Geschäftsbericht 2017 - Tiroler Sparkasse

 
Geschäftsbericht 2017 - Tiroler Sparkasse
Tiroler Sparkasse
Geschäftsbericht 2017
Auszug aus dem

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017
Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck (IFRS)
Aktiva                                                                                   Mio. EUR                              Mio. EUR
                                                                                              2017                                  2016
Kassenbestand und Forderungen an Kreditinstitute                                               422                                  373
Kredite und Darlehen an Kunden (Kundenforderungen)                                           2.774                                2.706
Finanzielle Vermögenswerte                                                                     288                                  358
Sonstige Aktiva                                                                                108                                  118
Summe der Aktiva                                                                             3.592                                3.555

Passiva                                                                                  Mio. EUR                              Mio. EUR
                                                                                              2017                                  2016
Einlagen von Kreditinstituten                                                                  595                                  735
Einlagen von Kunden (Kundenverbindlichkeiten)                                                2.583                                2.399
Schuldverschreibungen                                                                           36                                   58
Sonstige Passiva                                                                               116                                  116
Kapital                                                                                        263                                  248
Summe der Passiva                                                                            3.592                                3.555

Gewinn- und Verlustrechnung                                                              Mio. EUR                              Mio. EUR
                                                                                              2017                                  2016
Zinsüberschuss                                                                                52,9                                  50,3
Provisionsüberschuss                                                                          29,3                                  28,6
Dividendenerträge                                                                               1,9                                  1,1
Handelsergebnis                                                                                 2,4                                  3,8
Erträge aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien                                         2,4                                  2,4
Personalaufwand                                                                               35,5                                  38,3
Sachaufwand                                                                                  –25,0                                –22,4
Abschreibung auf Sachanlagen                                                                  –3,6                                  –3,5
Realisierte Gewinne/Verluste aus
finanziellen Vermögenswerten/Verbindlichkeiten                                                  0,7                                  0,0
Netto-Wertberichtigung finanzieller Vermögenswerte                                              3,2                                 –0,8
Sonstiger betrieblicher Erfolg                                                                –0,2                                  –1,0
Jahresüberschuss vor Steuer                                                                   28,6                                  20,4
Steuern vom Einkommen                                                                         –6,8                                  -6,4
Jahresüberschuss nach Steuern                                                                 21,8                                  14,0

Unternehmensdaten                                     2017                Kennzahlen                                               2017
Anzahl KundInnen                                   153.652                Harte Kernkapitalquote lt. CRR                        14,44 %
Verwaltete Kundengelder gesamt                    4,19 Mrd.               Kosten-Ertrags-Relation (CIR)                          72,0 %
Anzahl MitarbeiterInnen inkl. Töchter + Verbund        562                Eigenkapital-Rentabilität (RoE vor Steuern)            11,2 %
Standorte (inkl. SB Filialen und OMV)                     54              Ausleihungen-Einlagen-Verhältnis (LtD-Ratio)            106 %

Alle Zahlen in GuV und Bilanz in Mio. Euro, nach IFRS, Tiroler Sparkasse als Einzelinstitut.
Der veröffentlichte Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers bezieht sich ausschließlich auf den Jahresabschluss nach UGB.
2
Inhaltsverzeichnis

Bilanz nach IFRS.............................................................................................................................................................................................. 2

Vorwort des Vorstands ...................................................................................................................................................................................... 4

Lagebericht 2017 .............................................................................................................................................................................................. 5

Eigentümerstruktur und Organe .................................................................................................................................................................... 11

Standorte......................................................................................................................................................................................................... 12

Verein der Sparkasse Innsbruck-Hall, Tiroler Sparkasse – Privatstiftung...................................................................................................... 13

Auszug aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017............................................................................................................................................ 15

Gewinn- und Verlustrechnung 2017 ............................................................................................................................................................... 18

Anhang zum Jahresabschluss ......................................................................................................................................................................... 20

Beteiligungsausweis ....................................................................................................................................................................................... 35

Erklärung aller gesetzlichen Vertreter ............................................................................................................................................................ 36

Bestätigungsvermerk ...................................................................................................................................................................................... 37

                                                                                                                                                                                                                  3
Vorwort des Vorstands

Sehr geehrte Kundinnen und Kunden,                                    Seit der Gründung entwickelte sich die Tiroler Sparkasse zur
                                                                      modernen und innovativen Universalbank mit engagierten und
Partner und Freunde der                                               begeisterten MitarbeiterInnen. Die Nähe den KundInnen, die
Tiroler Sparkasse!                                                    qualitativ hochwertigen Beratungsleistungen und Services, die
                                                                      professionelle Entscheidung vor Ort sowie ein hohes Maß an
Die Tiroler Sparkasse konnte das Geschäftsjahr 2017 wieder mit        gesellschaftlicher Verantwortung für die Menschen und die Region,
einem guten Jahresergebnis abschließen! Das operative Ergebnis ist    gehören zum Selbstverständnis der Tiroler Sparkasse.
erfreulich – es konnte sowohl einlagen- als auch ausleihungsseitig
ein Zuwachs erzielt und damit eine zufriedenstellende, nachhaltige    Die Sparkasse ist zudem der neue Maßstab im Banking. George,
Ertragslage erreicht werden. Hinzu kommt eine solide Risikolage,      das modernste Banking Österreichs, beschleunigt intelligent
die zusätzlich zum Jahresergebnis beigetragen hat.                    Entscheidungsprozesse sowie Leistungen und individualisiert das
                                                                      Kundenerlebnis.
Trotz stetig anwachsender bürokratischer Anforderungen und
Regulatorien, einem herausfordernden Marktumfeld sowie einem          Die Tiroler Sparkasse hat seit jeher eine enge Verbundenheit zu
anhaltenden Nullzinsniveau ist es uns gelungen, unsere nachhaltige    den Menschen, aber auch zur Wirtschaft und zu den Unter-
Geschäftstätigkeit weiter auszubauen. Dabei gelang 2017 – trotz       nehmerInnen in der Region – und zu innovativen Ideen. Wir
Einführung eines neuen Betreuungskonzepts in den Filialen und         glauben an die Bedeutung einer regionalen Wertsschöpfung – dies
einiger organisatorischer Änderungen – ein weiterer Anstieg des       gilt für den finanzwirtschaftlichen Bereich genauso wie für neu
Kundengeschäftsvolumens ebenso wie ein leichter Anstieg der           aufstrebende, unternehmerische Ideen und Startups.
Kundengesamtanzahl. Die Tiroler Sparkasse ist weiterhin die Bank
mit den meisten Kundinnen und Kunden in Tirol.                        Damit schaffen wir mehr Wert im Geldleben unserer KundInnen.
                                                                      Wir glauben an die Menschen. Wir glauben an unsere
Wir glauben an unsere Kundinnen und Kunden – und sie an die           KundInnen.
Tiroler Sparkasse.
                                                                      #glaubandich
Basis für solch ein gedeihliches Jahr ist das Vertrauen unserer
Kundinnen und Kunden, für das wir uns im Namen aller herzlich
bedanken. Danke auch an dieser Stelle all unseren Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern, die das Vertrauen und den Glauben an uns erst
möglich machen. Die Tiroler Sparkasse (mit ihren Tochterunter-        Hans Unterdorfer                       Christian Reingruber
nehmungen) betreut mit über 560 MitarbeiterInnen an 54 Stand-         Vorstandsvorsitzender                  Vorstandsdirektor
orten im Raum Innsbruck Stadt und Land über 153.000 Kun-
dInnen. Sie ist mit einer Bilanzsumme von über 3,6 Milliarden
Euro ein stabiler und gewichtiger Finanzpartner für die Unter-
nehmen der Region. Die Tiroler Sparkasse ist zudem Teil der inter-
national agierenden Erste Group, dem führenden Finanzdienst-
leister in Zentraleuropa mit über 47.300 Mitarbeitern, 16 Millionen
Kunden in 7 Ländern und einer Bilanzsumme von 220,7 Milliarden
Euro.

Bereits 1822 aus wohltätigen Motiven im Sinne der Sparkassen-
idee gegründet, ist die Tiroler Sparkasse in Innsbruck das älteste
Geldinstitut in Tirol. Gegründet wurde sie mit dem verantwortungs-
vollen Anspruch, in der Region Wohlstand zu schaffen und zu
sichern. Dies ist auch bis zum heutigen Tag Auftrag und Strategie.

