Gemeindebrief Nr. 72 - Jesus Christus spricht: Wachet! - Bergkirche ...
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E va n g e l i s c h e B e r g k i r c h e n - G e m e i n d e
S t. P e t e r
z u Wo r m s - H o c h h e i m
Gemeindebrief
Nr. 72
März 2020
Jesus Christus spricht: Wachet!
Mk 13,37Inhalt
Geistliche Beiträge Themen
Geistliches Wort 3 Wanderausstellung „Kunst trotz(t)
Ausgrenzung“ 14
„Du hattest es besser als ich“ 21
Zuversicht! - „7-Wochen Ohne“ 23
Aus der Gemeinde Frühjahrssammlung der Diakonie 42
Gedicht von Iris Macke 43
Taufen/Bestattungen 5
Neues vom Starenkasten 12
Idee von Hr. Dr. Eickhoff 13
Konfirmation 37 Gottesdienste
Konfirmation 1945 38
Konfirmationsjubiläum 39 Poetische Morgenandachten 34
Kirchenkaffee 39 Besondere Gottesdienste und
Gospelsingen 40 Veranstaltungen 44
Gemeindefest 41
Kleidersammlung 41
Aus den Gruppen
Pfadfinder - Meutelager 24
Rund um die Bergkirche - Stammesführerkurs 28
- Waldweihnacht 29
Fotostrecken - Weltfrühchentag, - Ehrung 30
Ausstellung „Kunst trotz(t)..“ 10 - Dreikönigsfeuer 31
Posaunenchor 32
Projektchor 36
Aus dem Kirchenvorstand
Glossar
„Was ist eigentlich dieser
Klimawandel“ 6 Gruppen und Ansprechpartner 46
Impressum 47
Redaktionsschluss für den nächsten
Gemeindebrief Nr. 73 ist der 20.04.2020
2Geistliches Wort
Liebe Gemeinde,
seinen kranken Sohn, bis er nach
einer langen Zeit dann endlich
auf die richtige Hilfe trifft. Die
Liebe zu seinem Sohn hat ihn
nicht aufgeben lassen, trotz aller
vergeblichen Versuche, sein
Sohn ist ihm wichtig, so wichtig,
dass er immer weiter gesucht
hat, bis er schließlich vor Jesus
steht. Hier ist er richtig, das
spürt er, hier wird er nicht nach
Geld und Gut gefragt, sondern
erstaunlicherweise ausgerech-
„Ich glaube…!“ net nach seinem Glauben, bes-
ser nach seinem Vertrauen in
so lautet der erste Halbsatz der Gott. Und da es um sein Liebstes
Jahreslosung 2020, sozusagen geht, kommt dieser Satz aus der
das geistliche Motto dieses Jah- Tiefe seines Herzens: „ ich ver-
res. Es ist ein Wort aus dem traue, hilf…“
Markusevangelium 9,24. Und es
geht erstaunlicherweise so wei- Zwischen Vertrauen und Miss-
ter: trauen hin- und hergeworfen, so
geht es uns Menschen. Niemand
„hilf meinem Unglauben.“
hat den Glauben in der Hand,
Es möchte uns ermutigen nicht man kann ihn auch nicht ansam-
nachzulassen im Glauben, und in meln, wie Geld oder Besitz. Er ist
den verschiedenen Lebenssitua- in mutigen Augenblicken gefragt
tionen weder sich noch andere und wird auch nicht im Voraus
aufzugeben. Konkret hier: der zur Verfügung gestellt. Und im-
Vater, der überall Hilfe sucht für mer wieder fehlt uns der Glaube
3Geistliches Wort
auch gerade in Krisensituationen, ein wenig davon, so groß wie ein
bei dem Verlust geliebter Men- kleines Senfkorn, das genügt.
schen, bei Krankheit, wenn wir Dann öffnet sich das Leben wie-
uns einsam fühlen, oder auch der neu, Hilfe kommt und das
einfach nicht voranzukommen Vertrauen hilft zu nächsten
scheinen im Leben, wenn wir das Schritten.
Leiden von Menschen, Tieren,
Pflanzen in unserer Welt und die Das scheint nicht viel, aber für
Ungerechtigkeiten sehen und diesen Vater und seinen Sohn ist
empfinden. es eine einschneidende positive
Lebensveränderung. Solches Ver-
Jetzt ist das Festhalten an Gott trauen wünsche ich uns allen in
und das Sich-Festmachen an Gott diesem Jahr immer wieder neu.
eine große Herausforderung.
Reicht das kleine Vertrauen? „Von guten Mächten wunderbar
Offensichtlich. Trotz aller Rück- geborgen, erwarten wir getrost,
schläge gilt es nicht aufzugeben, was kommen mag, Gott ist mit
sondern sich weiter auf den Weg uns am Abend und am Morgen
zu machen. und ganz gewiss an jedem neuen
Tag.“
Dabei sind wir ja nicht allein. Als
Gemeinde, als Menschen, die
sich von Gott trotzdem und im- Ich wünsche Ihnen ein vertrauensvol-
mer getragen wissen, wollen wir les Jahr 2020.
uns gegenseitig helfen und unter-
stützen, mit Worten und Taten Pfarrerin Yvonne Siegel-Körper
und in Gebeten. Glaube ist immer
Geschenk Gottes. Es braucht nur
Foto: F.R. Körper
4Aus der Gemeinde
Taufe
In der Gemeinde wurden getauft:
Dezember
Jonas Milan Ludwig * Psalm 121, 7
Leonidas Aurelio Frickel * Josua 1, 9
Jesus Christus spricht: Ich bin bei euch alle Tage bis
zum Ende der Welt.
(Matthäus 28, 20)
Abschied
In unserer Gemeinde wurden bestattet:
November
Marianne Raab geb. Bros, 89 Jahre * 1. Mose 24, 56
Januar
Ernst Becker, 88 Jahre * Psalm 61, 65
Lore Schärf geb. Weigelt, 82 Jahre *Psalm 27, 1
Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost was kommen mag.
(Pfr. Dietrich Bonhoeffer)
Stand: 27. Januar 2020
5Aus dem Kirchenvorstand
Was ist eigentlich
dieser
“Klimawandel”?
Wenn wir nachts in den Himmel also auch bei uns auf der
schauen, dann beobachten wir tau- Erde. Manch einer schließt aus
sende kleine Lampen, die für uns dieser simplen Verkettung aus Ursa-
sehr weit entfernt im Weltraum auf- che und Wirkung nun, dass dieser
gehängt wurden. Nach Jahrhunder- Vorgang also der Grund für die aktu-
ten der Forschung ist uns natürlich elle Erderwärmung sein muss. Aber
klar, dass diese kleinen Lampen kei- Gott ist nicht so einfallslos - die
ne Glühbirnen und auch alles andere Schöpfung ist chaotisch und kom-
als kleine Objekte sind. Der Canis plex und genauso verhält es sich
Majoris bspw. hat einen Radius von auch mit der Klimafrage. Bereits in
1420 Sonnenradien - also 1420 mal den 50er Jahren hat Fred Hoyle be-
695700 km. rechnet, dass die Sonne während
der Entstehung der Erde etwa 25%
Aber selbst unsere “kleine” Sonne
bis 30% weniger gestrahlt hat als
im heimischen System lässt unbe-
heute, trotzdem gab es während
schreibliche Kräfte wirken. Die Fusi-
dieser Periode fließendes Wasser
on von Wasserstoffkernen im inne-
auf unserem Planeten. Dieses soge-
ren des Sterns erzeugen eine Hitze
nannte “faint young sun paradox”
von etwa 6.000°C an der Oberfläche.
ließ darauf schließen, dass an der
Bis zu ihrem Tod wird sich die Sonne
Regulierung unseres Klimas mehr
dabei immer weiter aufblähen und
beteiligt ist als die bloße Strahlkraft
es wird heißer in naher Umgebung -
6Aus dem Kirchenvorstand
des nächstgelegenen Hier springt der Treibhauseffekt ein.
