Informationen für ÖLFV Partner | November 2017 - Österreichischer Luftfahrtverband

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Informationen für ÖLFV Partner | November 2017

         Air Berlin geht an Lufthansa-Gruppe und easyJet
                        Alle Flugzeuge und Start- und Landeslots der Air Berlin sind aufgeteilt.

                                                                               (Bildquelle: picture allianz / B.Z. Combo)

Die Lufthansa übernimmt einen Großteil an Air Berlin, das wurde am 12. Oktober 2017 bekannt gegeben. Damit gab es zwei
Monate nach Insolvenz der Billig-Airline und nach zahlreichen Verhandlungsrunden das erste Ergebnis. Eurowings, die
Billigflugtochter der Lufthansa, soll einen Großteil der geleasten Air Berlin-Flotte übernehmen, darunter auch die
österreichische Tochter Niki.

Für 210 Millionen Euro erwirbt Lufthansa 81 von 144 geleasten Air Berlin-Gruppen-Flugzeugen und bietet 3.000 Mitarbeitern
einen Arbeitsplatz bei Eurowings.

Die airberlin PLC & Co. Luftverkehrs KG hatte seit dem Frühsommer 2017 auch mit der britischen Fluggesellschaft easyJet
Verkaufsverhandlungen geführt.
Die britische Billig-Fluggesellschaft wird Teile des Geschäfts von Air Berlin am Hauptstadt-Flughafen Tegel übernehmen.
Easyjet werde von der bankrotten Airline 25 geleaste A-320-Flugzeuge sowie Start- und Landerechte für Tegel übernehmen,
teilte das Unternehmen mit. Dafür will es Air Berlin 40 Millionen Euro zahlen. Zudem will Easyjet rund tausend Air-Berlin-
Mitarbeitern neue Jobs anbieten, meldete die Nachrichtenagentur Reuters.
Mit der Übernahme will Easyjet nach eigenen Worten zum "führenden Kurzstreckenanbieter in Tegel" werden und Flüge
innerhalb Deutschlands sowie zu Zielen im europäischen Ausland anbieten. Bislang bedient die britische Linie nur den Berliner
Flughafen Schönefeld.
Mit einem Abschluss des Geschäfts werde im Dezember gerechnet. Im Winter soll zunächst ein begrenztes Flugangebot von
Tegel aus betrieben werden, im Sommer 2018 werde Easyjet dann auf ein komplett ausgebautes Flugangebot umstellen.
Damit wird die geleaste Air Berlin-Flotte mit ihren Start- und Landerechten unter der Lufthansa-Gruppe und easyJet aufgeteilt
(siehe Grafik Seite 2).

Für weit über 6.000 Air Berlin-Mitarbeiter haben sich damit neue berufliche Perspektiven ergeben.
1.300 Stellen hat allein die Lufthansa Group ausgeschrieben,
1.700 Mitarbeiter der NIKI und der Luftfahrtgesellschaft Walter werden nach Genehmigung durch die Behörden direkt bei
Eurowings übernommen.
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Für 1.200 Beschäftigte des Bodenpersonals in Berlin und 550 Mitarbeiter der airberlin Technik besteht die Möglichkeit, in eine
Transfergesellschaft zu gehen. 300 Mitarbeiter der airberlin Technik werden von Nayak/Zeitfracht übernommen. Mehrere
Hundert Mitarbeiter haben bereits das Unternehmen Richtung neuer Arbeitgeber verlassen. Damit sind für circa 80 Prozent der
airberlin Mitarbeiter Anschlussbeschäftigungen gefunden.

Der Kauf steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch den Gläubigerausschuss, den Sachwalter im Insolvenzverfahren
der Air Berlin sowie der europäischen Wettbewerbsbehörde in Brüssel.
Frank Kebekus, Generalbevollmächtigter: „Wir freuen uns sehr über das positive Verhandlungsergebnis mit easyJet. Damit
haben wir einen letzten wichtigen Meilenstein in den Bieterverhandlungen erreicht. Alle Unternehmensteile der airberlin sind
jetzt verkauft.“

Thomas Winkelmann, CEO Air Berlin: „Wir haben unser Ziel erreicht. Nach der Lufthansa Group ist es uns gelungen, mit
easyJet, einem weiteren Schwergewicht der europäischen Airline-Industrie, erfolgreich die Verkaufsverhandlungen
abzuschließen. Das ist gut für die airberliner, die attraktive Arbeitsplatzangebote in Berlin erhalten. Das ist auch gut für den
Luftverkehrsstandort Deutschland, da Wettbewerb und attraktive Angebote erhalten bleiben. Dies ist ein großer Erfolg.“

Air Berlin war nach Lufthansa seit dem Jahr 2003 die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft. Im Rekordjahr 2011 kam sie auf
mehr als 35 Millionen Passagiere bei 4,2 Milliarden Euro Umsatz. Mit 1,5 Milliarden Euro verschuldet musste Air Berlin Mitte
August Insolvenz anmelden. Der Flugbetrieb konnte dank eines Überbrückungskredites des Bundes über 150 Millionen Euro
bis Ende Oktober 2017 aufrechterhalten werden.
In der Nacht zu Samstag den 28. Oktober 2017 war der letzte Air-Berlin-Flug in Tegel gelandet, die bankrotte Airline stellte damit
nach fast 40 Jahren den Betrieb ein.

Am Flughafen Schwechat begrüßt man die Übernahmeentscheidung und ist erleichtert darüber, dass es nun nach langen
Verhandlungen ein Ergebnis gibt.
Vorstandsdirektor Ofner Günther: „Es bedeutet ein Ende großer Unsicherheit die in den letzten Monaten geherrscht hat über
das Schicksal dieser bedeutenden Airline. Und das ist einmal gut für die betroffenen Mitarbeiter und für viele Passagiere. Die
Lufthansa-Gruppe wird stärker, ihr Marktanteil lag bisher bei etwa 62 Prozent. Der wird sich jetzt auf etwa 70 Prozent erhöhen.
Es sind aber Gott sei Dank über 70 Airlines hier tätig, und wir gehen davon aus, dass es auch in Zukunft hier genug Konkurrenz
geben wird“.

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Verkaufsfrist bei Alitalia wurde verlängert
Die italienische Regierung hat den Verkauf der krisengeschüttelten Alitalia auf Ende April 2018 verlängert. Auch die
Rückzahlung des Brückenkredites für die Pleite-Fluglinie wurde von November dieses Jahres bis September 2018
ausgedehnt. Zusätzlich hat der Ministerrat beschlossen weitere 300 Millionen Euro zuzuschießen; im Frühjahr hat der
Staat der Airline bereits 600 Millionen Euro für den Erhalt des Flugbetriebs gewährt. Die Fluglinie wird daher 900
Millionen Euro zurückzahlen müssen.

                                                                            Eine Delegation von Lufthansa ist im November
                                                                            nach Rom gereist. Dort haben die Deutschen in
                                                                            einer Anwaltskanzlei Luigi Gubitosi und die zwei
                                                                            anderen Insolvenzverwalter von Alitalia getroffen.

                                                                            Nachdem früher einmal ein Betrag von 500
                                                                            Millionen Euro genannt worden war, den
                                                                            Lufthansa für Alitalia angeblich zahlen will, wird
                                                                            nun gemäß Il Messaggero von 250 Millionen
                                                                            gesprochen, die bei Erreichen gewisser Ziele auf
                                                                            500 Millionen verdoppelt werden können. Das
                                                                            halten die Insolvenzverwalter für zu wenig.
                                                                            Ebenso pochen sie offenbar auf einen reduzierten
                                                                            Stellenabbau. Unbestätigten Berichten zufolge
                                                                            soll Lufthansa planen, die Zahl der Angestellten
                                                                            von 12.000 auf 6000 zu halbieren.