4
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Lagebericht 2017
Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck (UGB)

Bericht über den Geschäftsverlauf und                                                                       Mit 16.200 Personen lag der Stand der von Insolvenzen betroffenen
                                                                                                            Dienstnehmer um 15,1 % unter dem Vorjahr.
die wirtschaftliche Lage
                                                                                                            Die EZB senkte die Leitzinsen zuletzt am 10. März 2016 auf 0 %
Rahmenbedingungen                                                                                           und beließ sie seither auf diesem Niveau. Damit setzte sich die
                                                                                                            lockere Geldpolitik auch 2017 fort, obwohl sich in Österreich die
Die inländische Wirtschaft wuchs im Jahr 2017 nach der guten                                                Inflation mit (vorläufig) 2,1 % deutlich von nur 0,9 % im Vorjahr
Entwicklung im Vorjahr abermals kräftig. Das österreichische BIP                                            erhöhte. Die Zinssätze der österreichischen Kreditinstitute sanken
legte (in vorläufiger Rechnung) 2017 gegen das Vorjahr um 3,0 %                                             2017 wie schon in den Jahren davor sowohl in den jeweiligen
zu. Die Entwicklung stand auf einer breiten Basis und war sowohl                                            Beständen des Kredit- und Einlagengeschäfts als auch im
von den Investitionen und dem Konsum als auch von der Außen-                                                Neugeschäft weiter ab, blieben aber im positiven Bereich.
wirtschaft getragen.
                                                                                                            In diesem herausfordernden Zinsumfeld erhöhte sich das
Laut aktuellen Prognosen der beiden österreichischen Forschungs-                                            inländische Kreditvolumen seit dem Jahresende 2016 bis Novem-
institute WIFO und IHS sollte das BIP im Jahr 2018 abermals um                                              ber 2017 um 2,1 %, erheblich getragen von Unternehmens-
hohe 2,7 % bis 3,0 % expandieren können. Im Euroraum betrug das                                             finanzierungen (+5,1 %). Bei Wohnbaufinanzierungen war mit
Wachstum 2017 (vorläufig) 2,2 %.                                                                            +2,6 % jedenfalls noch keine exzessive Kreditvergabe im
                                                                                                            aufsichtsrechtlichen Sinn zu erkennen. Gleichzeitig stiegen aber die
Die lebhafte Inlandsnachfrage übertrug sich auch auf die Herstel-                                           Immobilienpreise in Österreich weiter an, wie dem Wohnimmo-
lung von Waren in Österreich, sodass auch die Industrieproduktion                                           bilienindex der OeNB zu entnehmen ist (+4,5 %).
(Wertschöpfung prognostiziert +4,7 %) beflügelt wurde. Die
österreichische Wirtschaft blieb 2017 aus der Sicht der Branchen                                            Die Sparquote der privaten Haushalte war 2017 mit (prognostiziert)
breit diversifiziert und profitierte auch vom Dienstleistungssektor                                         7,4 % niedriger als im Vorjahr (7,9 %). Dem entsprechend verlief
(prognostiziert +3,7 % inkl. Fremdenverkehr und Finanzen) und                                               die Entwicklung bei Einlagen gegen Jahresende hin mit
dem Handel (prognostiziert +2,8 % inkl. KFZ).                                                               abnehmender Dynamik (+1,4 %). Bei den Unternehmen (+6,3 %)
                                                                                                            war hingegen immer noch eine sehr hohe Sparleistung festzustellen.
2017 betrug der Leistungsbilanzüberschuss (prognostiziert) 2,2 %
des BIP. Seit 2002 weist Österreich positive Leistungsbilanzsalden                                         Die Loan-to-Deposit-Ratio der österreichischen Banken (Kunden-
aus, ein Hinweis auf die internationale Wettbewerbsfähigkeit des                                           kredite in % der Kundeneinlagen) hat sich im Vergleich zu den
Landes.                                                                                                    Vorjahren leicht erhöht und betrug im November 2017 98,8 %
                                                                                                           (2016: 98,2 %).
Von der kräftigen Konjunktur profitierte auch der heimische Ar-
beitsmarkt. 2017 waren in Österreich 3,646 Mio. Personen un-                                               Für die Wiener Börse war 2017 ein sehr erfolgreiches Jahr und der
selbständig beschäftigt, um 2,3 % oder 81.000 Personen mehr als im                                         Aktienindex ATX legte ausgehend von einem Indexstand von 2.618
Jahr davor. Die Arbeitslosigkeit nach nationaler Berechnungs-                                              Ende 2016 auf 3.420 Ende 2017 deutlich zu.
methode (laut AMS) sank um 7,7 % oder 31.688 Personen auf einen
Stand von 378.741. Die österreichische Arbeitslosenrate ging von                                           Da die Immobilienfinanzierung von erheblicher gesamtwirtschaft-
5,7 % im Dezember 2016 auf 5,4 % (Stand November 2017) zurück                                              licher Bedeutung ist, blieben Wohnbau- und Hypothekarkredite
und blieb deutlich unter dem Vergleichswert der Europäischen                                               auch 2017 im Fokus der makroprudenziellen Aufsicht. Das
Union (7,3 %).                                                                                             Finanzmarktstabilitätsgremium (FMSG) hat 2017 in vier Sitzungen
                                                                                                           seine Empfehlungen zum Systemrelevante-Institute-Puffer (OSII-
2017 betrug Österreichs öffentlicher Schuldenstand nach den aktu-                                          Puffer) und zum Antizyklischen Kapitalpuffer (AZKP) diskutiert
ell vorliegenden Zahlen vom 3. Quartal 2017 80,4 % des BIP oder                                            und beide Puffer unverändert belassen, da kein exzessives
EUR 293,6 Mrd. Damit blieb das Maastricht-Ziel von 60 % des BIP                                            Kreditwachstum festzustellen war.
wie schon in den Jahren davor in weiter Ferne. Rechnet man die
Bankenpakete in Höhe von EUR 14,4 Mrd. heraus, so beträgt der                                              Zudem wurde die Strategie der makroprudenziellen Aufsicht in
Schuldenstand 76,5 % des BIP. Das Budgetdefizit dürfte von 1,6 %                                           Österreich adaptiert, um den ab 1. Juli 2018 zur Verfügung
des BIP im Jahr 2016 auf (prognostiziert) 0,6 % des BIP gefallen                                           stehenden Instrumenten nach § 22b BWG Rechnung zu tragen.
sein und damit unter dem Niveau des Maastricht-Limit von 3 % des                                           Demnach wird die Finanzmarktaufsicht (FMA) auf Basis einer
BIP geblieben sein.                                                                                        Empfehlung durch das FMSG die Möglichkeit haben, durch Ver-
                                                                                                           ordnung Höchstgrenzen für Beleihungsquoten, Schuldenquoten,
Die Insolvenzstatistik des KSV zeigt 2017 bei der Anzahl der Unter-                                        Schuldendienstquoten und Laufzeiten neu vergebener Immo-
nehmenskonkurse einen Rückgang von 2,8 % und bei den                                                       bilienfinanzierungen zu setzen. Darüber hinaus können Kriterien
Privatkonkursen einen Rückgang um 13,6 %. Die Insolvenzpassiva                                             hinsichtlich der Amortisation von neu vergebenen Immobilien-
im Unternehmenssektor konnten sich um EUR 1 Mrd. oder 35 % auf                                             krediten festgelegt werden.
EUR 1,9 Mrd. deutlich reduzieren. Im Vorjahr waren zwei
Großverfahren mit EUR 0,6 Mrd. enthalten, die den Rückgang der                                             Voraussetzung für den Einsatz dieser Instrumente ist die Fest-
Insolvenzpassiva zu mehr als der Hälfte erklären.                                                          stellung systemischer Risiken aus der Immobilienfinanzierung, vor
                                                                                                           allem infolge von nicht nachhaltigen Immobilienkreditvergabe-
                                                                                                           standards.

