Tagungsprogramm Bildung in der digitalen Welt im Unterricht, Alltag und Beruf - Fachtagung Naturwissenschaften/Technik und Landesfachtag ...

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Tagungsprogramm Bildung in der digitalen Welt im Unterricht, Alltag und Beruf - Fachtagung Naturwissenschaften/Technik und Landesfachtag ...
Tagungsprogramm
Bildung in der digitalen Welt
im Unterricht, Alltag und Beruf
Fachtagung Naturwissenschaften/Technik und Landesfachtag Informatik
13. und 14. April 2018
Anmeldung: Veranstaltungs-Nr. TIS 1801T0101
Tagungsprogramm Bildung in der digitalen Welt im Unterricht, Alltag und Beruf - Fachtagung Naturwissenschaften/Technik und Landesfachtag ...
Veranstalter:

       MNU – Verband zur Förderung                  Gesellschaft für Informatik
            des MINT-Unterrichts                             SH-HILL
          Landesverband Hamburg                          www.sh-hill.de
   Trittauer Amtsweg 5, 22179 Hamburg

   Kooperationspartner:

    Landesinstitut für Lehrerbildung           Institut für Qualitätsentwicklung
         und Schulentwicklung                   an Schulen Schleswig-Holstein
  Felix-Dahn-Straße 3, 20357 Hamburg          Schreberweg 5, 24119 Kronshagen

   Veranstaltungsort:
   Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung
   Felix-Dahn-Straße 3, 20357 Hamburg

Impressum

Herausgeber: Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI Hamburg)
Felix-Dahn-Straße 3, 20357 Hamburg
Redaktion: Heike Elvers, Karsten Patzer, Sven Alisch (LI Hamburg); Rainer Kunze (MNU)
Schlussredaktion: Sausan Gerke (Tagungsmanagement)
Layout: Ulrike Bohl, KommunikationsDesign
Bildnachweis: Titel: Joachim Trucks; S. 6 Jugend präsentiert 2017
Druck: pdf

Hamburg, Februar 2018
Alle Rechte vorbehalten.
Ein Nachdruck darf nur mit Zustimmung der Redaktion erfolgen.
Inhalt

Grusswort....................................................................................... 4
Tagungsablauf................................................................................ 6
Eröffnungsvorträge........................................................................ 8

Freitag, 13. April 2018
Block I – Parallele Workshops
   Übergreifende Themen INWT................................................. 10
   Informatik................................................................................. 11
   Physik ....................................................................................... 11
   Chemie...................................................................................... 12
   Biologie..................................................................................... 13
Block II – Parallele Kurzvorträge
   Übergreifende Themen INWT................................................. 14
   Physik ....................................................................................... 15
   Chemie...................................................................................... 16
   Biologie..................................................................................... 16
Block III – Parallele Workshops
   Übergreifende Themen INWT................................................. 17
   Informatik................................................................................. 19
   Physik ....................................................................................... 20
   Chemie...................................................................................... 21
   Biologie..................................................................................... 21

Samstag, 14. April 2018
Block I – Parallele Workshops
   Übergreifende Themen INWT................................................. 22
   Informatik................................................................................. 23
   Physik ....................................................................................... 26
   Chemie...................................................................................... 26
   Biologie..................................................................................... 26
Block II – Parallele Kurzvorträge
   Übergreifende Themen INWT................................................. 27
   Informatik................................................................................. 27
Block III – Parallele Workshops
   Informatik................................................................................. 28
   Biologie..................................................................................... 31

Workshopübersicht...................................................................... 32
Organisatorische Hinweise.......................................................... 34
Anmeldung & TIS......................................................................... 36
Anmeldefax................................................................................... 38
Lageplan LI-Campus.................................................................... 39
Grusswort

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir laden Sie herzlich ein zur INWT-Tagung 2018 unter der Schirmherrschaft von
Senator Ties Rabe.
Die Digitalisierung betrifft nicht nur den Informatik- und Technikunterricht, sondern
auch alle naturwissenschaftlichen Fächer. Folgende vier Organisationen haben
diese Tagung gemeinsam vorbereitet, um die Vielfalt in den unterrichtlichen Möglich­
keiten in den Sekundarstufen I und II an Stadtteilschulen, Regionalschulen und
Gymnasien abzubilden:
n MNU Landesverband Hamburg zur Förderung des MINT-Unterrichts
n Gesellschaft Informatik (GI-Fachgruppe für Informatik-Lehrerinnen und -Lehrer

   in SH und HH)
n Landesinstitut Hamburg: Referate Physik, Chemie, Biologie sowie Mathematik

   und Informatik
n Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein, Landes­

   fachberatung Informatik

In den letzten Jahren haben Studien darauf hingewiesen, dass deutsche Schulen
­ inen Nachholbedarf hinsichtlich der Vermittlung von „Digitalkompetenz“ haben.
e
Zwei Untersuchungen werden hierzu immer wieder genannt:

ICILS 2013
Die International Computer and Information Literacy Study untersuchte bei
Schülerinnen und Schülern der 8. Jahrgangsstufe in 11 Ländern die „ICT-Literacy“,
die Fähigkeit, Informations- und Kommunikationstechnologien kompetent zu
nutzen. Hinsichtlich der schulischen Voraussetzungen, der Nutzung und auch in
Bezug auf die erreichten Kompetenzen lagen viele Ergebnisse aus Deutschland
unter dem Durchschnitt der Vergleichsländer.

Länderindikator 2016
Die von der Deutsche Telekom Stiftung herausgegebene Studie basiert auf einer
­bundesweit repräsentativen Befragung von Lehrkräften und stellt fest, dass digitale
 Medien in deutschen Schulen noch nicht in dem Maße verankert sind, wie es ange-
 sichts unserer von der Digitalisierung geprägten Welt erforderlich ist. Insbesondere
 die Ausstattung der Schulen hätte sich kaum verbessert und bei der Nutzung digi­
 taler Medien fehle es an Unterstützung und Kooperation.

Dass es sich für Schule lohnt, die benannten Defizite zu beheben, belegen Forscher der
Technischen Universität München in der Metastudie „Digitale Medien im mathema-
tisch-naturwissenschaftlichen Unterricht der Sekundarstufe 2017“.

                                          4
Grusswort

Vor dem Hintergrund der warnenden Stimmen und getragen von einer grundsätz­-
lich positiven Einschätzung hatte die Kultusministerkonferenz Ende 2016 die Strategie
Bildung in der digitalen Welt verabschiedet, deren Ziel es ist, Schülerinnen und
Schüler besser auf die Anforderungen der Digitalisierung in Studium und Beruf vor-
zubereiten. Alle Fächer haben demnach die Aufgabe, die in einem Kompetenz­­-
rahmen formulierten verbindlichen Anforderungen umzusetzen.

Wie soll das im Unterricht geschehen?
Zum Schwerpunktthema „Computer, Tablets und Smartphones als Medium, Werk­
zeuge und Gegenstand machen die Angebote dieser Tagung praxisnahe Vorschläge
für Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufen I und II aus Stadt­teilschulen und
Gymnasien.

Daneben wird es Veranstaltungen zu zwei weiteren Schwerpunkten geben:
n Berufs- und Studienorientierung in Sek. I und Sek. II für MINT-Berufe
n Fachunterricht und fachübergreifender Unterricht in ihrer Bedeutung im Alltag

Die Tagung wird von einer umfangreichen Lehr- und Lernmittelausstellung begleitet.
Nutzen Sie die Möglichkeit, sich von Entwicklern beraten zu lassen und Geräte vor
Ort unter Anleitung praktisch zu erproben!

Wir hoffen, Ihnen ein interessantes Programm mit vielen Anregungen für die eigene
Unterrichtsarbeit zusammengestellt zu haben und freuen uns auf Ihr Interesse und
Ihre Teilnahme.