Weitere Gespräche
Lufthansa hatte im Oktober bestätigt, ein konkretes Angebot für Alitalia abgegeben zu haben. Sie will demnach nur den
Flugbetrieb übernehmen. Allerdings will die deutsche Fluggesellschaft auch davon nicht alles übernehmen. Sie habe
«Interesse nur an Teilen des weltweiten Netzverkehrs und des europäischen Punkt-zu-Punkt-Verkehrs», so Lufthansa damals.
Nun sprechen Gubitosi und seine zwei Kollegen mit den anderen 6 Interessenten. Einzige im Rennen verbliebene
Fluggesellschaft ist EasyJet. Daneben hat auch der amerikanische Finanzriese Cerberus ein Offert abgegeben. Auch zeigen
die beiden italienischen Bodenabfertiger Airport Handling und Alisud konkretes Interesse.

Zerschlagung wahrscheinlich
Die hochverschuldete Airline ist seit Mai insolvent und steht unter Sonderverwaltung, nachdem Mitarbeiter einen
Sanierungsplan der Unternehmensleitung und Gewerkschaft, der Gehaltskürzungen und Stellenstreichungen vorsah,
abgelehnt hatten. Das Unternehmen soll zum Teil oder ganz verkauft werden. Die italienische Airline hat drei Milliarden Euro
Schulden, denen mit 921 Millionen Euro bewertete Vermögenswerte gegenüberstehen. Während die vom Staat eingesetzten
Verwalter Alitalia gerne in einem Stück verkaufen möchten, hat wohl keiner der Kandidaten wirklich Interesse daran, Alitalia so
zu belassen, wie das Unternehmen heute aufgestellt ist. Eine Zerschlagung ist daher wahrscheinlich. (Foto: dpa)

Lufthansa hat Geld für Zukäufe
                                              Die Deutsche Lufthansa, Konzernmutter der AUA, sieht sich nach dem Kauf von
                                              Teilen der insolventen Air Berlin für weitere Übernahmen gerüstet. "Weitere
                                              Konsolidierungsschritte in Europa werden kommen und wir wollen in diesem
                                              Prozess aktiv beteiligt sein", sagte Finanzvorstand Ulrik Svensson der Börsen-
                                              Zeitung . Nach seinen Worten liegt die Liquidität des Konzerns derzeit bei mehr
                                              als sechs Milliarden Euro, allerdings seien davon Mittelabflüsse von 1,5
                                              Milliarden für den Air-Berlin-Deal und 1,6 Milliarden Euro für den Pensionsfonds
                                              der Flugbegleiter abzuziehen.

                                              Mit zunehmender Größe gebe es zunehmende Skaleneffekte. Die Übernahme
                                              der Air-Berlin-Teile werde Lufthansa langfristig helfen, die Kosten zu senken,
sagte Svensson. Sowohl Niki als auch die Luftfahrtgesellschaft Walter haben günstige Kostenstrukturen.

Bis zu 8.000 neue Mitarbeiter
Lufthansa will in Deutschland 2018 Tausende neue Beschäftigte an Bord nehmen. "Wir werden im nächsten Jahr 8000 neue
Mitarbeiter einstellen", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr der Bild. Allein die Billigflug-Tochter Eurowings soll durch den
Zukauf von 81 Maschinen der insolventen Air Berlin um 3000 auf rund 10.000 Mitarbeiter zulegen.
Die Hälfte der 8000 neuen Mitarbeiter werden Flugbegleiter sein. Hier sind die Abgänge allerdings auch höher als in anderen
Einsatzfeldern, da ein Job als Stewardess oder Steward zwischen Matura und Studium gefragt ist. Im Cockpit seien 800
Einstellungen und am Boden 1300 geplant.

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Gesichtserkennung am Flughafen startet
Biometrische Passkontrolle wird getestet. Für Fluggäste beginnt sie im Dezember

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                                                                    kontrolle eine automatisierte biometrische Gesichts-
                                                                    erkennung ein. Die E-Gates werden derzeit aufgestellt
                                                                    und getestet.
                                                                    Am 1. Dezember beginnt dann ein zweiwöchiger
                                                                    Testbetrieb mit Freiwilligen. "In dieser Zeit kann es
                                                                    immer wieder sein, dass das System abgeschaltet und
                                                                    neu justiert wird", erklärt der Polizeikommandant des
                                                                    Flughafens, Oberst Leopold Holzbauer.
                                                                    Der Passagier scannt seinen Reisepass ein - dann wird
                                                                    das Gesicht per Kamera erfasst und die Grenzkontrolle
                                                                    automatisiert durchgeführt. Die biometrische Gesichts-
                                                                    erkennung soll sicherstellen, dass der Passinhaber und
                                                                    das Passbild übereinstimmen.
                                                                    Ab Mitte Dezember soll das System auf den ersten
                                                                    sechs Spuren dann vollautomatisch und problemlos für
                                                                    alle interessierten Fluggäste auf freiwilliger Basis
                                                                    laufen. Es wird entsprechende Erklärungen vor den E-
                                                                    Gates geben. "Vor allem Geschäftsreisende werden sie
nutzen, sie sind das von anderen Flughäfen bereits gewohnt", meint Holzbauer. In Frankfurt oder München sind bereits idente
Systeme im Volleinsatz.

Hintergrund für die Einführung der E-Gates ist eine Änderung im Schengener Grenzkodex. Diese Änderung sieht vor, dass nun
auch Daten von EU-Bürgern bei der Einreise in die EU lückenlos mit dem Schengener Informationssystem abgeglichen werden.
Bisher war das nur bei Drittstaatsangehörigen der Fall. Seit 7. Oktober dieses Jahres sind alle Schengen-Länder dazu
verpflichtet, sowohl bei Drittstaatsangehörigen als auch bei EU-Bürgern eine „lückenlose Abfrage“ durchzuführen.
Das führt zu längeren Wartezeiten, die nun durch die E-Gates eingedämmt werden sollen. Die herkömmlichen personell
besetzten Grenzkontrollen wird es allerdings auch weiterhin geben.
Insgesamt will der Flughafen vorerst 50 E-Gates anschaffen. Die Kosten für die Umrüstung betragen laut Flughafen rund fünf
Millionen Euro. (Bildquelle: ORF NÖ)

                                               Abschied von ÖLFV Gründer
                                            Ehrenpräsident Wilhem Schasching

                               Der Österreichische Luftfahrtverband trauert um seinen Mitbegründer und
                               langjährigen Präsidenten Wilhelm Schasching, der am 14. Oktober 2017 im
                               97.Lebensjahr nach langer Krankheit von uns gegangen ist.

                               Wilhelm Schasching war eine große Persönlichkeit, die mit unglaublicher
                               Leidenschaft und persönlichem Engagement nicht nur unseren Verband
                               gegründet und über 50 Jahre als Präsident geführt hat sondern mit unzähligen
                               Aktivitäten und Initiativen auch 5 Jahrzehnte österreichische Luftfahrtgeschichte
                               mitgeschrieben hat.

