JUHU - Einklang für Körper, Geist und Seele - KOSTENLOS
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EIN MAGAZIN VON, MIT UND FÜR DIE GENERATION 50+ – OFFIZIELLES BEKANNTMACHUNGSORGAN DES KREISSENIORENRATS REMS-MURR-KREIS NR. 24 | 02–04/15
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DAS JUNGE MAGAZIN FÜR SENIORENKULTUR IM REMS-MURR-KREIS
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und Seele
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Belz, Malermeister, 71397 Leutenbach, Tel. 07195/68621
Eckstein, Malermeister, 71522 Backnang, Tel. 07191/23268
Hagenlocher, Elektrotechnik, 73630 Remshalden, Tel. 07151/72445
Kögel, Sanitär und Heizung, 71364 Winnenden, Tel. 07195/73688
Leibbrand, Maler und Stuckateur, 73614 Schorndorf, Tel. 07181/92015-0
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KREISSENIORENRATS Karl-Heinz Pscheidl Falk Dieter Widmaier utagerd@aol.com
Tulpenweg 22 Dürerweg 30
VORSITZENDER 71549 Auenwald 73614 Schorndorf Jürgen Hepperle
Heinz Weber Tel.: 07191/52565 Tel. 07181/64391 Rosenäcker 36
Freibergstraße 3 karlheinz.pscheidl@t-online.de mfd.widmaier@arcor.de 71394 Kernen im Remstal
70736 Fellbach Tel.: 07151-480777
Tel. 0711/513726 SCHATZMEISTER Dieter Schenkel vorstand@seniorenrat-kernen.de
ksr-remsmurr@gmx.de Christa Cepa-Reizel Im Törle 9 Heinz Bartelmess
Meißner Straße 23 71570 Oppenweiler Mozartstraße 47
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VORSITZENDE Tel. 0711/5782610 dieter.schenkel@web.de Tel.: 0711/586388
Waltraud Bühl christareizel@t-online.de vorstand@seniorenrat-fellbach.info
Nonnenbergstraße 19 Klaus Werner
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Liebe Leserin, INHALT
lieber Leser, 04 Seit über 20 Jahren
ein zuverlässiger Partner
17 Was Hänschen nicht lernt,
lernt Hans anders!
wieder halten Sie eine Ausgabe von 05 Kreisseniorenrat fordert 20 Seniorenfreundlicher Einkauf
weiteren Pflegestützpunkt in Backnang
jUHU in Händen mit vielerlei Informatio-
Große Empörung über eine 22 Komfort im Alter –
nen und Wissenswertem. Unsere Autoren „Umzugsprämie für Senioren“ einfach nachrüsten
sind Personen die wissen von und über 06 Pflegeberufe sind attraktiv und 23 Das Bauchgefühl muss
was sie schreiben und sind nicht abhän- sollen noch attraktiver werden stimmen
gig von Finanziers oder Sponsoren. Sie 08 Badewanneneinstieg 24 Seite des Rechts:
können ihre Meinung und Ideen frei äußern. leicht gemacht Die Erbengemeinschaft
09 Nachrichten aus den 26 Pfarrer Dr. Ingo Sperl
Das gilt ebenfalls für das jUHU als Magazin von, mit und für
Seniorenräten „Dem Tod bereits mehrfach
die ältere Generation. In einer Zeit in der, vor allem in der 10 Zertifizierung „Senioren- von der Schippe gesprungen
Politik, immer mehr die Lobbyisten bestimmen, in der keine freundliche Gaststätte“ 28 Sinneserlebnis „weiterweg“
Entscheidungen mehr unabhängig von Interessen gefällt wer- 11 Neue Broschüre 31 Seniorenfreundlicher Einkauf
den, sind wir frei in unserer Berichterstattung und niemand „Schuldenfrei im Alter“ in Schorndorf
Rechenschaft schuldig. 13 Dem „ungebetenen Gast“ 33 Satire: Die da oben machen
erst keine Chance lassen was sie wollen
Auch in dieser Ausgabe bieten wir Ihnen eine Fülle an Infor-
14 Infos vom Sanofakter 34 Hajo kocht: Lutzenberger
mationen für Ihre Gesundheit, für Ihr Recht und Vorschläge 15 Mehr gemeinsames Denken Rahmkässpätzla mit
für Ihre Freizeit. Wie in jeder Ausgabe stellen wir eine Persön- und Handeln tut Not Zwiebelschmelze
lichkeit aus dem Rems-Murr-Kreis vor. Diesmal Pfarrer Sperl
aus Auenwald, der ein interessantes Buch über den Kampf mit IMPRESSUM
seiner Krankheit verfasste. Ihn hat die Krankheit gezwungen
in diesem Jahr in den vorgezogenen Ruhestand einzutreten. Herausgeber: ISSN 2191-009X
Roland Schlichenmaier
Sein Lebensmut ist trotzdem ungebrochen. Titelbild:
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Der Winter wird sich ja bald verabschieden, dann kommt die Jürgen Klein
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Zeit sich auf „Schusters Rappen“ zu bewegen. Eine gute Mög- Eichendorffweg 14 Verlag:
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ten“ belächelt wird. jUHU will informieren, animieren und zu- Tel. 0 71 91 | 6 45 12 Theodorstr. 41k
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j.rodlberger@t-online.de www.juhu-magazin.de
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Jürgen Klein (Weissach im Tal), Horst Rauhut (Backnang), Hans-Jörg
Haug (Althütte), RA Herbert Bailer (Backnang), Dr. Helmut Ehleiter (Back-
nang), Heide Roesler (Waiblingen), Roswitha Morlok-Harrer (Fellbach)4 | jUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 24 | 02–04/15
Seit über 20 Jahren
ein zuverlässiger Partner
Ein großes Lob der Stadt Fellbach
für die Aktivitäten des Seniorenrates
„F
ast alle Ziele, die sich der Stadtseniorenrat Fellbach für Bushaltestellen in Fellbach. Für die weitere Umgestaltung hat
2014 gesetzt hat, sind erreicht worden.“ Dieses positive übrigens die Stadt kürzlich die Gelder erheblich erhöht, was
Fazit zog die 1. Vorsitzende Cäcilie Brügging vor dem die Initiatoren natürlich freut.