Sterns. Die Konzentration an Koh-
Und was hat
lenstoffdioxid und
Methan muss da-
der mit uns mals erheblich grö-
ßer gewesen sein.
zu tun? Diese beiden Treib-
hausgase verhindern,
Der erste dass Wärmestrahlung einfach so
Faktor ist denkbar simpel, denn die ins All abgestrahlt wird und heizen
Erde nimmt nicht nur pausenlos die Erde wie in einem Treibhaus
Strahlung auf, sondern reflektiert künstlich auf. Wir können sagen:
auch einen Teil davon - diese Eigen- Gott sei Dank! Denn ohne diesen
schaft bezeichnet man als “Albedo”. Effekt wären unsere Sommertage
Wenn die Erde etwas mehr absor- lange nicht so gemütlich wie heute -
biert als reflektiert, erwärmt sich wer möchte schon bei Minustempe-
das Klima bis zu einem bestimmten raturen an den Strand? An dieser
Gleichgewicht, an dem ausgehende Stelle können wir uns auch kurz ein-
Wärmestrahlung die Sonneneinwir- mal auf die Schulter klopfen, denn
kung wieder ausgleicht. Dieses Phä- durch das Emittieren von zusätzli-
nomen erklärt unser “faint young chem CO2 in die Atmosphäre haben
sun paradox” aber noch lange nicht. wir es erfolgreich geschafft, diese
7Aus dem Kirchenvorstand
Was ist eigentlich
natürlich gegebenen Kreisläufe aus- In unserem christlichen Glauben ist
zumerzen und das Klima nachhaltig diese Schöpfung eines der wertvolls-
zu verändern. Der Mensch steht nun ten Geschenke, die uns je gemacht
auf einer Stufe mit der kosmischen wurden. Aber mittlerweile hat sich
Strahlkraft der Sonne. der Mensch mittels Wissenschaft und
Technik weit über die Natur erhoben
Natürlich gab es über die Erdge-
und ist in der Lage natürliche Abläufe
schichte hinweg auch andere Mecha-
ansatzweise zu verstehen und zu ver-
nismen, die den CO2 Anteil der Erdat-
ändern. Diese beeindruckende Errun-
mosphäre verändert haben. Bei einer
genschaft ist eine tolle Sache, aber
vereisten sogenannten “snowball
sie verpflichtet eben auch, ein allge-
earth” wird zum Beispiel die natürli-
meines Verständnis dieser Errungen-
che CO2 Senke durch Verwitterung
schaft zu entwickeln - denn nur so
unterbunden, der Vulkanismus als
kann der Mensch Verantwortung für
natürliche CO2 Quelle bleibt aber er-
diesen Planeten übernehmen. Ver-
halten. Auf diese Weise konnte sich
antwortung übernehmen bedeutet
das Erdklima immer wieder verän-
erstmal keine Askese, stattdessen
dern und regulieren. In unserer na-
sollten wir uns Schritt für Schritt
hen Gegenwart war das Klima aber
überlegen, ob man nicht mit kleinen
eigentlich ziemlich stabil. Die Tatsa-
aber klugen Veränderungen anfängt
che, dass wir Menschen CO2 ausat-
und diese dann im Laufe der Zeit aus-
men, verändert nicht viel am Klima,
weitet. Etwas Totholz im eigenen
denn wir beziehen diesen Kohlen-
Garten bietet ganz schnell eine neue
stoff aus Pflanzen, die vorher CO2 der
Heimat für unterschiedlichste Insek-
Atmosphäre entzogen haben.
ten. Genauso können Laubhaufen
8Aus dem Kirchenvorstand
Aber auch wir in Hochheim haben
bereits auf einigen Kirchenvor-
standssitzungen diskutiert, wie sich
das Kirchengelände natürlicher und
einladender für‘s Wildleben gestal-
ten lässt.
Fotos: Hilke Sudergat Die Zukunft bringt also ein paar
Veränderungen - das sollte uns
und aufgeschichtete Steine ein Stück
nicht abschrecken sondern begeis-
Natur zurückgeben. Wer sich vor
tern. Es warten viele kreative Ideen,
etwas mehr Aufwand nicht scheut,
Konzepte und Innovationen darauf,
kann sich ein Insektenhotel oder
ausprobiert zu werden.
einen sogenannten Miniteich an-
schaffen. Auch bei der Pflanzenaus-
wahl hilft es bereits, nachzufragen,
ob das gewählte Gewächs über-
haupt für Bestäuber zugänglich ist
oder aus ästhetischen Gründen ka-
puttgezüchtet wurde. Natürlich sind
auch die klassischen Fragen, ob man
wirklich die Bio-Karotten aus Israel
braucht, oder ob die ein, zwei Rump-
steaks jeden Tag unbedingt sein
müssen oder ob die Fahrt durch die
Innenstadt mit dem Fahrrad nicht Jannis Sudergat
einfacher geht, ausschlaggebend.
Auch die Kirche als Institution über-
Quelle: „Der Klimawandel“ von Ste-
nimmt an dieser Stelle Verantwor-
fan Rahmsdorf und Hans-Joachim
tung. Mit bestem Beispiel geht die
Schellnhuber
Magnusgemeinde voran, denn die
unterstützen ein Projekt für einen
neuen Umweltgarten im Wormser
Süden.
Foto: Angela Carle
9Rund um die Bergkirche
17. November 2019 Beleuchtung der Bergkirche
Außen: Weltfrühgeborenentag in Zusammenarbeit mit dem Früh-
chenverein „Federleicht e.V.“ und Prof. Dr. Heino Skopnik
Innen: Anlässlich der Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgrenzung“
Fotos: Angela Carle und Markus Dietz
11Aus der Gemeinde
Neues vom Starenkasten
gen und hat den Fußboden aus
Spanplatten aufgelöst. Auf dem Foto
sieht man noch den Rohboden von
Nachdem nun alle drei Bungalows
mit einem neuen Dach versehen
sind und eigentlich von oben keine
Feuchtigkeit mehr kommen kann, früher. Hier waren quadratische
wurde die Renovierung von Bunga- Kunsstofffliesen auf den Boden ge-
low 1 in Angriff genommen, bei dem klebt worden, die später entfernt
durch einen Wasserschaden der und der Boden mit Spanplatten aus-
ganze Fußboden marode war. Den gelegt worden war. Darauf war PVC-
Auftrag zur Herrichtung des Fußbo- Auslegeware geklebt. Der Boden
dens und der Küche erhielt Herr wird jetzt mit neuen OSB-Platten
Ryborz , der auch Bungalow 3 sa- ausgelegt und erhält einen Belag
niert hatte. Die Erneuerung des gro- aus Vinyl-Dielen. Natürlich wird das
ßen Rolladens wird durch den orts- defekte Absperrventil ausgetauscht
ansässigen Schreinermeister Güttler und in Zukunft besonders beobach-
ausgeführt, der schon mehrere Re- tet.
paraturarbeiten durchgeführt hat. Mit der Sanierung
Durch die Herausnahme des Bodens wird die Küche
wurde nun auch vollständig gefliest
sichtbar, wie und das Spülbe-
sich der Was- cken in die Ecke
serschaden im versetzt, sodass
Fußboden aus- mehr Stellfläche
gebreitet hat. und Bewegungs-
Durch ein un- freiheit gegeben
dichtes Kopfteil ist. Damit wird auch die Schmuddel-
eines Absperr- ecke in der Küche beseitigt.
ventils ist über Text und Fotos: H.J. Schneider
die Jahre ständig Wasser eingedrun-
12Aus der Gemeinde
Eine sehr schöne Idee hatte Dr. Bodo Eickhoff
Am Freitag, den 8. November 2019 auf seinem Gesicht und dachte sofort,
spielte er für die Lebenshilfe Worms wie warm sich doch der Sonnenstrahl
und Interessierte aus unserer Kirchen- anfühlt. Und später trafen ihn unzähli-
gemeinde Orgel in der Bergkirche. Dr. ge Sonnenstrahlen. Auf einmal fühlte
Eickhoff wählte den Titel zu seinem sich der Engel wie im Himmel, seine
Orgelkonzert in Anlehnung an die Traurigkeit wurde ihm damit genom-
noch in der Bergkirche zu sehende men und nichts konnte ihm mehr
Ausstellung „Kunst trotz(t) Ausgren- die Hoffnung nehmen. Nach dieser
zung – Musik verbindet". Vor einiger Geschichte wurden symbolisch zwei
Zeit fasste er den Entschluss, seine auf Kerzen angezündet, von denen Herr
der elektronischen Orgel vorhande- Schinz von der Lebenshilfe Worms als
nen Spielfähigkeiten auf der Orgel in Zeichen der Verbundenheit mit unse-
der Bergkirche auszubauen und zu rer Kirchengemeinde eine davon
verbessern. Dabei half ihm unsere überreicht bekam. Danach spielte
Organistin Frauke Mekelburg. Zum Herr Dr. Eickhoff weitere fünf Titel,
Konzert kamen etwa vierzig Besucher, bei denen kräftig mit gesungen wer-
was außerordentlich erfreulich war. den konnte. Fritz Rudolf Körper be-
Das Musikprogramm wurde mit dem dankte sich gegen Ende der Veranstal-
Titel Highland Cathedral begonnen tung bei den Zuhörerinnen und Zuhö-
und anschließend mit fünf weiteren rern für ihr Kommen und insbesonde-
Titeln ergänzt. Fritz Rudolf Körper las re bei Dr. Bodo Eickhoff für die schöne
in Vertretung seiner Frau Pfarrerin Idee und sein Orgelspiel.
