ELTERNINFORMATION SCHULJAHR 2019/20 - Stadtschulen - Schulen Sursee

 
ELTERNINFORMATION SCHULJAHR 2019/20 - Stadtschulen - Schulen Sursee
Stadtschulen

ELTERNINFORMATION SCHULJAHR 2019/20
ELTERNINFORMATION SCHULJAHR 2019/20 - Stadtschulen - Schulen Sursee
Editorial
Sehr geehrte Eltern, Sehr geehrte Leserinnen und Leser

Sie halten die neue Informationsbroschüre der Stadtschulen-
Sursee für das Schuljahr 2019/20 in den Händen. Sie bietet
Ihnen in kompakter Form die wichtigsten Informationen zu
den Stadtschulen Sursee im neuen Schuljahr. Laufend aktuali-
sierte Informationen zum Schulgeschehen und zur Organisati-
on finden Sie auf unserer Homepage www.schulen-sursee.ch.

Mit frischen Kräften starten wir am 19. August ins neue Schuljahr. Ein motiviertes Team
von Lehrpersonen, unterstützt durch die Schulleitungen, die Schuldienste, die Schulsozial-
arbeit und die Tagesstrukturen, hat sich gut vorbereitet und steht bereit, mit ihren Schüle-
rinnen und Schüler auf den Weg zu gehen. Ganz speziell willkommen heissen wir die Kin-
der, welche neu in den Kindergarten eintreten und die 1. Sekundarschüler/innen, welche
von den Gemeinden Oberkirch, Geuensee, Mauensee, Schenkon, St. Erhard und Knutwil
erstmals in Sursee zur Schule kommen.

Die Vermittlung der Freude am Lernen in einer positiven Umgebung ist uns ein zentrales
Anliegen. Menschen unterschiedlichster Art treffen in den einzelnen Schulen und Klassen
zusammen. Respekt, gegenseitige Wertschätzung, Zuverlässigkeit, Toleranz und Offenheit
sind für uns im Zusammenleben an unseren Schulen ein zentrales Anliegen. Diese Werte
sind der Grundstein für das Wohlbefinden und somit auch entscheidend für den Lernerfolg
der Kinder und Jugendlichen. Hier spielt die Vorbildfunktion von uns Erwachsenen auch
eine wichtige Rolle. Wir freuen uns, mit Ihnen gemeinsam diese Vorbildfunktion wahrzu-
nehmen und eine gute und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Ihnen als Eltern, den
Schüler/innen und allen Mitarbeitenden und Beteiligten der Stadtschulen Sursee zu pfle-
gen.

Auf Beginn des neuen Schuljahres ergibt sich in der Leitungsorganisation eine Verände-
rung. René Glanzmann übernimmt neu neben dem Georgette auch die Leitung der Sekun-
darschule Alt St. Georg. Ich danke ihm ganz herzlich für seine Bereitschaft zur Übernahme
dieser zusätzlichen Führungsverantwortung.

Ihnen, allen Schülerinnen und Schülern und allen Mitarbeitenden der Stadtschulen Sursee
wünsche ich ein erfolgreiches Schuljahr mit vielen guten Begegnungen und Erfahrungen.

Philipp Calivers
Rektor
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Inhaltsverzeichnis

Organigramm                                                              Seite 1
Neufeld – Primarschule und Kindergarten                                  Seite 2, 3
Kotten – Primarschule und Kindergarten                                   Seite 4
St. Martin – Primarschule und Kindergarten                               Seite 5
Neu St. Georg – Sekundarschule                                           Seite 6
Georgette – Sekundarschule                                               Seite 7
Alt St. Georg – Sekundarschule                                           Seite 8
Adressen: Schulpflege / Schuldienste / Schulärzte /                      Seite 9 +
Schulzahnärzte / Schulsozialarbeit / Tagesstrukturen                     Seite 10
Ferienplan                                                               Seite 11
Abwesenheits- und Dispensationsregelung                                  Seite 12, 13, 14
Kindergarten – Allgemeine Infos                                          Seite 15
Primarschule – Allgemeine Infos                                          Seite 16
Sekundarstufe – Allgemeine Infos                                         Seite 17, 18, 19
Lehrplan 21 / Mittagstisch Sekundarschule                                Seite 20
Individuelle Förderung / DaZ                                             Seite 21, 22
Schulsozialarbeit – Allgemeine Infos                                     Seite 23
Schuldienste – Allgemeine Infos                                          Seite 24, 25
Tagesstrukturen und „Spirulino“ – Allgemeine Infos                       Seite 26, 27
Vorgehen bei Konflikten – Leitfaden                                      Seite 28
Kontaktstellen für Elternberatung                                        Seite 29

Titelbild: 3. Sek Georgette SJ 17/18, Wahlfach Bildnerisches Gestalten
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Schulorganisation und Schulführung

                                         Sek-             Schulpflege                Schuldienst
                                      Kommission                                     kommission

                                                               Rektor
                                           RektorinSTV

                                                   Sekretariat           Schulsozialarbeit

 LeitungTage      Schulleitung    Schulleitung    Schulleitung        Schulleitung     Schulleitung   Schulleitung       Leitung
 sstrukturen        Neufeld         Kotten         St. Martin          Georgette       Alt St.Georg   NeuSt.Georg      Schuldienste

                                                                                                                           Sekretariat

   TS Neufeld
                                                                                                                          Schulpsychol.
                         KG              KG              KG                                                                  Dienst
    TS Kotten            bis             bis             bis               1. Sek            2. Sek         3. Sek
                                                                                                                         Logopädischer
                      6. KLasse       6. Klasse       6. Klasse                                                             Dienst
  TS St. Martin                                                                                                           Psychomot.
                                                                                                                            Therapie

Die Stadtschulen Sursee bestehen aus
- den drei Primarschulen Neufeld, Kotten und St. Martin,
- den drei Sekundarschulen Alt St. Georg, Neu St. Georg und Georgette,
- den Schuldiensten mit den drei Fachdiensten Schulpsychologie, Logopädie und Psychomotorik
- der Schulsozialarbeit
- den Tagesstrukturen in den drei Primarschulen.
Die Schulpflege ist das strategische Führungsorgan der Stadtschulen Sursee. Operativ werden die
Stadtschulen durch den Rektor geleitet. Er steht den Schulleitungen, der Schuldienstleitung und
der Leitungsperson für die Tagesstrukturen vor.
Jedes Schulteam wird durch eine Schulleitungsperson geleitet. Das Kollegium umfasst rund 175
Lehrpersonen, welche ca. 1‘190 Schülerinnen und Schüler in 63 Klassen unterrichten.
Die Schuldienste werden durch eine Schuldienstleiterin geführt, welche den drei Fachdienstleitun-
gen vorsteht. Der Schuldienst zählt rund 26 Mitarbeitende. Sie erbringen ihre Dienstleistungen für
ca. 5080 Schülerinnen und Schüler in 13 Gemeinden.
Die Tagesstrukturen werden durch eine Leiterin geführt, welche den drei Standortleitungen vor-
steht. Insgesamt sind rund 25 Mitarbeitende in den Tagesstrukturen tätig.

Leitungspersonen Stadtschulen
Studer-Bantli Céline                   Schulpflegepräsidentin                                                        079 344 44 28
Calivers Philipp                       Rektor                                                                        041 525 80 31
Theiler Helen                          Stv. Rektorin u. Schulleiterin PS Kotten                                      041 525 81 30
Bühlmann Andrea                        Schulleiterin PS Neufeld                                                      041 525 80 20
Heberle Kerstin                        Schulleiterin PS St. Martin                                                   041 525 80 70
Glanzmann René                         Schulleiter SEK Alt St. Georg                                                 041 525 80 40
Glanzmann René                         Schulleiter SEK Georgette                                                     041 525 80 56
Gartenmann Meinhard                    Schulleiter SEK Neu St. Georg                                                 041 525 80 50
Bach Sylvia                            Schuldienstleiterin                                                           041 525 81 10
Brunner Carmen                         Leiterin Tagesstrukturen                                                      041 525 80 80

                                                                  1
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Übersicht Lehrpersonen Schule Neufeld Schuljahr 2019/20