                               Wilhem Schasching konnte auf ein höchst erlebnisreiches und erfolgreiches
                               Leben zurückblicken, in dem er viele seiner Träume und Ideen in Taten umsetzen
                               konnte – welch schönes Fazit über ein langes Leben.

                               Unser Mitgefühl gilt seiner Lebensgefährtin Anneliese und seiner Tochter Helga.
                               R.I.P.

                                                                                                                         4
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60 JAHRE AUSTRIAN AIRLINES – Ein Lächeln fliegt um die Welt
                                                      Gegründet wurden Austrian Airlines im September 1957. Von der rot-
                                                      schwarzen Gründung als Symbol für Österreichs Wieder-aufbau,
                                                      über die ersten Düsenjets, die legendären roten Uniformen bis zum
                                                      Lufthansa-Deal: Dieser Band dokumentiert fundiert die Geschichte
                                                      der Austrian Airlines. Kompetent erzählt, großartig bebildert.
                                                      Am 31. März 1958 hob die Austrian Airlines dann zu ihrem Erstflug
                                                      nach London ab. Die Entwicklung der folgenden Jahre war durch die
                                                      zunehmende Flugbegeisterung der Österreicher, aber auch durch
                                                      politischen Einfluss und durch finanzielle Probleme geprägt.
                                                      Der ehemalige Marketingchef der Airline, Peter Baumgartner,
                                                      beschreibt, wie es die Menschen hinter der „AUA“ trotz aller Krisen
                                                      geschafft haben, ihr Unternehmen mit Professionalität, Charme und
                                                      Engagement zu jener Airline zu machen, die für Zuverlässigkeit,
                                                      exzellentes Service und österreichische Gastfreundschaft steht. Mit
                                                      zahlreichen unveröffentlichten Fotos und Dokumenten aus sechzig
                                                      Jahren Luftfahrtgeschichte.
                                                      Dieses Buch ist jenen Menschen hinter der „AUA“ gewidmet, die es
                                                      trotz aller Krisen geschafft haben, ihre Airline mit Professionalität,
                                                      Charme und Engagement zu dem zu machen, wofür der rot-weiß-rote
                                                      Flag-Carrier heute weltweit steht: Zuverlässigkeit, exzellentes
                                                      Service und österreichische Gastfreundschaft. Und die immer schon
                                                      gewusst haben, dass die kürzeste Verbindung zwischen zwei
                                                      Menschen ein Lächeln ist. (Peter Baumgartner „Ein Lächeln fliegt um
                                                      die Welt”, erschienen im Metroverlag)

Austro Control setzt "Free Route" Luftraumoptimierung erfolgreich fort
Gemeinsam mit den Flugsicherungen aus Slowenien, Kroatien, Serbien/Montenegro und Bosnien-Herzegowina
bereitet Austro Control derzeit die Implementierung der "South East Common Sky Initiative" (SECSI) vor. Der
grenzüberschreitende "Free Route" Luftraum in Europa wird damit deutlich ausgebaut.

Am 15. November 2017 lud Austro Control zum User Forum nach Wien ein, um die Einführung der "South East Common Sky
Initiative" mit den Stakeholdern abzustimmen, darunter Vertreter von europäischen Flugsicherungen (BHANSA, BULATSA,
Croatia Control, DFS, ENAV, Hungaro Control, LPS Slovakia, M-NAV, ROMATSA, Skyguide, SMATSA) und der Airlines
(Austrian, LOT Polish Airlines, Lufthansa, Ryan Air, SAS, Swiss).
Die “South East Common Sky Initiative” bedeutet eine Verbindung der beiden Free Route Lufträume SAXFRA (Slovenian
Austrian Cross-Border Free Route Airspace) und SEAFRA (South-East Axis Free Route Airspace) und damit eine Optimierung
der europäischen Süd-Ost Achse. Die Flugstrecken zwischen Mittel- und Süd-Europa werden damit ebenso wie Richtung
Türkei und dem Mittleren Osten deutlich verkürzt. Die Kooperation zwischen SAXFRA und SEAFRA bringt einen der derzeit
größten Free Route Lufträume in Europa und wird wesentlich dazu beitragen, das Ziel der europäischen Kommission, bis 2022
einen Free Route Luftraum für ganz Europa zu etablieren, zu erreichen.
Das Forum diente als Plattform zum Austausch der unterschiedlichen Perspektiven und gab einen detaillierten Überblick
hinsichtlich der Einführung von SECSI für 2018.
Staatspreis Mobilität: Nominierung für SAXFRA
                                                           Austro Control ist mit der Umsetzung von "Free Route" in Europa
                                                           federführend. Gemeinsam mit Slovenia Control wurde 2016 das
                                                           SAXFRA (Slovenian Austrian Cross-border Free Route
                                                           Airspace) umgesetzt und damit erst die Voraussetzungen für die
                                                           Ausdehnung des "Free Route" Luftraumes in Richtung
                                                           Südosteuropa geschaffen. SAXFRA ist der erste
                                                           grenzüberschreitende „Free Route“ Luftraum, der ohne vertikale
                                                           und zeitliche Beschränkung verfügbar ist. Dieses erfolgreiche
                                                           Projekt wurde jetzt mit einer Nominierung für den
                                                           österreichischen Staatspreis Mobilität gewürdigt.
                                                         Mit dem Staatspreis zeichnet das Bundesministerium für
                                                         Verkehr, Innovation und Technologie alle zwei Jahre innovative
                                                         Verkehrskonzepte aus. Heuer stand der Wettbewerb unter dem
                                                         Motto „Wirtschaftsmotor Innovation“. Aus 78 eingereichten
                                                         Projekten erhielt Austro Control heuer für "SAXFRA" als
                                                         Vorzeigemodell für Free Route in Europa eine der begehrten
                                                         Nominierungen. Die Urkunde wurde im Rahmen einer
feierlichen Festveranstaltung von Bundesminister Jörg Leichtfried an die Austro Control Geschäftsführer CEO Heinz
Sommerbauer und COO Thomas Hoffmann übergeben. (Bildquelle: Austro Control)
                                                                                                                          5
Informationen für ÖLFV Partner | November 2017 - Österreichischer Luftfahrtverband
Flughafen Wien und Thomas Brezina
                                                         eröffnen neue Besucherattraktion
                                                         Einen Landeanflug aus der Cockpit-Perspektive erleben, die
                                                         Gepäcklogistik auf dem Förderband durchlaufen und den Ausblick
                                                         aus dem Flughafen-Tower genießen: Das und vieles mehr bietet die
                                                         neue Besucherwelt am Flughafen Wien.

                                                         Gemeinsam mit dem international bekannten Kinderbuch-Autor und TV-
                                                         Star Thomas Brezina hat der Wiener Airport einen neuen multimedialen
                                                         Erlebnisraum gestaltet. In vier Stationen erleben BesucherInnen alle
                                                         Aspekte rund um die Luftfahrt aus ungewöhnlichen Blickwinkeln und
                                                         erfahren alles über den Airport-Betrieb, Flugsicherung, Berufsbilder und
                                                         vieles mehr.

                                                       „Fliegen übt Begeisterung auf Menschen quer durch alle Generationen
aus. Besonders ein komplexer Ort wie ein Flughafen, wirft oft viele Fragen auf.
Wir freuen uns, mit Unterstützung von Thomas Brezina ein Besucherangebot
geschaffen zu haben, das großen und kleinen Gästen einen
aufschlussreichen Blick hinter die Kulissen ermöglicht.“, erläutern Dr. Günther
Ofner und Mag. Julian Jäger, Vorstände der Flughafen Wien AG bei der
Eröffnung der neuen Besucherwelt.