Yvonne Siegel-Körper "Die Geschichte
vom unglücklichen Engel" von Andrea
Schober. Der unglückliche Engel fühlte Fritz Rudolf Körper
am dritten Tage einen Sonnenstrahl
13Themen
Große Resonanz auf die Wander-
ausstellung
"Kunst trotz(t) Ausgrenzung"
In der Gedenkstätte Osthofen erwartete im Eingangsbereich die Besucher die beeindru-
ckende Arbeit »Einwanderung« von Sybille Loew. 61 auf Leinweinwandnessel gestickte
Portraits von Menschen mit Migrationshintergrund hängen auf Augenhöhe, von Ange-
sicht zu Angesicht. Auf der Rückseite – ebenfalls gestickt – der Grund für die Einwande-
rung. Eine begehbare Installation.
Foto: Hans-Otto Rödder
Vom 27. Oktober bis 15. Dezem- forderten sie den Betrachter da-
ber 2019 in Worms und zu heraus, sich mit der Gestal-
Osthofen tung einer offenen, vielfältigen
An dem Projekt der Diakonie und inklusiven Gesellschaft ausei-
Deutschland beteiligten sich nanderzusetzen. In der Vergan-
Künstlerinnen und Künstler un- genheit wurde die Ausstellung
terschiedlicher sozialer und kul- erstmals in der documenta-Halle
tureller Herkunft. Gemeinsam in Kassel gezeigt. Weitere Statio-
14Themen
nen waren Braunschweig, Stutt- für die Eröffnung eine besondere
gart, Hannover und Berlin. Auch Gestaltung. Und so gab es zu-
beim Kirchentag 2019 in Dort- nächst am Vorabend einen Be-
mund waren ausgewählte Expo- grüßungsgottesdienst in der
nate zu sehen. Ab dem 27. Okto- Bergkirche zur Teilausstellung
ber war die Ausstellung nun in »CREDO – Lebensentwür-
der Gedenkstätte KZ Osthofen fe« (siehe GB 71). Am Sonntag
und in Worms in der Dreifaltig- 27. Oktober folgte dann zunächst
keitskirche, im Treffpunkt am ein Eröffnungsgottesdienst in der
Dom und auf dem Domvorplatz Dreifaltigkeitskirche und an-
sowie in der Pauluskirche zu se- schließend die Vernissage in der
hen. Auch die Bergkirche Hoch- KZ-Gedenkstätte in Osthofen.
heim war beteiligt, die ihren Teil
der Ausstellung bereits einen Tag
vor dem offiziellen Start begrüßte „Diese Menschen beeindrucken
– im vergangenen Gemeindebrief mich.“ In ihrer Predigt im Eröff-
hatten wir darüber berichtet. nungsgottesdienst in der Dreifal-
Esra Rotthoff - Die Ausgebürgerten tigkeitskirche am 27.10.2019
Foto: Hans-Otto Rödder nahm die stellvertretende Kir-
chenpräsidentin der EKHN Ulrike
Scherf Bezug auf »Die Ausgebür-
Gleich an drei Ausstellungsorten gerten« von Esra Rotthoff. Diese
wurde die Wanderausstellung Arbeit war im Rahmen der Aus-
eröffnet stellung in der Dreifaltigkeitskir-
che zu sehen. Es sind Porträts
Die Arbeiten der 56 beteiligten
von neun Menschen, denen ihre
Künstler verteilten sich auf sechs
ursprüngliche Staatsbürgerschaft
Veranstaltungsorte. Das forderte
15Themen
entzogen wurde. Heute leben sie ge in der Gedenkstätte Osthofen
alle in Berlin. Sie fordern die Auf- wandte sich in einem Grußwort
merksamkeit der Betrach- der Landesregierung der Staats-
ter*innen – nicht zuletzt durch minister für Wissenschaft, Wei-
die Sätze, die ihnen im wahrsten terbildung und Kultur, Prof. Dr.
Sinne des Wortes ins Gesicht ge- Konrad Wolf, an die Gäste. „Es
schrieben sind. „Ich bin mehr, als gibt viele Formen der Ausgren-
du auf den ersten Blick erkennen zung und Beweggründe unter-
kannst“, legt Scherf die Botschaft schiedlicher Art, doch allen Aus-
der Künstlerin aus. Oft würden gegrenzten ist eines gemeinsam:
Menschen nicht als Individuen In bestimmten Merkmalen unter-
gesehen, sondern als Mig- scheiden sie sich von der Mehr-
rant*innen, Geflüchtete oder heitsgesellschaft.“ Wolf erinnerte
Fremde stereotyp betrachtet. Ein daran, dass die politische Ideolo-
unvoreingenommener Blick da- gie der Nationalsozialisten vor
gegen würde uns ermöglichen, allem auf der Ausgrenzung von
unser Gegenüber wirklich zu se- Minderheiten beruhte. Auch
hen, so die Pfarrerin. „Es ist ein nach 1945 blieben viele Opfer-
Grundbedürfnis aller Menschen, gruppen ausgegrenzt, beispiel-
dass sich jemand für uns interes- haft nannte der Minister Sinti
siert“, führte Scherf weiter aus. und Roma oder Homosexuelle.
Die Ausstellung werde diesem Die Vermittlungsarbeit zwischen
Wunsch gerecht, denn das Ge- historischer Aufarbeitung und
zeigte wird buchstäblich aktueller Bedrohung sei eine
‚angesehen‘ – ein Zeichen von wichtige Aufgabe der Gedenk-
Respekt, so die Stellvertretende stätten. Die „beeindruckende
Kirchenpräsidentin. Anlässlich Ausstellung“ fordere die Besu-
der Geschehnisse um den An- cher*innen auf, den Blick zu ver-
schlag auf die Synagoge in Halle ändern und helfe damit, die Aus-
schloss Scherf mit einem Appell grenzungsmechanismen zu er-
an die Gottesdienstbesu- kennen – eine wichtige Voraus-
cher*innen, keine Form des Anti- setzung, um ihnen entgegentre-
semitismus‘ zu dulden und dage- ten zu können.
gen einzuschreiten. Andreas Pitz, Kurator der Wan-
In der anschließenden Vernissa- derausstellung, wies schließlich
16Themen
darauf hin, dass sich bereits vor auf Jugendliche zugeschnitten
25 Jahren Künstler wie Tomi Un- war. So rief die Evangelische Ju-
gerer, Günter Grass oder Wolf- gend dazu auf, der Ausgrenzung
gang Niedecken mit Fremden- zu trotzen und gemeinsam Kunst
feindlichkeit auseinandergesetzt zu schaffen. Unter dem Titel »
haben – auch ihre Werke waren Zusammenkunfst. Zusammen-
im Rahmen der Wanderausstel- kunft für gemeinsame Kunst«
lung in Osthofen zu sehen. Zahl- sollte mit Graffiti, dem Kunst-
reiche Künstler waren zur Vernis- mittel der Rebellion, gemeinsam
sage gekommen und standen ein Gesamtkunstwerk gestaltet
während des abschließenden werden.
Gangs durch die Ausstellung zum
Gespräch bereit, darunter Ma-
deleine Dietz, Klaus G. Kohn
(dessen Arbeit »CREDO – Lebens-
entwürfe« in der Bergkirche zu
sehen war), Sybille Loew, Helmut
Mair, Herr Penschuck sowie
Georg Friedrich Wolf.