Primarschule Neufeld – Lehrerzimmer: 041 525 80 21
Schulleitung: Andrea Bühlmann, 041 525 80 20 / andrea.buehlmann@schulen-sursee.ch
KG a       Kurmann Sandra                  FL      Arnold Sibylle
KG b       Aregger Sandrine                FL      Banz Jennifer
KG c       Steiner Judith                  FL      Bieri Brigitte
KG d       Gut Carmen                      KLA     Bieri Andreas
PS 1a      Iseli Katrin                    FL      Bommer Bühlmann Maria
PS 1b      Muri Margrit / Schneider Astrid FL      Boos Dagmar
PS 1c      Bühler Sarah                    FL      Bühlmann Andrea
PS 2a      Sidler Angela                   KLA     Egli Yvonne
PS 2b      Zumbühl Alain                   KLA     Gräni Petra
PS 2c      Boss Patricia                   FL      Heim Klara
PS 3a      Heer Ramona                     FL      Heinisch Arlette
PS 3b      Büchler Sarina                  FL      Huber Sigrid
PS 4a      Müller Irene                    FL      Lingg Esther
PS 4b      Bucher Christof                 FL      Lötscher Andrea
PS 5a      Lang Pascale                    FL      Lohrer Susanne
PS 5b      Bernet Fabienne                 FL      Mehr Yvonne
PS 6a      Buser Philipp                   FL      Müller Bea
PS 6b      Merz Stephanie                  FL      Oberli Priska

                                         2
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Primarschule Neufeld – Lehrerzimmer: 041 525 80 21
Schulleitung: Andrea Bühlmann, 041 525 80 20 / andrea.buehlmann@schulen-sursee.ch
                                           FL      Party Jeannine
                                           FL      Portmann Edith
                                           FL      Stutz Severine
                                           FL      Troxler Daniela
                                           FL      Venegas Andrea
                                           FL      Vonarburg Susanne
Schulsozialarbeit:   Rohner Karin          KLA     Wechsler Regula
Hauswart:            Müller Vitus          FL      Wyss Béatrice

FL    =   Fachlehrperson
KG    =   Kindergarten
KL    =   Klassenlehrperson
KLA   =   Klassenassistenz
PS    =   Primarschule

                                         3
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Übersicht Lehrpersonen Schule Kotten Schuljahr 2019/20

Primarschule Kotten – Lehrerzimmer: 041 525 81 31
Schulleitung: Helen Theiler, 041 525 81 30 / helen.theiler@schulen-sursee.ch
KG e       Suter Berset Cornelia               FL     Deutschländer Elke
PS 1d      Flury Corinne                       KLA    Elmiger Jeannine
PS 2d      Blum Grüter Agnes                   FL     Fischer Petra (Spielgruppe DaZ)
PS 3c      Erni Patricia                       FL     Habegger Romy
PS 4c      Roos Marianne                       FL     Marbach Susann
PS 5c      Waldispühl Melissa                  FL     Niederhauser Andrea
PS 6c      Imfeld Sonja                        FL     Stofer Anita
                                               FL     Suter Helen
                                               FL     Theiler Helen
Schulsozialarbeit:        Wiss Georgio         FL     Vogel Wiederkehr Silvia
Hauswart:                 Brunner Markus       FL     Zaugg-Willi Laura

                                             4
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Übersicht Lehrpersonen Schule St. Martin Schuljahr 2019/20

Primarschule St. Martin – Lehrerzimmer: 041 525 80 71
Schulleitung: Kerstin Heberle, 041 525 80 70 / kerstin.heberle@schulen-sursee.ch
KG f      Häfliger Carmen                      FL      Birrer Heidi
KG g      Schöpfer Riccarda                    FL      Emmenegger Regula
KG h      Kunz Vera                            FL      Engels Priska
PS 1e     Erni Esther                          FL      Felber Irma
PS 1f     Hodel Antonia                        FL      Felber Yvonne
PS 2e     Wolf Franziska                       FL      Felder Tanja
PS 2f     Frey Valentina                       FL      Frischkopf Claudia
PS 3d     Lichtsteiner Vera                    FL      Habermacher Ursula
PS 4d     Scherrer Michèle                     FL      Jung-Zemp Petra
PS 4e     Huwiler Sandro                       FL      Kneubühler Renée
PS 5d     Estermann Anja                       KLA     Krack Martina
PS 5e     Renggli Daniel                       FL      Leu Franziska
PS 6d     Meyer Noemi                          KLA     Merki Chantal
                                               FL      Stocker Regina
                                               FL      Stöckmann-Berset Andrea
                                               FL      Suter Sager Nadia
Schulsozialarbeit: Wiss Georgio                FL      Vinanti Lucia
Hauswart:          Furrer Lukas                FL      Zemp Marietheres

                                            5
ELTERNINFORMATION SCHULJAHR 2019/20 - Stadtschulen - Schulen Sursee
Übersicht Lehrpersonen Schule Neu St. Georg Schuljahr 2019/20

Sekundarschule Neu St. Georg – Lehrerzimmer: 041 525 80 51
Schulleitung: Meinhard Gartenmann, 041 525 80 50 / meinhard.gartenmann@schulen-sursee.ch
KSS A/B 1.01           Engeler Mike        FL      Amein Scilla
KSS A/B 1.02           Lichtsteiner Nina   FL      Erard Nicole
KSS A/B 1.03           Fähndrich Christian FL      Erard Patrick
KSS A/B 1.04           Gisler Philipp      FL      Gartenmann Meinhard
KSS A/B 1.05           Williner Marco      FL      Graf Heidi
KSS A/B 1.06           Aschwanden Tobias FL        Habegger Romy
KSS A/B 1.07           Basmaci Martin      FL      Hodel Laura
KSS C      1.08        Glanzmann Gody      FL      Hunkeler Susanne
KSS C      1.09        Wicki Matthias      FL      Keist Simone
KSS C      1.10        Schmid Daniela      FL      Rapf Stephanie
                                           FL      Rutz Engeler Gabi
Schulsozialarbeit:     Wiss Georgio        FL      Spiess Meyer Judith
Hauswart bis 31.10.19: Bürli Beat          FL      Tolusso Peter
Hauswart ab 01.11.19: Burkard Markus       FL      Unternährer Regula
Religion Kath.:        Corbino Giuseppe

                                            6
ELTERNINFORMATION SCHULJAHR 2019/20 - Stadtschulen - Schulen Sursee
Übersicht Lehrpersonen Schule Georgette Schuljahr 2019/20

Sekundarschule Georgette – Lehrerzimmer: 041 525 80 55
Schulleitung: René Glanzmann / 041 525 80 56 / rene.glanzmann@schulen-sursee.ch
KSS A/B 2.01         Pichler Melanie        FL      Bucher Erika
KSS A/B 2.02         Röthlin Markus         FL      Buss Ladina
KSS A/B 2.03         Ramseyer Martin        FL      Fritsche Gaby
KSS A/B 2.04         Plüss Simon            FL      Glanzmann René
KSS A/B 2.05         Iten Barbara           FL      Habermacher Ursula
KSS A/B 2.06         Gisler Pia             FL      Häfliger Manuela
KSS C      2.07      Oberson Pascal         FL      Jurt Fabiola
KSS C      2.08      Burach R./Peter A.     FL      Kneubühler Brigitte
KSS C      2.09      Muri Rebekka           FL      Röösli Esther
                                            FL      Ruf Christof
Schulsozialarbeit:   Rohner Karin           FL      Schürch Ilaria
Hauswart:            Fischer Ivan           FL      Thalmann Beatrice
Religion Kath.:      Schreier Isabelle      FL      Wyss Heidi

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Übersicht Lehrpersonen Schule Alt St. Georg Schuljahr 2019/20

Sekundarschule Alt St. Georg – Lehrerzimmer: 041 525 80 41
Schulleitung: René Glanzmann / 041 525 80 56 / rene.glanzmann@schulen-sursee.ch
KSS A/B 3.01         Birrer Sabrina         FL      Affentranger Claudia
KSS A/B 3.02         Hugentobler Miriam     FL      Banholzer Thomas
KSS A/B 3.03         Knüsel Thomas          FL      Blum Theres
KSS A/B 3.04         Sieber Kevin           FL      Bucher Martina
KSS A/B 3.05         Wirz Marianne          FL      Döös Herbert
KSS C      3.06      Senn Michelle          FL      Friedrich Sibylle
KSS C      3.07      Spieler Oliver         FL      Kubli Eva
KSS C      3.08      Wallimann Jörg         FL      Kuster Roland
                                            FL      Leuenberger Sonja
Schulsozialarbeit:   Rohner Karin           FL      Meier Moira
Hauswart:            Merki Thomas           FL      Strässler Rita
Religion Kath.:      Wallimann Carina       FL      Wiederkehr Fabienne

                                         8
Schulpflege / Schulsozialarbeit / Tagesstrukturen / Schul-
dienste / Schulzahnärzte / Schulärzte
Schulpflege Sursee
Präsidentin                        Studer-Bantli Céline    079 344 44 28
Bildungsvorsteherin                Schilliger Menz Heidi   041 926 91 32
                                   Bossert Claudia         041 920 48 08
                                   Maranta Daniela         041 921 25 15
                                   Thommen Andreas         041 920 46 00
Rektor Sursee                      Calivers Philipp        041 525 80 31