                                                                                                                                                                                                            5
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Die Maßnahmen der Aufsicht zeigten längerfristig bereits bei der                                           Geldwäsche Gesetz (FM-GwG), die Aufsichtsreform 2017 und die
Reduktion des Bestands der an private Haushalte vergebenen                                                 anstehende Beschlussfassung der Verschärfungen durch Basel IV.
Fremdwährungskredite deutliche Wirkung. Das Kreditvolumen der                                              Außerdem war die Sparkasse von den Änderungen des Insolvenz-
privaten Haushalte in fremden Währungen hat sich seit 2010 von                                             rechtsänderungsgesetz (IRÄG 2017) und der Europäischen Kont-
EUR 38,7 Mrd. auf EUR 21,1 Mrd. (2016) und EUR 17,1 Mrd. (3.                                               enpfändungsverordnung (EuKpfVO) betroffen. Darüber hinaus
Quartal 2017) deutlich reduziert.                                                                          wurden im Geschäftsjahr 2017 die regulatorischen Vorgaben durch
                                                                                                           die Beschlussfassung des § 22b BWG als gesetzliche Grundlage für
Das Betriebsergebnis der österreichischen Banken war in den ersten                                         neue makroprudenzielle Kompetenzen der Finanzmarkt-
drei Quartalen 2017 gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum                                              aufsichtsbehörde (FMA) im Hinblick auf die Begrenzung syste-
ansteigend. Bei etwas geringerem Nettozinsertrag war die                                                   mischer Risiken aus der Immobilienfinanzierung, die Ver-
Entwicklung mit deutlich höheren Erträgen aus Wertpapieren und                                             öffentlichung EZB Leitfadens zu notleidenden Krediten (NPL-
Beteiligungen sowie etwas höheren Provisionseinnahmen zu                                                   Guidance), der EBA Leitlinien zur Vergütungspolitik und
erklären. Bei geringerer Bilanzsumme erwarten die Banken für das                                           -praktiken, die EBA Leitlinien zur Interne Governance und
Gesamtjahr 2017 mit EUR 4,9 Mrd. einen gegenüber dem Vorjahr                                               Beurteilung der Eignung von Leitungsorganen und Trägern von
(2016: EUR 4,4 Mrd.) höheren Jahresüberschuss. Neben den                                                   Schlüsselfunktionen verschärft.
genannten Ertragssteigerungen dürfte auch ein deutlich reduzierter
Personalaufwand dafür maßgeblich gewesen sein.                                                             Die Sparkasse verfolgt die Gesetzgebungsprozesse laufend aktiv
                                                                                                           und wachsam, um Trends frühzeitig zu erkennen und auch in
Die Kapitalisierung der österreichischen Banken hat sich im                                                Zukunft alle regulatorischen Herausforderungen zeitnah bewäl-
Jahresverlauf 2017 (bis zur Verfügbarkeit entsprechender Daten)                                            tigen zu können.
leicht verbessert.
                                                                                                           Zusätzlich war die Sparkasse mit den Entscheidungen des OGH zur
Wirtschaftslage in Tirol                                                                                   Zinsberechnung bei Indikatorenbindung gegenüber Privatkunden
Das reale Wirtschaftswachstum in Tirol betrug 3,5 % (Vorjahr                                               (Negativzinsen) und der Judikatur des EuGH zur mehrwert-
2,0 %). Die gute Auftragslage und die starke Nachfrage nach den                                            steuerlichen Zusammenschlussregelung (§ 6 (1) Z 28 UStG) be-
Waren und Dienstleistungen der Tiroler Unternehmen hinterlassen                                            fasst.
deutlich positive Spuren am Tiroler Arbeitsmarkt. Die Arbeitslosig-
keit ging weiter zurück. Seit dem vierten Quartal 2015 sinkt in Tirol                                      Die Geschäftstätigkeit und Marktaktivitäten der Sparkasse waren
die Arbeitslosigkeit kontinuierlich. Für das Gesamtjahr 2017 ergibt                                        im Jahr 2017 insbesondere geprägt durch den erfolgreichen Verkauf
sich eine Arbeitslosenquote von 5,8% (nach 6,4% im Jahr 2016).                                             von Wohnbaufinanzierungen, der Steigerung des Wertpapier-
                                                                                                           geschäfts und der Erhöhung der Profitabilität im Zahlungsverkehr.
Die Einschätzungen der Tiroler Leitbetriebe für das Jahr 2018 sind                                         Im Beteiligungsportfolio wurde die Strategie zur Optimierung und
laut Wirtschaftskammer Tirol konstant gut und die Auftragslage                                             Vereinfachung des Beteiligungsportfolios konsequent fortgesetzt.
bleibt zumindest im ersten Quartal 2018 ebenfalls auf hohem                                                Die Minderheitsbeteiligungen an der VBV, sWBB und sWohn-
Niveau. In Tirol herrscht am Beginn 2018 eine generell gute Wirt-                                          finanz wurden an die Erste Bank Österreich AG veräußert. Die
schaftslage in allen Sparten und ein dynamischer Wachstumskurs                                             Tirolinvest Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. wurde mit der
vor. Aufgrund der anhaltend positiven Konjunkturentwicklung                                                ERSTE-SPARINVEST Kapitalanlagegesellschaft m.b.H. ver-
wird die Beschäftigungsnachfrage auch 2018 lebhaft bleiben und                                             schmolzen und die Tiroler Sparkasse somit direkt Miteigentümer
die Arbeitslosenquote auf rund 5,3% reduzieren.                                                            der ERSTE-SPARINVEST. Damit wird einerseits auf die zukünf-
                                                                                                           tigen Herausforderungen im regulatorischen Umfeld reagiert und es
                                                                                                           werden andererseits für beide Seiten wertschöpfende Synergien
Geschäftsverlauf                                                                                           gehoben.
Die Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck (im
Folgenden auch Sparkasse) setzte im vergangenen Geschäftsjahr                                              Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2017 4 Sitzungen, der Prü-
erfolgreich ihren Kurs als kundenorientierte Vertriebsbank fort. Die                                       fungsausschuss 2, der Nominierungsausschuss 1, der Risiko-
unternehmerischen Schwerpunkte liegen unverändert im Bereich                                               ausschuss 4 und der Vergütungsausschuss 3 Sitzungen abgehalten.
der Neukundengewinnung, einem ausgewogenen Verhältnis                                                      In den Organen der Sparkasse gab es folgende personelle Ver-
zwischen Einlagen und Ausleihungen sowie qualitativem und                                                  änderungen:
nachhaltigem Wachstum.
                                                                                                           – Valentini Maria, BR-Vorsitzende, Mitglied des Aufsichtsrats
Dies widerspiegelt sich in einem deutlichen Anstieg der Kunden-                                              bis 30.11.2017
einlagen- und ausleihungen, als auch in einem verbesserten Zins-                                           – Niklas Benjamin, BR-Vorsitzender-Stv., Mitglied des Auf-
und Provisionsergebnis.                                                                                      sichtsrats
                                                                                                             ab 01.12.2017
Der Aufschwung der österreichischen Wirtschaft belebte nicht nur
die Kreditnachfrage, sondern führte auch zu einem sehr niedrigen
Niveau an Risikokosten. Die anhaltende Niedrigzinsphase stellt die                                         Weitere Änderung:
Banken allerdings weiterhin vor große Herausforderungen.                                                   – Voller Thomas, BR-Vorsitzender
                                                                                                             ab 01.12.2017
Auch im Geschäftsjahr 2017 stand die Sparkasse vor der
nachhaltigen Herausforderung der Umsetzung bzw. Vorbereitung                                               Die Bilanzsumme konnte um EUR 36 Mio auf EUR 3.587 Mio
auf die neuen oder bevorstehenden regulatorischen Heraus-                                                  erhöht werden. Dies entspricht einer Steigerung von 1,0 %. Das
forderungen. Darunter fallen unter anderem die MiFiD II, die                                               betriebswirtschaftliche Eigenkapital (exkl. Bilanzgewinn) beträgt
PRIIPS-Verordnung, der MARD/MAD, das Wirtschaftliche                                                       EUR 230 Mio, es erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,3 %.
Eigentümer Registergesetz WiEReG und das Finanzmarkt

6
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Das um stille Reserven und Lasten adaptierte Eigenkapital beträgt                                          Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungs-
EUR 262 Mio (Vorjahr EUR 262 Mio).
                                                                                                           indikatoren
Die Sparkasse erreichte ein EGT (Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit) von EUR 24,0 Mio (Vorjahr: EUR 10,0 Mio),                                              Kennzahlen
was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 141 %                                                     Die Eigenkapitalrendite hat sich gegenüber dem Vorjahr massiv
entspricht.                                                                                                verbessert und beträgt 10,0 %. Sie berechnet sich aus dem Jahres-
                                                                                                           überschuss nach Steuern zuzüglich der Dotierung des Fonds für
Dem Fonds für allgemeine Bankrisiken wurden EUR 0 Mio                                                      allgemeine Bankrisiken dividiert durch das durchschnittliche
zugeführt. Die geplante Dividende beträgt EUR 20 Mio.                                                      bilanzielle Eigenkapital.