Ab sofort neu: Multimedialer Erlebnisraum mit hochmoderner Technik
Gemeinsam mit Thomas Brezina und seiner Tom Storyteller GmbH hat der
Flughafen Wien einen völlig neuen und spektakulären Erlebnisraum gestaltet.
Auf einer Fläche von mehr als 600 m² wurden vier multimediale Erlebnis-
Pavillons eingerichtet, die den großen und kleinen Gästen die Luftfahrt aus
neuen und bisher nicht gekannten Blickwinkeln näherbringen:

                                                 Erweiterung des Besucherangebots am Flughafen Wien
                                                 Mit dem neuen Erlebnisraum erweitert der Flughafen Wien sein
                                                 Besucherangebot:
                                                 Eine Flughafentour führt die Gäste in einem hochmodernen Autobus auf eine
                                                 rund 50-minütige Rundfahrt über das Flughafen-Vorfeld. Schon am Startpunkt
                                                 der Tour – dem Besucherwelt-Terminal hinter dem Terminal 1 – erfahren die
                                                 Teilnehmer Interessantes zu den Themenbereichen Luftfahrt und Umwelt, zum
                                                 Austausch mit den Umland-
                                                 gemeinden und Anrainerinnen und
                                                 Anrainern, sowie zum Dialogforum.

                                              Im Rahmen der Flughafentour
erleben die Teilnehmer Flugzeug-Abfertigungen, Starts und Landungen, große
Hangar-Hallen, das General Aviation Center mit den exklusiven Privatjets und vieles
mehr aus nächster Nähe. Spezial-Touren führen die BesucherInnen zum
weltgrößten Passagierjet Airbus A380, zur Flughafen-Feuerwehr und zu
besonderen Highlights, wie der legendären Breitling DC3-Maschine, einem der
schönsten historischen Flugzeuge der Welt. (Bildquelle: Flughafen Wien)

Neues Service für Geschäftsreisende: MEINE URLAUBERIA-App
                                    Mit der MEINE URLAUBERIA-App der Europäischen Reiseversicherung können
                                    Rechnungen und Belege gespeichert und an die Buchhaltung übermittelt werden.
                                    Mag. Wolfgang Lackner, CEO der Europäischen Reiseversicherung: „Diese zusätzliche
                                    Funktion erfüllt eine Anforderung, die Unternehmen an eine Reise-App haben. Sie erleichtert
                                    die Spesen- und Reiseabrechnung wesentlich.“
                              Egal ob Geschäftsessen, Hotel- oder Taxirechnungen; auf Reisen fallen zahlreiche Belege
                              an und man verliert leicht den Überblick. In der MEINE URLAUBERIA-App werden
                              Spesenbelege chronologisch erfasst, mit notwendigen Abrechnungsdaten ergänzt und
                              können zu jedem beliebigen Zeitpunkt ans Unternehmen geschickt werden. Der
                              administrative Aufwand für den Reisenden als auch für die Abrechnungsstelle im
Unternehmen verringert sich dadurch. Auch Bilder, Texte, Sprachnotizen und Videos werden übersichtlich in der App
gespeichert.
Im Notfall stellt die MEINE URLAUBERIA-App eine Verbindung mit der Einsatzzentrale der Europäischen Reiseversicherung
her. Der in Not geratene Reisende wird geortet und die GPS-Daten werden unmittelbar übertragen – auch offline ohne
Datenroaming. Der Reisende erhält rasch und effizient Hilfe. Weltweit und rund um die Uhr. (Bildquelle: Europäische Reiseversicherung)
                                                                                                                                    6
Informationen für ÖLFV Partner | November 2017 - Österreichischer Luftfahrtverband
Paneuropäischer Aufwind für Eurowings: 65 auf 115 oder 210
Inklusive der Air Berlin-Flugzeuge wächst die Flugzeugflotte von 34 auf 115.

                                                             Mit Übernahme großer Teile der Air Berlin-Flotte ist Eurowings-
                                                             Vorstand Thorsten Dirks am Pfad zur drittgrößten Low Cost-
                                                             Fluglinie Europas näher gekommen.
                                                             Ende des Vorjahres hat Eurowings das Wet Lease mit Air Berlin
                                                             auf 34 Flugzeuge mit Crews fixiert. Die Flugzeugflotte stieg damit
                                                             von 31 auf 65 Einheiten.
                                                             Nach jetziger Flugzeugbereicherung (von Niki 21 Flieger, von
                                                             LGWagner 20 Bombardier Dash 400 und weitere 7 aus dem Wet
                                                             Lease der Air Berlin mit TUIFly) wird Eurowings 115 Flugzeuge
                                                             aufweisen.
                                                            Um für die weitere Konsolidierung in Europa vorbereitet zu sein,
                                                            hat die Lufthansa-Billigtochter ein Plattform-Konzept erstellt. Der
                                                            Flugbetrieb aller Marken und Tochtergesellschaften wie
                                                            Eurowings, SunExpress, Brussels sowie demnächst auch NIKI
                                                            und LGWalter soll von Köln aus zentral gesteuert werden.
Eurowings-Boss Dirks: „Mit diesem Konzept können weitere Airlines "sehr schnell integriert werden".
Im Rahmen der Air-Berlin-Insolvenz wird Eurowings neben den mehr als 80 Flugzeuge auch 3.000 Mitarbeiter übernehmen - für
2018 sind 210 Maschinen und 40 Millionen Passagiere und 10.000 Mitarbeiter angepeilt. Auch Fremd-Airlines soll künftig
angeboten werden, unter dem Dach von Eurowings zu fliegen. Bei einem allfälligen Einstieg der Lufthansa-Gruppe bei Alitalia
könnten laut Gerüchten 49 Flugzeuge (44 A 320 und 5 A 330) dazustossen.
Schon bisher konnte Eurowings heuer von Jänner bis September 2017 einen Zuwachs von 29,1 Prozent (gegenüber Vorjahr)
aufweisen, auf 17,68 Millionen Passagiere mit einem Sitzladefaktor von 81 Prozent. (Bildquelle: Eurowings)
Die derzeitigen Größenordnungen der Billigflieger bei Flugzeugen:
        Ryanair (392 Boeing 737)
        EasyJet (279 Airbus A319 und A320)
        Norwegian (147 Jets)
        Vueling (107 Jets)
        Eurowings (115 Flugzeuge).

Fluglinie Emirates erhielt                    Airbus hilft Bombardier
hundertsten Airbus A380                       Die Regierung in Quebec hatte vor zwei Jahren Bombardier mit 1 Mrd. Dollar
Im Rahmen einer Zeremonie ist vor             Staatszuschuss unter die Arme gegriffen. Die US-Administration hatte heuer
Kurzem in Hamburg der 100. Airbus A380        Mitte des Jahres angekündigt, für die Auslieferung der C-Series-Flugzeuge
an die Fluglinie Emirates übergeben           einen Strafzoll in Höhe von rund 220 Prozent zu verlangen. Der Grund sind
worden. Emirates ist mit Abstand der          Subventions-Vorwürfe gegen Bombardier, die in den USA angeblich unter den
größte Abnehmer des A380. Die Airline         Herstellungskosten verkaufen.
fliegt diesen Typ seit 2008 und steuert       Der Absatz der Bombardier C-Series C 100 und C300 geht eher schleppend.
damit weltweit 48 Ziele an, darunter auch     Bisher wurden lediglich 360 Einheiten bei Delta Air Lines, Air Canada, Republic
Wien.                                         Airways, Swiss und Air Baltic bestellt.