            Heike Elvers                                    Karsten Patzer
        LI Hamburg, LIF 13                                LI Hamburg, LIF 12

          Peer Stechert                                    Kai Wollweber
Gesellschaft für Informatik, SH-HILL              IQSH, Landesfachberater Informatik

                                   Rainer Kunze
              Landesvorsitzender des MNU Landesverbandes Hamburg
                       zur Förderdung des MINT-Unterrichts

                                          5
Tagungsablauf

Freitag, 13. April 2018

ab 08:00 Uhr        Lehr- und Lernmittelausstellung

9:00 – 10:00 Uhr    Eröffnung der Tagung
                    Grußwort Senator Thies Rabe, Präses der Behörde
                    für Schule und Berufsbildung Hamburg

                    1-01 Eröffnungsvortrag
                    Prof. Dr. Steffen Schaal, PH Ludwigsburg
                    Digitalisierung und Digitalität im naturwissenschaftlichen
                    Unterricht

10:15 – 11:00 Uhr   Kaffeepause, Lehr- und Lernmittelausstellung

11:00 – 13:00 Uhr   Parallele Workshops Block I
                    Übergreifende Themen INWT............... INWT 2-01 bis INWT 2-05
                    Informatik ................................................................................. I 2-01
                    Physik ..................................................................... P 2-01 bis P 2-03
                    Chemie................................................................... C 2-01 bis C 2-03
                    Biologie................................................................... B 2-01 bis B 2-02

13:00 – 14:00 Uhr   Mittagspause, Lehr- und Lernmittelausstellung

14:30 – 15:00 Uhr   3-01 Präsentationen „Jugend präsentiert“

               Pauline Kowalczyk,
               Julius-Echter-Gymnasiums                                            Lee Sauer, Julius-Echter-
               Elsen­feld „Welchen Einfluss                                        Gymnasiums Elsenfeld
               ­haben Meeresströmungen                                             „Wie bewegt sich der
                auf unser Klima?“                                                  Gecko auf einer Wand?“

15:15 – 16:15 Uhr   Parallele Kurzvorträge Block II
                    Übergreifende Themen INWT............... INWT 4-01 bis INWT 4-06
                    Physik ..................................................................... P 4-01 bis P 4-02
                    Chemie..................................................................................... C 4-01
                    Biologie.................................................................. B 4-01 bis B 4-02

16:30 – 18:15 Uhr   Parallele Workshops Block III
                    Übergreifende Themen INWT............... INWT 5-01 bis INWT 5-04
                    Informatik ................................................................. I 5-01 bis I 5-03
                    Physik ..................................................................... P 5-01 bis P 5-04
                    Chemie................................................................... C 5-01 bis C 5-02
                    Biologie................................................................... B 5-01 bis B 5-02

                                                    6
Tagungsablauf

Samstag, 14. April 2018

9:30 – 10:30 Uhr    6-01 Vortrag
                    Dr. Pak-Hang Wong PhD Twente, Universität Hamburg
                    Big Data, Algorithms and Education: The Ethical Challenges
                    and Teachers’ Responsibility
                    Hinweis: Vortrag in englischer Sprache

10:30 – 11:00 Uhr   Kaffeepause, Lehrmittel- und Lernmittelausstellung

11:00 – 12:30 Uhr   Parallele Workshops Block I
                    Übergreifende Themen INWT............... INWT 7-01 bis INWT 7-04
                    Informatik .................................................................. I 7-01 bis I 7-11
                    Physik....................................................................................... P 7-01
                    Chemie..................................................................................... C 7-01
                    Biologie.................................................................. B 7-01 bis B 7-02

12:30 – 14:00 Uhr   Mittagspause, Lehrmittel- und Lernmittelausstellung

14:00 – 15:00 Uhr   Parallele Kurzvorträge Block II
                    Übergreifende Themen INWT............... INWT 8-01 bis INWT 8-03
                    Informatik ................................................................................. I 8-01

15:00 – 15:30 Uhr   Kaffeepause

15:30 – 17:00 Uhr   Parallele Workshops Block III
                    Informatik ................................................................. I 9-01 bis I 9-11
                    Biologie.................................................................. B 9-01 bis B 9-02

                            Bitte bringen Sie, soweit vorhanden,
                             ein Notebook oder Tablet,
                             ggf. Smartphone und Stick mit.

                                                     7
Eröffnungsvortrag

Freitag, 13. April 2018

1-01

Prof. Dr. Steffen Schaal, PH Ludwigsburg
Digitalisierung und Digitalität im naturwissenschaftlichen Unterricht

„Lehrer misstrauen Lernerfolg durch digitale Medien“, so titelte DIE ZEIT am
15.09.2017 als Reaktion auf die von der Bertelsmann-Stiftung finanzierte Studie
zur Digitalisierung in der Schule. Darin wird von Defiziten in der digitalen Infra­
struktur, mangelnder Bereitschaft der Lehrkräfte einerseits und von Potenzialen
wie Risiken der Digitalisierung andererseits berichtet. Wenn man zwischen den
Zeilen liest, dann fällt auf: Die Forderung nach Digitalisierung im Bildungssystem
sorgt nach wie vor für Kontroversen und Unsicherheiten bei allen Akteuren.

Im Vortrag wird ausgehend von diesen aktuellen Diskursen ein theoretischer Rahmen
für die zielführende und reflektierte Gestaltung von Lernangeboten mit Hilfe von
­digitalen Technologien vorgestellt, der sich in erster Linie an Erkenntnissen der empi-
 rischen Bildungsforschung orientiert.
 Dem wird das eher geisteswissenschaftliche Verständnis der Digitalität gegenüber
 ­gestellt, um den Prozess der digitalen Transformation und die damit verbundenen
  Herausforderungen für die Schule und den Unterricht wie auch für die Aus- und
  Weiterbildung von Lehrkräften zu beleuchten.
  Zusammenfassend werden Beispiele gelungener Praxis vorgestellt, anhand derer
  deutlich gemacht werden kann, wie die Nutzung von digitalen Technologien
  ­Lern­wege eröffnet, die mit analogen Zugängen nicht möglich wären und somit
   einen Mehrwert bieten.

  Prof. Dr. Steffen Schaal ist seit 2006 Professor und aktuell an der Pädagogischen
n   

Hochschule Ludwigsburg für Biologie und ihre Didaktik berufen. Er befasst sich seit
2002 in Forschung und Lehre mit der Frage, wie digitale Technologien Lehr- und
Lernprozesse rund um die Biologie bereichern können. Aktuell beschäftigt sich die
Ludwigsburger Arbeitsgruppe mit Möglichkeiten der Nutzung von Smartphone,
Tablet und Co. in der Biologie, der Umwelt­bildung und Bildung für nachhaltige Ent­
wicklung, insbesondere für die Unterstützung ortbezogenen Lernens.
Prof. Dr. Schaal ist Senior Fellow im Kolleg Didiaktik:digital der Joachim-Herz-
Stiftung und einer der verantwortlichen Herausgeber für die Rubrik bio[digital] der
Zeitschrift Unterricht Biologie.

                                          8
vortrag

Samstag, 14. April 2018

6-01

Dr. Pak-Hang Wong, PhD Twente Research Associate (PostDoc),
„Ethics in Information Technology“ Research Group, Universität Hamburg
Big Data, Algorithms and Education: The Ethical Challenges and
Teachers’ Responsibility

The use of big data and algorithms has become increasingly commonplace in our
society, and these technologies offer various opportunities to improve our lives.
At the same time, they also challenge many of our important ethical concepts, e.g.
privacy, consent, and responsibility. This talk shall explore the ethical challenges
from big data and algorithmic decision-making in the educational context, particular
emphasis will be given to their implications to teachers’ responsibility. ­