Sekundarschulkommission
Präsidentin SPF Sursee (Leitung)   Studer Bantli Céline    079 344 44 28
Bildungsvorsteherin                Schilliger Menz Heidi   041 926 91 32
Vertretung Biko Geuensee           Ruckstuhl Karin         041 440 55 26
Vertretung Biko Knutwil/St. Erh.   Stalder Sibylle         041 420 33 15
Vertretung Biko Mauensee           Zeilinger Gerhard       041 920 24 70
Vertretung Biko Oberkirch          Schoeberl Romy          079 441 28 70
Vertretung Biko Schenkon           Steinmann Deborah       041 920 24 02

Schuldienstkommission
SPF Sursee (Leitung)               Thommen Andreas         041 920 46 00
Bildungsvorsteherin                Schilliger Menz Heidi   041 926 91 32
Präsidentin SPF Sursee             Studer Bantli Céline    079 344 44 28
SD-Kreis 1                         Murmann Christina       078 846 09 73
SD-Kreis 2                         Lindegger Nadine        041 933 30 50
SD-Kreis 3                         Kunz Markus             041 930 09 62
Rektor Sursee                      Calivers Philipp        041 525 80 31
Leiterin SD, SPD, PMT              Bach Sylvia             041 525 81 10
Fachdienstleitung LPD              Delaquis Ann            041 525 81 05
Fachdienstleitung PMT              Egli Nicole             041 525 80 92

Schulsozialarbeit
Neufeld/Alt St. Georg/Georgette    Rohner Karin            041 525 80 46
Kotten/St. Martin/Neu St. Georg    Wiss Georgio            041 525 80 47
SSA Praktikantin                   Wicki Lorena            079 835 07 39

Tagesstrukturen
Gesamtleitung                      Brunner Carmen          041 525 80 80
Standortleitung Neufeld            Baumeler Marlis         041 525 80 04
Standortleitung Kotten             Achermann Irene         041 535 81 58
Standortleitung St. Martin         Jost Claudia            041 525 80 80

                                           9
Schuldienste Sursee
Bach Sylvia                          Gesamtleitung                  041 525 81 10
Bisang Edith                         Sekretariat                    041 525 81 10
Marti Patrizia                       Sekretariat                    041 525 81 10
Logopädischer Dienst (LPD)
Delaquis Ann                          Leitung                        041 525 81 05
Erni Linda                                           041 510 95 43 / 041 525 81 01
Germann Cindy                                                        041 525 81 03
Glanzmann Flurina                                                    041 525 81 03
Grüter Vanesssa                                                      041 525 81 07
Lötscher Esther                                                      041 528 81 04
Röösli-Steinmann Miriam                                              041 525 81 01
Rütti Miriam                                         041 510 95 42 / 041 525 81 02
Schuler-Dennler Helen                                                041 510 95 42
Sinisterra Vente Salome (bis 31.01.20)               041 525 81 02 / 041 525 81 01
Stocker-Müller Carina                                041 510 95 43 / 041 510 95 42
Weber Dagmar                                         041 525 81 01 / 041 525 81 02
Zimmermann-Isch Simone                               041 525 81 04 / 041 525 81 07
Psychomotorische Therapiestelle (PMT)
Egli-Widmer Nicole                 Leitung                          041 525 80 92
Boesiger Künzler Rebecca                                            041 525 80 92
Christen Magdalena                                                  041 525 80 92
Jenny Minonne Meret                                                 041 525 80 92
Manetsch-Haldi Manuela                                              041 525 80 92
Wicki Mathilde                                                      041 525 80 92
Schulpsychologischer Dienst (SPD)
Bach Sylvia                          Leitung                        041 525 81 10
Buholzer Eva                                                        041 525 81 10
Odermatt Addario Esther                                             041 525 81 10
Oppliger Kleiner Sabine                                             041 525 81 10
Santaella Marion                                                    041 525 81 10
Weber Odermatt Esther                                               041 525 81 10
Schulzahnärzte
Dr. med. dent. Gfeller David         Leiter Schulzahnpflege         041 921 88 28
Med. dent. Amrhein Christine         Sursee                         041 921 26 26
Med. dent. Maienfisch Stefanie       Sursee                         041 921 25 44
Dr. med. dent. Sahbai Saba           Sursee                         041 921 80 10
Dr. med. dent. Wimmer Timo           Sursee                         041 921 30 00
Dr. med. dent. Häfeli Urs            Schenkon                       041 926 60 70
Dr. stom. Perkovac Evica             Oberkirch                      041 920 44 50
Dr. med. dent. Saulacic Sandra       Geuensee                       041 921 96 20
Schulärzte
Dr. med. J. Affentranger             Kindergarten + Primar          041 921 28 58
Dr. med. J. Wey                      Sekundarschule                 041 921 28 80

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Ferienplan Schuljahr 2019/20

 Schuljahr                                               2019/20
 Beginn                                    Mo        19.08.19

 Herbstferien                              Sa        28.09.19
                                           So        13.10.19

 Weihnachtsferien                          Sa        21.12.19
                                           So        05.01.20

 Fasnachtsferien                           Sa        15.02.20
                                           So        01.03.20

 Frühlingsferien                           Do        09.04.20 *
                                           So        26.04.20

 Sommerferien                              Sa        04.07.20
                                           So        16.08.20

 Feiertage
 Allerheiligen                             Fr        01.11.19
 Gansabhauet (Nachmittag)                  Mo        11.11.19
 Maria Empfängnis                          So        08.12.19
 Auffahrt                                  Do        21.05.20
 Auffahrtsbrücke                           Fr        22.05.20
 Pfingstmontag                             Mo        01.06.20
 Fronleichnam                              Do        11.06.20
 Fronleichnamsbrücke                       Fr        12.06.20
*Neuregelung

Erklärungen
1.    Die Daten beziehen sich auf den jeweils ersten bzw. letzten Ferientag.
2.    Dieser Ferienplan gilt unter Vorbehalt allfälliger gesetzlicher Erlasse oder
      behördlicher Verordnungen.

Schulzeiten Kindergarten / Primarschule / Sekundarschule
Kindergarten:           08.15 – 11.45 Uhr 13.30 – 15.05 Uhr
Primarschule:           08.15 – 11.45 Uhr 13.30 – 15.05 bzw. 16.00 Uhr
Sekundarschule:         08.15 – 11.45 Uhr 13.30 – 15.05 bzw. 16.10 bzw. 17.00 Uhr
Frühstunde Sek:         07.25 Uhr

                                                11
Abwesenheits- und Dispensationsregelung
Diese Regelung gilt für alle Schüler/innen des Kindergartens, der Primarstufe und der Se-
kundarstufe I.
1.     Grundsatz
Die Erziehungsberechtigten sind für den Schulbesuch und die Einhaltung der schulischen
Pflichten ihrer Kinder mitverantwortlich (§ 211, VBG).
2.     Unvorhersehbare Abwesenheiten
Allgemein anerkannte Absenzen
▪ Krankheit oder Unfall der Schüler/innen,
▪ Ansteckende Krankheiten oder Todesfall in der Familie,
▪ Abwesenheit wegen amtlicher Aufgebote (Schulische Dienste usw.),
▪ Arzt- oder Zahnarztbesuche (sofern nicht ausserhalb des Unterrichts möglich).
Diese Abwesenheiten sind der zuständigen Klassenlehrperson unter Angabe des Grundes
innert vier Tagen seit Beginn zu melden. Andernfalls gelten sie als unentschuldigtes Schul-
versäumnis.
3.      Bezug Jokertage
Sinn und Zweck
Jokertage ermöglichen den Schüler/innen, dem Unterricht ohne Vorliegen von Dispensati-
onsgründen fernzubleiben. Die Jokertage erlauben den Erziehungsberechtigten, allfällige
voraussehbare Absenzen unbürokratisch zu organisieren. Nicht möglich sind kurzfristige,
evtl. sogar wetterabhängige Urlaubstage.
Anzahl und Bezug
Urlaubsdauer            Bewilligung durch        Gesuchsabgabe         Rekursinstanz
2 Halbtage pro Semes-
                        Klassenlehrperson        5 Schultage im Voraus* Bildungsdepartement
ter: Jokertage
* An der Sekundarstufe müssen die Fachlehrpersonen vor der Gesuchsabgabe informiert
werden.
Als Semester gelten Schuljahresbeginn bis 31. Januar und 1. Februar bis Schuljahresende.
Nicht bezogene Jokertage verfallen. Die zwei Halbtage können – einzeln oder zusammen-
hängend – frei gewählt werden.
Das Gesuch wird mit dem Formular „Kindergarten und Primarstufe: Antrag Jokertage“ be-
ziehungsweise mit dem Formular „Sekundarstufe: Absenzmeldung / Antrag Jokertage“ ein-
gereicht (bei der Lehrperson erhältlich)
Die rechtzeitig gemeldeten Jokerhalbtage gelten als entschuldigte Absenzen. Es können
nur ganze Halbtage bezogen werden (nicht stundenweise).