Wesentliche Einflussfaktoren für die Entwicklung des Geschäfts-                                            Die Cost-Income-Ratio, das Verhältnis zwischen Betriebs-
ergebnisses bzw. der Ertragslage waren vor allem:                                                          aufwendungen und Betriebserträgen, liegt mit 81,7 % unter dem
– weiterhin niedriges Zinsniveau und die Umsetzung des Er-                                                 letzten Jahr.
  kenntnisses des OHG zur Weitergabe der negativen Zinsen, die
  das Zinsergebnis belasten                                                                                Die ergebnisorientierte Mitarbeiterproduktivität ergibt sich aus
– Umstellung der Berechnungslogik der Bausparprovisionserträge                                             dem Betriebsergebnis dividiert durch die durchschnittliche
  durch die sBausparkasse                                                                                  gewichtete Mitarbeiterzahl und konnte von TEUR 33,9 auf TEUR
– sektorweit erhöhte IT-Aufwendungen (Umsetzung regulatori-                                                43,1 gesteigert werden.
  scher Anforderungen, IFRS 9)
– positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Sanierungser-                                             Die Zinsspanne, das Verhältnis zwischen betriebswirtschaftlichem
  folge, welche zur Auflösung von Einzelwertberichtigungen                                                 Nettozinsertrag und der durchschnittlichen Bruttobilanzsumme,
  führten, sowie die Auflösung des „Margin of Conservatism“                                                beträgt 1,4 % der durchschnittlichen Bilanzsumme.
– Erträge aus den Verkäufen von Wertpapieren und Beteiligungen
  bzw. Aufwertung von Beteiligungen                                                                        Umweltbelange
Die Sparkasse bewegte sich bei der Bewertung des Anlage- und                                               Bei der Tiroler Sparkasse werden permanent und systematisch
Umlaufvermögens im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften.                                                   Daten zum Umgang mit umweltrelevanten Ressourcen erhoben, die
                                                                                                           wiederum als Grundlage für Maßnahmen zur Verkleinerung des
Finanzlage                                                                                                 ökologischen Fußabdrucks dienen. Dies ist ein klar formuliertes
Die Liquidität entsprach den Bestimmungen der Art 411ff VO (EU)                                            Anliegen der Tiroler Sparkasse.
Nr. 575/2013 (CRR) sowie der delegierten Verordnung (EU)
2015/61 der Kommission vom 10. Oktober 2014.                                                               Umwelt-Auszeichnung der ÖBB: Tiroler Sparkasse fährt
                                                                                                           fleißig Bahn
Vermögenslage                                                                                              Mit der ÖBB Initiative Green Points sollen die Vorteile des
Die Vermögenslage der Sparkasse ist im Wesentlichen unverändert.                                           Bahnfahrens für Umwelt und Klima stärker ins Bewusstsein der
                                                                                                           Öffentlichkeit rücken. Im vergangenen Jahr hat auch die Tiroler
Die Eigenmittel der Sparkasse betragen EUR 228,1 Mio. Die                                                  Sparkasse fleißig Green Points gesammelt, und so das
Eigenmittel setzen sich zusammen aus Kernkapital und Ergänz-                                               Umweltprojekt „Ein Zuhause für Fledermäuse“ unterstützt. Die
ungskapital. Das harte Kernkapital (CET 1) beträgt EUR 221,6                                               Tiroler Sparkasse gehört nämlich zu den fleißigsten Bahnfahrern
Mio. und das zusätzliche Kernkapital (AT 1) beträgt EUR 0 Mio.                                             Österreichs.
Das Ergänzungskapital (T2) beläuft sich auf EUR 6,5 Mio.
                                                                                                           Als Dankeschön für das viele Bahnfahren im gesamten letzten Jahr
Die Eigenmittelquoten gemäß Art 92 CRR betragen:                                                           hat die Tiroler Sparkasse 2017 den Umweltpreis der ÖBB verliehen
                                                                                                           bekommen. Da im Jahr 2016 viele Mitarbeiter der Tiroler Sparkasse
– Harte Kernkapitalquote                   14,44 %                                                         ihre Dienstreisen mit der Bahn zurücklegten, konnten über 60,1
– Kernkapitalquote                         14,44 %                                                         Tonnen CO2 Emissionen eingespart werden! Damit wurde nicht nur
– Gesamtkapitalquote                       14,86 %.                                                        Geld gespart, sondern gleichzeitig auch die Umwelt geschützt.
                                                                                                           Zusätzlich unterstützt die Tiroler Sparkasse damit ein Tierschutz-
Die Sparkassen Privatstiftung haftet für die Verbindlichkeiten der                                         projekt der ÖBB für heimische Fledermäuse.
Tiroler Sparkasse unbeschränkt.
                                                                                                           Arbeitnehmerbelange
                                                                                                           Zum Ende des Geschäftsjahrs beschäftigte die Sparkasse 370
Bericht über Zweigniederlassungen                                                                          Angestellte (nach Arbeitszeit gewichtet und ohne karenzierte
Die Tiroler Sparkasse ist derzeit im Zentralraum Tirols an insge-                                          MitarbeiterInnen), was gegenüber dem Vorjahr einer weiterhin
samt 54 Standorten für ihre Kunden leicht und einfach (größtenteils                                        kontinuierlichen Verminderung der Beschäftigten und Anpassung
barrierefrei) erreichbar. Neben der Zentrale und dem eigenen                                               an die Veränderungen im Markt entspricht. Insgesamt konnte die
wohn²Center unterhält sie weitere 26 Filialen und Beratungszen-                                            Produktivität der MitarbeiterInnen weiter gesteigert werden. Der
tren, 8 SB-Filialen sowie 7 eigenständige Bankomatstandorte. Da-                                           hohe Standard an freiwilligen Sozialleistungen (Essenszuschüsse,
rüber hinaus stehen den Kunden im Großraum Innsbruck Stadt und                                             Fahrtkostenzuschüsse u. ä.) wurde fortgesetzt.
Land 11 SB-Bankstellen der Sparkassengruppe an OMV-Tank-
stellen-Standorte für ihre Bankgeschäfte zur Verfügung. Es sind                                            Das Dienstrecht blieb bis auf geringfügige Anpassungen des
keinerlei Neugründungen oder Schließungen von Zweignieder-                                                 Sparkassen-Kollektivvertrags im Wesentlichen unverändert.
lassungen im Jahr 2018 geplant.