Sozialausschuss des Fellbacher Gemeinderats. Regelmäßig Sehr beliebt sind nach wie vor die wöchentlichen Übungs-
berichtet die Arbeitsgemeinschaft über ihre Aktivitäten die- stunden im Bewegungsparcours in Schmiden, die der Stadt-
sem Gremium. seniorentat anbietet. Ebenfalls nicht vergessen: In der Ruhe
Zugleich war’s ein bedeutendes Jahr: Seit nunmehr über 20 liegt die Kraft. Ein kleines Päuschen kann Wunder wirken. Da-
Jahren gibt es diese Institution, die sich als Anlaufstelle für zu wurden 2014 vier neue Bänke im Stadtgebiet aufgestellt –
hilfe- und ratsuchende ältere Menschen sieht, auf Missstän- selbstverständliche mit bequemen Rücken- und Armlehnen.
de hinweist und zusätzlich eigene Projekte engagiert betreibt. Initiiert wurde die Aktion vom Stadtseniorenrat, mit finanzi-
Das erfolgreiche Arbeiten sei daher kein Wunder, meinte der eller Unterstützt der Kreissparkasse, der Fellbacher Bank und
Erste Bürgermeister Günter Geyer anerkennend: „Der Stadt- der Richard-Bährle-Stiftung.
seniorenrat ist in dieser Zeit für Fellbach zum wichtigen und Die Seniorengemeinschaft engagiert sich außerdem mit sei-
verlässlichen Partner in allen Seniorenangelegenheiten ge- nen Mitgliedern in den Arbeitsgruppen „Staffel 25“ sowie
worden.“ Der Rat sei ein wichtiger, konstruktiver und gleich- „Barrierefreies Fellbach“ und findet dabei – wie bei vielen
zeitig kritischer Partner bei der Gestaltung des demografi- anderen Projekten – „stets ein offenes Ohr für unsere Vor-
schen Wandels. schläge“, wie die Vorsitzende Cäcilie Brügging versicherte.
Die Bilanz, die Cäcilie Brügging und Heinz Bartelmess vor Seit Jahren bietet der Stadtseniorenrat in allen drei Fellbacher
den Stadträtinnen und Stadträten zogen, kann sich sehen las- Stadtteilen außerdem eine Beratung zum Ausfüllen der Vor-
sen. So wurden im vergangenen Jahr wieder Unternehmer sorgepapiere an.
und Händler in Fellbach mit dem Zertifikat „Seniorenfreundli- Mit den Spenden im vergangenen Jubiläumsjahr wurden un-
cher Service“ ausgezeichnet. Inzwischen sind es über 80 Ge- ter anderem die drei Begegnungsstätten in der Stadt Fellbach
schäfte, die sich beteiligen. Und das Interesse ist nach wie vor unterstützt, mit denen der Stadtseniorenrat sehr gut zusam-
groß. Weniger Zuspruch hingegen erhalte die „Freundliche menarbeitet. sh
Toilette“. Es sei nicht so einfach, neue Betriebe und Händ-
ler zu finden, die kostenlos ihre „stillen Örtchen“ zur Verfü-
gung stellten. Künftig werde man deshalb gezielt Gaststätten
ansprechen. Für den Aufkleber „Freundliche Toilette“ gibt es
übrigens eine kleine finanzielle Zuwendung.
Sehr gefragt, so Brügging, ist die alljährliche Schulung an
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den DB-Fahrschein-Automaten. Diese Aktion sei für Mai 2015 Eine runde Sache:
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Anerkennende Worte im Sozialausschuss gab es auch für das Ganz pur
Natur mein Fall:
Natur pur
Engagement des Stadtseniorenrats in Sachen barrierefreiejUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 224 | 02–04/15 5
Kreisseniorenrat Große Empörung
fordert weiteren über eine „Umzugsprämie
Pflegestützpunkt für Senioren“
E inen Antrag zur Weiterentwicklung des Pflegestützpunk-
tes hat der Kreisseniorenrat Rems-Murr (KSR) an Land-
rat Johannes Fuchs gesandt, den zugleich alle Kreistagsfrak-
E mpörung hat die Forderung der IB Bau in den Stuttgar-
ter Nachrichten nach einer „Umzugsprämie für Senioren“
gesorgt, um mehr freien Wohnraum für junge Familien zu be-
tionen als Kopie erhalten haben. Der KSR ist der Meinung, kommen. Roland Sing, Vorsitzender des Landesseniorenra-
dass für den flächenmäßig großen Landkreis Rems-Murr eine tes, wehrt sich massiv gegen diese „Umzugsprämie“ und er-
Weiterentwicklung des Pflegestützpunktes durchaus notwen- hält Unterstützung vom Kreisseniorenrat Rems-Murr.
dig ist. KSR-Vorsitzender Heinz Weber: „Wir sind auch der Meinung,
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Pflegestützpunkte hat dass diese Forderung der völlig falsche Weg ist. Ältere Men-
Anfang Juni des vergangenen Jahres bekannt gegeben, dass schen so einfach zu verpflanzen bringt deren schon nicht ein-
interessierte kommunale Gebietskörperschaften sich in Ab- faches Leben noch mehr durcheinander.“
stimmung mit den Kranken- und Pflegekassen für eine be- Seine Meinung ist klar. Hier wäre es mit Sicherheit besser
darfsgerechte Weiterentwicklung der bestehenden Pflege- mehr finanzielle Unterstützung für einen barrierefreien Um-
stützpunktstruktur bewerben können. Dabei geht es darum, bau zu fordern. Verschiedene Kreisseniorenräte haben sich in
die Pflegestützpunkte zu konsolidieren, sowie die noch vor- ihren Kreisen mit den Kreishandwerkerschaften zusammen-
handenen Lücken zu schließen. getan und haben das Zertifikat „ServicePlus“ (http://www.ser-
Der Kreisseniorenrat Rems-Murr sieht darin die Möglichkeit, viceplus-bw.de/) ins Leben gerufen. Eben damit die Senioren
mit einem weiteren Pflegestützpunkt in Backnang die Bevöl- von geschulten Handwerksbetrieben richtig beraten und be-
kerung im ländlichen Raum besser zu versorgen. Es ist wich- treut werden, so dass sie noch lange in ihrem gewohnten Um-
tig, eigenständiges Leben in den eigenen vier Wänden durch feld leben können. pm
entsprechende Beratungshilfen des Pflegestützpunktes nach-
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haltig zu fördern. Deshalb fordert der KSR, dass das Land-
ratsamt für den Rems-Murr-Kreis einen weiteren Pflegestütz-
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punkt entsprechend beantragt. pm partne
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Pflegeberufe sind attraktiv
und sollen noch attraktiver
werden
Landesregierung lobt sich beim Zwischenbericht
der Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege
vom Bundesfamilienministerium
A
nstrengungen der Landesregie- ministerin Katrin Altpeter, dass es in vergütung auf ausbildende und nicht-
rung, mehr Menschen für ei- Baden-Württemberg gelungen ist, die ausbildende Einrichtungen.