Einschränkung
In der ersten Schulwoche nach den Sommerferien dürfen keine Jokertage eingezogen wer-
den. Im 2. Semester der 3. Sekundarstufe stehen keine Jokertage zur Verfügung.
Keine Jokertage gibt es bei lange angekündigten Schulprojekten und gemeinsamen Veran-
staltungen der Schule.
Gesuche können abgewiesen werden, wenn sich Schüler/innen wiederholt ordnungswidrig
verhalten oder die Bedingungen (Stoff nacharbeiten etc.) bei früheren Bezügen von Joker-
tagen nicht erfüllt wurden.

                                            12
4.     Voraussehbare Abwesenheiten: Dispensationen vom Unterricht
Mit ausreichender Begründung können Schüler/innen mit dem Formular Dispensationsge-
such (bei der Lehrperson erhältlich) folgendermassen vom Unterricht dispensiert werden:
Urlaubsgründe
a) für Vereinsaktivitäten und Wettkampfsport;
b) für künstlerisch-kulturelle Aktivitäten;
c) für hohe religiöse Feiertage;
d) zur Förderung besonderer Talente.
e) zur Pflege familiärer Beziehungen;
f) bei mehrmonatigem berufsbedingtem Auslandaufenthalt der Eltern.
Besonderes zu Urlaub „Länger als drei Tage“ nach e)
Schülerinnen und Schüler haben während der gesamten Volksschulzeit maximal zweimal
die Möglichkeit, einen Urlaub gemäss e) zu beziehen. Davon höchstens einmal während
der Sekundarstufe I.
Besonderes zu Urlaub nach e) und f)
Urlaub nach e) und f) wird nur gewährt, wenn durch die Erziehungsverantwortlichen si-
chergestellt ist, dass die Schülerinnen und Schüler den Unterrichtsstoff selbständig erarbei-
ten oder im Ausland die Schule besuchen. Für die Lehrpersonen besteht keine Verpflich-
tung, Unterrichtsmaterial bereit zu stellen und Nachhilfeunterricht zu erteilen. Gegenüber
der Schulleitung können keine Ansprüche zur Wiedereingliederung in die Stadtschulen gel-
tend gemacht werden. Vorgaben betreffend Zeugnis sind zu akzeptieren.
Ab der 3. Primarklasse gilt: Wenn die Schüler/innen mehr als fünf Schulwochen im Unter-
richt fehlen und in die gleiche Klassenstufen zurückkehren möchten, müssen sie in den Fä-
chern Mathematik, Deutsch und den Fremdsprachen eine Prüfung über den verpassten
Unterrichtsstoff bestehen. Die Prüfung ist innerhalb von zwei Schulwochen nach der Rück-
kehr zu absolvieren. Die Prüfungskosten gehen zu Lasten der Erziehungsberechtigten.
Urlaub: Bis drei Tage

Besonderes       Bewilligung durch        Gesuchsabgabe                       Rekursinstanz
                                          2 Schulwochen im Vo-                Bildungsdepar-
für ein Kind:    Klassenlehrperson
                                          raus                                tement
                                          2 Schulwochen im Vo-
für mehr als     Schulleitung nach Rück-
                                          raus:                               Bildungsdepar-
ein Kind pro     sprache mit den Klassen-
                                          Es ist ein Formular einzu-          tement
Familie          lehrpersonen )
                                          reichen.
Urlaub: Länger als drei Tage
Besonderes     Bewilligung durch                Gesuchsabgabe                 Rekursinstanz
Urlaubsgrün- Schulleitung nach Rück-
                                                4 Schulwochen im Vo-          Bildungsdepar-
de             sprache mit der Klassen-
                                                raus                          tement
a) bis d)      lehrperson )
               Rektorat nach Rückspra-
Urlaubsgrün-
               che mit den Schulleitun-         8 Schulwochen im Vo-          Bildungsdepar-
de
               gen und der Schulpflege          raus                          tement
e) und f)
               )
) Das Gesuch mit den verlangten Unterlagen ist immer bei der Klassenlehrperson einzureichen. Sie leitet
  die Dokumente an die zuständige Stelle weiter.
                                                  13
5.     Berufserkundungen/Schnupperlehren
Sie können unter folgenden Bedingungen während der Schulzeit stattfinden:
▪ Zuständig für die Bewilligung ist die Klassenlehrperson.
▪ Verpasster Stoff wird selbständig nachgearbeitet und Prüfungen nachgeholt.
▪ Im 8. Schuljahr sind maximal 9 Halbtage möglich, falls vorher bereits in den Ferien geschnup-
   pert wurde.
▪ Im 9. Schuljahr muss der Schnupperbetrieb über eine freie Lehrstelle verfügen.
▪ Die Schüler/innen informieren alle Lehrpersonen, bei denen sie Unterricht haben, vorher mit
   dem entsprechenden Formular.
▪ Die Schnupperzeit muss schriftlich nach den Vorgaben der Klassenlehrperson dokumentiert
   werden.
▪ Schnuppertage werden im Zeugnis nicht als Absenzen eingetragen

6.      Verantwortlichkeiten
Es liegt in der Verantwortung der Erziehungsberechtigten, respektive der dispensierten Schü-
ler/innen, die versäumten Schulinhalte aufzuarbeiten. Verpasste Prüfungen müssen nachgeholt
werden. Es besteht kein Anrecht auf Nachhilfeunterricht. Die Lernziele sind gleichzeitig mit der
Klasse zu erreichen.

7.      Unentschuldigte Absenzen
Sie werden im Zeugnis vermerkt und der Schulleitung des entsprechenden Schulhauses gemeldet.
Zusätzlich verfallen die Jokertage.
Erziehungsberechtigte, die für unentschuldigte Schulversäumnisse der ihnen unterstellten Schü-
ler/innen verantwortlich sind, können vom Rektorat resp. der Schulpflege mit einer Ordnungsbus-
se (bis Fr. 1'500.--, resp. Fr. 3'000.--) gebüsst werden.

Diese Regelung gilt seit dem Schuljahr 2010/2011.

                                               14
Kindergarten (KG)
Im Kindergarten erfahren die Schüler/innen eine gezielte Förderung, damit sie sich ganz-
heitlich entwickeln können. Der Kindergarten ist ein Spiel-, Erlebnis-, Lern- und Lebens-
raum. Das Spiel steht im Zentrum allen Handelns. Die Lernziele richten sich nach dem
Lehrplan und werden so ausgewählt, dass sie den Voraussetzungen der Gruppe und der
einzelnen Schüler/innen entsprechen. Auf die besonderen Bedürfnisse einzelner Schü-
ler/innen wird nach Möglichkeit eingegangen, Lernangebote werden differenziert, Lern-
wege individualisiert. Im Kindergarten unterrichtet deshalb neben der Klassenlehrperson
auch eine Förderlehrperson. Diese unterstützt auch die fremdsprachigen Schüler/innen
beim Erlenen der Deutschen Sprache.

Im freiwilligen ersten Kindergartenjahr stehen vor allem die sozialen Erfahrungen im Zent-
rum. Das Kind lernt sich ausserhalb der Familie in einer Kindergruppe zurechtzufinden, sich
an notwendige Regeln und Abmachungen zu halten, seine Persönlichkeit zu festigen und
macht Lernerfahrungen durch verschiedene Angebote im Kindergarten. Die Beobachtung
und die Erfassung des Entwicklungsstandes des Kindes stehen im Vordergrund. Ein
Standortgespräch mit den Eltern dient der gegenseitigen Information.

Im obligatorischen zweiten Kindergartenjahr stehen die gezielte Unterstützung und För-
derung der verschiedenen Entwicklungsbereiche und die erforderlichen Basiskompetenzen
für den Übertritt in die Schule im Zentrum. Die Kindergartenlehrperson arbeitet mit Spiel-
und Lernmaterial, die Schüler/innen neue Erfahrungen ermöglichen und ihre persönliche
Entwicklung ganzheitlich fördern.
Für Schüler/innen, die vor dem 1. August fünf Jahre alt sind, ist der Eintritt in den Kinder-
garten auf Beginn des Schuljahres obligatorisch.

Standorte
In Sursee werden die Kindergartenklassen an den drei Primarschulstandorten Kotten, Neu-
feld und St. Martin geführt. Um möglichst ausgeglichene Klassengrössen zu erreichen, kann
es von Jahr zu Jahr unterschiedliche Quartierzuteilungen zu diesen Schulstandorten geben.
Die Standortzuteilung erfolgt durch das Rektorat.

Klassenzusammensetzung
Die Kindergartenklassen werden bewusst altersgemischt geführt. Beobachten, Nachma-
chen und Wiederholen sind altersgemässe Lernformen, die auf natürliche Weise gesche-
hen. Jüngere Schüler/innen lernen so von älteren und umgekehrt. Schüler/innen bringen
einander bei, was sie bereits gelernt haben und vertiefen damit ihr eigenes Wissen und
Können. Die Haupt-Kriterien für die Klasseneinteilung sind Ausgeglichenheit hinsichtlich
Anzahl Schüler/innen, Altersdurchmischung und Schulweg. Der Entscheid liegt bei der
Schulleitung.

