratung
• Präklinische Studien (proof of concept): max. € 15.000,- (Voraussetzungen beachten)
Hinweise zu den Drittkosten:
• konzerninterne Verrechnung sind von der Deckelung ausgenommen
• Verrechnungen zwischen ProjektpartnerInnen sind grundsätzlich nicht anerkennbar.
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.at 36KOSTENLEITFADEN 2.1
ZWISCHEN UND ENDABRECHNUNG
• Die Abrechnung erfolgt über eCall (so wie beim Antrag).
• Befüllen Sie die Abrechnung mit IST-Werten.
• Halten Sie sich bei der Bezeichnung der Kosten möglichst an den genehmigten Plan.
• Beachten Sie bitte Auflagen im Vertrag und Programmvorgaben (z. B. Kooperationskriterium)
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.at 37KOSTENLEITFADEN 2.1
PRÜFUNG VOR ORT
Prüfung vor Ort:
• wird rechtzeitig angekündigt
• während oder nach Ende der Projektlaufzeit
• Einsicht in Belege
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.at 38KOSTENLEITFADEN 2.1
VERMEIDUNG UNERWÜNSCHTER
MEHRFACHFÖRDERUNGEN
Die Abwicklungsstellen haben angemessene und wirksame Methoden zur Überprüfung der
Angaben der Förderungswerberin oder des Förderungswerbers vorweg festzulegen, die
geeignet sind, unerwünschte Mehrfachförderungen zu vermeiden.
• Bestätigung bei Antrag und Abrechnung, dass Kosten nicht bei anderer Förderungsstelle
eingereicht wurden.
• Informationsaustausch mit anderen Förderungsstellen
• Im Verdachtsfall gemeinsame Prüfungen.
© FFG I Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft I www.ffg.at 39Alexander Glechner
Projektcontrolling und Audit
Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Sensengasse 1, A-1090 Wien
T +43 (0) 5 77 55 – 6082
alexander.glechner@ffg.at
www.ffg.at
VIELEN DANK FÜR IHRE AUFMERKSAMKEIT!
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