                                              Der Mitte Oktober erfolgte Einstieg von Airbus mit 50,1 Prozent bei der
TUI-Tochter hatte die Jets                    Bombardier-Tochtergesell-schaft C-Series Aircraft Ltd Partnership gibt dem
                                              Unternehmen Bombardier die Möglichkeit Strafzölle zu vermeiden.
samt Crews an Air Berlin                      Der europäische Flugzeughersteller wird das von Bombardier entwickelte
vermietet und holt sich                       Flugzeug künftig im Airbus-Werk in Mobile, Alabama, zusammensetzen.
NIKI-Flieger zurück                           Die bei dieser Tochtergesellschaft verbleibenden Anteile halten Bombardier mit
                                              31 Prozent und der Staat Quebec mit 19 Prozent. Airbus zahlt für seinen
Die TUI-Tochter TUIFly nimmt Flugzeuge
                                              Hälfteanteil keinen Cent sondern montiert lediglich.
zurück, die sie 2009 (samt Besatzung) an
Air Berlin vermietet hatte und die
mittlerweile bei der nicht insolventen        Dubai Air Show: 430 + 215 Flugzeugbestellungen
österreichischen Tochter NIKI im Einsatz      Es hat sich für die Flugzeugproduzenten ausgezahlt, bei der Dubai Air Show
sind. Das hat TUIFly bei der heimischen       anwesend zu sein.
Bundeswettbewerbsbehörde angemeldet.          Airbus hat die seit je größte Bestellung von kommerziellen Flugzeugen erhalten:
Vermietet wurden 14 Flieger. Dem              430 Jets der A 320 neo-Familie (A 320 neo und A 321 neo) von der privaten
Vernehmen nach wird die Hälfte von der        Beteiligungsgesellschaft Indigo Partners. Die Flieger werden sodann verleast an
Lufthansa übernommen, die restlichen          Frontier Airlines/USA, Volaris/Mexiko, Wizz Air/Ungarn oder JetSmart/Chile.
sieben würden wieder an TUIFly zurück         Der Listenwert dieser Bestellung ist 49,5 Milliarden US-Dollars.
gehen.                                        Boeing hat 175 Flugzeuge des Typs B 737 MAX an Fly Dubai verkauft. Und
                                              Emirates hat beim amerikanischen Flugzeughersteller 40 B 787-10 Dreamliners
                                              zum Listenpreis von 15,1 Milliarden US-Dollars bestellt.

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Informationen für ÖLFV Partner | November 2017 - Österreichischer Luftfahrtverband
Neues auf Österreichs Verkehrsflughäfen
VIE:
75 Langstreckenflüge pro Woche
  Austrian Airlines fliegt im Winterflugplan 2017/18 wieder eine neue Langstrecken-Destination mit B
  767 an: Seychellen (1 x wöchentlich). Somit bietet die AUA im Winterflugplan mit Mauritius, den
  Malediven, Colombo, Havanna und Male insgesamt fünf Warmwasser-Langstreckenziele an.
  Thai Airways nahm mit 16. November 2017 die neue Nonstopp-Verbindung nach Bangkok auf (4x
  wöchentlich mit B 777-200)
  EVA Air: zusätzlich zu den vier wöchentlichen Flügen von Wien via Bangkok nach Taipeh erweitert die
  Airline mit kommenden Sommerflugplan um drei Direktflüge zwischen Wien und Taipeh.
  China Airlines: von 4x im November, 3x im Dezember und Jänner und ab März 2018 5x wöchentlich
  geht es nonstop von Wien nach Taipeh.
  Air China: Im Winter fliegt die Airline 3x wöchentlich nonstop mit einem Airbus A330-300 von Wien
  nach Peking, ab Sommerflugplan wieder 4x pro Woche.

Mittelstrecken im Winter
  Austrian Airlines: 342 wöchentliche Flüge im Winterflugplan 2017/18: davon bis zu 119 Flüge aus den
  Bundesländern und 223 ab Wien. Austrian Airlines hat vor allem im Nachbarschaftsverkehr zwischen
  Österreich und Deutschland massiv erhöht:
  Wien-Berlin (42x wöchentlich), nach Düsseldorf von Wien 32x wöchentlich) und zwischen Wien und
  Stuttgart (30x pro Woche).
  Weitere Aufstockungen gibt es für die Destinationen Marrakesch (3x), Basel (16x), Tirana (12x), Neapel
  (4x) und Moskau (14x).
  Bei Niki ändert sich vorerst nichts (bis zur Übernahme durch die LH-Gruppe)
  Eurowings fliegt im Winter öfter nach Malaga (3x), Hurghada (2x). Köln (21x) und Stuttgart (23x).
  SkyWork Airlines: Wien-Bern (6x wöchentlich) und Wien-Basel (5x wöchentlich).

Zusätzliche Frequenzen pro Woche gibt es außerdem bei
  British Airlines nach London (plus 5x).
  Ethiopian Airlines erhöht auf vier wöchentliche Flüge nach Addis Abeba,
  lberia auf 19 nach Madrid,
  Iran Air auf zwei nach Teheran.
  Egypt Air auf fünf nach Kairo,
  TAP Air Portugal auf 12 nach Lissabon,
  SunExpress auf vier nach Antalya und
  EasyJet auf fünf nach Neapel sowie 12 nach Berlin.
  Air Malta verdoppelt wegen des bevorstehenden Kulturhauptstadtjahres in Valletta 2018 die
  Flugfrequenzen im Winter auf 8 wöchentliche Flüge.
  El Al erhöht zwischen Wien und Tel Aviv auf 7 Frequenzen pro Woche.

SZG
Mehr als 30 Airlines im Anflug
  British Airways: Salzburg-London Gatwick (10x pro Woche), jetzt auch Salzburg-London Heathrow (4x
  wöchentlich) sowie Salzburg-Manchester.
  Jet2 com fliegt von London-Stensted, Edinburgh, Birmingham, East Midlands, Leeds, Manchester und
  neu aus Belfast nach Salzburg.
  easyJet bietet ein breites Flugprogramm aus Amsterdam, Berlin Schönefeld, Bristol, Hamburg, Liverpool,
  London-Gatwick und London-Luton in die Mozartstadt an.
  Ryanair ist mit London-Stansted und Dublin am Markt.
  Eurowings hat im heurigen Jänner erfolgreich ihre zweite Österreichbasis in Salzburg eröffnet:
  Birmingham, Bremen, Manchester, London-Stansted und London-Heathrow (neben Köln, Düsseldorf,
  Brüssel).
  S7: kommt aus Moskau-Domodedovo und St. Petersburg.
  airBaltic fliegt neu Salzburg-Riga.

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Informationen für ÖLFV Partner | November 2017 - Österreichischer Luftfahrtverband
GRZ & LNZ
  Die Charterflüge nach Hurghada alle 2 Wochen sowie je ein Flug pro Woche nach Marsa Alam, werden von Air Cairo
  oder Fly Egypt durchgeführt,
  Nach Spanien gehen im Winterflugplan Charterflüge nach Teneriffa und ab Frühjahr nach Mallorca ab Graz.