Unterrichtszeiten Im Kindergarten gelten Blockzeiten. Dies bedeutet, dass die Schü-
ler/innen den Kindergarten von Montag bis Freitag am Vormittag von 08.15 – 11.45 Uhr
und an einem Nachmittag (entweder Montag, Dienstag oder Donnerstag) von 13.30 bis
15.05 Uhr besuchen. Der Mittwoch- und Freitagnachmittag ist für alle Kindergarten-
Schüler/innen schulfrei. Der Schul- und Ferienplan der Stadtschulen Sursee ist auch für die
Kindergartenkinder verbindlich.

                                             15
Primarschule (PS)
In der Primarschule erarbeiten die Schüler/innen grundlegendes Wissen und bauen Lern-
und Arbeitsmethoden auf. Über die Schuljahre hinweg wächst das Angebot an Fächern.
Der ganzheitliche Unterricht weckt und pflegt vielseitige Interessen. Die Primarschule dau-
ert 6 Schuljahre. Der Unterricht wird von der Klassenlehrperson geführt, welche von einer
Förderlehrperson unterstützt wird. Diese unterstützt zudem auch die fremdsprachigen
Schüler/innen beim Erlernen der deutschen Sprache.

Standorte
In Sursee wird die Primarschule an den drei Standorten Neufeld, Kotten und St. Martin ge-
führt. Um möglichst ausgeglichene Klassengrössen zu erreichen, kann es von Jahr zu Jahr
unterschiedliche Quartierzuteilungen zu diesen Schulstandorten für die 1. Primarklasse
geben. Im Verlaufe der Primarschule können sich Veränderungen bei den Klassen ergeben,
die in seltenen Fällen eine Neuorganisation eines Jahrgangs bedingen. Für die Zuteilung zu
den drei Primarschulen ist das Rektorat zuständig.

Unterrichtszeit
Der Unterricht an den Primarschulen findet von Montag bis Freitag statt. An jedem Vormit-
tag gelten für alle Schüler/innen die Blockzeiten von 08.15 bis 11.45 Uhr. Am Nachmittag
findet an zwei bis vier Nachmittagen pro Woche mindestens zwei Lektionen Unterricht
statt (je nach Klasse).

Hausaufgabenhilfe
Die Schüler/innen haben die Möglichkeit, ihre Hausaufgaben unter Aufsicht zu erledigen.
Die Hausaufgabenhilfe findet im Rahmen des Tagesstrukturangebotes statt.

Beurteilung
In der 1. und 2. Primarklasse gibt es keine Noten, die Schüler/innen werden mit dem Sys-
tem GBF (Ganzheitlich Beurteilung und Fördern) beurteilt. GBF bezweckt eine umfassende
und förderorientierte Beurteilung. Es berücksichtigt die individuellen Lernbedingungen und
Lernprozesse der Schüler/innen. Grundlage für die Beurteilungen sind Wahrnehmungen
und differenzierte Beobachtungen. Die Erziehungsberechtigten nehmen jährlich an einem
verbindlichen Beurteilungsgespräch teil und entscheiden mit der Lehrperson über die
Schullaufbahn. Ab der 3. Primarklasse erhalten die Schüler/innen jeweils am Ende des Se-
mesters ein Zeugnis mit Noten. Weiter hält die Lehrperson im Beurteilungsbogen den
Lernstand in den fachlichen und überfachlichen Kompetenzbereichen fest. Am jährlichen
Gespräch erörtert sie diese Beurteilung mit den Eltern.

Wechsel in eine höhere Klasse
Schüler/innen der Primarschule besuchen grundsätzlich nach Ende eines Schuljahres die
nächst höhere Klasse. Sie können eine Jahrgangsklasse nochmals besuchen, wenn es für
ihre Entwicklung als förderlich erachtet wird.

Übertritt nach der Primarschule
Nach der Primarstufe treten die Schüler/innen in die Sekundarschule Sursee oder in die
Kantonsschule ein. Nach dem Übertrittsverfahren, welches die 5. Klasse und das 1. Semes-
ter der 6. Klasse umfasst, findet die Zuteilung aufgrund der durch den Kanton Luzern gere-
gelten Selektionsgrundlagen statt.
                                            16
Sekundarschule (SEK)
Die Sekundarschule umfasst das 7. bis 9. Schuljahr. Sie setzt den Bildungsauftrag der Pri-
marschule fort, erweitert die Allgemeinbildung im Sinne einer ganzheitlichen Persönlich-
keitsentwicklung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Berufswahl oder zur Wahl einer
weiterführenden Schule. Die drei zentral gelegenen Schulhäuser der Sekundarschule be-
finden sich zwischen dem Bahnhof und der Altstadt Sursee und werden von Jugendlichen
der Gemeinden Geuensee, Knutwil/St. Erhard, Mauensee, Oberkirch, Schenkon und Sursee
besucht.

Kooperative Sekundarschule (KSS)
Im kooperativen Modell gibt es Stammklassen mit Niveau A/B und solche mit Niveau C (Ni-
veau A = höhere Anforderungen, Niveau B = erweiterte Anforderungen, Niveau C = grund-
legende Anforderungen). In der Stammklasse A/B werden Schüler/innen aus beiden Ni-
veaus zugeteilt. Die vier Fächer Deutsch, Englisch, Französisch, Mathematik können die
Schüler/innen in dem Niveau belegen, das ihrem Leistungsvermögen entspricht. Dabei
werden die Fächer Englisch, Französisch und Mathematik als Niveaufächer in separaten
Niveauzügen geführt. Das Niveaufach Deutsch wird innerhalb der Stammklasse differen-
ziert unterrichtet. Die Lernziele in den Niveaufächern richten sich nach den entsprechen-
den Lehrplänen der Niveaus A bis C. Die Fächer Geschichte, Geografie und Naturlehre wer-
den nach erweiterten (A/B) und grundlegenden Anforderungen (C) unterrichtet und beur-
teilt. In den übrigen Fächern wird bezüglich Lehrplan nicht nach Niveaus unterschieden.
Die Lernziele richten sich nach den entsprechenden Lehrplänen der Sekundarschule. Schü-
ler/innen mit individuellen Lernzielen werden mit Unterstützung der Integrativen Förde-
rung (IF) integrativ im Niveau C unterrichtet und unterstützt.

Durchlässigkeit
Das KSS-Modell bietet eine gute Durchlässigkeit: Wenn in einem Niveaufach mindestens
die Note 5 erreicht wird und weitere Voraussetzungen erfüllt sind, ist ein Wechsel ins hö-
here Niveau auf Beginn eines Semesters möglich. Falls die Semesternote unter einer 4
liegt, muss auf das nächste Semester in das tiefere Niveau gewechselt werden.
Schüler/innen aus der Stammklasse A/B müssen in die Stammklasse C wechseln, wenn sie
im folgenden Schuljahr mindestens drei Niveaufächer im Niveau C besuchen und in den
Fächern Geografie, Geschichte und Naturlehre am Ende des 2. Semesters nicht einen No-
tendurchschnitt von mindestens 4 erreichen.

Förderlektionen
Der Förderunterricht ist ein zeitlich und inhaltlich begrenztes Angebot für die Schü-
ler/innen zur Erhöhung der Kompetenzen vor allem in den Fächern Deutsch und Mathe-
matik. In der 1. Sek steht eine Lektion für zwei Klassen zur Verfügung, in der 2. Sek ist es
im Niveau AB ebenfalls eine Lektion für zwei Klassen, im Niveau C eine Lektion pro Klas-
se. In der 3. Sek ist es eine Lektion pro AB-Klasse und 2 Lektionen pro C-Klasse.

                                            17
Hausaufgabenhilfe
Die Hausaufgabenhilfe ist ein schulergänzendes Angebot, für Schüler/innen, die mit dem
Erledigen der Hausaufgaben Mühe haben. In Gruppen erhalten die Schüler/innen gezielte
Hilfe und Förderung von Lehrpersonen für die Bewältigung der Hausaufgaben. Die 1. Sek
startet nach den Herbstferien und die 2. Sek ab der dritten Schulwoche mit der Hausauf-
gabenhilfe. Die Anmeldung erfolgt mit dem offiziellen Formular der Schule. Ein Besuch
muss mit den Erziehungsberechtigten abgesprochen und von allen Beteiligten (Schü-
ler/innen, Lehrpersonen, Erziehungsberechtigten) unterzeichnet werden. Die Hausaufga-
benhilfe ist als Fördermassnahme kostenfrei.