nen Beruf in der Pflege zu ge- Schülerzahlen in der Altenpflege- und Die Ausbildungs- und Qualifizierungs-
winnen und einen Fachkräftemangel zu Altenpflegehilfeausbildung deutlich zu offensive Altenpflege geht zurück auf
vermeiden, zeigen Erfolge. steigern – ein zentrales Ziel der Offensi- einen Vorschlag der Bundesregierung,
Zu diesem Ergebnis kommt zumindest ve: „Zurzeit haben wir über 10.000 Aus- die Kräfte von Bund, Ländern, Bundes-
der Zwischenbericht der Ausbildungs- zubildende in der Altenpflege oder der agentur für Arbeit und Verbänden zu
und Qualifizierungsoffensive Altenpfle- Altenpflegehilfe, das sind rund 2.200 bündeln und möglichst konkrete Ziele
ge, der vom Bundesfamilienministeri- mehr als noch vor fünf Jahren.“ Baden- zur Stärkung der Ausbildung und Wei-
um veröffentlicht wurde. Württemberg sei heute bundesweit das terbildung sowie zur Steigerung der At-
Der Bericht listet die Aktivitäten auf, mit Land mit den zweithöchsten Auszubil- traktivität des Beschäftigungsfeldes der
denen die Bundesländer die Rahmenbe- dendenzahlen. Entscheidend dazu bei- Altenpflege zu vereinbaren. Ziel ist die
dingungen im Pflegebereich verbessern getragen habe die verlässliche Schulfi- Sicherung des Fachkräftebedarfs. Nach
und Pflegeberufe attraktiver machen. nanzierung durch das Land sowie die zweijähriger Arbeit liegt jetzt der Zwi-
Besonders zufrieden ist Landessozial- Verteilung der Kosten der Ausbildungs- schenbericht zur Offensive vor.
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Konzept für eine Altenpflegehilfeaus-
Und der Lohn? bildung speziell für Migrantinnen und
Schön diese Pressemitteilung, dass sich im Bereich der Altenpflege etwas tut. Migranten mit geringeren deutschen
Schön, dass der Beruf attraktiver wird. Sprachkenntnissen entwickelt. Es soll
Weniger schön ist die Bezahlung der geistig und körperlich hart beanspruch- zum Beginn des kommenden Schul-
ten Pflegekräfte. Erstes Ausbildungsjahr: 876 Euro, zweites Ausbildungsjahr jahres anlaufen. Neben dem Berufsab-
937 Euro, drittes Ausbildungsjahr 1038 Euro – alles Brutto. Wer nicht bei den schluss steht der Erwerb der deutschen
Eltern lebt, muss seinen kompletten Lebensunterhalt davon bestreiten.
Sprache im Mittelpunkt dieser zweijäh-
Das Einstiegsgehalt des Altenpflegers liegt laut Internetrecherche bei brutto
rigen Ausbildung.
bei 2400 bis 2500 Euro. Schicht- und Wochenenddienst inklusive. Knochenar-
Auf großes Interesse vor allem bei jun-
beit über der Belastungsgrenze ist der Alltag.
Doch nicht überall wird ein solcher Lohn gezahlt. Außerdem: Teilzeitkräfte, gen Menschen stößt die Kampagne
die oft zwei Schichten am Tag fahren müssen, sind billiger. „Vom Fach für Menschen“, die das Land
Was fehlt ist der gerechte Lohn für verantwortungsvolle Arbeit. – Das Thema gemeinsam mit vielen Partnern gestar-
wird von der Politik jedoch ausgeklammert. tet hat, um für Pflegeberufe zu werben.
Die Interseite der Kampagne www.vom-
fach-fuer-menschen.de informiert unter
Erfolgreich für die Gewinnung von das Angebot an Teilzeitausbildungen in anderem über Ausbildungs-, Aufstiegs-
mehr Pflegefachkräften war der Ent- der Pflege im Land weiter auszubauen. und Fördermöglichkeiten und Veran-
schluss, Altenpflegehelfern in Baden- Um mehr Menschen mit Migrations- staltungen zum Thema. Kürzlich hin-
Württemberg nach deren einjährigen hintergrund den Einstieg in einen Pfle- zugekommen ist eine Praktikumsbörse,
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zu ermöglichen, hat das Kul- bei der man Informationen über freie
gungen den direkten Wechsel in eine
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UND SICHER AUSSTEIGEN
wird? Dann sollten Sie den nachfolgenden Bericht aufmerk-
Erleben Sie wieder einen mühelosen und
sam lesen. selbstständigen Alltag und holen Sie sich
Jeder ältere Mensch würde seinen Lebensabend gerne in der verlorene Lebensqualität und Unabhängig-
keit zurück.
vertrauten Umgebung verbringen. Leider finden sich in ihren Probleme im Alter, gesundheitliche Beschwer-
Sicher heraus…
eigenen vier Wänden aber Missstände, die dem entgegenste- den und körperliche Handicaps machen
hen. Dabei spielt das Badezimmer oft eine entscheidende Rol- den Wannenrand oftmals zum Problemfall.
Im Gegensatz zum kompletten Austausch
le. Am Badewannenrand beginnt das unüberbrückbare Hin- der Wanne ist der nachträgliche Einbau der
dernis. Ein kompletter Umbau würde eine große Baustelle Wannentüre in Ihre eigene Badewanne eine
schnelle und saubere Sache – ohne Fliesen-
bedeuten und ist meist auch nicht zu finanzieren. schaden an einem einzigen Tag.
Die Firma Horst Rilling hat sich dieses Problems angenom- Ihre Vorteile:
men: ohne große Umbaumaßnahme und kostengünstig wird • Die eigene Wanne bleibt erhalten.