  130 wöchentliche Linienflüge verbinden Graz mit der Welt, darunter
  KLM 7x nach Amsterdam,
  bmi regional 4x nach Birmingham
  Turkish Airlines 4 Mal pro Woche nach Istanbul
  Austrian fliegt 27 Mal nach Wien, 13 Mal nach Düsseldorf oder 26 Mal wöchentlich nach Frankfurt, im November und
  von Mitte Februar bis Ende März sind es sogar 30 wöchentliche Flüge.
  Lufthansa wird München 33 Mal pro Woche erreichen,
  Mit Swiss geht es 6 Mal wöchentlich nach Zürich

INN
Ganzjährig nach Amsterdam und London

  Gute Nachrichten für Reisende aus Westösterreich: Mit Amsterdam und London finden sich gleich zwei attraktive
  Flugziele erstmals ganzjährig im Programm des Innsbrucker Flughafens.
  Die Strecke zwischen Innsbruck und Amsterdam wird von Transavia im Oktober 2017 jeweils mittwochs und
  sonntags angeboten, im November sind die buchbaren Verkehrstage dann Donnerstag und Sonntag. Nach London
  geht es mit British Airways im Oktober und November zweimal wöchentlich - immer am Mittwoch und Samstag - nach
  London-Heathrow.
  Zudem steuert easyJet den Flughafen London-Gatwick an – im Oktober 2017 mit drei wöchentlichen Flügen
  (Dienstag, Donnerstag und Samstag) und im November zweimal wöchentlich (Montag und Freitag). Tickets für alle
  drei Verbindungen sind derzeit zu attraktiven Preisen erhältlich.
  Ab Ende November bzw. Anfang Dezember 2017 finden dann mit dem Beginn der Ski-Saison in Tirol auf allen drei
  Strecken erhebliche Frequenzerhöhungen statt. Amsterdam wird schließlich bis zu zweimal täglich und London mit
  den Flughäfen Heathrow, Gatwick und Luton insgesamt sogar bis zu viermal täglich ab Innsbruck angeflogen.

SZG: Roland Hermann – Bettina Ganghofer - Silvia Holleis -
Christopher Losmann
Der Salzburger Flughafen hat die Bereiche "Aviation" und "Non-Aviation" personell neu besetzt.

                                                Silvia Holleis zeichnete langjährig für die Führung am Airport bisher
                                                für den Bereich "Aviation" verantwortlich und wird ab 1. Juli 2017 den
                                                Bereich "Non-Avation" übernehmen. Damit werden das
                                                Immobilienmanagement des Flughafenkonzerns sowie die
                                                Eventflächen im Terminal 2 in ihre Zuständigkeit fallen.

                                                Mit Anfang September hat der Vertriebs-und Marketingfachmann
                                                Christopher Losmann, MBA, vom Salzburg Land Tourismus zum
                                                Aviation-Bereich gewechselt. Er verstärkt künftig als Bereichsleiter
                                                "Marketing & Sales Aviation" das Mitarbeiterteam auf dem Mozart-
                                                Airport. (Bildquelle: TRC)
                                                "Mit diesen beiden Neubesetzungen in der Führungsebene sind die
                                                Grundlagen für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Flughafens
                                                Salzburg geschaffen", freut sich Flughafen-Direktor Roland
                                                Hermann.

                                                Vor zehn Jahren wurde Roland Hermann Co-Direktor des Salzburg
                                                Airport, seit Mitte 2016 war er Alleingeschäftsführer. Der gebürtige
                                                Kärntner aus St. Veit geht 67-jährig Ende des Jahres in Pension.
                                                Und kann nach zehn höchst turbulenten Jahren an der Spitze von
                                                Österreichs zweitgrößtem Flughafen stolz sagen: Die
                                                Passagierzahlen werden sich heuer mit knapp 1,9 Millionen an das
                                                Rekordjahr 2007 mit fast zwei Millionen nahezu angleichen.
                                                Seine Nachfolgerin, die Leipzigerin Bettina Ganghofer (53) hat ihr
                                                neues Büro am Airport schon bezogen. (Bildquelle: imago/Robert Michael

                                                                                                                         9
Informationen für ÖLFV Partner | November 2017 - Österreichischer Luftfahrtverband
„Winter Wonderland“ am Flughafen Wien
Weihnachtsmarkt „Winter Wonderland“ von 22. November bis 24. Dezember 2017 im Terminal 1 soll Passagiere,
Besucher und Mitarbeiter in weihnachtliche Stimmung versetzen.

                                                         Bis zum 24. Dezember 2017 erstrahlt der Flughafen Wien wieder im
                                                         Weihnachtsflair. Festliche Dekorationen sowie ein modern-
                                                         winterliches Design unter dem Motto „Winter Wonderland“ ziehen sich
                                                         durch die Terminals. Am Weihnachtsmarkt im Terminal 1 sind täglich
                                                         von 10.00 bis 16.30 Uhr Kekse und regionale Weihnachtsbäckereien,
                                                         Punsch sowie österreichische Souvenirs erhältlich. Vor einer
                                                         festlichen Lametta-Fotowand können Besucher und Reisende die
                                                         ersten vorweihnachtlichen Fotos knipsen. Für Romantik sorgen
                                                         Mistelzweige, die Kuss- und Glücksbringer in der Adventzeit, im
                                                         Ankunftsbereich. Ein weiteres Highlight ist der funkelnde, mit über
                                                         tausend Swarovski-Ornamenten geschmückte, Weihnachtsbaum in
                                                         der Plaza.

Am Flughafen erworbene Geschenke können gegen eine freiwillige
Spende an der „Gift Wrapping“ Station verpackt werden. Jenes
Verpackungsservice steht Passagieren im Terminal 1 in der Plaza zur
Verfügung. Das Besondere: Die Designs der Geschenkpapiere und der
Geschenktragetaschen wurden von drei österreichischen Künstlern –
Francesco Ciccolella, HFA Studio und Thomas Zeitlberger – exklusiv für
den Flughafen Wien kreiert. Außerdem ergehen die Spenden aus dem
kostenlosen Verpackungsservice an die Aktion „Hilfe>Armut“ der Caritas
Österreich.

Die einen verbringen Weihnachten in einer Schneelandschaft, während die
anderen die Weihnachtszeit unter Palmen zelebrieren. Diese beiden
Welten sowie eine fabelhafte Tierwelt vereinte der Designer und Illustrator
Thomas Zeitlberger in einer surrealen Winterwelt. Eine Kombination aus
Modernem und Elementen der Gotik verleiht dem Airport-
Weihnachtsmarkt „Winter Wonderland“ einen nostalgischen Touch. Das
einzigartige Design von Zeitlberger ziert die Wände, das Geschenkpapier
sowie die Geschenktragetaschen beim Verpackungsservice. Außerdem
gibt es für die jüngsten Passagiere die weihnachtlichen Motive gesammelt
in einem Malbuch zum Ausmalen. (Bildquelle: Flughafen Wien)

ÖLFV - Mitglieder in Georgien
                                                                              Dieses Jahr führte das herbstliche Bildungs-
                                                                              reise-Special unsere ÖLFV Mitglieder nach
                                                                              Georgien - eines der ältesten christlichen Länder
                                                                              Europas. Georgien hat sich nach langen
                                                                              Jahrzehnten der (erzwungenen) Isolation endlich
                                                                              wieder geöffnet und präsentiert sich dem
                                                                              Besucher als Schatzkammer von Kultur und
                                                                              Kunst.
                                                                              Neben den historischen Baudenkmälern und
                                                                              einen Einblick in die interessante Geschichte des
                                                                              Landes war die 6-tägige Reise geprägt durch die
                                                                              ursprüngliche Natur des Landes, fantastische
                                                                              Gebirgslandschaft des Kaukasus.
                                                                              Besonders waren die Teilnehmer aber auch von
                                                                              der gehaltvollen Küche, dem ausgezeichneten
                                                                              Wein und der georgischen Gastfreundschaft
                                                                              begeistert.