Berufswahlvorbereitung
Im Rahmen der Berufswahl sind an den Sekundarschulen der Stadt Sursee verschiedene
Aktivitäten vorgesehen. Diese sollen dem/der Schüler/innen helfen, sich für einen berufli-
chen oder schulischen Weg nach der obligatorischen Schulzeit zu entscheiden, der ih-
ren/seinen Interessen und Stärken möglichst optimal entspricht.

                                           18
Berufliche Möglichkeiten nach der Sekundarschule

Niveau A                  Niveau B                  Niveau C               Niveau C mit IF
Höhere Anforderungen      Erweiterte Anforderun-    Grundlegende An-       Grundlegende Anfor-
                          gen                       forderungen            derungen mit indivi-
                                                                           duellen Lernzielen
Vertiefte Allgemeinbil-   Umfassende Bildung mit    Alltags- und erfah-    Alltags- und praxisori-
dung mit der Ausrich-     der Ausrichtung auf an-   rungsorientierte       entierte Vermittlung
tung auf weiterführende   spruchsvolle Berufsleh-   Vermittlung erwei-     von Grundfertigkeiten
Schulen                   ren und weiterführende    terter Lerninhalte     mit Ausrichtung auf
                          Schulen                   der Primarschule mit   berufspraktische Aus-
                                                    Ausrichtung auf Be-    bildungen
                                                    rufslehre
Berufslehre mit Berufs-   Berufslehre mit Berufs-   Berufslehre mit Fä-    Berufslehre mit Fähig-
matura                    matura                    higkeitszeugnis        keitszeugnis (je nach
Berufslehre mit Fähig-    Berufslehre mit Fähig-                           individuellen Fähigkei-
keitszeugnis              keitszeugnis                                     ten)
Fachmittelschule          Fachmittelschule                                 Zweijährige berufliche
Gesundheitsmittelschule   Gesundheitsmittelschule                          Grundbildung mit
Wirtschaftsmittelschule   Wirtschaftsmittelschule                          Berufsattest
Informatikmittelschule    Informatikmittelschule
Kurzzeitgymnasium *

*Das Kurzzeitgymnasium schliesst an die 2. oder 3. Sekundarklasse an und umfasst eine
Ausbildung von vier Jahren. Die Ausbildung führt zur gymnasialen Matura. Das Übertritts-
verfahren von der Sekundarschule an das Kurzzeitgymnasium ist analog dem Übertrittsver-
fahren von der Primarschule an die Kantonsschule gestaltet.

                                             19
Neuer Lehrplan 21
In den 1. Sekundarklassen wird ab August 19 neu der Lehrplan 21 eingeführt. Den Lernen-
den ist der neue Lehrplan schon vertraut – sie werden bereits seit der fünften Primarklasse
danach unterrichtet. Neu sind jedoch ab der 1. Sekundarklasse einige Fächer und deren
Bezeichnungen:
• Natur und Technik (NT): Kompetenzen in Physik, Chemie und Biologie übergreifend
    aufbauen; naturwissenschaftliche Phänomene erfahren, beobachten und beschreiben
    und dazu Vermutungen äussern sowie eigene Konzepte überdenken
• Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH): ausgehend von der alltäglichen Lebensführung er-
    fahren, wie eng Arbeit, Wirtschaft und Haushalt verbunden sind, Nahrungsmittelzube-
    reitung in der zweiten Sekundarklasse, sich mit weiteren Aspekten wie Konsum, Um-
    gang mit Geld oder Gesundheit (z.B. einen Mietvertrag verstehen, einen Budgetplan er-
    stellen) auseinandersetzen
• Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG): Kompetenzen in Geografie und Geschichte über-
    greifend aufbauen; die Gesellschaft im Wandel der Zeit erkunden; sich mit verschiede-
    nen Lebensräumen und Lebensweisen auseinandersetzen
• Lebenskunde (Lk): Kompetenzen in Ethik, Religion, Gemeinschaft (ERG) und Beruflicher
    Orientierung (BO) übergreifend aufbauen; sich mit verschiedenen Weltsichten, Religio-
    nen und Werthaltungen auseinandersetzen; das eigene Persönlichkeitsprofil im Rah-
    men des Berufswahlprozesses schärfen.

Mittagstischangebot für Sekundarschüler/innen
Aufgrund der Rückmeldungen zu einer Umfrage bei den Eltern und bei den Schülerinnen
und Schülern der Sekundarschule wurde die Planung für ein Mittagstischangebot an den
Sekundarschulen im Mai 2019 in Angriff genommen. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und
Schüler nach den Herbstferien 2019 die Möglichkeit zum Besuch eines Mittagstisches bei
uns an der Schule haben werden. Sie als Eltern sowie die Schülerinnen und Schüler wer-
den vor den Herbstferien genauere Informationen zum Mittagstischangebot von uns erhal-
ten.
Nach wie vor besteht die Möglichkeit, dass auch Sekundarschüler/innen an einem Mittag-
tisch in den Primarschulstandorten Neufeld, Kotten und St. Martin von 12.00 – 13.00 Uhr
teilnehmen können. Die Zuweisung zu einem Mittagstisch richtet sich nach der Teilneh-
merzahl der einzelnen Standorte. Diese können die Schüler /innen innert nützlicher Zeit
mit dem Velo erreichen. Nach dem Mittagessen helfen die Jugendlichen je nach Ämtliplan
beim Abräumen mit. Es bestehen Verhaltensregeln, die für alle Teilnehmenden verbindlich
sind.
Interessierte Erziehungsberechtigte melden ihr Kind für dieses Angebot bitte mit dem An-
meldeformular auf www.schulen-sursee.ch/Tagesstrukturen für ein Semester an.

                                            20
Integrative Förderung (IF) an den Stadtschulen Sursee
PRIMARSCHULE
Integrative Förderung (IF) trägt der Verschiedenheit und Vielfalt der Schüler/innen inner-
halb einer Lerngruppe Rechnung. Sie hat zum Ziel, möglichst allen Schüler/innen eine ihren
Voraussetzungen angepasste Mitarbeit und Beteiligung in der Klassengemeinschaft zu er-
möglichen.

Was ist integrative Förderung?
• Die Integrative Förderung (IF) ist eine Unterstützung für alle Schüler/innen einer Klasse
   im Kindergarten und in der Primarschule.
• Das Ziel ist es, Schüler/innen mit besonderen Bedürfnissen entsprechend ihrem Lern-
   stand zu fördern.
• Die Klassenlehrperson und eine IF-Lehrperson arbeiten eng zusammen. Die Schü-
   ler/innen werden in der Klasse, in Gruppen oder einzeln gefördert.

Was sind individuelle Lernziele?
Die Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten aller Schüler/innen sind verschieden.
Schüler/innen, die in einem oder mehreren Fächern die Kompetenzen des Lehrplans nicht
erreichen, erhalten individuelle Lernziele (iLZ).

Vorgehen:
• Ein Kind erreicht die Kompetenzen in einem oder mehreren Fächern dauerhaft nicht.
• Eine Potentialabklärung beim Schulpsychologischen Dienst hilft bei der Entscheidungs-
   findung.
• Schüler/innen, Eltern und Lehrpersonen vereinbaren schriftlich individuelle Lernziele.
• Die vereinbarten individuellen Lernziele werden jährlich überprüft und können aufge-
   löst werden, wenn sie nicht mehr nötig sind.

Wie wird in der integrativen Förderung gearbeitet?
Die Lehrpersonen sprechen ihre Zusammenarbeit regelmässig ab. Je nach pädagogischem
Ermessen der Lehrpersonen sind verschiedene Formen der integrativen Förderung mög-
lich.
• Beide Lehrpersonen unterrichten die Klasse gemeinsam.
• Die IF-Lehrperson arbeitet mit einer Gruppe von Schüler/innen oder einzelnen Kin-
     dern.

Wie wird in der integrativen Förderung beurteilt?
• Schüler/innen mit individuellen Lernzielen erhalten in diesen Fächern keine Noten,
   sondern den Eintrag “besucht“.
• Die Beurteilung erfolgt mit einem Lernbericht.
• Im Zeugnis erfolgt der Eintrag: “Integrative Förderung: Individuelle Lernziele“

Was ist ein Nachteilsausgleich (NTA)?
Für Schüler/innen mit einer durch den SPD (Schulpsychologischen Dienst) diagnostizierten
Teilleistungsstörung wird eine schriftliche Abmachung über den NTA (Nachteilsausgleich)
getroffen. Der Nachteilsausgleich bezieht sich ausschliesslich auf Prüfungssituationen.