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die eigene Badewanne so umgestaltet, dass eine Öffnung mit Eine Koste e • Sie bleiben flexibel in den Möglich-
überna h m keiten: duschen oder baden.
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Pflegekasse an den Kosten (wohnumfeldverbessernde Maß-
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für Senioren, die in einem Team gleichaltriger mitwirken freut sich der Herausgeber Roland Schlichenmaier auf Ih-
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gütung. Wir verstehen uns als Partner unserer Kunden. Kontaktaufnahme per Mail unter rs@schlichenmaier.dejUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 23 | 11/14–01/15 | 9
Zwei-Tagesausflug führt
NACHRICHTEN nach Bamberg
AUS DEN Mit dem Bus ins Frankenland fährt der Seniorentreff Oeffin-
SENIORENRÄTEN gen am Mittwoch, 5. August, für zwei Tage. Erste Station ist
Schloss Weissenstein in Pommersfelden, der Sommersitz von
Fürstbischof Lothar Franz von Schönborn. Hier erleben die
Gäste einen interessanten Schlossrundgang. Anschließend
Gelungene Bewegung: führt der Weg in die alte Kaiser- und Bischofsstadt Bamberg.
Mit der Erlebnisführung „Faszination Weltkulturerbe“ geht‘s
Senioren in Bewegung auf eine Zeitreise durch zehn Jahrhunderte. Anschließend ist
Zeit zur freien Verfügung, ehe es am Spätnachmittag zum
70 Teilnehmer machten bei der Aktion Übernachtungshotel „Drei Kronen“ nach Memmelsdorf geht.
des Seniorentreffs Oeffingen mit Bad Staffelstein mit der Wallfahrtsstätte der Basilika Vier-
zehnheiligen ist das erste Ziel des zweiten Tages. Nach einer
Besichtigung geht’s zur „Fränkischen Krone“, der Veste Co-
burg – eine der größten Anlagen der Stauferzeit in Deutsch-
land. Hier lebte auch Martin Luther ein halbes Jahr. Nach ei-
ner Teilbesichtigung bleibt noch Zeit zur freien Verfügung in
der Stadt Coburg. Auf der Heimfahrt wird die Reise in einer
Senioren in Bewegung. Besenwirtschaft ausklingen.
Den Worten folgten Taten,
Auskunft und Anmeldung bei Roswitha Morlok-Harrer, Tel:
wie hier an der Schillerschule.
0711 / 51 80 476. Roswitha Morlok-Harrer
Unter dem Motto „Senioren in Bewegung“ fand zum zweiten
Mal ein Aktionstag statt, bei dem es zu Fuß einmal quer durch
Oeffingen, Schmiden und Fellbach ging. Dabei wurden kurze
Stippvisiten bei den Sport- und Freizeitangeboten für Senio-
rinnen und Senioren eingelegt und Möglichkeiten für ein ak-
Cäcilie Brügging im Amt
tives und soziales Leben im Alter gezeigt. als Vorsitzende bestätigt
Beim Aktionstag werden das gegenseitige Kennenlernen der
einzelnen Stationen und Teilnehmer sowie der Austausch ge- Wahlen standen bei der gut besuchten Mitgliederversamm-
fördert. Außerdem wird auf die Vielfalt der Bewegungsan- lung des Stadtseniorenrats Fellbach ebenfalls auf der Tages-
gebote Fellbachs besonders für die älteren Mitbürger hinge- ordnung, die klare Ergebnisse brachten. Cäcilie Brügging
wiesen. Dieses Mal lag ein besonderer Schwerpunkt auf dem bleibt Vorsitzende, zu ihrem Stellvertreter wurde Karl-Heinz
Angebot der „Fünf Esslinger“, die es in Fellbach, Schmiden Häußermann gewählt. Juliane Häußermann erhielt für das
und Oeffingen gibt. 70 Seniorinnen und Senioren fühlten sich Amt der Geschäftsführerin die Bestätigung. Zum erweiterten
angesprochen und waren sportlich unterwegs. Der Großteil Vorstand gehören Heinz Bartelmess, Marliese Gackstatter, Si-
sogar auf der gesamten Strecke von elf Kilometern von Oef- grun Lutz und Inge Utess-Sulan. Zur Kassenprüferin ist Anne
fingen über Schmiden nach Fellbach. Aufgrund dieser guten Bürkle. Beiräte im Verein sind Agata Ilmurzynska, Heinz We-
Resonanz waren sich die Organisatoren einig: Es wird in die- ber, Martin Richter, Gerhard Röger und Siegfried Okker. (Foto
sem Jahr einen weiteren Aktionstag „Senioren in Bewegung“ von links: Cäcilie Brügging, Karl-Heinz und Juliane Häußer-
geben. Der Termin steht bereits fest. Und zwar am Donners- mann. pm
tag, 24. September. Roswitha Morlok-Harrer
FOTO: FZ BRIGITTE HESS10 | jUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 24 | 02–04/15
Zertifizierung „Seniorenfreundliche Gaststätten“
StadtSeniorenRat Weinstadt und Oberbürgermeister
zeichneten gemeinsam aus
N
ach Überprüfung der Einzelhandelsgeschäfte auf Barrierefreie Gaststätte: Eingang zum Lokal ebenerdig, bei
Seniorenfreundlichen Service in den Jahren 2009 Stufen Vorhandensein einer Rampe, ebener Zugang zu den
und 2012 hat sich der StadtSeniorenRat Weinstadt Gasträumen (Schwellen), Türbreiten, Gangbreite (Rollstuhl-
(SSR) zum ersten Mal die Gaststätten vorgenommen. Ober- fahrer), gut erreichbare und einsehbare Garderobe, "Park-
bürgermeister Oswald hatte etwa 100 Weinstädter Gaststätten platz" für Rollator u. a. Gehhilfen (Schirm-Stockständer) und
schriftlich zu dieser Überprüfung eingeladen, 32 davon haben barrierefreie und behindertengerechte Toiletten (Platz für
sich zum Test bereit erklärt. Rollstuhl, Rollator, für Rettungsdienst wichtig: Türe nach au-
Jüngst wurden die Ergebnisse bei einer kleinen Feier im Kurt- ßen zu öffnen).