Ein breit angelegtes Begleitpro-
Foto: Privat
gramm
Am 02. November 2019 trafen
Die Luthergemeinde eröffnete sich dreizehn Jugendliche zu ei-
bereits am Mittwoch 23. Oktober nem Graffiti-Workshop. Unter
das Begleitprogramm mit einem der Leitung des Hochheimer
brisanten Vortrag des Bremer Graffiti-Künstlers Alexander
Anwalts und Publizisten Dr. Rolf Schmidt aka HIGHTO-
Gössner: „Menschenrechte in WER.designz lernten sie die
Zeiten des Terrors“. Weitere an- Kunst des Sprayens kennen. Auf
regende Veranstaltungen in Ge- einer Holzwand ging es gleich ins
meinden und öffentlichen Ein- praktische Üben. Die dort erprob-
richtungen schlossen sich an. Ne- ten Fertigkeiten waren zugleich
ben Führungen, Diskussionen, Grundlage für die eigene selbst-
Kino-Vorführungen und Konzer- gestaltete Leinwand. Der Schrift-
ten gab es auch Einiges, das ganz
17Themen
zug „Graffiti-Workshop“ als das Hand machten die Zusammen-
verbindende Element zwischen kunfst zu einer besonderen Er-
den Einzelkunstwerken wurde fahrung mit einem schönen
mit Schablonen (Stencil) aufge- künstlerischen Ergebnis.
sprüht. Im Fokus stand dabei das Die Einzelkunstwerke sind bei
gemeinsame Arbeiten von Ju- den Künstler*innen als Erinne-
gendlichen, die sich vorher in die-
rung verblieben. Diese waren:
ser Form noch nicht begegnet Emanuel, Fiona, Greta, Jám, Jo-
waren. Gegenseitiges Interesse hanna, Julius, Julian, Katharina,
aneinander, Respekt, Unterstüt- Katrin, Paula, Pauline, Silas,
zung und das Arbeiten Hand in Tessa .
Zahlreiche Veranstaltungen in
der Bergkirche
Lebensentwürfe im Dialog: Den Fotoarbeiten von Klaus G. Kohn standen
in der Bergkirche gemalte Portraits von Dietmar Grafe gegenüber.
Fotos: Klaus G. Kohn (links), Bruno Kruljac (rechts)
18Themen
In Hochheim fand mit einer sie- Gästen und der Presse fand das
benteiligen Veranstaltungsreihe auch OB Adolf Kessel spannend.
zu »CREDO – Lebensentwürfe« An der liturgischen Kirchenbege-
eine besonders intensive Ausei- hung »CREDO: Leben: Form«
nandersetzung statt. Den Fotoar- nahmen knapp zwanzig Personen
beiten von Klaus G. Kohn stan- teil – gut ein Drittel davon Konfir-
den im Dialog Gemälde von Diet- mand*innen, die sich sehr inte-
mar Grafe vom atelierblau ge- ressiert beteiligten. Schritt für
genüber. Bei dem sehr gut be- Schritt von der Straße bis zum
suchten Gottesdienst zur Begrü- Portal und schließlich durch den
ßung der »Gäste« am Samstag Kirchenraum haben wir uns der
26. Oktober (siehe GB 71) war gebauten Verkündigung angenä-
nicht nur Klaus G. Kohn vor Ort – hert. Kirchenarchitektur ist im-
Dietmar Grafe krankheitsbedingt mer auch gebaute Liturgie:
leider nicht –, es waren auch ei- Schwellen, Pforte, Orte der Erin-
nige Künstler der Einladung in die nerung und der Vergegenwärti-
Bergkirche gefolgt, die selbst gung und des Ausblicks können
schon bei uns ausgestellt haben. gelesen und erfahren werden.
Neben Horst Rettig, dem Spiritus
Rektor und künstlerischem Leiter
des atelierblau, kamen auch An- Für die intensive Auseinanderset-
nette Becker und Marcus Cent- zung mit den temporären Kunst-
mayer. werken in der Bergkirche gab es
auch eine Gelegenheit: »CREDO
– ich schreibe, also bin ich«. Un-
Bei der »Lebens-Künstler- ter Anleitung der zertifizierten
Führung« am Mittwoch 6. No- Schreibwerkstattleiterin Bärbel
vember war Dietmar Grafe wie- Bähr-Kruljac sind die Teilneh-
der gesund und munter und wir mer*innen in einen intimen Dia-
konnten ihn in aller Form begrü- log mit einzelnen Portraits getre-
ßen. Michael Dinges, Kunstver-
ten. Die Entdeckung: Was nicht
mittler vom atelierblau, führte in alles in einem selbst steckt, das
die Ausstellung und Horst Rettig man/frau vorher nicht für mög-
in die Arbeitsweise und Historie lich gehalten hätte!
des atelierblau ein. Neben vielen
19Themen
Schließlich sind auch die Gottes- Abschluss nach 49 Tagen
dienste und ganz besonders die Auch die Finissage gestaltete sich
Adventsandachten dazu genutzt dreifach: In der Bergkirche sag-
worden, sich mit den künstleri- ten wir am Mittwoch 11. Dezem-
schen »Gästen« und den Fragen, ber leise Abschied bei einer poe-
die sie aufgeworfen haben, aus- tischen Abendandacht. Am da-
einander zu setzen. rauffolgenden Sonntag schloss
Ein Ausschnitt aus der die Ausstellung in der KZ-
Meditation vom Dritten Advent Gedenkstätte Osthofen mit einer
fasst es zusammen: Lesung und anschließenden Dis-
Was will ich als Erinnerung bewahren?
Das Miteinander auf dem Weg – und Christus in der Mitte.
Der Austausch und die Offenheit und die Vielfalt der Lebensent-
würfe – und Christus im Gegenüber.
Die Befremdung und die Herausforderung und die Einsicht,
wo überall Christus erkannt werden will.
kussion mit Frank Nonnenma-
cher. Das Finale schließlich war
das Konzert von Aeham Ahmad.
Der als »Pianist in den Trüm-
mern« bekannt gewordene pa-
lästinensisch-syrische Flüchtling
gab, begleitet von Cornelius
Hummel am Cello, ein mitrei-
ßendes und emotionales Kon-
zert. Der Saal der Dreifaltigkeits-
gemeinde platzte dabei mit gut
170 Zuhörenden fast aus den
Nähten. Ein würdiger Abschluss
Zur Teilausstellung der Bergkirche ver-
für eine gelungene Ausstellungs-
wiesen auch zwei Banner auf beiden
reihe!
Seiten der Pfrimm-Brücke
Foto: Bruno Kruljac Hans-Otto Rödder und Bruno Kruljac
20Themen
"DU hattest es besser als
ICH"
"Niemand saß ‚zu Recht‘ im KZ, Nonnenmacher ging der Frage
auch Menschen mit dem nach, warum diese beiden Opfer-
schwarzen und dem grünen Win- gruppen so lange medial und ge-
kel nicht." Mit diesem Zitat sellschaftlich unsichtbar blieben
brachte Frank Nonnenmacher und auch von der Forschung lan-
das Thema der Finissage auf den ge Zeit nicht beachtet wurden,
Punkt. Mit einer Lesung endete ein Zustand, der sich erst in den
die Wanderausstellung "Kunst letzten Jahren zu ändern begann.
trotz(t) Ausgrenzung" in Ebenso berichtete er über den
Osthofen. von ihm initiierten „Appell“ an
den Bundestag vom April 2018, in
Anlässlich der Finissage von
dem Frank Nonnenmacher und
„Kunst trotz(t) Ausgrenzung“,
125 weitere namhafte Erstunter-
einer Wanderausstellung der Dia-
zeichnende forderten, diese bei-
konie Deutschland, las der emeri-
tierte* Professor für Politische
Bildung in der Osthofener Ge-
denkstätte aus seinem Buch „DU
hattest es besser als ICH“ über
zwei Brüder im 20. Jahrhundert,
seinen Vater Gustav und seinen
Onkel Ernst.