                                         9
Freitag, 13.04. 2018 – Block I

Freitag, 13. April 2018                          INWT 2-03
                                                 Wolf-Dieter Blass, Gymnasium Farmsen
11:00 – 13:00 Uhr n Block I                      Hamburg
Parallele Workshops                              Studien-und Berufsorientierung
                                                 mit dem Schwerpunkt auf MINT-Profile
                                                 Neben allgemeinen Angeboten der
Übergreifende Themen INWT                        Studien- und Berufsorientierung sollten
                                                 individuell anwählbare Veranstaltungen
INWT 2-01                                        im Bereich MINT den Schülerinnen und
Franziska Frost und Nathalie Everding,           Schülern in beiden Sekundarstufen er-
Siemens Stiftung                                 möglicht werden. Flankiert wird d ­ ieses
OER für den MINT-Unterricht – das                durch das MINT-Profil und WP-Kurse
Medienportal der Siemens Stiftung                (Sek. I) sowie fünf MINT-Profil­kurse
Der Workshop richtet sich vor allem              (Sek. II), die außerschulische MINT-
an Lehrkräfte in den MINT-Fächern,               Partner einbeziehen.
die an qualitätsgeprüften und offen              Dieses Konzept des Gymnasiums Farm­
lizen­zier­ten Unterrichtsmaterialien            sen wird vorgestellt und soll mit den
 interessiert sind.                              Teilnehmerinnen und Teilnehmern dis-
Wir stellen Ihnen das Medien­angebot             kutiert werden.
und die Funktion des Medienportals in
Kürze vor. An Hand konkreter Medien
erarbeiten wir in Gruppen Adaptionen,            INWT 2-04
die Ihren individuellen Unterrichts­             Pascal Berthy, BSB – MINT-Referat –
anforderungen gerecht werden. Ferner             Fachreferent Technik und Sachunter­
diskutieren wir verschiedene Einsatz­            richt, STS Stübenhofer Weg Hamburg
möglichkeiten von OER im MINT-Unter­             Digitale Technik im MINT-Unterricht –
richt. Der Workshop erfordert keine              Praxisbeispiele mit Raspberry Pi,
Vorkenntnisse zum Thema OER.                     Arduino und Co. – kostengünstig und
                                                 nützlich
                                                 In diesem Workshop wird ein von Schü­
INWT 2-02                                        lerinnen und Schülern konstruierter
Mareike Weseloh und Gudrun Fahl­                 und gefertigter „Laptop / PC“ und der
busch, Handwerkskammer Hamburg                   Weg dahin vorgestellt.
und STS Bramfeld Hamburg                         Bildung durch und mit digitaler Technik
Technische Berufsbilder ohne Studium –           kann sinnvoll und kostengünstig reali-
Chancen und Perspektiven im Hand­                siert werden – diese These wird mit
werk                                             Hilfe eines kurzen Vortrages und prakti-
In diesem Workshop stellen wir die ­ver­-        schen Erfahrungen der Teilnehmer in
schiedenen Berufe des Handwerks vor.             einer Mischung aus Stationsarbeit und
Anhand des Unterrichtsfaches „Tech­ni­           Museumsgang belegt.
sche Bildung“ der STS Bram­feld er­
arbeiten wir konkrete Möglich­keiten das
Thema „Berufsorientierung im Hand­
werk“ in den Unterricht ein­zubauen.

                                            10
Freitag, 13.04. 2018 – Block I

INWT 2-05                                         Physik
Dr. Klaus-Dieter Färber,
Ernst Klett Verlag GmbH                           P 2-01
Digitale Lösungen für den MINT                    Margot Niemann und Silvio Männel,
Unterricht mit Klett                              Stromnetz Hamburg GmbH
Klett bietet für jede Lehr- und Lern­             Physik in drei Schritten: Von der
situation das passsende Produkt, durch-           Theorie, über die Praxis bis zur Berufs­
dacht in der Konzeption und intuitiv              orientierung Stromnetz Hamburg
in der Anwendung.                                 Der Workshop gibt Einblicke, wie unser
Im Workshop geben wir Ihnen einen                 Verteilnetz für Strom aufgebaut ist und
Überblick über die digitalen Lösungen             erklärt an einfachen Stromkreisen die
von Klett und möchten mit Ihnen ins               Funktion und den Aufbau eines Trans­
Gespräch kommen, wohin die digitale               for­mators.
Entwicklung speziell im MINT-Unter­               In einem Praxisteil bauen Sie selber,
richt gehen kann.                                 unter fachkundiger Anleitung, einen
                                                  Transformator.
                                                  Im Anschluss stellen wir die Berufs­bilder
                                                  bei der Stromnetz Hamburg GmbH und
Informatik                                        die Möglichkeit einer Berufs­ausbildung
                                                  vor.
I 2-01
Michael Schuh, DESY Hamburg
Container Computing                               P 2-02
Container Computing in der Praxis und             Frerk Schuster, STS am Heidberg
ihr Potential als Lernumgebung Contai­            Hamburg
ner sind einer der wichtigsten Trends             Experimente mit dem Smartphone –
in der Softwareentwicklung, denn sie              „phyphox“ im Physikunterricht
er­leichtern den Einsatz von einfachsten          Im Workshop werden wir verschiedene
Pro­­grammen bis zu hochkomplexen                 Experimente mit der Smartphone-App
Web-Anwendungen.                                  „phyphox“ durchführen und auswerten.
DESY entwickelt containerisierte Work­
flows für moderne Cloud- und High-
­Per­formance Computing Plattformen.
 Diese lassen sich leicht auf unterschied-
 lichsten Zielsystemen ausführen und
 schaffen dort vom Betriebssystem iso-
 lierte Umgebungen ohne jedoch direkt
 Software zu installieren.
 Dieser Workshop zeigt, dass sie auch
 als Lernumgebung sehr interessant
 sind. Bitte Laptop/Rechner mitbringen.

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Freitag, 13.04. 2018 – Block I

P 2-03                                           C 2-02
 Dr. Peter Schaller,                             Dr. Franz Kappenberg, Arbeitskreis
 Lehrmittelkommission in der DPG                 Kappen­berg
 LASER-OPTIK-KIT „Snellius“ –                    Teacher‘s Helper: Chemie lernen, üben,
 Ein neuer Versuchsaufbau                        lehren – digital unterstützt
 Im Workshop werden mit dem Klassen­             Vorgestellt wird die Arbeit mit einem
 satz LASER-OPTIK-KIT „Snellius“ (15 Ver­        Microcomputer. Mit eigenem WLAN
 ­suchsaufbauten) 3 Themen­komplexe              werden Übungsaufgaben oder Inhalte
der Optik, circular auf dem vorhergehen-         vom Lehrer-Rechner auf Geräte der
den aufbauend, beginnend mit dem                 Schüler übertragen.
Reflexions- und Transmissionsverhalten           Ebenso ist die Einbindung bei der Mess­
am diffusen Reflektor, Metallplatte,             werterfassung von Demonstrations­
­dünner und dicker Glasplatte untersucht.        experimenten möglich. Diese werden
 Es wird erlernt, dass optische Körper           dadurch zu „Mitmach-Experimenten“.
 zwei Grenzflächen haben. Am Brewster­
 winkel wird der Wellencharakter des
 Lichtes gezeigt.                                C 2-03
                                                 Petra Wlotzka, Max-Planck-Gymnasium
                                                 Dortmund; Zentrum für schulpraktische
                                                 Lehrerausbildung Dortmund
Chemie                                            „Der Kampf um das Elixier der Weis­
                                                 heit“ – Ein Beispiel für Digital-
C 2-01                                           Gamebased-Learning im Chemie­
Stephan Matussek, Katholische Schule             unterricht
Harburg                                          „Der Kampf“ um das Elixier der Weis­
„LAB in a DROP“ Experimente im                   heit“ ist ein Adventure-Spiel, mit
Wassertropfen                                    dem in das Thema „Stoffe und Stoff­
Naturwissenschaftlicher Unterricht in            eigenschaften“ eingeführt wird.
Klasse 5 bis 12, Schwerpunkt Elektro­            In diesem Workshop wird der Spiel­
chemie                                           ablauf und erste Evaluations­ergebnisse
n Kennenlernen des „IKEA Prinzips“               vorgestellt. Außerdem haben Sie Ge­
   bei klassischen Schulversuchen                legenheit, einen Teil des Adventures
n Erlernen der grundlegender Experi­             auszuprobieren. Begleiten Sie uns dazu
   mentiermethoden mit ganzen                    auf dem Weg durch den „Wald der
   Klassen                                       Sinne“ in die „Burg der Alchemisten“.
                                                 Lösen Sie verschiedene Rätsel und
                                                 Aufgaben, die sich alle um Stoffe und
                                                 ihre Eigenschaften drehen.