Dobler-Saal in Weinstadt-Beutelsbach bekannt gegeben und Folgende Gaststätten wurden zertifiziert mit „Seniorenfreund-
die Zertifikate überreicht. liche und barrierrefreie Gaststätte“ (SB) beziehungsweise
Mit dem Te Deum von Marc Antoine Charpentier, besser be- „Seniorenfreundliche Gaststätten“ (S): Adler (S), Anker (S),
kannt unter „Eurovisionsmelodie“, eröffnete Siegfried Roth Anni-Eiscafé (SB), Baacher Mühle-Fischerstüble (S), Bohne
mit seiner Trompete die Feierstunde. Oberbürgermeister (SB), Café am Markt (SB), Café Mack (S), Café Merlin (S), Ca-
Oswald und die 1. Vorstandssprecherin des StadtSenioren- fé Schöllkopf (SB), Fässle (SB), Gaispeter (SB), Häckermühle
Rats Weinstadt (SSR) Waltraud Bühl begrüßten die Gastro- (S), Hirsch (S), König-Restaurant/Gästehaus (S), Krone-Beu-
nomie-Vertreter, weitere Vertreter der Stadt Weinstadt und telsbach (SB), Krone-Schnait (S), Lamm-Großheppach (S),
des Gemeinderats, die Vorstandsmitglieder des SSR, den Vor- Lamm-Schnait (S), Landgut Burg (S), Linde (S), Lindhälder
sitzenden des Verbands Weinstädter Unternehmer (VWU) Stüble (S), Löwen (SB), Mack-Backwelt (SB), Remstalkelle-
Karl-Heinz Nüßle, Hans-Jörg Eckardt, Pressesprecher des rei (S), Rössle-Baach (S), Rössle-Endersbach (S), Metzgerei
Landesseniorenrats sowie weitere Gäste. Schäfer-Imbiss (SB), Silcherstube (SB), Speisekammer (SB),
„Das Wohlfühlen, das Wohlbefinden der Menschen sind wich- Trefferia-Globus-Baumarkt (SB), Zum Trollinger (S), Zum
tige Faktoren. Nicht nur für die Politik, sondern auch für das Türmle (SB). pm
Marketing“, betonte Oberbürgermeister Oswald und wies da-
bei auch auf zukünftige Ereignisse hin, wie die Interkommu-
nale Gartenschau Remstal 2019. Dabei spielen natürlich auch
gute Gaststätten eine große Rolle.
Oswald und Bühl erläuterten dann das Vorgehen der Prü-
fer und dass zwei Zertifikate verliehen werden: 1. Senioren-
freundliche und barrierefreie Gaststätte. Und: 2. Senioren-
freundliche Gaststätte.
Oberbürgermeister Oswald dankte am Ende dem StadtSenio-
renRat für die Durchführung dieser „Herkulesaufgabe“. „Wir
wollten bei dieser Überprüfung nicht kritisieren, sondern An-
regungen geben, wie man den Bedürfnissen unserer älteren
Menschen gerecht werden kann“, dankte Waltraud Bühl den Wir beraten
Gastronomen für ihre Bereitschaft. • Senioren und behinderte Menschen über die
Folgende Kriterien waren für die Prüfer vom SSR ausschlag- bedarfsgerechte Veränderung der Wohnung
gebend: Seniorenfreundliche Gaststätte: Gut lesbare Speise- sowie Normen und Gesetze.
karte, kleinere Portionen für Senioren, ein preiswertes Ta-
gesgericht, ein preiswertes nichtalkoholisches Getränk (z.B.
kleine Apfelsaftschorle – Preisvergleich), freundliches und ge-
duldiges Service-Personal (Ältere sind manchmal etwas lang-
samer!), warmes Essen auch mittags (Öffnungszeiten – Ältere
gehen abends nicht mehr so gerne aus).jUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 224 | 02–04/15 11
Eine neue Broschüre: Leben Sie. Wir kümmern uns
um Ihr Zuhause.
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elle Not. Entweder weil sich ihr Einkommen auf einmal verrin- mit »Möbelrücken« inkl. Ein- und
gert oder weil plötzlich Kosten auf sie zukommen, mit denen Ausräumen und Schlussreinigung
• Senioren- und behinderten-
sie nicht gerechnet haben. Gerade älteren Menschen fällt es
gerechte Umbauten
dann häufig schwer, über ihre Geldsorgen zu sprechen und • Persönliche Betreuung
sich möglichst frühzeitig auch professionelle Hilfe, beispiels- durch den Meister
• Langjährige Erfahrung
weise bei einer Schuldnerberatung, zu holen.
Vor diesem Hintergrund ist die neue Broschüre „Schulden- • Wärmedämmung für
frei im Alter" entstanden, die von der Bundesarbeitsgemein- Fassaden & Innenräume
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schaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) in Zusammen-
Dachgeschoss zu Wohnräumen
arbeit mit der Diakonie Deutschland und mit Unterstützung • Vermittlung von qualifizierter
des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Energieberatung
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Jugend herausgegeben wird. • Auf Wunsch Komplettservice
Die Broschüre enthält auf 92 Seiten zahlreiche Hinweise, wie »Aus einer Hand«
• Tapeten, Bodenbeläge und
man sich auf mögliche finanzielle Veränderungen, wie zum
Zubehör auch für Hobby-
Beispiel beim Eintritt ins Rentenalter, vorbereiten kann. Au- Handwerker
ßerdem gibt sie Informationen zur Besteuerung der Rente, zu
möglichem Zuverdienst sowie zu staatlichen Hilfen, wenn das
Altersruhegeld nicht reicht.
Erarbeitet wurde der Ratgeber von Maike Cohrs und Claudia
Lautner, beide erfahrene Schuldnerberaterinnen im Diakoni-
schen Werk Köln und Region.