                                            21
Was ist integrierte Begabungs- und Begabtenförderung (BF)?
Die Voraussetzungen und Entwicklungsmöglichkeiten aller Schüler/innen sind verschieden.
Schüler/innen, welche die Kompetenzen des Lehrplans dauerhaft übertreffen, werden in-
nerhalb des Klassenverbandes speziell gefördert. Dies geschieht primär auf zwei Arten:
• Beschleunigung (Akzeleration): Der Lernstoff wird in kürzerer Zeit absolviert und auf
    die noch zu erwerbenden Kompetenzen beschränkt (Compacting).
• Anreicherung des Unterrichts durch herausfordernde Lernangebote (Enrichment).
• Spezielle Angebote zur Förderung von Begabungen.

Was ist Deutsch als Zweitsprache (DaZ)?
Im DaZ-Unterricht werden Schüler/innen gefördert, die keine oder ungenügende Deutsch-
kenntnisse haben. Der DaZ-Unterricht unterstützt den Anschluss an die Regelklassen.
• Für Schüler/innen, welche über keinerlei Deutschkenntnisse verfügen, wird an der
    Primarschule der DaZ-Anfangsunterricht angeboten.
• Der DaZ-Aufbauunterricht wird im Kindergarten und in der Primarschule angeboten.
• Der Unterricht findet im Rahmen des Regelunterrichts statt. Grundlage für den Besuch
    des Aufbauunterrichts ist der Einstufungstest „Sprachgewandt“.

SEKUNDARSCHULE
Ziele, Vorgehen, Arbeitsweise und die Beurteilung in der Integrativen Förderung an den
Sekundarschulen Sursee sind identisch mit jenen an der Primarschule.
Folgende Unterschiede zur Praxis an der Primarschule ergeben sich an der Sekundarschule:

• Integrative Förderung (IF): erfolgt an der Sekundarschule im Niveau C.

• Nachteilsausgleich (NTA): Schüler/innen mit einer durch den SPD diagnostizierten Teil-
  leistungsstörung (z.B. Lese-Rechtschreibstörung), wird der NTA in Prüfungssituationen in
  allen Niveaus gewährt.

• Begabungsförderung: Auf Sekundarstufe erfolgt der Unterricht in den Niveaufächern
  Deutsch, Mathematik, Englisch und Französisch in verschiedenen Leistungsniveaus. Die-
  se unterschiedlichen Leistungsniveaus ermöglichen es, den unterschiedlichen Begabun-
  gen der Schüler/innen Rechnung zu tragen.

• Deutsch als Zweitsprache: Dies wird an der Sekundarschule als Anfangsunterricht für
  Schüler/innen angeboten, welche über keinerlei Deutschkenntnisse verfügen.

                                           22
Schulsozialarbeit

                    23
Schuldienste
    Fragen, Unsicherheiten… womit zu wem?

    Im Zusammenleben von Eltern und Schüler/innen können Schwierigkeiten entstehen. Im
    Kindergarten- und Schulalltag stellen sich für alle Beteiligten Fragen. Ängste und Unsicher-
    heiten tauchen auf.

    Wir, die Schuldienste, sind mit unserem Beratungs- und Therapieangebot für Kleinkinder,
    Vorschul- und Schulkinder für Sie da.

    Die entsprechenden Fachpersonen unserer Dienste sind in Sursee und der Region tätig.
    Wenn Sie sich Sorgen machen und Ihnen die Entwicklung Ihres Kindes Fragen aufgibt, zö-
    gern Sie nicht, sich an eine unserer Stellen zu wenden.

    Alle Angebote sind freiwillig, vertraulich und kostenlos. Als Erziehungsberechtigte können
    Sie Ihr Kind direkt an allen unseren Diensten anmelden. Eine Anmeldung durch den Kin-
    dergarten oder die Schule setzt in der Regel Ihr Einverständnis als Erziehungsberechtigte
    voraus.

    Die drei Dienste werden im Folgenden erläutert. Weitere Informationen finden Sie auf un-
    serer Web-Seite: www.schulen-sursee.ch

    Logopädischer Dienst (LPD)
    Rigistrasse 6, 6210 Sursee
    Telefon 041 525 81 00
    lpdsursee@schuldienstesursee.ch

    Sie als Eltern
-   sind verunsichert, weil Ihr dreijähriges Kind nicht oder nur wenig spricht.
-   bemerken, dass Ihr Kind für Aussenstehende unverständlich spricht, weil es Laute nicht
    richtig bildet und die Sätze verdreht.
-   sind beunruhigt, weil Ihr Kind nicht fliessend spricht und häufig an Satzanfängen und
    Wörtern hängen bleibt.
-   fragen sich, warum Ihr Kind immer eine heisere Stimme hat, auch wenn es nicht erkältet
    ist.
-   haben Fragen, weil Ihr Schulkind Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens
    oder Rechnens hat.

  Wir vom Logopädischen Dienst
- gehen auf diese Fragestellungen ein und beraten Sie. Falls notwendig, bieten wir eine
  umfassende Abklärung, Beratung oder eine Therapie an.

                                                24
Psychomotoriktherapiestelle (PMT)
    Bahnhofplatz 11, 6210 Sursee
    Telefon 041 525 80 92
    pmtsursee@schuldienstesursee.ch

    Ihr Kind hat vielleicht
-   Schwierigkeiten, sich selbstständig anzukleiden.
-   einen ständigen Bewegungsdrang und gerät oft in Unfall- oder Konfliktsituationen.
-   Angst beim Klettern und Herunterspringen, Mühe beim Velofahren, Ballspielen oder
    Balancieren.
-   Mühe beim Schneiden, Leimen oder Zeichnen.
-   eine unklare Händigkeit.
-   Probleme sich zu konzentrieren oder eine geringe Impulskontrolle.
-   einen erschwerten Kontakt zu anderen Schüler/innen.
-   wenig Vertrauen in seine eigenen Fähigkeiten.
  Wir von der Psychomotoriktherapiestelle
- fördern spielerisch Bewegung und Wahrnehmung, Handgeschick und Schreibmotorik. Ziel
  der Therapie ist der bessere Umgang mit den Schwierigkeiten und die Erweiterung der ei-
  genen Fähigkeiten und Handlungsmöglichkeiten.
- klären psychomotorische Auffälligkeiten ab, beraten Eltern und Lehrpersonen und arbeiten
  mit dem Kind einzeln oder in Kleingruppen.
    Schulpsychologischer Dienst (SPD)
    Altes Bürgerheim/Bahnhofstrasse 16, 6210 Sursee
    Telefon 041 525 81 10
    spdsursee@schuldienstesursee.ch

    Sie als Eltern von Kindern ab Kindergarten bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit
-   bemerken, dass es im Kindergarten oder in der Schule nicht vorwärts gehen will, Ihr Kind
    vermehrt gereizt ist oder es sich immer stärker zurückzieht.
-   sind verunsichert in der Erziehung, fühlen sich hilflos gegenüber Verhaltensweisen Ihres
    Kindes.
-   beobachten konkrete Schulprobleme (z.B. Probleme beim Lesen oder Rechnen).
-   werden von der Lehrperson auf eine Anmeldung beim SPD aufmerksam gemacht, da sie
    nicht sicher ist, ob Ihr Kind mehr gefordert oder geschont werden sollte.
-   haben Konflikte mit Lehrpersonen, beispielsweise aufgrund einer unterschiedlichen Sicht-
    weise Ihres Kindes.
-   haben das Bedürfnis, Erfahrungen auszutauschen, oder einfach einmal über die ganze
    Situation, die Ihnen Mühe macht, zu reden.

    Wir vom Schulpsychologischen Dienst
-   bieten eine Analyse der Situation und zeigen auf, wie Sie weiter vorgehen könnten.
-   klären zusammen mit allen Beteiligten die Ziele und erarbeiten mit Ihnen und Ihrem Kind
    gangbare Wege.
-   schätzen das Leistungspotenzial Ihres Kindes ein und helfen mit, Über- oder Unterforde-
    rung zu vermeiden.
-   bieten Ihnen, Ihrem Kind oder Ihrer Familie je nach Situation eine Beratung oder Beglei-
    tung an.

                                               25
Tagesstrukturen/“Spirulino“ für Kindergarten und Primarstufe
Das Wichtigste in Kürze – weitere Infos via Homepage www.schulen-sursee.ch

Hauptleitung – Carmen Brunner
Tagesstrukturen Spirulino, Martinsweg 3, 6210 Sursee, Tel 041 525 80 80,
tagesstrukturen@schulen-sursee.ch

Abmeldungen
Sie müssen rechtzeitig durch die Eltern direkt bei der zuständigen Stellenleitung erfolgen.
Spirulino Neufeld: 041 525 80 04
Spirulino Kotten: 041 525 81 58
Spirulino St.Martin: 041 525 80 80

Absenzen
Bei Krankheit, Schulausfall, Schullager, Schulreisen usw. muss das Kind vorgängig bei der
Stellenleitung mündlich oder schriftlich abgemeldet werden. Erfolgt keine Abmeldung,
wird die Präsenszeit in Rechnung gestellt. Wenn ein Kind ohne Abmeldung 15 Minuten
nach Beginn der Betreuung nicht am Standort eingetroffen ist, werden Suchmassnahmen
eingeleitet. Abwesenheitstage von Kindern können nur vergütet werden, wenn es einen
Schulanlass betrifft oder das Kind krank ist und korrekt abgemeldet wurde.