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Freitag, 13.04. 2018 – Block I

Biologie                                      B 2-02
                                              Peter Richarz und Dr. Roland Thietje,
B 2-01                                        BG Klinikum Hamburg in Boberg
Prof. Dr. Steffen Schaal und                  No Risk – No fun? – ein Kooperations­
Laure Emeline Philippon,                      projekt zur Prävention von Unfällen mit
PH Ludwigsburg                                „Querschnittslähmung“
qualimobil – Umweltbildungs- und
Informationsangebote erstellen                n Teil 1 Sporthalle LI

Neue Medien spielen in der Natur­             Herr Richarz trainiert Patienten am BG
erkundung zunehmend eine wichtige             Klinikum Hamburg in Boberg, die eine
Rolle. Sie ermöglichen mobiles, orts­         Querschnittlähmung erlitten haben.
bezogenes und pädagogisch fundiertes          Die inhaltlichen Schwerpunkte der Ver­
Lernen zugleich.                              anstal­tung sind der Perspektiv­wechsel
Der Workshop „qualimobil“ vermittelt          und die eigene Erfahrungen mit dem
Lehrkräften die Grundlagen zur Ent­           Rollstuhl. Die Einführungen der Grund­
wicklung und Umsetzung mobiler und            techniken, Geschicklichkeits­übungen
ortsbezogener Lernangebote. Anhand            sowie kleine Spielformen helfen Ideen
kleiner exemplarischer und digitaler          zu neuen Begegnungsräumen und zum
Werkzeuge wird aufgezeigt, wie für und        inklusiven Miteinander zu entwickeln.
mit Schülerinnen und Schülern Umwelt­
bildungsangebote entwickelt werden            n Teil 2 Seminarraum

können. Programmiervorkenntnisse              Herr Dr. Thietje ist behandelnder Chef­
sind nicht nötig, ein sicherer Umgang         arzt am BG Klinikum Hamburg in
mit dem Computer wird vorausgesetzt.          Boberg. Sein Vortrag bietet eine theore-
                                              tische Einführung in das Verletzungs­
                                              bild einer Querschnittlähmung. Gezeigt
                                              werden sollen der biomechanische
                                              Verletzungsmechanismus der Wirbel­
                                              säule, der zur Querschnittlähmung
                                              führt sowie die hieraus resultierenden
                                              Folgen. Der Fokus liegt auf präventiven
                                              Maßnahmen.
                                              Sie können sich im Anschluss um die
                                              Durchführung eines Projekttages an
                                              Ihrer Schule bewerben.
                                                 Bitte Hallenschuhe mitbringen.

     Bitte bringen Sie, soweit
      vorhanden, ein Notebook oder
      Tablet, ggf. Smartphone und
      Stick mit.

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Freitag, 13.04. 2018 – Block II

15:15 – 16:15 Uhr n Block II                     INWT 4-02
Parallele Kurzvorträge                           Prof. Dr. Andreas Mühling,
                                                 Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
                                                 Machine Learning: Die Wiedergeburt
Übergreifende Themen INWT                        der künstlichen Intelligenz
                                                 Geschichtlicher Überblick über den Be­
INWT 4-01                                        reich der künstlichen Intelligenz und
Thomas Küll, NORDMETALL Verband                  den Wandel von regelbasierter KI zum
der Metall- und Elektroindustrie e.V.            maschinellen Lernen. Gerade von
Digitaler Strukturwandel – Ein Blick aus         den „deep learning neural networks“
Sicht der Metall- und Elektroindustrie           ­ver­­spricht man sich heute große Fort­
Der digitale Strukturwandel – und als             schrit­te in vielen Bereichen von Medizin
Teil dessen auch die Industrie 4.0 und            über Spracherkennung bis hin zum
die Arbeit 4.0 – bringt für den Standort          ­autonomen Fahren.
Deutschland und die norddeutsche
Metall- und Elektroindustrie große
Chancen mit sich.                                INWT 4-03
Neue Beschäftigungs­möglichkeiten kön­           Dr. Thomas Tschentscher, European
nen entstehen, und die Wett­bewerbs­             XFEL
fähigkeit der Wirtschaft kann sich ver-          European XFEL – Licht der Zukunft
bessern. Alle Entwicklungen inner­-              Der European XFEL (X-Ray Free-Elec­
halb der digitalen Arbeitswelt vollziehen        tron Laser) ist eine internationale Groß­
sich jedoch mit einer immensen Ge­               forschungseinrichtung, die extrem in-
schwin­digkeit. Daher muss der Wandel            tensive Röntgenlaserblitze erzeugt für
in den Unternehmen erfolgreich und               die Untersuchung wissenschaftlicher
agil umgesetzt werden können: mit gut            Fragestellungen in einem breiten Spek­
ausgebildeten und qualifizierten Fach-           trum von Naturwissenschaften und
und Führungskräften und einer hohen              ­deren Anwendung. Es gibt völlig neue
Handlungsflexibilität, die sich an der            Möglichkeiten zur Untersuchung von
­nationalen und internationalen Kunden­           Struktur und Dynamik komplexer Sys­
 nachfrage ausrichtet.                            teme: Viren lassen sich bis in atomare
 Innerhalb des Vortrags geben wir Ihnen           Details darstellen, chemische Reak­
einen kompakten Einblick in den Status-           tionen können gefilmt werden, neue
Quo unserer Branche und in die An­for­            Materialien und Vorgänge wie im
derungen, die die Arbeitswelt 4.0 jetzt           Inneren von Planeten lassen sich unter-
und zukünftig mit sich bringt.                    suchen.
                                                  Der Vortrag gibt anhand von Animatio­
                                                  nen und Videos einen verständlichen
                                                  Einblick in die Funktionsweise der An­
                                                  lage für alle Naturwissenschaften.

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Freitag, 13.04. 2018 – Block II

INWT 4-04                                          INWT 4-06
Prof. Ingo Eilks und Christian Zowada,             Claudia Nickels und Rita Kummernuss-
Institut für Didaktik der Naturwissen­             Hansen, HAMBURG WASSER
schaften – Abt. Chemiedidaktik Uni­ver­            Entdecken Sie mit HAMBURG WASSER
sität Bremen                                       unbekannte technische Welten für
Fracking im naturwissenschaftlichen                technische Berufe
Unterricht multimedial und                         Haben Sie eine Idee was HAMBURG
­multiperspektivisch betrachtet                    WASSER als Ver- und Entsorger leistet?
 In den USA wird Fracking täglich ge-              Welchen Beitrag junge Menschen leis-
 nutzt – in Deutschland ist es fast voll-          ten können für unsere Umwelt, für
 ständig verboten. Was aber ist Fracking           Hamburg und ihre Einwohner?
 und woher kommen unterschiedliche                 Wir verschaffen Ihnen einen ganzheit­
 Ansichten?                                        lichen Einblick in unsere „Wasserwelt“.
 Wir möchten zeigen, wie sich Fracking             Wir zeigen Ihnen ideale Anknüpfungs­
 multiperspektivisch in den naturwissen-           punkte für Schülerinnen und Schüler,
 schaftlichen Unterricht integrieren lässt.        die nach der Schule in unsere Berufs­
 Dafür nutzen wir eine Lernumgebung                welt in Form einer Ausbildung ein­
 mit der Software Prezi.                           steigen möchten.
 Ziel des Workshops ist neben einem
 Unterrichtsvorschlag, der Umgang
 mit Prezi sowie Anregungen für den
 ­eigenen Unterricht zu erfahren.                  Physik

                                                   P 4-01
INWT 4-05                                          Dr. Jürgen Kirstein, FU Berlin – FB Physik
Thomas Berger, Verlage Diesterweg /                Erweitertes Experimentieren – mit dem
Westermann / Schroedel                             digitalen Schulbuch der Zukunft
Die digitale Bildungsbox für Lehrer                Die Individualisierung von Unterricht
und Schüler                                        wird im Rahmen traditioneller Schul­
Die digitalen Materialien „BiBox“ für              buchkonzepte kaum unterstützt.
Lehrer und Schüler – eine Plattform                Die heute verfügbare Technologie gibt
für Lernmedien wird in ihrer vielseitigen          neue Perspektiven für die didaktische
Anwendung vorgestellt.                             Kon­zeption webbasierter Schulbücher:
                                                   Wir bieten Lernenden mit der Online-
                                                   Appli­kation „tet.folio“ einen Werkzeug­
                                                   kasten zum (mobilen) Experimentieren,
                                                   ver­netzen reale und virtuelle Lern­umge­
                                                   bun­g­en und stellen eine Plattform zur
                                                   Externalisierung und Organisation ihres
                                                   Wissens sowie für gemeinschaftliches
                                                   Lernen bereit.