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12 | jUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 24 | 02–04/15
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Dem „ungebetenen Gast“
erst keine Chance lassen
Nach „Hallo Oma, ich brauche Geld“
wird im Theaterstück erneut vor Gaunern gewarnt
„E
igentlich kaum zu glauben, aber wahr“. Da muss Heinz stohlen. Datendiebe schleichen sich in die Kommunikations-
Weber immer wieder den Kopf schütteln. „Oma um netze ihrer Opfer ein und verschaffen sich auf diese Weise
100 000 Euro betrogen“ – hatte jüngst wieder eine Zugang zu den Bankkonten. Auch durch Manipulationen am
Schlagzeile in der Presse gelautet. Nicht nur für den Vorsit- Geldautomaten kann es professionellen Banden gelingen, Er-
zenden des Kreisseniorenrates ein Unding. Eigentlich. Doch spartes zu ergaunern.
passieren solche Fälle immer wieder, wobei es oft nicht um Zu diesem Thema wurde das Theaterprojekt „Der ungebete-
Kleingeld geht. Meist mehrere 1000 Euro werden älteren ne Gast“ auf die Beine gestellt. Dabei wird über Einbruch und
Menschen abgeluchst. Dabei hat auch der Kreisseniorenrat Computerkriminalität informiert und zeigt, wie man sich ge-
mit der Aufführung des Theaterstücks „Hallo Oma, ich brau- gen diese Delikte schützen kann. Im Anschluss an das Thea-
che Geld“ in mehreren Städten und Gemeinden vor dem so- terstück stehen Fachleute zur Verfügung, die individuell be-
genannten „Enkel-Trick“ gewarnt. raten und praktische Übungen anbieten. Das Stück wurde in
Weitere Aufklärung tut offensichtlich Not. Kritisch sein ge- Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart, dem Polizeipräsidi-
genüber Anrufern die sich als Familienmitglieder, oft eben als um Stuttgart und der BW-Bank erarbeitet.
Enkel, ausgeben, die dringend Geld benötigen. Lieber die Po- „Wir haben für das Stück ‚Der ungebetene Gast‘ mit dem
lizei verständigen statt zahlen. Und Fremde erst gar nicht in Theaterpädagogen und Schauspieler Allan Mathiasch bereits
die Wohnung lassen oder zahlen. einige Vorstellungen in verschieden Orten im Rems-Murr-
Der Kreisseniorenrat (KSR) kann sich dank der Kooperation Kreis festmachen können“, freut sich Heinz Weber. Folgende
mit der Sparkassenstiftung Unterstützung und der Aktion „Si- Termine sind bereits für das erste Halbjahr geplant: Diens-
cherer Landkreis“ einem weiteren wichtigen Thema widmen: tag, 31. März, um 15.30 Uhr in Weinstadt-Strümpfelbach in
Denn alle vier Minuten wird in Deutschland eingebrochen. der Alten Kelter. Dienstag, 14. April, um 15 Uhr in Waiblin-
Die Kriminalstatistiken zeigen in den vergangenen Jahren gen im Forum Mitte. Montag, 4. Mai, ab 15 Uhr in Auenwald/
starke Zuwächse bei Wohnungseinbrüchen aus. Fachleute ra- Weissach in der Seniorenbegegnungsstätte (In den Brüden-
ten, sich mit entsprechender Sicherheitstechnik zu schützen. wiesen). Dienstag, 5. Mai, ab 14.45 Uhr in Kernen im Evan-
Denn wo der Einbrecher auf Widerstand stößt, ist die Wahr- gelischen Gemeindehaus. Donnerstag, 11. Juni, um 16 Uhr in
scheinlichkeit groß, dass er bereits im Versuchsstadium ab- Urbach im Johannes-Brenz-Gemeindehaus. Freitag, 26. Juni,
bricht. ab 15 Uhr in Remshalden im Festsaal der Schule. Montag, 29.
In den eigenen vier Wänden werden Menschen aber längst Juni, um 15.15 Uhr in Fellbach-Schmiden im Dietrich-Bon-
nicht mehr nur von „klassischen“ Wohnungseinbrechern be- hoeffer-Haus. jük
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www.stolhofer-haustechnik.de mit Artlift14 | jUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 24 | 02–04/15 Liebe Leserin, lieber Leser, mein Credo ist Ihnen ja schon Dazu gehören noch die wasser- hinlänglich bekannt: Vitamine löslichen Nahrungsergänzungs- sind lebenswichtig und lebens- mittel Cholin, Biotin, Para-Amino- notwendig! Genauso bekannt dürf- benzoesäure, Natriumpangamat ten Ihnen die zwar gebetsmühlen- und Glukosaminsulfat (ein Zucker haft wiederholten, nichtsdestotrotz eiweiß). dümmlichen Verlautbarungen der Deut- Die Vitamin B-Familie verfügt wirkungs- schen Gesellschaft für Ernährung (DGE) mäßig über ein breitgestreutes Spektrum. sein: „Leute esst Obst und Gemüse, dann seid Die Wirkungen beziehen sich auf Organe wie Ner- ihr gut mit Vitaminen versorgt und ihr bleibt gesund.“ Wer´s ven, Augen, Haare, Leber, Mund und gastrointestinale Orga- glaubt wird selig! ne. Kürzlich kam eine gravierende unerfreuliche Nachricht der Die B-Komplexe sind sogenannte Co-Enzyme, welche die B- Agrar-Universität Wageningen (Holland): „Dem Gemüse feh- Vitamine in Energieträger umwandeln und so auch bei Angst- len die Vitamine.“ Nahrungsmittel aus den Niederlanden ge- zuständen und Depressionen eingesetzt werden können. Hier fährden die Gesundheit. Früher galt der Verzehr holländischer zeigt sich meist ein Mangel an Vitamin B5 (Pantothensäure), Tomaten als die vornehmste Art, schnittfestes Wasser zu kon- welches auch zu Schlaflosigkeit und Schlafstörungen führen sumieren! Was die Forscher der Agrar- Universität Wagenin- kann. gen jetzt herausgefunden haben, ist aber nicht mehr witzig. Vitamin B5 Defizite führen also zum Abbau der Kräfte, die Im holländischen Gemüse sinkt der Vitamin C-Gehalt dras- auch den Stress unter Kontrolle halten. Also: bei Stress ge- tisch. Der Chicorée enthält überhaupt kein Vitamin C mehr. hört auch die regelmäßige Einnahme hoch dosierter Vitamin Die Qualität von Eisbergsalat, Blumenkohl, Champignons, B-Komplexe dazu, egal wie alt man ist. Gurken, Spinat sowie anderen Gemüseprodukten, die auf hol- Adäquate B-Komplex-Dosen sind besonders bei