                                                                                                                                                                                                            7
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Erfüllung des Gründungsauftrags                                                                            Habenkonto zu einem Preis von max. EUR 80. Die Zweite
Das gesellschaftliche Engagement der Tiroler Sparkasse ist seit                                            Sparkasse kann für sich eine Ausnahme von dieser Regelung in
ihrer Gründung 1822 Teil des Selbstverständnisses. Auch im Jahr                                            Anspruch nehmen. Ihre besondere Rolle, das nicht vorhandene
2017 hat die Tiroler Sparkasse mit zahlreichen konkreten Förder-                                           Gewinnstreben und die Beiträge zur finanziellen Bildung wird vom
projekten zur Entwicklung in der Region beigetragen:                                                       Gesetzgeber anerkannt, ebenso die Tatsache, dass die „Zweite
                                                                                                           Wiener Vereins-Sparcasse“ nur von freiwilligen Mitarbeitern
Karitatives und Soziales                                                                                   betrieben wird.
Auch 2017 setzte die Tiroler Sparkasse die Zusammenarbeit mit
dem Zentralrat der Tiroler Vinzenzgemeinschaften fort und dotierte                                         Seit der Eröffnung der Innsbrucker Filiale im Jahre 2007 konnten
den Sparkassen-Unterstützungsfonds. Dieser Fond wird vom                                                   bisher 1.300 Kunden mit einem Gratiskonto und laufender
Zentralrat verwaltet und die Gelder werden effizient und                                                   Begleitung betreut werden, um ihre finanziellen Verhältnisse zu
zielgerichtet an Menschen in Not im Kerneinzugsgebiet der Tiroler                                          ordnen und wieder in ein geregeltes Finanzleben zurückzufinden.
Sparkasse ausgeschüttet. Dies geschieht mit Soforthilfen ebenso                                            Ca. 250 dieser Menschen sind inzwischen wieder KundInnen der
wie mit Verhinderung von Delogierungen und Unterstützung der                                               Tiroler Sparkasse geworden. In Innsbruck kümmert sich ein
Schuldnerberatung.                                                                                         Kernteam von 17 aktiven und pensionierten Sparkassen-
                                                                                                           MitarbeiterInnen um die Bedürfnisse der KundInnen der Zweite
Auch die Unterstützung der Hospizgemeinschaften wurde im                                                   Sparkasse.
Berichtsjahr fortgesetzt, ebenso im Bereich der Behinderten-
förderung die langjährige Zusammenarbeit mit dem Verein RollOn                                             Bildung und Jugend
Austria.                                                                                                   Die Förderung des akademischen Nachwuchses und des
                                                                                                           Forschungsstandorts Tirol zählt für die Tiroler Sparkasse seit jeher
Exkurs: #glaubandich - TRÄUME NEHMEN FAHRT AUF                                                             zu ihren gesellschaftlichen Aufgaben. Im Zweijahresrhythmus
Seit Juni 2017 rollen vier gebrandete VVT-Busse im #glaubandich-                                           vergeben wir gemeinsam mit der Universität Innsbruck sowie dem
Design durch Tirol. Das Ziel: Die Träume und Wünsche der                                                   Management Center Innsbruck den „Graf Chotek Hochschulpreis“.
Menschen sollen für die nächsten 15 Monate gesammelt werden                                                Im Rahmen einer feierlichen Zeremonie wurden 2017 die
und zur größten rollenden Traumkollage des Landes werden. Einer                                            Preisträgerinnen und Preisträger erstmals in der Geburtsstätte der
dieser Busse wurde übrigens bereits zum „Bus des Monats“                                                   Tiroler Sparkasse – im Alten Rathaus im Innsbrucker Stadtturm –
gewählt!                                                                                                   prämiert. Der Hauptpreis ging an Herrn Parampreet Christopher
                                                                                                           Bindra, BSc MSc. Weiters wurden Sonderpreise in den Kategorien
Die Tiroler Sparkasse glaubt an die Träume der Tirolerinnen und                                            „Innovation“ und „Tirol“ vergeben.
Tiroler und will mit dieser Aktion nicht nur den KundInnen Mut
machen. Mut an etwas zu glauben, an Zielen festzuhalten – und                                              Die youngCaritas veranstaltete auch 2017 den youngHeroes Day in
diese auch zu verwirklichen. Dazu will die Tiroler Sparkasse gerne                                         Tirol, an dem SchülerInnen ihre Klassenzimmer gegen die
Partner sein! Für jeden online eingereichten oder direkt am Bus                                            Arbeitswelt tauschen. In der Tiroler Sparkasse verbrachten 12
platzierten Traum bzw. Wunsch spendete die Tiroler Sparkasse 1                                             SchülerInnen ihren „Arbeitstag“ in diversen Abteilungen
Euro an das Tiroler Frauenhaus.                                                                            (Marketing, Personal sowie IT) und Filialen. Dieses Engagement
                                                                                                           der Jugendlichen honorierte die Tiroler Sparkassen mit einer
Als Opferschutz- und Kriseneinrichtung arbeitet es nach den                                                Spende an die Initiative „Kinder in Not“.
Prinzipien der Autonomen Österreichischen Frauenhäuser (AÖF).
Zielgruppe sind von körperlicher, psychischer und sexualisierter                                           Sportförderung
Gewalt bedrohte und betroffene Frauen und Kinder und zwar                                                  Über 230 Laufevents und 3 Millionen gelaufene Kilometer pro Jahr
unabhängig von Nationalität, Herkunft, Religion, ökonomischer                                              machen Erste Bank Sparkasse Running zur größten Laufinitiative
Situation, Lebensweise usw. Auch für Frauen, die von Zwangs-                                               Österreichs. Die Tiroler Sparkasse sponserte 2017 den Innsbrucker
heirat, Zwangsprostitution und Frauenhandel bedroht oder                                                   Stadtlauf. Er wurde wieder seinem Ruf als Lauffest für die ganze
betroffen sind, bietet das Frauenhaus Schutz, Unterkunft und                                               Familie gerecht. Die Maria-Theresien-Straße verwandelte sich in
Beratung an.                                                                                               eine bunte Laufmeile und das Rahmenprogramm (Siegerehrungen,
                                                                                                           Verpflegung etc.) fand wie jedes Jahr am Sparkassenplatz und in der
Exkurs: 10 Jahre Zweite Sparkasse in Tirol                                                                 Erlerstraße statt. Für den Innsbrucker NightRun wurde der
Die Zweite Sparkasse bietet Menschen, die in eine soziale Notlage                                          Sparkassenplatz zur Verfügung gestellt.
geraten sind, die sprichwörtlich „zweite Chance“. Denn meist geht
der soziale Abstieg mit dem Verlust der Bankverbindung einher.                                             Weitergeführt wurde auch das Sponsoring der Innsbrucker
Ehemalige und noch aktive MitarbeiterInnen der Tiroler Sparkasse                                           Eishockey-Mannschaft HCI.
leisten in der Zweiten Sparkasse ehrenamtlich Dienst, um den
Betroffenen wieder Zugang zu einem Haben-Konto und damit                                                   Kultur & Stadtleben
gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.                                                                 Im Zuge des Umbaus und der Modernisierung des Beratungs-
                                                                                                           zentrums Steinach konnte ein ganz besonders Kunstwerk wieder an
Um die Dienste der „Zweite Wiener Vereins-Sparcasse“ in                                                    seine „Geburtsstätte“ retourniert werden. Ein gewichtiges Marmor-
Anspruch nehmen zu können, müssen KundInnen bestimmte                                                      Relief, das Matrei am Brenner als Rastort für römische Truppen
Voraussetzungen erfüllen. Grundbedingung ist, dass sie kein frei                                           zeigt, wurde nun der Gemeinde Matrei überlassen. Das Relief
verfügbares Girokonto bei einer anderen Bank besitzen. Zudem                                               wurde 1978 vom Tiroler Künstler Helmut Millonig erschaffen.
müssen die Betroffenen in laufender Betreuung durch eine
Partnerorganisation – etwa Schuldnerberatung, Caritas oder seit
2014 auch den Verein Neustart – stehen. Die Zweite Sparkasse ist
nicht auf Gewinn ausgerichtet. Seit dem 18. September 2016 haben
alle Bürger in Österreich und der EU Anrecht auf ein einfaches

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Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Bericht über die voraussichtliche Entwick-                                                                 Wesentliche Risiken und Ungewissheiten
lung und die Risiken des Unternehmens
                                                                                                           Ausfallsrisiko
Rahmenbedingungen                                                                                          Die Risikoklassen mit erhöhtem Ausfallsrisiko machen einen
Nach dem Bilanzstichtag zum 31.12.2017 sind keine gesamt-                                                  niedrigen Anteil des gesamten Risikovolumens aus. Bilanzielle
wirtschaftlichen Vorgänge von besonderer Bedeutung für die                                                 Vorsorgen bestehen hinsichtlich der unbesicherten Anteile Not
Gesellschaft eingetreten, die zu einer anderen Darstellung der                                             leidender Kunden entsprechend dem Risikogehalt.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt hätten.
                                                                                                           Preisänderungsrisiken
Die Konjunkturindikatoren für Österreich befanden sich im                                                  Fremdwährungsrisiken werden durch fristenkonforme Refinanzie-
Jahresverlauf 2017 deutlich nach oben gerichtet und begründeten                                            rung oder Derivate minimiert. Kursrisiken bestehen hauptsächlich
den Ausblick für 2018.                                                                                     auf folgenden Märkten: Europäische Märkte für Staats- und
                                                                                                           Bankenanleihen im Investmentgrade-Bereich.
Die aktuellen Prognosen von WIFO und IHS stellen 2018 für die
österreichische Wirtschaft ein Wachstum des BIP von 2,7 % bis                                              Das Barwertrisiko für Zinsänderungen kann als gering bezeichnet
3,0 % in Aussicht. Für 2019 gehen die Prognostiker mit 1,9 % bis                                           werden.
2,2 % von einer geringeren Expansion des BIP aus.
                                                                                                           Die Refinanzierungsstruktur des Instituts ist der derzeitigen
Allerdings sind die Risiken für die Wirtschaftsentwicklung, die                                            Marktsituation angepasst. Die Wertpapierveranlagung erfolgt
noch weit über den Bilanzstichtag hinaus wirken, als sehr hoch                                             grundsätzlich im Bereich Investmentgrade, wobei in Anbetracht der
einzustufen. Dazu zählen die mittlerweile hohen Kurse an den                                               fortdauernd expansiven Geldpolitik der EZB in Verbindung mit
Wertpapierbörsen, der weiterhin unsichere wirtschafts- und                                                 Negativzinsen teilweise Marktverzerrungen auftreten und phasen-
geopolitische Kurs der USA, die schwache Kapitalausstattung                                                weise erhöhte Volatilitäten am Anleihenmarkt beobachtet werden.
vieler europäischer Banken sowie mögliche harte Konfrontationen
zwischen der EU und Großbritannien im Zusammenhang mit dem                                                 Das Liquiditätsrisiko wird kurz wie mittelfristig ausgesteuert und
Brexit.                                                                                                    kann als gering bezeichnet werden. Die Refinanzierungslinien sind
                                                                                                           mittelfristig ausgelegt und besichert. Zudem besteht ein
Die Inflationsrate wird 2018 bei 2,0 % bis 2,2 % und 2019 bei 1,9 %                                        Liquiditätsverbund mit der ERSTE Group Bank AG. Die Kunden-
bis 2,1 % nahe dem von der EZB angestrebten Ziel von knapp unter                                           einlagen bilden eine wesentliche, bisher weitgehend stabile
2 % prognostiziert. Im Bankenmarkt bleiben die Wachstums-                                                  Refinanzierungsbasis. Erst mit dem Ende der Nullzinspolitik
aussichten gemäß den aktuellen Prognosen moderat. Beim                                                     seitens der EZB ist hier mit etwas zunehmender Dynamik in den
Kreditvolumen dürfte das Wachstum mit deutlich unter 1 % p.a. wie                                          Strukturen zu rechnen.
schon 2017 deutlich geringer sein als bei den Einlagen mit fast 4 %
p.a. Ein Ende der Niedrigzinsphase ist in naher Zukunft nicht in                                           Als für die Sparkasse wesentlichste Risiken bestehen das Kredit-,
Sicht, da die EZB ein reichliches Maß an geldpolitischer                                                   Markt-, Zins- und Creditspreadrisiko sowie das operationelle
Unterstützung weiterhin als notwendig erachten dürfte.                                                     Risiko inklusive Rechtrisiken. Während das Kreditrisiko die Gefahr
                                                                                                           eines teilweisen oder vollständigen Ausfalls vertraglich
Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens                                                              vereinbarter Zahlungen bezeichnet, entstehen Marktrisiken für die
Die Sicherung der Marktposition der Sparkasse als Universalbank                                            Sparkasse vor allem durch Schwankungen von Zinssätzen, Credit
in der Region sowie deren Ausbau gilt auch in den künftigen Jahren                                         Spreads und Wechselkursen. Das operationelle Risiko bezeichnet
als oberstes Ziel. Die auf Kundenakquisition abzielenden                                                   das Risiko von Verlusten, die durch Unangemessenheit oder
Aktivitäten werden auch im Geschäftsjahr 2018 mit unveränderter                                            Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systeme oder
Intensität verfolgt werden, aber auch Kostenmanagement und                                                 durch externe Ereignisse verursacht werden, einschließlich des
Prozessoptimierungen werden weiterhin eine zentrale Aufgabe bei                                            Rechtsrisikos.
der Verbesserung der Wettbewerbsposition einnehmen. Dadurch
soll die langfristige Behauptung im Wettbewerb sichergestellt                                              Die Begrenzung der Risiken wird durch adäquate Methoden zur
werden.                                                                                                    Risikomessung und -begrenzung gewährleistet.