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Freitag, 13.04. 2018 – Block II

P 4-02                                             hat man ein verlässliches, inhalt­liches
Sebastian Staacks, Physik,                         Lernergebnis und der Schüler kann
RWTH Aachen                                        den Schwerpunkt auf die Qualität der
phyphox: Experimentieren mit                       Präsentation legen. Für den Schüler
dem Smartphone                                     gibt es durch die Veränderung des Vor­
Smartphones bieten neben dem offen-                trages oder die Erweiterung zum Ex­
sichtlich vorhandenen Mikrofon viele               perimentalvortrag genug Freiheiten in
physikalisch relevante Sensoren wie                der Gestaltung.
Beschleunigungssensoren oder Magne­
tometer. Vom Demonstrationsversuch
mit Datenaufnahme über Experimente
in Projekten bis hin zum Experimen­                Biologie
tieren mit der ganzen Klasse lassen sich
hiermit physikalische Zusammenhänge                B 4-01
auf eine faszinierende Weise mit einem             Prof. Dr. Wolfgang Hampe, UKE,
vertrauten Werkzeug entdecken.                     Institut für Biochemie und Molekulare
Die kostenlose App „phyphox“ der                   Zellbiologie
RWTH Aachen ( http://phyphox.org)                 HAM-Nat – Studierendenauswahl
bietet hierzu viele einzigartige Funk­tio­         in der Medizin
nen, die vom Entwickler anhand von                 60% der Studienplätze am UKE werden
Beispielexperimenten vorgestellt und               über den HAM-Nat-Test vergeben.
demonstriert werden.                               Die Testergebnisse korrelieren nur we-
                                                   nig mit den Abiturnoten der Bewerber,
                                                   sagen aber ihren Studienerfolg in den
                                                   ersten Semestern verlässlicher voraus.
Chemie                                             In Mini-Interviews (HAM-Int) werden
                                                   ­zudem kommunikative und soziale
C 4-01                                              Kompetenzen geprüft.
Werner Pöpping, Chemielehrer­                       Prof. Dr. Wolfgang Hampe, Koordinator
fortbildungszentrum Uni Dortmund /                  des Auswahlverfahrens, erläutert beide
Hansa Berufskolleg Unna                             Teile des Tests und gibt Hinweise dazu,
Übungsgestützte Schülerpräsenta­tio­                wie Schüler sich sinnvoll auf das Medi­
nen am Beispiel der Reinigungs­mittel               zin-Studium vorbereiten können.
In der „Übungsgestützten Schüler­prä­
sen­tation“ werden den Schülern gut
strukturierte, fertig einsetzbare Prä­sen­-
ta­tionen vorgegeben, in die sich die
Schü­ler in der 1. Phase einarbeiten und
eventuell Veränderungen vornehmen.
Durch diese Vorgehensweise hält sich
der Vorbereitungsaufwand in Grenzen
und kann in eine intensivere Übungs­
phase reinvestiert werden. Durch die
vom Lehrer vorgegebene Strukturie­rung

                                              16
Freitag, 13.04. 2018 – Block II/III

B 4-02                                         16:30 – 18:15 Uhr n Block III
Thomas Gerl, Ludwig-Thoma-                     Parallele Workshops
Gymnasium Prien
Das BISA-Projekt – Biodiversität im
Schulalltag: „Outdoor und online“              Übergreifende Themen INWT
Die Ergebnisse einer von uns entwickel-
ten Online-Umfrage zur Artenkenntnis           INWT 5-01
einheimischer Singvögel ergab, dass von        Susanne Rauscher, Wissenschaft im
den über 3000 Teilnehmern im Schnitt           Dialog GmbH /Jugend präsentiert
nicht einmal ein Drittel der Arten er-         Jugend präsentiert
kannt wurde.                                   Jugend präsentiert hat sich zum Ziel
Vor dem Hintergrund dieser erschre-            ­ge­­setzt, die Vermittlung naturwissen-
ckenden Datenlage, entwickelten wir am          schaftlicher Themen und Inhalte durch
Ludwig-Thoma-Gymnasium ein Projekt,             Präsentationen zu trainieren. Dazu hat
um nach dem Grundsatz „Outdoor und              ein Team aus Wissenschaftler in Zu­
Online“ die Schüler für Naturbeobach­           sammenarbeit mit Lehrkräften Unter­
tungen zu begeistern. Dabei entwickel­-         richtsmaterialien und Trainings ent­
ten wir einen LowCost-Nistkasten mit            wickelt, die die Präsentations­kompetenz
dessen Hilfe sich Bilder und Daten von          von Schülern schulen.
brütenden Vögeln ins Internet streamen          Während des Workshops lernen die
lassen, interaktive Lern- und Übungs­           Teil­nehmenden die einzelnen Jugend
materialien zum Erwerb der Arten­kennt­         präsentiert-Module, das Material so-
nis und moderne, d. h. datenbank­               wie prak­tische Übungen kennen, die
basierte Möglichkeiten der Dokumen­             ­direkt im Unterricht eingesetzt werden
tation von Beobachtungen.                        können.

     Bitte bringen Sie, soweit
      vorhanden, ein Notebook oder
      Tablet, ggf. Smartphone und
      Stick mit.

                                          17
Freitag, 13.04. 2018 – Block III

INWT 5-02                                         INWT 5-04
Dr. Thomas Bartoschek, ifgi – Institute           Dr. Thomas Garl, Schülerforschungs­
for Geoinformatics, Universität Münster           zentrum Hamburg
senseBox – Sensoren passgenau für                 Exkursion: Schülerforschungszentrum
den NW-Unterricht                                 Hamburg
Nach einer kurzen Einführung in die               Führung durch das Schülerforschungs­
Konzepte der senseBox werden deren                zentrum Hamburg: Das Schüler­for­
Anwendungsmöglichkeiten in den                    schungszentrum Hamburg bietet Schü­
Naturwissenschaften erörtert. Dafür               ler­innen und Schülern einen Raum und
 wird die Programmierung mit einer                professionelle Unterstützung für eigene
 ­visuellen Programmierumgebung und               Forschungsprojekte mit naturwissen-
der Arduino IDE vorgestellt und erste             schaftlichem oder technischem Fokus.
­eigene Programme werden entwickelt.              Ziel ist es, Talente in Mathematik, Infor­
 Schritt für Schritt werden Sensoren              matik, Naturwissenschaften und Tech­
 ausprobiert und zu kleinen Mess­werk­            nik (MINT) zusammenzubringen und zu
 zeugen für Licht, Verkehr, Schall oder           fördern.
 Feinstaub zusammengebaut. Zum Ab­                Das Schülerforschungs­zentrum Ham­
 schluss werden die gemessenen Daten              burg ist ein gemeinsames Projekt von
 live über das Internet auf einer Open­           Behörde für Schule und Berufsbildung,
 Data-Plattform für Wetterdaten veröffent­        Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung,
  licht.                                          NORDMETALL, Universität Hamburg.
  Es werden keine Programmier­kennt­                  Treffpunkt: Schülerforschungs­
  nisse vorausgesetzt.                            zentrum Hamburg Grindelallee 117,
                                                  20146 Hamburg

INWT 5-03
Marion Doßner, Online-Lernplattform
sofatutor.com
Lernvideos im Unterricht –
Flipped Classroom
Als Online-Plattform fördert sofatutor
das selbstständige Lernen. Nach einer
kurzen Plattformeinführung werden den
Teilnehmenden die didaktischen Ein­
satzs­zenarien von Lernvideos im Unter­
richt vorgestellt und anhand von Praxis­
beispielen erläutert.
Anschließend erhalten Sie kostenlose
Lehrerzugänge und können die Platt­
form direkt austesten.