Der Schwerpunkt des Vortrages
lag auf der Biografie Ernsts, der
wie alle als „Asoziale“ und
„Berufsverbrecher“ Verfolgte
auch in der Nachkriegszeit keine
Anerkennung als Opfer der Natio-
nalsozialisten und damit keine Frank Nonnenmacher
Entschädigung bekam. Frank
Foto: Privat
21Themen
den Gruppen als Opfer des NS- schule und wurde schließlich
Systems anzuerkennen. Bis heute Ju52-Pilot für Hitlers Luftwaffe.
haben bereits knapp 22.000 Nach dem Krieg wurde er Antimi-
Menschen diesen Appell unter- litarist und Bildhauer in Worms.
zeichnet Gustavs Bruder Ernst, der bei der
(change.org/vergessene-opfer). Mutter blieb, wurde früh aus Not
2019 wurden schließlich im Bun- kleinkriminell, bekam mehrere
destag vier verschiedene Anträge Haftstrafen, wurde Gelegenheits-
von Bündnis 90/Die Grünen, der arbeiter, Bettler und herumwan-
FDP, der Linken sowie von CDU/ dernder Hausierer. Nach Verbü-
CSU und SPD eingereicht und im ßung einer Strafhaft kam er in die
Bundestagsausschuss für Kultur KZ Flossenbürg und Sachsenhau-
und Medien Experten zum The- sen. Ernsts Schicksal ist exempla-
ma gehört. risch für die von den Nazis als
„Asoziale“ und „Berufsver-
brecher“ bezeichneten KZ-
Die über 80 Besucher der Veran- Häftlinge, die den stigmatisieren-
staltung lauschten dem Vortrag den schwarzen und grünen
gebannt und diskutierten im An- „Winkel“ auf der Häftlingsklei-
schluss lebhaft. Einig waren sich dung tragen mussten. Sie galten
alle, wie wichtig es sei, die bis- als „Ballastexistenzen“, die
lang marginalisierten Opfergrup- „durch Arbeit vernichtet“ wer-
pen endlich anzuerkennen und den sollten.
ins allgemeine Bewusstsein zu
*emeritiert = Prof. im Ruhestand (Red.)
rufen und zeigten sich angesichts
der aktuellen Entwicklungen hoff-
nungsvoll. Yvonne Schnur
Ev. Dekanat Worms-Wonnegau
Zum Buch: Diakonisches Werk Rheinhessen
Gustav kam wegen bitterster Ar- Standort Worms
Seminariumsgasse 4 – 6
mut der ledigen Mutter erst „in 67547 Worms
Fürsorge“, dann ins Waisenhaus, Tel.: 0 62 41 920 29 -0
machte eine Holzbildhauerlehre, Fax: 0 62 41 920 29 -11
bekam Arbeit an einer Segelflug- Mail: dw-worms@diakonie-
rheinhessen.de
22Themen
Alles geht schief! Das wird nix mehr! von Tod und Auferstehung, der die Fas-
Warum neigen so viele Menschen dazu, tenzeit und Ostern gewidmet sind, lebt
die Zukunft als Zeit der Niederlagen, neben Glaube und Liebe das Prinzip
Misserfolge, ja Katastrophen zu be- Hoffnung, wie es Paulus in seinem Brief
schreiben? Angst und Sorge treiben sie an die Korinther beschreibt.
an. Wenn die anderen Leute in Familie Wir möchten mit Texten und Bildern
und Gesellschaft ihnen nicht glauben, dazu ermuntern, auch in schwierigsten
reagieren sie mit einem Achselzucken: Lebensphasen nicht zu übersehen, wie
lhr habt halt keine Ahnung! viel Verstand, Mut und Können in uns,
Angst und Sorge sind zentrale Elemen- in unseren Familien, Freundeskreisen
te menschlichen Bewusstseins. Sie dür- und Gemeinschaften steckt. Mit Zuver-
fen aber nicht dominieren und Men- sicht kann es gelingen, aus Krisen zu
schen in Hoffnungslosigkeit fallen las- lernen und gemeinsam neue Wege zu
sen. Das Motto für die Fastenzeit 2020, entdecken. Wir kriegen das schon hin!
„Zuversichtl Sieben Wochen ohne Pessi- Kein Grund zu Pessimismus!
mismus“, soll im Sinne Jesu Christi dazu ARND BRUMMER,
ermuntern, Zukunftsangst und Misstrau- Geschäftsführer der Aktion „7 Wochen Ohne“
en zu überwinden. ln der Geschichte
23Aus den Gruppen - Pfadfinder
Meutelager im Starenkasten
Es geht mal wieder um die allseits wettkampf und natürlich den Zau-
beliebte Meute Biber vom Stamm bertrank mit zur Burg. Zuerst war es
Nibelungen. allerdings nur Tee. Nur durch den
Unser letztes Lager war im Novem- Beschwörungstanz der Wölflinge
ber.
Es fuhren nur 8 Wölflinge mit, so
dass wir mit 5 Akelas/
Meutenhelfern einen sehr guten
Betreuerspiegel hatten. Als Thema
hatten wir Asterix gewählt. Gleich
am Freitagabend, nach einem wah-
ren Festmahl (Käsespätzle – wobei
unser jüngster Wölfling sein Körper-
gewicht in Käsespätzle vertilgte),
bastelten wir unseren Asterix Kopf-
schmuck und vergaben uns unsere
Namen. Die Jungen nahmen Namen,
die auf „ix“ endeten und die Mäd-
chen solche, die auf „mine“ ende-
ten.
Am nächsten Morgen, nach der An-
dacht mit einem fetzigen Rappsong
und einem ausgiebigen Frühstück
machten sich alle auf die „Asterix und ein paar Multivitamin-Tabletten
Wanderung“. Die lieben Kleinen konnte daraus ein sprudelnder Zau-
wurden durch die gesamte Umge- bertrank werden.
bung von Lindenfels gejagt und So gestärkt zogen wir zur Burg hin-
mussten viele Aufgaben erledigen. auf und hatten gerade begonnen,
Später brachten Büschi und Sarah mit einem mit Kissen gefüllten Post-
die Utensilien für den Häuptlings- sack den Hinkelsteinwettwurf zu
24Aus den Gruppen - Pfadfinder
starten, als plötzlich Re- um in der Umgebung nach alten
gen und Hagel anfing. Grabsteinen zu suchen und Hütten
Wir flüchteten ins Ge- zu bauen, waren also aufs Beste be-
meindehaus von Linden- schäftigt.
fels und als die Sonne Nach einem weiteren kulinarischen
wieder schien, wander- Highlight (Nudeln mit Tomaten-
ten die Wölflinge frohge- Würstchen-Soße) starteten wir in
den Bunten Abend. Zuerst gab es
Spiele, dann ging es im Schweige-
marsch zu den Aufnahmen. Tapfer
hielten alle durch, bis nach einer
kurzen Andacht die Wölfe ihre Hals-
tücher bekommen hatten.
Danach ging es zurück zum Fortgang
der Feier und zum Kekse essen und
Wolfsblut trinken. Natürlich durfte
die völlig sinnfreie Geschichte nicht
fehlen, wie dieses Mal der Wolf er-
legt wurde (Autounfall mit Sarahs
Auto, weil Büschi sie abgelenkt
hatte). Schließlich muss ja der Be-
griff „Wolfsblut“ erklärt werden.
Tatsächlich ist das ein Kinderpunsch
mit Fruchtcocktail drin. So können
die Wölflinge auch noch die
„Wolfsaugen“ im Wolfsblut finden,
mut und ungebrochen zurück zum was sie dazu qualifiziert, am nächs-
Starenkasten. Wir hatten da wirklich ten Morgen spülen zu dürfen.
eine super coole Truppe dabei und Recht bald waren dann die Wölflin-
das war eines der schönsten Lager, ge müde und so herrschte bald
die wir seit langem hatten. Nachtruhe.
Die Wölflinge nutzten ihre freie Zeit, Am nächsten Morgen hielt Florian
25Aus den Gruppen - Pfadfinder
einen beeindruckenden Gottesdienst der Mittagsruhe reißen.
über die Erschaffung der Welt. Der So endete ein wirklich tolles Meuten-
war tatsächlich so gut, dass die Kin- lager und wir alle freuen uns schon
der noch in den nächsten Meuten- auf das Nächste.
stunden die Sprechgesänge vorsan- Und alle Wölflinge sind schon ge-
gen und sie den anderen beibrach- spannt darauf, was es im Neuen Jahr
ten, die nicht mit auf dem Lager wa- alles für sie zu erleben gibt.
ren. Viel zu schnell waren wir mit
dem Aufräumen und Saubermachen Herzlich Gut Jagd
fertig und konnten dann zum letz- Eure Büschi/Jutta
ten Mal mit unserem
Wolfsgeheul die Be-
völkerung in Lin-
denfels aus
Als Wölfling bist du Teil einer star-
ken Meute voller Freunde. Wir lachen, ler-
nen und entdecken die Welt mit unseren eigenen Augen.
Der Name Wölfling, kommt daher, dass wir uns am Dschungelbuch orientieren.
Zusammen durchstreifen wir den Urwald mit Mogli und machen viele neue Er-
fahrungen.
Hast du Lust auf ein Abenteuer mit uns?
Unsere Meutenstunden sind montags von
18-19:30 Uhr an der Bergkirche.
26Aus den Gruppen - Pfadfinder
Friedenslichtübergabe an Waldemar Herder vom Stadtvorstand Worms.