Die sehr hohe Kapitalausstattung und die gute Liquiditätssituation                                         Erläuterung der Risiken sowie Ziele und Methoden im Risiko-
ermöglichen es der Sparkasse, auch künftig verlässlicher Partner für                                       management
ihre KundInnen und die Menschen in ihrer Region zu sein. Als                                               Die Risikopolitik der Sparkasse ist geprägt von einem konservati-
Mitglied der Sparkassengruppe profitieren ihre Kunden zusätzlich                                           ven Umgang mit den bankgeschäftlichen und bankbetrieblichen
von einem internationalen Netzwerk und der Sicherheit dieses                                               Risiken. Zu diesem Zweck verfolgt die Sparkasse eine Strategie zur
Verbunds.                                                                                                  Risikobegrenzung, die sich zum einen an den Anforderungen, die
                                                                                                           sich aus einem kundenorientierten Bankbetrieb ergeben, und zum
                                                                                                           anderen an den gesetzlichen Rahmenbedingungen orientiert.

                                                                                                           Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, ist in der Sparkasse ein
                                                                                                           System der Risikoüberwachung und -steuerung implementiert,
                                                                                                           welches eine adäquate Behandlung der übernommenen Risiken
                                                                                                           gewährleistet.

                                                                                                           Zur Risikomessung werden folgende Methoden eingesetzt:
                                                                                                           Risikomaterialitäts- und Konzentrationsrisikoanalysen, Kunden-
                                                                                                           segmentierung, Ratingmethoden, Frühwarnindikatoren, Zins-

                                                                                                                                                                                                           9
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

bindungsbilanzen, Kapitalablaufbilanzen, Stresstests, Barwert-
änderungen, Nettozinsertragssimulationen, Riskassessments und
Szenarioanalysen.

Methoden zur Risikobegrenzung existieren hinsichtlich Volumina,
Sensitivitäten, Cash-Flow GAPs, Partner, Profit and Loss (P&L),
Value at Risk (VaR). Das operationale Risiko ist teilweise durch
Versicherungen mitigiert.

Die Sparkasse sichert Zinsänderungsrisiken der Bilanzstruktur und
der vergebenen Kredite ab.

Die vorherrschenden Risiken werden innerhalb der Risikotrag-
fähigkeitsrechnung aggregiert und dem Deckungspotential
gegenübergestellt und mit einem deutlichen Deckungspotential-
überhang gesteuert.

Bestand und Zugang von eigenen Aktien
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden so wie im Vorjahr keine
Umsätze mit eigenen Aktien getätigt.

Eigene Werte
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden so wie im Vorjahr keine
Umsätze mit sonstigen eigenen Werten getätigt.

Bericht über Forschung und Entwicklung
Die Sparkasse ist nicht in F&E-relevante Tätigkeiten involviert.

Sparkassen Haftungsverbund
Siehe Anhang zum Jahresabschluss.

                              Innsbruck, 8. März 2018

                                      Der Vorstand:

MMag. Dr.                                                 Mag.
Hans Wolfgang Unterdorfer                                 Christian Reingruber
Vorstandsvorsitzender                                     Vorstandsdirektor

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Eigentümerstruktur

       Privatstiftung der Sparkasse Innsbruck-Hall,                                                                                  Erste Bank der
                     Tiroler Sparkasse                                                                                     oesterreichischen Sparkassen AG

                                                                    25,01244 %                                            74,98756 %

                                                                                    Tiroler Sparkasse
                                                                             Bankaktiengesellschaft Innsbruck

Organe
Tiroler Sparkasse                                                                                          Privatstiftung Sparkasse Innsbruck-Hall,
Bankaktiengesellschaft Innsbruck                                                                           Tiroler Sparkasse
Vorstand                                                                                                   Vorstand
  – MMag. Dr. Hans Wolfgang Unterdorfer (Vorsitzender)                                                       – Dr. Eckart Söllner (Vorsitzender)
  – Mag. Christian Reingruber                                                                                – Kommerzialrätin Ida Wander (Vorsitzender Stellvertreter)
                                                                                                             – Mag. Ulrich Mayerhofer
Aufsichtsrat
 – DI Stefan Dörfler (Vorsitzender)                                                                        Aufsichtrat
 – Dr. Bruno Wallnöfer (Vorsitzender Stellvertreter)                                                        – Dr. Bruno Wallnöfer (Vorsitzender)
 – Claudia Höller, MBA                                                                                      – Dkfm. Dr. Rolf Kapferer (1. Vorsitzender Stellvertreter)
 – Dipl.-BW. (FH) Lorenz Schöne                                                                             – Dr. Eva Maria Posch (2. Vorsitzender Stellvertreterin)
 – KommR. Dir. Ida Wander                                                                                   – KommR Christoph Grassmayr
 – Dr. Eva Maria Posch                                                                                      – RegRat Georg Lamp
                                                                                                            – Mag. Thomas Trattler
vom Betriebsrat delegiert:                                                                                  – Dr. Harald Gohm
  – Thomas Voller (Vorsitzender)
  – Benjamin Niklas (Vorsitzender Stellvertreter)
  – Dr. Gerhard Rieder

Staatskommissäre:
  – Dr. Herbert Hauser (Staatskommissär)
  – Dr. OR Ines Bürgler (Staatskommissär Stellvertreterin)

                                                                                                                                                                                                         11
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Standorte der Tiroler Sparkasse

Bezirk Innsbruck-Stadt                                                                                     Bezirk Imst
Beratungszentrum/Zentrale, Sparkassenplatz 1                                                               Silz, Widumgasse 1
wohn²Center, Sparkassenplatz 1
Arzl (Bankomat), Arzler Straße 43 b                                                                        Bezirk Reutte
Höttinger Au, Fürstenweg 57                                                                                Ehrwald, Kirchplatz 29
Höttinger Au West, Mitterweg 76 a
Igls, Hilberstraße 18
Innsbruck West, Technikerstraße 34
IKEA (Bankomat), Amraser-See-Straße 56 c
Kaufhaus Tyrol (Bankomat), Maria-Theresien-Straße 31
Klinik, Maximilianstraße 12
Maria-Theresien-Straße (Bankomat), Maria-Theresien-Straße 27
Olympisches Dorf, Schützenstraße 64
OMV Andechsstraße Ost (Bankautomat), Andechsstraße 83
OMV Egger-Lienz-Straße (Bankautomat), Egger-Lienz-Straße 3 d
OMV Innrain (Bankautomat), Innrain 104
Pradl, Pradler Straße 83
Reichenau, Reichenauer Straße 66
Saggen, Claudiastraße 22
Sillpark (SB-Filiale), Museumstraße 38
Sparkassendurchgang (Bankomat), Maria-Theresien-Straße 21-23
Universität, Anichstraße 46
Wilten, Schöpfstraße 15

Bezirk Innsbruck-Land
Absam, Dörferstraße 4
Axams, Sylvester-Jordan-Straße 1
Götzens (SB-Filiale), Gries 2 b
Gries OMV Brennerautobahn (Bankautomat), Brennerautobahn
Gries OMV Brennersee (Bankautomat), Brennersee 231
Gries OMV Brenner (Bankautomat)
Hall Kurpark, Stadtgraben 15
Hall West (SB-Filiale), Amtsbachgasse 1
Hall Schönegg (SB-Filiale), Kaiser-Max-Straße 37
Hall OMV (Bankautomat), Schlöglstraße 77
Inzing (SB-Filiale), Hauptstraße 9
Kematen, Bahnhofstraße 8
Matrei OMV (Bankautomat), Brenner Straße 114
Mils (SB-Filiale), Kirchstraße 14
Mutters (Bankomat), Innsbrucker Straße 24 a
Neustift (SB-Filiale), Dorf 4
Neustift OMV (Bankautomat), Gewerbezone 11                                                                 Zentrale Sparkassenplatz                          1
Rinn, Dorfstraße 12                                                                                        wohn²Center                                       1
Rum, Dörferstraße 13                                                                                       Filialen                                         26
Schönberg, Dorfstraße 28a                                                                                  SB-Standorte                                      8
Seefeld, Bahnhofplatz 570                                                                                  OMV-Bankautomaten                                11
Seefeld OMV (Bankautomat), Krinz 27                                                                        Bankomatstandorte                                 7
Steinach, Brennerstraße 69                                                                                 Standorte gesamt                                 54
Telfs, Untermarktstraße 18
Völs, Aflinger Straße 11                                                                                   Stand März 2018
Völs Cyta (SB-Filiale), Cytastraße 1
Völs OMV (Bankautomat), Aflinger Straße 4
Wattens, Kirchplatz 6
Wattens West (Bankomat), Bahnhofstraße 23
Zirl, Meilstraße 1