                                             18
Freitag, 13.04. 2018 – Block III

Informatik                                        STORMS® Education EV3 greifbar
                                                 ­machen wollen.
I 5-01                                            Die Veranstaltung richtet sich an Lehr­
Torsten Otto, Wichern-Gymnasium                   kräfte, die das Lernkonzept noch nicht
Hamburg                                           kennen.
Ampelschaltung mit Scratch und
Arduino
Schülerinnen und Schüler programmie-             I 5-03
ren – das ist in Hamburg an genau einer          Ole Koch, Gesellschaft für digitale
Stelle im Rahmenplan verpflichtend: in           Bildung mbH
NWT.                                             Programmieren mit dem iPad –
Im Workshop wird eine konkrete Um­               jeder kann Programmieren
setzung vorgestellt, die am eigenen Lap­­        Mit der interaktiven iPad-App Swift
top direkt ausprobiert werden kann. Mit          Playgrounds von Apple können Schüler
Hilfe eines einfachen Arduino-Auf­baus           auch ganz ohne Informatikkenntnisse
wird in Scratch eine Fußgänger­ampel             von der Grundschule bis zur Oberstufe
implementiert.                                   selbst programmieren. Das Coden wird
                                                 dabei spielerisch, behutsam und klein-
                                                 schrittig anhand der echten Program­
I 5-02                                           mier­sprache Swift erlernt.
Marius Galuschka, Fachberater LEGO®              Sie bekommen erste Einblicke in Swift
Education                                        und lernen die methodisch-didaktischen
Einsatz von LEGO® Education                      fächerübergreifenden Möglich­keiten
Mindstorms EV3 in den MINT Fächern               für den Unterricht kennen. Sie schreiben
Es wird ein Überblick über das LEGO®             ihre ersten Zeilen Code auf dem iPad
Education Lernkonzept gegeben und                und werden Roboter zum „Leben“ erwe-
die Hard- und Software des MIND­                 cken.
STORMS® EV3 Systems vorgestellt:                    iPad bitte mitbringen falls vorhanden
Wir konstruieren einen Roboter, führen
praktische Übungen durch und be­
sprechen die Lehrplanziele der EV3-
Unterrichtseinheiten.
Wir präsentieren Ihnen die vielfältigen
Einsatzmöglichkeiten der fortgeschritte-
nen Anwendungen: Physik-Experi­men­
te, Konstruktionsprojekte, Weltraum­
expedition und Messwerterfassung.
Für Lehrerinnen und Lehrer an weiter-
führenden Schulen, die Technik,                          Bitte bringen Sie, soweit
Naturwissenschaften, Informatik oder                      vorhanden, ein Notebook oder
Mathematik in den Klassen 5 – 12 unter-                   Tablet, ggf. Smartphone und
richten und die Ihren Schülerinnen                        Stick mit.
und Schülern die Lehrplaninhalte der
MINT-Fächer mit LEGO® MIND­

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Freitag, 13.04. 2018 – Block III

Physik                                            P 5-03
                                                  Dr. Michael Hund, LD DIDACTIC GmbH
P 5-01                                            Interaktive Physik – Versuchs­
 Sebastian Staacks, Physik,                       anleitungen auf dem Tablet
 RWTH Aachen                                      Aktuelle Browser gestatten die Live-
 Die App phyphox für Smartphone-                  Anzeige von Messwerten und
 Experimente im Unterricht                        Diagrammen. Damit werden HTML-
 Die an der RWTH Aachen speziell für              Versuchsanleitungen lebendig.
 Anforderungen in der Physik-Lehre                Im Workshop werden interaktive Schü­
 ­entwickelte App phyphox bietet viel­            lerversuche aus der Mechanik, Elektrik
  fältige Möglichkeiten zur Durch­-               und Optik bearbeitet und ausgewertet –
führung und Auswertung von Smart­                 nur mit dem Browser im Tablet oder
  phone-Experi­men­ten als Schüler-               Smartphone und dem Mobile-CASSY 2
und De­mons­tra­­tions­versuche.                  als Messwertserver.
Im Workshop mit dem Entwickler der                Außerdem werden die Teilnehmer die
  App werden ihre Funktionen und ihr              Möglichkeit haben, eigene interaktive
  breites didaktisches Potential an hands-        Experimente zu erstellen.
on-Beispielen vorgestellt, teils inkl.
­bereits getesteter Arbeitsmaterialien.
                                                  P 5-04
                                                  Dr. Jürgen Kirstein, FU Berlin,
P 5-02                                            FB Physik
Leif-Erik Grabe,                                  Erweitertes Experimentieren – mit dem
Carl-Benz-Schule Koblenz                          digitalen Schulbuch der Zukunft
Bau einer „USB-Kondensator-                       Die Individualisierung von Unterricht
Taschenlampe“                                     wird im Rahmen traditioneller Schul­
Während des Workshops konstruieren                buch­­konzepte kaum unterstützt.
die Teilnehmer eine USB-Kondensa-                 Im Workshop erproben die Teilnehmen­
tor-Taschenlampe und führen an dieser             den nach einer Einführung die Online-
verschiedenste Berechnungen und                   Applikation „tet.folio“ einen Werkzeug­
Mes­sungen durch.                                 kasten zum (mobilen) Experimentieren.
Die Teilnehmer lernen praxisnah das               Dieser vernetzt reale und virtuelle Lern­
­fächerübergreifende Unterrichtsprojekt           umgebungen und stellt eine Plattform
 „Bau einer USB-Kondensator-Taschen­              zur Externalisierung und Organisation
 lampe“ kennen, welches auf dem                   des eigenen Wissens sowie für gemein-
 „Science on Stage Festival“ prämiert             schaftliches Lernen bereit.
 wurde.
 Das Projekt lässt sich in verschiedenen
 Schulformen und Jahrgangsstufen,
 ­angepasst an die jeweilige Lerngruppe,
  durchführen.

                                             20
Freitag, 13.04. 2018 – Block III

Chemie                                           Biologie

C 5-01                                           B 5-01
Dr. Moritz Krause, Institut für Didaktik         Torben Schiffer, Otto-Hahn-Schule
der Naturwissenschaften – Abt. Chemie­           Hamburg
didaktik, Universität Bremen                     Angewandte Bienenforschung
Chemische und biologische Prozesse               mit Schülerinnen und Schülern in
mit Hilfe von StopMotion-Videos                  der Schul­imkerei
­darstellen                                      n Schulimkerei, wie funktioniert das,

 StopMotion-Videos bieten die Möglich­              wie baue ich das auf?
 keit, chemische und biologische Pro­            n Voraussetzungen von Seiten der

 zesse zu veranschaulichen und den                  Schule (Equipment/Räume)
 Lernenden auf diese Weise sich inten-           n Fächerübergreifende Forschung

 siv mit dem Thema auseinanderzuset-                am Bienenstock „Hobosphere“
 zen.                                               (Bio/Chem/EDV/Holzwerkstatt/
 In einer kurzen Einführung wird die ent-           Mathe/Physik u.a.).
 sprechende App und Unterrichts­bei­             n Messequipment, wissenschaftliche

 spiele vorgestellt. Anschließend können            Be­gleitung durch „Hobos“ (honey
 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer                 bee ­online studies).
 ihr eigenes StopMotion-Video erstellen          Wissenschaftler ist wer Wissen schafft –
 und auf diese Weise Erfahrungen sam-            zu viel ist bis jetzt u
                                                                       ­ nerforscht!
 meln.