                                                                                                                           10
DHL baut um 25 Mio. Euro in Hörsching aus
Realisiert am Linzer Flughafen hochmodernes Service-Zentrum für 180 Mitarbeiter
Der Flughafen Linz ist einer der wichtigsten Drehkreuze der DHL Express in Österreich.

Während die Passagierzahlen am Linzer Flughafen in den vergangenen Jahren großteils rückläufig waren, bleibt der
Frachtbereich eine der Stützen des blue danube Airports. Dem trägt nun auch der deutsche Expressdienstleister DHL
Rechnung. Die DHL Express errichtet in Linz ihr drittes hochmodernes Service-Center nach den Standorten in Klagenfurt und
der Steiermark. Das Bauvorhaben, das gemeinsam mit einem Investor realisiert wird, hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von
25,5 Millionen Euro. Für Ralf Schweighöfer, bei DHL Express für Österreich zuständig, ist die Entscheidung für den Standort ein
logischer Schritt:

„Mit der Zusammenführung der Einheiten am Linzer Flughafen und des Domestic-Drehkreuzes aus dem Franzosenhausweg,
eröffnen sich zahlreiche Synergien und höchste Qualitätsvorteile für unsere Kunden und die Sendungsabwicklung in unserem
Netzwerk. Der Gebäudekomplex ist auf unsere Bedürfnisse perfekt zugeschnitten, erfüllt höchste Sicherheitsstandards und
ermöglicht uns, unser Sendungsvolumen von bis zu 10.000.000 Packstücken im Jahr effizient und gleichzeitig auch
ressourcenschonend abzuwickeln.“ 180 Mitarbeiter sollen nach der geplanten Fertigstellung im April 2019 in dem Komplex
Platz finden. Durch effiziente Gebäudetechnik sollen zudem 10 Prozent an CO2 eingespart werden.

Stefan Pichler: Neue Herausforderung
Der ehemalige CEO der Air Berlin hat mit Juni als CEO die Führung von Royal Jordanian Airlines (RJ) übernommen und folgt auf
Suleiman Obeidat. Damit kehrt Pichler in die Region seiner früheren Tätigkeit auf der Arabischen Halbinsel zurück. Dort hatte er
2009 als CEO den kuwaitischen Low Cost Carrier "Jazeera Airways" übernommen, bevor er 2013 zu Fiji Airways wechselte, der
letzten Station vor Airberlin. Royal Jordanian ist im Vorjahr mit knapp drei Millionen beförderten Passagieren tief in die
Verlustzone gerutscht. Die Airline betreibt im Passagierverkehr eine Flotte von 24 Maschinen (fünf Embraer 175 und 195-Jets,
zwölf Airbus der A320-Familie, sieben Boeing 787-8).

CFO Heinz Lachinger verlässt 2018 Austrian Airlines
Der langjährige Finanzchef und Mitglied des erweiterten Vorstands der Austrian Airlines, Heinz Lachinger (50), wird
das Unternehmen per Ende März 2018 auf eigenem Wunsch und im besten Einvernehmen verlassen.

„Heinz Lachinger hat das Unternehmen 30 Jahre mitgestaltet und Wesentliches dazu beigetragen, die Austrian Airlines von
einem Staatsbetrieb in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten zu einem privaten, gewinnorientierten Unternehmen zu führen. Dass
                                               die Austrian Airlines heuer das fünfte Jahr in Folge in den schwarzen Zahlen sein
                                               wird, ist stark mit dem Wirken unseres CFOs verknüpft. Wir bedauern seine
                                               Entscheidung daher außerordentlich. Mit Heinz Lachinger verliert das
                                               Unternehmen nicht nur einen exzellenten Finanzchef und Topmanager, sondern
                                               auch einen Menschen, der das Herz am richtigen Fleck hat“, sagt Kay Kratky,
                                               CEO der Austrian Airlines.

                                              Heinz Lachinger startete seine berufliche Karriere 1987 im Kapitalanlage-
                                              Bereich der ehemaligen Creditanstalt (heute Unicredit Bank Austria). 1988
                                              wechselte er in den Bereich „Betriebswirtschaft“ der Austrian Airlines. Parallel zu
                                              seiner Tätigkeit bei Austrian schloss er 1999 sein Studium der
                                              Wirtschaftswissenschaften an der Universität in Hagen ab. 2007 absolvierte er
                                              ein MBA für Controlling & Finance an der Executive Academy der
                                              Wirtschaftsuniversität Wien.
                                              1997 übernahm der Wiener seine erste Führungsaufgabe als im Bereich
                                              Controlling & Sales Support für den Vertrieb Österreich. 1999 wurde unter seiner
                                              Verantwortung das Pünktlichkeitsmanagement aufgebaut. Noch im gleichen
                                              Jahr wurde er mit der Leitung der Bereiche Controlling, Einsatzplanung und
                                              langfristige Ressourcenplanung für die Cabin Services betraut.
                                              2001 übernahm Lachinger die Verantwortung für das Konzerncontrolling. 2002
                                              wurde er mit der Funktion des Vice Presidents für Controlling & Accounting
                                              betraut.

                                             Ab 2008 zeichnete Lachinger zusätzlich für die Bereiche Procurement, Treasury,
                                             Asset Management, Versicherungen, Beteiligungsverwaltung und
                                             Risikomanagement verantwortlich. Seit Jänner 2010 gehört er als Chief Financial
                                             Officer (CFO) dem erweiterten Vorstand an. 2013 war Lachinger auch
interimistischer Leiter von HR/Human Resources. Unter seiner Führung konnte 2013 ein neuer Boden-Kollektivvertrag
abgeschlossen werden. Neben diversen anderen Funktionen war Lachinger ab 2009 Mitglied des Aufsichtsrates der Tyrolean
Airways und zwischen 2012 bis 2015 ihr Aufsichtsratsvorsitzender.
(Bildquelle: Austrian Airlines)

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Zum Abschied: Sonderlackierung für Fokker 100 der AUA
Bis 29. November war die letzte Fokker-Maschine in den Diensten von Austrian Airlines. Sie war mit einer
Sonderbeklebung versehen.

                                                              Als letzte Fokker der AUA wird die Fokker 100 mit der Kennung
                                                              OE-LVE die rot-weiß-rote Flotte verlassen und damit das
                                                              Kapitel "Fokker" bei AUA nach 22 Jahren schließen. Zuvor war
                                                              schon 1988 bis 1994 die Fokker 50 bei der Tochterfirma
                                                              Austrian Air Services (AAS) eingesetzt. 1995 begann dann bei
                                                              Austrian und Tyrolean mit der Fokker 70 das Zeitalter der
                                                              Fokker-Jets, ab 2002 stieß dann auch die größere Fokker 100
                                                              zur Flotte.

                                                              Um auch diese Fokker-Zeit gebührend zu würdigen, hat die
                                                              LVE nun auf der linken Seite die Sonderbeklebung "Austrian
                                                              says goodbye Fokker 1988 bis 2017" erhalten.
                                                              (Bildquelle: Austrian Technik)

Monarch out
Die Britische Airline Monarch meldete Insolvenz an und stellte ihren Betrieb sofort ein – 110.000 Kunden sind im
Ausland gestrandet.