alten und äl- ländischen Boden wachsen, lässt zu wünschen übrig. Dies be- teren Menschen angezeigt, weil mit zunehmendem Alter die weist uns wieder einmal mehr, dass wir dafür sorgen müssen, Malabsorption (Verdauungsinsuffizienz) stärker wird und so die so lebenswichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenele- Vitamin B-Defizite auftreten, die nicht nur den Alterungspro- mente, sekundären Pflanzenstoffe etc. ausreichend über die zess beschleunigen, sondern auch Alterserkrankungen her- Ernährungtherapeutika aufzunehmen. vorrufen. Der Morbus Alzheimer steht dafür Modell: denn mit Heute beginne ich damit, Ihr Augenmerk mal auf die Vitami- der hochdosierten Kombination von Folsäure, Vitamin B12, ne des B-Komplexes zu lenken, deren Bedeutung im Rahmen Vitamin B6 und Biotin oder Paraaminobenzoesäure 3–4 x pro der neuen mitochondrialen Medizin erst so richtig verstanden Tag kann der Prozess deutlich verlangsamt werden. wird. Deshalb – bleiben Sie unserem Motto treu: nachdenken, sich Zum Vitamin B-Komplex gehört eine Reihe von Einzelvitami- informieren und aktiv etwas für unsere optimale Versorgung nen, die nicht nur unterschiedliche Stoffwechseleigenschaf- tun. Ihr neuer Energiepegel wird sie reichlich dafür belohnen! ten haben, sondern auch eigene Namen besitzen. Mal wer- den sie in den Handelsprodukten als Vitamin B mit Zahlen gekennzeichnet, mal treten sie mit ihrem chemischen Namen In diesem Sinne in Erscheinung, was sehr häufig zu Verwirrung führt. bis zum nächsten Mal • Vitamin B1 ist das Thiamin herzlichst Ihr • Vitamin B2 ist das Riboflavin SANOFAKTER • Vitamin B3 ist das Niacin oder Niacinamid Dr. Helmut Ehleiter • Vitamin B5 ist das Pantothenat oder die Pantothensäure • Vitamin B6 ist das Pyridoxin • Vitamin B9 ist die Folsäure • Vitamin B12 ist das Cobalamin.
jUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 224 | 02–04/15 15
Mehr gemeinsames
Denken und Handeln tut Not
Förderverein Demenz Rems-Murr besteht seit zehn Jahren –
Trotzdem wird nicht gefeiert
E
in „Fachvortrag beim Winnen- Aufklärung tut Not. „Wir müssen Barri- menz zu erkranken. Die bekannteste
der Seniorentag zu Umgang und eren in den Köpfen abbauen. Dabei wird und häufigste Form ist die Alzheimer-
Prävention von Demenzen“ oder die Krankheit in den nächsten Jahren Krankheit.
„die Finanzierung der Kosten für das auch im Rems-Murr-Kreis noch stark Eine Demenz ist laut Wikipedia, „un-
Klavierstimmen auf einer Demenzsta- zunehmen“, erklärt Monika Amann. vernünftig“ beziehungsweise „abneh-
tion in Urbach“ oder „die Vermittlung Denn über Demenz werde nicht ger- mender Verstand“, ein psychiatrisches
eines Rollstuhles mit Sitzkissen an eine ne gesprochen. Schon gar nicht in der Syndrom, das bei Verschiedenen de-
Betreuungsgruppe im Weissacher Tal“ Öffentlichkeit. Mit zunehmendem Alter generativen und nichtdegenerativen
– selbst die „Umrüstung einer Brand- steigt jedoch das Risiko, an einer De- Erkrankungen des Gehirns auftritt. De-
schutztüre in einer Tagespflege“ ist in menz umfasst Defizite in kognitiven,
der Tätigkeitsbilanz des Fördervereins emotionalen und sozialen Fähigkeiten
FOTO: J. KLEIN
Demenz Rems-Murr e.V. aufgeführt, der und führt zu Beeinträchtigung sozialer
in diesem Jahr sein zehnjähriges Beste- und beruflicher Funktionen. Vor allem
hen feiert. Trotzdem gibt’s keine Ge- ist das Kurzzeitgedächtnis, ferner das
burtstagsparty. Keinen Empfang. Keine Denkvermögen, die Sprache und die
Ehrengäste. Keine salbungsvollen Wor- Motorik, bei einigen Formen auch die
te. Keine Blumensträuße. Keine Ehrun- Persönlichkeitsstruktur betroffen.
gen verdienter Mitglieder. Fakt ist jedoch, dass nicht nur ältere
Menschen von dieser Krankheit betrof-
DIE ARBEIT GEHT WEITER. fen sind. Manche junge Menschen und
Etwa 20.000 Euro hat der Förderver- junge Familien haben damit zu kämp-
ein Demenz Rems-Murr in diesen zehn fen. Die Folgen können grausam sein
Jahren an Spendengelder gesammelt. Angefangen vom Verlust des Arbeits-
„Dabei kommt jeder Cent tatsächlich platzes über gescheiterten Ehen mit
der Förderung von Aktionen zu Gute“, Kindern bis zur totalen Isolation.
versichert Monika Amann, Mitbegrün- Der Förderverein Demenz Rems-Murr,
derin des eingetragenen Vereins: „Un- gegründet im Oktober 2005, hat sich als
sere 70 Mitglieder sind ausschließlich eingetragener Verein klare Aufgaben
Menschen, die uns finanziell mit einem gestellt: Informieren und aufklären. Ent-
Jahresbeitrag unterstützen. Wir selbst lastende Angebote zu unterstützen, so-
machen keine Veranstaltungen oder wie Neues zu schaffen oder zu fördern.
ähnliches, sind ein reiner Förderver- Neue Entwicklungen in der Versorgung
ein.“ Mit zwei aktiven Mitstreitern ist aufzugreifen und bei der Umsetzung fi-
die 55-Jährige ständig bemüht, das The- Mitbegründerin des Vereins nanzielle Hilfe zu leisten. Der Verein ar-
ma Demenz stärker in das Bewusstsein und immer aktiv: beitet deshalb eng mit regionalen Ins-
der Bevölkerung zu bringen. Vorsitzende Monika Amann. tituten und Gruppen zusammen und ist16 | jUHU REMS-MURR-KREIS | AUSGABE 24 | 02–04/15
Mitglied in der Alzheimergesellschaft können, ist der Förderverein auf Spen-
Baden-Württemberg. „Unser Verein ist den angewiesen. „Dabei zählt für uns WEITERE INFOS:
dabei vollkommen transparent, gerade jeder Euro. Jede noch so kleine Aktion Förderverein Demenz Rems-Murr e.V.
was die Finanzen angeht“, betont die hilft uns – und damit den kranken Men- Monika Amann, 1. Vorsitzende
Rainer Kortus, 2. Vorsitzender
erste Vorsitzende aus Leutenbach. Viel- schen – weiter“, erklärt Monika Amann.