                                                 B 5-02
C 5-02                                           Thorsten Puderbach, Gymnasium
Martin Trockel, Gymnasium Letmathe               Altona Hamburg
Spielend in den Chemieunterricht –               Mit agilen Methoden selbst­organi­sier­
­digitale Lernspiele selbst erstellen            ten Projektunterricht gestalten
 In diesem Workshop werden einfache              Agile Methoden wie Kanban oder Scrum
 Spiele wie Jeopardys oder „Wer wird             sind bislang nur aus der Soft­ware­
 Millionär“ mithilfe von Powerpoint oder         entwicklung bekannt. Dieser Workshop
 Keynote selbst erstellt. Dazu erhalten          geht der Frage nach, ob und wie man
 die Teilnehmer eine Schritt für Schritt         diese Methoden in den Biologie­unter­
 Anleitung. Für diesen Workshop sind             richt integrieren kann.
 Basiskenntnisse im Umgang mit Power­            Zunächst werden im Workshop bewähr-
 Point oder Keynote erforderlich.                te agile Methoden wie Kanban und
                                                 Scrum vorgestellt. Im weiteren Verlauf
                                                 wird anhand eines Projekts mit Schwer­
                                                 punkt Ökologie einer 8. Klasse gezeigt,
                                                 wie man diese Methoden für ein selbst-
                                                 organisiertes Lernen gewinnbringend
                                                 einsetzen kann. Der Begriff „Agile Didak­
                                                 tik“ wird thematisiert.

                                            21
Samstag, 14.04. 2018 – Block I

Samstag, 14. April 2018                           INWT 7-02
                                                  Eske Mörig, Charlotte-Paulsen-
11:00 – 12:30 Uhr n Block I                       Gymnasium, Hamburg
Parallele Workshops                               Informatik im Naturwissenschafts-
                                                  Unterricht im Jahrgang 5/6 für
                                                  alle Lehrkräfte möglich machen
Übergreifende Themen INWT                         Unser Hauptanliegen am Charlotte-
                                                  Paul­sen-Gymnasium ist es, informati-
INWT 7-01                                         sche Grundlagen so mit Material und
Dr. Thomas Garl, Schülerforschungs­               Anleitungen aufzubereiten, dass sich
zentrum Hamburg                                   Kolleginnen und Kollegen aller natur-
Exkursion: Schülerforschungszentrum               wissenschaftlichen Fächer zutrauen,
Hamburg                                           diese in ihrem Unterricht in den Jahr­
Führung durch das Schülerforschungs­              gangsstufen 5 und 6 einzusetzen.
zentrum Hamburg: Das Schüler­for­                 Es wird über die Einbettung informa­
schungszentrum Hamburg bietet Schü­               tischer Grundbildung in unser NW-
ler­innen und Schülern einen Raum und             Curriculum am CPG berichtet (zeitlich
professionelle Unterstützung für eigene           sowie bezüglich Bewertungsrelevanz).
Forschungsprojekte mit naturwissen-               Die Vorbereitung der Lehrkräfte wird
schaftlichem oder technischem Fokus.              erläutert und das Schülermaterial wird
Ziel ist es, Talente in Mathematik, Infor­        auf dem aktuellen Stand gezeigt.
matik, Naturwissenschaften und Tech­              ­An­hand von Schülerprodukten werden
nik (MINT) zusammenzubringen und zu                Schwierigkeiten und Verbesserungs­
fördern.                                           ideen diskutiert.
Das Schülerforschungs­zentrum Ham­
burg ist ein gemeinsames Projekt von
Behörde für Schule und Berufsbildung,             INWT 7-03
Joachim Herz Stiftung, Körber-Stiftung,           Arne Sorgenfrei, STS Winterhude
NORDMETALL, Universität Hamburg.                  Hamburg
    Treffpunkt: Schülerforschungs­                Agile Gestaltung des Flipped
zentrum Hamburg Grindelallee 117,                 Classroom im Naturwissenschafts­
20146 Hamburg                                     unterricht
                                                  Im Workshop erfahren Sie wie der Flip­
                                                  ped Classroom zusammen mit agilen
                                                  Techniken im Naturwissenschafts­unter­
                                                  richt gestaltet werden kann. Am prakti-
                                                  schen Beispiel kann die Arbeit mit Lern­
                                                  videos, Signalpyramide und Teamboard
     Bitte bringen Sie, soweit                   erprobt und kritisch reflektiert werden.
      vorhanden, ein Notebook oder
      Tablet, ggf. Smartphone und
      Stick mit.

                                             22
Samstag, 14.04. 2018 – Block I

INWT 7-04                                          nen Daten live über das Internet auf
Anneke Vogel, BSB Hamburg,                         ­einer OpenData-Plattform für Wetter­
Gymnasium Allee                                     daten veröffentlicht. Es werden keine
Naturwissenschaftliche Erkenntnisse                 Programmierkenntnisse vorausgesetzt.
zur Sprache bringen – Wie fachliche
Anforderungen sprachlich bewältigt
werden können.                                     I 7-02
Anhand von erprobten Praxisbeispielen              Diana und Philip Knodel, AppCamps
(Sek. I und II) wird vorgestellt, wie fach-        Hamburg
liches, sprachliches und methodisches              App Entwicklung mit Javascript
Lernen sinnvoll miteinander verbunden              Lehrkräfte lernen die Grundlagen der
werden können, um heterogene Schü­                 App Entwicklung mit dem App Lab
ler­­gruppen beim naturwissenschaftli-             von Code.org. kennen. Nach kurzer Zeit
chen Arbeiten zu unterstützen.                     hat jeder Teilnehmende eine eigene
Anschließend wird gemeinsam erprobt,               App programmiert, die auf allen
wie die vorgestellten Verfahren auf                Betriebs­systemen läuft (iOS, Android
den eigenen Unterricht übertragen wer-             und Windows). Die Referenten von
den können.                                        App Camps (www.appcamps.de) stellen
Der Workshop soll zur Weiterarbeit in              auch digitale Unterrichtsmaterialien
Fachteams anregen. Weitere Materia­lien            vor, mit denen Lehrkräfte im Unterricht
werden je nach Bedarf zur Verfügung                gemeinsam mit Schülerinnen und
gestellt.                                          Schülern Apps entwickeln können.
( http://www.hamburg.de/bsb/­
handreichungen/ :Sprache im
Naturwissenschaftlichen Unterricht)                I 7-03
                                                   Ralph Schanz, Dreibein GmbH,
                                                   Hamburg
                                                   Verwendung von Sensoren und
Informatik                                         Programmieren mit ROBOTC
                                                   Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
I 7-01                                             lernen manuelles Fahren mit der Fern­
 Dr. Thomas Bartoschek, ifgi – Institute           steuerung, Programmieren mit ROBOTC
 for Geoinformatics, Universität Münster           (Graphical), teilautonomes Fahren mit-
 Physical Computing mit der senseBox               hilfe des Abstandssensors, Autonomes
 Nach einer kurzen Einführung in die               Fahren mithilfe des G­ yro-, Abstands-
 Kon­­zepte der senseBox wird die                  und Colorsensors und Programmieren
­Pro­gram­mierung mit einer visuellen              in C mit ROBOTC kennen.
 Program­mierumgebung und der
 Arduino IDE vorgestellt und erste eige-
 ne Programme werden entwickelt.
 Schritt für Schritt werden Sensoren
 ausprobiert und zu einer kleinen Um­
 welt­messstation zusammengebaut.
 Zum Abschluss werden die gemesse-

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Samstag, 14.04. 2018 – Block I

I 7-04                                             I 7-06
Diana und Philip Knodel, AppCamps                  NN, CCC – Chaos macht Schule
Hamburg                                            Diskussionsrunde zu Sicherheit im
Webseiten mit HTML & CSS                           Internet
Sie lernen die Grundlagen von HTML                 Diskussionsrunde zum Thema Sicher­
und CSS kennen und entwickeln erste                heit im Internet, Hacking und Daten­
eigene Webseiten. Die Referenten                   schutz mit dem Chaos Computer Club
von App Camps (www.appcamps.de)                    Hamburg.
stellen auch digitale Unterrichts­ma­te­ri­        Es werden gemeinsam die Themen
alien vor, mit denen Lehrkräfte im                 Datenschutz für Lehrkärfte sowie Schü­
Unterricht gemeinsam mit Schülerin­nen             lerinnen und Schüler zusammen erar-
und Schülern Webseiten entwickeln                  beiten. Dieses Vorgehen kann auf den
können.                                            Unterricht mit Schülern übertragen
                                                   werden, siehe  http://ccc.de/schule