Der Preiskampf in der europäischen Luftfahrt sorgt für die dritte Airline-Pleite in diesem Jahr. Die fünftgrößte britische
Fluggesellschaft Monarch meldete überraschend Insolvenz an. Anders als zuvor bei Alitalia und Air Berlin stellte das
Unternehmen den gesamten Flugbetrieb sofort ein und löste damit die größte Rückholaktion von Passagieren nach
Großbritannien seit Jahrzehnten aus.
Denn durch das plötzliche Aus für Monarch sind rund 110.000 Fluggäste im Ausland gestrandet, hauptsächlich in Spanien. Die
Regierung in London wies die Luftfahrtbehörde CCA an, für den Rücktransport der Monarch-Kunden mehr als 30 Flugzeuge zu
chartern. Einen Fall solchen Ausmaßes habe es in Friedenszeiten in Großbritannien noch nie gegeben, teilte das
Verkehrsministerium mit.

Monarch war 1968 in London-Luton gegründet worden und hatte 36 Flugzeuge. Mit diesen flog sie vor allem beliebte Ferien-
Ziele an – etwa in Spanien, Portugal und Italien, aber auch in Österreich.

Monarchs Finanzlage hatte sich im Vorjahr verschlechtert, als es wegen der angespannten Sicherheitslage in Tunesien,
Ägypten und der Türkei immer mehr Konkurrenz auf den europäischen Strecken nach Spanien und Portugal gab. Auch der
Verfall des britischen Pfunds verschärfte die Lage. Eine Millionen-Spritze des Eigners, der Investment-Gesellschaft Greybull
Capital, hielt die Airline vor einem Jahr noch am Leben.

Ryanair verschärft Handgepäck-Regeln ab 15. Jänner 2018
Künftig müssen bei Ryanair größere Rollgepäckstücke und Rucksäcke grundsätzlich am Gate beim Boarding
abgegeben und im Frachtraum transportiert werden.

                                                             Das sei kostenlos. In die Kabine darf dann nur noch ein kleines
                                                             Handgepäckstück wie eine Handtasche mitgenommen werden.
                                                             Damit reagiert die Fluggesellschaft darauf, dass die Passagiere
                                                             zu viel Handgepäck mit in die Kabine nehmen.

                                                            Ziel sei es, das Boarding zu beschleunigen und die Anzahl von
                                                            Flugverspätungen zu reduzieren. Vielfach verzögert sich der
                                                            Boardingprozess durch Diskussionen um die Ablageflächer über
                                                            den Sitzen und dem oftmals notwendigen Umschichtungen von
                                                            Handgepäcksstücken.
                                                            Gäste mit Priority Boarding sind von der Neuregelung
                                                            ausgenommen und dürfen weiterhin zwei Gepäckstücke selbst
mit an Bord nehmen. Dafür sollen sich die Passagiere in Zukunft am Gate in eine von zwei Warteschlangen einreihen: in eine für
die Priority-Passagiere mit zwei Handgepäckstücken und in eine für Passagiere mit einem Gepäckstück.

Einige angekündigte Änderungen hat Ryanair bereits umgesetzt: Seit September darf das Aufgabegepäck mit 20 statt 15
Kilogramm mehr Gewicht haben, und es kostet weniger. Die Standardgebühr beträgt nun 25 Euro, vorher waren es 35 Euro.
(Bildquelle: liligo.,com)

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Beste Flugzeugabfertigung in Europa: Air China zeichnet Flughafen Wien
als „Best Ground Handling Agent“ aus
Bewertet wurden Pünktlichkeit, Sicherheit, zuverlässige Gepäckabfertigung und Kundenzufriedenheit – Abfertigung
von Transferverbindungen für Air China besonders wichtig

„Wir fertigen bis zu vier wöchentliche Flugverbindungen von Air China zwischen Peking und Barcelona mit Stopover in Wien ab.
Durch den hohen Anteil an Transfer- und Transitpassagieren auf diesen Frequenzen ist auch der Anspruch an eine qualitative
und gleichzeitig rasche Gepäckabfertigung sowie einen kurzen Aufenthalt für Passagiere in Wien besonders hoch. Wir freuen
uns sehr über die tolle Anerkennung unserer Servicequalität, die unterstreicht, dass wir zu den Top-Drehkreuzen in Europa
zählen.“ so Mag. Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG.

Die chinesische Fluglinie zeichnet jährlich Dienstleister für Bodenabfertigung aus, die mit herausragender Flugzeugabfertigung
und Servicequalität wesentlich zum Erfolg der Airline und zur Zufriedenheit der Fluggäste beitragen. Im Jahr 2016 setzte sich die
Flughafen Wien AG durch und wurde zum „Best Ground Handling Agent“ in der Region Europa ernannt. Bewertet werden dabei
Qualitätsfaktoren wie Pünktlichkeit bei der Flugzeugabfertigung, garantierte Sicherheit am Flughafen-Vorfeld, Zuverlässigkeit
bei der Gepäckabfertigung und dadurch hohe Kundenzufriedenheit.

Hervorgehoben wurde besonders die rasche und effiziente Abfertigung von Transferflügen in Wien. Die chinesische Airline
bedient seit drei Jahren Transferflüge von Peking über Wien nach Barcelona mit einem hohen Anteil an Transfer- und
Transitpassagieren auf diesen Verbindungen. In Europa bedient die chinesische Airline außerdem Flugverbindungen nach
Frankfurt, München, London, Zürich, Paris, Rom, Madrid, Genf, Athen, Barcelona, Budapest, Kopenhagen, Düsseldorf,
Istanbul und Moskau.

Austrian Airlines schließt Wet-Lease-Vertrag mit Adria Airways ab
                                                           Austrian Airlines startete ein Wet-Lease Agreement mit Star Partner
                                                           Adria Airways. Ziel dieses Abkommens ist es, Reserveflugzeuge für
                                                           mehr Flexibilität bei der Flugplanung zu haben. Austrian Airlines hat
                                                           die Flugzeuge mitsamt Cockpit- und Kabinen-Crew eines seit
                                                           September und eines seit Oktober 2017 gemietet. Der Canadair CRJ
                                                           900 bietet Platz für 86 Passagiere und hat damit eine etwas größere
                                                           Sitzplatzkapazität als die Bombardier Q400. Die Flugzeuge werden
                                                           im Austrian Streckennetz eingesetzt. Geplante Destinationen sind
                                                           unter anderem Warschau, Venedig oder Bukarest. An Bord erhalten
                                                           Passagiere das gewohnte Service von DO&CO.

                                                           Adria Airways hat ihren Heimatflughafen in der Nähe von Ljubljana,
                                                           der Hauptstadt Sloweniens. Der slowenische Homecarrier ist Mitglied
                                                           in der Star Alliance und damit seit vielen Jahren verlässlicher Partner
                                                           von Austrian Airlines. Adria Airways verbindet Slowenien mit
                                                           zahlreichen europäischen Städten und bietet viele Verbindungen
                                                           nach Südosteuropa an. Der Unternehmenssitz befindet sich am Jože
                                                           Pučnik Flughafen Ljubljana.

Impressum: Für den Inhalt verantwortlich: Präs. Mario Rehulka, GenSek. Alexandra Slama
Österreichischer Luftfahrtverband, Office Park 1/ Top B / 9.Stk, 1300 Wien - Flughafen;
Tel.: +43/1/7007/32730; Email: info@luftfahrtverband.at; 29. November 2017

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