Meutelager in Michelstadt
Fotos: Inoka Sarah Bregulla
27Aus den Gruppen - Pfadfinder
Pfadfinder Stammesführerkurs
Ein Pfadfinderstamm hat viele gelegt, so wie es bei uns Pfadfin-
einzelne Gruppen wie die Meute dern im Vordergrund steht.
oder die Sippen, die wöchentlich
ihre Gruppenstunden haben oder
die Führerrunde, das Planungs-
und Organisationsteam eines
Stammes. Den Überblick bei allen
Aufgaben zu behalten und mit
der Gemeinde, der Ortsverwal- Wie gehen wir mit anderen Men-
tung oder überregionalen Pfad- schen um. Wie sagen wir jemand
findern zu kommunizieren, das ist anderem unsere Meinung ohne
die Aufgabe der Stammesfüh- ihn ungewollt zu beleidigen. Aber
rung. Wir Stammesführer tragen auch wie achten wir auf uns
die Verantwortung für unseren selbst, bei anstrengenden Aktio-
Stamm und sind für alle ein An- nen oder schwierigen Aufgaben.
sprechpartner von den Sipplingen Ende 2019 haben wir uns noch
und deren Eltern bis zur Pfarre- einmal in Hochheim im Stübchen
rin. getroffen um zu berichten, was
Was das Amt noch bedeutet, wie seit dem letzten Kurs alles ge-
man pädagogisch mit anderen schehen ist und wie wir das Er-
Menschen umgeht und wie wir lernte anwenden konnten. Wir
eigentlich rechtlich abgesichert haben erzählt wie wir welche
sind, haben wir an vier einzelnen Maßnahmen umsetzen konnten
Wochenenden beim Stammes- und wie es unseren Stämmen
führerkurs gelernt. Dieser fand in aktuell geht. Zum Abschluss wa-
vier verschiedenen Städten von ren wir noch oben im Hochhei-
Worms bis Frankfurt statt. mer Feld und haben den Ausblick
über Hochheim und Worms im
Bei diesem Kurs haben wir neben Dunkeln genießen können.
rechtlichen Aspekten in der Pfad-
finderarbeit und unserer Ge- Gut Pfad
schichte, einen große Fokus auf Tim Lenhardt
das Menschliche und Persönliche Stammesführung
28Aus den Gruppen - Pfadfinder
Waldweihnacht
Fotos: F.R. Körper
29Aus den Gruppen - Pfadfinder
Ehrenurkunde und silberne Ehrennadel
für Tim Lenhardt
Foto: Ortsvorsteher Timo Horst, Tim Lenhardt, Oberbürgermeister Adolf Kessel
Der Ortvorsteher Timo Horst nahm zeichnen. Der 22-jährige Tim Lenhardt
den Neujahrsempfang 2020 der Ort- bekam Ehrenurkunde und die silberne
verwaltung Worms - Hochheim zum Ehrennadel für sein ehrenamtliches
Anlass, Tim Lenhardt für sein ehren- Engagement und die Besucherinnen
amtliches Engagement unter anderem und Besucher begleiteten diese Ehrung
bei den Pfadfindern, im Vorstand der mit einem lang anhaltenden Applaus.
evangelischen Kirchengemeinde und
bei der Theatergruppe Szene 9 auszu- Text+Foto: F.R. Körper
30Aus den Gruppen - Pfadfinder
Dreikönigsfeuer
Fotos: Tim Lenhardt, H.J. Schneider
31Aus den Gruppen - Posaunenchor
2020 – auf ein Neues!
Nach einer mit zahlreichen ter, adventlicher Melodien auf die
Auftritten versehenen Adventszeit bevorstehende Weihnachtszeit ein.
haben wir uns im Silvestergottes- Auch zum Mitsingen wurde eingela-
dienst vom Posaunenchorjahr 2019 den.
verabschiedet und freuen uns auf
ein hoffentlich ebenso ereignisrei-
ches Jahr 2020.
Auch in diesem Jahr ist es uns wie-
der gelungen, mit dem Kurrendebla-
sen die weihnachtliche Stimmung in
den Gemeinden zu verbreiten. An
festen Punkten wurden wir bereits
erwartet, an anderen Stellen haben
wir Menschen überraschen und er-
freuen können - Ziel erreicht!
Neben dem traditionellen Kurrende-
blasen in den beiden Gemeinden
Hochheim und Herrnsheim, sowie
den Auftritten auf den Weihnachts-
märkten am Herrnsheimer Schloss
und in Worms am Glühweinstand
von Helmut Kloos, stand die Posau-
nenchor-Matinee am zweiten Ad- Hinzu kamen die Gottesdienste an
vent im Mittelpunkt. Wie in den ver- Heiligabend und der Jahresab-
gangenen Jahren stimmten wir die schlussgottesdienst an Silvester. Neu
Gemeinde mit Variationen bekann- in diesem Jahr war die Mitgestal-
32Posaunenchor
tung der Hochheimer Adventsfens- Neben den alljährlichen Terminen
ter, die sich eines großen Zuspruchs an Karfreitag, Ostersonntag und
erfreuten. den beiden Konfirmationen in Hoch-
heim und Herrnsheim werden wir
uns insbesondere am Pfingstwo-
chenende im Starenkasten in Lin-
denfels auf das Konzert am Sams-
tag, 27. Juni 2020 um 19:00 Uhr in
der Bergkirche in Hochheim intensiv
vorbereiten. Auszüge aus diesem
Konzert werden bereits am 21. Juni
2020 in Herrnsheim im Gottesdienst
zu hören sein.
Zu guter Letzt: Ein HERZLICHES WILL-
KOMMEN an unsere Jungbläser, die
uns im kommenden Jahr hoffentlich
tatkräftig unterstützen werden.
Torsten Eckenbach
Schon lange vor dem Jahreswechsel
haben bereits die Planungen für das
neue Jahr begonnen. Erste Termine
wurden festgelegt. Foto: F.R. Körper
33Gottesdienste
Poetische Morgenandacht
zur Passion
04. März bis 08. April 2020
Mittwochmorgen, 6:30 Uhr in der Krypta
Schon die ersten Christen haben die Wochen vor Os-
tern in einem eigenen Charakter gestaltet. Eine Zeit,
die geprägt ist vom Nachdenken darüber, wie sich
denn die Leidenschaft Gottes für das Leben eigent-
lich bemerkbar macht. Denn das heißt ja Passion ei-
gentlich: Leidenschaft. Im Kirchenjahr hat jede Wo-
che ihr individuelles Thema. Und in der Passionszeit
kommt das ganz betont zum Ausdruck.
In der Mitte der Woche bedenken wir die Leiden-
schaft Gottes für das Leben. Wir atmen auf und at-
men aus. Wir schöpfen neuen Atem. So gehen wir
gestärkt in den Tag. Und wer mag, kann sich danach
34Vom 04. März bis 08. April 2020 gehen wir dem in besonderer
Weise nach. Jeweils am Mittwochmorgen treffen wir uns um
06:30 Uhr in der Krypta. Eine knappe halbe Stunde genügt,
bevor uns der Tag mit seinen Ansprüchen gefangen nimmt.
Dort warten wir in der Stille auf den hellen Klang der Schale
und auf das Licht. Wir singen und wir beten. Wir meditieren
einen poetischen Einwurf zum Wochenpsalm. So bedenken
wir die Themen, die die Passion aufwirft: Anrufung, Erinne-
rung, Aufmerksamkeit, Freude, Recht, Euphorie.
auch noch leiblich stärken und zu einem kleinen,
einfachen Frühstück bleiben.
Bruno Kruljac
Foto: Bruno Kruljac
35Aus den Gruppen
PROJEKTCHOR
Gottesdienst am 4. Advent Dom“, „Lieb Nachtigall wach auf“
Mucksmäuschenstill wurde es am 4. und zum Schluss das Lied „Vom Him-
Advent als die klaren Stimmen des mel in die tiefsten Klüfte“ nach dem
Projektchors von der Empore erklan- Gedicht von Theodor Storm. Nicht
gen. Unter der Leitung von Frau nur die Gemeinde freute sich über
Mekelburg brachte der Chor, der seit dieses Geschenk, auch den Chormit-
September fünfmal probte, drei gliedern sah man an, wie sehr sie sich
weihnachtliche Lieder zu Gehör. Als freuten über das gute Gelingen.
erstes „Tausend Sterne sind ein Marianne Pfeiffer
Foto: F.R. Körper
Sänger und Sängerinnen
für unser Chorprojekt 2020 gesucht...haben Sie Lust?