I 7-05
Hauke Morisse,                                     I 7-07
Gymnasium Klosterschule                            Alexandra Kück,
Blogs als Lerntagebuch                             ­Kurt-Körber-Gymna­sium
Lerntagebücher als Werkzeuge der Lern­              Flipped Classroom
prozess-Reflexion bekommen durch                    Flipped Classroom oder auch „umge-
webbasierte, interaktive Systemen wie               drehter Unterricht“ ist eine Unterrichts­
Blogs im Vergleich zur traditionell-                methode des integrierten Lernens. Die
schriftlichen offline-Lerntagebüchern               Schülerinnen und Schüler arbeiten sehr
die Dimension der globalen Öffent­lich­             selbständig mit vorbereitetem Material.
keit und bieten eine einfache Möglich­              Am Beispiel einer Informatik-Lern­ein­
keit der Vernetzung durch Kommentar­                heit soll die Unterrichtsmethode Flipped
funktionen und RSS-Feeds.                          Classroom exemplarisch dargestellt
Im Workshop sollen verschiedene Praxis­-           und erprobt werden.
beilspiele aus verschiedenen Unter­
richtsszenarien in Sek. I vorgestellt und
diskutiert werden, auch in Hinblick auf            I 7-08
die Bevorzugung von Blogs gegenüber                Sasette Schiller, Chaos Computer Club
alternativen CMS oder sozialen Netz­               Hamburg
werken zur Lernprozess-Reflexion.                  Verschlüsselung Crypto Party
Es ist auch möglich, im Workshop eige-             Es wird gemeinsam die gpg-Verschlüs-
ne Blogs einzurichten, wenn Rechner                selung in Thunderbird eingerichtet
mitgebracht werden.                                und die Funktionsweise dieser email-
                                                   Verschlüsselung besprochen.
                                                   Bitte Laptop / Rechner mitbringen.
                                                    http://ccc.de/schule

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Samstag, 14.04. 2018 – Block I

I 7-09                                             I 7-11
Jonathan Otto, Universität Hamburg                  Marius Galuschka, Fachberater
GeoInformatik                                       LEGO® Education
Es wird eine interdisziplinär ausgerich-            Einsatz von LEGO® Education
tete Unterrichtsreihe und erste Erfah­             Mindstorms EV3 in den MINT Fächern
run­gen einer Erprobung der Reihe in               Es wird ein Überblick über das LEGO®
Klasse 10 vorgestellt.                             Education Lernkonzept gegeben und
Im Kontext Klima­wandel und Klima­                 die Hard- und Software des MIND­
modellierung werden mit dem Geo­infor­             STORMS® EV3 Systems vorgestellt:
mations­system QGIS Grundkonzepte                  Wir konstruieren einen Roboter, führen
informatischer Bildung aus den Kompe­              praktische Übungen durch und be­
tenz­bereichen „Infor­mationen und                 sprechen die Lehrplanziele der EV3-
Daten“, „Informatik­sys­te­me“ und „In­for­        Unterrichtseinheiten.
matik, Mensch und Gesellschaft“ er­                Wir präsentieren Ihnen die vielfältigen
arbeitet. Fächerübergreifende Bezüge               Einsatzmöglichkeiten der fortgeschritte-
werden zum Schulfach Geografie her­                nen Anwendungen: Physik-Experi­men­
gestellt. Mit dem Werkzeug kann im                 te, Konstruktionsprojekte, Weltraum­
Workshop direkt experimentiert werden.             expedition und Messwerterfassung.
                                                   Für Lehrerinnen und Lehrer an weiter-
                                                   führenden Schulen, die Technik,
I 7-10                                             Naturwissenschaften, Informatik oder
Katharina Weiß, Universität zu Lübeck              Mathematik in den Klassen 5 – 12 unter-
get IT: smarte Knöpfe – kreative Köpfe             richten und die Ihren Schülerinnen
Workshop: „get IT: smarte Knöpfe –                 und Schülern die Lehrplaninhalte der
kreative Köpfe“ Projekt Lübecker Infor­            MINT-Fächer mit LEGO® MIND­
matik an Schulen (LIaS), Univer­sität              STORMS® Education EV3 greifbar
zu Lübeck Institut für Multimediale und            ­machen wollen.
Interaktive Systeme (IMIS)                          Die Veranstaltung richtet sich an Lehr­
Dieser Workshop gibt einen kurzen Ein­              kräfte, die das Lernkonzept noch nicht
blick in Funktionalitäten und mögliche              kennen.
Einsatzbereiche von smarten Techno­lo­
gien in unserem Alltag. Als Praxis­
beispiel dient der „Dash-Button“ eines
großen Onlineversandhändlers. Neben
dem Einsatz von Design-Thinking-
Methoden werden Ansätze zur Diskus­
sion von Potentialen und Risiken
­smarter Technologien vorgestellt.
                                                           Bitte bringen Sie, soweit
                                                            vorhanden, ein Notebook oder
                                                            Tablet, ggf. Smartphone und
                                                            Stick mit.

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Samstag, 14.04. 2018 – Block I

Physik                                             Biologie

P 7-01                                             B 7-01
Dr. Gesa Helms, 3B Scientific                       Marco Hagedorn, Marien-Gymnasium
Wie bringt man die reale Welt in                    Werl
den MINT-Unterricht                                 Foto- und Videoaufnahmen von Bär­
Wie kann man ein den Schülern be-                   tierchen und anderen Moos­organismen
kanntes Alltagsphänomen, z.B. Basket­              Es werden Kleinstlebewesen wie z.B.
baller wirft einen Korb, im Unterricht             Bär­tierchen, Fadenwürmer, Räder­tier­
behandeln?                                         chen und Wimpertierchen aus Moos
In diesem Workshop nehmen wir uns ein              und Flechten isoliert und mit Hilfe eines
Phänomen vor und erarbeiten Mög­lich­              Binokulars und Mikroskops beobachtet.
keiten mit Hilfe von Video­analyse, Com­           Von diesen wunderschönen Kleinst­
putermodellen und Modellexpe­ri­men­-              lebewesen werden dann mit Hilfe von
ten dieses Phänomen zu beschreiben.                Kameraaufsätzen Videoaufnahmen
n Was ist der Unterschied zwischen                 ­gemacht. Zudem wird eine Unterrichts­
   Modell und Realität?                             einheit vor­gestellt, die allgemeine öko­
n Wo liegen die Gren­zen der einzelnen              logische Kompetenzen am Ökosystem
   Methoden?                                        Moos vermittelt.

                                                   B 7-02
Chemie                                             Markus Gruber und Werner Blohm,
                                                   ZSU LI, Institut für Hygiene und Umwelt
C 7-01                                             Hamburg
Jan Ruppe, STS Am Heidberg Hamburg                 Gewässerökologische Exkursion
Einfache Kohlenwasserstoffe im                     mit digitaler Messtechnik
Flipped Classroom Konzept                          Mit Hilfe eines ZSU Messkoffers lassen
Im Workshop befassen wir uns am Bei­               sich Messdaten von Wasserproben aus
spiel der einfachen Kohlenwasser­stoffe            verschiedenen Abschnitten der Flottbek
(Alkane, Alkene, Alkine) mit der Um­               erheben und mit Gewässer-Apps aus-
setzung des Flipped Classroom Konzep­              werten. Die Nutzung der eigenen Daten
tes im Chemieunterricht der 11. Klasse             in Verbindung mit dem Hamburger
der Stadtteilschule.                               Wassergütemessnetz werden im Work­
Dabei lernen die Teilnehmenden den                 shop erprobt.
Umgang mit Erklärvideos der sofatutor-             Möglichkeit verschiedene Wasser­
Plattform kennen. Es werden Instru­                proben aus unterschiedlichen Abschnit­
mente der Strukturierung langfristiger             ten der Flottbek mit verschiedenen
Arbeits­phasen (Projektaufgaben und                ­digitalen Messgeräten zu untersuchen.
Skripte) vorgestellt und beurteilt, um An­-         Darüber hinaus können sie die App
regungen für den eigenen Unterricht                 des Umweltinstituts kennenlernen
zu bekommen.

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