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fältig ist die Art der Unterstützung: „Wir Ob eine im Geschäft aufgestellte „Sam- 71397 Leutenbach
haben beispielsweise Demenzkranke melkasse“ oder der Verkauf von Kaffee Mobil: 0173/4080852
bei einem kurzen Urlaub unterstützt und Kuchen – jede Spende zählt. Internet:
und helfen Betreuungsgruppen im Seit zehn Jahren ist der Förderverein www.foerderverein-demenz.info
Ist Ihre Dabei ist zu spüren,
Rems-Murr-Kreis. Demenz Rems-Murr aktiv. – Die Arbeit
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dass die Menschen dies annehmen.“ jük
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Magenbeschwerden • Brand- und Wundgel • Sterile Spritzen und
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Was Hänschen nicht lernt,
lernt Hans anders!
Interview mit Professor h. c. mx. Dr. med. Klaus Dieter
Maria Resch zum Thema Gehirn
Seit über 35 Jahren beschäftigt sich Prof. h.c. Dr. Klaus Dieter Maria Resch mit dem Gehirn. Er
ist stellvertretender Direktor für die Subspezialisierung „Minimalinvasive Neurochirurgie“ und
Oberarzt an der Neurochirurgie Darmstadt, akademisches Lehrkrankenhaus der Universitäten
Heidelberg, Mannheim und Frankfurt. Die Universität Guadalajara in Mexico ernannte ihn zum
Honorarprofessor. Zu seinen Spezialgebieten hat er verschiedene internationale Kurse gegrün-
det. In bislang zwei Fachbüchern ist sein hochspezialisiertes Wissen nachzulesen. Dr. Resch hat
als Co-Autor an siebzehn weiteren Fachbüchern mitgewirkt. Seine vielfältigen Interessen und
Hobbies, wie Philosophie, Geistesgeschichte, Musik, Literatur und Kunst, stellen sein fundiertes
Wissen auf eine breite Basis. – Heide Roesler Interviewte den Experten.
Herr Prof. Resch, sie vertreten die für uns „andere Lernen ist es doch, warum wir lern. Sie denken länger nach bevor sie
ungewöhnliche These „Was Hänschen hier miteinander reden. reagieren, weil sehr viel Information zu-
nicht lernt, lernt Hans anders?“ vor überprüft wird.
Prof. Resch: Hier muss ich gleich kor- Dieses „Andere Lernen“, haben sie da für
rigierend eingreifen. Diesen Satz ver- unsere Leser ein anschauliches Beispiel? Ich sehe schon, jetzt sind wir auf ihrem
stehe ich nicht als These. Er beschreibt Selbstverständlich, und ich wähle hier Spezialgebiet angelangt, dem menschli-
meine Erfahrung! Darüber hinaus leitet mit Absicht ein Beispiel aus der moder- chen Gehirn. Ist dieses denn tatsächlich
er sich ab von einer Grundeigenschaft nen, hauptsächlich der jüngeren Ge- dem Computer vergleichbar und auch so
des menschlichen Gehirns. Junge Men- neration vertrauten Welt, nämlich der zu verstehen?
schen lernen, ältere Menschen lernen, Welt des Computers. Viele haben sich Es gibt unzählige Gründe, warum das
aber Lernen geschieht in beiden Grup- sicher schon darüber geärgert, dass ihr Menschengehirn nicht wie ein Compu-
pen auf unterschiedliche Weise. Computer immer langsamer wird, je ter arbeitet. Der eben angestellte Ver-
mehr Informationen auf der Festplatte gleich ist nur deshalb möglich, weil die
Hans ist hier also als Synonym für er- gespeichert, oder je vielschichtiger die Computerentwickler sehr viel Wissen
wachsene Menschen zu verstehen? Programme darauf sind. Diese können von der Hirnforschung übernommen
Ja, aber Hans steht hier insbesondere dann zwar sehr viel, haben aber sehr vie- haben. Sie haben von der Natur gelernt.
für Erwachsene im fortgeschrittenen le Funktionen, welche die meisten Nut- Um die Behauptung über Hans zu ver-
Lebensalter, steht also für Menschen zer weder brauchen, noch nützen. Diese stehen, bedarf es einiger grundlegender
derjenigen Personengruppe, der man hohe Komplexität der Programme führt Kenntnisse vom Menschengehirn.
im Allgemeinen unterstellt, grundsätz- nur zu hoher Nutzerunfreundlichkeit
lich nicht mehr lernfähig zu sein. Wel- und zur Instabilität. Ein Computerfach- Lassen Sie uns doch an Ihrem Wissen et-
ches Ausmaß an Wirkung dieses Vor- mann wird einem dann achselzuckend was teilhaben. Welche der unzähligen Fä-
urteil hat, läßt sich sehr deutlich daran klar machen, dass das ganz normal ist higkeiten oder Eigenheiten des mensch-
ablesen, dass alte Menschen diese Ein- und dass man es eben wissen muss und lichen Gehirns sollten wir denn kennen?
schätzung oft vollständig für sich ver- damit entsprechend umgehen soll. Verblüffend ist doch, dass jeder von
innerlicht haben. Das verwundert auch Bei älteren Menschen geschieht etwas uns so wenig über sein eigenes Gehirn
nicht, denn sie erhalten Signale dieser Ähnliches. Ihr Gehirn ist mit soviel Er- weiß. Es ist uns ja auch in jeder Hinsicht
Art von überall her. Doch ältere Men- fahrung aufgeladen und von so kom- gänzlich verborgen, hat eine extrem ho-
schen sind sehr wohl in der Lage zu plexem Wissen angefüllt, dass es zur he „Selbstverborgenheit“. Besonders
lernen, sie tun dies aber anders. Dieses Langsamkeit kommt und auch zu Feh- wichtig ist, und das möchte ich hierSie können auch lesen