Angebot
Das Angebot der Tagesstrukturen richtet sich an alle Schüler/innen der Stadtschulen Sur-
see und umfasst 4 Elemente.
I     Morgenbetreuung von                         07.00 - 08.00 Uhr
II    Mittagsbetreuung und Verpflegung von        11.45 - 13.30 Uhr
III   Nachmittagsbetreuung von                    13.30 - 15.15 Uhr
IV    Zvieri, Hausaufgaben, Betreuung von         15.15 - 18.00 Uhr
      Hausaufgabenhilfe: Mo, Di, Do               15.15 – 16.00 / 16.00–16.45 Uhr

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular (Homepage Tagesstrukturen) und ist für
ein Jahr verbindlich. Die Details werden im Anschluss in einer Beitragsvereinbarung gere-
gelt.

Ankunft / Heimkehr
Die Ankunfts- und Heimkehrzeit ist nach Absprache mit der Leitung Tagesstrukturen/ der
Stellenleitung und den Erziehungsberechtigten variabel möglich. Bei wiederholt verspäte-
tem Abholen nach 18.00 Uhr wird der benötigte Zeitaufwand zusätzlich mit Fr. 20.00 pro
angebrochene Viertelstunde in Rechnung gestellt. Wird ein Kind von Drittpersonen abge-
holt, muss das Personal vorher informiert werden.

Aufnahme
Für die Tagesstrukturen können alle Schüler/innen der Stadtschulen angemeldet werden.

Ferien
Während den Schulferien bleibt das Spirulino geschlossen. Am letzten Schultag vor den
Sommerferien schliesst das Spirulino um 16.00 Uhr.

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Zusammenlegung der Gruppen an einzelnen Tagen
Sind an einem Tag wenige Schüler/innen anwesend (z.B. Mittwoch) kann es sein, dass die
Gruppen zusammengelegt werden und die Betreuung an einem einzelnen Standort ange-
boten wird. Die Schüler/innen müssen dann am Abend an diesem Standort abgeholt wer-
den, wenn sie den Weg nach Hause nicht selber bewältigen können.

Frühstück und Verpflegung
Das Frühstück wird nicht angeboten. Es besteht jedoch die Möglichkeit, das mitgebrachte
Frühstück einzunehmen. Den Schüler/innen wird ein ausgewogenes Mittagessen angebo-
ten und am Nachmittag ein Z’vieri.

Hausaufgabenhilfe
Sie findet in der Regel nach 15.15 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Die Betreuungspersonen werden
von einer Lehrperson unterstützt. Die Schüler/innen, welche sich von 13.30 - 15.15 Uhr im
Spirulino aufhalten, können dort auch die Hausaufgaben lösen. Sie werden dabei aber
nicht intensiv betreut.
Eltern melden die Schüler/innen mit dem offiziellen Anmeldeblatt an. Nach gegenseitiger
Absprache können Schüler/innen auch in der Zwischenzeit angemeldet werden. Eine Ab-
meldung ist auf Ende Semester möglich. Die Hausaufgabenhilfe ist kostenpflichtig und wird
in Rechnung gestellt.

Kündigung
Wird ein Betreuungsplatz nicht mehr benötigt, muss er rechtzeitig, schriftlich gekündigt
werden.

Rechnungsstellung
Die Zustellung der Rechnung erfolgt in der Regel per 31.09 / 31.12. / 31.03. / 31.07.

Essen
Das Essen wird von einer Cateringfirma angeliefert. Jedes Kind bekommt seinen eigenen
Teller, Becher und Besteck. Es gilt der Grundsatz: Was man anfasst, dass nimmt man auch.
Es soll kein Nahrungsmittel angebissen und weiter gereicht oder von einem andern Schü-
ler/innen fertig gegessen. Nach dem Essen sollen die Hände gewaschen werden.

Tarife
Die Tarife werden durch den Stadtrat festgelegt und sind auf der Homepage einzusehen.

Versicherung
Die Schüler/innen müssen gegen Unfall und Krankheit versichert sein. Verursacht ein Kind
einen Schaden, haften die Erziehungsberechtigten. Für verlorengegangene oder beschädig-
te private Gegenstände übernimmt die Stadt resp. die Schule keine Haftung.

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Vorgehen bei Konflikten – Leitfaden
Grundsätze:
• Wenn im Unterricht und im Schulalltag Anzeichen von Problemen auftauchen, sind die-
  se frühzeitig mit den beteiligten Personen nach dem hier aufgezeigten Ablaufschema
  anzugehen. Zu langes Zuwarten führt zu einer Verstärkung des Problems und macht den
  Lösungsprozess schwieriger.
• Schwelende Konflikte stören die Unterrichtsqualität. Ein konfliktarmes Klima und ein
  produktiver Umgang mit Spannungen schaffen hingegen gute Voraussetzungen für Per-
  sönlichkeitsentwicklung und Leistung der Schüler/innen.
• Die Problemlösung wird zunächst im Gespräch mit den Direktbetroffenen (Lehrperson,
  Eltern und Schüler/in) gesucht. Bei Bedarf können für spezifische Probleme zusätzliche
  Fachkräfte beigezogen werden.
• Die nächsthöhere Instanz wird eingeschaltet, wenn Gespräche, Abmachungen und
  Überprüfung derselben nach einer zuvor vereinbarten Zeitspanne nicht zu einer für
  beide Parteien befriedigenden Lösung (Konsens) führen.
• Alle Beteiligten bemühen sich um tragfähige Lösungen und begegnen sich mit gegensei-
  tigem Respekt.

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Kontaktstellen für Eltern
Die gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern ist ein wichtiger Faktor für den
Schulerfolg Ihres Kindes. Auf diesem Informationsblatt erhalten Sie Auskunft, wo Sie sich
informieren können und wo Sie Beratung erhalten.

Thema                                                    Kontaktstelle
Klasse und Unterricht
- Fragen zur Klasse                                      Die Klassenlehrperson gibt Auskunft.
- Fragen zum Unterricht und zu den Hausaufgaben
- Verhaltens- und Lernschwierigkeiten des Kindes
Schule allgemein
-   Schulsystem des Kantons Luzern                       Stadtschulen Sursee
-   Schule Ihres Wohnortes                               Bahnhofstr. 16
-   Schularzt/Schulärztin                                6210 Sursee
-   Schulzahnarzt/Schulzahnärztin                        Tel. 041 525 80 31
                                                         Mail: rektorat@schulen-sursee.ch
- familienergänzende Betreuungsmöglichkeiten             Tagesstrukturen
- Hausaufgabenhilfe                                      041 525 80 80
                                                         Mail: tagesstrukturen@schulen-
                                                         sursee.ch
Schulsozialarbeit, Bahnhofstr. 16, 6210 Sursee
Sie unterstützt Schüler/innen, Eltern und Lehrpersonen   karin.rohner@schulen-sursee.ch
bei sozialen Problemen und Nöten im Umfeld Schule.       041 525 80 46
Karin Rohner (Neufeld, Georgette, Alt St. Georg)         georgio.wiss@schulen-sursee.ch
Georgio Wiss (Kotten, St. Martin, Neu St. Georg)         041 525 80 47
Schuldienste
Die Schuldienste unterstützen Ihr Kind, wenn es Schwierigkeiten hat. Die Unterstützung ist kosten-
los.
Schulpsychologischer Dienst (SPD)                        Bahnhofstr. 16, Sursee / 041 525 81 10
Für Abklärungen und Beratungen bei Lern- und Verhal-     Mail:spdsursee@schuldienstesursee.ch
tensschwierigkeiten
Logopädischen Dienst (LPD)                               Rigistr. 6, Sursee / 041 525 81 00
Für eine Beratung bei Sprach- und Sprechstörungen        Mail: lpdsursee@schuldienstesursee.ch

Psychomotorische Therapiestelle (PMT)                    Bahnhofplatz 11, Sursee / 041 525 80 92
Bei fein- und grobmotorischen Auffälligkeiten            Mail: pmtsursee@schuldienstesursee.ch

Fremdsprachige Eltern
Fremdsprachige Eltern können sich bei Fragen, Schwie-    FABIA Luzern
rigkeiten und Konflikten an die unabhängige Fachstelle   Fachstelle für die Beratung und
für die Beratung und Integration von Ausländerinnen      Integration von Ausländer/Innen
und Ausländern (FABIA) wenden. Die Beratung ist kos-     Tribschenstrasse 78, 6005 Luzern
tenlos.                                                  041 360 07 22 / info@fabialuzern.ch
                                                         www.fabialuzern.ch

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