12
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Verein der Sparkasse Innsbruck-Hall,
Tiroler Sparkasse – Privatstiftung
Vereinsvorsteher                                                        Vereinsmitglieder                                                      Mag. Hermann Girstmair
Dr. Bruno Wallnöfer                                                     Dr. Günter Ahrer                                                       Dr. Harald Gohm
                                                                        Ing. Horst Androschin                                                  Dr. Karl Gostner
Vereinsvorsteherstellvertreter                                          Dvwt. Dr. Jürgen Auckenthaler                                          Konsul Christof Grassmayr
Dkfm. Dr. Rolf Kapferer                                                 Mag. Friedrich Auer                                                    Ing. Peter Grassmayr
LAbg. Dr. Eva Maria Posch                                               Heinrich Auer                                                          Dr. Ivo Greiter
                                                                                                                                               Klaus Greiter
Ehrenmitglied                                                           Wilhelm Bacher                                                         Franz Xaver Gruber
Dr. Theodor Seykora †                                                   Mag. Herbert Bauer                                                     Ing. Josef Gunsch
                                                                        Dr. Christian Bernard
                                                                        Mag. Dr. Michael Bielowski                                             Andreas Haas
                                                                        Mag. Anton Bodner                                                      Karl Halhammer
                                                                        Mag. Sonja Bruch                                                       Dr. Peter Hanser
                                                                        Dr. Jörg Brugger                                                       Dkfm. Dr. Hans Peter Haselsteiner
                                                                        Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Buchberger                                    Erich Haslwanter
                                                                        Johann Buchegger                                                       Rudolf Heinz
                                                                        KommR Dvwt. Hellmut Buchroithner                                       Dr. Bernhard Heitzmann
                                                                        Dr. Harald Burmann                                                     Dkfm. Hans-Walter Hess
                                                                                                                                               Dr. Philipp Hiltpolt
                                                                        Dr. Johann Paul Cammerlander                                           Mag. Martin Hirner
                                                                        Mag. Anton Christian                                                   Mag. pharm. Dr. Martin Hochstöger
                                                                                                                                               Dr. Sabine Hofer-Picout
                                                                        Mag. Stefan Deflorian                                                  Dr. Joseph Hoffmann-Rumerstein
                                                                        Dr. Klaus Dengg                                                        Mag. Georg Hofherr
                                                                        Agnes Dworak                                                           Dvwt. Wolfgang Hofmann
                                                                                                                                               Stefan Hohenberg
                                                                        Dr. Walter Ebenberger                                                  August Hollnbucher
                                                                        Dr. Hans Ebenbichler                                                   Mag. Christian Holzknecht
                                                                        Monika Ebenbichler                                                     Dr. Michael Hölzl
                                                                        Reinhold Ebenbichler                                                   Dr. Josef Hörnler
                                                                        Dr. Jakob Edinger                                                      Dr. Florian Huber
                                                                        Dr. Gabriele Egger                                                     Thomas Hudovernik MBA MAS
                                                                        Dr. Klaus Egger                                                        DI. Klaus Huter
                                                                        René Erhart                                                            Mag. Nikolaus Huter
                                                                                                                                               Franz Hyden
                                                                        Dr. Hans Fankhauser
                                                                        Rudi Federspiel                                                        DDr. Hannes Ischia
                                                                        Elisabeth Felder                                                       Dr. Karl Ischia
                                                                        Ing. Hansjörg Felder
                                                                        Dr. Albert Fiegl                                                       Dr. Ernst Jäger
                                                                        DI Therese Fiegl                                                       Dkfm. Dr. Hansjörg Jäger
                                                                        DI Klaus Fink                                                          Dr. Emil Juen
                                                                        Mag. pharm. Wilfried Fischer                                           Dkfm. KommR Karl Just
                                                                        Dr. Hanns Forcher-Mayr LL.M. MAS
                                                                        Ingeborg Freudenthaler                                                 Mag. Dr. Helmut Kaiser
                                                                        Dr. Bernhard Fritz                                                     Dr. Josef Kantner
                                                                        Mag. Brunhilde Fröschl                                                 Dkfm. Dr. Rolf Kapferer
                                                                        Ing. Eduard Fröschl                                                    Dr. Stephan Kasseroler
                                                                        Dr. Axel Fuith                                                         Gerd Kattnig
                                                                                                                                               Johann Christof Kautzky
                                                                        Ing. Erwin Ganner                                                      Ing. Helmut Günter Keller
                                                                        Dr. Günther Gastl                                                      Norbert Keller
                                                                        Mag. Evelyn Geiger-Anker                                               Mag. Ernst Kieslinger
                                                                        DI Siegfried Genz                                                      Dr. Heinrich Klier
                                                                        Mag. iur. Verena Genz                                                  Dkfm. Dr. Hubert Klingan
                                                                        Ing. Wilfried Geppert                                                  Dr. Otmar Koch
                                                                        Dr. Christian Girardi                                                  Mag. Christian J. Koidl

                                                                                                                                                                                                          13
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Dkfm. Bert Köllensperger                                               Mag. pharm. Günther Pollack                                             Hans Tanzer
MMag. Doris Koller                                                     Mag. pharm. Ursula Pollack                                              Mmag. Barbara Thaler
Rudolf Krebs                                                           LAbg. Dr. Eva Maria Posch                                               Dkfm. Dr. Antonia Thomas
                                                                       Dr. Thomas Pühringer                                                    Arthur Thöni
Georg Lamp                                                                                                                                     Ing. Helmut Thöni
Rainer Lamprechter                                                     Petra Rainer-Scartezzini                                                Mag. Johannes Tratter
Gernot Langes-Swarovski                                                Ing. Helmut Rasinger                                                    Mag. Thomas Trattler MBA
Mag. jur. Claudia Lantos                                               Anton Rauch                                                             Mag. Gilbert Trattner
Philipp Lantos                                                         DI. Bernhard Rauch                                                      MMag. Barbara Traweger-Ravanelli
DI (FH) Anton Larcher                                                  Stefan Recheis                                                          DI. (FH) Johannes Tusch
BW Alfred H. Lehner                                                    Dr. Georg Regnemer
Mag. Annette Leja                                                      Walfried Reimeir                                                        Mag. Michaela Umgeher
Mag. Silvia Lieb                                                       Dr. Carl Reissigl
Rudolf Liener                                                          Emanuel Riccabona                                                       DDr. Herwig van Staa
Eva Lind                                                               Dr. Enrico Riccabona
LAbg. Dipl.-Ing. Hans Lindenberger                                     Mag. Ulrike Riedle                                                      Dvwt. Dr. Arno Walde
Professor Dr. Klaus Lugger                                             Martin Riml                                                             Dr. Bruno Wallnöfer
Dr. Friedrich Luhan                                                                                                                            Dr. August Wammes
                                                                       Dr. Gerhard Sailer †                                                    KommR Ida Wander
Mag. (FH) Christian Mader                                              Walter Scartezzini                                                      Anna Weber
Ing. Helmut Mader                                                      Mag. Martin Schaffenrath MBA MBA MPA                                    Leopold Wedl
Ing. Josef Mair                                                        Georg Schärmer                                                          Franz Wegscheider
Dkfm. Dr. Helmut Marsoner                                              Dr. Norbert Schauer                                                     Waltraud Wegscheider
Dr. Michael Martys                                                     Walter Scheran                                                          Dvwt. Dr. Herbert Weissenböck
Hannes Matheowitsch                                                    Hans Schermer                                                           Dr. Michael Werner
Mag. iur. Ulrich Mayerhofer                                            Dr. Walter Schieferer                                                   Ing. Martin Wetscher
Dr. Helmut Mayr                                                        Dr. Georg Schiemer                                                      Mag. Dietmar Wiener
Karl Mayr                                                              Mag. Dr. Werner Schiffner                                               MMag. Dr. Stefan Wiener
Dr. Oswald Mayr                                                        Univ.-Prof. Sabine Schindler                                            Dr. Norbert Wimmer
PD Mag. Dr. Wolfgang Meighörner                                        Dkfm. Dr. Ludwig Schirmer                                               Mag. pharm. Franz Winkler
Dr. Arno Melitopulos                                                   Ing. Kurt Schletterer                                                   Irmgard Wolf
Heinrich Menardi                                                       Mag. Ernst Schöpf                                                       Ing. Mag. Reinhard Wolf
Dr. Bruno Miller                                                       Mag. Raimund Schreier                                                   Dr. Ernst Wunderbaldinger
Dvwt. Hansjörg Mölk                                                    Dr. Hubertus Schumacher
Mag. iur. Peter Moser                                                  Anton Schwarz                                                           Mag. Dr. Anna-Maria Zatura-Rieser
Dvwt. Felix Murauer                                                    Dr. Philipp Schwarz                                                     Mag. Peter Zelger
                                                                       Christian Schwemberger-Swarovski                                        Barbara Zitterbart
Daniela Neuhauser                                                      Dr. Hannes Seiser
Helmut Noggler                                                         Dr. Hansjörg Seiser
                                                                       Cristina Seyrling
Bernhard Oberhofer                                                     Werner Singer
Mag. Rudolf Ofer                                                       Dr. Christian Smekal
Dkfm. Heinz Öhler                                                      Dr. Eckart Söllner
Mag. Christine Oppitz-Plörer                                           DI Eugen Sprenger
DI. Klaus Ortner                                                       Helmut Stanger
                                                                       Paul Stanger
Manfred Payr                                                           Mag. Wilfried Stauder
DI. Marco Pernetta                                                     Dkfm. Mario Stedile-Foradori
Bernhard Peskoller                                                     Dr. Wilhelm Steidl
Mag. Hermann Petz                                                      Anton Steixner
Rudolf Pfurtscheller                                                   Edith Stelzhammer
Dr. Horst Philadelphy                                                  Dvwt. Dr. Gerulf Stix
Mag. Dr. Franz Plank                                                   Ing. Andreas Stöckl
Klaus Plank                                                            Alexander Swarovski
Dr. Christoph Platzgummer                                              Manfred Swarovski
Johann Pletzer                                                         Doris Szeli-Haas
Josef Polak