Unsere Erwartungen - haben Sie einfach viel Spaß und Freude beim Singen
Herzliche Einladung an alle Interessierte!
Unser Kontakt bei Fragen:
Pfarrerin Siegel-Körper und Frau Eckenbach - Kontakte Seite 46
Proben: Ab Freitag, 25. September ( 30. + 31. Okt. / 20. Nov. )
Auftritt: 1. Advent
Foto: Privat
36Aus der Gemeinde
KONFIRMATION
In unserer Gemeinde werden am 17. Mai 2020 konfirmiert:
Elijah Dörsam | Regina Erhardt | Charlotte Horst
Hannah Hufnagel, | Marie Hüttenberger | Sirin Kemmeter
Johanna Kromm | Talea Mietzner | Sophia Neureuther
Leo Sonnenberg | Malin Stemberg
Sophie Ströhla | Niklas Zutavern
Der Gott aller Gnade, der euch berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in
Jesus Christus, der wird euch aufrichten, stärken, kräftigen und gründen.
(1. Petrus 5, 10)
Sonntag, 10. Mai 10.15 Uhr
Vorstellungsgottesdienst der Konfirmandinnen und Konfirmanden
Pfarrerin Siegel-Körper
Samstag, 16. Mai 19.00 Uhr
Sakramentsgottesdienst am Vorabend der Konfirmation
Pfarrerin Siegel-Körper
Sonntag, 17. Mai 10.15 Uhr
Konfirmation mit Posaunenchor Pfarrerin Siegel-Körper
37Aus der Gemeinde
Konfirmation 1945
Am Sonntag, 18. März 1945, wurden Pfarrhaus wurde zerstört, die Toch-
morgens um 7 Uhr in der Bergkirche ter und Schwiegermutter von Pfar-
23 Kinder aus Hochheim und rer Weigel kamen dabei ums Leben.
Herrnsheim von Pfarrer Voth konfir- Ich selbst wurde bei diesem Angriff
miert. An diesem Tag wurde Worms im Keller meines Zuhauses in der
durch einen zweiten Großangriff - Thomasstraße verschüttet und zum
nach dem ersten am 21. Februar - Glück gerettet, aber mein schönes
erneut bombardiert. In den Kriegs- Konfirmandenkleid überstand die-
jahren davor, fanden die Konfirmati- sen Angriff nicht. Bei meinem Groß-
onen für unsere Gemeinden in der vater Hannes Saxer (Gastwirt der
Lutherkirche statt. „Schönen Aussicht“) fand ich mit
meiner Mutter und meinem Bruder
Unterkunft. Bald darauf wurde
Worms von den Amerikaner besetzt,
was uns erneut in Angst versetzte. In
dieser Zeit wurden die Konfirman-
den der zerstörten Wormser Kir-
chen, Dreifaltigkeit, Friedrich, Mag-
nus und Neuhausen, in der Hochhei-
mer Bergkirche St. Peter konfir-
miert. In Achterreihen standen wir
vorm Altar. Für mich ist nach wie vor
die Bergkirche die Kirche, in der ich
meine Heimat gefunden habe und
immer wieder gerne in den Frauen-
kreis der Gemeinde komme.
Dies jährt sich nun zum
Frau Lieselotte Weinheimer gebore- 75. Mal. Viel haben wir in dieser Zeit
ne Saxer hatte an diesem Tag in der auch hier in unserer Gemeinde er-
Neuhauser Gemeinde ihren Vorstel- lebt. Wir können dankbar auf die
lungstag und erinnert sich: vielen Jahre zurückblicken, in denen
wir hier in Deutschland in Frieden
Meine Vorstellung in der Neuhauser
leben durften.
Kirche am 18. März bleibt für mich
unvergesslich. Auch Neuhausen
wurde an diesem Tag bei diesem Text und Foto: Marianne Pfeiffer
Fliegerangriff schwer getroffen. Das
38Aus der Gemeinde
Konfirmationsjubiläum
am Pfingstsonntag
Am Pfingstsonntag, den 31. Mai ren konfirmiert wurden und dies
2020 um 10:15 Uhr feiern wir in gerne feiern möchten. Selbstver-
der Bergkirche St. Peter Goldene ständlich auch Gemeindeglieder,
und Diamantene Konfirmation die in anderen Gemeinden kon-
mit einem festlichen Abend- firmiert wurden, aber heute zu
mahlsgottesdienst. Über diese unserer Gemeinde gehören.
beiden Jahrgänge hinaus sind Es wäre schön, wenn Sie sich im
auch Gemeindeglieder eingela- Pfarrbüro telefonisch unter der
den, die vor 65, 70 und mehr Jah- Nr. 7123 melden würden.
Kirchenkaffee
Herzliche Einladung zum Kirchen-
kaffee am:
15. März
12. April zum Osterfrühstück
10. Mai
14. Juni und
28. Juni zum Gemeindefest
Freut sich auf den nächsten
Kirchenkaffee, Jörg Haubold.
Foto: Privat
39Aus der Gemeinde
40Aus der Gemeinde
Kleidersammlung am 15./16.06.2020
Unsere diesjährige Kleidersammlung für die Nieder-Ramstädter-Diakonie fin-
det am Montag, 15. und Dienstag, 16. Juni 2020 statt. Die Spenden stehen
den dort betreuten Menschen in einem Second-Hand-Shop zur Verfügung, der
auch offen ist für jedermamm/jedefrau. Der Erlös aus dem Verkauf dient den
vielfältigen Aufgaben der Nieder-Ramstädter-Diakonie.
Gesammelt werden:
*Jede Art tragfähiger Kleidung für Kinder und Erwachsene
*Bett-, Haushalts- und Leibwäsche
*Lederwaren, Schuhe (bitte paarweise binden)
Abgabestelle:
Garage des Pfarrhauses in der Pfarrer-Jobst-Bodensohn-Str. 7
Gemeindefest am 27./28.06.2020
Einladung zum Gemeindefest
27. und 28. Juni 2020
SAMSTAG 27. JUNI, 19 UHR, BERGKIRCHE ST. PETER
Benefizkonzert des Posaunenchors Hochheim/Herrnsheim zur Erhaltung des
Freizeitheims Starenkasten.
Anschließend Dämmerschoppen
SONNTAG 28. JUNI, 10:15 UHR, BERGKIRCHE ST. PETER
Familiengottesdienst – Pfarrerin Siegel
Im Anschluss Gemeindefest mit Mittagessen und Kaffeetrinken
SONNTAG 28. JUNI, 16 UHR, BERGKIRCHE ST. PETER
Abschlussandacht mit Posaunenchor
41Themen
Sehr geehrte Damen und Gemeinschaft gefragt – wie im rich-
tigen Leben. Wenn alle kraftvoll und
Herren, gemeinsam an einem Strang ziehen,
liebe Freundinnen und Freunde der kann selbst etwas Schwieriges gelin-
Diakonie, kennen Sie noch das Spiel gen.
Tauziehen? Zwei Mannschaften und So versteht sich auch die Diakonie:
Gemeinsam mit Menschen in ganz
unterschiedlichen Notlagen und den
Kirchengemeinden legen sich die
Mitarbeitenden der regionalen Dia-
konischen Werke ins Zeug und sagen
den vielfältigen Problemen den
Kampf an. Schulden, familiäre Sor-
gen, Wohnungsnot oder Suchtprob-
leme erscheinen plötzlich lösbar,
wenn alle an einem Strang ziehen.
Fachkompetenz und Einfühlungsver-
mögen sind hierfür genauso wichtig,
wie die notwendigen finanziellen
Mittel. Wenn auch Sie mit uns an
einem Strang ziehen wollen, können
Sie das durch Ihre Beteiligung an der
Frühjahrssammlung der Diakonie
Hessen tun. Denn noch immer gibt
es wichtige Bereiche in der Arbeit
der regionalen Diakonischen Werke,
ein dicker Strick werden gebraucht für die die Mittel von Staat und Kir-
und dann geht es darum, die gegne- che nicht ausreichen. Dafür bitten
rische Mannschaft über eine Markie- wir um Ihre Spenden.
rung zu ziehen. Hier ist Kraft und
Wir danken Ihnen für Ihre Verbundenheit und grüßen Sie herzlich
Yvonne Siegel-Körper Klaus Engelberty
Gemeindepfarrerin Leiter des Diakonischen Werkes Rheinhessen
Spendenkonto: DE34 5535 0010 0009 1004 47
Sparkasse Worms-Alzey-Ried
Verwendungszweck: Frühjahrssammlung Diakonie 2020
42Themen
Komm, nimm Platz.