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Bilanz zum 31. Dezember 2017
Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck (UGB)

Aktiva
                                                                                                                           EUR                                EUR            TEUR       TEUR
                                                                                                                                                                        31.12.2016 31.12.2016
1.     Kassenbestand, Guthaben bei Zentralnotenbanken
       und Postgiroämtern                                                                                                                        33.858.374,60                                     31.162
2.     Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur
       Refinanzierung bei der Zentralnotenbank zugelassen sind:                                                                                210.668.183,32                                    166.522
       a) Schuldtitel öffentlicher Stellen und ähnliche Wertpapiere                                         210.668.183,32                                                    152.818
       b) zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken
          zugelassene Wechsel                                                                                               0,00                                                        0
3.     Forderungen an Kreditinstitute                                                                                                          388.707.066,93                                    361.470
       a) täglich fällig                                                                                     27.577.056,21                                                     10.780
       b) sonstige Forderungen                                                                              361.130.010,72                                                    350.690
4.     Forderungen an Kunden                                                                                                                2.775.798.321,68                                   2.707.320
5.     Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche
       Wertpapiere                                                                                                                               58.220.826,54                                   126.462
       a) von öffentlichen Emittenten                                                                                 0,00                                                     76.682
       b) von anderen Emittenten                                                                             58.220.826,54                                                      49.780
          darunter: eigene Schuldverschreibungen                                                                            0,00                                                        0
6.     Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere                                                                                        9.011.995,20                                    33.248
7.     Beteiligungen                                                                                                                                 615.748,08                                         942
       darunter: an Kreditinstituten                                                                              600.000,00                                                        600
8.     Anteile an verbundenen Unternehmen                                                                                                        23.876.435,11                                     21.741
       darunter: an Kreditinstituten                                                                         12.257.089,09                                                              0
9.     Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens                                                                                         554.039,00                                      1.224
10. Sachanlagen                                                                                                                                  61.561.722,45                                     63.790
    darunter: Grundstücke und Bauten, die vom Kreditinstitut im
              Rahmen seiner eigenen Tätigkeit genutzt werden                                                 27.415.798,31                                                     28.355
11. Anteile an einer
    herrschenden oder an mit Mehrheit beteiligten Gesellschaft                                                                                                 0,00                                        0
    darunter: Nennwert                                                                                                      0,00                                                        0
12. Sonstige Vermögensgegenstände                                                                                                                 7.817.032,53                                     17,113
13. Gezeichnetes Kapital, das eingefordert,
    aber noch nicht eingezahlt ist                                                                                                                             0,00                                        0
14. Rechnungsabgrenzungsposten                                                                                                                    1.555.390,50                                       2.038
15. Aktive latente Steuern                                                                                                                     14.505.984,99                                       17.501
Summe der Aktiva                                                                                                                            3.589.751.120,93                                   3.550.533

Posten unter der Bilanz
1.     Auslandsaktiva                                                                                                                          262.514.636,44                                    284.827

                                                                                                                                                                                                         15
Vorwort des Vorstands | Lagebericht | Eigentümerstruktur | Standorte | Verein | Bilanz | Gewinn- und Verlustrechnung | Anhang zum Jahresabschluss | Anlagenspiegel | Beteiligungsausweis | Bestätigungsbericht

Passiva
                                                                                                                           EUR                                EUR            TEUR       TEUR
                                                                                                                                                                        31.12.2016 31.12.2016
1.     Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten                                                                                            594.776.681,26                                    687.196
       a) täglich fällig                                                                                      1.956.381,72                                                      6.626
       b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist                                                    592.820.299,54                                                    680.570
2.     Verbindlichkeiten gegenüber Kunden                                                                                                   2.582.804.061,16                                   2.449.159
       a) Spareinlagen                                                                                   1.317.117.296,49                                                  1.355.663
          aa) täglich fällig                                                                             1.003.483.869,18                                                    956.097
          bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist                                               313.633.427,31                                                    390.566
       b) sonstige Verbindlichkeiten                                                                     1.265.686.764,67                                                  1.093.496
          aa) täglich fällig                                                                               986.018.502,51                                                    862.711
          bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist                                               279.668.262,16                                                    230.785
3.     Verbriefte Verbindlichkeiten                                                                                                              35.746.816,29                                     42.477
       a) begebene Schuldverschreibungen                                                                              0,00                                                              0
       b) andere verbriefte Verbindlichkeiten                                                                35.746.816,29                                                     42.477
4.     Sonstige Verbindlichkeiten                                                                                                                40.943.005,29                                     37.188
5.     Rechnungsabgrenzungsposten                                                                                                                12.639.337,41                                     16.702
6.     Rückstellungen                                                                                                                            72.273.991,88                                     72.139
       a) Rückstellungen für Abfertigungen                                                                            0,00                                                          0
       b) Rückstellungen für Pensionen                                                                       53.440.529,83                                                     53.595
       c) Steuerrückstellungen                                                                                   49.245,80                                                         88
       d) sonstige                                                                                           16.724.550,89                                                     18.591
6a. Fonds für allgemeine Bankrisiken                                                                                                             15.500.000,00                                     10.000
7.     Ergänzungskapital gemäß Teil 2 Titel I
       Kapitel 4 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013                                                                                                              0,00                                15.014
8.     Zusätzliches Kernkapital gemäß Teil 2 Titel I
       Kapitel 3 der Verordnung (EU) Nr. 575/2013                                                                                                              0,00                                        0
       darunter: Pflichtwandelschuldverschreibungen gemäß
       § 26 BWG                                                                                                             0,00                                                        0
8b. Instrumente ohne Stimmrecht gemäß § 26a BWG                                                                                                                0,00                                        0
9.     Gezeichnetes Kapital                                                                                                                      66.037.231,00                                     66.037
10. Kapitalrücklagen                                                                                                                             29.742.872,00                                     29.743
    a) gebundene                                                                                              9.548.594,39                                                      9.549
       b) nicht gebundene                                                                                    20.194.277,61                                                     20.194
       c) Rücklage für eigene Aktien                                                                                        0,00                                                        0
11. Gewinnrücklagen                                                                                                                              65.668.747,79                                     62.815
    a) gesetzliche Rücklage                                                                                    4.270.784,57                                                      4.271
    b) satzungsmäßige Rücklagen                                                                                             0,00                                                        0
    c) andere Rücklagen                                                                                      61.397.963,22                                                     58.544
    d) Rücklage für eigene Aktien                                                                                           0,00                                                        0
12. Haftrücklage gemäß § 57 Abs. 5 BWG                                                                                                           52.678.042,21                                     52.678
13. Bilanzgewinn                                                                                                                                 20.000.000,00                                       3.750
Summe der Passiva                                                                                                                           3.586.751.120,93                                   3.550.533

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