Die Farben sind wieder da,
der Wind ist lau,
der Tag lichtdurchwoben.
Komm, lass dich staunen.
Wie wäre das, wenn wirklich
alles neu wird?
Wenn die Schönheit des
Anfangs ,
dein Leben bestimmt.
Und du dich im Blau
zurücklehnst.
Komm, nimm Platz,
mitten in der Auferstehung.
Komm und spüre - alles ist
bereit.
IRIS MACKE
Aus: Andere Zeiten - Magazin zum Kirchenjahr Foto: H.J. Schneider
43Besondere Gottesdienste . . .
Passion
04. März bis 08. April 2020 6:30 Uhr Ostermontag, 13. April
jeden Mittwochmorgen, Die Kirche ist zum Stillen Gebet geöff-
Poetische Morgenandacht zur
net
Passion in der Krypta Herr Kruljac
Ostern
Konfirmation
Palmsonntag, 05. April 10:15 Uhr
Familiengottesdienst Sonntag, 10. Mai 10.15 Uhr
Pfarrerin Siegel-Körper Vorstellungsgottesdienst der Konfir-
mandinnen und Konfirmanden und
Gründonnerstag, 09. April 19.00 Uhr anschließendem Kirchenkaffee
Sakramentsgottesdienst Herr Kruljac Pfarrerin Siegel-Körper
Karfreitag, 10. April 15.00 Uhr Samstag, 16. Mai 19.00 Uhr
Gottesdienst zur Begehung der Sakramentsgottesdienst am
Todesstunde Christi Vorabend der Konfirmation
Pfarrerin Siegel-Körper Pfarrerin Siegel-Körper
Samstag, 11. April 21.00 Uhr Sonntag, 17. Mai 10.15 Uhr
Liturgische Osternacht mit anschlie- Konfirmation mit Posaunenchor
ßendem Osterfeuer Pfarrerin Siegel-Körper
Pfarrerin Siegel-Körper
Sonntag, 31. Mai 10.15 Uhr
Ostersonntag, 12. April 10.15 Uhr Festgottesdienst anlässlich der Jubel-
Gottesdienst mit Posaunenchor und konfirmationen
anschließend Osterfrühstück im Pfarrerin Siegel-Körper
Gemeindesaal Herr Kruljac
44. . . und Veranstaltungen
Besondere Gottesdienste Termine
Freitag, 06.März, 18.00 Uhr Donnerstag 19. März 19:30 -
Gottesdienst zum Weltgebetstag 21:00 Uhr
„Simbabwe“ in der evangelischen Kreuz & Quer im Pfarrhaus
Bergkirche St. Peter
Freitag 12.- Sonntag 14. Juni
Sonntag, 22. März 19.30 Uhr GospelWorkshop
Meditativer Abendgottesdienst mit mit Darius Rossol
Gesängen aus Taizé
Herr Kruljac
Gemeindefest
Sonntag, 03. Mai 19.30 Uhr
Meditativer Abendgottesdienst mit Samstag, 27. Juni 19.00 Uhr
Gesängen aus Taizé Konzert des Posaunenchores anläss-
Herr Kruljac lich des Gemeindefestes,
anschließend Dämmerschoppen
Sonntag 14. Juni 10:15 Uhr
Gospelgottesdienst Sonntag, 28. Juni 10:15 Uhr
Pfarrerin Siegel-Körper Familiengottesdienst
Pfarrerin Siegel-Körper
Sonntag, 21. Juni 19.30 Uhr
Meditativer Abendgottesdienst mit Im Anschluss Gemeindefest mit
Gesängen aus Taizé Mittagessen, Kaffeetrinken und
Herr Kruljac tollem Kinderprogramm
Foto: H.J. Schneider
45Gruppen und Ansprechpartner
Pfarrerin Yvonne Siegel-Körper Tel. 71 23
Vorsitzender
des Kirchenvorstandes Hans Wirth Tel. 0170-31 82 615
Pfarrbüro Susanne Eckenbach Tel. 71 23
Öffnungszeiten: Mo, Di und Fr 09:00 - 11:00 Uhr Fax 97 59 46
Küsterin Irma Dengler Tel. 0176-62 06 60 22 oder
Tel. 7123
Organistin Frauke Mekelburg frauke.mekelburg@web.de
Posaunenchor Thomas Busch Tel. 0176-70 51 93 31
Probe: mittwochs 19:45 Uhr www.pchh.info
Meditativer Abendgottesdienst Bruno Kruljac Tel. 5 89 49
Weltgebetstag Elke Obenauer Tel. 7 77 55
Besuchsdienst N.N. Tel. 71 23
Ev. Erwachsenenbildung Prof. Dr. Werner Zager Tel. 8 79 70
Ev. Frauenkreis Ursula Roth Tel. 7 52 58
Ev. Kindergarten Jasmin Dörr Tel. 7 64 95
Ev. Sozialstation Stefanie Müller Tel. 9 20 60 70
Kinderprojekte Kirsten Zeiser Tel. 8 89 68
Förderkreis Bergkirche Hans Wirth Tel. 0170-31 82 615
Gemeindebrief Beate Wolf Tel. 5 12 01
Pfadfinder Stamm Nibelungen
Stammesführung / Ältere Anne Graumann (Anne.graumann@kabelmail.de)
Tim Lenhardt (lenhardttim@gmail.com)
Tel. 0176-31 37 81 58
Meute Biber (J.+M. 6-10) Sarah Bregulla, Jutta Busch
Montag, 18:00-19:30 Uhr
Sippe Kiebitz (M. 10-12) Katharina Antes Montag, 18:00-19:30 Uhr
Sippe Murmeltier (J. 10-12) David Bachmann, Robert Graumann
Mittwoch 18:00-19:30 Uhr
Sippe Silbermöwe (M. 12-15) Anne Graumann Donnerstag 18:00-19:30 Uhr
Sippe Luchs (J.13-15) Janne Prölß Donnerstag 18:30-20:00 Uhr
46Impressum
Konto der Gemeinde Kontakt
Evangelische Kirchengemeinde Evangelische Bergkirchen-Gemeinde
Worms-Hochheim Worms-Hochheim
Pfarrer-Jobst-Bodensohn-Str. 7
Sparkasse Worms-Alzey-Ried
67549 Worms
IBAN: Tel.: 06241 7123
DE50 5535 0010 0000 1493 87 Fax: 06241 975946
BIC: MALADE51WOR E-Mail:
info@bergkirche-hochheim.de
Förderkreis Bergkirche www.bergkirche-hochheim.de
Spendenkonto s. oben
Ansprechpartner Hans Wirth Redaktion
Beate Wolf / Marianne Pfeiffer /
Doris Schneider
Förderverein Starenkasten veranwortlich i.S.d.P.: Beate Wolf
Spendenkonto IBAN Layout: H.J. Schneider
DE10 5535 0010 0022 0012 00
Ansprechpartner Inhalt
Fritz Rudolf Körper Für namentlich gekennzeichnete
Artikel sind die jeweiligen
Hinweis Autoren verantwortlich.
auf die Widerspruchsmöglichkeit
Wenn Sie nicht möchten, dass Amtshandlun- Bildrechte
gen, die ihre Person betreffen, im Gemeinde- Die Urheber sind in den dazuge hörigen
brief veröffentlicht werden, dann können Sie Texten genannt.
dieser Veröffentlichung widersprechen. Teilen
Sie uns bitte Ihren Widerspruch an die Adresse Titelbild: Susanne Eckenbach
oben unter „Impressum/Kontakt“ mit. Rückseitenfoto: Tim Lenhardt
Ihr Widerspruch wird dann vermerkt und eine
Veröffentlichung der Amtshandlung unter-
Auflage: 1100 Exemplare
bleibt. Selbstverständlich können Sie es sich
auch jederzeit anders überlegen und den Wi-
Druck: Druckerei Frenzel, Worms
derspruch wieder zurückziehen. Teilen Sie uns
auch dies bitte an die obige Adresse mit.
Kindernotruf kostenlos 0800 111 0 333
Telefonseelsorge kostenlos 0800 111 0 111
E va n g e l i s c h e B e r g k i r c h e n - G e m e i n d e
S t. P e t e r
z u Wo r m s - H o c h h e i m
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